PLANOPTIK AGElsoff-MittelhofenHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025NEXT LEVEL PARTS AND WAFERS FOR MICROELECTRONICS AND MICROFLUIDICSHINWEISDieser Halbjahresfinanzbericht sollte zusammen mit unserem zusammengefassten Lagebericht
2024 und unserem vollständigen Konzern-Jahresabschluss 2024 nach HGB sowie unserem
Konzern-Jahresabschluss 2024 nach IFRS gelesen werden. Diese stehen unter www.planoptik.com
im Bereich IR als Download zur Verfügung und beinhalten eine umfassende Darstellung
unserer Geschäftsaktivitäten sowie Erläuterungen zu verwendeten Finanzkennzahlen. VORWORT DES VORSTANDSSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, ungeachtet der aktuellen Marktschwäche bereiten wir uns derzeit mit einer umfassenden
Neuaufstellung auf Wachstum und einen neuen Auftritt am Kapitalmarkt vor. So haben wir in den letzten Monaten unsere Strukturen vereinfacht, um uns besser auf
die attraktivsten unserer Märkte und unsere Stärken konzentrieren zu können. Mit der
Zusammenlegung unserer wichtigsten Gesellschaften optimieren wir unsere Abläufe. Das Ziel ist weniger Komplexität und zugleich mehr Vertrieb und Produktion. Das erreichen
wir, indem wir sowohl die Bereiche MEMS (Micro-Electro-Mechanical Systems) und Halbleitertechnologie
als auch die Mikrofluidik aus einer gemeinsamen Gesellschaft heraus bedienen, der
PLANOPTIK AG. Und wir investieren in den Ausbau unserer Fertigungskapazitäten in Deutschland und
in Ungarn. So wollen wir vorbereitet sein auf die zu erwartende Markterholung und auch auf geplante
Serienanläufe bei unseren Kunden. Zusätzlich wollen wir so unsere heute schon gestiegenen
Lieferzeiten in bestimmten Bereichen verkürzen. Das neu abgeschlossene Investitionsdarlehen in Höhe von EUR 2,5 Mio. wird ab der zweiten
Jahreshälfte 2025 abgerufen und gibt uns zusätzlich zu den liquiden Mitteln zum 30.06.2025
in Höhe von EUR 4,1 Mio. den notwendigen Handlungsspielraum. Unser Ziel ist ein höherer Unternehmenswert. Deshalb stärken wir zusätzlich zu unseren operativen Initiativen unsere Börsennotierung.
Mit dem Wechsel in den General Standard des Regulierten Marktes der Börse Frankfurt
erhöhen wir für unsere Aktionäre die Transparenz und stellen den Schutz sicher, den
sie benötigen, um in PLANOPTIK zu investieren. Mit herzlichen Grüßen
![]() Ausgliederung von AIRTUNE aus der MMT GmbH ![]() Verschmelzung der beiden deutschen Tochtergesellschaften Little Things Factory GmbH
und MMT GmbH auf die PLANOPTIK AG ![]() Alle Kerngeschäftsfelder in nur einer Gesellschaft unter einer Marke GESCHÄFTSZAHLEN IM ÜBERBLICKPLANOPTIK KONZERN (IFRS)
WAFER FÜR KLEINSTE UND MIKROSTRUKTURIERTE TEILEZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DAS ERSTE HALBJAHR 20251 GRUNDLAGEN DES KONZERNS1.1 KONZERNSTRUKTURDer PLANOPTIK Konzern bestand zum 30.06.2025 aus der operativ tätigen Muttergesellschaft
PLANOPTIK AG (im Folgenden auch PLANOPTIK) mit Sitz in Elsoff im Westerwald sowie
den Tochtergesellschaften Little Things Factory GmbH (im Folgenden Little Things Factory)
mit Sitz in Elsoff, MMT GmbH (im Folgenden MMT) mit Sitz in Siegen und der POH Termeló
és Kereskedelmi Kft. (im Folgenden POH) mit Sitz in Szekszárd, Ungarn. Die PLANOPTIK
AG hielt an allen Tochtergesellschaften jeweils 100% der Anteile. Die Konzernstruktur hat sich zum 30. Juni 2025 im Vergleich zum 31. Dezember 2024
nicht verändert. Die PLANOPTIK AG bediente im ersten Halbjahr vornehmlich den Markt der mikroelektromechanischen
Systeme (MEMS), also der Mikrosystemtechnik für die Mikroelektronik und für Halbleitertechnologien.
