![]() 7C SOLARPARKEN AGBayreuthHalbjahresbericht 2019BERICHT DES VORSTANDSSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre, Im ersten Halbjahr 2019 hat die 7C Solarparken ihr profitables Wachstum fortgesetzt, um sich zu einem tier-zwei Spieler zu entwickeln. Insgesamt ist das Anlagenportfolio im ersten Halbjahr 2019 von 154 MWp um 17 MWp auf 171 MWp gestiegen und bis zum Tag der Veröffentlichung um weitere 16 MWp auf 187 MWp. Damit rückt das gesetzte Ziel von 200 MWp in greifbare Nähe. Der Fokus bleibt, wie bisher, auf unserem bewährten Konzept: der Entwicklung und dem Erwerb von Projekten bis 750 kWp mit Eispeisevergütung und Ausschreibungsprojekte (FFAV) bis 10 Mwp in Deutschland. Dies wird sich auch mit dem neuen Klimaschutzpaket der Bundesregierung, das den Wegfall des 52 MWp Deckel und in den ersten Jahren eine niedrige Co2 Bepreisung vorsieht, auf absehbare Zeit nicht ändern. Mit dem im Frühjahr 2019 durchgeführten Erwerb des Betriebsführungsgeschäft für 77 MWp operative Solaranlagen, die Drittinvestoren gehören, ist der Grundstein für die eigene Anlagen- und Fondsverwaltung als Aktivität des Konzerns hinzugekommen. Zusätzlich hat der Konzern im ersten Halbjahr 2019 seine erste Investition in einen deutschen Windpark getätigt. Die 2,78 MW Windanlage ist seit 2016 in Betrieb und liegt in Rheinland-Pfalz. Mit dieser Investition hat der Konzern angefangen die Zusammensetzung seiner Einnahmeströme zu diversifizieren. Es ist geplant bis zu 10% Wind-generierten Strom dem bisher ausschließlich aus Solaranlagen bestehenden Anlagevermögen beizumischen. Unsere finanzielle Disziplin, die in unserer Branche notwendig ist, hat zu einer starken Eigenkapitalratio von 30,7% geführt (trotz negativem Einfluss der erstmaligen IFRS 16 Anwendung i.H.v. 1%). Wir können uns auch über gute Zahlen freuen. Der konsolidierte Umsatz stieg auf EUR 22,8 Mio. im Vergleich zu EUR 20,4 Mio. im ersten Halbjahr 2018. Dieser Anstieg war eine Kombination aus höherer Stromproduktion und einer gesunkenen Durchschnittsvergütung aufgrund der Änderungen im Anlagenportfolio. Die letzten Anlagenerwerbe und Neubauprojekte erhalten tatsächlich niedrigere Einspeisevergütungen als die älteren Anlagen im Anlagenportfolio. Der EBITDA stieg von EUR 18,0 Mio. auf EUR 21,5 Mio. dank höherer Stromverkäufe und einer positiven Auswirkung der IFRS 16 Erstanwendung (+EUR 0,5 Mio.), welche die Miet- und Pachtkosten aus der EBITDA Berechnung herausnimmt und in die Abschreibungen und Finanzaufwendungen neu einordnet. Der Cash Flow je Aktie hat seinen Aufwärtstrend fortgesetzt und stieg auf EUR 0,33 je Aktie im Vergleich zu EUR 0,32 je Aktie im ersten Halbjahr 2018. Obwohl sich die Wetterbedingungen im dritten Quartal 2019 gegenüber dem außergewöhnlich guten Sommer 2018 normalisierten, ist der Vorstand zuversichtlich seine Prognose für das ganze Jahr von mindestens EUR 35 Mio. EBITDA und mindestens EUR 0,50 Cash Flow je Aktie zu erreichen. Wir freuen uns, dass sie uns auf unserem Wachstumskurs weiterhin begleiten. Bayreuth, 26. September 2019 Steven De Proost, CEO KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT
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| INVESTITIONEN | 2019 | |
| Projekt | Leistung (kWp) | |
| Q1 | Oppin | 929 |
| Medard 2 (Windanlage) | 2.780 | |
| Geesthacht | 556 | |
| Wallstawe III | 747 | |
| Umpferstedt II (im Bau) | 423 | |
| Surya (im Bau) | 2.538 | |
| Neustadt I & II | 853 | |
| Bünde | 749 | |
| Aerzen (im Bau) | 749 | |
| Q2 | Glasewitz | 1.507 |
| Blankenberg | 1.109 | |
| Stephanposching (im Erwerb) | 580 | |
| Schmidöd | 2.000 | |
| Plötzky (im Bau) | 551 | |
| Ludwigsfelde III (im Bau) | 749 | |
| 16.820 | ||
| INVESTITIONEN | 2018 | ||
| Projekt | Leistung (kWp) | ||
| Q1 | Sömmerda | Bestandsanlage | 1.200 |
| Umpferstedt | Bestandsanlage | 999 | |
| Mühlheim | Neubau | 750 | |
| Demmin | Bestandsanlage | 629 | |
| Wallstawe I | Bestandsanlage | 748 | |
| Wallstawe II | Bestandsanlage | 442 | |
| Dähre 1 | Bestandsanlage | 750 | |
| Q2 | SunX Portolio | Bestandsanlagen | 9.482 |
| Weißer Weg | Bestandsanlagen | 2.297 | |
| 17.295 | |||
Insgesamt wurden im Berichtszeitraum neue Anlagen mit einer Leistung von 17 MWp (2018H1: 17 MWp) gekauft bzw. deren Bau beauftragt. Davon befanden sich 5 MWp am Bilanzstichtag im Bau (2018H1: 7 MWp) und 0,6 MWp im Erwerb (2018H1: 0 MWp).
Im Erstellungszeitraum wurden weitere 16,5 MWp Solar- und Windanlagen erworben bzw. deren Bau beauftragt. Davon befanden sich am Tag der Veröffentlichung noch 2,6 MWp im Bau und weitere 11,0 MWp im Erwerb. Damit belief sich das Gesamtportfolio am Tag der Veröffentlichung des Berichtes auf 187 MWp.
| INVESTITIONEN NACH DEM BILANZSTICHTAG | 2019 | |
| Projekt | Leistung (kWp) | |
| Flöha II & III | Neubau | 1.500 |
| Himmelfürst II | Neubau | 750 |
| Falkenau II | Neubau | 750 |
| Gorgast (im Erwerb) | Neubau | 750 |
| Gumtow (im Erwerb) | Bestandanlage | 750 |
| Dieburg (im Erwerb) | Bestandanlage | 6.400 |
| Stetten (Windanlage) (im Erwerb) | Windanlage | 3.075 |
| Solardach-Bündel (im Bau) | Neubau | 1.800 |
| Langelsheim (im Bau) | Neubau | 750 |
| 16.525 | ||
Das strategische Wachstumsprogramm 2017-19 sieht bis zum Jahresende 2019 ein Wachstum des Anlagenportfolios auf 200 MWp vor. Der Vorstand ist zuversichtlich dieses Ziel bis Ende des Jahres erreichen zu können.
Es wurden im ersten Halbjahr 2019 wie in der Vergleichsperiode keine Solaranlagen veräußert.
