Scherzer & Co. AktiengesellschaftKölnJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Lagebericht des Vorstands 20141. Finanzwirtschaftliches Umfeld* Die größte Überraschung des vergangenen Jahres stellte der Renditeverfall von Staatsanleihen auf ein tieferes Niveau als zu Zeiten der Großen Depression in den 1930er Jahren dar. Die Rendite von zehnjährigen Bundesanleihen fiel zum Jahresende auf ein Rekordtief von 0,54% (Vorjahresstand: 1,93%) und erreichte damit das Niveau von japanischen und Schweizer Staatsanleihen (Japan: 0,33%; Schweiz: 0,32%). Als Katalysatoren fallender Renditen dienten neben dem globalen Trend zu immer niedrigeren Preissteigerungsraten (Disinflation) auch die enttäuschende Wachstumsdynamik in Europa und den Schwellenländern. In der Eurozone wurde erstmals seit Mitte 2009 wieder eine negative Inflationsrate veröffentlicht und global betrachtet verzeichnen bereits 16 Länder fallende Konsumentenpreise. Die deflationären Länder liegen dabei mehrheitlich in der Eurozone (Griechenland: -1,2%, Spanien: -1,1%, Estland: -0,6%, Belgien: -0,4%; Deutschland: -0,2%) bzw. in Europa (Ungarn: -0,7%, Polen: -0,6%, Schweden: -0,2%). In den USA betrug die Inflationsrate zuletzt immerhin noch +1,3%. Zahlreiche geopolitische Krisenherde beschäftigten die Welt im Jahr 2014. Der bewaffnete Konflikt auf der Halbinsel Krim, der zur Annektierung durch Russland führte, weitete sich auf die Ostukraine aus, wo prorussische Separatisten gegen ukrainische Truppen kämpfen. Sowohl die USA als auch die Europäische Union verhängten Sanktionen gegenüber Russland. In Westafrika grassierte eine der bisher größten Ebolafieber-Epidemien, bei der laut WHO mehr als 9.000 Menschen starben. Die Terrororganisation „Islamischer Staat“ (IS) eroberte militärisch Teile Syriens und des Iraks und rief ein Kalifat aus. Das Wachstum in den USA fiel aufgrund eines ungewöhnlich kalten Winters im ersten Quartal 2014 noch schwach aus, beschleunigte sich aber zunehmend im weiteren Jahresverlauf. Im dritten Quartal wuchs die US-amerikanische Volkswirtschaft mit einer geschätzten Jahresrate von 5,0% damit so stark wie zuletzt vor elf Jahren. Für das Gesamtjahr 2014 dürfte das US-Wachstum bei etwa 2,3% liegen (2013: +2,2%). Während sich die USA als Wachstumslokomotive entpuppte, entwickelte sich die Eurozone deutlich verhaltener. In den letzten beiden Jahren konnte sich keine Wachstumsdynamik entfalten. Immerhin sollte das Wachstum in 2014 bei etwa 0,8% liegen. Noch im Vorjahr schrumpfte die Wirtschaftsleistung der Eurozone um 0,4%. In Japan enttäuschte die Wirtschaftsentwicklung mit einer unerwarteten rezessiven Phase im zweiten und dritten Quartal 2014. Dahinter stand vor allem die vollzogene Mehrwertsteuererhöhung auf 8%. Aufgrund der deutlich sichtbaren konjunkturellen Bremsspuren sahen sich die Japaner gezwungen, die eigentlich geplante weitere Mehrwertsteuererhöhung vom Oktober 2015 auf April 2017 zu verschieben. Im Gesamtjahr dürfte Japan nur moderat um 0,3% gewachsen sein (2013: +1,6%). Verhaltener entwickelten sich auch die Schwellenländer: Unter den BRIC-Staaten rutschte Brasilien im zweiten Quartal in die Rezession und Volkswirte erwarten für das Gesamtjahr 2014 ein marginales Wachstum von 0,2% (2013: +2,5%). Nachdem die russische Wirtschaft bereits in 2013 nur um 1,3% expandierte, litt Russland nun zunehmend unter dem sich dramatisch abschwächenden Ölpreis und den Wirtschaftssanktionen. In China kühlte sich das Wachstum im vierten Jahr in Folge ab - auf geschätzte 7,4% in 2014 (2013: +7,7%). Zweistellige chinesische Wachstumsraten wie zuletzt in 2010 (+10,4%) und 2007 (+14,2%) gehören wohl der Vergangenheit an. Unter den BRIC-Staaten gelang es nur Indien, sein Wachstum zu steigern - von 4,7% in 2013 auf 5,5% in 2014. Seit 2014 werden die 1,2 Milliarden Inder von Narenda Modi regiert. Er steht für einen wachstumsfreundlichen Modernisierungskurs. Im globalen Kontext zeigen sich die Ökonomien derzeit in unterschiedlichen Phasen im Wirtschaftszyklus. Die USA laufen vorweg und sind bereits in einem fortgeschrittenen Stadium. Die Eurozone und Japan sind dagegen in einer wirtschaftlichen Stagnation gefangen und schaffen es nicht über die Startlinie hinweg. Auch in den vor einigen Jahren noch vom Wachstum verwöhnten Schwellenländern sieht die Situation seit dem Wirtschaftszenit im Jahr 2010 weiterhin alles andere als erfreulich aus. Als zentraler Impulsgeber für die Kapitalmärkte erwies sich erneut die Aktivität der Zentralbanken. Nachdem die britische Notenbank bereits im Jahr 2013 ihr Anleihekaufprogramm beendete, folgte in 2014 die US-Zentralbank Federal Reserve (Fed). Im Januar begann die Fed mit der schrittweisen Reduzierung ihres Anleihekaufprogrammes, um dieses dann schließlich im Oktober 2014 vollständig einzustellen. Trotz der Beendigung des dritten amerikanischen Quantitative Easing (QE)-Programms sind die Renditen zehnjähriger US-Staatsanleihen im Jahresverlauf von 3,0% auf 2,2% gefallen. Die solide und sich beschleunigende Konjunkturentwicklung im Jahresverlauf hätte eigentlich am langen Ende für höhere und nicht tiefere Renditen gesprochen. Der QE-Ausstieg seitens der Fed war jedoch gut vorbereitet und kommuniziert und daher in der Erwartungshaltung des Marktes bereits berücksichtigt. Ende Oktober 2014 überraschte dagegen die japanische Notenbank mit der Ankündigung, ihr QE-Programm um 30 Billionen Yen auszuweiten. Sie möchte nun jährlich für 80 Billionen Yen (entspricht momentan etwa 550 Mrd. Euro) Staatsanleihen, aber auch Aktien- und Immobilienfonds kaufen. Der staatliche Pensionsfonds wird seine Aktienquote erhöhen, wobei sowohl japanische als auch ausländische Aktien auf der Kaufliste stehen. Derzeit fährt die japanische Zentralbank global die expansivste Geldpolitik. Die Bilanzsumme der japanischen Notenbank ist mit 50% des Bruttoinlandsproduktes (BIP) bereits extrem hoch und die nun geplanten jährlichen Käufe entsprechen 14% des BIPs. Die Wertpapierkäufe übersteigen sogar das