Die Tochtergesellschaften Little Things Factory und MMT bedienten im ersten Halbjahr
2025 vornehmlich den Markt der Mikrofluidik, also der Mikrosystemtechnik für flüssige
Stoffe. Die ungarische Tochtergesellschaft POH fertigt im Auftrag ihrer Mutter- und
Schwestergesellschaften und beliefert sie mit Vor- und Zwischenprodukten. Nach dem Stichtag 30.06.2025 wurden die bisherigen Tochtergesellschaften MMT und Little
Things Factory auf die PLANOPTIK AG verschmolzen. Ebenfalls nach dem 30.06.2025 wurde
zuvor das Geschäft AIRTUNE aus der MMT GmbH auf die AIRTUNE GmbH ausgegliedert. 1.2 GESCHÄFTSTÄTIGKEITDer PLANOPTIK Konzern entwickelt, produziert und vermarktet vornehmlich Wafer für
kleinste und mikrostrukturierte Teile aus Glas, Glas-Silizium-Kombinationen und Quarz
für die Mikrosystemtechnik. Neben den Wafern werden auch die fertigen mikrostrukturierten
Elemente und Komponenten angeboten. Insbesondere in den Bereichen Health Care (Mikro-Dosiersysteme,
Mikro-Inhalatoren, Lab on Chips), Automotive (Sensoren für Fahrerassistenzsysteme
und Motorsteuerung), Luft- und Raumfahrt (Stell- und Lagesensoren) sowie Consumer
Electronics basieren innovative Produkte auf mikrostrukturierten Teilen und Wafern
aus dem PLANOPTIK Konzern. Die Herstellung dieser mikrostrukturierten Elemente erfolgt in der Regel auf der Basis
von Wafern aus Glas, Glas-Silizium-Kombinationen und Quarz. Die Wafer entstehen aus
runden Scheiben mit Durchmessern bis zu 30 Zentimetern. Die Wafer werden von PLANOPTIK
bei ihrer Herstellung gedünnt und bis zu einer Oberflächen-Glätte im Sub-Nanometerbereich
poliert. PLANOPTIK versieht diese Wafer sodann mit verschiedensten Mikrostrukturen
und Oberflächen. Anschließend werden die Wafer von PLANOPTIK selbst oder nach ihrer
Weiterverarbeitung bei den Kunden in die mikrostrukturierten Elemente zerteilt. Im
Rahmen dieses Zerteilens, auch Dicing genannt, entstehen aus einem Wafer bis zu mehrere
tausend mikrostrukturierte Teile. Die Teile sind je nach Einsatzgebiet und Funktion
mit Beschichtungen beispielsweise aus Kupfer oder mit Strukturen wie Mikrolöchern,
Mikrokanälen oder mit Durchkontaktierungen versehen. Die Kunden der PLANOPTIK Gruppe implementieren die mikrostrukturierten Elemente in
ihre Serienprodukte. Hierfür bilden die Unternehmen der PLANOPTIK Gruppe Entwicklungskooperationen
mit ihren Kunden, um die zu implementierenden Teile mit den gewünschten Funktionen
und Formen zu versehen. Nach erfolgreichem Abschluss der Entwicklung liefern die Unternehmen
die Teile customized direkt in die Serienfertigung der Kunden. Dabei gehen die Unternehmen
aus dem PLANOPTIK Konzern in der Regel langjährige Lieferbeziehungen mit den Kunden
ein. So führt der Produktionsstart neuer Kundenprodukte oder das Absatzwachstum bestehender
Kundenprodukte in der Regel zu einem langfristigen Umsatzbeitrag im PLANOPTIK Konzern. Diese Produkte werden ebenso wie die ganzen Wafer in die unterschiedlichsten Bereiche
der Mikroelektronik, der Halbleitertechnik und der Mikrofluidik vermarktet. Zusätzlich
zu den individuell entwickelten und customized gefertigten Elementen und Wafer vertreibt
PLANOPTIK auch Standardwafer, vornehmlich über den eigenen Internetshop. Daneben produziert PLANOPTIK Spezialserien auf der Basis von Laser-Sintern oder Spritzguss,
vor allem im Bereich Mikrofluidik und Medizintechnik. 2 WIRTSCHAFTSBERICHT2.1 GESAMTWIRTSCHAFTLICHE RAHMENBEDINGUNGENDie Kunden des PLANOPTIK Konzerns vermarkten ihre Produkte weltweit. Dementsprechend
beeinflusst die weltweite Konjunktur mittelbar auch den Umsatz der Unternehmen des
PLANOPTIK Konzerns. Das Marktumfeld des PLANOPTIK Konzerns hat sich gegenüber den
Aussagen im Lagebericht zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2024 nicht entscheidend
verändert. Zuletzt haben sich die Konjunkturerwartungen allerdings etwas eingetrübt,
was unter anderem auf die US-Zölle und die dadurch verursachte Verunsicherung zurückzuführen
ist. 2.2 ERTRAGS-, VERMÖGENS- UND FINANZLAGE NACH IFRS2.2.1 GESAMTDARSTELLUNGDie PLANOPTIK AG notiert seit dem 9. September 2025 im Regulierten Markt (General
Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse. Vor diesem Hintergrund wurde dieser Zwischenlagebericht
sowie der gesamte Halbjahresfinanzbericht gemäß internationaler Rechnungslegung IFRS
erstellt. Der PLANOPTIK Konzern hat das erste Halbjahr 2025 mit Umsatzerlösen in Höhe von TEUR
5.903 (Vj. TEUR 5.950) abgeschlossen. Das Halbjahr war dabei noch von einem zurückhaltenden
industriellen Umfeld belastet, unter anderem durch die geringe Nachfrage nach Sensorik
für die Automobilindustrie. Das EBITDA sank im ersten Halbjahr 2025 im Konzern nach IFRS von EUR 1,00 Mio. auf
EUR 0,90 Mio. Das EBIT sank von EUR 0,33 Mio. auf EUR 0,19 Mio. und das EBT von EUR
0,30 Mio. auf EUR 0,13 Mio. Finanziell ist der Konzern weiterhin sehr solide aufgestellt. Die Liquidität fiel
im ersten Halbjahr 2025 bedingt durch Tilgungen und Investitionen von EUR 5,21 Mio.
