7C SOLARPARKEN AG

Bayreuth

Halbjahresbericht 2016

KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DIE PERIODE
VOM 1. JANUAR 2016 BIS ZUM 30. JUNI 2016

GRUNDLAGEN DES KONZERNS

GESCHÄFTSMODELL UND KONZERNSTRUKTUR

Der 7C Solarparken Konzern (im folgenden kurz 7C Solarparken oder Konzern genannt) hat als Tätigkeitsschwerpunkt den Erwerb und Betrieb von PV-Anlagen bei laufender Optimierung der Anlagen. Mutterunternehmen des Konzerns ist die 7C Solarparken AG, Bayreuth. Sie nimmt die Funktion einer operativen Holdinggesellschaft war. Ihr obliegt die Steuerung im Rahmen eines aktiven Anlagenmangements sowie die kaufmännische und technische Betreuung der Einzelnen Anlagen. Der Konzern besteht aus dem Mutterunternehmen sowie insgesamt 46 inländischen und 9 ausländischen Tochtergesellschaften. Der Konzern legt seinen Aktivitätsschwerpunkt auf den Erwerb und den Betrieb von PV-Anlagen sowie von sog. PV Estate in Deutschland.

Die 7C Solarparken AG, Bayreuth stellt in ihrer Funktion als oberstes Mutterunternehmen der Gruppe einen Konzernabschluss nach den Regelungen der IFRS sowie den ergänzenden Bestimmungen nach § 315a Abs. 1 i.V.m. Abs. 3 HGB auf. Die Konzernstruktur zum 30. Juni 2016 stellt sich wie folgt dar:

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Ein wesentlicher Bestandteil der Wertschöpfung stellt die Ertragssteigerung durch technische und kaufmännische Optimierungen der Anlagen dar.

Dabei achtet das Management in seinen Entscheidungen auf einen resourcenschonenden Einsatz, die auf eine nachhaltige Entwicklung und Nutzung der Anlagen und deren Wert abzielt. Ziel ist es, die Anlagen während der Laufzeit der Einspeisevergütung und soweit möglich darüber hinaus in ihrer Substanz zu erhalten. Angesichts der langfristigen und nachvollziehbaren Cashflows sind die Solarparks der Gesellschaft grundsätzlich in einem Verhältnis von 25% Eigenkapital und 75% Fremdkapital finanziert. Dadurch, dass rechtlich unabhängige Projektgesellschaften („SPV´s“) die Solarparks erwerben und besitzen, ergibt sich eine Risikostreuung und Risikominierung für den Konzern.

Neben der Produktion und dem Verkauf von Strom zu fixen und regulierten Preisen an oft (semi-) öffentliche Abnehmer (z.B. Netzbetreiber, Energiehändler und lokale Konsumenten) erwirbt die 7C Solarparken Gruppe auch „PV Estate“, welches auf passives Eigentum von Grundstücken und Gebäuden/Hallen im Bezug zu den unternehmenseigenen PV Anlagen abzielt. Diese Investitionen ermöglichen es der Gesellschaft, durch die Einsparung der jährlichen Pachtkosten der PV Parks eine wiederkehrende Rendite zu erzeugen, aber auch, vom Wert der zugrunde liegenden PV Anlagen über die Laufzeit der Einspeisevergütungen hinaus zu profitieren. Gelegentlich ermöglicht die PV Estate Aktivität zusätzliche Mieteinnahmen von Drittkunden, welche Teile der konzerneigenen Grundstücke nutzen.

ANLAGENPORTFOLIO

Der strategische Fokus des Geschäftsmodells liegt in der Größenordnung von PV-Anlagen zwischen 1 und 5 MWp. Sollten sich außergewöhnliche Möglichkeiten auftun, wird aber auch in kleinere Dach- oder Freiflächenanlagen investiert. Am Ende des ersten Halbjahres 2016 umfasste das Anlagen-Portfolio eine Leistung von 88,9 MWp, welche pro Jahr ungefähr 85 GWh Energie produziert und ausreicht, um mehr als 21.000 Haushalte mit drei Personen zu versorgen. Dadurch werden pro Jahr rund 56.000 Tonnen CO2 eingespart.

ENTWICKLUNG DES ANLAGENPORTFOLIOS

Optimierung des Miskina-Portfolios

Die Solaranlagen Kissing und Wiesenbach wurden im Rahmen des Erwerbs des Miskina Portfolios im Oktober 2015 dem Anlagenportfolio zugefügt. Die Optimierung dieser Anlagen war bereits im Zeitpunkt des Erwerbs beabsichtigt und wurde in den Geschäftsplan 2015-2017 aufgenommen. Das Ziel war es, mit Investitionskosten von bis zu EUR 1,0 Mio. eine EBITDA-Zunahme i.H.v. EUR 0,2 Mio. pro Jahr zu erreichen.

Solaranlage Kissing

Die Optimierung der Solaranlage Kissing umfasste die Internalisierung des Wartungsvertrags, eine tiefgehende Reinigung, den Austausch der Generatoranschlusskästen (GAK) sowie einen Wechselrichteraustausch.

Zeitraum Jahreswert Okt. 2015 März 2016 April 2016 Mai 2016 Juni 2016
Maßnahmen vor Optimierung Erwerb Interne Wartung Reinigung GAK-
Austausch
Wechselrichter-
austausch
Sensor PR (median) 73,1 % 72,3 % 74,8 % 76,9 % 76,7 % 79,7 %
Sensorabweichung -2,7 % -2,7 % -2,7 % -2,7 % -2,7 % -2,7 %
Performance Ratio (PR) 71,1 % 70,3 % 72,7 % 74,8 % 74,6 % 77,5 %
Modultemperatur °C 18,2 13,1 9,3 14,9 20,4 25,1
PR @ 18,2 °C (Jahrestemperatur) 71,1 % 69,1 % 70,5 % 73,9 % 75,2 % 79,4 %
Verbesserung -2,9 % 2,0 % 4,9 % 1,7 % 5,6 %

Um den Monats-Vergleich zu ermöglichen, wurde in der Tabelle die monatsbezogene Performance Ratio der Solaranlage, jeweils nach Temperaturkorrektur, nach jedem Optimierungsschritt dargestellt. Die Performance Ratio nach Beendigung aller Optimierungsmaßnahmen für den Monat Juni 2016 (79,4%) kann dann mit dem Jahreswert vor Optimierung (71,1%) verglichen werden, um eine Annährerung des Optimierungseffekts hochzurechnen. Nach dieser Methode kommt man auf eine Verbesserung der Performance Ratio von 11,3%, was einer Umsatzsteigerung von TEUR 90 entspricht.

Solaranlage Wiesenbach

Für die Solaranlage Wiesenbach wurde das gleiche Optimierungsprogramm (bis auf die Reinigung der Module) ausgeführt, was zu einer Verbesserung der Performance Ratios um etwa 9,6% führen würde, was einer Umsatzerhöhung um TEUR 70 gleichkommt.

Zeitraum Jahreswert Okt. 2015 März 2016 April 2016 Mai 2016
Maßnahmen vor Optimierung Erwerb Interne Wartung GAK-
Austausch
Wechselrichter-
austausch
Sensor PR (median) 74,2 % 72,8 % 76,2 % 75,9 % 80,6 %
Sensorabweichung -2,7 % -2,7 % -2,7 % -2,7 % -2,7 %
Performance Ratio (PR) 72,2 % 70,9 % 74,2 % 73,9 % 78,4 %
Modultemperatur °C 18,2 14,4 9,4 14,8 20,9
PR @ 18,2 °C (Jahrestemperatur) 72,2 % 69,9 % 71,9 % 73,0 % 79,1 %
Verbesserung -3,1 % 2,8 % 1,5 % 8,5 %

Ergebnis der Optimierungsarbeiten

Insgesamt sind Kosten i.H.v. EUR 0,7 Mio (Planmäßig: EUR 1,0 Mio.) angefallen, davon wurden EUR 0,5 Mio. aktiviert, EUR 0,1 Mio. in den Reparaturaufwand aufgenommen und es entfallen EUR 0,1 Mio auf den Ertragsausfall. Zuzüglich zu den oben erwähnten Umsatzerhöhungen i.H.v. TEUR 160 werden jährlich auch Wartung- und Stromersparnisse i.H.v. TEUR 22 erreicht werden, sodass der EBITDA-Beitrag i.H.v. EUR 0,2 Mio. unter deutlich niedrigen Investitionskosten erfolgreich realisiert wurde.

Investitionen

Das IPP Portfolio von 7C Solarparken stieg von 86.341 kWp zum Jahresende 2015 auf 88.936 kWp zum ersten Halbjahresende 2016 an. Die planmäßige Ausführung des selektiven Wachstumsprogramms 2015-2017 führte zum Bau der Freiflächenanlage Fahrenholz (2,0 MWp) sowie der Erwerb der Anlagen Wandersleben (1,4 MWp umfassende Aufdachanlage), Groß-Stieten (1,4 MWp umfassende Aufdachanlage) und Neubukow (0,9 MWp umfassende Aufdachanlage) im Laufe der ersten Jahreshälfte 2016.

Im Laufe der zweiten Halbjahreshälfte 2016 wurden bisher die Freiflächeanlage Schönebeck (3,5 MWp) sowie die Aufdachanlage Halberstadt (0,3 MWp) erworben. Darüber hinaus wurde die Freiflächenanlage Golberg (1,8 MWp) errichtet.

Desinvestitionen

Im Rahmen des Geschäftsplans 2015-2017 wurde die Gesellschaft Solarpark Sonnenberg GmbH & Co KG, welche die Freiflächenanlage ‚Blumenthal‘ (3.124 kWp) betreibt, veräußert.

Unser Investmentportfolio stellt sich zum Bilanzstichtag wie folgt dar:

PV Anlagen 7C Solarparken zum 30. Juni 2016
ANLAGE LAND TYP kWp
Moorenweis Deutschland Freifläche 5.938
Sandersdorf Deutschland Freifläche 5.122
Thierhaupten Deutschland Freifläche 4.996
Immler Portfolio Deutschland Dachanlage 4.543
Pflugdorf Deutschland Freifläche 4.400
Grube Warndt Deutschland Freifläche 3.811
Longuich Deutschland Freifläche 3.162
Hohenberg Deutschland Freifläche 2.798
Opel Deutschland Dachanlage 2.558
Ramstein Deutschland Dachanlage 2.543
Kettershausen Deutschland Freifläche 2.382
Kissing Deutschland Freifläche 2.376
Fahrenholz Deutschland Freifläche 2.005
Nobitz Deutschland Freifläche 2.091
Hausen Deutschland Freifläche 2.085
Heretsried Deutschland Freifläche 1.967
Landau Deutschland Dachanlage 1.899
Oberhörbach Deutschland Freifläche 1.888
Zernsdorf Deutschland Freifläche 1.537
Zerre VII Deutschland Freifläche 1.518
Groß-Stieten Deutschland Dachanlage 1.434
Wandersleben Deutschland Dachanlage 1.423
Neudorf Deutschland Freifläche 1.418
Grafentraubach Deutschland Freifläche 1.199
Dahlen Deutschland Dachanlage 1.152
Lipprandis Deutschland Freifläche 1.106
Hiendorf Deutschland Freifläche 1.059
Glauchau I Deutschland Dachanlage 1.056
Zerre IV Deutschland Freifläche 1.009
Maisach Deutschland Freifläche 999
Leo Italien Freifläche 998
Aichen Deutschland Dachanlage 979
Gessertshausen Deutschland Dachanlage 905
Claussnitz Deutschland Freifläche 902
Neubukow Deutschland Dachanlage 857
Wulfen Deutschland Dachanlage 802
Jezet Belgien Dachanlage 778
Lauter Deutschland Freifläche 751
Etzbach Deutschland Dachanlage 736
Stolberg CA2 Deutschland Freifläche 648
Tulkas Deutschland Dachanlage 644
Grafentraubach Deutschland Dachanlage 618
Mockrehna Deutschland Dachanlage 463
Kempten Ludwigstraße Deutschland Dachanlage 446
Glauchau 3 Deutschland Dachanlage 372
Welden Deutschland Dachanlage 371
Kempten Albert-Einstein-Straße Deutschland Dachanlage 306
Xanten Deutschland Dachanlage 249
Sonst. Anlagen Belgien Dachanlage 188
Augsburg Deutschland Dachanlage 79
Sonst. Anlagen Deutschland Dachanlage 72
Summe 88.936

Das Investmentportfolio wurde im dritten Quartal 2016 um die folgenden Anlagen erweitert:

ANLAGE LAND TYP kWp
Schönebeck Deutschland Freifläche 3.496
Goldberg Deutschland Freifläche 1.750
Halberstadt Deutschland Dachanlage 240

Damit betrug zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Halbjahresberichtes 2016 das Gesamtportfolio 94.422 kWp.

PV ESTATE PORTFOLIO

Neben dem Erwerb von Solaranlagen tätigt der Konzern ebenfalls Investitionen in Immobilien, die mit den Solaranlagen in Verbindung stehen, das sog. PV Estate. In der ersten Jahreshälfte von 2016 hat die Gruppe das zum ‚Grube Warndt‘ (Solarpark Gemini GmbH & Co KG - 3,8 MWp) gehörende 6,8 ha. große Grundstück erworben.