Neben dem Erwerb von Solar/Windanlagen tätigt der Konzern Investitionen in Immobilien, die mit den Solaranlagen in Verbindung stehen, das sog. PV Estate.
| PV Estate 7C Solarparken zum 30. Juni 2019 | |||||
| IMMOBILIE | TYP | REGION | GRÖßE | LEISTUNG | BETREIBER |
| Sandersdorf | Konversionsfläche | Sachsen-Anhalt | 9,7 ha | 5,1 MWp | 7C Solarparken |
| Zerre | Konversionsfläche | Sachsen | 28,5 ha | 8 MWp | u.a. inkl. 7C Solarparken |
| Hausen | Logistikhalle | Bayern | 0,4 ha | 0,1 MWp | extern |
| Bayreuth | Bürogebäude | Bayern | 0,2 ha | 0,1 MWp | 7C Solarparken |
| Pflugdorf | Agrarfläche | Bayern | 16,5 ha | 4,4 MWp | 7C Solarparken |
| Kettershausen | Agrarfläche | Bayern | 5,1 ha | 2,4 MWp | 7C Solarparken |
| Stolberg | Konversionsfläche | NRW | 1,0 ha | 0,6 MWp | 7C Solarparken |
| Grafentraubach | Industriefläche und Bürogebäude | Bayern | 9,4 ha | 2,7 MWp | 7C Solarparken |
| Grube Warndt | Konversionsfläche | Saarland | 6,8 ha | 3,8 MWp | 7C Solarparken |
| Großfurra | Konversionsfläche | Thüringen | 6,9 ha | 4,0 MWp | 7C Solarparken |
| Mühlgrün | Konversionsfläche | Sachsen | 1,5 ha | 1,0 MWp | 7C Solarparken |
| Bitterfeld | Konversionsfläche | Sachsen-Anhalt | 12,4 ha | 4,6 MWp | 7C Solarparken |
| Umpferstedt | Gewerbefläche | Thüringen | 2,8 ha | 1,4 MWp | 7C Solarparken |
| Calbe | Gewerbefläche | Sachsen-Anhalt | 1,8 ha | 0,7 MWp | 7C Solarparken |
| Demmin* | Gewerbefläche | Mecklenburg-Vorpommern | 2,2 ha | 0,6 MWp | 7C Solarparken |
| Weißenfels | Gewerbefläche | Sachsen-Anhalt | 1,1 ha | 0,6 MWp | 7C Solarparken |
| Zschörnewitz | Gewerbe- und Industriefläche | Sachsen | 4,1 ha | 2,6 MWp | 7C Solarparken |
| Brandenburg a.d. Havel | Gewerbe- und Industriefläche | Brandenburg | 5,0 ha | 2,4 MWp | 7C Solarparken |
| Osterode | Agrarfläche | Niedersachsen | 10,3 ha | 4 MWp | extern |
| Henschleben | Grün- und Wegeflächen | Thüringen | 4 ha | 0 MWp | - |
* behandelt als wirtschaftliches Eigentum infolge einer Kaufoption zum Vorzugspreis gem. IAS 17 am Ende des Pachtvertrages.
Insgesamt besaß der Konzern zum Berichtstichtag 129,4 ha Grundfläche im Eigentum, auf der Solaranlagen mit einer Leistung i.H.v. 49 MWp installiert waren oder sich im Bau befanden. Dies entspricht etwa 29% im Verhältnis zum Gesamtportfolio.
Das PV Estate Portfolio wurde im Berichtszeitraum um eine Gewerbefläche in Brandenburg a.d. Havel mit einer Größe von 5,0 ha, eine Agrarfläche in Osterode (Niedersachsen) mit einer Größe von 10,3 ha sowie einer Grünfläche in Henschleben mit 4 ha erweitert. Auf den Grundstücken in Brandenburg a.d. Havel und in Osterode befinden sich bereits Solaranlagen mit einer Gesamtkapazität von 6,4 MWp.
Es wurden im ersten Halbjahr 2019 keine Immobilien veräußert (2018H1: keine Veräußerungen).
In Abstimmung mit dem Aufsichtsrat stellt der Vorstand jährlich einen Geschäftsplan für einen drei Jahre umfassenden Zeitraum auf, in dem die strategischen Ziele und Maßnahmen festgelegt werden. Maßgeblich für den Konzern ist die Verfolgung und Erreichung dieses strategischen Plans. Bisher wurden fünf derartige Geschäftspläne veröffentlicht:
| GESCHÄFTSPLAN | PERIODE | STATUS |
| Ausschöpfung des vollen Potentials bis 2016 | 2014-2016 | Plan wurde beendet aufgrund erfolgreicher Erfüllung |
| Kapitalzuwachs durch Konsolidierung | 2015-2017 | Plan wurde beendet aufgrund erfolgreicher Erfüllung |
| Bausteine einer strategischen Transaktion bis 2018 | 2016-2018 | Plan wurde teilweise erfolgreich umgesetzt. Plan wird nicht weiterverfolgt und durch den Plan 2018-2020 ersetzt. |
| Entwicklung zu einem 200 MWp Spieler | 2017-2019 | Plan wurde teilweise erfolgreich umgesetzt und teilweise durch den Plan 2018-2020 weiter konkretisiert. |
| Erhöhung des IPP-Portfolios auf 220 MWp | 2018-2020 | Umsetzung des Plans ist im Gange. |
Die Zielsetzungen aus dem Geschäftsplan 2016-2018 „Bausteine einer strategischen Transaktion bis 2018“ wurden der Öffentlichkeit erstmals auf dem Investorentag im September 2016 vorgestellt.
Die erfolgreiche Umsetzung des Plans hängt dabei von der Verwirklichung der nachfolgenden Transaktion und zweier Bausteine ab:
| 1. |
Konsolidierung: Sämtliche Zielsetzungen zu diesem Punkt wurden bis Ende 2017 erreicht und wurden bereits im Vorjahresbericht ausführlich beschrieben. |
| 2. |
Optimierung 2.0: Die technische Verbesserung des eigenen Portfolios wurde bereits bis Ende 2017 umgesetzt und führte zu den erwarteten Verbesserungen des EBITDA. Die Optimierungsmaßnahmen und die Auswirkungen auf das EBITDA wurden im zusammengefassten Lagebericht des Vorjahres ausführlich dargestellt. |
| 3. |
Strategische Transaktion 2018: Nachdem die Wachstumsinitiative auf 115 MWp sowie die Optimierung 2.0 vollzogen worden sind, strebte der Vorstand eine strategische Transaktion an, die aus dem „tier-3“ Konzern einen „tier-2“ Unternehmen machen sollte. Der Vorstand hat nach einer intensiven Marktanalyse entschieden, die Strategische Transaktion 2018 (#3) in der oben beschrieben Form nicht zu realisieren. An ihre Stelle tritt der Geschäftsplan 2018-2020 (siehe weiter unten). |
Der Geschäftsplan 2017-2019 „Entwicklung zu einem 200 MWp Spieler“ wurde der Öffentlichkeit zuerst auf dem Investorentag im November 2017 vorgestellt. Während des Geschäftsjahres 2017 hat der Vorstand die Möglichkeiten einer „strategischen Transaktion 2018“ untersucht und infolge dessen die 3. Zielsetzung des Geschäftsplans 2016-2018 in seiner ursprünglichen Form verworfen und eine Neuausrichtung konkretisiert.
Die allgemeine Zielsetzung bleibt beibehalten: Aus dem Unternehmen einen „tier-2“ Spieler zu machen durch die Erhöhung der Leistung auf 200 MWp. Dies soll nun in zwei Schritten erreicht werden:
| 1. |
Strategische Transaktion # 1: Mit diesem Schritt soll ein Wachstum der Leistung des Bestandsportfolios auf 150
MWp erreicht werden. Dazu sollte eine Zusammenarbeit mit einem Projektentwickler geschlossen
sowie eine alternative Finanzierung gesichert werden. |
| 2. |
Strategische Transaktion # 2: Durch einen zweiten Schritt soll dann das Wachstum bis 200 MWp, d.h. eine zusätzliche
Leistung i.H.v. 50 MWp, gesichert werden. Dabei sind sowohl eine M&A Transaktion als
auch ein Wachstum mit Unterstützung von Co-Investoren denkbar. |
Der Geschäftsplan 2017-2019 wurde in seiner Zielsetzung durch den Geschäftsplan 2018-2020 weiter konkretisiert.
