Beiersdorf Aktiengesellschaft

Hamburg

Halbjahresfinanzbericht nach WpHG zum Geschäftsjahr vom 01.01.2025 bis zum 30.06.2025

Geschäftsentwicklung im Überblick*

Beiersdorf mit solidem Wachstum im ersten Halbjahr 2025

Konzernumsatz wächst organisch um 2,1 %

Consumer-Umsatz liegt organisch um 1,9 % über Vorjahr

tesa-Umsatz liegt organisch um 3,0 % über Vorjahr

Konzern EBIT-Umsatzrendite ohne Sondereffekte liegt bei 16,1 %

Prognose für 2025

Organisches Umsatzwachstum Consumer von 3-4 %

EBIT-Umsatzrendite ohne Sondereffekte Consumer 20 Basispunkte über dem Vorjahresniveau

Organisches Umsatzwachstum tesa von 1-3 %

EBIT-Umsatzrendite ohne Sondereffekte tesa wird ungefähr bei 16 % liegen

Beiersdorf auf einen Blick

01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025
Umsatz Konzern (in Mio. €) 5.175 5.188
Veränderung zum Vorjahr (organisch) (in %) 7,1 2,1
Veränderung zum Vorjahr (nominal) (in %) 4,8 0,2
Umsatz Consumer (in Mio. €) 4.331 4.330
Veränderung zum Vorjahr (organisch) (in %) 8,0 1,9
Veränderung zum Vorjahr (nominal) (in %) 5,4 0,0
Umsatz tesa (in Mio. €) 844 858
Veränderung zum Vorjahr (organisch) (in %) 2,9 3,0
Veränderung zum Vorjahr (nominal) (in %) 2,0 1,6
Betriebliches Ergebnis (EBIT, ohne Sondereffekte) (in Mio. €) 838 836
EBIT-Umsatzrendite (ohne Sondereffekte) (in %) 16,2 16,1
Betriebliches Ergebnis (EBIT) (in Mio. €) 848 816
EBIT-Umsatzrendite (in %) 16,4 15,7
Ergebnis nach Steuern (in Mio. €) 590 561
Umsatzrendite nach Steuern (in %) 11,4 10,8
Ergebnis je Aktie (in €) 2,57 2,47
Ergebnis je Aktie (ohne Sondereffekte) (in €) 2,54 2,54
Brutto-Cashflow (in Mio. €) 769 622
Investitionen (in Mio. €) 171 214
Aufwendungen für Forschung und Entwicklung (in Mio. €) 171 184
Mitarbeitende (Anzahl am 30.06.) 22.485 22.925

* Das organische Umsatzwachstum zeigt das nominale Umsatzwachstum, bereinigt um Wechselkurseffekte sowie strukturelle Effekte aus Akquisitionen und Divestments.

Die Beiersdorf Aktie

Die erste Jahreshälfte 2025 war geprägt von einer insgesamt positiven Entwicklung an den Kapitalmärkten. Belastungsfaktoren wie geopolitische Spannungen und handelspolitische Unsicherheiten führten zwar zu erhöhter Volatilität, beeinträchtigten die Marktstimmung jedoch nur vorübergehend. Insbesondere im April kam es im Zuge neuer US-Zolldrohungen zu deutlichen Marktreaktionen. Diese Maßnahmen wurden im weiteren Quartalsverlauf schrittweise relativiert, was zu einer spürbaren Erholung der Kurse beitrug. Unterstützt wurde die positive Entwicklung durch robuste Unternehmensdaten, eine weitgehend stabile wirtschaftliche Ausgangslage sowie durch anhaltende Investitionen in Schlüsseltechnologien wie künstliche Intelligenz. In den USA lag die Inflation weiterhin über dem Zielwert der Notenbank, wodurch geldpolitische Lockerungsschritte zunächst ausblieben. In Europa fiel die Teuerungsrate unter die Zielmarke der Europäischen Zentralbank, was weiteren Spielraum für Zinssenkungen eröffnete. Zusätzliche fiskalische Impulse, insbesondere im Bereich öffentlicher Investitionen in Deutschland, trugen zu einer Verbesserung der Wachstumsperspektiven bei. Trotz der bestehenden Unsicherheiten zeigten sich die internationalen Finanzmärkte im ersten Halbjahr 2025 insgesamt widerstandsfähig. Die Aussicht auf weiterhin unterstützende geldpolitische Maßnahmen und ein insgesamt solides Gewinnumfeld wirkten stabilisierend auf die Risikobereitschaft der Anleger*innen.

Der Ölpreis zeigte sich im ersten Halbjahr 2025 volatil: Nach einem vorübergehenden Anstieg im Zuge geopolitischer Spannungen im Nahen Osten, fiel er im weiteren Verlauf wieder deutlich zurück. Der Euro konnte gegenüber dem US-Dollar moderat zulegen, unterstützt durch die zunehmende fiskalische Expansion in Europa.

Im ersten Halbjahr 2025 startete die Beiersdorf-Aktie zunächst vielversprechend, gab jedoch im Verlauf des zweiten Quartals wieder nach. Nach der Veröffentlichung der Geschäftszahlen für das Gesamtjahr 2024 und das erste Quartal 2025 reagierte die Aktie überwiegend positiv. Während das Consumer-Segment insgesamt solide organische Wachstumsraten aufwies, belasteten anhaltende Herausforderungen bei der Luxusmarke La Prairie sowie eine Verlangsamung des Massenmarktes das Gesamtergebnis. Das Geschäftsfeld tesa entwickelte sich zu Beginn des Jahres positiv dynamisch.

Die Beiersdorf-Aktie erreichte im Verlauf des ersten Halbjahres zwischenzeitlich ein Jahreshoch von über 137,10 €, fiel jedoch bis Ende Juni auf 106,60 € zurück und schloss damit unterhalb des Jahresendkurses 2024. Die Ankündigung eines neuen Aktienrückkaufprogramms in Höhe von 500 Mio. € wurde insgesamt positiv aufgenommen.

Wie bereits in den vergangenen Jahren fand die ordentliche Hauptversammlung erneut als virtuelle Veranstaltung am Firmensitz in Hamburg statt. Aktionär*innen konnten sich aktiv digital einbringen, online Fragen stellen und in direktem Austausch mit dem Vorstand stehen. Dieses Format ermöglichte erneut eine dynamische weltweite Beteiligung.

Insgesamt bleibt Beiersdorf im aktuellen herausfordernden wirtschaftlichen Umfeld robust aufgestellt. Die grundlegend positive Entwicklung der Kernmarken, die strategische Neuausrichtung in China sowie Innovationen und die Expansion in neue Märkte, bilden weiterhin eine solide Basis für zukünftiges Wachstum.

KENNZAHLEN ZUR AKTIE

2024 2025
Ergebnis je Aktie zum 30.06.1 (in €) 2,57 2,47
Marktkapitalisierung zum 30.06.1 (in Mio. €) 30.740 23.599
Schlusskurs zum 30.06. (in €) 136,55 106,60
Höchstschlusskurs 01.01. - 30.06. (in €) 147,25 137,10
Tiefstschlusskurs 01.01. - 30.06. (in €) 129,20 105,95

1 Berechnet unter Verwendung der ausstehenden Aktien, ohne eigene Aktien.

21 Finanzanalyst*innen publizierten im ersten Halbjahr regelmäßig Studien über Beiersdorf. Zum Ende des ersten Halbjahrs 2025 rieten mehr als die Hälfte der Analyst*innen zu einem Kauf der Beiersdorf Aktie.

Weitere Informationen zur Beiersdorf Aktie unter
www.beiersdorf.de/aktie

Weitere Informationen zu Investor Relations unter
www.beiersdorf.de/investoren

Zwischenlagebericht Konzern*

Ertragslage Konzern

Konzernumsatz wächst organisch um 2,1 %

EBIT-Umsatzrendite ohne Sondereffekte liegt bei 16,1 %

Ergebnis nach Steuern liegt bei 561 Mio. €

UMSATZ KONZERN (IN MIO. €)

Entwicklung (in %)
01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025 nominal organisch
Europa 2.331 2.353 0,9 0,5
Amerika 1.344 1.292 -3,8 2,5
Afrika/Asien/Australien 1.500 1.543 2,8 4,2
Gesamt 5.175 5.188 0,2 2,1

Beiersdorf hat im ersten Halbjahr 2025 eine stabile Entwicklung in einem herausfordernden Umfeld gezeigt. Der Konzernumsatz stieg organisch um 2,1 %. Wechselkurseffekte reduzierten das Wachstum um 1,9 Prozentpunkte. Nominal stieg der Konzernumsatz um 0,2 % und erreichte 5.188 Mio. € (Vorjahr: 5.175 Mio. €). Im Unternehmensbereich Consumer stieg der Umsatz organisch um 1,9 %, im Unternehmensbereich tesa um 3,0 %.

