PRO DV AG

Dortmund

Konzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2013 bis zum 31.12.2013

Bericht des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2013 alle ihm, gemäß dem Aktiengesetz und der Satzung obliegenden Aufgaben, wahrgenommen. Er hat die Geschäftsführung bei der Leitung des Unternehmens überwacht und war in Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen eingebunden. Der Vorstand wurde bei der Leitung des Unternehmens umfassend durch den Aufsichtsrat beraten.

Beratungsschwerpunkte

Die Unternehmensleitung hat den Aufsichtsrat regelmäßig durch Monatsberichte über die laufende Geschäftsentwicklung informiert. Darüber hinaus ist der Aufsichtsrat, wenn erforderlich, schriftlich als auch mündlich über Angelegenheiten von besonderer Bedeutung informiert worden. Er hatte stets den erforderlichen Überblick über die geschäftliche Entwicklung.

Im Geschäftsjahr 2013 haben vier Sitzungen, je eine im Quartal, stattgefunden. Bei den Sitzungen war der Aufsichtsrat jeweils vollständig vertreten. Da der Aufsichtsrat lediglich drei Mitglieder umfasst, wurden im Berichtszeitraum keine Ausschüsse gebildet.

Schwerpunkte bei der Beratung des Unternehmens waren die weitere Entwicklung der Gesellschaft in den Geschäftsfeldern Safety & Security Solutions sowie Consulting. Darüber hinaus bildeten die Finanz- und Liquiditätsplanung einen Beratungsschwerpunkt. Die transparente Zusammenarbeit zwischen Vorstand und Aufsichtsrat ermöglichte es, eventuelle Abweichungen von Plänen und Zielen unmittelbar durch den Vorstand zu erläutern bzw. vom Aufsichtsrat prüfen zu lassen und Maßnahmen einzuleiten. Die Entwicklung der Geschäftsfelder Safety & Security Solutions als auch der Consulting erfüllte die Erwartungen für 2013 nicht.

Prüfung des Jahresabschlusses

Den Prüfungsauftrag haben wir ordnungsgemäß der von der Hauptversammlung gewählten Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Moore Stephens AuditTeam AG, Dortmund, erteilt. Sie hat Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht der PRO DV AG sowie den nach HGB aufgestellten Konzernjahresabschluss und Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013 geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Dem Aufsichtsrat haben Jahresabschluss und Lagebericht, Konzernjahresabschluss und Konzernlagebericht sowie die Prüfungsberichte des Abschlussprüfers vorgelegen. Der Aufsichtsrat hat in seiner eigenen Prüfung des Jahresabschlusses, des Lageberichts, des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts keine Ansatzpunkte für Beanstandungen festgestellt. Während der Bilanzsitzung am 05.03.2014 war der Wirtschaftsprüfer anwesend, um die Unterlagen zu erläutern und Fragen des Aufsichtsrats zu beantworten. Der Aufsichtsrat billigte den vom Vorstand vorgelegten Jahresabschluss sowie den Konzernabschluss und schließt sich dem Ergebnis der Abschlussprüfung an. Der Jahresabschluss der PRO DV AG für das Jahr 2013 ist somit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns schließt sich der Aufsichtsrat an.

Wir danken dem Vorstand und allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für Ihre engagierte Arbeit im Geschäftsjahr 2013.

 

Dortmund, im März 2014

Prof. Dr.-Ing. Rolf Windmöller, Vorsitzender des Aufsichtsrats

Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 2013

I. Grundlagen des Unternehmens

1. Geschäftsmodell des Unternehmens

Im abgelaufenen Geschäftsjahr führte die PRO DV AG die Geschäftsfelder Safety & Security sowie Consulting unverändert fort. Nachfolgend eine Kurzbeschreibung der zwei Unternehmensbereiche:

Safety & Security Solutions

Der Bereich Safety & Security Solutions mit den Themen Zivil- und Bevölkerungsschutz, Krisenmanagement bei Betreibern kritischer Infrastrukturen und den Beratungs- und IT-Lösungen deNIS IIplus (deutsches Notfall-Vorsorge-Informations-System) sowie SaSIS (Safety and Security Information System) bildet das Kerngeschäft der PRO DV AG.

Consulting -> PRO DV Consulting GmbH

Als eigenständige GmbH und 100%-iges Tochterunternehmen bündelt die PRO DV Consulting GmbH unsere Aktivitäten der Beratungsleistungen im Geschäftsprozess- und IT-Architektur Management. Die Gesellschaft hat ihren Sitz in Nürnberg. Im Business Consulting analysieren, modellieren und optimieren wir die Geschäftsprozesse unserer Kunden; in der IT-Architekturberatung sorgen wir dafür, dass die Systeme unserer Kunden zukunftssicher sind und bleiben.

2. Forschung und Entwicklung

Im Berichtszeitraum investierten wir ca. 4,1 (Vorjahr: 4,8) Personenjahre an Ingenieurleistungen in Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Bereich der zivilen Sicherheit und kritischen Infrastrukturen in den vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderten Verbundforschungsprojekten. Im Rahmen des Ende 2012 begonnenen Verbundforschungsprojektes RescueLAB entwickeln wir prototypisch IT-Komponenten, die die Dokumentation und Nachbereitung von (Krisen-) Übungen verbessern soll. Ende 2013 erhielten wir die Zusage für das Verbundforschungsprojekt InterKom. Ziel dieses Vorhabens ist es, die Sicherheitslage der Bevölkerung von Ballungsgebieten zu verbessern. PRO DV erforscht und entwickelt (prototypische) IT-Systeme zur Unterstützung von interkommunalem Risikomanagement und interorganisationalem Krisenmanagement.

II. Wirtschaftsbericht

1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen

Die Markt- und Branchenentwicklung in der IT zeigte in 2013 ein indifferentes Bild. Laut dem Branchenbarometer des BITKOM (Bundesverband Informationswirtschaft, Telekom-munikation) vom 15.Juli 2013 verschlechterte sich der BITKOM-Branchenindex gegenüber dem ersten Halbjahr 2013 von 64 auf 55 Punkte.

