Bertrandt Aktiengesellschaft

Ehningen

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.10.2014 bis zum 30.09.2015

Lagebericht AG

Rechtlicher Hinweis

Dieser Geschäftsbericht enthält unter anderem gewisse vorausschauende Aussagen über zukünftige Entwicklungen, die auf aktuellen Einschätzungen des Managements beruhen. Solche Aussagen sind gewissen Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Sollte einer dieser Unsicherheitsfaktoren oder andere Unwägbarkeiten eintreten oder sich die den Aussagen zugrunde liegenden Annahmen als unrichtig erweisen, könnten die tatsächlichen Ergebnisse wesentlich von den in diesen Aussagen genannten oder implizit zum Ausdruck gebrachten Ergebnissen abweichen. Wir haben weder die Absicht, noch übernehmen wir eine Verpflichtung, vorausschauende Aussagen laufend zu aktualisieren, da diese ausschließlich von den Umständen am Tag ihrer Veröffentlichung ausgehen.

Soweit dieser Geschäftsbericht Äußerungen Dritter, namentlich Analystenschätzungen, in Bezug nimmt, macht sich die Gesellschaft diese weder zu eigen, noch werden diese hierdurch in anderer Weise gewertet oder kommentiert, noch wird insoweit der Anspruch auf Vollständigkeit erhoben.

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

Geschäftsmodell und Strategie

Seit über 40 Jahren erarbeitet Bertrandt als einer der führenden Engineering-Partner an 47 Standorten in Europa, Asien und in den USA im Kundenauftrag individuelle Lösungen. Das Leistungsspektrum in der Automobil- und Luftfahrtindustrie umfasst alle Prozess-Schritte in den Projektphasen Konzeption, Konstruktion, Entwicklung, Modellbau, Werkzeugerstellung, Fahrzeugbau, Fertigungsplanung bis hin zu Serienanlauf und -betreuung. Darüber hinaus werden die einzelnen Entwicklungsschritte durch Simulation, Prototypenbau und Erprobung abgesichert. In unseren Technologiezentren in unmittelbarer Kundennähe werden in eigenen Designstudios, Elektroniklabors sowie Versuchs- und Testeinrichtungen Projekte unterschiedlichster Größe eigenverantwortlich vorangetrieben. Zu den Kunden zählen nahezu alle europäischen Hersteller sowie bedeutende Systemlieferanten. Darüber hinaus werden technische Dienstleistungen außerhalb der Mobilitätsindustrien in den Zukunftsbranchen Energie-, Medizin und Elektrotechnik sowie für den Maschinen- und Anlagenbau deutschlandweit angeboten. Beständigkeit, Verlässlichkeit sowie Investitionen in die Zukunft lassen Kundenbeziehungen wachsen und sind für Bertrandt maßgebliche Erfolgsfaktoren.

Basis des Geschäftsmodells

Aufgrund verkürzter Entwicklungszeiten und neuer Technologien nimmt die Komplexität individueller Mobilitätslösungen in der Automobil- und Luftfahrtbranche kontinuierlich zu. Trends wie beispielsweise mehr Komfort, Sicherheit, Vernetzung und umweltfreundliche Mobilität erfordern detailliertes technisches Wissen und bereichsübergreifendes Denken in der Produktentwicklung. Als Mitgestalter zukünftiger Mobilität passt Bertrandt sein Leistungsspektrum stets den Bedürfnissen der Kunden sowie den sich ändernden Marktbedingungen an. Um komplexe Anforderungen an neue Materialien, intelligente Elektroniksysteme oder moderne Antriebe zu erfüllen, hat Bertrandt wichtige Themen in Fachbereichen gebündelt. Durch die interdisziplinäre Vernetzung und Weiterentwicklung von Wissen sichert sich das Unternehmen seinen Status als einer der führenden europäischen Partner auf dem Markt für Entwicklungsdienstleistungen. Für Bertrandt bildet das langjährige Engineering-Know-how aus den Mobilitätsindustrien eine solide Basis, um individuelle Entwicklungslösungen in neuen Branchen umzusetzen und weiterzuentwickeln.

Umweltfreundliche individuelle Mobilitä t

In den vergangenen zehn Jahren hat die deutsche Automobilindustrie beachtliche Fortschritte bei der Senkung der CO2-Emissionen gemacht. Lag der durchschnittliche CO2-Wert der Pkw-Neuzulassungen deutscher Konzernmarken in 2004 noch bei 175,8 Gramm pro Kilometer, so betrug er 2014 nur noch 132,9 Gramm. Entsprechend sank auch der Kraftstoffverbrauch neu zugelassener Pkw deutscher Konzernmarken von 7,1 Liter pro 100 Kilometer auf aktuell 5,4 Liter pro 100 Kilometer im gleichen Zeitraum. Innerhalb von nur zehn Jahren konnten damit laut VDA sowohl der Kraftstoffverbrauch als auch der CO2-Ausstoß um jeweils fast ein Viertel reduziert werden.

Per Gesetz darf in Europa der Flottendurchschnitt für neu zugelassene Pkw die Grenze von 95 Gramm pro gefahrenem Kilometer ab dem 1. Januar 2021 nicht mehr überschritten werden. Dies stellt trotz der bereits erreichten Durchschnittswerte noch eine erhebliche Herausforderung für die Automobilindustrie dar. Andernfalls drohen den Automobilherstellern Strafzahlungen in Höhe von 95 Euro pro Gramm Zielüberschreitung je verkauftem Fahrzeug. Letztlich kann dieser gesetzliche Richtwert einzig mit erhöhten Investitionen in Forschung und Entwicklung erfüllt werden. Nur die deutliche Reduzierung des Fahrzeuggewichts in Kombination mit optimierten Benzin- und Dieselmotoren, einer fortschreitenden Hybridisierung und Elektrifizierung der Fahrzeuge kann die Erreichung des Grenzwerts ermöglichen.

Vernetztes und automatisiertes Fahren

Dieser wichtige Technologietrend umfasst mehrere Bereiche, deren Wirkungsweise sich durch die Vernetzung der Fahrzeuge untereinander und mit der Infrastruktur voll entfalten kann. Das herausforderndste Technologiefeld ist aktuell sicherlich das autonome Fahren. Der Betrieb des Fahrzeugs ohne Zutun des Fahrers ist bereits teilweise etwa in Form von vollautomatischen Parkassistenten verfügbar. Abhängig von rechtlichen Rahmenbedingungen und technologischem Fortschritt werden hier in den kommenden Jahren auch weitere Fahrsituationen ohne aktives Eingreifen eines Fahrers abbildbar sein. Ebenso werden Funktionen, die den Komfort im Fahrzeug weiter erhöhen, laufend verbessert. Beispiele hierfür sind Smartphone-Schnittstellen, WiFi oder Local-Area- Network Hotspots sowie der mobile Zugang zu sozialen Netzwerken und Möglichkeiten, das Fahrzeug als mobiles Büro zu nutzen.

Im Bereich der Sicherheit werden zukünftig im Fahrzeug integrierte Systeme den Fahrer vor Problemen und Gefahren automatisch warnen, um so Unfälle zu verhindern. Dies betrifft sowohl externe Faktoren, wie plötzlich auftretende Straßenglätte, als auch fahrerbezogene Kriterien, wie etwa die bereits verfügbaren Müdigkeitswarner. Im Falle eines Unfalls wird es auch in Zukunft möglich sein, einen automatischen Notruf abzusetzen. Dieser sogenannte eCall ist in der Europäischen Union ab dem 31. März 2018 verpflichtend in alle neuen Pkw und leichten Nutzfahrzeuge zu integrieren. Die im Fahrzeug montierten Geräte melden einen Verkehrsunfall dann automatisch und die rascher eingeleiteten Rettungsmaßnahmen werden helfen, die Zahl der Verkehrstoten zu senken und die Schwere von Verletzungen im Straßenverkehr zu reduzieren.

Weiterhin soll das Fahrzeug-Management elektronisch unterstützt werden, um Betriebskosten zu minimieren und den Komfort zu erhöhen. Hierzu entwickelt man unter anderem die bereits vorhandenen On-Board-Diagnosesysteme weiter. So wird man dann etwa den Fahrzeugverschleiß exakter erfassen können, Fahrzeugpannen vermeiden und die Werkstattaufenthalte durch optimale Ersatzteillogistik auf ein Mindestmaß verkürzen. Nicht zuletzt können auch Verkehrsströme basierend auf den gesammelten Daten intelligenter gesteuert werden. Die Autofahrer profitieren davon durch ein schnelleres, sichereres und sparsameres Vorankommen, zum Beispiel durch Echtzeit-Verkehrsinformationsanzeigen.

Zunehmende Modell- und Variantenvielfalt

Auf der Basis von Modul- und Plattformstrategien sowie Gleichteilen weiten Automobilhersteller ihr Modellangebot fortwährend aus. Skaleneffekte über mehrere Modelle und Baureihen hinweg erlauben es den Herstellern, auch in kleineren Stückzahlen hergestellte Varianten gewinnbringend zu produzieren. Ziel dieser Strategie ist es, einen Großteil des weltweiten Gesamtmarktes inklusive kleinerer Marktnischen abzudecken. Die Ausstattungsmöglichkeiten pro Fahrzeug haben sich darüber hinaus deutlich erhöht; den Kunden stehen immer mehr Möglichkeiten offen, ihr Wunschfahrzeug mit diversen Zusatzoptionen zu individualisieren. Diese Faktoren werden zusätzlich überlagert von der deutlichen Verkürzung der Modelllebenszyklen bei europäischen Herstellern. Aktuell betragen diese in aller Regel noch sechs Jahre. Vor zwei Jahrzehnten umfasste die Modelllaufzeit noch durchschnittlich zehn Jahre. Die Varianten- und Modellvielfalt sowie die zahlreichen Zusatzoptionen in der Ausstattung erhöhen jedoch nicht nur den konstruktiven Aufwand, sondern müssen auch entsprechend funktional abgesichert werden.

Industrie 4.0

Das Themengebiet Industrie 4.0 verbindet die Produktion mit moderner Informations- und Kommunikationstechnik. Die technische Basis hierfür bilden intelligente, digital vernetzte Systeme, mit deren Hilfe eine fast vollständig selbstorganisierte Produktion möglich werden wird. Menschen, Maschinen, Anlagen, Logistik und Produkte interagieren so zukünftig direkt miteinander. Produktions- und Logistikprozesse zwischen Unternehmen innerhalb eines Produktionsprozesses können folglich intelligenter koordiniert werden, um die Produktion noch effizienter und flexibler darzustellen. Dadurch können Wertschöpfungsketten entstehen, die alle Phasen des Lebenszyklus des Produkts einschließen. Beginnend mit der Idee eines Produkts über die Entwicklung, Fertigung, Nutzung und Wartung bis hin zum Recycling.

Auf diese Weise können zum einen Kundenwünsche besser berücksichtigt werden und Unternehmen leichter als bisher maßgeschneiderte Produkte nach individuellen Kundenwünschen produzieren. Zum anderen ist es möglich, trotz individualisierter Produktion die Kosten weiter zu senken. Die Vernetzung der Unternehmen innerhalb der Wertschöpfungskette schafft die Voraussetzung, nicht mehr nur einen Produktionsschritt zu optimieren, sondern den kompletten Fertigungsverbund.

LEISTUNGSSPEKTRUM

Das umfassende Leistungsspektrum von Bertrandt bietet jedem Kunden maßgeschneiderte und ganzheitliche Lösungen entlang des gesamten Produktentstehungsprozesses. Als einer der führenden europäischen Entwicklungsspezialisten ist Bertrandt ein verlässlicher Partner für aktuelle und zukünftige Aufgabenstellungen in allen Projektphasen des Engineerings. Von der Kompetenz des gesamten Konzerns kann der Kunde dank der konzernübergreifenden Fachbereichsstruktur sowie der niederlassungsorientierten Marktbearbeitung direkt vor Ort profitieren. Das vielfältige Leistungsangebot lässt sich im Wesentlichen in die Bereiche fachspezifische Leistungen, Dienstleistungen und Entwicklung von Komponenten, Modulen und Fahrzeugderivaten unterteilen.

Fachspezifische Leistungen

Um Kunden ein bestmögliches Ergebnis bieten zu können, sind für jeden Schritt des Entwicklungsprozesses fachspezifische Kenntnisse entscheidend. Durch das hohe Maß an Spezialwissen, langjährige Erfahrung sowie fachübergreifende Schnittstellen lassen sich die unterschiedlichen Bereiche optimal bearbeiten. Sämtliche Disziplinen können entweder in die Modul- und Systementwicklung integriert sein oder aber als Einzelleistung gebucht werden.

Dienstleistungen

Parallel zum Entwicklungsprozess fällt entlang der gesamten Wertschöpfungskette eine Vielzahl von Aufgaben an. Sei es Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Lieferantensteuerung oder die Dokumentation des gesamten Projekts - Bertrandt bietet einen umfassenden Service. Dadurch wird der Kunde unterstützt und kann sich auf seine Kernkompetenzen konzentrieren.

Entwicklung Module und Derivate

Bertrandt richtet sein Leistungsspektrum kontinuierlich an den sich verändernden Ansprüchender Auftraggeber aus. Da sich die Hersteller zunehmend auf ihre Kernkompetenzenkonzentrieren, vergeben sie komplexere Entwicklungsaufgaben. Das erforderlicheKnow-how zur Bearbeitung von der Komponenten- über die Modul- bis hin zurganzheitlichen Derivatentwicklung deckt Bertrandt durch seine Erfahrung und seineSpezialisten ab. Die Projektverantwortung für die Entwicklungsaufgaben beinhaltetbeispielsweise die Schnittstellenbetreuung zwischen Kunden, Systemlieferanten undBertrandt sowie die Überwachung von Qualität, Kosten und Terminen.

KONZERNWEITE FACHBEREICHE

Gruppenweites Fachwissen sowie über 40 Jahre gesammelte Erfahrungen stehen dem Kunden direkt vor Ort durch eigenständige Bertrandt-Niederlassungen zur Verfügung. In Fachbereichen werden Themen gebündelt und koordiniert. Sie stellen die Vernetzung und Weiterentwicklung des Know-hows innerhalb des Konzerns sicher. Kundenwünsche können so individuell bedient werden.

Design-Services/Designmodellbau und Rapid Technologies

Design ist die Verbindung von Form und Funktion mit Emotion. Es nimmt eine kaufentscheidende Rolle im Entstehungsprozess von Automobilen und Flugzeugen ein. Damit die Komponenten perfekt zusammenspielen, bietet Bertrandt im Bereich Design- Services/Designmodellbau und Rapid Technologies Leistungen in unterschiedlicher Ausprägung an - in Skizzen, virtuell oder als Modell im Modellbau. Unsere Kunden definieren das Ziel, Bertrandt berät in der aktiven und kreativen Umsetzung - und realisiert Visionen mittels Virtual Reality. Immer auf der Höhe der aktuellen Entwicklungen. Denn neben klassischen Tools nutzen unsere Designer Zukunftstechnologien wie die 3-D-Visualisierung und fungieren als Forschungspartner von Hochschulen.

Karosserie-Entwicklung

Die Karosserie-Entwicklung ist geprägt von zukünftigen CO2-Emissionsobergrenzen, Gewichtsreduktion durch Leichtbau in modernen Automobilen oder Flugzeugen, Materialkompetenz bei Faserverbundstoffen, hochfesten Stählen sowie Aluminium oder neuesten Entwicklungen in Licht und Sicht. Bertrandt bietet seinen Kunden kompetente und erfolgversprechende Lösungsansätze für zukünftige Herausforderungen in der Karosserie-Entwicklung. Das tiefe und breite Leistungsspektrum in der Entwicklung Karosserie basiert bei uns auf den Säulen Rohbau, Exterieur und Interieur.

Interieur-Entwicklung

Eine zentrale Rolle im Entstehungsprozess von Automobilen und Flugzeugen nimmt die Entwicklung des Interieurs ein. Egal ob Autositz oder Cockpit - Automobilhersteller nutzen Designelemente und Oberflächenbeschaffenheiten im Interieur zunehmend als Differenzierungsmerkmale. Ergonomie, Komfort, Sicherheit und Funktionalität prägen das Design der Innenräume. Komplexe Komponenten- und Modulumfänge im Innenraum, wie zum Beispiel die Instrumententafel im Cockpit, Verkleidungsteile wie Hard- und Soft-Trim oder komplette Sitzanlagen, werden daher bei Bertrandt durchgängig bearbeitet. Von der Idee bis zur optimalen Lösung.

Elektronik-Entwicklung

Bereits heute haben Software sowie elektrische und elektronische Komponenten einen hohen Wertschöpfungsanteil bei der Fahrzeugentwicklung. Der Grund ist die zentrale Rolle der Mechatronik und Elektronik hinsichtlich Funktionalität, Sicherheit und Mobilität. Das Auto der Zukunft wird noch mehr Technologie und Innovationen, noch mehr Elektrik und Elektronik erfordern. Die Komplexität der Anforderungen in der Automobil- und Luftfahrtentwicklung nimmt zu. Die Automobil-Elektronik erstreckt sich über den gesamten Bereich des Produktentstehungsprozesses - von der Anforderung über die Elektronik-Entwicklung bis hin zur Integration und Absicherung auf Komponenten-, System- und Fahrzeugebene. Diese Entwicklungsschritte bietet Bertrandt für nahezu alle Fahrzeug-Elektronik-Domänen an. Dabei bewegen wir uns in den klassischen Themengebieten (Infotainment, Komfort, Fahrwerk, Bordnetze, etc.) bis hin zu den aktuellen und neuen Herausforderungen rund um das elektrifizierte Fahren und der Vernetzung des Fahrzeugs (Car2X) in den Bereichen Fahrerassistenzsysteme, automatisiertes Fahren, Onlinedienste/Apps und Infrastrukturen/IT.

Powertrain-Entwicklung

Steigende Ansprüche an die Fahrdynamik bei niedrigen Emissionen und geringerem Verbrauch - das sind die Herausforderungen für die Motoren-Entwicklung. Wesentliche Innovationsträger sind neue und alternative Antriebsstränge, beispielsweise Hybridantriebe oder Elektroantriebe, aber auch der Ausbau vorhandener Konzepte. Vor allem in den Bereichen Verbrennungsmotor, Hybrid- und Elektroantrieb muss ein Entwicklungsdienstleister fachübergreifende Kompetenz beweisen. Bauteilentwicklung, Thermodynamik, Motorsteuerung und Thermomanagement sind hierfür die wesentlichen Leistungsfelder bei Bertrandt. Entwicklungsschwerpunkte konzentrieren sich auf die Motorapplikation, Abgasnachbehandlung, Reduzierung von Emissionen, Downsizing und Elektrifizierung des Antriebsstrangs.

Fahrwerksentwicklung

Anforderungen an Fahrdynamik, Fahrkomfort und Fahrverhalten prägen den Charakter eines Automobils. Der steigende Einsatz von elektronischen Fahrregelsystemen und Fahrerassistenz-systemen bedingt eine starke Einbindung der Elektronik-Entwicklung in den Entwicklungsprozess. Auch Energieeffizienz und Verlustleistungs-Minimierung im Fahrwerk haben markanten Einfluss auf die CO2-Reduzierungspotenziale im Fahrzeug. Unsere Kunden können uns im Bereich Fahrwerk zu allen Entwicklungsschritten beauftragen - von der Entwicklung mechanischer und mechatronischer Komponenten bis hin zur Konzeption und Erprobung von Fahrwerkseigenschaften. Auch in den Bereichen Achsen, Lenkung und Bremsen ist Bertrandt ein verlässlicher Partner.

Simulation

Um den Anforderungen unserer Kunden nach kürzeren Entwicklungszeiten zu entsprechen, wird die Entwicklung bei Bertrandt im Sinne eines simultanen Engineerings umgesetzt. Durch den gezielten Einsatz von virtuellen CAE-Methoden stellen unsere Berechnungsingenieure bereits in frühen Entwicklungsstadien die Weichen für das Erreichen der funktionalen Ziele, wie zum Beispiel Crashperformance, Insassenschutz, Steifigkeits- und Komfortverhalten. Der Fokus im Fachbereich Simulation liegt auf der virtuell getriebenen Entwicklung mit der robusten Erreichung funktionaler Ziele.

Versuch/Erprobung

Zukunftsfähigkeit fordert die Entwicklung und Erprobung neuer Realitäten und Lösungen. Um für unsere Kunden ein optimales und wegweisendes Ergebnis sicherzustellen, prüft, testet und validiert Bertrandt realitätsnah, kompromisslos und ausgesprochen erfinderisch, was die Entwicklung neuer und härtester Testsysteme und Testverfahren betrifft. Mit dem klaren Ziel und Versprechen, Kunden mit Know-how und wegweisenden Testsystemen zu unterstützen - vom ersten Konzept bis zur kompletten Fahrzeugerprobung. Je besser und früher das Produkt messgenau und reproduzierbar geprüft und einer Validierung unterzogen werden kann, desto kürzer die Entwicklungszeit, desto größer die Kosteneinsparung und desto höher die Wirtschaftlichkeit. Ob es um Funktionsabsicherung und Lebensdauertests geht, um Umweltsimulation, Funktionserprobung von Tanksystemen, Shed-Messungen oder Fahrzeugerprobung - Bertrandt ist in allen Disziplinen ein erfahrener Testing-Partner.

Entwicklungsbegleitende Dienstleistungen

Steigende Qualitätsanforderungen und eine hohe Prozess-Sicherheit spielen bei Automobilherstellern und -zulieferern eine große Rolle. Genau hier setzen die Entwicklungsbegleitenden Dienstleistungen von Bertrandt an. Unser Leistungsspektrum gliedert sich in vier Haupt-Kompetenzfelder: Projektmanagement, Qualitätsmanagement, Prozessmanagement und Logistik. Unsere Kunden unterstützen wir entlang der gesamten Prozesskette bis in den Bereich After Sales, unter anderem beim Datenmanagement, Lean-Management, Industrial Engineering, Produktionsplanung, Logistikplanung und der Materialfluss-Simulation.

WIRTSCHAFTSBERICHT

Wirtschaftliche Entwicklung

Laut den Experten der Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose befand sich die Weltwirtschaft zu Beginn des Bertrandt-Geschäftsjahres 2014/2015 im Aufschwung. Hauptursache hierfür war der kräftig gesunkene Ölpreis. Zusätzlich wirkte sich die nochmals expansivere Geldpolitik der Notenbanken in den reifen Volkswirtschaften positiv auf deren konjunkturelle Entwicklung aus. In den Schwellenländern verlief die Konjunktur dagegen insgesamt eher schwach. In China ging das Wachstum weiter zurück. In Brasilien stagnierte die Produktion und Russland befand sich aufgrund der Embargomaßnahmen nahe einer Rezession. Lediglich Indien wies eine Konjunkturbelebung aufgrund des fortgesetzten Abbaus bürokratischer Hindernisse auf.

Für die USA verzeichneten die Experten in 2014 eine Expansion der Wirtschaftsleistung von 2,4 Prozent. Der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts im Euroraum belief sich im gleichen Zeitraum auf 1,4 Prozent. In China verlangsamte sich das Wirtschaftswachstum im Vergleich zum Vorjahr und erreichte 7,4 Prozent. Indien erreichte mit 7,3 Prozent annähernd das gleiche Niveau. Russland konnte lediglich 0,3 Prozent Zuwachs verzeichnen und in Brasilien expandierte das Bruttoinlandsprodukt sogar nur um 0,1 Prozent.

Eine im Frühjahr 2015 erwartete Beschleunigung der weltweiten wirtschaftlichen Entwicklung blieb jedoch laut dem im Oktober erschienen Herbstgutachten aus. Die Experten gehen davon aus, dass die Weltproduktion im Fortgang des Jahres 2015, wie schon in der ersten Jahreshälfte, nur in mäßigem Tempo expandiert. Für die USA wird für das laufende Jahr ein Wachstum der Wirtschaftsleistung von insgesamt 2,5 Prozent erwartet. Der Anstieg des Bruttoinlandsprodukts für die Mitgliedstaaten der Europäischen Union soll im gleichen Zeitraum 1,8 Prozent betragen. In China erwarten die Institute für das Gesamtjahr ein Wirtschaftswachstum von 6,6 Prozent. Indien dagegen soll wieder einen stärkeren Anstieg verzeichnen können und in der wirtschaftlichen Gesamtleistung um 7,4 Prozent wachsen. Russland wird sich mit -3,6 Prozent aller Voraussicht nach in einer Rezession befinden, gleiches gilt für Brasilien.