zum 31.12.2024 auf EUR 4,12 Mio. zum 30.06.2025. Zusätzlich steht ein im ersten Halbjahr
2025 neu abgeschlossenes Investitions-Darlehen über EUR 2,5 Mio. bereit, das zum Stichtag
30.06.2025 noch nicht in Anspruch genommen war. Die Eigenkapitalquote lag nach IFRS bei 67,6% (31.12.2024: 65,3%). 2.2.2 ERTRAGSLAGE NACH IFRSUmsatzentwicklungDie Umsatzerlöse lagen im Konzern im ersten Halbjahr 2025 bei TEUR 5.903 und damit
etwa auf dem Niveau des Vorjahres mit TEUR 5.950. Dabei lagen die Umsatzerlöse mit
Carrier Wafern oberhalb des Vorjahres, was vor allem auf die gestiegene Nachfrage
eines Kunden in Asien zurückzuführen ist. Dagegen lagen die Umsatzerlöse mit Wafern
für das Wafer-Level Packaging unterhalb des Vorjahres. Hier litt ein wichtiger Kunde
vor allem unter der weiterhin schwachen Nachfrage nach Sensorik für die Automobilindustrie. Entwicklung der AufwendungenIm Konzern belief sich der Materialaufwand im ersten Halbjahr 2025 auf EUR 1,00 Mio.
(Vj. EUR 1,10 Mio.). Damit lag die Materialaufwandsquote des Konzerns in Relation
zur Gesamtleistung im Berichtszeitraum mit 16,7% unterhalb des Vorjahres mit 19,0%. Der Personalaufwand blieb im Berichtszeitraum weitgehend konstant bei EUR 2,50 Mio.
(Vj. EUR 2,56 Mio.). Die Personalaufwandsquote bezogen auf die Gesamtleistung lag
bei 41,8% (Vj. 44,0%). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen im Vorjahresvergleich deutlich von
EUR 1,34 Mio. auf EUR 1,71 Mio., in Relation zur Gesamtleistung bedeutete dies 28,5%
nach 23,0% im ersten Halbjahr 2024. Dieser Anstieg ist auf hohe Einmalaufwendungen
im Zusammenhang mit dem Wechsel in den Regulierten Markt, die Umstellung auf IFRS
sowie die gesellschaftsrechtlichen Neustrukturierung der Unternehmensgruppe zurückzuführen.
Darüber hinaus wurden mehr Arbeitskräfte über Zeitarbeit beschäftigt. Der Aufwand
für Zeitarbeit stieg gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 von TEUR 24 auf TEUR 205. ErgebnisentwicklungIn Folge der erhöhten sonstigen betrieblichen Aufwendungen fiel das EBITDA im Berichtszeitraum
nach IFRS auf EUR 0,90 Mio. (Vj. EUR 1,00 Mio.). Dies entspricht einer EBITDA-Marge
bezogen auf den Konzernumsatz in Höhe von 15,2% (Vj. 16,8%). Das EBIT sank ebenfalls
auf EUR 0,19 Mio. (Vj. EUR 0,33 Mio.), einhergehend mit einer EBIT-Marge von 3,1%
(Vj. 5,6%). Das Ergebnis vor Steuern (EBT) belief sich auf EUR 0,13 Mio. (Vj. EUR
0,30 Mio.); unter dem Strich stand im ersten Halbjahr 2025 ein Konzernperiodenergebnis
in Höhe von EUR -0,04 Mio. (Vj. EUR 0,20 Mio.). Dies entspricht einem Ergebnis pro
Aktie in Höhe von EUR -0,01 (Vj. EUR 0,04). 2.2.3 VERMÖGENSLAGE NACH IFRSVermögenslage im KonzernDie Bilanzsumme zum 30.06.2025 belief sich im Konzern auf EUR 18,80 Mio. Die Bilanz
hat sich damit gegenüber dem 31.12.2024 (EUR 19,53 Mio.) leicht verkürzt. Langfristige VermögenswerteDie langfristigen Vermögenswerte lagen zum 30.06.2025 bei EUR 8,23 Mio. (31.12.2024:
EUR 8,27 Mio.). Das Sachanlagevermögen erhöhte sich dabei im Berichtszeitraum leicht
von EUR 4,48 Mio. auf EUR 4,57 Mio., gleichzeitig verringerten sich die immateriellen
Vermögenswerte von EUR 0,30 Mio. auf EUR 0,27 Mio. Die Nutzungsrechte fielen von EUR 3,39 Mio. auf EUR 3,29 Mio. Bei der Position Nutzungsrechte
handelt es sich um die Aktivierung von Nutzungsrechten aus Leasing- und Mietverträgen
nach IFRS. Während nach HGB alle Zahlungen aus Miet- und Leasingverträgen direkt als
Mietaufwand erfasst werden, werden nach IFRS die Rechte aus solchen Verträgen als
Nutzungsrechte aktiviert und über den Vertragszeitraum abgeschrieben. Die Erfassung
der aus den Miet- und Leasingverträgen resultierenden Aufwendungen in den Abschreibungen
statt im Mietaufwand führt auch zu einem im Vergleich zu HGB höher ausgewiesenen EBITDA. Kurzfristige VermögenswerteDie kurzfristigen Vermögenswerte zum 30.06.2025 nahmen auf EUR 10,57 Mio. ab (31.12.2024:
EUR 11,26 Mio.) Der Vorratsbestand war dabei zum 30.06.2025 mit EUR 4,89 Mio. weitgehend
unverändert (31.12.2024: EUR 4,91 Mio.). Zwar wurden grundsätzlich Vorräte reduziert,
allerdings wurden zugleich kritische Rohstoffe teilweise aufgestockt. Der Bestand an Zahlungsmitteln fiel seit dem Jahresbeginn von EUR 5,21 Mio. auf EUR
4,12 Mio. Siehe hierzu auch im Bereich 2.2.4 Finanzlage. EigenkapitalZum 30.06.2025 belief sich das Eigenkapital im Konzern nach IFRS auf EUR 12,71 Mio.
