Berichtigungsvermerk, hinzugefügt am 13.09.2022:

Es handelt sich hier um den "Jahres- und Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020".

medondo holding AG (vormals: amalphi AG)

München

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020

Geschäftsbericht 2020

Inhaltsverzeichnis

Aktionärsbrief

Amalphi AG, München Konzernlagebericht 2020

Geschäftsentwicklung im amalphi Konzern im Jahr 2020

Strategische Geschäftserweiterung

Geschäftsumfeld medondo AG

Marktumfeld medondo AG

Marktumfeld Konzern amalphi AG

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung im Jahr 2020

Ausblick 2021

Amalphi AG Konzernbilanz zum 31.12.2020

Amalphi AG Konzern GuV zum 31.12.2020

Amalphi AG Konzernanhang 2020

Amalphi AG Konzernanlagespiegel zum 31.12.2020

Amalphi AG Konzern Kapitalflussrechnung.2020

Amalphi AG Konzern Eigenkapitalspiegel 2020

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Amalphi AG Lagebericht 2020

Amalphi AG Bilanz zum 31.12.2020

Amalphi AG GuV zum 31.12.2020

Amalphi AG Anhang 2020

Amalphi AG Anlagespiegel zum 31.12.2020

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

Sehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Investoren,

mit dem vorliegenden Geschäftsbericht informieren wir Sie über den Jahresabschluss und den Konzernabschluss der amalphi AG für das Geschäftsjahr 2020.

Neben dem Stammgeschäft, dem Wartungsgeschäft, lag das strategische Hauptaugenmerk im Geschäftsjahr 2020 auf der Übernahme der medondo AG, Hannover. Die medondo AG entwickelt und vertreibt eine voll integrierte cloudbasierte Softwarelösung für den medizinischen Bereich unter Einhaltung strengster Sicherheitsstandards. Die Software verwaltet Daten nicht nur, sondern gewährt dem Patienten durch sein Patientenportal auch Informationen und Einblicke in die eigene Gesundheits- Akte. Mit dem cloudbasierten Ansatz soll erreicht werden, dass alle Informationen jederzeit und überall abgefragt werden können, um den bestmöglichen Service für Patient und Arzt zu bieten.

Die Transaktion erfolgte in mehreren Schritten, zum Teil über einen Aktientausch, innerhalb dessen die medondo Aktionäre amalphi Aktien sowie Wandelschuldverschreibungen erhalten haben. Dies bedeutet nicht nur, dass die Interessen aller Aktionäre auch zukünftig gleichgerichtet sind, sondern auch, dass mit den Ex- medondo Aktionären, die selbst fast ausschließlich Kieferorthopäden und Zahnärzte sind, bereits Kunden mit im Boot sind.

Einzelne Module des voll integrierten Software-Pakets werden bereits vermarktet, zum Jahresende 2021 soll der Markteintritt des "medondo Managers" erfolgen, der dann auch die für viele Nutzer essenzielle intelligente Abrechnungssoftware enthält.

Im Wartungsgeschäft entwickelte sich der Umsatz unter den gegebenen Corona- bedingten Rahmenbedingungen mit einem Umsatzminus von 11% zufriedenstellend. Der deutlich gestiegene Verlust beruht überwiegend aus Einmaleffekten im Zusammenhang der mit der medondo Akquisition sowie Kosten im Zusammenhang mit mehreren Kapitalerhöhungen.

In den konsolidierten Konzernzahlen findet zum ersten Mal die Tochtergesellschaft die mindmaxx IT GmbH vollständig Berücksichtigung. Die im Geschäftsjahr 2020 neu akquirierte medondo AG wurde so kurz vor Jahresende übernommen, dass sich die Geschäftszahlen für das abgelaufene Jahr in der Konzernbilanz noch nicht unmittelbar widerspiegeln. Dennoch reflektieren die zum Stichtag 31.12.2020 übernommenen Bilanzwerte indirekt den Geschäftsverlauf über den bis einschließlich 2020 aufgelaufenen Verlustvortrag.

Auch im Jahr 2020 war die amalphi AG wieder aktiv am Kapitalmarkt tätig. Im März 2020 wurde die im März 2019 aufgelegte einjährige USD Anleihe im Volumen von TUSD 400 zurückbezahlt, etwas später wurde eine neue einjährige Anleihe im Volumen von 250 TUSD platziert.

Im März 2021 wurden sowohl diese als auch die im Jahr 2018 aufgelegte USD Anleihe mit einem Volumen von TUSD 1.250 vollständig zurückbezahlt.

Die größte Transaktion im Berichtszeitraum war die kombinierte Bar-/​ Sachkapitalerhöhung zur vollständigen Übernehme der medondo AG. Alle medondo Aktionäre hatten das Umtauschangebot angenommen, zum Abschluss der Transaktion hielten die medondo Altaktionäre dementsprechend ca. 40 % am Kapital der amalphi AG.

Das an dieser Stelle im letzten Jahr erklärte Ziel, uns "Über unser angestammtes Kerngeschäft hinaus an Unternehmen zu beteiligen, die in lukrativen Märkten vertreten sind und die es ermöglichen sollen, dass sich das Geschäftsvolumen der amalphi AG deutlich ausweitet und mittelfristig signifikant Umsatz- und Ertragsteigerungen realisiert werden können" ist hiermit realisiert worden.

Die Umsetzung dieser Zielvorgabe führte dazu, dass sich die amalphi AG im Juni 2021 vom bisher verfolgten Kerngeschäft, dem Wartungsgeschäft ("Third Party Maintenance") vollständig getrennt hat, um sich zukünftig ausschließlich auf das medondo Geschäftsmodell "software as a service" zu fokussieren.

Zur Finanzierung von Entwicklungsleistungen, Vertrieb und Markteintritt wurde im Frühjahr eine Barkapitalerhöhung durchgeführt, sowie eine Wandelanleihe platziert. Als Nebeneffekt haben sich die Bilanzrelationen im Konzern deutlich verbessert, die Eigenkapitalquote beläuft sich zum Jahresende 2020 auf über 75%.

Das Geschäftsjahr 2021 wird zu einem signifikanten Anteil von der Herausforderung dominiert werden, die Transformation von Alt- zu Neugeschäft möglichst schnell und mit möglich geringen Reibungseffekten zu vollziehen.

Vorstand und Aufsichtsrat sind zuversichtlich, dass unser "software as a service" Geschäftsmodell zügig Früchte tragen wird. Nach den für 2021 geplanten Verlusten, die durch Entwicklungsaktivitäten und den Markteintritt bedingt sind, soll bereits im Jahr 2022 der break even auf Jahresbasis erreicht werden. Unsere Planungen gehen davon aus, dass wir keine weiteren Einschränkungen durch die aktuelle Pandemie hinnehmen müssen und uns die inzwischen weitreichend verstandene Tatsache, dass gerade Deutschland einen immensen Nachholbedarf bei der Digitalisierung im Gesundheitswesen hat, eher in die Hände spielt.

 

Gez. Aufsichtsrat, Vorstand

Konzernlagebericht 2020

Die Aktien der amalphi AG (ISIN DE0008131350), einer der führenden IT-Service-Provider in Deutschland, werden im Basic Board (Freiverkehr) der Deutsche Börse AG gehandelt.

Das Geschäftsjahr 2020 ist angesichts der Pandemie zufriedenstellend verlaufen, der Umsatz im Konzern ist mit EUR 2,502 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR: 2,409 Mio.) um ca. 3,9 % gestiegen.

Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit TEUR -803 unter dem Vorjahr (TEUR -489), ist jedoch bedingt durch die Übernahme der medondo AG, sowie der hohen Einmalkosten in Zusammenhang mit mehreren im Geschäftsjahr durchgeführten Kapitalmaßnahmen.

Weiter positiv hat sich unsere Tochtergesellschaft service & more IT-Competence GmbH entwickelt. Das Geschäftsvolumen unserer Servicegesellschaft ist von TEUR 921 in 2019 auf TEUR 1.001 in 2020 um 8,69% gestiegen, damit wurde wieder ein positives Ergebnis erreicht.

Die seit August 2019 dem Konzern zugehörige mindmaxx IT GmbH konnte zwar ihren Umsatz in Höhe von TEUR 240 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 120) rechnerisch verdoppeln, allerdings ist zu berücksichtigen, dass der Betrachtungszeitraum im Vorjahr gegenüber 2020 unterschiedlich war. Im Ergebnis der vergleichbaren Zeiträume also das Vorjahresniveau erreicht wurde. Dasselbe gilt für den Ausweis des Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von TEUR -107) Vorjahr TEUR -55).

Im Dezember 2020 wurde die Akquisition der medondo AG vollständig abgeschlossen. Da der Abschluss zeitlich so nah am Ende des Jahres erfolgte, fließen die Zahlen der medondo AG nicht in den Jahresabschluss der amalphi AG ein.

Hinsichtlich der Finanzierung des Unternehmens können ebenfalls weitere positive Entwicklungen, wie im Jahr zuvor schon geschehen, aufgezeigt werden.