Der Geschäftsplan 2018-2020 „Erhöhung des IPP-Portfolios auf 220 MWp“ wurde der Öffentlichkeit bereits auf dem deutschen Eigenkapitalforum im November 2018 vorgestellt. Die Kernpunkte sind wie folgt:
Das Erreichen des „tier-2“ Status bleibt das Hauptziel, um von niedrigeren Kapitalkosten und einer verbesserten Unternehmensbewertung zu profitieren.
Der Investitionsplan von über EUR 107 Mio. soll das IPP Portfolio bis 2020 auf 220
MWp anheben:
Das Bestandsportfolio von 153 MWp soll durch einen Mix von Neubauprojekten und Erwerb
von Bestandsprojekten sowie durch kleinere M&A Transaktionen und selektive Erwerbschancen
im Ausland erweitert werden.
Der Vorstand geht davon aus, dass bei vollständiger Ausführung des Geschäftsplans
2018-20 ein zwölf Monate umfassendes EBITDA i.H.v. EUR 41,3 Mio. und ein Cashflow
je Aktie i.H.v. EUR 0,57 erreicht werden können.
Die Eigenkapitalfinanzierung für den Investitionsplan soll aus der bestehenden Liquidität
(EUR 19 Mio. inklusive der im November 2018 abgeschlossenen Barkapitalerhöhung mit
einem Emissionserlös von rund EUR 5 Mio.) sowie zukünftig durch eine oder mehrere
Kapitalerhöhung(en) (EUR 16 Mio.) in 2019-20 generiert werden.
Im Rahmen der langfristigen Geschäftsplanung hat der Vorstand seine Vision zum Ausbau von 220 MWp auf 500 MWp bis 2025 dargestellt. Dieser Ausbau kann nach Einschätzung des Vorstands verschiedene Formen annehmen:
| • |
Die Konsolidierung auf dem deutschen Markt vorantreiben, da es bereits im Geschäftsjahr 15 GWp an Solaranlagen von mehr als 1 MWp (mit verschiedensten Eigentümern) gibt; |
| • |
Die Teilnahme an beabsichtigten deutschen Sonderauktionen (insgesamt 2 GWp) die laut Koalitionsvertrag der deutschen Regierung in den nächsten Jahren stattfinden werden; |
| • |
Ein Einstieg in den neu aufkommende PPA-Markt (Abschluss von (mittel und langfristigen) Stromabnahmeverträgen) wird einen Trend hin zu größeren Neubauanlagen (> 10 MWp) bieten, da durch die Kostendegression bei zunehmender Anlagengröße der Eintritt in eine marktbasierte Vergütungsstruktur immer attraktiver wird; |
| • |
Im Jahr 2025 läuft für ca. 4 GWp (Baujahr 2005) an deutschen Bestandsanlagen die Einspeisevergütung aus, sodass sich interessante Möglichkeiten zum Erwerb und Neuinstandsetzung (Repowering) dieser Anlagen ergeben können; |
| • |
Investition in Neubau- oder Bestandsprojekte in stabilen und entwickelten EU-Ländern außerhalb Deutschlands. |
Tendenziell wird nach Auslaufen der Einspeisevergütung (geschätzt in Mitte 2020) ein Trend zu größeren Neubauanlagen gesehen. Dadurch wird sich die Geschwindigkeit des Ausbaus des Portfolios erhöhen.
Der Ausbau auf 500 MWp bis 2025 soll zudem entweder durch Eigeninvestition oder auch durch den Beginn einer Anlagen- und Fondsverwaltung für Drittinvestoren vorangetrieben werden. Geplant ist die individuelle Gestaltung und passgenaue Strukturierung von Investitionen in PV-Anlagen für Drittinvestoren anzubieten sowie der Betrieb der von diesen Investoren gehaltenen Anlagen.
Der Konzern verfügt über ein internes Managementinformationssystem für die Planung, Steuerung und Berichterstattung. Das Managementinformationssystem sichert die Transparenz über die aktuelle Geschäftsentwicklung und gewährleistet den permanenten Abgleich zur Unternehmensplanung. Die Planungsrechnung umfasst einen Zeitraum von mindestens drei Jahren und wird kontinuierlich an die Rahmenbedingungen des Marktes angepasst.
Neben der Unternehmensstrategie bilden in erster Linie der Umsatz, das EBITDA (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) sowie der CFPS (Cashflow je Aktie) die zentralen Bezugsgrößen für die operative Steuerung. Es erfolgt eine kontinuierliche Sicherstellung der verfügbaren Liquidität der operativen Solarparks durch laufende Kontrolle und Verfolgung der Liquiditätsplanung.
Des Weiteren werden auch die nicht-finanziellen Leistungsindikatoren, wie Produktion, Ertrag pro installierter Anlagenleistung (kWh/kWp) und Performance Ratio im Rahmen der Steuerung täglich verfolgt.
Mit dem Geschäftsbericht wird auch die Prognose der wesentlichen Leistungsindikatoren und Entwicklungen für das folgende Geschäftsjahr veröffentlicht. Diese basiert auf detaillierten Planungen für die einzelnen Konzerngesellschaften. Die veröffentlichte Prognose wird monatlich überprüft und bei Bedarf vom Vorstand angepasst.
Formal gilt es darauf hinzuweisen, dass nach den Vorgaben des DRS 20 ausschließlich die bedeutsamsten Steuerungskennzahlen Bestandteil des Prognoseberichts und des hierauf basierenden Vergleichs mit der tatsächlichen Geschäftsentwicklung im Folgejahr sind.
Falls freiwillige Prognosen anderer Kennzahlen erfolgen, sind diese nicht mehr im Prognosebericht, sondern in den entsprechenden Kapiteln des Lageberichts zu finden. Grundsätzlich werden die Kennzahlen auf Basis der Rechnungslegung nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) ermittelt. Andernfalls wäre ein Hinweis auf eine andere Definition angegeben.
Der Konzern wendet seit dem 1. Januar 2019 den neuen Rechnungslegungsstandard IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ an. Die Erstanwendung dieses Standards hat auf zwei zentrale finanzielle Leistungsindikatoren für die Steuerung des Konzerns einen wesentlichen Impakt, nämlich auf den EBITDA sowie (mittelbar über den EBITDA) auf den CFPS.
Der neue Standard IFRS 16 führt ein Rechnungslegungsmodell ein, wonach Leasingverhältnisse in der Bilanz des Leasingnehmers einerseits als Aktivum (Nutzungsrecht) darzustellen sind, da ein Recht auf die Nutzung des dem Leasingverhältnis zugrunde liegenden Vermögenswerts besteht. Andererseits ist eine Leasingverbindlichkeit bilanziell auszuweisen, die die Verpflichtungen (konkret: diskontierte künftige Pachtzahlungen) widerspiegelt. Diese bilanzielle Verarbeitung führt dazu, dass in der Gewinn- und Verlustrechnung Pacht- und Mietaufwand größtenteils durch die Abschreibungen auf das Aktivum (Nutzungsrecht) aus dem Leasingverhältnis sowie durch Zinsaufwendungen aus den Leasingverbindlichkeiten ersetzt wird.
Demzufolge wird der EBITDA nach Einschätzung des Konzerns durch die Erstanwendung des neuen Standards IFRS 16 wesentlich beeinflusst. Es entsteht auch die Notwendigkeit die Berechnung des CFPS wie folgt anzupassen:
‚EBITDA‘ = KONZERN EBITDA GEM. IFRS
NETTO CASHFLOW = EBITDA minus effektive Zinszahlungen minus effektive Steuerzahlungen
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Bereinigung der effektiven Zins- und Steuerzahlungen, die den Zeitraum vor einer Akquisition betreffen |
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Bereinigung der einmaligen Zinszahlungen aus Refinanzierung |
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Bereinigung um den gezahlten Pachtaufwand, der nicht bereits im Betriebsaufwand enthalten war |
CFPS = Netto Cashflow dividiert durch die durchschnittliche Anzahl der Aktien
Für genauere Angaben zum Einfluss der Erstanwendung von IFRS 16 auf den Konzernabschluss wird auf den Konzernanhang verwiesen.