(31.12.2024: EUR 12,75 Mio.). Die Eigenkapitalquote lag zum 30.06.2025 bei 67,6% (31.12.2024:
65,3%). Langfristige und kurzfristige SchuldenInsgesamt fielen die langfristigen Schulden zum 30.06.2025 auf EUR 3,18 Mio. (31.12.2024:
EUR 3,58 Mio.) und die kurzfristigen Schulden auf EUR 2,91 Mio. (31.12.2024: EUR 3,20
Mio.). Die Rückstellungen lagen zum 30.06.2025 insgesamt bei EUR 0,07 Mio. (31.12.2024: EUR
0,07 Mio.). Die langfristigen Rückstellungen beliefen sich dabei unverändert auf EUR
0,01 Mio. (31.12.2024: EUR 0,01 Mio.). Die kurzfristigen Rückstellungen lagen zum
30.06.2025 im Konzern bei EUR 0,06 Mio. (31.12.2024: EUR 0,06 Mio.). Die Finanzverbindlichkeiten nahmen durch Tilgungen zum 30.06.2025 auf EUR 1,48 Mio.
ab. (31.12.2024: EUR 1,86 Mio.). Sie bestanden aus langfristigen Bankverbindlichkeiten
in Höhe von TEUR 754 und kurzfristigen Bankverbindlichkeiten in Höhe von TEUR 727.
Das neu abgeschlossene Investitionsdarlehen der KfW über EUR 2,5 Mio. war zum 30.06.2025
noch nicht in Anspruch genommen. Die Leasingverbindlichkeiten nahmen zum 30.06.2025 insgesamt auf EUR 3,0 Mio. ab.
(31.12.2024: EUR 3,07 Mio.) Sie setzen sich aus langfristigen Leasingverbindlichkeiten
in Höhe von TEUR 2.415 und kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten in Höhe von TEUR
581 zusammen. Leasingverbindlichkeiten entstehen nach IFRS aus der Passivierung aller
zukünftigen Zahlungsverpflichtungen aus Leasingverhältnissen. Sie entsprechen dem
Barwert aller zukünftigen Miet- und Leasingzahlungen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen beliefen sich auf EUR 0,41 Mio.
(31.12.2024: EUR 0,32 Mio.). 2.2.4 FINANZLAGE, KAPITALFLUSSRECHNUNG UND LIQUIDITÄTDer Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist im Berichtszeitraum auf EUR
0,05 Mio. (Vj. EUR 0,56 Mio.) gefallen. Der Rückgang ist auf den Rückgang des Konzernergebnisses
von EUR 0,20 Mio. auf EUR -0,04 Mio. zurückzuführen. Die Liquidität lag zum 30.06.2025 bei EUR 4,12 Mio. (31.12.2024: EUR 5,21 Mio.) Der Cashflow aus Investitionen lag bei EUR -0,37 Mio. (Vj. EUR -0,13 Mio.). Davon
entfielen Investitionen in Höhe von TEUR 212 auf technische Anlagen und Maschinen
und TEUR 130 auf andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung. Der Cashflow aus Finanzierung lag bei EUR -0,78 Mio. (Vj. EUR -0,56 Mio.). Für den Gesamt-Cashflow ergab sich nach Investitions- und Finanzierungstätigkeit ein
Saldo in Höhe von EUR -1,10 Mio. (Vj. EUR -0,13 Mio.). Der Finanzmittelfonds zum 30.06.2025
belief sich auf EUR 4,12 Mio. (30.06.2024: EUR 4,59 Mio.). Aufgrund der bestehenden Finanzierungsstruktur und der auch künftig verfügbaren liquiden
Mittel war zum Bilanzstichtag sowohl im Konzern als auch auf AG-Ebene für die nächsten
Jahre von einer ausreichenden Liquidität auszugehen. Die Verbindlichkeiten gegenüber
Kreditinstituten werden planmäßig getilgt. EUR 1,48 Mio. der zum 30.06.2025 bestehenden
Gesamtverbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben eine Laufzeit maximal bis
zum 30.12.2030. EUR 0,05 Mio. der zum 30.06.2025 bestehenden Gesamtverbindlichkeiten
gegenüber Kreditinstituten haben eine Restlaufzeit von mehr als fünf Jahren. Die bei
der Hausbank bestehende Kontokorrentlinie in Höhe von EUR 0,25 Mio. musste am Bilanzstichtag
nicht beansprucht werden. Ebenso war das im ersten Halbjahr 2025 neu abgeschlossene
Investitions-Darlehen der KfW über 2,5 Mio. EUR noch nicht in Anspruch genommen. 2.2.5 AUFTRAGSLAGEDer Auftragseingang im ersten Halbjahr 2025 summierte sich im Konzern auf EUR 3,33
Mio. (Vj. EUR 10,55 Mio.). Dieser Rückgang ist weit überwiegend auf Sondereffekte durch die langfristige Auftragserteilung
durch Bestandskunden im ersten Halbjahr 2024 für die Jahre 2024 und 2025 zurückzuführen.
