![]() Lechwerke AGAugsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012 und TätigkeitsabschlussDIE REGION IM BLICKJAHRESABSCHLUSS DER LECHWERKE AGDer Jahresabschluss und der Lagebericht der Lechwerke AG für das Geschäftsjahr 2012 werden beim Betreiber des Bundesanzeigers (Bundesanzeiger Verlagsgesellschaft mbH, Köln) eingereicht und im Bundesanzeiger bekannt gemacht. Der Lagebericht der Lechwerke AG ist mit dem Lagebericht des Konzerns zusammengefasst; er ist im Geschäftsbericht der LEW-Gruppe auf den Seiten 23 bis 72 abgedruckt. Bericht über das 111. Geschäftsjahr der Lechwerke AG 1. Januar bis 31. Dezember 2012BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012Aktivascroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2012scroll
AnhangENTWICKLUNG DES ANLAGEVERMÖGENSscroll
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ANTEILSBESITZscroll
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Ergebnisabführungsverträge FORM DER RECHNUNGSLEGUNG | BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENFORM DER RECHNUNGSLEGUNGZur Verbesserung der Klarheit wurden, wie schon in den Vorjahren, in der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung einzelne Posten zusammengefasst und im Anhang gesondert ausgewiesen. Der Jahresabschluss ist nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) in der Fassung des am 29. Mai 2009 in Kraft getretenen Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt. Der Jahresabschluss ist unter Berücksichtigung der teilweisen Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENAKTIVA Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten erfasst und werden entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich Abschreibungen und Zuschüssen bewertet. Die Herstellungskosten umfassen neben Einzelkosten auch angemessene Gemeinkosten; Fremdkapitalzinsen werden aktiviert, soweit sie zur Finanzierung der Herstellung eines Vermögensgegenstandes verwendet werden und auf den Zeitraum der Herstellung entfallen. Bei Aktivierungen bis einschließlich 2009 werden planmäßige Abschreibungen im steuerlich zulässigen Rahmen degressiv, im Übrigen linear vorgenommen. Die Möglichkeit des Übergangs von der degressiven auf die dann höhere lineare Abschreibung wird in vollem Umfang wahrgenommen. In den Jahren 2008 und 2009 wurden für Wirtschaftsgüter, die 150 € aber nicht 1.000 € übersteigen, Sammelposten gebildet und über fünf Jahre entsprechend ihrer voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Aktivierungen ab dem Geschäftsjahr 2010 werden mit der voraussichtlichen Nutzungsdauer linear abgeschrieben. Im Bereich der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden ab 2010 Wirtschaftsgüter, die 150 € aber nicht 410 € übersteigen, im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Innerhalb der Finanzanlagen sind die Anteile an verbundenen Unternehmen und die Beteiligungen mit den Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips angesetzt. Wertpapiere des Anlagevermögens werden zu den durchschnittlichen Anschaffungskosten bzw. bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Sonstige Ausleihungen werden zum Nennwert bzw. mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Bei Wegfall der Gründe für die Abschreibung werden entsprechende Zuschreibungen vorgenommen. Bei den Vorräten erfolgt die Bewertung der Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe zu durchschnittlichen Anschaffungskosten oder zu niedrigeren Marktwerten. Die unfertigen Leistungen werden zu Herstellungskosten oder zum niedrigeren beizulegenden Zeitwert bewertet, die Herstellungskosten beinhalten neben Einzelkosten auch angemessene Gemeinkosten. Bei den Forderungen und sonstigen Vermögensgegenständen wird allen erkennbaren Einzelrisiken und dem allgemeinen Kreditrisiko durch angemessene Abwertungen Rechnung getragen. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind zum Nennwert bilanziert. Soweit erforderlich, wird auf den Barwert abgezinst. Erhaltene Abschlagszahlungen auf den abgegrenzten, noch nicht abgelesenen Stromverbrauch unserer Kunden werden bei dem Brutto-Abgrenzungsbetrag in Abzug gebracht. Die flüssigen Mittel sind zum Nennwert bilanziert. Rechnungsabgrenzungsposten sind Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Bei allen Vermögensgegenständen des Anlage- und Umlaufvermögens wurden die in den Vorjahren vorgenommenen außerplanmäßigen Abschreibungen beibehalten, soweit die Gründe hierfür nicht entfallen sind. PASSIVADie in den Sonderposten erfassten Investitionszuschüsse der Geschäftsjahre 2003 und 2004 sowie die vereinnahmten Investitionszuschüsse der Straßenbeleuchtung von 2003 bis 2010 werden abschreibungskonform aufgelöst. Die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen werden auf der Grundlage versicherungsmathematischer Berechnungen unter Berücksichtigung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Heubeck - die eine generationenabhängige Lebenserwartung berücksichtigen - nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected Unit Credit-Methode) gebildet. Sie wurden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Oktober 2012 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 2 HGB). Dieser Zinssatz beträgt 5,06 % (Vorjahr: 5,13 %). Im Rahmen weiterer Rechnungsannahmen wurden jährliche Lohn- und Gehaltssteigerungen von 2,75 % (Vorjahr: 2,75 %) und Rentensteigerungen von jährlich 1,75 % (Vorjahr: 1,75 %) unterstellt. Die Verpflichtungen aus Pensionszusagen werden mit den Vermögensgegenständen, die ausschließlich der Erfüllung der Altersversorgungs- und ähnlichen Verpflichtungen dienen und dem Zugriff fremder Dritter entzogen sind, verrechnet. Die Bewertung des zweckgebundenen Deckungsvermögens erfolgt zum beizulegenden Zeitwert. Der beizulegende Zeitwert entspricht hauptsächlich dem Marktwert bzw. wird in geringem Umfang nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelt. Der nach Verrechnung verbleibende Unterschiedsbetrag wird als aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung bzw. unter den Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen ausgewiesen. Im Rahmen eines Contractual Trust Arrangement (CTA) wurden im Mai 2012 Vermögenswerte auf einen Treuhänder, den RWE Pensionstreuhand e.V., übertragen. Die Stromdeputate, die in den Pensionen und ähnlichen Verpflichtungen enthalten sind, werden auf Grundlage des Sachbezugswertes der Mitarbeiter ermittelt und wie die Rückstellungen für Pensionen bewertet. Bei der Bemessung der Steuerrückstellungen und der sonstigen Rückstellungen ist allen erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten Rechnung getragen. Diese sind in Höhe der Erfüllungsbeträge angesetzt, die nach vernünftigen kaufmännischen Beurteilungen notwendig sind. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von über einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, welcher von der Deutschen Bundesbank im Oktober 2012 veröffentlicht wurde. Die Zuführung zur Rückstellung erfolgt in Höhe des abgezinsten Betrages über die jeweiligen Umsatz- oder Kostenarten. Verbindlichkeiten sind, mit Ausnahme der Verpflichtungen für Vorruhestandsleistungen, mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Verpflichtungen für Vorruhestandsleistungen werden mit dem von der Deutschen Bundesbank im Oktober 2012 veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Jahre abgezinst, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 Satz 3 HGB). Die unter Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesenen Baukostenzuschüsse bis zum Geschäftsjahr 2002 werden mit 5,00 % zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. In 2008 wurden die Restwerte der im Sonderposten erfassten Investitionszuschüsse der Jahre 2005 bis 2007, die das Pachtmodell mit der LEW Verteilnetz GmbH, Augsburg, betreffen, in die Rechnungsabgrenzungsposten umgegliedert und dort als erhaltene Pachtvorauszahlungen ausgewiesen. Sie werden über die restliche Nutzungsdauer zugunsten der Umsatzerlöse als erhaltene Pachtvorauszahlungen linear aufgelöst. Die ab 2008 erhaltenen Pachtvorauszahlungen sowie die ab 2011 vereinnahmten Baukostenzuschüsse für die Straßenbeleuchtung werden über 20 Jahre mit 5,00 % bzw. im Zugangsjahr mit 2,50 % zugunsten der Umsatzerlöse aufgelöst. Latente Steuern resultieren aus Unterschieden zwischen handelsrechtlichen und steuerrechtlichen Wertansätzen im Organkreis, die sich in späteren Jahren voraussichtlich umkehren. Hierbei werden die am Bilanzstichtag gültigen bzw. verabschiedeten steuerlichen Vorschriften berücksichtigt. Die daraus resultierenden Steuerbelastungen und Steuerentlastungen werden saldiert. Über den Saldierungsbereich hinausgehende aktive Steuerlatenzen werden in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert. GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGDie Gewinn- und Verlustrechnung ist gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. ERLÄUTERUNG DER BILANZAKTIVA (1) ANLAGEVERMÖGENDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel, der Bestandteil des Anhangs ist, gesondert aufgeführt (siehe Seite 6 bis 7). (2) FINANZANLAGENDie Zusammensetzung unseres Anteilsbesitzes ist in einer gesonderten Aufstellung im Anhang dargestellt (siehe Seite 8). In der Berichtsperiode wurde die Beteiligung an der geschäftsführenden Lupus 11 GmbH, Grünwald, mit 100 % erworben, ebenso zu 100 % die Beteiligung an der Lupus 11 GmbH & Co. Solarpark Haunsfeld II KG, Mörnsheim. In den Wertpapieren des Anlagevermögens sind Mischfonds in Höhe von 400.973 TEUR enthalten. Der Marktwert dieses Investmentvermögens liegt mit 489.805 TEUR um 88.832 TEUR über dem Buchwert. Aus diesen Mischfonds sind uns im Geschäftsjahr 17.674 TEUR an Ausschüttungen zugeflossen. (3) VORRÄTEscroll
(4) FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDEscroll
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen überwiegend Stromlieferungen gegenüber Energieversorgungsunternehmen und Geschäftskunden sowie Verbrauchsabgrenzungen, der am Bilanzstichtag noch nicht abgelesenen und nicht abgerechneten Energieerlöse für Privat- und Gewerbekunden, bei denen erhaltene Anzahlungen in Höhe von 357.084 TEUR (Vorjahr: 324.206 TEUR) in Abzug gebracht wurden. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 2.033 TEUR (Vorjahr: 2.590 TEUR) und Forderungen aus Finanzmitteln in Höhe von 1 1.397 TEUR (Vorjahr: 23.891 TEUR) ausgewiesen. Bei den sonstigen Vermögensgegenständen sind im Wesentlichen Forderungen gegenüber dem Finanzamt in Höhe von 42.898 TEUR (Vorjahr: 33.714 TEUR) ausgewiesen. Davon betreffen 29.031 TEUR (Vorjahr: 31.536 TEUR) das Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG, das mit seinem Barwert bilanziert ist. Das Guthaben wird bis 2017 ratierlich ausbezahlt. (5) FLÜSSIGE MITTELscroll
Von den flüssigen Mitteln zum Jahresende sind 25.000 TEUR (Vorjahr: 35.000 TEUR) als kurzfristige Termingelder bei Kreditinstituten angelegt. (6) RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTENDie aktive Rechnungsabgrenzung umfasst vor allem vorausbezahlte Pachtzahlungen, Softwaregebühren, Wartungsverträge und Baukostenzuschüsse sowie sonstige Vorauszahlungen. (7) AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS DER VERMÖGENSVERRECHNUNGscroll
Die Verrechnung von Vermögensgegenständen des Zweckvermögens und Schulden aus Altersversorgungsverpflichtungen hat zu einem Aktivposten geführt. Zu den Details verweisen wir auf die Position Rückstellungen bei den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. PASSIVA(8) EIGENKAPITALscroll
Seit 23. Juli 2007 ist das gesamte Grundkapital von 90.738 TEUR der Lechwerke AG in einer Globalurkunde über 35.444.640 Stückaktien verbrieft. Jede Stückaktie gewährt ein Stimmrecht. In der Hauptversammlung am 16. Mai 2012 wurde eine Ausschüttung in Höhe von 70.889 TEUR beschlossen. Der Gesamtbetrag der im Geschäftsjahr 2012 gegen Ausschüttung gesperrte Betrag i. S. d. § 268 Abs. 8 HGB beträgt 4.713 TEUR. Nachdem ausreichend frei verfügbare Gewinnrücklagen vorhanden sind, besteht eine Ausschüttungssperre in Bezug auf den Bilanzgewinn nicht. Im Bilanzgewinn enthalten ist ein Gewinnvortrag von 287 TEUR; im Übrigen verweisen wir auf den Vorschlag für die Verwendung des Bilanzgewinns. (9) SONDERPOSTENIn dem Sonderposten für Investitionszuschüsse sind die in den Geschäftsjahren 2003 und 2004 vereinnahmten Baukostenzuschüsse sowie die erhaltenen Investitionszuschüsse der Straßenbeleuchtung ab 2003 bis 2010 ausgewiesen. (10) RÜCKSTELLUNGENscroll