Die im dem März 2019 neu aufgelegte Anleihe in Höhe von TUSD 400, wurde zur Endfälligkeit März 2020 getilgt. Im Anschluss wurde eine neue einjährige Anleihe in Höhe von TUSD 250 aufgelegt und voll platziert. Diese Anleihe wurde zur Fälligkeit im Marz 2021 vollständig zurück bezahlt.

Auch die USD Anleihe in Höhe von TUSD 1250 aus dem Jahr 2018 wurde zur Fälligkeit im März 2021 vollständig getilgt.

Wir danken an dieser Stelle unseren Investoren und Anleihezeichnern, die sich an diesen Maßnahmen beteiligt haben, für ihr Engagement und ihr Vertrauen.

Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft fand am 19.06.2020 in München statt.

Wesentlicher Tagesordnungspunkte waren die vollständige Übernehme der medondo AG über einen Aktientausch sowie eine Barkapitalerhöhung. Alle Tagesordnungspunkte wurden wie von der Verwaltung vorgeschlagen mit sehr großen Mehrheiten verabschiedet.

Geschäftsentwicklung im amalphi Konzern im Jahr 2020

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2020 belief sich auf TEUR 2.502 (Vorjahr: TEUR 2.409). Wegen den hohen Einmalkosten von ca. TEUR 400 hat sich das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR -489 in 2019 auf TEUR -803 deutlich verschlechtert.

Der Rohertrag, ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge, ist von TEUR 1.450 in 2019 auf TEUR 1.377 in 2020 gesunken.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 202,0 (Vorjahr: TEUR 161,9) bestehen fast ausschließlich aus Währungsgewinnen, resultierend aus der Bewertung der USD-Anleihen.

Die Personalkosten sind im Berichtsjahr mit TEUR 1.529 gegenüber TEUR 1.371 im Vorjahr insgesamt gestiegen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ist mit 22 im Vergleich zum Vorjahr mit 18 gestiegen, bedingt durch die Berücksichtigung der mindmaxx IT GmbH. Zum Bilanzstichtag wurden im Konzern 21 Mitarbeiter (Vorjahr: 22 Mitarbeiter) beschäftigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich mit TEUR 823 (Vorjahr: TEUR 712,4) stark erhöht. Hier schlagen sich insbesondere die Einmalkosten für Berater und Rechts- /​ Steuerberatung im Zusammenhang der Übernahme der medondo AG und der damit verbundenen Kapitalmaßnahmen nieder.

Der Zinsaufwand ist mit TEUR 63,9 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 83,8) gesunken.

Der Jahresfehlbetrag im Konzern ist von TEUR 574,3 im Geschäftsjahr 2019 auf TEUR 1.107 gestiegen.

Bilanziell hat sich die Situation des Konzerns gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Während im Jahr 2019 ein nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.504 ausgewiesen wurde, beläuft sich das Eigenkapital zum 31.12.2020 nunmehr auf TEUR 14.627.

Zur deutlichen Verbesserungen der Bilanz und Bilanzrelationen haben insbesondere die im Geschäftsjahr in 2020 durchgeführten Kapitalmaßnahmen beigetragen.

Strategische Geschäftserweiterung

Wie bereits am 13. Dezember 2019 publiziert, hat die amalphi AG nunmehr, die geplante strategische Akquisition umgesetzt, indem sie alle Anteile der medondo AG, Hannover, dem Anbieter einer eigenentwickelten, voll integrierten cloudbasierten Softwarelösung für den medizinischen Bereich, übernommen hat. Die amalphi AG erweitert ihr Geschäft damit um ein wachstumsstarkes und lukratives Geschäftssegment.

Die Finanzierung hierzu ist durch die Kapitalerhöhung in Höhe von 6.078.905 Stück neuen Aktien erfolgt. Hiervon wurden 1.698.913 Stück neue Aktien im Rahmen einer Barkapitalerhöhung und 4.379.992 Stück neue Aktien im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung ausgegeben. Den Aktionären der amalphi AG wurde das gesetzliche Bezugsrecht im Verhältnis von 5:7 eingeräumt, der Preis für eine neue Aktie betrug Euro 2,50.

Geschäftsumfeld medondo AG

Die medondo AG entwickelt und vertreibt eine voll integrierte cloudbasierte Softwarelösung für den medizinischen Bereich unter Einhaltung der strengsten Sicherheitsstandards. Die Software verwaltet Daten nicht nur, sondern gewährt dem Patienten durch das Patientenportal auch Informationen und Einblicke in das Gesundheitswesen. Mit dem cloudbasierten Ansatz soll erreicht werden, dass alle Informationen jederzeit und überall abgefragt werden können, um den bestmöglichen Service zu bieten. Eine weitere Unterstützung erfolgt durch das intelligente Dashboard, welches sämtliche Aktivitäten visualisiert und bündelt. Nicht nur das physische Praxisleben soll, durch beispielsweise intelligente Online-Terminplaner oder integrierte Formulare zur Vorbereitung von zu Hause, optimiert werden, sondern auch das virtuelle. So sind durch die Software auch Datenschutzkonforme Videosprechstunden möglich.

Generell sollen der Informationsfluss und die automatisierten Prozesse eine patientenzentrierte Behandlung ermöglichen. Die Kunden erhalten somit erstmals Zugang zu einem modular aufgebauten Praxismanagementsystem.

Als Anbieter einer neuen Generation der Praxisverwaltungssoftware ermöglicht die Gesellschaft eine individuelle Anpassung des Produktes und bietet gleichzeitig Betreuung und Unterstützung des Kunden durch produktbezogenen Dienstleistungen, wie Fortbildungen, Beratungen, Wartung und Support, an.

Marktumfeld medondo AG

Am deutschen Markt gibt es derzeit über 400 Anbieter verschiedenster Software zum Einsatz im medizinischen Bereich. Dabei handelt es sich immer um Insellösungen für einzelne Anforderungen, andere Anwendungen müssen über Schnittstellen angebunden werden. Aufgrund der hier fehlenden Digitalisierung ist die medono AG der am deutschen Markt einzige Anbieter mit einer voll integrierten Lösung.

Die Digitalisierung selbst schreitet stark voran und die medondo AG wird in diesem Segment eine starke Rolle zugutekommen.

Durch die Integration in den Konzern wird das neu auszurichtende Geschäftsfeld stark bereichert.

Marktumfeld Konzern amalphi AG

Wie bereits prognostiziert, hat sich die Konsolidierung im Marktumfeld der "Third Party Maintenance" sehr stark beschleunigt. Im Jahr 2020 fanden im deutschen Markt mehrere Übernahmen von Marktbegleitern statt, auch international gab es große Zusammenschlüsse bzw. Übernahmen.

Die Markt- Risiken für dieses Geschäftsmodell haben sich daher nicht verändert, weiterhin liegen sie in der starken Konkurrenz durch die Hersteller und die im größer werdenden unabhängige agierenden internationalen Serviceprovider. Diese großen Serviceprovider nutzen im Rahmen ihrer Expansionsstrategie Skaleneffekte und erhöhen so fallweise den Wettbewerbsdruck. Die Hersteller werden wie bisher versuchen, die Abwanderung ihrer Kunden durch entsprechende Maßnahmen zu unterbinden.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Mit dem Verkauf des Wartungsgeschäfts im Juni 2021 ändert sich das Geschäftsmodell der amalphi AG signifikant. Der Wandel vom Serviceprovider im Hardwaresektor zu einem reinen Anbieter selbst entwickelter Software die über ein "SaS Geschäftsmodell (software as a service") Umsatz generieren wird, bedeutet, dass sich Markt, Umfeld und regulatorische Gegebenheiten komplett ändern.

Ausblick 2021

Die Gesellschaft geht davon aus, dass das relevante Marktvolumen im Bereich "Voll integrierte Arztlösungen" auf Basis der Analysen und Einschätzungen von Dritten in 2021 und den folgenden Jahren ein großes Wachstum verspricht. Zu dieser Einschätzung tragen insbesondere auch die Ergebnisse viele Studien von renommierten Beratungsunternehmen bei, die bei der Digitalisierung des Medizinsektors in Deutschland großen Nachholbedarf sehen.

Das Geschäftsmodell der mindmaxx IT GmbH sollte hiervon ebenfalls profitieren, wir gehen wir von einer zunehmenden Nachfrage nach den angebotenen Serviceleistungen aus, da das Outsourcing der entsprechenden Dienstleistungen wie die Implementierung von Netzwerken und Softwarelösungen, Schulungen hierzu und Datenschutzservices die Arztpraxen nicht nur entlasten, sondern auch Kostenreduktionen mit sich bringen.

Auch wenn sich aus heutiger Sicht die Pandemie Lage in Deutschland deutlich entspannt hat, gibt es zum aktuellen Zeitpunkt kaum ein börsennotiertes Unternehmen, das nicht Gewinnerwartungen reduziert oder zumindest bestehende Prognosen in Frage stellt bzw. keine Prognosen aufgrund der bestehenden Unsicherheit geben möchte.