In Europa wurde ein organisches Umsatzwachstum von 0,5 % erzielt. Nominal erreichte der Umsatz 2.353 Mio. € (Vorjahr: 2.331 Mio. €) und lag somit um 0,9 % über dem Vorjahreswert. In der Region Amerika stieg der Umsatz organisch um 2,5 %. Nominal ging der Umsatz aufgrund der Wechselkursentwicklung um 3,8 % auf 1.292 Mio. € zurück (Vorjahr: 1.344 Mio. €). In der Region Afrika/Asien/Australien konnte ein organisches Umsatzwachstum von 4,2 % erreicht werden. Nominal stieg der Umsatz um 2,8 % auf 1.543 Mio. € (Vorjahr: 1.500 Mio. €).

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG (IN MIO. €)

01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025 Entwicklung in %
Umsatzerlöse 5.175 5.188 0,2
Kosten der umgesetzten Leistungen -2.112 -2.108 -0,2
Brutto-Ergebnis 3.063 3.080 0,6
Marketing- und Vertriebskosten -1.757 -1.772 0,9
Forschungs- und Entwicklungskosten -171 -184 8,0
Allgemeine Verwaltungskosten (ohne Sondereffekte)1 -305 -317 3,9
Sonstiges betriebliches Ergebnis (ohne Sondereffekte)1 8 29 -
Betriebliches Ergebnis (EBIT, ohne Sondereffekte) 838 836 -0,2
Sondereffekte 10 -20 -
Betriebliches Ergebnis (EBIT) 848 816 -3,8
Finanzergebnis 26 1 -
Ergebnis vor Steuern 874 817 -6,5
Ertragsteuern -284 -256 -9,9
Ergebnis nach Steuern 590 561 -4,8

1 Die Sondereffekte in Höhe von -20 Mio. € sind dem sonstigen betrieblichen Ergebnis (-15 Mio. €) sowie den allgemeinen Verwaltungskosten (-5 Mio. €) zugeordnet.

* Durch die Wahl des Zahlenformats (in Mio. €) kann es zu Abweichungen von den tatsächlich gebuchten Beträgen bzw. zu rundungsbedingten Differenzen bei der Berechnung von Zwischen- und Endsummen kommen. Zudem beziehen sich die prozentualen Veränderungen auf Werte in Tsd. €.

Das betriebliche Ergebnis (EBIT, ohne Sondereffekte) betrug 836 Mio. € (Vorjahr: 838 Mio. €). Positive Preis- und Produktmixeffekte konnten die wechselkursbedingten Kostenanstiege aufgrund des starken Euros mehr als kompensieren, was sich positiv auf die Brutto-Marge auswirkte. Durch gezielte Ausgaben in Marketing und Vertrieb, Forschung und Entwicklung sowie Digitalisierung und Personal wird die Fortsetzung des Erfolgskurses von Beiersdorf unterstützt. Die EBIT-Umsatzrendite (ohne Sondereffekte) für das erste Halbjahr 2025 lag bei 16,1 % (Vorjahr: 16,2 %).

Die Beurteilung der operativen Ertragslage des Beiersdorf Konzerns erfolgt anhand des betrieblichen Ergebnisses (EBIT) ohne Sondereffekte. Die Sondereffekte in der Berichtsperiode belaufen sich auf -20 Mio. € (Vorjahr: 10 Mio. €). Die nachfolgende Tabelle gibt eine detaillierte Übersicht über die einzelnen Effekte. Das EBIT nach Sondereffekten betrug 816 Mio. € (Vorjahr: 848 Mio. €), die EBIT-Umsatzrendite 15,7 % (Vorjahr: 16,4 %).

Sondereffekte
(in Mio. €)

01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025
EBIT vor Sondereffekten 838 836
Sondereffekte Consumer
Reorganisationsaufwendungen für die Supply Chain und den Unternehmensbereich Consumer -7 -6
Aufwendungen aus dem "Care Beyond Skin"-Programm -1 -
Übertragung eines Grundstücks am Standort Hamburg an die TROMA Alters- und Hinterbliebenenstiftung 33 -
Aufwendungen im Zusammenhang mit der Integration des Chantecaille-Geschäfts -7 -
Rechtsstreit im Zusammenhang mit dem Bau einer Anlage in 2015 in Mexiko 0 -9
Summe 18 -15
Sondereffekte tesa
Wertminderung aus der Kaufpreisallokation verbleibenden, der zahlungsmittelgenerierenden Einheit tesa nie wieder bohren GmbH zugeordneten immateriellen Vermögenswerte -8 -
Nachträgliche Restrukturierungskosten im Zusammenhang mit der Veräußerung einer Tochtergesellschaft (Labtec GmbH) - -5
Summe -8 -5
Summe Sondereffekte 10 -20
EBIT 848 816

Das Finanzergebnis betrug 1 Mio. € (Vorjahr: 26 Mio. €). Die Entwicklung gegenüber dem Vorjahr liegt im Wesentlichen an Wertsteigerungen in kurzfristigen Wertpapieren der Kategorie "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert" (FVPL) in 2024, die sich im Halbjahr 2025 nicht nochmal ergeben haben.

Das Ergebnis nach Steuern lag bei 561 Mio. € (Vorjahr: 590 Mio. €). Die Umsatzrendite nach Steuern betrug 10,8 % (Vorjahr: 11,4 %). Ohne Sondereffekte lag das Ergebnis nach Steuern bei 575 Mio. € (Vorjahr: 584 Mio. €), die entsprechende Umsatzrendite nach Steuern lag bei 11,1 % (Vorjahr: 11,3 %). Das Ergebnis je Aktie, bezogen auf 223.077.259 Stück, lag bei 2,47 € (Vorjahr: 2,57 €, bezogen auf 226.512.752 Stück). Ohne Sondereffekte betrug es 2,54 € (Vorjahr: 2,54 €).

Ertragslage Unternehmensbereiche

Consumer

UMSATZ CONSUMER (IN MIO. €)

Entwicklung (in %)
01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025 nominal organisch
Europa 1.933 1.962 1,5 1,0
Westeuropa 1.532 1.558 1,7 1,1
Osteuropa 401 404 0,7 0,4
Amerika 1.202 1.153 -4,1 2,5
Nordamerika 534 534 0,0 2,3
Lateinamerika 668 619 -7,3 2,7
Afrika/Asien/Australien 1.196 1.215 1,6 2,7
Gesamt 4.331 4.330 0,0 1,9

Der Unternehmensbereich Consumer erreichte im ersten Halbjahr ein organisches Umsatzwachstum von 1,9 %. Wechselkurseffekte reduzierten den Umsatz um 1,9 Prozentpunkte. Nominal blieb der Umsatz mit 4.330 Mio. € auf Vorjahresniveau (Vorjahr: 4.331 Mio. €).

Der Umsatz von NIVEA & Labello erhöhte sich organisch um 1,0 % gegenüber dem Vorjahr. Nominal ging der Umsatz von NIVEA & Labello um 1,2 % auf 2.921 Mio. € (Vorjahr: 2.956 Mio. €) zurück. Der Bereich von Derma mit den Marken Eucerin und Aquaphor konnte seinen positiven Trend mit einem zweistelligen organischen Wachstum von 12,2 % fortsetzen. Nominal wuchs der Derma-Umsatz um 10,5 % auf 790 Mio. € (Vorjahr: 714 Mio. €). Auch der Bereich Healthcare, der im Wesentlichen das Pflastergeschäft abbildet, konnte gegenüber dem Vorjahr einen starken organischen Anstieg des Umsatzes um 8,4 % verzeichnen. Nominal wurde ein Umsatzwachstum von 5,9  % auf 159 Mio. € (Vorjahr: 150 Mio. €) erzielt. Die Marke La Prairie verzeichnete organisch einen Umsatzrückgang von 10,7 %. Nominal lag der Umsatz mit 243 Mio. € um 10,8 % unter dem Vorjahreswert von 272 Mio. €.

Europa

In der Region Europa stieg der Umsatz organisch um 1,0 %. Nominal lag der Umsatz mit 1.962 Mio. € (Vorjahr: 1.933 Mio. €) um 1,5 % über dem Vorjahr.