Zwar konnten 57% der Unternehmen ihre Umsätze steigern, 29% mussten jedoch rückläufige Einnahmen hinnehmen. Für das Gesamtjahr 2013 rechneten 19% der Unternehmen mit einem Umsatzrückgang und 68% mit steigenden Einnahmen. Bei der Beschäftigungsentwicklung wollen 52% der befragten Unternehmen zusätzliches Personal einstellen, 12% gehen dagegen von einem Personalabbau aus.

Nach den Vorabergebnissen vom 5. Dezember 2013 der jährlich erstellten Capgemini-Studie sollen die IT-Budgets der potentiellen Anwender in 2014 wieder leicht ansteigen. 39% (Vorjahr 41%) der von Capgemini im Rahmen der IT-Trend-Studie befragten IT-Verantwortlichen gehen davon aus, dass ihnen erst in 2014 leicht gestiegene Budgets zur Verfügung stehen.

Dem aktuellen Branchenbarometer des BITKOM vom 28.01.2014 folgend, verbesserte sich der BITKOM-Branchenindex gegenüber dem Vorjahr wieder von 55 auf 67 Punkte. Mehr als drei Viertel (78%) der Unternehmen rechnen wieder mit steigenden Umsätzen im laufenden Jahr. Etwa 11% gehen dagegen von einem Umsatzrückgang aus.

Für die Mehrheit mittelständischer IT-Anbieter erfüllten sich die Erwartungen im Berichtsjahr. Trotz gestiegener Nachfrage bestand jedoch weiterhin ein anhaltender Margendruck.

Kunden treffen ihre Investitionsentscheidungen rational und erwarten effiziente Lösungen für ihre spezifischen Anforderungen. Entscheidungen werden unter Wachstums- und Rentabilitätsgesichtspunkten getroffen. Im Mittelpunkt steht hier der erzielbare Nutzen. Bedarf besteht einerseits bei der Beratung individueller, kundenbezogener Prozesse und andererseits bei standardisierten Softwareprodukten. Von leistungsstarken Anbietern werden gleichermaßen IT-, Branchen- und Geschäftsprozess-Kenntnisse erwartet. Marktorientierte, langfristig erfolgreiche Lieferanten müssen die Betriebsabläufe ihrer Kunden kennen. Neben kundenspezifischem Know-how müssen sie die IT-Prozesse ihrer Kunden begleiten und zukunftssicher gestalten. Software und Services sind so zu kombinieren, dass sich Projekte schnell amortisieren und somit kostengünstig umsetzen lassen.

2. Geschäftsverlauf

Insgesamt entsprach der Geschäftsverlauf im Bereich Safety & Security Solutions, dem Kerngeschäft der PRO DV AG, nicht unseren Erwartungen. Dennoch führte er zu einem positiven EBIT in Höhe von 22 T€ (Vorjahr 71 T€).

Bei den öffentlichen Auftraggebern verlängern sich die Akquisitionsphasen weiter. Die Entwicklung bei unseren Industriekunden, den Betreibern kritischer Infrastrukturen, verlief dagegen vielversprechender. Hier konnten neue Kunden gewonnen werden. Für 2014 rechnen wir mit weiteren Aufträgen aus diesem Segment.

In der PRO DV Consulting konnte das Geschäft nicht, wie noch Anfang des Jahres erwartet, weiter ausgebaut werden. Im Zeitraum Mitte Mai bis Mitte Oktober führten ungeplante Freikapazitäten zu einer Minderauslastung. Durch eine Konzentration auf unsere Kernthemen und weitere Vertriebsanstrengungen konnten wir zum Jahresende hin unser unsere Kapazitäten deutlich besser auslasten und unser Geschäft wieder ausweiten.

Wesentliche Ereignisse des Geschäftsjahres

Das abgelaufene Geschäftsjahr stand im Zeichen der Bestandskundenbetreuung. Die Wartung und Pflege des deutschen Notfallvorsorge-Informationssystem (deNIS IIplus) für das BBK (Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe) und die Bundesländer konnte vertieft werden. Dies wurde durch die wiederholte Verlängerung der Wartungs- und Pflegeverträge für 2013 und darüber hinaus bestätigt. Leider kam es bei Kunden aus dem öffentlichen Bereich nicht zur Vergabe erwarteter neuer Aufträge, was somit noch nicht zur gewünschten Ausweitung des Geschäftes in diesem Bereich führte.

Neben unseren Kunden aus dem öffentlichen Bereich gewannen wir mit unserem Krisenmanagement-Know-how weitere Projekte bei Betreibern kritischer Infrastrukturen wie Energie- und Wasserversorgern sowie Übertragungsnetzbetreibern.

Mit unserem Produkt ÜSA-Übungssteuerung haben wir eine Alleinstellung am deutschen Markt. Hier gelang es in 2013 mehrere Dienstleistungsprojekte (Krisenübungen) umzusetzen.

Dem Bedarf nach modular kombinierbaren, einfach bedienbaren Anwendungsbausteinen für die Krisenarbeit in Landkreisen, Städten sowie der Privatwirtschaft kommen wir mit unseren neu entwickelten Anwendungen SaSIS nach. Hier haben sich bereits erste Projekte ergeben.

3. Lage

a) Ertragslage

Umsatz- und Auftragsentwicklung

Die Konzernumsatzerlöse der PRO DV AG beliefen sich im Berichtszeitraum auf 2.443 T€ (Vorjahr: 2.837 T€). Der Bestand an fertigen und unfertigen Leistungen belief sich auf 6 T€ (Vorjahr: 4 T€). Es wurden keine Entwicklungsleistungen aktiviert.

Im Berichtszeitraum erhielten wir Aufträge für neue Projekte mit einem Gesamtvolumen von 2.893 T€ (Vorjahr 3.145 T€). Am 31. Dezember 2013 betrug der Auftragsbestand insgesamt 1.580 T€ (Vorjahr 1.457 T€).

