plenum AktiengesellschaftFrankfurt am MainKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021AKTIVSEITE scrollen
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021scrollen
Entwicklung des Konzernanlagevermögens im Geschäftsjahr 2021scrollen
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Konzernanhang für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2021I. Allgemeine AngabenGegenstand des Unternehmens ist die Erbringung von Beratungs- und Servicedienstleistungen für Dritte sowie der Erwerb, die Verwaltung und Leitung von Tochterunternehmen, verbundenen Unternehmen oder Beteiligungen, die insbesondere im Bereich der Entwicklung und Implementierung von informationstechnologischen, organisatorischen und geschäftsbezogenen Veränderungen tätig sind. Die Aufstellung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts erfolgt auf freiwilliger Basis. Die Gesellschaft beachtet bei der Aufstellung des Konzernabschlusses hinsichtlich der Bilanzierung, der Bewertung und des Ausweises die Vorschriften des HGB und des AktG. Die Angaben laut Registergericht lauten: scrollen
Die Einzelabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen sind einheitlich unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252 bis 256a HGB aufgestellt. Die besonderen Ansatz- und Bewertungsbestimmungen (§§ 264 bis 274 HGB) für Kapitalgesellschaften wurden beachtet. Die Einzelabschlüsse der einbezogenen Unternehmen sind auf den Stichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. II. KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss sind gemäß § 294 Abs. 1 HGB neben der plenum AG als Mutterunternehmen zwei inländische Unternehmen, an denen die plenum AG unmittelbar mehrheitlich beteiligt ist, einbezogen worden. Neben der BLUBERRIES GmbH, wird die RFC Professionals GmbH, mit zwei Tochtergesellschaften (RFC Professionals GmbH (Austria), RFC Excellence GmbH) in den Konzernabschluss einbezogen. Darüber hinaus wurde die mit Wirkung zum 22.06.2021 gegründete plenum AG (Schweiz) mit Sitz in Zürich als 100% Tochter in den Konsolidierungskreis aufgenommen. Die Gesellschaft plenum International Management Consulting GmbH wurde mit Wirkung zum 30.09.2021 auf die plenum AG verschmolzen. Zu den Einzelheiten im Zusammenhang mit dem Konsolidierungskreis verweisen wir auf die Aufstellung des Anteilsbesitzes. III. KonsolidierungsgrundsätzeDie Konzernbilanz wird durch Zusammenfassung der Einzelbilanzen aller in den Konzernabschluss einbezogenen Tochterunternehmen erstellt. Die Einbeziehung erfolgt nach dem Grundsatz der Vollkonsolidierung, d.h. sämtliche Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen wurden mit Ausnahme der Posten, die konsolidiert wurden, mit dem vollen Betrag in die Konzernbilanz übernommen. Die plenum AG besitzt unmittelbar 100% der Anteile von den konsolidierten Tochterunternehmen. Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung wird durch die Zusammenfassung der Einzel-Gewinn- und Verlustrechnungen der einbezogenen Tochterunternehmen erstellt. Die Kapitalkonsolidierung erfolgt gemäß § 301 Abs. 1 Satz 2 HGB nach der Neubewertungsmethode durch Verrechnung der Anschaffungskosten mit dem Konzernanteil am Eigenkapital des konsolidierten Tochterunternehmens. Das Eigenkapital ist dabei entsprechend der Neubewertungsmethode mit dem Betrag anzusetzen, der dem Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten entspricht, der diesen zum Erstkonsolidierungszeitpunkt beizulegen ist. Aus der Erstkonsolidierung der RFC Professionals GmbH (RFC), Oestrich-Winkel, deren Anteile zum 01.12.2021 zu 100% erworben wurden, ergab sich ein Unterschiedsbetrag in Höhe von 4.600 Tsd. Euro. welcher entsprechend § 312 Abs. 2 HGB behandelt wurde. RFC konsolidiert die Tochterunternehmen (100% Beteiligungen) RFC Professionals GmbH (Austria) und RFC Excellence GmbH. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den einbezogenen Unternehmen wurden eliminiert. Konzerninterne Umsatzerlöse und andere konzerninterne Erträge wurden mit den entsprechenden Aufwendungen verrechnet. Die Erträge und Aufwendungen im Zusammenhang mit den bestehenden Gewinnabführungsverträgen wurden, ebenso wie die Beteiligungserträge von Tochterunternehmen, im Konzernabschluss eliminiert. IV. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenFür die Aufstellung des Konzernabschlusses waren die nachfolgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend: Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände und Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden zu Anschaffungskosten angesetzt und nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Die zugrunde liegende Nutzungsdauer der immateriellen Vermögensgegenstände und der Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens bemisst sich nach der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer. Zugänge des Geschäftsjahres werden pro rata temporis abgeschrieben. Vermögensgegenstände, die ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus Pensionszusagen dienen und dem Zugriff aller übrigen Gläubiger entzogen sind, sind zum beizulegenden Zeitwert (fortgeführte Anschaffungskosten) bewertet und werden mit der zugrunde liegenden Verpflichtung verrechnet. Zu Einzelheiten wird auf die Ausführungen unter den Angaben zur Bilanz verwiesen. Die Bewertung der unfertigen Leistungen erfolgt zu Herstellkosten unter Berücksichtigung angemessener Verwaltungsgemeinkosten unter Beachtung des strengen Niederstwertprinzips. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nominalwert bewertet. Soweit diese eine Laufzeit von mehr als einem Jahr aufweisen und unverzinslich sind, wurden sie auf den Bilanzstichtag abgezinst. Das Bankguthaben wird zum Nominalwert angesetzt. Ausgaben vor dem Bilanzstichtag werden als aktive Rechnungsabgrenzungsposten ausgewiesen, soweit sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach dem Bilanzstichtag darstellen. Bei der Ermittlung latenter Steuern werden bei der plenum AG neben den zeitlichen Bilanzierungsunterschieden steuerliche Verlustvorträge berücksichtigt. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung würde in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt werden. Für einen sich insgesamt ergebenden Überhang aktiver latenter Steuern wurde das Aktivierungswahlrecht § 274 Abs. 1 S. 2 HGB ausgeübt. Rückstellungen wurden für ungewisse Verbindlichkeiten gebildet. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags unter Berücksichtigung erwarteter künftiger Preis- und Kostenänderungen angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr werden zum Stichtag mit dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der letzten sieben Jahre abgezinst. Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte nach den anerkannten Grundsätzen der Versicherungsmathematik mittels der sog. "Projected-Unit-Credit-Methode" (PUC-Methode). Der Rückstellungsbetrag gemäß der PUC-Methode ist definiert als der versicherungsmathematische Barwert der Pensionsverpflichtungen, der von den Mitarbeitern bis zu diesem Zeitpunkt gemäß Rentenformel und Unverfallbarkeitsregelung aufgrund ihrer in der Vergangenheit abgeleisteten Dienstzeiten verdient worden ist. Als biometrische Rechnungsgrundlagen wurden die "Richttafeln 2018 G" von Dr. Klaus Heubeck verwandt. Dabei werden auch künftig zu erwartende Steigerungen der Renten berücksichtigt. Ein Gehaltstrend ist nicht zu berücksichtigen, da die Pensionsverpflichtungen ausschließlich drei Rentenempfänger betreffen. Der Zinssatz zur Ermittlung des Barwerts der Pensionsverpflichtungen entspricht dem von der Deutschen Bundesbank veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz, der sich bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren ergibt (§ 253 Abs. 2 S. 2 HGB). Dieser Zinssatz betrug zum Stichtag 1,88 %. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Pensionsrückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren und dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen sieben Geschäftsjahren ist ausschüttungsgesperrt (§ 253 Abs. 6 S. 2 HGB). Die Pensionszusage an ein ehemaliges Vorstandsmitglied ist durch einen Pensionsfonds teilweise abgesichert. Soweit es sich dabei um Deckungsvermögen gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB handelt, wird die Rückstellung mit dem entsprechenden Deckungsvermögen verrechnet. Das verrechnete Deckungsvermögen wird nach § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit dem beizulegenden Zeitwert bewertet. Entsteht durch die Verrechnung ein aktiver Unterschiedsbetrag, so wird dieser als gesonderter Posten ausgewiesen (§ 266 Abs. 2 Buchst. E HGB). Gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB werden auch die Aufwendungen und Erträge aus der Abzinsung und aus dem zu verrechnenden Vermögen innerhalb des Finanzergebnisses verrechnet. Übersteigt der Zeitwert des Deckungsvermögens die historischen Anschaffungskosten, unterliegt dieser Teil gemäß § 268 Abs. 8 HGB der Ausschüttungssperre. Verbindlichkeiten wurden mit ihren Erfüllungsbeträgen angesetzt. Kurzfristige Forderungen und Verbindlichkeiten in Fremdwährung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag bewertet. V. Angaben zur BilanzDie Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres sind in dem als Anlage zum Anhang beigefügten Konzernanlagespiegel gesondert dargestellt. 1. Immaterielle VermögensgegenständeAls immaterielle Vermögensgegenstände werden im Wesentlichen die Marken "plenum", "BLUBERRIES" und RFC Professionals sowie Software-Lizenzen ausgewiesen. Die Marke "plenum" wird über 12 Jahre abgeschrieben und die Marke "BLUBERRIES" wurde einmalig im Geschäftsjahr 2019 zu 50% abgeschrieben, da die Marke zukünftig nur noch als Teil der Submarke "plenum.bluberries" der plenum AG im Energiemarkt und nicht mehr als eigenständige Marke eingesetzt wird. Der Restwert der Marke wird über 10 Jahre abgeschrieben. Die Marke RFC Professionals wurde erstmalig mit der Konsolidierung der RFC Professionals GmbH zum 01.12.2021 aktiviert. Die Marke RFC Professionals wird über 10 Jahre abgeschrieben. Der Geschäfts- und Firmenwert aus der Konsolidierung der RFC Professionals GmbH wird zu Anschaffungskosten ausgewiesen und über 5 Jahre abgeschrieben, der RFC Kundenstamm auf sieben Jahre. Von dem zu historischen Anschaffungskosten von 1.462 Tsd. Euro ausgewiesenen Geschäfts- oder Firmenwert der BLUBERRIES GmbH ist aufgrund der Verschiebung von Kundenbeziehungen in die plenum AG ein Betrag von 400 Tsd. Euro erfolgsneutral abgegangen. Der Restwert wird planmäßig abgeschrieben. Die Nutzungsdauer ergibt sich aus der mittelfristigen Integration der Geschäftsbeziehungen in die plenum AG, die erwartungsgemäß noch zwei Jahre über den Earnout-Zeitraum hinauswirkt. 2. VorräteDie unter den Vorräten ausgewiesenen unfertigen Leistungen betreffen noch nicht abgerechnete Kundenprojekte. 3. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDer wesentliche Teil der Forderungen (5.505 Tsd. Euro) bezieht sich auf Lieferungen und Leistungen, die aufgrund veränderter Kundenprozesse stichtagsbezogen angestiegen sind. Darüber hinaus beinhaltet die Position erstmalig RFC-Forderungen in Höhe von 930 Tsd. Euro. Der Anstieg der sonstigen Vermögensgegenstände ist auf eine Umsatzsteuerforderung in Höhe von 534 Tsd. Euro zurückzuführen. Sämtliche Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 4. Latente SteuernDer Stand der latenten Steuern zum 31.12.2021 sowie die erfolgten Änderungen dieser Salden im Geschäftsjahr 2021 entwickelte sich wie folgt (in Tsd. Euro): scrollen
Latente Steuern wurden gebildet auf Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die sich im Wesentlichen auf Bewertungsunterschieden im Bereich Anlage- und Umlaufvermögen sowie bei den Pensionsrückstellungen ergeben. Aus einer Saldierung der passiven latenten Steuern mit aktiven latenten Steuern aus Verlustvorträgen resultiert ein Aktivüberhang, der aktiviert wurde. Dabei wurde der Steuersatz der Muttergesellschaft verwendet. Dieser beträgt 31,925%. Zum 31. Dezember 2021 betrugen die steuerlichen Verlustvorträge 7.264 Tsd. Euro Körperschaftssteuer (Vorjahr: 7.571 Tsd. Euro) und 7.164 Tsd. Euro Gewerbesteuer (Vorjahr 7.471 Tsd. Euro). Auf die gesamten körperschaftsteuerlichen und gewerbesteuerlichen Verlustvorträge (Vorjahr jeweils 5.384 Tsd. Euro) wurden aktive latente Steuern gebildet. Im Vorjahr wurden auf steuerliche Verlustvorträge in Höhe von 2.187 Tsd. Euro körperschaftsteuerlich und 2.087 Tsd. Euro gewerbesteuerlich keine aktiven latenten Steuern abgegrenzt, da mit ihrer Nutzung voraussichtlich erst nach einem 5-Jahreszeitraum zu rechnen ist. Im Berichtsjahr wurden keine steuerlichen Verlustvorträge, für die keine aktive latente Steuer gebildet wurden, genutzt (Vorjahr: 1.022 Tsd. Euro). Überleitungsrechnung vom erwarteten zum tatsächlichen SteueraufwandDie plenum AG und ihre Tochtergesellschaften in Deutschland unterliegen mit ihren Ergebnissen der Körperschaftsteuer (zuzüglich Solidaritätszuschlag) und der Gewerbeertragsteuer. Der dem erwarteten Steueraufwand zugrunde liegende Steuersatz von 31,925% (Vorjahr: 31,925%) berücksichtigt die für die Besteuerung relevante Gesellschaftsstruktur. Er errechnet sich als gewichteter Steuersatz der Regionen, in denen die wesentlichen Ergebnisse entstanden sind. scrollen
5. EigenkapitalDas Eigenkapital hat sich im Geschäftsjahr 2021 positiv entwickelt: scrollen
Am 31. Dezember 2021 betrug das gezeichnete Kapital der plenum AG 1.697.426,00 Euro (Vorjahr: 1.697.426,00 Euro), das in 1.697.426 Stückaktien (Vorjahr: 1.697.426 Stückaktien) eingeteilt war. Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital bis zum 18. Juni 2023 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um bis zu 848.713 Euro durch ein- oder mehrmalige Ausgabe von bis zu 848.713 auf den Namen lautende Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. 6. RückstellungenDie Rückstellungen für Pensionen betreffen Zusagen für die Altersversorgung an ein ehemaliges Vorstandsmitglied und an zwei Angestellte (vormals Mitarbeiter der plenum Management Consulting GmbH). Vom Gesamtbetrag der Rückstellung für Pensionszusagen entfällt ein Betrag von 307 Tsd. Euro (Vorjahr: 301 Tsd. Euro) an ein ehemaliges Vorstandsmitglied. Diese Pensionszusage ist durch einen Pensionsfonds teilweise abgesichert. Die Entwicklung zum Stichtag stellt sich wie folgt dar: scrollen
