Plan Optik AGElsoff-MittelhofenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht und Konzern-Lagebericht1. Grundlagen des Konzerns1.1. Konzernstruktur Die Plan Optik-Gruppe besteht aus der Plan Optik AG (Elsoff), die sowohl operative Tätigkeiten als auch eine Holdingfunktion ausübt, sowie den beiden 100prozentigen Tochtergesellschaften Little Things Factory GmbH (Elsoff) und MMT GmbH (Siegen). 1.2. Geschäftsmodell Die Plan Optik AG liefert als Technologieführerin in der Herstellung strukturierter Wafer die aktiven Elemente für zahlreiche Anwendungen der Mikrosystemtechnik in unterschiedlichen Branchen. Die Wafer aus Glas, Glas-Silizium oder Quarz werden in Durchmessern bis zu 300 mm angeboten. Insbesondere in den Bereichen Health Care (Mikrodosiersysteme, Lab on Chips), Automotive (Sensoren für Fahrerassistenzsysteme und Motorsteuerung), Luft- und Raumfahrt (Stell- und Lagesensoren) sowie Consumer Electronics basieren innovative Lösungen auf mikrostrukturierten Bauteilen der Plan Optik AG. Die Durchkontaktierungswafer der Gesellschaft vereinen den hermetisch dichten Schutz und die elektrische Kontaktierung der Bauteile in einem Schritt und garantieren so Performance und Langlebigkeit der mikro-elektrisch-mechanischen Systeme (MEMS). Die MMT GmbH entwickelt und fertigt Komponenten und Anlagen in der Mikrosystemtechnik. Dazu zählen beispielsweise Mikrodosierpumpen, komplexe Mikrofluidanlagen, aktive Biochips, Mikrosensoren und Mikroventile. Für Kunden unter anderem aus den Branchen Bio- und Nanotechnologie sowie der chemischen und pharmazeutischen Industrie arbeitet MMT zudem als Entwicklungs- und Integrationspartner, um Steuerungen, Sensoren oder Signalübertragungen zu miniaturisieren und in mikromechanische und mikrofluide Prozesse zu integrieren. Die Little Things Factory GmbH entwickelt und produziert als führender Anbieter in den Bereichen Fluidik und Mikroreaktion hochwertige Komponenten und Systemlösungen aus Glas, Quarz und Glas-Silizium-Verbundwerkstoffen für zahlreiche Branchen. Typische Anwendungen in den Bereichen Life Science, Chemie sowie Forschung & Entwicklung sind Lab-on-chip-Produkte sowie Mikroreaktoren, wie sie im Bereich der Diagnostik, Medikamentendistribution und Implantologie oder der Herstellung von Spezialchemikalien benötigt werden. 1.3. Organe der Gesellschaft Vorstand Seit ihrer Gründung besitzt die Gesellschaft nur ein Vorstandsmitglied, Herrn Michael Schilling. Herr Schilling ist von den Beschränkungen der Mehrfachvertretung gem. § 181 BGB befreit. Er ist unter der Geschäftsadresse der Gesellschaft erreichbar. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat besteht satzungsgemäß aus drei Mitgliedern, die alle von den Aktionären gewählt werden. Die Bestellung des Aufsichtsrats erfolgt für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit beschließt. Hierbei wird das Geschäftsjahr, in dem die Wahl erfolgt, nicht mitgerechnet. Für ein oder mehrere Aufsichtsratsmitglieder können Ersatzmitglieder gewählt werden. Die Mandate der von der Hauptversammlung am 23.06.2010 gewählten unten genannten Aufsichtsratsmitglieder enden mit Ablauf der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das Geschäftsjahr 2014 beschließt. Die Mitglieder des Aufsichtsrats sind zum 31.12.2014: Ulf Meyer-Kessel, Vorsitzender, Rechtsanwalt und Steuerberater, Hamburg; Achim Geyer, stellvertretender Vorsitzender, Dipl. Ing. Maschinenbau, Helmenzen; Stefan Thoma, Dipl.-Volkswirt, Utting. Außerdem wurde Frau Bärbel Schilling, kaufmännische Angestellte, Elsoff, zum Ersatzmitglied für alle Aufsichtsratsmitglieder gewählt. 1.4. Forschung und Entwicklung Innovationsfähigkeit schafft Vorsprung im Wettbewerb und ist somit zentraler Baustein zur Stärkung der Ertragskraft und Sicherung des zukünftigen wirtschaftlichen Erfolges der Plan Optik AG. Wir haben den Anspruch, intelligente Produkte und Lösungen zu entwickeln, die gezielt Nutzen für unsere Kunden schaffen. In eigenen Testreihen, aber auch im Rahmen von Kooperationen mit renommierten wissenschaftlichen Instituten (u.a. mehreren Fraunhofer Instituten) sowie namhaften Industriepartnern betreiben wir neben der angewandten Entwicklung dabei auch Grundlagenforschung, um unseren Vorsprung durch Wissen weiter zu festigen und auszubauen. Forschung und Entwicklung besitzen bei Plan Optik einen sehr hohen Stellenwert, denn nur so ist die Technologieführerschaft langfristig sicherzustellen. Die Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sind ein sichtbares Zeichen langfristiger Unternehmenspolitik und permanenter Investitionen in die Zukunft. Im Berichtszeitraum betrugen die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung ca. EUR 0,85 Mio. Die Entwicklungstätigkeiten konzentrierten sich hauptsächlich auf ps-Laserstrukturierung, Prozessverkürzung Waferfertigung, Reduktion Wasserverbrauch, Tiefziehen von Glaswafern und Entwicklung von komplexen Silizium-Glas-Verbundsubstraten. 