Auch wir müssen in unseren Analysen berücksichtigen, dass bei länger anhaltender reduzierter wirtschaftlicher Tätigkeit in Deutschland und dem Rest der Welt auch unsere Geschäftstätigkeit negativ beeinträchtigt wird.

 

München, im Juni 2021

Gez. Biewald, Vorstand der amalphi AG

Konzernbilanz zum 31.Dezember 2020

AKTIVA

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Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.761.893,55 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 760.203,00 3.226.00
3. Firmenwert 11.082.845,64 383.301,00
14.604.942,19 386.527,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 55.780,38 39,00
55.780,38 39,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Handelswaren 37.500,00 37.500,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 856.484,68 986.688,38
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 0,00 0,00
3. Sonstige Vermögensgegenstände 46.466,83 52.483,10
902.951,51 1.039.171,48
C. III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 2.969.017,20 47.466,95
D. Rechnungsabgrenzungsposten 56.887,68 248.804,46
Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 0,00 2.503.662,18
18.627.078,96 4.263.171,07

PASSIVA

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Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
A. Eigenkapital
I. Grundkapital 10.420.981,00 3.256.557,00
II. Kapitalrücklage 13.210.814,10 2.138.515,40
III. Gewinnrücklage 2.359,04 2.359,04
IV Verlustvortrag -7.901.093,62 -7.326.790,16
V. Jahresfehlbetrag -1.106.506,14 -574.303,46
VI. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehbetrag 0,00 2.503.662,18
14.626.554,38 0,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 382.768,16 282.804,03
382.768,16 282.804,03
C. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 1.289.187,20 1.546.296,14
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 149,81 0,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 590.168,49 897.240,77
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 0,00 0,00
5. Sonstige Verbindlichkeiten 515.981,54 106.225,38
2.395.487,04 2.549.762,29
D. Rechnungsabgrenzungsposten 1.222.269,38 1.430.604,75
18.627.078,96 4.263.171,07

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2020 bis 31. Dezember 2020

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2020 2019
1. Umsatzerlöse 2.502.484,65 2.408.569,83
2. Sonstige betriebliche Erträge 202.073,59 161.864,34
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: € 114.325,49 (Vorjahr: € 3,51)
3. Gesamtleistung 2.704.558,24 2.570.434,17
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -434.876,29 -243.879,74
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -690.283,39 -714.503,18
5. Rohergebnis 1.579.398,56 1.612.051,25
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -1.279.691,77 -1.154.967,63
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -249.326,84 -215.562,80
davon für Altersversorgung: € 32.360,00 (Vorjahr: € 33.485,00)
7. Abschreibungen -41.009,84 -18.591,65
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -1.060.230,96 -712.392,22
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € 429,67 (Vorjahr: € 29.956,05)
9. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 9.025,33 0,00
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -63.937,62 -83.828,41
11. Ergebnis nach Steuern -1.105.773,14 -573.291,46
12. Sonstige Steuern -733,00 -1.012,00
13. Jahresfehlbetrag -1.106.506,14 -574.303,46
14. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -7.901.093,62 -7.326.790,16
15. Bilanzverlust -9.007.599,76 -7.901.093,62

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2020

1 Erläuterungen zur Rechnungslegung im Konzern

1.1 Konzernrechnungslegungspflicht

Die amalphi AG hat als kleine Kapitalgesellschaft einen eigenen Jahresabschluss und zugleich als Mutterunternehmen freiwillig einen Konzernabschluss erstellt. Der Konzernabschluss der amalphi AG, München, zum 31.12.2020 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches aufgestellt. Dabei wurden insbesondere die gesetzlichen Gliederungsschemata der §§ 266 bzw. 275 HGB und die Vorschriften der § 290ff. angewandt.

In den Konzernabschluss wurden die folgenden Unternehmen einbezogen:

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Lfd. Nr. Gesellschaft (Name und Sitz) Quote MU in % Quote TU in %
01 amalphi ag, München (vormals: Moers) Mutterunternehmen
Inländische Konzernunternehmen
02 service & more IT Competence GmbH, München 100% 0
03 mindmaxx IT GmbH, München 100% 0
04 medondo AG, Hannover 100% 0

Mit Notarvertrag vom 27.02.2014 hat die amalphi ag 100 % der Anteile an der service & more IT Competence GmbH erworben. Die Tochtergesellschaft hat ihren Geschäftsbetrieb am 1. 04.2014 aufgenommen.

Die mindmaxx IT GmbH wurde mit Gesellschaftsvertrag vom 18.07.2019 gegründet. Alleinige Gesellschafterin ist die amalphi AG. Die Tochtergesellschaft hat ihren Geschäftsbetrieb am 06.08.2019 (Eintragung Handelsregister München) aufgenommen.

Mit beiden Tochterunternehmen wurde im Berichtsjahr ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Danach verpflichten sich die Organgesellschaften im Wesentlichen ihren gesamten Gewinn an den Organträger abzuführen. Der Organträger verpflichtet sich im Wesentlichen zum Verlustausgleich gegenüber den Organgesellschaften.

Des Weiteren hat die amalphi AG mit Wirkung vom 31.12.2020 die Anteile an der medondo AG, Hannover erworben. Die Schlussbilanzzahlen per 31.12.2020 der medondo AG sind im vorliegenden Konzernabschluss enthalten, nicht jedoch die GuV-Zahlen des Wirtschaftsjahres 2020.

2 Konsolidierungsmaßnahmen

2.1 Kapitalkonsolidierung

Bei der zum 1.03.2014 durchgeführten Erstkonsolidierung wurde der Buchwert der konsolidierten Beteiligung mit dem auf sie entfallenden Anteil am Eigenkapital des in die Konsolidierung einbezogenen Unternehmens verrechnet.

Das Eigenkapital umfasst dabei das gezeichnete Kapital, die Kapital- und Gewinnrücklagen sowie den Bilanzgewinn bzw. Bilanzverlust. Es wurde nach § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB mit dem Zeitwert angesetzt.

Der sich bei der Erstkonsolidierung ergebende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 4,6 wurde als Firmenwert ausgewiesen und über 5 Jahre abgeschrieben.

Der sich bei der Erstkonsolidierung der mindmaxx IT-GmbH ergebende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 383,3 wurde als Firmenwert ausgewiesen und wird über 10 Jahre abgeschrieben.

Der sich bei der Erstkonsolidierung der medondo AG ergebende aktive Unterschiedsbetrag in Höhe von T€ 9.638,2 wurde als Firmenwert ausgewiesen und wird über 10 Jahre abgeschrieben.

2.2 Schuldenkonsolidierung

Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 303 Abs. 1 HGB gegeneinander aufgerechnet.

2.3 Zwischenergebniseliminierung

Zwischengewinne oder -verluste aus konzerninternen Lieferungen oder Leistungen wurden nach§ 304 HGB eliminiert.

2.4 Aufwands- und Ertragskonsolidierung

Umsatzerlöse bzw. andere Erträge aus Lieferungen und Leistungen zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gemäß § 305 Abs. 1 HGB mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet.

3 Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Abschlüsse der amalphi AG und der inländischen Tochtergesellschaften werden nach einheitlichen Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen aufgestellt. Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht abgewichen.

Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten aktiviert und in längstens fünf Jahren abgeschrieben. Der aus der Erstkonsolidierung der service & more IT Competence GmbH stammende Firmenwert wird über einen Zeitraum von 5 Jahren abgeschrieben.

Der in 2019 erworbene Firmenwert wird über einen Zeitraum von 10 Jahren planmäßig abgeschrieben, weil die voraussichtliche Nutzungsdauer des Firmenwertes nicht verlässlich geschätzt werden kann. Der erworbene Geschäftsbereich ist zum Dienstleistungsportfolio des Konzerns hinzugetreten. Seine Entwicklung innerhalb des Konzerns kann aufgrund verschiedener Einflussfaktoren noch nicht verlässlich beurteilt werden.

Auch der per 31.12.2020 erworbene Firmenwert der medondo AG wird aus diesen Gründen über einen Zeitraum von 10 Jahren abgeschrieben werden.

Sachanlagen werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Die Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung werden überwiegend über einen Zeitraum von fünf Jahren abgeschrieben. Zur Anwendung kommt die lineare Abschreibungsmethode. Geringwertige Anlagegüter im Sinne von § 6 Abs. 2 EStG wurden im Jahr des Zugangs vollständig abgeschrieben. Außerplanmäßige Abschreibungen werden ggf. vorgenommen, soweit der Ansatz mit einem niedrigeren Wert erforderlich ist. Die Büroeinrichtung des im Zuge der Sitzverlegung nach München aufzulösenden Büros in Moers (Januar bis März 2019) wurde bereits in 2018 bis auf einen Erinnerungswert von EUR 1,00 abgeschrieben.

Die Bewertung der Vorräte erfolgt zu den Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten nach § 255 HGB, soweit nicht im Einzelfall ein niedrigerer Wertansatz gemäß § 253 Abs. 3 Satz 1 HGB geboten ist. Im Berichtsjahr hat der Konzern einen Festwert für Vorräte gebildet, da die Vorräte in Menge und Wert nur geringfügigen Schwankungen unterliegen.