Die deutsche Wirtschaft befand sich entgegen der ambivalenten Rahmenbedingungen 2014 in einem moderaten Aufschwung. Trotz niedriger Zinsen, gesunkener Rohstoffpreise und einer klaren Abwertung des Euro expandierte das Bruttoinlandsprodukt lediglich um 1,6 Prozent. Gestützt wurde das Wachstum wesentlich vom privaten Konsum, der sich aufgrund der niedrigen Arbeitslosenquote und steigenden Reallöhnen deutlich erhöhte. Für das Gesamtjahr 2015 erwartet die Expertengruppe einen leichten Anstieg gegenüber dem Vorjahr auf 1,8 Prozent.

Entwicklung Automobilindustrie

Der zu Jahresbeginn 2014 vorherrschende Optimismus bezüglich der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung und der Automobilkonjunktur wich zur Jahresmitte einer Ernüchterung. Die wirtschaftliche Dynamik in den Schwellenländern verlor weiter an Schwung und die politische Krise in Russland und der Ukraine verunsicherte weltweit Wirtschaft und Konsumenten. Trotz dieser anspruchsvollen Rahmenbedingungen stieg aber laut Verband der Automobilindustrie e. V. (VDA) der weltweite Neuwagenabsatz auch in 2014.

Der Pkw-Weltmarkt legte insgesamt um 4,1 Prozent auf rund 76,1 Mio. Einheiten zu. Mit 16,4 Mio. Einheiten wuchs der Light-Vehicle-Absatz in den Vereinigten Staaten um rund sechs Prozent und erreichte somit fast das Vorkrisenniveau von 2006. Nach vier rückläufigen Jahren in Folge verzeichnete auch der westeuropäische Pkw-Markt erstmals wieder einen Zuwachs. Die Zahl der Neuzulassungen stieg um knapp fünf Prozent auf 12,1 Mio. Pkw. Im weiterhin größten Ländermarkt China wurden knapp 18,4 Mio. Neuwagen zugelassen, ein Plus von fast 13 Prozent gegenüber dem Vorjahr.

Bis zum Ende des Bertrandt-Geschäftsjahres am 30. September setzte sich der weltweit positive Trend für die Automobilbranche weiter fort. In den ersten drei Quartalen dieses Jahres stieg der Absatz von Light-Vehicles in den USA auf über 12,9 Mio. Einheiten, was einer Steigerung um 5,1 Prozent entspricht. Auch in China hielt die positive Entwicklung weiter an. Die Pkw-Verkäufe erreichten ein Volumen von über 13,7 Mio. Fahrzeugen - ein Plus von 4,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der westeuropäische Markt konnte sich weiter erholen und lag mit zehn Mio. Neuzulassungen 8,7 Prozent über dem Vorjahresniveau. Insgesamt rechnet der VDA in 2015 mit einem globalen Neuwagenabsatz von rund 76,6 Mio. Pkw, was einem Anstieg um ein Prozent gegenüber dem Vorjahr entsprechen würde.

Die deutschen Automobilhersteller konnten in 2014 das Produktionsvolumen gegenüber dem Vorjahr weiterhin steigern. In Deutschland wuchs die Anzahl der gefertigten Pkw um drei Prozent auf 5,6 Mio. Stück. Die Produktion im Ausland stieg sogar um acht Prozent und erreichte 9,3 Mio. Pkw.

Entsprechend entwickelte sich auch der Umsatz trotz des schwierigen wirtschaftlichen und politischen Umfelds auf 367,9 Mrd. Euro positiv und erreichte damit ein neues Rekordniveau. Dies entspricht einem Wachstum im Vergleich zum Vorjahr um zwei Prozent. Der Exportanteil belief sich auf 236,8 Mrd. Euro und machte damit knapp zwei Drittel des Branchenumsatzes aus. Der Weltmarktanteil deutscher Automobilhersteller lag weiterhin stabil bei 20 Prozent.

Die Automobilindustrie war auch 2014 wieder die forschungsstärkste Branche in Deutschland. Weltweit investierte die deutsche Automobilindustrie im vergangenen Jahr über 34 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung, die Hälfte dieser Investitionen wird in Deutschland getätigt. Sowohl die Effizienzsteigerung des klassischen Verbrennungsmotors als auch Reduzierung von CO2-Emissionen stehen dabei im Fokus. Hinzu kommen alternative Antriebe, eine Erhöhung der Fahrzeugsicherheit und die Vernetzung der Fahrzeuge sowie das automatisierte Fahren durch die Weiterentwicklung von Assistenzsystemen.

Entwicklung Luftfahrtindustrie

Die deutsche Luft- und Raumfahrtindustrie hat sich in 2014 laut Bundesverband der Deutschen Luft- und Raumfahrtindustrie e. V. (BDLI) gut entwickelt. Der Gesamtumsatz erreichte mit 32,1 Mrd. Euro ein neues Allzeithoch, das Umsatzwachstum betrug 4,9 Prozent. Die Gesamtbeschäftigtenzahl stieg auf 105.700, ein leichtes Plus von 0,2 Prozent im Vergleich zu 2013. Der Exportanteil lag wie in den Vorjahren bei 60 Prozent.

Nach dem Serienanlauf der Airbus-Modelle A350 XWB und A400M sind allerdings die Ausgaben für Forschung und Entwicklung um sieben Prozent gesunken. Sie beliefen sich insgesamt auf 4,3 Mrd. Euro, das entspricht 13,3 Prozent des Branchenumsatzes. Die Mittel im Bereich Forschung und Entwicklung fließen aktuell in die Optimierung der bestehenden Modelle. Entwickelt werden zum einen zukunftsweisende technische Lösungen, um Lärm, Luftschadstoff- und Klimagasemissionen zu reduzieren. Zum anderen wird der Ausbau der Sicherheit vorangetrieben sowie zahlreiche Maßnahmen zur Steigerung der Ressourcen- und Kosteneffizienz umgesetzt.

Die Wachstumstreiber für die Branche sind momentan vor allem das globale Wirtschaftswachstum, der staatlich reglementierte Umweltschutz und die zuletzt gesunkenen Treibstoffpreise. Die beiden großen Luftfahrtkonzerne Boeing und Airbus sehen daher den globalen Wachstumstrend in der Zivilluftfahrt nach wie vor intakt. Die jährlich aktualisierte Langfristprognose von Boeing kommt zu dem Ergebnis, dass sich der Bedarf an neuen Zivilflugzeugen im Zeitraum von 2015 bis 2034 auf bis zu 38.050 Stück beläuft. Dies entspricht einem aktuellen Marktwert von über 4,9 Bill. Euro. Der Luftfahrtkonzern Airbus geht in seiner Langfristprognose für den gleichen Zeitraum von einem etwas geringeren Neubedarf aus und prognostiziert 32.585 neue zivile Flugzeuge bis 2034. Den Marktwert der neu zu beschaffenden Maschinen beziffert Airbus auf über 4,3 Bill. Euro.

Entwicklung andere Industrien

Die fortgesetzten geopolitischen Spannungen in der östlichen Ukraine und im nahen Osten belasten die Wirtschaft in Deutschland ebenso wie das nachlassende Wachstum in den Schwellenländern und die zeitweise wiederaufkommende Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum. Für die vier Schwerpunktbranchen von Bertrandt außerhalb der Automobil- und Luftfahrtindustrie stellte sich die wirtschaftliche Entwicklung im Einzelnen folgendermaßen dar:

Die vom Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau e. V. (VDMA) angepasste Jahresprognose für 2014 konnte trotz der anspruchsvollen Rahmenbedingungen erreicht werden. Die Produktion stieg um über zwei Prozent im Vorjahresvergleich. Die Unternehmen konnten einen Umsatzzuwachs von 2,9 Prozent auf 211,9 Mrd. Euro verzeichnen. Die deutschen Maschinenexporte blieben 2014 mit einer Quote von 76 Prozent auf einem hohen Niveau und erreichten in Summe einen Wert von 152 Mrd. Euro. Für das Jahr 2015 geht der Branchenverband jedoch aufgrund der aktuell schwierigen Marktbedingungen von einer Stagnation der Produktion aus.

Der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V. (ZVEI) stellte für 2014 branchenweit einen Umsatzanstieg um 2,9 Prozent auf 171,8 Mrd. Euro fest. Damit bestätigte sich die Vermutung des ZVEI, dass sich die Branche wieder vom Einbruch des Vorjahres erholt. Der ZVEI geht für 2015 davon aus, dass die preisbereinigte Produktion der deutschen Elektroindustrie um 1,5 Prozent ansteigen wird und sich die Umsatzerlöse auf rund 175 Mrd. Euro belaufen werden.

Der Fachverband Medizintechnik des Deutschen Industrieverbands für optische, medizinische und mechatronische Technologien e. V. (SPECTARIS) meldete einen Gesamtumsatz von 25,2 Mrd. Euro für das Jahr 2014. Die Umsatzsteigerung von 2,3 Prozent gegenüber dem Vorjahr basierte mehrheitlich auf Zuwächsen beim Inlandsgeschäft. Die verhältnismäßig konjunkturunabhängige Branche erlebt damit seit 2009 einen ununterbrochenen Umsatzanstieg und aufgrund der unverändert guten Rahmenbedingungen erwartet der Branchenverband auch mittelfristig weiteres Wachstum. So soll der Umsatz der deutschen Medizintechnikbranche bis 2018 durchschnittlich um jährlich 3,8 Prozent wachsen.

Der Umsatz im Bereich der Energietechnik verharrte 2014 auf dem Niveau des Vorjahres, wie der Fachverband Energietechnik des ZVEI feststellte. Der erwartete Auftragsschub aufgrund der eingeläuteten Energiewende lässt damit weiter auf sich warten. Allerdings stiegen erfreulicherweise die

Ausfuhren des Sektors um drei Prozent gegenüber dem Vorjahr und der Weltmarkt soll weiter wachsen. Der Verband erwartet für 2015 einen Anstieg des globalen Marktes für Energietechnik von fünf Prozent.

Entwicklung Engineering-Markt

Der branchenübergreifende Trend zur Fremdvergabe von Entwicklungsdienstleistungen ist nach wie vor intakt. Der Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft e. V. fand in einer Langfriststudie heraus, dass sich in den vergangenen 20 Jahren die Summe der internen Aufwendungen für Forschung und Entwicklung über alle deutschen Unternehmen hinweg branchenunabhängig in etwa verdoppelt hat. Die Summe der externen Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen, also die fremdvergebenen Aufträge, haben sich im gleichen Zeitraum dagegen vervierfacht.

Nach Schätzungen des Marktforschungs- und Beratungsunternehmens Lünendonk ist der Markt für Technologie-Beratung und Engineering Services in Deutschland 2014 über alle Branchen hinweg um fünf Prozent auf 9,3 Mrd. Euro gewachsen. Die 25 führenden Engineering-Anbieter konnten dabei ihren Umsatz durchschnittlich um 7,4 Prozent steigern. Für 2015 wird erwartet, dass sich das Marktwachstum um 4,5 Prozent auf 9,7 Mrd. Euro fortsetzt.

Nach Studienergebnissen der Unternehmensberatung Berylls Strategy Advisors belief sich der Markt für Entwicklungsdienstleistung im Automobilbereich in Deutschland auf 3,5 Mrd. Euro. Für das Jahr 2015 wird ein weiteres Wachstum um 5,8 Prozent auf über 3,7 Mrd. Euro erwartet.

GESCHÄFTSVERLAUF

Ertragslage

Die Bertrandt AG konnte die Gesamtleistung gegenüber dem Vorjahr um 3,8 Prozent auf 828.227 TEUR steigern. Einen wesentlichen Einfluss auf die Gesamtleistung hatte der starke Anstieg des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen, deren Bewertung zu Herstellungskosten erfolgte. Aufgrund der Langfristigkeit der aktuell bearbeiteten Entwicklungsprojekte werden diese erst in den Folgejahren bei Abrechnung ergebniswirksam.

Umsatzentwicklung

Die Umsatzerlöse sanken im Vergleich zum Vorjahr um 2,1 Prozent auf 768.118 TEUR (Vorjahr 784.961 TEUR). Dies wurde durch den rückläufigen Umsatz im Segment Digital Engineering ausgelöst, der sich durch die wie oben dargelegte, um Berichtsperioden verschobene Umsatzwirksamkeit aufgrund der Langfristigkeit der aktuell bearbeiteten Entwicklungsprojekte ergibt.

Aufwandskennzahlen

Im Vergleich zum Vorjahr stellten sich die Aufwandskennzahlen im Geschäftsjahr 2014/2015 wie folgt dar: Der projektbezogene Materialaufwand belief sich auf 72.403 TEUR (Vorjahr 63.344 TEUR). Durch den fortgesetzten Mitarbeiteraufbau stieg der Personalaufwand um 4,5 Prozent auf 605.955 TEUR (Vorjahr 579.946 TEUR). Die Personalaufwandsquote betrug 73,2 Prozent (Vorjahr 72,7 Prozent). Die Abschreibungen stiegen aufgrund des gegenüber dem Vorjahr nochmals erhöhten Investitionsvolumens im Vergleich zum Vorjahr von 21.331 TEUR auf 24.288 TEUR. Die Abschreibungsquote bezogen auf die Gesamtleistung betrug 2,9 Prozent (Vorjahr 2,7 Prozent). Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beliefen sich auf 74.382 TEUR (Vorjahr 68.970 TEUR). Sie nahmen im Berichtszeitraum um 7,8 Prozent zu. In Relation zur Gesamtleistung sind sie von 8,9 Prozent auf neun Prozent gestiegen.

Gesunkenes Betriebsergebnis

Im Geschäftsjahr 2014/2015 konnte die Bertrandt AG ein Betriebsergebnis in Höhe von 64.365 TEUR (Vorjahr 76.920 TEUR) und eine Marge von 7,8 Prozent (Vorjahr 9,6 Prozent) erwirtschaften. Das gesunkene Betriebsergebnis lässt sich wesentlich auf den starken Anstieg im Bestand an fertigen und unfertigen Leistungen, deren Bewertung zu Herstellkosten und der damit noch nicht erfolgten Gewinnrealisierung zurückführen. Aufgrund der Langfristigkeit der aktuell bearbeiteten Entwicklungsprojekte werden diese erst in den Folgejahren bei Abrechnung ergebniswirksam.

Finanzergebnis

Das Finanzergebnis von Bertrandt war mit 628 TEUR positiv (Vorjahr 311 TEUR), wobei sich die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge auf 1.236 TEUR (Vorjahr 616 TEUR) beliefen.

Ergebnis nach Ertragsteuern

Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit sank im Berichtszeitraum auf 64.993 TEUR (Vorjahr 77.231 TEUR). Dies entspricht einem Rückgang von 15,8 Prozent. Bei einem Ertragsteueraufwand von 19.050 TEUR (Vorjahr 22.977 TEUR) sank die Steuerquote im Berichtszeitraum auf 29,5 Prozent (Vorjahr 29,8 Prozent). Das Ergebnis nach Ertragsteuern betrug 45.620 TEUR (Vorjahr 53.880 TEUR).

Vermögenslage

Das Unternehmen verfügt über eine fristenkongruente Bilanzstruktur. Die Bilanzsumme hat sich im Vergleich zum Vorjahr um 19,3 Prozent auf 540.365 TEUR (Vorjahr 452.873 TEUR) erhöht. Das ist im Wesentlichen auf folgende Positionen zurückzuführen: Auf der Aktiv-Seite nahm im Vergleich zum Vorjahr das Anlagevermögen zu. Hier stiegen insbesondere die Sachanlagen um 30,3 Prozent auf 126.105 TEUR (Vorjahr 96.795 TEUR), was auf das um 30.391 TEUR auf 142.537 TEUR gesteigerte Investitionsvolumen zurückzuführen ist. Die Finanzanlagen beliefen sich auf 8.316 TEUR (Vorjahr 9.211 TEUR). Das Umlaufvermögen hat sich aufgrund des gesteigerten Bestands an in Bearbeitung befindlichen Projekten von 336.807 TEUR im Vorjahr auf 393.342 TEUR erhöht. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen nahmen um 7,5 Prozent auf 150.111 TEUR ab. Durch das positive Betriebsergebnis erhöhte sich das Eigenkapital auf der Passiv-Seite um 21.868 TEUR auf 243.789 TEUR. Mit einer Eigenkapitalquote von 45,1 Prozent gehört Bertrandt zu den substanzstarken Unternehmen (Vorjahr 48,9 Prozent). Die Rückstellungen nahmen um 13.630 TEUR auf 92.010 TEUR (Vorjahr 105.640 TEUR) ab. Die Verbindlichkeiten stiegen um 79.377 TEUR auf 204.215 TEUR (Vorjahr 124.838 TEUR) zum einen durch Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten über 41.748 TEUR (Vorjahr: 0 TEUR) - die partiell aus der teilweisen Inanspruchnahme der zur Verfügung gestellten Rahmenkreditlinien resultieren - zum anderen durch um 34.443 TEUR gestiegene Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen.

Investitionen

Das Investitionsvolumen stieg im Vergleich zum Vorjahr um 18.299 TEUR auf 57.206 TEUR (Vorjahr 38.907 TEUR). Die Investitionen in Sachanlagen erhöhten sich gegenüber dem Vorjahr um 17.720 TEUR und beliefen sich im Berichtszeitraum auf insgesamt 50.459 TEUR (Vorjahr 32.739 TEUR). Die Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände steigerten sich um 1.425 TEUR auf 6.059 (Vorjahr 4.634 TEUR). Die Investitionen in Finanzanlagen beliefen sich auf 688 TEUR (Vorjahr 1.534 TEUR).

Gesamtaussage zum Geschäftsverlauf

Die Bertrandt AG verzeichnete ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014/2015. Der Vorstand beurteilt die wirtschaftliche Lage und die zukünftigen Perspektiven des Unternehmens positiv. Die Gesamtleistung konnte im Vergleich zum Vorjahr erneut verbessert und ein positives Ergebnis erzielt werden. Die Ertragsentwicklung ist aufgrund des starken Anstiegs der in Bearbeitung befindlichen Projekte nicht mit dem Vorjahr vergleichbar, da die Umsatz- und Ergebniseffekte erst in den folgenden Geschäftsjahren wirksam werden. Dies begründet auch die Abweichung zur positiven Umsatz-, Ergebnis- und Cashflowprognose des Vorjahres. Mit einer Eigenkapitalquote von 45,1 Prozent steht Bertrandt auf einer soliden finanziellen Basis. Aufgrund der guten Kapitalbasis und der getätigten Investitionen sind die Voraussetzungen für eine weiterhin erfolgreiche Zukunft geschaffen.

PERSONALMANAGEMENT

Weltweit waren zum Stichtag 12.367 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (Vorjahr 11.561) im Bertrandt-Konzern beschäftigt. Dies ist der höchste Mitarbeiterstand in der Unternehmensgeschichte. Zum 30. September 2015 waren 11.057 Mitarbeiter (Vorjahr 10.396) in Deutschland und 1.310 (Vorjahr 1.165) im Ausland tätig. Der Mitarbeiterzuwachs erfolgte über alle Segmente und Standorte hinweg.

Damit erarbeiten über 12.300 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für Kunden im In- und Ausland maßgeschneiderte Entwicklungslösungen auf höchstem Niveau. Die zentralen Leitmotive der Bertrandt-Unternehmenskultur sind dabei Teamgeist, flache Hierarchien, ein mitarbeiterfreundliches Umfeld, Flexibilität, Dynamik und Leistung. Sie ermöglichen Wachstum und Vorankommen, das weit über in Zahlen messbare Erfolge hinausreicht. Werte wie Loyalität, Vertrauen und unternehmerisches Denken prägen das Miteinander bei Bertrandt. Doch ein gutes Betriebsklima kann nur dann vorherrschen, wenn die angestrebten Werte auch gelebt werden. Eine Verantwortung, die jeder Mitarbeiter im Unternehmen trägt, jeden Tag und von Anfang an.

Dass Bertrandt ein wettbewerbsfähiger Arbeitgeber ist, bestätigte sich 2015 von unabhängiger Stelle erneut: Im trendence Graduate Barometer 2015 - Engineering Edition wurde das Unternehmen wieder unter die 100 beliebtesten Arbeitgeber in Deutschland gewählt.

Personal-Recruiting

Personal-Recruiting nimmt bei Bertrandt eine zentrale Rolle ein. Ziel ist es, qualifizierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter für das Unternehmen zu begeistern und zu gewinnen. Neben dem fachlichen Know-how sind soziale Kompetenzen und die Persönlichkeit von großer Bedeutung. Als zukunftsfähiges Unternehmen spricht Bertrandt potenzielle Mitarbeiter mit einer Employer-Branding-Kampagne auf zahlreichen Veranstaltungen gezielt an. Hierbei möchte das Unternehmen nicht nur auf den ersten Blick Interesse wecken, sondern nachhaltig überzeugen. Engagierten und qualifizierten Bewerbern bietet Bertrandt vielfältige Einstiegsmöglichkeiten. Vielschichtige Projekte sowie das tiefe und breite Leistungsspektrum bieten Spezialisten, berufserfahrenen Ingenieuren und Technikern sowie Hochschulabsolventen interessante Aufgaben in technologischen Schlüsselbranchen. Mit großem Erfolg hat Bertrandt seine Aktivitäten im Bereich Social Media im abgelaufenen Geschäftsjahr weiter ausgebaut.

Weiterbildung

Zahlreiche technologische Neuerungen und ein hoher Qualitätsanspruch seitens der Kunden fordern eine kontinuierliche Weiterentwicklung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Bertrandt ist sich dieser Herausforderung bewusst. Um die hohen Anforderungen bestmöglich bedienen zu können, wird das Know-how der Mitarbeiter stetig weiterentwickelt und jeder Einzelne gefördert. Vor diesem Hintergrund führt das Unternehmen fortlaufend Weiterbildungsmaßnahmen durch. Im Sinne von lebenslangem Lernen wird eine breite Palette an technischen und methodischen Trainings, Führungskräfte-Programmen und spezifischen Projektmanagement-Lehrgängen im Bertrandt-Wissensportal, dem Bertrandt-eigenen Seminarprogramm, angeboten. Insgesamt hat Bertrandt im abgelaufenen Geschäftsjahr 11,9 Mio. Euro (Vorjahr 12,4 Mio. Euro) in Form von Weiterbildungsmaßnahmen in Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie Führungskräfte investiert.

Ausbildung

Die Ausbildung von Nachwuchskräften hat bei Bertrandt seit jeher einen hohen Stellenwert. Durch zahlreiche Ausbildungsprogramme und -formen sowie die enge Kooperation mit Hochschulen fördert Bertrandt den eigenen Nachwuchs. Beispielsweise bilden wir auch akademische Nachwuchskräfte im Bereich der Elektromobilität aus. Zum 30. September 2015 absolvierten 359 Kolleginnen und Kollegen in der Bertrandt AG eine Ausbildung oder ein Studium in technischen oder kaufmännischen Bereichen.

NACHTRAGSBERICHT

In einem Nachtragsbericht sind Vorgänge von besonderer Bedeutung zu nennen, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind.

Zur strategischen langfristigen Liquiditätssicherung hat die Bertrandt AG ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 200 Mio. EUR begeben, welches sich ausschließlich auf die langfristigen Finanzschulden und das Finanzergebnis auswirken wird. Damit sind die Voraussetzungen für weitere langfristige Investitionsentscheidungen geschaffen worden.

Darüber hinaus lagen keine wesentlichen Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015 vor.

KONZERNORGANISATION UND -STEUERUNG

Internationale Konzern-Struktur

Die Bertrandt AG ist die Muttergesellschaft des Bertrandt-Konzerns, der national und international mit rechtlich selbstständigen Gesellschaften oder in Form von Betriebsstätten in Deutschland, China, England, Frankreich, Spanien, der Türkei, Ungarn und den USA agiert. Der Vorstand der Bertrandt AG leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, überwacht und berät den Vorstand und ist insbesondere in Entscheidungen, die von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen sind, mit eingebunden.

Die Tochtergesellschaften der Bertrandt AG werden grundsätzlich von ihrer Geschäftsleitung in eigener Verantwortung geführt. In regelmäßigen Geschäftsleitungssitzungen zwischen Vorstand und der jeweiligen Geschäftsleitung werden die Interessen der Tochtergesellschaft mit den Konzern-Interessen abgestimmt. Konjunkturelle und branchenspezifische Veränderungen werden laufend überwacht und rechtzeitig in die operative Steuerung der Geschäftsfelder einbezogen.

Wertsteigerung im Fokus

Den Unternehmenswert unter Berücksichtigung ökonomischer, sozialer und ökologischer Aspekte nachhaltig zu steigern, steht im Zentrum jedes Handelns. Im Bertrandt-Konzern gibt es ein Steuerungssystem, das auf die Wertsteigerung des Gesamtkonzerns abzielt. Daraus abgeleitet ergeben sich Zielsetzungen für die Segmente und die Tochtergesellschaften. Die Steuerung von Bertrandt erfolgt pyramidal vom Konzern über Segmente und Tochtergesellschaften bis auf Profitcenter-Ebene. Die periodische Steuerung wird unter Berücksichtigung der durch die internationale Rechnungslegung definierten Bilanzierungs- und Bewertungsregeln durchgeführt. Als Kennzahlen für diese Steuerung nutzt Bertrandt neben dem Umsatz das Betriebsergebnis und den Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit.