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche und branchenbezogene Rahmenbedingungen Nachdem die Weltproduktion im ersten Halbjahr 2014 nur sehr verhalten zugenommen hatte, legte sie im zweiten Halbjahr merklich kräftiger zu. Insgesamt expandierte die Weltwirtschaft 2014 nach Berechnungen des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) um 3,5% gegenüber 3,0% im Vorjahr. Während die Wirtschaft in den Schwellenländern bedingt durch verlangsamtes Wachstum in China sowie in vielen rohstoffexportierenden Ländern mit 5% fast einen halben Prozentpunkt weniger zunahm als noch 2013, kam die wirtschaftliche Erholung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften sichtbar voran, wenn auch mit geringerer Dynamik. Insgesamt erhöhte sich die Produktion in dieser Ländergruppe im vergangenen Jahr um 1,7 Prozent, nach 1,3 Prozent im Jahr 2013. Schwächer präsentierte sich der Euroraum, der sich zwar aus der Rezession lösen konnte, mit einer Wachstumsrate von 0,9% aber deutlich hinter der Entwicklung in den Vereinigten Staaten oder Großbritannien zurückblieb, wo die Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts im Jahresdurchschnitt 2,4% bzw. 2,7% betrug. Die deutsche Wirtschaft bewegte sich mit einer Wachstumsrate von 1,6% zwischen diesen beiden Polen. Ein Viertel des Wachstums wurde dabei vom Ausland absorbiert, gut die Hälfte ging In den Konsum, weil besonders gegen Ende des Jahres der massive Einbruch bei den Rohölpreisen die Kaufkraft der Verbraucher spürbar stärkte. Diese Entwicklung dürfte sich 2015 fortsetzen, unterstützt von Unternehmensinvestitionen, die sich aus Sicht des IfW zur zweiten Säule des Aufschwungs entwickeln könnten. Die Kapazitätsauslastung in der Industrie hat die Normalauslastung bereits leicht überschritten und die Tendenz der Auftragseingänge ist weiter aufwärtsgerichtet. Auch die Geschäftserwartungen haben sich zuletzt mehrere Monate in Folge aufgehellt, wenngleich mit abnehmendem Tempo. Gestützt durch die weiterhin sehr günstigen Finanzierungskonditionen sieht der IfW damit gute Voraussetzungen, dass sich die Investitionstätigkeit der Unternehmen deutlich belebt und der Aufschwung in Deutschland weiter Tritt fasst. Für 2015 rechnen die Experten deshalb mit einem Wirtschaftswachstum von 1,8%. Auch das außenwirtschaftliche Umfeld ist weniger von geopolitischen Risiken belastet, als es noch vor einem halben Jahr der Fall war, so dass sich die weltwirtschaftliche Dynamik 2015 ebenfalls auf 3,7% verstärken dürfte. Der Markt für mikroelektromechanische Systemtechnologien (MEMS) entwickelte sich 2014 weiterhin positiv, das Marktvolumen nahm nach Angaben des Research-Anbieters IHS von rund USD 9 Mrd. auf USD 9,5 Mrd. zu. Bis 2018 rechnen die Industrieexeperten mit einem durchschnittlichen jährlichen Anstieg des Marktvolumens um 6,5% auf über USD 12 Mrd. Der größte Anteil entfällt dabei auf den Bereich „Consumer and Mobile", der rund ein Drittel des Marktes ausmacht und für den der IHS bis 2018 ein überdurchschnittliches Wachstum von 10% pro Jahr erwartet. Dahinter folgen die Bereiche Automotive, Data Processing, Industry und Medical Electronics. Besonders starkes Wachstum wird in den kommenden Jahren für hochwertige und lösungsorientierte MEMS-Anwendungen erwartet, die aktuell ein Marktvolumen von rund USD 2,2 Mrd. ausmachen. Hier rechnet das IHS bis 2018 mit einem durchschnittlichen jährlichen Wachstum von 9,4% auf rund USD 2,4 Mrd. Die wichtigsten Anwendungsgebiete liegen dabei in den Bereichen Test & Measurement, Medical Electronics, Aerospace und Wired Communications. Impulse kommen zunehmend auch von Megatrends wie der fortschreitenden Digitalisierung und dem sogenannten „Internet der Dinge". Die MEMS-Industrie nimmt an dieser Entwicklung direkt mit Sensoren für Asset Tracking, Smart Homes oder Smart Grid teil, sowie indirekt über Applikationen zur Unterstützung der Infrastruktur in den Datenzentren. Sind diese beiden Bereiche mit einem Marktvolumen von rund USD 63 Mio. im Jahr 2014 aktuell noch relativ klein, erwarten die IHS-Experten bis 2018 einen überproportionalen Anstieg auf rund USD 334 Mio. Insgesamt geht der Trend in der MEMS-Industrie immer stärker zu lösungsorientierten Anwendungen mit höherer Wertschöpfung. Neue Technologien und Materialien wie Dünnfilm-PZT für Mikrophone, industrielle IJH oder Autofokus gewinnen an Bedeutung und die Geräte werden immer kleiner. So finden nanoelektromechanische Systeme (NEMS) in bestimmten chemischen Sensoren und Intertialsensoren bereits heute Anwendung. 2.2. Wesentliche Ereignisse im Berichtszeitraum Abschluss der strategischen Neuausrichtung Am 30.09.2014 verkündete die Plan Optik AG im Rahmen der Veröffentlichung des Halbjahresberichts den erfolgreichen Abschluss der strategischen Neuausrichtung mit der Fokussierung auf innovative, zukunftsfähige Wachstumsmärkte in den Bereichen der mikroelektromechanischen Systemtechnologien (MEMS-Technologien) und der Mikrofluidik. Infolge dieses Transformationsprozesses kam es zu einem Umsatzrückgang. Obwohl das Wachstum der neuen Geschäftsfelder mehr Zeit benötigt als ursprünglich gedacht, geht die Gesellschaft für die Zukunft, basierend auf der fortschreitenden Durchdringung wichtiger Industriefelder durch die Mikrosystemtechnik und Mikrofluidik, grundsätzlich von einer positiven Entwicklung