![]() Bertrandt AGEhningenBertrandt AG - Bericht zum ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015GESCHÄFTSJAHR 2014/2015
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| 01.10.14- 31.03.15 |
Veränderung zum Vorjahr in % |
01.10.13- 31.03.14 |
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| GuV | |||
| Umsatzerlöse (in TEUR) | 451.383 | 9,0 | 413.977 |
| Betriebsergebnis (in TEUR) | 43.796 | 6,7 | 41.059 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit (in TEUR) | 43.919 | 6,2 | 41.345 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern (in TEUR) | 29.856 | 3,9 | 28.722 |
| Cashflow | |||
| Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (in TEUR) | 33.057 | -24,1 | 43.547 |
| Cashflow aus Investitionstätigkeit (in TEUR) | -32.031 | 61,9 | -19.790 |
| Free Cashflow (in TEUR) | 1.026 | -95,7 | 23.757 |
| Investitionen (in TEUR) | 33.958 | 57,3 | 21.593 |
| Bilanz | |||
| Eigenkapital (in TEUR) | 286.695 | 16,7 | 245.698 |
| Eigenkapitalquote (in %) | 63,2 | 5,3 | 60,0 |
| Bilanzsumme (in TEUR) | 453.844 | 10,9 | 409.348 |
| Aktie | |||
| Ergebnis je Aktie (in EUR) | 2,96 | 3,9 | 2,85 |
| Börsenkurs am 31.03. (in EUR)1 | 135,60 | 21,9 | 111,20 |
| Höchster Börsenkurs (in EUR)2 | 138,70 | 15,7 | 119,85 |
| Niedrigster Börsenkurs (in EUR)2 | 88,97 | -10,9 | 99,90 |
| Ausgegebene Aktien am 31.03. (Stück) | 10.143.240 | - | 10.143.240 |
| Marktkapitalisierung am 31.03. (in Mio. EUR) | 1.375,4 | 21,9 | 1.127,9 |
| Mitarbeiter | |||
| Anzahl der Mitarbeiter jeweils zum 31.03. im Bertrandt-Konzern gesamt | 11.859 | 5,9 | 11.195 |
1
Schlusskurs im Xetra-Handel.
2
Im Xetra-Handel.
Die konjunkturelle Situation stellte sich im ersten Quartal des Jahres 2015 besser
dar, als von den führenden Wirtschaftsinstituten in ihrem Gemeinschaftsgutachten im
Herbst 2014 erwartet. Sie waren damals von einer Stagnation der deutschen Wirtschaft
ausgegangen. Inzwischen befindet sich die heimische Industrie jedoch auf Wachstumskurs.
Die wichtigen drei großen Automobilmärkte USA, Westeuropa und China waren laut Verband
der Automobilindustrie e. V. (VDA) in den ersten drei Monaten des Jahres 2015 deutlich
im Plus. In Deutschland stiegen die Pkw-Neuzulassungen in diesem Zeitraum um neun
Prozent gegenüber dem Vorjahr.
In diesem Umfeld entwickelte sich der Bertrandt-Konzern im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres
2014/2015 positiv.
Der Geschäftsverlauf des Bertrandt-Konzerns stellte sich im Einzelnen wie folgt dar:
| ― |
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2014/2015 stiegen die Umsatzerlöse im Vergleich zum Vorjahr um 9,0 Prozent auf 451.383 TEUR (Vorjahr 413.977 TEUR). |
| ― |
Das Betriebsergebnis erhöhte sich im ersten Halbjahr auf 43.796 TEUR (Vorjahr 41.059 TEUR). Dies entspricht einer Marge von 9,7 Prozent (Vorjahr 9,9 Prozent). |
| ― |
Das im Berichtszeitraum erwirtschaftete Ergebnis nach Ertragsteuern bezifferte sich auf 29.856 TEUR (Vorjahr 28.722 TEUR). |
| ― |
Das Ergebnis pro Aktie betrug im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015 2,96 EUR (Vorjahr 2,85 EUR). |
| ― |
Die Mitarbeiteranzahl stieg im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2013/2014 um 298 auf 11.859 Personen (11.561 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zum 30. September 2014). |
| ― |
Die Investitionen beliefen sich auf 33.958 TEUR (Vorjahr 21.593 TEUR, 66.843 TEUR zum 30. September 2014). |
| ― |
Der Free Cashflow betrug 1.026 TEUR (Vorjahr 23.757 TEUR). |
| ― |
Mit einer Eigenkapitalquote von 63,2 Prozent (59,4 Prozent zum 30. September 2014) gehört Bertrandt nach wie vor zu den substanzstarken Unternehmen der Branche. |
| ― |
Die Bilanzsumme verringerte sich im Vergleich zum Geschäftsjahresende 2013/2014 auf 453.844 TEUR (471.800 TEUR zum 30. September 2014). |
Das umfassende Leistungsspektrum von Bertrandt bietet jedem Kunden maßgeschneiderte
und ganzheitliche Lösungen entlang des gesamten Produktentstehungsprozesses. Als einer
der führenden europäischen Entwicklungsspezialisten ist Bertrandt ein verlässlicher
Partner für aktuelle und zukünftige Aufgabenstellungen in allen Projektphasen des
Engineerings. Von der Kompetenz des gesamten Konzerns kann der Kunde dank der konzernübergreifenden
Fachbereichsstruktur sowie der niederlassungsorientierten Marktbearbeitung direkt
vor Ort profitieren.
Seit über 40 Jahren erarbeitet Bertrandt an mittlerweile 46 Standorten in Europa,
Asien und in den USA im Kundenauftrag individuelle Lösungen. Das Leistungsspektrum
in der Automobil- und Luftfahrtindustrie umfasst alle Prozess-Schritte in den Projektphasen
Konzeption, Konstruktion, Entwicklung, Modellbau, Werkzeugerstellung, Fahrzeugbau,
Fertigungsplanung bis hin zu Serienanlauf und -betreuung. Darüber hinaus werden die
einzelnen Entwicklungsschritte durch Simulation, Prototypenbau und Erprobung abgesichert.
In unseren Technologiezentren in unmittelbarer Kundennähe werden in eigenen Designstudios,
Elektroniklabors sowie Versuchs- und Testeinrichtungen Projekte unterschiedlichster
Größe eigenverantwortlich vorangetrieben. Zu den Kunden zählen nahezu alle europäischen
Hersteller sowie bedeutende Systemlieferanten. Darüber hinaus werden mit Bertrandt
Services technische Dienstleistungen außerhalb der Mobilitätsindustrien in den Zukunftsbranchen
Energie-, Medizin- und Elektrotechnik sowie für den Maschinen- und Anlagenbau deutschlandweit
angeboten.