Anfang Mai hat die Lechwerke AG bestimmte Versorgungsverpflichtungen auf die RWE Pensionsfonds AG übertragen. Die Durchführung von Leistungen der betrieblichen Altersversorgung für diesen Kreis von Versorgungsberechtigten erfolgt zukünftig durch einen nicht versicherungsförmigen Pensionsfonds. Der nach den gesetzlichen Vorgaben versicherungsmathematisch ermittelte Einlösungsbeitrag betrug 153.983 TEUR. Die Übertragung führte zu einem Abgang der handelsrechtlichen bilanzierten Pensionsverpflichtungen in Höhe von 137.709 TEUR. Die Verrechnung von Vermögensgegenständen des Deckungsvermögens mit den Versorgungsverpflichtungen hat im Geschäftsjahr 2012 zu einem Aktivposten geführt. Bei den ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen handelt es sich um Stromdeputate. Bei den sonstigen Rückstellungen werden z. B. Rückstellungen für Personal (42.268 TEUR), für Entfernungslasten (16.762 TEUR), für Strombezüge (4.074 TEUR), für die Ablösung von Pumpstromlieferungen (13.293 TEUR), für den Hochwasserschutz (28.479 TEUR), für den Vogelschutz an Freileitungen (4.083 TEUR), für Erlösschmälerungen und Rückzahlungsverpflichtungen (28.711 TEUR) sowie für Heimfallverpflichtungen (3.739 TEUR) ausgewiesen. (11) VERBINDLICHKEITENscroll
Die erhaltenen Anzahlungen betreffen überwiegend Kundenvorauszahlungen und Sicherheitsleistungen für Stromlieferungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen Energiebezugsrechnungen. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von 70.770 TEUR (Vorjahr: 74.532 TEUR) und Verbindlichkeiten aus Finanzmitteln in Höhe von 674.563 TEUR (Vorjahr: 495.839 TEUR) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, betreffen die Finanzmittel der Peißenberger Wärmegesellschaft mbH, Peißenberg. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten ein Bürgerdarlehen in Höhe von 4.689 TEUR und Vorruhestandsverpflichtungen mit 421 TEUR (Vorjahr: 799 TEUR), die auf versicherungsmathematischen Berechnungen beruhen und alle festen Zusagen an Mitarbeiter beinhalten. Im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs bestehen Eigentumsvorbehalte an bezogenen Wirtschaftsgütern. (12) RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTENDieser Posten beinhaltet im Wesentlichen die Baukostenzuschüsse und Pachtvorauszahlungen. Zu den Details verweisen wir auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. LATENTE STEUERNPassive latente Steuern innerhalb des Organkreises, welche sich aus dem nur steuerrechtlich zulässigen Ansatz von Sonderposten mit Rücklagenanteil sowie auf handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätzen bei Sach- und Finanzanlagevermögen und sonstigen Rückstellungen ergaben, wurden mit aktiven latenten Steuern innerhalb des Organkreises auf die handels- und steuerrechtlich voneinander abweichenden Wertansätze bei den Pensions- und sonstigen Rückstellungen sowie bei Sachanlagevermögen, sonstigen Verbindlichkeiten und Rechnungsabgrenzungsposten verrechnet. Der Berechnung der latenten Steuern wurde ein Steuersatz in Höhe von 27,795 % (Vorjahr: 27,76 %) zugrunde gelegt. In der Berichtsperiode ergibt sich eine aktive Steuerlatenz, die in Ausübung des Wahlrechts des § 274 Abs. 1 Satz 2 HGB nicht aktiviert wurde. HAFTUNGSVERHÄLTNISSE UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENAufgrund der im Geschäftsjahr erfolgten Übertragung von bestimmten Altersversorgungsverpflichtungen auf die RWE Pensionsfonds AG besteht bei der Lechwerke AG für den Fall einer möglichen zukünftigen Unterdeckung des Pensionsfonds eine gesetzliche Nachschussverpflichtung in ihrer Eigenschaft als Arbeitgeber. Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen belaufen sich insgesamt auf 1.547.910 TEUR. Für Abnahmeverpflichtungen aus Strom- und Gasbezugsverträgen bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 1.543.939 TEUR. Davon bestehen 1.207.792 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen. Für Mieten und Pachten bestehen finanzielle Verpflichtungen in Höhe von 3.065 TEUR sowie für technische und kaufmännische Dienstleistungen in Höhe von 906 TEUR. Davon bestehen 2.899 TEUR gegenüber verbundenen Unternehmen. Das Bestellobligo beträgt 12.810 TEUR, davon betreffen 317 TEUR verbundene Unternehmen. FINANZINSTRUMENTEBei der Lechwerke AG werden derivative Finanzinstrumente zur Absicherung von vorhandenen Commodity-Preisrisiken eingesetzt. Verträge über den Erwerb oder die Veräußerung von Waren, die einen für den Erwerb, die Veräußerung oder den eigenen Gebrauch erwarteten Bedarf absichern, stellen in der Regel keine Commodity-Derivate im Sinne des § 285 HGB dar. Sofern derartige Verträge aber Rückandienungsrechte enthalten und damit ein Ausgleich in bar nicht ausgeschlossen ist, fallen die Verträge oder Anteile dieser Verträge in den Anwendungsbereich des § 285 Satz 1 Nr. 19 HGB. Zur Unterscheidung der Zweckbestimmung beider Arten von Verträgen sind bei der Lechwerke AG geeignete Buchstrukturen vorhanden, die einen entsprechenden Nachweis des Vertragszweckes über den gesamten Lebenszyklus des Vertrages gewährleisten. Zum 31. Dezember 2012 handelt es sich bei den eingesetzten Derivaten um Commodity-Forwards, deren Werte in der folgenden Übersicht dargestellt sind: scroll