aus. Operative Entwicklung schlechter als erwartet Am 19.12.2014 gab die Plan Optik AG bekannt, dass die operative Entwicklung in der zweiten Jahreshälfte hinter den Erwartungen des Vorstands zurückblieb. Im Zuge der starken Abwertung des japanischen Yen gegenüber dem Euro im November und Dezember verlor die Gesellschaft deutliche Marktanteile. Gerade im in der AG gebündelten MEMS-Bereich kommt der wichtigste Konkurrent aus Japan und profitierte entsprechend von der Wechselkursentwicklung. Der Vorstand nahm deshalb seine Umsatz- und Ertragsprognose zurück und stellte klar, dass der für das Geschäftsjahr 2014 erwartete Umsatz- und Ergebnisrückgang stärker ausfallen werde als zunächst angenommen. Insbesondere auf der AG-Ebene sei aufgrund von Auftragsverlusten bei bestehenden Großkunden und der konjunkturbedingten Zurückhaltung potentieller Neukunden von einem deutlichen Umsatzrückgang und einem erheblich negativen Ergebnis auszugehen. 2.3. Ertrags-, Vermögens- und Finanzlage 2.3.1. Gesamtdarstellung Die Plan Optik AG musste im Geschäftsjahr 2014 sinkende Umsätze und ein negatives Jahresergebnis verzeichnen. Dafür verantwortlich waren neben der im ersten Halbjahr abgeschlossenen strategischen Neuausrichtung insbesondere Auftragsverluste bei Großkunden sowie negative Wechselkurseffekte. Durch die jüngste Abwertung des Euro gegenüber dem japanischen Yen konnte der in der AG gebündelte MEMS-Bereich gegenüber dem wichtigsten Konkurrenten aus Japan allerdings Marktanteile zurückgewinnen. 2.3.2. Ertragslage Umsatzentwicklung Im Konzern sanken die Umsätze im Jahr 2014 um ca. 19% auf 7,35 Mio. EUR (Vorjahr 9,03 Mio. EUR). Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse zzgl. Bestandsveränderungen und andere aktivierte Eigenleistungen) verringerte sich auf 7,67 Mio. EUR (Vorjahr 9,26 Mio. EUR). Rund 85% der Umsätze (2013: rd. 88%) entfielen dabei auf die in der AG gebündelten Bereiche Mikrosystemtechnik, die übrigen rund 15% (2013: rd. 12%) erwirtschafteten die beiden Tochterunternehmen Little Things Factory GmbH und MMT GmbH. Während die Umsätze auf der AG-Ebene um 21,3% auf EUR 6,27 Mio. (2013: EUR 7,97 Mio.) überproportional zurückgingen (die Gesamtleistung verringerte sich von EUR 8,18 Mio. auf EUR 6,44 Mio.), entwickelten sich die beiden im Bereich Mikrofluidik tätigen Tochtergesellschaften positiv. Rund 36% (Vorjahr 49%) des Konzernumsatzes entfielen auf den außereuropäischen Raum, insbesondere Asien und die USA. Der Umsatzrückgang auf AG-Ebene war im Wesentlichen auf Auftragsverluste bei Großkunden zurückzuführen. Des Weiteren trugen die im ersten Halbjahr 2014 abgeschlossene strategische Neuausrichtung sowie negative Wechselkurseffekte am Jahresende zur rückläufigen Entwicklung bei. Entwicklung der Aufwendungen Der Materialaufwand konnte an den gesunkenen Umsatz angepasst werden, so dass die Materialaufwandsquote im Konzern gegenüber dem Vorjahr sogar leicht von 28,9% auf 27,9% zurückging (AG: Rückgang von 30,5% auf 30,1%). Der Personalaufwand konnte naturgemäß nicht unmittelbar an den gesunkenen Umsatz angepasst werden. Daher hat sich die Personalaufwandsquote auf Konzernebene gegenüber dem Vorjahr von 29,7% auf 37,3% erhöht. Auf AG-Ebene stieg die Personalaufwandsquote von 28,2% im Vorjahr auf 36,2%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen in Relation zur Gesamtleistung erhöhten sich im Konzern von 30,1% im Geschäftsjahr 2013 auf 35,5% im Berichtszeitraum (AG: Von 31,2% auf 37,3%). Aufgrund der negativen Ergebnissituation wurde im Geschäftsjahr 2014 kein Mitarbeiterbonus gezahlt. Ergebnisentwicklung Vor dem Hintergrund leicht gestiegener Personalkosten und einer weitestgehend konstanten Materialaufwandsquote, wirkte sich der Konzernumsatzrückgang ergebnisseitig entsprechend negativ aus. So sank das EBTTDA im Vorjahresvergleich von EUR 1,32 Mio. auf EUR 0,21 Mio., einhergehend mit einer EBITDA-Marge von 2,8%. Das EBTT rutschte mit EUR -0,45 Mio. in den negativen Bereich (2013: EUR 0,63 Mio.) und das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (EBT) belief sich auf EUR -0,51 Mio. (2013: EUR 0,57 Mio.). Unter dem Strich stand im Geschäftsjahr 2014 ein Konzernjahresfehlbetrag in Höhe von EUR -0,43 Mio. (2013: Konzernjahresüberschuss in Höhe von EUR 0,42 Mio.). Auf AG-Ebene belief sich das Jahresergebnis 2014 auf EUR -0,6 Mio. (Vorjahr: EUR 0,3 Mio.), das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug EUR -0,7 Mio. (Vorjahr: EUR 0,4 Mio.). 2.3.3. Vermögenslage Die Vermögenslage im Konzern stellte sich zum Ende der Berichtsperiode wie folgt dar: Die Bilanzsumme zum 31.12.2014 betrug EUR 9,1 Mio. gegenüber EUR 8,8 Mio. zum 31.12.2013 und hat sich damit leicht erhöht. Der Anstieg auf der Aktivseite der Konzernbilanz ist dabei im Wesentlichen durch die Zunahme der Vorräte (+250 TEUR) begründet. Die aktiven latenten Steuern (108 TEUR) resultieren aus steuerlich verwertbaren Verlustvorträgen. Die Passivseite der Konzernbilanz zeigt eine Verringerung des Eigenkapitals infolge des negativen Konzernergebnisses im Geschäftsjahr 2014 (-427 TEUR) und der Dividendenausschüttung für 2013 (128 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um EUR 1,14 Mio. erhöht. Die Vermögenslage der Plan Optik AG stellte sich zum Ende der Berichtsperiode wie folgt dar: Die Bilanzsumme zum 31.12.2014 betrug EUR 8,50 Mio. gegenüber EUR 8,45 Mio. zum 31.12.2013 und blieb damit weitestgehend stabil. Das Umlaufvermögen hat sich um 152 TEUR erhöht; dem steht eine Reduzierung des Anlagevermögens um 75 TEUR gegenüber. Die Passivseite der Bilanz zeigt eine Verringerung des Eigenkapitals infolge des negativen Jahresergebnisses 2014 (-638 TEUR) und der Dividendenausschüttung für 2013 (-128 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben sich um EUR 1,14 Mio. erhöht. 