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Bei der Bemessung der Rückstellungen sind alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt. Die Bewertung erfolgt mit den Erfüllungsbeträgen.

Verbindlichkeiten sind mit dem Erfüllungsbetrag passiviert.

Umsatzrealisierung

Die amalphi AG besorgt ihren Kunden langfristige Wartungsdienstleistungen nach dem amalphi ip Konzept auf Basis langfristiger Verträge mit Servicegebern und Versicherungsunternehmen. Die Kunden erhalten damit bis zu 60 Monate Leistungsgarantie zu einem festen und sehr günstigen Preis. Wir sorgen für die Bereitstellung des Konzepts und die Auswahl der Vertragspartner sowie die Kalkulation und Preisfindung. In der Folge sichern wir für unsere Kunden die dauerhafte Qualität unserer Servicegeber und Versicherungen. Der Schwerpunkt unserer Leistung liegt in der Anbahnungs- und Abschlussphase der Verträge. Die Umsätze aus den Aufträgen der Kunden werden deshalb mit dem Abschluss der Verträge realisiert, die entsprechenden Einkäufe bei unseren Servicegebern und Versicherungen werden zeitgleich erfasst. Die Zahlungspläne unserer Kunden und der Servicegeber und Versicherungen sind aufeinander abgestimmt. Ein wirtschaftliches Risiko für unser Unternehmen besteht insoweit nicht.

Seit dem Geschäftsjahr 2015 werden auch Wartungsverträge ohne Absicherung über eine Versicherungsgesellschaft abgeschlossen. Die Einnahmen und Ausgaben für diese Verträge wurden entgegen den Ausführungen oben entsprechend § 250 (1) und (2) HGB als Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

Für die Rechnungsstellung und Verbuchung der Umsätze der in 2019 erworbenen mind-maxx IT-GmbH wird das Realisationsprinzip angewandt.

4 Erläuterungen zur Konzernbilanz sowie zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die Entwicklung der Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, der Abschreibungen und Zuschreibungen sowie der Buchwerte des Anlagevermögens ergeben sich aus dem Konzernanlagespiegel.

Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB bestanden am Abschlussstichtag nicht.

Die Position der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich Ausgaben, die Aufwendungen für folgende Rechnungsperioden darstellen, die Position der passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich Einnahmen, die Erträge für folgende Rechnungsperioden darstellen.

Als gezeichnetes Kapital ist das Grundkapital der amalphi AG zum Nennwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen, Rechts- und Beratungskosten, Kosten für die Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses, ausstehende Rechnungen sowie Zinsverpflichtungen.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren und keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, mit Ausnahme von Eigentumsvorbehalten.

Zur Fälligkeit der in der Konzernbilanz ausgewiesenen Verbindlichkeiten wird auf den nachfolgend dargestellten Verbindlichkeiten Spiegel verwiesen:

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Verbindlichkeit davon mit einer Restlaufzeit
Gesamt bis zu 1 Jahr 1 bis 5 Jahre über 5 Jahre
EUR EUR EUR EUR
Verbindlichkeiten aus Anlei 1.289.187,20 1.289.187,20 0,00 0,00
(Vorjahr) (1.546.296,14) (365.474,47) (1.180.821,67) (0,00)
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 149,81 149,81 0,00 0,00
(Vorjahr) 0,00 0,00 (0,00) (0,00)
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 590.168,49 590.168,49 0,00 0,00
(Vorjahr) (897.240,77) (897.240,77) (0,00) (0,00)
Sonstige Verbindlichkeiten 515.981,54 515.981,54 0,00 0,00
(Vorjahr) (106.225,38) (106.225,38) (0,00) (0,00)
davon aus Steuern 130.267,06 130.267,06 0,00 0,00
(Vorjahr) (80.942,94) (80.942,94) (0,00) (0,00)
davon aus sozialer Siche 1.923,76 1.923,76 0,00 0,00
(Vorjahr) (0,00) (0,00) (0,00) (0,00)
Insgesamt 2.395.487,04 2.395.487,04 0,00 0,00
(Vorjahr) (2.549.762,29) (1.368.940,62) (1.180.821,67) (0,00)

In den Geschäftsjahren 2011 und 2012 hatten Darlehensgeber auf insgesamt 4 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von TEUR 735 gegen Besserungsscheine verzichtet.

Die Forderungsverzichte stehen jeweils unter der auflösenden Bedingung, dass sich die Ertrags- und Liquiditätssituation des Darlehensnehmers wieder verbessert. Treten diese auflösenden Bedingungen ein, sind die Hauptforderungen und die durch Verzug entstandenen Nebenforderungen zur Zahlung in unterschiedlichen Ausgestaltungen ab Feststellung des Jahresabschlusses, der den Eintritt der auflösenden Bedingung bestätigt, fällig.

Die Bedingungen, die eine Verbesserung der Ertrags- und Liquiditätssituation begründen, sind unterschiedlich ausgestaltet. Bei keinem der Forderungsverzichte sind im Geschäftsjahr 2020 die Bedingungen zum Aufleben der Darlehensforderungen eingetreten.

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. in Höhe von TEUR 114 Erträge aus Währungsumrechnungen im Zusammenhang mit der Bewertung der USD-Anleihen am Bilanzstichtag, die im März 2021 vollständig rückgeführt wurden.

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von TEUR 33 enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten u.a. in Höhe von TEUR 33 Aufwendungen aus Währungsumrechnungen.

5 Sonstige Angaben

5.1 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nur in geringem Umfang.

5.2 Mitarbeiter

Während des Konzerngeschäftsjahres 2020 waren im Durchschnitt 21 Mitarbeiter (Vorjahr: 18) bei den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen beschäftigt, die medondo AG nicht eingerechnet.

5.3 Abschlussprüferhonorar

Das vom Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2020 berechnete Gesamthonorar kann der nachfolgenden Aufstellung entnommen werden:

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Erläuterung Geschäftsjahr Betrag EUR Vorjahr Betrag EUR
Abschlussprüfungen 25.000 15.000
Steuerberatungsleistungen 0 0
Sonstige Beratungsleistungen 0 0
Insgesamt 25.000 15.000

5.4 Vorstand

Peter Biewald, Dipl. Volkswirt

Auf die Angabe der Bezüge der Organe der Gesellschaft wird gemäß § 288 Abs. 1 HGB verzichtet.

5.5 Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der amalphi AG setzt sich im Jahr 2020 wie folgt zusammen:

Joachim Gläser, selbständiger Rechtsanwalt in eigener Kanzlei (Vorsitzender)

Markus Künzle, selbständiger Kaufmann (stellvertretender Vorsitzender)

Burkhard Wollny, angestellter Bankkaufmann.

Auf die Angabe der Bezüge der Organe der Gesellschaft wird gemäß § 288 Abs. 1 HGB verzichtet.

 

Im Juni 2021

Gez. Peter Biewald, Vorstand der amalphi AG

Konzern-Anlagespiegel zum 31.12.2020

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Historische Anschaffungs-/​Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2020 Zugang Zugang aufgrund Konsolidierung Abgang Stand 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 2.762.768,80 0,00 2.762.768,80
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.258,56 0,00 812.827,57 0,00 849.086,13
3. Firmenwert 404.600,00 9.638.217,64 1.180.000,00 0,00 11.222.817,64
Zwischensumme 440.858,56 9.638.217,64 4.755.596,37 0,00 14.834.672,57
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 275.966,23 1.445,22 90.389,85 0,00 367.801,30
Zusammen 716.824,79 9.639.662,86 4.845.986,22 0,00 15.202.473,87
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Kumulierte Abschreibung
Vortrag 01.01.2020 Zugang Zugang aufgrund Konsolidierung Stand 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 0,00 0,00 875,25 875,25
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.032,56 769,00 55.081,57 88.883,13
3. Firmenwert 21.299,00 40.000,00 78.673,00 139.972,00
Zwischensumme 54.331,56 40.769,00 134.629,82 229.730,38
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 275.927,23 240,84 35.852,85 312.020,92
Zusammen 330.258,79 41.009,84 170.482,67 541.751,30
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Buchwert
Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1.Selbst geschaffene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte 2.761.893,55 0,00
2. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 760.203,00 3.226,00
3. Firmenwert 11.082.845,64 383.301,00
Zwischensumme 14.604.942,19 386.527,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 55.780,38 39,00
Zusammen 14.660.722,57 386.566,00

Kapitalflussrechnung

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2019 2018
T€ T€
Laufende Geschäftstätigkeit
Periodenergebnis -574 -808
+/​- Währungsdifferenzen Aufwand/​Erträge 30 17
+ Abschreibungen des Geschäftsjahres 19 17
Zunahme/​Abnahme der Rückstellungen, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit +/​- zuzuordnen sind 9 28
+/​- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/​Erträge -121 -10
= Cash Flow -637 -756
+/​- Verluste/​ Gewinne aus Anlagenabgängen 0 0
-/​+ Zunahme/​Abnahme der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -612 144
+/​- Zunahme/​Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 1.034 -154
+/​- Zinsaufwendungen/​-erträge 84 88
= Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -131 -678
Investitionstätigkeit
- Auszahlungen für Investitionen in das Immaterielle Anlagevermögen -400 0
Sachanlagevermögen -1 -3
+ Erhaltene Zinsen 0 0
= Cash Flow aus Investitionstätigkeit -401 -3