Aufgrund der verkürzten Entwicklungszeiten und neuen Technologien nimmt die Komplexität
individueller Mobilitätslösungen in der Automobil- und Luftfahrtbranche kontinuierlich
zu. Trends wie beispielsweise mehr Komfort, Sicherheit, Vernetzung und umweltfreundliche
Mobilität erfordern detailliertes technisches Wissen und bereichsübergreifendes Denken
in der Produktentwicklung. Als Mitgestalter zukünftiger Mobilität passt Bertrandt
sein Leistungsspektrum stets den Bedürfnissen der Kunden und den sich ändernden Marktbedingungen
an. Um komplexe Anforderungen an neue Materialien, intelligente Elektroniksysteme
oder moderne Antriebe zu erfüllen, hat Bertrandt wichtige Themen in Fachbereichen
gebündelt. Durch die interdisziplinäre Vernetzung und Weiterentwicklung von Wissen
sichert sich das Unternehmen seinen Status als einer der führenden europäischen Partner
auf dem Markt für Entwicklungsdienstleistungen. Für Bertrandt Services bildet das
langjährige Engineering-Know-how aus den Mobilitätsindustrien eine solide Basis, um
individuelle Entwicklungslösungen in neuen Branchen umzusetzen und weiterzuentwickeln.
Mit seinen Auslandsstandorten in Europa, den USA und China verfolgt Bertrandt die
Strategie, eine hohe Kundenorientierung durch eine projektbezogene Standortdiversifikation
sicherzustellen. In enger organisatorischer Verzahnung mit den deutschen Niederlassungen
bietet Bertrandt seinen Kunden das komplette Leistungsspektrum an, um schnell und
effizient weltweit Entwicklungslösungen zu erarbeiten.
In ihrem Frühjahrsgutachten kommen die Experten der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose
zu der Einschätzung, dass die Weltproduktion im Frühjahr 2015 leicht beschleunigt
expandierte. Die Impulse gingen dabei insbesondere von einem stark gesunkenen Rohölpreis
aus, der sich seit Juni 2014 in etwa halbierte und schon Ende 2014 die konjunkturelle
Belebung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften beschleunigte. Hinzu kam die günstige
Währungskursentwicklung für den Euroraum, ausgelöst durch die Beibehaltung der Niedrigzinspolitik
und den Entscheid zum Aufkauf von Staatsanleihen durch die Europäische Zentralbank.
In den großen Schwellenländern entwickelte sich die Konjunktur dagegen insgesamt eher
verhalten. Das Expansionstempo ging in China auch wegen der fallenden Immobilienpreise
bereits seit Mitte 2014 zurück. In Brasilien stagnierte die Produktion nahezu, Russland
befand sich in einer rezessiven Phase.
Die globale Automobilindustrie entwickelte sich laut Angaben des VDA zu Beginn des
Jahres 2015 gut. Getragen wurde dieses Wachstum mehrheitlich von den drei großen Märkten
USA, Westeuropa und China. Im ersten Quartal 2015 erhöhte sich der Light-Vehicle-Markt
in den USA um knapp sechs Prozent. In Westeuropa stieg das Neuzulassungsvolumen im
gleichen Zeitraum um knapp neun Prozent. Und auch China konnte die Wachstumsdynamik
beibehalten. In den ersten drei Monaten des laufenden Jahres lagen die Pkw-Verkäufe
um mehr als 11 Prozent über dem Niveau des Vorjahres.
Aufgrund dieser positiven Rahmenbedingungen befand sich die deutsche Automobilindustrie
in guter Verfassung. Die Ausgaben für Forschung und Entwicklung blieben auf einem
hohen Niveau - in 2014 investierten deutsche Hersteller und Zulieferer laut VDA fast
30 Mrd. Euro. Der Trend der zunehmenden Modell- und Variantenvielfalt, kombiniert
mit einem hohen technologischen Anspruch, setzte sich unvermindert fort. Dabei waren
Faktoren wie Qualität, Verbrauchsoptimierung, Sicherheit, Komfort und Design von erheblicher
Bedeutung für den weltweiten Markterfolg.
Für den Bereich Luftfahrt gehen aktuelle Studien davon aus, dass die Bedeutung des
zivilen Luftverkehrs auch weiter zunehmen wird. Eine Prognose von Boeing beziffert
den Bedarf an neuen Flugzeugen in der zivilen Luftfahrt im Zeitraum von 2014 bis 2033
auf bis zu 36.770 Stück. Dies entspricht einem jährlichen Marktwachstum von 3,6 Prozent
und einem aktuellen Marktwert von mehr als 3,9 Bill. Euro. Der Luftfahrtkonzern Airbus
geht für den gleichen Zeitraum von einem etwas geringeren Neubedarf von 31.358 neuen
Zivilflugzeugen bis 2033 aus. Daraus resultiert aufgrund einer anderen Berechnungsgrundlage
eine jährliche Steigerungsrate von 3,8 Prozent. Den Marktwert der neu zu beschaffenden
Flugzeuge beziffert Airbus auf über 3,5 Bill. Euro.
Die Kernbranchen der Bertrandt Services, die Energie-, Medizin- und Elektrotechnik
sowie der Maschinen- und Anlagenbau, setzten ihren positiven Trend im ersten Quartal
2015 weiter fort. Der Geschäftsklima-Index des ifo Institut - Leibniz-Institut für
Wirtschaftsforschung an der Universität München e. V. für die gewerbliche Wirtschaft
in Deutschland stieg im März auf 107,9 Punkte. Das ist der höchste Stand des Index
seit Juli 2014. Die Unternehmen zeigten sich dabei wieder zufriedener mit ihrer aktuellen
Lage. Auch die Einschätzung der zukünftigen Geschäfte fiel deutlich optimistischer
aus. Die deutsche Wirtschaft setzte somit ihren Expansionskurs fort.
Der Bertrandt-Konzern entwickelte sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2014/2015 innerhalb der Erwartungen. Das Technologieunternehmen erzielte im Berichtszeitraum
Umsatzerlöse in Höhe von 451.383 TEUR (Vorjahr 413.977 TEUR). Dies entspricht einem
Anstieg von 9,0 Prozent. Die in Deutschland unerwartet schwer ausgefallene Grippewelle
beeinflusste auch den Bertrandt-Konzern. Im Vergleich zum Vorjahr kam es konzernweit
zu einem 20 Prozent höheren Arbeitsausfall. Alle Segmente des Unternehmens - Digital
Engineering, Physical Engineering und Elektrik/Elektronik - verzeichneten Wachstum
im Vorjahresvergleich. In einem wettbewerbsintensiven Umfeld konnten sich sowohl der
Bereich Luftfahrt als auch die Bertrandt Services mit den Schwerpunkten Energie-,
Medizin- und Elektrotechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau am Markt behaupten.
Das Betriebsergebnis von Bertrandt betrug im ersten Halbjahr des aktuellen Geschäftsjahres
43.796 TEUR (Vorjahr 41.059 TEUR). Dies entspricht einer Marge von 9,7 Prozent (Vorjahr
9,9 Prozent). Mit 123 TEUR (Vorjahr 286 TEUR) fiel das Finanzergebnis erneut positiv
aus. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit betrug im Berichtszeitraum 43.919
TEUR (Vorjahr 41.345 TEUR). Bei einer Steuerquote von 30,9 Prozent wurde ein Ergebnis
nach Ertragsteuern in Höhe von 29.856 TEUR (Vorjahr 28.722 TEUR) erzielt.