Neuemissionsvolumen. In der Konsequenz wird die Zentralbank sämtliche neu emittierten japanischen Staatsanleihen aufkaufen. Seit etwa zwei Jahren schwächt diese Politik den japanischen Yen. Die im Jahresverlauf fallende Inflationsrate sowie die wirtschaftliche Stagnation in der Eurozone ließen die europäischen Währungshüter ein umfangreiches Maßnahmenbündel verabschieden. Die Europäische Zentralbank (EZB) senkte den Leitzins in zwei Schritten von 0,25% auf 0,05%, offerierte neue Langfristkredite an Banken, beschloss den Kauf von forderungsbesicherten Wertpapieren (ABS) und führte Negativzinsen für Bankeinlagen ein (im Juni zunächst von 0% auf -0,1% und schließlich im September auf -0,2%). Überraschungspotenzial bot auch die chinesische Zentralbank: Die niedrige Inflation und sinkende Immobilienpreise veranlassten die Währungshüter im November zur Leitzinssatzsenkung um 0,4 Prozentpunkte auf 5,6% - die erste Senkung seit 2012. In deutlichem Kontrast zu den Erwartungen am Jahresbeginn zeigten sich die Staatsanleihemärkte weiterhin von einer freundlichen Seite. Wie beschrieben zeichnete sich in den vergangenen zwölf Monaten eine deflationäre Entwicklung ab, die sich insbesondere im zweiten Halbjahr durch den deutlichen Ölpreisrückgang beschleunigte. Die 10jährige Rendite der deutschen Bundesanleihe fiel von etwa 1,9% zu Jahresbeginn auf nur noch 0,5% Ende 2014, der deutsche Rentenindex (REXP) wies in diesem Umfeld eine erfreuliche Wertentwicklung von 7% auf. Bei den kurzen Laufzeiten spitzte sich die Situation weiter zu. Bundesanleihen mit Restlaufzeiten bis zu vier Jahren notieren inzwischen mit einer negativen Verzinsung. Wer heute der Bundesrepublik für vier Jahre Geld leiht, muss sogar noch etwas dafür zahlen, damit das Geld beim Staat sicher geparkt wird. Besonders drastisch reduzierten sich die Renditen von Euro-Peripherieanleihen. Die zehnjährigen Renditen von Italien und Spanien fielen von 4,1% auf 1,9% respektive von 4,1% auf 1,6%. Entsprechend überdurchschnittlich entwickelte sich der Gesamtindex von Euro-Staatsanleihen (iBoxx Euro Sovereigns Index), der im Jahresverlauf um stattliche 13% zulegte - und damit noch 5%-Punkte mehr lieferte als der REXP. Mit europäischen Unternehmensanleihen aus dem Investment-Grade-Bereich erzielten Anleger gemessen am iBoxx EUR Liquid Corporate 100 Index eine Gesamtrendite von 6%. Beeinflusst von der Notenbankpolitik kamen die Währungen in Bewegung: Zunächst kehrte mit dem klaren Bekenntnis der EZB zum Euro sukzessive Vertrauen in die Währung der Eurozone zurück. Bis in den Mai 2014 hinein wertete der Euro Richtung 1,40 gegen den US-Dollar auf. Ein nicht von allen Marktteilnehmern gewünschter Effekt, denn für viele Euro-Staaten führt eine starke Währung zu einer verminderten Wettbewerbsfähigkeit. Im zweiten Quartal mahnte EZB-Chef Mario Draghi den zu hohen Wechselkurs des Euro an und leitete damit den Trendwechsel ein. Zeitweise setzte gar eine abrupte Euro-Schwächephase ein, die sich bis Jahresende fortsetzte. Zum Jahresende entsprach ein Euro wieder 1,21 US-Dollar, in etwa das gleiche Niveau wie in der Eurokrise. Im Gesamtjahr 2014 wertete der US-Dollar gegenüber dem Euro um 14% auf. (*Quelle: DO Investment AG, Do-RM Special Situations Total Return I; Bericht der Verwaltungsgesellschaft) 2. Entwicklung der Finanzmärkte und ausgewählter Aktienindizes Der deutsche Leitindex (Dax) verhielt sich in diesem Umfeld erwartungsgemäß volatil und konnte mit einem kleinen Plus von 2,7 % erneut ein positives Jahresergebnis verbuchen. Die Small- und Midcap-Indizes folgten dieser Entwicklung und konnten mit einem Plus von 2,2% für den MDAX bzw. 5,9% für den SDax ebenfalls einstellige Zuwachsraten erzielen. Spitzenreiter war in 2014 erneut der TecDax, der mit 17,5% zweistellig zulegen konnte. Die weltweiten Aktienmärkte haben sich ebenfalls positiv entwickelt. Stellvertretend sei an dieser Stelle der MSCI World genannt, der in Euro gerechnet um 2,9% anstieg. Etwas schwächer, aber ebenfalls mit einer positiven Performance, entwickelten sich die europäischen Indizes. Der prominente EuroStoxx 50 verbesserte sich um 1,2%. Der Dow Jones Industrial konnte im Vergleich hierzu 7,5% zulegen. Von besonderer Bedeutung war im Jahre 2014 auch die Währungsseite. Eindrucksvoll wird dies an der in Euro umgerechneten Performance des Dow Jones Industrial von 22,4% im Vergleich zu 7,5% in lokaler Währung deutlich. Im Einzelnen schlossen ausgewählte Indizes im Jahr 2014 wie folgt ab: scroll
Auf den Rohstoffmärkten ist der unerwartet heftige Preisverfall des Rohöls hervorzuheben. Trotz zahlreicher geopolitischer Krisen und einer im Jahresverlauf robusten US-Konjunktur, fiel der Preis der Rohölsorte West Texas Intermediate (WTI) seit dem Jahreshoch von 107 US-Dollar im Juni 2014 um die Hälfte. Bei den Edelmetallen musste Silber mit 19% einen deutlichen Wertverlust hinnehmen, wohingegen der Goldpreis das Jahr 2014 mit einem minimalen Verlust von 2% beendete. Im Bereich der Industriemetalle fiel der Kupferpreis aufgrund verminderter industrieller Nachfrage um 17%. 3. Geschäftsentwicklung Das Geschäftsjahr 2014 verlief für die Scherzer & Co. AG erfreulich und schloss mit einem Gewinn ab. Damit konnte die Scherzer & Co. AG an das gute Geschäftsjahr 2013 anschließen. Im Berichtsjahr gab es verschiedene Portfolioveränderungen: Es wurden Positionen teilweise oder auch vollständig veräußert, neue Positionen wurden aufgebaut, bestehende Positionen aufgestockt. Teilveräußerungen fanden u.a. statt bei den Anteilen an der Edel AG, InVision AG, Nordwest Handel AG und Zeal Network SE (vormals Tipp24 SE). Vollständig veräußert wurden u.a. die gehaltenen Bestände in Alba SE, Curanum AG, Fortec Elektronik AG, IBS AG, MS Industrie AG, Pironet NDH AG, Rhön-Klinikum AG und WMF AG. Bei einer Reihe von Investments des Portfolios wurden dagegen attraktive Kurse im Berichtsjahr dazu genutzt, Positionen aufzustocken. Hierzu gehörten insbesondere Bastei Lübbe AG, DMG Mori Seiki AG, Lotto24 AG, Manz AG, Mobotix