U.C.A. AktiengesellschaftMünchenJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Bilanz zum 31. Dezember 2011der U.C.A. Aktiengesellschaft, MünchenAktiva scroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2011der U.C.A. Aktiengesellschaft, MünchenA. Allgemeine AngabenAllgemeine Angaben zum Jahresabschluss Der Jahresabschluss der U.C.A. Aktiengesellschaft wird nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) und nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. B. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände sowie das Sachanlagevermögen sind mit den steuerlich aktivierungspflichtigen Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Das Sachanlagevermögen wird unter Zugrundelegung der geschätzten Nutzungsdauer linear zwischen 10 und 33 % p. a. abgeschrieben. Geringwertige Wirtschaftgüter i. S. des § 6 Abs. 2 EStG werden im Anschaffungsjahr in voller Höhe abgeschrieben und als Abgang behandelt. Geringwertige Wirtschaftsgüter i. S. des § 6 Abs. 2a EStG werden als Sammelposten über 5 Jahre linear abgeschrieben. Finanzanlagen sind zu Anschaffungskosten bzw. bei einer voraussichtlich dauerhaften Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert bewertet. Soweit der nach vorstehenden Grundsätzen ermittelte Wert von Gegenständen des Anlagevermögens unter dem Wert liegt, der ihm am Bilanzstichtag beizulegen ist, wird dem im Fall einer dauernden Wertminderung durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung, abzüglich der planmäßigen Abschreibung die inzwischen vorzunehmen gewesen wäre, zugeschrieben. Die Forderungen und Bankguthaben sind mit ihrem Nennwert aktiviert. Erkennbaren Einzelrisiken bei den Forderungen wird durch Einzelwertberichtigungen Rechnung getragen. Die sonstigen Wertpapiere werden zu Anschaffungskosten angesetzt. Sofern der beizulegende Wert oder der Marktwert der sonstigen Wertpapiere am Bilanzstichtag unter den Anschaffungskosten liegt, werden auf die Anteile außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Stellt sich in einem späteren Geschäftsjahr heraus, dass die Gründe hierfür nicht mehr bestehen, so wird der Betrag dieser Abschreibung zugeschrieben. Das in der Bilanz ausgewiesene gezeichnete Kapital von EUR 7.650.714,51 entspricht dem satzungsmäßigen und im Handelsregister eingetragenen Grundkapital der Gesellschaft in Höhe von EUR 7.910.000,00 vermindert um den rechnerischen Wert der von der Gesellschaft gehaltenen eigenen Anteile in Höhe von EUR 259.285,49 und war zum 31. Dezember 2011 voll einbezahlt. Die Pensionsrückstellungen werden versicherungsmathematisch nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren ermittelt. Die Bewertung der Verpflichtung erfolgt unter Zugrundelegung der biometrischen Richttafeln Heubeck 2005 G. Seit dem 1. Januar 2010 wird für die Abzinsung der durchschnittliche Marktzins der vergangenen sieben Geschäftsjahre der Deutschen Bundesbank für eine Restlaufzeit von 15 Jahren verwendet. Zum 31.12.2011 betrug der Rechnungszins 5,14 %. Die Rückdeckungsversicherungen sind mit dem Deckungskapital bewertet und wurden zulässigerweise mit den Pensionsrückstellungen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB saldiert. Die Rückstellungen berücksichtigen die Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten, die zum Zeitpunkt der Bilanzaufstellung erkennbar waren und sind jeweils in Höhe des Erfüllungsbetrags angesetzt, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig erscheint. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag passiviert. Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung erfolgt zum Devisenkassakurs am Abschlussstichtag gem. § 256 a Abs. 2 HGB; Bankbestände in Fremdwährung werden mit dem Devisenmittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet. C. Erläuterungen zur Bilanz und Gewinn- und VerlustrechnungI. Bilanz 1. Anlagevermögen Die gesondert dargestellte Entwicklung des Anlagevermögens ist Bestandteil des Anhangs. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind alle innerhalb eines Jahres fällig, mit Ausnahme der Ansprüche aus Körperschaftsteuerguthaben (TEUR 201) und Darlehensforderungen gegenüber verbundenen Unternehmen (TEUR 720). Die Forderungen aus Lieferung und Leistungen entfallen vollständig (Vj. TEUR 23) auf Forderungen gegen verbundene Unternehmen. 3. Anteilsbesitz Der im Anlagevermögen sowie unter den sonstigen Vermögensgegenständen und sonstigen Wertpapieren ausgewiesenen Anteilsbesitz (Kapitalanteil mindestens 20 %) setzt sich wie folgt zusammen: scroll
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Es handelt sich um Zahlen für das Geschäftsjahr 2011 (31. Dezember) Der Bestand eigener Aktien entwickelte sich in Vorjahren und im Geschäftsjahr wie folgt: scroll