Finanzierungstätigkeit

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Rückzahlung Krediten -432 0
+ Kapitalerhöhung 581 382
+ Einzahlungen in die Kapitalrücklage 522 306
+ Ausgabe/​Rücknahme Genussrechte -45 0
+ Einzahlungen aus Anleihen 352 1.079
- Rückzahlung von Anleihen -352 -1.013
- Geleistete Zinsen -72 -79
= Cash Flow aus Finanzierungstätigkeit 554 675
Veränderungen des Zahlungsmittelbestandes 22 -6
+ Zahlungsmittelbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 25 31
= Zahlungsmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 47 25

Konzern-Eigenkapitalspiegel zum 31. Dezember 2020

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Mutterunternehmen
Grundkapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen Erwirtschaftetes Konzernergebnis Konzerneigenkapital
Stand am 31.12.2017 2.293.758,00 1.310.225,60 2.359,04 -6.518.348,81 -2.912.006,17
Kapitalerhöhungen 382.293,00 305.834,40
Gewinnausschüttungen/​-entnahmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzern-Jahresüberschuss/​-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 -808.441,35 -882.792,99
Stand am 31.12.2018 2.676.051,00 1.616.060,00 2.359,04 -7.326.790,16 -3.032.320,12
Kapitalerhöhungen 580.506,00 522.455,40 0,00 0,00 1.102.961,40
Gewinnausschüttungen/​-entnahmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzern-Jahresüberschuss/​-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 -574.303,46 -574.303,46
Stand am 31.12.2019 3.256.557,00 2.138.515,40 2.359,04 -7.901.093,62 -2.503.662,18
Kapitalerhöhungen 7.164.424,00 11.072.298,70 0,00 0,00 18.236.722,70
Gewinnausschüttungen/​-entnahmen 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
Konzern-Jahresüberschuss/​-fehlbetrag 0,00 0,00 0,00 -1.106.506,14 -1.106.506,14
Stand am 31.12.2020 10.420.981,00 13.210.814,10 2.359,04 -9.007.599,76 14.626.554,38

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die amalphi AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Konzernabschluss der amalphi AG - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31.12.2020 und der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020, dem Konzernanhang, der Konzern-Kapitalflussrechnung sowie dem Konzern-Eigenkapitalspiegel einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Konzernlagebericht der amalphi AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

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entspricht der beigefügte Konzernabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungs- mäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage des Konzerns zum 31.12.2020 sowie seiner Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 und

vermittelt der beigefügte Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Konzernlagebericht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten-falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammen- hang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Konzernlageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Konzernlagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungs- vermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und Konzernlageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammen- wirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Konzernabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Konzernlageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Konzernabschluss und im Konzernlagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Konzernabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Konzernabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- , Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Konzernlageberichts mit dem Konzernabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb des Konzerns ein, um Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum Konzernlagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Konzernabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwor

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Konzernlagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung der Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die getroffenen Schutzmaßnahmen.

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Wolf Dietrich Biermann.

 

Koblenz, den 25. Juni 2021

QUINTARIS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Wolf Dietrich Biermann, Wirtschaftsprüfer

gez. Lars Breitbach, Wirtschaftsprüfer

Lagebericht 2020

Die Aktien der amalphi AG (ISIN DE0008131350), einer der führenden IT-Service-Provider in Deutschland, werden im Basic Board (Freiverkehr) der Deutsche Börse AG gehandelt.

Das Geschäftsjahr 2020 ist angesichts der Pandemie zufriedenstellend verlaufen, der Umsatz der amalphi AG ist mit EUR 1.903 Mio. gegenüber dem Vorjahr (EUR: 2.134 Mio.) um ca. 10,8 % gesunken.

Das Betriebsergebnis (EBIT) lag mit TEUR -1.190 signifikant unter dem Vorjahr (TEUR -526), ist jedoch bedingt durch die Übernahme der medondo AG, sowie hohen Einmalkosten in Zusammenhang mit mehreren im Geschäftsjahr durchgeführten Kapitalmaßnahmen.

Weiter positiv hat sich unsere Tochtergesellschaft service & more IT-Competence GmbH entwickelt. Das Geschäftsvolumen unserer Servicegesellschaft ist von TEUR 921 im Jahr 2019 auf TEUR 1.001 im Jahr 2020 gestiegen, damit wurde wieder ein positives Ergebnis erreicht.

Die seit August 2019 dem Konzern zugehörige mindmaxx IT GmbH konnte zwar ihren Umsatz in Höhe von TEUR 240 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 120) rechnerisch verdoppeln, allerdings ist zu berücksichtigen, dass der Betrachtungszeitraum im Vorjahr gegenüber 2020 unterschiedlich war, im Ergebnis der vergleichbaren Zeiträume also das Vorjahresniveau erreicht wurde. Dasselbe gilt für den Ausweis des Betriebsergebnis (EBIT) in Höhe von TEUR -107 (Vorjahr TEUR -55).

Im Dezember 2020 wurde die Akquisition der medondo AG vollständig abgeschlossen. Da der Abschluss zeitlich so nah am Ende des Jahres erfolgte, fließen die Zahlen der medondo AG nicht in den Jahresabschluss der amalphi AG ein.

Hinsichtlich der Finanzierung des Unternehmens können ebenfalls weitere positive Entwicklungen, wie im Jahr zuvor schon geschehen, aufgezeigt werden.

Die im dem März 2019 neu aufgelegte Anleihe in Höhe von TUSD 400, wurde zur Endfälligkeit März 2020 getilgt. Im Anschluss wurde eine neue einjährige Anleihe in Höhe von TUSD 250 aufgelegt und voll platziert. Diese Anleihe wurde zur Fälligkeit im Marz 2021 vollständig zurückbezahlt.

Auch die USD Anleihe in Höhe von TUSD 1.250 aus dem Jahr 2018, wurde zur Fälligkeit im März 2021 vollständig getilgt.

Wir danken an dieser Stelle unseren Investoren und Anleihezeichnern, die sich an diesen Maßnahmen beteiligt haben, für ihr Engagement und ihr Vertrauen.

Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft fand am 19.06.2020 in München statt. Wesentlicher Tagesordnungspunkte waren die vollständige Übernehme der medondo AG über einen Aktientausch sowie eine Barkapitalerhöhung. Alle Tagesordnungspunkte wurden wie von der Verwaltung vorgeschlagen mit sehr großen Mehrheiten verabschiedet.

Geschäftsentwicklung in der amalphi AG im Jahr 2020

Der Umsatz im Geschäftsjahr 2020 belief sich auf TEUR 1.903 (Vorjahr: TEUR 2.134 Insbesondere wegen des um rd. 10% gefallenen Umsatzes und den hohen Einmalkosten hat sich das Betriebsergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) von TEUR -526 im Jahr 2019 auf TEUR -1.190 deutlich verschlechtert.

Der Rohertrag, ohne Berücksichtigung der sonstigen betrieblichen Erträge, ist von TEUR 739 im Jahr 2019 auf TEUR 492 im Jahr 2020 gefallen.

Die sonstigen betrieblichen Erträge in Höhe von TEUR 167,5 (Vorjahr: TEUR 148,4) bestehen fast ausschließlich aus Währungsgewinnen, resultierend aus der Bewertung der USD-Anleihen.

Die Personalkosten sind im Berichtsjahr mit TEUR 754 gegenüber TEUR 710 im Vorjahr insgesamt gestiegen. Die durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter ist mit 9 im Vergleich zum Vorjahr mit 11 leicht gesunken. Zum Bilanzstichtag wurden in der amalphi AG 9 Mitarbeiter (Vorjahr: 11 Mitarbeiter) beschäftigt.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich mit TEUR 981 (Vorjahr: TEUR 586) stark erhöht. Hier schlagen sich insbesondere die Einmalkosten für Berater und Rechts- /​ Steuerberatung im Zusammenhang der Übernahme der medondo AG und der damit verbundenen Kapitalmaßnahmen nieder.

Der Zinsaufwand ist mit TEUR 63,1 gegenüber dem Vorjahr (TEUR 83,8) gesunken.

Der Jahresfehlbetrag der amalphi AG ist von TEUR 573 im Geschäftsjahr 2019 auf TEUR 1.245 gestiegen.

Bilanziell hat sich die Situation der amalphi AG gegenüber dem Vorjahr deutlich verbessert. Während im Jahr 2019 ein nicht durch Eigenkapital gedeckten Fehlbetrag in Höhe von TEUR 2.526 ausgewiesen wurde, beläuft sich das Eigenkapital zum 31.12.2020 nunmehr auf TEUR 14.641.