In Westeuropa betrug das organische Umsatzwachstum 1,1 %. Sehr gute Entwicklung konnte dabei im Vereinigten Königreich, in Italien, Spanien sowie in Dänemark verzeichnet werden. In Frankreich blieb der Umsatz hingegen unter dem Niveau des Vorjahres zurück. Aus Marken- und Kategorie-Sicht ist vor allem die Entwicklung von Nivea Sun, Nivea Universal Cremes, Eucerin Sun sowie die Kategorie Wundversorgung von Hansaplast positiv hervorzuheben. Bei La Prairie wirkte sich die negative Entwicklung im Reiseeinzelhandelsgeschäft weiterhin deutlich aus.

Der Umsatz in der Region Osteuropa wuchs organisch um 0,4 %. Positiv entwickelte sich der Umsatz in Tschechien und Bulgarien. Polen hingegen blieb unter dem starken Vorjahresniveau. Aus Marken- und Kategorie-Sicht sind besonders Nivea Sun und Eucerin Face mit zweistelligen Wachstumsraten hervorzuheben.

Amerika

In der Region Amerika stieg der Umsatz organisch um 2,5 %. Nominal lag der Umsatz mit 1.153 Mio. € um 4,1 % unter dem Vorjahreswert (1.202 Mio. €).

Obwohl der nominale Umsatz in Nordamerika mit 534 Mio. € auf Vorjahresniveau geblieben ist, konnte er organisch um 2,3 % zulegen. Eucerin Body, Eucerin Face sowie Aquaphor erzielten im Berichtszeitraum besonders starke Zuwächse und trugen überdurchschnittlich zum Wachstum in dieser Region bei.

Lateinamerika verzeichnete ein organisches Umsatzwachstum von 2,7 %, vor allem getrieben durch die gute Entwicklung in Chile und Mexiko. Besonders starke Entwicklung in der Region mit zweistelligen Wachstumsraten zeigten Eucerin Body, Eucerin Face, Labello sowie das Pflastergeschäft.

Afrika/Asien/Australien

Die Region Afrika/Asien/Australien erzielte ein organisches Umsatzwachstum von 2,7 %. Nominal lag der Umsatz bei 1.215 Mio. € (Vorjahr: 1.196 Mio. €) um 1,6  % über dem starken Vorjahr. Wesentliche Wachstumstreiber in der Region waren Japan, Indien, Thailand und die Türkei. In China, wo das Geschäft neu ausgerichtet wird, blieb der Umsatz unter dem Niveau des Vorjahres zurück. Auch in Middle East gestaltete sich die Geschäftsentwicklung aufgrund der geopolitischen Unruhen in der Region als schwierig. Zu den erfolgreichsten Marken und Kategorien in Afrika/Asien/Australien im ersten Halbjahr 2025 zählten Nivea Body Care, Eucerin Body und Eucerin Face. Das Pflastergeschäft entwickelte sich ebenfalls sehr erfreulich.

Im Unternehmensbereich Consumer lag das EBIT ohne Sondereffekte zum Halbjahr bei 691 Mio. € (Vorjahr: 688 Mio. €), die EBIT-Umsatzrendite lag bei 16,0 % (Vorjahr: 15,9 %). Die Brutto-Marge stieg aufgrund von Preissteigerungen und Produktmixeffekten, die die wechselkursbedingten Kostenanstiege mehr als kompensieren konnten. In der Berichtsperiode wurden - wie in der Vorjahresvergleichsperiode auch - gezielte Investitionen in Marketing und Vertrieb, Forschung und Entwicklung, Digitalisierung sowie Personal getätigt. Die Sondereffekte im Bereich Consumer lagen bei -15 Mio. € (Vorjahr: 18 Mio. €). Für weitere Details bezüglich der Zusammensetzung der Sondereffekte verweisen wir auf die Tabelle "Sondereffekte" unter "Ertragslage Konzern".

tesa

UMSATZ tesa (IN MIO. €)

Entwicklung (in %)
01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025 nominal organisch
Europa 398 391 -1,8 -2,0
Amerika 142 139 -2,0 2,6
Afrika/Asien/Australien 304 328 7,7 9,8
Gesamt 844 858 1,6 3,0

tesa zeigte in den ersten sechs Monaten des Jahres einen organischen Umsatzzuwachs von 3,0 % im Vergleich zum selben Zeitraum des Vorjahres. Wechselkurseffekte verringern die Entwicklung um 1,4 Prozentpunkte. Nominal verzeichnete tesa ein Umsatzwachstum von 1,6 % auf 858 Mio. € (Vorjahr: 844 Mio. €).

Im Vergleich zum Vorjahr erzielte tesa einen Umsatzzuwachs, hauptsächlich getrieben durch Asien, mit zweistelligem Wachstum im Bereich Electronics. Printing & Packaging Solutions trug ebenfalls zum positiven Ergebnis bei. Die anhaltend herausfordernde Situation im Automobilmarkt beeinträchtigte weiterhin die Performance der Bereiche Automotive und Industrial Trade & Converting, insbesondere in Europa, wo auch Consumer ebenfalls durch angespannte Marktbedingungen unter dem Vorjahresniveau lag. Die positive Entwicklung in Amerika war im Wesentlichen auf das Wachstum in Lateinamerika zurückzuführen.

Die Sondereffekte im Unternehmensbereich tesa betrugen -5 Mio. € (Vorjahr: -8 Mio. €). Für weitere Details bezüglich der Zusammensetzung der Sondereffekte verweisen wir auf die Tabelle "Sondereffekte" unter "Ertragslage Konzern".

Das EBIT ohne Sondereffekte bei tesa reduzierte sich gegenüber dem ersten Halbjahr 2024 im Rahmen der Erwartungen auf 145 Mio. € (Vorjahr: 150 Mio. €). Diese Entwicklung wurde maßgeblich durch Wechselkurseffekte und höhere Ausgaben im Bereich Forschung und Entwicklung beeinflusst. Die EBIT-Umsatzrendite ohne Sondereffekte erreichte 16,9 % (Vorjahr: 17,8 %).

Vermögenslage Konzern

BILANZ (IN MIO. €)

Aktiva 31.12.2024 30.06.2024 30.06.2025
Langfristige Vermögenswerte1 6.570 6.348 6.271
Vorräte 1.612 1.514 1.543
Übrige kurzfristige Vermögenswerte1 3.622 4.389 3.943
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.207 1.200 1.167
13.011 13.451 12.924
Passiva 31.12.2024 30.06.2024 30.06.2025
Eigenkapital 8.495 8.445 8.480
Langfristige Rückstellungen 533 466 389
Langfristige Verbindlichkeiten 287 267 285
Kurzfristige Rückstellungen 599 551 485
Kurzfristige Verbindlichkeiten 3.097 3.722 3.285
13.011 13.451 12.924

1 Analog zum Ausweis im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 wurden Wertpapiere der Kategorie Erfolgsneutral zum beizulegendem Zeitwert (FVOCI) in Höhe von 118 Mio. € aus den kurzfristigen Wertpapieren in die langfristigen Wertpapiere umgegliedert (Vorjahr kurzfristige Wertpapiere: 1.526 Mio. €; Vorjahr langfristige Wertpapiere: 2.391 Mio. €).

Die langfristigen Vermögenswerte reduzierten sich gegenüber den Werten zum 30. Juni 2024 um 77 Mio. € auf 6.271 Mio. €.1 Die langfristigen Wertpapiere verringerten sich dabei um 287 Mio. € auf 2.222 Mio. € (Vorjahr: 2.509 Mio. €).1 Die Investitionen in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte lagen im ersten Halbjahr des Jahres 2025 bei 214 Mio. € (Vorjahr: 171 Mio. €). Davon entfielen auf den Unternehmensbereich Consumer 185 Mio. € (Vorjahr: 146 Mio. €), im Wesentlichen für die Kapazitätsausweitung in den Produktionsstätten sowie für das neue Distributionszentrum am Standort Leipzig, sowie 29 Mio. € (Vorjahr: 25 Mio. €) auf den Unternehmensbereich tesa.

