![]() Beiersdorf AktiengesellschaftHamburgHalbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025Geschäftsentwicklung im Überblick*Beiersdorf mit solidem Wachstum im ersten Halbjahr 2025
Prognose für 2025
Beiersdorf auf einen Blick
![]() Die Beiersdorf AktieDie erste Jahreshälfte 2025 war geprägt von einer insgesamt positiven Entwicklung
an den Kapitalmärkten. Belastungsfaktoren wie geopolitische Spannungen und handelspolitische
Unsicherheiten führten zwar zu erhöhter Volatilität, beeinträchtigten die Marktstimmung
jedoch nur vorübergehend. Insbesondere im April kam es im Zuge neuer US-Zolldrohungen
zu deutlichen Marktreaktionen. Diese Maßnahmen wurden im weiteren Quartalsverlauf
schrittweise relativiert, was zu einer spürbaren Erholung der Kurse beitrug. Unterstützt
wurde die positive Entwicklung durch robuste Unternehmensdaten, eine weitgehend stabile
wirtschaftliche Ausgangslage sowie durch anhaltende Investitionen in Schlüsseltechnologien
wie künstliche Intelligenz. In den USA lag die Inflation weiterhin über dem Zielwert
der Notenbank, wodurch geldpolitische Lockerungsschritte zunächst ausblieben. In Europa
fiel die Teuerungsrate unter die Zielmarke der Europäischen Zentralbank, was weiteren
Spielraum für Zinssenkungen eröffnete. Zusätzliche fiskalische Impulse, insbesondere
im Bereich öffentlicher Investitionen in Deutschland, trugen zu einer Verbesserung
der Wachstumsperspektiven bei. Trotz der bestehenden Unsicherheiten zeigten sich die
internationalen Finanzmärkte im ersten Halbjahr 2025 insgesamt widerstandsfähig. Die
Aussicht auf weiterhin unterstützende geldpolitische Maßnahmen und ein insgesamt solides
Gewinnumfeld wirkten stabilisierend auf die Risikobereitschaft der Anleger*innen. Der Ölpreis zeigte sich im ersten Halbjahr 2025 volatil: Nach einem vorübergehenden
Anstieg im Zuge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten, fiel er im weiteren Verlauf
wieder deutlich zurück. Der Euro konnte gegenüber dem US-Dollar moderat zulegen, unterstützt
durch die zunehmende fiskalische Expansion in Europa. Im ersten Halbjahr 2025 startete die Beiersdorf-Aktie zunächst vielversprechend, gab
jedoch im Verlauf des zweiten Quartals wieder nach. Nach der Veröffentlichung der
Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2024 und das erste Quartal 2025 reagierte die Aktie
überwiegend positiv. Während das Consumer-Segment insgesamt solide organische Wachstumsraten
aufwies, belasteten anhaltende Herausforderungen bei der Luxusmarke La Prairie sowie
eine Verlangsamung des Massenmarktes das Gesamtergebnis. Das Geschäftsfeld tesa entwickelte
sich zu Beginn des Jahres positiv dynamisch. Die Beiersdorf-Aktie erreichte im Verlauf des ersten Halbjahres zwischenzeitlich ein
Jahreshoch von über 137,10 €, fiel jedoch bis Ende Juni auf 106,60 € zurück und schloss
damit unterhalb des Jahresendkurses 2024. Die Ankündigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms
in Höhe von 500 Mio. € wurde insgesamt positiv aufgenommen. Wie bereits in den vergangenen Jahren fand die ordentliche Hauptversammlung erneut
als virtuelle Veranstaltung am Firmensitz in Hamburg statt. Aktionär*innen konnten
sich aktiv digital einbringen, online Fragen stellen und in direktem Austausch mit
dem Vorstand stehen. Dieses Format ermöglichte erneut eine dynamische weltweite Beteiligung. Insgesamt bleibt Beiersdorf im aktuellen herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld
robust aufgestellt. Die grundlegend positive Entwicklung der Kernmarken, die strategische
Neuausrichtung in China sowie Innovationen und die Expansion in neue Märkte, bilden
weiterhin eine solide Basis für zukünftiges Wachstum. KENNZAHLEN ZUR AKTIE
1
Berechnet unter Verwendung der ausstehenden Aktien, ohne eigene Aktien. ![]() ![]() 21 Finanzanalyst*innen publizierten im ersten Halbjahr regelmäßig Studien über Beiersdorf.
Zum Ende des ersten Halbjahrs 2025 rieten mehr als die Hälfte der Analyst*innen zu
einem Kauf der Beiersdorf Aktie. Weitere Informationen zur Beiersdorf Aktie unter Weitere Informationen zu Investor Relations unter Zwischenlagebericht Konzern*Ertragslage Konzern
UMSATZ KONZERN (IN MIO. €)
Beiersdorf hat im ersten Halbjahr 2025 eine stabile Entwicklung in einem herausfordernden
Umfeld gezeigt. Der Konzernumsatz stieg organisch um 2,1 %. Wechselkurseffekte reduzierten
das Wachstum um 1,9 Prozentpunkte. Nominal stieg der Konzernumsatz um 0,2 % und erreichte
5.188 Mio. € (Vorjahr: 5.175 Mio. €). Im Unternehmensbereich Consumer stieg der Umsatz
organisch um 1,9 %, im Unternehmensbereich tesa um 3,0 %. In Europa wurde ein organisches Umsatzwachstum von 0,5 % erzielt. Nominal erreichte
der Umsatz 2.353 Mio. € (Vorjahr: 2.331 Mio. €) und lag somit um 0,9 % über dem Vorjahreswert.
In der Region Amerika stieg der Umsatz organisch um 2,5 %. Nominal ging der Umsatz
aufgrund der Wechselkursentwicklung um 3,8 % auf 1.292 Mio. € zurück (Vorjahr: 1.344
Mio. €). In der Region Afrika/Asien/Australien konnte ein organisches Umsatzwachstum
von 4,2 % erreicht werden. Nominal stieg der Umsatz um 2,8 % auf 1.543 Mio. € (Vorjahr:
1.500 Mio. €). GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (IN MIO. €)
Das betriebliche Ergebnis (EBIT, ohne Sondereffekte) betrug 836 Mio. € (Vorjahr: 838
Mio. €). Positive Preis- und Produktmixeffekte konnten die wechselkursbedingten Kostenanstiege
aufgrund des starken Euros mehr als kompensieren, was sich positiv auf die Brutto-Marge
auswirkte. Durch gezielte Ausgaben in Marketing und Vertrieb, Forschung und Entwicklung
sowie Digitalisierung und Personal wird die Fortsetzung des Erfolgskurses von Beiersdorf
unterstützt. Die EBIT-Umsatzrendite (ohne Sondereffekte) für das erste Halbjahr 2025
lag bei 16,1 % (Vorjahr: 16,2 %). Die Beurteilung der operativen Ertragslage des Beiersdorf Konzerns erfolgt anhand
des betrieblichen Ergebnisses (EBIT) ohne Sondereffekte. Die Sondereffekte in der
Berichtsperiode belaufen sich auf -20 Mio. € (Vorjahr: 10 Mio. €). Die nachfolgende
Tabelle gibt eine detaillierte Übersicht über die einzelnen Effekte. Das EBIT nach
Sondereffekten betrug 816 Mio. € (Vorjahr: 848 Mio. €), die EBIT-Umsatzrendite 15,7 %
(Vorjahr: 16,4 %). Sondereffekte
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| 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | |
| EBIT vor Sondereffekten | 838 | 836 |
| Sondereffekte Consumer | ||
| Reorganisationsaufwendungen für die Supply Chain und den Unternehmensbereich Consumer | -7 | -6 |
| Aufwendungen aus dem "Care Beyond Skin"-Programm | -1 | - |
| Übertragung eines Grundstücks am Standort Hamburg an die TROMA Alters- und Hinterbliebenenstiftung | 33 | - |
| Aufwendungen im Zusammenhang mit der Integration des Chantecaille-Geschäfts | -7 | - |
| Rechtsstreit im Zusammenhang mit dem Bau einer Anlage in 2015 in Mexiko | 0 | -9 |
| Summe | 18 | -15 |
| Sondereffekte tesa | ||
| Wertminderung aus der Kaufpreisallokation verbleibenden, der zahlungsmittelgenerierenden Einheit tesa nie wieder bohren GmbH zugeordneten immateriellen Vermögenswerte | -8 | - |
| Nachträgliche Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Veräußerung einer Tochtergesellschaft (Labtec GmbH) | - | -5 |
| Summe | -8 | -5 |
| Summe Sondereffekte | 10 | -20 |
| EBIT | 848 | 816 |
Das Finanzergebnis betrug 1 Mio. € (Vorjahr: 26 Mio. €). Die Entwicklung gegenüber
dem Vorjahr liegt im Wesentlichen an Wertsteigerungen in kurzfristigen Wertpapieren
der Kategorie "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert" (FVPL) in 2024, die sich
im Halbjahr 2025 nicht nochmal ergeben haben.