Der beizulegende Zeitwert entspricht grundsätzlich dem Marktwert der derivativen Finanzinstrumente, soweit dieser verlässlich feststellbar ist. Liegt ein verlässlich feststellbarer Marktwert nicht vor, wird der beizulegende Zeitwert aus dem Marktwert gleichartiger Finanzinstrumente abgeleitet oder mithilfe allgemein anerkannter Bewertungsmethoden (Discounted Cash Flow-Methode, Optionspreismodelle) bestimmt. Bei der Anwendung der Bewertungsmethoden werden insbesondere die Zinsstrukturkurve, Terminkurse, Marktpreise für Commodities sowie Volatilitäten der Vergangenheit und ähnliche Parameter berücksichtigt. Grundsätzlich hängt die Verlässlichkeit von Marktwerten von der Liquidität der entsprechenden Märkte ab, welche im Commodity-Bereich entsprechend der Laufzeit der Derivate tendenziell abnimmt. Den beizulegenden Zeitwerten aus Commodity-Derivaten stehen Verträge mit entsprechend gegenläufigen Zeitwerten gegenüber. BEWERTUNGSEINHEITENBei den Grundgeschäften der Bewertungseinheiten handelt es sich um quasisichere Absatzgeschäfte, die isoliert betrachtet zum Entstehen von Risikopositionen im Commodity-Bereich führen können. Im Gas- und Strombereich werden Portfolio-Hedges eingesetzt, bei denen das Preisrisiko abgesichert wird. Die Kundenstruktur der Lechwerke AG beinhaltet Standardlastprofilkunden sowie Kunden mit registrierender Leistungsmessung. Als mit hoher Wahrscheinlichkeit erwartete Transaktionen werden die Standardlastprofilkunden ausgewiesen, deren Verbrauchsmengen somit weitgehend konjunktur- und wetterunabhängig sind und daher nahezu homogenen Verbrauchsstrukturen unterliegen. Die geplanten Absatzmengen können als quasisicher angesehen werden. Als schwebende Geschäfte werden Kunden mit registrierender Leistungsmessung, die bei Vertragsabschluss back-to-back beschafft werden, ausgewiesen. Die Risikopositionen werden im Rahmen des Risikomanagements regelmäßig bestimmt und bei Überschreitung von Positionslimits durch Transaktionen (Sicherungsgeschäfte) mit der RWE Vertrieb AG sowie mit externen Partnern geschlossen. Aktuell sind Zeiträume bis zum Lieferjahr 2016 für Strom und Gas betroffen. Die Bewertungseinheiten bestehen aufgrund der rollierenden Durchführung der Sicherungstransaktionen für einen unbegrenzten Zeitraum. Zur Bestimmung und Beurteilung der Positionen aus derartigen Geschäften ist ein geeignetes Risikomanagement in der Gesellschaft eingerichtet. Dabei wird auf Basis der Erkenntnisse aus dem bestehenden Monitoring der Auftrags- und Kündigungseingänge mindestens quartalsweise eine Aktualisierung der monatsscharfen Vertriebsplanung in den Dimensionen Kundenbestand-Ist sowie erwartete Kundenzu- und -abgänge erstellt. Diese Planung dient dem Portfoliomanagement sowohl als Basis zur Bestimmung und Bewertung der offenen Positionen als auch zur Überprüfung der in den Portfoliopreisen enthaltenen Risikoaufschläge, die dem Produktmanagement für die Produktkalkulation vorgegeben werden. Über dieses Risikomanagementmodell erfolgt eine regelmäßige Positionsbestimmung für die Strom- und Gasvermarktungsmengen im Zeitraum bis zum Jahr 2016 und die daraus resultierende benötigte Energiemenge; diese Positionen unterliegen einem Preisänderungsrisiko. Konzernrichtlinien geben dem Commodity-Risikomanagement Grundsätze, Verfahren und Zuständigkeiten vor. Zur bilanziellen Abbildung der wirksamen Teile der Bewertungseinheiten wird die Einfrierungsmethode angewendet. Die prospektive Effektivitätsmessung erfolgt anhand der qualitativen Critical Terms Match-Methode. Aufgrund der negativen Korrelation von Grund- und Sicherungsgeschäft wird es künftig zu weitestgehend gegenläufigen, sich ausgleichenden Marktwertentwicklungen kommen. Sollte der Saldo aller beizulegenden Zeitwerte einer Bewertungseinheit zum Stichtag negativ sein, so wird imparitätisch eine entsprechende Rückstellung für drohende Verluste gebildet. Die Buchwerte der schwebenden Geschäfte betreffen die passivierten Drohverlustüberhänge. Durch die Bildung der Bewertungseinheiten wurde die Bildung einzelvertraglicher Drohverlustrückstellungen zum Abschlussstichtag vermieden. Bei alternativer Drohverlustermittlung hätten im Strombereich Drohverlustrückstellungen in Höhe von 192.788 TEUR und im Gassektor von 273 TEUR gebildet werden müssen. Passiva scroll
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Angabe gesetzlich ausgeschlossen ERLÄUTERUNG DER GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG(13) UMSATZERLÖSEscroll
Die Umsatzerlöse aus Baukostenzuschüssen beinhalten die Auflösungen bis einschließlich des Geschäftsjahres 2002. In den Netzmieten und Pachten sind die Auflösungen von Investitionszuschüssen ab 2005, die das Pachtmodell mit der LEW Verteilnetz GmbH, Augsburg, betreffen, als erhaltene Pachtvorauszahlungen ausgewiesen. Die Personalgestellung beinhaltet Weiterverrechnungen von Personalkosten. Die sonstigen Umsatzerlöse beinhalten die Konzessionsabgabe, Auftragsarbeiten, Warenverkäufe und die Verrechnung von Personal und Sachleistungen an die LEW Service & Consulting GmbH, Augsburg. Die Umsatzerlöse wurden ausschließlich im Inland getätigt. (14) SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGEAusgewiesen werden hier Erträge aus Anlagenabgängen in Höhe von 18.887 TEUR, die im Wesentlichen aus der Veräußerung von Wertpapieren resultieren, Erträge aus Steuerumlagen in Höhe von 10.941 TEUR, Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und aus frei gewordenen Verbindlichkeiten in Höhe von 14.316 TEUR, Erträge aus Kostenerstattungen in Höhe von 10.550 TEUR sowie sonstige betriebliche Nebenerträge. (15) MATERIALAUFWANDscroll
Die Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren enthalten im Wesentlichen Energiebezugskosten. (16) PERSONALAUFWANDscroll
Die Aufwendungen aus Altersvorsorge enthalten Aufwendungen, die durch die Übertragung bestimmter Altersvorsorgeverpflichtungen auf den RWE Pensionsfonds AG zurückzuführen sind. Dies resultiert daraus, dass der an die RWE Pensionsfonds AG gezahlte Einlösungsbetrag höher ist als die ausgelagerten Pensionsverpflichtungen. (17) ABSCHREIBUNGEN AUF IMMATERIELLE VERMÖGENSGEGENSTÄNDE DES ANLAGEVERMÖGENS UND SACHANLAGENDie Abschreibungen entfallen mit 36.104 TEUR (Vorjahr: 35.504 TEUR) auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen. Es wurden in der Berichtsperiode keine außerplanmäßigen Abschreibungen vorgenommen. (18) SONSTIGE BETRIEBLICHE AUFWENDUNGENDie Aufwendungen beinhalten die Vertrags- und konzessionsbedingten Aufwandsbelastungen, betriebliche und allgemeine Geschäftskosten, drohende Zahlungsverpflichtungen, Fremdlieferungen und -leistungen - soweit sie nicht den Materialaufwand betreffen - sowie Versicherungsprämien. Die sonstigen Steuern sind in Höhe von 1.429 TEUR (Vorjahr: 1.282 TEUR) enthalten. (19) ERGEBNIS FINANZANLAGENscroll
