BörseGo AG
München
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2021 bis zum 31.12.2021
Bilanz
Anhang
Allgemeine Angaben zum Jahresabschluss
Die BörseGo AG hat ihren Sitz in München
und ist im Handelsregister des Amtsgerichtes München
unter der Registernummer HRB 169607 eingetragen.
Die Bilanzierung und Bewertung erfolgt nach den
für kleine Kapitalgesellschaften geltenden
Grundsätzen unter Beachtung der Vorschriften des
Handelsgesetzbuches (HGB) und der ergänzenden
Regelungen des Aktiengesetzes (AktG).
Die BörseGo AG weist zum Abschlussstichtag die
Größenmerkmale einer kleinen Kapitalgesellschaft
i. S. des § 267 HGB auf. Die Gesellschaft nimmt die
größenabhängigen Erleichterungen der
§§ 264, 274a, 276, 288 und 326 HGB in Anspruch.
Die Gewinn- und Verlustrechnung ist im
Gesamtkostenverfahren erstellt.
Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
Die Vermögensgegenstände und Schulden sind
zugleich in Übereinstimmung mit den steuerlichen
Ansatz- und Bewertungsvorschriften ausgewiesen, wenn und
soweit dies die handelsrechtlichen Regelungen zulassen.
Die Bilanzierungs-, Bewertungs- und Ausweismethoden
bzw. -wahlrechte wurden - mit Ausnahme der nachfolgend
beschriebenen Änderungen - gegenüber dem Vorjahr
beibehalten:
Im Geschäftsjahr 2021 werden
Vertriebsprovisionen für
(Dienstleistungs-)Kommissionsgeschäfte in den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (T€
35). Im Vorjahr erfolgte der Ausweis als Abzugsposten
innerhalb der Umsatzerlöse (T€ 22).
Im Geschäftsjahr 2021 werden Vorauszahlungen
für noch nicht erhaltene Leistungen in den sonstigen
Vermögensgegenstände ausgewiesen (T€ 7). Im
Vorjahr erfolgte der Ausweis unter der Position "geleistete
Anzahlungen" (T€ 8).
Im Geschäftsjahr 2021 werden Aufwendungen
für Geldverwahrungsgebühren und Avalprovisionen
in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen
(T€ 7). Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter der
Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" (T€
8).
Im Geschäftsjahr 2021 werden
lohnsteuerpflichtige sonstige Aufwendungen für das
Personal - im Wesentlichen Aufwendungen für
Betriebsveranstaltungen, Verpflegung und Geschenke an die
Mitarbeiter - sowie Kosten der Personalgewinnung in den
sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen (T€
28). Im Vorjahr erfolgte der Ausweis unter der Position
"Löhne und Gehälter" (T€ 12).
Im Geschäftsjahr 2021 werden nicht
lohnsteuerpflichtige sonstige Aufwendungen für das
Personal - vorallem Aufwendungen für
Betriebsveranstaltungen, Verpflegung und Geschenke an die
Mitarbeiter - in den sonstigen betrieblichen Aufwendungen
ausgewiesen (T€ 14). Im Vorjahr erfolgte der Ausweis
unter der Position "soziale Abgaben und Aufwendungen
für Altersversorgung und Unterstützung" (T€
21).
Eine Anpassung der Vorjahreszahlen in Bilanz und
Gewinn- und Verlustrechnung erfolgte für
sämtliche aufgeführte Änderungen nicht.
Das Ansatzwahlrecht für selbstgeschaffene
immaterielle Vermögensgegenstände des
Anlagevermögens nach § 248 Abs. 2 S. 1 HGB wird
nicht ausgeübt.
Entgeltich erworbene immaterielle
Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten
angesetzt und, sofern sie der Abnutzung unterliegen, um
planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.
Die Nutzungsdauer orientiert sich an den
betriebsindividuellen Erfahrungswerten.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um
planmäßige lineare Abschreibungen vermindert.
Die Nutzungsdauer orientiert sich an den
betriebsindividuellen Erfahrungswerten.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit
Anschaffungskosten von bis zu 800 € netto werden im
Jahr der Anschaffung in voller Höhe abgeschrieben.
Die Finanzanlagen (Beteiligungen und Anteile an
verbundenen Unternehmen) sind zu Anschaffungskosten bzw.
bei voraussichtlich dauernder Wertminderung mit dem
niedrigeren beizulegenden Wert ausgewiesen. Das Wahlrecht
des § 253 Abs. 3 Satz 6 HGB wird nicht in Anspruch
genommen.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände sind mit dem Nennwert
angesetzt. Erkennbare Risiken werden, soweit erforderlich,
durch individuelle Bewertungsabschläge
berücksichtigt. Dem allgemeinen Ausfall- und
Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung in
Höhe von 1 % auf die Nettoforderungen ausreichend
Rechnung getragen.
Die Kassenbestände und Guthaben bei
Kreditinstituten werden zum Nominalbetrag angesetzt.
