PROGEO Holding AktiengesellschaftGroßbeerenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2014 bis zum 31.12.2014Bilanz zum 31. Dezember 2014AKTIVA scroll
Anhang 2014Allgemeine AngabenDer Jahresabschluss der PROGEO Holding AG wurde auf der Grundlage der Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuchs aufgestellt. Bei der erstmaligen Aufstellung des Jahresabschlusses nach dem Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz (BilMoG) wurden die Vorjahresvergleichszahlen auf Grund des Wahlrechts des Art. 67 Abs. 8 Satz 2 EGHGB nicht angepasst. Ergänzend zu diesen Vorschriften waren die Regelungen des Aktiengesetzes zu beachten. Angaben, die wahlweise in der Bilanz, in der Gewinn- und Verlustrechnung oder im Anhang gemacht werden können, sind insgesamt im Anhang aufgeführt. Nach den in § 267 HGB angegebenen Größenklassen ist die Gesellschaft eine kleine Kapitalgesellschaft. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren erstellt worden. Von den größenabhängigen Erleichterungen nach §§ 274a, 276,288 Abs. 1 HGB wurde Gebrauch gemacht. Die Einzelpositionen des veröffentlichten Jahresabschlusses sind auf volle Euro auf- bzw. abgerundet. Mitzugehörigkeitsvermerke: Forderungen 2014 in der Bilanz mit € 455.669,79. Darin enthalten: Forderungen gegen verbundene Unternehmen in Höhe von € 429.440,67. Verbindlichkeiten 2014 in der Bilanz mit € 314.856,18. Darin enthalten: Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstitut MBS in Höhe von € 281.013,12. Bei den Rückstellungen für Pensionen wurden Aktivwerte und Passivwerte verrechnet. Nach Verrechnung der Aktivwerte in Höhe von T€ 283 der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen mit den Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 670 ergibt sich ein passiver Bilanzausweis in Höhe von T€ 387. Angaben zur Bilanzierung und Bewertung einschließlich steuerrechtlicher MaßnahmenBilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Entgeltlich erworbene immaterielle Anlagewerte wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und sofern sie der Abnutzung unterlagen, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten angesetzt und soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Bewegliche Gegenstände des Anlagevermögens bis zu einem Wert von € 410,00 wurden im Jahre des Zugangs voll abgeschrieben. Die Finanzanlagen betreffen Anteile an verbundenen Unternehmen und wurden zu Anschaffungskosten angesetzt und bewertet. Soweit erforderlich, wurde der am Bilanzstichtag vorliegende niedrigere Wert angesetzt. Für ungewisse Verbindlichkeiten aus Pensionsverpflichtungen wurden Rückstellungen gebildet. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Die Rückstellung für Pensionen wurde nach der Projected-unit-credit-Methode gebildet. Die Berechnung erfolgte unter Berücksichtigung des durchschnittlichen Marktzinses für eine pauschale Restlaufzeit von 15 Jahren von 4,53 % p. a., eines Rententrends in Höhe von 1,50 % p. a. und langfristigen Gehaltstrends von 1,00 % p. a. sowie den Sterbetafeln nach Dr. Klaus Heubeck „Richttafeln 2005 G". Durch die Umstellung der Bewertung ergab sich im Geschäftsjahr 2010 ein zusätzlicher einmaliger Rückstellungsbetrag i. H. v. € 67.304. Die Gesellschaft hat von der Übergangsregelung gemäß Art. 67 EGHGB Gebrauch gemacht. Von diesem Betrag wurden in den Geschäftsjahren 2010 bis 2014 insgesamt 5/15 (C 22.435) den Rückstellungen zugeführt und jeweils als außerordentlicher Aufwand ausgewiesen. Die Unterdeckung der Rückstellung beträgt danach am 31.12.2014 € 44.869 (Art. 67 EGHGB). Die Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen für Pensionsanwärter sind mit dem vom Versicherer mitgeteilten Deckungskapital zum 31.12.2014 angesetzt. Aufgrund von Einzahlungen und Erträgen hat sich der Aktivwert um T€ 27 auf T€ 283 erhöht. Da die Rückdeckungsansprüche an Pensionsanwärter verpfändet sind, erfolgt eine Saldierung mit der