Zum 31. Dezember 2021 entsprechen die Anschaffungskosten des Deckungsvermögens dem Aktivwert des Deckungsvermögens, woraus ein ausschüttungsgesperrter Differenzbetrag in Höhe von 0 Euro resultiert. Der Unterschiedsbetrag aus der Neubewertung der Pensionsrückstellungen im Sinne des § 253 Abs. 6 S. 1 HGB beträgt 49 Tsd. Euro; insoweit bestünde eine Ausschüttungssperre. Zudem ergab sich Zinsaufwand aus der Aufzinsung der Rückstellungen für weitere Pensionszusagen in Höhe von 12 Tsd. Euro (Vorjahr 15 Tsd. Euro). In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rückstellungen für den Erwerb der RFC Professionals GmbH, der BLUBERRIES GmbH sowie für Personal und ausstehende Rechnungen enthalten. 7. VerbindlichkeitenVon den Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten haben 482 Tsd. Euro eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr und 1.758 Tsd. Euro eine Restlaufzeit zwischen einem und fünf Jahren (Vorjahr 600 Tsd. Euro). Alle anderen Verbindlichkeiten in Höhe von 2.872 Tsd. Euro (Vorjahr 958 Tsd. Euro) haben eine Restlaufzeit von weniger als einem Jahr. 8. Sonstige finanzielle VerpflichtungenDer Konzern hat aus verschiedenen Miet-, Wartungs-, Service- und Finanzierungsverträgen im folgenden Geschäftsjahr finanzielle Verpflichtungen im Gesamtwert von 350 Tsd. Euro. Zur Reduzierung des gebundenen Gesamtkapitals und Erhöhung der Liquidität werden Investitionen teilweise über Leasing finanziert. VI. Angaben zur GuV1. Sonstige betriebliche ErträgeIn den sonstigen betrieblichen Erträgen sind Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen in Höhe von 18 Tsd. Euro (Vorjahr 29 Tsd. Euro) und aus Währungsumrechnung in Höhe von 3 Tsd. Euro (Vorjahr 3 Tsd. Euro) enthalten. 2. Sonstige betriebliche AufwendungenDer Rückgang der Sonstigen Betrieblichen Aufwendungen ist im Wesentlichen auf rückläufige Reisekosten im Zuge der eingeschränkten Reisetätigkeit in Höhe von rund 300 Tsd. Euro zurückzuführen. VII. Sonstige Angaben1. Angaben zur Konzern-KapitalflussrechnungDie Kapitalflussrechnung wurde für das Berichtsjahr und das Vorjahr auf der Grundlage des DRS 21 ermittelt. Der Finanzmittelfonds besteht aus Kassen- und Bankguthaben. Täglich fällige Kontokorrentverbindlichkeiten waren zum Bilanzstichtag nicht vorhanden und insofern nicht in den Finanzmittelfonds zu inkludieren. 2. MitarbeiterIm Geschäftsjahr 2021 waren durchschnittlich 110 Mitarbeiter (94 Berater, 10 Verwaltungskräfte und 6 Aushilfen) beschäftigt. 3. AufsichtsratZu Mitgliedern des Aufsichtsrates sind die folgenden Herren bestellt: scrollen
Die gewährten Aufsichtsratsvergütungen für 2021 betragen 85 Tsd. Euro (2020: 74 Tsd. Euro). 4. VorstandAls Vorstand der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2021 Herr Ulf Wohlers bestellt. Der Vorstand hatte keine Mandate in anderen gesetzlich zu bildenden Aufsichtsräten von inländischen Gesellschaften. 5. Angaben zu Beteiligungenscrollen
* indirekte Beteiligung über die RFC
Professionals GmbH
Bei den Gesellschaften BLUBERRIES GmbH, RFC Professionals GmbH und RFC Excellence GmbH, Oestrich-Winkel wurde von der Befreiungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB Gebrauch gemacht. 6. Nahestehende Unternehmen und PersonenDie Geschäfte des Mutterunternehmens und der Tochterunternehmen mit nahestehenden Unternehmen und Personen sind zu marktüblichen Bedingungen zustande gekommen. 7. Derivative FinanzinstrumenteDas Zinsrisiko eines Kredites mit einem Restwert in Höhe von 600 Tsd. Euro wurde mit Hilfe eines CAPs abgesichert. Es handelt sich bei der Art der Bewertungseinheit um einen Mikro-Hedge. Deshalb ist eine sehr hohe Wirksamkeit der Sicherungsbeziehungen gegeben, da die wesentlichen risikobestimmenden Parameter zwischen Grund- und Sicherungsgeschäft übereinstimmten. 8. NachtragsberichtSeit dem 24. Februar 2022 ergeben sich durch den feindlichen Angriffs Russlands auf die Ukraine Auswirkungen auf die Weltwirtschaft und die globalen Waren- und Dienstleistungsströme. Die Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der plenum-Gruppe im Geschäftsjahr 2022 sind zurzeit noch nicht sicher kalkulierbar. Die Geschäftsführung geht in der Planung aber davon aus, dass die Auswirkungen des Ukrainekriegs nicht über das aktuelle Maß hinausgehen. 9. ErgebnisverwendungDas Geschäftsjahr 2021 des Mutterunternehmens schließt mit einem Jahresüberschuss in Höhe von 164 Tsd. Euro ab. Der Vorstand schlägt vor, den Jahresüberschuss auf neue Rechnung vorzutragen. 10. SonstigesDas von dem Abschlussprüfer für das Berichtsjahr berechnete Gesamthonorar schlüsselt sich wie folgt auf: Abschlussprüfungsleistungen: 42 Tsd. Euro Steuerberatungsleistungen: 10 Tsd. Euro Sonstige Leistungen: 48 Tsd. Euro
Frankfurt, den 24. Mai 2022 Der Vorstand Ulf Wohlers Zusammengefasster Lagebericht das Geschäftsjahr 2021der plenum AG fürVORBEMERKUNGDer Konzernlagebericht der plenum Gruppe, bestehend aus der plenum AG - als Muttergesellschaft des plenum-Konzerns - und ihren konsolidierten Tochtergesellschaften, wurde mit dem Lagebericht der plenum AG für das Geschäftsjahr 2021 zusammengefasst (§ 315 Abs. 5 HGB i.V.m. § 298 Abs. 2 HGB). Die Aufstellung und die Prüfung des vorliegenden Konzernabschlusses und des zusammengefassten Konzernlageberichts zum 31. Dezember 2021 nach HGB erfolgt auf freiwilliger Basis. I. Grundlage der plenum AG und des KonzernsDie plenum AG ist eine auf die Schnittstelle von Business und IT fokussierte Management Beratung. Wir unterstützen unsere Kunden bei der Weiterentwicklung und Absicherung ihrer Geschäftsmodelle im Hinblick auf die Potenziale der Digitalisierung sowie der konsistenten Umsetzung regulatorischer Vorgaben. Das Geschäftsmodell der plenum Gesellschaften ist im Kern auf den Aufbau, die Erhaltung und Vermarktung von aktuellem und lösungsrelevantem Know-how in definierten Themenfeldern und Branchen ausgerichtet. Neben der Durchführung und Begleitung von Veränderungsprojekten der Kunden, die nach zeitlichem Einsatz oder im Festpreis verrechnet werden, beinhaltet das Modell auch die Möglichkeit, darüber hinausgehende, nicht personengebundene Professional Services und Dienstleistungen oder Software anzubieten. Im Mittelpunkt steht immer die Befähigung des Kunden selbst. Mit Wirkung zum 01.12.2021 wurde die RFC Professionals GmbH (RFC), Oestrich-Winkel, mit ihren Tochterunternehmen RFC Professionals GmbH (Austria) und der RFC Excellence GmbH zu 100% des Kapitals erworben. RFC Professionals ist eine auf die Themenfelder Risikomanagement, Finanzen und Controlling fokussierte Unternehmensberatung. Das Unternehmen agiert seit der Gründung im Jahr 2012 erfolgreich mit Schwerpunkt auf der Finanzdienstleistungsbranche in Deutschland und Österreich. Das Unternehmen erzielt im Geschäftsjahr 2021 einen Jahresumsatz von 6.878 Tsd. Euro und wird zum 01.12.2021 im Konzernabschluss der plenum Gruppe konsolidiert. Die plenum International Management Consulting GmbH (pIMC) wurde aus Vereinfachungsgründen zum 30.09.2021 auf die plenum AG verschmolzen. Mit der RFC Excellence GmbH verfügt die plenum Gruppe weiterhin über eine auf das Vermittlungsgeschäft konzentrierte Geschäftseinheit. Das operative Geschäft der plenum Gruppe verteilt sich damit zukünftig auf die sechs Gesellschaften: plenum AG, BLUBERRIES GmbH, plenum AG (Schweiz), RFC Professionals GmbH, RFC Professionals GmbH (Austria) sowie die RFC Excellence GmbH.