Zur deutlichen Verbesserung der Bilanz und Bilanzrelationen haben insbesondere die im Geschäftsjahr im Jahr 2020 durchgeführten Kapitalmaßnahmen beigetragen.

Strategische Geschäftserweiterung

Wie am 13. Dezember 2019 publiziert, hat die amalphi AG nunmehr, die geplante strategische Akquisition umgesetzt, indem sie alle Anteile der medondo AG, Hannover, dem Anbieter einer eigenentwickelten, voll integrierten cloudbasierten Softwarelösung für den medizinischen Bereich, übernommen hat. Die amalphi AG erweitert ihr Geschäft damit um ein wachstumsstarkes und lukratives Geschäftssegment.

Die Finanzierung hierzu ist durch die Kapitalerhöhung in Höhe von 6.078.905 Stück neuen Aktien erfolgt. Hiervon wurden 1.698.913 Stück neue Aktien im Rahmen einer Barkapitalerhöhung und 4.379.992 Stück neue Aktien im Rahmen einer Sachkapitalerhöhung ausgegeben. Den Aktionären der amalphi AG wurde das gesetzliche Bezugsrecht im Verhältnis von 5:7 eingeräumt, der Preis für eine neue Aktie betrug Euro 2,50.

Geschäftsumfeld medondo AG

Die medondo AG entwickelt und vertreibt eine voll integrierte cloudbasierte Softwarelösung für den medizinischen Bereich unter Einhaltung der strengsten Sicherheitsstandards. Die Software verwaltet Daten nicht nur, sondern gewährt dem Patienten durch das Patientenportal auch Informationen und Einblicke in das Gesundheitswesen. Mit dem cloudbasierten Ansatz soll erreicht werden, dass alle Informationen jederzeit und überall abgefragt werden können, um den bestmöglichen Service zu bieten. Eine weitere Unterstützung erfolgt durch das intelligente Dashboard, welches sämtliche Aktivitäten visualisiert und bündelt. Nicht nur das physische Praxisleben soll, durch beispielsweise intelligente Online-Terminplaner oder integrierte Formulare zur Vorbereitung von zu Hause, optimiert werden, sondern auch das virtuelle. So sind durch die Software auch Datenschutzkonforme Videosprechstunden möglich.

Generell sollen der Informationsfluss und die automatisierten Prozesse eine patientenzentrierte Behandlung ermöglichen. Die Kunden erhalten somit erstmals Zugang zu einem modular aufgebauten Praxismanagementsystem.

Als Anbieter einer neuen Generation der Praxisverwaltungssoftware ermöglicht die Gesellschaft eine individuelle Anpassung des Produktes und bietet gleichzeitig Betreuung und Unterstützung des Kunden durch produktbezogene Dienstleistungen, wie Fortbildungen, Beratungen, Wartung und Support, an.

Marktumfeld medondo AG

Am deutschen Markt gibt es derzeit über 400 Anbieter verschiedenster Software zum Einsatz im medizinischen Bereich. Dabei handelt es sich immer um Insellösungen für einzelne Anforderungen, andere Anwendungen müssen über Schnittstellen angebunden werden. Aufgrund der hier fehlenden Digitalisierung ist die medono AG der am deutschen Markt einzige Anbieter mit einer voll integrierten Lösung.

Die Digitalisierung selbst schreitet stark voran und die medondo AG wird in diesem Segment eine starke Rolle zugutekommen.

Durch die Integration in das amalphi AG Umfeld wird das neu auszurichtende Geschäftsfeld stark bereichert.

Marktumfeld amalphi AG

Wie bereits prognostiziert, hat sich die Konsolidierung im Marktumfeld der "Third Party Maintenance" sehr stark beschleunigt. Im Jahr 2020 fanden im deutschen Markt mehrere Übernahmen von Marktbegleitern statt, auch international gab es große Zusammenschlüsse bzw. Übernahmen.

Die Markt- Risiken für dieses Geschäftsmodell haben sich daher nicht verändert, weiterhin liegen sie in der starken Konkurrenz durch die Hersteller und die im größer werdenden unabhängige agierenden internationalen Serviceprovider. Diese großen Serviceprovider nutzen im Rahmen ihrer Expansionsstrategie Skaleneffekte und erhöhen so fallweise den Wettbewerbsdruck. Die Hersteller werden wie bisher versuchen, die Abwanderung ihrer Kunden durch entsprechende Maßnahmen zu unterbinden.

Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung

Mit dem Verkauf des Wartungsgeschäfts im Juni 2021 ändert sich das Geschäftsmodell der amalphi AG signifikant. Der Wandel vom Serviceprovider im Hardwaresektor zu einem reinen Anbieter selbst entwickelter Software die über ein "SaS Geschäftsmodell (Software as a Service") Umsatz generieren wird, bedeutet, dass sich Markt, Umfeld und regulatorische Gegebenheiten komplett ändern.

Ausblick 2021

Die Gesellschaft geht davon aus, dass das relevante Marktvolumen im Bereich "Voll integrierte Arztlösungen" auf Basis der Analysen und Einschätzungen von Dritten im Jahr 2021 und den folgenden Jahren ein großes Wachstum verspricht. Zu dieser Einschätzung tragen insbesondere auch die Ergebnisse viele Studien von renommierten Beratungsunternehmen bei, die bei der Digitalisierung des Medizinsektors in Deutschland großen Nachholbedarf sehen.

Das Geschäftsmodell der mindmaxx IT GmbH sollte hiervon ebenfalls profitieren, wir gehen wir von einer zunehmenden Nachfrage nach den angebotenen Serviceleistungen aus, da das Outsourcing der entsprechenden Dienstleistungen wie die Implementierung von Netzwerken und Softwarelösungen, Schulungen hierzu und Datenschutzservices die Arztpraxen nicht nur entlasten, sondern auch Kostenreduktionen mit sich bringen.

Auch wenn sich aus heutiger Sicht die Pandemie Lage in Deutschland deutlich entspannt hat, gibt es zum aktuellen Zeitpunkt kaum ein börsennotiertes Unternehmen, das nicht Gewinnerwartungen reduziert oder zumindest bestehende Prognosen in Frage stellt bzw. keine Prognosen aufgrund der bestehenden Unsicherheit geben möchte.

Auch wir müssen in unseren Analysen berücksichtigen, dass bei länger anhaltender reduzierter wirtschaftlicher Tätigkeit in Deutschland und dem Rest der Welt auch unsere Geschäftstätigkeit negativ beeinträchtigt wird.

 

München, im Juni 2021

Gez. Peter Biewald, Vorstand der amalphi AG

Bilanz zum 31. Dezember 2019

AKTIVA

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Stand 31.12.2019 Stand 31.12.2018
A Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3.226,00 3.995,00
3.226,00 3.995,00
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 19,00 227,00
19,00 227,00
III. Finanzanlagen
Anteile an verbundenen Unternehmen 54.600,00 29.600,00
54.600,00 29.600,00
B. Umlaufvermögen
I. Vorräte
Handelswaren 7.500,00 7.500,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 810.894,15 490.968,76
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen 510.831,48 98.146,80
3. Sonstige Vermögensgegenstände 48.315,24 16.636,20
1.370.040,87 605.751,76
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 36.038,89 25.427,51
C. Rechnungsabgrenzungsposten 610.051,56 472.567,46
D. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.489.619,24 3.018.659,18
4.571.095,56 4.163.727,91

PASSIVA

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Stand 31.12.2019 Stand 31.12.2018
A Eigenkapital
I. Grundkapital 3.256.557,00 2.676.051,00
II. Kapitalrücklage 2.138.515,40 1.616.060,00
III. Gewinnrücklage 2.359,04 2.359,04
IV. Bilanzverlust -7.313.129,22 -6.266.143,74
V. Nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag 2.489.619,24 3.018.659,18
VI. Jahresfehlbetrag -573.921,46 -1.046.985,48
0,00 0,00
B. Rückstellungen
Sonstige Rückstellungen 265.004,03 258.141,57
265.004,03 258.141,57
C. Verbindlichkeiten
1. Anleihen 1.546.296,14 1.561.340,09
2. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 0,00 86,97
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 596.290,85 531.706,15
4. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 1.075.133,63 477.588,99
5. Sonstige Verbindlichkeiten 89.269,61 544.359,97
3.306.990,23 3.115.082,17
D. Rechnungsabgrenzungsposten 999.101,30 790.504,17
4.571.095,56 4.163.727,91

Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2019 bis 31. Dezember 2019

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2019 2018
1. Umsatzerlöse 2.133.600,55 1.774.981,17
2. Sonstige betriebliche Erträge 148.385,65 91.759,11
davon Erträge aus der Währungsumrechnung: € 3,51 (Vorjahr: € 62.182,93)
3. Gesamtleistung 2.281.986,20 1.866.740,28
4. Materialaufwand
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -711.799,16 -931.587,09
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -682.362,83 -465.725,68
5. Rohergebnis 887.824,21 469.427,51
6. Personalaufwand
a) Löhne und Gehälter -709.531,59 -720.390,35
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung -116.360,53 -136.543,02
davon für Altersversorgung: € 20.825,00 (Vorjahr: € 23.154,55)
7. Abschreibungen -1.509,65 -15.492,82
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -586.205,79 -555.514,60
davon Aufwendungen aus der Währungsumrechnung: € 29.956,05 (Vorjahr: € 84.478,31)
9. Erträge aus Gewinnabführung 91.396,35 0,00
10. Aufwendungen aus Verlustübernahme -54.694,05 0,00
11. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -83.828,41 -87.449,20
12. Ergebnis nach Steuern -572.909,46 -1.045.962,48
13. Sonstige Steuern -1.012,00 -1.023,00
14. Jahresfehlbetrag -573.921,46 -1.046.985,48
15. Verlustvortrag aus dem Vorjahr -7.313.129,22 -6.266.143,74
16. Bilanzverlust -7.887.050,68 -7.313.129,22

Anhang zum Jahresabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2020

A. Allgemeine Angaben

Die amalphi AG war seit dem 13.02.2017 beim Amtsgericht Kleve unter der Nummer HRB 14534 geführt. Nach Sitzverlegung nach München im Februar/​März 2019 mit Geschäftsanschrift Uhlandstr.3, 80336 München, welches auch der Sitz der Geschäftsführung ist, ist die Gesellschaft ab 18.03.2019 geführt beim Amtsgericht München unter der Nummer HRB 247508.