2.3.4. Finanzlage Kapitalflussrechnung und Liquidität Aufgrund der jetzigen Finanzierungsstruktur und der künftig verfügbaren flüssigen Mittel ist sowohl im Konzern als auch auf AG-Ebene für die nächsten Jahre von einer ausreichenden Liquidität auszugehen. Im Oktober 2013 hatte sich Plan Optik langfristige Kreditmittel in einem Gesamtvolumen von 1,5 Mio. EUR vertraglich gesichert; aus diesem Kontingent wurden in 2014 1,4 Mio. EUR abgerufen. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten werden planmäßig getilgt. 1,2 Mio. EUR der Gesamtverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die bei der Hausbank bestehende Kontokorrentlinie von 250 TEUR musste am Bilanzstichtag nicht beansprucht werden. Investitionen Konzernweit wurden zur Sicherung des langfristigen Wachstums im Geschäftsjahr 2014 599 TEUR (Vorjahr 807 TEUR) in Sachanlagen und immaterielle Vermögensgegenstände investiert. Davon entfielen 309 TEUR (Vorjahr 368 TEUR) auf geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau. Darüber hinaus wurden im Rahmen von Leasinggeschäften für 521 TEUR (Vorjahr 470 TEUR) weitere Maschinen genutzt. Die Investitionen wurden nahezu ausschließlich durch die Plan Optik AG getätigt. Zum Teil wurden Maschinen in Eigenbau realisiert, um den größtmöglichen Know-how-Schutz im Bereich des Kerngeschäftes sicher zu stellen. 2.3.5. Auftragslage Der Auftragseingang im Geschäftsjahr 2014 betrug 6,9 Mio. EUR im Konzern (Vorjahr 9,0 Mio. EUR). Der Auftragseingang der Plan Optik AG betrug 5,7 Mio. EUR (Vorjahr 7,5 Mio. EUR). Um die Abhängigkeit von einzelnen Großaufträgen zu reduzieren, treibt die Plan Optik AG die Diversifizierung des Kundenportfolios kontinuierlich voran und ist zuversichtlich, hier im Laufe des zweiten Halbjahrs 2015 erste Erfolge verzeichnen zu können. 2.3.6. Personalentwicklung Im Geschäftsjahr 2014 beschäftigte die Plan Optik-Gruppe durchschnittlich 75 Mitarbeiter (Vorjahr 67 Mitarbeiter); davon waren bei der Plan Optik AG 66 Mitarbeiter beschäftigt (Vorjahr 58 Mitarbeiter). Der gesunkenen Auslastung in der zweiten Jahreshälfte 2014 wurde durch den vollständigen Verzicht auf Leiharbeitskräfte begegnet. Die konzernweiten Kosten für Leiharbeiter betrugen im Geschäftsjahr 2014 113 TEUR (Vorjahr 333 TEUR). 2.4. Leistungsindikatoren Bedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung der Plan Optik-Gruppe sind operative Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (z.B. Umsatz, EBITDA, EBIT, EBT absolut und relativ), der Bilanz (z.B. Eigenkapitalquote) sowie Kennzahlen zur Liquiditätslage (z.B. Liquiditätsbestand, Cash Flow aus der laufenden Geschäftstätigkeit, Liquiditätsreserven). Finanzielle Leistungsindikatoren scroll
3. NachtragsberichtEreignisse und Entwicklungen, die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Plan Optik-Konzerns haben, sind seit dem Bilanzstichtag 31.12.2014 nicht eingetreten. 4. Risiko- und ChancenberichtDie Chancen und Risiken aus unternehmerischer Tätigkeit werden vom Vorstand laufend definiert, bewertet und, soweit möglich und unternehmerisch sinnvoll, minimiert oder auf Dritte verlagert. Die wesentlichen für Plan Optik relevanten Chancen und Risiken werden nachfolgend beschrieben, wobei nicht in allen Teilbereichen Chancen und Risiken gleichermaßen vorhanden sind. Risiken Risiken aus den Absatzmärkten Die Plan Optik-Gruppe ist bestrebt, das Kundenportfolio erfolgreich zu diversifizieren. Aktuell verteilen sich rund 80% der Umsätze auf 30 Abnehmer. Der restliche Umsatz wird mit einer Vielzahl von Kunden generiert. Sollte die Gesellschaft mit ihrer Forderung gegen einen Hauptkunden eines bestimmten Jahres ausfallen, so hätte dies erhebliche negative Auswirkungen auf die Ertragslage. Aus diesem Grund werden Forderungsausfallrisiken im europäischen, amerikanischen und asiatischen Markt durch Factoring abgefangen. Die restlichen Auslandsforderungen sind über Kreditversicherungen abgedeckt. Im Geschäftsjahr 2014 wurden ca. 36% des Umsatzes der Plan Optik-Gruppe außerhalb Europas, insbesondere in Asien und den USA, erwirtschaftet. Ein erheblicher Teil des Umsatzes unterliegt daher unter anderem folgenden Risiken:
