![]() 7C SOLARPARKEN AGBayreuthHalbjahresbericht 2017BERICHT DES VORSTANDSSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionären Das erste Halbjahr verlief für die 7C Solarparken AG sehr ereignisreich. Das Solaranlagenportfolio wurde auf rund 107 MWp (2016H1: 89 MWp) ausgebaut. Der Umsatz stieg um 19 % auf EUR 18,1 Mio. (2016H1: EUR 15,2 Mio.) an. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) wuchs um 25 % zum Halbjahr auf EUR 16,8 Mio. im Vergleich zu EUR 13,4 Mio. im Vorjahr. Aufgrund der unterdurchschnittlichen Sonneneinstrahlung im ersten Halbjahr 2016, hat das EBITDA im ersten Halbjahr 2017 deutlich rasanter zugenommen, als das Kapazitätswachstum. Der Cashflow je Aktie stieg schließlich von 0,23 pro Aktie auf 0,28 je Aktie. Die Nettoverschuldung ist, trotz wesentlichem Ausbau des Solarportfolios im ersten Halbjahr 2017, von EUR 156,7 Mio. am Vorjahresende auf EUR 150,5 Mio. am Bilanzstichtag gesunken. Dies unterstreicht, dass die operative Ertragskraft des Unternehmens nachhaltig steigt und eine reale Wertschöpfung für die Aktionäre, unabhängig von etwaigen Bewertungsergebnissen, stattfindet. Die Schwerpunkte der Tätigkeit im ersten Halbjahr 2017 lagen auf der Finanzierungsseite. Zur Finanzierung unserer Wachstumsstrategie bis zu 115 MWp führten wir im ersten Halbjahr zwei Kapitalerhöhungen von insgesamt EUR 5,2 Mio. durch. Des Weiteren haben wir im Rahmen der Neustrukturierung der Projektfinanzierungen, die Zinskonditionen der Anlage Moorenweis von bislang 5,4 % auf einen Festzinssatz von 1,8 % verbessert. Die jährlichen Zinseinsparungen belaufen sich im ersten vollen Jahr auf EUR 0,4 Mio. Die Gesellschaft ist auf einem guten Weg, die für das Gesamtjahr ausgegebenen Ziele
zu erreichen. Wir freuen uns, wenn sie uns weiterhin auf unserem Wachstumskurs begleiten. Bayreuth, 27. September 2017 Steven De Proost, CEO KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT FÜR DIE PERIODE
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| PV Anlagen 7C Solarparken zum 30. Juni 2017 | |||
| ANLAGE | LAND | TYP | kWp |
| Moorenweis | Deutschland | Freifläche | 5.938 |
| Sandersdorf | Deutschland | Freifläche | 5.122 |
| Thierhaupten | Deutschland | Freifläche | 4.996 |
| Immler Portfolio | Deutschland | Dachanlage | 4.543 |
| Pflugdorf | Deutschland | Freifläche | 4.400 |
| Großfurra | Deutschland | Freifläche | 4.081 |
| Grube Warndt | Deutschland | Freifläche | 3.811 |
| Schönebeck | Deutschland | Freifläche | 3.496 |
| Longuich | Deutschland | Freifläche | 3.162 |
| Hohenberg | Deutschland | Freifläche | 2.798 |
| Opel | Deutschland | Dachanlage | 2.558 |
| Ramstein | Deutschland | Dachanlage | 2.543 |
| Kettershausen | Deutschland | Freifläche | 2.382 |
| Kissing | Deutschland | Freifläche | 2.376 |
| Nobitz | Deutschland | Freifläche | 2.091 |
| Hausen | Deutschland | Freifläche | 2.085 |
| Fahrenholz | Deutschland | Freifläche | 2.005 |
| Heretsried | Deutschland | Freifläche | 1.967 |
| Landau | Deutschland | Dachanlage | 1.899 |
| Oberhörbach | Deutschland | Freifläche | 1.888 |
| Toyota | Belgien | Dachanlage | 1.843 |
| Wiesenbach | Deutschland | Freifläche | 1.759 |
| Goldberg | Deutschland | Freifläche | 1.750 |
| Wolnzach | Deutschland | Dachanlage | 1.696 |
| Zernsdorf | Deutschland | Freifläche | 1.537 |
| Zerre VII | Deutschland | Freifläche | 1.518 |
| Leipzig | Deutschland | Dachanlage | 1.490 |
| Groß-Stieten | Deutschland | Dachanlage | 1.434 |
| Wandersleben | Deutschland | Dachanlage | 1.423 |
| Neudorf | Deutschland | Freifläche | 1.418 |
| Ludwigsfelde | Deutschland | Dachanlage | 1.306 |
| Swan Energy | Belgien | Dachanlage | 1.236 |
| Grafentraubach 1 | Deutschland | Freifläche | 1.199 |
| Dahlen | Deutschland | Dachanlage | 1.152 |
| Lipprandis | Deutschland | Freifläche | 1.106 |
| Hiendorf | Deutschland | Freifläche | 1.059 |
| Glauchau I | Deutschland | Dachanlage | 1.056 |
| Zerre IV | Deutschland | Freifläche | 1.009 |
| Steinburg | Deutschland | Dachanlage | 1.000 |
| Maisach | Deutschland | Freifläche | 999 |
| Leo | Italien | Freifläche | 998 |
| Aichen | Deutschland | Dachanlage | 979 |
| Mühlgrün | Deutschland | Freifläche | 971 |
| Gessertshausen | Deutschland | Dachanlage | 905 |
| Claussnitz | Deutschland | Freifläche | 902 |
| Schinne | Deutschland | Dachanlage | 894 |
| Neubukow | Deutschland | Dachanlage | 857 |
| Wulfen | Deutschland | Dachanlage | 802 |
| Jezet | Belgien | Dachanlage | 778 |
| Lauter | Deutschland | Freifläche | 751 |
| Etzbach | Deutschland | Dachanlage | 736 |
| Stolberg CA2 | Deutschland | Freifläche | 648 |
| Tulkas | Deutschland | Dachanlage | 644 |
| Grafentraubach 2 | Deutschland | Dachanlage | 618 |
| Mockrehna | Deutschland | Dachanlage | 463 |
| Kempten Ludwigstraße | Deutschland | Dachanlage | 446 |
| Jet Logistics | Belgien | Dachanlage | 381 |
| Glauchau 3 | Deutschland | Dachanlage | 372 |
| Welden | Deutschland | Dachanlage | 371 |
| Kempten A.-Einstein-Straße | Deutschland | Dachanlage | 306 |
| Xanten | Deutschland | Dachanlage | 249 |
| Halberstadt | Deutschland | Dachanlage | 240 |
| Sonst. Anlagen | Belgien | Dachanlage | 188 |
| Augsburg | Deutschland | Dachanlage | 79 |
| Sonst. Anlagen | Deutschland | Dachanlage | 72 |
| Summe | 105.781 | ||
Das Investmentportfolio wurde im ersten Quartal 2017 um die 1.236 kWp Dachanlage Swan Energy in Belgien erweitert. Zudem wurde die Freiflächenanlage in Großfurra, Deutschland mit 4.081 kWp fertiggestellt und ans Netz angeschlossen.
Darüber hinaus wurde bereits im dritten Quartal eine Aufdachanlage in Nettgau, Deutschland mit einer Leistung von 749 kWp sowie eine Freiflächenanlage mit einer Leistung von 746 kWp in Grafentraubach zum Portfolio hinzugefügt.
Des Weiteren wurde im dritten Quartal der Bau einiger Solaranlagen beauftragt, die sich zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts im Bau befanden. Es betraf eine Freiflächenanlage in Bitterfeld (4,6 MWp), eine Erweiterung der Bestandsanlage in Goldberg (0,3 MWp) sowie eine Dachanlage in Teutschenthal (0,7 MWp). Damit betrug das Anlagenportfolio zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichtes 112,9 MWp.
Im Rahmen des Strategischen Plans 2016-2018 wurde das Optimierungsprogramm 2.0 definiert,
nach welchem die Anlagen des Bestandsportfolios systematisch technischen Verbesserungen
unterzogen werden.
Das Optimierungsprogram wird im Detail in diesem Konzernzwischenlagebericht innerhalb
des Wirtschaftsberichtes weiter erläutert, wir verweisen hierzu auf den entsprechenden
Abschnitt ‚Geschäftsverlauf‘.
Die 7C Solarparken hat im ersten Halbjahr 2017 in folgende Erweiterungen des Solaranlagenportfolios investiert:
| INVESTITIONEN | 2017H1 | ||
| Projekt | Leistung (kWp) | ||
| Q1 | Großfurra | Neubau | 4.081 |
| Q2 | Swan Energy | Bestandsanlagen | 1.236 |
| im Bau | Nettgau Grafentraubach III |
Neubau Neubau |
749 7496 |
| 2016H1 | |||
| Projekt | Leistung (kWp) | ||
| Q1 | Fahrenholz | Neubau | 2.005 |
| Q2 | Wandersleben Groß-Stieten Neubukow |
Bestandsanlagen Bestandsanlagen Bestandsanlagen |
1.423 1.434 857 |
| im Bau | keine Anlagen | ||
Das strategische Wachstumsprogramm der 7C Solarparken 2015-2017 sah bis 2017 ein Wachstum auf 105 MWp vor. Die Zielsetzung für 2017 wurde übertroffen, denn das Portfolio erreichte zum Tag der Veröffentlichung dieses Halbjahresberichtes insgesamt 112,9 MWp. Im September 2016 hatte der Vorstand jedoch mit dem Geschäftsplan 2016-2018, die Zielsetzung für das Jahr 2017 auf eine Leistung von 115 MWp erhöht.
Insgesamt wurden im ersten Halbjahr neue Anlagen mit einer Leistung von 5,6 MWp (i.VJ. 2,0 MWp) gekauft oder deren Bau beauftragt. Damit ist der Konzern weiterhin im wesentlichen Umfang im Neubaumarkt tätig. Darüber hinaus wurden 1,2 MWp (i.VJ. 3,7 MWp) an Bestandsanlagen erworben. Insgesamt hat sich das Wachstum mit einer Zunahme des Portfolios um 6,8 MWp (i.VJ. +5,7 MWp) beschleunigt.
Da im dritten Quartal bereits (zuzüglich dem Bau von) Neuanlagen mit einer Leistung von insgesamt 5,7 MWp in Auftrag gegeben wurden, wird für das gesamte Jahr ebenfalls erwartet, dass Neuanlagen einen großen Anteil an der geplanten Leistungszunahme (auf 115 MWp) einnehmen werden.
Es wurden im ersten Halbjahr 2017 keine Solaranlagen veräußert.
Neben dem Erwerb von Solaranlagen tätigt der Konzern Investitionen in Immobilien, die mit den Solaranlagen in Verbindung stehen, das sog. PV Estate. In der ersten Jahreshälfte von 2017 wurden keine weiteren Grundstücke erworben.
| PV Estate 7C Solarparken zum 30. Juni 2017 | |||||
| IMMOBILIE | TYP | REGION | GRÖßE | LEISTUNG | BETREIBER |
| Sandersdorf | Konversionsfläche | Sachsen Anhalt | 9,3 ha | 5,1 MWp | 7C Solarparken |
| Zerre | Konversionsfläche | Sachsen | 28,5 ha | 8,0 MWp | u.a. inkl. 7C Solarparken |
| Hausen | Logistikhalle | Bayern | n.r. | 0,1 MWp | extern |
| Bayreuth | Bürogebäude | Bayern | n.r. | 0,1 MWp | 7C Solarparken |
| Pflugdorf | Agrarfläche | Bayern | 16,5 ha | 4,4 MWp | 7C Solarparken |
| Kettershausen | Agrarfläche | Bayern | 5,1 ha | 2,4 MWp | 7C Solarparken |
| Stolberg | Konversionsfläche | NRW | 1,0 ha | 0,6 MWp | 7C Solarparken |
| Grafentraubach | Konversionsfläche | Bayern | 5,8 ha | 1,2 MWp | 7C Solarparken |
| Grafentraubach | Industrie- und Bürogebäude | Bayern | 3,6 ha | 0,6 MWp | 7C Solarparken |
| Grube Warndt | Konversionsfläche | Saarland | 6,8 ha | 3,8 MWp | 7C Solarparken |
| Großfurra | Konversionsfläche | Thüringen | 6,9 ha | 4,0 MWp | 7C Solarparken |
| Mühlgrün | Konversionsfläche | Sachsen | 1,5 ha | 1,0 MWp | 7C Solarparken |
Im ersten Quartal 2017 hat der Konzern 1,4 ha Industriefläche in Grafentraubach an die Gemeinde veräußert. Aus dieser Transaktion wurde im ersten Quartal 2017 ein Gewinn i.H.v. TEUR 105 realisiert.
Maßgeblich für den Konzern ist die Verfolgung und Erreichung des strategischen Plans, der jährlich für einen Drei- Jahres-Zeitraum erstellt wird. Bisher wurden drei derartige Geschäftspläne veröffentlicht:
| GESCHÄFTSPLAN | PERIODE | STATUS |
| Ausschöpfung des vollen Potentials bis 2016 | 2014-2016 | Plan wurde beendet aufgrund erfolgreicher Erfüllung |
| Kapitalzuwachs durch Konsolidierung | 2015-2017 | Alle für die Zielerreichung erforderlichen Maßnahmen wurden eingeleitet |
| Bausteine einer strategischen Transaktion bis 2018 | 2016-2018 | Umsetzung des Plans ist im Gange |
Die Zielsetzungen aus dem Geschäftsplan 2016-2018 „Bausteine einer strategischen Transaktion bis 2018“ wurden der Öffentlichkeit erstmals auf dem Investorentag im September 2016 vorgestellt.
Die erfolgreiche Umsetzung des Plans hängt dabei von der Verwirklichung der nachfolgenden Transaktion und zweier Bausteine ab:
| 1. |
Konsolidierung: Wesentliche Zielsetzung des Plans ist es, das Anlagenportfolio bis Ende 2017 auf 115 MWp zu erhöhen. Mit dieser Leistungserhöhung soll eine EBITDA-Erhöhung von EUR 2,0 Mio. erzielt werden. Die Planung geht von Investitionen i.H.v. EUR 23,8 Mio. aus, wovon nominal EUR 16,0 Mio. durch Fremdkapital (Verschuldungsgrad rd. 67 %) und EUR 7,6 Mio. durch Eigenmittel finanziert werden sollen. Darüber hinaus werden noch zusätzliche EUR 1,0 Mio. in die Erweiterung des PV Estate-Portfolio investiert. Die Eigenmittel i.H.v. EUR 8,6 Mio. sollen durch EUR 2,5 Mio. aus einer Wandelanleihe, die schon im Oktober 2016 emittiert wurde, durch weitere Kapitalerhöhungen i.H.v. EUR 3,4 Mio. sowie i.H.v. EUR 2,7 Mio. aus Liquiditätsüberschüssen finanziert werden. |
| 2. |
Optimierung 2.0: Die technische Verbesserung des eigenen Portfolios soll zu einer jährlichen Erhöhung des EBITDA um EUR 0,40 Mio. führen. Diese wird, wie oben beschrieben, vor allem durch die Reinigung, den Austausch oder die Neusortierung der Module und die Beseitigung von Isolationsfehlern erreicht werden. Mit dem Programm werden 23,2 MWp oder fast ein Viertel des Gesamtportfolios abgedeckt. Als Investitionskosten für die Optimierung werden EUR 2,2 Mio. erwartet. |
| 3. |
Strategische Transaktion 2018: nachdem die Wachstumsinitiative auf 115 MWp sowie die Optimierung 2.0 vollzogen ist, strebt der Vorstand eine strategische Transkation an, die aus dem Tier-3 Konzern ein Tier-2 Unternehmen machen soll. Dafür ist eine Marktkapitalisierung oberhalb EUR 200 Mio. und oder ein Anlagenportfolio von 200 MWp unentbehrlich. Dies soll entweder durch eine industrielle oder finanzielle Transaktion erreicht werden. Eine industrielle Transaktion könnte sich wie folgt darstellen: (i) Verschmelzung mit einem börsennotierten Erneuerbaren-Energieunternehmen mit risikoarmen Aktiva und Integration / Synergiepotential. (ii) Erwerb oder (umgekehrter) Unternehmenszusammenschluss mit einem nicht börsennotierten PV-Anlagenportfolio mit Optimierungspotential (iii) Übernahme durch eine größere Yieldco, die eine deutsche Plattform erwerben will. Eine finanzielle Transaktion wäre eine Partnerschaft mit Finanzinvestor(en), die Liquiditätsmittel (Eigenkapital, Fremdfinanzierung) zur Verfügung stellen, damit der Konzern seine Kapitalkosten für die Wachstumsinitiativen senken kann. |
Der Konzern verfügt über ein internes Managementinformationssystem für die Planung, Steuerung und Berichterstattung. Das Managementinformationssystem sichert die Transparenz über die aktuelle Geschäftsentwicklung und gewährleistet den permanenten Abgleich zur Unternehmensplanung. Die Planungsrechnung umfasst einen Zeitraum von mindestens drei Jahren und wird kontinuierlich an die Rahmenbedingungen des Marktes angepasst.
Neben der Unternehmensstrategie bilden in erster Linie der Umsatz, das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sowie der CFPS (Cashflow je Aktie) die zentralen Bezugsgrößen für die operative Steuerung. Zur besseren Vergleichbarkeit und Verdeutlichung der originären Ertragskraft des Konzerns wird daneben das bereinigte EBITDA berücksichtigt und auch publiziert, das um (einmalige oder IFRS-) Effekte aus z.B. dem Verkauf und Kauf von Geschäftsbetrieben korrigiert wird. Es erfolgt eine kontinuierliche Sicherstellung der verfügbaren Liquidität der operativen Solarparks durch laufende Kontrolle und Verfolgung der Liquiditätsplanung.