Erläuterung der Ergebnisstruktur

Im Berichtsjahr belief sich das Rohergebnis auf 2.427 T€ (Vorjahr: 2.710 T€). Die ertragswirksamen Zuwendungen der öffentlichen Hand im Rahmen von Förderprojekten beliefen sich im abgelaufenen Berichtszeitraum auf 326 T€ (Vorjahr: 350 T€). Im Personalbereich entstanden Aufwendungen in Höhe von 1.854 T€ (Vorjahr: 2.048 T€). Der Entwicklung lag eine bedingt ausreichende Auslastung der verfügbaren Kapazitäten zugrunde.

b) Finanzlage

Liquiditätsanalyse

Der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit belief sich auf 94 T€ (Vorjahr: -135 T€), der Cashflow aus Investitionstätigkeit aufgrund der Investitionen in das Anlagevermögen auf-7 T€ (Vorjahr: -14 T€). Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit beträgt 0 T€ (Vorjahr: -30 T€).

Die Liquidität des Konzerns hat sich im Berichtsjahr leicht verbessert und ermöglicht jederzeit der Erfüllung aller Zahlungsverpflichtungen nachzukommen.

An Finanzmitteln standen zum Stichtag 23 T€ (Vorjahr: 4 T€) zur Verfügung. Zur Bewahrung der Liquidität verfügt die Gesellschaft über eine ausreichende Kontokorrentlinie. Das kurzfristige Fremdkapital belief sich auf 379 T€ (Vorjahr: 517 T€). Dementsprechend ergibt sich eine Liquidität ersten Grades von 6,1 % (Vorjahr: 0,8 %). Die ausreichende Liquiditätsbasis zeigt sich durch die Liquidität zweiten Grades von 112,6 % (Vorjahr: 112,2 %). Die Liquidität dritten Grades beträgt 124,1 % (Vorjahr: 113,0 %).

Investitionen

Insgesamt investierten wir im Berichtszeitraum 7 T€ (Vorjahr: 14 T€) Euro, die ausschließlich auf Sachanlagen entfielen, wobei der Schwerpunkt im Bereich der Büro- und Geschäftsausstattung lag. Indem wir diese auf modernem und sicherem Stand halten, bleibt die Leistungsfähigkeit unserer Teams gewährleistet.

c) Vermögenslage

Die Bilanzsumme belief sich am 31. Dezember 2013 auf 493 T € (Vorjahr: 621 T€). Das Eigenkapital betrug zum Stichtag 102 T€ (Vorjahr: 92 T€).

Das Umlaufvermögen lag am 31. Dezember 2013 bei 470 T€ (Vorjahr: 584 T€). Somit ist der Großteil (95 %; Vorjahr: 94 %) des Vermögens lediglich kurzfristig gebunden.

Mitarbeiter

Im Berichtszeitraum wurden durchschnittlich 21 Mitarbeiter. (Vorjahr: 22) beschäftigt.

Vergütungssystem

Das Vergütungssystem der Konzerngesellschaften ist leistungsorientiert. Es besteht neben festen Vergütungsanteilen aus variablen Gehaltsbestandteilen und zusätzlichen sozialen Leistungen. Der variable Gehaltsbestandteil wird sowohl von der persönlichen Zielerreichung als auch von der Erreichung der Unternehmensziele beeinflusst.

4. Finanzielle Leistungsindikatoren

Wir ziehen für unsere Unternehmenssteuerung die Kennzahlen EBIT und Ergebnis je Aktie heran. Daneben verfügt die Gesellschaft zur Steuerung über eine Kostenstellenrechnung.

Das operative Ergebnis (EBIT) der Gesellschaft für den Berichtszeitraum beläuft sich auf 22 T€ (Vorjahr: 71 T€).

Demnach ergibt sich ein Ergebnis je Aktie von 0,002 Euro (Vorjahr: € 0,017 €).

III. Nachtragsbericht

Seit dem 31. Dezember 2013 ergaben sich mit Ausnahme der oben bereits dargestellten Sachverhalte keine Ereignisse von besonderer Bedeutung.

IV. Prognosebericht

Entwicklung des wirtschaftlichen Umfelds

Die LÜNENDONK®-Studie 2013 „DER MARKT FÜR IT-BERATUNG UND IT-SERVICE IN DEUTSCHLAND“ zeigt eine mögliche, nicht unrealistische Marktentwicklung der Branche. Mittelfristig, das heißt für den Zeitraum 2013 bis 2018, sehen die Studienteilnehmer die Entwicklung des IT-Beratungs- und Systemintegrations-Marktes folgendermaßen. So prognostizieren 89,0 Prozent einen Wachstumspfad im Bereich „über 0 bis 5 Prozent“ p.a., gut jeder Zehnte (11,0%) rechnet mit einem jährlichen Marktwachstum von „über 5 bis 10 Prozent“, und kein Anbieter erwartet jährliche Wachstumsraten von „über 10 Prozent“. Allerdings prognostiziert auch keiner der Studienteilnehmer für den Zeitraum 2013 bis 2018 p.a. einen stagnierenden Markt oder einen durchschnittlichen Marktrückgang.

Das Wachstum der neuen Themen innerhalb der IT entwickelt sich teilweise zu Lasten alter IT-Technologien, wie beispielsweise den Client Server- oder PC-Lösungen. Dieses dokumentiert aber auch deutlich, welche Innovationskraft der IT-Branche innewohnt.

Derzeit stehen die Themen IT-Sicherheit, Cloud Computing und Mobile Computing im Focus der Branche.

IT-Sicherheit

Mit der zunehmenden Digitalisierung und Vernetzung der Wirtschaft sowie vieler privater Lebensbereiche entwickelt sich das Thema IT-Sicherheit zu einem bedeutenden Wirtschaftsfaktor. Potentielle Gefahren durch Angriffe auf Rechnernetze und Datenbestände können zur existentiellen Bedrohung für Unternehmen führen. Der Gefahr gilt es durch geeignete Maßnahmen und Lösungen entgegenzuwirken.

Cloud Computing

Unter Cloud Computing versteht man die Bereitstellung von skalierbaren Datenspeichern und Rechnerleistung in einem Dienstleistungsrechenzentrum. Anstatt auf lokalen Rechnern, nutzt der Kunde über eine leistungsstarke Netzinfrastruktur die IT-Ressourcen eines Providers.