Die plenum AG ist die zentrale Organisationseinheit der plenum Gruppe; sie fungiert als Konzernmutter und Serviceprovider für die Tochtergesellschaften. Der Vorstand der plenum AG führt die Geschäfte mit Hilfe eines operativen Management Boards, dem aktuell sechs Managing Partner angehören. Die Managing Partner verantworten neben ihren Vertriebsaufgaben jeweils definierte Funktionsbereiche der Gesellschaft. RFC wird in enger Abstimmung, aber gesondert, in Zusammenarbeit mit der RFC Geschäftsführung im Einklang mit den Konzernzielen gesteuert. Internes SteuerungssystemDie plenum Gruppe verfügt über ein etabliertes internes Steuerungssystem in Form eines angemessenen Projekt- und Finanzreportings auf Basis von Microsoft Business Central. Wesentliche finanzielle Leistungsindikatoren sind der Umsatz und das Konzern-EBITDA bzw. für die plenum AG und die weiteren Konzerngesellschaften das EBITDA. Das Reporting wird inkl. Forecast monatlich aktualisiert und dem erweiterten Management zur Steuerung zur Verfügung gestellt. Im Sinne einer einheitlichen und klaren Steuerung innerhalb der Gruppe wurden die Steuerungsgrößen der plenum AG analog umgesetzt. Darüber hinaus werden sämtliche liquiden Mittel des Konzerns durch das zentrale Cash Management der plenum AG verwaltet. Geschäftsverlauf, Lage und Risiken des Mutterunternehmens und des Konzerns stimmen weitgehend überein. Die Steuerung des Unternehmens umfasst über die betriebswirtschaftlichen Faktoren hinaus auch nicht finanzielle Kennzahlen zur Steuerung des Geschäftsmodells. ComplianceDie Einhaltung gesetzlicher Vorgaben und übergreifender Regeln wird über eine dezidierte Compliance Einheit überwacht und sichergestellt. In diesem Rahmen wurden ein übergreifendes Anweisungswesen aufgebaut und Richtlinien erstellt, die verbindlich für alle Mitarbeitenden des Unternehmens gelten. Zur Berücksichtigung besonderer Themenbereiche (u.a. Informationssicherheit und Datenschutz) wurden zudem "beauftragte" Personen ernannt und ausgebildet. NachhaltigkeitsberichtAls wachsendes Unternehmen sind wir uns unserer gesellschaftlichen Verantwortung bewusst und kommen dieser entsprechend unserer Leistungsfähigkeit nach. Das Thema Corporate Social Reponsiblity (CSR) ist daher fest in unseren Werten und Leitlinien verankert. Für das Geschäftsjahr 2021 wird erstmalig ein Nachhaltigkeitsbericht im Einklang mit dem Deutschen Nachhaltigkeitskodex (DNK) veröffentlicht, um unsere Aktivitäten in diesem Feld transparent zu kommunizieren und Veränderungsentwicklungen nachvollziehbar zu machen. Der plenum Nachhaltigkeitsbericht wird ab August 2022 unter www.plenum.de/unternehmen/investor-relations/ auf unserer Homepage zur Verfügung gestellt. II. Markt- und BranchenentwicklungBeratermarktDer Beratungsmarkt hat im Jahr 2021 wieder auf seinen langfristigen dynamischen Wachstumspfad zurückgefunden. Nachdem der Markt für Beratungsdienstleistungen im Jahr 2020 noch um über 3% geschrumpft ist, lag das Wachstum für den Gesamtmarkt im Jahr 2021 mit 10,3% sogar deutlich über der langfristigen Rate von 6,4% in den vergangenen 10 Jahren. Analog der sehr differenzierten Corona- und Lieferketten-Einflüsse in den Kundenbranchen, ist das Wachstum in der Beratungsbranche sehr heterogen ausgefallen. Gemäß des Branchenverbandes BDU (Bundesverband Deutscher Unternehmensberatungen) konnten insbesondere große Beratungsgesellschaften mit einem Umsatz von mehr als 50 Mio. Euro an der positiven Entwicklung partizipieren. Gleiches gilt für die Beratungsfelder Human Resources, Organisationsberatung und IT- und Datensicherheit und die Branchen Healthcare und Energie/ Versorgung. Im Zuge der veränderten Rahmenbedingungen der Coronapandemie haben sich die Arbeits- bzw. Zusammenarbeitsmodelle in der Branche deutlich gewandelt. Flexible Arbeitszeitmodelle und Remotearbeit gehören nun zum Standard und sind fester Bestandteil der internen Zusammenarbeit sowie der Kundenprojekte. Mit der reduzierten Reisebelastung gewinnt das Berufsbild Unternehmensberatung an Attraktivität und die Branche ein zusätzliches Argument im Wettbewerb um die besten Talente. III. Geschäftsentwicklung 2021Auftragseingang, Umsatzerlöse und Auftragsbestandscrollen
Der ggü. dem Vorjahr deutlich um 23% auf 18.115 Tsd. Euro gestiegene Auftragseingang konnte im Geschäftsjahr 2021 nicht vollständig abgearbeitet werden. Die Ursache hierfür liegt in den kurzfristigen Bedarfsveränderungen auf Kundenseite sowie einer erhöhten coronabedingten Ausfallrate der Mitarbeitenden. Der Umsatz der plenum Gruppe ist vor diesem Hintergrund effektiv um 5% auf 17.305 Tsd. Euro (18.301 Tsd. Euro/Vorjahr) gesunken. Der Auftragsbestand ist entsprechend um 810 Tsd. Euro auf 3.795 Tsd. Euro gestiegen. Die Entwicklung zeigt, dass plenum zwar im Grundsatz stabil an der Marktentwicklung teilnehmen konnte, die außerordentlich großen Bedarfs- und Kapazitätsschwankungen letztlich jedoch die interne Flexibilität der Organisation überstiegen. Mit der abflauenden Coronapandemie hoffen wir, wieder in eine stabilere Beauftragungssituation zu kommen, die eine laufende friktionsarme Disposition der Professionals ermöglicht. Regionale UmsatzverteilungDas Auslandsgeschäft ist mit einem Umsatz von 1.350 Tsd. Euro (2.008 Tsd. Euro) hinter das Vorjahresniveau zurückgefallen. Der Auslandsanteil von 8% am Umsatz (11%) liegt dabei im Durchschnitt der mittelgroßen Unternehmensberatungen in Deutschland. Der Auslandsumsatz entfällt zu 59% auf Österreich und zu 29% auf das Vereinigte Königreich. Die verbleibenden 12% werden in weiteren EU Staaten sowie in der Schweiz, erwirtschaftet. Umsatzverteilung nach Branchenplenum konzentriert sich auf die drei Kernbranchen Finanzinstitute, Versicherungen und die Energiewirtschaft, inkl. der Mobilitätsbranche. Das Geschäft mit Versicherungsunternehmen reflektiert mit über 12% zwar einen kleinen, aber deutlich wachsenden Anteil am Gesamtumsatz. Der verbleibende Umsatz entfällt mit nahezu gleichen Anteilen auf den Finanzsektor (45%) und die unter der Energiebranche zusammengefassten Versorgungsunternehmen und Stadtwerke (42%). scrollen
Projekte 2021Im Jahr 2021 führte die plenum Gruppe bei 95 Kunden Projekte mit nahezu unveränderten Schwerpunkten durch. Unabhängig davon, ob der Auslöser des Vorhabens einer regulatorischen Vorgabe folgt oder dem wachsenden Risikobewusstsein des Managements entspringt, ist ein großer Teil des Projektportfolios auf die Verbesserung der Unternehmensresilienz mit dem Schwerpunkt IT und IT-Organisation ausgerichtet. Die in der Pandemie veränderten Zusammenarbeitsmodelle, zunehmende Lieferkettenprobleme und öffentlich diskutierte Cyber-Angriffe haben die Sensibilität für das Thema Resilienz der Geschäftsmodelle deutlich erhöht. Neben den ganzheitlichen Strategien zur Absicherung des operativen Geschäftsbetriebs berät plenum seine Kunden u.a. in der konkreten Umsetzung einzelner Bausteine von Business Continuity Management, dem Auslagerungsmanagement über das Berechtigungsmanagement bis hin zum Aufbau effektiver Risikoorganisationen und IT-Sicherheitsverfahren. In den drei Kernbranchen werden diese Themen regelmäßig im Kontext der verbindlichen Umsetzung regulatorischer Vorgaben, wie der BAIT, VAIT oder KRITIS umgesetzt. Daneben hat sich das Thema Nachhaltigkeit branchenübergreifend als ein wesentliches Veränderungsfeld in den Vordergrund geschoben. Im Kontext Nachhaltigkeit/ESG konnten branchenübergreifend erste Positionierungs- und Strategieprojekte akquiriert und umgesetzt werden. In der Energiebranche hat plenum darüber hinaus im Bereich erneuerbare Energien umfangreiche Projekte zur strategischen Ausrichtung des Energiemix sowie konkrete Wasserstoffstrategien für die spezifischen Kundensituationen entwickelt. IV. ErtragslageUmsatzscrollen