In Ergänzung zu den finanziellen Kennzahlen setzt 7C Solarparken im Konzern stark auf die individuellen quantitativen Indikatoren der Solaranlagen, Produktion (GWh/ MWh bzw. kWh), Ertrag pro installierter Anlagenleistung (kWh/kWp) und Performance Ratio. Diese werden in monatlichen Budgets erneuert und in einem Management Reporting dargestellt.
In den ersten sechs Monaten dieses Jahres sind Photovoltaik-Anlagen mit einer Leistung von insgesamt 2 GWp (2018H1: 1,4 GWp) neu in Deutschland installiert worden, was im Vergleich zum Vorjahreszeitraum einer Steigerung der installierten Leistung um 50% entsprach.
Der Anstieg des deutschen Zubaus an Solaranlagen lässt sich laut Bundesnetzagentur mit über 1,8 GWp vor allem bei den Dachanlagen und Freiflächenanlagen, die eine Einspeisevergütung erhalten (Solaranlage < 750 kWp), beobachten.
Solaranlagen < 750 kWp (Freiflächen- und Dachanlagen) stellten im Jahr 2018 eine hervorragende Investitionsklasse dar, weil die Einspeisevergütungssätze seit Anfang 2017 kaum abgenommen hatten unter deutlich sinkenden Systempreisen. Daher stellten solche Anlagen Ende 2018 eine lukrative Investitionsmöglichkeit dar. Der Gesetzgeber hat diese Entwicklung mit der Verabschiedung des seit 1. Januar 2019 geltenden Energiesammelgesetzes korrigiert. In den Monaten Februar bis April 2019 galten Sonderdegressionen auf Einspeisevergütungen für Anlagen, die ab diesen Monaten in Betrieb genommen wurden. Der erste Entwurf des Energiesammelgesetzes wurde aber bereits im November 2018 bekanntgegeben, sodass eine Vielzahl von Anlagen noch Ende 2018 in Auftrag gegeben wurde, die dann im Januar 2019 in Betrieb gegangen sind (0,6 GWp). Dieser Effekt hat somit erheblich zum Zubau im ersten Halbjahr beigetragen.
Wie aus der unten stehenden Grafik hervorgeht, haben die Einspeisevergütungen sich infolge der Einführung des Energiesammelgesetzes deutlich reduziert. Im Juni lag der anzulegende Wert für Dachanlagen bis 750 kWp noch bei EUR 86,50/MWh und für Freiflächen bis 750 kWp bei EUR 78,50/MWh.

Für größere Anlagen (> 750 kWp) hingegen ist eine Teilnahme an dem Ausschreibungsverfahren, bei dem man sich um eine Vergütung bewerben muss, Pflicht. Mit der Verabschiedung des Energiesammelgesetzes wurden auch Sonderausschreibungen von insgesamt 4 GWp für die Jahre 2019-21 beschlossen. Die Volumina erhöhen sich von Jahr zu Jahr. Für 2019 sind zwei zusätzliche Ausschreibungen mit jeweils 500 MWp (für Anlagen > 750 kWp) vorgesehen. Die erste war bereits am 1. März 2019 und die zweite folgt im Dezember 2019. Im Jahr 2020 wird es dann vier Zusatztermine geben mit einem Gesamtvolumen von 1,4 GWp. Und im Jahr 2021 ebenfalls vier Sonderausschreibungen mit insgesamt 1,6 GWp Leistung. In der Solarausschreibung im März 2019 konnte man eine Erholung der Zuschlagswerte im Vergleich zu den sehr niedrigen Werten aus 2018 feststellen. Der durchschnittliche Zuschlagswert lag bei EUR 65,9/MWh im Vergleich zu den niedrigsten Werten aus 2018 (EUR 43,3 MWh), wie aus der Grafik hervorgeht. Der Konzern geht dabei davon aus, dass die Zuschlagswerte deswegen steigen, weil die ausgeschriebene Menge zugenommen hat und somit auch Projekte, die mehr Förderung brauchen, um profitabel betrieben werden zu können, den Zuschlag erhalten.
Immerhin sollte beachtet werden, dass Anlagen im Ausschreibungsverfahren wegen ihrer Leistungsklasse deutlich niedrigere Systempreise als die oben beschriebenen Anlagen bis 750 kWp aufweisen. Außerdem kommt hinzu, dass man im Falle einer Investition in eine Anlage, die im Ausschreibungsverfahren einen Zuschlag erhält, sich zuerst die Förderungshöhe sichert und die Anlage mit einer Frist von 18 Monaten bauen kann. Dies im Gegensatz zum Einspeisevergütungssatz, den man erst im Moment der Inbetriebnahme fixiert und somit nachdem der Systempreis als Investitionskosten bereits geleistet worden ist.
Im September 2019 hat die Bundesregierung ein Klimaschutzprogramm 2030 verabschiedet. Es wurden eine Vielzahl an Maßnahmen in diesem Programm beschlossen, die zur Reduzierung der Co2 Emissionen beitragen sollen.
Am Relevantesten für die Solarbranche sowie auch für den Konzern ist die Abschaffung des 52 GWp Deckels für geförderte Solaranlagen sowie die mittelfristige Bepreisung des Co2-Ausstoßes.
Im EEG war bis jetzt ein maximaler Ausbau der Solaranlagen, die eine Einspeisevergütung erhalten, auf 52 GWp festgelegt. Das bedeutete, dass sobald diese installierte Leistung erreicht ist, keine neuen Anlagen eine Einspeisevergütung beanspruchen können. Dieses Ausbauziel könnte nach Einschätzung des Konzerns bereits im Jahr 2020 erreicht werden. Mit der Aufhebung des 52 GWp Deckels werden somit mehr neue Solaranlagen (< 750 kWp) für einen längeren Zeitraum mit einer (sinkenden) Einspeisevergütung gefördert werden. Da der Konzern vor allem in der Entwicklung und dem Erwerb von kleineren Anlagen (< 750 kWp) aktiv ist, wird dies nach aller Wahrscheinlichkeit mittelfristig als positive Entwicklung einzustufen sein.
Darüber hinaus soll es zu einer Bepreisung von Co2 -kommen. Obwohl es sich gemäß den Medienberichten nicht um eine unmittelbare Steuer auf Co2-Ausstoß handeln wird, sondern vielmehr um eine Intensivierung des Zertifikathandels, wird prinzipiell jegliche Bepreisung von Co2 dazu führen, dass die Produktionskosten von konventionellen Energiequellen zur Stromerzeugung (z.B. Kohle, Gas) steigen werden, sodass der Strompreis tendenziell zunehmen wird. Dies wird Investitionen in den Ausbau von erneuerbaren Energieanlagen interessanter machen. Der Zeitraum der stufenweise Erhöhung des Co2 Preises, den sich die Bundesregierung dabei gesteckt hat, ist so langfristig, dass sich für den Konzern kurz- bis mittelfristig erstmals nichts ändern wird.