Die Aufwendungen stellten sich im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015 wie
folgt dar: Der Materialaufwand erhöhte sich von 31.897 TEUR im Vorjahr auf 41.544
TEUR. Insgesamt belief sich der Personalaufwand im Berichtszeitraum auf 320.261 TEUR
(Vorjahr 299.635 TEUR). Die Personalaufwandsquote betrug 70,9 Prozent (Vorjahr 72,4
Prozent). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen erhöhten sich wachstumsbedingt
auf 40.138 TEUR (Vorjahr 37.119 TEUR).
Zum 31. März 2015 zeigte sich die Bilanz von Bertrandt folgendermaßen: Die Bilanzsumme
verringerte sich um 17.956 TEUR auf 453.844 TEUR (471.800 TEUR zum 30. September 2014).
Auf der Aktiv-Seite betrugen die langfristigen Vermögenswerte zum Stichtag 184.899
TEUR (166.314 TEUR zum 30. September 2014). Die kurzfristigen Vermögenswerte summierten
sich auf 268.945 TEUR (305.486 TEUR zum 30. September 2014). Das Eigenkapital auf
der Passiv-Seite stieg im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015 trotz einer
Dividendenauszahlung in Höhe von insgesamt 24.182 TEUR (Vorjahr 22.152 TEUR). Es belief
sich zum 31. März 2015 auf 286.695 TEUR (280.324 TEUR zum 30. September 2014). Des
Weiteren reduzierten sich die kurzfristigen Schulden auf 132.430 TEUR (161.488 TEUR
zum 30. September 2014). Bertrandt gehört mit einer Eigenkapitalquote in Höhe von
63,2 Prozent (59,4 Prozent zum 30. September 2014) zu den substanzstarken Unternehmen
in der Branche.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015 wurden 33.958 TEUR investiert (Vorjahr
21.593 TEUR). Dies spiegelt sich in einem im Vergleich zum Vorjahr um 22.731 TEUR
gesunkenen Free Cashflow wider. Er belief sich auf 1.026 TEUR (23.757 TEUR zum 31.
März 2014). Das Unternehmen geht derzeit für das Gesamtjahr 2014/2015 von einem nochmals
gesteigerten Investitionsvolumen gegenüber dem Vorjahr aus, das auch periodisch zu
einem negativen Free Cashflow führen könnte.
Der Bertrandt-Konzern setzte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015 den
Personalaufbau fort. Die Anzahl der Beschäftigten erhöhte sich zum 31. März 2015 im
Vergleich zum 30. September 2014 um 298 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum Ende
des ersten Halbjahres 2014/2015 waren 11.859 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Konzern
beschäftigt (11.671 Mitarbeiter zum 31. Dezember 2014 und 11.561 Mitarbeiter zum 30.
September 2014). Im Vorjahresvergleich erhöhte sich die Anzahl der Mitarbeiterinnen
und Mitarbeiter um 664 (11.195 Mitarbeiter zum 31. März 2014). Aktuelle Informationen
zum Personalmanagement finden Sie auf der Bertrandt-Homepage www.bertrandt.com unter
der Rubrik Karriere.
Bertrandt ist als international tätiger Ingenieurdienstleister unterschiedlichsten
Risiken ausgesetzt. Über alle relevanten Fakten wurde im Geschäftsbericht 2013/2014
ausführlich berichtet. Ein Risiko für die Konjunktur besteht immer noch in einer erneuten
Verschärfung der Krise zwischen Russland und der Ukraine. Einen negativen Effekt könnte
auch eine vorgezogene oder stärker als bislang angenommene Erhöhung der amerikanischen
Leitzinsen haben. Ferner wäre es denkbar, dass eine unerwartet starke Erholung des
Ölpreises die positive Entwicklung der Weltkonjunktur hemmt. Das Risiko eines Wiederaufflammens
der Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum ist wegen politischer Unstimmigkeiten
über die Fortsetzung des Reformkurses in Griechenland ebenfalls gestiegen.
Die Eintrittswahrscheinlichkeit der im Geschäftsbericht 2013/2014 beschriebenen Risiken
hat sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2014/2015 für Bertrandt aber
nicht wesentlich erhöht. Eine breite strategische Ausrichtung und die solide finanzielle
Basis des Konzerns bilden weiterhin ein stabiles Fundament für die zukünftige Geschäftsentwicklung.
Aufgrund der steigenden Anforderungen im Mobilitätsbereich seitens Verbraucher und
Gesetzgeber sowie der hohen Varianten- und Modellvielfalt sieht Bertrandt, wie im
Geschäftsbericht 2013/2014 beschrieben, zusätzliches Potenzial, seine Marktstellung
weiterhin nachhaltig zu festigen und auszubauen. Auch außerhalb der Mobilitätsindustrie
gibt es für das Unternehmen gute Perspektiven, sich mit seinen Kompetenzen in Branchen
wie der Energie-, Medizin- und Elektrotechnik sowie im Maschinen- und Anlagenbau erfolgreich
am Markt zu positionieren.
In ihrem Frühjahrsgutachten haben die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute ihre
Einschätzungen bestätigt und gehen für das Gesamtjahr 2015 von einem Wachstum der
Weltproduktion um 2,9 Prozent aus. Aufgrund des niedrigen Ölpreises und des günstigen
Euro ist zu erwarten, dass die Konjunktur vor allem in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften
an Fahrt gewinnt. Demnach soll die Wirtschaftsleistung in diesem Jahr in den USA um
2,5 Prozent ansteigen. In Japan wird der Schätzung zufolge in 2015 das Wirtschaftswachstum
1,1 Prozent betragen. Die chinesische Wirtschaftsleistung wird sich allem Anschein
nach gegenüber dem Vorjahr verringern und 6,9 Prozent erreichen. Für den Euroraum
rechnen die Experten dieses Jahr mit einer höheren Zunahme der Wirtschaftsleistung
und gehen momentan von 1,7 Prozent Steigerung aus. Für Deutschland prognostizieren
die Experten augenblicklich eine Zuwachsrate des Bruttoinlandsprodukts von 2,1 Prozent
für 2015. Die Anhebung im Vergleich zur Prognose im Herbstgutachten 2014 spiegelt
nach Ansicht der Wirtschaftsinstitute die sich abzeichnende bessere Entwicklung zu
Beginn des Jahres sowie die fortgesetzte Aufhellung der Stimmungsindikatoren wider.