PV Estate 7C Solarparken zum 30. Juni 2016
Immobilie Typ Region Größe Leistung Betreiber
Sandersdorf Konversionsfläche Sachsen Anhalt 9,3 ha 5,1 MWp 7C Solarparken
Zerre Konversionsfläche Sachsen 28,5 ha 8,0 MWp u.a. inkl. 7C Solarparken
Hausen Logistikhalle Bayern n.r. 0,1 MWp Extern
Bayreuth Bürogebäude Bayern n.r. 0,1 MWp 7C Solarparken
Pflugdorf Agrarfläche Bayern 16,5 ha 4,4 MWp 7C Solarparken
Kettershausen Agrarfläche Bayern 5,1 ha 2,4 MWp 7C Solarparken
Stolberg Konversionsfläche NRW 1,0 ha 0,6 MWp 7C Solarparken
Grafentraubach Konversionsfläche Bayern 5 ha 1,2 MWp 7C Solarparken
Grafentraubach Industrie- und Bürogebäude Bayern 4,5 ha 0,6 MWp 7C Solarparken
Grube Warndt Konversionsfläche Saarland 6,8 ha 3,8 MWp 7C Solarparken

Das PV-Estate Portfolio wurde im dritten Quartal 2016 um die folgenden Grundstücke erweitert:

Immobilie Typ Region Größe Leistung (geplant) Betreiber
Großfurra Konversionsfläche Thüringen 6,9 ha 4,0 MWp 7C Solarparken
Mühlgrün Konversionsfläche Sachsen 1,5 ha 1,0 MWp 7C Solarparken

WIRTSCHAFTSBERICHT

GESAMTWIRTSCHAFTLICHE UND BRANCHENBEZOGENE RAHMENBEDINGUNGEN

DEUTSCHER PHOTOVOLTAIK-MARKT

Zubau im Markt

Der Zubau im deutschen Markt ist im ersten Halbjahr 2016 (515 MWp) im Vergleich zum zweiten Halbjahr 2015 (846 MWp), sowohl bei den Anlagen, deutlich weiter um 39% zurückgegangen. Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 stellte sich die Reduzierung weniger ausgeprägter (minus 16%) dar, was aber daran lag, dass im 3. Quartal der Bau von Freiflächenanlagen > 1 MWp die Übergangsregel für die Umstellung von der EEG-Vergütung für Großanlagen in die Pilotausschreibung endeten. Darüber hinaus, kann man im Ausschreibungsverfahren nur noch PV Anlagen < 10 MWp bauen. Dies hat zu einer Bauwut für größeren Freiflächen im Juli (85 MWp) August (199 MWp) geführt. Das Ausschreibungsverfahren war ein Pilotprojekt, welches nun im Rahmen des neuen EEG 2017 mit leicht geänderten Regeln fest verankert wird.

In den Quartalen nach dem 30. September 2015 ist der Zubau von Anlagen > 1 MWp spürbar verringert, wobei im zweiten Quartal 2016 wieder eine Belebung des Zubaus aufällt. Der Sektor braucht deutlich eine bestimmte Zeit, um die Umstellung auf das Ausschreibungsverfahren zu verkraften. Eine weitere Zunahme des Baus in diesem Segment, sollte sich auch in den nächsten Quartalen fortsetzen, denn seit dem zweiten Quartal 2015 wurden jeweils zw. 125-150 MWp pro Quartal an neuen (Freiflächen-)anlagen > 1 MWP ausgeschrieben. Diese Projekte sollen in 18 bz. 24 Monaten nach Zuschlag gebaut werden, d.h. dass die ca. 157 MWp, die im April 2015 den Zuschlag erhielten, bis April 2017 in Betrieb genommen werden müssen.

2015 2016
in MWp Q1 Q2 Q3 Q4 Q1 Q2
Zubau (alle Größen) 318 295 553 293 212 303
Quartalwachstum -7% -7% 18% -28% 43%
Zubau ( > 1 MWp) 139 106 343 53 54 103
Quartalwachstum -23% 223% -85% 2% 90%
2015 2016
in MWp H1 H2 Q1
Zubau (alle Größen) 613 846 514
Quartalwachstum 38% -39%
Zubau ( > 1 MWp) 245 396 157
Quartalwachstum 62% -60%

Quelle: Heinconcept / Bundesnetzagentur / eigene Darstellung

In einem stabilen Markt würde man daher durchschnittlich 150 MWp Zubau pro Quartal erwarten. Der Zubau in den ersten zwei Quartalen dieses Jahres blieb jedoch mit 54 und 103 MWp weitgehend unter diesem Erwartungswert. Nach Angaben der Bundesnetzagentur wurden von dem im April 2015 ausgeschrieben Volumen Mitte August 2016 erst lediglich 40 MWp (bzw. 25%) ans Netz angeschlossen. Insgesamt sind demnach ca. 100 MWp des Gesamtvolumes von 650 MWp der ersten vier Runden (April 2015 bis 2016) schon gebaut.

Eine Erklärung für den Anstieg dieses Projektumsetzungsrückstandes (550 MWp) mag an der Tatsache liegen, dass zugeschlagene Projekte mittels eines Abschlags von EUR 3 / MWh an anderen Standorten verschoben werden können. Ein solcher Prozess nimmt aber natürlich Zeit in Anspruch, was zu einer Verspäterung der Umsetzung der Projekten führt. Eine andere Erklärung könnte darin liegen, dass verschiedene Entwickler niedrige Modul- oder Systempreise erwarten oder sogar darauf spekulieren. Die nicht-Ausführung zugewiesener Projekten führt unter Umständen zum Verlust der an die Bundesnetzagentur geleistete Zweitsicherheit in Höhe von EUR 25.000 pro MWp, sodass sich die Frage stellt, wie viele nicht umgesetzte Projekten es tatsächlich geben wird.

Förderhöhen der Ausschreibungen sinken weiter

Nach den ersten fünf Ausschreibungsrunden (April 2015 bis August 2016) zeichnet sich eine deutliche Tendenz bei den (durchschnittlichen) Förderhöhen ab. Die Ausschreibungspreise sinken immer weiter von durschnittlich 91,7 EUR / MWh in der ersten Ausschreibungsrunde auf durchschnittlich 72,5 EUR/ MWh

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in der letzten Ausschreibungsrunde; dabei fanden die letzten zwei Ausschreibungsrunden, wie auch die erste Ausschreibungsrunde im sog. „pay-as-bid-Verfahren“ statt, sodass die tatsächlichen Förderhöhen sehr unterschiedlich sein können. Beim “pay-as-bid-Verfahren” erhalten ausgewählte Teilnehmer den Fördersatz, den sie geboten haben. Laut Bundesnetzagentur sollten die Forderhöhen für die Ausschreibung im August zwischen 68,9 und 77,7 EUR / MWh gelegen haben. Beim “uniform-pricing-Verfahren” erhalten dahingegen alle Bieter den Gebotswert des jeweils höchsten bezuschlagten Gebots als Förderung. Bei der Umstellung der Förderung für Erneuerbaren Energien auf Ausschreibungen, die im Zuge der neuen EEG 2017 verankert werden sollen, setzt Deutschland weiter auf das pay-as-bid-Verfahren zur Preisermittlung.

Dennoch wird die wirtschaftliche Umsetzung von Ausschreibungsprojekten bei stets niedrigeren (durchschnittlichen) Förderhöhen zunehmend schwieriger. Die Abhängigkeit von andere n optimalen Randbedingungen (guter Standort, gute Finanzierungskonditionen, niedrigere Baukosten) wird nur größer.

EEG 2017 TRITT AM 1. JANUAR 2017 IN KRAFT

Der Bundestag hat am 8. Juli 2016 das EEG 2017 verabschiedet. Der Bundesrat hatte die Novelle bereits gebilligt. Das neue Gesetz wird am 1. Januar 2017 in Kraft treten.

Künftig sollen demnach Ausschreibungen für alle Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung über 750 kWp – dies umfasst Freiflächenanlagen, Photovoltaik-Anlagen auf Gebäuden und Anlagen sowie auf sonstigen baulichen Anlagen, wie zum Beispiel Deponien, abgehalten werden. Dieses Verfahren wurde bereits in den Pilotauschreibungen (siehe oben) in den vergangenen Quartalen, allerdings bisher nur für Freiflächenanlagen > 1 MWp, getestet. Neu ist somit, dass es gemeinsame Ausschreibungen für Photovoltaik-Dach- und Freiflächenanlagen geben soll.

Das Kontingent des ausgeschriebenen Volumens wird auf 600 Megawatt (von aktuell 400-500 MWp) jährlich erhöht. Photovoltaik-Anlagen bis 750 kWp (auch Freiflächenanlagen) werden vom Ausschreibungsverfahren ausgeschlossen.

Ebenfalls neu ist, dass die Länder künftig in benachteiligten Gebieten nach EU-Recht ebenfalls Ackerflächen für den Photovoltaikbetrieb eröffnen können.

WETTBEWERB

Die Einführung der Pilotausschreibungsverfahren hat die Möglichkeit in Deutschland PV Anlagen > 10 MWp seit September 2015 faktisch unmöglich gemacht. Dies hat zur Folge, dass Finanzinvestoren, sowie auch industrielle Investoren, die bisher in dem Segment > 10 MWp ihre Zukäufe gemacht haben, wesentlich in ihren Erwerbsmöglichkeiten beschränkt werden. Es ist daher zu erwarten, dass der Wettbewerb in der sich der Konzern bewegt (1-5 MWp) zunehmen wird. Die Konsolidierungsbewegung auf dem deutschen Markt, wozu auch der Übernahmeangebot der Capital Stage auf die Chorus Clean Energy zählt, wird auch aus diesem Grund nach Erwartung weiter anschwellen.

WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNG DES KONZERNS (IFRS Angaben)

GESCHÄFTSVERLAUF 2016

Die Witterunsbedingungen im ersten Halbjahr 2016 fielen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum sehr negativ aus. Nach Angaben des deutschen Wetterdienstes (DWD) soll Bayern 735 Sonnenstunden gehabt haben, welche damit weit unter dem Vorjahreswert von 851 Sonnenstunden oder sogar dem langfristigen Mittelwert i.H.v. 795 Sonnenstunden lagen. Darüber hinaus gab es im ersten Halbjahr 2016 einen erheblich negativen Einfluss durch Regen und Stürme.

H1 2016 H1 2015 %
MWh 42,4 38,7 9,6 %
kWh/kWp 492 549 -10,3 %
Gewichtete durchschnittliche Leistung (MWp) 86,1 70,5 22,1 %

Der spezifische Ertrag (kWh/kWp) im ersten Halbjahr 2016 war mit 492 kWh/kWp um 10,3 % niedriger als im Vorjahr, was sich nicht nur durch die schlechten Witterungsbedingungen, sondern auch durch die Portfolioverschiebungen erklären lässt. Die Desinvestition der französischen Anlage „Sainte Maxime“ am sonnenreichen Côte d’Azur (> 1.400 kWh/kWp), der Produktionsausfall der Anlagen Kissing und Wiesenbach während der Optimierungarbeiten, sowie die Reinvestition in verhältnisgemäß weniger sonnenreiche Gebiete in Nord-Deutschland (Fahrenholz, Wandersleben, Groß-Stieten, Neubukow) haben ebenfalls eine negative Auswirkung auf den spezifischen Ertrag gehabt.

Dennoch nahm die Gesamtproduktion, gestützt durch die Portfolioerweiterungen, im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 (+22,1%) um 9,6% zu.

STAND DER UMSETZUNG DER STRATEGISCHEN MASSNAHMEN AUS DEM GESCHÄFTSPLAN 2015-2017

Seit der Veröffentlichung des neuen strategischen Plans 2015-2017 im September 2015 hat der Vorstand konsequent Fortschritte mit Blick auf die Erreichung der Ziele gemacht:

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Konsolidierung

Wesentliche Prämisse des Plans ist es, die Asset-Basis bis 2017 auf 105 MWp zu erhöhen. Mit dem Bau der Anlage Fahrenholz (2,0 MWp) sowie des Erwerbs der Anlagen Wandersleben (1,4 MWp), Groß -Stieten (1,4 MWp) und Neubukow (0,9 MWp) ist das Anlagenportfolio unter Berücksichtigung der Veräußerung der Anlage Blumenthal (3,1 MWp) von 86,3 MWp zum Jahresende 2015 bis auf 88,9 MWp zum 30. Juni 2016 angestiegen. Im Erstellungszeitraum des Halbjahresberichtes wurden darüber hinaus die Anlagen Halberstadt (0,3 MWp), Schönebeck (3,4 MWp) sowie Goldberg (1,8 MWp) in das Anlagenportfolio eingebracht, sodass zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Halbjahresberichtes das Gesamtportfolio 94,4 MWp beträgt. Das Zwischenziel für das Jahr 2016 (94 MWp) wurde damit bereits überschritten. Weitere Portfolioausweitungen sind für die nächsten Quartale geplant.

Optimierung Miskina

Die technische Verbesserung des Miskina Portfolios sollte zu einer jährlichen Erhöhung des EBITDA um EUR 0,2 Mio. führen. Die notwendigen Maßnahmen für die technische Optimierung des Portfolios wurden im ersten Halbjahr 2016 im Auftrag gegeben und ausgeführt. Bei Investitionskosten i.H.v. EUR 0,7 Mio., die damit deutlich unter dem Annahmewert von EUR 1,0 Mio. lagen, wurde die planmäßige EBITDA-Erhöhung um EUR 0,2 Mio. pro Jahr erreicht.