Die Summe der erneuerbaren Energiequellen Solar, Wind, Wasser und Biomasse lag im ersten Halbjahr 2019 bei ca. 125,3 TWh. Sie liegen damit um ca. 10% über dem Niveau des Vorjahreszeitraums mit 113,9 TWh. Der Anteil an der öffentlichen Nettostromerzeugung, d.h. dem Stommix, der tatsächlich aus der Steckdose kommt, liegt bei ca. 47%. Der Anteil der Erneuerbaren Energien an der gesamten Bruttostromerzeugung beträgt ca. 41%. Die Bruttostromerzeugung enthält auch die Eigenerzeugung der Industrie sowie die internen Verluste der konventionellen Kraftwerke. Beider Anteile werden nicht in das öffentliche Stromnetz eingespeist.
| NETTOSTROMPRODUKTION (TWH) | 2019H1 | 2018H1 | VERÄNDERUNG | GESAMTANTEIL IN % |
| Markt | 264,1 | 266,2 | -0,8% | 100,0% |
| Kernenergie | 34,7 | 34,8 | -0,3% | 13,1% |
| Braunkohle | 53,0 | 66,9 | -20,7% | 20,1% |
| Steinkohle | 26,4 | 34,6 | -23,7% | 10,0% |
| Erdgas | 24,6 | 21,2 | 16,3% | 9,3% |
| Erneuerbare Energien | 125,3 | 113,9 | 10,1% | 47,4% |
| davon: | ||||
| Wasser | 10,5 | 11,1 | -4,9% | 4,0% |
| Wind | 67,2 | 56,4 | 19,2% | 25,4% |
| PV | 25,1 | 23,8 | 5,6% | 9,5% |
| Biomasse | 22,6 | 22,6 | 0% | 8,6% |
Quelle: Fraunhofer-Institut: Stromerzeugung in Deutschland im ersten Halbjahr 2019 – Eigene Darstellung
Photovoltaikanlagen speisten im ersten Halbjahr 2019 ca. 25,1 TWh in das öffentliche Netz ein. Die Produktion hat sich gegenüber dem Vorjahr um ca. 1,3 TWh bzw. 5,6% erhöht.
Gemeinsam produzierten Solar- und Windenergieanlagen im ersten Halbjahr 2019 ca. 92,3 TWh gegenüber 80,2 TWh im ersten Halbjahr 2018. Damit liegen sie auf dem ersten Platz der Stromquellen und konnten erstmals mehr Strom erzeugen als Braunkohle und Steinkohle in Summe (79,4 TWh).
Signifikant hat die Nettoproduktion der konventionellen Energieträger Braunkohle und Steinkohle abgenommen, was mit den gestiegenen Kosten für Co2-Zertifikate und den gesunkenen Börsenstrompreisen zusammenhängt.
Das Anlagenportfolio* generierte im ersten Halbjahr 2019 mit 91 GWh eine um 27% höhere Produktion als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum.
| 2019H1 | 2018H1 | Änderung | |
| GWh* | 91,0 | 71,6 | 27,1% |
| kWh/kWp* | 568 | 552 | 2,9% |
| Gewichtete durchschnittliche Leistung* | 158,8 | 126,6 | 25,4% |
*inkl. Windanlage
Diese rasante Zunahme ist einerseits auf die deutliche Steigerung der gewichteten durchschnittlichen Kapazität (+25,4%) zurückzuführen, steht aber andererseits mit der leichten Zunahme des spezifischen Ertrages in kWh/kWp (+2,9%) in Verbindung. Hauptsächlich haben bessere Witterungsbedingungen im Vergleich zur Vorjahresperiode zu dieser positiven Erhöhung des Ertrages pro installierter Leistungseinheit beigetragen. Dabei ist hervorzuheben, dass das 1. Halbjahr 2018 bereits ein sehr gutes Sonnenhalbjahr war und über dem langjährigen Durchschnitt der Vergleichsjahre liegt.
Während des Geschäftsjahres 2018 wurden die Zielsetzungen des Geschäftsplans 2017-2019 „Entwicklung zu einem 200 MWp Spieler“ wie folgt umgesetzt:
ERWERB DES AMATEC-GESCHÄFTSBETRIEBS
Zur Umsetzung der Zusammenarbeit mit einem Entwickler hat die 7C Solarparken im ersten Quartal 2018 den Kauf des Amatec-Geschäftsbetriebs bekannt gegeben. Die Amatec Projects GmbH fokussiert sich auf die Entwicklung von Solaranlagen in Deutschland. Der gekaufte Geschäftsbetrieb besteht aus einer Vielzahl an Projekten in unterschiedlichen Entwicklungsphasen mit einem Leistungsvolumen von insgesamt 15 MWp. Des Weiteren verfügt der Geschäftsbetrieb über ein Portfolio an Projekten die sich in einer Frühentwicklungsphase befinden und ein Leistungsportfoliopotential von mehr als 40 MWp aufweisen. Im Rahmen des Erwerbs dieses Geschäftsbetriebs hat die 7C Solarparken zudem die Vorkaufsrechte an drei bereits bestehenden Anlagen mit einem Leistungsvolumen von insgesamt 4 MWp erlangt.
Die Amatec Projects GmbH konzentriert sich seit dem Erwerb des Geschäftsbetriebs auf die Entwicklung von Solaranlagen. Zu diesen Entwicklungsdienstleistungen gehören insbesondere die Sicherung von Pachtflächen durch den Abschluss von Pachtverträgen, die Herbeiführung von den für die Netzreservierung und den Anschluss benötigten Genehmigungen und Verträgen, die baurechtliche Planung der Solaranlage bis hin zur Vergabe und Verfolgung des Baus durch einen dritten Generalunternehmer. Gelegentlich übernimmt die Amatec Projects GmbH für konzerninterne Projekte die Beschaffung von Komponenten für neu zu errichtende Solaranlagen sowie die Planung und Überwachung des Baus von Solaranlagen. Insofern ändert sich durch diesen Erwerb das Risikoprofil der 7C Solarparken in geringem Umfang.
Die Erweiterung um diese Entwicklungsaktivität hat jedoch deutliche Auswirkungen auf die Konzernsteuerungsgrößen „EBITDA“ und „CFPS“. Aufgrund der Besonderheiten des Geschäftsmodells eines Projektentwicklers, der ausschließlich als konzerninterner Dienstleister tätig wird, verringert sich der EBITDA insbesondere durch die anfallenden Personalkosten, denen keine externen Umsatzerlöse bzw. Erträge aus Entwicklungsprämien gegenüberstehen.
Mit dem Erwerb des Amatec Geschäftsbetriebs wurden die wesentlichen Voraussetzungen für das Leistungswachstum auf 150 MWp gem. der strategischen Transaktion # 1 geschaffen, das bereits im dritten Quartal 2018 mit einer Leistung von 153 Mwp erreicht worden ist.
ABSCHLUSS EINER ALTERNATIVEN FINANZIERUNG
Die 7C Solarparken AG hat im ersten Quartal 2018 einen Schuldschein mit einem Volumen i.H.v. EUR 25,0 Mio. begeben. Der Schuldschein hat eine Fälligkeit mit 5 bis 7 Jahren und wird am Ende der Laufzeit getilgt. Der Zinssatz beträgt durchschnittlich 2,78% p.a.
Der Schuldschein ist für die 7C Solarparken insbesondere deshalb attraktiv, weil die hierdurch erhaltenen liquiden Mittel als Eigenmittel bei der Investition in Solaranlagen im Rahmen der konzerninternen Finanzierung zuzüglich zur Projektfinanzierung eingesetzt werden können. Geplant ist, EUR 15 Mio. der alternativen Finanzierung einzusetzen, um zusätzliche EUR 35 Mio. an Projektfinanzierung aufzunehmen, sodass insgesamt EUR 50 Mio. in Solaranlagen finanziert werden können. Damit erfüllt der Schuldschein die Bedingungen für die alternative Finanzierung gem. des strategischen Plans 2017-2019.
Mit dem Restbetrag von EUR 10,0 Mio. hat die Gesellschaft im Geschäftsjahr eine teure Projektfinanzierung getilgt, sodass die Nettoverschuldung des Konzerns nicht zu dynamisch zugenommen hat und laufender Zinsaufwand verringert werden konnte.
Im Hinblick auf die geplante zweite strategische Transaktion hat der Vorstand nach einer intensiven Analyse des Marktes entschieden, das Wachstum auf 200 MWp bis Ende 2019 sowie den weiteren Ausbau auf 220 MWp bis Ende 2020 aus eigener Kraft umzusetzen und hat dafür den Geschäftsplan 2018-2020 vorgestellt.
