![]() Lechwerke AGAugsburgGeschäftsbericht 2009 der Lechwerke AGDer Jahresabschluss und der Lagebericht der Lechwerke AG für das Geschäftsjahr 2009 werden beim Betreiber des elektronischen Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. Der Lagebericht der Lechwerke AG ist mit dem Lagebericht des Konzerns zusammengefasst; er ist im Geschäftsbericht der LEW-Gruppe auf den Seiten 25 bis 66 abgedruckt. BERICHT ÜBER DAS 109. GESCHÄFTSJAHR DER LECHWERKE AG1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2009"NETZE - LEBENSADERN DER REGIONDESHALB INVESTIEREN WIR HEUTE IN DIE ENERGIEVERSORGUNG DER ZUKUNFT"IHRE LECHWERKE AG BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2009AKTIVA scroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2009scroll
ENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENSscroll
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ANTEILSBESITZscroll
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Ergebnisabführungsverträge AnhangFORM DER RECHNUNGSLEGUNGZur Verbesserung der Klarheit wurden, wie schon in den Vorjahren, in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Eine freiwillige vorzeitige Anwendung der Neuerungen des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) wurde nicht vorgenommen. Der Jahresabschluss ist unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENAKTIVA Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen und Zuschüssen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben Einzelkosten auch angemessene Gemeinkosten; Fremdkapitalzinsen sind nicht einbezogen. Planmäßige Abschreibungen werden im steuerlich zulässigen Rahmen degressiv, im Übrigen linear vorgenommen. Die Möglichkeit des Übergangs von der degressiven auf die dann höhere lineare Abschreibung wird in vollem Umfang wahrgenommen. Für Wirtschaftsgüter, die 150 €, aber nicht 1.000 € übersteigen, werden ab 2008 Sammelposten gebildet und über fünf Jahre linear abgeschrieben. Zähler mit Werten bis 150 € werden im Zugangsjahr aktiviert und voll abgeschrieben. Innerhalb der Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen zu Anschaffungskosten angesetzt; insofern notwendig, erfolgten Abschreibungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert. Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu Anschaffungskosten oder zu niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. Ausleihungen sind zum Nominalwert bilanziert. Bei den Vorräten erfolgt die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktwerten. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet und beinhalten die Einzelkosten. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Soweit erforderlich, wird auf den Barwert abgezinst. Erhaltene Abschlagszahlungen auf den abgegrenzten, noch nicht abgelesenen Stromverbrauch unserer Kunden werden mit dem Brutto-Abgrenzungsbetrag verrechnet. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Bei allen Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens wurden die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen beibehalten, soweit die Gründe hierfür nicht entfallen sind. PASSIVA Die in den Sonderposten mit Rücklageanteil enthaltenen steuerrechtlichen Mehrabschreibungen werden linear- im Falle von Sonderabschreibungen gemäß § 6b EStG abschreibungskonform - aufgelöst. Die in den Sonderposten für Investitionszuwendungen im Anlagevermögen ausgewiesenen Investitionszulagen nach § 4a InvZulG werden linear entsprechend der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer der begünstigten Wirtschaftsgüter aufgelöst. Die im Geschäftsjahr 2003 und 2004 in den Sonderposten erfassten Investitionszuschüsse werden abschreibungskonform aufgelöst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen basieren auf versicherungsmathematischen Berechnungen nach der Teilwertmethode unter Berücksichtigung eines Rechnungszinses von 4,50 %, wobei die Vorgaben aus dem RV-Altersgrenzenanpassungsgesetz von 2007 berücksichtigt