Daneben sollte eine Refinanzierung der Miskina Projekte vorgenommen werden. Diese Refinanzierung wurde im ersten Halbjahr 2016 durchgeführt. Insgesamt wurden EUR 2,3 Mio. (Planwert: EUR 2,4 Mio.) Vorfälligkeitsentschädigungen an die finanzierenden Banken ausgezahlt, dieser Wert lag somit leicht unter den Plankosten. Allerdings wurde für diesen Entschädigungsbetrag zusätzlich die Finanzierung für die Anlage in Kissing, die nicht im Plan vorgesehen war, umfinanziert. Dies führte zu eine r Senkung des realen Zinssatzes von 5,5% auf 2,1% (Planwert < 2,2%). Jährlich werden durch die Refinanzierung EUR 1,0 Mio. weniger Zinsen gezahlt.

Die Optimierung des Miskina-Portfolios wurde somit erfolgreich abgeschlossen.

Struktur & Verkauf

Die Gesellschaft beabsichtigt, ein aktiveres Portfolio Management durchzuführen, welches durch den Handel von Assets implementiert wird, das heißt den aktiven Kauf und Verkauf von Assets. Damit sollte auf Holdingebene ein EBITDA von EUR 0,2 Mio. p.a. erzielt werden. Mit dem Verkauf der Solarpark Sonnenberg GmbH & Co KG, die der Solarpark Blumenthal betreibt, erzielte der Konzern einen Entkonsolidierungsgewinn i.H.v. TEUR 432, der dem EBITDA zugefügt wurde. Die Zielsetzung für das Jahr 2016 wurde somit weitgehend überschritten.

Rationalisierung von rechtlichen Einheiten:

Aufgrund der vorangegangenen Unternehmenszusammenschlüsse hält 7C Solarparken Beteiligungen in der Form von Zwischenholdings, die im Rahmen des strategischen Plans aufgegeben werden können, um die Management Struktur zu vereinfachen und Kosten zu sparen. Im ersten Halbjahr 2016 wurde bereits die Solarpark Claußnitz GmbH & Co KG aufgelöst. Im Erstellungszeitraum dieses Halbjahresberichtes wurden zusätzlich die Renewagy 3. Solarprojektgesellschaft mbH & Co KG aufgelöst sowie die Liquidationen der Colexon HTI Import og Handel A/S und der Colexon Solar Invest A/S erfolgreich beendet.

DER NEUE GESCHÄFTSPLAN 2016-2018

Der Geschäftsplan 2016-2018 wird auf dem Investor Day am 20. September 2016 vorgestellt werden. Der neue Plan wird die Zielsetzungen für das Jahr 2017 verfeinern und die Ziele für das Geschäftsjahr 2018 erstmals definieren.

ERTRAGSLAGE

UMSATZ

7C Solarparken erzielte im ersten Halbjahr 2016 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 15,2 Mio. (i.VJ.: EUR 12,8 Mio.). Der Erlösanstieg um 19,0 %. Die Umsatzerlöse aus verkauftem Strom sind von EUR 12,6 Mio. im Vorjahr mit 15,5 % auf EUR 14,5 Mio. angestiegen. Dies ist vor allem auf die völlige Konsolidierung der Unternehmenserwerbe aus dem Jahr 2015, vor allem das Miskina-Portfolio, sowie die ersten Effekte der Unternehmenserwerbe im ersten Halbjahr 2016 unter Berücksichtigung der Devestitionen der Sainte Maxime Solaire (im Jahr 2015) und der Solarpark Blumenthal (im Jahr 2016) zurückzuführen.

SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

Sonstige Erträge erzielte der Konzern in Höhe von EUR 1,5 Mio. (i.VJ.: EUR 0,6 Mio.). Der Konzern hat gemäß IFRS 3 zum Zeitpunkt des Erwerbs der Solarparks im ersten Halbjahr 2016 eine Kaufpreisallokation (PPA) durchgeführt, um die erworbenen Vermögenswerte und Schulden in den Konzernabschluss einzubeziehen. Im Rahmen der Kaufpreisallokation wurden sämtliche erworbenen Vermögenswerte und Schulden, von denen der Konzern zu diesem Zeitpunkt Kenntnis hatte, identifiziert und zum beizulegenden Zeitwert neu bewertet. Der Großteil der sonstigen Erträge im ersten Halbjahr steht in Verbindung mit den negativen Unterschiedsbeträgen aus den Erwerben von Sonnenbatterie Center Franken GmbH (TEUR 3), Kogep Drei GmbH (TEUR 212), Kogep Drei GmbH & Co Wandersleben KG (TEUR 300), Groß-Stieten (TEUR 176), Neubukow, (TEUR 134), deren Summe i.H.v. TEUR 825 den negativen Unterschiedsbetrag im Vorjahr, resultierend aus den Erwerben der Solaranlage Stolberg, Glauchau 1 und Glauchau 3 (TEUR 404) um das Doppelte überschreitet.

Die Desinvestition der Sonnenberg Solar GmbH & Co KG hat zu einem Entkonsolidierungsgewinn i.H.v. TEUR 432 geführt. Die Portfoliooptimierung mittels des Verkauf von Anlagen wurde durch den Vorstand im Strategieplan 2015-2017 vorgesehen. Diese Aktivität sollte jedes Jahr mit rund EUR 0,2 Mio. zum EBITDA beitragen. Mit dem oben genannten Verkauf wurde das Ziel für das Jahr 2016 bereits erreicht.

Die restlichen sonstigen betrieblichen Erträge kamen aus Schadenersatz i.H.v. TEUR 27 (i.VJ. TEUR 19), Auflösung von Rückstellungen TEUR 97 (i.VJ. TEUR 132) sowie sonstige Effekte i.H.v. TEUR 149 (i.VJ. TEUR 58).

PERSONALAUFWAND

Der Personalaufwand ist von TEUR 510 im ersten Halbjahr 2015 auf TEUR 474 in der Berichtsperiode (-7,1%) gesunken. In diesem Personalaufwand sind TEUR 111 Personalkosten der Sonnenbatterie Center Franken GmbH enthalten, sodass die eigentliche Senkung der Personalkosten des reinen PV-Betriebs viel ausgeprägter (-28,8%) war. Die Verringerung ist im Wesentlichen auf die Effekte der Verringerung der Kosten auf der Mutterebene (7C Solarparken AG) infolge des Geschäftsplan 2014-2016, der im Jahr 2015 beendet wurde, zurückzuführen. Der Konzern beschäftigte zum Ende des ersten Halbjahres 2016 17 Mitarbeiter (i.VJ. 15 Mitarbeiter). Davon waren im Berichtszeitraum 6 Mitarbeiter bei der Sonnenbatterie Center Franken GmbH beschäftigt. Durchschnittlich beschäftigte der Konzern während des ersten Halbjahres 2016 18 Mitarbeiter (i.VJ. 16 Mitarbeiter). Davon waren im Berichtszeitraum durchschnittlich 6 Mitarbeiter bei der Sonnenbatterie Center Franken GmbH beschäftigt.

SONSTIGER BETRIEBSAUFWAND

Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR 2,9 Mio. (i.VJ.: EUR 2,7 Mio.). Hier sind vor allem die Kosten für den Betrieb der Solarparks enthalten. Der Anstieg ist hauptsächlich auf den Ausbau des Portfolios mit den Solaranlagen des Miskina Portfolios sowie anderen Unternehmenserwerben aus dem Jahr 2015 und teilweise auch aus dem Jahr 2016 zurückzuführen. Unter anderem sind Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung sowie Pachtzinsen, Mieten, Versicherungen und Kosten für die Rasen-/Grünpflege angefallen. Auch die Kosten für den laufenden Geschäftsbetrieb, unter anderem Kfz-, EDV- und Telekommunikationskosten sowie Transaktionskosten aus dem Unternehmenszusammenschluss sind hier enthalten.

EBITDA

Die 7C Solarparken AG hat ein EBITDA von EUR 13,4 Mio. verzeichnet (i.VJ.: EUR 10,2 Mio.), was einer Steigerung um 31% entspricht. Die EBITDA Marge verstärkte sich von 79,9% im Vorjahr auf 87,6% im Berichtszeitraum. Einmaleffekte ergeben sich aus Unternehmenserwerben (EUR 0,8 Mio., i.VJ. EUR 0,4 Mio.), die einen erheblichen Einfluss hatten. Die Transaktionskosten und Restrukturierungskosten blieben im ersten Halbjahr 2016 mit EUR 0,1 Mio. (i.VJ. 0,3 Mio.) eher bescheiden. Bereinigt um Einmaleffekte stieg das EBITDA von EUR 10,3 Mio. im ersten Vorjahr um 23% auf EUR 12,7 Mio. im Berichtszeitraum. Die Marge des bereinigten EBITDA wurde damit auch von 80,5% im Vorjahr auf 83,3% im Berichtszeitraum erhöht.

in Mio. EUR 2016H1 2015H1
EBITDA 13,4 10,2
Transaktions- und Restrukturierungskosten 0,1 0,3
Schadenersatz -0,0 0,0
PPA/Badwill -0,8 -0,4
Saldo Rückstellungen 0,0 0,2
Sonstiges -0,0 -0,1
Bereinigtes EBITDA 12,7 10,3
Nettozinszahlungen -3,2 -2,9
korrigiert (Erwerben) 0,0 0,0
Steuerzahlungen -0,0 0,0
Netto-Cashflow 9,5 7,4
Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien (#) 42,1 32,7
Cashflow je Aktie (CFPS) (EUR) 0,23 0,23

Der Cashflow je Aktie (CFPS) betrug im ersten Halbjahr 2016 EUR 0,23, trotz negativer Witterungsbedingungen, die Erwartungen der Gesellschaft entspricht.

ABSCHREIBUNGEN

Die Abschreibungen betreffen planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von EUR 7,7 Mio. (i.VJ.: EUR 5,4 Mio.). Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) ist von EUR 4,8 Mio. im Vorjahr auf EUR 5,6 Mio. im Geschäftsjahr 2015 angestiegen.

FINANZIELLES ERGEBNIS

Während im Vorjahr Beteiligungs- und Finanzverluste von EUR 2,7 Mio. ausgewiesen wurden, ergaben sich im Berichtsjahr Beteiligungs- und Finanzverluste i.H.v. EUR 2,9 Mio. Die Zinsaufwendungen in Höhe von EUR 3,6 Mio. (i.VJ.: EUR 3,0 Mio.) betreffen im ersten Halbjahr 2016 nicht nur die Zinsenkosten der Projektfinanzierungen der Anlagen sondern auch die Vorfälligkeitsentschädigungen oberhalb de m in der Kaufpreisallokation geplanten Wert, die für die Refinanzierung der Solarpark CBG GmbH gezahlt (EUR 0,1 Mio.) wurde, sowie auch die ungeplante Refinanzierung der Miskina-Gesellschaft Green GmbH (EUR 0,5 Mio.). Bereinigt für diesen Refinanzierungsaufwand fielen die Zinsaufwendungen in gleichem Umfang zum ersten Halbjahr 2015 an.

Vorfälligkeitsentschädigung GUV-Auswirkung
In TEUR Geplant Bezahlt Finanzieller Aufwand Finanzieller Ertrag
Solarpark Heretsried GmbH 893 604 -. 290
Solarpark Longuich GmbH 701 356 -. 345
Solarpark CBG GmbH 376 486 111 -
Solarpark Green GmbH k.A. 470 470 -
Gesamt 1.970 1.916 581 635

Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge i.H.v. TEUR 649 (i.VJ. TEUR 27) sind vor allem gestiegen durch Vorfälligkeitsentschädigungen unterhalb den geplanten Werten, die für die Refinanzierung der Miskina Gesellschaften Solarpark Heretsried GmbH und Solarpark Longuich (TEUR 635) gezahlt wurden.

Der in der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Steueraufwand belief sich im ersten Halbjahr 2016 insgesamt auf EUR 0,6 Mio. (i.VJ.: Steueraufwand EUR 0,6 Mio.). Der Konzernjahresüberschuss von EUR 2,1 Mio. setzt sich aus dem Ergebnis der Anteilseigner der Muttergesellschaft in Höhe von EUR. 2.1 Mio. und dem Ergebnis nicht beherrschender Gesellschafter von TEUR 35 zusammen.

VERMÖGENS- UND FINANZLAGE

VERMÖGENSLAGE

7C Solarparken wies zum 30. Juni 2016 immaterielle Vermögenswerte in Höhe von EUR 0,7 Mio. (Ende 2015: EUR 0,5 Mio.) aus. Die Steigerung setzt sich hauptsächlich aus erworbenen Verträgen der Unternehmenszusammenschlüsse im ersten Halbjahr 2016 (EUR 0,3 Mio.), sowie die Investitionen des Konzerns in finanziellen Software und Projektrechten (EUR 0,1 Mio.) zusammen. Die Desinvestition von Solarpark Sonnenberg GmbH & Co KG hat die Projektrechte mit EUR 0,2 Mio. abnehmen lassen und es wurden im Berichtszeitraum TEUR 16 Abschreibungen auf die immateriellen Vermögensgegenstände vorgenommen.