Das Ergebnis nach Steuern lag bei 561 Mio. € (Vorjahr: 590 Mio. €). Die Umsatzrendite
nach Steuern betrug 10,8 % (Vorjahr: 11,4 %). Ohne Sondereffekte lag das Ergebnis
nach Steuern bei 575 Mio. € (Vorjahr: 584 Mio. €), die entsprechende Umsatzrendite
nach Steuern lag bei 11,1 % (Vorjahr: 11,3 %). Das Ergebnis je Aktie, bezogen auf
223.077.259 Stück, lag bei 2,47 € (Vorjahr: 2,57 €, bezogen auf 226.512.752 Stück).
Ohne Sondereffekte betrug es 2,54 € (Vorjahr: 2,54 €).
| Entwicklung (in %) | ||||
| 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | nominal | organisch | |
| Europa | 1.933 | 1.962 | 1,5 | 1,0 |
| Westeuropa | 1.532 | 1.558 | 1,7 | 1,1 |
| Osteuropa | 401 | 404 | 0,7 | 0,4 |
| Amerika | 1.202 | 1.153 | -4,1 | 2,5 |
| Nordamerika | 534 | 534 | 0,0 | 2,3 |
| Lateinamerika | 668 | 619 | -7,3 | 2,7 |
| Afrika/Asien/Australien | 1.196 | 1.215 | 1,6 | 2,7 |
| Gesamt | 4.331 | 4.330 | 0,0 | 1,9 |
Der Unternehmensbereich Consumer erreichte im ersten Halbjahr ein organisches Umsatzwachstum
von 1,9 %. Wechselkurseffekte reduzierten den Umsatz um 1,9 Prozentpunkte. Nominal
blieb der Umsatz mit 4.330 Mio. € auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 4.331 Mio. €).
Der Umsatz von NIVEA & Labello erhöhte sich organisch um 1,0 % gegenüber dem Vorjahr.
Nominal ging der Umsatz von NIVEA & Labello um 1,2 % auf 2.921 Mio. € (Vorjahr: 2.956
Mio. €) zurück. Der Bereich von Derma mit den Marken Eucerin und Aquaphor konnte seinen
positiven Trend mit einem zweistelligen organischen Wachstum von 12,2 % fortsetzen.
Nominal wuchs der Derma-Umsatz um 10,5 % auf 790 Mio. € (Vorjahr: 714 Mio. €). Auch
der Bereich Healthcare, der im Wesentlichen das Pflastergeschäft abbildet, konnte
gegenüber dem Vorjahr einen starken organischen Anstieg des Umsatzes um 8,4 % verzeichnen.
Nominal wurde ein Umsatzwachstum von 5,9 % auf 159 Mio. € (Vorjahr: 150 Mio. €) erzielt.
Die Marke La Prairie verzeichnete organisch einen Umsatzrückgang von 10,7 %. Nominal
lag der Umsatz mit 243 Mio. € um 10,8 % unter dem Vorjahreswert von 272 Mio. €.
In der Region Europa stieg der Umsatz organisch um 1,0 %. Nominal lag der Umsatz mit
1.962 Mio. € (Vorjahr: 1.933 Mio. €) um 1,5 % über dem Vorjahr.
In Westeuropa betrug das organische Umsatzwachstum 1,1 %. Sehr gute Entwicklung konnte
dabei im Vereinigten Königreich, in Italien, Spanien sowie in Dänemark verzeichnet
werden. In Frankreich blieb der Umsatz hingegen unter dem Niveau des Vorjahres zurück.
Aus Marken- und Kategorie-Sicht ist vor allem die Entwicklung von Nivea Sun, Nivea
Universal Cremes, Eucerin Sun sowie die Kategorie Wundversorgung von Hansaplast positiv
hervorzuheben. Bei La Prairie wirkte sich die negative Entwicklung im Reiseeinzelhandelsgeschäft
weiterhin deutlich aus.
Der Umsatz in der Region Osteuropa wuchs organisch um 0,4 %. Positiv entwickelte sich
der Umsatz in Tschechien und Bulgarien. Polen hingegen blieb unter dem starken Vorjahresniveau.
Aus Marken- und Kategorie-Sicht sind besonders Nivea Sun und Eucerin Face mit zweistelligen
Wachstumsraten hervorzuheben.
In der Region Amerika stieg der Umsatz organisch um 2,5 %. Nominal lag der Umsatz
mit 1.153 Mio. € um 4,1 % unter dem Vorjahreswert (1.202 Mio. €).
Obwohl der nominale Umsatz in Nordamerika mit 534 Mio. € auf Vorjahresniveau geblieben
ist, konnte er organisch um 2,3 % zulegen. Eucerin Body, Eucerin Face sowie Aquaphor
erzielten im Berichtszeitraum besonders starke Zuwächse und trugen überdurchschnittlich
zum Wachstum in dieser Region bei.
Lateinamerika verzeichnete ein organisches Umsatzwachstum von 2,7 %, vor allem getrieben
durch die gute Entwicklung in Chile und Mexiko. Besonders starke Entwicklung in der
Region mit zweistelligen Wachstumsraten zeigten Eucerin Body, Eucerin Face, Labello
sowie das Pflastergeschäft.
Die Region Afrika/Asien/Australien erzielte ein organisches Umsatzwachstum von 2,7 %.
Nominal lag der Umsatz bei 1.215 Mio. € (Vorjahr: 1.196 Mio. €) um 1,6 % über dem
starken Vorjahr. Wesentliche Wachstumstreiber in der Region waren Japan, Indien, Thailand
und die Türkei. In China, wo das Geschäft neu ausgerichtet wird, blieb der Umsatz
unter dem Niveau des Vorjahres zurück. Auch in Middle East gestaltete sich die Geschäftsentwicklung
aufgrund der geopolitischen Unruhen in der Region als schwierig. Zu den erfolgreichsten
Marken und Kategorien in Afrika/Asien/Australien im ersten Halbjahr 2025 zählten Nivea
Body Care, Eucerin Body und Eucerin Face. Das Pflastergeschäft entwickelte sich ebenfalls
sehr erfreulich.