Wegen dieser starken Verzerrungen lässt sich aus der Veränderung der Auftragseingänge
nicht direkt auf die zukünftige Umsatzentwicklung schließen. Ein Großteil der Umsätze im PLANOPTIK Konzern wird nur sehr kurzfristig beauftragt.
Zugleich kommt es in einigen Fällen zu sehr hohen, aber sehr langfristigen Beauftragungen.
Dies erschwert die Vergleichbarkeit der Auftragseingänge. 2.2.6 PERSONALENTWICKLUNGIm ersten Halbjahr 2025 beschäftigte die PLANOPTIK-Gruppe durchschnittlich 97 Mitarbeiter
(Vj. 106 Mitarbeiter). 2.2.7 LEISTUNGSINDIKATOREN IM KONZERN NACH IFRSBedeutsamste finanzielle Leistungsindikatoren zur Steuerung der PLANOPTIK Gruppe sind
operative Kennzahlen der Gewinn- und Verlustrechnung (z.B. Umsatz, EBITDA, EBIT, EBT absolut und relativ), der Bilanz (z.B. Eigenkapitalquote)
sowie Kennzahlen zur Liquiditätslage (z.B. Liquiditätsbestand, Cashflow aus der laufenden
Geschäftstätigkeit, Liquiditätsreserven).
*
in Relation zum Konzernumsatz 3 RISIKO- UND CHANCENBERICHTFür die Zukunft wird weiterhin von einer Verbesserung bei Umsatz und Ergebnis ausgegangen.
Allerdings besteht auf der Absatzseite das Risiko, dass US-Zölle und andere Handelsbarrieren
und die Verunsicherung daraus sowie der niedrige Dollarkurs die Umsätze negativ beeinflussen.
Dies kann dazu führen, dass die zukünftigen Umsatzerlöse niedriger ausfallen als derzeit
erwartet. Auf der Beschaffungsseite können als Reaktion auf die US-Zölle Handelsbarrieren und
speziell Exportbeschränkungen die Verfügbarkeit von Materialien für die Produktion
einschränken. Dies kann schlimmstenfalls zu Produktions- und damit zu Umsatzausfällen
führen. Handelsbarrieren können sich entweder unmittelbar auf PLANOPTIK auswirken oder zu
einer Verschlechterung der wirtschaftlichen Rahmenbedingungen führen. Für das Geschäftsjahr
2026 besteht weiterhin das Risiko, dass eine unerwartet starke Eintrübung der Weltkonjunktur
den bislang erwarteten Anstieg der Umsätze und Gewinne im Konzern verzögert oder zumindest
bremst. Mehrere Kunden von PLANOPTIK im Geschäftsfeld Components bereiten derzeit die Markteinführung
von neuen Produkten auf der Basis von Produkten von PLANOPTIK vor. Der erwartete Umsatzanstieg
für das Geschäftsjahr 2026 basiert unter anderem auch auf der erfolgreichen Markteinführung
bei diesen Kunden und den Vorbereitungen hierfür. Hier besteht das Risiko, dass Projekte
sich verzögern oder sogar ausfallen, weil Vertragsverhandlungen oder Audits nicht
erfolgreich abgeschlossen werden, die Kunden andere Lieferquellen in Anspruch nehmen
oder notwendige Zulassungen nicht oder nicht rechtzeitig erteilt werden. Ebenso können
technologische oder wirtschaftliche Probleme bei den Kunden zu einem erfolglosen Ende
eines oder mehrerer Projekte führen. Im Berichtszeitraum haben wir darüber hinaus keine weiteren bedeutsamen Risiken und
Chancen identifiziert, die über die Risiken und Chancen hinausgehen, die in unserem
zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2024, der im Geschäftsbericht
2024 veröffentlicht wurde sowie in diesem Halbjahresfinanzbericht dargestellt sind.