Der Anstieg der Solaranlagen auf EUR 221,9 Mio. (Ende 2015: EUR 220,1 Mio.) beruht im Wesentlichen auf Photovoltaikanlagen, die durch Unternehmenserwerbe in den Konzern (+ EUR 11,8 Mio.) sowie die Investitionen in der neuen Anlage in Fahrenholz, die Optimierungsinvestitionen in Kissing und Wiesenbach (EUR 2,4 mio.) gekommen sind. Der Verkauf der Anlage Blumenthal hat zu einer Abnahme der Solarparks i.H.v. EUR 4,8 Mio. geführt. Es wurden im Berichtszeitraum EUR 7,6 Mio auf die Solaranlagen vorgenommen. Der Konzern hat sich ebenfalls zum Ziel gesetzt, weitere Immobilienobjekte zu erwerben, die eine Verbindung zum PV Markt haben („PV Estate“). Die PV-Estate Assets erhöhten die Buchwerte von EUR 6,9 Mio. am Ende 2015 auf EUR 7,4 Mio am Ende des Berichtzeitraums. Die Steigerung ist auf dem Erwerb der Grundstücke in Grube Warndt (TEUR 554) abzüglich der Abschreibungen auf den Gebäuden im ersten Halbjahr 2016 TEUR 26) zurückzuführen.

Aktive latente Steuern wurden auf Verlustvorträge und auf Neubewertungen der Verbindlichkeiten sowie auf Abwertungen des Anlagenvermögens infolge der Kaufpreisallokation von Unternehmenserwerben angesetzt. Ferner werden in den Parks Sonderabschreibungen nach § 7g EStG sowie degressive Abschreibungen gem. § 235 Abs. 3 HGB (Fassung 2008) geltend gemacht. Die hieraus entstehenden Verlustvorträge können steuerlich genutzt werden.

Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich von EUR 31,4 Mio. zum Jahres Ende 2015 auf EUR 35,8 Mio. zum 30. Juni 2016 erhöht. Dies ist im Wesentlichen auf dem saisonalen Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zurückzuführen, sowie eine Zunahme der Anzahlungen, die am Ende des ersten Halbjahrs auf Module getätigt wurde. Zum 30. Juni 2016 verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von EUR 27,3 Mio. (zum Jahresende 2015 EUR 27,3 Mio.). Hiervon sind EUR 14,2 Mio. (zum Jahresende EUR 14,3 Mio.) mit Verfügungsbeschränkungen für Projektreserven und Avalen belegt.

Die Bilanzsumme ist von EUR 264,7 Mio. auf EUR 271,6 Mio. angestiegen.

Das Eigenkapital belief sich zum 30. Juni 2016 auf EUR 68,2 Mio. (zum Jahresende 2015: EUR 62,3 Mio.). Der Anstieg in Höhe von EUR 5,9 Mio. beziehungsweise um 9,5% basiert hauptsächlich auf den im Geschäftsjahr 2016 durchgeführten Kapitalerhöhungen im Rahmen von Privatplatzierungen, Optionsausübungen sowie des Periodenergebnisses. Die Eigenkapitalquote betrug 25,1% (zum Jahresende 2015 23,5%).

Die Finanzverbindlichkeiten im Konzern beliefen sich zum 30. Juni 2016 auf EUR 181,3 Mio. (zum Jahresende: EUR 181,5 Mio.). Es handelte sich hier um die Darlehen und Leasingverträge zur Finanzierung der Solarparks und des PV Estate.

Der Anstieg der passiven latenten Steuern von EUR 9,0 Mio. auf EUR 9,9 Mio. steht hauptsächlich im Zusammenhang mit dem Ansatz des Sachanlagevermögens zum Zeitwert im Rahmen der im Geschäftsjahr durchgeführten Kaufpreisallokationen.

Bei den Rückstellungen war eine Zunahme um EUR 0,3 Mio. zum 30.Juni 2016 im Vergleich zum Jahresende 2015 zu verzeichnen. Zuführungen wurden vor allem vorgenommen für höhere Rückbauverpflichtungen aufgrund der Unternehmenszusammenschlüsse und Anlagenzubau.

FINANZLAGE UND KAPITALFLUSSRECHNUNG

Die Veränderung des Finanzmittelfonds betrug im Berichtsjahr TEUR 12 (i.VJ.: EUR 2,5 Mio.) und setzte sich wie folgt zusammen: der Nettomittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit ist von EUR 3,0 Mio. im Vorjahr auf EUR 6,4 Mio. im Berichtszeitraum angestiegen. Er setzt sich im Wesentlichen aus dem operativen Geschäft der Solarparks und den hieraus erfolgten Einzahlungen zusammen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug minus EUR 3,3 Mio. (i.VJ.: minus EUR 0,8 Mio.) und resultiert im Wesentlichen aus der Übernahme der flüssigen Mittel aus den unterschiedlichen Unternehmenserwerben, den Verkaufserlös aus Solarpark Sonnenberg GmbH & Co KG abzüglich die Investitionen in Sachanlagen. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf EUR 0,3 Mio. (i.VJ.: minus EUR 3,2 Mio.). Dieser Betrag umfasst die Rückzahlung von Krediten und normale Tilgungen in Höhe von EUR 34,7 Mio. sowie Einzahlungen aus der Erhöhung von Finanzverbindlichkeiten i.H.v. EUR 32,0 Mio. Die durch die Ausübung von Aktienoptionen resultierenden Einzahlungen betrugen insgesamt EUR 1,6 Mio. und durch die Barkapitalerhöhung i.H.v. EUR 2,1 Mio. Daneben wurden TEUR 118 an Transaktionskosten in Bezug auf Kredite und Ausleihungen und EUR 0,3 Mio. an Transaktionskosten in Bezug auf Kapitalerhöhungen ausgezahlt. Bezüglich der außerbilanziellen Verpflichtungen sowie der zugesagten aber nicht genutzten Kreditlinien wird auf die Ausführungen im Anhang zum Konzernzwischenabschluss verwiesen. Der Konzern war zu jeder Zeit in der Lage seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.

Zusammenfassend ist die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als positiv zu betrachten. Die sich abzeichnende Verbesserung des EBITDA sowie die Erweiterung des Anlagenportfolios spiegelt die Unternehmensplanung und Intension einer nachthaltigen kontinuierlichen Geschäftsentwicklung wieder. Der Vorstand beurteilt diese Entwicklung als positiv und sieht die Möglichkeit der kurzfristigen Verbesserung des Unternehmenserfolgs durch Optimierung der im Geschäftsjahr 2015 zugekauften Anlagen.

NACHTRAGSBERICHT

ERWERB DER KOGEP GMBH & CO SOLAR 122 KG

Im Juli 2016 hat der Konzern einen Kaufvertrag bzgl. 51,52% der Kommanditanteile der KOGEP GmbH & Co Solar 122 KG geschlossen. Diese Gesellschaft betreibt eine Dachanlage mit einer Leistung i.H.v. 240 kWp. Die Anlage wurde im Jahr 2009 in Betrieb genommen und erwirtschaftet mit einer Einspeisevergütung i.H.v. EUR 400 / MWh ein jährliches EBITDA i.H.v. TEUR 88. Die Geschäftsführung sowie die technische Wartung der Anlage wurde mit dem Kauf nicht auf den Konzern übertragen.

ERWERB DER PROVIREO SOLARPARK 3 SCHÖNEBECK GMBH & CO KG

Im August 2016 hat der Konzern die gesamten Kommanditanteile an der Gesellschaft ProVireo Solarpark 3 Schönebeck GmbH & Co KG sowie die Geschäftsanteile an der Komplementär-Gesellschaft ProVireo Projektverwaltungs GmbH für einen Gesamtkaufpreis i.H.v. EUR 2,2 Mio. erworben. Die Kommanditgesellschaft betreibt eine Freiflächenanlage aus dem Jahr 2012 mit einer Leistung von 3,4 MWp in Schönebeck, Sachsen-Anhalt. Die Anlage hat eine Einspeisevergütung i.H.v. EUR 188 / MWh und erwirtschaftet ein volljährliches EBITDA i.H.v. TEUR 565. Zum 1. Juli 2016 hatten die erworbenen Gesellschaften eine Fremdfinanzierung mit einem Nennwert i.H.v. EUR 3,5 Mio. Infolge der Reglungen des Kaufvertrages wird der Konzern die Gesellschaften voraussichtlich erstmals zum Ende des dritten Quartals 2016 konsolidieren. Bis zum 31. Dezember 2016 wird der Konzern ebenfalls die technische Wartung und das Management der Anlage übernommen haben.

ERWERB UND BAU DES SOLARPARKS „GOLDBERG“

Im August 2016 hat der Konzern mit der IBC Solar einen Vertrag über den Bau eines Solarparks mit einer Leistung von ca. 1,8 MWp in Goldberg, Mecklenburg-Vorpommern, geschlossen. Die Freiflächenanlage unterliegt einer Einspeisevergütung aus dem Ausschreibungsverfahren i.H.v. EUR 88,9 EUR / MWh und wird ein geplantes volljährliches EBITDA i.H.v. TEUR 169 erwirtschaften. Die Inbetriebnahme der Anlage findet voraussichtlich zum Ende des dritten Quartals 2016 statt. Die Investitionssumme beträgt EUR 1,8 Mio. Die Betreibergesellschaft SP Goldberg GmbH & Co KG wird unmittelbar nach der Abnahme der Freiflächeanlage auf die Konzernmutter verschmolzen.

ZUSCHLAG EINES NEUEN SOLARPARKS (4,1 MWp) NEBST ERWERB DAZUHÖRENDEN GRUNDSTÜCKE

Der Konzern hat im fünften bundesweiten Ausschreibungsverfahren für Freiflächen-Solarparks von der Bundesnetzagentur einen Zuschlag für eine 20-jährige Einspeisevergütung einer Solaranlage mit einer Leistung i.H.v. 4,1 MWp erhalten. Laut EEG muss dieses Projekt innerhalb der nächsten 18 bis 24 Monate realisiert werden. Der Konzern hat anschließend die für diese Anlage benötigten Grundstücke in Großfurra (Thüringen) mit einer Größe von 6,9 ha zu einem Kaufpreis i.H.v. EUR 0,4 Mio. erworben. Diese Grundstücke sollen künftig in den PV Estate geführt werden.

ERWERB VON GRUNDSTÜCKEN IN MÜHLGRÜN

Im August 2016 hat der Konzern Grundstücke mit einer Gesamtgröße i.H.v. 1,5 ha in Mühlgrün, Sachsen, zu einem Kaufpreis i.H.v. EUR 0,1 Mio. erworben. Auf dieser Fläche wird derzeit eine Solaranlage mit einer Leistung von ca. 1 MWp geplant. Die Grundstücke sollen künftig in den PV Estate geführt werden.

AUSÜBUNG VON OPTIONEN

Im Ausübungszeitraums bis zum 30. Juni 2016 haben Inhaber der im August 2014 gegebenen Optionsschuldverschreibung der 7C Solarparken AG die Ausübung von 2.715 Inhaber-Optionsscheinen erklärt. Entsprechend wurden 2.715 neue 7C Solarparken AG Aktien zu EUR 1,98 je Aktie bzw. einem Gegenwert von EUR 5.375,70 gezeichnet. Die neuen Aktien wurden im Juli 2016 ausgegeben.

PROGNOSEBERICHT

Der Vorstand geht bei seiner Prognose für das Geschäftsjahr 2016 für den Konzern davon aus, dass sich die positive EBITDA- und CFPS-Entwicklung fortsetzen wird. Einerseits unter Berücksichtigung der negativen Witterungseinflüsse des Jahres 2016 (- EUR 1,0 Mio.), wovon bereits EUR 0,6 Mio. im Prognosebericht des Geschäftsberichts 2015 berücksichtigt wurden, andererseits die positiven Auswirkungen des frühzeitigen Erreichens der Zielsetzung für den Portfolioausbau auf 94 MWp im Jahr 2016, bestätigt der Vorstand seine Prognose für Umsatzerlöse für das Geschäftsjahr 2016 von mindestens EUR 28,8 Mio. und erhöht seine Prognose für das EBITDA im Geschäftsjahr 2016 auf mindestens EUR 24,0 Mio (vorher EUR 23,7 Mio.).

Prognose Konzernzahlen 2016
In Mio. EUR 2015 (IST) 2016 Progn. (alt) 2016 Progn. (neu)
Umsatz 25,3 >28,8 > 28,8
EBITDA 24,9 >23,7 > 24,0
Netto-Cashflow 14,0 >18,2 > 18,2
Anzahl der Aktien (Mio.) 34,1 42,3 42,3
CFPS (EUR) 0,41 >0,43 > 0,43

Dieser Ausblick beruht auf folgenden Annahmen:

Keine rückwirkenden regulatorischen Eingriffe

Keine signifikanten Abweichungen von den langjährigen Wetterprognosen

Keine weiteren Investitionen

Keine weiteren Umfinanzierungen

Keine neuen Kapitalerhöhungen im Jahr 2016.

RISIKO- UND CHANCENBERICHT

RISIKEN

Hinsichtlich der Beschreibung des Risikomanagementsystems (RMS) wird auf die im Risiko- und Chancenbericht des zusammengefassten Lageberichts des Geschäftsjahres 2015 gemachten Angaben verwiesen. Die Risiken, denen die 7C Solarparken ausgesetzt ist, wurden ebenfalls detailliert im zusammengefassten Lagebericht des Geschäftsjahres 2015 dargestellt. Dem Vorstand sind zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Halbjahresfinanzberichtes 2016 keine bestandsgefährdenden Risiken der Gesellschaft bzw. des Konzerns bekannt.

CHANCEN

Die wesentlichen Changen, denen die 7C Solarparken ausgesetzt ist, wurden detailliert im zusammengefassten Lagebericht des Geschäftsjahres 2015 dargestellt.

ERKLÄRUNG ÜBER BEZIEHUNGEN ZU VERBUNDENEN UNTERNEHMEN

Unsere Gesellschaft hat für die im Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, für jedes Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten. Weder im Interesse noch auf Veranlassung eines Gesellschafters wurden Maßnahmen zum Nachteil der Gesellschaft durchgeführt oder unterlassen.