AG, PA Power AG und Württembergische Leben AG. Neu in das Portfolio aufgenommen wurden u. a. Anteile der Centrotec Sustainable AG, Delticom AG, Fair Value Reit AG, Goldbach Group AG, Homag AG, R. Stahl AG, Strabag AG, Thurella AG, Vossloh AG und WCM Beteiligungs- und Grundbesitz AG. Im Geschäftsjahr 2014 konnte das Portfolio der Nachbesserungsrechte erneut ausgebaut worden. Per Saldo konnten Nachbesserungsrechte im Umfang von rund 10 Mio. EUR generiert werden. Das Volumen an Nachbesserungsrechten zum Ende des Geschäftsjahres 2014 beträgt somit 97.903 TEUR nach 87.894 TEUR im Vorjahr. Je ausgegebener Aktie der Scherzer & Co. AG entspricht dies einem Nachbesserungsvolumen von 3,27 EUR (Vorjahr: 2,94 EUR). Maßgeblich für den Anstieg des Volumens waren Veräußerungen im Rahmen von Strukturmaßnahmen u.a. bei Essanelle Hairgroup AG, GBW AG, Generali Deutschland Holding AG, Röder Zeltsysteme AG und Sedo Holding AG. Das Nachbesserungsvolumen errechnet sich aus dem Produkt der Stückzahl der von einer Strukturmaßnahme betroffenen Aktien und dem zunächst festgesetzten Preis. Bei Verschmelzungen tritt an die Stelle des vom Hauptgesellschafter gewährten Preises der letzte verfügbare Börsenkurs. Aus diesen Nachbesserungsrechten können für die Scherzer & Co. AG in Zukunft wesentliche Ergebnisbeiträge entstehen, sofern im Anschluss in Spruchstellenverfahren Nachzahlungen auf den Abfindungspreis festgesetzt werden. Zur Erläuterung: Beispielsweise hat die Eintragung eines Squeeze-out-Beschlusses in das Handelsregister zur Folge, dass der Aktienbestand aus dem Wertpapierdepot des Minderheitsaktionärs ausgebucht und ein Geldbetrag entsprechend des festgelegten Abfindungspreises gutgeschrieben wird. Danach ist kapitalseitig das Verfahren zunächst abgeschlossen. Dennoch beginnt mit dem formalen Abschluss des Squeeze-outs ein neuer Handlungsabschnitt, bei dem inhaltlich regelmäßig der gezahlte Abfindungsbetrag gerichtsseitig überprüft wird. Bei diesen so genannten „Gerichtlichen Spruchstellenverfahren“ im Nachgang abgeschlossener Squeeze-outs (und anderer Kapitalstrukturmaßnahmen, wie Unternehmensverträgen und Verschmelzungen) wird untersucht, ob und gegebenenfalls wie hoch eine Nachbesserung zum Abfindungspreis anzusetzen ist. Hierzu werden häufig weitere Gutachten und Gegengutachten eingeholt, um komplexe Bewertungsfragen zu klären. Fast durchweg ziehen sich solche Verfahren über viele Jahre hin und bedürfen der kontinuierlichen inhaltlichen Begleitung. Sie enden mit einem abschließenden gerichtlichen Urteil oder einem Vergleich der teilnehmenden Parteien. Es ist die Geschäftspolitik der Scherzer & Co. AG, als Antragstellerin in Spruchstellenverfahren die weitere Werterhellung und Wertfindung zu betreiben und das Portfolio an Nachbesserungsrechten, auch „Abfindungsergänzungsansprüche“ genannt, kontinuierlich auszuweiten. Die Gesellschaft verzichtet dabei bewusst auf den in der Regel höheren Verkaufserlös an der Börse und lässt sich zum niedrigeren Gutachtenpreis abfinden. Nur so eröffnet sich aber auch die Chance, an den, zumindest in der Vergangenheit überwiegend höheren, Nachbesserungszahlungen, in größerem Umfang zu partizipieren. 4. Ertragslage Der positive Saldo der Position der Gewinn- und Verlustrechnung „Erträge aus Finanzinstrumenten“ in Höhe von 10.910 TEUR (Vorjahr 8.842 TEUR) setzt sich im Wesentlichen zusammen aus der teilweisen bzw. vollständigen Veräußerung einer Anzahl von Aktienpositionen unterschiedlicher Größe. Insgesamt sind aus der Veräußerung von Wertpapieren des Anlagevermögens 3.647 TEUR (Vorjahr: 660 TEUR) und bei der Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens 6.875 TEUR (Vorjahr: 7.645 TEUR) sowie aus Stillhalterschäften 246 TEUR (Vorjahr 537 TEUR) Gewinn erwirtschaftet worden. Außerdem wurden Erträge aus Nachbesserungsrechten in Höhe von 142 TEUR vereinnahmt. Relevante positive Ergebnisbeiträge lieferten u. a. IBS AG (2.196 TEUR), WMF AG (1.758 TEUR), Biotest AG (1.670 TEUR), InVision AG (1.183 TEUR), Easy Software AG (314 TEUR) und Curanum AG (231 TEUR). Aus der Veräußerung von Unternehmensanleihen konnten Kursgewinne von 108 TEUR (Vorjahr: 235 TEUR) erzielt werden. Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten in Höhe von 3.559 TEUR resultieren aus den mit Verlust abgeschlossenen Veräußerungsgeschäften von Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens sowie aus Stillhalterverlusten. Aus der Veräußerung von Wertpapieren des Anlagevermögens war im Geschäftsjahr ein Verlust von 156 TEUR (Vorjahr: 88 TEUR) zu verzeichnen. Bei der Veräußerung von Wertpapieren des Umlaufvermögens entstand in 2014 ein Verlust von 2.538 TEUR (Vorjahr: 903 TEUR). Aus Stillhaltergeschäften ist im Geschäftsjahr ein Verlust von 865 TEUR (Vorjahr 688 TEUR) entstanden. Die G + V Position „Sonstige betriebliche Erträge“ in Höhe von 98 TEUR (Vorjahr 976 TEUR) besteht im Wesentlichen aus den gesetzlich vorgeschriebenen Zuschreibungen auf Wertpapiere des Finanzanlagevermögens in Höhe von 81 TEUR (Vorjahr: 715 TEUR). Im Berichtsjahr wurden Abschreibungen auf den Wertpapierbestand des Finanzanlagevermögens und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens in Höhe von 3.822 TEUR (Vorjahr 1.441 TEUR) vorgenommen. Davon entfielen 1.446 TEUR (Vorjahr 132 TEUR) auf Abschreibungen auf das Finanzanlagevermögen und 2.376 TEUR (Vorjahr 1.309 TEUR) auf Wertpapiere des Umlaufvermögens. Die Personalkosten lagen in 2014 bei 555 TEUR (Vorjahr 452 TEUR). Die Gesellschaft beschäftigt am Bilanzstichtag vier eigene Mitarbeiter. Daneben wurde die allgemeine Verwaltung der Gesellschaft auch durch Fremdleistungen erbracht, die mit 27 TEUR (Vorjahr 27 TEUR) innerhalb der Position „sonstige betriebliche Aufwendungen“ ausgewiesen werden. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden mit 448 TEUR (Vorjahr 416 TEUR) ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurden Dividendenerträge vereinnahmt, die in der Position „Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens“ enthalten sind. Insgesamt wurden hier Erträge in Höhe von 1.622 TEUR (Vorjahr 937 TEUR) vereinnahmt. Auf der Zinsseite stehen Erträgen in Höhe von 142 TEUR (Vorjahr: 243 TEUR) Zinsaufwendungen in Höhe von 480 TEUR (Vorjahr 451 TEUR) gegenüber. Die Zinserträge sind ausgewiesen in der Position „Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge“. Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die Kosten der Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens und werden in der Position „Zinsen und ähnliche Aufwendungen“ in der G + V ausgewiesen. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Geschäftsjahr 2014 beträgt 3.900 TEUR (Vorjahr 6.552 TEUR); der Jahresüberschuss beträgt 3.776 TEUR (Vorjahr 5.975 TEUR). Das Ergebnis je Aktie nach DVFA/SG beträgt 0,13 EUR (Vorjahr 0,20 EUR). 5. Vermögenslage und Kapitalstruktur Die Scherzer & Co. AG weist zum Bilanzstichtag einen zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Kurswerten des Bilanzstichtages (unter Beachtung der Zuschreibungserfordernisse des § 253 Abs. 5 HGB) bewertetes Finanzanlagevermögen von insgesamt 24.273 TEUR (Vorjahr 21.119 TEUR) aus. Im Umlaufvermögen sind nach den vorgenannten Bewertungsgrundsätzen Wertpapiere in Höhe von 46.731 TEUR (Vorjahr 47.801 TEUR) aktiviert. Die sonstigen Vermögensgegenstände in Höhe von 559 TEUR (Vorjahr: 491 TEUR) betreffen im Wesentlichen Steuererstattungsansprüche (321 TEUR), abgegrenzte Forderungen aus Wertpapierverkäufen (113 TEUR) und abgegrenzte Stückzinserträge (117 TEUR). Das ausgewiesene Eigenkapital der Gesellschaft beträgt 47.403 TEUR (Vorjahr: 43.627 TEUR). Es setzt sich aus dem gezeichneten Kapital in Höhe von 29.940 TEUR (Vorjahr: 29.940 TEUR), der Kapitalrücklage in Höhe von 8.773 TEUR (Vorjahr: 8.773 TEUR), der gesetzlichen Rücklage in Höhe von 80 TEUR (Vorjahr: 80 TEUR), anderen Gewinnrücklagen in Höhe von 6.722 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) und dem Bilanzgewinn in Höhe von 1.888 TEUR (Vorjahr: 4.834 TEUR) zusammen. Die Steuerrückstellungen betragen 325 TEUR (Vorjahr 457 TEUR). Die sonstigen Rückstellungen wurden mit 1.346 TEUR (Vorjahr 1.629 TEUR) dotiert. Sie betreffen im Wesentlichen die Eindeckungskosten für Stillhaltergeschäfte 1.231 TEUR (Vorjahr: 1.516 TEUR), Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen 43 TEUR (Vorjahr: 27 TEUR) und Prozesskosten 32 TEUR (Vorjahr: 25 TEUR). Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 22.735 TEUR (im Vorjahr 24.028 TEUR) beziehen sich auf die Finanzierung des Finanzanlagevermögens und der Wertpapiere des Umlaufvermögens. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen betragen 40 TEUR (Vorjahr 173 TEUR). Sie betreffen noch im alten Jahr erworbene Wertpapiere, deren Wertstellung im neuen Jahr erfolgt. Die sonstigen Verbindlichkeiten von ausgewiesenen 123 TEUR (Vorjahr 27 TEUR) betreffen im Wesentlichen mit 89 TEUR die Stornierung eines Wertpapiergeschäfts und mit 17 TEUR Steuern und Sozialabgaben. Bezüglich der Fristigkeit und der Sicherheiten wird auf die Angaben im Anhang verwiesen. Das Grundkapital der Scherzer & Co. AG beträgt 29.940.000 EUR und ist eingeteilt in 29.940.000 Stückaktien. In der Hauptversammlung vom 3. Juni 2013 wurde der Vorstand durch eine entsprechende Satzungsänderung ermächtigt, in der Zeit bis zum 02.06.2018 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrats einmal oder mehrmals um bis zu insgesamt 14.970.000,00 EUR durch Ausgabe von bis zu 14.970.000 auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlage zu erhöhen. Die bilanzielle Eigenkapitalquote stellt sich zum Jahresultimo 2014 auf 65,9% (Vorjahr 62,4%). Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Scherzer & Co. AG zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Im Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts hat sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nicht wesentlich verändert. 6. Risiken und Risikomanagementsystem der Scherzer & Co. AG a) Beschreibung Die Volatilität der Aktienmärkte führt dazu, dass die Risiko- und Chancenpolitik der Gesellschaft insbesondere auf die Erreichung bzw. Absicherung eines nachhaltigen Vermögenswachstums ausgerichtet ist. Frühzeitige Reaktionen auf die sich verändernden Marktbedingungen sind hierzu erforderlich. Die Scherzer & Co. AG hat deshalb ein Risiko- und Chancenmanagementsystem installiert, das sie in die Lage versetzen soll, die sich aus den Märkten heraus ergebenden Chancen und Risiken zu identifizieren bzw. zu antizipieren. Unter anderem ermöglicht ein Realtime-Informationssystem dem Vorstand der Gesellschaft, schnell und effektiv Entscheidungen im Portfolio umzusetzen. Der Reportingprozess sieht vor, das Portfolio in Risiko- bzw. Chancenkategorien einzuteilen und mit einer Einschätzung des wahrscheinlichen Eintritts von werterhöhenden Ereignissen zu versehen. Das System basiert auf der Sichtung öffentlich zugänglicher Informationsmedien, wie Unternehmensberichten, dem Bundesanzeiger, Fachzeitschriften und dem Internet. Außerdem wird das System ergänzt durch die enge Zusammenarbeit mit externen Kapitalmarktexperten in den Banken und durch regelmäßige Besuche von Unternehmen, Hauptversammlungen und Kapitalmarktkonferenzen. Die Gesellschaft sichert ihr Portfolio teilweise durch Derivate ab. Die Finanzmarktkrise und die Eurokrise mit den damit verbundenen Turbulenzen an den Aktienmärkten haben dazu geführt, dass auch Portfoliounternehmen, denen ein hohes Maß an Kursstabilität zugebilligt wurde, in den letzten Jahren teilweise deutlichen Kursrückgängen unterworfen waren. b) Kreditrisiko Die Gesellschaft erwirbt Wertpapiere durch den Einsatz ihrer Eigenmittel und gegebenenfalls auch durch die Aufnahme von kurzfristig und mittelfristig fälligen Bankkrediten. Der in der Bilanz zum 31. Dezember 2014 ausgewiesene negative Saldo gegenüber Kreditinstituten beträgt 22.735 TEUR (Vorjahr 24.028). Die Gesellschaft achtet bei der Kreditinanspruchnahme darauf, dass der Kreditsaldo auf der Aktivseite