Weitere Risiken und Chancen, die uns derzeit nicht bekannt sind oder die wir gegenwärtig
als unwesentlich einschätzen, könnten ebenfalls unsere Geschäftstätigkeiten beeinflussen. Gegenwärtig wurden keine Risiken identifiziert, die entweder einzeln oder in Kombination
mit anderen Risiken den Fortbestand unseres Unternehmens gefährden könnten. 4 PROGNOSEBERICHTFür das Gesamtjahr 2025 erwartet PLANOPTIK für den Konzern weiterhin Umsatzerlöse
zwischen EUR 12 Mio. und EUR 13 Mio. Allerdings könnten die länger als erwartet anhaltenden
schwierigen gesamtwirtschaftlichen Rahmenbedingungen dazu führen, dass im Konzern
lediglich Umsatzerlöse am unteren Ende der Prognose oder sogar darunter erzielt werden.
Belastend wirken dabei auch die Auswirkungen der Zölle in den USA und der niedrige
Dollarkurs. Das Ergebnis vor Steuern dürfte im Konzern im Gesamtjahr 2025 anders als zuletzt erwartet
nicht mehr moderat steigen, sondern auf Vorjahresniveau oder darunter liegen. Derzeit investiert PLANOPTIK stark in die weitere Expansion und den Ausbau der Fertigung,
um auf deutliches Wachstum vorbereitet zu sein. Dies ist notwendig, da mehrere Kunden
derzeit die Markteinführung neuer Serienprodukte mit Komponenten von PLANOPTIK vorbereiten.
Es zeichnet sich allerdings ab, dass die wesentlichen Umsatz-Effekte daraus erst ab
dem kommenden Jahr und danach wirksam werden. Für das Geschäftsjahr 2026 wird dementsprechend unverändert ein deutlicher Anstieg
bei Umsatz und Ergebnis erwartet. Elsoff, im September 2025
BILANZ KONZERN (IFRS)AKTIVA
PASSIVA
GESAMTERGEBNISRECHNUNG KONZERN (IFRS)
*)
ermittelt auf Basis des Ergebnisses nach Steuern VERKÜRZTER ANHANG KONZERN (IFRS) ZUM 30.06.2025A. GRUNDLAGEN DER AUFSTELLUNG1. SITZ, RECHTSFORM UND GESCHÄFTSTÄTIGKEIT DER GESELLSCHAFTDie PLANOPTIK AG ist eine Aktiengesellschaft nach deutschem Recht. Die Gesellschaft
ist im Handelsregister des Amtsgerichts Montabaur unter der Nummer HRB 20065 eingetragen
und hat ihren Sitz an Über der Bitz 3 in 56479 Elsoff, Deutschland. Die Aktien der
PLANOPTIK AG notieren im Regulierten Markt (General Standard) der Frankfurter Wertpapierbörse
unter der ISIN DE000A0HGQS8. 2. GRUNDSÄTZE DER RECHNUNGSLEGUNGDer verkürzte Konzern-Halbjahresabschluss der PLANOPTIK AG bezieht sich auf die Berichtsperiode
vom 1. Januar 2025 bis zum 30. Juni 2025. Die Erstellung des Konzern-Halbjahresabschluss
erfolgte in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS)
und § 115 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG). Alle für das Geschäftsjahr 2025 vom International
Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichten und verpflichtend anzuwendenden
Standards und Interpretationen wurden berücksichtigt, sofern ihre Genehmigung durch
die Europäische Union erfolgt ist. Der Konzern-Halbjahresabschluss entspricht den
Anforderungen des IAS 34. Der Konzern-Halbjahresabschluss wurde von einem Wirtschaftsprüfer
weder geprüft noch einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Der Konzern-Halbjahresabschluss basiert auf dem nach IFRS erstellten Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2024. In Einklang mit IAS 34 ist im Vergleich zum Konzernabschluss
für den Konzernanhang ein verkürzter Berichtsumfang gewählt worden; dieser enthält
nicht alle Informationen, die für einen vollständigen Konzernabschluss zum Ende eines
Berichtsjahres erforderlich sind. Alle übrigen Abschlussbestandteile des Konzerns
(Bilanz, Gesamtergebnisrechnung , Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalveränderungsrechnung)
werden ungekürzt dargestellt. Die Erstellung erfolgte unter Anwendung der für den nach IFRS erstellten Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2024 geltenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden. Berücksichtigt
wurden alle laufenden Geschäftsvorfälle und zur Gewährleistung eines den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechenden Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage erforderlichen
Abgrenzungen. Eine verbindliche Aussage über die Entwicklung des weiteren Geschäftsverlaufs
kann auf Basis des Konzern-Halbjahresabschlusses nicht getroffen werden. Im vorliegenden verkürzten Konzernanhang werden vor allem Angaben über die Posten
gemacht, bei denen sich wesentliche Änderungen im Vergleich zum Konzernabschluss der
PLANOPTIK AG für das Geschäftsjahr 2024 ergeben haben. Der Konzern-Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2025 wurde am 26. September 2025 vom
Vorstand der PLANOPTIK AG zur Veröffentlichung freigegeben. B. ÄNDERUNGEN DES KONSOLIDIERUNGS KREISES UND DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODEN1. ÄNDERUNGEN DES KONSOLIDIERUNGSKREISESIm vorliegenden Konzern-Halbjahresabschluss werden die PLANOPTIK AG als Mutterunternehmen
und ihre in- und ausländischen Tochterunternehmen einbezogen, über die sie die Beherrschung
ausüben kann ("PLANOPTIK-Gruppe"). Der Konsolidierungskreis hat sich im ersten Halbjahr