Im Unternehmensbereich Consumer lag das EBIT ohne Sondereffekte zum Halbjahr bei 691
Mio. € (Vorjahr: 688 Mio. €), die EBIT-Umsatzrendite lag bei 16,0 % (Vorjahr: 15,9
%). Die Brutto-Marge stieg aufgrund von Preissteigerungen und Produktmixeffekten,
die die wechselkursbedingten Kostenanstiege mehr als kompensieren konnten. In der
Berichtsperiode wurden - wie in der Vorjahresvergleichsperiode auch - gezielte Investitionen
in Marketing und Vertrieb, Forschung und Entwicklung, Digitalisierung sowie Personal
getätigt. Die Sondereffekte im Bereich Consumer lagen bei -15 Mio. € (Vorjahr: 18
Mio. €). Für weitere Details bezüglich der Zusammensetzung der Sondereffekte verweisen
wir auf die Tabelle "Sondereffekte" unter "Ertragslage Konzern".
| Entwicklung (in %) | ||||
| 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | nominal | organisch | |
| Europa | 398 | 391 | -1,8 | -2,0 |
| Amerika | 142 | 139 | -2,0 | 2,6 |
| Afrika/Asien/Australien | 304 | 328 | 7,7 | 9,8 |
| Gesamt | 844 | 858 | 1,6 | 3,0 |
tesa zeigte in den ersten sechs Monaten des Jahres einen organischen Umsatzzuwachs
von 3,0 % im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Wechselkurseffekte verringern
die Entwicklung um 1,4 Prozentpunkte. Nominal verzeichnete tesa ein Umsatzwachstum
von 1,6 % auf 858 Mio. € (Vorjahr: 844 Mio. €).
Im Vergleich zum Vorjahr erzielte tesa einen Umsatzzuwachs, hauptsächlich getrieben
durch Asien, mit zweistelligem Wachstum im Bereich Electronics. Printing & Packaging
Solutions trug ebenfalls zum positiven Ergebnis bei. Die anhaltend herausfordernde
Situation im Automobilmarkt beeinträchtigte weiterhin die Performance der Bereiche
Automotive und Industrial Trade & Converting, insbesondere in Europa, wo auch Consumer
ebenfalls durch angespannte Marktbedingungen unter dem Vorjahresniveau lag. Die positive
Entwicklung in Amerika war im Wesentlichen auf das Wachstum in Lateinamerika zurückzuführen.
Die Sondereffekte im Unternehmensbereich tesa betrugen -5 Mio. € (Vorjahr: -8 Mio.
€). Für weitere Details bezüglich der Zusammensetzung der Sondereffekte verweisen
wir auf die Tabelle "Sondereffekte" unter "Ertragslage Konzern".
Das EBIT ohne Sondereffekte bei tesa reduzierte sich gegenüber dem ersten Halbjahr
2024 im Rahmen der Erwartungen auf 145 Mio. € (Vorjahr: 150 Mio. €). Diese Entwicklung
wurde maßgeblich durch Wechselkurseffekte und höhere Ausgaben im Bereich Forschung
und Entwicklung beeinflusst. Die EBIT-Umsatzrendite ohne Sondereffekte erreichte 16,9
% (Vorjahr: 17,8 %).
| Aktiva | 31.12.2024 | 30.06.2024 | 30.06.2025 |
| Langfristige Vermögenswerte1 | 6.570 | 6.348 | 6.271 |
| Vorräte | 1.612 | 1.514 | 1.543 |
| Übrige kurzfristige Vermögenswerte1 | 3.622 | 4.389 | 3.943 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 1.207 | 1.200 | 1.167 |
| 13.011 | 13.451 | 12.924 |
| Passiva | 31.12.2024 | 30.06.2024 | 30.06.2025 |
| Eigenkapital | 8.495 | 8.445 | 8.480 |
| Langfristige Rückstellungen | 533 | 466 | 389 |
| Langfristige Verbindlichkeiten | 287 | 267 | 285 |
| Kurzfristige Rückstellungen | 599 | 551 | 485 |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten | 3.097 | 3.722 | 3.285 |
| 13.011 | 13.451 | 12.924 |
Die langfristigen Vermögenswerte reduzierten sich gegenüber den Werten zum 30. Juni
2024 um 77 Mio. € auf 6.271 Mio. €.1 Die langfristigen Wertpapiere verringerten sich dabei um 287 Mio. € auf 2.222 Mio.
€ (Vorjahr: 2.509 Mio. €).1 Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte lagen im ersten
Halbjahr des Jahres 2025 bei 214 Mio. € (Vorjahr: 171 Mio. €). Davon entfielen auf
den Unternehmensbereich Consumer 185 Mio. € (Vorjahr: 146 Mio. €), im Wesentlichen
für die Kapazitätsausweitung in den Produktionsstätten sowie für das neue Distributionszentrum
am Standort Leipzig, sowie 29 Mio. € (Vorjahr: 25 Mio. €) auf den Unternehmensbereich
tesa.
Die Vorräte erhöhten sich im Vergleich zum 30. Juni 2024 um 29 Mio. € auf 1.543 Mio.
€. Die übrigen kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich gegenüber dem 30. Juni
2024 um 446 Mio. € auf 3.943 Mio. €. Darin enthalten sind kurzfristige Wertpapiere
in Höhe von 855 Mio. €, 553 Mio. € weniger im Vergleich zum 30. Juni 2024.1 Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Verwendung frei gewordener Mittel
aus Wertpapierfälligkeiten zur Finanzierung des Aktienrückkaufs und durch die Begleichung
der kurzfristigen Verbindlichkeit bei der Beiersdorf AG gegenüber der TROMA Alters-
und Hinterbliebenenstiftung. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten
sich gegenüber dem 30. Juni 2024 um 79 Mio. € auf 2.352 Mio. €.
Die Zahlungsmittel- und Zahlungsmitteläquivalente verringerten sich gegenüber dem
30. Juni 2024 um 33 Mio. € auf 1.167 Mio. €. Die Nettoliquidität (Zahlungsmittel,
Zahlungsmitteläquivalente sowie lang- und kurzfristige Wertpapiere abzüglich kurzfristiger
Kreditverbindlichkeiten sowie lang- und kurzfristiger Leasingverbindlichkeiten) verringerte
sich gegenüber dem 30. Juni 2024 um 622 Mio. € auf 4.003 Mio. €.1 Der Rückgang dieser Position ist im Wesentlichen auf das Aktienrückkaufprogramm zurückzuführen.
Die Summe der langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten reduzierte sich im
Vergleich zum 30. Juni 2024 um 59 Mio. € auf 674 Mio. €. In dieser Position sind die
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten, die sich in Zusammenhang
mit dem höheren Pensionszins im Euroraum gegenüber dem 30. Juni 2024 um 63 Mio. €
auf 236 Mio. € verringerten. Ursächlich für den Rückgang der kurzfristigen Verbindlichkeiten
auf 3.285 Mio. € war im Wesentlichen die Reduktion der kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten
um 248 Mio. € auf 32 Mio. €, durch die Begleichung der kurzfristigen Verbindlichkeit
bei der Beiersdorf AG gegenüber der TROMA Alters- und Hinterbliebenenstiftung.
Die Kapitalstruktur von Beiersdorf ist im Wesentlichen unverändert geblieben.

| 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | |
| Brutto-Cashflow | 769 | 622 |
| Mittelveränderung Nettoumlaufvermögen | -147 | -479 |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | 622 | 143 |
| Cashflow aus investiver Tätigkeit | -67 | 358 |
| Free-Cashflow | 555 | 501 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -478 | -476 |
| Sonstige Veränderungen | -10 | -65 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 67 | -40 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 01.01. | 1.133 | 1.207 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 30.06. | 1.200 | 1.167 |
Der Brutto-Cashflow erreichte 622 Mio. € und lag damit um 147 Mio. € unter dem Wert
des Vorjahres. Der Mittelabfluss aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens lag
bei 479 Mio. € (Vorjahr: 147 Mio. €). Der Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte
um 615 Mio. € sowie der Verbindlichkeiten und Rückstellungen um 66 Mio. € stand der
Rückgang der Vorräte um 70 Mio. € gegenüber. Insgesamt lag der Mittelzufluss aus operativer
Geschäftstätigkeit bei 143 Mio. € (Vorjahr: 622 Mio. €).