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen betreffen die Bayerische Elektrizitätswerke GmbH, Augsburg, die LEW Service & Consulting GmbH, Augsburg, und die LEW Netzservice GmbH, Augsburg. Die Aufwendungen aus Verlustübernahme resultieren aus der LEW Verteilnetz GmbH, Augsburg. Die Erträge aus Beteiligungen beinhalten die Ausschüttungen der LEW Anlagenverwaltung GmbH, Gundremmingen, der RIWA GmbH, Kempten, und der Verteilnetze Energie Weißenhorn GmbH & Co. KG, Weißenhorn. (20) ZINSERGEBNISscroll
Im Berichtsjahr wurde der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung 3.215 TEUR (Vorjahr: 106 TEUR) mit dem beizulegenden Zeitwerten sowie den übrigen Aufwendungen und Erträgen des für die Pensionsverpflichtungen bestehenden Zweckvermögens 10.872 TEUR (Vorjahr: 106 TEUR) verrechnet. Der daraus resultierende Saldo in Höhe von 7.657 TEUR (Vorjahr: - TEUR) ist in den Zinsen und ähnliche Erträge ausgewiesen. Das Zinsergebnis beinhaltet den Zinsanteil durch die nach dem BilMoG vorgeschriebene Aufzinsung bzw. Abzinsung der langfristigen Rückstellungen. (21) STEUERN VOM EINKOMMEN UND VOM ERTRAGBei den Ertragsteuern wird die Körperschaftsteuer in Höhe von 18.978 TEUR (Vorjahr: 11.419 TEUR) und die Gewerbesteuer in Höhe von 15.870 TEUR (Vorjahr: 9.633 TEUR) ausgewiesen. Der Anstieg der Steuern ergab sich u. a. auch durch Veräußerungsgewinne aus Wertpapieren und durch die Auslagerung der Pensionsverpflichtungen. In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind 2.932 TEUR (Vorjahr: 2.180 TEUR) periodenfremde Steuererträge enthalten. PERIODENFREMDE ERTRÄGE UND AUFWENDUNGENIm Berichtsjahr sind periodenfremde Erträge in Höhe von 4.564 TEUR (Vorjahr: 25.048 TEUR) sowie periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 3.335 TEUR (Vorjahr: 11.533 TEUR) enthalten, die aus Abweichungen zu vorgenommenen Abgrenzungen und Gutschriften aus früheren Jahren stammen. ENERGIEWIRTSCHAFTSGESETZ (ENWG)Die Lechwerke AG ist gemäß § 3 Nr. 38 EnWG ein vertikal integriertes Energieversorgungsunternehmen und hat die sich hieraus ergebenden Rechtsfolgen des § 6b EnWG zu beachten. GESCHÄFTE GRÖßEREN UMFANGS MIT VERBUNDENEN UNTERNEHMEN ODER ASSOZIIERTEN UNTERNEHMENIm Berichtsjahr wurden Geschäfte größeren Umfangs, die aus dem Rahmen der gewöhnlichen Energieversorgungstätigkeit herausfallen und für die Beurteilung der Vermögens- und Ertragslage des Unternehmens nicht von untergeordneter Bedeutung sind, mit verbundenen oder assoziierten Unternehmen getätigt. Die Lechwerke AG erbringt folgende Leistungen:
Die Lechwerke AG empfängt folgende Leistungen:
ORGANE UND WEITERE GREMIENAUFSICHTSRATDr. Bernd WideraHagen Mitglied des Vorstands der RWE Deutschland AG Aufsichtsratsvorsitzender a) envia Mitteldeutsche Energie AG, Chemnitz (Vorsitz) RWE Vertrieb AG, Dortmund (Vorsitz) Süwag Energie AG, Frankfurt am Main VSE AG, Saarbrücken (Vorsitz) b) KEH Kärntner Energieholding Beteiligungs GmbH, Klagenfurt, Österreich (Aufsichtsrat) Kelag-Kärntner Elektrizitäts-AG, Klagenfurt, Österreich (Aufsichtsrat) RWE Effizienz GmbH, Dortmund (Aufsichtsrat; Vorsitz) Ralf ZimmermannRüsselsheim Mitglied des Vorstands der RWE Vertrieb AG 1.stv. Aufsichtsratsvorsitzender a) envia Mitteldeutsche Energie AG, Chemnitz Stadtwerke Duisburg AG, Duisburg Süwag Energie AG, Frankfurt am Main Thomas Siprak1Biberbach Vorsitzender des Betriebsrats der Lechwerke AG 2.stv. Aufsichtsratsvorsitzender a) RWE Deutschland AG, Essen (seit 01.01.2013) Dr. Wolfgang KässerPullach Rechtsanwalt in der Kanzlei Nörr LLP, München Jürgen Kaiser1Augsburg Technischer Angestellter Dr. Arndt NeuhausEssen Vorsitzender des Vorstands der RWE Deutschland AG a) Dortmunder Energie- und Wasserversorgung GmbH, Dortmund envia Mitteldeutsche Energie AG, Chemnitz Rheinenergie AG, Köln rhenag Rheinische Energie AG, Köln RWE IT GmbH, Dortmund RWE Vertrieb AG, Dortmund Stadtwerke Essen AG, Essen Süwag Energie AG, Frankfurt am Main Westnetz GmbH, Wesel b) RWW Rheinisch-Westfälische Wasserwerksgesellschaft mbH, Mülheim an der Ruhr (Aufsichtsrat) Stadtwerke Lingen GmbH, Lingen (Aufsichtsrat) Robert Rehm1Friedberg Energieanlagenelektroniker Jürgen ReichertBobingen Direktor der St. Gregor Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Augsburg Geschäftsführer der Kath. Waisen- und Armenkinderhaus-Stiftung Augsburg Bezirkstagspräsident von Schwaben b) GBW Oberbayern und Schwaben GmbH, München (Aufsichtsrat) Bezirkskliniken Schwaben (KU), Augsburg (Verwaltungsrat; Vorsitz) Kurhaustheater GmbH, Augsburg (Aufsichtsrat) Blaue Blume Schwaben GmbH, Kaufbeuren (Aufsichtsrat; Vorsitz) Dr. Ulrich RustMülheim an der Ruhr Head of Legal & Compliance der RWE Generation SE, Essen Erläuterungen:
a)
Mitglied in anderen gesetzlich zu bildenden
Aufsichtsräten AUSSCHÜSSE DES AUFSICHTSRATSPERSONALAUSSCHUSSDr. Bernd Widera (Vorsitz) Ralf Zimmermann Thomas Siprak PRÜFUNGSAUSSCHUSSDr. Wolfgang Kässer (Vorsitz) Dr. Bernd Widera Jürgen Kaiser VORSTANDDr. Markus LitpherAugsburg Vorstandsmitglied verantwortlich für die Querschnitts- und Steuerungsfunktionen, den Kundenservice, den Verteilnetzbetrieb, den Netzservice und das Kommunalmanagement a) Mittlere Donau Kraftwerke AG, München Nebelhornbahn-AG, Oberstdorf (bis 28.03.2012) Rhein-Main-Donau AG, München b) AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH, Augsburg (Aufsichtsrat) LEW Verteilnetz GmbH, Augsburg (Aufsichtsrat; Vorsitz; seit 01.01.2013) MITGAS Mitteldeutsche Gasversorgung GmbH, Kabelsketal (Aufsichtsrat; Vorsitz) Überlandwerk Krumbach GmbH, Krumbach (Aufsichtsrat) Wärmeversorgung Schwaben GmbH, Augsburg (Aufsichtsrat) Wendelsteinbahn GmbH, Brannenburg (Aufsichtsrat; Vorsitz; bis 30.06.2012) Norbert SchürmannUstersbach Vorstandsmitglied verantwortlich für den Vertrieb, die Energiebeschaffung, die