Der VDA erwartet, dass der Pkw-Weltmarkt im Gesamtjahr 2015 um zwei Prozent auf 77,4 Mio. Einheiten wachsen wird. Auch die gegenwärtige Entwicklung des ifo-Geschäftsklima-Index ist weiterhin gut. Im März hat sich die positive Tendenz in der Automobilindustrie fortgesetzt und liegt deutlich oberhalb der des restlichen verarbeitenden Gewerbes. Die Unternehmen sehen sowohl die Lage als auch die Erwartungen noch positiver als im Vormonat. Aufgrund des hohen Innovationsdrucks seitens des Gesetzgebers und der Kunden arbeiten die großen Automobilhersteller und Systemlieferanten intensiv an zukunftsträchtigen Technologien, um den CO2 -Ausstoß weiter zu reduzieren. Deutsche Automobilhersteller werden bis Ende 2015 beispielsweise 29 Serienmodelle mit Elektroantrieb auf den Markt gebracht haben. Im internationalen Vergleich der Anbieter von Elektrofahrzeugen steht Deutschland beim Gesamtsystem Elektromobilität damit an der Spitze. Und auch das Thema vernetztes und automatisiertes Fahren wird von Automobilherstellern wie auch Zulieferern forciert. In den kommenden drei bis vier Jahren sollen laut VDA 16 bis 18 Mrd. Euro allein in die Forschung zu diesem Technologietrend investiert werden. Zeitgleich erweitern die Hersteller ihre Modellpaletten, um länderspezifische und individuelle Kundenbedürfnisse bestmöglich zu befriedigen. Für den Automobilstandort Deutschland werden daher vor dem Hintergrund der andauernd hohen Exportnachfrage auch zukünftig Wachstumschancen gesehen.
Solange sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen nicht verschlechtern, die Hersteller
nachhaltig in die Forschung und Entwicklung neuer Technologien und Modelle investieren,
Entwicklungsleistungen weiterhin an Dienstleister vergeben werden und qualifiziertes
Personal zur Verfügung steht, geht Bertrandt für das verbleibende Geschäftsjahr im
Wesentlichen von einer weiterhin ähnlich positiven Ausweitung von Umsatz und Ergebnis
wie im abgelaufenen Geschäftsjahr aus.
Der Markt bietet auch 2015 unternehmerische Perspektiven. Infolgedessen wird Bertrandt
gezielt in den Auf- und Ausbau der Infrastruktur investieren und so kontinuierlich
sein Leistungsspektrum optimieren, denn Technologieentwicklung für morgen erfordert
modernste Technik. Darum erwartet das Unternehmen weiterhin Investitionen auf nachhaltig
hohem Niveau, die teilweise aus dem laufenden Cashflow bezahlt werden können. Bertrandt
geht daher auf Gesamtjahressicht von einem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit
aus, der analog zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung steigen wird.
Auf einer soliden wirtschaftlichen Basis ist der Bertrandt-Konzern bestrebt, den Unternehmenswert
dauerhaft und nachhaltig zu steigern. Ziel ist es, die Wachstumsstrategie in der Automobil-
und Luftfahrtindustrie, in der Energie-, Medizin- und Elektrotechnik sowie im Maschinen-
und Anlagenbau konsequent umzusetzen und das Unternehmen erfolgreich am Engineering-Markt
zu positionieren.
Der DAX startete am 2. Januar 2015 mit 9.869 Punkten in das zweite Quartal des Geschäftsjahres
2014/2015. Der Wert erreichte am 16. März 2015 mit 12.219 Punkten seinen Höchststand
im Berichtszeitraum und schloss am 31. März 2015 mit 11.966 Punkten. Der MDAX bewegte
sich zwischen 16.997 und 20.684 Punkten. Im selben Zeitraum startete der SDAX mit
7.199 Punkten und kletterte bis zum Ende der Periode auf 8.417 Punkte. Der Prime Automobile
Performance-Index bewegte sich zwischen 1.496 und 1.934 Punkten.
Die Bertrandt-Aktie vollzog am 24. Februar 2015 einen Indexwechsel vom SDAX in den
MDAX.
Am 2. Januar 2015 betrug der Eröffnungswert der Bertrandt-Aktie im Xetra-Handel 114,50
Euro. Der Tiefstwert von 112,00 Euro im Berichtszeitraum wurde am 21. Januar 2015
erreicht. Ihr Allzeithoch erlangte die Aktie am 24. März 2015 mit einem Wert von 138,70
Euro. Am letzten Handelstag notierte sie zum Börsenschluss bei 135,60 Euro. Das durchschnittliche
Handelsvolumen pro Tag belief sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2014/2015 auf 23.857 Stück.
Einschätzungen von Analysten zur Kursentwicklung der Bertrandt-Aktie und zum Unternehmen
finden Sie auf der Bertrandt-Homepage www.bertrandt.com unter der Rubrik Investor
Relations.
| In TEUR 01.10. bis 31.03. |
Q2 | Q2 | Q1 + Q2 | Q1 + Q2 |
| 2014/2015 | 2013/2014 | 2014/2015 | 2013/2014 | |
| I. Gewinn- und Verlustrechnung | ||||
| Umsatzerlöse | 231.572 | 215.978 | 451.383 | 413.977 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 65 | 57 | 121 | 87 |
| Gesamtleistung | 231.637 | 216.035 | 451.504 | 414.064 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.697 | 3.837 | 6.331 | 6.367 |
| Materialaufwand | -20.399 | -16.949 | -41.544 | -31.897 |
| Personalaufwand | -166.876 | -156.914 | -320.261 | -299.635 |
| Abschreibungen | -6.211 | -5.471 | -12.096 | -10.721 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -19.569 | -18.492 | -40.138 | -37.119 |
| Betriebsergebnis | 22.279 | 22.046 | 43.796 | 41.059 |
| Ergebnis aus Equity bewerteten Anteilen | 15 | -6 | -10 | 20 |
| Finanzierungsaufwendungen | -2 | -29 | -2 | -32 |
| Übriges Finanzergebnis | 54 | 146 | 135 | 298 |
| Finanzergebnis | 67 | 111 | 123 | 286 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 22.346 | 22.157 | 43.919 | 41.345 |
| Sonstige Steuern | -236 | -242 | -695 | -583 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 22.110 | 21.915 | 43.224 | 40.762 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -6.903 | -6.157 | -13.368 | -12.040 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 15.207 | 15.758 | 29.856 | 28.722 |
| - davon Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 5 | -4 | 13 | -4 |
| - davon Ergebnisanteil der Aktionäre der Bertrandt AG | 15.202 | 15.762 | 29.843 | 28.726 |
| Anzahl der Aktien in tausend Stück - verwässert/unverwässert, durchschnittlich gewichtet | 10.076 | 10.069 | 10.076 | 10.069 |
| Ergebnis je Aktie in EUR - verwässert/unverwässert | 1,51 | 1,56 | 2,96 | 2,85 |