Der Mittelzufluss aus investiver Tätigkeit betrug 358 Mio. € (Vorjahr: Mittelabfluss
67 Mio. €). Den Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und
Sachanlagen in Höhe von 214 Mio. €, den Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren
von 146 Mio. € sowie den Auszahlungen für Investitionen in assoziierte Unternehmen
und sonstige Beteiligungen in Höhe von 5 Mio. € standen Einzahlungen für den Verkauf
von Wertpapieren in Höhe von 690 Mio. €, Einzahlungen aus dem Verkauf von immateriellen
Vermögenswerten und Sachanlagen von 4 Mio. € sowie Zins- und sonstigen Finanzeinzahlungen
in Höhe von 29 Mio. gegenüber.
Der Free-Cashflow lag dadurch mit 501 Mio. € um 54 Mio. € unter dem Wert des Vorjahrs
(555 Mio. €). Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit betrug 476 Mio. € (Vorjahr:
478 Mio. €).
Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente erreichten 1.167 Mio. € (Vorjahr:
1.200 Mio. €).
Die Zahl der Mitarbeitenden erhöhte sich gegenüber dem Stand vom 30. Juni 2024 von
22.485 um 440 auf 22.925. Zum 30. Juni 2025 waren 17.509 Mitarbeitende im Unternehmensbereich
Consumer und 5.416 Mitarbeitende bei tesa beschäftigt.

Die mittel- und langfristige Risikosituation des Beiersdorf Consumer Segmentes hat
sich im Vergleich zum Risikobericht im Geschäftsbericht 2024 nur unwesentlich verändert.
Auswirkungen in den von uns als wesentlich definierten Risikofeldern sehen wir im
operativen Geschäft insbesondere aus der zunehmenden geopolitischen und wirtschaftlichen
Unsicherheit, die sich sowohl in einer sinkenden Marktdynamik als auch in steigender
Zurückhaltung im Verbraucherverhalten manifestieren. Die Ausweitung der Konflikte
im Nahen Osten und die Stand Juni unklare Situation bezüglich der Zollabkommen mit
den USA haben diese Unsicherheit im Berichtszeitraum weiter verstärkt. Erwartete Effekte
und abgeleitete Maßnahmen sind in der operativen Planung für das laufende Geschäftsjahr
abgebildet. Auf der Beschaffungsmarktseite haben sich nur kleinere Engpässe ergeben,
die durch vorausschauendes Lieferkettenmanagement gemildert wurden. Wir erwarten auch
für das zweite Halbjahr, dass unsere Maßnahmen weiterhin wirksam sein werden.
Die vorzeitige Umsetzung unserer strategischen Opportunitäten spiegelt sich einerseits
in den über den Erwartungen liegenden Markteinführungen von Derma Gesichtspflege in
den USA und Cosmetics in Indien, andererseits im früher als angenommenen Markteintritt
mit Thiamidol-Produkten in China. Auf Seiten wegweisender Produktneuentwicklungen
liegen die Verkaufserfolge von Derma Epigenetics deutlich über den Erwartungen. Dies
verschafft der Einführung von Nivea Gesichtspflege mit gleichem Wirkstoff Rückenwind.
Das erste Halbjahr 2025 war von einem anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld
geprägt. Die Industrienachfrage in den Schlüsselsektoren war zurückhaltend: Während
die Automobilindustrie mit neuem Druck konfrontiert ist - die weltweite Produktion
wird aufgrund von zollbedingten Kosten in der Lieferkette voraussichtlich zurückgehen
-, ist die Nachfrage im Elektroniksektor weiterhin gedämpft, da die Kunden weiterhin
vorsichtig sind. Die Verbraucherstimmung in Europa ist nach wie vor verhalten; hohe
Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten haben zu einem konservativeren Ausgabeverhalten
geführt und das Wachstum in verbraucherabhängigen Segmenten gedämpft. In Anbetracht
dieser Entwicklungen haben wir unsere Maßnahmen zur Risikominderung bekräftigt und
verstärkt. Die Diversifizierung der Lieferketten und der regionalen Fertigung wird
fortgesetzt, um die Auswirkungen von Handelsunterbrechungen abzufedern, was auch potenzielle
Chancen für neues Geschäft eröffnet. Wir halten ein flexibles Preis- und Kostenmanagement
aufrecht, um unsere Gewinnspannen angesichts der Volatilität der Einsatzkosten zu
sichern.
Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts lagen keine Risiken im Zusammenhang mit
der zukünftigen Entwicklung vor, die den Fortbestand des Beiersdorf-Konzerns gefährden
könnten.
Die weltwirtschaftliche Entwicklung bleibt im ersten Halbjahr 2025 von Unsicherheiten
und einem nachlassenden Wachstumstempo geprägt. Handelskonflikte, geopolitische Spannungen
und schwache Investitionen dämpfen die konjunkturelle Dynamik. Neue US-Zölle und damit
verbundene Vorzieheffekte bei Importen belasten zusätzlich. Gleichzeitig dürften die
sich abzeichnenden Zinssenkungen der großen Notenbanken ab dem dritten Quartal stabilisierend
wirken. Die US-Notenbank könnte im Herbst mit Zinssenkungen beginnen und die EZB steht
laut Markterwartungen kurz vor einem letzten Zinsschritt im September. Für den Euro
wird zum Jahresende ein leichter Aufwertungstrend gegenüber dem US-Dollar erwartet.
In Deutschland mehren sich die Hinweise auf eine schrittweise konjunkturelle Erholung.
Nach der Schrumpfung im Jahr 2024 legte das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal
2025 leicht gegenüber dem Vorquartal zu. Das ifo-Geschäftsklima verbesserte sich zuletzt
zum fünften Mal in Folge, getragen von optimistischeren Erwartungen, insbesondere
in der Industrie und im Großhandel. Der private Konsum bleibt hingegen verhalten,
auch wenn die Reallöhne durch steigende Tarifabschlüsse leicht gestützt werden. Die
Inflation ist im Mai weiter zurückgegangen, während die Kerninflation weiterhin leicht
erhöht bleibt. Die wirtschaftliche Erholung dürfte sich im weiteren Jahresverlauf
fortsetzen, allerdings in moderatem Tempo.
Auch der Euroraum zeigt im ersten Halbjahr 2025 Anzeichen einer Stabilisierung. Das
BIP ist im ersten Quartal spürbar gestiegen, bereinigt um Sondereffekte in Irland,
war das Wachstum solide. Die Stimmung in der italienischen Wirtschaft steigt weiter,
während die Einkaufsmanagerindizes in Deutschland und Frankreich deutlich schwächer
ausfallen. Der Index für das verarbeitende Gewerbe hat sich in den vergangenen Monaten
spürbar verbessert, und die EZB-Zinssenkungen dürften sich positiv auf die Industrie
ausgewirkt haben. Die Inflationsrate ist im Mai weiter zurückgegangen, ebenso die
Kerninflation. Für September wird mit einer weiteren, möglicherweise letzten, Leitzinssenkung
der EZB gerechnet. Die Wachstumsprognose für das Jahr 2025 wurde nach oben korrigiert.
Die US-Wirtschaft zeigte zu Jahresbeginn eine durchwachsene Entwicklung. Nach einem
leichten Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal wird für das
zweite Quartal mit einer Erholung gerechnet. Der private Konsum bleibt robust, was
sich in einem Zuwachs der inländischen privaten Endnachfrage zeigt. Obwohl dieser
Anstieg etwas schwächer ausfällt als in den Vorquartalen, signalisiert er weiterhin
eine stabile Konsumdynamik. Währenddessen ist die Handelsbilanz durch massive Vorzieheffekte
verzerrt, da viele Importe vor den angekündigten Zollerhöhungen vorgezogen wurden.