ERKLÄRUNG ZUR UNTERNEHMENSFÜHRUNG NACH § 289a HANDELSGESETZBUCH (HGB)

Relevante Unternehmensführungspraktiken

Bertrandt richtet sein unternehmerisches Handeln an der Rechtsordnung der Bundesrepublik Deutschland wie auch den Rechtsordnungen der Länder aus, in denen die Gesellschaft tätig ist. Über die verantwortungsvolle Unternehmensführung in Übereinstimmung mit den Gesetzen hinaus hat das Unternehmen konzerninterne Regelungen aufgestellt, die das Wertesystem und die Führungsprinzipien innerhalb des Konzerns widerspiegeln.

Compliance

Im Wettbewerb sind nur solche Unternehmen dauerhaft erfolgreich, die ihre Kunden durch Innovation, Qualität, Zuverlässigkeit, Verlässlichkeit und Fairness nachhaltig überzeugen. Nach unserem Verständnis sind hierfür die Einhaltung der gesetzlichen Regeln sowie der unternehmensinternen Richtlinien und ethischen Grundsätze (Compliance) unverzichtbar. Die Bertrandt-Unternehmenskultur ist auf diese Prinzipien ausgerichtet, wobei wir uns seit jeher nicht nur an gesetzliche Bestimmungen gebunden fühlen. Auch freiwillig eingegangene Verpflichtungen und ethische Grundsätze sind integraler Bestandteil unserer Unternehmenskultur und zugleich die Richtschnur, an der sich Entscheidungen ausrichten. Im Zentrum stehen dabei unter anderem die Integrität des Geschäftsverkehrs, der Schutz unseres Wissensvorsprungs, die Einhaltung des Kartellrechts und aller außenhandelsrelevanten Vorschriften, eine ordnungsgemäße Aktenführung und Finanzkommunikation sowie Chancengleichheit und das Prinzip der Nachhaltigkeit. Die Einhaltung dieser Prinzipien wird bei Bertrandt kontinuierlich von den Mitarbeitern und Geschäftspartnern eingefordert und überwacht.

Unser Wertesystem: Das Bertrandt-Leitbild

Bertrandt ist ein zukunftsorientiertes Unternehmen und wird durch ein klares und eindeutiges Wertesystem geprägt. Die Eckpfeiler sind Ehrlichkeit, Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit, Klarheit und Vertrauen in die Menschen. Aus diesem Wertesystem wurde bereits im Jahr 1996 das sogenannte Bertrandt-Leitbild entwickelt. Dieses Leitbild, das 2004 aktualisiert wurde, ist die Richtschnur für die Unternehmensstrategie, für unser tägliches Handeln und unsere soziale Verantwortung. Mit dem Leitbild soll nicht nur das Miteinander innerhalb des Bertrandt-Konzerns, sondern auch das Füreinander hinsichtlich unserer Kunden und Aktionäre geregelt werden. Engagement und Vertrauen sind hierbei Werte, die Bertrandt jeden Tag aufs Neue betont. Offenheit, Vertrauen und gegenseitige Wertschätzung prägen die tägliche Zusammenarbeit. Das Leitbild veranschaulicht unseren Aktionären, Kunden, der Öffentlichkeit und den Beschäftigten die Basis unseres unternehmerischen Erfolgs. Bertrandt ist für seine Kunden, Aktionäre und Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein langjähriger verlässlicher Partner. Das Leitbild der Gesellschaft ist auf der Bertrandt-Website (oder im Internet) verfügbar: „http://www.bertrandt.com/fileadmin/data/ downloads/00_Unternehmen/2012-11-05_Bertrandt-Leitbild.pdf“

Risikomanagement

Der sorgsame Umgang mit potenziellen Risiken für das Unternehmen besitzt in unserer täglichen Arbeit einen hohen Stellenwert. Wir haben ein Risikomanagement-System installiert, das uns dabei hilft, Risiken aufzudecken und Risikopositionen zu optimieren. Dieses System passen wir fortlaufend an die sich ändernden Rahmenbedingungen an. Der vom Aufsichtsrat eingerichtete Prüfungsausschuss befasst sich insbesondere mit Fragen der Rechnungslegung, des Risikomanagements einschließlich des internen Kontrollsystems und der Compliance sowie der erforderlichen Unabhängigkeit des Abschlussprüfers.

Rechnungslegung und Abschlussprüfung

Die Rechnungslegung des Bertrandt-Konzerns erfolgt nach den Internationalen Rechnungslegungsstandards (IFRS). Der Einzelabschluss der Bertrandt AG wird nach dem Deutschen Handelsgesetzbuch (HGB) erstellt. Die Wahl des Abschlussprüfers erfolgt gemäß den gesetzlichen Bestimmungen durch die Hauptversammlung. Der Prüfungsausschuss bereitet den Vorschlag des Aufsichtsrats an die Hauptversammlung zur Wahl des Abschlussprüfers vor. Der Abschlussprüfer ist unabhängig. Er übernimmt die Prüfung sowohl des Konzern- wie auch des Einzelabschlusses der Bertrandt AG. Als unabhängiges Mitglied des Aufsichtsrats mit Sachverstand auf den Gebieten von Rechnungslegung und Abschlussprüfung nach § 100 Absatz 5 AktG hat der Aufsichtsrat Herrn Dr. Klaus Bleyer benannt (sogenannter „Financial Expert“).

Transparenz

Die Aktionäre, sämtliche Teilnehmer am Kapitalmarkt, Finanzanalysten, Investoren, Aktionärsvereinigungen und Medien werden regelmäßig und aktuell über die Lage sowie über wesentliche geschäftliche Veränderungen des Unternehmens informiert. Kommunikationsmedium ist hierbei hauptsächlich das Internet. Alle Personen, die für das Unternehmen tätig sind und bestimmungsgemäß Zugang zu Insiderinformationen haben, werden über die sich aus dem Insiderrecht ergebenden Pflichten informiert. Die Berichterstattung über die Lage und die Ergebnisse der Bertrandt AG erfolgt durch Quartals-, Halbjahres- und Geschäftsberichte, durch Bilanzpressekonferenzen, die Hauptversammlung und durch Telefonkonferenzen sowie Veranstaltungen mit internationalen Finanzanalysten und Investoren im In- und Ausland.

Die Termine der regelmäßigen Finanzberichterstattungen sind im Finanzkalender auf der Bertrandt-Website zusammengefasst. Neben dieser regelmäßigen Berichterstattung werden nicht öffentlich bekannte Informationen, die bei der Bertrandt AG eingetreten sind und die geeignet sind, den Börsenkurs der Bertrandt-Aktie erheblich zu beeinflussen, im Rahmen von Ad-hoc-Mitteilungen bekannt gemacht. Finanzkalender: http://www.bertrandt.com/investor-relations/kalender.html

Arbeitsweise des Vorstands und des Aufsichtsrats

Der Vorstand tritt gewöhnlich zweiwöchentlich und bei Bedarf ad hoc zusammen, der Aufsichtsrat gewöhnlich vier Mal im Jahr sowie bei Bedarf. Der Vorstand informiert den Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend über alle für das Unternehmen relevanten Fragen der Unternehmensstrategie, der Planung, der Geschäftsentwicklung, der Finanz- und Ertragslage, der Risikolage und des Risikomanagements sowie der Compliance. Er legt dem Aufsichtsrat außerdem die Investitions-, Finanz- und Ertragsplanung des Konzerns für das kommende Geschäftsjahr vor. Über wichtige Ereignisse, die für die Beurteilung der Lage und Entwicklung sowie die Leitung des Unternehmens von wesentlicher Bedeutung sind, unterrichtet der Vorsitzende des Vorstands den Aufsichtsratsvorsitzenden unverzüglich. Geschäfte und Maßnahmen, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, werden dem Aufsichtsrat rechtzeitig vorgelegt. Die Vorstandsmitglieder sind verpflichtet, Interessenskonflikte dem Aufsichtsrat gegenüber unverzüglich offenzulegen und die anderen Vorstandsmitglieder hierüber zu informieren. Nebentätigkeiten, insbesondere Aufsichtsratsmandate außerhalb des Konzerns, dürfen Vorstandsmitglieder nur mit Zustimmung des Aufsichtsrats übernehmen. Der Vorstand hat keine Ausschüsse gebildet.

Zusammensetzung und Arbeitsweise der Ausschüsse des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat hat zur Erfüllung seiner Aufgaben einen Personal- und einen Prüfungsausschuss gebildet. Zur Steigerung der Effizienz nimmt der Personalausschuss auch die Aufgaben des Nominierungsausschusses wahr. Diese Ausschüsse bereiten bestimmte Themenkreise zur Diskussion und Beschlussfassung im Plenum vor. Bei einzelnen Themen wurden die Entscheidungsbefugnisse vom Aufsichtsrat auf die Ausschüsse übertragen. Sie führen Sitzungen bei Bedarf durch.

Der Personalausschuss setzt sich aus den Herren Dr. Klaus Bleyer (Ausschussvorsitzender), Maximilian Wölfle (Stellvertreter) und Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn zusammen. Dem Prüfungsausschuss

gehören die Herren Dr. Klaus Bleyer (Ausschussvorsitzender), Maximilian Wölfle (Stellvertreter) und Horst Binnig an. Alle Mitglieder des Aufsichtsrats sind unter der folgenden Internetadresse aufgeführt: http://www.bertrandt.com/en/company/supervisory-board.html. Informationen zu den von den Mitgliedern ausgeübten Berufen und Angaben zu den Mitgliedschaften der Aufsichtsratsmitglieder in Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien sind im Geschäftsbericht 2014/2015 (dort Konzern-Abschluss/Konzern-Anhang) enthalten. Nach seiner Veröffentlichung am 10. Dezember 2015 ist der Geschäftsbericht im Internet zugänglich: http://www.bertrandt.com/investor-relations/finanzberichte.html

Entsprechens erklärung nach § 161 AktG vom 21. September 2015

„Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG

Vorstand und Aufsichtsrat der Bertrandt AG erklären hiermit gemäß § 161 AktG, dass den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex (DCGK) in der Fassung vom 13. Mai 2013 - bekannt gemacht im Bundesanzeiger am 10. Juni 2013 - und in der Fassung vom 24. Juni 2014 - bekannt gemacht im Bundesanzeiger am 30. September 2014 - grundsätzlich entsprochen wurde. Nicht angewandt wurden jeweils Empfehlungen aus den Ziffern 3.8 Abs. 3, 4.1.5, 4.2.2 Abs. 2 S. 3, 4.2.3 Abs. 2 S. 6 Hs. 1 und Abs. 3, 5.2 Abs. 2, 5.3.2 S. 3, 5.4.1 Abs. 2 und 3, Ziffer 5.4.2 S. 1, 5.5.2, 5.5.3 S. 1 und 7.1.2 S. 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Die erstmals ab dem 1. Oktober 2014 anwendbaren Empfehlungen nach Ziffer 4.2.5 Abs. 3 und 4 DCGK wurde ebenfalls nicht angewandt.

Den Empfehlungen der Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex in der Fassung vom 5. Mai 2015 - bekannt gemacht im Bundesanzeiger am 12. Juni 2015 - wurde und wird grundsätzlich entsprochen. Seit dem 12. Juni 2015 nicht angewandt wurden und werden die Empfehlungen aus den Ziffern 3.8 Abs. 3, 4.1.5, 4.2.2 Abs. 2 S. 3, 4.2.3 Abs. 3, 4.2.5 Abs. 3 und 4, 5.2 Abs. 2, 5.3.2 S. 3, 5.4.1 Abs. 2 und 3, Ziffer 5.4.2 S. 1, 5.5.2, 5.5.3 S. 1 und 7.1.2 S. 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex. Bis zum 1. Oktober 2015 wurde und wird zudem von Ziffer 4.2.3 Abs. 2 S. 6 Hs. 1 DCGK abgewichen.

Diese Abweichungen von einzelnen Empfehlungen beruhen beziehungsweise beruhten auf folgenden Erwägungen :

Ziffer 3.8 Abs. 3 DCGK

Die Bertrandt AG hat eine Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung (sogenannte D&O-Versicherung) abgeschlossen. Abweichend von Ziffer 3.8 Abs. 3 DCGK sieht diese für die Aufsichtsratsmitglieder keinen Selbstbehalt vor. Die Bertrandt AG hat die Versicherungspolice abgeschlossen, um ihre Interessen in einem hypothetischen Schadensfall abzusichern.

Ziffer 4.2.2 Abs. 2 S. 3 DCGK

Das Vergütungssystem des Vorstands ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung im Sinne von § 87 Abs. 1 S. 2 AktG ausgerichtet. Bei der Beurteilung der Angemessenheit der Vergütung des Vorstands berücksichtigt der Aufsichtsrat grundsätzlich auch die vertikale Vergütungsstruktur im Sinne der Empfehlung in Ziffer 4.2.2 Abs. 2 S. 3 DCGK. Da aber Einzelheiten dieser Empfehlung in Praxis und rechtswissenschaftlicher Literatur nach wie vor kontrovers diskutiert werden, wird höchstvorsorglich eine Abweichung erklärt.

Ziffer 4.2.3 Abs. 2 S. 6 Hs. 1 und Abs. 3 DCGK

Die variablen Vergütungsteile der Vorstandsmitglieder sind entsprechend der Empfehlung aus Ziffer 4.2.3 Abs. 2 S. 6 Hs. 2 der Höhe nach beschränkt. In Ziffer 4.2.3 Abs. 2 S. 6 Hs. 1 ist jedoch zusätzlich vorgesehen, dass die Vorstandsvergütung „insgesamt“ beschränkt werden soll. Da die den Vorstandsmitgliedern gewährte Festvergütung fest und nicht variabel ist, ist nach Auffassung der Gesellschaft mit der Begrenzung der variablen Vergütung auch diese Empfehlung bereits umgesetzt. Höchstvorsorglich wurde und wird für den Zeitraum bis 30. September 2015 insoweit aber auch von dieser Empfehlung eine Abweichung erklärt. Mit Wirkung ab dem 1. Oktober 2015 wurde die Vorstandsvergütung durch entsprechende Änderung der Anstellungsverträge aller Vorstandsmitglieder auch insgesamt auf einen Höchstbetrag beschränkt; die vorsorgliche Einschränkung der Entsprechenserklärung kann daher entfallen.

Von Ziffer 4.2.3 Abs. 3 DCGK wurde und wird abgewichen. Der Aufsichtsrat strebt für die Vorstandsmitglieder kein bestimmtes „Versorgungsniveau“ im Ruhestand an, sondern eine markt- und unternehmenskonforme Vergütung der aktiven Tätigkeit. Versorgungszusagen werden daher grundsätzlich nicht gewährt. Sie bestehen, wie seit vielen Jahren auch im Geschäftsbericht ausgewiesen, lediglich gegenüber einem aktiven und einem ehemaligen Vorstandsmitglied.

Ziffer 4.2.5 Abs. 3 und 4 DCGK

Eine Offenlegung der Vergütung der Vorstandsmitglieder erfolgt im Umfang der geltenden gesetzlichen Vorschriften. Die Hauptversammlung hatte am 18. Februar 2009 die Fortführung der langjährigen Berichtspraxis durch einen weiteren sogenannten Nichtoffenlegungsbeschluss nach den Bestimmungen des Vorstandsvergütungs-Offenlegungsgesetzes vom 10. August 2005 bis zum Ende des Geschäftsjahres 2014/2015 ermöglicht. Für das am 1. Oktober 2015 beginnende Geschäftsjahr wird von den Empfehlungen aus Ziffer 4.2.5 Abs. 3 und 4 des Deutschen Corporate Governance Kodex weiterhin abgewichen. Durch die geltenden gesetzlichen Vorschriften, die nun uneingeschränkt zur Anwendung kommen, wird eine hinreichende Transparenz der Vorstandsvergütung erreicht.

Ziffer 5.2 Abs. 2 DCGK

Der Vorsitzende des Aufsichtsrats ist bereits seit vielen Jahren zugleich Vorsitzender des Prüfungsausschusses. Dies hat sich bewährt, weshalb von Ziffer 5.2 Abs. 2 DCGK abgewichen wurde und wird.

Ziffer 5.3.2 S. 3, 5.4.1 Abs. 2 und 3, 5.4.2 S. 1 sowie 4.1.5 DCGK

Von Ziffern 5.3.2 S. 3, 5.4.1 Abs. 2 und 3, 5.4.2 S. 1 sowie 4.1.5 des DCGK wurde und wird abgewichen. Für die Bertrandt AG kommt es bei der Besetzung von Vorstand und Aufsichtsrat sowie von anderen Führungspositionen im Unternehmensinteresse vorrangig auf die Erfahrungen, Fähigkeiten und Kenntnisse des Einzelnen an.

Die Gesellschaft ist der Ansicht, dass ihrem Aufsichtsrat eine angemessene Anzahl von unabhängigen Mitgliedern angehört. Nachdem aber der Begriff „unabhängige Mitglieder“ noch nicht abschließend geklärt ist, erklärt die Gesellschaft aufgrund des Umstands, dass drei der vier von der Kapitalseite bestellten Mitglieder, unter diesen der Aufsichtsratsvorsitzende, bereits drei und mehr Wahlperioden im Aufsichtsrat sitzen, höchstvorsorglich eine Abweichung von den Ziffern 5.3.2 S. 3, 5.4.2 S. 1 DCGK und 5.4.1 Abs. 2 DCGK. Mit Rücksicht darauf hat die Gesellschaft auch keine Regelgrenze der Zugehörigkeitsdauer zum Aufsichtsrat im Sinne von Ziffer 5.4.1 Abs. 2 DCGK festgelegt.

Ziffer 5.5.2 und Ziffer 5.5.3 S. 1 DCGK

Der Aufsichtsrat hat in seiner Geschäftsordnung die Behandlung von Interessenkollisionen eigenständig und abweichend von den Empfehlungen in den Ziffern 5.5.2 und 5.5.3 S. 1 DCGK geregelt. Die Geschäftsordnung verpflichtet jedes Aufsichtsratsmitglied, Interessenkonflikte gegenüber dem Aufsichtsratsvorsitzenden offenzulegen; der Aufsichtsratsvorsitzende ist zur Offenlegung gegenüber seinem Stellvertreter verpflichtet. Diese Bestimmungen gehen über Ziffer 5.5.3 S. 1 DCGK hinaus und differenzieren nicht danach, ob Interessenkonflikte wesentlich oder nur vorübergehend sind, sondern erfassen jegliche Konflikte. Ein Verzicht auf eine öffentliche Behandlung solcher Mitteilungen soll den Aufsichtsratsmitgliedern im Gesellschaftsinteresse erlauben, mit dem Vorsitzenden auch bloße Anscheinsfälle vertrauensvoll zu erörtern.

Ziffer 7.1.2 S. 4 DCGK

Die Bertrandt AG hat den Bericht für das 1. Quartal des Geschäftsjahres 2014/2015 am 16. Februar 2015 und den Bericht für das 2. Quartal 2015 am 20. Mai 2015 veröffentlicht. Die Bertrandt AG erfüllt mit ihrer Berichterstattung stets die strengen Anforderungen des Prime Standards der Deutschen Börse. Solange der Deutsche Corporate Governance Kodex nicht mit den Regelungen des Prime Standards synchronisiert ist, behält sich die Bertrandt AG vor, von Ziffer 7.1.2 S. 4 DCGK abzuweichen .

 

Ehningen, 21. September 2015

 

Ehningen, 7. Dezember 2015

Der Vorstand

Dietmar Bichler, Vorsitzender

Dr. Klaus Bleyer, Vorsitzender

Der Vorstand

Dietmar Bichler, Vorsitzender

Markus Ruf, Mitglied des Vorstands

Der Aufsichtsrat

Dr. Klaus Bleyer, Vorsitzender

Der Aufsichtsrat

Maximilian Wölfle, Stellvertretender Vorsitzender

VERGÜTUNGSBERICHT

Vergütungsstruktur des Vorstands

Die Vorstandsvergütung setzt sich aus fixen/erfolgsunabhängigen und variablen Bestandteilen zusammen. Die fixe/erfolgsunabhängige Vergütung setzt sich aus Festvergütung und Nebenleistungen zusammen. Als Festvergütung erhält jedes Vorstandsmitglied Jahresfestbezüge, die in zwölf gleichen Monatsraten am Ende eines jeden Monats zahlbar sind. Allen Vorstandsmitgliedern wird ein Fahrzeug zur dienstlichen und privaten Nutzung gestellt. Darüber hinaus sind alle Vorstandsmitglieder über eine Gruppenunfallversicherung versichert. Die fixe/erfolgsunabhängige Vergütung belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr bei Herrn Dietmar Bichler auf 636 TEUR, bei Herrn Hans-Gerd Claus auf 284 TEUR, bei Herrn Michael Lücke auf 292 TEUR und bei Herrn Markus Ruf 284 TEUR. Die variable Komponente ist an die Entwicklung der Ergebnissituation des Bertrandt-Konzerns im abgelaufenen Geschäftsjahr gekoppelt. Die variable Komponente belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr bei Herrn Dietmar Bichler auf 2.291 TEUR, bei Herrn Hans-Gerd Claus auf 1.145 TEUR, bei Herrn Michael Lücke auf 1.145 TEUR und bei Herrn Markus Ruf 1.145 TEUR. Das Vergütungssystem für den Vorstand ist auf eine nachhaltige Unternehmensentwicklung im Sinne von § 87 Abs. 1 Satz 2 AktG ausgerichtet. Dementsprechend wird die variable Komponente zum kleineren Teil im darauffolgenden Geschäftsjahr, überwiegend jedoch abhängig von der weiteren Geschäftsentwicklung erst später ausgezahlt (Bonus/Malus-Regelung). Die Vergütung der aktiven Mitglieder des Vorstands betrug im abgelaufenen Geschäftsjahr 2014/2015 bei Herrn Dietmar Bichler insgesamt 2.927 TEUR, bei Herrn Hans-Gerd Claus insgesamt 1.429 TEUR, bei für Herrn Michael Lücke insgesamt 1.437 TEUR, bei Herrn Markus Ruf insgesamt 1.429 TEUR und für alle aktiven Vorstandsmitglieder insgesamt 7.222 TEUR (Vorjahr 7.049 TEUR).

Derzeit sind weder Aktienoptionen an Mitglieder des Vorstands ausgegeben noch bestehen entsprechende Planungen.

Die vom Aufsichtsrat umgesetzte Vergütungsstruktur sieht grundsätzlich keine Pensionszusagen zum Bezug einer Altersrente gegenüber Vorstandsmitgliedern vor. Dem entsprechend bestehen solche Zusagen auch nur gegenüber einem aktiven sowie einem ehemaligen Vorstandsmitglied, wurzelnd in Zusagen aus der Zeit vor dem Formwechsel der Gesellschaft in die Rechtsform der Aktiengesellschaft. Für Herrn Dietmar Bichler ergibt sich hieraus ein Versorgungsanspruch mit einem Barwert von 2.049 TEUR. Die Gesellschaft hat hierfür im abgelaufenen Geschäftsjahr 354 TEUR zurückgestellt.

In einem Altvertrag, der vor dem Inkrafttreten des Gesetzes zur Angemessenheit der Vorstandsvergütung (VorstAG) vom 31. Juli 2009 abgeschlossen worden war, ist Herrn Dietmar Bichler eine Abfindung in Höhe der Hälfte der im letzten abgeschlossenen Geschäftsjahr bezogenen festen und variablen Vergütung zugesagt, falls er aus den Diensten der Gesellschaft ausscheidet, ohne dass in seiner Person ein Grund gegeben ist, der eine fristlose Kündigung durch die Gesellschaft rechtfertigen würde und die Nichtverlängerung des Vertrags oder der Widerruf der Bestellung nicht auf den eigenen Wunsch von Herrn Bichler zurückzuführen ist.

Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats

Die Vergütungsstruktur des Aufsichtsrats wurde durch Beschluss der Hauptversammlung vom 19. Februar 2014 geändert. Die Vergütung des Aufsichtsrats ist in § 12 der Satzung der Bertrandt AG verankert. Demnach erhält jedes Mitglied des Aufsichtsrats neben dem Ersatz seiner Auslagen nach Ablauf des Geschäftsjahres eine feste Vergütung von 32 TEUR. Der Vorsitzende erhält das Zweieinhalbfache, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache dieses Betrags. Aufsichtsratsmitglieder, die einem Ausschuss angehören, erhalten zusätzlich ein Viertel der festen Vergütung, Vorsitzende eines Ausschusses des Aufsichtsrats erhalten zusätzlich ein weiteres Viertel der festen Vergütung. Insgesamt erhalten Aufsichtsratsmitglieder jedoch höchstens das Vierfache der festen Vergütung. Die Vergütung ist nach der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung über die Gewinnverwendung zahlbar. Die Aufsichtsratsvergütung belief sich im Geschäftsjahr 2014/2015 auf insgesamt 320 TEUR (Vorjahr 320 TEUR). Seit dem Geschäftsjahr 2013/2014 erhalten die Aufsichtsratsmitglieder keine erfolgsorientierte Vergütung mehr.