Der Umsatz der Gesellschaft ist im Geschäftsjahr 2021 ggü. dem Vorjahr um rund 5% auf 17.305 Tsd. Euro gesunken. Mehrere kurzfristige Projektverschiebungen und -abbrüche sowie eine ungewöhnlich hohe krankheitsbedingte Ausfallrate der Professionals haben eine bessere Entwicklung erschwert. Diese wäre auf Basis des grundsätzlich gestiegenen Auftragseingangs prinzipiell möglich gewesen. Zudem belasten die im Zuge der Coronapandemie verstärkt genutzten Remote-Tagessätze, in denen die üblichen Reisekosten exkludiert sind, den Umsatz. Die für ein anhaltendes Pandemieszenario getroffene Vorjahresprognose (Szenario 2 im Lagebericht 2020) mit einem stabilen bis leicht sinkenden Umsatz ist damit eingetroffen. Die zuletzt im November 2021 kommunizierte Erwartung eines Umsatzrückgangs von 5-10% bewahrheitete sich mit effektiv 5% am oberen Ende des Korridors. Bestandsveränderung Unfertige Leistungenscrollen
Es wurden nahezu alle Leistungen periodengerecht im Geschäftsjahr 2021 abgerechnet. Der Vorjahreswert wurde um 9 Tsd. Euro unterschritten. Zahlungsausfälle oder strittige Leistungen waren nicht zu verzeichnen. Sonstige betriebliche Erträgescrollen
Die sonstigen betrieblichen Erträge sind ggü. dem Vorjahr, in dem die Auflösung von Rückstellungen und Erstattungen von Beiträgen höher ausgefallen waren, um 88 Tsd. Euro gesunken. Materialaufwandscrollen
Der Materialaufwand reflektiert nahezu vollständig den Aufwand für den Einsatz von Freelancern oder Unterstützungsleistungen von Partnerunternehmen, welche zur Ergänzung der internen Consultants auf den Kundenprojekten eingesetzt werden. Nachdem der Einsatz externer Ressourcen im Vorjahr signifikant zurückgeführt wurde, ist der Umfang in der Berichtsperiode zur Überbrückung von Lieferengpässen wieder leicht um 80 Tsd. Euro bzw. 3,6% angestiegen. Personalaufwandscrollen
Der Personalaufwand ist minimal um 1,2% gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Die Personalkostenquote ist korrespondierend mit dem um rund 5% gesunkenen Umsatz um 4,7% Punkte bzw. 7,1% gestiegen. Abschreibungenscrollen
Die Abschreibungen haben sich im Zuge der Erstkonsolidierung der RFC Professionals GmbH deutlich um gut 196 Tsd. Euro erhöht. Daneben sind analog zum Vorjahr Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte sowie auf den Geschäfts- oder Firmenwert der BLUBERRIES GmbH enthalten. Sonstige betriebliche Aufwendungenscrollen
Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen sind um 21% gesunken. Dazu haben überwiegend die in Folge der Covidpandemie reduzierten Reisekosten sowie verringerte Aufwände für vertriebsunterstützende Maßnahmen beigetragen. Steigende Kosten für externe Unterstützungsleistungen für das Marketing, Recruiting sowie Abschluss und Prüfung wurden damit überkompensiert. Die Betriebskostenquote hat sich leicht unterproportional um 2,3% Punkte verbessert. Finanzergebnis, Steuernscrollen
Das positive Finanzergebnis resultiert aus einem Zinsertrag aus dem Rückdeckungskapital für Pensionsverpflichtungen. Der Ertrag aus Steuern vom Einkommen und Ertrag ist im Wesentlichen auf die Aktivierung latenter Steuern auf Verlustvorträge im Zuge der Konsolidierung zurückzuführen. Konzernergebnisscrollen
Der Umsatzrückgang von rund 1.000 Tsd. Euro konnte durch die ebenfalls in Teilen sinkenden Kosten nicht vollständig abgefedert werden. Das operative Ergebnis EBITDA ist damit um 56% auf 625 Tsd. Euro zurückgegangen. Das Ergebnis liegt damit unterhalb der Vorjahresprognose, in der ein leicht sinkendes Ergebnis für ein anhaltendes Coronapandemieszenario erwartet wurde. Durch die Abschreibungseffekte der Firmenwerte sowie aufgrund der positiven Auswirkung der Latenten Steuern ist das EBITDA deutlich höher als das EBIT, welches mit 177 Tsd. Euro negativ ist. Das Konzernergebnis liegt mit 508 Tsd. rund 280 Tsd. Euro unter dem Vorjahresergebnis. V. Vermögens- und FinanzlageMittelzuflussscrollen
Die Liquiden Mittel sind um 20,6% auf 3.231 Tsd. Euro zurückgegangen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war mit 503 Tsd. Euro positiv. Die Bilanzsumme ist aufgrund der Erstkonsolidierung der RFC von 11.687 Tsd. Euro deutlich um 68% auf 19.607 Tsd. Euro gestiegen. Der Bilanzgewinn steigt auf 319 Tsd. Euro (-190 Tsd. Euro). Die plenum International Management Consulting GmbH wurde im Zuge der Strukturvereinfachung der plenum Gruppe auf die plenum AG verschmolzen. Auf der Aktivseite reflektieren die deutlich angewachsenen immateriellen Vermögenswerte (6.323 Tsd. Euro) die Akquisition der RFC, welche sich darüber hinaus im gestiegenen Firmenwert (1.249 Tsd. Euro) und den aktiven Latenten Steuern widerspiegelt, die aufgrund der bestehenden Verlustvorträge zu bilden sind. Die laufenden Abschreibungen der Position werden damit in der Summe deutlich überkompensiert. Die Passivseite der Bilanz zeigt ein um 510 Tsd. Euro gestiegenes Eigenkapital in Höhe von 4.182 Tsd. Euro. Die Veränderung beruht auf dem Konzernergebnis in Höhe von 508 Tsd. Euro und Währungsdifferenzen in Höhe von 2 Tsd. Euro. Die Rückstellungen (8.844 Tsd. Euro) steigen insbesondere durch Earnout-Verpflichtungen gegenüber den Verkäufern der RFC sowie übernommene Steuerrückstellungen (196 Tsd. Euro) der RFC. Die Rückstellung von Tantiemezahlungen ist ggü. dem Vorjahr kaum verändert. Die Verbindlichkeiten steigen im Wesentlichen durch die Fremdfinanzierung der ersten Kaufpreistranche für RFC sowie aufgrund der speziellen Regelungen zur Kaufpreiszahlung um 3.251 Tsd. Euro auf 5.112 Tsd. Euro. Die Software Regulyzer ist mit einem Wertansatz von 200 Tsd. Euro in den Aktiva enthalten. Die plenum AG und ihre Tochtergesellschaften betreiben das Geschäft in gemieteten Geschäftsräumen. Des Weiteren ist die Betriebs- und Geschäftsausstattung teilweise geleast. Die angemieteten und geleasten Gegenstände können bei der plenum AG und ihren Tochtergesellschaften nicht aktiviert werden. VI. Erläuterungen zur plenum AGDie plenum AG ist das Mutterunternehmen des plenum Konzerns. Die plenum AG hält die 2011 gegründete BLUBERRIES GmbH, die seit Mitte 2021 bestehende plenum AG (Schweiz) sowie die 2012 formierte RFC Professionals GmbH inkl. ihrer Tochterunternehmen (RFC Excellence GmbH, Oestrich-Winkel, RFC Professionals GmbH (Austria)) zu jeweils 100% als Tochterunternehmen. Der Jahresabschluss der plenum AG wird nach den Regeln des deutschen Handelsgesetzbuches (HGB) aufgestellt. Ertragslage der plenum AGDie plenum AG fungiert als Muttergesellschaft der plenum Gruppe sowohl als operative Einheit für einen großen Teil des operativen Geschäfts als auch als gruppeninterne Serviceeinheit. In dieser Funktion erbringt die plenum AG die internen Geschäftsfunktionen für die weiteren Bestandteile der Gruppe. Das Kundengeschäft wird in Abhängigkeit bestehender Rahmenverträge über die plenum AG oder eine ihrer Töchter abgebildet, so dass in den Geschäftszahlen der AG deutliche Schwankungen entstehen können. Die Gruppe wird über die Konzernperspektive geführt. Analog zur Entwicklung der plenum Gruppe hatte die plenum AG mit den unerwartet lange andauernden Coronarestriktionen und coronabedingten Ausfällen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu kämpfen. Durch die kurzfristige Absage laufender und zugesagter Projekte lag die Auslastung