Dennoch dürfte die US-Wirtschaft trotz des Zollschocks eine Rezession vermeiden können,
auch wenn die Abwärtsrisiken bestehen bleiben. Die Inflation ist durch neue Zölle
unter Druck geraten. Zwar lagen die Verbraucherpreise im Mai nur leicht über dem Vorjahreswert,
doch wird für die zweite Jahreshälfte ein deutlicherer Anstieg erwartet. Die Fed dürfte
im September mit Zinssenkungen beginnen. Versuche politischer Einflussnahme auf die
Geldpolitik sowie Unsicherheiten hinsichtlich der Trump-Administration erhöhen die
Volatilität am Devisenmarkt.
Für die viertgrößte Volkswirtschaft Japan ist im laufenden Jahr eine moderate Erholung
zu erwarten. Das reale BIP wird im Gesamtjahr voraussichtlich leicht wachsen, getragen
von steigenden Reallöhnen und privatem Konsum. Gleichzeitig bleibt die Exporttätigkeit
gedämpft, insbesondere gegenüber China, was sich negativ auf das Produktionswachstum
auswirkt. Die Inflation liegt derzeit über dem Zielniveau der Bank of Japan, dürfte
jedoch im weiteren Jahresverlauf allmählich zurückgehen.
In den Wachstumsmärkten ist die Lage differenziert. In China wurde das Bruttoinlandsprodukt
im ersten Quartal deutlich ausgeweitet, unter anderem durch vorgezogene Exporte in
Erwartung neuer US-Zölle. Für das Gesamtjahr wird jedoch ein leichter Rückgang der
Dynamik erwartet, nicht zuletzt wegen schwacher Konsumausgaben und anhaltender Probleme
im Immobiliensektor. In Indien bleibt die wirtschaftliche Entwicklung robust. Für
die kommenden Fiskaljahre wird ein solides Wachstum erwartet. Geplante Reformen sollen
die Arbeitsmarktteilnahme erhöhen und bürokratische Hürden, etwa im Steuerwesen und
bei der Logistik, abbauen. Die Inflation dürfte im Jahresdurchschnitt moderat bleiben.
In Brasilien belasten zweistellige Zinsen die Investitionstätigkeit und den privaten
Konsum. Die geldpolitische Straffung dämpft die Konjunktur merklich. Im Nahen Osten
stellt der andauernde Konflikt in der Region ein erhebliches Risiko für Ölpreise und
damit auch für die globale Inflationsentwicklung dar.
Die dargestellten Herausforderungen und volatilen Entwicklungen in weiten Teilen der
Welt beeinträchtigen unsere Prognosefähigkeit für die Absatzmärkte und unsere Geschäftsentwicklung.
Der Hautpflegemarkt verzeichnete in der ersten Jahreshälfte, insbesondere im zweiten
Quartal, ein schwächeres Wachstum als erwartet. Stand Juli ist eine Verbesserung in
den Märkten noch nicht sichtbar. Wir erwarten aber insgesamt eine Verbesserung in
der zweiten Jahreshälfte 2025. Es gilt weiterhin, dass wir unabhängig vom Wachstum
des Hautpflegemarkts ein über dem Markt liegendes Wachstum anstreben. Mit dieser Annahme
und der Berücksichtigung des schwächeren Wachstums in der ersten Jahreshälfte gehen
wir für das Consumer Geschäft von einem organischen Umsatzwachstum in Höhe von 3-4
% für das Gesamtjahr aus. Aufgrund unserer starken Innovationspipeline im zweiten
Halbjahr 2025 hat der Vorstand entschieden, die geplanten Investitionen im Consumer
Segment aufrecht zu erhalten. Daher erwarten wir für den Unternehmensbereich Consumer
eine operative EBIT-Umsatzrendite des laufenden Geschäfts ohne Sondereffekte 20 Basispunkte
über dem Vorjahresniveau.
Ungeachtet der gleichen Unsicherheiten in Bezug auf die Marktentwicklung 2025, insbesondere
im Hinblick auf die Schwierigkeiten in der Automobilbranche, halten wir weiterhin
für tesa an der bisherigen Prognose fest. Unter dieser Annahme wird das organische
Umsatzwachstum bei 1-3 % liegen. Die operative EBIT-Umsatzrendite des laufenden Geschäfts
ohne Sondereffekte wird ungefähr bei 16 % liegen.
Auf Basis der Prognose der beiden Unternehmensbereiche gehen wir für den Konzern von
einem organischen Umsatzwachstum von ungefähr 3 % aus. Die operative EBIT-Umsatzrendite
des laufenden Geschäfts ohne Sondereffekte erwarten wir für den Konzern leicht über
Vorjahresniveau.
Hamburg, 5. August 2025
Beiersdorf AG
Der Vorstand
| 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | |
| Umsatzerlöse | 5.175 | 5.188 |
| Kosten der umgesetzten Leistungen | -2.112 | -2.108 |
| Brutto-Ergebnis vom Umsatz | 3.063 | 3.080 |
| Marketing- und Vertriebskosten | -1.757 | -1.772 |
| Forschungs- und Entwicklungskosten | -171 | -184 |
| Allgemeine Verwaltungskosten | -305 | -322 |
| Sonstige betriebliche Erträge1 | 213 | 188 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen1 | -195 | -174 |
| Betriebliches Ergebnis (EBIT) | 848 | 816 |
| Zinserträge | 34 | 29 |
| Zinsaufwendungen | -18 | -15 |
| Pensionsergebnis | -5 | -5 |
| Übriges Finanzergebnis | 15 | -8 |
| Finanzergebnis | 26 | 1 |
| Ergebnis vor Steuern | 874 | 817 |
| Ertragsteuern | -284 | -256 |
| Ergebnis nach Steuern | 590 | 561 |
| Davon entfallen auf: | ||
| - Anteilseigner*innen der Beiersdorf AG | 582 | 552 |
| - Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 8 | 9 |
| Unverwässertes/Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) | 2,57 | 2,47 |
| 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | |
| Ergebnis nach Steuern | 590 | 561 |
| In den Folgeperioden erfolgswirksam umzugliederndes sonstiges Ergebnis | -34 | -189 |
| Marktbewertung von Cashflow Hedges1 | -9 | 27 |
| Marktbewertung Wertpapiere1 | - | 2 |
| Unterschiede aus der Währungsumrechnung | -25 | -218 |
| In den Folgeperioden nicht erfolgswirksam umzugliederndes sonstiges Ergebnis | 33 | 56 |
| Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen1 | 33 | 56 |
| Sonstiges Ergebnis | -1 | -133 |
| Gesamtergebnis | 589 | 428 |
| Davon entfallen auf: | ||
| - Anteilseigner*innen der Beiersdorf AG | 582 | 421 |
| - Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 7 | 7 |
| 31.12.2024 | 30.06.2024 | 30.06.2025 | |
| Immaterielle Vermögenswerte | 888 | 930 | 819 |
| Sachanlagen | 2.719 | 2.550 | 2.753 |
| Langfristige Wertpapiere1 | 2.466 | 2.509 | 2.222 |
| Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte | 151 | 39 | 154 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen | 12 | 12 | 12 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 9 | 6 | 8 |
| Latente Steueransprüche | 325 | 302 | 303 |
| Langfristige Vermögenswerte | 6.570 | 6.348 | 6.271 |
| Vorräte | 1.612 | 1.514 | 1.543 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 1.792 | 2.273 | 2.352 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte | 137 | 144 | 151 |
| Ertragsteuerforderungen | 250 | 247 | 291 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 282 | 316 | 292 |
| Kurzfristige Wertpapiere1 | 1.159 | 1.408 | 855 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 1.207 | 1.200 | 1.167 |
| Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen | 2 | 1 | 2 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 6.441 | 7.103 | 6.653 |
| 13.011 | 13.451 | 12.924 |
| 31.12.2024 | 30.06.2024 | 30.06.2025 | |
| Gezeichnetes Kapital | 248 | 249 | 245 |
| Kapitalrücklage | 47 | 47 | 47 |
| Gewinnrücklagen | 8.508 | 8.463 | 8.691 |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | -328 | -325 | -515 |
| Anteile der Anteilseigner*innen der Beiersdorf AG | 8.475 | 8.434 | 8.468 |