durch Aktienpositionen an Gesellschaften unterlegt ist, bei denen Strukturmaßnahmen durchgeführt, angekündigt oder erwartet werden oder durch Wertpapiere, die einen Renten- oder rentenähnlichen Charakter aufweisen. Dies soll im Ergebnis dazu führen, dass auch bei größeren und länger andauernden Kursrückgängen an der Börse derart kreditfinanzierte Positionen aufgrund ihres vermuteten, überschaubaren Kursrisikos ein stabilisierendes Element im Gesamtportfolio der Scherzer & Co. AG darstellen. Die Auswirkungen der Finanzkrise auf die Bewertung von Unternehmen an der Börse haben gezeigt, dass auch Gesellschaften, denen eine hohe Kursstabilität beigemessen wird, sich gegebenenfalls den Kursverwerfungen nicht entziehen können. c) Transaktionsrisiko Im sogenannten Frosta-Urteil hat der Bundesgerichtshof 2013 entschieden, dass börsennotierte Unternehmen, die ein Delisting planen, ihren Aktionären keine Abfindung mehr anbieten müssen. Auch bedarf es dazu seitdem nur noch eines einfachen Vorstandsbeschlusses. Gerade Unternehmen, die von einem Großaktionär beherrscht werden, haben diese Möglichkeit seitdem verstärkt genutzt. Dadurch könnte sich für die Scherzer & Co. AG die Situation ergeben, dass in einem ihrer bevorzugten Investmentsegmente, nämlich von Großaktionären beherrschten Unternehmen, bei denen zukünftige Strukturmaßnahmen wahrscheinlich sind, die Anzahl von Investmentgelegenheiten zurückgeht und die Gesellschaft sich immer häufiger entscheiden muss, ob sie Investments trotz bevorstehenden Delistings halten will. d) Schuldnerrisiko Bei umgesetzten bzw. abgeschlossenen Strukturmaßnahmen schulden die Hauptgesellschafter den Minderheitsaktionären eine Abfindungszahlung, gegebenenfalls auch Ausgleichszahlungen, sowie eine potenzielle Nachbesserung (Abfindungsergänzungsansprüche aus Spruchstellenverfahren). Wegen der Dauer von Überprüfungsverfahren im Anschluss an Strukturmaßnahmen sind Minderheitsgesellschafter regelmäßig über längere Zeiträume dem Schuldnerrisiko ausgesetzt. Für die Scherzer & Co. AG bestehen im Falle von Abfindungsergänzungsansprüchen keine bilanziellen Risiken, da die Gesellschaft Nachbesserungsrechte nicht bilanziert. Im Zeitraum zwischen der Ankündigung und dem Vollzug von Strukturmaßnahmen sind sämtliche Schuldnerrisiken schlagend. Hierzu zählt die Scherzer & Co. AG auch das Scheitern (passiv) bzw. den Abbruch (aktiv) von Strukturmaßnahmen. e) Personenrisiko Im Berichtsjahr wurde die Scherzer & Co. AG durch zwei Vorstandsmitglieder vertreten. Die Gesellschaft beschäftigte im abgelaufenen Geschäftsjahr vier Mitarbeiter mit den erforderlichen Fachkenntnissen. Der Verlust der Dienste von Vorstandsmitgliedern und / oder der fachlichen Mitarbeiter könnte sich negativ auf die Geschäftsentwicklung und auf das Ergebnis der Scherzer & Co. AG auswirken. Dies bezieht sich gleichermaßen auf die Fähigkeit der Scherzer & Co. AG, sämtliche gesetzlichen und regulatorischen Vorschriften einer im Entry Standard der Frankfurter Wertpapierbörse notierten Gesellschaft einhalten zu können. f) Prozessrisiken Passivprozesse: Passivprozesse sind weder rechtsanhängig noch sind solche angedroht. Aktivprozesse: Die Gesellschaft ist Antragstellerin in verschiedenen gerichtlichen Verfahren zur Überprüfung der Angemessenheit von Abfindungszahlungen. Für die daraus resultierenden Kostenrisiken hat die Gesellschaft nach Rücksprache mit ihrem Rechtsbeistand nach kaufmännischem Ermessen ausreichend hohe Beträge in der Bilanz reserviert. 7. Chancen Chancen ergeben sich dort, wo die prognostizierte positive Entwicklung von Unternehmen und Märkten auch mit der tatsächlichen Entwicklung übereinstimmt oder diese sogar noch übertroffen wird. Bei künftigen Kurssteigerungen abgeschriebener Wertpapiere erfolgen buchmäßige Wertaufholungen maximal bis zu den Anschaffungskosten. Im Übrigen werden bei über den Anschaffungskosten hinausgehenden Kurswerten stille Reserven im Wertpapierbestand gelegt. Zudem können durch mögliche Erträge aus den Nachbesserungsrechten der Gesellschaft Ergebnisbeiträge generiert werden. 8. Aussichten für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 Beteiligungsunternehmen wie die Scherzer & Co. AG, welche nach HGB bilanzieren, weisen erst im Zeitpunkt der Veräußerung von Wertpapierpositionen ein realisiertes Ergebnis aus. Abschreibungen müssen jedoch zum jeweiligen Bewertungsstichtag vorgenommen werden. Hierzu gegenläufig sind die ebenfalls stichtagsbedingt zwingend zu bildenden Zuschreibungen gemäß § 253 Abs. 5 HGB zu sehen. Eine Ergebnisprognose abzugeben hieße, relativ genau zu wissen, wann einzelne Positionen des Anlage- und Umlaufvermögens zu welchem Preis veräußert werden. Hiernach müsste eine Prognose über das voraussichtliche Abschreibungserfordernis bei denjenigen Positionen abgegeben werden, die mutmaßlich zum nächsten Bilanzstichtag aktiviert werden. Danach wäre spiegelbildlich das ähnlich gelagerte Prognoseproblem der Zuschreibungen zu lösen. Des Weiteren kann der Ausgang von Spruchverfahren auf die Ertragssituation der Scherzer & Co. AG erhebliche (positive) Auswirkungen haben. Die Realisierung eines Ergebnisses ist oftmals von Faktoren abhängig, welche die Gesellschaft selbst nicht oder nur unwesentlich beeinflussen kann. Erst im Laufe des Jahres, wenn Ergebnisse in einem größeren Umfang realisiert wurden, lassen sich belastbarere Aussagen über die Gewinnentwicklung treffen. Dies kann aber dann für den konkreten Prognosezeitraum wiederum nur unter dem Vorbehalt gelten, dass sich für den Endpunkt dieses Prognosezeitraums das Abschreibungserfordernis bzw. das Zuschreibungserfordernis auf den Wertpapierbestand nicht wesentlich ändert. Es bleibt festzuhalten, dass die getätigten Investments aktiv bewirtschaftet und kontinuierlich auf ihre Qualität geprüft werden. Portfolioadjustierungen werden vorgenommen, wenn sich dies als zweckmäßig und Ziel führend erweist. Alle Investments werden regelmäßig auf ihre jeweiligen Exitoptionen geprüft. Der Investitionsschwerpunkt