Der Jahresabschluss wird in EUR nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und den Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des AktG beachtet.

Größenabhängige Erleichterungen bei der Erstellung (§§ 266 Abs.1, 276, 288 HGB) und bei der Offenlegung (§ 326 HGB bzw. § 327 HGB) des Jahresabschlusses werden teilweise in Anspruch genommen.

Gliederungsgrundsätze /​ Darstellungsstetigkeit

Von der Darstellungsstetigkeit wurde gegenüber dem Vorjahr grundsätzlich nicht abgewichen.

Bilanzierungsmethoden

Im Jahresabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit gesetzlich nichts anderes bestimmt ist. Die Posten der Aktivseite sind nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlage- und Umlaufvermögen, das Eigenkapital, die Schulden sowie die Rechnungsabgrenzungsposten wurden in der Bilanz gesondert ausgewiesen und hinreichend aufgegliedert.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten wurden nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet. Haftungsverhältnisse i.S. von § 251 HGB sind ggf. nachfolgend gesondert angegeben.

Umsatzrealisierung

Die amalphi ag besorgt ihren Kunden langfristige Wartungsdienstleistungen nach dem amalphi ip Konzept auf Basis langfristiger Verträge mit Servicegebern und Versicherungsunternehmen. Die Kunden erhalten damit bis zu 60 Monate Leistungsgarantie zu einem festen und sehr günstigen Preis. Wir sorgen für die Bereitstellung des Konzepts und die Auswahl der Vertragspartner sowie die Kalkulation und Preisfindung. In der Folge sichern wir für unsere Kunden die dauerhafte Qualität unserer Servicegeber und Versicherungen. Der Schwerpunkt unserer Leistung liegt in der Anbahnungs- und Abschlussphase der Verträge. Die Umsätze aus den Aufträgen der Kunden werden deshalb mit dem Abschluss der Verträge realisiert, die entsprechenden Einkäufe bei unseren Servicegebern und Versicherungen werden zeitgleich erfasst. Die Zahlungspläne unserer Kunden und der Servicegeber und Versicherungen sind aufeinander abgestimmt. Ein wirtschaftliches Risiko für unser Unternehmen besteht insoweit nicht.

Seit dem Geschäftsjahr 2015 werden auch Wartungsverträge ohne Absicherung über eine Versicherungsgesellschaft abgeschlossen. Die Einnahmen und Ausgaben für diese Verträge werden entgegen den Ausführungen oben entsprechend § 250 (1) und (2) HGB über die Laufzeit der Verträge als Rechnungsabgrenzungsposten erfasst.

Für die Rechnungsstellung und Verbuchung der Umsätze der im Jahr 2019 erworbenen mindmaxx IT-GmbH wird das Realisationsprinzip angewandt.

Bewertungsmethoden

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Unternehmens ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet. Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen dem Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind. Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Einzelne Positionen wurden wie folgt bewertet:

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen

Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens wurden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet. Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Die Abschreibungen wurden beim beweglichen Anlagevermögen linear vorgenommen. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelanschaffungs- oder Herstellungskosten bis EUR 800,00 werden im Jahr der Anschaffung voll abgeschrieben.

Vorräte

Die Vorräte werden zu Anschaffungskosten bewertet und zu den jeweiligen Stichtagen auf die Werthaltigkeit geprüft sowie gegebenenfalls abgewertet. Aufgrund der geringen Volatilität des Lagerbestandes wurde ein Festwert in Höhe von EUR 7.500,00 gebildet.

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden grundsätzlich mit dem Nennbetrag angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken oder niedrigere beizulegende Werte wurden durch Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung ausreichend Rechnung getragen.

Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten wurden mit den Erfüllungsbeträgen ausgewiesen und sind innerhalb eines Jahres fällig, also inklusive der im März 2021 rückgeführten USD-Anleihebeträge und - zinsen.

Es bestehen keine Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren und keine Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, mit Ausnahme von Eigentumsvorbehalten.

Rückstellungen

Die Rückstellungen wurden nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung ermittelt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind der Höhe nach mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

B. Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

Die Darstellung und Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres ergeben sich aus der gesonderten Anlage zum Anhang im Anlagespiegel (Anlage 4 /​ 6).

Die Gesellschaft besitzt folgende Kapitalanteile in Höhe von mindestens 20 % an anderen Unternehmen:

Die amalphi AG hält 100% der Anteile an der service & more IT- Competence GmbH. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 25.000,00. Im Geschäftsjahr 2019 erzielte die service & more IT- Competence GmbH ein positives Ergebnis in Höhe von Euro 91.396,35 (Vorjahr: Euro 239.464,13).

Die amalphi AG hält ebenfalls 100% der Anteile an der in 2019 neu gegründeten mindmaxx IT GmbH. Diese hat ihren Sitz ebenfalls in der Uhlandstr. 3 in München und wird beim Amtsgericht München geführt unter der Handelsregisternummer HRB 250628. Das Stammkapital der Gesellschaft beträgt € 25.000,00. Im Rumpf-Geschäftsjahr 2019 erzielte die mindmaxx IT GmbH ein negatives Ergebnis in Höhe von Euro -54.694,05.

Mit beiden Tochterunternehmen wurde im Berichtsjahr ein Ergebnisabführungsvertrag geschlossen. Danach verpflichten sich die Organgesellschaften im Wesentlichen ihren gesamten Gewinn an den Organträger abzuführen. Der Organträger verpflichtet sich im Wesentlichen zum Verlustausgleich gegenüber den Organgesellschaften.

Des Weiteren hat die amalphi AG 100% der Anteile an der per Ende 2020 medondo AG erworben. Diese hat ihren Sitz Am Graswege 6 in Hannover und wird beim Amtsgericht Hannover unter der Handelsregisternummer HRB 217628 geführt. Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt € 50.000,00.

Die sonstigen Rückstellungen beinhaltet im Wesentlichen Rückstellungen für Personalaufwendungen, Rechts- und Beratungskosten, Kosten für die Prüfung des Jahres- und Konzernabschlusses, ausstehende Rechnungen sowie Zinsverpflichtungen.

Die Position der aktiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich Ausgaben, die Aufwendungen für folgende Rechnungsperioden darstellen, die Position der passiven Rechnungsabgrenzungsposten beinhaltet ausschließlich Einnahmen, die Erträge für folgende Rechnungsperioden darstellen.

Gegenüber der Tochtergesellschaft service & more IT-Competence GmbH wurde für Forderungen im Maximalbetrag von EUR 400.000 ein Rangrücktritt erklärt.

Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB bestanden am Abschlussstichtag nicht.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen, die nicht in der Bilanz auszuweisen und auch keine Haftungsverhältnisse i. S. von § 251 HGB sind, bestanden am Abschlussstichtag nur in geringem Umfang.

Durchschnittlich wurden im Geschäftsjahr 2020 9 Mitarbeiter beschäftigt.

In den Geschäftsjahren 2011 und 2012 hatten Darlehensgeber auf insgesamt 4 Darlehen mit einem Gesamtvolumen von TEUR 735 gegen Besserungsscheine verzichtet.

Die Forderungsverzichte stehen jeweils unter der auflösenden Bedingung, dass sich die Ertrags- und Liquiditätssituation des Darlehensnehmers wieder verbessert. Treten diese auflösenden Bedingungen ein, sind die Hauptforderungen und die durch Verzug entstandenen Nebenforderungen zur Zahlung in unterschiedlichen Ausgestaltungen ab Feststellung des Jahresabschlusses, der den Eintritt der auflösenden Bedingungen bestätigt, fällig.

Die Bedingungen, die eine Verbesserung der Ertrags- und Liquiditätssituation begründen, sind unterschiedlich ausgestaltet. Einzelheiten sind in den Jahresabschlüssen 2011 und 2012 aufgeführt.