| Anteile ohne beherrschenden Einfluss | 20 | 11 | 12 |
| Eigenkapital | 8.495 | 8.445 | 8.480 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 328 | 299 | 236 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 205 | 167 | 153 |
| Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 152 | 134 | 132 |
| Latente Steuerverbindlichkeiten | 135 | 133 | 153 |
| Langfristiges Fremdkapital | 820 | 733 | 674 |
| Sonstige kurzfristige Rückstellungen | 599 | 551 | 485 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 195 | 231 | 224 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 2.571 | 2.848 | 2.681 |
| Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten | 200 | 426 | 192 |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten | 131 | 217 | 188 |
| Kurzfristiges Fremdkapital | 3.696 | 4.273 | 3.770 |
| 13.011 | 13.451 | 12.924 |
| 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | |
| Ergebnis nach Steuern | 590 | 561 |
| Überleitung zwischen Jahresüberschuss und Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit | ||
| Ertragsteuern | 284 | 256 |
| Finanzergebnis | -26 | -1 |
| Auszahlungen für Ertragsteuern | -235 | -275 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 152 | 148 |
| Veränderung der langfristigen Rückstellungen (ohne Zinsanteil und erfolgsneutrale Veränderungen) | 6 | -69 |
| Ergebnis aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | -2 | 2 |
| Brutto-Cashflow | 769 | 622 |
| Veränderung der Vorräte | 1 | 70 |
| Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte | -738 | -615 |
| Veränderung der Verbindlichkeiten und kurzfristigen Rückstellungen | 590 | 66 |
| Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit | 622 | 143 |
| Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | -171 | -214 |
| Auszahlungen für Investitionen in assoziierte Unternehmen und sonstige Beteiligungen | -2 | -5 |
| Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren | -363 | -146 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | 52 | 4 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf / der Endfälligkeit von Wertpapieren | 376 | 690 |
| Zinseinzahlungen | 27 | 25 |
| Einzahlungen aus Finanzierungsleasing | - | 3 |
| Dividenden- und sonstige Finanzeinzahlungen | 14 | 1 |
| Cashflow aus investiver Tätigkeit | -67 | 358 |
| Free-Cashflow | 555 | 501 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten | 56 | 21 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Krediten | -17 | -20 |
| Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten | -35 | -40 |
| Auszahlungen für den Erwerb eigener Aktien | -186 | -174 |
| Zinsauszahlungen | -15 | -6 |
| Sonstige Finanzauszahlungen | -41 | -19 |
| Auszahlung Dividende Beiersdorf AG | -227 | -223 |
| Auszahlung Dividende an Anteilseigner*innen ohne beherrschenden Einfluss | -13 | -15 |
| Cashflow aus Finanzierungstätigkeit | -478 | -476 |
| Wechselkursbedingte und sonstige Veränderung des Finanzmittelbestands | -10 | -65 |
| Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 67 | -40 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 01.01. | 1.133 | 1.207 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 30.06. | 1.200 | 1.167 |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | ||||||
| Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen1 | Unterschied aus der Währungsumrechnung |
Sicherungsinstrumente aus der Absicherung von Zahlungsströmen |
Fremdkapitalinstrumente | |
| 01.01.2024 | 252 | 47 | 8.315 | -292 | 5 | -5 |
| Gesamtergebnis der Periode | - | - | 615 | -24 | -9 | - |
| Umgliederungen | - | - | - | - | - | - |
| Einzug eigener Aktien | -3 | - | 3 | - | - | - |
| Erwerb eigener Aktien | - | - | -243 | - | - | - |
| Dividende Beiersdorf AG für das Vorjahr | - | - | -227 | - | - | - |
| Veränderung Anteile Anteilseigner*innen ohne beherrschenden Einfluss | - | - | - | - | - | - |
| 30.06.2024 | 249 | 47 | 8.463 | -316 | -4 | -5 |
| 01.01.2025 | 248 | 47 | 8.508 | -316 | -9 | -3 |
| Gesamtergebnis der Periode | - | - | 608 | -216 | 27 | 2 |
| Umgliederungen | - | - | - | - | - | - |
| Einzug eigener Aktien | -3 | - | 3 | - | - | - |
| Erwerb eigener Aktien | - | - | -205 | - | - | - |
| Dividende Beiersdorf AG für das Vorjahr | - | - | -223 | - | - | - |
| Veränderung Anteile Anteilseigner*innen ohne beherrschenden Einfluss | - | - | - | - | - | - |
| 30.06.2025 | 245 | 47 | 8.691 | -532 | 18 | -1 |
| Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis | ||||
| Eigenkapitalinstrumente | Summe der Anteilseigner*innen | Anteil ohne beherrschenden Einfluss |
Gesamt | |
| 01.01.2024 | - | 8.322 | 17 | 8.339 |
| Gesamtergebnis der Periode | - | 582 | 7 | 589 |
| Umgliederungen | - | - | - | - |
| Einzug eigener Aktien | - | - | - | - |
| Erwerb eigener Aktien | - | -243 | - | -243 |
| Dividende Beiersdorf AG für das Vorjahr | - | -227 | - | -227 |
| Veränderung Anteile Anteilseigner*innen ohne beherrschenden Einfluss | - | - | -13 | -13 |
| 30.06.2024 | - | 8.434 | 11 | 8.445 |
| 01.01.2025 | - | 8.475 | 20 | 8.495 |
| Gesamtergebnis der Periode | - | 421 | 7 | 428 |
| Umgliederungen | - | - | - | - |
| Einzug eigener Aktien | - | - | - | - |
| Erwerb eigener Aktien | - | -205 | - | -205 |
| Dividende Beiersdorf AG für das Vorjahr | - | -223 | - | -223 |
| Veränderung Anteile Anteilseigner*innen ohne beherrschenden Einfluss | - | - | -15 | -15 |
| 30.06.2025 | - | 8.468 | 12 | 8.480 |
| AUßENUMSATZ (IN MIO. €) | 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | Veränderung in % | |||
| Anteil in % | Anteil in % | nominal | organisch | |||
| Consumer | 4.331 | 83,7 | 4.330 | 83,5 | 0,0 | 1,9 |
| tesa | 844 | 16,3 | 858 | 16,5 | 1,6 | 3,0 |
| Gesamt | 5.175 | 100,0 | 5.188 | 100,0 | 0,2 | 2,1 |
| EBITDA (INKLUSIVE SONDEREFFEKTEN) (IN MIO. €) | 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | Veränderung in % | ||
| in % vom Umsatz | in % vom Umsatz | nominal | |||
| Consumer | 813 | 18,8 | 788 | 18,2 | -3,1 |
| tesa | 187 | 22,1 | 176 | 20,5 | -5,9 |
| Gesamt | 1.000 | 19,3 | 964 | 18,6 | -3,6 |
| BETRIEBLICHES ERGEBNIS (EBIT, OHNE SONDEREFFEKTE) (IN MIO. €) | 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | Veränderung in % | ||
| in % vom Umsatz | in % vom Umsatz | nominal | |||
| Consumer | 688 | 15,9 | 691 | 16,0 | 0,5 |
| tesa | 150 | 17,8 | 145 | 16,9 | -3,5 |
| Gesamt | 838 | 16,2 | 836 | 16,1 | -0,2 |
| BRUTTO-CASHFLOW (IN MIO. €) | 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | Veränderung in % | ||
| in % vom Umsatz | in % vom Umsatz | nominal | |||
| Consumer | 617 | 14,2 | 490 | 11,3 | -20,6 |
| tesa | 152 | 18,0 | 132 | 15,4 | -13,2 |
| Gesamt | 769 | 14,9 | 622 | 12,0 | -19,1 |
Die Kosten der umgesetzten Leistungen betrugen im Unternehmensbereich Consumer 1.648
Mio. € (Vorjahr 1.670 Mio. €) und im Unternehmensbereich tesa 460 Mio. € (Vorjahr
442 Mio. €). Die Kosten für Marketing und Vertrieb entfielen mit 1.616 Mio. € (Vorjahr
1.597 Mio. €) auf den Unternehmensbereich Consumer. Auf den Unternehmensbereich tesa
entfielen 156 Mio. € (Vorjahr 160 Mio. €).