Die Vorräte erhöhten sich im Vergleich zum 30. Juni 2024 um 29 Mio. € auf 1.543 Mio. €. Die übrigen kurzfristigen Vermögenswerte verringerten sich gegenüber dem 30. Juni 2024 um 446 Mio. € auf 3.943 Mio. €. Darin enthalten sind kurzfristige Wertpapiere in Höhe von 855 Mio. €, 553 Mio. € weniger im Vergleich zum 30. Juni 2024.1 Diese Veränderung resultiert im Wesentlichen aus der Verwendung frei gewordener Mittel aus Wertpapierfälligkeiten zur Finanzierung des Aktienrückkaufs und durch die Begleichung der kurzfristigen Verbindlichkeit bei der Beiersdorf AG gegenüber der TROMA Alters- und Hinterbliebenenstiftung. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen erhöhten sich gegenüber dem 30. Juni 2024 um 79 Mio. € auf 2.352 Mio. €.

Die Zahlungsmittel- und Zahlungsmitteläquivalente verringerten sich gegenüber dem 30. Juni 2024 um 33 Mio. € auf 1.167 Mio. €. Die Nettoliquidität (Zahlungsmittel, Zahlungsmitteläquivalente sowie lang- und kurzfristige Wertpapiere abzüglich kurzfristiger Kreditverbindlichkeiten sowie lang- und kurzfristiger Leasingverbindlichkeiten) verringerte sich gegenüber dem 30. Juni 2024 um 622 Mio. € auf 4.003 Mio. €.1 Der Rückgang dieser Position ist im Wesentlichen auf das Aktienrückkaufprogramm zurückzuführen.

1 Analog zum Ausweis im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 wurden Wertpapiere der Kategorie Erfolgsneutral zum beizulegendem Zeitwert (FVOCI) in Höhe von 118 Mio. € aus den kurzfristigen Wertpapieren in die langfristigen Wertpapiere umgegliedert (Vorjahr kurzfristige Wertpapiere: 1.526 Mio. €; Vorjahr langfristige Wertpapiere: 2.391 Mio. €).

Die Summe der langfristigen Rückstellungen und Verbindlichkeiten reduzierte sich im Vergleich zum 30. Juni 2024 um 59 Mio. € auf 674 Mio. €. In dieser Position sind die Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen enthalten, die sich in Zusammenhang mit dem höheren Pensionszins im Euroraum gegenüber dem 30. Juni 2024 um 63 Mio. € auf 236 Mio. € verringerten. Ursächlich für den Rückgang der kurzfristigen Verbindlichkeiten auf 3.285 Mio. € war im Wesentlichen die Reduktion der kurzfristigen Kreditverbindlichkeiten um 248 Mio. € auf 32 Mio. €, durch die Begleichung der kurzfristigen Verbindlichkeit bei der Beiersdorf AG gegenüber der TROMA Alters- und Hinterbliebenenstiftung.

Die Kapitalstruktur von Beiersdorf ist im Wesentlichen unverändert geblieben.

Finanzlage Konzern

KAPITALFLUSSRECHNUNG KONZERN (IN MIO. €)

01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025
Brutto-Cashflow 769 622
Mittelveränderung Nettoumlaufvermögen -147 -479
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 622 143
Cashflow aus investiver Tätigkeit -67 358
Free-Cashflow 555 501
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -478 -476
Sonstige Veränderungen -10 -65
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 67 -40
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 01.01. 1.133 1.207
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 30.06. 1.200 1.167

Der Brutto-Cashflow erreichte 622 Mio. € und lag damit um 147 Mio. € unter dem Wert des Vorjahres. Der Mittelabfluss aus der Veränderung des Nettoumlaufvermögens lag bei 479 Mio. € (Vorjahr: 147 Mio. €). Der Erhöhung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte um 615 Mio. € sowie der Verbindlichkeiten und Rückstellungen um 66 Mio. € stand der Rückgang der Vorräte um 70 Mio. € gegenüber. Insgesamt lag der Mittelzufluss aus operativer Geschäftstätigkeit bei 143 Mio. € (Vorjahr: 622 Mio. €).

Der Mittelzufluss aus investiver Tätigkeit betrug 358 Mio. € (Vorjahr: Mittelabfluss 67 Mio. €). Den Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von 214 Mio. €, den Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren von 146 Mio. € sowie den Auszahlungen für Investitionen in assoziierte Unternehmen und sonstige Beteiligungen in Höhe von 5 Mio. € standen Einzahlungen für den Verkauf von Wertpapieren in Höhe von 690 Mio. €, Einzahlungen aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen von 4 Mio. € sowie Zins- und sonstigen Finanzeinzahlungen in Höhe von 29 Mio. gegenüber.

Der Free-Cashflow lag dadurch mit 501 Mio. € um 54 Mio. € unter dem Wert des Vorjahrs (555 Mio. €). Der Mittelabfluss aus Finanzierungstätigkeit betrug 476 Mio. € (Vorjahr: 478 Mio. €).

Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente erreichten 1.167 Mio. € (Vorjahr: 1.200 Mio. €).

Mitarbeitende

Die Zahl der Mitarbeitenden erhöhte sich gegenüber dem Stand vom 30. Juni 2024 von 22.485 um 440 auf 22.925. Zum 30. Juni 2025 waren 17.509 Mitarbeitende im Unternehmensbereich Consumer und 5.416 Mitarbeitende bei tesa beschäftigt.

Chancen und Risiken

Consumer Segment

Die mittel- und langfristige Risikosituation des Beiersdorf Consumer Segmentes hat sich im Vergleich zum Risikobericht im Geschäftsbericht 2024 nur unwesentlich verändert.

Auswirkungen in den von uns als wesentlich definierten Risikofeldern sehen wir im operativen Geschäft insbesondere aus der zunehmenden geopolitischen und wirtschaftlichen Unsicherheit, die sich sowohl in einer sinkenden Marktdynamik als auch in steigender Zurückhaltung im Verbraucherverhalten manifestieren. Die Ausweitung der Konflikte im Nahen Osten und die Stand Juni unklare Situation bezüglich der Zollabkommen mit den USA haben diese Unsicherheit im Berichtszeitraum weiter verstärkt. Erwartete Effekte und abgeleitete Maßnahmen sind in der operativen Planung für das laufende Geschäftsjahr abgebildet. Auf der Beschaffungsmarktseite haben sich nur kleinere Engpässe ergeben, die durch vorausschauendes Lieferkettenmanagement gemildert wurden. Wir erwarten auch für das zweite Halbjahr, dass unsere Maßnahmen weiterhin wirksam sein werden.

Die vorzeitige Umsetzung unserer strategischen Opportunitäten spiegelt sich einerseits in den über den Erwartungen liegenden Markteinführungen von Derma Gesichtspflege in den USA und Cosmetics in Indien, andererseits im früher als angenommenen Markteintritt mit Thiamidol-Produkten in China. Auf Seiten wegweisender Produktneuentwicklungen liegen die Verkaufserfolge von Derma Epigenetics deutlich über den Erwartungen. Dies verschafft der Einführung von Nivea Gesichtspflege mit gleichem Wirkstoff Rückenwind.

tesa Segment

Das erste Halbjahr 2025 war von einem anhaltend schwierigen wirtschaftlichen Umfeld geprägt. Die Industrienachfrage in den Schlüsselsektoren war zurückhaltend: Während die Automobilindustrie mit neuem Druck konfrontiert ist - die weltweite Produktion wird aufgrund von zollbedingten Kosten in der Lieferkette voraussichtlich zurückgehen -, ist die Nachfrage im Elektroniksektor weiterhin gedämpft, da die Kunden weiterhin vorsichtig sind. Die Verbraucherstimmung in Europa ist nach wie vor verhalten; hohe Inflation und wirtschaftliche Unsicherheiten haben zu einem konservativeren Ausgabeverhalten geführt und das Wachstum in verbraucherabhängigen Segmenten gedämpft. In Anbetracht dieser Entwicklungen haben wir unsere Maßnahmen zur Risikominderung bekräftigt und verstärkt. Die Diversifizierung der Lieferketten und der regionalen Fertigung wird fortgesetzt, um die Auswirkungen von Handelsunterbrechungen abzufedern, was auch potenzielle Chancen für neues Geschäft eröffnet. Wir halten ein flexibles Preis- und Kostenmanagement aufrecht, um unsere Gewinnspannen angesichts der Volatilität der Einsatzkosten zu sichern.

Zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Berichts lagen keine Risiken im Zusammenhang mit der zukünftigen Entwicklung vor, die den Fortbestand des Beiersdorf-Konzerns gefährden könnten.