Mobile Computing

Durch den Markterfolg leistungsstarker Handys (PDA) bzw. der Tablet Computer setzt das Mobil Computing in Verbindung mit dem Internet seinen Siegeszug in sämtlichen geschäftlich wie privaten Lebensbereichen fort. Nach Einschätzung des BITKOM sollen bis 2015 zwei Drittel aller Bundesbürger ein Smartphone nutzen. Diese Entwicklung findet insbesondere zu Lasten des Wachstums der Desktop und Notebook Computer statt.

Sowohl nach Einschätzung des BITKOM als auch nach den Erhebungen von Capgemini sollte in 2014 durch steigende IT-Budgets ein moderater Umsatzanstieg der Branche erfolgen. Unter Berücksichtigung der eigenen F&E Aktivitäten und der Vergrößerung der Kundenbasis sieht sich die Gesellschaft gut aufgestellt und erwartet eine moderate, sich verbessernde Entwicklung.

Für das Geschäftsjahr 2013 haben wir mit einer besseren Entwicklung beim Auftragseingang und einem positiven operativen Ergebnis gerechnet. Bezüglich des Auftragseingangs haben sich unsere Erwartungen nicht bestätigt (Gesamtvolumen: 2.893 T€, Vorjahr: 3.145 T€). Das operative Ergebnis mit 22 T€ (Vorjahr: 71 T€) blieb ebenfalls hinter den Erwartungen.

Seit Dezember 2013 hat sich die Auslastung insbesondere im Bereich Consulting spürbar verbessert. Wir gehen davon aus, dass diese Entwicklung weiter anhält und wir auf den Wachstumspfad zurückkehren.

Unter der Voraussetzung, dass unsere Kunden die für das Jahr 2014 mit uns geplanten Investitionen auslösen und den Perspektiven aus der Weiterentwicklung unseres Produktes SaSIS für kommunale Kunden, Landkreise, Feuerwehren und die Industrie, bauen wir unsere Safety & Security Aktivitäten weiter aus und sollten ein verbessertes, positives Ergebnis erreichen.

Vor dem Hintergrund der Unsicherheit am Markt ist eine verlässlichere Prognose jedoch schwer möglich.

V. Chancen- und Risikobericht

1. Risikobericht

Risikopolitik

Die Risikopolitik der PRO DV Unternehmensgruppe ist daran ausgerichtet, den Unternehmenswert zu erhalten und zu steigern. Durch die Vorgehensweise soll das Eigenkapital mittelfristig gestärkt und weiterer Handlungsspielraum erreicht werden. Deshalb geht die Gesellschaft nur angemessene, überschaubare und beherrschbare Risiken ein, die zum Ausschöpfen der Erfolgspotenziale erforderlich sind und im Zusammenhang mit den Kernkompetenzen des Unternehmens stehen sowie eine angemessene Wertsteigerung erwarten lassen. Risiken, die nicht im Zusammenhang mit Kernprozessen stehen, werden nicht übernommen. Insgesamt überschreitet der aggregierte Risikoumfang die vorhandenen Risikodeckungspotenziale der PRO DV Unternehmensgruppe nicht. Gegenüber Lieferanten, Kunden und der Gesellschaft ist unser Verhalten fair und verantwortungsbewusst.

Risikomanagementsystem

Der Vorstand hat mit seinen Vorgaben unter Berücksichtigung des „Gesetzes zur Kontrolle und Transparenz im Unternehmen“ (KonTraG) den Rahmen für ein systematisches, effizientes der Unternehmensgröße angemessenes Risikomanagement geschaffen und damit seine Gesamtverantwortung wahrgenommen. Das Risikomanagementsystem unterstützt die Aufdeckung von Risikopositionen, deren Optimierung sowie die Wahrnehmung von Chancen. Dem operativen Management obliegt dabei die direkte Verantwortung zur Früherkennung, Steuerung und Kommunikation der Risiken. Die jeweils nächst höhere Ebene ist für die Kontrolle verantwortlich.

Im Rahmen des Risikomanagementsystems sowie in der regelmäßigen Berichterstattung berichten die Segmentverantwortlichen über den Eintritt, den Status und die wesentlichen Veränderungen bedeutender Risiken. Zu der Risikoberichterstattung gehört auch, dass die benannten Verantwortlichen den Vorstand regelmäßig über die aktuelle Risikolage informieren.

Risiken der Informationssicherheit

Angesichts der teilweise tiefen Integration von IT-gestützten Geschäftsprozessen zwischen dem Unternehmen sowie mit Kunden, Lieferanten und Geschäftspartnern, vergrößern sich besonders die Gefahren im Zusammenhang mit der Informationssicherheit. Zur sicheren Abwicklung von Geschäftsprozessen findet deshalb eine ständige Überprüfung, Anpassung und Verbesserung der eingesetzten Informationstechnologien statt. Dabei werden die schon bestehenden Maßnahmen zur Informationssicherheit laufend weiterentwickelt, damit die mit der IT-gestützten Integration der Geschäftsprozesse verbundenen Risiken beseitigt oder zumindest begrenzt werden.

Projektrisiken

Erfahrene Projektleiter koordinieren und führen unsere Kundenprojekte sowie interne Entwicklungsprojekte. Bei ihren Aufgaben unterstützt sie ein Management- und Controllingsystem. Ausfallrisiken in Projekten versuchen wir wenn möglich durch Vorauszahlungsvereinbarungen mit Kunden zu minimieren, insbesondere bei Festpreisprojekten.

Finanzwirtschaftliche Risiken

Der PRO DV Konzern sorgt durch eine vorausschauende Liquiditätsplanung für eine Minimierung der finanzwirtschaftliche Risiken. In einem kontinuierlichen Prozess erstellt die Gesellschaft monatlich aktualisierte Liquiditätsanalysen und -prognosen. Aus der erwarteten Steigerung der Lizenzeinnahmen erwartet die Gesellschaft eine zusätzliche Stärkung der Liquidität.