sind. Der Berechnung liegen die Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck zugrunde. Es wurde ein zukünftiger Rententrend in Höhe von 1,50 % (Vorjahr: 0,75 %) sowie erstmalig eine Gehaltsdynamik in Höhe von 2,00 % berücksichtigt. Die stufenweise Anhebung des Rententrends und der erstmalige Ansatz der Gehaltsdynamik wurden in der Pensionsrückstellung berücksichtigt, um die zukünftig eintretenden wirtschaftlichen Belastungen durch die Rentenempfänger angemessener zu berücksichtigen. Die Stromdeputate, die in den Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen enthalten sind, werden auf Grundlage des Sachbezugswertes der Mitarbeiter ermittelt. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Diese sind in Höhe der Beträge angesetzt, die nach vernünftigen kaufmännischen Beurteilungen notwendig sind. Verbindlichkeiten sind mit Ausnahme der Verpflichtungen für Vorruhestandsleistungen, die mit 5,50 % abgezinst sind, mit ihrem Rückzahlungsbetrag passiviert. Die unter Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Baukostenzuschüsse bis zum Geschäftsjahr 2002 werden mit 5,00 % zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. In 2008 wurden die Restwerte der im Sonderposten erfassten Investitionszuschüsse der Jahre 2005 bis 2007, die das Pachtmodell mit der LEW Verteilnetz GmbH, Augsburg, betreffen, in die Rechnungsabgrenzungsposten umgegliedert und dort als erhaltene Pachtvorauszahlungen ausgewiesen. Sie werden über die restliche Nutzungsdauer zugunsten der Umsatzerlöse als erhaltene Pachtvorauszahlungen linear aufgelöst. Die ab 2008 erhaltenen Pachtvorauszahlungen werden über 20 Jahre mit 5,00 % bzw. im Zugangsjahr mit 2,50 % zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. ERLÄUTERUNG DER BILANZAKTIVA(1) ANLAGEVERMÖGENDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel gesondert aufgeführt. Der größte Anteil von den Investitionen für Sachanlagen im Geschäftsjahr 2009 entfällt mit 46.931 TEUR auf die Stromverteilungsanlagen. (2) FINANZANLAGENDie Zusammensetzung unseres Anteilsbesitzes ist in einer gesonderten Übersicht dargestellt. In der Berichtsperiode wurde ein Wertpapierfonds auf die LEW Beteiligungsgesellschaft mbH, Gundremmingen, übertragen. Am 9. Dezember 2009 wurde ein Darlehensvertrag mit der RWE Aktiengesellschaft, Essen, in Höhe von 106.000 TEUR abgeschlossen. (3) VORRÄTEscroll
(4) FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDEscroll
Der stichtagsbezogene Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ist im Wesentlichen auf Mengen- und Preiseffekte im Strombereich zurückzuführen. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 1.377 TEUR (Vorjahr: 115 TEUR) und Forderungen aus Finanzmitteln in Höhe von 49.715 TEUR (Vorjahr: 59.622 TEUR) ausgewiesen. Der Rückgang bei den sonstigen Vermögensgegenständen ist im Wesentlichen auf gesunkene Steuerforderungen zurückzuführen. Weiterhin ist in Höhe von 22.386 TEUR (Vorjahr: 24.722 TEUR) das vorhandene Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG enthalten. (5) FLÜSSIGE MITTELscroll
(6) RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTENDie aktive Rechnungsabgrenzung umfasst vor allem vorausbezahlte Pachtzahlungen, Softwaregebühren, Wartungsverträge und Baukostenzuschüsse sowie sonstige Vorauszahlungen. PASSIVA(7) EIGENKAPITALscroll
Seit 23. Juli 2007 ist das gesamte Grundkapital von 90.738 TEUR der Lechwerke AG in einer Globalurkunde über 35.444.640 Stückaktien verbrieft. Jede Stückaktie gewährt ein Stimmrecht. In der Hauptversammlung am 13. Mai 2009 wurde eine Ausschüttung in Höhe von 53.167 TEUR beschlossen. Im Bilanzgewinn enthalten ist ein Gewinnvortrag von 68 TEUR; im Übrigen verweisen wir auf den Gewinnverwendungsvorschlag. (8) SONDERPOSTENscroll
Die Sonderposten mit Rücklageanteil sind gemäß § 6b EStG und § 82a EStDV gebildet worden. In dem Sonderposten für Investitionszuschüsse sind die ab dem Geschäftsjahr 2003 bis 2004 vereinnahmten Baukostenzuschüsse ausgewiesen. (9) RÜCKSTELLUNGENscroll