Ausblick 2025

Wirtschaftliche Rahmenfaktoren*

Die weltwirtschaftliche Entwicklung bleibt im ersten Halbjahr 2025 von Unsicherheiten und einem nachlassenden Wachstumstempo geprägt. Handelskonflikte, geopolitische Spannungen und schwache Investitionen dämpfen die konjunkturelle Dynamik. Neue US-Zölle und damit verbundene Vorzieheffekte bei Importen belasten zusätzlich. Gleichzeitig dürften die sich abzeichnenden Zinssenkungen der großen Notenbanken ab dem dritten Quartal stabilisierend wirken. Die US-Notenbank könnte im Herbst mit Zinssenkungen beginnen und die EZB steht laut Markterwartungen kurz vor einem letzten Zinsschritt im September. Für den Euro wird zum Jahresende ein leichter Aufwertungstrend gegenüber dem US-Dollar erwartet.

In Deutschland mehren sich die Hinweise auf eine schrittweise konjunkturelle Erholung. Nach der Schrumpfung im Jahr 2024 legte das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal 2025 leicht gegenüber dem Vorquartal zu. Das ifo-Geschäftsklima verbesserte sich zuletzt zum fünften Mal in Folge, getragen von optimistischeren Erwartungen, insbesondere in der Industrie und im Großhandel. Der private Konsum bleibt hingegen verhalten, auch wenn die Reallöhne durch steigende Tarifabschlüsse leicht gestützt werden. Die Inflation ist im Mai weiter zurückgegangen, während die Kerninflation weiterhin leicht erhöht bleibt. Die wirtschaftliche Erholung dürfte sich im weiteren Jahresverlauf fortsetzen, allerdings in moderatem Tempo.

Auch der Euroraum zeigt im ersten Halbjahr 2025 Anzeichen einer Stabilisierung. Das BIP ist im ersten Quartal spürbar gestiegen, bereinigt um Sondereffekte in Irland, war das Wachstum solide. Die Stimmung in der italienischen Wirtschaft steigt weiter, während die Einkaufsmanagerindizes in Deutschland und Frankreich deutlich schwächer ausfallen. Der Index für das verarbeitende Gewerbe hat sich in den vergangenen Monaten spürbar verbessert, und die EZB-Zinssenkungen dürften sich positiv auf die Industrie ausgewirkt haben. Die Inflationsrate ist im Mai weiter zurückgegangen, ebenso die Kerninflation. Für September wird mit einer weiteren, möglicherweise letzten, Leitzinssenkung der EZB gerechnet. Die Wachstumsprognose für das Jahr 2025 wurde nach oben korrigiert.

Die US-Wirtschaft zeigte zu Jahresbeginn eine durchwachsene Entwicklung. Nach einem leichten Rückgang des realen Bruttoinlandsprodukts im ersten Quartal wird für das zweite Quartal mit einer Erholung gerechnet. Der private Konsum bleibt robust, was sich in einem Zuwachs der inländischen privaten Endnachfrage zeigt. Obwohl dieser Anstieg etwas schwächer ausfällt als in den Vorquartalen, signalisiert er weiterhin eine stabile Konsumdynamik. Währenddessen ist die Handelsbilanz durch massive Vorzieheffekte verzerrt, da viele Importe vor den angekündigten Zollerhöhungen vorgezogen wurden. Dennoch dürfte die US-Wirtschaft trotz des Zollschocks eine Rezession vermeiden können, auch wenn die Abwärtsrisiken bestehen bleiben. Die Inflation ist durch neue Zölle unter Druck geraten. Zwar lagen die Verbraucherpreise im Mai nur leicht über dem Vorjahreswert, doch wird für die zweite Jahreshälfte ein deutlicherer Anstieg erwartet. Die Fed dürfte im September mit Zinssenkungen beginnen. Versuche politischer Einflussnahme auf die Geldpolitik sowie Unsicherheiten hinsichtlich der Trump-Administration erhöhen die Volatilität am Devisenmarkt.

Für die viertgrößte Volkswirtschaft Japan ist im laufenden Jahr eine moderate Erholung zu erwarten. Das reale BIP wird im Gesamtjahr voraussichtlich leicht wachsen, getragen von steigenden Reallöhnen und privatem Konsum. Gleichzeitig bleibt die Exporttätigkeit gedämpft, insbesondere gegenüber China, was sich negativ auf das Produktionswachstum auswirkt. Die Inflation liegt derzeit über dem Zielniveau der Bank of Japan, dürfte jedoch im weiteren Jahresverlauf allmählich zurückgehen.

In den Wachstumsmärkten ist die Lage differenziert. In China wurde das Bruttoinlandsprodukt im ersten Quartal deutlich ausgeweitet, unter anderem durch vorgezogene Exporte in Erwartung neuer US-Zölle. Für das Gesamtjahr wird jedoch ein leichter Rückgang der Dynamik erwartet, nicht zuletzt wegen schwacher Konsumausgaben und anhaltender Probleme im Immobiliensektor. In Indien bleibt die wirtschaftliche Entwicklung robust. Für die kommenden Fiskaljahre wird ein solides Wachstum erwartet. Geplante Reformen sollen die Arbeitsmarktteilnahme erhöhen und bürokratische Hürden, etwa im Steuerwesen und bei der Logistik, abbauen. Die Inflation dürfte im Jahresdurchschnitt moderat bleiben. In Brasilien belasten zweistellige Zinsen die Investitionstätigkeit und den privaten Konsum. Die geldpolitische Straffung dämpft die Konjunktur merklich. Im Nahen Osten stellt der andauernde Konflikt in der Region ein erhebliches Risiko für Ölpreise und damit auch für die globale Inflationsentwicklung dar.

* Commerzbank Research.

Geschäftsentwicklung

Die dargestellten Herausforderungen und volatilen Entwicklungen in weiten Teilen der Welt beeinträchtigen unsere Prognosefähigkeit für die Absatzmärkte und unsere Geschäftsentwicklung.

Der Hautpflegemarkt verzeichnete in der ersten Jahreshälfte, insbesondere im zweiten Quartal, ein schwächeres Wachstum als erwartet. Stand Juli ist eine Verbesserung in den Märkten noch nicht sichtbar. Wir erwarten aber insgesamt eine Verbesserung in der zweiten Jahreshälfte 2025. Es gilt weiterhin, dass wir unabhängig vom Wachstum des Hautpflegemarkts ein über dem Markt liegendes Wachstum anstreben. Mit dieser Annahme und der Berücksichtigung des schwächeren Wachstums in der ersten Jahreshälfte gehen wir für das Consumer Geschäft von einem organischen Umsatzwachstum in Höhe von 3-4 % für das Gesamtjahr aus. Aufgrund unserer starken Innovationspipeline im zweiten Halbjahr 2025 hat der Vorstand entschieden, die geplanten Investitionen im Consumer Segment aufrecht zu erhalten. Daher erwarten wir für den Unternehmensbereich Consumer eine operative EBIT-Umsatzrendite des laufenden Geschäfts ohne Sondereffekte 20 Basispunkte über dem Vorjahresniveau.

Ungeachtet der gleichen Unsicherheiten in Bezug auf die Marktentwicklung 2025, insbesondere im Hinblick auf die Schwierigkeiten in der Automobilbranche, halten wir weiterhin für tesa an der bisherigen Prognose fest. Unter dieser Annahme wird das organische Umsatzwachstum bei 1-3 % liegen. Die operative EBIT-Umsatzrendite des laufenden Geschäfts ohne Sondereffekte wird ungefähr bei 16 % liegen.

Auf Basis der Prognose der beiden Unternehmensbereiche gehen wir für den Konzern von einem organischen Umsatzwachstum von ungefähr 3 % aus. Die operative EBIT-Umsatzrendite des laufenden Geschäfts ohne Sondereffekte erwarten wir für den Konzern leicht über Vorjahresniveau.

Hamburg, 5. August 2025

Beiersdorf AG

Der Vorstand

Zwischenabschluss Konzern*

Gewinn- und Verlustrechnung

(IN MIO. €)

01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025
Umsatzerlöse 5.175 5.188
Kosten der umgesetzten Leistungen -2.112 -2.108
Brutto-Ergebnis vom Umsatz 3.063 3.080
Marketing- und Vertriebskosten -1.757 -1.772
Forschungs- und Entwicklungskosten -171 -184
Allgemeine Verwaltungskosten -305 -322
Sonstige betriebliche Erträge1 213 188
Sonstige betriebliche Aufwendungen1 -195 -174
Betriebliches Ergebnis (EBIT) 848 816
Zinserträge 34 29
Zinsaufwendungen -18 -15
Pensionsergebnis -5 -5
Übriges Finanzergebnis 15 -8
Finanzergebnis 26 1
Ergebnis vor Steuern 874 817
Ertragsteuern -284 -256
Ergebnis nach Steuern 590 561
Davon entfallen auf:
- Anteilseigner*innen der Beiersdorf AG 582 552
- Anteile ohne beherrschenden Einfluss 8 9
Unverwässertes/Verwässertes Ergebnis je Aktie (in €) 2,57 2,47

1 Die Währungsgewinne und -verluste werden ab dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 unsaldiert in den Positionen "Sonstige betriebliche Erträge" und "Sonstige betriebliche Aufwendungen" ausgewiesen. Die Vorjahreswerte wurden dementsprechend angepasst (Sonstige betriebliche Erträge Vorjahr: 113 Mio. €; Sonstige betriebliche Aufwendungen Vorjahr: -95 Mio. €).