| AUßENUMSATZ (IN MIO. €) | 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | Veränderung in % | |||
| Anteil in % | Anteil in % | nominal | organisch | |||
| Europa | 2.331 | 45,0 | 2.353 | 45,4 | 0,9 | 0,5 |
| Amerika | 1.344 | 26,0 | 1.292 | 24,9 | -3,8 | 2,5 |
| Afrika/Asien/Australien | 1.500 | 29,0 | 1.543 | 29,7 | 2,8 | 4,2 |
| Gesamt | 5.175 | 100,0 | 5.188 | 100,0 | 0,2 | 2,1 |
| BETRIEBLICHES ERGEBNIS (EBIT, OHNE SONDEREFFEKTE) (IN MIO. €) | 01.01. - 30.06.2024 | 01.01. - 30.06.2025 | Veränderung in % | ||
| in % vom Umsatz | in % vom Umsatz | nominal | |||
| Europa | 471 | 20,2 | 453 | 19,3 | -3,7 |
| Amerika | 72 | 5,4 | 69 | 5,3 | -5,1 |
| Afrika/Asien/Australien | 295 | 19,7 | 314 | 20,3 | 6,5 |
| Gesamt | 838 | 16,2 | 836 | 16,1 | -0,2 |
Die Beiersdorf AG hat ihren Firmensitz in der Beiersdorfstraße 1-9 in Hamburg (Deutschland)
und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 1787 eingetragen. Die
Beiersdorf AG wird in den Konzernabschluss der maxingvest GmbH & Co. KGaA, Hamburg,
einbezogen. Die Aktivitäten der Beiersdorf AG und ihrer Tochtergesellschaften ("Beiersdorf
Konzern") umfassen im Wesentlichen die Herstellung und den Vertrieb von Markenartikelprodukten
im Bereich Hautpflege sowie die Herstellung und den Vertrieb von technischen Klebebändern.
Der Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2025
wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie sie in der EU
anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzernzwischenabschluss sollte im Zusammenhang
mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 gelesen werden.
Im Zwischenberichtszeitraum haben sich keine wesentlichen Auswirkungen aus der erstmaligen
Anwendung neuer Standards oder Interpretationen ergeben.
Für diesen Zwischenbericht wurden die Werte unter Anwendung der International Financial
Reporting Standards (IFRS) ermittelt. Auf den Konzernzwischenabschluss wurden die
gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie auf den Konzernabschluss 2024 angewandt.
Bezüglich der Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen
wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024. Seitdem haben sich bis zum 30.
Juni 2025 keine wesentlichen Änderungen ergeben.
Im Zwischenberichtszeitraum sind keine Akquisitionen und Divestments erfolgt.
Bezüglich der weiteren Angaben über den Konsolidierungskreis verweisen wir auf den
Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024.
Die gezeigten Sondereffekte in der Ertragslage des Zwischenlageberichtes in Höhe von
-20 Mio. € sind den sonstigen betrieblichen Erträgen (2 Mio. €) und Aufwendungen (-17
Mio. €), sowie den allgemeinen Verwaltungskosten (-5 Mio. €) zugeordnet. Für weiterführende
Information zu den Sondereffekten verweisen wir daher auf die Ertragslage des Zwischenlageberichtes.
Das übrige Finanzergebnis der Periode enthält neben Wechselkursgewinnen und Wechselkursverlusten
in Zusammenhang mit Finanztransaktionen auch das Ergebnis aus Wertpapieren in Höhe
von 13 Mio. € (Vorjahr: 41 Mio. €).
Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie für den Zeitraum Januar bis Juni 2025
haben wir, aufgrund des Aktienrückkaufprogramms sowie des dafür notwendigen Einzugs
eigener Aktien, einen gewichteten Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien zu
Grunde gelegt. Diesen gewichteten Durchschnitt haben wir auf Basis der Aktienrückkäufe
ermittelt. Die Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien betrug zum 1. Januar 2025 223.214.380
Stück. Zum 30. Juni 2025 belief sich die Zahl der ausgegebenen Aktien abzüglich eigener
Aktien auf 221.379.180 Stück. Auf Basis der Rückkäufe errechnet sich für das erste
Halbjahr 2025 ein gewichteter Durchschnitt von 223.077.259 Stück im Umlauf befindlicher
Aktien.
Das sonstige Ergebnis für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2025 betrug -133 Mio. € (Vorjahr:
-1 Mio. €). Das sonstige Ergebnis der Periode wurde maßgeblich durch die Entwicklung
der Wechselkurse beeinflusst, die für die Umrechnung der Abschlüsse der Tochtergesellschaften
herangezogen werden, die den Euro nicht als funktionale Währung haben. Positive Effekte
aus der Neubewertung leistungsorientierter Pensionspläne (56 Mio. €) im Zuge des Anstiegs
des für die Eurozone relevanten Diskontierungssatzes sowie Veränderungen der Marktbewertung
von Cashflow Hedges (27 Mio. €) konnten dies nur teilweise kompensieren. Im Vergleichszeitraum
konnten die positiven Effekte aus der Neubewertung leistungsorientierter Pensionspläne
in der Eurozone (33 Mio. €) die negativen Effekte aus der Währungsumrechnung (25 Mio.
€) und der Neubewertung von Cashflow Hedges (9 Mio. €) nahezu vollständig kompensieren.
Bezüglich der Struktur und weiteren Angaben zu unseren Finanzinstrumenten verweisen
wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024.
Zum 30. Juni 2025 betrug der Buchwert der Wertpapiere der Kategorie "Zu fortgeführten
Anschaffungskosten" (AC) 2.720 Mio. € (Vorjahr 3.228 Mio. €). Der beizulegende Zeitwert
dieser Wertpapiere betrug 2.650 Mio. € (Vorjahr 3.051 Mio. €). Die Wertpapiere der
Kategorie "Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert" (FVOCI) haben einen Wert von
214 Mio. € (Vorjahr 180 Mio. €), während die Wertpapiere der Kategorie "Erfolgswirksam
zum beizulegenden Zeitwert" (FVPL) einen Wert von 143 Mio. € (Vorjahr: 510 Mio. €)
erreichten.
Wertpapiere der Kategorien "Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert" (FVOCI) und
"Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert" (FVPL) sind der Fair-Value-Hierarchiestufe
1 zuzuordnen. Derivative Finanzinstrumente mit positiven Marktwerten in Höhe von 38
Mio. € (Vorjahr: 13 Mio. €) und mit negativen Marktwerten in Höhe von 12 Mio. € (Vorjahr:
20 Mio. €) fallen unter die Fair-Value-Hierarchiestufe 2. Langfristige Unternehmensbeteiligungen
der Kategorie FVOCI in Höhe von 13 Mio. € (Vorjahr: 6 Mio. €) sowie der Kategorie
FVPL in Höhe von 6 Mio. € (Vorjahr: 5 Mio. €) sind der Fair-Value-Hierarchiestufe
3 zuzuordnen. Im Berichtszeitraum betrugen die Zugänge zu den langfristigen Unternehmensbeteiligungen
5 Mio. €; 4 Mio. € entfielen auf die Kategorien FVOCI und 1 Mio. € auf die Kategorie
FVPL. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung haben wir auf eine Sensitivitätsanalyse
der für die Fair-Value-Hierarchie-Stufe 3 relevanten Parameter verzichtet. Für die
weiteren finanziellen Vermögenswerte und Schulden gibt es keine wesentlichen Unterschiede
zwischen den Buchwerten und ihren beizulegenden Zeitwerten zum 30. Juni 2025. Langfristige
finanzielle Verpflichtungen umfassten im Wesentlichen Leasingverbindlichkeiten.