Erzeugung, die Telekommunikation und die Unternehmenskommunikation a) Mittlere Donau Kraftwerke AG, München (Vorsitz; seit 19.06.2012) Nebelhornbahn-AG, Oberstdorf (seit 28.03.2012) Untere Iller AG, München (seit 18.06.2012) b) LEW Verteilnetz GmbH, Augsburg (Aufsichtsrat; seit 01.01.2013) RMD-Consult GmbH Wasserbau und Energie, München (Aufsichtsrat; seit 01.10.2012) RWE Transgas, a.s., Prag/Tschechische Republik (Aufsichtsrat; bis 08.03.2012) Überlandwerk Krumbach GmbH, Krumbach (Aufsichtsrat; Vorsitz; seit 01.07.2012) Wärmeversorgung Schwaben GmbH, Augsburg (Aufsichtsrat; Vorsitz; seit 01.07.2012) Paul WaningAystetten Vorstandsmitglied (bis 30.06.2012) verantwortlich für den Netzservice, die Erzeugung und die Unternehmenskommunikation a) Mittlere Donau Kraftwerke AG, München (Vorsitz; bis 19.06.2012) Nebelhornbahn-AG, Oberstdorf (bis 28.03.2012) Süwag Energie AG, Frankfurt am Main Untere Iller AG, München (bis 18.06.2012) b) AVA Abfallverwertung Augsburg GmbH, Augsburg (Aufsichtsrat) Überlandwerk Krumbach GmbH, Krumbach (Aufsichtsrat; Vorsitz; bis 30.06.2012) Wärmeversorgung Schwaben GmbH, Augsburg (Aufsichtsrat; Vorsitz; bis 30.06.2012) Wendelsteinbahn GmbH, Brannenburg (Aufsichtsrat; bis 30.06.2012) Erläuterungen:
a)
Mitglied in anderen gesetzlich zu bildenden
Aufsichtsräten BEIRATGemäß § 13 der Satzung der Lechwerke AG wurde ein Beirat gebildet. Die Mitglieder sind: Jürgen ReichertBobingen Direktor der St. Gregor Kinder-, Jugend- und Familienhilfe Augsburg Geschäftsführer der Kath. Waisen- und Armenkinderhaus-Stiftung Augsburg Bezirkstagspräsident von Schwaben Beiratsvorsitzender Andreas SchererAugsburg Geschäftsführer der Presse-Druck- und Verlags-GmbH in Augsburg stv. Beiratsvorsitzender Dr. Helmut BläsigGünzburg Technischer Geschäftsführer der Kernkraftwerk Gundremmingen GmbH Richard FankAugsburg Vorstandsvorsitzender der Kreissparkasse Augsburg Dr. Claus GebhardtAugsburg Geschäftsführer der Stadtwerke Augsburg Holding GmbH Dr. Ivo HolzingerMemmingen Oberbürgermeister der Stadt Memmingen Ulrich HumbaurGersthofen Geschäftsführer der Humbaur GmbH in Gersthofen Dr. Reinhard JantaMeitingen Geschäftsführer und Standortleiter der SGL Carbon GmbH in Meitingen Dr. Wolfgang KässerPullach Rechtsanwalt der Kanzlei Nörr LLP in München Jürgen KaiserAugsburg Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der Lechwerke AG Robert RehmFriedberg Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der Lechwerke AG Peter SaalfrankAugsburg Hauptgeschäftsführer der IHK Augsburg Martin SailerAugsburg Landrat des Landkreises Augsburg Jürgen SchmidAugsburg Präsident der Handwerkskammer für Schwaben Dr. Georg Simnacher1Günzburg Ehem. Bezirkstagspräsident von Schwaben Thomas SiprakBiberbach Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der Lechwerke AG Hildegard WannerHöchstädt an der Donau Bürgermeisterin der Stadt Höchstädt an der Donau Bezirksvorsitzende des Bayerischen Gemeindetags Dr. Bernd WideraHagen Mitglied des Vorstands der RWE Deutschland AG Götz WolfMünchen Vorsitzender der Geschäftsführung der PASM Power and Air Condition Solution Management GmbH & Co. KG in München SONSTIGE ANGABENMITARBEITERscroll
SONSTIGE ANGABENWir nehmen am konzernweiten Finanzclearing mit der RWE AG, Essen, teil. Die Grundzüge des Vergütungssystems und die Höhe der Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sind im Vergütungsbericht dargestellt. Der Vergütungsbericht ist Bestandteil des zusammengefassten Lageberichts. Der Vorstand erhielt für das Geschäftsjahr 2012 kurzfristige Vergütungsbestandteile in Höhe von 878 TEUR. Außerdem wurden langfristige Vergütungsbestandteile im Rahmen des Beat (Tranche 2012) mit einem Ausgabezeitwert von 202 TEUR (30.373 Stück Performance Shares) zugeteilt. Die Gesamtvergütung für das Geschäftsjahr 2012 beträgt demnach 1.080 TEUR. Frühere Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen erhielten 212 TEUR. Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und ihren Hinterbliebenen sind 2.598 TEUR zurückgestellt. Vorgenannte Werte sind durch die mit Wirkung Mai 2012 erfolgte Übertragung von Altersversorgungsverpflichtungen auf die RWE Pensionsfonds AG beeinflusst. Durch die Übertragung ist ein Aufwand in Höhe von 947 TEUR entstanden. Sofern Vergütungen an ehemalige Organe zukünftig durch den Pensionsfonds geleistet werden, entfällt für Folgejahre eine entsprechende Anhangsangabe. Bis zum Ende des Geschäftsjahres 2012 hielten die Vorstandsmitglieder Dr. Markus Litpher, Norbert Schürmann und Paul Waning (bis 30. Juni 2012) insgesamt 47.189 Stück Performance Shares, davon 6.922 Stück Performance Shares aus der Tranche 2010, 9.894 Stück Performance Shares aus der Tranche 2011 und 30.373 Stück Performance Shares aus der Tranche 2012. Im Berichtsjahr wurden keine Kredite oder Vorschüsse an Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats gewährt. Die fixen Bezüge des Aufsichtsrats betragen 27 TEUR und die variablen Bezüge 98 TEUR. Die Beiratsmitglieder erhielten für das Geschäftsjahr 2012 insgesamt 50 TEUR. Die berechneten Honorare für im Geschäftsjahr erbrachte Dienstleistungen des Abschlussprüfers des Jahresabschlusses, PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, sind im Konzernabschluss der Lechwerke AG mit enthalten. Mit nahestehenden Unternehmen und Personen wurden keine Geschäfte getätigt, die zu nicht marktüblichen Bedingungen zustande kamen. Der Vorstand und der Aufsichtsrat haben gemäß § 161 AktG die vorgeschriebene Erklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex abgegeben und auf der Internetseite der Lechwerke AG (www.lew.de) dauerhaft zugänglich gemacht. KONZERNZUGEHÖRIGKEITDie RWE AG, Essen, ist mit der Mehrheit der Aktien an der Lechwerke AG beteiligt. Mit Schreiben vom 16. Dezember 2010 hat uns die RL Beteiligungsverwaltung beschr. haft. OHG, Gundremmingen, mitgeteilt, dass die RL Beteiligungsverwaltung beschr. haft. OHG, Gundremmingen, die Führung ihrer Beteiligung an der Lechwerke AG ab dem 1. Januar 2011 auf die RWE Deutschland AG, Essen, überträgt und diese zur Ausübung ihrer