Die Rückstellungen für Pensionen wurden unter Anwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck ermittelt. In der Berichtsperiode wurde ein zukünftiger Rententrend in Höhe von 1,50 % (Vorjahr: 0,75 %) und erstmalig eine Gehaltsdynamik in Höhe von 2,00 % berücksichtigt. Daraus ergibt sich eine zusätzliche Zuführung der Pensionsrückstellungen von 23.661 TEUR. Bei den sonstigen Rückstellungen werden z. B. Rückstellungen für Personal (32.064 TEUR), für Entfernungslasten (47.826 TEUR), für Strombezüge (6.426 TEUR), für die Ablösung von Pumpstromlieferungen (11.821 TEUR), für den Hochwasserschutz (14.742 TEUR), für den Vogelschutz an Freileitungen (6.486 TEUR), für das Beschäftigungssicherungspaket (10.966 TEUR), für Erlösschmälerungen (15.083 TEUR) sowie für Heimfallverpflichtungen (7.236 TEUR) ausgewiesen. (10) VERBINDLICHKEITENscroll
Die erhaltenen Anzahlungen betreffen im Wesentlichen Vorauszahlungen von Kunden für Stromlieferungen, die in 2010 erfolgen. Der stichtagsbezogene Anstieg der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist im Wesentlichen auf höhere Strombezugsrechnungen zurückzuführen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 54.553 TEUR (Vorjahr: 46.817 TEUR) und Verbindlichkeiten aus Finanzmitteln in Höhe von 330.386 TEUR (Vorjahr: 238.806 TEUR) ausgewiesen. Die Verbindlichkeit gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betrifft Finanzmittel der Peißenberger Wärmegesellschaft mbH, Peißenberg. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Vorruhestandsverpflichtungen mit 3.090 TEUR (Vorjahr: 5.032 TEUR), die auf versicherungsmathematischen Berechnungen beruhen und alle festen Zusagen an Mitarbeiter beinhalten. Im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs bestehen Eigentumsvorbehalte an bezogenen Wirtschaftsgütern. (11) RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTENDieser Posten beinhaltet im Wesentlichen die Baukostenzuschüsse und Pachtvorauszahlungen. Zu den Details verweisen wir auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich insgesamt auf 1.734.341 TEUR. Für Abnahmeverpflichtungen aus Strom- und Gasbezugsverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.727.422 TEUR. Davon bestehen 1.711.662 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen. Für Mieten und Pachten bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 5.628 TEUR sowie für technische und kaufmännische Dienstleistungen in Höhe von 1.292 TEUR. Davon bestehen 3.139 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Bestellobligo beträgt 23.985 TEUR, davon betreffen 632 TEUR verbundene Unternehmen. FINANZDERIVATEZum 31. Dezember 2009 bestanden folgende Finanzderivate: scroll
Verträge über den Erwerb oder die Veräußerung von Waren (Strom, Gas), die einen für den Erwerb, die Veräußerung oder den eigenen Gebrauch erwarteten Bedarf absichern, stellen in der Regel keine Commodity-Derivate im Sinne des § 285 HGB dar. Die Termingeschäfte betreffen Verträge über die Strombeschaffung und den Stromverkauf, die Rückandienungsrechte bzw. wechselseitige Beziehungen beinhalten. Außerdem wurde für den Gasbezug gegen Preisrisiken ein finanzielles Sicherungsgeschäft (Öl-Swaps) abgeschlossen. Der Nominalwert stellt den Nettowert aller Käufe und Verkäufe dar. Die Marktwerte für die Commodity-Derivate (Strom, Öl) leiten sich ab aus den Börsenpreisen für Commodities unter Berücksichtigung von Volatilitäten der Vergangenheit und ähnlichen Parametern. ERLÄUTERUNG DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(12) UMSATZERLÖSEscroll