der Professionals insgesamt nicht auf dem Niveau der Vorjahre. Der Umsatz der Gesellschaft ist in diesem Zuge um 259 Tsd. Euro oder 2% auf 12.510 Tsd. Euro leicht zurückgegangen. Das Jahresergebnis für das Geschäftsjahr 2021 beträgt 164 Tsd. Euro (965 Tsd. Euro). Die für die plenum Gruppe erstellte Jahresprognose mit einem stagnierenden Umsatz und einem ggf. leicht negativen Jahresüberschuss im Szenario einer anhaltender Coronapandemie ist damit eingetreten. Vermögenslage der plenum AGDie Vermögensstruktur gliedert sich zum Bilanzstichtag in Anlagevermögen 69% (51%), Vorräte, Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 25% (33%), Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten 5% (13%), Rechnungsabgrenzungsposten 0,3% (0,2%) und aktive latente Steuern 1,3% (2,4%). Das Eigenkapital ist 2021 von 5.588 Tsd. Euro auf 5.753 Tsd. Euro um 164 Tsd. Euro (3%) gestiegen. Der Jahresüberschuss beläuft sich auf 164 Tsd. Euro (965 Tsd. Euro). Die Eigenkapitalquote beträgt vor dem Hintergrund der deutlich auf 17.710 Tsd. Euro (12.277 Tsd. Euro) gestiegenen Bilanzsumme 32% (46%). Das voll eingezahlte Grundkapital der plenum AG ist eingeteilt in 1.697.426 auf den Namen lautende Stammaktien ohne Nennbetrag (Stückaktien). Als Vorstand der Gesellschaft war im Geschäftsjahr 2021 Herr Ulf Wohlers bestellt. Finanzlage der plenum AGInvestitionen der plenum AGIm Geschäftsjahr 2021 wurde mit der Akquisition der RFC Professionals GmbH eine signifikante Investition getätigt. Die Finanzierung der Transaktion ist über einen auf vier Jahre ausgelegten Earnout und einen Kredit in Höhe von 1.640 Tsd. Euro sichergestellt, der über die kommenden fünf Jahre linear getilgt wird. Weitere signifikante Einzelinvestitionen wurden mit Ausnahme einer erforderlichen Aktualisierung der ERP Plattform (Microsoft Business Central) sowie der Modernisierung der technischen Ausstattung der Professionals nicht vorgenommen. Der im Zuge des Erwerbs der BLUBERRIES GmbH zum 31.12.2018 aufgenommene Kredit in Höhe von 1.500 Tsd. Euro wurde in der Berichtsperiode planmäßig um 300 Tsd. Euro getilgt. Das ausstehende Kreditvolumen beläuft sich zum 31.12.2021 auf 600 Tsd. Euro. Die Liquidität der Gesellschaft war das ganze Jahr über gesichert. plenum war stets in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit war bezogen auf das Gesamtjahr 2021 positiv. Die liquiden Mittel belaufen sich auf 798 Tsd. Euro und sind damit um 748 Tsd. Euro niedriger als im Vorjahr. VII. MitarbeitendeAus- und WeiterbildungDie Qualifikation unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist ein wesentlicher Erfolgsfaktor für die plenum Gruppe. Vor diesem Hintergrund haben wir über die letzten Jahre mit der "plenum School" ein internes Weiterbildungsprogramm entwickelt, welches von allen Professionals durchlaufen wird. Das Programm zielt neben fachlichen Inhalten insbesondere auf beraterische Fähigkeiten (Soft Skills) ab. Darüber hinaus werden wir zukünftig eLearning-Angebote forcieren, um den flexiblen Weiterbildungsanforderungen zusätzlich gerecht zu werden. Entwicklung der BelegschaftDie plenum Gruppe hat im Geschäftsjahr 2021 ohne Berücksichtigung der RFC Professionals GmbH im Durchschnitt 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Gegenüber dem Vorjahr ist dies eine Reduktion um 4 Personen. Die RFC Professionals beschäftigte zum Übergangsstichtag 30 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Jahresultimo waren in der plenum Gruppe 133 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt. Die Fluktuation ist mit etwas über 20% auf einem branchenüblichen Niveau. Sie liegt damit allerdings deutlich über dem selbst gesteckten Zielwert von rund 15%. Die Gründe für diese Entwicklung hängen wesentlich mit den Herausforderungen der Pandemiejahre zusammen bzw. der in diesem Zuge veränderten Art der internen und externen Zusammenarbeit. Die andauernde Remotearbeit hat zwar zu einer deutlichen Erleichterung des in der Vergangenheit durch permanentes Reisen geprägten bzw. belasteten Berateralltags geführt, aber eben auch die persönlichen Kontakte und das gemeinsame Erleben von Erfolgen stark eingeschränkt. Die deswegen tendenziell abnehmende Mitarbeiterbindung stellt für die Beratungsindustrie in Verbindung mit dem seit Jahren bestehenden Fachkräftemangel und dem zunehmenden Wettbewerb um die besten Talente eine der wesentlichen Herausforderungen dar. Die Entwicklung erschwert damit zunehmend den Aufbau eines für das Beratungsgeschäft sinnvollen Personalmix, sowohl aus der Know-how- und Erfahrungsperspektive als auch aus Diversity-Gesichtspunkten. Die Bereiche Recruiting sowie Personalentwicklung wurden entsprechend in den vergangenen Monaten weiter ausgebaut, die Rahmenbedingungen für die Belegschaft weiter flexibilisiert und die Benefits überarbeitet. DiversityVielfalt ist neben dem Grundsatz der allgemeinen Chancengleichheit ein wichtiger Faktor für die Zusammenarbeit und kreative Lösungsfindung auf unseren Kundeprojekten sowie für die plenum-interne Weiterentwicklung. Vor dem Hintergrund der herausfordernden Recruitingsituation ist der auf rund 30% (25%) gestiegene Frauenanteil daher bereits als ein kleiner Erfolg zu betrachten, obgleich dieser sukzessive insbesondere auf den höheren Führungsebenen weiter gesteigert werden soll. Für den Vorstand und die darunterliegende Führungsebene wird aufgrund der geringen Größe jedoch kein konkretes Ziel für einen Frauenanteil vorgegeben. Der Altersdurchschnitt der Mitarbeiter liegt mit rund 41 Jahren (39 Jahre) weiter im Zielbereich und entspricht der Positionierung und dem Anspruch des Unternehmens, die Kunden mit einem guten Mix aus kreativen und erfahrenen Beraterinnen und Beratern auf den Veränderungsprojekten zu unterstützen. VIII. Risiko- und ChancenberichtRisikomanagementsystemZur Steuerung und Vermeidung negativer Auswirkungen von Risiken hat plenum ein angemessenes Planungs- und Steuerungssystem aufgesetzt. Das operative Risikocontrolling wird vom Vorstand wahrgenommen und innerhalb der jährlichen Strategie- und Planungsrunden weiterentwickelt und laufend an die aktuellen Erfordernisse angepasst. Der Aufsichtsrat sowie die erweiterte Führung sind in die Berichtsprozesse eingebunden. MarktrisikenDie plenum Gruppe ist bei ihren Aktivitäten typischen Geschäftsrisiken, wie beispielsweise Nachfragerückgängen, Preisdruck und Forderungsausfallrisiken, ausgesetzt. Forderungsausfälle wurden in den vergangenen Jahren nicht verzeichnet. Wiederkehrende punktuelle oder temporäre Nachfragerückgänge spiegeln sich automatisch in der Auslastung der Consultants wider. Die plenum Gruppe versucht, diese Risiken durch flexible Arbeitszeit- und Lohnmodelle zu begrenzen. Das Kundenportfolio ist breit aufgefächert. Der Umsatzanteil der zehn größten Kunden liegt mit rund 50% auf einem guten Niveau. Die beiden größten Kunden im Jahr 2021 stehen für jeweils rund 8% des Umsatzes. Das Klumpenrisiko durch den Verlust einzelner Kundenbeziehungen ist daher überschaubar. Wesentliche Werkverträge wurden im Geschäftsjahr 2021 nicht abgeschlossen. Die plenum Gruppe begegnet den Risiken aus Kunden- und Lieferantenverträgen durch die aktive Gestaltung der Verträge, ein qualifiziertes Projektmanagement und ein detailliertes Projektcontrolling. Verwendung von Finanzinstrumenten und deren RisikenDer Einsatz von Finanzinstrumenten wird im Rahmen des Risikomanagementsystems durch interne Richtlinien geregelt, die grundgeschäftsorientierte Limite festlegen, Genehmigungsverfahren definieren, den