Aktionärsrechte bei der Lechwerke AG bevollmächtigt. Mit Schreiben vom 16. Dezember 2010 hat uns die RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, mitgeteilt, dass die RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, die Führung ihrer Beteiligung an der Lechwerke AG ab dem 1. Januar 2011 auf die RWE Deutschland AG, Essen, überträgt und diese zur Ausübung ihrer Aktionärsrechte bei der Lechwerke AG bevollmächtigt. Mit Schreiben vom 5. Januar 2011 hat uns die RWE AG, Essen, gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 und 6 i.V.m. Satz 2, 24 WpHG folgendes mitgeteilt: Die RWE Deutschland AG, Essen, hat am 1. Januar 2011 die Schwellenwerte von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 %, 25 %, 30 %, 50 % und 75 % der Stimmrechte an der Lechwerke AG aufgrund Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Nr. 6 WpHG überschritten. Dabei sind der RWE Deutschland AG, Essen, 74,8715 % (das entspricht 26.537.930 Stimmrechten) über die RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, und 15,00001 12 % (das entspricht 5.316.700 Stimmrechten) über die RL Beteiligungsverwaltung beschr. haft. OHG, Gundremmingen, jeweils nach § 22 Abs. 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen. Der Stimmrechtsanteil der RWE Deutschland AG betrug damit an diesem Tag 89,8715 %, das entspricht 31.854.630 Stimmrechten (Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Nr. 6 WpHG). Die RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, hat am 1. Januar 2011 den Schwellenwert von 75 % der Stimmrechte an der Lechwerke AG überschritten. Die ihrer Tochtergesellschaft RWE Deutschland AG, Essen, von ihr selbst (i.H.v. 74,8715 %) sowie von der RL Beteiligungsverwaltung beschr. haft. OHG, Gundremmingen, (i.H.v. 15,0000112 %) zuzurechnenden Stimmrechte sind der RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, ihrerseits nach § 22 Abs. 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG in voller Höhe zuzurechnen. Der Stimmrechtsanteil der RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, an der Lechwerke AG betrug damit am 1. Januar 2011 89,8715 %, das entspricht 31.854.630 Stimmrechten. Die RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, hält als Eigentümerin zudem nach § 21 Abs. 1 WpHG nach wie vor unmittelbar 74,8715 % der Aktien der Lechwerke AG (das entspricht 26.537.930 Stimmrechten). Die RL Beteiligungsverwaltung beschr. haft. OHG, Gundremmingen, ist gleichfalls nach wie vor Eigentümerin der von ihr gehaltenen 15,0000112 % der Aktien der Lechwerke AG. Ihr Stimmrechtsanteil an der Lechwerke AG gem. § 21 Abs. 1 WpHG beträgt daher unverändert 15,0000112 %, das entspricht 5.316.700 Stimmrechten. Der RWE Aktiengesellschaft, Essen, sind die von ihren Tochterunternehmen RWE Deutschland AG, Essen, bzw. RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen, und der RL Beteiligungsverwaltung beschr. haft. OHG, Gundremmingen, gehaltenen Stimmrechte an der Lechwerke AG in voller Höhe zuzurechnen. Der Stimmrechtsanteil der RWE Aktiengesellschaft beträgt daher ebenfalls unverändert 89,8715 %, das entspricht 31.854.630 Stimmrechten. Die Zurechnung erfolgt dabei gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG i.H.v. 15,00001 12 % von der RL Beteiligungsverwaltung beschr. haft. OHG, Gundremmingen, sowie i.H.v. 74,8715 % von der RWE Beteiligungsgesellschaft mbH, Essen. Darüber hinaus werden ihr die gesamten Stimmrechte i.H.v. 89,8715 % auch gem. § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 i.V.m. Satz 2 WpHG von ihren zuvor genannten Tochterunternehmen zugerechnet. Der vollständige Wortlaut des Schreibens zu den §§ 21, 22, 24 WpHG vom 5. Januar 2011 wurde von uns gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG europaweit und im Internet unter www.lew.de veröffentlicht sowie an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) und das Unternehmensregister übermittelt. Unsere Gesellschaft gehört zum Konzern der Lechwerke AG, Augsburg, und zum Konzern der RWE Aktiengesellschaft, Essen, und wird in beide Konzernabschlüsse nach IFRS der Mutterunternehmen (kleinster und größter Kreis von Unternehmen) einbezogen. Die Konzernabschlüsse sind jeweils am Sitz der Gesellschaften erhältlich und stehen auch im Internet zur Verfügung.
Augsburg, 25. Januar 2013 Dr. Markus Litpher, Vorstand Norbert Schürmann, Vorstand VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERWir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Augsburg, 25. Januar 2013 Dr. Markus Litpher, Vorstand Norbert Schürmann, Vorstand BESTÄTIGUNGSVERMERKWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Lechwerke AG, Augsburg, der mit dem Konzernlagebericht zusammengefasst ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Nach § 6b Abs. 5 EnWG umfasste die Prüfung auch die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften sowie die Einhaltung der Pflichten nach § 6b Abs. 3 EnWG liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den zusammengefassten Lagebericht sowie über die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden und dass mit hinreichender Sicherheit beurteilt werden kann, ob die Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG in allen wesentlichen Belangen erfüllt sind. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht sowie für die Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands, die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts sowie die Beurteilung, ob die Wertansätze und die Zuordnung der Konten nach § 6b Abs. 3 EnWG sachgerecht und nachvollziehbar erfolgt sind und der Grundsatz der Stetigkeit beachtet wurde. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung des Jahresabschlusses unter Einbeziehung der Buchführung und des zusammengefassten Lageberichts hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Die Prüfung der Einhaltung der Pflichten zur Rechnungslegung nach § 6b Abs. 3 EnWG, wonach für die Tätigkeiten nach § 6b Abs. 3 EnWG getrennte Konten zu führen und Tätigkeitsabschlüsse aufzustellen sind, hat zu keinen Einwendungen geführt.