Prozessrisiken

Im November 2011 wurde die PRO DV AG von der VR-Leasing Milvus GmbH & Co. Immobilien KG auf Zahlung der Immobilien-Leasingrate Sept. 2010 in Höhe von 30 T€ verklagt. Die Forderung umfasst eine Leasingrate des vom Insolvenzverwalter im Juni 2010 im eröffneten Insolvenzverfahren gekündigten Leasingvertrages. Nach Rechtsauffassung der PRO DV handelt es sich hier eindeutig um eine, im eröffneten Insolvenzverfahren entstandene und somit vom Insolvenzverwalter zu tragende Masseforderung. Eine erste Verhandlung vor dem Landgericht fand am 17.04.2013 statt. Das Landgericht bestätigte die Rechtsauffassung der PRO DV und wies die Klage ab.

In der Berufungsentscheidung vom 10.12.2013 hob das OLG Hamm die Entscheidung des Landgerichtes auf und verurteilte die PRO DV zur Zahlung der Leasingrate nebst Zinsen. In der Urteilsbegründung entschied das OLG, dass die PRO DV passiv legitimiert und zur Zahlung gegenüber der VR-Leasing Milvus GmbH & Co. Immobilien KG verpflichtet sei. Das OLG führte anschließend in der Begründung der Entscheidung aus, dass es sich bei der Leasingforderung eindeutig um eine Masseverbindlichkeit handelt und der PRO DV ein Schadensersatzanspruch gegenüber dem ehemaligen Insolvenzverwalter bzw. dem Treuhänder des Treuhandvermögens zusteht.

Personalrisiken

Wesentlicher Faktor für die Entwicklung der Unternehmensgruppe ist das Erkennen und erfolgreiche Managen von Risiken durch kompetente Mitarbeiter. Um diese zu sichern und zu stärken, streben wir eine langfristige Bindung der Mitarbeiter an das Unternehmen an. In diesem Zusammenhang messen wir der Fortbildung und Qualifizierung unseres Personals große Bedeutung bei. Die gestiegene Nachfrage nach qualifiziertem Personal am Markt birgt jedoch das Risiko erhöhter Fluktuation und steigender Personalkosten.

Risiken der künftigen Entwicklung

Risiken aus der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung bzw. aus der Veränderung politischer Grundsatzentscheidungen lassen sich derzeit nur schwer einschätzen. Deren Auswirkungen könnten negativen Einfluss auf unsere Geschäftsentwicklung haben. Um eine Steigerung der Auslastung sicherzustellen und auf Veränderungen des Marktes flexibel reagieren zu können, arbeiten wir in enger Abstimmung mit unseren Kunden. Das Vertriebs- und Kostenmanagement entwickeln wir konsequent fort. Bei der Weiterentwicklung unserer Produkte achten wir verstärkt auf erkennbaren Kundennutzen und deutlich verkürzte Return on Investment (RoI)-Zeiten.

Sollte sich eine verschlechternde gesamtwirtschaftliche Lage einstellen ist mit einem Nachfragerückgang bzw. mit einer weiteren Verlängerung der Akquisitionszeiten zu rechnen. Darüber hinaus bergen die Haushaltslagen des Bundes und der Länder gewisse Risiken. Hier stehen häufig die Wünsche der Kunden nicht im Einklang mit den zeitnah zur Verfügung stehenden Budgets. Bei Ausschreibungsverfahren der öffentlichen Hand sowie der privaten Wirtschaft, besteht generell das Risiko von Dumpingangeboten potenzieller Wettbewerber. Neben dem Risiko des weiterhin anhaltenden Preisdrucks, können verschlechterte Zahlungsmodalitäten, eventuelle Haushaltssperren oder das deutliche Überschreiten von Zahlungszielen ein weiteres Risiko darstellen.

Das Management hat Maßnahmen getroffen, um die Planungssicherheit weiter zu verbessern. Letztlich bestehen jedoch Risiken in der Produktentwicklung und im Projektgeschäft darin, Markttrends nicht frühzeitig zu erkennen und somit Kosten zu verursachen, die nicht durch zukünftige Erlöse abgedeckt werden.

2. Chancenbericht

Um unsere Marktstellung weiter auszubauen haben wir unser Produkt SaSIS um wesentliche Funktionalitäten erweitert. Als eingeführtes Informations- und Kommunikations-System für Führungsorganisationen in Stäben und Einsatzleitungen jeglicher Art wird das System den Anforderungen kommunaler Anwender, Landkreisen, Feuerwehren und der Industrie gerecht. Zukünftig erwarten wir mit der Entwicklung des Produktes eine größere Marktdurchdringung.

Des Weiteren bauen wir unsere Beratungsdienstleistungen zum Thema Krisenmanagement und Krisenübungen aus. Unsere Projektpartner sind hier neben den Bundes-, Landes- und Kommunalbehörden verstärkt Übertragungs- bzw. Transportnetz- und Verteilnetzbetreiber der Energie- und Wasserversorgung sowie Industrieunternehmen.

Mit der getroffenen Entscheidung verbessern wir unser Angebotsspektrum im Produkt- und Dienstleistungsbereich und stärken unsere Position im Markt.

3. Gesamtaussage

Zum jetzigen Zeitpunkt sind keine weiteren Risiken erkennbar, die zu einer dauerhaften, negativen Beeinträchtigung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage führen könnten.

 

Dortmund, 13. Februar 2014

Der Vorstand

Klaus Bullmann

Uwe Osterkamp

Konzernbilanz zum 31. Dezember 2013

Aktiva

    31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 215,00
II. Sachanlagen      
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung   12.457,00 15.021,00
III. Finanzanlagen      
Sonstige Ausleihungen   1.000,00 1.000,00
B. Umlaufvermögen      
I. Vorräte      
1. Unfertige Leistungen 0,00   4.187,50
2. Fertige Leistungen 5.850,00 5.850,00 0,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 334.462,38   422.449,39
2. Sonstige Vermögensgegenstände 106.900,59 441.362,97 153.468,10
III. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten   23.175,89 3.606,08
C. Rechnungsabgrenzungsposten   9.083,22 21.296,74
    492.931,08 621.243,81