Der Geschäftsplan 2018 – 2020 sieht das Anheben des IPP Portfolios von 154 MWp Ende 2018 auf 220 MWp bis Ende 2020 vor. Rein rechnerisch bedeutet dies für einen Zeitraum von zwei Jahren oder 8 Quartalen eine Zuhnahme von 8,25 MWp pro Quartal. Das Bestandsportfolio erhöhte sich in den ersten 6 Monaten 2019 bereits von 154 MWp auf 171 MWp. Die Erhöhung um 17 MWp liegt also etwas über dem Sollbetrag für zwei Quartale (16,5 MWp). Bis zur Veröffentlichung des 2019H1 Geschäftsberichts ist das Bestandsportfolio weiter auf 187 MWp gewachsen. Damit sieht sich der Vorstand auf gutem Weg, die gesteckten Ziele des Geschäftsplans 2018-2020 zu erreichen.
7C Solarparken erzielte in der Berichtsperiode Umsatzerlöse in Höhe von EUR 22,8 Mio. (2018H1: EUR 20,4 Mio.). Diese Umsätze wurden zu 99% aus dem Verkauf von Strom aus den Solaranlagen sowie dem dem ersten Windpark Medard 2 erzielt.
Der Erlösanstieg beim Verkauf von Strom um 11,2% auf EUR 22,5 Mio. (2018H1: EUR 20,2 Mio.) resultiert vor allem aus dem erstmaligen Einbezug der im Vorjahr erworbenen Solaranlagen (+EUR 0,9 Mio.), den Umsätzen aller fertiggestellten Neubauten in 2018 und 2019 (+EUR 0,5 Mio.) sowie aus den Ertragsbeiträgen der in der Berichtsperiode erworbenen Solar/Windanlagen (+EUR 0,4 Mio.). Darüber hinaus hat die Erhöhung des spezifischen Ertrags des ersten Halbjahres auf 568 kWh/kWp (2018H1: 552 kWh/kWp) infolge der Witterungsbedingungen zu einer Steigerung der Umsatzerlöse in Höhe von 1,8% geführt (+EUR 0,4 Mio.).
Sonstige betriebliche Erträge erzielte 7C Solarparken in Höhe von EUR 1,9 Mio. (2018H1: EUR 1,0 Mio.).
Der Großteil der sonstigen Erträge der Berichtsperiode resultiert aus dem negativen Unterschiedsbetrag aus durchgeführten Unternehmenserwerben i.H.v. EUR 0,8 Mio. (2018H1: Mio. 0,8 Mio.).
Im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 haben sich die sonstigen betrieblichen Erträge mit EUR 0,9 Mio. erhöht. Dies steht vor allem mit dem einmaligen Ertrag aus einem Vergleich mit einem Modulhersteller (EUR 0,6 Mio.) in Verbindung.
Darüber hinaus konnten im 2019H1 verschiedene Rückstellungen in Höhe von EUR 0,1 Mio. aufgelöst werden (2018H1: EUR 0,1 Mio.), unter anderem die Rückstellung für einen überteuerten Mietvertrag aus dem Erwerb des Amatec Geschäftsbetriebs in Höhe von TEUR 102.
Der Personalaufwand erhöhte sich im Berichtszeitraum planmäßig von TEUR 688 auf TEUR 709. Die Zunahme des Personalaufwands ist zum einen auf den Erwerb des Projektentwicklungsteams im Februar des letzten Jahres zurückzuführen, das im ersten Halbjahr 2018 nur anteilig in den Personalkosten enthalten war.
Der Konzern beschäftigte zum 30. Juni 2019 neben den beiden Vorständen 17 Mitarbeiter (2018H1: 18 Mitarbeiter), davon 10 bei der 7C Solarparken AG. Durchschnittlich beschäftigte der Konzern während der Berichtsperiode 17 Mitarbeiter (2018H1: 18 Mitarbeiter), davon 10 bei der 7C Solarparken AG.
Die betrieblichen Aufwendungen beliefen sich in der Berichtsperiode auf EUR 2,5 Mio. (2018H1: EUR 2,8 Mio.). Der Rückgang von TEUR 1.457 auf TEUR 935 in den Betriebskosten für die Solar/Windparks ist im Wesentlichen auf die Anwendung von IFRS 16 ab dem 01.01.2019 zurückzuführen. Pachtzinsen und Mieten bezüglich Flächen, auf denen Solar/Windparks betrieben werden, stellten im Vorjahreszeitraum noch Kosten für die Solarparks/Windparks dar, nunmehr bilden sie einen Teil der Tilgung der neuen Bilanzposition „Leasingverbindlichkeiten“. Ohne die Anwendung von IFRS 16 würden die Betriebskosten für die Solar/Windparks im Berichtszeitraum um TEUR 478 steigen. Darüber hinaus, wurden im Vorjahreszeitraum einmalige Reparaturen i.H.v. TEUR 181 getätigt, die die Kosten für Solar/Windparks negativ beeinflusst haben.
Bereinigt um diese zwei Sondereffekten, lägen die Betriebskosten für Solar/Windparks bei TEUR 1.594 (+ 9%), was auf das Wachstum des Portfolios zurückzuführen ist.
Die Kosten für den Betrieb der Solarparks betreffen Aufwendungen wie Reparaturen und Instandhaltung sowie Versicherungen, Eigenstrombedarf, Materialkosten und Kosten für die Rasen-/Grünpflege.
Auch die Kosten für den laufenden Geschäftsbetrieb, unter anderem Kfz-, EDV- und Telekommunikationskosten, sind im sontigen Betriebsaufwand erhalten. Diese Aufwendungen blieben insgesamt in etwa unverändert im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018.
Der 7C Solarparken Konzern hat einen EBITDA von EUR 21,5 Mio. erzielt (2018H1: EUR 18,0 Mio.), was einer deutlichen Steigerung um 19,3% entspricht.
Die EBITDA-Marge erhöhte sich von 88,2% in 2018H1 auf 94,2% in 2019H1. Die Erhöhung der EBITDA-Marge hängt zum einen mit dem Einmaleffekt aus dem Vergleich mit einem Modulhersteller in 2019H1 i.H.v. EUR 0,6 Mio. zusammen, zum anderen mit der erstmaligen Anwendung von IFRS 16, bei der die Pachtaufwendungen nicht mehr den Betriebsaufwendungen zuzuordnen sind.
Die Abschreibungen betreffen planmäßige Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen in Höhe von EUR 11,2 Mio. (2018H1: EUR 9,6 Mio.). Die Erhöhung der planmäßigen Abschreibungen ist auf die Erweiterung des PV/Wind-Anlagen-Portfolios (+EUR 1,0 Mio.) sowie auf die Abschreibungen der Nutzungsrechte (EUR 0,6 Mio.) zurückzuführen. Diese Nutzungsrechte wurden im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ erstmals bilanziell erfasst und beziehen sich hauptsächlich auf das Recht eine gemietete Fläche über eine vertragliche Laufzeit zu nutzen. Die Nutzungsrechte werden über diese Laufzeit abgeschrieben.
Das Ergebnis der betrieblichen Tätigkeit (EBIT) ist von EUR 8,4 Mio. im ersten Halbjahr 2018 auf EUR 10,3 Mio. im ersten Halbjahr 2019 angestiegen. Dies entspricht einer EBIT-Marge von 45,3% (2018H1: 41,3%).