2025 im Vergleich zum Geschäftsjahr 2024 nicht verändert. 2. ÄNDERUNGEN DER BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSMETHODENDie im Konzern-Halbjahresabschluss zum 30. Juni 2025 der PLANOPTIK-Gruppe angewendeten
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sind im Vergleich zu dem nach IFRS erstellten
Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2024 grundsätzlich unverändert. Im Konzern-Halbjahresabschluss müssen in einem gewissen Umfang Schätzungen vorgenommen
und Annahmen getroffen werden, die Auswirkungen auf Ansatz, Höhe und Ausweis der bilanzierten
Vermögenswerte und Schulden, der Erträge und Aufwendungen sowie der Eventualverbindlichkeiten
haben können. Bei der Beurteilung dieser Ermessensentscheidungen sowie Schätzungsunsicherheiten
orientiert sich das Management an Erfahrungswerten der Vergangenheit, Einschätzung
von Experten und dem Ergebnis sorgfältiger Abwägung verschiedener Szenarien. Die außerhalb
des Einflussbereichs des Managements liegenden tatsächlichen Ergebnisse und Entwicklungen
können wesentlich von den getroffenen Annahmen abweichen. C. AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERUNGEN1. UMSATZERLÖSEUmsatzaufgliederung nach geografischen Gebieten
2. EIGENKAPITALDas Grundkapital ist eingeteilt in 4.525.000 nennwertlose auf den Inhaber lautende
Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil von je 1,00 EUR. Mit Beschluss der Hauptversammlung der PLANOPTIK AG vom 22. Juni 2022 wurde der Vorstand
ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31. Mai 2027 das Grundkapital
der Gesellschaft einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt 2.000.000,00 EUR gegen
Bar- oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2022). Im Geschäftsjahr 2023
war aus diesem genehmigten Kapital eine Kapitalerhöhung in Höhe von 250.000,00 EUR
beschlossen worden. Mit Beschluss der Hauptversammlung der PLANOPTIK AG vom 25. Juni 2024 wurde das genehmigte
Kapital 2022 aufgehoben; der Vorstand wurde ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats
bis zum 31. Mai 2029 das Grundkapital der Gesellschaft einmalig oder mehrmals um bis
zu insgesamt 2.000.000,00 EUR gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen (genehmigtes
Kapital 2024). Im ersten Halbjahr 2025 wurden hieraus keine Kapitalerhöhungen beschlossen. Mit Beschluss der Hauptversammlung der PLANOPTIK AG vom 24. Juni 2020 wurde der Vorstand
ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben; die Ermächtigung galt bis
zum 23. Juni 2025. Die Ermächtigung beschränkte sich auf insgesamt 10% des Grundkapitals
der Gesellschaft. Mit Beschluss der Hauptversammlung der PLANOPTIK AG vom 25. Juni 2024 wurde die bestehende
Ermächtigung zum Erwerb eigener Aktien aufgehoben; der Vorstand wurde durch einen
inhaltsgleichen Beschluss ermächtigt, eigene Aktien der Gesellschaft zu erwerben;
die Ermächtigung gilt bis zum 1. Juni 2029. Ein Hinzuerwerb weiterer eigener Aktien unter Ausnutzung dieser Vorstandsermächtigung
erfolgte im ersten Halbjahr 2025 nicht. Am 30. Juni 2025 verfügte die Gesellschaft über einen Bestand von 7.875 eigenen Aktien
(nennwertlose auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil
von je 1,00 EUR); dies entspricht einem prozentualen Anteil am Grundkapital von 0,174%. Der rechnerische Betrag der eigenen Anteile wird in einer Vorspalte offen vom gezeichneten
Kapital abgesetzt. 3. FINANZINSTRUMENTEDie beizulegenden Zeitwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten
entsprechen zum 30. Juni 2025 den angesetzten Buchwerten. 4. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN UND SONSTIGE FINANZIELLE VERPFLICHTUNGENEs bestanden keine Eventualverbindlichkeiten zum 30. Juni 2025. Sonstige finanzielle Verpflichtungen bestanden am Abschlussstichtag aus kurzfristigen
Leasingverträgen sowie aus Leasingverträgen über geringwertige Vermögenswerte in Höhe
von TEUR 8 (Vj. TEUR 10). 5. BEZIEHUNGEN ZU NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENNahestehende Unternehmen und Personen im Sinne des IAS 24 sind juristische oder natürliche
Personen, die auf die PLANOPTIK AG und deren Tochterunternehmen Einfluss nehmen können
oder der Kontrolle oder einem maßgeblichen Einfluss durch die PLANOPTIKG AG bzw. deren
Tochterunternehmen unterliegen. Als nahestehende Personen und Unternehmen wurden die folgenden Personen bzw. Unternehmen
identifiziert:
Im ersten Halbjahr 2025 haben sich folgende Veränderungen im Aufsichtsrat ergeben:
Mit Ablauf der Hauptversammlung der PLANOPTIK AG vom 24. Juni 2025 endete die Amtszeit
sämtlicher Mitglieder des Aufsichtsrats, so dass eine Neuwahl zu erfolgen hatte. Herr
Achim Geyer und Herr Dr. Thomas Fries wurden erneut in ihren bisherigen Funktionen
zu Aufsichtsräten bestellt. Neu in den Aufsichtsrat gewählt wurde Frau Dr. Anne de
Boer, Rechtsanwältin, Stuttgart. Herr Holger Bürk schied mit Ablauf der Hauptversammlung
aus dem Aufsichtsrat aus. Im Übrigen blieb der Kreis der nahestehenden Personen unverändert. Der Anstellungsvertrag mit dem Vorstand Michael Schilling wurde mit Wirkung zum 1.