Passiva

     
    31.12.2013
EUR
31.12.2012
EUR
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital 4.300.000,00   4.300.000,00
II. Gewinnrücklagen      
Gesetzliche Rücklage 9.780,37   9.780,37
III. Verlustvortrag 4.217.877,54   4.261.456,53
IV. Konzernjahresüberschuss 10.408,19 102.311,02 43.578,99
B. Rückstellungen      
1. Steuerrückstellungen 710,00   20.889,00
2. Sonstige Rückstellungen 172.910,00 173.620,00 202.810,00
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 17.191,90   85.444,06
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 123.808,78   143.025,78
3. Sonstige Verbindlichkeiten      
- davon aus Steuern: 54.453,97 EUR (Vorjahr: 45.154,47 EUR)
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 9.745,31 EUR (Vorjahr: 5.395,96 EUR) 64.199,28 205.199,96 64.726,64
D. Rechnungsabgrenzungsposten   11.800,10 12.445,50
    492.931,08 621.243,81

Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2013

    01.01. - 31.12.2013
EUR
01.01. - 31.12.2012
EUR
1. Umsatzerlöse   2.443.092,79 2.836.624,64
2. Erhöhungung des Bestands an unfertigen Leistungen   1.662,50 1.987,50
3. Sonstige betriebliche Erträge   456.201,00 489.301,52
4. Materialaufwand:      
Aufwendungen für bezogene Leistungen   473.886,99 618.390,88
5. Personalaufwand:      
a) Löhne und Gehälter 1.561.741,49   1.735.666,98
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung
- davon für Altersversorgung: 49.959,67 EUR (Vorjahr: 49.336,39 EUR) 292.752,40 1.854.493,89 312.156,64
6. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen   9.317,05 8.522,17
7. Sonstige betriebliche Aufwendungen   541.685,74 582.471,25
8. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   259,61 14,43
9. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   10.329,41 5.376,56
10. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   11.502,82 65.343,61
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   16,84 21.242,88
12. Sonstige Steuern   1.077,85 521,74
13. Konzernjahresüberschuss   10.408,13 43.578,99

Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2013

1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss, zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

1.1. Allgemeine Angaben zum Konzernabschluss

Der Konzernabschluss wurde auf der Grundlage der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktiengesetzes beachtet.

ln den Konzernabschluss ist neben der PRO DV AG, Dortmund, als Mutterunternehmen die PRO DV Consulting GmbH, Nürnberg, gemäß § 290 Abs. 1 HGB einbezogen.

Die PRO DV AG ist nach den in § 293 Abs. 1 HGB genannten Merkmalen von der Pflicht, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, befreit. Die Verpflichtung, einen Konzernabschluss und einen Konzernlagebericht aufzustellen, ergibt sich aus dem Regelwerk für das Marktsegment m:access der Börse München. Die PRO DV AG wird seit dem 16. November 2009 in diesem Marktsegment im Freiverkehr notiert.

1.2. Konsolidierungsgrundsätze

Dem Konzernabschluss liegen die Jahresabschlüsse der PRO DV AG sowie der einzubeziehenden PRO DV Consulting GmbH für den Zeitraum vom 01. Januar bis zum 31. Dezember 2013 zu Grunde.

Die Einzeljahresabschlüsse wurden unter Beibehaltung der für die Vorjahresabschlüsse angewendeten Grundlagen der Gliederungs-, Bilanzierungs- und Bewertungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Ergänzend zu diesen Vorschriften wurden die Regelungen des Aktien- und GmbH-Gesetzes beachtet.

Aufgrund der 100%igen Beteiligung der PRO DV AG an der PRO DV Consulting GmbH, Nürnberg, wurde die Kapitalkonsolidierung nach § 301 HGB im Wege der Neubewertungsmethode durchgeführt.

Forderungen und Schulden innerhalb des Konsolidierungskreises wurden gemäß § 303 HGB eliminiert (Schuldenkonsolidierung).

Zwischenergebnisse im Sinne des § 304 HGB sind nicht entstanden und waren damit nicht zu eliminieren.

Innerhalb des Konsolidierungskreises entstandene Umsatzerlöse und andere Erträge wurden mit den auf sie entfallenden Aufwendungen gemäß § 305 HGB verrechnet (Aufwands- und Ertragskonsolidierung).

1.3 Rechnungslegungsgrundsätze

Im Konzernabschluss sind sämtliche Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten, Aufwendungen und Erträge enthalten, soweit es gesetzlich nichts anderes bestimmt. Die Posten der Aktivseite sind grundsätzlich nicht mit Posten der Passivseite, Aufwendungen nicht mit Erträgen verrechnet worden.

Das Anlagevermögen weist nur Gegenstände aus, die dazu bestimmt sind, dem Geschäftsbetrieb dauernd zu dienen. Aufwendungen für die Gründung des Unternehmens und für die Beschaffung des Eigenkapitals sowie für immaterielle Vermögensgegenstände, die nicht entgeltlich erworben wurden, wurden nicht bilanziert.

Rückstellungen wurden nur im Rahmen des § 249 HGB und Rechnungsabgrenzungsposten nach den Vorschriften des § 250 HGB gebildet.

Die Wertansätze der Eröffnungsbilanz des Geschäftsjahres stimmen mit denen der Schlussbilanz des vorangegangenen Geschäftsjahres überein. Bei der Bewertung wurde von der Fortführung des Konzerns ausgegangen. Die Vermögensgegenstände und Schulden wurden einzeln bewertet.

Es ist vorsichtig bewertet worden, namentlich sind alle vorhersehbaren Risiken und Verluste, die bis zum Abschlussstichtag entstanden sind, berücksichtigt worden, selbst wenn diese erst zwischen Abschlussstichtag und der Aufstellung des Jahresabschlusses bekannt geworden sind.

Gewinne sind nur berücksichtigt worden, wenn sie bis zum Abschlussstichtag realisiert wurden. Aufwendungen und Erträge des Geschäftsjahres sind unabhängig vom Zeitpunkt der Zahlung berücksichtigt worden.

Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert.

Sachanlagen wurden zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger Abschreibungen bewertet.

Grundlage der planmäßigen Abschreibung war die voraussichtliche Nutzungsdauer des jeweiligen Vermögensgegenstandes. Ihnen liegt die lineare Methode zugrunde.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungs- oder Herstellungskosten bis € 410,00 wurden voll abgeschrieben.