| II. Gesamtergebnis | ||||
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 15.207 | 15.758 | 29.856 | 28.722 |
| Unterschiede aus Währungsumrechnung1 | 857 | -1 | 978 | -31 |
| Neubewertung von Pensionsverpflichtungen | -201 | 23 | -401 | 46 |
| Steuereffekte auf die Neubewertung von Pensionsverpflichtungen | 60 | -7 | 120 | -14 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 716 | 15 | 697 | 1 |
| Gesamtergebnis | 15.923 | 15.773 | 30.553 | 28.723 |
| - davon Gesamtergebnis anderer Gesellschafter | 5 | -4 | 13 | -4 |
| - davon Gesamtergebnis der Aktionäre der Bertrandt AG | 15.918 | 15.777 | 30.540 | 28.727 |
| In TEUR | 31.03.2015 | 30.09.2014 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 17.274 | 15.548 |
| Sachanlagen | 151.709 | 132.365 |
| Als Finanzinvestition gehaltene Immobilien | 1.639 | 1.672 |
| Nach der Equity-Methode bewertete Finanzanlagen | 80 | 90 |
| Übrige Finanzanlagen | 3.854 | 4.795 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 6.179 | 7.826 |
| Ertragsteuerforderungen | 311 | 301 |
| Latente Steuern | 3.853 | 3.717 |
| Langfristige Vermögenswerte | 184.899 | 166.314 |
| Vorräte | 623 | 614 |
| Künftige Forderungen aus Fertigungsaufträgen | 107.281 | 75.081 |
| Forderungen und sonstige Vermögenswerte | 141.184 | 188.016 |
| Ertragsteuerforderungen | 533 | 232 |
| Liquide Mittel | 19.324 | 41.543 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 268.945 | 305.486 |
| Aktiva gesamt | 453.844 | 471.800 |
| In TEUR | 31.03.2015 | 30.09.2014 |
| Gezeichnetes Kapital | 10.143 | 10.143 |
| Kapitalrücklage | 27.734 | 27.734 |
| Gewinnrücklagen | 207.020 | 206.323 |
| Konzern-Bilanzgewinn | 41.116 | 35.455 |
| Eigenkapital vor Anteilen anderer Gesellschafter | 286.013 | 279.655 |
| Anteile anderer Gesellschafter | 682 | 669 |
| Eigenkapital | 286.695 | 280.324 |
| Rückstellungen | 13.145 | 12.374 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 384 | 400 |
| Latente Steuern | 21.190 | 17.214 |
| Langfristige Schulden | 34.719 | 29.988 |
| Steuerrückstellungen | 4.192 | 14.806 |
| Sonstige Rückstellungen | 38.814 | 61.210 |
| Finanzschulden | 965 | 92 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 15.754 | 12.289 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 72.705 | 73.091 |
| Kurzfristige Schulden | 132.430 | 161.488 |
| Passiva gesamt | 453.844 | 471.800 |
| In TEUR | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklage | Gewinnrücklagen | |||
| Thesaurierte Gewinne | Währungs- umrechnungs- rücklage |
Neubewertung von Pensionsverpflichtungen | Gewinnrücklagen gesamt | |||
| Stand 01.10.2014 | 10.143 | 27.734 | 209.335 | -1.231 | -1.781 | 206.323 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | 978 | -281 | 697 | |||
| Gesamtergebnis | 978 | -281 | 697 | |||
| Dividendenausschüttung | ||||||
| Stand 31.03.2015 | 10.143 | 27.734 | 209.335 | -253 | -2.062 | 207.020 |
| Vorjahr | ||||||
| Stand 01.10.2013 | 10.143 | 26.984 | 173.937 | -1.705 | -1.013 | 171.219 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | ||||||
| Sonstiges Ergebnis | -31 | 32 | 1 | |||
| Gesamtergebnis | -31 | 32 | 1 | |||
| Dividendenausschüttung | ||||||
| Zugang Anteile anderer Gesellschafter | ||||||
| Stand 31.03.2014 | 10.143 | 26.984 | 173.937 | -1.736 | -981 | 171.220 |
| In TEUR | Bilanzgewinn | Eigenkapital vor Anteilen anderer Gesellschafter | Anteile anderer Gesellschafter | Gesamt |
| Stand 01.10.2014 | 35.455 | 279.655 | 669 | 280.324 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 29.843 | 29.843 | 13 | 29.856 |
| Sonstiges Ergebnis | 697 | 697 | ||
| Gesamtergebnis | 29.843 | 30.540 | 13 | 30.553 |
| Dividendenausschüttung | -24.182 | -24.182 | -24.182 | |
| Stand 31.03.2015 | 41.116 | 286.013 | 682 | 286.695 |
| Vorjahr | ||||
| Stand 01.10.2013 | 30.666 | 239.012 | 1 | 239.013 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 28.726 | 28.726 | -4 | 28.722 |
| Sonstiges Ergebnis | 1 | 1 | ||
| Gesamtergebnis | 28.726 | 28.727 | -4 | 28.723 |
| Dividendenausschüttung | -22.152 | -22.152 | -22.152 | |
| Zugang Anteile anderer Gesellschafter | 114 | 114 | ||
| Stand 31.03.2014 | 37.240 | 245.587 | 111 | 245.698 |
| In TEUR 01.10. bis 31.03. |
Q1+Q2 | Q1+Q2 |
| 2014/2015 | 2013/2014 | |
| 1. Periodenergebnis (einschließlich Ergebnisanteilen von Minderheitsgesellschaftern) vor außerordentlichen Posten | 29.856 | 28.722 |
| 2. Ertragsteueraufwand/-ertrag | 13.368 | 12.040 |
| 3. Finanzierungsaufwendungen | 2 | 32 |
| 4. Übriges Finanzergebnis | -135 | -298 |
| 5. Ergebnis aus Equity bewerteten Anteilen | 10 | -20 |
| 6. Abschreibungen auf Gegenstände des Anlagevermögens | 12.096 | 10.721 |
| 7. Zunahme/Abnahme der Rückstellungen | -21.624 | -14.725 |
| 8. Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen/Erträge | -152 | -136 |
| 9. Gewinn/Verlust aus dem Abgang von Gegenständen des Anlagevermögens | -100 | -156 |
| 10. Zunahme/Abnahme der Vorräte, der künftigen Forderungen aus Fertigungsaufträgen, der Forderungen und sonstigen Vermögenswerte sowie anderer Aktiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 15.959 | 10.604 |
| 11. Zunahme/Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind | 3.937 | 8.467 |
| 12. Erhaltene/gezahlte Ertragsteuer | -20.281 | -11.983 |
| 13. Gezahlte Zinsen | -2 | -2 |
| 14. Erhaltene Zinsen | 123 | 281 |
| 15. Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit (1.-14.) | 33.057 | 43.547 |
| 16. Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens | 561 | 490 |
| 17. Einzahlungen aus dem Abgang von Finanzanlagevermögen | 1.366 | 1.313 |
| 18. Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen | -30.558 | -13.533 |
| 19. Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen | -2.975 | -2.646 |
| 20. Auszahlungen für Investitionen in das Finanzanlagevermögen | -425 | -333 |
| 21. Auszahlungen aus dem Erwerb von konsolidierten Unternehmen und sonstigen Geschäftseinheiten | 0 | -5.081 |