Januar 2025 neu gefasst. Die Gesamtbezüge des Vorstands betrugen im ersten Halbjahr
2025 TEUR 228 und beinhalten erfolgsabhängige Elemente in Höhe von TEUR 100. Im ersten Halbjahr 2025 sind erhöhte rechtliche Beratungen durch Heuking Kühn Lüer
Wojtek PartmbB, dort unter der Federführung durch Dr. Anne de Boer, Mitglied des Aufsichtsrats,
erbracht worden, die insbesondere für und im Zusammenhang mit der Zulassung der Aktien
zum regulierten Markt angefallen sind (insgesamt ca. TEUR 85). Im Übrigen hat sich der Umfang der Beziehungen mit nahestehenden Personen nicht verändert. 6. ABSCHLUSSPRÜFER FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2025Die MSW GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, Berlin,
ist auf der Hauptversammlung der PLANOPTIK AG am 24. Juni 2025 zum Abschlussprüfer
für das Geschäftsjahr 2025 gewählt worden. 7. WESENTLICHE EREIGNISSE NACH DEM ABSCHLUSSSTICHTAGEreignisse mit wesentlichen Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
der PLANOPTIK-Gruppe sind nach dem 30. Juni 2025 nicht eingetreten. Elsoff, den 26. September 2025
KAPITALFLUSSRECHNUNG KONZERN (IFRS)
EIGENKAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG KONZERN (IFRS)
ZUKUNFTSGERICHTETE AUSSAGEN UND PROGNOSENDieses Dokument enthält Aussagen, die sich auf unseren künftigen Geschäftsverlauf
und künftige finanzielle Leistungen sowie auf künftige PLANOPTIK betreffende Vorgänge
oder Entwicklungen beziehen und zukunftsgerichtete Aussagen darstellen können. Diese
Aussagen sind erkennbar an Formulierungen wie "erwarten", "wollen", "antizipieren",
"beabsichtigen", "planen", "glauben", "anstreben", "einschätzen", "werden" und "vorhersagen"
oder an ähnlichen Begriffen. Wir werden gegebenenfalls auch in anderen Berichten,
in Prospekten, in Präsentationen, in Unterlagen, die an Aktionäre verschickt werden,
und in Pressemitteilungen zukunftsgerichtete Aussagen tätigen. Des Weiteren können
von Zeit zu Zeit unsere Vertreter zukunftsgerichtete Aussagen mündlich machen. Solche
Aussagen beruhen auf den gegenwärtigen Erwartungen und bestimmten Annahmen des Managements
von PLANOPTIK, von denen zahlreiche außerhalb des Einflussbereichs von PLANOPTIK liegen.
Sie unterliegen daher einer Vielzahl von Risiken, Ungewissheiten und Faktoren, die
in Veröffentlichungen - insbesondere in den Kapiteln Risiko- und Chancenbericht sowie
Prognosebericht über die voraussichtliche Entwicklung mit ihren wesentlichen Chancen
und Risiken im Zusammengefassten Lagebericht sowie im Konzernzwischenlagebericht des
Halbjahresfinanzberichts, der zusammen mit dem Zusammengefassten Lagebericht gelesen
werden sollte - beschrieben werden, sich aber nicht auf solche beschränken. Sollten
sich eines oder mehrere dieser Risiken oder Ungewissheiten realisieren, sollten behördliche
Entscheidungen, Einschätzungen oder Auflagen anders als erwartet ausfallen, sollten
Ereignisse von höherer Gewalt, wie Pandemien, Unruhen oder kriegerische Auseinandersetzungen,
eintreten oder sollte es sich erweisen, dass die zugrunde liegenden Erwartungen, einschließlich
künftiger Ereignisse, nicht oder später eintreten beziehungsweise Annahmen nicht korrekt
waren, können die tatsächlichen Ergebnisse, Leistungen und Erfolge von PLANOPTIK (sowohl
negativ als auch positiv) wesentlich von denjenigen Ergebnissen abweichen, die ausdrücklich
oder implizit in der zukunftsgerichteten Aussage genannt worden sind. PLANOPTIK übernimmt
keine Verpflichtung und beabsichtigt auch nicht, diese zukunftsgerichteten Aussagen
zu aktualisieren oder bei einer anderen als der erwarteten Entwicklung zu korrigieren. PLANOPTIK AG Ueber der Bitz 3 T +49 2664 5068-0 PLANOPTIK.COM |
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