Die Finanzanlagen wurden mit den Anschaffungskosten bewertet.

Die fertigen Leistungen wurden zu Verkaufspreisen angesetzt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände wurden mit dem Nennbetrag unter Abzug gebotener Wertberichtigungen angesetzt. Für zweifelhafte Forderungen wurden Einzelwertberichtigungen gebildet. Dem allgemeinen Kreditrisiko bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurde zusätzlich durch eine ausreichend bemessene Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen.

Die Steuerrückstellungen betreffen eine noch nicht angemeldete Pauschalversteuerung nach § 37b EStG.

Der Wert der sonstigen Rückstellungen berücksichtigt alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Die Rückstellungen wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

2. Erläuterungen zur Konzernbilanz

2.1. AKTIVA

A. Anlagevermögen

Die Aufgliederung der Anlageposten uns ihre Entwicklung im Geschäftsjahr sind aus dem beigefügten Anlagespiegel ersichtlich.

2.2. PASSIVA

A. Eigenkapital

Das gezeichnete Kapital der PRO DV AG beträgt T€ 4.300 und ist in 4.300.000 nennwertlose Aktien eingeteilt.

Der Vorstand ist ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrates das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 20. August 2014 durch Ausgabe neuer Stückaktien gegen Sach- und/oder Bareinlagen einmal oder mehrmals, insgesamt jedoch höchstens um € 2.150.000 zu erhöhen (genehmigtes Kapital).

B. Rückstellungen

Die sonstigen Rückstellungen beinhalten Rückstellungen für Verpflichtungen aus dem Personalbereich (T€ 63, Vj.: T€ 97), für ausstehende Rechnungen (T€ 31, Vj.: T€ 24), für Jahresabschluss- und Prüfungskosten (T€ 37, Vj.: T€ 39), für Aufsichtsratsvergütungen (T€ 17, Vj.: T€ 17), für die Aufbewahrung von Geschäftsunterlagen (T€ 7, Vj.: T€ 7) sowie für Prozesskosten und Verzugszinsen (T€ 18, Vj.: T€ 0).

C. Verbindlichkeiten

Sämtliche Verbindlichkeiten haben – wie im Vorjahr – eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.

Der Gesamtbetrag der Verbindlichkeiten, die durch Pfandrechte oder ähnliche Rechte gesichert sind, beträgt T€ 0 (Vj.: T€ 26) und betraf ausschließlich die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten. Die Verbindlichkeiten sind durch die Abtretung aller Forderungen (Globalzession A - Z ) gesichert.

2.3. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Umsatzerlöse

Tätigkeitsbereich 01.01. - 31.12.2013 01.01. - 31.12.2012
Safety & Security 959 T€ 987 T€
IT-Consulting 1.484 T€ 1.850 T€
  2.443 T€ 2.837 T€

Sonstige betriebliche Erträge

Die sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten im Wesentlichen Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (T€ 6, Vj.: T€ 11), Erträge aus der Auflösung von Verbindlichkeiten (T€ 14, Vj.: T€ 0), Erträge aus Verrechnungen (T€ 41, Vj.: T€ 33), Erträge aus Sachbezügen (T€ 36, Vj.: T€ 42), Erstattungen für Lohnfortzahlungen (T€ 6, Vj.: T€ 21) sowie Fördermittel des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (T€ 326, Vj.: 350). Es sind keine periodenfremde Erträge enthalten (Vj.: 20).

Sonstige betriebliche Aufwendungen

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten periodenfremde Aufwendungen in Höhe von T€ 6. Diese Aufwendungen resultieren aus einer Mietzahlung für das Jahr 2010.

2.4. Sonstige Pflichtangaben

Beteiligungsverhältnisse

Die Muttergesellschaft ist am Bilanzstichtag zu 100 % an der PRO DV Consulting GmbH, Nürnberg, beteiligt. Am 1. März 2013 wurde mit Wirkung zum 1. Januar 2013 ein Gewinnabführungsvertrag mit der PRO DV Consulting GmbH als beherrschte Gesellschaft geschlossen.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Aus mit mehrjähriger Laufzeit abgeschlossenen Miet- und Leasingverträgen bestehen Verpflichtungen in Höhe von insgesamt rd. T€ 120.

Aus auf unbestimmte Zeit abgeschlossenen Mietverträgen mit gesetzlicher Kündigungsfrist bestehen Verpflichtungen in Höhe von monatlich rd. T€ 8.

Mitarbeiter

Die durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres im Konzern beschäftigten Mitarbeiter beträgt 22 (Vj.: 22) Angestellte.

Mitglieder des Geschäftsführungsorgans

Im Geschäftsjahr 2013 waren ganzjährig zum Vorstand bestellt:

- Herr Dipl.-lng. Klaus Bullmann, Dortmund

- Herr Dipl.-lnform. Uwe Osterkamp, Duisburg

Mitglieder des Aufsichtsrats

- Herr Prof. Dr.-lng. Ralf Windmöller, Ennepetal, Vorsitzender, Berater für Energiewirtschaft

- Herr Siegfried W. Wenzel, Herten, stellv. Vorsitzender, Unternehmensberater

- Herr Michael Petmecky, Dortmund, Vorstand der Signal lduna Versicherungsgruppe

Für die nach § 314 Abs. 1 Nr. 6 Buchst. a) HGB verlangten Angaben über die Gesamtbezüge der dort bezeichneten Personen wird die Schutzklausel nach § 286 Abs. 4 HGB in Anspruch genommen.

Abschlussprüferhonorar

Das von dem Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2013 berechnete Honorar für die Abschlussprüfung beträgt T€ 18.

Latente Steuern

Differenzen zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen bestehen nicht. Das Wahlrecht zur Aktivierung von Latenzen auf Verlustvorträge wurde nicht ausgeübt. Aus der Konsolidierung haben sich keine Latenzen ergeben.