Versicherung der gesetzlichen Vertreter

„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Bericht zum 30. Juni 2016 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf, einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft bzw. des Konzerns, so dargestellt wird, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.“

 

Bayreuth, 15. September 2016

Steven De Proost
CEO Vorstand

Koen Boriau
CFO Vorstand

KONZERNZWISCHENABSCHLUSS FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR VOM 1. JANUAR 2016 BIS ZUM 30. JUNI 2016

7C Solarparken AG, Bayreuth

KONZERN-BILANZ*

ZUM 30. JUNI 2016

AKTIVA
in TEUR 30.06.2016 31.12.2015
Langfristige Vermögenswerte
Immaterielle Vermögensgegenstände 734 529
Grundstücke und Gebäude 7.399 6.871
Solarparks 221.893 220.113
Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung 382 300
Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen 1 4
Andere Finanzanlagen 32 31
Sonstige langfristige Vermögenswerte 359 535
Aktive latente Steuern 5.031 4.997
Summe langfristige Vermögenswerte 235.832 233.380
Kurzfristige Vermögenswerte
Vorräte 356 225
Geleistete Anzahlungen 469 23
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 4.299 1.353
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente 27.348 27.336
Sonstige Vermögenswerte 3.027 2.039
Steuererstattungsansprüche 299 391
Summe kurzfristige Vermögenswerte 35.799 31.366
Bilanzsumme 271.630 264.746

* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsichts eines Wirtschaftsprüfers unterzogen

KONZERN-BILANZ*

ZUM 30. JUNI 2016

PASSIVA
in TEUR Anhangangabe 30.06.2016 31.12.2015
Eigenkapital
Gezeichnetes Kapital 10.1 42.359 40.478
Kapitalrücklagen 10.1 11.823 10.066
Gewinnrücklagen 13.757 11.725
Währungsumrechnungsrücklage 10.2.A -12 -17
Sonstiges Ergebnis aus Hedging 10.2.B -108 -64
Sonstiges Ergebnis aus Equity-Methode 0 0
Nicht beherrschenden Anteile 10.2.C 406 114
Summe Eigenkapital 68.226 62.303
Schulden
Langfristige Schulden
Langfristige Finanzverbindlichkeiten 163.862 165.010
Passive latente Steuern 9.877 9.047
Sonstige langfristige Rückstellungen 7.755 7.477
Sonstige langfristige Verbindlichkeiten 305 305
Summe Langfristige Schulden 181.862 181.839
Kurzfristige Schulden
Steuerrückstellungen 95 67
Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten 17.389 16.494
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 1.689 1.679
Sonstige Verbindlichkeiten 2.314 2.364
Summe kurzfristige Schulden 21.606 20.604
Summe Schulden 203.468 202.443
Bilanzsumme 271.630 264.746

* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsichts eines Wirtschaftsprüfers unterzogen

KONZERN-GESAMTERGEBNIS-RECHNUNG*

VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2016

in TEUR Anhangangabe 01.01.2016-
30.06.2016
01.01.2015-
30.06.2015
Umsatzerlöse 8.1 15.243 12.817
Sonstige betriebliche Erträge 8.2 1.531 651
Personalaufwendungen -474 -510
Sonstiger Betriebsaufwendungen -2.942 -2.711
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit (EBITDA) 13.358 10.247
Abschreibungen -7.711 -5.439
Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit (EBIT) 5.647 4.808
Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 649 27
Zinsen und ähnliche Aufwendungen -3.570 -2.988
Ergebnis at Equity-Methode 0 306
Beteiligungs- und Finanzergebnis -2.922 -2.656
Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) 2.726 2.152
Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -628 -645
Periodenergebnis 2.097 1.507
davon Aktionäre der 7C Solarparken AG 2.063 1.491
davon Minderheitenanteile 35 15
Ergebnis je Aktie
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) 9.1 0,05 0,05
Verwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) 9.2 0,05 0,05

* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht eines Wirtschaftsprüfers unterzogen

KONZERN-GESAMTERGEBNIS-RECHNUNG*

VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2016

in TEUR Anhangangabe 01.01.2016-
30.06.2016
01.01.2015-
30.6.2015
Periodenergebnis 2.097 1.507
Posten, die in den Gewinn oder Verlust umgegliedert wurden oder werden können:
Marktwertänderungen der als Hedge accounting designierten Finanzinstrumente 10.2.B -58 20
Währungsumrechnung 10.2.A 5 21
Steuern vom sonstigen Ergebnis 13 -6
Sonstiges Ergebnis nach Steuern -39 36
Konzerngesamtergebnis 2.058 1.542
davon Aktionäre der 7C Solarparken AG 2.023 1.527
davon Minderheitenanteile 35 15
Gesamtergebnis je Aktie
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) 9.1 0,05 0,05
Verwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) 9.2 0,05 0,05

* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht eines Wirtschaftsprüfers unterzogen

KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG*

VOM 1. JANUAR BIS 30. JUNI 2016

in TEUR Anhangangabe 01.01.2016-
30.06.2016
01.01.2015-
30.06.2015
Cashflows aus der betrieblichen Tätigkeit
Gewinn 2.079 1.507
Anpassungen:
– Abschreibungen auf Sachanlagen 7.691 5.433
– Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 19 6
– Korrekturen aufgrund einer Neubewertung PPA ( Badwill ) 6.A -825 -404
– Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen / Erträge -159 33
– Netto-Finanzierungsaufwendungen 2.922 2.962
– Gewinn- oder Verlustanteil an Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden, nach Steuern 0 -304
– Gewinn aus dem Verkauf eines Tochterunternehmens nach Steuern -432 0
– (plus) Steueraufwendungen 628 645
Veränderungen bei:
– Vorräten -131 5
– Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen -3.303 -2.177
– Vorauszahlungen -446 0
– Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen -3.303 -2.177
– Vorauszahlungen -446 0
– Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten -147 1.412
– sonstigen Rückstellungen sowie Vermögenswerten aus und Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer 254 -619
Cash-Zufluss aus der betrieblichen Tätigkeit 8.168 8.497
Gezahlte Zinsen (inkl. Vorfälligkeitsentschädigungen i.H.v. TEUR 1.916 im Jahr 2016) -5.126 -2.063
Gezahlte Ertragsteuern -3 0
Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit 3.039 6.434
Cashflow aus der Investitionstätigkeit
Erhaltene Zinsen 5 36
Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen/Immateriellen Vermögensgegenständen 0 0
Verkauf von Anteilen an mit Equity Methode bilanzierte Unternehmen 0 1.500
Veräußerung eines Tochterunternehmen, abzüglich veräußerter liquider Mittel 6.B 1.606 0
Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erworbener liquider Mittel 6.A -1.706 -2.189
Erwerb von Sachanlagen -3.138 -72
Erwerb von immateriellen Vermögensgegenständen -66 -30
Cashflow aus der Investitionstätigkeit -3.298 -754
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
Einzahlungen aus der Ausgabe von Anteilen 10.1.A 2.070 0
Einzahlungen aus dem Verkauf von eigenen Aktien 0 663
Einzahlungen finanziellen Verbindlichkeiten 32.048 19.725
Einzahlungen aus der Ausübung von Aktienoptionen 10.1.C 1.568 815
Einzahlungen/Auszahlungen aus der Abwicklung von Derivaten 0 -2.832
Transaktionskosten in Bezug auf Kredite und Ausleihungen -118 0
Transaktionskosten in Bezug auf Kapitalerhöhungen -250
Rückzahlung von Krediten / Tilgungen -34.704 -21.413
Auszahlungen für Finanzierungsleasing-Verbindlichkeiten -33 -139
Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit 271 -3.181
Nettoveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalent 12 2.499
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar 27.336 20.438
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30. Juni 27.348 22.937

* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht eines Wirtschaftsprüfers unterzogen

VERÄNDERUNG DES EIGENKAPITALS

in TEUR Gezeichnetes Kapital Kapital-
rücklage
Währungs-
umrechnungs-
rücklage
Sonstige Ergebnis aus Hedging Gewinn-
rücklage
Summe
Stand zum 1. Januar 2016 40.478 10.066 -17 -64 11.725 62.190
Gewinn 2.063 2.063
Sonstiges Ergebnis 5 -44 -39
Gesamtergebnis 0 0 5 -44 2.063 2.023
Transaktionskosten direkt in Equity 0 -250 -250
Ausgabe von Stamaktien 1.000 1.070 2.070
Ausgeübte Optionen 881 687 1.568
Unternehmenszusammenschluss 0
Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen 219 219
Gesamte Transaktionen mit Eigentümern des Unternehmens 1.881 1.757 0 0 -31 3.607
Stand zum 30. Juni 2016 42.359 11.823 -12 -108 13.757 67.820
Stand zum 1. Januar 2015 wie zuvor berichtet 34.038 252 -12 -41 4.034 38.271
Gewinn 1.491 1.491
Sonstiges Ergebnis 21 15 36
Gesamtergebnis 34.038 252 9 -26 5.525 39.798
Transaktionen mit Eigentümern
Einzahlungen und Ausschüttungen
Kapitalherabsetzung durch Einziehung von eigener Aktien -2.300 2.300 0
Kapitalerhöhung durch Optionausübung 463 352 815
Verkauf eigener Aktien 664 664
Stand zum 30. Juni 2015 32.201 604 9 -26 8.489 41.277
in TEUR Nicht beherrschende Anteile Gesamtes Eigenkapital
Stand zum 1. Januar 2016 114 62.305
Gewinn 35 2.097
Sonstiges Ergebnis -39
Gesamtergebnis 35 2.058
Transaktionskosten direkt in Equity -250
Ausgabe von Stamaktien 2.070
Ausgeübte Optionen 1.568
Unternehmenszusammenschluss 788 788
Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen -530 -311
Gesamte Transaktionen mit Eigentümern des Unternehmens 258 3.865
Stand zum 30. Juni 2016 407 68.226
Stand zum 1. Januar 2015 wie zuvor berichtet 94 38.364
Gewinn 15 1.506
Sonstiges Ergebnis 36
Gesamtergebnis 109 39.906
Transaktionen mit Eigentümern
Einzahlungen und Ausschüttungen
Kapitalherabsetzung durch Einziehung von eigener Aktien 0
Kapitalerhöhung durch Optionausübung 815
Verkauf eigener Aktien 664
Stand zum 30. Juni 2015 109 41.386

ANHANG ZUM KONZERNZWISCHENABSCHLUSS FÜR DIE PERIODE VOM 1. JANUAR 2016 BIS ZUM 30. JUNI 2016

7C Solarparken AG, Bayreuth

1. BERICHTENDES UNTERNEHMEN

Die 7C Solarparken AG (das „Unternehmen“ oder „7C Solarparken“) ist ein Unternehmen mit Sitz in Bayreuth, Deutschland. Die Adresse des eingetragenen Sitzes des Unternehmens lautet: An der Feuerwache 15, 95445 Bayreuth. Der Konzernzwischenabschluss des Unternehmens umfasst das Unternehmen und seine Tochterunternehmen (zusammen als der „Konzern“ und einzeln als „Konzernunternehmen“ bezeichnet). Der Konzern investiert in und betreibt Solarkraftwerke mit stetigem Kapitalrückfluss und geringem Risiko vor allem in Deutschland, Belgien und Italien.

Hinsichtlich verwendeter Abkürzungen verweisen wir auf das in Anhangangabe 14 dargestellte Abkürzungsverzeichnis.

2. GRUNDLAGEN DER RECHNUNGSLEGUNG

Der verkürzte und ungeprüfte Konzernzwischenabschluss wurde gemäß §37w Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie in Übereinstimmung mit dem International Standard IAS 34 „Interim Financial Reporting“ (Zwischenberichterstattung) aufgestellt. Er enthält nicht sämtliche Informationen, die nach IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende eines Geschäftsjahres erforderlich sind und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 gelesen werden.

Der Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht wurden weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.

Die Konzern-, Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Konzern-Gesamtergebnisrechnung und die Konzern-Kapitalflussrechnung erhalten Vergleichsangaben zum Vorjahreshalbjahr. Die Konzernbilanz enthält vergleichende Zahlen zum Ende des unmittelbar vorangegangenen Geschäftsjahres.

Der Konzernzwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Die Erläuterungen im An hang des Konzernabschlusses 2015 gelten – insbesondere im Hinblick auf die wesentlichen BIlanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechend.

Er wurde vom Vorstand am 15. September 2016 zur Veröffentlichung genehmigt.

3. FUNKTIONALE UND DARSTELLUNGSWÄHRUNG

Dieser Konzernzwischenabschluss wird in EUR, der funktionalen Währung der 7C SOLARPARKEN AG (Mutterunternehmen) aufgestellt und in Tausend Euro (TEUR) dargestellt, wodurch es zu Rundungsdifferenzen kommen kann.

4. VERWENDUNG VON ERMESSENSENTSCHEIDUNGEN UND SCHÄTZUNGEN

Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses verlangt vom Vorstand Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen, die die Anwendung von Rechnungslegungsmethoden und die ausgewiesenen Beträge der Vermögenswerte, Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen betreffen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.

Schätzungen und zugrunde liegende Annahmen werden laufend überprüft. Überarbeitungen von Schätzungen werden prospektiv erfasst.

5. VERZEICHNIS DER TOCHTERUNTERNEHMEN

Nachstehend sind die wesentlichen Tochterunternehmen des Konzerns aufgeführt.