Pensionsrückstellung gemäß § 246 Abs. 2 HGB. Nach Verrechnung der Aktivwerte der verpfändeten Rückdeckungsversicherungen mit den Pensionsverpflichtungen in Höhe von T€ 670 ergibt sich ein passiver Bilanzausweis in Höhe von T€ 387. Die Sonstigen Rückstellungen wurden für alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei wurden alle erkennbaren Risiken berücksichtigt. Die Rückstellungsbildung wurde gem. § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet. Sämtliche Verbindlichkeiten wurden zum Erfüllungsbetrag angesetzt. Die Gesellschaft nimmt als kleine Kapitalgesellschaft die Erleichterungsvorschrift des § 274a Nr. 5 HGB in Anspruch und verzichtet auf die Abgrenzung latenter Steuern, die insbesondere auf die Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz, die aus der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen resultieren, zurückzuführen sind. Gegenüber dem Vorjahr abweichende Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Beim Jahresabschluss konnten die bisher angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden vollständig übernommen werden. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungDie Aufgliederung und Entwicklung des Anlagevermögens ist aus dem Anlagenspiegel zu entnehmen. Bei den liquiden Mitteln wurde zu Gunsten der ProGeo Monitoring GmbH ein Betrag i. H. v. T€ 75 zur Sicherung bestehender und künftiger Ansprüche an die R + V Versicherung abgetreten. Der Betrag unterliegt i. R. einer Festgeldanlage einer banküblichen Verzinsung. scroll
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Betrag der Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit > 5 Jahre und der Sicherungsrechte Der Gesamtbetrag der bilanzierten Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von mehr als 5 Jahren beträgt Euro 0,00 (Vorjahr: Euro 42.971,14). Zur Sicherung der Ansprüche aus eingeräumten Darlehen und Kreditrahmen, auch der Tochtergesellschaft, hat die PROGEO AG Grundpfandrechte (Grundschuld) in Höhe von € 1.186.856,00 (Vorjahr: € 1.186.856,00) bestellt sowie Miet- und Pachtzinsforderungen an die Kreditgeberin abgetreten. Zum Bilanzstichtag waren insgesamt T€ 281, durch Grundpfandrechte und Abtretungen von Miet- und Pachtforderungen besichert. Inanspruchnahme aus Haftungsverhältnissen Mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen ist nicht zu rechnen. Steuern vom Einkommen und Ertrag Die Steuern betreffen ausschließlich das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit. Verlustvortrag Der Bilanzverlust entwickelte sich wie folgt: scroll
Der Jahresabschluss wurde nach teilweiser Verwendung des Jahresergebnisses aufgestellt. In den Bilanzverlust 2014 wurde ein Verlustvortrag von € -1.754.404,01 einbezogen. Vorschlag zur Ergebnisverwendung Die Geschäftsführung schlägt in Übereinstimmung mit den Gesellschaftern die folgende Ergebnisverwendung vor: Der Jahresüberschuss beträgt Euro 8.884,60. Auf neue Rechnung werden Euro 8.884,60 vorgetragen. Sonstige PflichtangabenNamen der Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats Die Angaben über die Gesamtbezüge des Vorstandes werden gemäß § 286 (4) HGB unterlassen. Während des abgelaufenen Geschäftsjahres gehörten die folgenden Personen dem Vorstand an: scroll
Dem Aufsichtsrat gehörten folgende Personen an: scroll
Angaben über die Gattung der Aktien Das Grundkapital von € 3.270.222,00 ist eingeteilt in: scroll
Es handelt sich um Inhaberaktien. Angaben über das genehmigte Kapital Der Vorstand ist ermächtigt, das Grundkapital bis zum 20.08.2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch Ausgabe neuer Aktien gegen Bar- oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmals bis zu insgesamt € 1.635.111,00 zu erhöhen.
Großbeeren, 26. Juni 2015
Der Vorstand Dipl.-Ing. Andreas Rödel Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2014Anschaffungs- und Herstellungskosten scroll
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