 

Dortmund, den 13. Februar 2014

Klaus Bullmann, Vorstand PRO DV AG

Uwe Osterkamp, Vorstand PRO DV AG

Entwicklung des Konzern-Anlagevermögens für das Geschäftsjahr 2013

  Anschaffungs- und Herstellungskosten
Stand am 01.01.2013
Zugang
Abgang
Umbuchung
Stand am 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 1.105,04 0,00 0,00 0,00 1.105,04
II. Sachanlagen          
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 34.636,56 6.540,05 2.167,80 0,00 39.008,81
III. Finanzanlagen          
Sonstige Ausleihungen 1.000,00 0,00 0,00 0,00 1.000,00
Gesamt 36.741,60 6.540,05 2.167,80 0,00 41.113,85
  Abschreibungen
AfA kumuliert 01.01.2013
Zugang
Abgang
AfA kumuliert 31.12.2013
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 890,04 213,00 0,00 1.103,04
II. Sachanlagen        
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 19.615,56 9.104,05 2.167,80 26.551,81
III. Finanzanlagen        
Sonstige Ausleihungen 0,00 0,00 0,00 0,00
Gesamt 20.505,60 9.317,05 2.167,80 27.654,85
  Bilanzwert
Buchwert 31.12.2013
Buchwert 31.12.2012
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 2,00 215,00
II. Sachanlagen    
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 12.457,00 15.021,00
III. Finanzanlagen    
Sonstige Ausleihungen 1.000,00 1.000,00
Gesamt 13.459,00 16.236,00

Konzernkapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2013

  2013
T€
2012
T€
Periodenergebnis vor außerordentlichen Posten 10,4 44,0
Abschreibungen (+) auf Gegenstände des Anlagevermögens 9,3 8,5
Zahlungsunwirksame Erträge -20,0 -11,0
  -0,3 41,5
Abnahme (-)/Zunahme (+) der Rückstellungen -44,3 53,3
Abnahme (+)/Zunahme (-) der Vorräte, der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 145,1 -108,0
Abnahme (-)/Zunahme (+) der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -6,2 -121,7
Cashflow aus der laufenden Geschäftstätigkeit 94,3 -134,9
Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -6,5 -14,4
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -6,5 -14,4
Auszahlungen aus der Tilgung von (Finanz-)Krediten 0,0 -30,0
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 0,0 -30,0
Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds 87,8 -179,3
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode -81,8 97,5
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 6,0 -81,8
Zusammensetzung des Finanzmittelfonds:    
Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten 23,2 3,6
Kurzfristige Kontokorrentverbindlichkeiten -17,2 -85,4
  6,00 -81,8

Konzerneigenkapitalspiegel für die Geschäftsjahre 2013 und 2012

  Mutterunternehmen
  Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Kumuliertes übriges Konzernergebnis Eigenkapital
  Stammaktien     Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung andere neutrale Transaktionen  
Stand: 31.12.2011 4.300.000,00 € 0,00 € -4.251.676,16 € 0,00 € 0,00 € 48.323,84 €
Ausgabe von Anteilen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Erwerb / Einbeziehung eigener Anteile 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Gezahlte Dividende 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Übrige Veränderungen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Konzern- Jahresüberschuss/ - fehlbetrag     43.578,99 €     43.578,99 €
Übriges Konzernergebnis     0,00 €     0,00 €
Konzerngesamtergebnis     43.578,99 €     43.578,99 €
Stand: 31.12.2012 4.300.000,00 € 0,00 € -4.208.097,17 € 0,00 € 0,00 € 91.902,83 €
  Minderheitsgesellschafter Konzerneigenkapital
  Minderheitenkapital Kumuliertes übriges Konzernergebnis Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung andere neutrale Transaktionen Eigenkapital  
Stand: 31.12.2011 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 48.323,84 €
Ausgabe von Anteilen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €  
Erwerb / Einbeziehung eigener Anteile 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €  
Gezahlte Dividende 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €  
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €  
Übrige Veränderungen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €  
Konzern- Jahresüberschuss/ - fehlbetrag       0,00 € 43.578,99 €
Übriges Konzernergebnis       0,00 € 0,00 €
Konzerngesamtergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 43.578,99 €
Stand: 31.12.2012 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 91.902,83 €
  Mutterunternehmen
  Gezeichnetes Kapital Stammaktien Kapitalrücklage Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital Kumuliertes übriges Konzernergebnis Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung andere neutrale Transaktionen Eigenkapital
Stand: 31.12.2012 4.300.000,00 € 0,00 € -4.208.097,17 € 0,00 € 0,00 € 91.902,83 €
Ausgabe von Anteilen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Erwerb / Einbeziehung eigener Anteile 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Gezahlte Dividende 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Übrige Veränderungen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €
Konzern- Jahresüberschuss/ - fehlbetrag     10.408,19 €     10.408,19 €
Übriges Konzernergebnis     0,00 €     0,00 €
Konzerngesamtergebnis     10.408,19 €     10.408,19 €
Stand: 31.12.2013 4.300.000,00 € 0,00 € -4.197.688,98 € 0,00 € 0,00 € 102.311,02 €
  Minderheitsgesellschafter Konzerneigenkapital
  Minderheitenkapital Kumuliertes übriges Konzernergebnis Ausgleichsposten aus der Fremdwährungsumrechnung andere neutrale Transaktionen Eigenkapital  
Stand: 31.12.2012       0,00 € 91.902,83 €
Ausgabe von Anteilen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €  
Erwerb / Einbeziehung eigener Anteile 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €  
Gezahlte Dividende 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €  
Änderungen des Konsolidierungskreises 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €  
Übrige Veränderungen 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 €  
Konzern- Jahresüberschuss/ - fehlbetrag       0,00 € 10.408,19 €
Übriges Konzernergebnis       0,00 € 0,00 €
Konzerngesamtergebnis 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 10.408,19 €
Stand: 31.12.2013 0,00 € 0,00 € 0,00 € 0,00 € 102.311,02 €

Bestätigungsvermerk

An die PRO DV AG, Dortmund

Wir haben den von der PRO DV AG, Dortmund, aufgestellten Konzernabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel – und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 01. Januar 2013 bis 31. Dezember 2013 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt.

Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns.

Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Dortmund, den 13. Februar 2014

MOORE STEPHENS
AUDITTEAM AG
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Weber, Wirtschaftsprüfer

Thissen, Wirtschaftsprüfer