In den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2015 sind alle Unternehmen einbezogen, bei denen die 7C Solarparken AG die unmittelbare oder mittelbare Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik ausüben kann. Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen, an dem die Kontrolle auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt endkonsolidiert, an dem die Kontrolle endet. Soweit Tochterunternehmen aus Konzernsicht von untergeordneter Bedeutung sind, werden diese nicht konsolidiert.

Nachfolgende Tochterunternehmen werden von der 7C Solarparken AG im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 einbezogen:

BEZEICHNUNG SITZ BETEILIGUNG %
Solarpark Oberhörbach GmbH, Bayreuth Deutschland 100
Solarpark Longuich GmbH, Bayreuth Deutschland 100
Solarpark Heretsried GmbH, Bayreuth Deutschland 100
Solarpark CBG GmbH, Bayreuth Deutschland 100
Solarpark Green GmbH, Bayreuth Deutschland 100
Melkor UG (haftungsbeschränkt), Bayreuth Deutschland 100
Tulkas Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Colexon Italia S.R.L., Imola Italien 100
Colexon IPP GmbH, Bayreuth Deutschland 100
Colexon 1. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
CTG Baal S.R.L., Imola Italien 100
Colexon Solar Invest a/s, Virum Dänemark 100
HTI Import & Handel a/s, Virum Dänemark 100
Colexon Solar Energy ApS, Virum Dänemark 100
Renewagy 1. Solarpark Verwaltungs GmbH, Bayreuth Deutschland 100
Renewagy 2. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Renewagy 3. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Renewagy 5. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Renewagy 11. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Renewagy 21. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Renewagy 22. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
7C Solarparken NV, Mechelen Belgien 100
7C Rooftop Exchange BVBA, Mechelen Belgien 100
Siberië Solar BVBA, Mechelen Belgien 100
Solar4Future Diest NV, Mechelen Belgien 99,9
Solarpark Neudorf GmbH, Kasendorf Deutschland 100
Solarpark Hohenberg GmbH, Marktleugast Deutschland 83
High Yield Solar Investments BV, Hilversum Niederlande 100
Solarpark Pflugdorf GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Verwaltungs Solarpark Pflugdorf GmbH, Bayreuth Deutschland 100
SonnenSolarpark GmbH, Hausen Deutschland 100
Solarparken IPP GmbH, Bayreuth Deutschland 100
Solarpark Taurus GmbH & Co. KG, Maisach Deutschland 100
Erste Solarpark Xanten GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Erste Solarpark Wulfen GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Schauer Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Siebente Solarpark Zerre GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Solarpark Zerre Infrastruktur GbR, Wiesbaden * Deutschland 30
Solarpark Zerre IV GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Sonnendach K19 GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Sonnendach K19 Haftungs GmbH, Bayreuth Deutschland 100
Säugling Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Solarpark Carport Wolnzach GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Solarpark Gemini GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Sphinx Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Erste Solarpark Sandersdorf GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
SPI Sachsen I GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Dritte Solarpark Glauchau GmbH & Co. KG, Bayreuth Deutschland 100
Vardar UG (haftungsbeschränkt), Bayreuth Deutschland 100
Sonnenbatterie Center Franken GmbH Deutschland 100
Kogep drei GmbH Deutschland 100
Kogep drei GmbH & Co Solar Wandersleben KG Deutschland 84,1
Kogep acht GmbH Deutschland 100
Kogep acht GmbH & Co Solar GS KG Deutschland 100
Kogep sechs GmbH Deutschland 100
Kogep sechs GmbH & Co Solar NBE KG Deutschland 100

* Für die Hälfte der Beteiligung durch Solarpark Zerre IV GmbH & Co KG gehalten.

Folgende Gesellschaften wurden infolge ihrer Auflösung nicht mehr durch Vollkonsolidierung in den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 einbezogen:

- Solarpark Clauβnitz GmbH & Co KG, Bayreuth, Deutschland, zum 16. Juni 2016.

Folgende Gesellschaften wurden infolge des Verkaufs der Gesamtbeteiligung innerhalb des Geschäftsjahres nicht mehr durch Vollkonsolidierung in den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 einbezogen:

- Solarpark Sonnenberg GmbH & Co KG, Bayreuth, Deutschland um 15. Januar 2016.

Folgende Gesellschaft wurde ingefolge der Aufstockung der Beteiligung von 19 auf 100% im Geschäftszeitraum nicht länger mit der Equity-Methode sondern durch Vollkonsoliderung in den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2016 einbezogen:

- Sonnenbatterie Center Franken GmbH, Bayreuth, Deutschland.

6. ERWERB VON TOCHTERUNTERNEHMEN

Die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen entspricht der im Anhang zum Konzernabschluss vom 31. Dezember 2015 angegebenen Vorgehensweise.

Die für die Erstkonsolidierung verwendeten Kaufpreisallokationen sind teilweise nur vorläufig, da sich nach Erstellung der Kaufpreisallokation noch Erkenntnisse ergeben können, die zu einer nachträglichen Anpassung innerhalb eines Jahres nach Erwerb führen können.

Die Unternehmenszukäufe im ersten Halbjahr 2016 waren die Sonnenbatterie Center Franken GmbH, Kogep Drei GmbH, Kogep Drei GmbH & Co Wandersleben KG, die Kogep Acht GmbH, die Kogep Acht GmbH & Co GS KG (die letztere zwei gemeinsam ‚Groß-Stieten‘), die Kogep Sechs GmbH, die Kogep Sechs GmbH & Co NBE KG. (die letztere zwei gemeinsam ‚Neubukow‘).

Die gewogenen durchschnittlichen Kapitalkosten nach Steuern, die bei der Bewertung der Solaranlagen angesetzt wurden, liegen für das erste Halbjahr 2016 bei 2,50% unter Berücksichtigung von Zinskosten i.H.v. 2,0%. Die zukünftigen mit diesen Kapitalkosten diskontierten Cashflows wurden durch die Multiplikation der Einspeisevergütung bzw. den geschätzten künftigen Strompreisen sowie der geschätzten Stromproduktion errechnet. Die Produktionsschätzungen erfolgten mit einem Verfahren, in dem externe Gutachten und der historische Ertrag von Anlagen in der gleichen Region einbezogen werden. Dabei wird einer angemessenen Degradation der Solaranlage ebenfalls Rechnung getragen.

6.A ERWERB VON TOCHTERUNTERNEHMEN IM GESCHÄFTSJAHR 2016

Im Geschäftsjahr 2016 fanden die folgenden Erwerbe statt, für die eine Kaufpreisallokation gem. IFRS 3 durchgeführt wurde.

6.1. ERWERB DER SONNENBATTERIE CENTER FRANKEN GMBH

Mit Wirkung zum 18. Januar 2016 erwarb der Konzern die 81 % verbleibende Anteile der Sonnenbatterie Center Franken GmbH. Der Konzern hat im Jahr 2014 die Sonnenbatterie Oberfranken GmbH mitgegründet und hat dabei TEUR 2 investiert. Die Gruppe hielt bereits zum Jahresanfang eine Beteiligung in Höhe von 19 % an diesem Unternehmen, der nach der Equity Methode bilanziert wurde.

in TEUR Buchwert vor Kaufpreisallokation Zeitwert gem. Kaufpreisallokation
Sachanlagen 6 6
Sonst. Vermögenswerte 141 141
Flüssige Mittel 66 66
Finanzverbindlichkeiten - -
Rückstellungen -18 -18
Sonst. Verbindlichkeiten -176 -176
Passive latente Steuern -4 -4
Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen 16 16
Kaufpreis
Zahlungsmittelabfluss 10
Gesamtkaufpreis 10
Badwill
Kaufpreis 10
Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen (81%) 13
Badwill (-) -3
Netto erworbene gezahlte Mittel (-) -56

Nach dem Berichtszeitraum wurde 81% der Beteiligung an der Sonnenbatterie Center Franken GmbH erneut veräußert.

6.2. ERWERB DER KOGEP DREI GMBH

Mit Wirkung zum 12. Mai 2016 wurden 100 % der Anteile der Kogep drei GmbH erworben.

in TEUR Buchwert vor
Kaufpreisallokation
Zeitwert gem.
Kaufpreisallokation
Sachanlagen 0 237
Sonst. Vermögenswerte 83 83
Flüssige Mittel 3 3
Finanzverbindlichkeiten 0 0
Rückstellungen -1 -1
Sonst. Verbindlichkeiten -79 -79
Passive latente Steuern -0 -7
Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen 6 237
Kaufpreis
Zahlungsmittelabfluss 25
Gesamtkaufpreis 25
Badwill
Kaufpreis 25
Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen 237
Badwill (-) -212
Netto gezahlte Flüssige Mittel (-) -22

Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurden im Jahr 2016 keine Umsatzerlöse und ein EBITDA in Höhe von minus TEUR 2 aus dem erworbenen Unternehmen generiert.

Aus der Kaufpreisallokation resultiert ein identifizierbares erworbenes Nettovermögen von insgesamt TEUR 237 dem ein gezahlter Gesamtkaufpreis i.H.v. TEUR 25 gegenübersteht. Der sich als Saldogröße ergebende negative Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 212 wurde erfolgswirksam vereinnahmt.

6.3. ERWERB DER KOGEP DREI GMBH & CO SOLAR WANDERSLEBEN KG

Mit Wirkung zum 12. Mai 2016 erwarb der Konzern 54,15 % der Kommanditanteile der Kogep Drei GmbH & Co Solar Wandersleben KG.

Portrait der Anlage

Im Dezember 2007 wurde eine Dachanlage über 1.423 MWp in Landkreis Gotha, Thuringen, Deutschland in Betrieb genommen. Es wurden beim Bau First Solar Module sowie Wechselrichter von SMA verwendet. Die Anlage erhält eine Einspeisevergütung von EUR 482/MWh. Der Park leistete 859 kWh/kWp vom Mai 2015 bis April 2016 vor dem Unternehmenszusammenschluss.

in TEUR Buchwert vor
Kaufpreisallokation
Zeitwert gem.
Kaufpreisallokation
Sachanlagen 3.344 4.322
Sonst. Vermögenswerte 102 102
Flüssige Mittel 334 334
Finanzverbindlichkeiten -2.608 -2.734
Rückstellungen -43 -72
Sonst. Verbindlichkeiten -67 -67
Passive latente Steuern 0 -167
Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen 1.062 1.718
Kaufpreis
Zahlungsmittelabfluss 630
Nicht beherrschenden Anteile 788
Gesamtkaufpreis 1.418
Badwill
Kaufpreis 1.418
Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen 1.718
Badwill (-) -300
Netto erworbene gezahlte Mittel (-) -296

Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurden im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 170 und ein EBITDA in Höhe von TEUR 145 aus dem erworbenen Unternehmen generiert. In einem 12 Monate umfassenden Jahr wird die Anlage bei gewöhnlichen Witterungsverhältnissen (vor Optimierung) ein EBITDA von TEUR 455 erzielen.

Aus der Kaufpreisallokation ergibt sich ein identifizierbares erworbenes Nettovermögen von insgesamt TEUR 1.718, für das ein Gesamtkaufpreis i.H.v. TEUR 1.418 bezahlt wurde; der sich hieraus ergebende negative Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 300 wurde im Jahr 2016 erfolgswirksam vereinnahmt.

Im Laufe des Monat Mai 2016 hat der Konzern weitere 29,94% der Kommanditanteile der Kogep Drei GmbH & Co Solar Wandersleben KG erworben. Dafür hat der Konzern weitere TEUR 311 bezahlt.

Am 30. Juni 2016 hält die Gruppe somit insgesamt 84,1% der Anteile an der Kogep Drei GmbH & Co Solar Wandersleben KG.

6.4. ERWERB „GROß-STIETEN“

Mit Wirkung zum 25. Mai 2016 wurden 100% der Geschäftsanteile der Kogep Acht GmbH sowie 100% der Kommanditanteile der Kogep Acht GmbH & Co Solar GS KG erworben.

Portrait der Anlage

Die Anlage hat ihren Standort in Groβ-Stieten, etwa 10km südlich von Wismar (Mecklenburg-Vorpommern) und hat eine Größe von 1,4 MWp. Die Aufdachanlage ging im Dezember 2008 vollständig ans Netz. Es wurden beim Bau First Solar Module sowie Wechselrichter von SMA verwendet. Die Anlage erhält eine Einspeisevergütung von EUR 460/MWh. Der Park leistete 836 kWh/kWp in den letzten 12 Monaten vor dem Unternehmenszusammenschluss.

in TEUR Buchwert vor
Kaufpreisallokation
Zeitwert gem.
Kaufpreisallokation
Sachanlagen 3.573 44.728
Sonst. Vermögenswerte 205 112
Flüssige Mittel 398 398
Finanzverbindlichkeiten -3.256 -3.477
Rückstellungen -43 -77
Sonst. Verbindlichkeiten -76 -73
Passive latente Steuern -0 -110
Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen 801 1.501
Kaufpreis
Zahlungsmittelabfluss 1.325
Gesamtkaufpreis 1.325
Badwill
Kaufpreis 1.325
Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen 1.501
Badwill (-) -176
Netto gezahlte Flüssige Mittel (-) -927

Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurden im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 178 und ein EBITDA in Höhe von TEUR 171 aus dem erworbenen Unternehmen generiert. In einem 12 Monate umfassenden Jahr wird die Anlage bei gewöhnlichen Witterungsverhältnissen (vor Optimierung) ein EBITDA von TEUR 514 erzielen.

Der Wert des neubewerteten Eigenkapitals (PPA) betrug zum Erstkonsolidierungszeitpunkt TEUR 1.501. Die Gegenleistung für die erworbenen Anteile betrug TEUR 1.325.