ANGABEN ZUM GEZEICHNETEN KAPITAL

Angaben zum gezeichneten Kapital und Offenlegung von möglichen Übernahmehemmnissen (§ 315 Abs. 4 HGB)

Angaben zum gezeichneten Kapital und Offenlegung von möglichen Übernahmehemmnissen (§ 315 Abs. 4 HGB)

Das Grundkapital beträgt 10.143.240,00 Euro und ist unterteilt in 10.143.240 Inhaberaktien. Jede Aktie gewährt eine Stimme. Dem Vorstand sind keine Beschränkungen bekannt, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, ausgenommen die von der Bertrandt AG gehaltenen eigenen Anteile und die unter dem Mitarbeiteraktienprogramm bezogenen Aktien, die einer vertraglichen Sperrfrist unterliegen.

Mehr als zehn Prozent der Stimmrechte halten die nachfolgend aufgeführten Anteilseigner:

Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart, Deutschland: per 3. Juli 2014 zuletzt mitgeteilter Stimmrechtsanteil rund 29 Prozent

Friedrich Boysen Holding GmbH, Altensteig, Deutschland: per 21. Februar 2011 zuletzt mitgeteilter Stimmrechtsanteil 14,90 Prozent

Im Übrigen verweisen wir auf die weiteren Angaben im Konzernanhang unter Ziffer [46]. Für Inhaber von Aktien gelten keine Sonderrechte, die Kontrollbefugnis verleihen. Die Bestellung und Abberufung der Mitglieder des Vorstands orientiert sich an den §§ 84, 85 Aktiengesetz (AktG) in Verbindung mit § 6 der Satzung.

Satzungsänderungen bedürfen gemäß § 179 AktG in Verbindung mit § 18 Abs. 1 der Satzung eines Beschlusses der Hauptversammlung, der grundsätzlich mit einfacher Mehrheit gefasst werden muss.

Der Vorstand ist von der Hauptversammlung am 16. Februar 2011 ermächtigt worden, bis zum 31. Januar 2016 eigene Aktien mit einem Anteil am Grundkapital von insgesamt bis zu 1.000.000 Euro zu erwerben. Der Vorstand ist ferner von der Hauptversammlung am 20. Februar 2013 ermächtigt worden, gemäß Satzung mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Grundkapital der Bertrandt AG bis zum 31. Januar 2018 durch Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen (einschließlich sogenannter gemischter Sacheinlagen) einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um 4.000.000 Euro zu erhöhen.

Die Bertrandt AG hat folgende wesentliche Vereinbarung getroffen, die Regelungen für den Fall eines Kontrollwechsels (Change-of-Control) beinhaltet: Unbeanspruchte Kreditrahmenvereinbarungen sehen ein außerordentliches Kündigungsrecht der Kreditgeber vor. Mit Mitgliedern des Vorstands beziehungsweise Arbeitnehmern bestehen keine Vereinbarungen über Entschädigungen für den Fall eines Kontrollwechsels.

CHANCEN- UND RISIKOBERICHT

Das Rechnungswesen und Controlling von Bertrandt arbeiten mit einem rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystem, das die vollständige, richtige und zeitnahe Übermittlung von Informationen gewährleistet. Zunächst werden in diesem Kapitel das rechnungslegungsbezogene interne Kontrollsystem und das Risikomanagementsystem beschrieben. Im weiteren Verlauf werden die relevanten Risiken sowie die Chancen betrachtet, die die Geschäftstätigkeit von Bertrandt beeinflussen können.

Beschreibung der wesentlichen Merkmale des internen Kontrollsystems

Die Einzelabschlüsse der Bertrandt AG und der Tochtergesellschaften werden nach dem jeweiligen Landesrecht erstellt und in einen Abschluss gemäß IFRS übergeleitet. Die vorgegebenen Konzernrichtlinien des Bilanzierungshandbuchs gewährleisten dabei eine einheitliche Bilanzierung und Bewertung. Die Einzelabschlüsse der Tochtergesellschaften werden geprüft oder einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Zudem werden sie unter Beachtung des vorgelegten Berichts der Abschlussprüfer plausibilisiert. Eine klare Abgrenzung der Verantwortungsbereiche, die Anwendung des Vier-Augen-Prinzips, der Einsatz von zahlreichen IT-Berechtigungskonzepten, die verschlüsselte Versendung von Informationen sowie die Durchführung von Plausibilitätskontrollen sind ebenfalls wichtige Kontrollelemente, die bei der Erstellung von Jahresabschlüssen Anwendung finden. Die Mitarbeiter werden laufend über bilanzrechtliche Themenstellungen informiert und kontinuierlich geschult.

Beschreibung der wesentlichen Merkmale des Risikomanagementsystems

Ziel unseres Risikomanagementsystems ist es, potenzielle Risiken frühestmöglich zu identifizieren, zu minimieren beziehungsweise vollständig zu vermeiden. Dadurch sollen mögliche Schäden vom Unternehmen und eine potenzielle Bestandsgefährdung abgewendet werden. Das vierstufige interne Kontroll- und Risikomanagementsystem des Bertrandt-Konzerns identifiziert und dokumentiert ergebnis- und bestandsgefährdende Risiken.

Es bezieht alle in- und ausländischen Gesellschaften des Bertrandt-Konzerns ein. Bei der Identifikation der Risiken und der Erarbeitung von Gegenmaßnahmen arbeiten der Vorstand, die Geschäftsführung der jeweiligen Niederlassung und Zentralfunktionen wie das Konzerncontrolling eng zusammen. Regelmäßige sowie Ad-hoc-Risikoerhebungen bewerten so alle Risiken, die unsere Geschäftsentwicklung beeinflussen könnten, hinsichtlich ihrer Höhe, Eintrittswahrscheinlichkeit und Bedeutung. Dabei werden ähnliche oder gleiche Risiken bei in- und ausländischen Gesellschaften zusammengefasst und so in ihrer Bedeutung für den Konzern transparent gemacht. Abhängig vom Ergebnis werden geeignete Maßnahmen zur Gegensteuerung mit hoher Priorität erarbeitet, mit Best Practice-Maßnahmen verglichen und die so erarbeitete Strategie zeitnah von der jeweiligen Geschäftsführung in Zusammenarbeit mit den notwendigen Zentralfunktionen umgesetzt.

Die Bewertung und Identifikation der Risiken erfolgt pro Niederlassung anhand der maximalen Schadenshöhe und der Eintrittswahrscheinlichkeit. Die Schadenshöhe beschreibt die Auswirkung auf das Betriebsergebnis der jeweiligen Niederlassung.

Die Kategorien „Schadenshöhe“ sind im Detail:

Gering entspricht einer Schadenshöhe zwischen 50 und 250 TEUR

Mittel entspricht einer Schadenshöhe zwischen 250 und 500 TEUR

Hoch entspricht einer Schadenshöhe zwischen 500 und 1.500 TEUR

Sehr hoch entspricht einer Schadenshöhe über 1.500 TEUR

Die Kategorien „Eintrittswahrscheinlichkeit“ sind im Detail:

Gering entspricht einer Wahrscheinlichkeit zwischen null und 25 Prozent

Mittel entspricht einer Wahrscheinlichkeit zwischen 25 und 50 Prozent

Hoch entspricht einer Wahrscheinlichkeit zwischen 50 und 75 Prozent

Sehr hoch entspricht einer Wahrscheinlichkeit zwischen 75 und 100 Prozent

Darauf aufbauend erfolgen bei den Risiken eine Brutto- und eine Nettobewertung. Bei der Bruttobewertung wird der Risikofall bewertet ohne Berücksichtigung bereits getroffener Gegenmaßnahmen. Die Nettobewertung berücksichtigt die getroffenen Gegenmaßnahmen und ermöglicht somit eine Beurteilung der Wirksamkeit der getroffenen Gegenmaßnahmen. Aus der Multiplikation der Schadenshöhe mit der Eintrittswahrscheinlichkeit errechnet sich dann der Schadenserwartungswert eines Risikos. Aggregiert für den Gesamtkonzern wird so nach A-, B- oder C-Risiken unterschieden:

A-Risiko entspricht einem Schadenserwartungswert von> 3,0 Mio. EUR

B-Risiko entspricht einem Schadenserwartungswert von> 1,5 Mio. EUR

C-Risiko entspricht einem Schadenserwartungswert von < 1,5 Mio. EUR

Die so identifizierten Risiken werden mehrmals jährlich aktualisiert und in einem aggregierten Risikobericht dargestellt, der es dem Vorstand ermöglicht, sich einen Überblick der Risikosituation des Konzerns zu verschaffen. Neue Risiken, die zwischen den Aktualisierungsintervallen auftreten, werden gegebenenfalls als Ad-hoc Risikomeldung erfasst und dem Vorstand berichtet.

Das Risikoprofil von Bertrandt wird laufend aktualisiert und zeigt die nachfolgenden potenziellen Einzelrisiken. Diese identifizierten Risiken werden darüber hinaus einer Bewertung unterzogen, um festzustellen, ob es sich um essenzielle Risiken handelt. Darüber hinaus wurden Risiken von untergeordneter Bedeutung plausibilisiert, jedoch wegen deren geringer Eintrittswahrscheinlichkeit, der erwarteten Schadenshöhe und aus Gründen der Wesentlichkeit nicht gesondert dargestellt.

Finanzrisiken

Der Bertrandt-Konzern ist als international tätiger Dienstleister Finanzrisiken ausgesetzt. Diese Finanzrisiken umfassen Ausfallrisiken für Kundenforderungen, Liquiditätsrisiken sowie Risiken aus Zins- und Währungskursschwankungen. Die Absicherung dieser Risiken erfolgt zentral durch das Konzern- Treasury. Eine auf einen festen Planungshorizont ausgerichtete Liquiditätsvorschau, im Bertrandt-Konzern vorhandene, nicht ausgenutzte Kreditlinien sowie alternative Finanzierungsinstrumente stellen jederzeit die Liquiditätsversorgung sicher. Bei Bedarf ermöglicht der Einsatz von Finanzderivaten die Steuerung in den einzelnen Zinsbindungsfrist- und Währungssegmenten. Das Risiko eines möglichen Forderungsausfalls hat sich im Vergleich zum Vorjahr reduziert. Präventive Bonitätsprüfungen werden weiterhin durchgeführt. Individuellen Einzelrisiken wird im Bedarfsfall durch einzelfallbasierte Kreditversicherungen Rechnung getragen. Dieses Risiko wird daher als B-Risiko mit einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit eingestuft.

Änderung der Outsourcing-Strategie der OEM und Umfang der vergebenen Projekte

In den letzten Jahren hat die Automobilindustrie durch die steigende Anzahl von Antriebstechnologien, zunehmende Modellvielfalt und eine Verkürzung der Modellzyklen das Outsourcing von Entwicklungsdienstleistungen forciert. Zudem zeichnet sich aktuell ein Trend zu mehr Werkverträgen ab. Gleichzeitig steigt der Umfang der Projekte und damit auch die Verantwortung für Bertrandt. Die Auswirkungen der anstehenden Gesetzesänderungen im Bereich der Arbeitnehmerüberlassung und der Werkvertragsgestaltung sind momentan auch nicht abschließend bewertbar. Es kann zudem nicht ausgeschlossen werden, dass die Hersteller in Teilbereichen Entwicklungsdienstleistungen selbst erbringen. Dies hätte für Bertrandt eine Reduzierung des aktuellen und des zukünftigen Geschäftsvolumens zur Folge, die sich negativ auf die Umsatz- und Ertragslage des Unternehmens auswirken könnte. Die seit Ende September geführte öffentliche Diskussion um die Messung von Emissionswerten bei Pkw und die Debatte zu einer möglichen Anpassung bei der Messmethodik durch die Gesetzgeber beschäftigt aktuell alle Akteure der deutschen Automobilbranche. Der Ausgang dieser Entwicklung ist nach heutigem Stand nicht abschätzbar. Bertrandt beobachtet den Fortgang dieses Prozesses sehr genau, sieht jedoch gegenwärtig aufgrund der beschriebenen Intransparenz keinen Grund zur Anpassung der momentanen Risikoeinschätzung. Entsprechend stellt dies für Bertrandt ein A-Risiko dar. Aufgrund des hohen Bedarfs an Fachkräften, der zahlreichen technologischen Herausforderungen und der Tatsache, dass viele Hersteller eine Ausweitung ihrer Modellpaletten planen, wird die Eintrittswahrscheinlichkeit aber als mittel eingestuft.

Preisentwicklung

Unsere Kunden achten permanent auf ihre Effizienz und damit auch auf den Preis zugekaufter Entwicklungsdienstleistungen. Zudem wirkt sich hier auch das gesteigerte Maß an Komplexität als Folge der formaljuristischen Anpassungen im Bereich der Werkverträge aus. Ferner wird kundenseitig auch eine partielle Verlagerung von Entwicklungsumfängen in Länder forciert, die ein günstigeres Lohnniveau aufweisen. Der Bertrandt- Konzern begegnet diesen Umständen mit einer optimierten Kostenstruktur, einem hohen Maß an Qualität und einer projektbezogenen Standortdiversifikation im Ausland. Ein preislicher Wettbewerb wird demnach dauerhaft bestehen. Daher stuft Bertrandt dies als A-Risiko ein, verbunden mit einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit.

Implementierung neuer Prozesse

Fester Bestandteil des Geschäftsmodells eines Entwicklungsdienstleisters wie Bertrandt ist die beständige Orientierung an den technischen Bedürfnissen der Kunden. Dies bringt die fortlaufende Implementierung neuer Prozesse, Softwaretools und Systeme mit sich. Die fehlerfreie Umsetzung der Einführung ist notwendig, um die obligatorischen Zertifizierungen zu erhalten. Ferner könnte die mangelhafte Umsetzung neuer Prozesse zu Fehlauslastungen führen.

Um diesem Risiko adäquat zu begegnen, hat Bertrandt ein ganzeinheitliches Managementsystem installiert, um diese nichtfinanziellen Leistungsindikatoren regelmäßig zu messen und zu beurteilen. Dies dient der Erfüllung der Kundenanforderungen sowie der Optimierung und Weiterentwicklung interner Abläufe. Das Managementsystem fokussiert die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Bertrandt darauf, effektiv und fehlerfrei zu arbeiten und Optimierungspotenzial aufzudecken.

Das Managementsystem wird jährlich von externen Zertifizierungsstellen geprüft. Grundlage bilden die Anforderungen und Vorgaben der folgenden Normen:

DIN EN ISO 9001 Qualitätsmanagement

DIN EN ISO 14001 Umweltmanagement

DIN ISO/IEC 27001 Informationssicherheit mit Prototypenschutz nach VDA

OHSAS 18001 Arbeitsschutz- und Gesundheitsmanagement

DIN EN ISO/IEC 17025 für akkreditierte Prüflabore

Die Bewertung der Geschäftsprozesse erfolgt über das interne Managementsystem aggregiert über die Niederlassungen für den Bertrandt-Konzern. Die Gesamtbewertung repräsentiert den Status der Geschäftsprozesse, die in insgesamt fünf Bewertungsbereiche in Anlehnung an die Highlevel Struktur der neuen Managementsystem-Normen gegliedert ist:

I. Leistung des Managementsystems (zum Beispiel: Zielprozess des Managementsystems und dessen Erreichung, Ergebnisse externer Audits und Begutachtungen, Steuerung der Ressourcen, Umgang mit Änderungen des Unternehmensumfelds)

II. Dienstleistungserbringung (zum Beispiel: Rückmeldungen von Kunden, Reklamationsmanagement, Lieferantenbeziehungen, Projektabwicklung)

Ill. Kontinuierliche Verbesserung (zum Beispiel: Status von Maßnahmen zur nachhaltigen Fehlerbeseitigung, zur Vorbeugung von potenziellen Fehlern und zur Reaktion auf absehbare Veränderungen, zur Effizienzsteigerung und zum Innovationsmanagement)

IV. Risikomanagement (zum Beispiel: Status und Umgang mit Prozess-, Sicherheits-und Umweltrisiken, insbesondere deren Vorbeugung und Vermeidung, Unternehmenssicherheit sowie Arbeits- und Gesundheitsschutz)

V. Mitarbeiter und Human Resources (zum Beispiel: Ermittlung der Mitarbeiterzufriedenheit, Fluktuationsquote, betriebliches Gesundheitsmanagement)

Als Grundlage der Bewertung der Geschäftsprozesse dient eine 100-Punkteskala, deren Werte nachfolgend mit folgenden Aussagen verknüpft werden:

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< 50 Der betrachtete Geschäftsprozess weist Abweichungen von den SOLL-Vorgaben auf. Die Ursache für die Abweichung muss ermittelt und nachhaltige Maßnahmen zur Korrektur müssen eingeleitet werden. Die Wirksamkeit muss sichergestellt sein.
50 - 75 Der betrachtete Geschäftsprozess ist stabil und beherrscht. Es ist jedoch mit Änderungen und potenziellen Abweichungen zu rechnen. Es müssen Maßnahmen zur Vorbeugung eingeleitet werden. Die Wirksamkeit muss sichergestellt sein.
> 75 Der betrachtete Geschäftsprozess ist stabil und beherrscht, die Nachhaltigkeit sowie die Wirksamkeit sind sichergestellt. Die Aktivitäten konzentrieren sich auf die Aufrechterhaltung oder Effizienzsteigerung und Leistungsoptimierung

Das durchgeführte Bewertungsverfahren der Geschäftsprozesse des Bertrandt-Konzerns ergibt für das Geschäftsjahr 2014/2015 folgende Ergebnisse für unsere nichtfinanziellen Leistungsindikatoren:

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Bewertungsbereiche Punkte
I. Leistung des Managementsystems 80
I. Dienstleistungserbringung 93
III. Kontinuierliche Verbesserung 85
IV. Risikomanagement 82
V. Mitarbeiter und Human Resources 89

Die Ergebnisse sind als Indikatoren zur Aussage der Stabilität und der Nachhaltigkeit der Geschäftsprozesse des integrierten Managementsystems von Bertrandt zu bewerten. Wie im Vorjahr prognostiziert konnte im Bereich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren das hohe Niveau beibehalten werden. Alle Ergebnisse der Bewertungsbereiche liegen wie im Vorjahr eindeutig über der 75-Punkte Grenze, die die Geschäftsprozesse als stabil und beherrscht ausweist und die Nachhaltigkeit sicherstellt. Im Kerngeschäft der Dienstleistungserbringung erzielte die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse positive Effekte. Das Marktumfeld und sich verändernde Rahmenbedingungen in der Projektlandschaft bezüglich Umfang, Komplexität und Verantwortungsübernahme durch Bertrandt fordern bereits identifizierte und eingeleitete Modifikationen im Risikomanagement und einzelnen Steuerungsprozessen. Die Aktivitäten des Managements konzentrieren sich weiterhin auf die Aufrechterhaltung und Effizienzsteigerung sowie die Leistungsoptimierung der Prozesse im Konzern. Der Schwerpunkt der Aktivitäten ist insbesondere für die kontinuierliche Verbesserung der Prozesse und das Kerngeschäft der Dienstleistungserbringung definiert.

Bertrandt schätzt dies als Risiko der Kategorie B ein. Basierend auf dieser Führungsmethode und der langjährigen Erfahrung bei Bertrandt im Umgang mit neuen Prozessen ist die aktuelle Eintrittswahrscheinlichkeit als gering einzustufen.

IT-Sicherheit

Als Entwicklungsdienstleister ist Bertrandt in hohem Maße auf eine reibungslos funktionierende und sichere elektronische Datenverarbeitung angewiesen. Auf den stetigen Wandel der Geschäftsprozesse und den Kostendruck müssen wir sehr schnell mit Lösungen reagieren. Die Herausforderung dabei ist, die Gesamtkosten der IT zu optimieren, bei gleichzeitiger Erhöhung der Funktionalität und Sicherheit. Seit 2005 sind gruppenweit interne Security Circles etabliert, die die einheitlichen Sicherheitsstandards definieren und überwachen. Von 2006 an wurden wir an verschiedenen Standorten nach ISO 27001 zertifiziert und haben weitergehende interne IT-Sicherheitsprozesse mit Hilfe einheitlicher Standards implementiert, die auch kontinuierlich mit unseren Kunden abgestimmt werden. Bertrandt setzt fortwährend mehrere verschiedene Lösungen zur Identifizierung von Schwachstellen ein, beispielsweise neueste Firewalls, Intrusion-Detection-Systeme oder auch sogenannte Content-Scanner. Zur Erhöhung der Sicherheit wurden zusätzliche Maßnahmen umgesetzt, zum Beispiel eine 2-Faktor-Authentifizierung oder auch starke Verschlüsselungen für Kundenanbindungen. Aggregiert auf den Gesamtkonzern ist dieses Risiko der Kategorie C zuzuordnen. Angesichts der umfangreichen präventiven Maßnahmen wird die Eintrittswahrscheinlichkeit als gering gesehen.

Personal

Eine unzureichende Verfügbarkeit sowie die Fluktuation von qualifiziertem Personal könnten sich hemmend auf die Geschäftsentwicklung auswirken. In dieser Kategorie werden daher die Knappheit an qualifizierten Bewerbern und das daraus erwachsende Risiko für das Unternehmen subsumiert. Die Rekrutierung qualifizierten Personals sowie die stetige Fortbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sichern die Verfügbarkeit des notwendigen Know-hows und das Unternehmenswachstum. Bertrandt ist daher stets darauf bedacht, seinen Mitarbeitern ein attraktives Arbeitsumfeld mit interessanten, abwechslungsreichen und anspruchsvollen Tätigkeiten zu bieten. Dass Bertrandt zum wiederholten Mal in Folge 2015 von verschiedenen Instituten als Top-Arbeitgeber im Bereich Engineering ausgezeichnet wurde zeigt, dass die ergriffenen Maßnahmen ihre Wirkung entfalten. Dennoch ist beispielsweise die Abwanderung von Mitarbeitern zum Kunden nicht gänzlich auszuschließen, da diese auch sehr attraktive berufliche Perspektiven bieten können. Das Risiko ist dementsprechend aus Sicht von Bertrandt der Kategorie A zuzuordnen, verbunden mit einer mittleren Eintrittswahrscheinlichkeit.

Gesamtrisiko

Das beschriebene Frühwarnsystem unterstützt das Management dabei, bestehende Risiken frühzeitig zu erkennen und entsprechende Gegenmaßnahmen einzuleiten. Das Risikofrüherkennungs- und Überwachungssystem wurde wie jedes Jahr im Rahmen der diesjährigen Abschlussprüfung einer Pflichtprüfung unterzogen. Zusammenfassend ergibt die Risikoanalyse auf Basis der uns heute bekannten Informationen ein zufriedenstellendes Ergebnis: Danach sind Risiken mit einem existenzgefährdenden Schadens- oder Gefährdungspotenzial für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Bertrandt- Konzerns derzeit nicht erkennbar. Zwar ist in Summe das tatsächliche Volumen des Gesamtrisikos gestiegen, jedoch kann der Anstieg durch das Wachstum des Unternehmens überkompensiert werden. Die Auswirkungen der derzeit abklingenden europäischen Finanzkrise können aber nicht final eingeschätzt werden. Ebenso ist die weitere Entwicklung der aktuellen globalen Krisen schwer abzusehen. Die möglichen Effekte, die aus denkbaren formaljuristischen Änderungen bei der Regelung von Arbeitnehmerüberlassung und Werkvertragsgestaltung erwachsen könnten, sind nach momentanem Informationsstand ebenfalls nicht zu beziffern.

Chancen

Als wachstumsstarkes Technologieunternehmen steht Bertrandt als kompetenter Partner an der Seite seiner Kunden. Ziel ist, das Unternehmen durch eine nachhaltige Unternehmensführung erfolgreich am Markt zu positionieren und seine führende Marktstellung durch ein breites und tiefes Leistungsspektrum weiter auszubauen. Die drei wesentlichen Treiber des Bertrandt-Geschäftsmodells sind Modellvielfalt, technologischer Fortschritt und Fremdvergabeverhalten. Im Folgenden stellen wir die mögliche Entwicklung dieser drei Einflussfaktoren aus unserer Sicht dar und leiten die sich daraus ergebenden Chancen für den Bertrandt-Konzern ab.