Im Falle der Abwertung einer ausländischen Währung werden die Produkte in diesem Land teurer. Gleichzeitig können schwierige Wirtschaftsbedingungen die Investitionen und das Bestellverhalten von Kunden in diesen Ländern negativ beeinflussen. Diese Umstände könnten dazu führen, dass die Kunden möglicherweise ihren Zahlungsverpflichtungen nicht nachkommen, Bestellungen kündigen oder Liefertermine verlegen und keine neuen Produkte mehr bestellen. Die konjunkturellen Unsicherheiten für das gesamtwirtschaftliche Umfeld werden trotz der etwas besseren Konjunkturprognose auch im Jahr 2015 weiter bestehen bleiben. Neben der weiter schwelenden Schuldenkrise in Europa sowie mehrerer weltpolitischer Unruheherde, beunruhigt auch die weitere Entwicklung wichtiger Schwellenländer wie China, Brasilien oder Russland die Stimmung an den Märkten, Plan Optik verfolgt die Wirtschaftslage aufmerksam. Risiken aus Unternehmensfinanzierung Der Wegfall von kurzfristigen Finanzierungsmöglichkeiten wie z.B. Factoring oder Reduzierung von Limits im Rahmen der Kreditausfallversicherung kann zu ungeplanten Liquiditätsschwierigkeiten führen. Risiken aus Betriebsunterbrechung Die Plan Optik-Gruppe stellt den wesentlichen Teil ihrer Produktion lediglich an einem Standort (Eisoff) her. Eine großflächige Zerstörung des Betriebsgeländes, z.B. durch Feuer, und der damit verbundene längerfristige Produktionsausfall könnten zu einem Abwandern der Kunden und damit zu Folgeschäden führen, die durch die vorhandene Betriebsunterbrechungsversicherung nicht abgedeckt werden. Das Gleiche könnte u.U. auch passieren, wenn Maschinen ausfallen und über mehrere Tage keine Ersatzteile beschafft werden könnten. Der Verlust der Kunden könnte negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns und der AG haben. Abhängigkeit von wichtigen Lieferanten Die hergestellten Produkte bestehen zu mehr als 70% aus Glas. Hierbei handelt es sich um Spezialgläser, für die es zum Teil nur eine begrenzte Anzahl von möglichen Lieferanten gibt. Auch wenn grundsätzlich ausreichende Mengen an Glas verfügbar sind, so sind doch üblicherweise mit den Abnehmern der Plan Optik-Produkte bestimmte Spezifikationen für die zu verwendenden Gläser vertraglich vereinbart, die einen kurzfristigen Austausch von Material ausschließen. Dies führt dazu, dass jeder Lieferantenwechsel vorab mit dem Abnehmer abzustimmen ist, was eines Zeitvorlaufs von drei bis sechs Monaten bedarf. Sollte ein Lieferant kurzfristig nicht lieferfähig sein, so führt dies dazu, dass auch die Gesellschaft nicht lieferfähig ist. Auch wenn normalerweise keine Vertragsstrafen mit den Abnehmern vereinbart sind, so kann ein Produktionsausfall erhebliche negative Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns und der AG haben. Risiken auf Grund von Wechselkursschwankungen Als international tätiges Unternehmen ist Plan Optik in mehrfacher Hinsicht Wechselkursschwankungen ausgesetzt, insbesondere in Bezug auf den Euro/US-Dollar-Kurs. Ein erheblicher Teil der Umsätze wird in US-Dollar fakturiert, während der überwiegende Teil der Vertriebs- und Produktionskosten in Euro anfällt. Wechselkursschwankungen zwischen dem Euro und dem US-Dollar können das Betriebsergebnis der Gesellschaft beeinflussen. Eine Abwertung des US-Dollars kann dazu führen, dass die Gewinnspanne für Plan Optik-Produkte geringer oder ihr Preis höher ist im Vergleich zu Produkten von US-amerikanischen Herstellern, bei denen Kosten und Umsätze ausschließlich in US-Dollar anfallen. Im insbesondere in der AG gebündelten MEMS-Bereich kommt die wichtigste Konkurrenz aus Japan. Wechselkursschwankungen zwischen dem Euro und dem japanischen Yen können das Betriebsergebnis der Gesellschaft ebenfalls beeinflussen. Eine Abwertung des Yen kann dazu führen, dass japanische Wettbewerber ihre Produkte in Europa günstiger anbieten und sich dadurch Wettbewerbsvorteile gegenüber Plan Optik verschaffen. Risiken, die den Fortbestand des Konzerns und der AG gefährden können, sind nicht erkennbar. Chancen Chancen aus den Absatzmärkten Die hervorragende Marktpositionierung als Technologieführerin sowie der Trend zu hochwertigen, lösungsorientierten Produkten in der MEMS-Industrie eröffnen der Plan Optik-Gruppe vielfältige Chancen. Chancen auf Grund von Wechselkursschwankungen Die in den letzten Monaten eingetretene Schwächung des Euro im Vergleich zu US-Dollar und Yen kann unsere Wettbewerbsposition gegenüber Anbietern aus diesen Währungsräumen stärken. 6. PrognoseberichtDas Jahr 2015 hat insbesondere im Bereich Mikrofluidik positiv begonnen. Dort geht der Vorstand auch für das Gesamtjahr von einer klaren Steigerung aus und blickt deshalb verhalten optimistisch in die Zukunft, auch weil die kostensenkenden Maßnahmen planmäßig verlaufen. Um die Abhängigkeit von einzelnen Großaufträgen zu reduzieren, treibt Plan Optik die Diversifizierung des Kundenportfolios kontinuierlich voran und ist zuversichtlich, hier im Laufe des zweiten Halbjahrs 2015 erste Erfolge verzeichnen zu können. Der Vorstand geht für das Geschäftsjahr 2015 auf Konzernebene deshalb von einem Umsatz auf dem Niveau des Geschäftsjahres 2014 aus, dies bei jedoch deutlich verbessertem Ergebnis. Diese positiven Anzeichen werden Im Wesentlichen von den Tochtergesellschaften getragen. Insgesamt bleibt 2015 insgesamt aber ein Übergangsjahr zur Stabilisierung. Besonders für die Plan Optik AG wird das Geschäftsjahr 2015 primär von Kapazitäts- und Kostenanpassungen bestimmt.