Aus der Kaufpreisallokation resultiert ein identifizierbares erworbenes Nettovermögen von insgesamt TEUR 1.501 dem ein gezahlter Gesamtkaufpreis i.H.v. TEUR 1.325 gegenübersteht. Der sich als Saldogröße ergebende negative Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 176 wurde erfolgswirksam vereinnahmt.

6.5. ERWERB „NEUBUKOW“

Mit Wirkung zum 29. Juni 2016 erwarb der Konzern 100% der Geschäftsanteil der Kogep Sechs GmbH sowie 100% der Kommanditanteile der Kogep Sechs GmbH & Co Solar NBE KG.

Portrait der Anlage

Im Dezember 2008 wurde eine Dachanlage über 0,857 MWp in Neubukow, Deutschland in Betrieb genommen. Es wurden beim Bau First Solar Module sowie Wechselrichter von SMA verwendet. Die Anlage erhält eine Einspeisevergütung von EUR 461/MWh.

Der Park leistete 868 kWh/kWp in den letzten 12 Monaten.

In TEUR Buchwert vor
Kaufpreisallokation
Zeitwert gem.
Kaufpreisallokation
Sachanlagen 2.201 2.813
Sonst. Vermögenswerte 167 113
Flüssige Mittel 293 293
Finanzverbindlichkeiten -1.946 -2.089
Rückstellungen -21 -43
Sonst. Verbindlichkeiten -42 -42
Passive latente Steuern 0 -101
Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen 652 944
Kaufpreis
Zahlungsmittelabfluss 810
Gesamtkaufpreis 810
Badwill
Kaufpreis 810
Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen 944
Badwill (-) -134
Netto erworbene gezahlte Mittel (-) -517

Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurden im Berichtszeitraum Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 51 und ein EBITDA in Höhe von TEUR 46 aus dem erworbenen Unternehmen generiert. In einem 12 Monate umfassenden Jahr wird die Anlage bei gewöhnlichen Witterungsverhältnissen (vor Optimierung) ein EBITDA von TEUR 300 erzielen.

Aus der Kaufpreisallokation ergibt sich ein identifizierbares erworbenes Nettovermögen von insgesamt TEUR 944, für das ein Gesamtkaufpreis i.H.v. TEUR 810 bezahlt wurde. Der sich hieraus ergebende negative Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 134 wurde im Jahr 2016 erfolgswirksam vereinnahmt.

6.B VERÄUßERUNG VON TOCHTERUNTERNEHMEN

VERÄUßERUNG DER SOLARPARK SONNENBERG GMBH & CO KG

Mit Wirkung zum 15. Januar 2016 wurden sämtliche Anteile an der Solarpark Sonnenberg GmbH & Co KG veräußert und die Gesellschaft somit endkonsolidiert.

Die Gesellschaft Solarpark Sonnenberg GmbH & Co KG betreibt eine Solaranlage mit einer Leistung von 3.124 kWp auf einer Freifläche in Blumenthal, Deutschland. Der Solarpark wurde in zwei Schritten in Betrieb genommen. Ein Teil mit der Nennleistung von 2.522,52 kWp wurde zum 30. Juni 2012 in Betrieb genommen, der andere Teil mit einer Nennleistung von 630,96 kWp wurde zum 30. April 2013 in Betrieb genommen.

Solarpark Sonnenberg GmbH & Co KG Buchwert zum Zeitpunkt des Verkaufs
in TEUR
Immaterielle Vermögenswerte 191
Sachanlagen 4.796
Sonst. Vermögenswerte 46
Flüssige Mittel 394
Finanzverbindlichkeiten -3.404
Rückstellungen -168
Sonst. Verbindlichkeiten -133
Passive latente Steuern -154
Gesamtes identifizierbares veräußertes Nettovermögen 1.568
Verkaufpreis
Zahlungsmittelzufluss 2.000
Endkonsolidierungsergebnis 432
Netto erhaltene flüssige Mittel (+) 1.606

Für die Anteile und den Dienstleistungsvertrag konnte ein Verkaufspreis i.H.v. TEUR 2.000 erzielt und vereinnahmt werden. Bei einem identifizierten veräußerten Nettovermögen von TEUR 1.568 beträgt das Entkonsolidierungsergebnis TEUR 432, zum Stichtag sind netto TEUR 1.606 flüssige Mittel in den Konzern eingeflossen.

7. GESCHÄFTSSEGMENTE

Das Unternehmen ist fokussiert auf den Verkauf von Strom, den es mit eigenen Solaranlagen produziert, sodass es 95,2 % der Umsatzerlöse im ersten Halbjahr aus diesem Geschäft erzielt (i.VJ.: 98 %). Daneben gibt es einige Aktivitäten von untergeordneter Bedeutung (5% im Geschäftsjahr, 2% im Vorjahr). Diese Nebenaktivitäten beziehen sich auf Verkauf von Batterien und Kleinanlagen (2,8%, i.VJ. 0%)), externe Dienstleistungsverträge für technische und kaufmännische Services für Solaranlagen im In - und Ausland (1,4% i.VJ 1,6%) sowie aus Mieteinnahmen von Dritten im PV-Estate (0,6% i.VJ. 0,2%).

Der Konzern ist vor allem in Deutschland tätig, weswegen im Jahr 2016 94,8% des Umsatzes in Deutschland erzielt wurden (i.VJ.: 92,7%). Die restlichen Umsatzerlöse erwirtschaftete der Konzern mit 3,7% in Belgien (i.VJ.: 3,2%), mit 0,0% in Frankreich (i.VJ.: 2,1%) sowie mit 1,5% in Italien (i.VJ.: 2,1%).

Demzufolge konnten im Konzern keine getrennten Geschäftssegmente erkannt werden.

8. UMSATZERLÖSE UND SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

8.1. UMSATZERLÖSE

in TEUR 2016/H1 2015/H1
Verkaufter Strom 14.509 12.559
Erlöse aus Dienstleistungen 220 201
Mieteinnahmen 85 27
Sonstige 429 31
Gesamt 15.243 12.817

Die Hauptaktivität des Konzerns besteht in der Produktion und dem Verkauf von Strom aus Solaranlagen. Übrige Umsätze stammen aus Mieteinnahmen sowie Dienstleistungen, die der Konzern für Dritte erbringt. Die Mieteinnahmen betreffen die Einkünfte aus dem sog. PV Estate Portfolio. Die Dienstleistungen sind technischer und kaufmännischer Art und betreffen vor allem Fernüberwachung, Reparatur und Wartung von Solaranlagen sowie deren Betriebsführung. In den sonstigen Umsatzerlösen sind den Verkauf von Kleinanlagen und Sonnenbatterien an Privatpersonen enthalten.

8.2. SONSTIGE BETRIEBLICHE ERTRÄGE

Es handelt sich bei den sonstigen betrieblichen Erträgen im ersten Halbjahr 2016 sowie im Vorjahr im Wesentlichen um die negativen Unterschiedsbeträge (Badwill) aus der Kaufpreisallokationen i.H.v TEUR 825 (i.VJ.: TEUR 404). Der Entkonsolidierungsgewinn bezog sich auf den Verkauf der Solarpark Sonnenberg GmbH & Co KG (TEUR 432).

in TEUR 2016/H1 2015/H1
Schadenersatz 27 19
Badwill/PPA 825 404
Verkauf Anlagevermögen - 38
Entkonsolidierungsgewinn 432 -
Auflösung Rückstellungen 97 132
Sonstige Erträge 149 58
Gesamt 1.530 651

9. (GESAMT-) ERGEBNIS JE AKTIE

9.1. UNVERWÄSSERTES (GESAMT-) ERGEBNIS JE AKTIE

Die Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie und des unverwässerten Gesamtergebnisses je Aktie basieren auf dem den Stammaktionären zurechenbaren Gewinn und einem gewichteten Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Stammaktien, wie im Folgenden dargestellt.

A. Zurechnung des Gewinns auf Stammaktionäre (unverwässert)

in TEUR 2016/H1 2015/H1
Gewinn (Verlust), den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbar 2.063 1.507
Gewinn (Verlust), den Inhabern der Stammaktien zurechenbar 2.063 1.507

B. Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien (unverwässert)

In Tausend Aktien 2016/H1 2015/H1
Ausgegebene Stammaktien zum 1. Januar 40.478 100 % 34.038 100 %
Auswirkung der Einziehung der eigenen Aktien 0 -1.917 83%
Auswirkung des Verkaufs der eigenen Aktien 0 307 75%
Auswirkung einer Privatplatzierung 1.000 83 % 0 0%
Auswirkung der ausgeübten Aktienoptionen 881 92% 232 50%
Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien zum 30. Juni 42.124 32.660
in EUR 2016/H1 2015/H1
Ergebnis pro Aktie
Unverwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) 0,05 0,05

9.2. VERWÄSSERTES (GESAMT-) ERGEBNIS JE AKTIE

Die Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie und des verwässerten Gesamtergebnisses je Aktie basieren auf dem den Stammaktionären zurechenbaren Gewinn und einem gewichteten Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Stammaktien nach Bereinigung um alle Verwässerungseffekte potenzieller Stammaktien, wie im Folgenden dargestellt:

A. Zurechnung des Gewinns auf Stammaktionäre (verwässert)

in TEUR 2016/H1 2015/H1
Gewinn (Verlust), den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbar 2.063 1.542
Gewinn (Verlust), den Inhabern der Stammaktien zurechenbar 2.063 1.542

B. Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien (verwässert)

In Tausend Aktien 2016/H1 2015/H1
Ausgegebene Stammaktien zum 1. Januar 40.478 100% 34.038 100%
Auswirkung der Einziehung der eigenen Aktien 0 0% -1.917 83%
Auswirkung des Verkaufs der eigenen Aktien 0 0% 307 75%
Auswirkung einer Privatplatzierung 1.000 83% 232 50%
Auswirkung der ausgeübten Aktienoptionen 881 92% 0 0%
Auswirkung Ausübung aller in-the-money Optionen 264 100% 0 0%
Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien zum 30. Juni 42.388 32.660
in EUR 2016/H1 2015/H1
Ergebnis pro Aktie
Verwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) 0,05 0,05

9.3. OPTIONEN UND BEDINGTES KAPITAL

Die ordentliche Hauptversammlung der 7C Solarparken AG hat am 17. April 2014 durch Beschluss das bedingte Kapital um bis zu EUR 4.436.139,00 durch Ausgabe von bis zu 4.436.139 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien erhöht.

Das bedingte Kapital wurde durch die Hauptversammlung zur Bedienung der 4.436.139 Optionen geschaffen, die durch die Ausgabe der Optionsschuldverschreibung in August 2014 entstanden sind. Die Optionen haben eine Laufzeit bis 2016, versehen mit schrittweise steigenden Ausübungspreis en. Im Geschäftsjahr 2014 war eine Ausübung zu EUR 1,56 je Aktie möglich, für das Geschäftsjahr 2015 betrug der Ausübungspreis EUR 1,76 und im Jahr 2016 kann bis zum 4. Quartal eine Ausübung zu EUR 1,98 je Aktie erklärt werden.

In der Periode vom September 2014 bis zum 30. Juni 2016 wurden aus den bedingten Kapital bereits 4.172.094 Aktien emittiert, sodass nur noch maximal 264.045 vergeben werden können.

Bei der obenstehenden Berechnung des gewässerten gewichteten Durchschnitts der Stammaktien zum 30. Juni 2016 wurde das bedingte Kapital am 30. Juni 2016 i.H.v. EUR 264.045 berücksichtigt, da sich der durchschnittliche Marktwert der Aktien des Unternehmens während des Berichtzeitraums oberhalb des Ausübungspreises von EUR 1,98 je Aktie befand.

9.4. EIGENE AKTIEN

Die außerordentliche Hauptversammlung am 12. Dezember 2014 hat beschlossen, 2.300.037 eigene Aktien durch Kapitalherabsetzung einzuziehen. Diese Herabsetzung wurde im Januar 2015 durchgeführt. Der Restbetrag der eigenen Aktien wurde am 12. Februar 2015 durch den Konzern veräußert. Zum Stichtag des Berichtszeitraums hält die 7C Solarparken AG keine eigenen Aktien mehr.

10. EIGENKAPITAL

Für eine Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf die Eigenkapitalveränderungstabelle verwiesen. Im Folgenden wird die Entwicklung des Eigenkapitals der 7C Solarparken beschrieben.

10.1. GEZEICHNETES KAPITAL UND KAPITALRÜCKLAGE

A. Ausgabe von Stammaktien

Im Januar 2016 wurden 803.018 neue Stückaktien im Rahmen des Ausübungszeitraums der Optionen bis zum 31. Dezember 2015, bei einem Ausgabepreis von EUR 1,76 je Aktie, emittiert. Die 803.018 Aktien, die infolge der Ausübung im Rahmen des Ausübungszeitraums bis zum 31. Dezember 2015 ausgegeben wurden, wurden erst am 4. Januar 2016 in den Depots der Aktionäre verbucht, sodass sie zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2015 noch nicht ins Eigenkapital einbezogen wurden. Ein Betrag i.H.v. EUR 803.018,00 floss in das gezeichnete Kapital ein, der Differenzbetrag i.H.v. EUR 610.293,68 wurde in die Kapitalrücklage überführt.