Während in der Vergleichsperiode 2018H1 Beteiligungs- und Finanzverluste von EUR 4,0 Mio. ausgewiesen wurden, beliefen sich diese in der Berichtsperiode auf EUR 3,0 Mio. Die Abnahme ist einerseits darauf zurückzuführen, dass in der Vorjahresperiode noch eine Vorfälligkeitsentschädigung von EUR 1,0 Mio., hauptsächlich für die vorzeitige Tilgung der Projektfinanzierungen der Säugling Solar GmbH & Co. KG bezahlt wurde. Zweitens ist die Abnahme auf die vollständige Rückzahlung der hochverzinsten Projektfinanzierungen der Solarpark Hohenberg GmbH (Zinssatz: 4,9%) im Laufe des ersten Halbjahr 2019 zurückzuführen. Darüber hinaus hat der Konzern Finanzerträge aus sonstigen finanziellen Vermögenswerten in Höhe von EUR 0,3 Mio. und Finanzerträge aus der Auflösung von Zinsswaps i.H.v. EUR 0,1 Mio. erwirtschaftet.
Der in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesene Steueraufwand belief sich im Berichtszeitraum 2019 insgesamt auf EUR 1,8 Mio. (2018H1: Steueraufwand EUR 0,5 Mio.). Das Periodenergebnis von EUR 5,5 Mio. (2018H1: EUR 3,9 Mio.) setzt sich aus dem Ergebnis der Anteilseigner der Muttergesellschaft in Höhe von TEUR 5.464 sowie dem Ergebnis nicht beherrschender Gesellschafter von TEUR 63 zusammen.
Die Vermögenslage der 7C Solarparken setzt sich zu rund 82% (2018: 84%) aus langfristigen Vermögenswerten zusammen. In der Berichtsperiode nahmen die langfristigen Vermögenswerte einerseits durch die rege Investitionstätigkeit, andererseits durch Bilanzierung von Nutzungsrechte aufgrund der Erstanwendung von IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ ab 01.01.2019 zu.
Der Konzern hat im Berichtszeitraum EUR 11,2 Mio. in die Erweiterung des Solaranlagenportfolios investiert, EUR 2,5 Mio. an Solaranlagen, die sich am 31.12.2018 im Bau befanden, wurden im Berichtszeitraum fertiggestellt. Gegenläufig hat sich eine Umgliederung von Solaranlagen in die Nutzungsrechte aufgrund der Erstanwendung von IFRS 16 um EUR 3,4 Mio. zum 01.01.2019 ausgewirkt. Es handelt sich dabei um Miet- und Pachtverträge, deren einmalige (d.h. bereits abgegoltene) Pachtzahlung bisher in den Solaranlagen dargestellt wurde. Die planmäßigen Abschreibungen betrugen EUR 10,3 Mio. Demzufolge ist der Buchwert der Solaranlagen in der Summe mit EUR 266,2 Mio. im Vergleich zum Vorjahr (EUR 266,2 Mio.) konstant geblieben.
Im Berichtszeitraum hat der Konzern eine Investition von EUR 6,5 Mio. in eine erste Windanlage getätigt. Die Solarparks im Bau stiegen in der Summe mit EUR 2,0 Mio. an.
Durch die erstmalige Anwendung von IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ ergibt sich bei den langfristigen Vermögenswerten eine neue Position „Nutzungsrechte“. Hier sind sämtliche Vermögenswerte aus Leasingsvereinbarungen des Konzerns erfasst. Der Wert der Nutzungsrechte belief sich zum 30.06.2019 auf EUR 17,1 Mio.
Die immateriellen Vermögenswerte der 7C Solarparken beliefen sich zum 30. Juni 2019 auf EUR 4,8 Mio. (2018: EUR 3,1 Mio.) und beinhalteten insbesondere Projektrechte sowie die Serviceverträge der Betriebsführung von Anlagen von Dritten, die im Zuge der Unternehmenserwerbe in der Berichtsperiode erworben wurden.
Die Grundstücke und Gebäude, d.h. das sog. PV Estate, sind auf EUR 10,2 Mio. (2018: EUR 9,6 Mio.) angewachsen. Bei den Zugängen handelt es sich um Grundstücke in Brandenburg a.d. Havel (Brandenburg), Osterode (Niedersachsen) und Henschleben (Thüringen). Insgesamt vergrößerte sich das PV Estate Portfolio mit diesen Erwerben um 19,2 ha auf 129,4 ha.
Aktive latente Steuern wurden auf Verlustvorträge und auf Neubewertungen der Verbindlichkeiten sowie auf Aufwertungen des Anlagevermögens infolge der Kaufpreisallokation von Unternehmenserwerben angesetzt. Ferner werden in den Parks Sonderabschreibungen nach § 7g EStG sowie degressive Abschreibungen gem. § 235 Abs. 3 HGB (Fassung 2008) geltend gemacht. Die hieraus entstehenden Verlustvorträge können steuerlich genutzt werden.
Die kurzfristigen Vermögenswerte haben sich von EUR 54,8 Mio. am Jahresende 2018 auf EUR 71,5 Mio. zum 30. Juni 2019 erhöht. Dies ist hauptsächlich auf einen Anstieg der sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte, die im Wesentlichen aus einer Forderung i.H.v. EUR 15,2 Mio. gegenüber Investoren zusammensetzt, die in der im Juni 2019 durchgeführten Kapitalerhöhung neue Aktien der 7C Solarparken AG gezeichnet haben.
Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten nahezu ausnahmslos Gutschriftanzeigen oder Rechnungen aus dem Stromverkauf an Netzbetreiber, deren Bonität als gut und die Forderungen als einbringlich betrachtet werden. Die Netzbetreiber zahlen immer 1 bis 2 Monate nach Produktion die Gutschrift aus. Demzufolge setzen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Bilanzstichtag 2019 (EUR 7,1 Mio.) aus Umsätzen aus den sonnenstarken Monaten Mai/Juni zusammen, während die Forderungen zum Ende des Geschäftsjahres 2018 (EUR 1,0 Mio.) aus den einstrahlungsschwachen Monaten November/Dezember resultieren.
Die Modulvorräte haben sich in der Berichtsperiode im Wesentlichen aufgrund des Vergleichs mit einem Modulhersteller um EUR 0,5 Mio. auf EUR 1,5 Mio. erhöht.
Zum 30. Juni 2019 verfügte der Konzern über liquide Mittel in Höhe von EUR 44,7 Mio. (2018: EUR 49,5 Mio.). Hiervon sind EUR 14,9 Mio. (2018: EUR 16,8 Mio.) mit Verfügungsbeschränkungen für Projektreserven und Avale belegt. Der Erlös der Kapitalerhöhung aus Juni 2019 ist in den liquiden Mitteln nicht erhalten, da dieser dem Konzern erst im Juli 2019 zugeflossen ist.
Die Bilanzsumme ist von EUR 345 Mio. auf EUR 389 Mio. angestiegen.
Das Eigenkapital belief sich zum 30. Juni 2019 auf EUR 119,4 Mio. (2018: EUR 104,7 Mio.). Der Anstieg in Höhe von EUR 14,6 Mio. beziehungsweise um 14,0% basiert hauptsächlich auf der im Berichtszeitraum durchgeführten Kapitalerhöhung im Rahmen von einer Privatplatzierung (EUR 15,2 Mio.) sowie dem positiven Geschäftsergebnis (EUR 5,5 Mio.) unter Berücksichtigung der Auszahlung einer Dividende i.H.v. EUR 5,9 Mio. Der Erlös dieser Kapitalerhöhung wurde der Muttergesellschaft des Konzerns erst am 02.07.2019 gutgeschrieben.
Die Eigenkapitalquote erhöhte sich leicht von 30,4% zum 31. Dezember 2018 auf 30,7% zum 30. Juni 2019.
Die lang- und kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten im Konzern beliefen sich zum 30. Juni 2019 insgesamt auf EUR 224,3 Mio. (2018: EUR 209,4 Mio.). Es handelte sich hier um die Darlehen zur Finanzierung der Solarparks und der erworbenen Windkraftanlage, der Immobilien des sog. PV Estate sowie auch des im Vorjahr emittierten Schuldscheins.