Gesamtergebnisrechnung

(IN MIO. €)

01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025
Ergebnis nach Steuern 590 561
In den Folgeperioden erfolgswirksam umzugliederndes sonstiges Ergebnis -34 -189
Marktbewertung von Cashflow Hedges1 -9 27
Marktbewertung Wertpapiere1 - 2
Unterschiede aus der Währungsumrechnung -25 -218
In den Folgeperioden nicht erfolgswirksam umzugliederndes sonstiges Ergebnis 33 56
Neubewertung von leistungsorientierten Verpflichtungen1 33 56
Sonstiges Ergebnis -1 -133
Gesamtergebnis 589 428
Davon entfallen auf:
- Anteilseigner*innen der Beiersdorf AG 582 421
- Anteile ohne beherrschenden Einfluss 7 7

1 Netto nach Steuern.

* Durch die Wahl des Zahlenformats (in Mio. €) kann es zu Abweichungen von den tatsächlich gebuchten Beträgen bzw. zu rundungsbedingten Differenzen bei der Berechnung von Zwischen- und Endsummen kommen. Zudem beziehen sich die prozentualen Veränderungen auf Werte in Tsd. €.

Bilanz

(IN MIO. €)

Aktiva

31.12.2024 30.06.2024 30.06.2025
Immaterielle Vermögenswerte 888 930 819
Sachanlagen 2.719 2.550 2.753
Langfristige Wertpapiere1 2.466 2.509 2.222
Sonstige langfristige finanzielle Vermögenswerte 151 39 154
Nach der Equity-Methode bilanzierte Beteiligungen 12 12 12
Sonstige langfristige Vermögenswerte 9 6 8
Latente Steueransprüche 325 302 303
Langfristige Vermögenswerte 6.570 6.348 6.271
Vorräte 1.612 1.514 1.543
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 1.792 2.273 2.352
Sonstige kurzfristige finanzielle Vermögenswerte 137 144 151
Ertragsteuerforderungen 250 247 291
Sonstige kurzfristige Vermögenswerte 282 316 292
Kurzfristige Wertpapiere1 1.159 1.408 855
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 1.207 1.200 1.167
Zur Veräußerung gehaltene langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen 2 1 2
Kurzfristige Vermögenswerte 6.441 7.103 6.653
13.011 13.451 12.924

Passiva

31.12.2024 30.06.2024 30.06.2025
Gezeichnetes Kapital 248 249 245
Kapitalrücklage 47 47 47
Gewinnrücklagen 8.508 8.463 8.691
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis -328 -325 -515
Anteile der Anteilseigner*innen der Beiersdorf AG 8.475 8.434 8.468
Anteile ohne beherrschenden Einfluss 20 11 12
Eigenkapital 8.495 8.445 8.480
Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 328 299 236
Sonstige langfristige Rückstellungen 205 167 153
Langfristige finanzielle Verbindlichkeiten 152 134 132
Latente Steuerverbindlichkeiten 135 133 153
Langfristiges Fremdkapital 820 733 674
Sonstige kurzfristige Rückstellungen 599 551 485
Ertragsteuerverbindlichkeiten 195 231 224
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.571 2.848 2.681
Sonstige kurzfristige finanzielle Verbindlichkeiten 200 426 192
Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten 131 217 188
Kurzfristiges Fremdkapital 3.696 4.273 3.770
13.011 13.451 12.924

1 Analog zum Ausweis im Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 wurden Wertpapiere der Kategorie Erfolgsneutral zum beizulegendem Zeitwert (FVOCI) in Höhe von 118 Mio. € aus den kurzfristigen Wertpapieren in die langfristigen Wertpapiere umgegliedert (Vorjahr kurzfristige Wertpapiere: 1.526 Mio. €; Vorjahr langfristige Wertpapiere: 2.391 Mio. €).

Kapitalflussrechnung

(IN MIO. €)

01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025
Ergebnis nach Steuern 590 561
Überleitung zwischen Jahresüberschuss und Cashflow aus der operativen Geschäftstätigkeit
Ertragsteuern 284 256
Finanzergebnis -26 -1
Auszahlungen für Ertragsteuern -235 -275
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen 152 148
Veränderung der langfristigen Rückstellungen (ohne Zinsanteil und erfolgsneutrale Veränderungen) 6 -69
Ergebnis aus dem Abgang von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen -2 2
Brutto-Cashflow 769 622
Veränderung der Vorräte 1 70
Veränderung der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte -738 -615
Veränderung der Verbindlichkeiten und kurzfristigen Rückstellungen 590 66
Cashflow aus operativer Geschäftstätigkeit 622 143
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen -171 -214
Auszahlungen für Investitionen in assoziierte Unternehmen und sonstige Beteiligungen -2 -5
Auszahlungen für den Erwerb von Wertpapieren -363 -146
Einzahlungen aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen 52 4
Einzahlungen aus dem Verkauf / der Endfälligkeit von Wertpapieren 376 690
Zinseinzahlungen 27 25
Einzahlungen aus Finanzierungsleasing - 3
Dividenden- und sonstige Finanzeinzahlungen 14 1
Cashflow aus investiver Tätigkeit -67 358
Free-Cashflow 555 501
Einzahlungen aus der Aufnahme von Krediten 56 21
Auszahlungen für die Tilgung von Krediten -17 -20
Auszahlungen für die Tilgung von Leasingverbindlichkeiten -35 -40
Auszahlungen für den Erwerb eigener Aktien -186 -174
Zinsauszahlungen -15 -6
Sonstige Finanzauszahlungen -41 -19
Auszahlung Dividende Beiersdorf AG -227 -223
Auszahlung Dividende an Anteilseigner*innen ohne beherrschenden Einfluss -13 -15
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit -478 -476
Wechselkursbedingte und sonstige Veränderung des Finanzmittelbestands -10 -65
Veränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 67 -40
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 01.01. 1.133 1.207
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am 30.06. 1.200 1.167

Eigenkapitalveränderungsrechnung

(IN MIO. €)

Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
Gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen1 Unterschied aus der
Währungsumrechnung
Sicherungsinstrumente
aus der Absicherung
von Zahlungsströmen
Fremdkapitalinstrumente
01.01.2024 252 47 8.315 -292 5 -5
Gesamtergebnis der Periode - - 615 -24 -9 -
Umgliederungen - - - - - -
Einzug eigener Aktien -3 - 3 - - -
Erwerb eigener Aktien - - -243 - - -
Dividende Beiersdorf AG für das Vorjahr - - -227 - - -
Veränderung Anteile Anteilseigner*innen ohne beherrschenden Einfluss - - - - - -
30.06.2024 249 47 8.463 -316 -4 -5
01.01.2025 248 47 8.508 -316 -9 -3
Gesamtergebnis der Periode - - 608 -216 27 2
Umgliederungen - - - - - -
Einzug eigener Aktien -3 - 3 - - -
Erwerb eigener Aktien - - -205 - - -
Dividende Beiersdorf AG für das Vorjahr - - -223 - - -
Veränderung Anteile Anteilseigner*innen ohne beherrschenden Einfluss - - - - - -
30.06.2025 245 47 8.691 -532 18 -1
Kumuliertes sonstiges Konzernergebnis
Eigenkapitalinstrumente Summe der Anteilseigner*innen Anteil ohne
beherrschenden
Einfluss
Gesamt
01.01.2024 - 8.322 17 8.339
Gesamtergebnis der Periode - 582 7 589
Umgliederungen - - - -
Einzug eigener Aktien - - - -
Erwerb eigener Aktien - -243 - -243
Dividende Beiersdorf AG für das Vorjahr - -227 - -227
Veränderung Anteile Anteilseigner*innen ohne beherrschenden Einfluss - - -13 -13
30.06.2024 - 8.434 11 8.445
01.01.2025 - 8.475 20 8.495
Gesamtergebnis der Periode - 421 7 428
Umgliederungen - - - -
Einzug eigener Aktien - - - -
Erwerb eigener Aktien - -205 - -205
Dividende Beiersdorf AG für das Vorjahr - -223 - -223
Veränderung Anteile Anteilseigner*innen ohne beherrschenden Einfluss - - -15 -15
30.06.2025 - 8.468 12 8.480

1 Die Gewinnrücklagen beinhalten zum Bilanzstichtag eine Kürzung um die Anschaffungskosten eigener Anteile von 1.046 Mio. € (Vorjahr: 1.084 Mio.€).