Des Weiteren werden auch die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren, wie Produktion, Ertrag pro installierter Anlagenleistung (kWh/kWp) und Performance Ratio im Rahmen der Steuerung täglich verfolgt.
Mit dem Geschäftsbericht wird auch die Prognose der wesentlichen Leistungsindikatoren und Entwicklungen für das folgende Geschäftsjahr veröffentlicht. Diese basiert auf detaillierten Planungen für die einzelnen Konzerngesellschaften. Die veröffentlichte Prognose wird monatlich überprüft und bei Bedarf vom Vorstand angepasst.
Formal gilt es darauf hinzuweisen, dass nach den Vorgaben des DRS 20 ausschließlich die bedeutsamsten Steuerungskennzahlen Bestandteil des Prognoseberichts und des hierauf basierenden Vergleichs mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung im Folgejahr sind.
Falls freiwillige Prognosen anderer Kennzahlen erfolgen, sind diese nicht mehr im Prognosebericht, sondern in den entsprechenden Kapiteln des Lageberichts zu finden. Grundsätzlich werden die Kennzahlen auf Basis der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) ermittelt. Andernfalls wäre ein Hinweis auf eine andere Definition angegeben.
Für die Steuerung des Konzerns sind die folgenden finanziellen Leistungsindikatoren von zentraler Bedeutung zur zielorientierten und nachhaltigen Umsetzung der Unternehmensplanung und -strategie:
| • |
Umsatz |
| • |
EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) |
| • |
CFPS (Cashflow je Aktie). |
Wie oben bereits kurz beschrieben werden zur besseren Vergleichbarkeit und Klarstellung der Ertragskraft einmalige Sondereffekte aus der Erstkonsolidierung, Entkonsolidierung sowie (IFRS-) Bewertungseffekte im Rahmen des Kaufs und/ oder Verkaufs von Anlagen eliminiert und daraus ein bereinigtes EBITDA abgeleitet, dessen Ermittlung in der untenstehenden Tabelle aufgeführt ist. In der Berichterstattung wird das bereinigte EBITDA lediglich dargestellt, soweit die Sondereffekte zu einer Verzerrung des Bildes der Ertrags- und Wirtschaftskraft des Konzerns führen würden.
Der CFPS wird wie in untenstehender Tabelle berechnet. Im Vergleich zum Vorjahr wird der Netto Cashflow um die Zins- und Steuerzahlungen, den Zeitraum unmittelbar vor einer Akquisition betreffend, sowie auch um Zinszahlungen bezüglich der Refinanzierung eines Darlehens bereinigt. Dieser wird durch die durchschnittliche Anzahl der Aktien geteilt, so dass sich der CFPS ergibt. Der Netto Cashflow errechnet sich aus der Differenz zwischen dem bereinigten EBITDA und den effektiven Zins- und Steuerzahlungen. Bei einem Unternehmenserwerb könnte sich dies konkret wie folgt darstellen: wird bei einem Erwerb zum 1. November im Dezember die effektive Zinszahlung für den Zeitraum von Juli bis Dezember geleistet, würde diese den CFPS im Zeitraum Juli bis einschließlich Oktober zu stark vermindern. Aus diesem Grund wird der CFPS um die effektiven Zinszahlungen zwischen Juli und Oktober bereinigt. Im Ergebnis resultiert aus der Anpassung tendenziell ein höherer CFPS. Die Vorjahresangaben bleiben von der Änderung unberührt, da die beschriebenen Anpassungen im Vorjahr nicht einschlägig waren.
Die finanziellen Steuerungsgrößen für die 7C Solarparken AG sind im Wesentlichen identisch mit den Steuerungsgrößen, die im Konzern verwendet werden. Der CFPS hat eine unwesentliche Bedeutung für die 7C Solarparken AG und ist daher nur auf konsolidierter Basis relevant.
BEREINIGTES EBITDA = IFRS EBITDA abzüglich der folgenden Sondereffekte:
| • |
Nicht zahlungswirksame Erträge aus dem Erwerb von Anlagen (z.B. PPA, negativer Unterschiedsbetrag) |
| • |
Nicht zahlungswirksame Verluste aus dem Verkauf von Anlagen |
| • |
Verbrauch oder Auflösung der Rückstellungen für Gewährleistung |
| • |
Kosten für Restrukturierung und Schließungen |
| • |
Einmalige Transaktionskosten (z.B. Unternehmenserwerb |
| • |
Sonstige Einmaleffekte und periodenfremde Erträge und Aufwendungen |
NETTO CASHFLOW = bereinigtes EBITDA minus effektive Zinszahlungen minus effektive Steuerzahlungen
| • |
Bereinigung der effektiven Zins- und Steuerzahlungen, die den Zeitraum vor einer Akquisition betreffen |
| • |
Bereinigung der einmaligen Zinszahlungen aus Refinanzierung |
CFPS = Netto Cashflow dividiert durch die durchschnittliche Anzahl der Aktien
In Ergänzung zu den finanziellen Kennzahlen setzt 7C Solarparken im Konzern stark auf die individuellen quantitativen Indikatoren der Solarkraftwerke wie Produktion (GWh, MWh bzw. kWh), Ertrag pro installierter Anlagenleistung (kWh/kWp) und Performance Ratio. Diese werden in monatlichen Budgets erneuert und in einem Management Reporting dargestellt.
| 2016 | 2017 | ||
| in MWp | H1 | H2 | H1 |
| Zubau (alle Größen) | 514 | 1.010 | 902 |
| Quartalwachstum | 96 % | -11 % | |
| Zubau ( > 1 MWp) | 157 | 228 | 314 |
| Quartalwachstum | 46 % | 38 % | |
Quelle: Heinconcept / Bundesnetzagentur / eigene Darstellung
In Deutschland wurden während der Berichtsperiode ungefähr 0,9 GWp installiert. Dies ist zwar niedriger als das zweite Halbjahr 2016, liegt jedoch deutlich über dem Zubau der Vergleichsperiode im letztem Jahr.
Im ersten Halbjahr 2017 nahmen die durchschnittlichen Modulpreise unterschiedlicher Qualitätsgraden weiter deutlich ab.

Seit April 2015 werden in Deutschland Ausschreibungen organisiert, in welcher sich Solaranlagen um eine Fördervergütung in einem Ausschreibungsverfahren bewerben müssen. Zwischen April 2015 bis Dezember 2016 betraf dies alle Freiflächenanlagen, seit dem Januar 2017 betrifft diese Reglung nunmehr alle Dach- und Freiflächenanlagen, die größer sind als 750 kWp. Eine reguläre Einspeisevergütung, die tendenziell über der Ausschreibungsförderung liegt, wurde demzufolge also Dachanlagen von 750 kWp und kleiner im Zeitraum April 2015 bis heute sowie ab Januar 2017 zuzüglich Freiflächenanlagen, die kleiner als 750 kWp sind, gewährt.

Seit dem 1. Januar 2017 ist in Deutschland das EEG 2017 in Kraft getreten. Seitdem ist es erforderlich, ab einer Leistungsgröße oberhalb 750 kWp erforderlich an Ausschreibungen teilzunehmen. Diese Ausschreibungen werden jedoch bereits seit April 2015 organisiert.
Die Förderhöhen aus dem Ausschreibungsverfahren sind in den letzten Quartalen erheblich gesunken von durchschnittlich EUR 92/MWh auf EUR 57/MWh in der letzten Ausschreibungsrunde oder wie in der obenstehenden Grafik dargestellt eine Senkung um 38 %. Sie wurden nochmals in unterstehender Grafik gesondert dargestellt.

Die Einspeisevergütung für eine Dachanlage von 749 kWp hat in demselben Zeitraum jedoch nur um 2 % abgenommen. Seit Januar 2017 ist es erneut möglich Freiflächenanlagen (kleiner als 750 kWp) mit einer regulären Einspeisevergütung zu errichten. Für die Periode bis einschließlich Juni 2017 lag diese Vergütung bei EUR 88,7/MWh, was sich aus der unterstehenden Tabelle mit den anzulegenden Einspeisevergütungswerten für die unterschiedlichen Inbetriebnahmeperioden ergibt. Für Dachanlagen stellt sich die Einspeisevergütung wie zuvor aus einen Staffelung der verschiedenen Leistungsschwellen (< 10 kWp, 10-40 kWp, >40 kWp) zusammen.
| Installierte Leistung (Modulleistung) |
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Inbetriebnahme |
Solare Strahlungsenergie |
Sogenannte “Gebäudeanlagen” (§ 48 Abs.2 EEG) |
Sog. „Freiflächen- anlage“ (§ 48 Abs.2 EEG) |
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| (Angaben in ct/kWh) | bis 10 kW | bis 40 kW | bis 750 kW | bis 750 kW | |
| Jan. – April 2017 | Anzulegender Wert (Direktvermarktung) | 12,70 | 12,36 | 11,09 | 8,91 |
| Mai 2017 | Anzulegender Wert (Direktvermarktung) | 12,67 | 12,33 | 11,06 | 8,89 |
| Juni 2017 | Anzulegender Wert (Direktvermarktung) | 12,64 | 12,30 | 11,03 | 8,87 |
| Juli – Okt. 2017 | Anzulegender Wert (Direktvermarktung) | 12,60 | 12,27 | 11,01 | 8,84 |
| Nov. 2017 | Anzulegender Wert (Direktvermarktung) | Bekanntgabe durch die BNetzA spätestens am 31.10.2017 | |||
Quelle: VBEW – eigene Darstellung
Die durchschnittlichen Systemkosten für PV Anlagen sind vor allem aufgrund der Abnahme der Modulpreise seit der Einführung des Ausschreibungsverfahrens ebenfalls gesunken. Gleichwohl ist die Verringerung der Systemkosten mit 12 % keinesfalls in der Lage den großen Förderungsverfall bei den Ausschreibungsverfahren auszugleichen. Dennoch überliegt übertrifft sie deutlich die Senkung der Einspeisevergütungen für Solaranlagen < 750 kWp. Nicht überraschen sollte deshalb, dass der Konzern in den letzten Quartalen einige solcher Anlagen erworben oder gebaut hat (z.B. Nettgau im Berichtszeitraum). Darüber hinaus, ist es unter der neuen EEG-Regelung 2017 ebenfalls möglich, am gleichen Standort mehrere Anlagen kleiner als 750 kWp zu errichten. Es ist zu erwarten, dass diese Investitionspolitik sich in den kommenden Quartalen weiter durchsetzen wird.
Der Vorstand stellt weiterhin fest, dass der Wettbewerb in dem Leistungssegment, in dem 7C Solarparken aktiv ist (1-5 MWp), für Erwerbe von sowohl Bestands- als auch Neuanlagen zunimmt.
Dennoch ist der Vorstand zuversichtlich, dass die geplante Leistung von 115 MWp bis Ende des Geschäftsjahres erfüllt wird.
Die Produktion im ersten Halbjahr 2017 war mit 56,5 GWh um 33,2 % höher als der vergleichbare Vorjahrszeitraum. Diese rasante Zunahme ist einerseits auf die Steigerung der gewichteten durchschnittlichen Leistung um 20,1 % zurückzuführen, steht aber andererseits mit einer Zunahme des Ertrages um 11,1 % pro installierter Leistungseinheit (kWh/kWp) in Verbindung.
| 2017/H1 | 2016/H1 | Änderung | |
| GWh | 56,5 | 42,4 | 33,2 % |
| kWh/kWp | 547 | 492 | 11,1 % |
| Gewichtete durchschnittliche Leistung | 103,4 | 86,1 | 20,1 % |
| Performance Ratio | 80,8 % | 79,5 % | 1,6 % |
Hauptsächlich haben bessere Witterungsbedingungen, maßgeblich durch eine rund 10 % höhere globale horizontale Einstrahlung im Vergleich zum Vorjahr, zu dieser positiven Erhöhung des Ertrags pro installierter Leistungseinheit (kWh/kWp) beigetragen. Zudem hat die positive Entwicklung der Performance Ratio (+1,6 %) ebenfalls einen nicht unbeträchtlichen Beitrag zum erhöhten Ertrag geleistet, unterstützt unter anderem durch die Ergebnisse der im Vorjahr beendeten Optimierung des Miskina-Portfolios. Darüber hinaus werden auch die ersten positiven Effekte der Optimierung 2.0 sichtbar.
Seit der Veröffentlichung des neuen strategischen Plans 2015-2017 im September 2015 hat der Vorstand konsequent Fortschritte im Hinblick auf die Erreichung der Ziele gemacht:

Wesentliche Prämisse des Plans ist es, die Asset-Basis bis 2017 auf 105 MWp zu erhöhen. Mit dem Bau und Kauf von Anlagen von 2015 bis zum 1. Halbjahr 2017 wurde dieser Meilenstein erreicht (vgl. Abschnitt oben ‚Anlagenportfolio‘).
Dieses Ziel wurde aber im Rahmen des strategischen Plans 2016-2018 auf 115 MWp bis Ende 2017 angehoben (siehe unten), somit sind bereits weitere Ausweitungen des Portfolios für die nächsten zwei Quartale in Planung.
Die Gesellschaft beabsichtigt, ein aktiveres Portfolio Management durchzuführen, welches durch den Handel von Solaranlagen implementiert wird. Dies bedeutet den aktiven Kauf und Verkauf von Assets. Damit sollte auf Holdingebene ein EBITDA von EUR 0,2 Mio. p.a. erzielt werden. Bisher wurde 2017 noch keine Anlage verkauft. Der Vorstand schließt nicht aus, dass es im Jahr 2017 nicht zu einem Anlagenverkauf kommen wird, da zurzeit Projektmangel auf dem deutschen Markt herrscht, sodass es schwierig ist passende Reinvestitionsmöglichkeiten zu identifizieren.
Aufgrund der vorangegangenen Unternehmenszusammenschlüsse hält die 7C Solarparken Beteiligungen in Form von Zwischenholdings, die im Rahmen des strategischen Plans aufgegeben werden können, um die Management Struktur zu vereinfachen und Kosten zu sparen. Bisher wurde der Konzern innerhalb des Planungshorizontes 2015 und 2016 um 5 Konzerngesellschaften verkleinert, sodass der Vorstand die Zielsetzung als erreicht ansieht.
Bereits auf dem Analystentag im September 2016 wurde der strategische Plan „Bausteine für eine strategische Transaktion bis 2018“ vorgestellt. Die Zielsetzungen dieses Plans bestanden aus den folgenden Punkten:
| • |
Zielsetzungen 2017
|
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| • |
Zielsetzung 2018
|
Am Tag der Veröffentlichung des Geschäftsberichtes hat der Konzern ein Solaranlagenportfolio von 105,8 MWp. Darüber hinaus befinden sich 7,1 MWp im Bau. Weitere Zukäufe werden im Laufe des Jahres 2017 erfolgen.
Mit dem Businessplan 2016-2018 wurde ein neues Optimierungsprogramm vorgestellt, das rund ein Viertel des gesamten PV-Portfolios betrifft. Mit der Umsetzung der Optimierungen wurde bereits in 2016 begonnen. Die Details dieses Optimierungsplans sind der nachfolgenden Tabelle zu entnehmen.
| Anlage | Problem | Leistung MWp |
PR Q3'16 % |
Umsatz EUR Mio |
Optimierungs- kosten EUR Mio |
Target PR 2018 % |
| 1. Defekte Module | 14,2 | 5,7 | 1,12 | |||
| Moorenweis | Hotspots | 5,9 | 76,8 % | 2,4 | 0,15 | 78,5 % |
| Mockrehna | Degradation 20 % (TF) | 0,6 | 64,9 % | 0,2 | 0,35 | 80,0 % |
| Diverse Immler Anlagen | Minderleistung | 4,5 | 75,8 % | 1,8 | 0,24 | 78,5 % |
| Grafentraubach | Hotspots | 1,2 | 80,2 % | 0,5 | 0,08 | 82,5 % |
| Oberhörbach | Thermische Moduleffekte | 1,9 | 74,3 % | 0,7 | 0,15 | 78,5 % |
| Others | Minderleistung | n.r. | n.r. | n.r. | 0,15 | n.r. |
| 2. R-Iso Fehler | 4 | 1,6 | 0,88 | |||
| Groß-Stieten | Steckverbindungen & Module | 1,4 | 75,1 % | 0,6 | 0,35 | 80,5 % |
| Wandersleben | Steckverbindungen & Module | 1,4 | 74,7 % | 0,6 | 0,35 | 78,5 % |
| Halberstadt | Steckverbindungen | 0,2 | 69,2 % | 0,1 | - | 79,0 % |
| Neubukow | Steckverbindungen & Module | 0,9 | 75,5 % | 0,3 | 0,18 | 79,0 % |
| 3. String Optimierung | 2,1 | 0,7 | 0,15 | |||
| Hausen | Verschiedene Modultypen | 2,1 | 77,6 % | 0,7 | 0,15 | 79,0 % |
| 4. Reinigung | 2,9 | 0,7 | 0,05 | |||
| Welden | 0,4 | 74,1 % | 0,1 | 0,01 | 77,5 % | |
| Opel Kaiserslautern | 2,6 | 71,9 % | 0,6 | 0,04 | 74,5 % | |
| OPTIMIERUNGSPLAN 2.0 | 23,2 | 8,7 | 2,2 |
| Anlage | Problem | Ziel- Umsatzsteigerung EUR Mio |
Status der Zielumsetzung (Zeitpunkt Mitte April 2017) |
| 1. Defekte Module | 0,26 | ||
| Moorenweis | Hotspots | 0,05 | Im Jahr 2016 erreicht |
| Mockrehna | Degradation 20 % (TF) | 0,05 | nicht länger geplant |
| Diverse Immler Anlagen | Minderleistung | 0,07 | geplant 2017 |
| Grafentraubach | Hotspots | 0,02 | Im Jahr 2016 erreicht |
| Oberhörbach | Thermische Moduleffekte | 0,04 | Im Jahr 2016 erreicht |
| Others | Minderleistung | 0,04 | Im Jahr 2017 erreicht neue Maßnahmen geplant |
| 2. R-Iso Fehler | 0,1 | ||
| Groß-Stieten | Steckverbindungen & Module | 0,04 | Im Jahr 2016 erreicht |
| Wandersleben | Steckverbindungen & Module | 0,03 | Im Jahr 2016 erreicht |
| Halberstadt | Steckverbindungen | 0,01 | Im Jahr 2017 erreicht |
| Neubukow | Steckverbindungen & Module | 0,02 | Im Jahr 2016 erreicht |
| 3. String Optimierung | 0,01 | ||
| Hausen | Verschiedene Modultypen | 0,01 | Im Jahr 2017 erreicht |
| 4. Reinigung | 0,03 | ||
| Welden | 0,01 | Erneute Maßnahmen im Jahr 2017 | |
| Opel Kaiserslautern | 0,02 | Im Jahr 2016 erreicht | |
| OPTIMIERUNGSPLAN 2.0 | 0,40 |
Insgesamt wurden Investitionskosten von bis zu EUR 2,2 Mio. geplant, um eine Umsatzsteigerung von EUR 0,4 Mio. pro Jahr zu erreichen. Der Großteil der Optimierungsmaßnahmen betrifft den Austausch, die Neusortierung oder Reinigung der Module aufgrund von Hotspots (d.h. heißer Flecken, die die Leistung verringern) sowie sonstiger thermischer Effekte oder Mismatching.