in Gesellschaften, die mittels so genannter „Corporate Action“ stärkere Veränderung erfahren, führt dazu, dass Zielkurse aufgrund von Vorgaben, wie beispielsweise einem relevanten 3-Monatskurs oder Bewertungsparametern in bestimmtem Umfang kalkulierbar sind. Ihr zeitlicher Anfall kann jedoch (im Regelfall) nicht hinreichend präzisiert werden. So können für die Geschäftsjahre 2015 und 2016 seitens des Vorstands der Gesellschaft nur positive Ergebnisse angestrebt aber nicht versprochen werden. Dies betrifft in gleicher Weise die Erzielung einer überdurchschnittlichen Rendite, die gleichfalls nur gewünscht aber nicht versprochen werden kann. Jedenfalls sind die gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten aus heutiger Sicht stark genug für eine Fortsetzung des konjunkturellen Aufschwungs. Die Basis für eine auskömmliche Portfolioentwicklung, ein ausgewogenes und werthaltiges Portfolio, ist ebenfalls bei der Scherzer & Co. AG gegeben. Damit hält die Gesellschaft an ihrem eingeschlagenen Weg fest: Durch nachhaltigen Vermögenszuwachs die Entwicklung des Unternehmens zu sichern und voranzutreiben. 9. Wesentliche Vorgänge in 2015 Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung sind in der Unternehmenssphäre der Scherzer & Co. AG nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.
Köln, im Februar 2015 Dr. Georg Issels, Vorstand Hans Peter Neuroth, Vorstand BilanzAktiva scroll
Gewinn- und Verlustrechnungscroll
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Ergebnisverwendungsvorschlag des Vorstands / der GeschäftsleitungIn der Hauptversammlung vom 18.05.2015 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn der Gesellschaft von EUR 1.887.894,34 wie folgt zu verwenden: scroll
AnhangInhaltsverzeichnis 1. Angaben und Erläuterungen zu Bestandteilen der Form, insbesondere der Gliederung des Jahresabschlusses 2. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung 3.1 Einzelposten des Anlagevermögens 3.2.1 Zusammensetzung des Grundkapitals 3.2.2 Genehmigtes Kapital 3.2.3 Bilanzgewinn 3.3 Sonstige Rückstellungen 3.4 Verbindlichkeiten 4.1 Aufgliederung der Erträge und Aufwendungen aus Finanzinstrumenten und der sonstigen betrieblichen Erträge nach Tätigkeitsbereichen 4.2 Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen 5.1 Angaben zu den Unternehmensorganen 5.2 Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB In den sonstigen Wertpapieren des Umlaufvermögens sind Anteile an einem Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10% enthalten. Das Anlageziel des Investmentvermögens ist die Erreichung angemessener Wertzuwächse durch Investition in Aktien, Rentenwerten, Geldmarktinstrumenten und sonstigen gesetzlich zulässigen Vermögenswerten. Im Aktienbereich konzentriert sich das Fondsmanagement auf Unternehmen in Spezial- und Sondersituationen. Der Schwerpunkt bei Rentenwerten liegt bei High Yield Anleihen. Überwiegend ist der Fonds in Titeln nationaler Emittenten investiert (Stand Investment Reporting per 30.12.2014). Terminkontrakte, Optionen und/oder Swaps können zur Absicherung eingesetzt werden. Der Wert i.S.v. § 36 InvG der Anteile liegt zum Bilanzstichtag bei 2.558.200,00 Euro und übersteigt den Buchwert damit um 226.930,00 Euro. Die Ergebnisse des Investmentvermögens werden thesauriert. Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe können sich nach den Fondsreglements bei umfangreichen Rückgaben von Anteilen ergeben, die nicht aus den flüssigen Mitteln und zulässigen Kreditaufnahmen des Fonds befriedigt werden können. 6 5.4 Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 5.4 Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer 1. Angaben und Erläuterungen zu Bestandteilen der Form, insbesondere der Gliederung des Jahresabschlusses Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Gliederungsvorschriften des § 266 HGB und den ergänzenden Vorschriften des AktG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Gewinne aus Wertpapierverkäufen und die Gewinne aus Stillhaltergeschäften in den Posten Nr. 1 (Erträge aus Finanzinstrumenten) sowie die Verluste aus Wertpapierverkäufen und die Verluste aus Stillhaltergeschäften in den Posten Nr. 2 (Aufwendungen aus Finanzinstrumenten) zusammengefasst. Diese Posten enthalten sowohl die Gewinne/Verluste aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens als auch diejenigen aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens sowie die Gewinne/Verluste aus Stillhaltergeschäften. Wir halten diese Darstellung für erforderlich, um unsere Geschäftstätigkeit zutreffender darstellen zu können. 2. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt. Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Unter den Finanzanlagen werden Anteile an einem verbundenen Unternehmen ausgewiesen, die im Vorjahr noch unter den Beteiligungen ausgewiesen wurden. Die Beteiligung wurde Ende 2013 auf 100% aufgestockt, so dass die Voraussetzungen eines verbundenen Unternehmens im Sinne des § 271 Abs. 2 HGB erfüllt sind. Die Bewertung erfolgte zu Anschaffungskosten. Die Wertpapiere des Anlage- bzw. Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet; soweit für deren Ermittlung eine Verbrauchsfolge (unterjährige Käufe/Verkäufe von Wertpapieren) zu unterstellen war, wurde nach der Durchschnittskostenmethode bewertet. Soweit die Kurswerte am Bilanzstichtag unter die Anschaffungskosten gesunken waren, wurden entsprechende Abwertungen nach § 253 Abs. 3 und 4 HGB vorgenommen. Bei wieder gestiegenen Kursen wurden zur Wertaufholung Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB durchgeführt. Die Obergrenze der Zuschreibungen liegt bei den ursprünglichen Anschaffungskosten. Die Wertpapierdepots sind an die finanzierenden Kreditinstitute verpfändet. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert bzw. mit dem niedrigeren Barwert (Körperschaftsteuerguthaben gem. § 37 KStG) ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken waren nicht vorhanden, eine Wertberichtigung wurde nicht vorgenommen. Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt. Die Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. 3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten 3.1 Einzelposten des Anlagevermögens Die Entwicklung des Brutto-Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel. 3.2 Angaben zum Kapital 3.2.1 Zusammensetzung des Grundkapitals Das Grundkapital beträgt 29.940.000,00 Euro. Es ist eingeteilt in 29.940.000 Stückaktien (davon durch genehmigtes Kapital im Vorjahr gezeichnet: 2.720.501 Stückaktien). 3.2.2 Genehmigtes Kapital Das genehmigte Kapital beträgt 14.970.000,00 Euro, eingeteilt in bis zu 14.970.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien. Das genehmigte Kapital wurde auf der Hauptversammlung vom 03.06.2013 beschlossen. 3.2.3 Bilanzgewinn Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt: scroll