In den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten waren zum 30. Juni 2025 (wie
im Vorjahr) keine wesentlichen Beträge enthalten, über die der Konzern aufgrund von
Devisenverkehrskontrollen nur eingeschränkt verfügen kann.
Unter den kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2025 befinden
sich Verpflichtungen in Zusammenhang mit unserem Aktienrückkaufprogramm in Höhe von
31 Mio. € (Vorjahr: 57 Mio. €)
Die Hauptversammlung hat am 17. April 2025 eine Dividende von 1,00 Euro je dividendenberechtigter
Stückaktie für das Geschäftsjahr 2024 beschlossen. Bei 223.214.380 dividendenberechtigten
Aktien betrug die Dividendenzahlung 223 Mio. €. In den vorangegangenen Geschäftsjahren
hatte die Gesellschaft eine Dividende in Höhe von 1,00 Euro je dividendenberechtigter
Aktie ausgeschüttet (227 Mio. €).
Zum 31.12.2024 hielt die Beiersdorf AG 24.785.620 eigene Aktien mit einem Wert von
1.201 Mio. €. Dies entspricht 9,99 % des Grundkapitals. Mit der Ad-hoc-Mitteilung
vom 26. Februar 2025 kündigte der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats an, ein
Aktienrückkaufprogramm durchzuführen. Das Rückkaufprogramm hat einen Umfang von bis
zu 500 Mio. € und endet spätestens am 3. Dezember 2025. Das Aktienrückkaufprogramm
wird auf der Grundlage der Ermächtigung der ordentlichen Hauptversammlung der Beiersdorf
Aktiengesellschaft vom 17. April 2025 durchgeführt. Danach ist die Beiersdorf Aktiengesellschaft
ermächtigt, bis zum 16. April 2030 eigene Aktien im Umfang von insgesamt bis zu 10
% des Grundkapitals zu erwerben. Für die Durchführung des Aktienrückkaufprogramms
hat Beiersdorf, mit Vorstandsbeschluss vom 27. Mail 2025, 2.604.604 eigene Aktien
(1,05 % des Grundkapitals) eingezogen. Am 28. Mai 2025 startete Beiersdorf mit dem
Aktienrückkaufprogramm. Das Gesamtvolumen der Aktien, die im Rahmen des Aktienrückkaufs
im Zeitraum vom 28. Mai 2025 bis einschließlich 30. Juni 2025 erworben wurden, beträgt
1.835.200 Stück (0,75% des Grundkapitals) mit einem Rückkaufwert von 205 Mio. € (ohne
Erwerbsnebenkosten). Zum 30.06.2025 beläuft sich der Bestand an eigenen Aktien auf
24.016.216 Stück (9,79 % des Grundkapitals).
Bezüglich der Angaben über rechtliche Risiken verweisen wir auf den Konzernabschluss
zum 31. Dezember 2024. Nachfolgend sind die wesentliche Änderungen bis zum 30. Juni
2025.
Beiersdorf ist Gegenstand zweier Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem Bau eines
Werks in Mexiko in 2015. In diesen Fällen geht es um Ansprüche von Subunternehmern,
die Beiersdorf und ihren Generalunternehmer gesamtschuldnerisch auf Vergütung für
geleistete Arbeiten und erbrachte Dienstleistungen haftbar machen. Im ersten Fall
wurde rechtskräftig zugunsten der Subunternehmer entschieden, im zweiten Fall sind
letzte Rechtsmittel eingelegt. Zum 30. Juni 2025 hat Beiersdorf für Risiken im Zusammenhang
mit dem rechtskräftig entschiedenen Fall Rückstellungen in Höhe von insgesamt 14 Mio.
€ (9 Mio. € Schadensersatz und 5 Mio. € Zinsen) gebildet. Für den anderen Fall wurden
bislang keine Rückstellungen gebildet, da Beiersdorf davon ausgeht, sich in diesem
Fall einer Zahlungsverpflichtung durch rechtliche Mittel entziehen zu können. Insgesamt
erwartet Beiersdorf eine Erstattung dieser Kosten gemäß einer mit dem Generalunternehmer
geschlossenen Vergleichsvereinbarung. Da die hohe Schwelle zur Realisierung einer
Eventualforderungen zum Bilanzstichtag jedoch nicht erreicht war, wurde kein Erstattungsanspruch
erfasst.
Die Entsprechenserklärung von Aufsichtsrat und Vorstand für das Geschäftsjahr 2024
zu den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 Aktiengesetz
wurde im Dezember 2024 abgegeben. Sie ist über unsere Internetseite https://www.beiersdorf.de/investor-relations/corporate-governance/erklaerung-zur-unternehmensfuehrung
dauerhaft zugänglich.
Mit Wirkung zum 3. Juli 2025 beschloss der Vorstand der Beiersdorf AG - auf Grundlage
der entsprechenden Ermächtigung der Hauptversammlung 2025 und des Vorstandsbeschlusses
vom 26. Februar 2025 (mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 26. Februar 2025) - die
Einziehung von 2.000.000 eigenen Aktien und damit die Herabsetzung des Grundkapitals
um 2.000.000,00 €, um die weitere Durchführung des laufenden Aktienrückkaufprogramms
der Beiersdorf AG zu ermöglichen. Diese Kapitalherabsetzung entsprach rund 0,82 %
des Grundkapitals vor der Einziehung und Kapitalherabsetzung.
Darüber hinaus wird der Vorstand der Beiersdorf AG wohl möglich eine weitere, im Rahmen
des laufenden Aktienrückkaufprogramms insgesamt dritte Aktieneinziehung und Kapitalherabsetzung
beschließen, wobei die genaue Zahl der einzuziehenden Aktien und des die Kapitalherabsetzung
ausmachenden Betrags zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststehen.
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des
Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und
Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr
beschrieben sind.
Hamburg, 5. August 2025
Beiersdorf AG
Der Vorstand
| Vincent Warnery Vorsitzender des Vorstands | Oswald Barckhahn Mitglied des Vorstands | Astrid Hermann Mitglied des Vorstands |
| Nicola D. Lafrentz Mitglied des Vorstands | Grita Loebsack Mitglied des Vorstands | Ramon A. Mirt Mitglied des Vorstands |
An die Beiersdorf Aktiengesellschaft, Hamburg
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus der Konzernbilanz
zum 30. Juni 2025, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzerngesamtergebnisrechnung,
Konzernkapitalflussrechnung, Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten
erläuternden Konzernanhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Beiersdorf
Aktiengesellschaft, Hamburg, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2025, die
Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen
Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach
den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des
Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften
des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere
Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und
dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
Hamburg, 5. August 2025
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Michael Reuther | Thorsten Dzulko |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Quartalsmitteilung
Januar bis September 2025
| Februar/März | April | April/Mai |
| Veröffentlichung Geschäftsbericht 2025, Bilanzpressekonferenz, Finanzanalyst*innen-Konferenz |
Hauptversammlung | Quartalsmitteilung Januar bis März 2026 |
| August | Oktober/November | |
| Halbjahresbericht 2026 | Quartalsmitteilung Januar bis September 2026 |
Herausgeber
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20245 Hamburg, Deutschland
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Hinweis
The Half-Year Report is also available in English on www.beiersdorf.com