München, 28. Januar 2013 PricewaterhouseCoopers Kerstin Krauß, Wirtschaftsprüferin ppa. Andrea Ehrenmann, Wirtschaftsprüferin VORSCHLAG FÜR DIE VERWENDUNG DES BILANZGEWINNSscroll
Augsburg, 25. Februar 2013 Dr. Markus Litpher, Vorstand Norbert Schürmann, Vorstand IMPRESSUMLechwerke AG Schaezlerstraße 3 86150 Augsburg Postanschrift: Lechwerke AG 86136 Augsburg T +49 821 328-1701 F +49 821 328-1710 www.lew.de investor-relations@lew.de Gestaltung: ADVERMA Advertising & Marketing GmbH, Rohrbach www.adverma.de Druck: LEW Service & Consulting GmbH, Augsburg www.lew-sc.de Dieser Geschäftsbericht wurde am 13. März 2013 veröffentlicht. ALLGEMEINE ERLÄUTERUNGENNach dem Gesetz über die Elektrizitäts- und Gasversorgung (Energiewirtschaftsgesetz - EnWG), letztmals geändert am 28. Dezember 2012, haben vertikal integrierte Energieversorgungsunternehmen im Sinne des § 3 Nr. 38 EnWG, einschließlich rechtlich selbständiger Unternehmen, die zu einer Gruppe verbundener Elektrizitäts- oder Gasunternehmen gehören und mittelbar oder unmittelbar energiespezifische Dienstleistungen erbringen, und rechtlich selbständige Netzbetreiber sowie Betreiber von Speicheranlagen, nach § 6b Absatz 3 Satz 1 EnWG jeweils getrennte Konten zu führen und für jede ihrer Tätigkeiten nach § 6b Absatz 3 Satz 1 Nr. 1 bis 6 EnWG einen gesonderten Tätigkeitsabschluss aufzustellen. Für die Lechwerke AG ergeben sich die folgenden Tätigkeitsbereiche:Elektrizitätsübertragung Elektrizitätsverteilung Andere Tätigkeiten innerhalb des Elektrizitätssektors Andere Tätigkeiten innerhalb des Gassektors Im Hinblick auf die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie den angewandten Abschreibungsmethoden, die den Tätigkeitsabschlüssen zugrunde gelegt wurden, verweisen wir auf die Angaben im Anhang des Jahresabschlusses zum 31. Dezember 2012 der Lechwerke AG. In unseren Tätigkeitsabschlüssen sind dabei die Regeln der Zuordnung der Gegenstände des Aktiv- und Passivvermögens der Erträge und Aufwendungen angegeben (§ 6b Absatz 3 Satz 7 EnWG). Die Leistungsbeziehungen zwischen den Tätigkeitsbereichen erfolgen auf Grundlage der angefallenen Kosten. BilanzAlle Bilanzwerte werden im ersten Schritt direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Soweit eine direkte Zuordnung nicht möglich ist oder mit unvertretbarem Aufwand verbunden ist, erfolgt die Zuordnung mittels Verteilungsschlüssel. Die grundsätzlich verwendeten Verteilungsschlüssel werden nachfolgend aufgeführt. Gewinn- und VerlustrechnungAlle Erträge und Aufwendungen werden grundsätzlich direkt den Tätigkeiten zugeordnet. Soweit einzelne Posten unmittelbar mit Bilanzposten korrespondieren, erfolgt eine Aufteilung dieser GuV-Posten entsprechend der Zuordnung der Posten in den Tätigkeitsbilanzen. Grundsätzlich verwendete Verteilungsschlüsselscroll
TÄTIGKEITSABSCHLUSS ELEKTRIZITÄTSÜBERTRAGUNG TÄTIGKEITS-BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012Aktiva scroll
TÄTIGKEITS-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2012scroll
TÄTIGKEITS-ANLAGENGITTER ZUM 31. DEZEMBER 2012scroll
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SONSTIGE ANGABENVORRÄTEDie Vorräte betreffen ausschließlich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDEscroll
In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen aus Finanzmitteln in Höhe von 87 TEUR (Vorjahr: 304 TEUR) ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber dem Finanzamt in Höhe von 416 TEUR (Vorjahr: 645 TEUR). Davon betreffen 416 TEUR (Vorjahr: 464 TEUR) das Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG. RÜCKSTELLUNGENscroll
Bei den sonstigen Rückstellungen werden im Wesentlichen Rückstellungen für Entfernungslasten ausgewiesen. VERBINDLICHKEITENscroll
TÄTIGKEITSABSCHLUSS ELEKTRIZITÄTSVERTEILUNG TÄTIGKEITS-BILANZ ZUM 31. DEZEMBER 2012Aktiva scroll
TÄTIGKEITS-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DIE ZEIT VOM 1. JANUAR BIS 31. DEZEMBER 2012scroll
TÄTIGKEITS-ANLAGENGITTER ZUM 31. DEZEMBER 2012scroll
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SONSTIGE ANGABENVORRÄTEDie Vorräte betreffen ausschließlich Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe. FORDERUNGEN UND SONSTIGE VERMÖGENSGEGENSTÄNDEscroll
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen überwiegend Stromlieferungen gegenüber Energieversorgungsunternehmen und Geschäftskunden sowie Verbrauchsabgrenzungen, der am Bilanzstichtag noch nicht abgelesenen und nicht abgerechneten Energieerlöse für Privat- und Gewerbekunden, bei denen erhaltene Anzahlungen in Abzug gebracht wurden. In den Forderungen gegen verbundene Unternehmen werden Forderungen aus Finanzmitteln in Höhe von 4.271 TEUR (Vorjahr: 15.312 TEUR) ausgewiesen. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten im Wesentlichen Forderungen gegenüber dem Finanzamt in Höhe von 22.446 TEUR (Vorjahr: 21.755 TEUR). Davon betreffen 20.460 TEUR (Vorjahr: 21.169 TEUR) das Körperschaftsteuerguthaben gemäß § 37 KStG. RÜCKSTELLUNGENscroll
Anfang Mai hat die Lechwerke AG bestimmte Versorgungsverpflichtungen auf die RWE Pensionsfonds AG übertragen. Die Durchführung von Leistungen der betrieblichen Altersversorgung für diesen Kreis von Versorgungsberechtigten erfolgt zukünftig durch einen nicht versicherungsförmigen Pensionsfonds. Die Übertragung führte zu einem Abgang der handelsrechtlichen bilanzierten Pensionsverpflichtungen. Die Verrechnung von Vermögensgegenständen des Deckungsvermögens mit den Versorgungsverpflichtungen hat im Geschäftsjahr 2012 zu einem Aktivposten in Höhe von 5.127 TEUR (Vorjahr: - TEUR) geführt. Ferner wurde im Berichtsjahr der Aufwand aus der Aufzinsung der Pensionsrückstellung mit dem beizulegenden Zeitwerten sowie den übrigen Aufwendungen und Erträgen des für die Pensionsverpflichtungen bestehenden Zweckvermögens verrechnet. Bei den ausgewiesenen Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen handelt es sich im Wesentlichen um Stromdeputate. Bei den sonstigen Rückstellungen werden z. B. Rückstellungen für Personal, für Entfernungslasten und für den Vogelschutz an Freileitungen ausgewiesen. VERBINDLICHKEITENscroll
Die erhaltenen Anzahlungen betreffen überwiegend Kundenvorauszahlungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beinhalten im Wesentlichen anteilige Netzkosten. In den Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen werden Verbindlichkeiten aus Finanzmitteln in Höhe von 88.958 TEUR (Vorjahr: 112.273 TEUR) ausgewiesen. Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Vorruhestandsverpflichtungen mit 223 TEUR (Vorjahr: 374 TEUR), die auf versicherungsmathematischen Berechnungen beruhen und alle festen Zusagen an Mitarbeiter beinhalten. Im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs bestehen Eigentumsvorbehalte an bezogenen Wirtschaftsgütern. ERKLÄRUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERDie Tätigkeitsabschlüsse sind nach den Vorschriften des § 6b Energiewirtschaftsgesetz (EnWG) und den für Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt.
Augsburg, 25. Januar 2013 Lechwerke AG Dr. Markus Litpher, Vorstand Norbert Schürmann, Vorstand Lechwerke AGSchaezlerstraße 3 86150 Augsburg T +49 821 328-1701 F +49 821 328-1710 www.lew.de investor-relations@lew.de |
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