Am 31. Dezember 2016 wurde die Optimierung verschiedener Anlagen bereits erfolgreich abgeschlossen. Insgesamt wurden im Jahr 2016 Geldmittel i.H.v. TEUR 719 für die Optimierung 2.0 ausgegeben, die sich zusammensetzen aus TEUR 640 Investitionskosten und TEUR 79 Reparaturkosten.
Für die Erläuterung der Maßnahmen, die im Jahr 2016 ausgeführt wurden, wird auf den zusammengefassten Lagebericht 2016 verwiesen. Während des ersten Halbjahres 2017 wurde im Rahmen des Optimierungsprogramms zusätzlich an den folgenden Solaranlagen gearbeitet.
Die Zielsetzungen für die Solaranlagen Opel Kaiserslautern wurden bereits im Jahr
2016 erreicht. Offen waren noch die defekten Wechselrichter, für die eine Lösung mit
dem Hersteller verhandelt und erreicht wurde.
Der Austausch der Wechselrichter wird im Jahr 2017(noch dieses Jahr) erfolgen.
Die Solaranlage in Mockrehna sollte neu instandgesetzt werden. Dies sollte bei Investitionskosten von EUR 0,35 Mio. die Ertragskraft der Anlage um EUR 0,2 Mio. p.a. verstärken. Die notwendigen Investitionen jedoch, lagen nach näherer Betrachtung weit über den Planwerten, sodass auf den Umbau der Solaranlage Mockrehna verzichtet wird, was jedoch auch die Ertragskraft der Anlage nicht erhöht.
Die Anlage in Welden wurde gründlich gereinigt im Rahmen des Optimierungsprograms 2.0. Erste Analysen hatten eine Umsatzsteigerung mit TEUR 4 in Aussicht gestellt. Im ersten Halbjahr 2017 konnte sich diese Umsatzentwicklung jedoch nicht bestätigen. Deshalb wurde die Zielsetzung des Optimierungsprogramms 2.0 für Welden auf den Austausch einzelner Modulen ausgeweitet.
Verschiedene Anlagen erhielten innerhalb des Optimierungsprogramms 2.0 die Chance, die Minderleistung einzelner Module durch deren Austausch zu beheben. Im Jahr 2016 wurden bereits TEUR 8 in eine Anlage bzgl. eines Modulaustauschs investiert, im ersten Halbjahr 2017 kamen noch TEUR 98 hinzu. Im dritten Quartal 2017 wurden schließlich TEUR 50 investiert, sodass das Gesamtbudget von EUR 0,15 Mio. geringfügig überschritten wurde. Die Umsatzsteigerung, die von diesen Investitionen bewirkt wird liegt jedoch bei TEUR 55 (Planwert: TEUR 44), sodass der Modultausch insgesamt besser als geplant bewertet werden kann. Darüber hinaus stellen Verhandlungen mit einem Modulhersteller bezüglich Minderleistung einzelner Module, die im Rahmen des Optimierungsprogramms 2.0 festgestellt wurden, eine zusätzliche Opportunität da.
Die wesentlichen Investitionen in die Anlage Wandersleben mit einem Modulaustausch und Wechselrichterreparaturen wurden bereits im Jahr 2016 vorgenommen. Im ersten Halbjahr 2017 wurde während der Berichtsperiode zum Schluss noch eine Reinigung (TEUR 12) durchgeführt mit dem Ziel, die Performance Ratio wesentlich zu verbessern. Insgesamt wurden TEUR 258 (Planwert: TEUR 350) in diese Anlage investiert, wovon lediglich die Reinigungskosten in den Aufwand geflossen sind. Insgesamt wird der Umsatz der Solaranlage durch die ergriffenen Maßnahmen um jährlich TEUR 23 (Planwert: TEUR 30) erhöht.
Groß-Stieten wurde seit dem Anfang des Optimierungsprogramms gereinigt und die vorhandenen Isolationsfehler wurden durch den Austausch von Modulen behoben. Während der Berichtsperiode wurde in Groß-Stieten i.H.v. TEUR 118 investiert, zuzüglich zur Vorjahres Investition i.H.v. TEUR 227, sodass die Gesamtinvestitionskosten i.H.v. TEUR 345 sich dem Planwert i.H.v. TEUR 350 annäherten. Diesen Ausgaben zufolge wurde der jährliche Umsatz der Anlage um TEUR 68 erhöht (Planwert: TEUR 40).
Die Anlage wurde einer gründlichen Reinigung unterzogen und auch ein Modulaustausch
wurde augrund von zahlreichen Isolationsfehlern vorgenommen. Insgesamt wurde zu diesem
Zweck im Jahr 2016 TEUR 48 in diese Anlage investiert. Im Jahr 2017 wurde das Programm
dann mit weiteren Investitionen i.H.v. TEUR 70 vollendet.
Der Planwert von insgesamt TEUR 180 wurde damit mit den Gesamtinvestitionen i.H.v.
TEUR 118 deutlich unterschritten. Die Produktion sollte hierdurch um 4,6 % steigen
und somit nach ersten Analysen eine Verbesserung des Ertrags um 10,7 % oder einer
Umsatzsteigerung von TEUR 36 (Planwert: 20) mit sich bringen.
Aufgrund von Mismatching-Verlusten (verschiedene Modultypen für den Bau einer Anlage)
wurden in Hausen ca. 600 Module aus 8 Strängen neusortiert. Diese Maßnahme wurde ausschließlich
mit eigenem Personal und Mitteleinsatz durchgeführt, sodass keine externen Optimierungskosten
angefallen sind (Planwert: TEUR 15).
Da die Anlage in Hausen keine Strangüberwachung vorhanden hat, sind die Ergebnisse
der Optimierung nicht ablesbar, sondern nur schätzbar, in dem man den Vergleich der
optimierten Stränge mit der Vergangenheit oder mit anderen Strängen nur unmittelbar
vornehmen kann. Die Verbesserung wird auf eine Erhöhung der Performance Ratio um 0,6
% geschätzt (Planwert: 1,4 %).
Das Optimierungsprogramm 2.0 war am Ende des Berichtszeitraums nahezu vollständig
abgeschlossen.
Im ersten Halbjahr 2017 wurden TEUR 307 ausgegeben, wovon TEUR 295 im Berichtszeitraum
als Investitionen auf die Solaranlagen aktiviert worden, im dritten Quartal 2017 wurde
eine weitere TEUR 50 investiert und aktiviert.
Am Tag der Veröffentlichung des Berichtes sind somit EUR 1,1 Mio. an Geldmitteln in die Optimierung 2.0 geflossen (Gesamtplanwert: EUR 2,2 Mio.), davon vor allem Investitionen (EUR 1,0 Mio.), was einen Restbetrag i.H.v. EUR 0,1 Mio. für betrieblichen Aufwand übrig lässt. Mit den bereits vollendeten Maßnahmen wird eine jährliche Umsatzsteigerung i.H.v. EUR 0,37 Mio. erreicht, sodass der Gesamtplanwert i.H.v. EUR 0,4 Mio. mit dem Stand am Tag der Veröffentlichung des Berichtes der Ausführungen unter deutlich niedrigeren Kosten nahezu erreicht wurde.
Der Vorstand ist, am Tag Veröffentlichung des Geschäftsberichtes mit mehreren industriellen und finanziellen Marktteilnehmern im Gespräch, um eine künftige Zusammenarbeit zu erreichen.
7C Solarparken erzielte im ersten Halbjahr 2017 Umsatzerlöse in Höhe von EUR 18,1 Mio. (2016H1: EUR 15,2 Mio.). Der Erlösanstieg um 19 % resultiert vor allem aus den besseren Witterungsbedingungen im ersten Halbjahr 2017 (vgl. Geschäftsverlauf), was zu einer Umsatzerhöhung i.H.v. EUR 1,3 Mio. führte. Daneben trug die erstmalig vollständige Einbeziehung der Ertragskraft der im Vorjahr 2016 erworbenen Solaranlagen (+EUR 1,2 Mio.) sowie die Ertragsbeiträge der im Berichtsjahr erworbenen Solaranlagen (+ EUR 0,4 Mio.) zur Umsatzsteigerung bei.
Gegenläufig wirkte sich die Desinvestition der Sonnenbatterie Center Franken GmbH aus. Hierdurch ergab sich eine Verringerung des Umsatzes um TEUR 423 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016.
Sonstige Erträge erzielte 7C Solarparken i.H.v. EUR 1,6 Mio. (2016H1: EUR 1,5 Mio.).
Die sonstigen betrieblichen Erträge blieben somit nahezu unverändert im Vergleich
zum ersten Halbjahr 2016.
Die Zusammensetzung dieser Erträge änderte sich jedoch erheblich.
Der Großteil der sonstigen Erträge im ersten Halbjahr 2017 resultierte aus einem außengerichtlichen Vergleich mit einem Modulhersteller (TEUR 721). Daneben wurden negative Unterschiedsbeträge in Höhe von TEUR 489 aus den im Berichtsjahr durchgeführten Unternehmenserwerben erfolgswirksam erfasst. Vergleichsweise betrugen die Erträge aus negativen Unterschiedsbeträgen aus Unternehmenserwerben im ersten Halbjahr 2016 noch TEUR 825.
Schließlich wurden im ersten Halbjahr 2017 TEUR 105 aus dem Verkauf eines Teils des Grundstückes in Grafentraubach vereinnahmt. Im Vorjahr gab es noch einen Entkonsolidierungsgewinn der veräußerten Tochtergesellschaft Solarpark Sonnenberg GmbH & Co. KG i.H.v. TEUR 432.
Der Personalaufwand erhöhte sich geringfügig im Berichtszeitraum auf TEUR 501 im Vergleich zu den Personalkosten des ersten Halbjahres 2016 i.H.v. TEUR 474. Der Konzern beschäftigte zum 30. Juni 2017 neben den beiden Vorständen 14 Mitarbeiter (2016H1: 17 Mitarbeiter). Durchschnittlich beschäftigte der Konzern während der Berichtsperiode 14 Mitarbeiter (2016H1: 18 Mitarbeiter). Im Vorjahr waren noch 6 Mitarbeiter der Sonnenbatterie Center Franken GmbH, die Anfang 2017 veräußert wurde, in der Mitarbeiterzahl enthalten.
Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich im Geschäftsjahr auf EUR 2,4 Mio. (2016H1:
EUR 2,9 Mio.).
Diese Senkung wurde trotz des Ausbaus des Solaranlagenportfolios erreicht.
Der sonstige Betriebsaufwand enthält vor allem die Kosten für den Betrieb der Solarparks. Unter anderem werden die Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung sowie Pachtzinsen, Mieten, Versicherungen und Kosten für die Rasen-/Grünpflege im sonstigen Betriebsaufwand erfasst. Auch die Kosten für den laufenden Geschäftsbetrieb, unter anderem Kfz-, EDV- und Telekommunikationskosten, sind hierin enthalten.
Der 7C Solarparken Konzern hat ein EBITDA von EUR 16,8 Mio. erzielt (2016H1: EUR 13,4 Mio.), was einer Steigerung um 25 % entspricht. Die EBITDA Marge verstärkte sich von 87,6 % im Vorjahr auf 92,7 % im Berichtszeitraum. Aufgrund von Einmaleffekten, die sich insbesondere aus dem erstmaligen Vergleich mit einem Modulhersteller (TEUR 721) und aus Unternehmenserwerben (TEUR 489) ergaben, realisierte der Konzern ein bereinigtes EBITDA in Höhe von EUR 15,6 Mio. (2016H1: EUR 12,7 Mio.), das sich wie folgt ermittelt:
| in Mio. EUR | 2017H1 (IST) | 2016H1 (IST) |
| EBITDA | 16,8 | 13,4 |
| Transaktions- und Restrukturierungskosten | 0,1 | 0,1 |
| Schadenersatz | -0,7 | 0,0 |
| Gewinn aus Verkauf von Anlagevermögen | -0,1 | 0,0 |
| Negative Unterschiedsbeträge (Kaufpreisallokation) | -0,5 | -0,8 |
| Saldo Rückstellungen | 0,0 | 0,0 |
| Bereinigtes EBITDA | 15,6 | 12,7 |
| Nettozinszahlungen | -3,2 | -3,2 |
| Steuerzahlungen | -0,1 | 0,0 |
| Netto-Cashflow | 12,3 | 9,5 |
| Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien | 44,0 | 42,1 |
| Cashflow je Aktie (CFPS) [in EUR] | 0,28 | 0,23 |
Das bereinigte EBITDA ist somit um 23 % im Vergleich zum Vorjahr gestiegen, was zu einer Verstärkung der bereinigten EBITDA Marge von 83,3 % im ersten Halbjahr 2016 auf 86,0 % im Berichtszeitraum führte.
Auf Basis des um Sondereinflüsse bereinigten EBITDA ermittelt der Konzern den Cashflow je Aktie (CFPS), der im Berichtszeitraum somit EUR 0,28 (2016H1: EUR 0,23) betrug.
Die Abschreibungen betreffen planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von EUR 8,6 Mio. (2016H1: EUR 7,7 Mio.). Es gab weder im Berichtszeitraum noch im Vorjahr Wertberichtigungen. Die Erhöhung der planmäßigen Abschreibungen ist auf die Erweiterung des PV-Anlagen-Portfolios zurückzuführen.
Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) ist von EUR 5,7 Mio. im ersten Halbjahr 2016 auf EUR 8,3 Mio. im ersten Halbjahr 2017 angestiegen. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 45,6 % (2016H1: 37,0 %).
Während in der Vergleichsperiode Beteiligungs- und Finanzverluste von EUR 2,9 Mio. ausgewiesen wurden, ergaben sich im Berichtsjahr Beteiligungs- und Finanzverluste i.H.v. EUR 2,1 Mio. Ursächlich für die Verbesserung des Finanzergebnisses ist im Wesentlichen ein einmaliger Finanzertrag i.H.v. TEUR 847 aus der Refinanzierung der Solaranlagen Moorenweis und Hiendorf. Dieser Finanzertrag ergab sich aus der Differenz zwischen der im Berichtszeitraum entstandenen Vorfälligkeitsentschädigung und dem Unterschied zwischen dem Buchwert und rückzuzahlenden Nennwert des refinanzierten Darlehens.
Die Refinanzierung der Solaranlagen Moorenweis und Hiendorf führt dazu, dass der Zinssatz von 5,6 % auf 1,8 % gesenkt wird. Dies wird sich künftig positiv auf die Ertragslage des Konzerns sowie auf den Cashflow je Aktie auswirken.
Der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Steueraufwand belief sich im Berichtszeitraum insgesamt auf EUR 1,0 Mio. (2016H1: Steueraufwand EUR 0,6 Mio.). Das Periodenergebnis von EUR 5,1 Mio. (2016H1: EUR 2,1 Mio.) setzt sich aus dem Ergebnis der Anteilseigner der Muttergesellschaft in Höhe von EUR 5,1 Mio. und dem Ergebnis nicht beherrschender Gesellschafter von minus TEUR 36 zusammen.
Das Periodenergebnis des ersten Halbjahres 2017 lag somit auf einem Rekordniveau, denn es überschritt sogar das Jahresergebnis des Geschäftsjahres 2016 (EUR 4,7 Mio.) um 9,1 %, während es mehr als doppelt so hoch war als das Periodenergebnis des ersten Halbjahres 2016 (EUR 2,1 Mio.)
Die Vermögenslage der 7C Solarparken wird zu rund 85 % (i.VJ. 87 %) von langfristigen Vermögenswerten bestimmt.
Die immateriellen Vermögenswerte der 7C Solarparken dotierten zum 30. Juni 2017 EUR 0,6 Mio. (i.VJ. EUR 0,7 Mio.) und beinhalten insbesondere Projektrechte sowie Rechte zur Erbringung von Dienstleistungen, die im Zuge der Konzernerweiterungen im Berichtsjahr erworben wurden.
Die Grundstücke und Gebäude, d.h. das sog. PV Estate, betrugen EUR 7,8 Mio. (i.VJ. EUR 7,9 Mio.).