Der Anstieg in den Stromerlösen ist auf einen gestiegenen Stromabsatz und auf Preiseffekte zurückzuführen. Ein weiterer Grund ist, dass ab diesem Geschäftsjahr definierte Handelstransaktionen in Höhe von 38.466 TEUR getrennt nach Umsatz und Beschaffung ausgewiesen werden und nicht wie im Vorjahr saldiert werden. Die Umsatzerlöse aus Baukostenzuschüssen beinhalten die Auflösungen bis einschließlich des Geschäftsjahres 2002. In den Netzmieten und Pachten sind die Auflösungen von Investitionszuschüssen ab 2005, die das Pachtmodell mit der LEW Verteilnetz GmbH, Augsburg, betreffen, als erhaltene Pachtvorauszahlungen ausgewiesen. Der Anstieg der Personalgestellung ist im Wesentlichen auf die Weiterverrechnung von Aufwendungen aus der Pensionsrückstellung zurückzuführen. Die sonstigen Umsatzerlöse beinhalten die Konzessionsabgabe, Auftragsarbeiten, Warenverkäufe und die Verrechnung von Personal und Sachleistungen an die LEW Service & Consulting GmbH, Augsburg. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland getätigt. (13) SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGEAusgewiesen werden hier Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von 1.583 TEUR, Erträge aus Steuerumlagen in Höhe von 10.212 TEUR, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und aus freigewordenen Verbindlichkeiten in Höhe von 15.040 TEUR, Erträge aus Kostenerstattungen in Höhe von 7.924 TEUR, Erträge aus der Zuschreibung zu Finanzanlagen in Höhe von 12.574 TEUR sowie sonstige betriebliche Nebenerträge. Die Auflösung von Sonderposten mit Rücklageanteil beträgt 7.382 TEUR, davon betreffen 4.369 TEUR die Auflösungen von Investitionszuschüssen der Jahre 2003 bis 2004. (14) MATERIALAUFWANDscroll
Der Anstieg der Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren ist auf höhere Strombezugsmengen und auf stark gestiegene Strombeschaffungskosten aufgrund der bereits in den Vorjahren zum damaligen hohen Strompreisniveau für 2009 gekauften Mengen zurückzuführen. Ein weiterer Grund ist, dass ab diesem Geschäftsjahr definierte Handelstransaktionen in Höhe von 38.466 TEUR getrennt nach Umsatz und Beschaffung ausgewiesen werden und nicht wie im Vorjahr saldiert werden. (15) PERSONALAUFWANDscroll
Belastend wirkte sich bei den sozialen Abgaben der außerordentliche Beitrag für die Insolvenzversicherung der betrieblichen Altersversorgung an den Pensions-Sicherungs-Verein aus. Bei den Aufwendungen für Altersversorgung ergibt sich eine Steigerung von 16.833 TEUR. Dies ist im Wesentlichen auf die Bewertungsänderung der Pensionsrückstellung zurückzuführen. (16) ABSCHREIBUNGEN AUF IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE DES ANLAGEVERMÖGENS UND SACHANLAGENDie Abschreibungen entfallen mit 35.586 TEUR (Vorjahr: 35.372 TEUR) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen. Es wurden außerplanmäßige Abschreibungen in Höhe von 106 TEUR (Vorjahr: 931 TEUR) vorgenommen. (17) SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGENDie Aufwendungen beinhalten Vertrags- und konzessionsbedingte Aufwandsbelastungen, Vorruhestands- und Altersteilzeitaufwendungen, betriebliche und allgemeine Geschäftskosten, Belastungen aus dem Abverkauf von bereits beschafften Strommengen, Fremdlieferungen und -leistungen - soweit sie nicht den Materialaufwand betreffen - sowie Versicherungsprämien. Die sonstigen Steuern sind in Höhe von 796 TEUR (Vorjahr: 80 TEUR) enthalten. Die Einstellungen in Sonderposten mit Rücklageanteil gemäß § 6b EStG betrugen 1.901 TEUR (Vorjahr: 220 TEUR). (18) ERGEBNIS FINANZANLAGENscroll
Die Ergebnisse aus Gewinnabführungsverträgen haben sich erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf den Ergebnisbeitrag in der Berichtsperiode der LEW Verteilnetz GmbH, Augsburg, und der LEW Netzservice GmbH, Augsburg, zurückzuführen. Dabei erbringt, wie im Vorjahr, die Bayerische Elektrizitätswerke GmbH, Augsburg, den größten Ergebnisanteil. Die Aufwendungen aus Verlustübernahme waren im Vorjahr aufgrund einer Rückstellungsbildung für Mehrerlösabschöpfung bei der LEW Verteilnetz GmbH, Augsburg, verursacht. Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten die Ausschüttung der RIWA GmbH, Kempten. (19) ZINSERGEBNISscroll