| 22. Cashflow aus Investitionstätigkeit (16. - 21.) | -32.031 | -19.790 |
| 23. Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen | 0 | 0 |
| 24. Auszahlungen an Unternehmenseigner und Minderheitsgesellschafter | -24.182 | -22.152 |
| 25. Auszahlungen für den Erwerb eigener Aktien | 0 | 0 |
| 26. Einzahlungen aus der Begebung von Anleihen und der Aufnahme von (Finanz-)Krediten | 0 | 0 |
| 27. Auszahlungen aus der Tilgung von Anleihen und (Finanz-)Krediten | 0 | 0 |
| 28. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit (23.-27.) | -24.182 | -22.152 |
| 29. Zahlungswirksame Veränderungen des Finanzmittelfonds (15. + 22. + 28.) | -23.156 | 1.605 |
| 30. Wechselkursbedingte Änderung des Finanzmittelfonds | 937 | -54 |
| 31. Finanzmittelfonds am Anfang der Periode | 41.543 | 47.253 |
| 32. Finanzmittelfonds am Ende der Periode (29.-31.) | 19.324 | 48.804 |
| In TEUR | Digital Engineering | Physical Engineering | Elektrik/Elektronik | |||
| 01.10. bis 31.03. | 2014/2015 | 2013/2014 | 2014/2015 | 2013/2014 | 2014/2015 | 2013/2014 |
| Umsatzerlöse gesamt | 268.349 | 246.100 | 96.747 | 88.959 | 91.724 | 86.849 |
| Transfers zwischen den Segmenten | 2.761 | 4.202 | 1.517 | 3.218 | 1.159 | 511 |
| Segmentumsatzerlöse | 265.588 | 241.898 | 95.230 | 85.741 | 90.565 | 86.338 |
| Betriebsergebnis | 23.283 | 21.445 | 10.688 | 10.010 | 9.825 | 9.604 |
| In TEUR | Summe nach Geschäftsfeldern | |
| 01.10. bis 31.03. | 2014/2015 | 2013/2014 |
| Umsatzerlöse gesamt | 456.820 | 421.908 |
| Transfers zwischen den Segmenten | 5.437 | 7.931 |
| Segmentumsatzerlöse | 451.383 | 413.977 |
| Betriebsergebnis | 43.796 | 41.059 |
| In TEUR | Digital Engineering | Physical Engineering | Elektrik/Elektronik | |||
| 01.10. bis 31.03. | 2014/2015 | 2013/2014 | 2014/2015 | 2013/2014 | 2014/2015 | 2013/2014 |
| Umsatzerlöse gesamt | 137.846 | 127.711 | 49.812 | 46.492 | 45.883 | 45.287 |
| Transfers zwischen den Segmenten | 995 | 1.945 | 386 | 1.220 | 588 | 347 |
| Segmentumsatzerlöse | 136.851 | 125.766 | 49.426 | 45.272 | 45.295 | 44.940 |
| Betriebsergebnis | 11.847 | 11.805 | 5.447 | 5.293 | 4.985 | 4.948 |
| In TEUR | Summe nach Geschäftsfeldern | |
| 01.10. bis 31.03. | 2014/2015 | 2013/2014 |
| Umsatzerlöse gesamt | 233.541 | 219.490 |
| Transfers zwischen den Segmenten | 1.969 | 3.512 |
| Segmentumsatzerlöse | 231.572 | 215.978 |
| Betriebsergebnis | 22.279 | 22.046 |
| Stück | Stand 31.03.2015 | Stand 30.09.2014 | |
| Aktien | Aktien | ||
| Vorstand | Dietmar Bichler | 400.000 | 400.000 |
| Hans-Gerd Claus | 0 | 0 | |
| Michael Lücke | 0 | 0 | |
| Markus Ruf | 0 | 0 | |
| Aufsichtsrat | Dr. Klaus Bleyer | 0 | 0 |
| Maximilian Wölfle | 0 | 0 | |
| Horst Binnig | 0 | 0 | |
| Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn | 0 | 0 | |
| Stefanie Blumenauer | 0 | 0 | |
| Astrid Fleischer | 80 | 80 | |
| Gesamt | 400.080 | 400.080 |
Optionen werden nicht aufgeführt, da derzeit kein Optionsprogramm besteht.
Der Konzern-Abschluss der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in 71139 Ehningen,
Birkensee 1, Deutschland (Registernummer HRB 245259, Amtsgericht Stuttgart), zum 30.
September 2014 wurde nach den am Abschlussstichtag gültigen International Financial
Reporting Standards (IFRS), wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind,
erstellt.
In dem vorliegenden ungeprüften Konzern-Halbjahresabschluss zum 31. März 2015, der
auf Basis des International Accounting Standard (IAS) 34 ("Interim Financial Reporting")
erstellt wurde, kamen grundsätzlich die gleichen Bilanzierungsmethoden zur Anwendung
wie im Konzern-Abschluss für das Geschäftsjahr 2013/2014. Die ergänzend nach § 315a
Absatz 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften und alle für das Geschäftsjahr
2014/2015 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen des International
Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) wurden berücksichtigt.
Eine detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist im Anhang des Konzern-Abschlusses
des Geschäftsberichts 2013/2014 veröffentlicht. Dieser ist auch im Internet unter
www.bertrandt.com abrufbar.
Der Halbjahresabschluss wurde in Euro aufgestellt. Soweit nicht anders vermerkt, sind
sämtliche Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben.
Die nachfolgende Tabelle zeigt die ab dem Geschäftsjahr 2014/2015 verpflichtend anzuwendenden
International Financial Reporting Standards und Interpretationen.
| Standard/Interpretation | Anwendungspflicht1 | Auswirkung | |
| IFRS 10 | Konzern-Abschlüsse | 01.01.2014 | keine |
| IFRS 11 | Gemeinschaftliche Vereinbarungen | 01.01.2014 | keine |
| IFRS 12 | Angaben zu Anteilen an anderen Unternehmen | 01.01.2014 | Anhangsangaben |
| IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 | Änderungen an IFRS 10, IFRS 11 und IFRS 12 - Übergangsregelungen | 01.01.2014 | keine |
| IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 | Änderungen an IFRS 10, IFRS 12 und IAS 27 - Investmentgesellschaften | 01.01.2014 | keine |
| IAS 19 | Änderungen an IAS 19: Leistungen an Arbeitnehmer - Leistungsorientierte Pläne: Arbeitnehmerbeiträge | 01.07.2014 | keine |
| IAS 27 | Einzelabschlüsse | 01.01.2014 | keine |
| IAS 28 | Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen | 01.01.2014 | keine |
| IAS 32 | Änderungen an IAS 32: Finanzinstrumente: Darstellung - Saldierung von finanziellen Vermögenswerten und finanziellen Verbindlichkeiten | 01.01.2014 | keine |
| IAS 36 | Änderungen an IAS 36: Wertminderung von Vermögenswerten - Angaben zum erzielbaren Betrag für nicht-finanzielle Vermögenswerte | 01.01.2014 | keine |
| IAS 39 | Änderungen an IAS 39: Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung - Novationen von Derivaten und Fortsetzung der Sicherungsbilanzierung | 01.01.2014 | keine |
| IFRIC 21 | Abgaben | 17.06.2014 | keine |
| Verbesserung der IFRS | Einzelfallregelungen | 01.07.2014 | keine |
1
Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen.