Elsoff, im April 2015 Plan Optik AG Michael Schilling, Vorstand Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 01. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014scroll
AnhangA. Allgemeine Angaben und Erläuterungen1. Allgemeine Angaben Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 der Plan Optik AG wurde nach den Vorschriften des 3. Buches des Handelsgesetzbuches (§§ 238 ff. HGB) aufgestellt. Insbesondere waren die ergänzenden Vorschriften für Kapitalgesellschaften (§§ 264 ff. HGB) zu beachten. Darüber hinaus waren die Vorschriften des Aktiengesetzes (AktG) zu beachten. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Die Gesellschaft ist eine mittelgroße Kapitalgesellschaft i.S.d. § 267 Abs. 2 HGB. 2. Bilanzierungs- und Bewertungs- und Ausweismethoden Immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die Bewertung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen. Die Nutzungsdauer beträgt bei immateriellen Vermögensgegenständen überwiegend 3 Jahre, bei Maschinen und technischen Anlagen überwiegend 5 bis 10 Jahre und bei der Betriebs- und Geschäftsausstattung 3 bis 10 Jahre. Die Nutzungsdauer der Betriebsgebäude beträgt 25 Jahre (Altgebäude) bzw. 33 Jahre (Neubau); Außenanlagen und Einbauten haben eine Nutzungsdauer von 10 bis 15 Jahren. Die Abschreibung des Anlagevermögens erfolgt linear. Zugänge an beweglichen Sachanlagegütern werden pro rata temporis abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit Einzelwerten bis zu 410,00 EUR werden im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben. Die selbsterstellten Anlagen sind mit den Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Angemessene Teile der notwendigen Material-, Fertigungs- und die Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen des Anlagevermögens werden hinzugerechnet. Die Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten angesetzt. Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter der Annahme bewertet, dass die zuerst gelieferten Materialien auch zuerst verbraucht wurden. Die Bewertung der fertigen und unfertigen Erzeugnisse ist mit den Herstellungskosten vorgenommen worden, wobei angemessene Teile der notwendigen Material-, Fertigungs- und die Verwaltungsgemeinkosten sowie Abschreibungen des Anlagevermögens einbezogen wurden. Der Ausweis der eigenen Aktien erfolgt durch offenen Abzug vom gezeichneten Kapital. Forderungen, flüssige Mittel und Rechnungsabgrenzungsposten sind zum Nominalbetrag angesetzt. Die Forderungen werden unter Berücksichtigung aller erkennbaren Risiken bewertet. Die Einzelrisiken werden durch entsprechende Einzelwertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung angemessen Rechnung getragen. Das in den Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesene Disagio wird linear über den Zeitraum der Zinsbindung des entsprechenden Darlehens abgeschrieben. Die Rückstellungen werden in Übereinstimmung mit § 253 Abs. 1 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abzuzinsen. Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten wurden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. Die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden sind gegenüber dem Vorjahr unverändert. B. Angaben und Erläuterungen zu Positionen der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung1. Angaben zu den Positionen der Bilanz Anlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist im Anlagespiegel (vgl. Anlage zum Anhang) dargestellt. Finanzanlagen Es besteht eine 100%-ige Beteiligung an der Little Things Factory GmbH, Elsoff. Zum Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital der Little Things Factory GmbH 201 TEUR. Das Jahresergebnis 2014 der Gesellschaft betrug 71 TEUR. Des Weiteren besteht eine 100%-ige Beteiligung an der MMT GmbH, Siegen. Zum Bilanzstichtag betrug das Eigenkapital der MMT GmbH 175 TEUR. Das Jahresergebnis 2014 der Gesellschaft betrug 35 TEUR. Umlaufvermögen Die Restlaufzeiten der Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände betragen weniger als ein Jahr. Rechnungsabgrenzungsposten In dem Rechnungsabgrenzungsposten ist ein Disagio in Höhe von 8 TEUR (Vorjahr 12 TEUR) enthalten. Eigenkapital Die Zusammensetzung und Entwicklung des Eigenkapitals ergibt sich wie folgt: scroll
Das Grundkapital ist eingeteilt in 4.275.000 nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von je 1,00 EUR. Mit Beschluss der Hauptversammlung der Plan Optik AG vom 27.06.2012 wurde der Vorstand ermächtigt, bis zum 20.06.2017 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrmals um insgesamt bis zu 2.000.000,00 EUR gegen Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2012). Kapitalerhöhungen wurden aus diesem genehmigten Kapital in 2014 nicht beschlossen. Mit Beschluss der Hauptversammlung der Plan Optik AG vom 23.06.2010 wurde der Vorstand bis zum 01.06.2015 ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben. Die Ermächtigung beschränkt sich auf insgesamt 10% des Grundkapitals der Gesellschaft. Unter teilweiser Ausnutzung dieser Vorstandsermächtigung erfolgte im September 2011 ein Hinzuerwerb von 875 eigenen Aktien. Am Bilanzstichtag verfügte die Gesellschaft damit über einen Bestand von 7.875 eigenen Aktien (nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von je 1,00 EUR); dies entspricht einem prozentualen Anteil am Grundkapital von 0,184%. Der rechnerische Betrag der eigenen Anteile wird in einer Vorspalte offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt. Rückstellungen Die Entwicklung der sonstigen Rückstellungen ergibt sich wie folgt: scroll