Der Rückgang der Zinserträge und der Zinsaufwendungen ist im Wesentlichen auf das gesunkene Zinsniveau zurückzuführen. (20) ABSCHREIBUNGEN AUF FINANZANLAGENIm Geschäftsjahr haben wir keine außerplanmäßigen Abschreibungen bei den Finanzanlagen (Vorjahr: 21.468 TEUR) vorgenommen. (21) STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAGDer Steueraufwand im Geschäftsjahr beläuft sich auf 27.707 TEUR (Vorjahr: 3.734 TEUR). Im Berichtszeitraum führte ein gestiegenes Ergebnis vor Steuern zu einem Anstieg der Steuern vom Einkommen und vom Ertrag. Zudem war das Vorjahr durch deutlich höhere Steuererstattungen begünstigt. PERIODENFREMDE ERTRÄGEIm Berichtsjahr sind periodenfremde Erträge in Höhe von 7.242 TEUR (Vorjahr: 4.174 TEUR) enthalten, die aus Abweichungen aus vorgenommenen Abgrenzungen und Gutschriften aus früheren Jahren stammen. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind 5.715 TEUR für Steuererstattungsansprüche aus früheren Perioden enthalten. Diese ergeben sich aus der Aufzinsung des Körperschaftsteuerguthabens mit 989 TEUR, sowie mit 4.726 TEUR aus der Veranlagung für 2007. Die Erstattung für 2007 ergibt sich im Wesentlichen durch die steuerliche Behandlung der Teilwertabschreibung auf Spezialfonds und der Investitionszuschüsse im Rahmen der Veranlagung. ENERGIEWIRTSCHAFTSGESETZ (ENWG)Die Lechwerke AG ist gemäß § 3 Nr. 38 EnWG ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen und hat die sich hieraus ergebenden Rechtsfolgen des § 10 EnWG zu beachten. GESCHÄFTE GRÖßEREN UMFANGS MIT VERBUNDENEN UNTERNEHMEN ODER ASSOZIIERTEN UNTERNEHMENIm Berichtsjahr wurden Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt. Die Lechwerke AG erbringt folgende Leistungen:
Die Lechwerke AG empfängt folgende Leistungen:
AUSWIRKUNG STEUERRECHTLICHER BEWERTUNGSMAßNAHMENAufgrund der Einstellungen und Auflösungen von Sonderposten mit Rücklageanteil und der daraus resultierenden Beeinflussung des Steueraufwands ergibt sich kein wesentlicher Einfluss auf das Jahresergebnis. Auch die zukünftigen Auswirkungen werden unerheblich sein. ORGANE UND WEITERE GREMIENAUFSICHTSRATscroll
Erläuterungen
a)
Mitglied in anderen gesetzlich zu bildenden
Aufsichtsräten AUFSICHTSRATscroll
VORSTANDscroll
VORSTANDscroll
BEIRATGemäß § 13 der Satzung der Lechwerke AG wurde ein Beirat gebildet. Die Mitglieder sind: scroll
Erläuterungen
a)
Mitglied in anderen gesetzlich zu bildenden
Aufsichtsräten BEIRATscroll
SONSTIGE ANGABENMITARBEITERscroll
SONSTIGE ANGABENWir nehmen am konzernweiten Finanzclearing mit der RWE AG, Essen, teil. Insgesamt erhielt der Vorstand für das Geschäftsjahr 2009 kurzfristige Vergütungsbestandteile in Höhe von 848 TEUR. Zudem ist an die Vorstandsmitglieder Ulrich Kühnl (Mitglied des Vorstands bis 13. Mai 2009) und Paul Waning von der Lechwerke AG eine Auszahlung von in Vorjahren zugeteilten Performance Shares im Geschäftsjahr 2009 in Höhe von 408 TEUR erfolgt. Außerdem wurden den vorgenannten Vorstandsmitgliedern langfristige Vergütungsbestandteile im Rahmen des Programms Long Term Incentive Plan Beat (Tranche 2009) mit einem Ausgabezeitwert von 121 TEUR zugeteilt. In den Vorjahren wurden den Vorstandsmitgliedern - mit Ausnahme von Dr. Markus Litpher, der erst mit Wirkung zum 14. Mai 2009 zum Vorstandsmitglied bestellt wurde - von der Lechwerke AG als variable Vergütungskomponente mit langfristiger Anreizwirkung Performance Shares im Rahmen des Long Term Incentive Plan Beat gewährt. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2009 hielten die Vorstandsmitglieder Ulrich Kühnl (bis 13. Mai 2009) und Paul Waning insgesamt 20.862 Stück, davon 3.057 Stück aus der Tranche 2007, 7.738 Stück aus der Tranche 2008 und 10.067 Stück aus der Tranche 2009. Der Zeitwert bei Gewährung betrug 76 TEUR für die Tranche 2007, 172 TEUR für die Tranche 2008 und 121 TEUR für die Tranche 2009. An ehemalige Vorstandsmitglieder und Hinterbliebene ehemaliger Vorstandsmitglieder wurden 534 TEUR als Pensionen bezahlt. Hierfür sind Rückstellungen von 8.059 TEUR gebildet. Nach dem Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns belaufen sich die Bezüge der Mitglieder des Aufsichtsrats auf 116 TEUR und des Beirats auf 47 TEUR. Die berechneten Honorare für im Geschäftsjahr erbrachte Dienstleistungen des Abschlussprüfers des Jahresabschlusses, PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, sind im Konzernabschluss der LEW-Gruppe mit enthalten. Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden keine Geschäfte getätigt, die zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande kamen. Die Entsprechungserklärung der Lechwerke AG zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde im Internet unter der Adresse www.lew.de dauerhaft zugänglich gemacht. Die Abweichungen von den Empfehlungen des Kodex sind im Geschäftsbericht der LEW-Gruppe enthalten. KONZERNZUGEHÖRIGKEITDie RWE AG, Essen, ist mit der Mehrheit der Aktien an der Lechwerke AG beteiligt. Die RWE Energy AG, Dortmund, wurde im Berichtsjahr auf die RWE AG, Essen, verschmolzen. Die Verschmelzung ist am 7. September2009 durch Eintragung im Handelsregisterwirksam geworden. Somit ist die RWE AG, Essen, mit 74,8714897 % der Stimmrechte über ihr Tochterunternehmen, die RWE Energy Beteiligungsgesellschaft mbH, Dortmund, nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG beteiligt. Die RWE Energy Beteiligungsgesellschaft mbH hat ihre Firmierung mit Eintragung im Handelsregister am 18. November 2009 in RWE Beteiligungsgesellschaft mbH geändert. In diesem Zusammenhang wurde auch der Sitz der Gesellschaft von Dortmund nach Essen verlegt. Darüber hinaus sind ihr 15,0000112 % der Stimmrechte über ihr Tochterunternehmen RL Beteiligungsverwaltung beschr. haft. OHG, Norderfriedrichskoog, nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Unsere Gesellschaft gehört zum Konzern der Lechwerke AG, Augsburg, und zum Konzern der RWE Aktiengesellschaft, Essen, und wird in beide Konzernabschlüsse nach IFRS der Mutterunternehmen (kleinster und größter Kreis von Unternehmen) einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind jeweils am Sitz der Gesellschaften erhältlich und stehen auch im Internet zur Verfügung.
Augsburg, den 8. Februar 2010 Lechwerke AG Dr. Markus Litpher, Vorstand Paul Waning, Vorstand VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Augsburg, den 8. Februar 2010 Dr. Markus Litpher, Vorstand Paul Waning, Vorstand BESTÄTIGUNGSVERMERKWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lechwerke AG, Augsburg, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2009 geprüft. Nach § 10 Abs. 4 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 1 0 Abs. 3 EnWG. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den zusammengefassten Lagebericht sowie über die interne Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten nach § 10 Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht sowie in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des zusammengefassten Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Entflechtung in der internen Rechnungslegung nach § 10 Abs. 3 EnWG hat zu keinen Einwendungen geführt.
München, den 9. Februar 2010 PricewaterhouseCoopers Franz Wagner, Wirtschaftsprüfer ppa. Gerhard Locher, Wirtschaftsprüfer VORSCHLAG FÜR DIE VERWENDUNG DES BILANZGEWINNSscroll
Augsburg, den 9. März 2010 Lechwerke AG Dr. Markus Litpher, Vorstand Paul Waning, Vorstand IMPRESSUMLechwerke AG Schaezlerstraße 3 86150 Augsburg Postanschrift: Lechwerke AG 86316 Augsburg T +49 821 328-0 F +49 821 328-1170 I www.lew.de E investor-relations@lew.de Gestaltung: creationell® Werbeagentur, Augsburg www.creationell.de Fotografie: Chris Müller Photodesign, Augsburg www.cm-photodesign.de Druck: Merkle Druck+Service GmbH & Co. KG, Donauwörth www.merkle-druck.de Dieser Geschäftsbericht ist am 16. März 2010 veröffentlicht worden. Lechwerke AGSchaezlerstraße 3 86150 Augsburg T +49 821 328-0 F +49 821 328-1170 I www.lew.de E investor-relations@lew.de |
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