Als Rechnungsabgrenzungsposten werden auf der
Aktivseite Ausgaben und auf der Passivseite Einnahmen vor
dem Bilanzstichtag ausgewiesen, soweit sie Aufwand
beziehungsweise Ertrag für eine bestimmte Zeit nach
diesem Tag darstellen.
Die Steuerrückstellungen beinhalten die das
Geschäftsjahr betreffenden, noch nicht veranlagte
Steuern, sowie erwartete Steuernachzahlungen.
Die sonstigen Rückstellungen werden für
alle weiteren ungewissen Verbindlichkeiten gebildet. Dabei
werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse
Verpflichtungen berücksichtigt.
Die Verbindlichkeiten werden zum
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung werden mit dem Devisenkassamittelkurs am
Abschlussstichtag bewertet. Unrealisierte Gewinne werden
nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und
Verbindlichkeiten mit einer Restlauzeit von bis zu einem
Jahr betreffen.
Erläuterungen zur Bilanz
Der Anstieg des Finanzanlagevermögens im
Vergleich zum Vorjahr resultiert aus dem Erwerb einer neuen
Beteiligung im Geschäftsjahr 2021. Mit Vertrag vom 10.
August 2021 und der entsprechenden Eintragung im
Handelsregister am 07. September 2021 hat die BörseGo
AG Geschäftsanteile an der Sidecaps GmbH mit Sitz in
Hamburg erworben. Die gesamten Anschaffungskosten inkl.
Anschaffungsnebenkosten betragen 100.072,16 €.
Der Betrag der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von
mehr als einem Jahr ist in der Bilanz vermerkt.
Die am Bilanzstichtag ausgewiesenen flüssigen
Mittel in Höhe von 4.604.078,82 € (im Vorjahr
1.999.715,32 €) beinhalten unterwegs befindliche
Gelder und Guthaben bei Kreditinstituten.
Das gezeichnete Kapital wurde im Berichtszeitraum um
9.000,00 € auf 109.000,00 € erhöht und
besteht jetzt aus 109.000 auf den Namen lautenden
Stückaktien.
Die Kapitalrücklage enthält das Aufgeld aus
der im Berichtsjahr durchgeführten
Barkapitalerhöhung und beträgt zum Stichtag
1.935.000,00 €.
Die Hauptversammlung vom 25. Februar 2022 hat eine
weitere Kapitalerhöhung um 3.000,00 €
beschlossen.
Ferner ist der Vorstand durch Beschluss der
Hauptversammlung vom 8. November 2021 ermächtigt, das
Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 7.
November 2026 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder
mehrmals um insgesamt bis zu 50.000,00 € zu
erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre
ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2021/I).
Die gesetzliche Rücklage gem. § 150 AktG
beträgt zum Bilanzstichtag 10.900,00 € (im
Vorjahr 10.000,00 €). Die Zuführung in Höhe
von 900,00 € erfolgte aus dem Jahresüberschuss
des Geschäftsjahres 2021.
Im Bilanzgewinn ist ein Gewinnvortrag in Höhe
von 1.036.710,66 € (im Vorjahr 567.794,74 €)
enthalten.
Der Betrag der Verbindlichkeiten mit einer
Restlaufzeit von unter einem Jahr ist in der Bilanz
vermerkt.
Nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte und
sonstige finanzielle Verpflichtungen bestehen wie folgt:
Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung
Die planmäßigen Abschreibungen im
Geschäftsjahr betragen auf immaterielle
Vermögensgegenstände 4.135,80 € (im Vorjahr
976,50 €), auf Sachanlagen 64.229,28 € (im
Vorjahr 107.001,78 €) und auf geringwertige
Wirtschaftsgüter 10.305,47 € (im Vorjahr
11.042,04 €).
Im Berichtsjahr wurde auf die Beteiligung an der
Om7Sense GmbH eine außerplanmäßige
Abschreibung in Höhe von 38.817,60 € vorgenommen.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten
Rechts-, Beratungs- und Emissionskosten für den
Börsengang in 2022 in Höhe von 179.023,70 €
(im Vorjahr 0,00 €).
Die sonstigen betrieblichen Erträge enthalten
Erträge aus der Währungsumrechnung in Höhe
von 1.770,20 € (im Vorjahr 8.200,56 €).
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten
Aufwendungen aus der Währungsumrechnung in Höhe
von 10,90 € (im Vorjahr 0,00 €).
Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten
periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 1.505,00
€ (im Vorjahr 0,00 €).
Die Aufwendungen für sonstige Steuern enthalten
periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 25.743,44
€ (im Vorjahr 8,78 €).
sonstige Angaben
Im Jahr 2021 wurden durchschnittlich 72 Arbeitnehmer
beschäftigt (im Vorjahr 67).
Die Gesellschaft erstellt als Mutterunternehmen i. S.
des § 290 Abs. 1 HGB einen freiwilligen
Konzernabschluss nach den handelsrechtlichen Vorschriften.
München, den 31. Mai 2022, gez. der Vorstand:
Thomas Waibel, Robert Abend, Christian Ehmig,
Johannes Pfeuffer
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 31.05.2022 festgestellt.
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