NanoRepro AG
Marburg
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2009 bis zum 31.12.2009
Bilanz
Anhang
Der vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und §§ 264 ff. HGB sowie nach
den einschlägigen Vorschriften des AktG aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für kleine Kapitalgesellschaften.
A. Angaben zu den Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilanzierungs-
und Bewertungsmethoden maßgebend. Die angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden orientieren sich grundsätzlich
an den steuerlichen Bestimmungen, soweit denen handelsrechtliche Vorschriften nicht
entgegenstehen. Von steuerlichen Wahlrechten wird in Übereinstimmung mit der Handelsbilanz Gebrauch
gemacht. Von § 265 Abs. 5 HGB wurde dergestalt Gebrauch gemacht, dass der Inhalt der Postenbezeichnungen
der Bilanz dort angepasst wurde, wo sich die tatsächlichen Verhältnisse nicht in vollem
Umfang mit dem in den Gliederungsvorschriften vorgesehenen Bezeichnungen decken. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert.
A K T I V A
1. Anlagevermögen
Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen,
entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen (drei bzw.
fünf Jahre; lineare Methode) vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen
vermindert. Abschreibungen werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer auf der Grundlage
steuerlich anerkannter Höchstsätze vorgenommen. Für bewegliche Anlagegüter wird die
lineare Methode verwendet. Geringwertige Anlagegüter mit Anschaffungskosten bis zu EUR 149,99 werden im Jahr
des Zugangs vollständig abgeschrieben. Der sofortige Abgang wird unterstellt. Die
Abschreibungen auf unterjährige Zugänge des Sachanlagevermögens werden zeitanteilig
vorgenommen. Bei den Finanzanlagen werden die Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten
angesetzt.
2. Umlaufvermögen
Die Vorräte werden zu Anschaffungs- und Herstellungskosten bzw. zu den niedrigeren Tageswerten
angesetzt. Handelswaren sind zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Marktpreisen bilanziert. Alle erkennbaren Risiken im Vorratsvermögen sind durch angemessene Abwertungen berücksichtigt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennwert angesetzt. Die liquiden Mittel werden zum Nominalwert angesetzt.
PASSIVA
1. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital ist zum Nennwert angesetzt und voll einbezahlt worden.
2. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und drohenden Verluste aus schwebenden
Geschäften. Sie sind in der Höhe angesetzt, die nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung
notwendig ist.
3. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden zum Rückzahlungsbetrag angesetzt.
B. Angaben zur Bilanz
1. Anlagevermögen
Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens gemäß § 268 Abs. 2 HGB ist
im Anlagenspiegel dargestellt.
2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben jeweils eine Restlaufzeit
bis zu einem Jahr.
3. Eigenkapital
Ausgewiesen ist das Grundkapital von EUR 1.142.748,00 das eingeteilt ist in 1.142.748
auf den Inhaber lautende Stückaktien. Alle Aktien gewähren die gleichen Rechte, insbesondere gewährt in der Hauptversammlung
jede Aktie eine Stimme. Mit Beschluss des Aufsichtsrates vom 07.11.2009 wurde die Erhöhung des Grundkapitals
auf EUR 1.371.297,00 durchgeführt. Das neue Grundkapital wurde am 21.01.2010 im Handelsregister eingetragen und veröffentlicht.
C. Sonstige Angaben
Vorstand des Geschäftsjahres: Dr. Nicolas Combè, Diplom-Kaufmann, Marburg (bis 27.Februar 2009) Dr. Olaf Stiller, Diplom-Kaufmann, Marburg (ab 06. November 2007)
Aufsichtsräte des Geschäftsjahres: Dr. Gisela Babel, Juristin, Marburg, Vorsitzender (ab 14. August 2007) Nils Weitenmeyer, Geschäftsführer, Hamburg, stellv. Vorsitzender (ab 14. August 2007) Prof. Dr. Martin Hrabe de Angelis, Universitätsprofessor, Fahrenzhausen (ab 14. August
2007) Ab 06. November 2007 wurde Hr. Prof. Dr. Martin Hrabe de Angelis zum Aufsichtsratsvorsitzenden
gewählt. Herr Nils Weitenmeyer ist weiterhin stellvertretender Vorsitzender.
Gesamtbezüge des Vorstandes Es wird die Schutzvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.
Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust von EUR 1.662.125,02 auf neue Rechnung
vorzutragen.
Erklärung des Vorstands zum Abhängigkeitsbericht Die Gesellschaft hat für alle Rechtsgeschäfte, die die Gesellschaft mit einem verbundenen
Unternehmen vornahm, eine nach betriebswirtschaftlichen Grundsätzen angemessene Gegenleistung
erhalten. Ferner wurde die Gesellschaft nicht dadurch benachteiligt, dass irgendwelche
Maßnahme auf Veranlassung oder Im Interesse eines mit ihr verbundenen Unternehmens
getroffen oder unterlassen wurde.
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