mic AGMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2015 bis zum 31.12.2015Bilanz zum 31. Dezember 2015AKTIVA scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2015scroll
Anhang zum Jahresabschluss 2015Allgemeine HinweiseDer vorliegende Jahresabschluss wurde gemäß §§ 242 ff. und 264 ff. HGB sowie nach den einschlägigen Vorschriften des AktG und der Satzung aufgestellt. Es gelten die Vorschriften für Kapitalgesellschaften. Da die Gesellschaft im Freiverkehr notiert ist und der Freiverkehr kein organisierter Markt im Sinne des § 2 Abs. 5 WpHG ist, ist die mic AG als kleine Kapitalgesellschaft zu klassifizieren. Bei der Erstellung des Anhanges wurde von den Erleichterungen der §§ 274a, 288 HGB für kleine Kapitalgesellschaften teilweise Gebrauch gemacht. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gegliedert. Es handelt sich um einen geänderten Jahresabschluss. Die Änderung erfolgt gegenüber dem bisherigen Jahresabschluss, der vom Aufsichtsrat der Gesellschaft am 24. Juni 2016 gebilligt wurde. Darstellung der Änderungen, Gründe für die Änderung scroll
Zusammenfassung der Kernänderungen: scroll
Die vollzogenen Änderungen führen nunmehr zum Ausweis eines Jahresfehlbetrages i.H.v. EUR 35.727.623,66; vor Änderungen wurde ein Jahresüberschuss von EUR 1.423.598,53 ausgewiesen. Auf den Bilanzverlust wirken sich die vollzogenen Änderungen dahingehend aus, dass nunmehr ein Bilanzverlust von EUR 21.248.555,63 ausgewiesen wird; vor Änderungen wurde ein Bilanzgewinn EUR 15.902.666,56 ausgewiesen. Die vorstehend dargestellten Änderungen wurden erforderlich, weil der Gesellschaft nach Billigung des (ursprünglichen) Jahresabschlusses für 2015 Umstände bekannt wurden, die eine Neu-Bewertung der Beteiligungen und Ausleihungen zum 31. Dezember 2015 in dem vorstehend dargestellten Umfang notwendig gemacht haben. Infolgedessen gab der ursprüngliche Jahresabschluss 2015 ein unzutreffendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft wieder und war nach Einschätzung der für die Aufstellung und Feststellung des Jahresabschlusses 2015 zuständigen Gremien, nämlich des Vorstandes und des Aufsichtsrates, zu ändern. Die Umstände, die Vorstand und Aufsichtsrat dazu bewogen haben den (ursprünglichen) Jahresabschluss zu ändern waren die Folgenden:
Bilanzierungs- und BewertungsmethodenUnter Berücksichtigung der vorliegenden Unternehmensplanung werden zukünftig ausreichend finanzielle Mittel für die Aufrechterhaltung des Geschäftsbetriebes der Gesellschaft mit AG selbst zur Verfügung stehen, so dass bei der Bilanzierung und Bewertung von der Fortführung der Unternehmenstätigkeit auszugehen ist. Finanzielle Mittel für die Finanzierung der Beteiligungen werden nicht oder nur in einem sehr begrenzten Umfang zur Verfügung stehen, so dass bei der Bewertung der Beteiligungen von einem Szenario ausgegangen wurde, in dem sich die Beteiligungen innenfinanzieren oder, sofern realistisch möglich, durch Dritte finanzieren mit den dann jeweils erwartbaren Auswirkungen. Für die Aufstellung des Jahresabschlusses waren unverändert die nachfolgenden Bilan-zierungs- und Bewertungsmethoden maßgebend. Erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten bilanziert und werden, sofern sie der Abnutzung unterliegen, entsprechend ihrer Nutzungsdauer um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen ist zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und wird, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die Vermögensgegenstände des Sachanlagevermögens werden nach Maßgabe der voraussichtlichen Nutzungsdauer abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis zu einem Netto-Einzelwert von EUR 41000 sind im Jahr des Zugangs voll abgeschrieben bzw. als Aufwand erfasst worden. Bei den Finanzanlagen werden die Anteilsrechte und Wertpapiere zu Anschaffungskosten bzw. niedrigeren beizulegenden Werten und die Ausleihungen grundsätzlich zum Nennwert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind zum Nennwert angesetzt. Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der Aktivseite Ausgaben vor dem Abschlussstichtag ausgewiesen, sofern sie Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten. Sie sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (d. h. einschließlich zukünftiger Kosten- und Preissteigerungen) angesetzt. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden abgezinst. Verbindlichkeiten sind zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Auf fremde Währung lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten, sofern vorhanden, sind grundsätzlich mit dem Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögen Die Entwicklung der einzelnen Posten des Anlagevermögens ist unter Angabe der Abschreibungen des Geschäftsjahres im Anlagenspiegel dargestellt. Angaben zum Anteilsbesitz scroll
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Angaben basieren auf dem Abschluss zum 31. Dezember 2014 Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Forderungen in Höhe von TEUR 27 (Vorjahr: TEUR 26) mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten. Eigenkapital Das gezeichnete Kapital setzt sich wie folgt zusammen: Auf den Inhaber lautende Stammaktien
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Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 31. Juli 2013 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 04. September 2018 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 3.436.400,00 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2013/1). Das genehmigte Kapital beträgt zum Bilanzstichtag EUR 3.436,400. Mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 16. Februar 2015 wurde das Grundkapital um EUR 2.486.100,00 durch Ausgabe von 2.486.100 auf den Inhaber lautenden Aktien zu einem Ausgabebetrag von EUR 2,00 erhöht. Die Kapitalerhöhung wurde gegen Sacheinlage durchgeführt. Nach teilweiser Ausschöpfung beträgt das Genehmigte Kapital 2013/1 noch EUR 950.300,00. Die Eintragung der Kapitalerhöhung sowie die damit verbundene Änderung der Satzung erfolgten im Handelsregister am 21. April 2015. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 6. August 2015 wurde das noch vorhandene Genehmigte Kapital 2013/1 abgeschafft und ersetzt. Der Vorstand ist ermächtigt das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 8. Oktober 2020 gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu EUR 5.109.000,00 erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2015/1). Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 8. Oktober 2015. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 25. Juli 2012 wurde der Vorstand ermächtigt bis zum 25. Juli 2017 eigene Aktien der Gesellschaft mit einem auf diese Aktien entfallenden anteiligen Grundkapital von EUR 468.000,00, das entspricht 10% des zum Zeitpunkt der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals der mit AG, zu erwerben. Am 27. Februar 2015 hat der Vorstand beschlossen von dieser Ermächtigung Gebrauch zu machen. Im Rahmen eines Aktienrückkaufprogramms wurden im Zeitraum vom 2. März bis zum 31. Dezember 2015 eigene Aktien mit einem Gesamtwert von EUR 27.568,02 durch ein Kreditinstitut erworben. Die Aktien sind gemäß § 71 b AktG weder stimm- noch dividendenberechtigt und reduzieren die Anzahl der tatsächlichen stimm- und dividendenberechtigten Aktien. Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 06. August 2015 wurde Ermächtigungsbeschluss vom 25. Juli 2012 aufgehoben und ersetzt. Der Vorstand wurde ermächtigt, bis zum 6. August 2020 eigene Aktien der Gesellschaft mit einem auf diese Aktien entfallenden Grundkapital von EUR 1.021.800,00, das entspricht 10% des zum Zeitpunkt der Ermächtigung bestehenden Grundkapitals der mic AG, zu erwerben. Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 13. August 2014 wurde das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 240.000 durch Ausgabe von bis zu 240.000 neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien bedingt zu erhöhen (Bedingtes Kapital 2014/1). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Sicherung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen, die von der mic AG auf der Grundlage der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 13. August 2014 im Rahmen des Aktienoptionsplans 2014 ausgegeben werden. Die Eintragung erfolgte am 02. Oktober 2014. Weiterhin wurde in der Hauptversammlung beschlossen, das Grundkapital der Gesellschaft um bis zu EUR 1.075.250,00 durch Ausgabe von bis zu 1.075.250 neuen, auf den Inhaber lautende Stückaktien bedingt zu erhöhen (Bedingtes Kapital 2014/11). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Gewährung von Aktien an Inhaber von Options- bzw. Wandelschuldverschreibungen bzw. Wandlungspflichten nach Maßgabe der Wandelanleihebedingungen, die aufgrund des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 13. August 2014 bis zum 12. August 2019 von der Gesellschaft ausgegeben werden. Die Ausgabe der Aktien erfolgt zu dem nach Maßgabe des vorstehend bezeichneten Ermächtigungsbeschlusses jeweils zu bestimmenden Options- bzw. Wandlungspreis. Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 6. August 2015 wurde das Bedingte Kapital 200711 aufgehoben und durch ein neues ersetzt. Das Grundkapital der Gesellschaft wurde um EUR 555.800,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2015/1). Die bedingte Kapitalerhöhung dient der Sicherung von Bezugsrechten aus Aktienoptionen, die von der Gesellschaft im Rahmen des Aktienoptionsplans 2015 ausgegeben werden. Die Eintragung im Handelsregister erfolgte am 8. Oktober 2015. Die Entwicklung der Kapitalrücklage stellt sich wie folgt dar: scroll
Herr Carsten Maschmeyer, Hannover, hat uns am 27. April 2015 gemäß § 20 Abs. 6 AktG mitgeteilt, dass ihm nicht mehr unmittelbar mehr als der vierte Teil der Aktien an der mit AG gehört. Verbindlichkeiten Die Restlaufzeiten der Verbindlichkeiten sind im Verbindlichkeitenspiegel im Einzelnen dargestellt. scroll
Sonstige AngabenIm Geschäftsjahr wurde die Geschäftsführung der mit AG bis zum 30. April 2016 durch drei Vorstände wahrgenommen, namentlich die Herren Claus-Georg Müller, Dipl.-Ing., Manuel Reitmeier, Bankkaufmann, und Oliver Kolbe, Kaufmann. Der Vorstand Herr Manuel Reitmeier ist planmäßig zum 30. April 2016 ausgeschieden. Am 24. August 2016 wurde mit Herrn Christian Damjakob, Rechtsanwalt, wieder ein dritter Vorstand bestellt. Der Vorstand Herr Oliver Kolbe wurde am 04. September 2016 als Vorstand abberufen, ab diesem Zeitpunkt wurde die Geschäftsführung durch zwei Vorstände wahrgenommen. Herr Claus-Georg Müller (Chief Executive Officer), München, Vorstandsvorsitzender, verantwortlich für die Bereiche:
Herr Christian Damjakob (Chief Operation Officer), Berlin verantwortlich für die Bereiche:
Zudem hat Herr Damjakob übergangsweise Ressortverantwortungen vom Herrn Müller übernommen. Am 22. August 2017 hat Herr Müller sein Vorstandsamt niedergelegt. Zugleich wurde am 22. August 2017 Herr Andreas Empl, München, zum neuen Vorstand der mir AG bestellt. Die Bestellung von Herrn Damjakob ist zum 23. August 2017 planmäßig geendet. Daher ist Herr Empl seit dem 24. August 2017 Alleinvorstand der mit AG. Aufsichtsrat scroll
Sämtliche Aufsichtsräte waren für die Zeit bis zur Beendigung der Hauptversammlung, die über die Entlastung für das vierte Geschäftsjahr nach Beginn der Amtszeit (31. Juli 2013) beschließt, bestellt. Hierbei wird das Geschäftsjahr, in dem die Wahl erfolgt, nicht mitgerechnet. Sämtliche Aufsichtsräte haben mit Ablauf der Hauptversammlung vom 27. März 2017 ihr Amt niedergelegt. Auf dieser Hauptversammlung wurde Herr Ludwig erneut zum Aufsichtsrat gewählt, zusammen mit zwei neuen Aufsichtsräten. Der Aufsichtsrat der mit AG stellt sich daher seit dem 27. März 2017 wie folgt dar: scroll
Gewinnverwendung/Gewinnverwendungsvorschlag Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt: scroll
Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzverlust von EUR 21.248.555,63 auf neue Rechnung vorzutragen.
München, 08. Mai 2019 mic AG - Vorstand - Andreas Empl |
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