Abschluss derivativer Instrumente zu spekulativen Zwecken ausschließen, Kreditrisiken minimieren und das interne Meldewesen sowie die Funktionstrennung regeln. Sicherungsgeschäfte werden ausschließlich über die zentrale Finanzabteilung des Konzerns zur Absicherung von Marktzins- oder Wechselkursänderungen abgeschlossen. Im Einzelnen werden folgende Finanzrisiken gesteuert: Preisänderungsrisiken resultieren daraus, dass sich der Wert eines Finanzinstruments wegen höherer oder niedrigerer Marktzinssätze oder Wechselkurse ändert. Die Konzernfinanzierung ist darauf ausgerichtet, das niedrige Zinsniveau langfristig zu sichern. Teile des Fremdkapitals sind mit einem Cap gesichert, der keinerlei Nachschussverpflichtungen für die Gesellschaft definiert. Weitere Sicherungsgeschäfte wurden nicht getätigt. Das Darlehen zur teilweisen Finanzierung der RFC Akquisition wurde bislang nicht gegen Zinsänderungen abgesichert. Ausfallrisiken ergeben sich, wenn der Vertragspartner bei einem Geschäft seinen Verpflichtungen gar nicht oder nicht fristgerecht nachkommt und dadurch finanzielle Verluste verursacht. Bereits identifizierten Ausfallrisiken wurde durch Wertberichtigungen Rechnung getragen. Insgesamt kann das Risiko aufgrund einer regelmäßigen Risikovorsorge sowie der Kundenstruktur als begrenzt angesehen werden. Liquiditätsrisiken können entstehen, wenn die Gruppe nicht in der Lage sein sollte, die notwendigen Finanzmittel vorzuhalten oder zu beschaffen, um Verpflichtungen einzuhalten, die sich im Zusammenhang mit Finanzinstrumenten oder laufenden Zahlungsverpflichtungen ergeben. Der Fortbestand des Konzerns ist aufgrund der aktuellen ausreichenden finanziellen Ausstattung nicht gefährdet. Die plenum Gruppe unterliegt keinen erheblichen Zahlungsstromschwankungen, die sich beispielsweise aus einer deutlichen Saisonabhängigkeit des Geschäfts ergeben würden. Als weitgehend nur im Euroraum operierendes Unternehmen ist die Gruppe den Auswirkungen von Währungsschwankungen nur bedingt ausgesetzt, da sie in der Regel sowohl in Euro einkauft als auch fakturiert. Änderungen des zukünftigen Zinsniveaus können bei variabel verzinslichen Vermögensgegenständen und Schulden Schwankungen der Zahlungsströme hervorrufen. Dieses Risiko wird bei Bedarf durch den Einsatz von Zinsswaps und Zinscaps abgesichert. Regelmäßig wird analysiert, wie sich Änderungen des Zinsniveaus auf die Zahlungsströme auswirken. Derzeit ergibt sich kein nennenswertes über das genannte Zinsabsicherungsgeschäft hinausgehendes Zinsänderungsrisiko. Die besonderen im Lagebericht 2020 aufgezeigten Risiken in Verbindung mit der Coronapandemie sind im vergangenen Geschäftsjahr 2021 in unterschiedlichen Intensitäten aufgetreten und entsprechend gesteuert worden. Vergleichbare Situationen, wie z.B. eine höhere Volatilität im Kundenverhalten, sind auch für das laufende Geschäftsjahr wahrscheinlich. Konjunkturelle Risiken in Verbindung mit gestörten Lieferketten oder steigender Inflation oder dem Ukrainekrieg werden unter den Marktrisiken subsummiert und nicht gesondert gesteuert. Weitere RisikenDie Stärke von plenum ist die Kompetenz und Leistungsfähigkeit der Mitarbeitenden, der sehr gute Marktzugang sowie das verteilte und ausgewogene Netzwerk mit Kernansprechpartnern bei den Kunden. Es herrscht nach wie vor ein starker Wettbewerb um hoch qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter in den Branchen, in denen plenum tätig ist. Der künftige Erfolg hängt teilweise davon ab, inwieweit es dauerhaft gelingt, qualifiziertes Personal zu gewinnen oder dauerhaft an das Unternehmen zu binden. Um dies zu erreichen, werden kurzfristig und langfristig wirkende Anreizmodelle sowie umfassende Qualifizierungsmaßnahmen eingesetzt. Wesentliche Risiken aus schwebenden Rechtsstreitigkeiten liegen nicht vor. GesamtrisikoZusammenfassend ist festzuhalten, dass derzeit für die plenum Gruppe konjunkturelle Risiken, die Abhängigkeit von der Entwicklung einzelner Branchen und die weitere Gewinnung/ Bindung von Kompetenzträgern im Hinblick auf das Gesamtrisiko Bedeutung haben. Aufgrund der Bestandsaufnahme der Risiken, der Einschätzung von deren Eintrittswahrscheinlichkeit und der Beurteilung der Wirksamkeit von Gegenmaßnahmen ist die Unternehmensführung der Ansicht, dass Risiken, die den Fortbestand der plenum Gruppe gefährden könnten, aus heutiger Sicht nicht bestehen. Die besonderen Herausforderungen in Verbindung mit der Coronapandemie und des Ukrainekrieges können jederzeit zu einer Neubewertung der Risikosituation führen. ChancenSpiegelbildlich zu den makroökonomischen Risiken und den krisenbedingten Veränderungen eröffnen sich für die plenum Gruppe aus der Marktentwicklung interessante Chancen. Die Krisen der letzten Jahre haben die Verletzbarkeit vieler Geschäftsmodelle als Teil übergreifender Lieferketten aufgedeckt und gezeigt, dass vermeintlich abstrakte Bedrohungen, wie z.B. durch Cyber-Angriffe, auch auf scheinbar unbedeutende Geschäftsbereiche große Wirkung entfalten können. Die damit verbundenen Risiken, die letztlich auch für die plenum Gruppe bestehen, haben jedoch auch die Sensibilität für die Themen Resilienz und IT-Sicherheit sowie den Bedarf an der Umsetzung konkreter Lösungsmaßnahmen auf Kundenseite deutlich erhöht und sorgen damit für eine stabile Nachfrage für unsere Lösungsexpertise. Auch die aufgrund der Corona-Kontaktbeschränkungen abrupt eingeführte Remotearbeit wurde zunächst als großes Risiko für unser Geschäftsmodell bewertet, da der direkte, informelle Kontakt zu unseren Kundenansprechpartnern wichtig für die Qualität der geleisteten Projektarbeit ist. Rückblickend hat sich die neue dezentrale Zusammenarbeit jedoch auch als positiv erwiesen. Neben den konkret eingesparten Reisekosten erhalten die Consultants zusätzliche Freiräume, die flexibel in Abstimmung mit den Kunden genutzt werden. Dies erhöht die Attraktivität des Beratungsberufs und verbessert die Chancen im Wettbewerb um die besten Talente. Neben der attraktiven Unternehmensgröße ist dies ein weiteres Argument für plenum, auf dem umkämpften Fachkräftemarkt auch zukünftig erfolgreich zu sein. Nach der Überwindung der ersten Schockwellen der Coronakrise nimmt das Marktwachstum wieder Fahrt auf. Gleichzeitig steigt aufgrund der volatilen Marktbedingungen sowie der Herausforderungen in der Personalbeschaffung der Druck auf kleinere Beratungshäuser, die über keine hinreichende Infrastruktur verfügen. Im Umkehrschluss ergeben sich hieraus attraktive anorganische Wachstumschancen für die plenum Gruppe. IX. PrognoseberichtBeratermarktGemäß der aktuellen BDU Marktstudie (Facts & Figures 2022) sind die deutschen Unternehmensberatungen optimistisch ins neue Jahr gestartet. Die Prognose zeichnet dabei ein besonders positives Bild für mittelgroße Beratungsgesellschaften und rechnet für das Kalenderjahr 2022 mit einem allgemeinen Marktwachstum von über 10,5%. Dieser positiven Erwartung stehen eine Vielzahl erheblicher, in Teilen kaum kalkulierbarer Risiken aus der noch nicht abschließend überwundenen Coronapandemie, den gestörten Lieferketten, der gestiegenen Inflation sowie in Verbindung mit dem Ukrainekrieg gegenüber. Angesichts der Risikosituation erwartet der Markt ein überproportionales Wachstum für die Bereiche IT-Datenschutz und Informationssicherheit sowie für die Themenfelder Sanierungsberatung und Lieferkettenmanagement, welches sich nahezu über alle Branchen gleichermaßen erstreckt. Branchenübergreifend sehen wir darüber hinaus einen Schwerpunkt