Verbindlichkeiten Die Restlaufzeit der Verbindlichkeiten ergibt sich aus nachfolgendem Verbindlichkeitenspiegel: scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten sind durch Grundschulden sowie Sicherungsübereignungen besichert. Für die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen die branchenüblichen Eigentumsvorbehalte. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von 47 TEUR (Vorjahr 59 TEUR) enthalten. Die Verbindlichkeiten im Rahmen der sozialen Sicherheit betrugen 7 TEUR (Vorjahr 6 TEUR). 2. Angaben zu Positionen der Gewinn- und Verlustrechnung Umsatzerlöse Aufteilung nach Absatzgebieten: scroll
Periodenfremde Aufwendungen und Erträge In den Steuern vom Einkommen und vom Ertrag sind Aufwendungen für Steuern aus Vorjahren in Höhe von 39 TEUR sowie Erträge aus Steuern für Vorjahre in Höhe von 69 TEUR enthalten. Sonstige periodenfremde Aufwendungen und Erträge liegen nicht in wesentlichem Umfang vor. 3. Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen aus Miet- und Leasingverträgen für Maschinen, Kfz, Büroausstattung und Büroräume mit künftigen Verpflichtungen in Höhe von nominal 1.417 TEUR (Restlaufzeit bis zu einem Jahr 540 TEUR; Restlaufzeit über ein Jahr 877 TEUR). 4. Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGBEs liegen keine Haftungsverhältnisse im Sinne des § 251 HGB vor. C. Ergänzende Angaben1. Personal Im Jahr 2014 wurden durchschnittlich 66 Personen beschäftigt (Vorjahr 58 Personen). Diese Zahl teilt sich wie folgt auf: scroll
2. Gesellschaftsorgane Vorstand Michael Schilling, Dipl. Ing. Ingenieurwissenschaften, Elsoff. Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im Jahr 2014 251 TEUR. Aufsichtsrat Aufsichtsratsvorsitzender: Ulf Meyer-Kessel, Rechtsanwalt und Steuerberater, Hamburg. Stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender: Achim Geyer, Dipl. Ing. Maschinenbau, Helmenzen. Aufsichtsratsmitglied: Stefan Thoma, Dipl.-Volkswirt, Utting. Die Bezüge des Aufsichtsrats beliefen sich für 2014 auf 12 TEUR. Zur Deckung der zivilrechtlichen Haftung von Organmitgliedern wurde eine D&O-Versicherung abgeschlossen. 3. Bilanzgewinn/Gewinnverwendung Der Jahresabschluss der Plan Optik AG weist zum 31.12.2014 einen Bilanzgewinn in Höhe von 32.390,56 EUR aus. Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn auf neue Rechnung vorzutragen.
Elsoff, im April 2015
Michael Schilling, Vorstand Anlagespiegel zum 31.12.2014scroll
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BestätigungsvermerkWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht der Plan Optik AG für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den zusammengefassten Lagebericht und Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft, sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeiten des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in der Buchführung, Jahresabschluss und zusammengefasstem Lagebericht und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts und Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der zusammengefasste Lagebericht und Konzernlagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Gießen, den 24. April 2015 LAHN-DILL-GmbH J. Janisch, Wirtschaftsprüfer Ordentliche Hauptversammlung am 24.06.2015der Plan Optik AGAbstimmung zu TOP 2 -Verwendung Bilanzgewinn- Das Ergebnis der Abstimmung zu TOP 2 lautet: Abgegeben wurden 1.228.999 gültige Stimmen, das sind 100,000 % des vertretenen Grundkapitals und 28,7485 % des gesamten Grundkapitals. Mit Ja haben gestimmt 1.223.994 Stimmen, das sind 99,593 Prozent. Mit Nein haben gestimmt 5.005 Stimmen, das sind 0,407 Prozent. Enthalten haben sich 0 Stimmen. Gesperrte Stimmen : 0
Rennerod, den 24.06.2015
Der Vorsitzende Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, das abgelaufene Geschäftsjahr 2014 war für die Plan Optik AG und ihre Tochtergesellschaften kein einfaches Jahr. Insbesondere durch den nicht vorhersehbaren und durch nicht im Verantwortungsbereich der Gesellschaft liegende Gründe verursachten Verlust eines Großkunden und durch die das Geschäft der Plan Optik AG unmittelbar berührende starke Abwertung des japanischen Yen gegenüber dem Euro wurden die Umsatz- und Ergebnisziele letztlich deutlich verfehlt. Zusammenarbeit mit dem Vorstand Der Aufsichtsrat der Plan Optik AG hat die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Pflichten und Aufgaben wahrgenommen, die Arbeit des Vorstands beratend begleitet und laufend überwacht. Der Aufsichtsrat wurde regelmäßig und umfassend vom Vorstand über die strategische Ausrichtung und die Geschäftsentwicklung des Unternehmens informiert. Die mündlichen und schriftlichen Berichte des Vorstands ermöglichten dem Aufsichtsrat einen umfassenden Blick über relevante Entwicklungen im Markt- und Wettbewerbsumfeld, die Risikolage und die Geschäftsentwicklung. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Schwerpunkt der Beratungen Im Geschäftsjahr 2014 hat sich der Aufsichtsrat in sieben Sitzungen, nämlich am 14. Februar, 28. März, 14. April, 25. Juni, 22. September, 14. Oktober und 16. Dezember 2014 eingehend mit strategischen und operativen Fragen der Geschäftsentwicklung befasst. Dabei waren bis auf eine Ausnahme stets sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrats und der Vorstand anwesend. Ausschüsse des Aufsichtsrats bestanden im Berichtszeitraum nicht. Gegenstand der Diskussionen waren zum einen die obligatorisch anfallenden Themen wie die Prüfung und Feststellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts 2013, die Vorbereitung der Hauptversammlung sowie die Verabschiedung der Mittelfristplanung. Sein Hauptaugenmerk richtete der Aufsichtsrat gemeinsam mit dem Vorstand auf die Unternehmensstrategie einschließlich der Finanz-, Investitions- und Personalplanung. Bedingt durch den erwähnten Verlust eines Großkunden zeichnete sich eine deutliche Abweichung von den Planzahlen ab. Die Plan Optik AG hat die Situation zum Anlass genommen, die Unternehmensstrategie neu zu akzentuieren, die Kostenstruktur zu überprüfen und anzupassen, den Vertrieb zu forcieren sowie neue erfolgversprechende Projekte anzustoßen. Über den Umsetzungserfolg der eingeleiteten