Die Kategorien „Eintrittswahrscheinlichkeit“ für diese Trends unterteilt Bertrandt wie folgt:

Gering entspricht einer Wahrscheinlichkeit zwischen null und 25 Prozent

Mittel entspricht einer Wahrscheinlichkeit zwischen 25 und 50 Prozent

Hoch entspricht einer Wahrscheinlichkeit zwischen 50 und 75 Prozent

Sehr hoch entspricht einer Wahrscheinlichkeit zwischen 75 und 100 Prozent

Bezüglich der möglichen finanziellen Auswirkungen der Chancen unterscheidet Bertrandt die folgenden Kategorien:

Unwesentlich entspricht einem positiven Einfluss auf die Gesamtleistung bis zu zwei Prozent

Moderat entspricht einem positiven Einfluss auf die Gesamtleistung zwischen zwei und fünf Prozent

Wesentlich entspricht einem positiven Einfluss auf die Gesamtleistung von mehr als fünf Prozent

Modellvielfalt

Bertrandt analysiert kontinuierlich die Modellentwicklung seiner aktuellen und potenziellen Kunden im Automobilbereich. Das Marktvolumen besteht zum einen aus den schon am Markt befindlichen Modellen unserer Kunden, die in regelmäßigen zeitlichen Abständen eine Modellpflege und ein Nachfolgemodell erhalten. Hinzu kommen neue Modelle, die bislang keinen Vorgänger hatten. Für unsere bestehenden Kunden erwarten wir bis 2019 nach aktuellem Stand 38 neue Modelle. Die Eintrittswahrscheinlichkeit für dieses Szenario schätzen wir mit hoch ein bei einem wesentlichen Einfluss auf die Gesamtleistung. Im Vergleich zum vorangegangenen Geschäftsjahr hat sich unsere Einschätzung nicht verändert.

Technologischer Fortschritt

In 2014 investierten deutsche Hersteller und Zulieferer laut VDA über 34 Mrd. Euro in Forschung und Entwicklung und damit mehr als alle anderen Branchen in Deutschland. Der hohe technologische Anspruch an die Produkte der deutschen Automobilbranche setzt sich damit unvermindert fort. Auslöser hierfür sind die weltweiten gesetzlichen Richtlinien zum CO2-Ausstoß ebenso wie Sicherheit und Komfort. Zunehmend wird auch die Vernetzung des Automobils bedeutsamer. Faktoren wie Qualität, Verbrauchsoptimierung, Sicherheit, Komfort und Design sind demnach von erheblicher Bedeutung für den weltweiten Markterfolg der deutschen Hersteller.

Für den zivilen Flugzeugbau gehen die Prognosen der beiden großen Flugzeughersteller Airbus und Boeing von einem stabilen Wachstum bis 2034 aus. Dieser Anstieg ist vor allem auf die wachsende Internationalisierung und den zunehmenden Tourismus zurückzuführen. Die technologischen Entwicklungstrends werden dabei von Nachhaltigkeit und Komfort bestimmt. Alternative Werkstoffe und neue Triebwerkstechnologien sollen helfen, das Gewicht und damit den Treibstoffverbrauch zu senken. Modernere Kabinen werden den Aufenthalt für die Passagiere so bequem wie möglich machen.

Die Schwerpunktbranchen der Bertrandt Services GmbH profitieren von der starken Exportorientierung der Unternehmen. Die Trends in den Branchen Energie, Medizin und Elektrotechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau bieten eine Vielzahl an Potenzialen für externe Entwicklungspartner wie Bertrandt. Ob Energiewende, alternde Gesellschaft, Smart Grid oder Industrie 4.0 - „Made in Germany“ steht global für Produkte von hohem technologischen Standard und Qualität. Die beiden wichtigsten Branchenverbände für diese Bereiche, der Deutsche Maschinen- und Anlagenbau e. V. und der Zentralverband Elektrotechnik- und Elektronikindustrie e. V., gehen für das kommende Jahr nicht von einer Verschlechterung der Geschäftsentwicklung aus.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit eines weiterhin steigenden technologischen Anspruchs in den Zielbranchen des Bertrandt-Konzerns schätzen wir nach heutigem Stand hoch ein bei einem wesentlichen Einfluss auf die Gesamtleistung. Diese Einschätzung ist analog der des Vorjahres.

Fremdvergabeverhalten

Zusammen mit der Unternehmensberatung Berylls setzte der VDA eigens eine Studie zum Thema Fremdvergabe von Entwicklungsdienstleistungen in der Automobilbranche auf. Das weltweite Marktvolumen belief sich demnach im Jahr 2014 auf circa 8,8 Mrd. EUR mit weiterhin steigender Tendenz. Die Studie fand weiterhin heraus, dass sich das Marktvolumen zwischen 2000 und 2014 mehr als verdoppelt hat und das Wachstum der globalen Zuliefererindustrie im Automobilbau um etwa die Hälfte übertraf. Bis zum Jahr 2020 prognostizieren die Experten in ihrer Studie ein Marktwachstum von durchschnittlich 5,8 Prozent jährlich auf 12,3 Mrd. EUR weltweit. Damit wächst der Markt für Entwicklungsdienstleistungen in der Automobilbranche in den nächsten sechs Jahren um etwa 40 Prozent.

Der Studie zufolge bleibt Deutschland dabei wie in der Vergangenheit global gesehen Kernmarkt für Entwicklungsdienstleistungen in der Automobilbranche. Ausgehend von 3,5 Mrd. EUR in 2014 soll der Markt bis zum Jahr 2020 auf 4,5 Mrd. EUR expandieren. Der Hauptgrund hierfür sind die guten Wachstumsperspektiven der deutschen Automobilindustrie.

Die Eintrittswahrscheinlichkeit einer weiterhin steigenden Fremdvergabe von Entwicklungsdienstleistungen in der Kernbranche des Bertrandt-Konzerns schätzen wir nach heutigem Stand daher hoch ein bei einem wesentlichen Einfluss auf die Gesamtleistung. Dieser Umstand hat sich seit dem vergangenen Geschäftsjahr nicht verändert.

PROGNOSEBERICHT

Rahmenbedingungen

In ihrem Herbstgutachten gehen die führenden deutschen Wirtschaftsinstitute von einer Fortsetzung des weltweiten Wirtschaftswachstums aus. Den Experten zufolge soll die Weltproduktion in diesem Jahr um 2,6 Prozent und im kommenden Jahr um 2,9 Prozent zunehmen. Deutlich vergrößert haben sich die bereits seit 2014 beobachtbaren Unterschiede in der konjunkturellen Entwicklung. Sie ist in den meisten fortgeschrittenen Volkswirtschaften ungeachtet der volatilen Rahmenbedingungen recht robust. Dagegen hat sich in einer Reihe von Schwellenländern die Wirtschaftslage im Jahr 2015 erneut verschlechtert.

In den USA soll sich das Wachstum der Wirtschaftsleistung im Laufe des kommenden Jahres um 2,7 Prozent beschleunigen. Sowohl die Industrie als auch die privaten Haushalte profitieren dabei von der Abwertung der Währung und den niedrigen Rohstoffpreisen. Auch für Europa rechnen die Experten für nächstes Jahr mit einer Zunahme der Wirtschaftsleistung um 1,8 Prozent. Der positive Impuls kommt dabei weiterhin vom Außenhandel, da das fortgesetzte Wachstum des Welthandels und ein geringerer Außenwert des Euro die Exporte positiv beeinflussen sollten.

Für China prognostizieren die Institute, das sich der Trend der Wachstumsverlangsamung fortsetzt. Das reale Bruttoinlandsprodukt soll demnach im kommenden Jahr um 6,3 Prozent ansteigen. Die übrigen BRIC-Staaten werden wohl ein ambivalentes Bild abgeben. Die Prognosen für Indien sind mit einem Plus von 7,4 Prozent für 2016 weiterhin positiv. Die Entwicklung Russlands wird wesentlich davon beeinflusst werden, ob sich die Sanktionslage in Folge des Ukraine-Konflikts wieder entspannt. Die Wirtschaft Brasiliens dürfte im Laufe des kommenden Jahres nach Ansicht der Experten die Rezession überwinden. Für die Schwellenländer insgesamt sehen die Experten aus diesen Gründen noch eine Steigerung des Bruttoinlandsprodukts in 2016 um 4,5 Prozent.

Der noch im Frühjahrsgutachten der Expertenkommission prognostizierte positive Trend der deutschen Wirtschaft wurde angesichts der zunehmenden globalen Unwägbarkeiten im Herbst etwas nach unten korrigiert. Die deutsche Wirtschaft befindet sich jedoch fortgesetzt in einem verhaltenen Aufschwung. Die Experten prognostizieren daher für 2016 eine Zunahme des Bruttoinlandsprodukts um 1,8 Prozent.

Branchensituation

Für das Jahr 2016 geht der VDA von einer weiterhin positiven Marktsituation aus und prognostiziert einen globalen Anstieg der Neuwagenkäufe um zwei Prozent auf 77,7 Mio. Fahrzeuge. In den USA sehen die Experten einen Anstieg um ein Prozent auf rund 17 Mio. neu zugelassene Fahrzeuge. Auch die Neuzulassungen in Westeuropa dürften weiter wachsen und um ein Prozent auf über 13 Mio. Fahrzeuge zunehmen. Der wichtige Absatzmarkt China wird trotz einer Verlangsamung wohl auch im kommenden Jahr einen neuen Absatzrekord aufstellen. Die Experten schätzen, dass die Anzahl der Neuwagenverkäufe bei annähernd 19,5 Mio. liegen wird, was einem Plus von zwei Prozent entspräche.

Technologisch sehen sich unsere Kunden auch zukünftig vor vielfältigen Herausforderungen. Das Marktforschungsinstitut Frost & Sullivan prognostiziert daher in seiner Studie „2020 Vision of the Global Automotive Industry“, dass die Aufwendungen für Forschung und Entwicklung der Automobilhersteller von derzeit im Schnitt fünf Prozent des Gesamtumsatzes auf sechs bis sieben Prozent steigen werden. Die hochgesteckten Klimaschutzziele zahlreicher Staaten weltweit etwa erfordern die Entwicklung verbrauchsgünstigerer und umweltfreundlicherer Fahrzeuge. Die dabei zu ergreifenden Maßnahmen betreffen das komplette Fahrzeug, ob Optimierung konventioneller Motorenkonzepte, Nutzung alternativer Antriebstechnologien oder Gewichtsreduzierung durch die Verwendung neuer Materialien. Auch der Trend zu mehr Kommunikation, Vernetzung, Sicherheit und Komfort im Fahrzeug setzt sich fort. Zudem wird die Erweiterung der Modellpalette stetig vorangetrieben, um länderspezifische und individuelle Kundenbedürfnisse noch besser befriedigen zu können.

Die Luftfahrtindustrie befindet sich seit einigen Jahren auf Wachstumskurs, die Herausforderungen für Flugzeughersteller indes sind groß. Aufgrund der anhaltenden CO2-Diskussion und der Klimaschutzdebatte fordert der Markt effiziente und umweltfreundliche Lösungen. Der Einsatz neuer Technologien und Materialien spielt auch hier eine wesentliche Rolle. Darüber hinaus gibt es nach wie vor eine Vielzahl von individuellen Anforderungen an Flugzeuge in Bezug auf Reichweite, Ausstattung und Passagiervolumen. Vor diesem Hintergrund ist davon auszugehen, dass zukünftig ein erhöhter Entwicklungsbedarf in diesem Marktsegment besteht, da die bestehende Modellpalette an die neuen Anforderungen angepasst werden muss.

Der VDMA geht in seiner Produktionsprognose für 2016 von einer Stagnation auf Vorjahresniveau aus. Verantwortlich hier seien weltweite politische Krisen, die abnehmende Dynamik in den Schwellenländern und die immer wieder aufflammende Schulden- und Vertrauenskrise im Euroraum. Für die deutsche Elektroindustrie sehen die Experten des ZVEI in 2016 ein Marktwachstum von drei Prozent. Für den Bereich Energietechnik liegen seitens des ZVEI lediglich Zahlen für die Entwicklung des Weltmarkts vor. Dieser soll im kommenden Jahr um fünf Prozent wachsen. Der Fachverband SPECTARIS erwartet mittelfristig bis 2018 eine Umsatzsteigerung in der deutschen Medizintechnikbranche von durchschnittlich 3,8 Prozent pro Jahr.

Der Markt für Entwicklungsdienstleistungen allgemein profitiert wohl weiterhin von einer branchenweit anhaltend hohen Nachfrage nach neuen Produkten und den gestiegenen individuellen Kundenanforderungen. Dadurch steigt auch der Bedarf an Ingenieuren und Spezialisten. Neben der Automobil- und Luftfahrtindustrie benötigen auch Branchen wie die Energie-, Medizin- und Elektrotechnik sowie der Maschinen- und Anlagenbau spezielle Fachkräfte und qualifizierte Ingenieurleistungen. Die Lünendonk-Studie „Führende Anbieter von Technologie-Beratung und Engineering Services in Deutschland“ prognostiziert daher für 2016 ein Branchenwachstum von 5,3 Prozent. Speziell die für Bertrandt wichtige deutsche Automobilindustrie wird nach Ansicht von Experten der Unternehmensberatung Berylls Strategy Advisors auch langfristig an der Fremdvergabe von Entwicklungsleistungen festhalten. Der Prognose zufolge wächst der deutsche Markt mit 4,4 Prozent jährlich bis 2020 um insgesamt eine Mrd. EUR und erreicht dann ein Volumen von 4,5 Mrd. EUR.

Potenziale

Als wachstumsstarkes Technologieunternehmen steht Bertrandt als kompetenter Partner an der Seite seiner Kunden. Ziel ist, das Unternehmen durch eine nachhaltige Unternehmensführung erfolgreich am Markt zu positionieren und seine führende Marktstellung durch ein breites und tiefes Leistungsspektrum weiter auszubauen. Das Leistungsspektrum in der Automobilindustrie deckt die gesamte Wertschöpfungskette der Produktentstehung ab. Bertrandt positioniert sich dabei als Engineering-Dienstleister für ganzheitliche Fahrzeugentwicklung und versteht sich als Innovationstreiber in richtungsweisenden Themen wie beispielsweise der Elektronik. Die Kundenbasis von Bertrandt ist bewusst breit gefächert. Das Unternehmen fungiert sowohl in der Automobil- als auch in der Luftfahrtindustrie als kompetenter Berater und praxisorientierter Umsetzer in der Entwicklung technologischer Zukunftstrends. Aufgrund der steigenden Anforderungen im Mobilitätsbereich seitens der Verbraucher und des Gesetzgebers sowie der hohen Varianten- und Modellvielfalt sieht Bertrandt auch in den kommenden Jahren Potenzial, seine Marktstellung als Entwicklungsdienstleister und Technologiekonzern weiterhin nachhaltig zu festigen und auszubauen. Dies spiegelt sich ebenfalls in den bereits getätigten und noch geplanten Investitionen in Infrastruktur und technische Anlagen in unseren Technologiezentren wider.

Auch außerhalb der Mobilitätsindustrie gibt es für das Unternehmen gute Perspektiven, sich mit seinen Kompetenzen in Branchen wie Energie-, Medizin- und Elektrotechnik sowie Maschinen- und Anlagenbau am Markt zu positionieren. Durch die dezentrale Struktur ist Bertrandt als vertrauenswürdiger Partner in unmittelbarer Nähe der Kunden vertreten. Wünsche können somit direkt aufgenommen und weltweit in Projekten umgesetzt werden.

Mit gezielten Investitionen optimiert Bertrandt kontinuierlich sein Leistungsspektrum. Auf einer soliden wirtschaftlichen Basis wird dadurch der Unternehmenswert dauerhaft und nachhaltig gesteigert. Wesentliche Erfolgsfaktoren sind eine bestmögliche Kundenorientierung, engagierte Mitarbeiter und ein effizientes Kosten- und Kapazitätsmanagement.

Gesamtaussage über die voraussichtliche Entwicklung

Je nach Entwicklung der beschriebenen Einflussfaktoren können sich für die Bertrandt AG im kommenden Geschäftsjahr Chancen oder Risiken ergeben. Solange sich die konjunkturellen Rahmenbedingungen nicht verschlechtern, die Hersteller nachhaltig in die Forschung und Entwicklung

neuer Technologien und Modelle investieren, Entwicklungsleistungen weiterhin an Dienstleister vergeben werden sowie qualifiziertes Personal zur Verfügung steht, geht Bertrandt für das Geschäftsjahr 2015/2016 für die Bertrandt AG in Abhängigkeit von der Realisierung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen von einer spürbar positiven Ausweitung von Umsatz, Ergebnis und Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit gegenüber dem Vorjahr aus. Die seit Ende September geführte öffentliche Diskussion um die Messung von Emissionswerten bei Pkw und die Debatte zu einer möglichen Anpassung bei der Messmethodik durch die Gesetzgeber beschäftigt aktuell alle Akteure der deutschen Automobilbranche. Der Ausgang dieser Entwicklung ist nach heutigem Stand nicht abschätzbar. Bertrandt beobachtet den Fortgang dieses Prozesses sehr genau, sieht jedoch gegenwärtig aufgrund der beschriebenen Rahmenbedingungen keinen Grund zur Anpassung der momentanen Risikoeinschätzung. Wie im Bericht zum dritten Quartal des Geschäftsjahres 2014/2015 dargelegt sieht das Management aufgrund der guten Marktbedingungen weiterhin unternehmerische Perspektiven für den Bertrandt-Konzern mit einem kurz- bis mittelfristigen Umsatzwachstum von sieben bis zehn Prozent sowie einem operativen Ergebnis zwischen acht und 10,5 Prozent vom Umsatz pro Jahr. Für das kommende Geschäftsjahr bestätigt das Management den gegebenen Ausblick bezüglich der Entwicklung von Umsatz und Ergebnis.

Im Bereich der nichtfinanziellen Leistungsindikatoren ist es unser Ziel, das hohe Niveau auch im Geschäftsjahr 2015/2016 beizubehalten.

Der Markt bietet auch 2016 unternehmerische Perspektiven. Infolgedessen wird Bertrandt gezielt weiter in den Auf- und Ausbau der Infrastruktur investieren und so kontinuierlich sein Leistungsspektrum optimieren, denn Technologie-Entwicklung für morgen erfordert moderne Technik. Darum erwartet das Unternehmen weiterhin Investitionen auf nachhaltig hohem Niveau. Bertrandt rechnet auf Gesamtjahressicht mit einem positiven Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit, der analog zur Umsatz- und Ergebnisentwicklung steigen wird.

 

Ehningen, 24. November 2015

Der Vorstand

Dietmar Bichler, Vorsitzender des Vorstands

Hans-Gerd Claus, Mitglied des Vorstands, Technik

Michael Lücke, Mitglied des Vorstands, Vertrieb

Markus Ruf, Mitglied des Vorstands, Finanzen

Bilanz zum 30.09.2015

Aktiva

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in TEUR     30.09.2015 30.09.2014
A. Anlagevermögen     142.537 112.146
I. Immaterielle Vermögensgegenstände     8.116 6.140
1. Software     8.116 6.110
2. Geleistete Anzahlungen     0 30
II. Sachanlagen     126.105 96.795
1. Grundstücke und Bauten     53.605 35.510
2. Technische Anlagen und Maschinen     31.315 26.149
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung     25.096 22.419
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau     16.089 12.717
III. Finanzanlagen     8.316 9.211
1. Anteile an verbundenen Unternehmen     4.630 4.480
2. Beteiligungen     56 56
3. Sonstige Ausleihungen     3.630 4.675
B. Umlaufvermögen     393.342 336.807
I. Vorräte     160.258 100.677
1. Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe     558 614
2. Unfertige Leistungen     112.368 59.393
3. Fertige Leistungen     47.332 40.670
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände     227.376 208.569
1. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen     150.111 162.225
2. Forderungen gegen verbundene Unternehmen     68.658 40.191
3. Forderungen gegen Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht     33 0
4. Sonstige Vermögensgegenstände     8.574 6.153
III. Wertpapiere     1 1
1. Sonstige Wertpapiere     1 1
IV. Kassenbestand, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks     5.707 27.560
C. Rechnungsabgrenzungsposten     4.486 3.920
Aktiva gesamt     540.365 452.873

Passiva

       
in TEUR 30.09.2015 30.09.2014
A. Eigenkapital   243.789   221.921
I. Gezeichnetes Kapital 10.143   10.143  
abzüglich Nennbetrag eigener Anteile -60 10.083 -67 10.076
II. Kapitalrücklage   28.387   28.091
III. Gewinnrücklagen        
1. Andere Gewinnrücklagen   171.236   148.299
IV. Bilanzgewinn   34.083   35.455
B. Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen   309   432
C. Rückstellungen   92.010   105.640
1. Rückstellungen für Pensionen   3.772   3.216
2. Steuerrückstellungen   4.152   14.175
3. Sonstige Rückstellungen   84.086   88.249
D. Verbindlichkeiten   204.215   124.838
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten   41.748   0
2. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen   2.331   850
3. Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen   144.577   110.134
4. Sonstige Verbindlichkeiten   15.559   13.854
E. Rechnungsabgrenzungsposten   42   42
Passiva gesamt   540.365   452.873

Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2014/2015

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in TEUR 2014/2015 2013/2014
I. Gewinn- und Verlustrechnung    
1. Umsatzerlöse 768.118 784.961
2. Erhöhung des Bestands an fertigen und unfertigen Leistungen 59.637 12.573
3. Andere aktivierte Eigenleistungen 472 172
Gesamtleistung 828.227 797.706
4. Sonstige betriebliche Erträge 13.166 12.805
5. Materialaufwand    
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe -11.611 -9.990
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -60.792 -53.354
6. Personalaufwand    
a) Löhne und Gehälter -512.062 -491.325
b) Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -93.893 -88.621
7. Abschreibung auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -24.288 -21.331
8. Sonstige betriebliche Aufwendungen -74.382 -68.970
9. Erträge aus Gewinnabführungen 110 59
10. Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 1.236 616
11. Aufwendungen aus Verlustübernahme -113 -1
12. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -605 -363
13. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 64.993 77.231
14. Steuern vom Einkommen und Ertrag -19.050 -22.977
15. Sonstige Steuern -323 -374
16. Jahresüberschuss 45.620 53.880
17. Gewinnvortrag 11.273 8.515
18. Einstellung in die anderen Gewinnrücklagen -22.810 -26.940
19. Bilanzgewinn 34.083 35.455

Anhang Geschäftsjahr vom 1.10.2014 bis 30.09.2015

der Bertrandt AG, Ehningen

1. Allgemeine Bemerkungen

Die Bertrandt AG ist eine börsennotierte Aktiengesellschaft nach dem Recht der Bundesrepublik Deutschland mit Sitz in 71139 Ehningen, Birkensee 1, Deutschland (Registernummer HRB 245259, Amtsgericht Stuttgart). Der Jahresabschluss wird im elektronischen Bundesanzeiger veröffentlicht.

Der vorliegende Jahresabschluss der Bertrandt AG zum 30. September 2015 wurde nach den Vorschriften des HGB und den besonderen Rechnungslegungsvorschriften des Aktiengesetzes erstellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung gliedert sich nach dem Gesamtkostenverfahren. Die Aufstellung des Jahresabschlusses erfolgt in Euro. Soweit nicht anders vermerkt, sind sämtliche Beträge in tausend Euro (TEUR) angegeben.

Die Bertrandt AG ist gemäß § 290 in Verbindung mit § 315a HGB verpflichtet, einen Konzern-Abschluss nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) für die Bertrandt-Gruppe zu erstellen. Dieser ist auf unserer Homepage www.bertrandt.com abrufbar.

2. Besonderheiten aufgrund von Betriebsführungsverträgen

Die Bertrandt AG hat mit einzelnen Gesellschaften Betriebs- und Teilbetriebsführungsverträge abgeschlossen. Die Gesellschaften führen im Außenverhältnis den Betrieb in eigenem Namen, aber für Rechnung der Muttergesellschaft. Für die Bilanzierung der Bertrandt AG und den einzelnen Gesellschaften ergeben sich daraus folgende Auswirkungen:

a)

Vermögensgegenstände werden grundsätzlich beim wirtschaftlichen Eigentümer und somit in der Regel bei der Bertrandt AG bilanziert.

b)

Alle Verbindlichkeiten sind grundsätzlich entsprechend der rechtlichen Betrachtungsweise zu behandeln. Dies führt zu einer Darstellung entsprechend den Beziehungen im Außenverhältnis.

c)

Rückstellungssachverhalte werden bei der Bertrandt AG erfasst, sofern die Gesellschaft im Innenverhältnis Ausgleichsansprüche gegenüber der Bertrandt AG geltend machen kann.

d)

Für Verbindlichkeiten der Gesellschaft, die wirtschaftlich die Bertrandt AG betreffen, machen diese einen Ausgleichsanspruch geltend.

e)

In der Gewinn- und Verlustrechnung gilt die wirtschaftliche Betrachtungsweise. Das bedeutet, dass alle Sachverhalte, die für Rechnung der Bertrandt AG erfolgen, in deren Jahresabschluss dargestellt sind.

3. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden des Jahresabschlusses sind gegenüber dem Vorjahr unverändert.

Währungsumrechnung

Geschäftsvorfälle in fremder Währung werden zum Bilanzstichtag wie folgt bewertet:

Forderungen und Vermögensgegenstände mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger sowie liquide Mittel und Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit von einem Jahr oder weniger werden zum Devisenkassamittelkurs am Bilanzstichtag umgerechnet.

Bei Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr, werden die Forderungen und flüssigen Mittel unter Berücksichtigung des Niederstwertprinzips bewertet und Verbindlichkeiten unter Berücksichtigung des Imparitätsprinzips.

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens sind zu Anschaffungskosten aktiviert und werden planmäßig linear über deren Nutzungsdauer abgeschrieben. Als Nutzungsdauer wird ein Zeitraum von drei Jahren unterstellt. Selbst geschaffene immaterielle Vermögensgegenstände wurden nicht aktiviert. Die aktivierten Firmenwerte wurden entsprechend ihrer angenommenen Nutzungsdauer über 15 Jahre abgeschrieben. Die Firmenwerte wurden im Vorjahr vollständig abgeschrieben.

Sachanlagen

Die Sachanlagen sind zu Anschaffungs- oder aktivierungspflichtigen Herstellungskosten bewertet und soweit abnutzbar um planmäßige lineare Abschreibungen vermindert. Soweit erforderlich, werden bei voraussichtlich dauerhafter Wertminderung Abwertungen auf den niedrigeren beizulegenden Wert vorgenommen.

Die bis zum 30. September 2010 angeschafften beweglichen Sachanlagen, mit Ausnahme der Zugänge aus dem Kalenderjahr 2008, werden grundsätzlich degressiv abgeschrieben. Die Fortführung der degressiven Abschreibungsmethode ergibt im Vergleich zur linearen Methode 424 TEUR (Vorjahr 432 TEUR) weniger Abschreibung.

Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten von über 150 Euro bis 410 Euro werden im Zugangsjahr vollständig abgeschrieben und im Anlagenspiegel fiktiv als Abgang ausgewiesen.

Finanzanlagen

Die Finanzanlagen setzen sich aus Anteilen an verbundenen Unternehmen, Beteiligungen und sonstigen Ausleihungen zusammen. Die Bewertung erfolgt jeweils zu den Anschaffungskosten beziehungsweise – aufgrund von voraussichtlich dauerhaften Wertminderungen – zu dem niedrigeren beizulegenden Wert. Soweit die Voraussetzungen für eine dauernde Wertminderung gegeben sind, werden außerplanmäßige Abschreibungen vorgenommen. Sind diese Voraussetzungen für eine dauerhafte Wertminderung nicht mehr gegeben, wird eine Zuschreibung bis maximal zu den ursprünglichen Anschaffungskosten vorgenommen.

Vorräte

Die Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe werden ausgehend von den Einstandspreisen unter Vornahme von notwendigen Abschlägen bewertet.

Die Bewertung der unfertigen Erzeugnisse und Leistungen erfolgt zu Herstellungskosten entsprechend dem Bearbeitungsgrad.

Die fertigen, noch nicht abgenommenen Erzeugnisse und Leistungen werden zu Herstellungskosten bewertet, wobei der verlustfreien Bewertung Rechnung getragen wird.

Die fertigen, vom Auftraggeber abgenommenen, aber nicht abgerechneten Leistungen werden zu Auftragswerten bewertet und unter den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ausgewiesen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalbetrag bewertet.

Erkennbare Einzelrisiken wurden durch angemessene Abwertungen berücksichtigt.

Zur Abdeckung des allgemeinen Ausfallrisikos wurde eine Pauschalwertberichtigung auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in ausreichender Höhe vorgenommen.

Die langfristigen Steuererstattungsansprüche nach § 37 KStG (Körperschaftsteuerguthaben) werden zum Barwert angesetzt.

Rückdeckungsversicherungsansprüche werden auf Basis der Mitteilungen der Versicherer mit dem Deckungskapital und der ausgewiesenen Überschussbeteiligung angesetzt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens

Die Wertpapiere des Umlaufvermögens werden zum Stichtagskurs, höchstens jedoch zu deren Anschaffungskosten bewertet.

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel werden zum Nominalbetrag angesetzt.

Rechnungsabgrenzungsposten

Die Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Aufwendungen bzw. Erträge die den folgenden Geschäftsjahren zuzurechnen sind.

Rückstellungen

Die Pensionsrückstellungen werden unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Klaus Heubeck nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren (Projected-Unit-Credit-Methode) bewertet. Rückstellungen für Jubiläumszuwendungen sind zum Barwert angesetzt. Dabei werden die Rückstellungen mit einem von der Bundesbank gemäß der Rückstellungs-Abzinsungs-Verordnung (RückAbzinsVO) veröffentlichten durchschnittlichen Zinssatz der letzten sieben Jahre bei einer angenommenen Restlaufzeit von 15 Jahren gemäß § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB abgezinst. Zukünftige zu erwartende Entgelt- und Rentensteigerungen werden bei der Ermittlung der Verpflichtungen berücksichtigt.

Zur Ermittlung der Pensionsverpflichtungen wurden folgende Prämissen getroffen:

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Prämissen zur Ermittlung von Pensionsverpflichtungen 30.09.2015 30.09.2014
Zinssatz 4,07% 4,66%
Gehaltssteigerungstrend 0% / 2,50% 0% / 2,50%
Rentensteigerungstrend 1,75% / 2,50% 1,75% / 2,50%
Sterbe- und Invalidierungswahrscheinlichkeit nach Heubeck 2005 G 2005 G

In den Steuerrückstellungen und den sonstigen Rückstellungen werden alle erkennbaren Risiken und ungewisse Verbindlichkeiten im Rahmen vernünftiger kaufmännischer Beurteilung berücksichtigt.

Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichend objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst.

Verbindlichkeiten

Verbindlichkeiten sind mit deren Erfüllungsbetrag angesetzt.

Latente Steuern

Latente Steuern werden nach § 274 Abs. 1 HGB für temporäre Unterschiede zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen gebildet, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen werden. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des kombinierten Ertragssteuersatzes des steuerlichen Organkreises der Gesellschaft. Der kombinierte Ertragssteuersatz umfasst Körperschaftsteuer, Gewerbesteuer und Solidaritätszuschlag. Eine sich insgesamt ergebende Steuerbelastung wird in der Bilanz als passive latente Steuer angesetzt. Im Falle einer Steuerentlastung wird vom entsprechenden Aktivierungswahlrecht kein Gebrauch gemacht. Die Ermittlung der latenten Steuern folgt dem bilanzorientierten Temporary-Konzept. Aktive und passive latente Steuern werden nicht abgezinst.

4. Erläuterungen zur Bilanz

Anlagevermögen

Die Entwicklung des Anlagevermögens ist gesondert im Anlagespiegel (siehe Anlage zum Anhang) dargestellt. Bei den im Anlagespiegel dargestellten sonstigen Ausleihungen handelt es sich um langfristig gewährte Mitarbeiterdarlehen, sowie Darlehensgewährungen an Dritte.

Der unter Finanzanlagen ausgewiesene Anteilsbesitz der Bertrandt AG ist gesondert in den Anlagen zum Anhang dargestellt.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Rückdeckungsversicherungsansprüche in Höhe von 2.644 TEUR (Vorjahr 2.393 TEUR) sowie Forderungen aus Steuererstattungsansprüchen in Höhe von 1.085 TEUR (Vorjahr 0 TEUR). Darüber hinaus ist das zum Barwert angesetzte Körperschaftsteuerguthaben in Höhe von 320 TEUR (Vorjahr 471 TEUR) enthalten.

Die sonstigen Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren aus Darlehensgewährung.

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Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände in
TEUR
30.09.2015 30.09.2014
  < 1 Jahr > 1 Jahr < 1 Jahr > 1 Jahr
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 150.111 0 162.225 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen verbundene Unternehmen 2.969 0 1.928 0
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 33 0 0 0
Summe Forderungen 153.113 0 164.153 0
Sonstige Vermögensgegenstände 5.643 2.931 3.443 2.710
Sonstige Forderungen gegen verbundene Unternehmen 25.766 39.923 33.657 4.606
Summe sonstige Vermögensgegenstände 31.409 42.854 37.100 7.316
Summe Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 184.522 42.854 201.253 7.316

Flüssige Mittel

Die flüssigen Mittel umfassen Kassenbestände, Bankguthaben, Fest- und Termingelder.

Aktive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten umfasst Vorauszahlungen für Wartungs- und sonstige Dienstleistungsverträge sowie abgegrenzte Aufwendungen für Urlaubsgeld.

Eigenkapital

Im Einzelnen stellt sich das Eigenkapital der Bertrandt AG wie folgt dar:

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Eigenkapital
in TEUR
30.09.2015 Veränderung 30.09.2014
Gezeichnetes Kapital 10.083 7 10.076
Kapitalrücklage 28.387 296 28.091
andere Gewinnrücklagen 171.236 22.937 148.299
Bilanzgewinn 34.083 - 1.372 35.455
Gesamt 243.789 21.868 221.921

Nach § 58 Abs. 2 AktG wurden aus dem Jahresüberschuss 22.810 TEUR in die anderen Gewinnrücklagen eingestellt. Im Bilanzgewinn von 34.083 TEUR ist ein Gewinnvortrag in Höhe von 11.273 TEUR enthalten.

Gezeichnetes Kapital

Das zum Nennbetrag angesetzte gezeichnete Kapital der Bertrandt AG beträgt 10.143 TEUR und teilt sich auf in 10.143.240 nennwertlose Stückaktien und eigene Anteile, auf die jeweils ein anteiliger Betrag des Grundkapitals von einem Euro entfällt. Die eigenen Anteile sind mit ihrem Nennwert in Höhe von 60 TEUR (Vorjahr 67 TEUR) offen vom gezeichneten Kapital abgesetzt.

Durch das in diesem Geschäftsjahr durchgeführte Belegschaftsaktienprogramm wurden 7.548 Aktien an Mitarbeiter ausgegeben. Dies entspricht 0,1 Prozent des Grundkapitals. Der Veräußerungspreis von 114 EUR wurde anhand des Börsenkurses bemessen. Unter Berücksichtigung von einem steuerfreien Zuschuss betrug der Veräußerungserlös 57 EUR je Aktie.

Der den Nennbetrag übersteigende Differenzbetrag aus dem Veräußerungserlös wurde in Höhe von 127 TEUR des mit den frei verfügbaren Rücklagen verrechneten Betrags in die Gewinnrücklagen eingestellt. Der darüber hinausgehende Differenzbetrag von 296 TEUR erhöhte die Kapitalrücklage.

Genehmigtes Kapital

Mit Beschluss der Hauptversammlung vom 20. Februar 2013 wurde der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital der Bertrandt Aktiengesellschaft bis zum 31. Januar 2018 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen (einschließlich sogenannter gemischter Sacheinlagen) einmalig oder mehrfach, jedoch insgesamt höchstens um bis zu 4.000.000,00 EUR zu erhöhen (genehmigtes Kapital 2013). Der Vorstand wurde unter anderem auch ermächtigt, unter bestimmten Voraussetzungen und in definierten Grenzen mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre auszuschließen. Vom genehmigten Kapital wurde bislang kein Gebrauch gemacht.

Sonderposten für Investitionszuschüsse

Für den unter dem Sonderposten für Investitionszuschüsse zum Anlagevermögen ausgewiesenen Betrag in Höhe von 309 TEUR (Vorjahr 432 TEUR) ist im Berichtszeitraum die Auflösung entsprechend der anteiligen Abschreibung mit 123 TEUR erfolgt. Der Investitionszuschuss wurde im Rahmen eines Bauvorhabens am Standort in Tappenbeck gewährt.

Sonstige Rückstellungen

In den sonstigen Rückstellungen sind unter anderem solche für ausstehende Rechnungen, ungewisse Verbindlichkeiten sowie die Verpflichtungen im Personal- und Sozialbereich berücksichtigt. Allen übrigen erkennbaren Risiken wurde in angemessenem Umfang Rechnung getragen.

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Sonstige Rückstellungen
in TEUR
Personal- Rückstellungen Rückstellungen aus laufendem Geschäftsbetrieb Übrige Rückstellungen Summe sonstige Rückstellungen
Stand 01.10.2014 76.021 3.400 8.828 88.249
Verbrauch 70.712 3.400 5.628 79.740
Auflösung 515 0 1.247 1.762
Zuführung 68.206 3.051 5.917 77.174
Zinsanteil 190 0 -25 165
Stand 30.09.2015 73.190 3.051 7.845 84.086

Verbindlichkeiten

Die kurzfristige Finanzschulden in Höhe von 41.748 TEUR (Vorjahr 0 TEUR) resultieren aus der teilweisen Inanspruchnahme der zur Verfügung gestellten Rahmenkreditlinien.

Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von 145 TEUR (Vorjahr 110 TEUR) betreffen die inländischen Gesellschaften, davon resultieren 142 TEUR (Vorjahr 109 TEUR) aus Lieferungen und Leistungen.

Die ausschließlich kurzfristigen Verbindlichkeiten im Berichtsjahr sowie im Vorjahr stellen sich wie folgt dar:

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Verbindlichkeiten
in TEUR
30.09.2015 fällig bis 1 Jahr 30.09.2014 fällig bis 1 Jahr
Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 41.748 0
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.331 850
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen 144.577 110.134
sonstige Verbindlichkeiten 15.559 13.854
Gesamt 204.215 124.838

Die sonstigen Verbindlichkeiten setzen sich wie folgt zusammen:

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Sonstige Verbindlichkeiten
in TEUR
30.09.2015 30.09.2014
davon aus Steuern 15.266 13.674
davon im Rahmen der sozialen Sicherheit 118 84
davon übrige sonstige Verbindlichkeiten 175 96
Sonstige Verbindlichkeiten 15.559 13.854

Eventualverbindlichkeiten

Zum Bilanzstichtag bestanden Eventualverbindlichkeiten in Höhe von 2.320 TEUR aus Grundstückskaufverträgen.

Passive Rechnungsabgrenzungsposten

Der Posten umfasst Mieteinnahmen, die Erträge für Perioden nach dem Stichtag darstellen.

5. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

Von den Umsatzerlösen entfallen 733.180 TEUR auf das Inland und 34.938 TEUR auf das Ausland.

Nach Tätigkeitsbereichen teilen sich die Umsatzerlöse wie folgt auf:

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Segmente
in TEUR
2014/2015 2013/2014
Digital Engineering 418.083 446.273
Physical Engineering 179.949 180.708
Elektrik / Elektronik 170.086 157.980
Gesamt 768.118 784.961

In den sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von 13.166 TEUR sind unter anderem periodenfremde und neutrale Erträge in Höhe von 3.413 TEUR (Vorjahr 4.223 TEUR) enthalten.

Im Einzelnen sind hier Erträge in Höhe von 278 TEUR (Vorjahr 309 TEUR) aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens enthalten. Darüber hinaus beinhaltet die Position Erträge in Höhe von 1.762 TEUR (Vorjahr 1.998 TEUR) aus der Auflösung von sonstigen Rückstellungen, Erträge in Höhe von 123 TEUR (Vorjahr 32 TEUR) aus der Auflösung des Sonderpostens für Investitionszuschüsse sowie Erträge aus wertberichtigten Forderungen in Höhe von 258 TEUR (Vorjahr 418 TEUR). Die Gewinne aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von 772 TEUR (Vorjahr 486 TEUR) ebenfalls unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen.

In den Personalaufwendungen sind Aufwendungen für Altersversorgung in Höhe von 1.873 TEUR (Vorjahr 1.540 TEUR) enthalten.

Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen beinhalten insbesondere Kosten für Verwaltung und Betrieb, Mieten, Beratung, Instandhaltung und Versicherungen. Des Weiteren sind neutrale Aufwendungen aus dem Abgang von Vermögensgegenständen des Anlagevermögens in Höhe von 88 TEUR (Vorjahr 89 TEUR) sowie Aufwendungen aus wertberichtigten Forderungen in Höhe von 100 TEUR (Vorjahr 407 TEUR) und weitere periodenfremde Aufwendungen in Höhe von 64 TEUR (Vorjahr 29 TEUR) enthalten. Die Aufwendungen aus der Währungsumrechnung sind in Höhe von 195 TEUR (Vorjahr 65 TEUR) ebenfalls unter sonstigen betrieblichen Aufwendungen ausgewiesen.

Aus den in Höhe von insgesamt 1.236 TEUR ausgewiesenen sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträgen sind 934 TEUR (Vorjahr 168 TEUR) aus verbundenen Unternehmen und 66 TEUR (Vorjahr 59 TEUR) aus der Abzinsung von Rückstellungen enthalten. Die sonstigen Zinsen und ähnlichen Erträge aus verbundenen Unternehmen resultieren aus Darlehensgewährungen. Die Zinsen und ähnlichen Aufwendungen enthalten Aufwendungen aus verbundenen Unternehmen in Höhe von 4 TEUR (Vorjahr 5 TEUR) und Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen in Höhe von 381 TEUR (Vorjahr 356 TEUR).

Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag beinhalten neben der Körperschaftsteuer die Gewerbesteuer für die Gesellschaften des Organkreises sowie ausländische Quellensteuer. Davon entfallen auf das laufende Jahr 19.188 TEUR Steueraufwand (Vorjahr 23.288 TEUR) und Erstattung auf Vorjahre 139 TEUR (Vorjahr Aufwand 311 TEUR).

6. Ergänzende Angaben

Bestellte Sicherheiten

Zum Bilanzstichtag bestanden wie im Vorjahr keine bestellten Sicherheiten.

Haftungsverhältnisse

Die Haftungsverhältnisse resultieren ausschließlich aus Verpflichtungen für verbundene Unternehmen, welche gegenüber Dritten übernommen wurden und entfallen auf:

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Haftungsverhältnisse
in TEUR
30.09.2015 30.09.2014
Mitverpflichtungen 3.550 2.506
Bürgschaften 2.907 27
Gesamt 6.457 2.533

Eine Inanspruchnahme aus den Mitverpflichtungen ist aus heutiger Sicht unwahrscheinlich.

Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die künftigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-, Pacht-, Wartungs-, Leasing- und Lieferantenverträgen für immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen sind wie folgt fällig:

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Sonstige finanzielle Verpflichtungen
in TEUR
30.09.2015 30.09.2014
< 1 Jahr 62.063 52.603
1 - 5 Jahre 37.633 33.547
> 5 Jahre 3.268 5.463
Gesamt 102.964 91.613

Durchschnittliche Anzahl der Mitarbeiter

Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter während des Geschäftsjahres teilt sich wie folgt auf:

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Mitarbeiter im Durchschnitt gemäß §285 Nr. 7 HGB 2014/2015    
Anzahl Arbeiter Angestellte Auszubildende/ Studenten Aushilfen Praktikanten/ Diplomanden Gesamt
Bertrandt AG 0 259 15 14 2 290
Inländische Tochtergesellschaften 733 8.755 305 250 253 10.296
Bertrandt Deutschland 733 9.014 320 264 255 10.586

Angaben nach § 285 Nr. 11a, HGB

Bei der Beteiligung an der Bertrandt Entwicklungen AG & Co. OHG, Stuttgart, ist die Bertrandt AG unbeschränkt haftender Gesellschafter.

Honorar des Abschlussprüfers

Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers erfolgen im Konzernabschluss.

WpHG Mitteilungen

Mitteilung nach §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und Nr. 6, S. 2 WpHG

Mit Schreiben vom 15. Dezember 2005, bei uns eingegangen am 23. Dezember 2005, hat uns die CSI Asset Management Establishment, Vaduz, Liechtenstein, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 12. Dezember 2005 die Stimmrechtsschwelle von 5 Prozent unterschritten hat und nun 3,77 Prozent beträgt. Davon sind der CSI Asset Management Establishment 3,77 Prozent der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 6 in Verbindung mit S. 2 WpHG zuzurechnen.

Mitteilung nach §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 und Nr. 6 WpHG

Mit Schreiben vom 15. Dezember 2005, bei uns eingegangen am 23. Dezember 2005, hat uns die Absolute Capital Management Holding Limited, Grand Cayman, Cayman Island, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 12. Dezember 2005 die Stimmrechtsschwelle von 5 Prozent unterschritten hat und nun 3,77 Prozent beträgt. Davon sind der Absolute Capital Management Holdings Limited 3,77 Prozent der Stimmrechte nach § 22 Abs. 1 Nr. 1 und Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Mitteilungen nach §§ 21 Abs. 1 S. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG

a)

Die Porsche GmbH, Stuttgart, die Porsche GmbH, Salzburg (Österreich), die Louise Daxer-Piëch GmbH, Stuttgart, die Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Stuttgart, die Gerhard Porsche GmbH, Stuttgart, die Wolfgang Porsche GmbH, Stuttgart, die Hans-Peter Porsche GmbH, Stuttgart, die Porsche Holding Gesellschaft m.b.H., Salzburg (Österreich), die Louise Daxer-Piëch GmbH, Salzburg (Österreich), die Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg (Österreich), die Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg (Österreich), die Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg (Österreich), Frau Louise Daxer-Piëch, Wien (Österreich), Herr Mag. Josef Ahorner, Wien (Österreich), Frau Mag. Louise Kiesling, Wien (Österreich), Prof. Ferdinand Alexander Porsche, Gries/Pinzgau (Österreich), Dr. Oliver Porsche, Salzburg (Österreich), Herr Kai-Alexander Porsche, Innsbruck (Österreich), Herr Mark Philipp Porsche, Innsbruck (Österreich), Herr Gerhard Anton Porsche, Mondsee (Österreich), Dr. Wolfgang Porsche, München, Herr Hans-Peter Porsche, Salzburg (Österreich) und Herr Peter Daniell Porsche, Hallein/Rif (Österreich) haben uns jeweils am 27. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil jedes der vorstehend genannten Mitteilenden an der Bertrandt AG am

11. Februar 2002 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

26. Februar 2002 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;

19. März 2003 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

26. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent erreicht hatte und dann 25,00 Prozent betrug;

29. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug;

14. Januar 2004 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

1. September 2004 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;

17. Februar 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

11. März 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;

18. Mai 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

28. September 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug sowie

24. Oktober 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hat, dann 25,01 Prozent betrug und nunmehr 25,14 Prozent beträgt und dass die vorstehend genannten Stimmrechtsanteile den Mitteilenden jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen waren bzw. sind.

b)

Die Familie Porsche Beteiligung GmbH, Stuttgart, hat uns am 27. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Familie Porsche Beteiligung GmbH an der Bertrandt AG am

30. Dezember 2002 die Schwellen von 5 Prozent und 10 Prozent überschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug;

19. März 2003 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

26. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent erreicht hatte und dann 25,00 Prozent betrug;

29. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug;

14. Januar 2004 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

1. September 2004 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;

17. Februar 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

11. März 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;

18. Mai 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

28. September 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug; sowie

24. Oktober 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hat, dann 25,01 Prozent betrug und nunmehr 25,14 Prozent beträgt und dass die vorstehend genannten Stimmrechtsanteile der Familie Porsche Beteiligung GmbH jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen waren bzw. sind.

c)

Die Familie Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH, Stuttgart, hat uns am 27. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Familie Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH an der Bertrandt AG am

19. Dezember 2003 die Schwellen von 5 Prozent und 10 Prozent überschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug;

14. Januar 2004 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

1. September 2004 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;

17. Februar 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

11. März 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;

18. Mai 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

28. September 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug; sowie

24. Oktober 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hat, dann 25,01 Prozent betrug und nunmehr 25,14 Prozent beträgt und dass die vorstehend genannten Stimmrechtsanteile der Familie Porsche-Daxer-Piëch Beteiligung GmbH jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen waren bzw. sind.

d)

Die Ferdinand Piëch GmbH, Wiernsheim, die Hans-Michel Piëch GmbH, Wiernsheim, die Dipl.-Ing. Dr.h.c. Ferdinand Piëch GmbH, Salzburg (Österreich), die Dr. Hans Michel Piëch GmbH, Salzburg (Österreich), Dr. Ferdinand Piëch, Salzburg (Österreich), und Dr. Hans Michel Piëch, Salzburg (Österreich), haben uns jeweils am 27. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil jedes der vorstehend genannten Mitteilenden an der Bertrandt AG am

11. Februar 2002 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

26. Februar 2002 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;

19. März 2003 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

26. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent erreicht hatte und dann 25,00 Prozent betrug;

29. September 2003 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug;

14. Januar 2004 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

1. September 2004 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;

17. Februar 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

11. März 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,998 Prozent betrug;

18. Mai 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hatte und dann 25,01 Prozent betrug;

28. September 2005 die Schwelle von 25 Prozent unterschritten hatte und dann 24,99 Prozent betrug sowie

24. Oktober 2005 die Schwelle von 25 Prozent überschritten hat, dann 25,01 Prozent betrug und nunmehr 25,14 Prozent beträgt und dass die vorstehend genannten Stimmrechtsanteile den Mitteilenden jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen waren bzw. sind.

Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG

Mit dem Schreiben vom 17. November 2006 hat uns die Familie Porsche Privatstiftung mit Sitz in Salzburg, A-5020 Salzburg, sowie die Familie Porsche Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, A-5020 Salzburg, gemäß § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil beider Mitteilender an der Bertrandt AG am 13. November 2006 jeweils die Schwellen von 5 Prozent, 10 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und nunmehr 25,01 Prozent beträgt. Diese Stimmrechtsanteile sind den Mitteilenden jeweils nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen.

Mitteilung nach § 21 Abs. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 11. Dezember 2009, eingegangen an demselben Tag, hat uns von der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft in Stuttgart folgende Meldung erreicht:

Die Mitteilung erfolgt aufgrund der Umstrukturierung des Porsche-Konzerns zur Vorbereitung der Beteiligung der Volkswagen AG an dem operativen Porsche-Geschäftsbetrieb. Die bislang als Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft firmierende Gesellschaft mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 722287, die bislang 25,01 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der Bertrandt AG (ISIN DE0005232805) hielt, ist mit rechtlicher Wirkung zum 30. November 2009 im Wege der Verschmelzung zur Aufnahme gemäß § 2 Nr. 1 UmwG durch Übertragung ihres gesamten Vermögens auf die Porsche Zwischenholding GmbH mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichtes Stuttgart unter HRB 731330, verschmolzen worden. Durch die Verschmelzung hat die Porsche Zwischenholding GmbH am 30. November 2009 sämtliche von dem übertragenden Rechtsträger an der Bertrandt AG gehaltene Anteile erworben.

Im unmittelbaren Anschluss an die Verschmelzung hat die Porsche Zwischenholding GmbH mit rechtlicher Wirkung zum 30. November 2009 den gesamten, im Wege der Verschmelzung erworbenen operativen Geschäftsbetrieb im Wege der Ausgliederung zur Aufnahme gemäß § 123 Abs. 3 Nr. 1 UmwG auf ihre vollständige gehaltene Tochtergesellschaft, die zu diesem Zeitpunkt noch unter Porsche Fünfte Vermögensverwaltung AG firmierende Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 730623, übertragen. Teil des übertragenen Vermögens waren 25,01 Prozent der stimmberechtigten Aktien an der Bertrandt AG.

Der Stimmrechtsanteil der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft mit Sitz in Stuttgart, eingetragen im Handelsregister des Amtsgerichts Stuttgart unter HRB 730623, an der Bertrandt AG mit Sitz in Ehningen am 30. November 2009 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und zum heutigen Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (2.537.095 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) beträgt.

Sämtliche Stimmrechte werden unmittelbar von der Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft gehalten.

Mitteilung nach § 21 Abs. 1 S. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 8. November 2010, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die Porsche Wolfgang 1. Beteiligungs GmbH & Co. KG mit Sitz in Stuttgart gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass der Stimmrechtsanteil der Mitteilenden an der Bertrandt AG am 29. September 2010 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten hat und zu diesem Tag 25,01 Prozent (2.537.095 Stimmrechte) beträgt.

Sämtliche vorgenannten 2.537.095 Stimmrechte sind der Mitteilenden nach § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG über die folgenden kontrollierten Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Wolfgang Porsche GmbH, Familie Porsche Beteiligung GmbH, jeweils Grünwald, Porsche Automobil Holding SE, Porsche Zwischenholding GmbH sowie Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, jeweils Stuttgart.

Die Stimmrechte wurden nicht durch Ausübung eines durch Finanzinstrumente nach § 25 Abs. 1 S. 1 WpHG verliehenen Erwerbsrechts erlangt.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Die Friedrich Boysen-Unternehmensstiftung mit Sitz in Altensteig, Deutschland, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 21. Februar 2011 die Schwelle von 10 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 14,9 Prozent der Stimmrechte (1.511.343 Stimmrechte) beträgt. Diese Stimmrechte werden von der Friedrich Boysen Holding GmbH mit Sitz in Altensteig, Deutschland, gehalten, und der Friedrich Boysen-Unternehmensstiftung gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet.

Die von der Friedrich Boysen Holding GmbH erworbenen 7,45 Prozent der Stimmrechte (755.671 Stimmrechte) wurden durch Ausübung eines durch Finanzinstrumente nach § 25 Abs. 1 S. 1 WpHG verliehenen Rechts der Friedrich Boysen Holding GmbH, Aktien der Bertrandt AG zu erwerben, erlangt.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Die Friedrich Boysen Holding GmbH mit Sitz in Altensteig, Deutschland, hat uns mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 21. Februar 2011 die Schwelle von 10 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 14,9 Prozent der Stimmrechte (1.511.342 Stimmrechte) beträgt.

Die von der Friedrich Boysen Holding GmbH erworbenen 7,45 Prozent der Stimmrechte (755.671 Stimmrechte) wurden durch Ausübung eines durch Finanzinstrumente nach § 25 Abs. 1 S. 1 WpHG verliehenen Rechts der Friedrich Boysen Holding GmbH, Aktien der Bertrandt AG zu erwerben, erlangt.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 28. Februar 2011, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die b.invest AG mit Sitz in Ehningen, Deutschland mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 24. Februar 2011 die Schwelle von 3 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 4,8 Prozent der Stimmrechte (486.876 Stimmrechte) beträgt.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 31. Mai 2011, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die MainFirst SICAV mit Sitz in Senningerberg, Luxemburg, mitgeteilt, dass Ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG am 31. Mai 2011 die Schwelle von 3 Prozent der Stimmrechte überschritten hat und zu diesem Tag 3,868 Prozent der Stimmrechte (392.369 Stimmrechte) beträgt und eine Ausübung von Finanzinstrumenten nicht erfolgt ist.

Veröffentlichung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Die Volkswagen Aktiengesellschaft mit Sitz in Wolfsburg, Deutschland, und die Porsche Zweite Zwischenholding GmbH mit Sitz in Stuttgart, Deutschland, haben uns am 1. August 2012 gemäß §§ 21 Abs. 1, 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1, 24 WpHG folgendes mitgeteilt:

1. Porsche Zweite Zwischenholding GmbH mit Sitz in Stuttgart hat am 30. Juli 2012 die Schwellen von 3%, 5%, 10%, 15%, 20% und 25% der Stimmrechte an der Bertrandt Aktiengesellschaft, Ehningen (ISIN der Aktien: DE005232805) überschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils beträgt nunmehr 25,01 %. Dies entspricht 2.537.095 Stimmen.

Dieser Anteil enthält 25,01 % Stimmrechte, die der Porsche Zweite Zwischenholding GmbH gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden. Die der Porsche Zweite Zwischenholding GmbH zugerechneten Stimmrechte werden dabei über das folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Bertrandt Aktiengesellschaft 3% oder mehr beträgt, gehalten: Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

2. Volkswagen Aktiengesellschaft mit Sitz in Wolfsburg hat am 1. August 2012 die Schwellen von 3%, 5%, 10%, 15%, 20% und 25% der Stimmrechte an der Bertrandt Aktiengesellschaft, Ehningen (ISIN der Aktien: DE005232805) überschritten. Die Höhe des Stimmrechtsanteils beträgt nunmehr 25,01 %. Dies entspricht 2.537.095 Stimmen.

Dieser Anteil enthält 25,01 % Stimmrechte, die der Volkswagen Aktiengesellschaft gemäß § 22 Abs. 1 S. 1 Nr. 1 WpHG zugerechnet werden. Die der Volkswagen Aktiengesellschaft zugerechneten Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt Aktiengesellschaft jeweils 3% oder mehr beträgt, gehalten: Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart sowie Porsche Zweite Zwischenholding GmbH, Stuttgart.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

Mit Schreiben vom 12. August 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns die LK Holding GmbH, Salzburg, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG, Ehningen, Deutschland, am 10. August 2013 die Schwellen von 3 %, 5 %, 10 %, 15 %, 20 % und 25 % überschritten hat und an diesem Tag 25,01 % (das entspricht 2.537.095 Stimmrechten) beträgt. Sämtliche der vorgenannten 2.537.095 Stimmrechte sind der LK Holding GmbH, Salzburg, Österreich, gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 % oder mehr beträgt: Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart, Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart, Volkswagen Aktiengesellschaft, Wolfsburg, Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart, Familien Porsche-Kiesling Beteiligung GmbH, Grünwald und Louise Daxer-Piëch GmbH, Grünwald.

Mitteilung nach § 26 Abs. 1 S. 1 WpHG

I. Mit Schreiben vom 11. September 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, haben wir von der Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erhalten:

Der Stimmrechtsanteil der Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 11. September 2013 die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.537.095 Stimmrechten).

Sämtliche Stimmrechte der Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, sind dieser nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

II. Mit Schreiben vom 11. September 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, haben wir von der Ahorner Beta Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erhalten:

Der Stimmrechtsanteil der Ahorner Beta Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 11. September 2013 die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.537.095 Stimmrechten).

Sämtliche Stimmrechte der Ahorner Beta Beteiligungs GmbH mit Sitz in Grünwald, Deutschland, sind dieser nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

III. Mit Schreiben vom 11. September 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, haben wir von der Louise Daxer-Piech GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erhalten:

Der Stimmrechtsanteil der Louise Daxer-Piech GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 11. September 2013 die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.537.095 Stimmrechten).

Sämtliche Stimmrechte der Louise Daxer-Piech GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, sind dieser nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Ahorner Beta Beteiligungs GmbH, Grünwald; Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

IV. Mit Schreiben vom 11. September 2013, eingegangen bei uns an demselben Tag, haben wir von der Ahorner Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erhalten:

Der Stimmrechtsanteil der Ahorner Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 11. September 2013 die Schwellen von 3, 5, 10, 15, 20 und 25 Prozent überschritten und betrug an diesem Tag 25,01 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.537.095 Stimmrechten).

Sämtliche Stimmrechte der Ahorner Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, sind dieser nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, deren Stimmrechtsanteil an der Bertrandt AG jeweils 3 Prozent oder mehr beträgt: Louise Daxer-Piech GmbH, Salzburg; Ahorner Beta Beteiligungs GmbH, Grünwald; Ahorner Alpha Beteiligungs GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Veröffentlichung von Mitteilungen gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG

1. Mit Schreiben vom 2. Juli 2014, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns von der Vermögensverwaltungsgesellschaft Familie Bichler bR, Iptingen, Deutschland, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Vermögensverwaltungsgesellschaft Familie Bichler bR, Iptingen, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 2. Juli 2014 die Schwelle von 5 Prozent unterschritten und betrug an diesem Tag 3,94 Prozent (400.000 Stimmrechte).

2. Mit Schreiben vom 2. Juli 2014, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns von Herrn Dietmar Bichler, Deutschland, folgende Stimmrechtsmitteilung gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil des Herrn Dietmar Bichler, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 2. Juli 2014 die Schwelle von 5 Prozent unterschritten und betrug an diesem Tag 3,94 Prozent (400.000 Stimmrechte).

Sämtliche Stimmrechte des Herrn Dietmar Bichler, Deutschland, sind diesem nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG über das folgende kontrollierte Unternehmen zuzurechnen, dessen Stimmrechtsanteil an der Bertrandt Aktiengesellschaft 3 Prozent oder mehr beträgt: Vermögensverwaltungsgesellschaft Familie Bichler bR, Iptingen, Deutschland.

Veröffentlichung einer Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG

Mit Schreiben vom 26. September 2014, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung der Allianz Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Allianz Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 25. September 2014 die Schwelle von 3 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 3,10 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 314.388 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten).

Davon sind der Allianz Global Investors Europe GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, 1,48 Prozent (dies entspricht 150.488 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Veröffentlichung einer Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG

Mit Schreiben vom 16. Dezember 2014, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung der Porsche Wolfgang 1. Beteiligungsverwaltungs GmbH mit Sitz in Stuttgart, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Porsche Wolfgang 1. Beteiligungsverwaltungs GmbH mit Sitz in Stuttgart, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 15. Dezember 2014 die Schwellen von 25 Prozent, 20 Prozent, 15 Prozent, 10 Prozent, 5 Prozent und 3 Prozent unterschritten und beträgt an diesem Tag 0 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 0 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten).

Veröffentlichung einer Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG

Mit Schreiben vom 17. Dezember 2014, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung der Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 15. Dezember 2014 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 28,97 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.938.189 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten). Diese Stimmrechtsanteile sind der Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Namen der kontrollierten Unternehmen, von denen bei der Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG 3 % oder mehr zurechnet werden: Wolfgang Porsche GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Veröffentlichung einer Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG

Mit Schreiben vom 22. April 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung der Allianz Global Investors GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Allianz Global Investors GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 21. April 2015 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten und beträgt an diesem Tag 2,99 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 303.587 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten).

Davon sind der Allianz Global Investors GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, 1,38 Prozent (dies entspricht 139.687 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Veröffentlichung einer Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG

Mit Schreiben vom 15. Juli 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung von der Familie Porsche Privatstiftung mit Sitz in Salzburg, Republik Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Familie Porsche Privatstiftung mit Sitz in Salzburg, Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 14. Juli 2015 die Schwellen von 25 Prozent, 20 Prozent, 15 Prozent, 10 Prozent, 5 Prozent und 3 Prozent unterschritten und beträgt an diesem Tag 0 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 0 Stimmrechten).

Mit Schreiben vom 15. Juli 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung von der Ferdinand Porsche Privatstiftung mit Sitz in Salzburg, Republik Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Ferdinand Porsche Privatstiftung mit Sitz in Salzburg, Republik Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 14. Juli 2015 die Schwellen von 25 Prozent, 20 Prozent, 15 Prozent, 10 Prozent, 5 Prozent und 3 Prozent unterschritten und beträgt an diesem Tag 0 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 0 Stimmrechten).

Mit Schreiben vom 15. Juli 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung von der Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung mit Sitz in Salzburg, Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung mit Sitz in Salzburg, Republik Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 14. Juli 2015 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 28,97 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.938.189 Stimmrechten). Diese Stimmrechtsanteile sind der Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung mit Sitz in Salzburg, Österreich nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Namen der kontrollierten Unternehmen, von denen bei der Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG 3 % oder mehr zurechnet werden: Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald; LK Holding GmbH, Salzburg; Louise Kiesling GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Veröffentlichung einer Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG

Mit Schreiben vom 15. Juli 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung von Dipl.-Design. Stephanie Porsche-Schröder, Republik Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil von Dipl.-Design. Stephanie Porsche-Schröder, Republik Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 14. Juli 2015 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 28,97 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.938.189 Stimmrechten). Diese Stimmrechtsanteile sind Dipl.-Design. Stephanie Porsche-Schröder, Republik Österreich, nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Namen der kontrollierten Unternehmen, von denen bei der Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG 3 % oder mehr zurechnet werden: Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH, Salzburg; Wolfgang Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung, Salzburg; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald; LK Holding GmbH, Salzburg; Louise Kiesling GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Mit Schreiben vom 15. Juli 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung von Dr. Dr. Christian Porsche, Republik Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil von Dr. Dr. Christian Porsche, Republik Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 14. Juli 2015 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 28,97 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.938.189 Stimmrechten). Diese Stimmrechtsanteile sind Dr. Dr. Christian Porsche, Republik Österreich, nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Namen der kontrollierten Unternehmen, von denen bei der Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG 3 % oder mehr zurechnet werden: Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH, Salzburg; Wolfgang Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung, Salzburg; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald; LK Holding GmbH, Salzburg; Louise Kiesling GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Mit Schreiben vom 15. Juli 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung von Ferdinand Rudolf Wolfgang Porsche, Republik Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil von Ferdinand Rudolf Wolfgang Porsche, Republik Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 14. Juli 2015 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 28,97 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.938.189 Stimmrechten). Diese Stimmrechtsanteile sind Ferdinand Rudolf Wolfgang Porsche, Republik Österreich, nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Namen der kontrollierten Unternehmen, von denen bei der Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG 3 % oder mehr zugerechnet werden: Dr. Wolfgang Porsche Holding GmbH, Salzburg; Wolfgang Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung, Salzburg; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald; LK Holding GmbH, Salzburg; Louise Kiesling GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Veröffentlichung einer Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG

Mit Schreiben vom 20. Juli 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung von Frau Dr. Geraldine Porsche, Republik Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil von Frau Dr. Geraldine Porsche an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 14. Juli 2015 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 28,97 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.938.189 Stimmrechten). Diese Stimmrechtsanteile sind Frau Dr. Geraldine Porsche, Republik Österreich, nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Namen der kontrollierten Unternehmen, von denen bei der Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG 3 % oder mehr zugerechnet werden: Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung, Salzburg; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg; Ferdinand Alexander Porsche GmbH; Grünwald; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald; LK Holding GmbH, Salzburg; Louise Kiesling GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Mit Schreiben vom 20. Juli 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung von Frau Diana Porsche, Republik Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil von Frau Diana Porsche an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 14. Juli 2015 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 28,97 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.938.189 Stimmrechten). Diese Stimmrechtsanteile sind Frau Diana Porsche, Republik Österreich, nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Namen der kontrollierten Unternehmen, von denen bei der Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG 3 % oder mehr zugerechnet werden: Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung, Salzburg; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg; Ferdinand Alexander Porsche GmbH; Grünwald; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald; LK Holding GmbH, Salzburg; Louise Kiesling GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Mit Schreiben vom 20. Juli 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung von Herrn Felix Alexander Porsche, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil von Herrn Felix Alexander Porsche an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 14. Juli 2015 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 28,97 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.938.189 Stimmrechten). Diese Stimmrechtsanteile sind Herrn Felix Alexander Porsche, Deutschland, nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Namen der kontrollierten Unternehmen, von denen bei der Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG 3 % oder mehr zugerechnet werden: Ferdinand Porsche Familien-Privatstiftung, Salzburg; Familie Porsche Holding GmbH, Salzburg; Ing. Hans-Peter Porsche GmbH, Salzburg; Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Porsche Holding GmbH, Salzburg; Prof. Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Salzburg; Ferdinand Alexander Porsche GmbH; Grünwald; Gerhard Anton Porsche GmbH, Salzburg; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald; LK Holding GmbH, Salzburg; Louise Kiesling GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Veröffentlichung einer Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG

Mit Schreiben vom 4. August 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung von der Ferdinand Porsche Familien-Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Republik Österreich, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Ferdinand Porsche Familien-Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Republik Österreich, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 31. Juli 2015 die Schwellen von 3 Prozent, 5 Prozent, 10 Prozent, 15 Prozent, 20 Prozent und 25 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 28,97 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 2.938.189 Stimmrechten).

Diese Stimmrechtsanteile sind der Ferdinand Porsche Familien-Holding GmbH mit Sitz in Salzburg, Republik Österreich, nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Namen der kontrollierten Unternehmen, von denen bei der Zurechnung nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG 3 Prozent oder mehr zugerechnet werden: Hans-Peter Porsche GmbH, Grünwald; Ferdinand Alexander Porsche GmbH, Grünwald; Gerhard Porsche GmbH, Grünwald; Louise Kiesling GmbH, Grünwald; Familie Porsche Beteiligung GmbH, Grünwald; Porsche Automobil Holding SE, Stuttgart; VOLKSWAGEN AKTIENGESELLSCHAFT, Wolfsburg; Porsche Holding Stuttgart GmbH, Stuttgart; Dr. Ing. h.c. F. Porsche Aktiengesellschaft, Stuttgart.

Veröffentlichung einer Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG

Mit Schreiben vom 27. August 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung der Allianz Global Investors GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Allianz Global Investors GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 24. August 2015 die Schwelle von 3 Prozent überschritten und beträgt an diesem Tag 3,02 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 306.159 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten).

Davon sind der Allianz Global Investors GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, 1,40 Prozent (dies entspricht 142.259 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Veröffentlichung einer Mitteilung gemäß § 26 Abs. 1 Satz 1 WpHG

Mit Schreiben vom 28. September 2015, eingegangen bei uns an demselben Tag, hat uns folgende Stimmrechtsmitteilung der Allianz Global Investors GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, gemäß § 21 Abs. 1 WpHG erreicht:

Der Stimmrechtsanteil der Allianz Global Investors GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, an der Bertrandt Aktiengesellschaft mit Sitz in Ehningen, Deutschland, hat am 25. September 2015 die Schwelle von 3 Prozent unterschritten und beträgt an diesem Tag 2,94 Prozent der Stimmrechte (dies entspricht 297.809 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten).

Davon sind der Allianz Global Investors GmbH mit Sitz in Frankfurt am Main, Deutschland, 1,45 Prozent (dies entspricht 146.814 von insgesamt 10.143.240 Stimmrechten) nach § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 6 WpHG zuzurechnen.

Erklärung zum Corporate Governance Kodex

Vorstand und Aufsichtsrat der Bertrandt AG haben die Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG abgegeben. Diese ist auf der Bertrandt-Homepage dauerhaft zugänglich unter „http://www.bertrandt.com/investor-relations/corporate-governance.html“.

Wesentliche Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode

Zur strategischen langfristigen Liquiditätssicherung hat die Bertrandt AG ein Schuldscheindarlehen in Höhe von 200 Mio. EUR begeben, welches sich im Wesentlichen in den langfristigen Finanzschulden und dem Finanzergebnis auswirken wird. Damit sind die Voraussetzungen für weitere langfristige Investitionsentscheidungen geschaffen worden.

Darüber hinaus lagen keine wesentlichen Ereignisse nach Ende der Berichtsperiode vom 1. Oktober 2014 bis zum 30. September 2015 vor.

Angaben zu Organen der Gesellschaft

Vorstand

 

D ietmar Bichler Vorsitzender des Vorstands

Präsident des Verwaltungsrats der Bertrandt France S.A., Bièvres

Vorsitzender des Aufsichtsrats der b.invest AG, Ehningen

Mitglied des Aufsichtsrats der MAHLE GmbH, Stuttgart

Mitglied des Aufsichtsrats der Lindauer DORNIER GmbH, Lindau (ab 01.01.2015)

 

Hans-Gerd Claus Mitglied des Vorstands Technik

 

Michael Lücke Mitglied des Vorstands Vertrieb

Mitglied des Verwaltungsrats der Bertrandt France S.A., Bièvres

Mitglied des Board of Directors der Bertrandt UK Limited, Dunton

Mitglied des Board of Directors der Bertrandt US Inc., Detroit

 

Markus Ruf Mitglied des Vorstands Finanzen

Mitglied des Verwaltungsrats der Bertrandt France S.A., Bièvres

Die Gesamtbezüge für aktive Mitglieder des Vorstands für das Geschäftsjahr 2014/2015 betragen 7.222 TEUR (Vorjahr 7.049 TEUR) und enthalten ein Fixum sowie eine erfolgsabhängige Komponente. Individualisierte Angaben zur Vergütung des Vorstands sind im Vergütungsbericht innerhalb des Lageberichts enthalten.

Für ehemalige Mitglieder des Vorstands wurde eine Zuführung von 163 TEUR eingestellt, so dass sich insgesamt eine Pensionsrückstellung in Höhe von 1.456 TEUR ergibt.

Der Bestand der von Vorstandsmitgliedern während des Geschäftsjahres 2014/2015 gehaltenen Bertrandt-Aktien ist in folgender Übersicht dargestellt:

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Aktienbesitz der Vorstandsmitglieder Stück Stand 30.09.2015 Stand 30.09.2014
Dietmar Bichler 400.000 400.000
Hans-Gerd Claus 0 0
Michael Lücke 0 0
Markus Ruf 0 0
Gesamt 400.000 400.000

Optionen werden nicht aufgeführt, da derzeit kein Optionsprogramm besteht.