Segmentberichterstattung

Geschäftsentwicklung nach Unternehmensbereichen

AUßENUMSATZ (IN MIO. €) 01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025 Veränderung in %
Anteil in % Anteil in % nominal organisch
Consumer 4.331 83,7 4.330 83,5 0,0 1,9
tesa 844 16,3 858 16,5 1,6 3,0
Gesamt 5.175 100,0 5.188 100,0 0,2 2,1
EBITDA (INKLUSIVE SONDEREFFEKTEN) (IN MIO. €) 01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025 Veränderung in %
in % vom Umsatz in % vom Umsatz nominal
Consumer 813 18,8 788 18,2 -3,1
tesa 187 22,1 176 20,5 -5,9
Gesamt 1.000 19,3 964 18,6 -3,6
BETRIEBLICHES ERGEBNIS (EBIT, OHNE SONDEREFFEKTE) (IN MIO. €) 01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025 Veränderung in %
in % vom Umsatz in % vom Umsatz nominal
Consumer 688 15,9 691 16,0 0,5
tesa 150 17,8 145 16,9 -3,5
Gesamt 838 16,2 836 16,1 -0,2
BRUTTO-CASHFLOW (IN MIO. €) 01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025 Veränderung in %
in % vom Umsatz in % vom Umsatz nominal
Consumer 617 14,2 490 11,3 -20,6
tesa 152 18,0 132 15,4 -13,2
Gesamt 769 14,9 622 12,0 -19,1

Die Kosten der umgesetzten Leistungen betrugen im Unternehmensbereich Consumer 1.648 Mio. € (Vorjahr 1.670 Mio. €) und im Unternehmensbereich tesa 460 Mio. € (Vorjahr 442 Mio. €). Die Kosten für Marketing und Vertrieb entfielen mit 1.616 Mio. € (Vorjahr 1.597 Mio. €) auf den Unternehmensbereich Consumer. Auf den Unternehmensbereich tesa entfielen 156 Mio. € (Vorjahr 160 Mio. €).

Regionale Berichterstattung

AUßENUMSATZ (IN MIO. €) 01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025 Veränderung in %
Anteil in % Anteil in % nominal organisch
Europa 2.331 45,0 2.353 45,4 0,9 0,5
Amerika 1.344 26,0 1.292 24,9 -3,8 2,5
Afrika/Asien/Australien 1.500 29,0 1.543 29,7 2,8 4,2
Gesamt 5.175 100,0 5.188 100,0 0,2 2,1
BETRIEBLICHES ERGEBNIS (EBIT, OHNE SONDEREFFEKTE) (IN MIO. €) 01.01. - 30.06.2024 01.01. - 30.06.2025 Veränderung in %
in % vom Umsatz in % vom Umsatz nominal
Europa 471 20,2 453 19,3 -3,7
Amerika 72 5,4 69 5,3 -5,1
Afrika/Asien/Australien 295 19,7 314 20,3 6,5
Gesamt 838 16,2 836 16,1 -0,2

Anhangangaben

Informationen zu Gesellschaft und Konzern

Die Beiersdorf AG hat ihren Firmensitz in der Beiersdorfstraße 1-9 in Hamburg (Deutschland) und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Hamburg unter HRB 1787 eingetragen. Die Beiersdorf AG wird in den Konzernabschluss der maxingvest GmbH & Co. KGaA, Hamburg, einbezogen. Die Aktivitäten der Beiersdorf AG und ihrer Tochtergesellschaften ("Beiersdorf Konzern") umfassen im Wesentlichen die Herstellung und den Vertrieb von Markenartikelprodukten im Bereich Hautpflege sowie die Herstellung und den Vertrieb von technischen Klebebändern.

Grundlagen der Abschlusserstellung

Der Konzernzwischenabschluss für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2025 wurde in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Der Konzernzwischenabschluss sollte im Zusammenhang mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024 gelesen werden.

Im Zwischenberichtszeitraum haben sich keine wesentlichen Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung neuer Standards oder Interpretationen ergeben.

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Für diesen Zwischenbericht wurden die Werte unter Anwendung der International Financial Reporting Standards (IFRS) ermittelt. Auf den Konzernzwischenabschluss wurden die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wie auf den Konzernabschluss 2024 angewandt.

Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Bezüglich der Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024. Seitdem haben sich bis zum 30. Juni 2025 keine wesentlichen Änderungen ergeben.

Konsolidierungskreis, Akquisitionen und Divestments

Im Zwischenberichtszeitraum sind keine Akquisitionen und Divestments erfolgt.

Bezüglich der weiteren Angaben über den Konsolidierungskreis verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024.

Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Die gezeigten Sondereffekte in der Ertragslage des Zwischenlageberichtes in Höhe von -20 Mio. € sind den sonstigen betrieblichen Erträgen (2 Mio. €) und Aufwendungen (-17 Mio. €), sowie den allgemeinen Verwaltungskosten (-5 Mio. €) zugeordnet. Für weiterführende Information zu den Sondereffekten verweisen wir daher auf die Ertragslage des Zwischenlageberichtes.

Das übrige Finanzergebnis der Periode enthält neben Wechselkursgewinnen und Wechselkursverlusten in Zusammenhang mit Finanztransaktionen auch das Ergebnis aus Wertpapieren in Höhe von 13 Mio. € (Vorjahr: 41 Mio. €).

Bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie für den Zeitraum Januar bis Juni 2025 haben wir, aufgrund des Aktienrückkaufprogramms sowie des dafür notwendigen Einzugs eigener Aktien, einen gewichteten Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Aktien zu Grunde gelegt. Diesen gewichteten Durchschnitt haben wir auf Basis der Aktienrückkäufe ermittelt. Die Zahl der im Umlauf befindlichen Aktien betrug zum 1. Januar 2025 223.214.380 Stück. Zum 30. Juni 2025 belief sich die Zahl der ausgegebenen Aktien abzüglich eigener Aktien auf 221.379.180 Stück. Auf Basis der Rückkäufe errechnet sich für das erste Halbjahr 2025 ein gewichteter Durchschnitt von 223.077.259 Stück im Umlauf befindlicher Aktien.

Erläuterungen zur Gesamtergebnisrechnung

Das sonstige Ergebnis für den Zeitraum bis zum 30. Juni 2025 betrug -133 Mio. € (Vorjahr: -1 Mio. €). Das sonstige Ergebnis der Periode wurde maßgeblich durch die Entwicklung der Wechselkurse beeinflusst, die für die Umrechnung der Abschlüsse der Tochtergesellschaften herangezogen werden, die den Euro nicht als funktionale Währung haben. Positive Effekte aus der Neubewertung leistungsorientierter Pensionspläne (56 Mio. €) im Zuge des Anstiegs des für die Eurozone relevanten Diskontierungssatzes sowie Veränderungen der Marktbewertung von Cashflow Hedges (27 Mio. €) konnten dies nur teilweise kompensieren. Im Vergleichszeitraum konnten die positiven Effekte aus der Neubewertung leistungsorientierter Pensionspläne in der Eurozone (33 Mio. €) die negativen Effekte aus der Währungsumrechnung (25 Mio. €) und der Neubewertung von Cashflow Hedges (9 Mio. €) nahezu vollständig kompensieren.

Erläuterungen zur Bilanz

Bezüglich der Struktur und weiteren Angaben zu unseren Finanzinstrumenten verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024.

Zum 30. Juni 2025 betrug der Buchwert der Wertpapiere der Kategorie "Zu fortgeführten Anschaffungskosten" (AC) 2.720 Mio. € (Vorjahr 3.228 Mio. €). Der beizulegende Zeitwert dieser Wertpapiere betrug 2.650 Mio. € (Vorjahr 3.051 Mio. €). Die Wertpapiere der Kategorie "Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert" (FVOCI) haben einen Wert von 214 Mio. € (Vorjahr 180 Mio. €), während die Wertpapiere der Kategorie "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert" (FVPL) einen Wert von 143 Mio. € (Vorjahr: 510 Mio. €) erreichten.