Die Solaranlagen sind mit EUR 230,6 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 229,3 Mio.) leicht angestiegen, da die Abschreibungen auf die Solaranlagen i.H.v. EUR 8,4 Mio. von Zugängen aus Neuerwerben mehr als ausgeglichen wurden. Die Neuerwerbe beruhen im Wesentlichen auf Photovoltaikanlagen, die durch Unternehmenserwerbe in den Konzern gekommen sind (EUR 3,8 Mio.). Außerdem haben die Solaranlagen durch die erstmalige Vollkonsolidierung der KOGEP GmbH & Co. Solar 122 KG um EUR 0,8 Mio. zugenommen. Darüber hinaus wurde der Bau der Anlagen Großfurra und Ludwigsfelde erfolgreich beendet. Demzufolge wurden EUR 4,6 Mio. aus den sich im Bau befindlichen Solarparks in die Solaranlagen umgegliedert. Andere Zugänge betrugen EUR 0,2 Mio. Zuletzt haben auch die Investitionen, vor allem aus der Optimierung 2.0, zur Erhöhung der Solaranlagen um EUR 0,3 Mio. beigetragen.
Die Anlage Nettgau befand sich zum Ende des Berichtszeitraums noch im Bau (EUR 0,8 Mio.).
Am 30. Juni 2017 bilanzierte die 7C Solarparken keine nach der Equity Methode bewerteten Anteile mehr (i.VJ. TEUR 152). Infolge der Aufnahme der Komplementärstellung in der KOGEP GmbH & Co. Solar 122 KG von einer Konzerngesellschaft, beherrscht der Konzern die KOGEP Gesellschaft seit 27. Januar 2017. Demzufolge wurde eine Vollkonsolidierung der vorgenannten Gesellschaft im Berichtszeitraum vorgenommen. Darüber hinaus, wurde die Beteiligung an der Sonnenbatterie Center Franken GmbH (TEUR 19) im Berichtszeitraum vollständig veräußert.
Aktive latente Steuern wurden auf Verlustvorträge und auf Neubewertungen der Verbindlichkeiten sowie auf Aufwertungen des Anlagevermögens infolge der Kaufpreisallokation von Unternehmenserwerben angesetzt. Ferner werden in den Parks Sonderabschreibungen nach § 7g EStG sowie degressive Abschreibungen gem. § 235 Abs. 3 HGB (Fassung 2008) geltend gemacht. Die hieraus entstehenden Verlustvorträge können steuerlich genutzt werden.
Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich von EUR 36,1 Mio. am Jahresende 2016 auf EUR 42,4 Mio. zum 30. Juni 2017 erhöht. Dies ist hauptsächlich auf die Zunahme der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente um EUR 4,0 Mio sowie auch dem Anstieg der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit EUR 3,9 Mio. und auf einer Erhöhung der Vorräte um EUR 1,0 Mio. zurückzuführen. Die sonstigen Vermögenswerte dahingegen sind durch Umsatzsteuerrückerstattungen um EUR 2,1 Mio., sowie die Anzahlungen um EUR 0,7 Mio. gesunken.
Zum 30. Juni 2017 verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von EUR 33,9 Mio. (i.VJ. EUR 29,9 Mio.). Hiervon sind EUR 16,0 Mio. (i.VJ. EUR 13,4 Mio.) mit Verfügungsbeschränkungen für Projektreserven und Avale belegt. Diese Zunahme der verfügungsbeschränkten Konten mit EUR 2,6 Mio. ist einerseits auf die Ansparung von Projektreserven zurückzuführen (EUR 0,6 Mio.), andererseits hat die Refinanzierung der Solaranlagen Moorenweis und Hiendorf zu einem zusätzlichen Projektreservekonto i.H.v. EUR 1,3 Mio. geführt und für die Säugling Solar GmbH & Co. KG wurde am Anfang des Jahres noch ein separates Projektreservekonto geführt (EUR 0,8 Mio.). Zum Ende des Vorjahres wurde dieser Betrag noch als besicherter Teil eines sofort abrufbaren Kontos geführt.
Die Bilanzsumme ist von EUR 285,1 Mio. auf EUR 287,6 Mio. angestiegen.
Das Eigenkapital belief sich zum 30. Juni 2017 auf EUR 81,5 Mio. (i.VJ. EUR 71,0 Mio.). Der Anstieg in Höhe von EUR 10,5 Mio. beziehungsweise um 15 % basiert hauptsächlich auf den im Geschäftsjahr 2017 durchgeführten Kapitalerhöhungen im Rahmen von Privatplatzierungen und Optionsausübungen sowie dem positiven Geschäftsergebnis. Die Eigenkapitalquote betrug 28,4 % (i.VJ. 24,9 %).
Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten im Konzern beliefen sich zum 30. Juni 2017 insgesamt auf EUR 184,4 Mio. (i.VJ. EUR 186,5 Mio.). Es handelte sich hier um die Darlehen und Leasingverträge zur Finanzierung der Solarparks sowie die den Aktionären zur Verfügung gestellte Wandelanleihe.
Der Anstieg der passiven latenten Steuern von EUR 11,0 Mio. auf EUR 11,3 Mio. steht im Zusammenhang mit dem Ansatz des Sachanlagevermögens zum Zeitwert im Rahmen der im Geschäftsjahr durchgeführten Kaufpreisallokationen.
Bei den Rückstellungen war eine geringe Zunahme um EUR 0,3 Mio. im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum Vorjahr zu verzeichnen. Dies ist vollständig auf die Zunahme der Rückbauverpflichtungen durch den Ausbau des Solaranlagenportfolios sowie der Effekte der Aufzinsung der Bestandsanlagen zurückzuführen.
Die Veränderung des Finanzmittelfonds betrug im Berichtsjahr EUR 4,0 Mio. (2016H1
EUR 0,0 Mio.).
Dabei konnte der Zahlungsmittelzufluss aus der betrieblichen Tätigkeit i.H.v. EUR
4,1 Mio. und der Zahlungsmittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit i.H.v. EUR 1,6
Mio. den Zahlungsmittelabfluss aus der Investitionstätigkeit i.H.v. EUR 1,7 Mio. weitläufig
ausgleichen und führten per Saldo zu einer Erhöhung des Finanzmittelfonds. Die einzelnen
Zahlungsmittelzu- bzw. Zahlungsmittelabflüsse stellen sich wie folgt dar:
Der Nettomittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit verbesserte sich von EUR 3,0 Mio. auf EUR 4,1 Mio. Er setzt sich im Wesentlichen aus dem operativen Geschäft der Solarparks und den hieraus erfolgten Einzahlungen zusammen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug minus EUR 1,7 Mio. (2016H1: EUR 3,3 Mio.) und resultiert hauptsächlich aus dem Nettozahlungsmittelabfluss aus den unterschiedlichen Unternehmenserwerben (EUR 0,7 Mio.), den Investitionen in Solaranlagen (EUR 0,4 Mio.), den Anzahlungen auf Solaranlagen im Bau (EUR 0,8 Mio.), sowie dem Nettozahlungsmittelzufluss aus dem Verkauf eines Teils des Grundstückes in Grafentraubach i.H.v. EUR 0,2 Mio.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf minus EUR 1,6 Mio. (2016H1: EUR 0,3 Mio.). Dieser Betrag umfasst die Rückzahlung der Finanzierung der Anlagen Moorenweis und Hiendorf und den normalen Tilgungen in Höhe von EUR 22,7 Mio. sowie Einzahlungen aus der Erhöhung von Finanzverbindlichkeiten i.H.v. EUR 19,3 Mio. Die Einzahlungen durch die Ausübung von Aktienoptionen betrugen insgesamt EUR 0,1 Mio, während diese durch die Barkapitalerhöhung bei EUR 5,2 Mio. lagen. Bezüglich der außerbilanziellen Verpflichtungen sowie der zugesagten aber nicht genutzten Kreditlinien wird auf die Ausführungen im Anhang des Konzernzwischenabschlusses verwiesen. Der Konzern war zu jeder Zeit in der Lage seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
Zusammenfassend ist die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als positiv zu betrachten. Die sich abzeichnende Verbesserung des bereinigten EBITDA sowie das Periodenergebnis auf Rekordniveau spiegelt die Unternehmensplanung und Intention einer nachhaltigen und kontinuierlichen Geschäftsentwicklung wider. Der Vorstand beurteilt diese Entwicklung als positiv und sieht die Möglichkeit der weiteren Verbesserung des Unternehmenserfolgs durch die Vollendung des Optimierungsprograms 2.0.
Der Vorstand geht bei seiner Prognose für das Geschäftsjahr 2017 für den Konzern davon aus, dass sich die positive EBITDA- und CFPS-Entwicklung fortsetzen wird. Unter Berücksichtigung der Kapazitätserweiterung im Rahmen der im Berichtsjahr getätigten Investitionen, die sich in 2017 erstmals ganzjährig auf die Ertragslage auswirken werden, erwartet der Vorstand für den Konzern eine Steigerung der Umsatzerlöse auf mindestens EUR 32,0 Mio. bzw. eine Steigerung des EBITDA auf mindestens EUR 27,0 Mio.
| Prognose Konzernzahlen 2016 | ||
| IN MIO. EUR | 2016 (IST) | 2017 PROGN. |
| Umsatz | 30,3 | >32,0 |
| EBITDA | 27,9 | >27,0 |
| CFPS (EUR) | 0,45 | 0,48-0,50 |
Die Produktion wird auf 101,9 GWh und der Ertrag pro installierter Anlagenleistung (kWh/kWp) werden auf 970 kWh/ kWp prognostiziert. Die Performance Ratio der Anlagen soll in Folge der technischen Optimierung 2.0 im Geschäftsjahr 2017 bei über 80,0 % liegen.
Dieser Ausblick beruht auf folgenden Annahmen:
| • |
Keine rückwirkenden regulatorischen Eingriffe; |
| • |
Keine signifikanten Abweichungen von den langjährigen Wetterprognosen des Deutschen Wetterdienstes; |
| • |
Bestandsportfolio von 105,5 MWp; |
| • |
Eingeplante Investitionen bis 115 MWp bis zum Jahresende 2017, jedoch keine wesentlichen Cash-Beiträge aus den Investitionen in der zweiten Jahreshälfte; |
| • |
Verwässerungseffekt aus den zwei Barkapitalerhöhungen, sowie die Optionsausübungen im ersten Halbjahr 2017; |
| • |
Erste Effekte aus dem Optimierungsprogramms 2.0; |
| • |
Keine weiteren Umfinanzierungen; |
| • |
Keine weiteren Kapitalerhöhungen. |
Hinsichtlich der Beschreibung des Risikomanagementsystems (RMS) wird auf die im Risiko- und Chancenbericht des zusammengefassten Lageberichts des Geschäftsjahres 2016 gemachten Angaben verwiesen. Die Risiken, denen die 7C Solarparken ausgesetzt ist, wurden ebenfalls detailliert im zusammengefassten Lagebericht des Geschäftsjahres 2016 dargestellt.
Darüber hinaus wurde im ersten Halbjahr 2017 das folgende mittelschwere Einzelrisiko identifiziert:
Gegenwärtig finden bei drei Tochtergesellschaften sowie der 7C Solarparken AG steuerliche Außenprüfungen statt. Die Außenprüfungen betreffen die Zeiträume 2010 bis 2014. Bis zur Erstellung des Halbjahresfinanzberichtes wurden keine Sachverhalte bekannt bzw. in Frage gestellt die zu einer abweichenden Bilanzierung oder steuerlichen Belastungen führen würden. Zum gegenwärtigen Zeitpunkt werden die bezeichneten Risiken und deren wirtschaftliche Auswirkungen als mittelschwer eingestuft. Die Geschäftsführung kann jedoch das Risiko möglicher zusätzlicher Belastungen in Form von erhöhten Beratungsaufwendungen sowie das Risiko zusätzlicher Steuerzahlungen nicht vollständig ausschließen. Voraussichtlich werden die Außenprüfungen bis zum Jahresende noch nicht abgeschlossen sein.
Dem Vorstand sind zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Halbjahresfinanzberichtes 2017 keine bestandsgefährdenden Risiken der Gesellschaft bzw. des Konzerns bekannt.
Die wesentlichen Changen, denen die 7C Solarparken ausgesetzt ist, wurden detailliert im zusammengefassten Lagebericht des Geschäftsjahres 2016 dargestellt.
| AKTIVA | |||
| in TEUR | Anhangangabe | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Immaterielle Vermögenswerte | 16 | 630 | 695 |
| Grundstücke und Gebäude | 15.1 | 7.769 | 7.889 |
| Solarparks | 15.1 | 230.588 | 229.323 |
| Solarparks im Bau | 15.1 | 783 | 4.614 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung | 15.1 | 281 | 304 |
| Nach der Equity-Methode bewertete Anteile | 17 | 0 | 152 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 13 | 578 | 604 |
| Andere Finanzanlagen | 18 | 31 | 31 |
| Aktive latente Steuern | 4.506 | 5.317 | |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 245.164 | 248.930 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | 12 | 1.413 | 408 |
| Geleistete Anzahlungen | 13 | 136 | 848 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 13 | 5.292 | 1.334 |
| Steuererstattungsansprüche | 296 | 225 | |
| Sonstige Vermögenswerte | 13 | 1.330 | 3.422 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 14 | 33.926 | 29.896 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 42.392 | 36.133 | |
| Bilanzsumme | 287.556 | 285.063 | |
* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsichts eines Wirtschaftsprüfers unterzogen
| PASSIVA | |||
| in TEUR | Anhangangabe | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 19.1 | 44.798 | 42.464 |
| Kapitalrücklage | 19.2 | 14.938 | 11.926 |
| Sonstiges Ergebnis aus Hedging | 19.2 | -66 | -85 |
| Gewinnrücklage | 19.2 | 21.342 | 16.334 |
| Währungsumrechnungsrücklage | 19.2 | -10 | -11 |
| Nicht beherrschende Anteile | 520 | 386 | |
| Summe Eigenkapital | 81.523 | 71.014 | |
| Schulden | |||
| Langfristige Schulden | |||
| Langfristige Rückstellungen | 21 | 154.411 | 168.617 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 23 | 8.006 | 7.744 |
| Sonstige langfristige Rückstellungen | 22 | 132 | 132 |
| Passive latente Steuern | 11.307 | 10.961 | |
| Summe langfristige Schulden | 173.856 | 187.453 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Steuerrückstellungen | 305 | 300 | |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 21 | 30.030 | 17.931 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 22 | 1.085 | 7.622 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 22 | 757 | 742 |
| Summe kurzfristige Schulden | 32.178 | 26.596 | |
| Summe Schulden | 206.033 | 214.049 | |
| Bilanzsumme | 287.556 | 285.063 | |
* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsichts eines Wirtschaftsprüfers unterzogen
| in TEUR | Anhangangabe | 30.06.2017 | 30.06.2016 |
| Umsatzerlöse | 8.1 | 18.140 | 15.243 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 8.2 | 1.556 | 1.531 |
| Personalaufwand | 9.1 | -501 | -474 |
| Sonstige Betriebsaufwendungen | 9.2 | -2.369 | -2.942 |
| Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit (EBITDA) | 16.827 | 13.358 | |
| Abschreibungen | 15, 16 | -8.552 | -7.711 |
| Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit (EBIT) | 8.274 | 5.647 | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 10 | 1.074 | 649 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 10 | -3.168 | -3.570 |
| Beteiligungs- und Finanzergebnis | -2.094 | -2.922 | |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 6.180 | 2.726 | |
| Ertragsteuern | -1.045 | -628 | |
| Periodenergebnis | 5.135 | 2.097 | |
| davon Aktionäre der 7C Solarparken AG | 5.099 | 2.062 | |
| davon Nicht beherrschende Anteile | 36 | 35 | |
| Ergebnis je Aktie | |||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) | 11.1 | 0,12 | 0,05 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) | 11.2 | 0,12 | 0,05 |
* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht eines Wirtschaftsprüfers unterzogen
| in TEUR | Anhangangabe | 30.06.2017 | 30.06.2016 |
| Periodenergebnis | 5.135 | 2.097 | |
| Posten, die in die Gewinn order Verlustrechnung umgegliedert werden können: | |||
| Marktwertänderungen der als Hedge accounting designierten Finanzinstrumente | 19.2 | 23 | -58 |
| Währungsumrechnung | 19.2 | 1 | 5 |
| Steuern | -3 | 13 | |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 20 | -39 | |
| Konzerngesamtergebnis | 5.156 | 2.058 | |
| davon Aktionäre der 7C Solarparken AG | 5.119 | 2.023 | |
| davon Nicht beherrschende Anteile | 36 | 35 | |
| Gesamtergebnis je Aktie | |||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) | 11.1 | 0,12 | 0,05 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) | 11.2 | 0,12 | 0,05 |
* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht eines Wirtschaftsprüfers unterzogen
| in TEUR | Anhangangabe | 1.1.-30.06.2017 | 1.1-30.06.2016 |
| Periodenergebnis | 5.135 | 2.079 | |
| – Abschreibungen auf Sachanlagen | 15 | 8.524 | 7.691 |
| – Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | 16 | 28 | 19 |
| – Negative Unterschiedsbeträge (Kaufpreisallokation) | 6 | -489 | -825 |
| – Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen / Erträge | 45 | -159 | |
| – Netto-Finanzierungsaufwendungen | 10 | 2.094 | 2.922 |
| – Gewinn- oder Verlustanteil aus dem Verkauf von Finanzanlagen | 10, 17 | -7 | - |
| – Gewinn aus dem Verkauf von Sachanlagen / immateriellen Vermögenswerte | 15, 16 | -105 | - |
| – Gewinn aus dem Verkauf eines Tochterunternehmens nach Steuern | - | -432 | |
| – (plus) Steueraufwendungen | 1.045 | 628 | |
| Veränderungen bei: | |||
| – Vorräten | 12 | -1.005 | -131 |
| – Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Forderungen | 13 | -1.826 | -3.303 |
| – Vorauszahlungen | 13 | 712 | -446 |
| – Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 22 | -6.534 | -147 |
| – sonstigen Rückstellungen sowie Vermögenswerten aus und Rückstellungen für Leistungen an Arbeitnehmer | 23 | 250 | 254 |
| Cash-Zufluss aus der betrieblichen Tätigkeit | 7.777 | 8.168 | |
| Gezahlte Zinsen | -3.194 | -3.210 | |
| Gezahlte Vorfälligkeitsentschädigungen | -351 | -1.916 | |
| Gezahlte Ertragsteuern | -140 | -3 | |
| Netto-Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 4.093 | 3.039 | |
| Erhaltene Zinsen | 10 | 8 | 5 |
| Einzahlungen aus dem Verkauf von Sachanlagen/immateriellen Vermögensgegenständen | 15 | 188 | 0 |
| Verkauf von Anteilen an mit Equity Methode bilanzierte Unternehmen | 17 | 26 | 0 |
| Veräußerung eines Tochterunternehmen, abzüglich veräußerter liquider Mittel | 0 | 1.606 | |
| Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erworbener liquider Mittel | 6 | -736 | -1.706 |
| Erwerb von Sachanlagen | 15 | -361 | -3.138 |
| Anzahlungen auf Anlagen im Bau | 15 | -783 | - |
| Erwerb von immateriellen Vermögenswerte | 16 | 0 | -66 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -1.659 | -3.298 | |
| Einzahlungen aus der Ausgabe von Anteilen | 19.1 | 5.211 | 2.070 |
| Einzahlungen finanzielle Verbindlichkeiten | 19.283 | 32.048 | |
| Einzahlungen aus der Ausübung von Aktienoptionen | 19.1 | 136 | 1.568 |
| Transaktionskosten in Bezug auf Kredite und Ausleihungen | 10 | -209 | -118 |
| Transaktionskosten in Bezug auf Kapitalerhöhungen | -106 | -250 | |
| Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen | 6 | -21 | 0 |
| Rückzahlung von Krediten / Tilgungen | 21 | -22.665 | -34.704 |
| Auszahlungen für Finanzierungsleasing-Verbindlichkeiten | 21 | -33 | -33 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 1.595 | 271 | |
| Nettoveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 4.030 | 12 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar | 14 | 29.896 | 27.336 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30. Juni | 33.926 | 27.348 | |
*Hinsichtlich der freien Verfügbarkeit der Mittel verweisen wir auf die Anhangangabe
14
* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht eines Wirtschaftsprüfers unterzogen
| in TEUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Währungs- umrechnungs- rücklage |
Sonstige Ergebnis aus Hedging |
Gewinn- rücklage |
Summe |
| Stand zum 1. Januar 2017 | 42.464 | 11.926 | -11 | -85 | 16.334 | 70.628 |
| Gewinn | 5.099 | 5.099 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | 1 | 20 | 20 | |||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 1 | 20 | 5.099 | 5.119 |
| Transaktionskosten direkt in Equity | -106 | -106 | ||||
| Ausgabe von Stammaktien | 2.266 | 2.945 | 5.211 | |||
| Ausgeübte Optionen | 68 | 67 | 136 | |||
| Unternehmenszusammenschluss | 0 | |||||
| Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen | 14 | 14 | ||||
| Dividenden | 0 | |||||
| Gesamte Transaktionen mit Eigentümern des Unternehmens | 2.334 | 3.013 | 0 | 0 | -92 | 5.255 |
| Stand zum 30. Juni 2017 | 44.798 | 14.938 | -10 | -66 | 21.342 | 81.002 |
| Stand zum 1. Januar 2016 | 40.478 | 10.066 | -17 | -64 | 11.725 | 62.190 |
| Gewinn | 2.063 | 2.063 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | 5 | -44 | -39 | |||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 5 | -44 | 2.063 | 2.023 |
| Transaktionskosten direkt in Equity | 0 | -250 | -250 | |||
| Ausgabe von Stammaktien | 1.000 | 1.070 | 2.070 | |||
| Ausgeübte Optionen | 881 | 687 | 1.568 | |||
| Unternehmenszusammenschluss | 0 | |||||
| Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen | 219 | 219 | ||||
| Dividenden | 0 | |||||
| Sonstiges | 0 | 0 | ||||
| Gesamte Transaktionen mit Eigentümern des Unternehmens | 1.881 | 1.757 | 0 | 0 | -31 | 3.607 |
| Stand zum 30. Juni 2016 | 42.359 | 11.823 | -12 | -108 | 13.757 | 67.820 |
| in TEUR | Nicht beherrschende Anteile | Gesamtes Eigenkapital |
| Stand zum 1. Januar 2017 | 386 | 71.014 |
| Gewinn | 36 | 5.135 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 20 |
| Gesamtergebnis | 36 | 5.156 |
| Transaktionskosten direkt in Equity | -106 | |
| Ausgabe von Stamaktien | 5.211 | |
| Ausgeübte Optionen | 136 | |
| Unternehmenszusammenschluss | 132 | 132 |
| Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen | -35 | -21 |
| Dividenden | 0 | |
| Gesamte Transaktionen mit Eigentümern des Unternehmens | 97 | 5.352 |
| Stand zum 30. Juni 2017 | 520 | 81.523 |
| Stand zum 1. Januar 2016 | 114 | 62.305 |
| Gewinn | 35 | 2.097 |
| Sonstiges Ergebnis | -39 | |
| Gesamtergebnis | 35 | 2.058 |
| Transaktionskosten direkt in Equity | -250 | |
| Ausgabe von Stammaktien | 2.070 | |
| Ausgeübte Optionen | 1.568 | |
| Unternehmeszusammenschluss | 788 | 788 |
| Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen | -530 | -311 |
| Dividenden | 0 | |
| Sonstiges | 0 | 0 |
| Gesamte Transaktionen mit Eigentümern des Unternehmens | 258 | 3.865 |
| Stand zum 30. Juni 2016 | 407 | 68.226 |
Die 7C Solarparken AG (das „Unternehmen“ oder „7C Solarparken“) ist ein Unternehmen mit Sitz in Bayreuth, Deutschland. Die Adresse des eingetragenen Sitzes des Unternehmens lautet: An der Feuerwache 15, 95445 Bayreuth. Der Konzernabschluss des Unternehmens umfasst das Unternehmen und seine Tochterunternehmen (zusammen als der „Konzern“ und einzeln als „Konzernunternehmen“ bezeichnet). Der Konzern betreibt und investiert in Solaranlagen mit stetigem Kapitalrückfluss und geringem Risiko vor allem in Deutschland, Belgien und Italien (siehe Anhangangabe 5 und 7).
Hinsichtlich verwendeter Abkürzungen verweisen wir auf das in Anhangangabe 27 dargestellte Abkürzungsverzeichnis.
Der verkürzte und ungeprüfte Konzernzwischenabschluss wurde gemäß §37w Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie in Übereinstimmung mit dem International Standard IAS 34 „Interim Financial Reporting“ (Zwischenberichterstattung) aufgestellt. Er enthält nicht sämtliche Informationen, die nach IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende eines Geschäftsjahres erforderlich sind und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2016 gelesen werden.
Der Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht wurden weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie die Konzern-Gesamtergebnisrechnung und die Konzern-Kapitalflussrechnung erhalten Vergleichsangaben zum Vorjahreshalbjahr. Die Konzernbilanz enthält vergleichende Zahlen zum Ende des unmittelbar vorangegangenen Geschäftsjahres.
Der Konzernzwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Die Grundsätze über Ansatz, Bewertung und Ausweis werden von allen Gesellschaften innerhalb des Konsolidierungskreises einheitlich angewendet. Die Erläuterungen im Anhang des Konzernabschlusses 2016 gelten –insbesondere im Hinblick auf die wesentlichen Bilanzierungs-und Bewertungsmethoden entsprechend.
Er wurde vom Vorstand am 27. September 2017 zur Veröffentlichung genehmigt.
Dieser Konzernabschluss wird in EUR, der funktionalen Währung der 7C SOLARPARKEN AG (Mutterunternehmen) aufgestellt und in Tausend Euro (TEUR) dargestellt, wodurch es zu Rundungsdifferenzen kommen kann.
Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses verlangt vom Vorstand Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen, die die Anwendung von Rechnungslegungsmethoden und die ausgewiesenen Beträge der Vermögenswerte, Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen betreffen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.
Schätzungen und zugrunde liegende Annahmen werden laufend überprüft. Überarbeitungen von Schätzungen werden prospektiv erfasst.
Nachstehend sind die wesentlichen Tochterunternehmen des Konzerns aufgeführt.
In den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2017 sind alle Unternehmen einbezogen, bei denen die 7C Solarparken AG die unmittelbare oder mittelbare Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik ausüben kann. Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an durch Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss einbezogen, an dem die Kontrolle auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Kontrolle endet.
Nachfolgende Tochterunternehmen werden von der 7C Solarparken AG im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernabschluss zum 30. Juni 2017 einbezogen:
| BEZEICHNUNG | SITZ | BETEILIGUNG % |
| Solarpark Oberhörbach GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Longuich GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Heretsried GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark CBG GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Green GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Melkor UG (haftungsbeschränkt), Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Tulkas Beteiligungs GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Colexon Italia S.R.L., Imola | Italien | 100,00 |
| ProVireo Projektverwaltungs GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| ProVireo Solarpark 3 Schönebeck GmbH & Co KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Colexon IPP GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Colexon 1. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| CTG Baal S.R.L., Imola | Italien | 100,00 |
| Colexon Solar Energy ApS, Kopenhagen | Dänemark | 100,00 |
| Renewagy 1. Solarpark Verwaltungs GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Renewagy 2. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Renewagy 5. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Renewagy 11. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Renewagy 21. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Renewagy 22. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| 7C Solarparken NV, Mechelen | Belgien | 100,00 |
| 7C Rooftop Exchange BVBA, Mechelen | Belgien | 100,00 |
| Siberië Solar BVBA, Mechelen | Belgien | 100,00 |
| Sabrina Solar BVBA, Mechelen | Belgien | 100,00 |
| Solar4Future Diest NV, Mechelen | Belgien | 99,90 |
| Solarpark Neudorf GmbH, Kasendorf | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Hohenberg GmbH, Marktleugast | Deutschland | 83,00 |
| High Yield Solar Investments BV, Hilversum | Niederlande | 100,00 |
| Solarpark Pflugdorf GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark MGGS Landbesitz GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Tannhäuser Solar UG (haftungsbeschränkt), Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Lohengrin Solar UG (haftungsbeschränkt), Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| SonnenSolarpark GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarparken IPP GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Taurus GmbH & Co. KG, Maisach | Deutschland | 100,00 |
| Erste Solarpark Xanten GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Erste Solarpark Wulfen GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Schauer Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Siebente Solarpark Zerre GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Zerre Infrastruktur GbR, Wiesbaden * | Deutschland | 30,00 |
| Solarpark Zerre IV GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Sonnendach K19 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Sonnendach K19 Haftungs GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Säugling Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Carport Wolnzach GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Gemini GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Sphinx Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Erste Solarpark Sandersdorf GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| SPI Sachsen I GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Dritte Solarpark Glauchau GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Vardar UG (haftungsbeschränkt), Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solardach Wandersleben GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solardach Wandersleben GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 84,09 |
| Solardach LLG GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solardach Stieten GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solardach Steinburg GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solardach Neubukow GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| KOGEP GmbH & Co. Solar 122 KG, Bayreuth | Deutschland | 51,52 |
* Für die Hälfte der Beteiligung durch Solarpark Zerre IV GmbH & Co KG gehalten.
Folgende Gesellschaften wurden infolge des Verkaufs der Gesamtbeteiligung innerhalb des Geschäftsjahres nicht mehr nach der Equity methode in den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2017 einbezogen:
- Sonnenbatterie Center Franken GmbH, Bayreuth, Deutschland
Die Bilanzierung von Unternehmenszusammenschlüssen entspricht der im Anhang zum Konzernabschluss vom 31. Dezember 2016 angegebenen Vorgehensweise.
Die für die Erstkonsolidierung verwendeten Kaufpreisallokationen sind teilweise nur vorläufig, da sich nach Erstellung der Kaufpreisallokation noch Erkenntnisse ergeben können, die zu einer nachträglichen Anpassung innerhalb eines Jahres nach Erwerb führen können.
In diesem Konzernzwischenlagebericht werden die Unternehmenserwerbe aus dem Berichtszeitraum detailliert dargestellt. Die folgende Tabelle gibt zunächst einen Kurzüberblick über alle im ersten Halbjahr 2017 durchgeführten Unternehmenserwerbe:
| Erwerbsobjekt | Solaranlage(n) | Erwerbszeitpunkt |
| KOGEP GmbH & Co Solar 122 KG | Halberstadt | 27. Januar 2017 |
| Swan Energy NV | Engels Lokeren Defranq Roeselare Defranq Tongeren |
6. April 2017 |
Die gewogenen durchschnittlichen Kapitalkosten nach Steuern, die bei der Bewertung der Solaranlagen angesetzt wurden, liegen für das erste Halbjahr 2017 zwischen 2,40% und 2,70%. Die zukünftigen mit diesen Kapitalkosten diskontierten Cashflows wurden durch die Multiplikation der Einspeisevergütung bzw. den geschätzten zukünftigen Strompreisen sowie der geschätzten Stromproduktion errechnet. Die Produktionsschätzungen erfolgten mit einem Verfahren, in dem externe Gutachten und der historische Ertrag von Anlagen in der gleichen Region einbezogen werden. Dabei wird einer angemessenen Degradation der Solaranlage ebenfalls Rechnung getragen.
Mit Wirkung zum 6. April 2017 wurden 100 % der Anteile der Swan Energy NV, Mechelen/ Belgien erworben.
Portrait der Anlagen
Die Swan Energy Anlage hat ein Dachanlagenportfolio bestehend aus drei Solaranlagen: Defranq Tongeren (204 kWp), Defranq Roeselare (381 kWp) und Engels Lokeren (640 kWp), die alle ihren Standort in Belgien (Region Flandern) haben. Die Aufdachanlagen wurden alle im Jahr 2011 ans Netz angeschlossen. Die Anlage ist bestückt mit Yingli Modulen sowie Wechselrichtern von SMA. Alle Anlagen erhalten ein einer Einspeisevergütung ähnliches Grünstromzertifikat über EUR 330/MWh. Darüber hinaus wird der erzeugte Strom zu einem Preis zwischen EUR 44-54/MWh den Dacheigentümern oder einem Nutzunternehmen verkauft. In den letzten 12 Monaten vor dem Unternehmenszusammenschluss leisteten die Anlagen zwischen 937-1040 kWh/kWp.
| in TEUR | Buchwert vor Kaufpreisallokation | Zeitwert gem. Kaufpreisallokation |
| Sachanlagen | 2.077 | 3.759 |
| Sonst. Vermögenswerte | 75 | 75 |
| Liquide Mittel | 392 | 392 |
| Finanzverbindlichkeiten | -1.878 | -2.288 |
| Rückstellungen | - | - |
| Sonst. Verbindlichkeiten | - | - |
| Passive latente Steuern | - | -285 |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 666 | 1.652 |
| Kaufpreis | ||
| Zahlungsmittelabfluss | 1.170 | |
| Gesamtkaufpreis | 1.170 | |
| Negativer Unterschiedsbetrag | ||
| Kaufpreis | 1.170 | |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 1.652 | |
| Negativer Unterschiedsbetrag (-) | -482 | |
| Netto gezahlte Flüssige Mittel (-) | -778 | |
Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung im Jahr 2017 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 180, ein EBITDA in Höhe von TEUR 168 sowie ein Jahresergebnis in Höhe von TEUR 127 aus dem erworbenen Unternehmen generiert. In einem 12 Monate umfassenden Jahr wird die Anlage bei gewöhnlichen Witterungsverhältnissen Umsatzerlöse von TEUR 422, ein EBITDA von TEUR 370 und ein Jahresergebnis von TEUR 142 erzielen.
Aus der Kaufpreisallokation resultiert ein identifizierbares erworbenes Nettovermögen von insgesamt TEUR 1.652, dem ein gezahlter Gesamtkaufpreis i.H.v. TEUR 1.170 gegenübersteht. Der sich als Saldogröße ergebende negative Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 482 wurde im Posten sonstiger betrieblicher Ertrag erfolgswirksam erfasst.
Mit Wirkung zum 27. Januar 2017 hat der Konzern die Beherrschung über die KOGEP GmbH & Co. Solar 122 KG erlangt, weil Ihr Stimmrecht auf der Gesellschafterversammlung 50 % überschritten hat. Die KOGEP GmbH & Co. Solar 122 KG stand bereits im Jahr 2016 zu 51,52 % im Eigentum des Konzerns, dennoch konnte dieser durch verträgliche Reglungen in dieser Gesellschaft keine Beherrschung ausüben. Dies hat sich zum Stichtag 27. Januar 2017 geändert. Demzufolge wird die Beteiligung, die bisher nach der Equity Methode bilanziert wurde, im ersten Halbjahr 2017 erstmalig vollkonsolidiert.
Portrait der Anlage
Im Jahr 2009 wurde eine Dachanlage über 240 kWp in Halberstadt, Sachsen-Anhalt in Betrieb genommen. Es wurden beim Bau First Solar Module sowie Wechselrichter von SMA verwendet. Die Anlage erhält eine Einspeisevergütung von EUR 400/MWh. Der Park leistete im Jahr 2016 837 kWh/kWp.
| in TEUR | Buchwert vor Kaufpreisallokation | Zeitwert gem. Kaufpreisallokation |
| Sachanlagen | 558 | 753 |
| Sonst. Vermögenswerte | 10 | 10 |
| Liquide Mittel | 42 | 42 |
| Finanzverbindlichkeiten | -449 | -479 |
| Rückstellungen | -6 | -12 |
| Sonst. Verbindlichkeiten | -17 | -17 |
| Passive latente Steuern | - | -25 |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 138 | 272 |
| Kaufpreis | ||
| Umgliederung aus den nach der Equity Methode bewerteten Anteilen | 133 | |
| Nicht beherrschenden Anteile | 132 | |
| Gesamtkaufpreis | 265 | |
| Negativer Unterschiedsbetrag | ||
| Kaufpreis | 265 | |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 272 | |
| Negativer Unterschiedsbetrag (-) | -7 | |
| Netto gezahlte Flüssige Mittel (-) | 42 | |
Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung im Jahr 2017 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 48 und ein EBITDA in Höhe von TEUR 37 sowie ein Jahresergebnis von TEUR 10 aus dem erworbenen Unternehmen generiert. In einem 12 Monate umfassenden Jahr wird die Anlage bei gewöhnlichen Witterungsverhältnissen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 84, ein EBITDA von TEUR 72 und ein Jahresergebnis von TEUR 8 erzielen.