Die nachfolgenden Standards und Interpretationen wurden bereits vom International
Accounting Standards Board (IASB) verabschiedet und von der EU teilweise genehmigt,
sind aber für das Geschäftsjahr 2014/2015 nicht verpflichtend anzuwenden. Bertrandt
wird diese mit Eintritt der Anwendungspflicht berücksichtigen.
| Standard/Interpretation | Anwendungspflicht1 | Voraussichtliche Auswirkungen | |
| IFRS 92 | Finanzinstrumente | 01.01.2018 | Klassifizierung/Bewertung3 /Anhangsangaben |
| IFRS 112 | Änderungen an IFRS 11: Gemeinschaftliche Vereinbarungen - Erwerb von Anteilen an einer gemeinschaftlichen Tätigkeit | 01.01.2016 | keine |
| IFRS 10, IFRS 12 und IAS 282 | Änderungen an IFRS 10, IFRS 12 und IAS 28 - Investmentgesellschaften: Anwendung der Konsolidierungsausnahme | 01.01.2016 | keine |
| IFRS 10 und IAS 282 | Änderungen an IFRS 10 und IAS 28 -Veräußerung oder Einbringung von Vermögenswerten zwischen einem Investor und einem assoziierten Unternehmen oder Joint Venture | offen | keine |
| IFRS 142 | Regulatorische Abgrenzungsposten | 01.01.2016 | keine |
| IFRS 152 | Umsatzerlöse aus Kundenverträgen | 01.01.2017 | derzeit in Prüfung |
| IAS 12 | Änderungen an IAS 1: Darstellung des Abschlusses - Initiative zur Verbesserung von Angabepflichten | 01.01.2016 | keine |
| IAS 16 und IAS 382 | Änderungen an IAS 16 und IAS 38 - Klarstellung akzeptabler Abschreibungsmethoden | 01.01.2016 | keine |
| IAS 16 und IAS 412 | Änderungen an IAS 16 und IAS 41 - Landwirtschaft: Fruchttragende Pflanzen | 01.01.2016 | keine |
| IAS 272 | Änderungen an IAS 27: Einzelabschlüsse - Equity-Methode im separaten Abschluss | 01.01.2016 | keine |
| Verbesserung der IFRS2 | Einzelfallregelungen | 01.01.2016 | Einzelfallprüfung |
1
Geschäftsjahre, die am oder nach dem angegebenen Datum beginnen.
2
Noch nicht von der EU genehmigt.
3
Eine verlässliche Schätzung der Auswirkungen ist zum momentanen Zeitpunkt nicht möglich.
Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Bertrandt AG sämtliche Tochtergesellschaften,
die unter der rechtlichen und faktischen Kontrolle der Bertrandt AG stehen. Im Einzelnen
sind dies im Inland die Bertrandt Ingenieurbüro GmbHs in Gaimersheim, Ginsheim-Gustavsburg,
Hamburg, Köln, München, Neckarsulm und Tappenbeck sowie die Bertrandt Technikum GmbH,
die Bertrandt Projektgesellschaft mbH, die Bertrandt Services GmbH und die Bertrandt
Ehningen GmbH in Ehningen, die Bertrandt Fahrerprobung Süd GmbH in Nufringen, die
Bertrandt GmbH in Hamburg, die Bertrandt Automotive GmbH &Co. KG, die Bertrandt Immobilien
GmbH &Co. KG und die Inmuebles Baviera GmbH in Pullach i. Isartal sowie die Bertrandt
München GmbH in München und die Bertrandt Tappenbeck GmbH in Tappenbeck; des Weiteren
wurden die im Geschäftsjahr neu gegründeten Gesellschaften Bertrandt Technologie GmbH,
Sassenburg (vormals Bertrandt Birkensee GmbH, Ehningen), sowie Bertrandt Südwest GmbH,
Ehningen, erstmalig in den Konzern-Abschluss einbezogen.
Der Konsolidierungskreis umfasst darüber hinaus die ausländischen Gesellschaften Bertrandt
France S.A. in Paris/Bievres, die Bertrandt S.A.S. in Paris/Bievres, die Bertrandt
UK Limited in Dunton, die Bertrandt US Inc. in Detroit, die Bertrandt Otomotiv Mühendislik
Hizmetleri Ticaret Limited Sirketi in Istanbul und die Bertrandt Engineering Shanghai
Co., Ltd. in Shanghai.
Gesellschaften, bei denen Bertrandt keinen beherrschenden, aber einen maßgeblichen
Einfluss ausübt, werden als assoziierte Unternehmen nach der Equity-Methode ebenfalls
in den Halbjahresabschluss einbezogen. Dies sind die Bertrandt Entwicklungen AG &Co.
OHG, Stuttgart, die aucip. automotive cluster investment platform GmbH &Co. KG, Pullach
i. Isartal, die aucip. automotive cluster investment platform Beteiligungs GmbH, Pullach
i. Isartal, und die MOLLIS Beteiligungsgesellschaft mbH, Pullach i. Isartal.
Bei Tochtergesellschaften, die ihren Halbjahresabschluss in einer anderen funktionalen
Währung als dem Euro aufstellen, erfolgt die Umrechnung nach IAS 21 auf der Grundlage
des Konzepts der funktionalen Währung. Die Tochtergesellschaften führen ihre Geschäfte
in finanzieller, wirtschaftlicher und organisatorischer Hinsicht selbstständig. Daher
ist die funktionale Währung grundsätzlich identisch mit der Währung des Landes, in
dem die jeweilige Gesellschaft tätig ist.
Im Halbjahresabschluss wurden deshalb Vermögenswerte und Schulden dieser Gesellschaften
zum Mittelkurs am Bilanzstichtag, Aufwendungen und Erträge zum Durchschnittskurs des
Berichtszeitraums umgerechnet. Sich hieraus und aus der Umrechnung von Vorjahresvorträgen
ergebende Währungsdifferenzen sind ergebnisneutral im Eigenkapital erfasst.
Fremdwährungsgeschäfte werden mit den Wechselkursen zum Transaktionszeitpunkt in die
funktionale Währung umgerechnet. Gewinne und Verluste, die aus der Erfüllung solcher
Transaktionen sowie aus der Umrechnung zum Stichtagskurs in Fremdwährung geführter
monetärer Vermögenswerte und Schulden resultieren, werden ergebniswirksam erfasst.