Wertpapiere der Kategorien "Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert" (FVOCI) und "Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert" (FVPL) sind der Fair-Value-Hierarchiestufe 1 zuzuordnen. Derivative Finanzinstrumente mit positiven Marktwerten in Höhe von 38 Mio. € (Vorjahr: 13 Mio. €) und mit negativen Marktwerten in Höhe von 12 Mio. € (Vorjahr: 20 Mio. €) fallen unter die Fair-Value-Hierarchiestufe 2. Langfristige Unternehmensbeteiligungen der Kategorie FVOCI in Höhe von 13 Mio. € (Vorjahr: 6 Mio. €) sowie der Kategorie FVPL in Höhe von 6 Mio. € (Vorjahr: 5 Mio. €) sind der Fair-Value-Hierarchiestufe 3 zuzuordnen. Im Berichtszeitraum betrugen die Zugänge zu den langfristigen Unternehmensbeteiligungen 5 Mio. €; 4 Mio. € entfielen auf die Kategorien FVOCI und 1 Mio. € auf die Kategorie FVPL. Aufgrund der untergeordneten Bedeutung haben wir auf eine Sensitivitätsanalyse der für die Fair-Value-Hierarchie-Stufe 3 relevanten Parameter verzichtet. Für die weiteren finanziellen Vermögenswerte und Schulden gibt es keine wesentlichen Unterschiede zwischen den Buchwerten und ihren beizulegenden Zeitwerten zum 30. Juni 2025. Langfristige finanzielle Verpflichtungen umfassten im Wesentlichen Leasingverbindlichkeiten.

In den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten waren zum 30. Juni 2025 (wie im Vorjahr) keine wesentlichen Beträge enthalten, über die der Konzern aufgrund von Devisenverkehrskontrollen nur eingeschränkt verfügen kann.

Unter den kurzfristigen finanziellen Verbindlichkeiten zum 30. Juni 2025 befinden sich Verpflichtungen in Zusammenhang mit unserem Aktienrückkaufprogramm in Höhe von 31 Mio. € (Vorjahr: 57 Mio. €)

Erläuterung zur Eigenkapitalveränderungsrechnung

Die Hauptversammlung hat am 17. April 2025 eine Dividende von 1,00 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie für das Geschäftsjahr 2024 beschlossen. Bei 223.214.380 dividendenberechtigten Aktien betrug die Dividendenzahlung 223 Mio. €. In den vorangegangenen Geschäftsjahren hatte die Gesellschaft eine Dividende in Höhe von 1,00 Euro je dividendenberechtigter Aktie ausgeschüttet (227 Mio. €).

Zum 31.12.2024 hielt die Beiersdorf AG 24.785.620 eigene Aktien mit einem Wert von 1.201 Mio. €. Dies entspricht 9,99 % des Grundkapitals. Mit der Ad-hoc-Mitteilung vom 26. Februar 2025 kündigte der Vorstand mit Zustimmung des Aufsichtsrats an, ein Aktienrückkaufprogramm durchzuführen. Das Rückkaufprogramm hat einen Umfang von bis zu 500 Mio. € und endet spätestens am 3. Dezember 2025. Das Aktienrückkaufprogramm wird auf der Grundlage der Ermächtigung der ordentlichen Hauptversammlung der Beiersdorf Aktiengesellschaft vom 17. April 2025 durchgeführt. Danach ist die Beiersdorf Aktiengesellschaft ermächtigt, bis zum 16. April 2030 eigene Aktien im Umfang von insgesamt bis zu 10 % des Grundkapitals zu erwerben. Für die Durchführung des Aktienrückkaufprogramms hat Beiersdorf, mit Vorstandsbeschluss vom 27. Mail 2025, 2.604.604 eigene Aktien (1,05 % des Grundkapitals) eingezogen. Am 28. Mai 2025 startete Beiersdorf mit dem Aktienrückkaufprogramm. Das Gesamtvolumen der Aktien, die im Rahmen des Aktienrückkaufs im Zeitraum vom 28. Mai 2025 bis einschließlich 30. Juni 2025 erworben wurden, beträgt 1.835.200 Stück (0,75% des Grundkapitals) mit einem Rückkaufwert von 205 Mio. € (ohne Erwerbsnebenkosten). Zum 30.06.2025 beläuft sich der Bestand an eigenen Aktien auf 24.016.216 Stück (9,79 % des Grundkapitals).

Rechtliche Risiken

Bezüglich der Angaben über rechtliche Risiken verweisen wir auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2024. Nachfolgend sind die wesentliche Änderungen bis zum 30. Juni 2025.

Beiersdorf ist Gegenstand zweier Gerichtsverfahren im Zusammenhang mit dem Bau eines Werks in Mexiko in 2015. In diesen Fällen geht es um Ansprüche von Subunternehmern, die Beiersdorf und ihren Generalunternehmer gesamtschuldnerisch auf Vergütung für geleistete Arbeiten und erbrachte Dienstleistungen haftbar machen. Im ersten Fall wurde rechtskräftig zugunsten der Subunternehmer entschieden, im zweiten Fall sind letzte Rechtsmittel eingelegt. Zum 30. Juni 2025 hat Beiersdorf für Risiken im Zusammenhang mit dem rechtskräftig entschiedenen Fall Rückstellungen in Höhe von insgesamt 14 Mio. € (9 Mio. € Schadensersatz und 5 Mio. € Zinsen) gebildet. Für den anderen Fall wurden bislang keine Rückstellungen gebildet, da Beiersdorf davon ausgeht, sich in diesem Fall einer Zahlungsverpflichtung durch rechtliche Mittel entziehen zu können. Insgesamt erwartet Beiersdorf eine Erstattung dieser Kosten gemäß einer mit dem Generalunternehmer geschlossenen Vergleichsvereinbarung. Da die hohe Schwelle zur Realisierung einer Eventualforderungen zum Bilanzstichtag jedoch nicht erreicht war, wurde kein Erstattungsanspruch erfasst.

Corporate Governance

Die Entsprechenserklärung von Aufsichtsrat und Vorstand für das Geschäftsjahr 2024 zu den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex gemäß § 161 Aktiengesetz wurde im Dezember 2024 abgegeben. Sie ist über unsere Internetseite https://www.beiersdorf.de/investor-relations/corporate-governance/erklaerung-zur-unternehmensfuehrung dauerhaft zugänglich.

Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Mit Wirkung zum 3. Juli 2025 beschloss der Vorstand der Beiersdorf AG - auf Grundlage der entsprechenden Ermächtigung der Hauptversammlung 2025 und des Vorstandsbeschlusses vom 26. Februar 2025 (mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom 26. Februar 2025) - die Einziehung von 2.000.000 eigenen Aktien und damit die Herabsetzung des Grundkapitals um 2.000.000,00 €, um die weitere Durchführung des laufenden Aktienrückkaufprogramms der Beiersdorf AG zu ermöglichen. Diese Kapitalherabsetzung entsprach rund 0,82 % des Grundkapitals vor der Einziehung und Kapitalherabsetzung.

Darüber hinaus wird der Vorstand der Beiersdorf AG wohl möglich eine weitere, im Rahmen des laufenden Aktienrückkaufprogramms insgesamt dritte Aktieneinziehung und Kapitalherabsetzung beschließen, wobei die genaue Zahl der einzuziehenden Aktien und des die Kapitalherabsetzung ausmachenden Betrags zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht feststehen.

Versicherung des Vorstands

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.

Hamburg, 5. August 2025

Beiersdorf AG

Der Vorstand

Vincent Warnery Vorsitzender des Vorstands Oswald Barckhahn Mitglied des Vorstands Astrid Hermann Mitglied des Vorstands
Nicola D. Lafrentz Mitglied des Vorstands Grita Loebsack Mitglied des Vorstands Ramon A. Mirt Mitglied des Vorstands

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

An die Beiersdorf Aktiengesellschaft, Hamburg

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus der Konzernbilanz zum 30. Juni 2025, der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzernkapitalflussrechnung, Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Konzernanhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Beiersdorf Aktiengesellschaft, Hamburg, für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2025, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.

Hamburg, 5. August 2025

PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Michael Reuther Thorsten Dzulko
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüfer

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The Half-Year Report is also available in English on www.beiersdorf.com