Aus der Kaufpreisallokation ergibt sich ein identifizierbares erworbenes Nettovermögen von insgesamt TEUR 272, für das ein Gesamtkaufpreis i.H.v. TEUR 265 bezahlt wurde; der sich hieraus ergebende negative Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 7 wurde im Jahr 2017 erfolgswirksam im Posten ‚sonstiger betrieblicher Ertrag‘ vereinnahmt.
Am 1. Januar 2017 hatte der Konzern eine Beteiligung i.H.v. 81,92 %, die während des ersten Halbjahres 2017 auf 84,09 % aufgestockt wurde. Zu diesem Zweck wurden für TEUR 21, nicht beherrschende Anteile i.H.v. TEUR 35 zurückgekauft. Die Differenz i.H.v. TEUR 14 wird im Eigenkapital unmittelbar den Aktionären der 7C Solarparken AG zugeschrieben.
Das Unternehmen ist fokussiert auf den Verkauf von Strom, den es mit eigenen Solaranlagen produziert, sodass 98,9 % der Umsatzerlöse aus diesem Geschäft erzielt werden (2016H1: 95,2 %). Daneben gibt es einige Aktivitäten von untergeordneter Bedeutung (1,1 % in der Berichtsperiode, 4,8 % im ersten Halbjahr 2016). Diese Nebenaktivitäten beziehen sich auf externe Dienstleistungsverträge für technische und kaufmännische Services für Solaranlagen im In- und Ausland sowie aus Mieteinnahmen von Dritten aus dem PV-Estate.
Der Konzern ist hauptsächlich in Deutschland tätig, weswegen im ersten Halbjahr 2017 93,8 % des Umsatzes in Deutschland erzielt wurde (2016H1: 94,8 %). Die restlichen Umsatzerlöse erwirtschaftete der Konzern mit 4,7 % in Belgien (2016H1: 3,7 %), sowie mit 1,5 % in Italien (2016H1: 1,5 %).
Folglich sind im Konzern keine getrennten Geschäftssegmente erkennbar.
| in TEUR | 2017/H1 | 2016/H1 |
| Verkaufter Strom | 17.930 | 14.509 |
| Erlöse aus Dienstleistungen | 125 | 220 |
| Mieteinnahmen | 79 | 85 |
| Sonstige | 6 | 429 |
| Gesamt | 18.140 | 15.243 |
Die Hauptaktivität des Konzerns besteht in der Produktion und dem Verkauf von Strom aus Solaranlagen. Übrige Umsätze stammen aus Mieteinnahmen sowie Dienstleistungen, die der Konzern für Dritte erbringt. Die Mieteinnahmen betreffen die Einkünfte aus dem sog. PV Estate Portfolio. Die Dienstleistungen sind technischer und kaufmännischer Art und betreffen vor allem Fernüberwachung, Reparatur und Wartung von Solaranlagen sowie deren Betriebsführung. Sonstige Umsatzerlöse im Vorhalbjahr bezogen sich hauptsächlich auf den Verkauf von kleinen Solaranlagen und Batterien der Sonnenbatterie Center Franken GmbH (2016H1: TEUR 423).
Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Berichtszeitraum knapp zur Hälfte aus einem außengerichtlichen Vergleich mit einem Modulhersteller (TEUR 721). Daneben trugen negative Unterschiedsbeträge aus Unternehmenserwerben im ersten Halbjahr (TEUR 489), wie auch in der Vergleichsperiode (2016H1: TEUR 825) zum Ergebnis bei. Im Berichtszeitraum wurde keine Konzernentität veräußert, jedoch führte der Verkauf der Solarpark Sonnenberg GmbH & Co. KG im ersten Halbjahr 2016 noch zu einem Entkonsolidierungsgewinn i.H.v. TEUR 432. Insgesamt blieben trotz ihrer anderen Zusammensetzung, die sonstigen betrieblichen Erträge nahezu unverändert im Vergleich zum Vorjahr (+1,6%).
| in TEUR | 2017/H1 | 2016/H1 |
| Ertrag aus außergerichtlichen Vergleichen | 721 | - |
| Negative Unterschiedsbeträge aus Unternehmenserwerben | 489 | 825 |
| Verkauf Anlagevermögen | 105 | - |
| Auflösung Rückstellungen | 58 | 97 |
| Schadenersatz | 31 | 27 |
| Sonstige Erträge | 152 | 149 |
| Entkonsolidierungsgewinn | - | 432 |
| Gesamt | 1.556 | 1.531 |
Der Personalaufwand erhöhte sich im ersten Halbjahr 2017 mit TEUR 501 im Gegensatz zum Vorjahreszeitraum (2016H1: TEUR 474) leicht.
Die Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter des Konzens ist im ersten Halbjahr 2017 im Vergleich zum ersten Halbjahr 2016 von 17 auf 14 gesunken. Am Ende des Berichtzeitraums beschäftigte der Konzern exklusive dem Vorstand 14 Angestellte (2016H1: 18 Mitarbeiter). Im Vorjahr waren noch 6 Mitarbeiter der Sonnenbatterie Center Franken GmbH, die Anfang 2017 veräußert wurde, in der Mitarbeiterzahl enthalten.
| in TEUR | 2017/H1 | 2016/H1 |
| Kosten Solarparks | 1.197 | 1.462 |
| Verwaltungskosten | 448 | 315 |
| Rechts- Beratungs- und Prüfungskosten | 328 | 335 |
| Versicherungen | 136 | 131 |
| KfZ- und Reisekosten | 116 | 132 |
| Sonstige | 145 | 566 |
| Gesamt | 2.369 | 2.942 |
Der sonstige Betriebsaufwand belief sich im ersten Halbjahr 2017 auf EUR 2,4 Mio. (2016H1: EUR 2,9 Mio.). Hierin sind vor allem die Kosten für den Betrieb der Solarparks enthalten. Unter anderem sind Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung sowie Pachtzinsen, Mieten, Versicherungen und Kosten für die Rasen-/Grünpflege angefallen.
| in TEUR | 2017/H1 | 2016/H1 |
| Zinserträge aus: | ||
| Krediten und Forderungen | 8 | 5 |
| Gesamtzinserträge aus finanziellen Vermögenswerten, die nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden | 8 | 5 |
| Marktwertänderungen des ineffektiven Teils der Zinsswaps | 156 | - |
| Abzinsung der Rückstellüngen | - | 2 |
| Ergebnis aus dem Verkauf von nach der Equity Methode bewerteten Anteilen | 7 | - |
| Sonstige Finanzerträge | 902 | 642 |
| Finanzerträge | 1.074 | 649 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten: | ||
| Zinsaufwendungen | -2.880 | -3.221 |
| Aufzinsung der Rückstellüngen | -113 | -170 |
| Bankkosten, Courtagen und sonstige Finanzaufwendungen | 175 | -179 |
| Finanzaufwendungen | -3.168 | -3.570 |
| Beteiligungs- und Finanzergebnis | -2.094 | -2.922 |
Der Zinsertrag aus Darlehen und Forderungen betrifft Zinserträge aus liquiden Mitteln und Darlehen, die das Unternehmen an Dritte Parteien gibt. Die sonstigen Finanzerträge entstanden im Wesentlichen, in Höhe von TEUR 876, aus der Refinanzierung von Bankdarlehen (2016H1: TEUR 639). Der Rückzahlungsbetrag der Bankdarlehen lag unter dem Buchwert dieser Bankdarlehen, sodass für die Differenz ein Ertrag realisiert wurde.
Da der Konzern für den Zinsswap der Swan Energy NV, der lediglich 75% der variabelen Zinsaufwendungen der Projektfinanzierung effektiv deckt, kein Hedge Accounting anwendet, wird die Änderung des beizulegenden Zeitwertes erfolgswirksam in der Gewinn- und Verlustrechnung vereinnahmt. Im Berichtszeitraum hat diese Marktwertänderung zu einem Finanzertrag i.H.v. TEUR 156 geführt.
Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.880 (2016H1: TEUR 3.221) betreffen fast ausschließlich Projektfinanzierungen und Finanzierungsleasing von Solaranlagen und PV-Estate.
Die Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie und des unverwässerten Gesamtergebnisses je Aktie basiert auf dem den Stammaktionären zurechenbaren Gewinn und einem gewichteten Durchschnitt der sich im Umlauf befindlichen Stammaktien, wie im Folgenden dargestellt.
| in TEUR | 2017/H1 | 2016/H1 |
| Gewinn (Verlust), den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbar | 5.099 | 2.062 |
| Gewinn (Verlust), den Inhabern der Stammaktien zurechenbar | 5.099 | 2.062 |
| In Tausend Aktien | 2017/H1 | 2016/H1 | ||
| Ausgegebene Stammaktien zum 1. Januar | 42.464 | 100 % | 40.478 | 100 % |
| Auswirkung der ausgeübten Aktienoptionen | 68 | 97 % | 881 | 92 % |
| Auswirkung von Privatplatzierungen | 2.266 | 63 % | 1.000 | 83 % |
| Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien zum 30. Juni | 43.957 | 42.124 | ||
| in EUR | 2017/H1 | 2016/H1 |
| Ergebnis pro Aktie | ||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) | 0,12 | 0,05 |
Die Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie und des verwässerten Gesamtergebnisses je Aktie basieren auf dem den Stammaktionären zurechenbaren Gewinn und einem gewichteten Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Stammaktien nach Bereinigung um alle Verwässerungseffekte potenzieller Stammaktien, wie im Folgenden dargestellt:
| in TEUR | 2017/H1 | 2016/H1 |
| Gewinn (Verlust), den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbar | 5.099 | 2.062 |
| Gewinn (Verlust), den Inhabern der Stammaktien zurechenbar | 5.099 | 2.062 |
| In Tausend Aktien | 2017/H1 | 2016/H1 | ||
| Ausgegebene Stammaktien zum 1. Januar | 42.464 | 100 % | 40.478 | 100 % |
| Auswirkung der ausgeübten Aktienoptionen | 68 | 97 % | 881 | 92 % |
| Auswirkung einer Privatplatzierung | 2.266 | 63 % | 1.000 | 83 % |
| Auswirkung Ausübung aller in-the-money Optionen | - | 0 % | 264 | 100 % |
| Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien zum 31. Dezember | 43.957 | 42.388 | ||
| in EUR | 2017/H1 | 2016/H1 |
| Ergebnis pro Aktie | ||
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) | 0,12 | 0,05 |
Die ordentliche Hauptversammlung der 7C Solarparken AG hat am 17. April 2014 durch Beschluss das bedingte Kapital um bis zu EUR 4.436.139,00 durch Ausgabe von bis zu 4.436.139 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien erhöht.
Das bedingte Kapital wurde durch die Hauptversammlung zur Bedienung der 4.436.139 Optionen geschaffen, die durch die Ausgabe der Optionsschuldverschreibung in August 2014 entstanden sind.
Die Optionen, versehen mit schrittweise steigenden Ausübungspreisen, haben eine Laufzeit bis 2016. Im Geschäftsjahr 2014 war eine Ausübung zu EUR 1,56 je Aktie möglich, für das Geschäftsjahr 2015 betrug der Ausübungspreis EUR 1,76 und im Jahr 2016 konnte bis zum 4. Quartal eine Ausübung zu EUR 1,98 je Aktie erklärt werden.
Seit dem ersten Ausübungszeitraum im September 2014 bis zum letzten Ausübungszeitraum im Dezember 2016 wurden 4.345.217 Optionen ausgeübt. Die Restanzahl kann nach 31. Dezember 2016 endgültig nicht mehr ausgeübt werden, sodass es im ersten Halbjahr 2017 nicht mehr zu einer Verwässerung kommen kann.
Bei der obenstehenden Berechnung des gewässerten verwässerten gewichteten Durchschnitts der Stammaktien zum 30. Juni 2016 wurde jedoch die volle Anzahl der zu diesem Stichtag unausgeübten Optionen berücksichtigt. Diese Optionen hätten in 264.045 neue Aktien resultieren müssen, da sich der durchschnittliche Marktwert der Aktien des Unternehmens während des gesamten Vorjahreszeitraums oberhalb des Ausübungspreises von EUR 1,98 je Aktie befand.
Da sich der durchschnittliche Marktwert der Aktien des Unternehmens während des gesamten Berichtszeitraums unterhalb des Wandelpreises der Wandelschuldverschreibung (Siehe Anhangsangabe 21) i.H.v. EUR 2,50 je Aktie befand, wurde in der Berechnung des gewässerten gewichteten Durchschnitts der Stammaktien zum 30. Juni 2017 keine Aktienausgabe aus der Wandelschuldverschreibung unterstellt.
| in TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Rohstoffe und Verbrauchsgüter | 31 | 65 |
| Module | 1.382 | 343 |
| Gesamt | 1.413 | 408 |
Der Konzern bevorratet grundsätzlich Ersatzteile für (Not-)Reparaturen an PV-Anlagen, z.B. Wechselrichter, Module und Verschleißteile. Im Berichtszeitraum hat der Modulbestand um TEUR 1.039 zugenommen, diese werden in den kommenden Quartalen für neuzuerrichtende Anlagen eingesetzt werden.
| in TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Geleistete Anzahlungen | 136 | 848 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 5.292 | 1.334 |
| Sonst. langfristige Vermögenswerte | 578 | 604 |
| Sonst. kurzfristige Vermögenswerte | 1.330 | 3.422 |
| Gesamt | 7.336 | 6.209 |
| Langfristige Vermögenswerte | 578 | 605 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 6.758 | 5.604 |
| Gesamt | 7.336 | 6.209 |
Bei den geleisteten Anzahlungen zum 31.12.2016 handelt es sich hauptsächlich um Zahlungen aus dem Erwerb von Modulen (TEUR 721), die im Laufe des ersten Halbjahres geliefert wurden.
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten nahezu ausnahmslos Gutschriftsanzeigen oder Rechnungen aus dem Stromverkauf an Netzbetreiber, deren Bonität als gut und die Forderungen als einbringlich betrachtet werden. Im Vergleich zum Jahresende haben die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 4,0 Mio. abgenommen, weil die Netzbetreiber immer 1 bis 2 Monate nach Produktion die Gutschrift auszahlen. Demzufolge setzen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Jahresende aus Umsätzen aus dem sonnenarmen November/Dezember zusammen, während die Umsätze zum Ende des ersten Halbjahr aus dem einstrahlungsreichen Mai/Juni resultieren.
Die langfristigen Vermögenswerte zum Ende des Geschäftsjahres betreffen hauptsächlich Einmalpacht für das Leasing von Dachanlagen für die Dauer des Finanzierungsleasings i.H.v. TEUR 247 (i.VJ. TEUR 259) sowie einem langfristigen Teil einer Forderung und gewährter Darlehen und Kredite i.H.v. TEUR 175 (i.VJ. TEUR 204). Ferner sind Forderungen aus einem außergerichtlichen Vergleich mit einem Altkunden TEUR 133 (i.VJ. TEUR 133), sowie sonstige langfristige Vermögenswerte TEUR 23 (i.VJ. TEUR 8) ebenfalls darin enthalten.
Die kurzfristigen Vermögenswerte bestanden zum Jahresende 2016 hauptsächlich aus Vorsteuern für den Ankauf von Solaranlagen, die im Laufe des ersten Halbjahres 2017 erstattet wurden.
| in TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Bankkonten mit eingeschränkter Verfügungsberechtigung | 16.001 | 13.403 |
| Sofort abrufbare Sichteinlagen | 17.926 | 16.494 |
| In der Kapitalflussrechnung dargestellte Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 33.926 | 29.896 |
Bei den Bankkonten mit eingeschränkter Verfügungsberechtigung handelt es sich um Schuldendienstreservekonten sowie Bausparkonten, die im Rahmen der Finanzverbindlichkeiten (siehe Anhangangabe 21) angespart werden sollen. Diese Konten sind für die jeweilige zugehörige Finanzierung an die Bank oder Leasinggesellschaft als Sicherheit verpfändet.