Die für die Währungsumrechnung wichtigsten Währungen haben sich im Verhältnis zu einem
Euro wie folgt verändert:
| Im Verhältnis zu einem Euro | Mittlerer Stichtagskurs | Halbjahresdurchschnittskurs | |||
| 31.03.2015 | 31.03.2014 | 2014/2015 | 2013/2014 | ||
| China | CNY | 6,5963 | 8,5788 | 7,2980 | 8,3262 |
| Großbritannien | GBP | 0,7258 | 0,8289 | 0,7665 | 0,8345 |
| Türkei | TRY | 2,8086 | 2,9667 | 2,8006 | 2,8938 |
| Ungarn | HUF | 299,5600 | 307,3600 | 308,7000 | 302,5800 |
| USA | USD | 1,0740 | 1,3797 | 1,1891 | 1,3658 |
Die Prinzipien und Methoden zur Fair Value Bewertung sind gegenüber dem Geschäftsjahr
2013/2014 grundsätzlich unverändert.
Aufgrund von kurzen Laufzeiten entsprechen bei den finanziellen Vermögenswerten und
Schulden die beizulegenden Zeitwerte den Buchwerten.
Die erfolgswirksam zum Fair Value bewerteten Vermögenswerte und Schulden umfassen
grundsätzlich derivative Finanzinstrumente. Diese werden im Bertrandt-Konzern zur
Begrenzung von Zins- und Währungsrisiken eingesetzt.
Die Marktwerte der Derivate werden mittels anerkannter finanzmathematischer Verfahren
ermittelt. Für diese Ermittlung werden Mittelkurse verwendet. Derivate werden als
Vermögenswert ausgewiesen, wenn deren beizulegender Zeitwert positiv, und als Verbindlichkeit,
wenn deren beizulegender Zeitwert negativ ist.
Der beizulegende Zeitwert sämtlicher zum 31. März 2015 im Bertrandt-Konzern bestehender,
zum Fair Value bewerteter Bilanzpositionen beträgt 0 TEUR (0 TEUR zum 30. September
2014). In der Berichtsperiode lagen keine Devisentermingeschäfte vor.
Die Zuordnung der Fair Values in die drei Stufen der Fair Value Hierarchie richtet
sich gemäß IFRS 13 nach der Verfügbarkeit beobachtbarer Marktpreise auf einem aktiven
Markt. Level eins beinhaltet Finanzinstrumente, deren Bewertung auf Basis von notierten
Marktpreisen an aktiven Märkten für gleiche Vermögenswerte oder Schulden erfolgt.
Finanzinstrumente des Levels zwei werden auf Basis anderer direkt oder indirekt beobachtbarer
Informationen, die nicht dem Level eins zuzuordnen sind, bewertet. Level drei umfasst
Finanzinstrumente, deren Bewertung auf Basis von Informationen erfolgt, die auf nichtbeobachtbaren
Marktdaten basieren. Zinsderivate und Devisentermingeschäfte werden Level zwei, weitere
Derivate Level drei zugeordnet. Umgruppierungen zwischen den drei Stufen der Fair
Value Hierarchie wurden wie im Vorjahr nicht vorgenommen. Im Rahmen einer jährlich
durchgeführten Sensitivitätsanalyse werden interne und externe Informationen und Rahmenbedingungen
mit ihrer Eintrittswahrscheinlichkeit und daraus resultierenden finanziellen Belastungen
überprüft und bewertet. Für die in Stufe drei der Fair Value Hierarchie eingeordneten
Derivate führte diese Analyse im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2014/2015 wie
im Vorjahr nicht zu einer Veränderung des Buchwerts.
Wesentliche Ereignisse nach dem Ende der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2014 bis zum
31. März 2015 lagen nicht vor.
Die aktuellen Erklärungen nach § 161 AktG zum Deutschen Corporate Governance Kodex
von Vorstand und Aufsichtsrat der Bertrandt AG sind auf der Internetseite www.bertrandt.com
zugänglich.
Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzern-Zwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns
vermittelt und im Konzern-Zwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich
des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie wesentliche
Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.
Ehningen, den 12. Mai 2015
Bertrandt AG
Der Vorstand
| Dietmar Bichler | Hans-Gerd Claus |
| Vorsitzender des Vorstands | Mitglied des Vorstands Technik |
| Michael Lücke | Markus Ruf |
| Mitglied des Vorstands Vertrieb | Mitglied des Vorstands Finanzen |
| In TEUR | Q2 14/15 | Q1 14/15 | Q4 13/14 | Q3 13/14 | Q2 13/14 |
| Umsatzerlöse | 231.572 | 219.811 | 242.785 | 213.801 | 215.978 |
| Andere aktivierte Eigenleistungen | 65 | 56 | 67 | 22 | 57 |
| Gesamtleistung | 231.637 | 219.867 | 242.852 | 213.823 | 216.035 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 3.697 | 2.634 | 4.928 | 1.913 | 3.837 |
| Materialaufwand | -20.399 | -21.145 | -20.172 | -19.375 | -16.949 |
| Personalaufwand | -166.876 | -153.385 | -172.594 | -151.912 | -156.914 |
| Abschreibungen | -6.211 | -5.885 | -5.899 | -5.614 | -5.471 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | -19.569 | -20.569 | -20.281 | -19.641 | -18.492 |
| Betriebsergebnis | 22.279 | 21.517 | 28.834 | 19.194 | 22.046 |
| Finanzergebnis | 67 | 56 | 61 | 85 | 111 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit | 22.346 | 21.573 | 28.895 | 19.279 | 22.157 |
| Sonstige Steuern | -236 | -459 | -406 | -231 | -242 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern | 22.110 | 21.114 | 28.489 | 19.048 | 21.915 |
| Steuern vom Einkommen und Ertrag | -6.903 | -6.465 | -7.950 | -5.966 | -6.157 |
| Ergebnis nach Ertragsteuern | 15.207 | 14.649 | 20.539 | 13.082 | 15.758 |
| - davon Ergebnisanteil anderer Gesellschafter | 5 | 8 | 5 | 3 | -4 |
| - davon Ergebnisanteil der Aktionäre der Bertrandt AG | 15.202 | 14.641 | 20.534 | 13.079 | 15.762 |
| Anzahl der Aktien in tausend Stück - verwässert/unverwässert, durchschnittlich gewichtet | 10.076 | 10.076 | 10.076 | 10.076 | 10.069 |
| Ergebnis je Aktie in EUR - verwässert/unverwässert | 1,51 | 1,45 | 2,04 | 1,30 | 1,56 |
20. Mai 2015
Ehningen
12. August 2015
10. Dezember 2015
Stuttgart/Frankfurt
17. Februar 2016
10.30 Uhr
Stadthalle Sindelfingen
Bertrandt AG
Birkensee 1, D-71139 Ehningen
Telefon +49 7034 656-0
Telefax +49 7034 656-4100
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Dieser Zwischenbericht enthält unter anderem gewisse vorausschauende Aussagen über
zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen.
Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte einer
dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den
Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck
gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht, noch übernehmen wir
eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich
von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.
Soweit dieser Zwischenbericht Äußerungen Dritter, namentlich Analystenschätzungen
in Bezug nimmt, macht sich die Gesellschaft diese weder zu eigen, noch werden diese
hierdurch in anderer Weise gewertet oder kommentiert, noch wird insoweit der Anspruch
auf Vollständigkeit erhoben.