3.3 Sonstige Rückstellungen Es handelt sich um Kosten der Aufsichtsratsvergütungen (43 TEUR), Kosten des Jahresabschlusses (17 TEUR), Tantieme Mitarbeiter (12 TEUR), ausstehenden Eingangsrechnungen (8 TEUR), gerichtliche Verfahrenskosten (32 TEUR), Aufwand für Archivierung (2 TEUR), sowie Prämienaufwand für Stillhalterpositionen (1.231 TEUR). 3.4 Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber Kreditinstituten. Die Angaben zur Restlaufzeit und zur Besicherung sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen: scroll
Die Sicherung der Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten erfolgte durch Abtretung von Wertpapierdepots und Bankguthaben. 4. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung 4.1 Aufgliederung der Erträge und Aufwendungen aus Finanzinstrumenten und der sonstigen betrieblichen Erträge nach Tätigkeitsbereichen Die Erträge aus Finanzinstrumenten (10.910 TEUR) setzten sich wie folgt zusammen: Gewinne in Höhe von 3.647 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens, Gewinne in Höhe von 6.875 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens, Erträge aus Nachbesserungsrechten von 142 TEUR sowie Gewinne Stillhaltergeschäften in Höhe von 246 TEUR. Die Aufwendungen aus Finanzinstrumenten (-3.559 TEUR) setzten sich wie folgt zusammen: Verluste in Höhe von -156 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens, Verluste in Höhe von -2.538 TEUR aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens, und Verluste aus Stillhaltergeschäften in Höhe von -865 TEUR. Die sonstigen betrieblichen Erträge (98 TEUR) setzen sich wie folgt zusammen: Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB Finanzanlagevermögen (81 TEUR), Erträge aus Zuschreibungen gem. § 253 Abs. 5 HGB Wertpapiere Umlaufvermögen 6 TEUR), Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen (10 TEUR) sowie Erträge aus Währungsumrechnungen (1 TEUR). 4.2 Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen Abschreibungen auf Wertpapiere sind immer außerplanmäßige Abschreibungen, da für Wertpapiere keine „planmäßigen“ Abschreibungen vorgenommen werden. In der GuV-Position Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sind daher 1.446 TEUR für außerplanmäßige Abschreibungen auf die Wertpapiere des Anlagevermögens enthalten. 4.3 Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von 1.312,70 Euro ( Vj.: 0,00 Euro). Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche aus der Währungsumrechnung in Höhe von 485,88 Euro (Vj.: 0,00 Euro). 5. Sonstige Angaben 5.1 Angaben zu den Unternehmensorganen Vorstand: Dr. Georg Issels, Kaufmann Hans Peter Neuroth, Kaufmann Die Gesamtbezüge des Vorstands betragen 453.979,88 Euro. Aufsichtsrat: Dr. Stephan Göckeler, Rechtsanwalt, Bad Honnef (Vorsitzender), Rolf Hauschildt, Investor, Düsseldorf (stellvertretender Vorsitzender), Dr. Dirk Rüttgers, Vermögensverwalter, München. Herr Dr. Göckeler ist außerdem
Herr Hauschildt ist außerdem
Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats belaufen sich auf 42.840,00 Euro. 5.2 Angaben nach § 285 Nr. 11 HGB RM Rheiner Fondskonzept GmbH, Köln Dieser Anteil wird in der Bilanz unter den verbundenen Unternehmen ausgewiesen. Der Geschäftsanteil beträgt 50.000,00 Euro bzw. 100,00% am Stammkapital von 50.000,00 Euro. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2013 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 75 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2013 beträgt 12 TEUR. Der geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 liegt noch nicht vor. RM Rheiner Management AG, Köln Der Anteilsbesitz umfasst 65.778 von 220.000 Aktien bzw. 29,90%. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2013 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 2.669 TEUR aus, der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2013 beträgt -181 TEUR. Der geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 liegt noch nicht vor. Allerthal-Werke AG, Köln Der Anteilsbesitz umfasst 278.028 von 1.200.000 Aktien bzw. 23,17%. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2014 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 14.097 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2014 beträgt 1.927 TEUR. Horus AG, Köln Der Anteilsbesitz umfasst 1.744.746 von 2.660.000 Aktien bzw. 65,59%. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2013 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 3.001 TEUR aus, der Jahresüberschuss für das Geschäftsjahr 2013 beträgt 149 TEUR. Der geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 liegt noch nicht vor. Q2M Managementberatung AG, Stuttgart Der Anteilsbesitz umfasst 173.000 von 553.514 Aktien bzw. 31,25%. Der Jahresabschluss zum 31.12.2012 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 48 TEUR aus, der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2012 beträgt -5 TEUR. Die Jahresabschlüsse für die Geschäftsjahre 2013 und 2014 liegen noch nicht vor. independent capital AG, Stuttgart Der Anteilsbesitz umfasst 253.101 von 1.126.178 Aktien bzw. 22,47%. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2013 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 1.014 TEUR aus, der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2013 beträgt -152 TEUR. Der geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 liegt noch nicht vor. Aldea Assekuranzmakler AG, Stuttgart Der Anteilsbesitz umfasst 367.919 von 1.500.000 Aktien bzw. 24,53%. Der geprüfte Jahresabschluss zum 31.12.2013 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von 531 TEUR aus, der Jahresfehlbetrag für das Geschäftsjahr 2013 beträgt -240 TEUR. Der geprüfte Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2014 liegt noch nicht vor. 5.3 Anteile an Investmentvermögen (§ 285 Nr. 26 HGB) In den sonstigen Wertpapieren des Umlaufvermögens sind Anteile an einem Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10% enthalten. Das Anlageziel des Investmentvermögens ist die Erreichung angemessener Wertzuwächse durch Investition in Aktien, Rentenwerten, Geldmarktinstrumenten und sonstigen gesetzlich zulässigen Vermögenswerten. Im Aktienbereich konzentriert sich das Fondsmanagement auf Unternehmen in Spezial- und Sondersituationen. Der Schwerpunkt bei Rentenwerten liegt bei High Yield Anleihen. Überwiegend ist der Fonds in Titeln nationaler Emittenten investiert (Stand Investment Reporting per 30.12.2014). Terminkontrakte, Optionen und/oder Swaps können zur Absicherung eingesetzt werden. Der Wert i.S.v. § 36 InvG der Anteile liegt zum Bilanzstichtag bei 2.558.200,00 Euro und übersteigt den Buchwert damit um 226.930,00 Euro. Die Ergebnisse des Investmentvermögens werden thesauriert. Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe können sich nach den Fondsreglements bei umfangreichen Rückgaben von Anteilen ergeben, die nicht aus den flüssigen Mitteln und zulässigen Kreditaufnahmen des Fonds befriedigt werden können. 5.4 Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer Die Firma beschäftigte im Geschäftsjahr vier Mitarbeiter.
Köln, den 11. Februar 2015 Der Vorstand Anlagespiegel zum 31.12.2014Scherzer & Co. AG, KölnEntwicklung des Anlagevermögens scroll
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Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis 31.12.2014Der Aufsichtsrat der Scherzer & Co. AG hat wie in den Vorjahren auch im Geschäftsjahr 2014 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, zeitnah und umfassend über die relevant erscheinenden Fragen der Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte, die Lage des Unternehmens einschließlich der Risikolage sowie über das Risikomanagement. Im Geschäftsjahr 2014 haben vier förmliche Sitzungen des Aufsichtsrats stattgefunden, nämlich am 21.03.2014, am 19.05.2014, am 26.09.2014 und am 04.12.2014. In diesen Sitzungen fasste der Aufsichtsrat die gebotenen Beschlüsse. Zudem fasste der Aufsichtsrat im fernschriftlichen Verfahren Beschlüsse. Der Aufsichtsrat hat innerhalb und außerhalb der Sitzungen vor allem die Überlegungen und Entscheidungen des Vorstands zu einzelnen Investments beratend begleitet und dabei insbesondere auch in den vom Aufsichtsrat bestimmten Grenzen zustimmungspflichtiger Geschäfte Engagements geprüft und über die Zustimmung entschieden. Der Aufsichtsrat diskutierte mit dem Vorstand im Geschäftsjahr ferner mehrfach den Einsatz von Finanzinstrumenten zur teilweisen Absicherung des Portfolios und legte hierzu entsprechende Richtlinien fest. Darüber hinaus behielt der Aufsichtsrat die Compliance-Themen der Gesellschaft im Blick und erörterte mit dem Vorstand verschiedene Personalangelegenheiten. In der Sitzung am 21.03.2014 befasste sich der Aufsichtsrat zudem mit dem Jahresabschluss der Gesellschaft für das Jahr 2013 und dessen Billigung, der Vorbereitung der Hauptversammlung 2014 (einschließlich der Beschlussvorschläge) sowie der Unternehmensplanung 2014. Der Aufsichtsrat hat den in der Hauptversammlung der Gesellschaft vom 19.05.2014 gewählten Abschlussprüfer, die Formhals Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH, mit der Durchführung der Jahresabschlussprüfung beauftragt. Der Jahresabschluss zum 31.12.2014 wurde unter Einbeziehung der Buchführung und des Lageberichts des Vorstands von dem Abschlussprüfer geprüft, der einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt hat. Der Prüfbericht wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrats durch den Abschlussprüfer mit Schreiben vom 26.02.2015 zugeleitet. Dieser Prüfbericht war in der Sitzung des Aufsichtsrats vom 09.03.2015 Gegenstand der Beratungen. Die Formhals Revisions- und Treuhand GmbH, vertreten durch die Abschlussprüfer Herrn Harald Formhals und Frau Stefanie Claire Blome, hat an der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats teilgenommen und stand dem Aufsichtsrat für ergänzende Auskünfte und Erläuterungen zur Verfügung. Auf der Basis eigener Prüfung des von dem Vorstand vorgelegten Jahresabschlusses und des Lageberichts sind keine Einwendungen zu erheben, und der Aufsichtsrat der Scherzer & Co. AG hat dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt und in der Sitzung vom 09.03.2015 den Jahresabschluss gebilligt, der damit festgestellt ist. Der Aufsichtsrat dankt Herrn Dr. Issels, Herrn Neuroth und den Mitarbeitern der Scherzer & Co. AG für ihren hohen Einsatz für das Unternehmen auch im Geschäftsjahr 2014.
Köln, den 09.03.2015 der Scherzer & Co. AG Dr. Stephan Göckeler, Vorsitzender des Aufsichtsrats sonstige BerichtsbestandteileAngaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 11.02.2015 festgestellt. BestätigungsvermerkBestätigungsvermerk Wir haben den Jahresabschluss – bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang – unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Scherzer & Co. AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2014 bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Köln, den 25.02.2015 Formhals Revisions- und Treuhand GmbH Harald Formhals, Wirtschaftsprüfer ppa. Stefanie Claire Blome, Wirtschaftsprüfer |
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