Bei den Bankkonten mit eingeschränkter Verfügungsberechtigung handelt es sich um Projektreservekonten i.H.v. TEUR 11.433 (2016: TEUR 9.338) , Bausparkonten i.H.v. TEUR 3.865 (2016: TEUR 3.604) sowie sonstige Konten i.H.v. TEUR 703 (2016: TEUR 461).
zum 30.06.2017
| in TEUR | Anhang- angabe |
Grund- stücke und Gebäude |
Solar- parks |
BGA* | Solar- parks im Bau |
Summe |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
| Stand zum 1. Januar 2017 | 8.005 | 269.722 | 730 | 4.614 | 283.071 | |
| Abgänge durch Verkauf | -83 | -83 | ||||
| Konsolidierungskreisänderungen | 6 | 4.512 | 4.512 | |||
| Zugänge durch Investitionen | 2 | 343 | 16 | 783 | 1.144 | |
| Andere Zugänge | 23 | 204 | 204 | |||
| Umgliederung zw. den Sachanlagen | 4.614 | -4.614 | - | |||
| Umgliederung aus den immateriellen Vermögenswerten | 16 | 37 | 37 | |||
| Stand zum 30. Juni 2017 | 7.924 | 279.432 | 746 | 783 | 288.885 | |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen | ||||||
| Stand zum 1. Januar 2017 | -116 | -40.399 | -426 | - | -40.941 | |
| Abschreibungen | -39 | -8.446 | -39 | -8.524 | ||
| Stand zum 30. Juni 2017 | -155 | -48.845 | -465 | - | -49.465 | |
| Buchwerte | ||||||
| Stand zum 30. Juni 2017 | 7.769 | 230.588 | 281 | 783 | 239.420 | |
* Betriebs- und Geschäftsausstattung
zum 31.12.2016
| in TEUR | Anhang- angabe |
Grund- stücke und Gebäude |
Solar- parks |
BGA* | Solar- parks im Bau |
Summe |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
| Stand zum 1. Januar 2016 | 6.904 | 246.330 | 608 | - | 253.842 | |
| Abgänge durch Verkauf | -6.337 | -6.337 | ||||
| Konsolidierungskreisänderungen | 19.985 | 19.985 | ||||
| Andere Zugänge | 1.101 | 9.841 | 115 | 4.614 | 15.672 | |
| Abgänge | -90 | -90 | ||||
| Umgliederung | -97 | 97 | ||||
| Stand zum 31. Dezember 2017 | 8.005 | 269.722 | 730 | 4.614 | 283.071 | |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen | ||||||
| Stand zum 1. Januar 2016 | -33 | -26.217 | -308 | - | -26.558 | |
| Abgänge durch Verkauf | 1.537 | 1.537 | ||||
| Abschreibungen | -83 | -15.719 | -177 | -15.979 | ||
| Abgänge | 60 | 60 | ||||
| Stand zum 31. Dezember 2016 | -116 | -40.399 | -426 | - | -40.941 | |
| Buchwerte | ||||||
| Stand zum 31. Dezember 2016 | 7.889 | 229.323 | 304 | 4.614 | 242.129 | |
Die ausgewiesenen Solarparks, Gebäude und Grundstücke dienen zur Sicherung der in Anhangangabe 21 erläuterten Finanzverbindlichkeiten.
zum 30.06.2017
| in TEUR | Anhang- angabe |
Geschäfts- oder Firmenwert |
Erworbene Verträge | Projekt- rechte |
Sonstige | Summe |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
| Stand zum 1. Januar 2017 | 1.551 | 653 | 49 | 91 | 2.344 | |
| Umgliederung in die Sachanlagen | 15 | -37 | -37 | |||
| Umgliederung in den immateriellen Vermögenswerten | 28 | -28 | - | |||
| Stand zum 30. Juni 2017 | 1.551 | 653 | 40 | 65 | 2.307 | |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen | ||||||
| Stand zum 1. Januar 2017 | -1.551 | -48 | -25 | -25 | -1.649 | |
| Abschreibungen | -21 | -6 | -28 | |||
| Stand zum 30. Juni 2017 | -1.551 | -69 | -25 | -31 | -1.677 | |
| Buchwerte | ||||||
| Stand zum 30. Juni 2017 | - | 584 | 15 | 32 | 630 | |
zum 31.12.2016
| in TEUR | Anhang- angabe |
Geschäfts- oder Firmenwert |
Erworbene Verträge | Projekt- rechte |
Sonstige | Summe |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||||||
| Stand zum 1. Januar 2016 | 1.551 | 307 | 232 | 67 | 2.157 | |
| Konsolidierungskreisänderungen | 346 | 346 | ||||
| Abgänge | -221 | -221 | ||||
| Andere Zugänge | 37 | 24 | 61 | |||
| Stand zum 31. Dezember 2016 | 1.551 | 653 | 49 | 91 | 2.344 | |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen | ||||||
| Stand zum 1. Januar 2016 | -1.551 | -37 | -28 | -12 | -1.628 | |
| Abgänge | 28 | 28 | ||||
| Abschreibungen | -11 | -25 | -13 | -49 | ||
| Stand zum 31. Dezember 2016 | -1.551 | -48 | -25 | -25 | -1.649 | |
| Buchwerte | ||||||
| Stand zum 31. Dezember 2016 | - | 605 | 24 | 66 | 695 | |
Die Projektrechte und die erworbenen Verträge werden über die Laufzeit des Projektes bzw. des Vertrages amortisiert.
| in TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| KOGEP GmbH & Co Solar 122 KG | - | 133 |
| Sonnenbatterie Center Franken GmbH | - | 19 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | - | 152 |
Sonnenbatterie Center Franken GmbH
Der Konzern hielt zum Bilanzstichtag 31.12.2016 eine Beteiligung in Höhe von 19 % an diesem exklusiven Lieferanten von Sonnenbatterien in der Region Oberfranken.
Der Konzern hatte auf die Sonnenbatterie Center Franken GmbH einen maßgeblichen Einfluss, da für alle wesentlichen Beschlüsse der Gesellschaft eine Zustimmung von 82,0 % des gezeichneten Kapitals erforderlich ist. Aufgrund der dargestellten gesellschaftsrechtlichen Bestimmungen besaß der Konzern somit durch die 19 %ige Beteiligung eine Sperrminorität auf sämtliche wesentlichen Entscheidungen. Demzufolge wurde zum Bilanzstichtag 31.12.2016 die Sonnenbatterie Center Franken GmbH nach der Equity Methode bewertet.
Mit Wirkung zum 22. Februar 2017 wurden sämtliche Anteile an der Sonnenbatterie Center Franken GmbH zu einem Verkaufpreis i.H.v. TEUR 26 veräußert. Der Differenzbetrag mit dem Beteiligungswert (TEUR 19) i.H.v. TEUR 7 wurde als finanzieller Ertrag vereinnahmt.
KOGEP GmbH & Co Solar 122 KG
Der Konzern hat am 17. August 2016 51,52 % der Kommanditanteile der KOGEP GmbH & Co. Solar 122 KG erworben. Diese Gesellschaft betriebt eine Dachanlage mit einer Kapazität von 240 kWp in Halberstadt, Sachsen-Anhalt. Aufgrund handels- und gesellschaftsrechtlicher Bestimmungen konnte der Konzern, trotz seiner Anteile am Kommanditkapital der Gesellschaft i.H.v. 51,52 % keine Beherrschung über diese erlangen sondern lediglich einen maßgeblichen Einfluss ausüben. Demzufolge wurde zum Bilanzstichtag 31.12.2016 die KOGEP GmbH & Co. Solar 122 KG nach der Equity Methode bewertet.
Aufgrund des Komplementäraustauschs zum 27. Januar 2017, hat der Konzern an diesem Stichtag Beherrschung über die Gesellschaft erlangt, sodass die KOGEP GmbH & Co. Solar 122 KG zu diesem Stichtag erstmals vollkonsoldiert wurde (Siehe Anhangangabe 6). Das Unternehmen wurde am beizulegenden Zeitwert bewertet. Die im Vorjahr nach der Equity Methode bewertete Finanzanlage (TEUR 133) wurde dabei, samt Zeitwert der nicht beherrschenden Anteile, als Gesamtkaufpreis angesetzt. Hieraus ergab sich ein negativer Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 7, der als sonstiger betrieblicher Ertrag vereinnahmt wurde.
| in TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Genossenschaftsanteile | 31 | 31 |
| Andere Finanzanlagen | 31 | 31 |
Der Konzern hält Genossenschaftsanteile in Höhe von TEUR 31 an der GLS Bank
Für eine schematische Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen. Im Folgenden wird die Entwicklung des Eigenkapitals der 7C Solarparken detailliert beschrieben.
Im Januar 2017 wurden 68.487 neue Stückaktien im Rahmen des Ausübungszeitraums der
Optionen bis zum 31. Dezember 2016, bei einem Ausgabepreis von EUR 1,98 je Aktie,
emittiert. Die 68.487 Aktien, die infolge der Ausübung im Rahmen des Ausübungszeitraums
bis zum 31. Dezember 2016, ausgegeben wurden, wurden erst am 5. Januar 2017 in den
Depots der Aktionäre verbucht, sodass sie zum Bilanzstichtag 31.12.2016 noch nicht
ins Eigenkapital einbezogen wurden. Ein Betrag i.H.v. EUR 68.487,00 floss in das gezeichnete
Kapital ein.
Der Differenzbetrag i.H.v. EUR 67.117,26 wurde in die Kapitalrücklage überführt.
Darüber hinaus wurde im Januar 2017 eine Barkapitalerhöhung durch Privatplatzierung durchgeführt. Insgesamt wurden 765.766 neue Aktien zu einem Preis von EUR 2,30 je Aktie platziert. Ein Betrag i.H.v. EUR 767.766,00 floss in das gezeichnete Kapital ein, der Differenzbetrag i.H.v. EUR 995.495,80 wurde in die Kapitalrücklage überführt.
Im April 2017 wurden 1.500.000 neue Aktien zu einem Preis von EUR 2,30 je Aktien im Rahmen einer Barkapitalerhöhung durch Privatplatzierung emittiert. Ein Betrag i.H.v. EUR 1.500.000,00 floss in das gezeichnete Kapital ein, der Differenzbetrag i.H.v. EUR 1.950.000,00 wurde in die Kapitalrücklage überführt.
Zum Ende der Berichtsperiode gab es keine eigenen Aktien im Konzern.
| Tsd. Aktien | |
| Gesamtzahl der Aktien zum 1. Januar 2016 | 40.478 |
| Ausgabe von Stammaktien im Jahr 2016 | 1.986 |
| Im Umlauf befindliche Aktien zum 1. Januar 2017 | 42.464 |
| davon eigene Aktien gehalten vom Konzern | - |
| Ausgabe von Stammaktien im Jahr 2017 | 2.334 |
| Im Umlauf befindliche Aktien zum 30. Juni 2017 | 44.798 |
| davon eigene Aktien gehalten vom Konzern | - |
Die ordentliche Hauptversammlung vom 17. April 2014 hat die Schaffung eines neuen bedingten Kapitals (Bedingtes Kapital 2014) unter Aufhebung des bisherigen bedingten Kapitals 2005 beschlossen. Das Grundkapital ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 17. April 2014 um bis zu EUR 4.436.139,00 durch Ausgabe von bis zu 4.436.139 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt, erhöht (Bedingtes Kapital 2014). Das bedingte Kapital wurde zur Bedienung der ausgeübten Optionen aus der Optionsschuldverschreibung geschaffen. Da nach dem 31. Dezember 2016 eine Ausübung der Optionen nicht länger möglich war, hat die ordentliche Hauptversammlung vom 14. Juli 2017 das bedingte Kapital 2014 aufgehoben. Diese Aufhebung wurde am 27. Juli 2017 im Handelsregister eingetragen.
Die ordentliche Hauptversammlung am 15. Juli 2016 beschloss die Schaffung eines neuen bedingten Kapitals (Bedingtes Kapital 2016). Das Grundkapital ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Juli 2016 um bis zu EUR 20.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 20.000.000,00 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt, erhöht (Bedingtes Kapital 2016).
Die ordentliche Hauptversammlung vom 15. Juli 2016 hat den Vorstand der 7C Solarparken AG ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 14. Juli 2021 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um insgesamt bis zu EUR 21.179,504,00 durch Ausgabe von bis zu 21.179.504 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien einmalig oder mehrmals gegen Bar- und / oder Sacheinlagen zu erhöhen (Genehmigtes Kapital 2016). Des Weiteren ist der Vorstand hierbei ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ganz oder teilweise auszuschließen. Der Beschluss wurde am 21. Juli 2016 in das Handelsregister eingetragen.
Der Vorstand hat bereits mehrmals von dieser Ermächtigung Gebrauch gemacht, sodass zum Tag der Veröffentlichung dieses Halbjahrberichtes, das Grundkapital der Gesellschaft im Rahmen des genehmigten Kapitals 2016 noch mit EUR 18.913.738,00 durch Ausgabe von bis zu 18.913.738 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien einmalig oder mehrmals gegen Bar- und / oder Sacheinlagen erhöht werden kann.
| in TEUR | 2017/H1 | 2016 |
| Stand zu Beginn des Jahres | 11.926 | 10.066 |
| Veränderung des Aufgeldes (siehe Tz. 19.1) | 3.013 | 1.860 |
| Stand zum Ende des Berichtzeitraums | 14.938 | 11.926 |
| in TEUR | 2017/H1 | 2016 |
| Stand zu Beginn des Jahres | 16.334 | 11.725 |
| Gewinn | 5.099 | 4.708 |
| Transaktionskosten direkt im Eigenkapital erfasst | -106 | -261 |
| Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen | 14 | 163 |
| Stand zum Ende des Berichtzeitraums | 21.342 | 16.334 |
Die Währungsumrechnungsrücklage umfasst alle Fremdwährungsdifferenzen aufgrund der Umrechnung von Abschlüssen von ausländischen Geschäftsbetrieben sowie dem wirksamen Teil von etwaigen Fremdwährungsdifferenzen aufgrund von Absicherungen einer Nettoinvestition in einem ausländischen Geschäftsbetrieb. Die Entwicklung dieses Kontos wird in der unterstehenden Tabelle dargestellt.
| in TEUR | |
| Währungsumrechnungsrücklage zum 1. Januar 2016 | -17 |
| Sonstiges Ergebnis aus Währungsumrechnung im Jahr 2016 | 5 |
| Währungsumrechnungsrücklage zum 31. Dezember 2016 | -11 |
| Sonstiges Ergebnis aus Währungsumrechnung im ersten Halbjahr 2017 | 1 |
| Währungsumrechnungsrücklage zum 30. Juni 2017 | -10 |
Die Rücklage aus Sicherungsgeschäften umfasst die kumulierten Nettoveränderungen des beizulegenden Zeitwertes der zur Absicherung von Zahlungsströmen verwendeten Sicherungsinstrumente bis zur späteren Erfassung der abgesicherten Zahlungsströme des sonstigen Ergebnisses.
| in TEUR | |
| Sonstiges Ergebnis aus Hedging zum 1. Januar 2016 | -64 |
| Marktwertveränderungen der als Hedge accounting designierten Finanzinstrumente im Jahr 2016 | -22 |
| Sonstiges Ergebnis aus Hedging zum 31. Dezember 2016 | -86 |
| Marktwertveränderungen der als Hedge accounting designierten Finanzinstrumente im ersten Halbjahr 2017 | +20 |
| Sonstiges Ergebnis aus Hedging zum 30. Juni 2017 | -66 |
Ziel des Konzerns ist es, eine starke Kapitalbasis beizubehalten, um das Vertrauen der Anleger, Gläubiger und der Märkte zu wahren und die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen.
Der Vorstand strebt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Steigerung der Rendite, die mit einer höheren Fremdkapitalquote erzielt werden könnte und den Vorteilen einer stabilen Kapitalbasis an.
Der Konzern überwacht das Kapital mit Hilfe eines Verhältnisses bereinigter Nettoverschuldung zu bereinigtem Eigenkapital. Die bereinigte Nettoverschuldung umfasst neben prinzipiell zinstragenden Krediten und Anleihen ebenfalls Finanzierungsleasing, abzüglich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente. Das bereinigte Eigenkapital umfasst alle Bestandteile des Eigenkapitals, mit Ausnahme der Rücklage aus Sicherungsgeschäften.
Das Verhältnis der Eigenkapitalquote stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Zinstragende Kredite und Anleihen | 184.441 | 186.548 |
| Abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsäquivalente | -33.926 | -29.896 |
| Nettoverschuldung | 150.514 | 156.652 |
| Eigenkapital mit Ausnahme der Rücklage aus Sicherungsgeschäften | 81.588 | 71.099 |
| Bilanzsumme | 287.556 | 285.063 |
| Eigenkapitalquote | 0,28 | 0,25 |
| in TEUR | Anhang- angabe |
30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Langfristige Schulden | |||
| Bankdarlehen | 21.2 | 154.123 | 168.503 |
| Zinsswaps, die für Sicherungsgeschäfte genutzt werden | 288 | 114 | |
| Gesamt | 154.411 | 168.617 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Kurzfristig fälliger Teil Bankdarlehen | 21.2 | 26.297 | 14.009 |
| Wandelanleihen | 21.3 | 2.298 | 2.298 |
| Eingebettetes Finanzderivat | 21.3 | 98 | 254 |
| Kurzfristig fälliger Teil der Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing | 21.4 | 1.337 | 1.370 |
| Gesamt | 30.030 | 17.931 | |
Die gesicherten Bankdarlehen sind mit den Photovoltaikanlagen, Grundstücken und Gebäuden (siehe Anhangangabe 15) sowie mit heutigen und zukünftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Stromverkauf oder Mieteinzahlungen (siehe Anhangangabe 13) besichert. Zudem wurden sofort abrufbare Sichteinlagen mit einem Buchwert von TEUR 16.001 (i.VJ.: TEUR 13.403) (siehe Anhangangabe 14) für bestimmte Bankdarlehen verpfändet. Dies sind die Projektreservekonten bzw. Bausparkonten.
Die 7C Solarparken AG emittierte im Oktober 2016 eine Wandelanleihe in Höhe von nominal 2,5 Mio. EUR mit einer Laufzeit von einem Jahr (bis September 2017) und einem Zinssatz von 2,50 %. Die Anleihebedingungen sehen dabei für den Wandelanleiheinhaber die Möglichkeit der Ausübung des Wandlungsrechtes und den Bezug von insgesamt bis zu 1.000.000 neue Aktien vor. Die Emittentin ihrerseits hat das Recht der Wandlung in Aktien oder in Form eines Barausgleiches, der sich aus dem Durchschnittskurs der XETRA Schlusskurse innerhalb eines Zeitraums von zehn aufeinanderfolgenden Handelstagen errechnet.
Die durch den Inhaber ausübbare Wandlungsoption räumt der 7C Solarparken AG ein Erfüllungswahlrecht ein, das nicht in allen Erfüllungsvarianten zu Eigenkapitalinstrumenten nach IAS 32 führt. Als Konsequenz wurde die Wandelanleihe zum Zeitpunkt des erstmaligen Ansatzes als originäres Basisfinanzinstrument mit einem eingebetteten derivativen Finanzinstrument bilanziert. Die Bewertung der Anleihe folgt zum Bilanzstichtag zu fortgeführten Anschaffungskosten, während das eingebettete Derivat erfolgswirksam zum Zeitwert bilanziert wird.