Im Januar 2016 wurde eine Barkapitalerhöhung durch Privatplatzierung durchgeführt. Insgesamt wurden 1.000.000 neue Aktien zu einem Preis von EUR 2,07 je Aktie platziert. Ein Betrag i.H.v. EUR 1.000.000,00 floss in das gezeichnete Kapital ein, der Differenzbetrag i.H.v. EUR 1.070.000,00 wurde in die Kapitalrücklage überführt.

Im April 2016 wurden 78.274 neue Stückaktien im Rahmen des Ausübungszeitraums der Optionen bis zum 31. März 2016, bei einem Ausgabepreis von EUR 1,98 je Aktie, emittiert. Ein Betrag i.H.v. EUR 78.274,00 floss in das gezeichnete Kapital ein, der Differenzbetrag i.H.v. EUR 76.708,52 wurde in die Kapitalrücklage überführt.

B. Entwicklung der Anzahl der im Umlauf befindlichen Anteile

# Tsd. Aktien
Im Umlauf befindliche Aktien zum 1. Januar 2016 40.478
Ausgabe von Stammaktien im Jahr 2016 1.881
Im Umlauf befindliche Aktien zum 30. Juni 2016 42.359
davon eigene Aktien gehalten vom Konzern 0

C. Bedingtes Kapital und Optionen (2014)

Die ordentliche Hauptversammlung vom 17. April 2014 hat die Schaffung eines neuen bedingten Kapitals (Bedingtes Kapital 2014) unter Aufhebung des bisherigen bedingten Kapitals 2005 beschlossen. Das Grundkapital ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 17. April 2014 um bis zu EUR 4.436.139,00 durch Ausgabe von bis zu 4.436.139 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht worden (Bedingtes Kapital 2014). Das bedingte Kapital wurde zur Bedienung der ausgeübten Optionen aus der Optionsschuldverschreibung geschaffen. Bis zum 30. Juni 2016 wurden 4.172.094 Optionen ausgeübt, sodass am 30. Juni 2016 noch ein bedingtes Kapital i.H.v. 264.045 Aktien verblieb.

D. Genehmigtes Kapital

Die ordentliche Hauptversammlung vom 15. Juli 2015 hat den Vorstand der 7C Solarparken AG ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 14. Juli 2020 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um insgesamt bis zu EUR 16.100.850,00 durch Ausgabe von bis zu 16.100.850 neuen, au f den Inhaber lautenden Stückaktien einmalig oder mehrmals gegen Bar- und / oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2015). Des Weiteren ist der Vorstand hierbei ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ganz oder teilweise auszuschließen. Der Beschluss wurde am 20. August 2015 ins Handelsregister eingetragen.

10.2. ART UND ZWECK DER RÜCKLAGEN

A. Währungsumrechnungsrücklage

Die Währungsumrechnungsrücklage umfasst alle Fremdwährungsdifferenzen aufgrund der Umrechnung von Abschlüssen von ausländischen Geschäftsbetrieben. Die Entwicklung dieses Kontos wird in der unterstehenden Tabelle dargestellt.

in TEUR
Währungsumrechnungsrücklage zum 1. Januar 2015 12
Sonstiges Ergebnis aus Währungsumrechnung im Jahr 2015 -5
Währungsumrechnungsrücklage zum 31. Dezember 2015 -17
Sonstiges Ergebnis aus Währungsumrechnung im Jahr 2016 5
Währungsumrechnungsrücklage zum 30. Juni 2016 -12

B. Sonstiges Ergebnis aus Hedging

Die Rücklage aus Sicherungsgeschäften umfasst die kumulierten Nettoveränderungen des beizulegenden Zeitwertes der zur Absicherung von Zahlungsströmen verwendeten Sicherungsinstrumente bis zur späteren Erfassung der abgesicherten Zahlungsströme sonstigten Ergebnis.

in TEUR
Sonstiges Ergebnis aus Hedging zum 1. Januar 2015 -41
Marktwertveränderungen der als Hedge accounting designierten Finanzinstrumente im Jahr 2015 -1
Im sonstigen Ergebnis erfasste Steuer auf Marktwertänderungen der als Hedge accounting designierten Finanzinstrumente im Jahr 2014 0
Änderungen des sonstigen Ergebnisses durch Ablösung der als Hedge accounting designierten Finanzintrumente im Jahr 2015 -22
Sonstiges Ergebnis aus Hedging zum 31. Dezember 2015 -64
Marktwertveränderungen der als Hedge accounting designierten Finanzinstrumente im Jahr 2016 -44
Sonstiges Ergebnis aus Hedging zum 30. Juni 2016 -108

C. Nicht beherrschende Anteile

Am Anfang des Berichtszeitraumes bestanden die nicht beherrschende Anteile fast ausschließlich aus den 17% des Solarpark Hohenberg GmbH, die nicht durch den Konzern gehalten werden.

in TEUR
Nicht beherrschende Anteile zum 1. Januar 2015 94
Gewinn der nicht beherrschenden Anteile im Geschäftsjahr 2015 41
Dividenden für beherrschende Anteile im Geschäftsjahr 2015 -20
Nicht beherrschende Anteile zum 31. Dezember 2015 114
Gewinn der nicht beherrschende Anteile im ersten Halbjahr 2016 35
Zunahme der nicht beherrschenden Anteile durch Unternehmenserwerb zum 12. Mai 2016 (Kogep Drei GmbH & Co Wandersleben KG- 45,85%) 788
Erwerb nicht beherrschender Anteile nach dem 12. Mai 2016 inkl. dem Ergebnis bis zum Erwerb i.H.v. 16 TEUR (Kogep Drei GmbH & Co Wandersleben KG- 29,94%) -530
Nicht beherrschende Anteile zum 30. Juni 2016 406

Am 12. Mai 2016 hat der Konzern 54,15% der Kogep Drei GmbH & Co Wandersleben KG erworben, sodass die nicht beherrschende Anteile mit TEUR 788 zunahmen.

Restliche 29,94% hat der Konzern zu einem Preis i.H.v. TEUR 311 erworben, wodurch einen Betrag i.H.v. TEUR 219 ergebnisunwirksam in die Gewinnrücklagen umgewandelt wurden.

11. EVENTUALVERBINDLICHKEITEN

Zum Ende des Berichtszeitraums besteht aus möglichen Rückkaufverpflichtungen einer Solaranlage innerhalb eines Zeitraums von ca. 15 Jahren eine außerbilanzielle Eventualverbindlichkeit. Der Barwert der maximal möglichen Eventualverpflichtung beträgt zum Bilanzstichtag TEUR 275.

12. NAHESTEHENDE UNTERNEHMEN UND PERSONEN

12.1. GESCHÄFTSVORFÄLLE MIT MITGLIEDERN DES MANAGEMENTS IN SCHLÜSSELPOSITIONEN

A. GESCHÄFTSVORFÄLLE MIT MITGLIEDERN DES MANAGEMENTS IN SCHLÜSSELPOSITIONEN

Vorstandsmitglieder des Unternehmens verfügen über 7,37% der Stimmrechtsanteile des Unternehmens.

Der zusammengefasste Wert der Geschäftsvorfälle und der ausstehenden Salden im Zusammenhang mit Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen und Unternehmen über die sie die Beherrschung oder maßgeblichen Einflüsse haben waren wie folgt:

in TEUR Werte der Geschäftsvorfälle Salden ausstehend zum
Geschäftsvorfall 2016/H1 2015/H1 30. Juni 2016 30. Juni 2015
Fremdleistung (*) 23 25 5 4

(*) Der Vorstand stellt dem Konzern mittelbar über eine Gesellschaft eine Mitarbeiterin zur Verfügung. Diese Transaktion wurde als Fremdleistung in den betrieblichen Aufwendungen erfasst und hier separat dargestellt. Die Überlassung von Mitarbeitern wird zu Marktwerten abgegolten.

B. GESCHÄFTSVORFÄLLE MIT MITGLIEDERN DES AUFSICHTSRATS

Der zusammengefasste Wert der Geschäftsvorfälle und der ausstehenden Salden im Zusammenhang mit Mitgliedern des Aufsichtsrat und Unternehmen über die sie die Beherrschung oder maßgeblichen Einflüsse haben waren wie folgt:

in TEUR Werte der Geschäftsvorfälle Salden ausstehend zum
Geschäftsvorfall 2016/H1 2015/H1 30. Juni 2016 30. Juni 2015
Beratung (*) 0 14 0 14

(*) Bei der Beratung handelte es sich im Vorjahr um Mitarbeit eines Aufsichtsrats bei einem Unternehmenserwerb im Geschäftsjahr.

13. EREIGNISSE NACH DEM ABSCHLUSSSTICHTAG

SCHAFFUNG DES GENEHMIGTEN KAPITALS 2016

Die ordentliche Hauptversammlung vom 15. Juli 2016 hat den Vorstand der 7C Solarparken AG ermächtigt, unter Aufhebung des bisherigen genehmigten Kapitals 2015, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 14. Juli 2021 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um insgesamt bis zu EUR 21.179.504,00 durch Ausgabe von bis zu 21.179.504 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien einmalig oder mehrmals gegen Bar- und / oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Des Weiteren ist der Vorstand hierbei ermächtigt, mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ganz oder teilweise auszuschließen. Der Beschluss wurde am 21. Juli 2016 ins Handelsregister eingetragen.

SCHAFFUNG DES BEDINGTEN KAPITALS 2016

Die ordentliche Hauptversammlung vom 15. Juli 2016 hat den Vorstand der 7C Solarparken AG ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 14. Juli 2021 einmalig oder mehrfach Wandel- und/oder Optionsschuldverschreibungen oder Genussrechte mit oder ohne Wandlungs- oder Bezugsrechten im Gesamtnennbetrag von bis zu EUR 60.000.000,00 zu vergeben. Den Inhabern der im vorhergehenden Satz genannten Schuldverschreibungen können Wandlungs- oder Bezugsrechte auf bis zu 20.000.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien der Gesellschaft mit einem anteiligen Betrag am Grundkapital in Höhe von insgesamt bis zu EUR 20.000.000,00 gewährt werden. Die Wandlungs- und Bezugsrechte können aus einem in dieser oder künftigen Hauptversammlungen zu beschließenden bedingten Kapital, aus bestehendem oder künftigem genehmigten Kapital und/oder aus Barkapitalerhöhung und/oder aus bestehenden Aktien bedient werden und/oder einen Barausgleich anstelle der Lieferung von Aktien vorsehen.

OPTIONSAUSÜBUNG IM ZEITRAUM BIS 30. JUNI 2016

Im Ausübungszeitraums bis zum 30. Juni 2016 haben Inhaber der im August 2014 begebenen Optionsschuldverschreibung der 7C Solarparken AG die Ausübung von 2.715 Inhaber-Optionsscheinen erklärt. Entsprechend wurden 2.715 neue 7C Solarparken AG Aktien zu EUR 1,98 je Aktie bzw. einem Gegenwert von EUR 5.375,70 gezeichnet. Die neuen Aktien wurden im Juli 2016 ausgegeben.

14. ABKÜRZUNGEN- UND BEGRIFFSVERZEICHNIS

Atmender Deckel Zubau neuer Anlagen zur Stromerzeugung aus solarer Strahlungsenergie, der die Degressionsrate bei Einspeisevergütungen beeinflusst.
AktG Aktiengesetz
B&W Betrieb und Wartung auch Operation & Maintenance (O&M) genannt
COLEXON Der börsenotierte Konzern oder die Gesellschaft bevor sie am 9. September 2014 übernommen wurde.
Direktvermarktung Stromverkauf auf der EEX-Börse
EEG Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz - EEG 2014)
Einspeisevergütung Die Vergütung der für ins Netz eingespeiste Strom bezahlt wird
EPC Steht für Engineering, Procurement and Construction und betrifft den Vertragsgegenstand eines Kauf- oder Werkvertrages, der Design, Komponentenbeschaffung und den Bau einer PV-Anlage zum Vertragsgegenstand hat.
GW Gigawatt
GWp Gigawatt Peak
HGB Handelsgesetzbuch
IFRS International Financial Reporting Standards
MWp Megawatt Peak
PV-Anlage Photovoltaik-Anlage
PV Estate Erwerb von Immobilienobjekten, die (teilweise) für die Erzeugung von Solarstrom genutzt werden.
kWp Kilowatt Peak

 

Bayreuth, 15. September 2016

Steven De Proost
CEO Vorstand

Koen Boriau
CFO Vorstand

HERAUSGEBER

7C SOLARPARKEN AG

An der Feuerwache 15 | 95445 Bayreuth | www.solarparken.com

REDAKTION

7C SOLARPARKEN AG

An der Feuerwache 15 | 95445 Bayreuth | www.solarparken.com

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DISCLAIMER

Der vorliegende Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf der Überzeugung des Vorstandes der 7C Solarparken AG beruhen und dessen aktuelle Annahmen und Schätzungen widerspiegeln. Diese zukunfts-bezogenen Aussagen sind Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Viele derzeit nicht vorhersehbare Fakten könnten bewirken, dass die tatsächlichen Leistungen und Ergebnisse der 7C Solarparken AG anders ausfallen. Unter anderem können das sein: die Nichtakzeptanz neu eingeführter Produkte oder Dienstleistungen, Veränderungen der allgemeinen Wirtschafts- und Geschäftssituation, das Verfehlen von Effizienz- oder Kostenreduzierungszielen oder Änderungen der Geschäftsstrategie. Der Vorstand ist der festen Überzeugung, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen stichhaltig und realistisch sind. Sollten jedoch vorgenannte oder andere unvorhergesehene Risiken eintreten, kann die 7C Solarparken AG nicht dafür garantieren, dass die geäußerten Erwartungen sich als richtig erweisen.