Bei keinem der Forderungsverzichte sind im Geschäftsjahr 2020 die Bedingungen zum Aufleben der Darlehensforderungen eingetreten.

C. Erläuterungen zu den einzelnen Posten der Gewinn- und Verlustrechnung

Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten u.a. in Höhe von TEUR 114 Erträge aus Währungsumrechnungen im Zusammenhang mit der Bewertung der USD-Anleihen am Bilanzstichtag, die im März 2021 vollständig rückgeführt wurden.

In der Position "Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung" sind für Altersversorgung EUR 20.600,00 enthalten.

D. Ergänzende Angaben

(1) Vorstand

Seit dem 01.12.2016

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Familienname Vorname Berufsbezeichnung Vertretungsbefugnis
Biewald Peter Dipl. Volkswirt allein

(2) Aufsichtsrat

Der Aufsichtsrat der amalphi ag setzt sich im Jahr 2020 wie folgt zusammen:

Joachim Gläser, selbständiger Rechtsanwalt in eigener Kanzlei (Vorsitzender)

Markus Künzle, selbständiger Kaufmann (stellvertretender Vorsitzender)

Burkhard Wollny, angestellter Bankkaufmann.

Auf die Angabe der Bezüge der Organe der Gesellschaft wird gemäß § 288 Abs. 1 HGB verzichtet.

E. Ergebnisverwendung

Der Vorstand schlägt vor, das Ergebnis

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Verlustvortrag EUR -7.887.050,68
Jahresfehlbetrag EUR -1.245.153,55
Bilanzverlust EUR -9.132.204,23

wie folgt zu verwenden:

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Ausschüttung an die Gesellchafter EUR 0,00
Vortrag auf neue Rechnungen EUR -9.132.204,23
Einstellung in gesetzliche Rücklage EUR 0,00
Verrechnung mit Verlustvortrag EUR 0,00

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der vom Vorstand vorgeschlagenen Gewinnverwendung aufgestellt.

 

München, den Juni 2021

gez. Peter Biewald, Vorstand der amalphi AG

Anlagenspiegel zum 31.12.2020

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Historische Anschaffungs-/​Herstellungskosten
Vortrag 01.01.2020 Zugang Umbuchungen Abgang Stand 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 36.258,36 0 0 0 36.258,36
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 273.484,49 0,00 0 0 273.484,49
III. Finanzanlagen/​Geschäfts- oder Firmenwert 54.600,00 13.330.561,80 0 0 13.385.161,80
Zusammen 364.342,85 13.330.561,80 0,00 0,00 13.694.904,65
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Kumulierte Abschreibung
Vortrag 01.01.2020 Zugang Abgang Stand 31.12.2020
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 33.032,56 769,00 0 33.801,56
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 273.465,49 0,00 0 273.465,49
III. Finanzanlagen/​Geschäfts- oder Firmenwert 0 0 0 0
Zusammen 306.498,05 769,00 0,00 307.267,05
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Buchwert
Stand 31.12.2020 Stand 31.12.2019
A. Anlagevermögen
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
1. Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2.456,80 3.225,80
II. Sachanlagen
Betriebs- und Geschäftsausstattung 19,00 19,00
III. Finanzanlagen/​Geschäfts- oder Firmenwert 13.385.161,80 54.600,00
Zusammen 13.387.637,60 57.844,80

Bestätigungsvermerk des unabhängigen Abschlussprüfers

An die amalphi AG

Prüfungsurteile

Wir haben den Jahresabschluss der amalphi AG - bestehend aus der Bilanz zum 31.12.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 sowie dem Anhang einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der amalphi AG für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 geprüft.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse

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entspricht der beigefügte Jahresabschluss in allen wesentlichen Belangen den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens- und Finanzlage der Gesellschaft zum 31.12.2020 sowie ihrer Ertragslage für das Geschäftsjahr vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020 und

vermittelt der beigefügte Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft. In allen wesentlichen Belangen steht dieser Lagebericht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den deutschen gesetzlichen Vorschriften und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat.

Grundlage für die Prüfungsurteile

Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben.

Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt.

Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen.

Verantwortung der gesetzlichen Vertreter für den Jahresabschluss und den Lagebericht

Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist.

Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen.

Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können.

Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts.

Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts

Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei on wesentlichen beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet.

Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen.

Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus

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identifizieren und beurteilen wir die Risiken wesentlicher - beabsichtigter oder unbeabsichtigter - falscher Darstellungen im Jahresabschluss und im Lagebericht, planen und führen Prüfungshandlungen als Reaktion auf diese Risiken durch sowie erlangen Prüfungsnachweise, die ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zu dienen. Das Risiko, dass wesentliche falsche Darstellungen nicht aufgedeckt werden, ist bei Verstößen höher als bei Unrichtigkeiten, da Verstöße betrügerisches Zusammenwirken, Fälschungen, beabsichtigte Unvollständigkeiten, irreführende Darstellungen bzw. das Außerkraftsetzen interner Kontrollen beinhalten können;

gewinnen wir ein Verständnis von dem für die Prüfung des Jahresabschlusses relevanten internen Kontrollsystem und den für die Prüfung des Lageberichts relevanten Vorkehrungen und Maßnahmen, um Prüfungshandlungen zu planen, die unter den gegebenen Umständen angemessen sind, jedoch nicht mit dem Ziel, ein Prüfungsurteil zur Wirksamkeit dieser Systeme der Gesellschaft abzugeben;

beurteilen wir die Angemessenheit der von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsmethoden sowie die Vertretbarkeit der von den gesetzlichen Vertretern dargestellten geschätzten Werte und damit zusammenhängenden Angaben;

ziehen wir Schlussfolgerungen über die Angemessenheit des von den gesetzlichen Vertretern angewandten Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit sowie, auf der Grundlage der erlangten Prüfungsnachweise, ob eine wesentliche Unsicherheit im Zusammenhang mit Ereignissen oder Gegebenheiten besteht, die bedeutsame Zweifel an der Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit aufwerfen können. Falls wir zu dem Schluss kommen, dass eine wesentliche Unsicherheit besteht, sind wir verpflichtet, im Bestätigungsvermerk auf die dazugehörigen Angaben im Jahresabschluss und im Lagebericht aufmerksam zu machen oder, falls diese Angaben unangemessen sind, unser jeweiliges Prüfungsurteil zu modifizieren. Wir ziehen unsere Schlussfolgerungen auf der Grundlage der bis zum Datum unseres Bestätigungsvermerks erlangten Prüfungsnachweise. Zukünftige Ereignisse oder Gegebenheiten können jedoch dazu führen, dass die Gesellschaft ihre Unternehmenstätigkeit nicht mehr fortführen kann;

beurteilen wir die Gesamtdarstellung, den Aufbau und den Inhalt des Jahresabschlusses einschließlich der Angaben sowie ob der Jahresabschluss die zugrundeliegenden Geschäftsvorfälle und Ereignisse so darstellt, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt;

beurteilen wir den Einklang des Lageberichts mit dem Jahresabschluss, seine Gesetzesentsprechung und das von ihm vermittelte Bild von der Lage der Gesellschaft;

holen wir ausreichende, geeignete Prüfungsnachweise für die Rechnungslegungsinformationen der Unternehmen oder Geschäftstätigkeiten innerhalb der Gesellschaft ein, um Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht abzugeben. Wir sind verantwortlich für die Anleitung, Überwachung und Durchführung der Jahresabschlussprüfung. Wir tragen die alleinige Verantwortung für unsere Prüfungsurteile;

führen wir Prüfungshandlungen zu den von den gesetzlichen Vertretern dargestellten zukunftsorientierten Angaben im Lagebericht durch. Auf Basis ausreichender geeigneter Prüfungsnachweise vollziehen wir dabei insbesondere die den zukunftsorientierten Angaben von den gesetzlichen Vertretern zugrunde gelegten bedeutsamen Annahmen nach und beurteilen die sachgerechte Ableitung der zukunftsorientierten Angaben aus diesen Annahmen.

Ein eigenständiges Prüfungsurteil zu den zukunftsorientierten Angaben sowie zu den zugrundeliegenden Annahmen geben wir nicht ab. Es besteht ein erhebliches unvermeidbares Risiko, dass künftige Ereignisse wesentlich von den zukunftsorientierten Angaben abweichen.

Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.

Wir geben gegenüber den für die Überwachung der Verantwortlichen eine Erklärung ab, dass wir die relevanten Unabhängigkeitsanforderungen eingehalten haben, und erörtern mit ihnen alle Beziehungen und sonstigen Sachverhalte, von denen vernünftigerweise angenommen werden kann, dass sie sich auf unsere Unabhängigkeit auswirken, und die getroffenen Schutzmaßnahmen.

Verantwortlicher Wirtschaftsprüfer

Der für die Prüfung verantwortliche Wirtschaftsprüfer ist Wolf Dietrich Biermann.

 

Koblenz, den 25. Juni 2021

QUINTARIS GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

gez. Wolf Dietrich Biermann, Wirtschaftsprüfer

gez. Lars Breitbach, Wirtschaftsprüfer