Die Bewertung zu fortgeführten Anschaffungskosten erfolgt anhand der effektiven Zinsfußmethode.
Die Bewertung des eingebetteten Finanzderivats (Call option) erfolgt unter Verwendung
der Black-Scholes Formel. Dabei wurde ein Marktpreis von 2,37 EUR/ Aktie, ein risikoloser
Zins von 1,24 % sowie Standardabweichung von 31,14 % der Wertermittlung zum Bilanzstichtag
zugrunde gelegt.
Am Ende des Berichtszeitraums betreffen die Verbindlichkeiten aus Finanzierungsleasing ausschließlich finanzierte Vermögenswerte in Form von Solaranlagen (TEUR 1.337) in Belgien. Es besteht zum Vertragsende eine Kaufoption i.H.v. TEUR 20 für diese geleaste Solaranlage.
Bedingte Mietzahlungen gab es im Berichtszeitraum wie auch im Vorjahr nicht.
Der Konzern wies zum 30. Juni 2017 ein gesichertes Leasingdarlehen mit einem Buchwert von TEUR 1.337 (2016: TEUR 1.370) aus. Gemäß den Vertragsbedingungen ist dieses Darlehen tranchenweise über die nächsten dreizehn Jahre zurückzuzahlen. Allerdings enthält das Darlehen einen Covenant, der von der Gesellschaft Siberië Solar BVBA gebrochen wurde. Die Bank hat weder den Leasingvertrag gekündigt, noch wurde eine Kündigung angedroht. Der Konzern geht deshalb nicht von einer Kündigung aus. Nichtsdestotrotz wurde der Leasingvertrag vollständig den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zugeordnet.
CTG BAAL SRL
Der Konzern betreibt die Solaranlage ‚Leo‘ in Italien. Im Jahr 2014 wurde die Einspeisevergütung in Italien für Bestandsanlagen gekürzt. Dies hat dazu geführt, dass ein Covenant der Projektfinanzierung für diese Anlage gebrochen wurde. Gemäß den Vertragsbedingungen ist dieses Darlehen tranchenweise über die nächsten elf Jahre zurückzuzahlen. Die Bank hat weder das Darlehen gekündigt, noch wurde eine Kündigung angedroht. Der Konzern geht deshalb von einer solchen Kündigung nicht aus. Nichtsdestotrotz wurde der Darlehensvertrag vollständig den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zugeordnet.
SABRINA SOLAR BVBA
Die Sabrina Solar BVBA betreibt eine Solaranlage in Belgien, welche durch ein Darlehen finanziert wird. Die Covenants stellen die kleinste Solvenzkennzahl dar, welche übertreten worden sind, weil die Gesellschaft degressive Abschreibungen gemäß belgischen Buchhaltungsregeln angewendet hatte. Des Weiteren ist auch die Schuldendienstdeckungsquote gebrochen. Das Darlehen ist in Abschnitten über die nächsten elf Jahre rückzahlbar. Die Bank hat weder das Darlehen gekündigt, noch wurde eine Kündigung angedroht. Der Konzern geht deshalb von einer solchen Kündigung nicht aus. Nichtsdestotrotz wurde der Darlehensvertrag vollständig den kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten zugeordnet.
| in TEUR | 30.06.2017 | 31.12.2016 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.085 | 7.622 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 132 | 131 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 757 | 742 |
| Gesamt | 1.973 | 8.495 |
Die Senkung der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen ist im Wesentlichen (TEUR 6.410) aus der Zahlung von im Vorjahr gekauften neuen Solaranlagen zurückzuführen.
| Rückbau- verpfl. |
Gewähr- leistung |
Droh- verl. |
Einzel- risiken |
Sonst. | Gesamt | |
| Stand zum 1. Januar 2017 | 5.443 | 1.463 | 98 | 697 | 44 | 7.744 |
| Eingegangener Geschäftszusammenschluss | 12 | - | - | - | - | 12 |
| Auflösung der Rückstellungen | - | - | - | -14 | -3 | -17 |
| Erhöhung der Rückstellungen | 211 | 1 | - | - | - | 211 |
| In Anspruch genommene Rückstellungen | - | -19 | -42 | - | - | -61 |
| Aufzinsung bzw. Abzinsung | 108 | 6 | - | - | - | 113 |
| Umgliederung | - | - | - | - | 3 | 3 |
| Stand zum 30. Juni 2017 | 5.773 | 1.451 | 56 | 683 | 44 | 8.006 |
| Rückbau- verpfl. |
Gewähr- leistung |
Droh- verl. |
Einzel- risiken |
Pacht | Sonst. | |
| Stand zum 1. Januar 2016 | 4.672 | 1.163 | 256 | 1.231 | 113 | 42 |
| Eingegangener Geschäftszusammenschluss | 367 | 2 | ||||
| Auflösung Geschäftszusammenschluss | -168 | - | - | - | - | -1 |
| Erhöhung der Rückstellungen | 401 | 812 | 286 | -81 | 18 | 1 |
| In Anspruch genommene Rückstellungen | - | -526 | -449 | -453 | - | - |
| Aufzinsung bzw. Abzinsung | 171 | 15 | 4 | - | - | - |
| Umgliederung | - | - | - | - | -132 | |
| Stand zum 31. Dezember 2016 | 5.443 | 1.463 | 98 | 697 | - | 44 |
| Gesamt | |
| Stand zum 1. Januar 2016 | 7.477 |
| Eingegangener Geschäftszusammenschluss | 369 |
| Auflösung Geschäftszusammenschluss | -168 |
| Erhöhung der Rückstellungen | 1.436 |
| In Anspruch genommene Rückstellungen | -1.430 |
| Aufzinsung bzw. Abzinsung | 190 |
| Umgliederung | -132 |
| Stand zum 30. Juni 2016 | 7.744 |
Die Rückbauverpflichtungen betreffen die Kosten, die nach Betriebsende einer Solaranlage, d.h. nach 20 bis 30 Jahren entstehen, wenn diese zurückgebaut wird. Die Rückbaukosten werden vom Konzern geschätzt. Es wird dabei ein gegenwärtiger Preis je kWp angenommen, der aufgezinst wird mit einer geschätzten Preissteigerungsrate bis zum Zeitpunkt des Rückbaus. Dieser Betrag wird zum diskontierten Wert in einer Summe angesetzt und jedes Jahr aufgezinst.
Die Rückstellung für Gewährleistungen bezieht sich hauptsächlich auf Anlagen, die in der Vergangenheit von der COLEXON gebaut wurden und für die es Gewährleistungsrisiken gibt. Die Risiken in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit als auch auf den Umfang wurden im Rahmen der Kaufpreisallokation erneut geschätzt. Die Inanspruchnahmen dieser Garantien werden größter Wahrscheinlichkeit nach im Zeitraum bis zum Geschäftsjahr 2018 stattfinden. Die Schätzungen bezüglich der Höhe und des Umfangs der Inanspruchnahme beruht auf langjähriger Erfahrung mit Altkunden der COLEXON, die jedoch einer gewissen Unsicherheit unterliegen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ist eher als hoch einzuschätzen. In einzelnen Fällen sind Rückgriffsmöglichkeiten auf (Alt-)Subunternehmer möglich.
Die Drohverluste stammen aus einer Ansammlung von verlusttragenden Verträgen im Bereich der betriebstechnischen Wartung von Photovoltaikanlagen der COLEXON. Diese Verträge haben eine Restlaufzeit von bis zu 16 Jahren und laufen bis zum Geschäftsjahr 2031 nach und nach aus.
Jedoch wurden zahlreiche verlusttragende Verträge im Berichtszeitraum aufgelöst oder sind ausgelaufen. Daraus hat der Vorstand die individuelle Rentabilität der restlichen Verträge neu bewertet. Dies führte zu einem weiteren Ausschluss vieler verlusttragender Verträge da seit dem Erwerb der COLEXON in 2014 die Gruppe die Aufwendungen für einen Teil der bestehenden verlusttragenden Verträge erheblich reduziert hat.
Die Verluste können sich über diese Laufzeit realisieren. Die Wirtschaftlichkeit einzelner Wartungsverträge hängt hauptsächlich von der Qualität und Nachhaltigkeit der zu wartenden Solaranlagen ab sowie auch der Fehlerquote der Anlagen in einem bestimmten Jahr. Dabei ist ebenfalls die konzerninterne Effizienz bei der Ausführung dieser Verträge höchstrelevant für den tatsächlichen Umfang der erzielten Verluste. Langjährige Erfahrung hat gezeigt, dass sich die Verluste aus Wartungsverträgen für dieses Portfolio gut schätzen lassen und dass das Eintreten dieser Verluste sehr wahrscheinlich ist. Die Höhe der Inanspruchnahme konnte auf Basis vergleichbarer Fälle angemessen geschätzt werden.
Die Einzelrisiken bestehen einerseits aus Eventualverbindlichkeiten, die sich aus Prozessrisiken ergeben, die mit den von der COLEXON gebauten Anlagen zusammenhängen. Zeitpunkt der Erfüllung wird nach Schätzung des Konzerns innerhalb von drei Jahren stattfinden. Der Umfang und Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ist als sehr hoch einzustufen, obwohl der Ausgang der Verfahren zum Bilanzstichtag äußerst schwer einzuschätzen ist. In einzelnen Fällen sind Rückgriffsmöglichkeiten auf (Alt-)Subunternehmer möglich. Bezüglich der Höhe der Inanspruchnahme bestehen abhängig von den Verfahrensausgängen naturgemäß erhebliche Unsicherheiten. Die Ressourcenabflüsse können daher deutlich niedriger oder signifikant höher ausfallen.
Außerdem ergeben sich Einzelrisiken aus Rückkaufverpflichtungen einzelner Anlagen, die ebenfalls von COLEXON gebaut wurden. Die Rückkaufverpflichtungen können auch erst in 14 Jahren Auswirkungen zeigen. Die Einzelrisiken werden wie Rückstellungen dargestellt, da sie im Rahmen der Kaufpreisallokation gem. IFRS 3 anerkannt wurden.
In bestimmten Pachtverträgen wurde vereinbart, dass in den ersten sieben Jahren des Pachtvertrages keine Pacht gezahlt wird. In den pachtfreien Jahren wird eine anteilige Rückstellung angesammelt, die während des zukünftigen Pachtzeitraums ratierlich verbraucht wird. Dadurch wird der Pachtaufwand gleichmäßig auf den Pachtzeitraum verteilt.
Die Pachtrückstellung wurde im Vorjahr in die sonstigen Verbindlichkeiten umgegliedert.
Es bestanden am Bilanzstichtag keine Eventualverbindlichkeiten.
Die Vorstandsmitglieder verfügen über 6,97 % der Stimmrechtsanteile des Unternehmens.
Der zusammengefasste Wert der Geschäftsvorfälle und der ausstehenden Salden im Zusammenhang mit Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen und Unternehmen, über die sie die Beherrschung oder maßgeblichen Einflüsse haben, waren wie folgt:
| in TEUR | Werte der Geschäftsvorfälle | Salden ausstehend zum 30. Juni | ||
| Geschäftsvorfall | 2017/H1 | 2016/H1 | 2017/H1 | 2016/H1 |
| Fremdleistung (*) | 5 | 23 | - | 5 |
(*) Der Vorstand stellt dem Konzern mittelbar über eine Gesellschaft eine Mitarbeiterin zur Verfügung. Diese Transaktion wurde als Fremdleistung in den betrieblichen Aufwendungen erfasst und hier separat dargestellt. Die Überlassung von Mitarbeitern wird zu Marktwerten abgegolten.
Es gab weder im Berichtszeitraum noch im Vorjahreszeitraum Geschäftsvorfälle mit Mitgliedern des Aufsichtsrats und Unternehmen, über die sie die Beherrschung oder maßgeblichen Einfluss haben.
Es gab keine Geschäftsvorfälle mit Unternehmen, die nach der Equity Methode bewertet
werden.
Alle oben genannten Forderungen und Verbindlichkeiten sind kurzfristig.
Nach dem Abschlussstichtag hat der Konzern sein IPP Portfolio um 5,6 MWp durch den Bau von drei neuen Solaranlagen, die von IBC Solar entwickelt, geplant und gebaut wurden, erweitert. Bereits seit letztem Jahr betreibt die 7C Solarparken eine 1,7 MWp Anlage in Goldberg (Mecklenburg-Vorpommern), deren Leistung nun um 0,3 MWp durch die Installation von IBC Monosol Modulen erhöht wurde. Zudem errichtet der Konzern derzeit eine 4,6 MWp Freiflächenanlage in Bitterfeld (Sachsen-Anhalt), die nach dem Ausschreibungsverfahren vergütet wird. In Teutschenthal (Sachsen-Anhalt) wird ein neues Dachprojekt mit rund 750 kWp mit 117,5 Wp First Solar Modulen ausgestattet, das eine reguläre Einspeisevergütung erhält.
Das IPP Portfolio wird nach dem Netzanschluss der neugebauten Anlagen so auf fast 113 MWp ansteigen.
| Atmender Deckel | Zubau neuer Anlagen zur Stromerzeugung aus solarer Strahlungsenergie, der die Degressionsrate bei Einspeisevergütungen beeinflusst. |
| AktG | Aktiengesetz |
| B&W | Betrieb und Wartung auch Operation & Maintenance (O&M) genannt |
| COLEXON | Der börsenotierte Konzern oder die Gesellschaft bevor sie am 9. September 2014 übernommen wurde. |
| Direktvermarktung | Stromverkauf auf der EEX-Börse |
| EEG | Gesetz für den Ausbau erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz) |
| Einspeisevergütung | Die Vergütung der für ins Netz eingespeiste Strom bezahlt wird |
| EPC | Steht für Engineering, Procurement and Construction und betrifft den Vertragsgegenstand eines Kauf- oder Werkvertrages, der Design, Komponentenbeschaffung und den Bau einer PV-Anlage zum Vertragsgegenstand hat. |
| GW | Gigawatt |
| GWp | Gigawatt Peak |
| HGB | Handelsgesetzbuch |
| IFRS | International Financial Reporting Standards |
| MWp | Megawatt Peak |
| PV-Anlage | Photovoltaik-Anlage |
| PV Estate | Erwerb von Immobilienobjekten, die (teilweise) für die Erzeugung von Solarstrom genutzt werden. |
| kWp | Kilowatt Peak |
| Steven De Proost | |
| CEO | Seit 01.06.2014 |
| Wohnort | Betekom, Belgien |
| Ausbildung | Wirtschaftsingenieur |
| Koen Boriau | |
| CFO | Seit 28.05.2014 |
| Wohnort | Antwerpen, Belgien |
| Ausbildung | Master Wirtschaftswissenschaften |
| Joris de Meester | |
| Mitglied | Seit 15. Februar 2013 |
| Vorsitzender | Seit 15. Juli 2016 |
| Stellvertretender Vorsitzender | Bis 15. Juli 2016 |
| Berufliche Tätigkeit | Geschäftsführer OakInvest, Antwerpen/Belgien |
| Aufsichtsratsmandate und Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien nach § 285 Nr. 10 HGB: | |
| - Verwalter in der HeatConvert U.A., Goor/ Niederlande - Verwalter in der Amelia NV Gent/ Belgien - Verwalter in der PE Event Logistics Invest NV, Leuven/ Belgien - Verwalter in der Orka Eindhout NV, Nazareth/ Belgien - Verwalter in der Orka Boom NV, Nazareth/ Belgien - Verwalter in der Polzer NV, Gent/ Belgien |
|
| Bridget Woods | |
| Mitglied | Seit 17. Dezember 2015 |
| Stellvertretender Vorsitzender | Seit 15. Juli 2016 |
| Berufliche Tätigkeit | Unternehmensberaterin |
| Aufsichtsratsmandate und Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien nach § 285 Nr. 10 HGB: | |
| - Kein | |
| Paul Decraemer | |
| Mitglied | Vom 14. Juli 2017 |
| Berufliche Tätigkeit | Geschäftsführer Paul Decraemer BVBA, Lochristi/Belgien |
| Aufsichtsratsmandate und Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien nach § 285 Nr. 10 HGB: | |
| - Verwalter, Seelution AB, Göteborg/Schweden - Verwalter, Capricorn Cleantech Fund NV, Leuven/ Belgien |
|
| Andreas Schmidt | |
| Mitglied | Seit 15. Juli 2016 bis zum 14. Juli 2017 |
| Berufliche Tätigkeit | Investmentbanker |
| Aufsichtsratsmandate und Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien nach § 285 Nr. 10 HGB: | |
| - Kein | |
Bayreuth, 27. September 2017
Steven De Proost
CEO Vorstand
Koen Boriau
CFO Vorstand
„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Bericht zum 30. Juni 2017 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft bzw. des Konzerns vermittelt und dass im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses, und die Lage des Konzerns, so dargestellt wird, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.“
Bayreuth, 27. September 2017
Steven De Proost
CEO Vorstand
Koen Boriau
CFO Vorstand
Der vorliegende Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf der Überzeugung des Vorstandes der 7C Solarparken AG beruhen und dessen aktuelle Annahmen und Schätzungen widerspiegeln. Diesen zukunftsbezogenen Aussagen sind Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Viele derzeit nicht vorhersehbare Fakten könnten bewirken, dass die tatsächlichen Leistungen und Ergebnisse der 7C Solarparken AG anders ausfallen. Unter anderem können das sein: die Nichtakzeptanz neu eingeführter Produkte oder Dienstleistungen, Veränderungen der allgemeinen Wirtschafts- und Geschäftssituation, das Verfehlen von Effizienz- oder Kostenreduzierungszielen oder Änderungen der Geschäftsstrategie. Der Vorstand ist der festen Überzeugung, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen stichhaltig und realistisch sind. Sollten jedoch vorgenannte oder andere unvorhergesehene Risiken eintreten, kann die 7C Solarparken AG nicht dafür garantieren, dass die geäußerten Erwartungen sich als richtig erweisen.