Der Erwerb eigener Aktien dient dazu, diese Aktien Dritten im Rahmen eines Erwerbs von Unternehmen oder Beteiligungen daran oder im Rahmen eines Zusammenschlusses mit Unternehmen anzubieten oder um sie einzuziehen. 790.000 Stück eigene Aktien wurden in 2003 und 500.000 Stück eigene Aktien in 2005 gemäß § 237 Abs. 3 Nr. 3 AktG ohne Kapitalherabsetzung eingezogen. 4. Eigenkapital Das als gezeichnetes Kapital ausgewiesene Grundkapital i. H. v. EUR 7.910.000,00 ist nach der Einziehung eigener Aktien eingeteilt in 6.620.000 Inhaberaktien zum rechnerischen Wert von EUR 1,19 je Aktie (Stückaktie). Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 06. Juli 2010 zum Einzug eigener Aktien ermächtigt. Der Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 5. Juli 2011 ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 30. Juni 2016 das Grundkapital gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmal oder mehrmals um bis zu insgesamt EUR 3.800.000 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautende Stückaktien zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre in bestimmten Fällen ausgeschlossen werden kann (Genehmigtes Kapital 2011/I). Durch Beschluss der Hauptversammlung vom 07. September 1998 ist das Grundkapital nach Umstellung um bis zu EUR 1.944.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital I). Das Grundkapital der Gesellschaft ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 21. August 2001 um EUR 2.011.000,00 bedingt erhöht (Bedingtes Kapital I). Das bedingte Kapital dient der Gewährung von Umtauschrechten an Inhaber von Wandelschuldverschreibungen gemäß Ermächtigung vom 21. August 2001. Die bedingte Kapitalerhöhung wird nur insoweit durchgeführt, als die Inhaber/Gläubiger der gemäß Hauptversammlungsbeschluss auszugebenden Wandelschuldverschreibungen bzw. Optionsscheine von ihrem Wandlungs-/Optionsrecht Gebrauch machen bzw. zur Wandelung verpflichtete Inhaber von den Wandelschuldverschreibungen ihre Pflicht zu Wandelung erfüllen. Die Gewinnrücklagen, im Vorjahr gebildet aus der Auflösung der Rücklage für eigene Anteile, wurden in 2011 mit den Kapitalrücklagen verrechnet. Als weitere Veränderung in 2011 erfolgte die notwendige Anpassung dieser freien Rücklagen auf den rechnerischen Wert der eigenen Anteile. In dem Bilanzverlust in Höhe von EUR 6.172.722,16 ist ein Verlustvortrag von EUR 5.597.345,02 enthalten. 5. Rückstellungen Die Pensionsrückstellungen wurden mit dem Deckungsvermögen in Form von verpfändeten Rückdeckungsversicherungen saldiert ausgewiesen. Der Zeitwert der Ansprüche gegen Rückdeckungsversicherungen betrug TEUR 1.122 (Vj. TEUR 1.111), der Erfüllungsbetrag der Pensionsrückstellung TEUR 2.076 (Vj. TEUR 1.974). 6. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben folgende Restlaufzeiten: scroll
Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen TEUR 4 (Vj. TEUR 4) auf Steuern. II. Gewinn- und Verlustrechnung 1. Umsatzerlöse Unter den Umsatzerlösen werden Erlöse aus Veräußerungen von im Umlaufvermögen gehaltenen strategischen Unternehmensbeteiligungen sowie Beratungsleistungen erfasst. 2. Aufwand aus Anteilskauf Korrespondierend zu der Position „Umsatzerlöse“ werden unter der Position „Aufwand aus Anteilskauf“ die Buchwertabgänge der im Umlaufvermögen gehaltenen strategischen Unternehmensbeteiligungen, die veräußert wurden, erfasst. 3. Aufwendungen für Altersvorsorge Von den sozialen Abgaben und Aufwendungen für Altersvorsorge entfallen TEUR 1 (Vj. TEUR 18) auf Altersversorgung. 4. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge In den Zinsen und ähnlichen Erträgen sind Erträge aus verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 67 (Vj. TEUR 78) enthalten. Die Erträge aus Aufzinsung betragen TEUR 10 (Vj. TEUR 11) 5. Außerplanmäßige Abschreibungen auf Anlagevermögen In den Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sind außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen auf den niedrigeren beizulegenden Wert am Abschlussstichtag nach § 253 Abs. 2 S. 3, 1. Hs HGB in Höhe von TEUR 843 (Vj. TEUR 251) enthalten. 6. Zinsen und ähnliche Aufwendungen In den Zinsen und ähnlichen Aufwendungen wurden der Zinsaufwand aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 102 (Vj. TEUR 99) mit dem der Ertrag aus den Rückdeckungsversicherungen in Höhe von TEUR 11 (Vj. TEUR 71) verrechnet. D. Sonstige Angaben zum JahresabschlussOrgane der Gesellschaft Vorstand:
Mitglieder des Aufsichtsrats sind:
München, im April 2012 U.C.A. Aktiengesellschaft Vorstand Dr. Joachim Kaske Dr. Jürgen Steuer Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 wurde am 9. Mai 2012 festgestellt.
U.C.A. Aktiengesellschaft Vorstand Dr. Jürgen Steuer Dr. Joachim Kaske |
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