Aufsichtsrat

 

Dr. Klaus Bleyer Vorsitzender des Aufsichtsrats

Vorsitzender des Aufsichtsrats der MAHLE GmbH, Stuttgart (bis 30.06.2015)

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Lindauer DORNIER GmbH, Lindau

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Jost-Global GP S.à.r.l., Luxemburg

 

Maximilian Wölfle Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats

Vorsitzender des Beirats der J. WIZEMANN GmbH & Co. KG, Stuttgart

Vorsitzender des Beirats der Heinrich von Wirth GmbH & Co. KG, Stuttgart

Mitglied des Verwaltungsrats der Westiform Holding AG, Bürglen (bis 19.06.2015)

Mitglied des Beirats der Kaiser-Brauerei W. Kumpf GmbH & Co. KG, Geislingen/Steige (bis 28.10.2014)

Stellvertretender Vorsitzender des Beirats der SÜDWESTBANK AG, Stuttgart

Beirat der PAUL LANGE & Co. OHG, Stuttgart

Mitglied des Aufsichtsrats der Schwabenverlag AG, Ostfildern

 

Horst Binnig

Vorsitzender des Vorstands der KSPG AG, Neckarsulm

Mitglied des Vorstands der Rheinmetall AG, Düsseldorf

Chairman des Board of Directors der Kolbenschmidt Pierburg Shanghai Nonferrous Components Co., Ltd., Shanghai

Vice Chairman des Board of Directors der Kolbenschmidt Shanghai Piston Co., Ltd., Shanghai

Vorsitzender des Aufsichtsrats der KS HUAYU Alu Tech GmbH, Neckarsulm (vormals KS Aluminium-Technologie GmbH, Neckarsulm) (bis 04.05.2015)

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der KS Aluminium-Technologie GmbH, Neckarsulm (ab 04.05.2015)

Vorsitzender des Aufsichtsrats der KS Kolbenschmidt GmbH, Neckarsulm

Vorsitzender des Aufsichtsrats der KS Gleitlager GmbH, St.-Leon-Rot

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Pierburg GmbH, Neuss

Board Member der MS Motor Service Istanbul Dis Ticaret Ve Pazarlama A.S., Istanbul (bis 18.02.2015)

Vice Chairman des Board of Directors der Pierburg HUAYU Pump Technology Co. Ltd., Shanghai

Director der KSPG Holding USA, Inc, Marinette

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Pierburg Pump Technology GmbH, Neuss (seit 25.11.2014)

 

Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn

Universitätsprofessor für Betriebstechnik und Systemplanung am Institut für Managementwissenschaften der TU Wien, Wien

Geschäftsführer der Fraunhofer Austria Research GmbH, Wien

Mitglied des Verwaltungsrats der Baumer Holding AG, Frauenfeld

Mitglied des Verwaltungsrats der Glutz AG, Soloturn

Mitglied des Aufsichtsrats der MELECS AG, Wien (bis 30.03.2015)

Mitglied des Beirats der Herrmann Ultraschall GmbH & Co. KG, Karlsbad Ittersbach

Mitglied des Beirats der Karl Klink GmbH, Niefern-Öschelbronn

 

Stefanie Blumenauer Arbeitnehmervertreterin

Kaufmännische Sachbearbeiterin

 

Astrid Fleischer Arbeitnehmervertreterin

CAD-Konstrukteurin

Der Aufsichtsrat erhält für seine Tätigkeit im Geschäftsjahr 2014/2015 insgesamt eine fixe Vergütung in Höhe von 320 TEUR (Vorjahr 320 TEUR).

Auf die einzelnen Mitglieder des Aufsichtsrats entfallen die in der nachfolgenden Tabelle aufgelisteten Beträge:

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Aufsichtsratsvergütung
EUR
Fixum 2014/2015
Dr. Klaus Bleyer 112.000
Maximilian Wölfle 64.000
Horst Binnig 40.000
Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn 40.000
Stefanie Blumenauer 32.000
Astrid Fleischer 32.000
Gesamt 320.000

Im Rahmen ihres Anstellungsverhältnisses erhielten die Arbeitnehmervertreterinnen des Aufsichtsrats marktübliche Gehälter. Darüber hinaus wurden den Mitgliedern des Aufsichtsrats im Geschäftsjahr 2014/2015 für persönlich erbrachte Leistungen, insbesondere Beratungs- und Vermittlungsleistungen, keine Vergütungen gezahlt oder Vorteile gewährt.

Der Bestand der von Mitgliedern des Aufsichtsrats gehaltenen Bertrandt-Aktien stellt sich wie folgt dar:

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Aktienbesitz der Aufsichtsratmitglieder Stück Stand 30.09.2015 Aktien Stand 30.09.2014 Aktien
Dr. Klaus Bleyer 0 0
Maximilian Wölfle 0 0
Horst Binnig 0 0
Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn 0 0
Stefanie Blumenauer 0 0
Astrid Fleischer 84 80
Gesamt 84 80
Optionen werden nicht aufgeführt, da derzeit kein Optionsprogramm besteht.    
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Anteilsbesitz der Bertrandt AG in TEUR Name und Sitz der Gesellschaft Anmerkung Anteil am Kapital
in %
Eigenkapital Ergebnis
Inland        
Bertrandt Ehningen GmbH, Ehningen 1,2 100,0 24 -111
Bertrandt Fahrerprobung Süd GmbH, Nufringen 1,2 100,0 31 9
Bertrandt GmbH, Hamburg 1,2 100,0 1.059 53
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Gaimersheim 1,2 100,0 51 6
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Ginsheim-Gustavsburg 1,2 100,0 51 6
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Hamburg 1,2 100,0 51 6
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Köln 1,2 100,0 51 6
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, München 1,2 100,0 51 6
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Neckarsulm 1,2 100,0 1.422 5
Bertrandt Ingenieurbüro GmbH, Tappenbeck 1,2 100,0 51 6
Bertrandt München GmbH, München   100,0 24 -1
Bertrandt Projektgesellschaft mbH, Ehningen 1,2 100,0 26 2
Bertrandt Services GmbH, Ehningen 1,2 100,0 50 1
Bertrandt Südwest GmbH, Ehningen 1,2 100,0 25 -2
Bertrandt Tappenbeck GmbH, Tappenbeck   100,0 24 -1
Bertrandt Technikum GmbH, Ehningen 1,2 100,0 51 4
Bertrandt Technologie GmbH, Mönsheim   100,0 100 -3
Bertrandt Technologie GmbH, Sassenburg 1,2 100,0 25 0
Bertrandt Automotive GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal 2,4 94,9 0 -203
Bertrandt Immobilien GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal 2,4 94,9 0 -63
Inmuebles Baviera GmbH, Pullach i. Isartal 4 94,9 11.329 641
Bertrandt Campus GmbH, Ehningen 3,4 50,0 8.470 -15
Bertrandt Entwicklungen AG & Co. OHG, Pullach i. Isartal 3,5 30,0 52 6
aucip. automotive cluster investment platform GmbH & Co. KG, Pullach i. Isartal 3 24,9 0 -55
aucip. automotive cluster investment platform Beteiligungs GmbH, Pullach i. Isartal 3,4 24,9 22 0
MOLLIS automotive GmbH (vormals MOLLIS Beteiligungsgesellschaft mbH), Pullach i. Isartal 3,4 24,9 -284 -78
Ausland        
Bertrandt Engineering Shangai Co., Ltd., Shanghai, China   100,0 344 248
Bertrandt France S.A., Bièvres, Frankreich   100,0 3.735 -175
Bertrandt S.A.S., Bièvres, Frankreich 4 100,0 9.180 -1.682
Bertrandt Otomotiv Mühendislik Hizmetleri Ticaret Limited Sirketi, Istanbul, Türkei 5 100,0 199 139
Bertrandt UK Limited, Dunton, Großbritannien 5 100,0 -133 326
Bertrandt US Inc., Detroit, Michigan, USA   100,0 6.140 2.955

1) vor Ergebnisabführung

2) auf die Offenlegung der Jahresabschlüsse zum 30.09.2015 wird gemäß § 264 Absatz 3 HGB und § 264b HGB verzichtet

3) anteiliges Ergebnis

4) mittelbare Beteiligung

5) mittelbare und unmittelbare Beteiligung

Anlagenspiegel für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015

Entwicklung und Aufgliederung der einzelnen Posten des Anlagevermögen zum 30. September 2015

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in TEUR Kumulierte Anschaffungs-/Herstellungskosten
  Stand 1.10.2014 Zugang Umbuchung Abgang Stand 30.09.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software 32.908 6.059 57 -71 38.953
2. Firmenwerte 13.655 0 0 0 13.655
3. Geleistete Anzahlungen 30 0 -30 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 46.593 6.059 27 -71 52.608
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 48.197 14.155 6.137 -2 68.487
2. Technische Anlagen und Maschinen 61.657 5.468 6.099 -852 72.372
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 77.397 15.050 105 -5.548 87.004
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 12.717 15.786 -12.368 -46 16.089
Summe Sachanlagen 199.968 50.459 -27 -6.448 243.952
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 9.538 150 0 0 9.688
2. Beteiligungen 56 0 0 0 56
3. Sonstige Ausleihungen 4.684 538 0 -1.583 3.639
Summe Finanzanlagen 14.278 688 0 -1.583 13.383
Summe 260.839 57.206 0 -8.102 309.943
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in TEUR Kumulierte Abschreibungen
  Stand 01.10.2014 Zugang Umbuchung Abgang Stand 30.09.2015
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
1. Software 26.798 4.107 0 -68 30.837
2. Firmenwerte 13.655 0 0 0 13.655
3. Geleistete Anzahlungen 0 0 0 0 0
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 40.453 4.107 0 -68 44.492
II. Sachanlagen          
1. Grundstücke und Bauten 12.687 2.239 -44 0 14.882
2. Technische Anlagen und Maschinen 35.508 6.256 46 -753 41.057
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 54.978 11.686 -2 -4.754 61.908
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0 0 0 0 0
Summe Sachanlagen 103.173 20.181 0 -5.507 117.847
III. Finanzanlagen          
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 5.058 0 0 0 5.058
2. Beteiligungen 0 0 0 0 0
3. Sonstige Ausleihungen 9 0 0 0 9
Summe Finanzanlagen 5.067 0 0 0 5.067
Summe 148.693 24.288 0 -5.575 167.406
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in TEUR Restbuchwerte
  Stand 30.09.2015 Stand 30.09.2014
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
1. Software 8.116 6.110
2. Firmenwerte 0 0
3. Geleistete Anzahlungen 0 30
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 8.116 6.140
II. Sachanlagen    
1. Grundstücke und Bauten 53.605 35.510
2. Technische Anlagen und Maschinen 31.315 26.149
3. Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 25.096 22.419
4. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 16.089 12.717
Summe Sachanlagen 126.105 96.795
III. Finanzanlagen    
1. Anteile an verbundenen Unternehmen 4.630 4.480
2. Beteiligungen 56 56
3. Sonstige Ausleihungen 3.630 4.675
Summe Finanzanlagen 8.316 9.211
Summe 142.537 112.146

Vorschlag zur Gewinnverwendung

Die Dividendenausschüttung der Bertrandt Aktiengesellschaft richtet sich gemäß § 58 Abs. 2 AktG nach dem im handelsrechtlichen Jahresabschluss zum 30. September 2015 der Bertrandt Aktiengesellschaft ausgewiesenen Bilanzgewinn.

Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014/2015 der Bertrandt Aktiengesellschaft in Höhe von 34.082.844,42 Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 2,45 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden und den verbleibenden Betrag von 9.231.906,42 Euro auf neue Rechnung vorzutragen. Sofern die Bertrandt Aktiengesellschaft im Zeitpunkt der Beschlussfassung durch die Hauptversammlung eigene Anteile hält, sind diese nach dem Aktiengesetz nicht dividendenberechtigt. Der auf nicht dividendenberechtigte Stückaktien entfallende Teilbetrag wird ebenfalls auf neue Rechnung vorgetragen.

 

Ehningen, 24. November 2015

Der Vorstand

Dietmar Bichler, Vorsitzender des Vorstands

Hans-Gerd Claus, Mitglied des Vorstands Technik

Michael Lücke, Mitglied des Vorstands Vertrieb

Markus Ruf, Mitglied des Vorstands Finanzen

Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid)

Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungs-grundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Bertrandt AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Bertrandt AG so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie wesentliche Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Bertrandt AG beschrieben sind.

 

Ehningen, 24. November 2015

Der Vorstand

Dietmar Bichler, Vorsitzender des Vorstands

Hans-Gerd Claus, Mitglied des Vorstands Technik

Michael Lücke, Mitglied des Vorstands Vertrieb

Markus Ruf, Mitglied des Vorstands Finanzen

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Bertrandt Aktiengesellschaft, Ehningen, für das Geschäftsjahr vom 1. Oktober 2014 bis 30. September 2015 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht im Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Stuttgart, den 24. November 2015

PricewaterhouseCoopers
Aktiengesellschaft
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Udo Bäder, Wirtschaftsprüfer

ppa. Dagmar Liphardt, Wirtschaftsprüferin

Bericht des Aufsichtsrats

Aufsichtsratstätigkeit im Geschäftsjahr 2014/2015

Der Bertrandt-Konzern blickt auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2014/2015 zurück. Umsatz und Ergebnis konnten trotz heterogener konjunktureller und branchenspezifischer Rahmenbedingungen gesteigert werden. Dabei hat das Unternehmen seine Marktstellung als Entwicklungsdienstleister und Technologiekonzern weiter gefestigt und ausgebaut. Die Investitionen waren in diesem Geschäftsjahr erneut auf Rekordniveau und wurden zum gezielten Ausbau der einzelnen Technologiezentren zur kundenorientierten Abrundung des Leistungsspektrums verwendet.

Der Aufsichtsrat der Bertrandt AG hat im Berichtsjahr die ihm nach Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung obliegenden Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Er hat den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens regelmäßig beraten und die Geschäftsführung des Vorstands kontinuierlich überwacht. Der Aufsichtsrat war in alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung rechtzeitig und unmittelbar eingebunden. Wesentliche Grundlage für die Erfüllung der gesetzlichen Überwachungsaufgaben waren schriftliche und mündliche Berichte des Vorstands, die regelmäßig, zeitnah und umfassend über die Strategie, die Geschäftsentwicklung, Planung und Risikolage informiert haben. Der Aufsichtsrat hat im Rahmen seiner Tätigkeit darauf geachtet, dass gesetzliche Regelungen, die Satzung des Unternehmens sowie die Geschäftsordnung des Aufsichtsrats und des Vorstands eingehalten wurden.

Die Zusammenarbeit zwischen Aufsichtsrat und Vorstand war und ist geprägt von einem offenen und kontinuierlichen Dialog. Insbesondere die Abstimmung zwischen dem Aufsichtsratsvorsitzenden und dem Vorstandsvorsitzenden erfolgte intensiv und lösungsorientiert. Wesentliche Erkenntnisse und Informationen aus diesen Gesprächen hat der Aufsichtsratsvorsitzende den Aufsichtsratsmitgliedern weitervermittelt, sodass diese in allen relevanten Angelegenheiten den gleichen Informationsstand hatten und ihnen die Gelegenheit gegeben war, ihren Rat einzubringen.

Schwerpunkte der Beratungen des Aufsichtsrats

Der Aufsichtsrat überwachte während des gesamten Geschäftsjahres die Arbeit des Vorstands und stand ihm beratend zur Seite. Hierzu ließ sich der Aufsichtsrat regelmäßig über die Geschäftsentwicklung von Bertrandt sowie über die aktuelle Marktlage und deren Auswirkungen auf Bertrandt informieren. Neben der Überwachung des Geschäftsverlaufs der Bertrandt AG sowie des Bertrandt-Konzerns beschäftigte sich der Aufsichtsrat mit der Entwicklung einzelner Tochtergesellschaften im In- und Ausland. Es wurden grundsätzliche Fragen zur Unternehmenspolitik beziehungsweise zur strategischen Ausrichtung, deren Umsetzung in der kurz- und mittelfristigen Planung, zum Risikomanagement und zur Finanzierungsstrategie des Unternehmens erörtert. Der Aufsichtsrat setzte sich mit dem internen Kontrollsystem auseinander und hat dessen Funktionsfähigkeit überprüft. Des Weiteren wurden die Aufsichtsräte ausführlich über die Entwicklung der Geschäfts- und Finanzlage, die Markt- und Wettbewerbssituation sowie die Personalsituation unterrichtet.

Im Geschäftsjahr 2014/2015 kam der Aufsichtsrat zu vier turnusmäßigen Sitzungen zusammen: am 8. Dezember 2014, am 18. Februar 2015, am 13. Mai 2015 und am 21. September 2015. Darüber hinaus hat am 14. Oktober 2014 eine Aufsichtsratssitzung stattgefunden. An diesen Sitzungen haben alle Mitglieder des Aufsichtsrats teilgenommen.

In der telefonisch durchgeführten Aufsichtsratssitzung am 14. Oktober 2014 hat der Aufsichtsrat beschlossen, die Vorstandsmitglieder Markus Ruf, Michael Lücke und Hans-Gerd Claus sowie den Vorsitzenden des Vorstands Dietmar Bichler jeweils im Anschluss an ihre laufende Amtsperiode für weitere fünf Jahre zu bestellen und anzustellen.

In der Sitzung vom 8. Dezember 2014 beschäftigte sich der Aufsichtsrat unter anderem mit den Jahresabschlüssen der Bertrandt AG und des Konzerns. Außerdem wurden im Rahmen dieser Sitzung die Beschlussvorschläge für die ordentliche Hauptversammlung, die am 18. Februar 2015 in Sindelfingen stattfand, verabschiedet. Der Aufsichtsrat beriet auf Vorschlag des Prüfungsausschusses über den Vorschlag für die Wahl des Abschlussprüfers für das Geschäftsjahr 2014/2015. Vom Wirtschaftsprüfer wurde eine schriftliche Unabhängigkeitserklärung nach dem Deutschen Corporate Governance Kodex eingeholt. Des Weiteren befasste sich der Aufsichtsrat entsprechend den Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex mit der Effizienzprüfung seiner Tätigkeit und verabschiedete den Corporate Governance Bericht nach Ziffer 3.10 Deutscher Corporate Governance Kodex sowie die Erklärung zur Unternehmensführung. Dem Aufsichtsrat wurden in dieser Sitzung die zukünftige Investitionspolitik und daraus resultierende konkrete Investitionsvorhaben vorgestellt. In diesem Zusammenhang hat der Aufsichtsrat die Gesamtfinanzierungsstruktur des Bertrandt-Konzerns beschlossen.

In der Sitzung vom 18. Februar 2015 beschäftigte sich der Aufsichtsrat neben anderem mit dem noch im Gesetzgebungsverfahren befindlichen „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“.

In der Sitzung vom 13. Mai 2015 befasste sich der Aufsichtsrat neben den Berichten des Vorstands wieder mit dem „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“. Ferner befasste er sich mit dem Deutschen Corporate Governance Kodex. Darüber hinaus wurden die Aufsichtsräte zu neuen IFRS Standards und deren Auswirkungen auf den Bertrandt-Konzern geschult.

In der Aufsichtsratssitzung am 21. September 2015 wurde unter anderem die Konzern-Planung für das kommende Geschäftsjahr verabschiedet. Die Erklärung zum Corporate Governance Kodex gemäß § 161 AktG wurde beschlossen. Darüber hinaus hat der Aufsichtsrat entsprechend einer Empfehlung des Personalausschusses die in seiner Verantwortung liegenden Ziele nach dem „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“ festgelegt. Schließlich wurden kleinere Anpassungen der Geschäftsverteilung beschlossen.

In der Sitzung am 7. Dezember 2015 hat der Aufsichtsrat diesen Bericht beschlossen und den Vorsitzenden zu dessen Unterzeichnung beauftragt und bevollmächtigt.

Organisation und Arbeit der Ausschüsse

Der Aufsichtsrat hat zur Erfüllung seiner Aufgaben den Personal- und den Prüfungsausschuss gebildet. Der Personalausschuss setzt sich aus den Herren Dr. Klaus Bleyer (Ausschussvorsitzender), Maximilian Wölfle (stellvertretender Ausschussvorsitzender) und Prof. Dr.-Ing. Wilfried Sihn zusammen. Zur Steigerung der Effizienz nimmt der Personalausschuss auch die Aufgaben des Nominierungsausschusses wahr. Dem Prüfungsausschuss gehören die Herren Dr. Klaus Bleyer (Ausschussvorsitzender), Maximilian Wölfle (stellvertretender Ausschussvorsitzender) und Horst Binnig an.

Herr Dr. Klaus Bleyer ist Financial Expert und unabhängiges Mitglied des Aufsichtsrats mit Sachverstand auf den Gebieten von Rechnungslegung und Abschlussprüfung nach § 100 Abs. 5 AktG.

Im Geschäftsjahr 2014/2015 beriet der Prüfungsausschuss vier Mal. In der Sitzung am 8. Dezember 2014 beschäftigte sich der Prüfungsausschuss in Anwesenheit der Wirtschaftsprüfer mit den Jahresabschlüssen der Bertrandt AG und des Konzerns sowie den Prüfungsinhalten, -schwerpunkten und -ergebnissen. Darüber hinaus wurden die Prüfungsschwerpunkte für das kommende Geschäftsjahr verabschiedet. In den telefonisch durchgeführten Sitzungen am 2. Februar 2015, am 4. Mai 2015 und am 27. Juli 2015 wurde unter anderem der jeweils zur Veröffentlichung anstehende Finanzbericht hinsichtlich Umsatz-, Ergebnis- und Cashflow-Entwicklung erörtert.

Der Personalausschuss tagte im Geschäftsjahr 2014/2015 drei Mal: Am 14. Oktober 2014, am 8. Dezember 2014 und am 21. September 2015. In der telefonisch durchgeführten Sitzung vom 14. Oktober 2014 beschloss der Personalausschuss, dem Gesamtaufsichtsrat einen Vorschlag betreffend die Verlängerung der Bestellung und Anstellung sämtlicher Vorstandsmitglieder zu unterbreiten. In der Sitzung am 21. September 2015 wurde für die dem Aufsichtsrat obliegenden Festlegungen nach dem „Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst“ eine Empfehlung erarbeitet.

Corporate Governance

Der Begriff Corporate Governance steht für die verantwortungsbewusste und auf langfristige Wertschöpfung ausgerichtete Führung und Kontrolle des Unternehmens. In den Sitzungen vom 8. Dezember 2014, 13. Mai 2015 und 21. September 2015 befasste sich der Aufsichtsrat mit der Umsetzung des Deutschen Corporate Governance Kodex. Im Rahmen der Sitzung am 21. September 2015 beschloss der Aufsichtsrat die aktuelle Fassung der Entsprechenserklärung gemäß § 161 AktG. Bis auf wenige Ausnahmen folgt die Gesellschaft den Empfehlungen des Kodex. Die Abweichungen werden in der Entsprechenserklärung erläutert. Neben dem Geschäftsbericht ist insbesondere auch die Entsprechenserklärung auf der Bertrandt-Website unter der Rubrik Investor Relations dauerhaft zugänglich.

Prüfung der Jahresabschlüsse

Die ordentliche Hauptversammlung der Bertrandt AG wählte am 18. Februar 2015 die PricewaterhouseCoopers Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Frankfurt am Main, Zweigniederlassung Stuttgart, als Abschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2014/2015. Der Jahresabschluss und der Lagebericht für die Bertrandt AG sowie der Konzern-Abschluss und der Konzern-Lagebericht für das Geschäftsjahr 2014/2015 wurden unter Einbeziehung der Buchführung vom Abschlussprüfer geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen.

Nach Aufstellung und rechtzeitig vor der Sitzung erhielten alle Aufsichtsratsmitglieder die Abschlüsse und Lageberichte des Geschäftsjahres 2014/2015, die Berichte des Abschlussprüfers und den Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns. Nachdem sich der Prüfungsausschuss vorbereitend mit den Themen auseinandergesetzt hatte, befasste sich der Gesamtaufsichtsrat in der Sitzung am 7. Dezember 2015 mit dem Prozess der Abschlusserstellung sowie mit dem Rechnungslegungsergebnis. An dieser Sitzung nahmen die den Jahres- und Konzern-Abschluss testierenden Wirtschaftsprüfer ebenfalls teil. Sie berichteten über die Prüfung insgesamt, über die festgelegten Prüfungsschwerpunkte und über die wesentlichen Ergebnisse der Prüfung. Darüber hinaus beantworteten sie die Fragen der Mitglieder des Aufsichtsrats. Es ergaben sich keine Einwendungen seitens des Aufsichtsrats. Nach eigener Prüfung, die zu keinen Einwendungen führte, nahm der Aufsichtsrat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, den Konzern-Abschluss, den Lagebericht der Bertrandt AG und des Konzerns sowie den Prüfungsbericht zustimmend zur Kenntnis und billigte den Jahresabschluss und den Konzern-Abschluss. Damit sind zugleich der Jahresabschluss festgestellt und der Konzern-Abschluss gebilligt worden. Der Aufsichtsrat folgte dem Vorschlag des Vorstands, den Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2014/2015 der Bertrandt Aktiengesellschaft in Höhe von 34.082.844,42 Euro zur Ausschüttung einer Dividende von 2,45 Euro je dividendenberechtigter Stückaktie zu verwenden und den verbleibenden Betrag von 9.231.906,42 Euro auf neue Rechnung vorzutragen.

Dank

Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bertrandt-Konzerns im In- und Ausland für ihre geleistete Arbeit im abgelaufenen Geschäftsjahr. Durch ihr großes Engagement konnte die erfolgreiche Unternehmensentwicklung fortgesetzt werden.

 

Ehningen, 7. Dezember 2015

Dr. Klaus Bleyer, Vorsitzender des Aufsichtsrats