in den Digitalisierungsfragestellungen zur Flexibilisierung der fachlichen und technischen Strukturen sowie zur Absicherung der Geschäftsmodelle. Die Resilienz der Geschäftsmodelle wird bei zunehmender Unsicherheit zu einem strategischen Erfolgsfaktor. Gleiches gilt für den Anpassungsbedarf in Folge des European Green Deal bzw. die verbindliche Umsetzung der Corporate Sustainability Reporting Directive (CSRD) für mittelgroße Unternehmen. Diese regulatorisch und gesellschaftlich geforderten Veränderungen werden eine Vielzahl von Unternehmen vor große strategische und kurzfristig zu bewältigende Herausforderungen stellen. Geschäftsstrategie 2022Wir bleiben unserer langfristigen Wachstumsstrategie treu. Der Blick auf die Markt- und Wettbewerbsentwicklung der letzten Jahre unterstreicht, dass die Geschäftsmodelle in der Beratung mit wachsender Unternehmensgröße tendenziell stabilere und höhere Wachstumsraten bzw. höhere durchschnittliche Margen ermöglichen. Mit einer Umsatzverdopplung in den vergangenen fünf Jahren auf rund 24.000 Tsd. Euro für das Geschäftsjahr 2022 sind wir auf unserem Weg schon ein gutes Stück vorangekommen und sehen uns in unserer Zielsetzung bestätigt. Im Geschäftsjahr 2022 werden wir unsere internen Stärken rund um das bestehende Beratungsportfolio ausbauen und uns insbesondere auf das organische Wachstum in unseren Kernberatungsfeldern und -branchen konzentrieren. In diesem Zuge suchen wir Senior Partner sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aller Qualifikationslevel, die das plenum Geschäftsmodell durch ihre fundierte Expertise in den Kernthemen oder unsere Lieferfähigkeit durch eine starke Branchenverankerung in den drei Kernbranchen Finanzinstitute (Banken, Sparkassen, Spezialfinanzierer, Leasing- und Factoring Unternehmen, Kapitalverwaltungs-, Asset-Servicing-Gesellschaften), Energie & Mobilität und Versicherungen kurzfristig verstärken. Parallel wird die Zusammenarbeit mit RFC auf den laufenden Kundenengagements sowie im Vertrieb sukzessive intensiviert, um das zusätzliche gemeinsame Potenzial zu entfalten. Die Einbettung in die internen Prozesse und Verfahren startet zwar im laufenden Geschäftsjahr, erfolgt im Sinne einer friktionsarmen Integration aber erst im Geschäftsjahr 2023. Für unseren differenzierten Marktauftritt in der Energiebranche verwenden wir weiterhin die Marke "plenum.bluberries". "plenum.unik" steht für innovative Digitalisierungsfragestellungen für den breiteren Mittelstand und die Marke "plenum" für alle anderen Beratungsfelder und marktbezogenen Aktivitäten. Die gut eingeführte Marke "RFC Professionals" wird zunächst weiter genutzt und ggf. im Rahmen einer gesteuerten Integration in den nächsten Jahren in plenum aufgehen. Neben dem am aktuellen Leistungsprofil ausgerichteten organischen Wachstum werden wir weiterhin anorganische Optionen wahrnehmen, soweit diese mittelfristig lukrativ und strategisch wirkungsverstärkend in Verbindung mit den bestehenden Fähigkeiten der plenum Gruppe sind. Neben dem Beratungsgeschäft sind hier auch Investitionen in Servicemodelle oder Software denkbar. AusblickDie aktuelle gesamtwirtschaftliche und politische Lage lässt für das laufende Geschäftsjahr keine konkrete Prognose zu. Die Bundesregierung geht aktuell noch von einem Wirtschaftswachstum von 2,2% bezogen auf das Bruttoinlandsprodukt (BIP) aus. Im Falle einer Zuspitzung der Energieversorgungsengpässe rechnet die Bundesbank jedoch ggf. mit einer gesamtwirtschaftlichen Reduktion des BIP in Höhe von 2,8%. Für unsere Kernbranchen oder auch einzelne Kunden ergeben sich hieraus erhebliche, nicht vorhersehbare Einflüsse auf die Geschäftsentwicklung bzw. Investitionsbereitschaft. Unter der optimistischen Annahme eines stabilen Entwicklungsszenarios, in dem weder die Auswirkungen des Ukrainekrieges noch die Folgen der Coronapandemie über das aktuelle Maß hinausgehen und die Inflation im aktuellen Rahmen verbleibt, erwarten wir eine insgesamt gute Geschäftsentwicklung mit einem im Hinblick auf die RFC Konsolidierung bereinigten Umsatzwachstum zwischen 5% und 10% auf über 24.000 Tsd. Euro im Geschäftsjahr 2022 sowie eine deutliche Verbesserung des EBITDA für die plenum Gruppe. Aufgrund der konzernübergreifenden Steuerung und des großen Gewichts der plenum AG innerhalb der Gruppe, gilt die prozentuale Konzernprognose gleichermaßen auch für die plenum AG. Geschäftspolitische Überlegungen können jedoch zu Verschiebungen von Umsatz und Ergebnis unter den Konzerngesellschaften führen und damit kann eine leicht unterschiedliche Entwicklung der plenum AG und des Konzerns letztlich nicht ausgeschlossen werden. Schlusserklärung des Vorstands gemäß § 312 AktGUnsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften und Maßnahmen nach den Umständen, die uns zu dem Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen oder die Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch, dass Maßnahmen getroffen oder unterlassen wurden, nicht benachteiligt worden. BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die plenum AG:PrüfungsurteileWir haben den Konzernabschluss der plenum AG, Frankfurt am Main und ihrer Tochtergesellschaften (der Konzern) - bestehend aus der Konzernbilanz zum 31. Dezember 2021, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, dem Konzerneigenkapitalspiegel und der Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 sowie dem Konzernanhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den zusammengefassten Lagebericht der plenum AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2021 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse scrollen
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts geführt hat. Grundlage für die PrüfungsurteileWir haben unsere Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts in Übereinstimmung mit§ 317 HGB unter Beachtung der vom Institut für Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von den Konzernunternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Konzernabschluss und den zusammengefassten LageberichtDie gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Konzernabschlusses, der den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Konzernabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Konzernabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten -falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Konzernabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit des Konzerns zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des zusammengefassten Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Konzernlageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Konzernlagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses des Konzerns zur Aufstellung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Konzernabschlusses und des zusammengefassten LageberichtsUnsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Konzernabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der zusammengefasste Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Konzernabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Konzernabschluss und zum zusammengefassten Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Konzernabschlusses und zusammengefassten Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus scrollen
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Frankfurt, den 24. Mai 2022 RSM
GmbH
A. Kramer, Wirtschaftsprüfer S. Varughese, Wirtschaftsprüfer |
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