Projekte wird der Aufsichtsrat stets zeitnah und umfassend vom Vorstand unterrichtet. Darüber hinaus befasst sich der Aufsichtsrat regelmäßig mit der Entwicklung der bereits etablierten Produkte der Gesellschaft. Der Aufsichtsrat erhält zudem regelmäßig die relevanten betriebswirtschaftlichen Kennzahlen, zuvorderst zur Umsatz-, Kosten-, Ergebnis- und Liquiditätsentwicklung. Sofern Entscheidungen getroffen oder Maßnahmen beschlossen wurden, für die eine Zustimmung des Aufsichtsrats notwendig war, haben die Mitglieder des Aufsichtsrats die entsprechenden Beschlussvorlagen geprüft und über diese aufgrund umfangreicher schriftlicher oder mündlicher Informationen und nach intensiver Beratung abgestimmt. Aus der Tätigkeit des Vorstandes und insbesondere aus der Überwachung der Geschäftsführung haben sich für uns keine Beanstandungen ergeben. Der Aufsichtsrat wird deshalb in der Hauptversammlung die Entlastung des Vorstandes für das Geschäftsjahr 2014 vorschlagen. Beratungen in den jeweiligen Sitzungen Am 14. Februar diskutierte der Aufsichtsrat mit dem Vorstand Möglichkeiten der Generierung neuer Projekte und Absatzmärkte. Ferner wurden die notwendigen Investitionen dargestellt und besprochen. Am 28. März berichtete der Vorstand ausführlich über den Stand bei der Entwicklung und Umsetzung unterschiedlicher Projekte. Ferner standen Personalfragen auf der Tagesordnung. Auf der Sitzung am 14. April stand die Prüfung und Feststellung des Jahresabschlusses der Gesellschaft sowie des Konzernabschlusses im Vordergrund. Die Sitzung am 25. Juni fand im Vorfeld der Hauptversammlung statt. Der Vorstand gab eine ausführliche Einschätzung der Marktentwicklung und der Lage des Unternehmens ab. Er erläuterte insbesondere ausführlich die Branchenunabhängigkeit des Unternehmens und die dadurch bedingte Reduzierung des Risikos, von Krisen in bestimmten Märkten substantiell bedroht zu werden. Ebenso wurden Maßnahmen zur Verbesserung der Unternehmenskommunikation beschlossen. Am 22. September und 14. Oktober beschäftigten sich Vorstand und Aufsichtsrat - neben weiteren Themen - eingehend mit der Liquiditätslage des Unternehmens, der Unternehmenskommunikation und der Umsatzentwicklung unter Berücksichtigung der veränderten Umstände. Am 16. Dezember 2014 schließlich wurde die Planung für das Geschäftsjahr 2015 detailliert, umfassend und in Anwesenheit des steuerlichen Beraters der Gesellschaft besprochen. Der Aufsichtsrat ließ sich ausführlich über die eingeleiteten Maßnahmen zur Kostenreduzierung, zur Generierung neuer Umsätze, auch in den Tochtergesellschaften und zur mittelfristigen Liquiditätsausstattung des Konzerns berichten. Jahresabschluss zum 31.12.2014 Die Lahn-Dill-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Gießen hat den Jahresabschluss und den zusammengefassten Lagebericht der Plan Optik AG und des Konzerns zum 31. Dezember 2014 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Den Prüfungsauftrag hatte der Aufsichtsrat entsprechend dem Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juni 2014 vergegeben. Dem Aufsichtsrat wurden der Jahresabschluss und der zusammengefasste Lagebericht der Plan Optik AG rechtzeitig vorgelegt, so dass ausreichend Gelegenheit zur Prüfung bestand. Gleiches gilt für den Prüfungsbericht der Lahn-Dill-GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft. Wir haben Jahresabschluss, zusammengefassten Lagebericht und Prüfungsbericht intensiv geprüft und darüber in der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 27. April 2015 umfassend beraten. In dieser Sitzung hat uns der Vorstand zudem den Abschluss erläutert und Umfang, Schwerpunkte und Kosten der Abschlussprüfung dargestellt. Bei den Beratungen des Aufsichtsrats über den Jahresabschluss, den zusammengefassten Lagebericht und den Prüfungsbericht standen Vertreter des Abschlussprüfers zur Verfügung, um über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung zu berichten ergänzende Fragen zu beantworten, insbesondere im Hinblick auf etwaige Kritikpunkte an der Aufstellung der geprüften Unterlagen sowie zur Rechtmäßigkeit und Ordnungsmäßigkeit der Unternehmensführung. Nach Überzeugung des Abschlussprüfers vermitteln Jahresabschluss und Lagebericht in Übereinstimmung mit den Rechnungslegungsvorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage sowie der Zahlungsströme der Gesellschaft. Nach eigener Prüfung des Jahresabschlusses, des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichtes haben wir uns deshalb dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer angeschlossen. Einwendungen waren nicht zu erheben. Die vom Vorstand in seinem Lagebericht getroffenen Aussagen stimmen mit den Einschätzungen des Aufsichtsrats überein. Wir haben den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Konzernabschluss in der Sitzung vom 27. April 2015 gebilligt; der Jahresabschluss 2014 der Plan Optik AG ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns haben wir uns angeschlossen. Personelle Veränderungen im Aufsichtsrat und Vorstand Der Aufsichtsrat hat auf seiner Sitzung am 28. März 2014 Herrn Michael Schilling erneut für die Zeit vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2019 zum Vorstand bestellt. Es ist dem Aufsichtsrat ein besonderes Anliegen, sich beim Vorstand und allen Mitarbeitern der Gesellschaft für das im Geschäftsjahr 2014 gezeigte Engagement zu bedanken. Es ist nicht selbstverständlich, dem Unternehmen auch in schwierigen Zeiten die Treue zu halten und mit Engagement und Verve an einer erfolgreichen Zukunft zu arbeiten. Analog gilt das für die Aktionäre unseres Unternehmens. Im Namen des Aufsichtsrats danke ich deshalb allen Aktionärinnen und Aktionären für das entgegengebrachte Vertrauen.
Elsoff, im April 2015
Für den Aufsichtsrat: Ulf Meyer-Kessel, Aufsichtsrats-Vorsitzender |
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