Die lang- und kurzfristigen Leasingverbindlichkeiten betrugen zum Bilanzstichtag EUR 13,8 Mio. (2018: 1,2 Mio.). Die Zunahme ist ausschließlich auf die Erstanwendung von IFRS 16 „Leasingverhältnisse zurückzuführen. Am 01.01.2019 wurden EUR 11,8 Mio. Leasingverbindlichkeiten, denen in gleicher Höhe Nutzungsrechte zuzuordnen sind, erstmalig bilanziell erfasst. Im Berichtszeitraum haben solche Leasingverbindlichkeiten einerseits durch Unternehmenserwerbe mit EUR 1,4 Mio. zugenommen, andererseits wurden sie durch die Entrichtung von Pachtzahlungen um EUR 0,6 Mio. getilgt.
Der Anstieg der passiven latenten Steuern von EUR 14,0 Mio. auf EUR 15,8 Mio. steht im Zusammenhang mit dem Ansatz des Sachanlagevermögens zum Zeitwert im Rahmen der im Berichtszeitraum durchgeführten Kaufpreisallokationen.
Bei den langfristigen Rückstellungen war eine leichte Zunahme um EUR 0,7 Mio. in den ersten 6 Monaten 2019 im Vergleich zum 31.12.2018 zu verzeichnen. Dies war vor allem auf die Rückbaurückstellungen zurückzuführen, die im Wesentlichen auf Grund der Unternehmenszusammenschlüsse sowie anderen Portfolioveränderungen und Effekten aus der Aufzinsung um EUR 0,8 Mio. anstiegen. Daneben nahm die Drohverlustrückstellung mit EUR 0,1 Mio. ab, weil ein Mietvertrag für ein Bürogebäude frühzeitig beendet werden konnte.
Die Veränderung des Finanzmittelfonds betrug zum 30.06.2019 EUR -4,9 Mio. (2018H1: EUR 12,6 Mio.). Dabei wurde der Netto-Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit i.H.v. EUR 11,0 Mio. eingesetzt, um den Zahlungsmittelabfluss aus der Finanzierungstätigkeit i.H.v. EUR 1,8 Mio. und aus der Investitionstätigkeit i.H.v. EUR 14,2 Mio. auszugleichen, was per Saldo zu einer Reduzierung des Finanzmittelfonds führte. Insgesamt verfügte der Konzern zum 30.06.2019 über EUR 44,7 Mio. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente.
Die einzelnen Zahlungsmittelzu- bzw. -abflüsse stellten sich wie folgt dar:
Der Nettomittelzufluss aus der laufenden Geschäftstätigkeit stieg mit EUR 11,0 Mio. im Vergleich zum ersten Halbjahr 2018 (EUR 3,9 Mio.) deutlich an. Er setzte sich im Wesentlichen aus dem positiv verlaufenden operativen Geschäft der Solarparks und den hieraus erfolgten Einzahlungen zusammen.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit betrug minus EUR 14,2 Mio. (2018H1: minus EUR 12,8 Mio.) und resultierte im Wesentlichen aus dem Nettozahlungsmittelabbfluss aus den unterschiedlichen Unternehmenserwerben (EUR 5,8 Mio.), den Investitionen in Sachanlagen (EUR 3,7 Mio.) – insbesondere Solaranlagen, Anzahlungen auf Solaranlagen im Bau (EUR 4,4 Mio.), Netto-Investitionen in Finanzanlagen (EUR 0,1 Mio.) sowie dem Erwerb von immatriellen Vermögenswerten (EUR 0,1 Mio.).
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit beläuft sich auf minus EUR 1,7 Mio. (2018H1: EUR 21,5 Mio.). Die Einzahlung aus der Ausgabe von neuen Aktien i.H.v. EUR 15,2 Mio. (2018H1: EUR 11,9 Mio.), die Ende Juni 2019 durchgeführt wurde, ist in diesen Zahlen noch nicht enthalten, da der Mittelzufluss erst am 02.07.2019 im Konzern festgestellt werden konnte. Dieser Betrag umfasst die Einzahlung aus neuen Finanzierungen i.H.v. EUR 23,7 Mio. (2018H1: EUR 11,9 Mio.). Cash mindernd wirkte sich die Rückzahlung von in Anspruch genommenen Darlehen und Leasingverbindlichkeiten i.H.v. EUR 19,3 Mio. sowie die Auszahlung einer Dividende i.H.v. EUR 5,9 Mio. aus.
Bezüglich der außerbilanziellen Verpflichtungen wird auf die Ausführungen im Konzernanhang verwiesen. Der Konzern war zu jeder Zeit in der Lage seine Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen.
Zusammenfassend ist die Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage als positiv zu betrachten. Die sich abzeichnende Verbesserung des EBITDA sowie die Erweiterung des Anlagenportfolios spiegelt die Unternehmensplanung und Intention einer nachhaltigen und kontinuierlichen Geschäftsentwicklung erfolgreich wider. Der Vorstand beurteilt diese Entwicklung als positiv und sieht die Möglichkeit der weiteren Verbesserung des Unternehmenserfolgs durch die sukzessive Ausführung der strategischen Pläne.
Unter Berücksichtigung der Normalisierung der Wetterverhältnisse und der zeitanteiligen Kapazitätserweiterung im Rahmen der im Berichtsjahr getätigten Investitionen, die sich in 2019 erstmalig ganzjährig in der Ertragslage auswirken werden, erwartet der Vorstand für den Konzern eine Steigerung der Umsatzerlöse auf EUR 41,0 Mio. und einen EBITDA von mindestens EUR 35,0 Mio.
Der Vorstand geht bei seiner EBITDA Prognose für das Geschäftsjahr 2019 für den Konzern davon aus, dass der EBITDA, im Vergleich zum EBITDA des Jahres 2018 (EUR 35,1 Mio.) mit mindestens EUR 35,0 Mio. im Minimum nahezu gleich bleiben wird. Belastend auf den EBITDA wirken sich dabei die kalkulierte Normalisierung der Wetterverhältnisse mit EUR 3,0 Mio. sowie eine Reduzierung der Einmaleffekte bei den sonstigen betrieblichen Erträgen mit EUR 0,4 Mio. aus. EBITDA steigernd sind die Volljahreseffekte der Akquisitionen aus 2018 mit EUR 1,2 Mio. sowie die Akquisitionen aus Q1 2019 mit EUR 1,4 Mio. Schließlich bewirkt die IFRS 16 Umstellung ab 2019 einen positiven Effekt auf den EBITDA mit EUR 1,0 Mio.
Der Vorstand prognostiziert den Cash Flow je Aktie für 2019 auf mindestens EUR 0,50 je Aktie. Damit wird sich der Cash Flow je Aktie nach dem außergewöhnlich guten Ergebnis 2018 auf ein nachhaltiges Niveau normalisieren.
| Prognose Konzernzahlen 2019 | ||
| IN MIO. EUR | 2018 (IST) | 2019 (PROGNOSE) |
| Umsatz | 40,3 | 41,0 |
| EBITDA | 35,1 | >35,0 |
| CFPS (EUR) | 0,60 | >0,50 |
Die Produktion wird auf 160 GWh und der Ertrag pro installierter Anlagenleistung (kWh/kWp) auf 1.003 kWh/ kWp prognostiziert. Die Performance Ratio der Anlagen soll in Folge im Geschäftsjahr 2018 bei 80% liegen.
Dieser Ausblick beruht auf folgenden Annahmen:
| • |
Keine rückwirkenden regulatorischen Eingriffe; |
| • |
Keine signifikanten Abweichungen von den langjährigen Wetterprognosen des Deutschen Wetterdienstes von April bis Dezember; |
| • |
Das Bestandsportfolio von 167 MWp (zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Berichts) wird für 6 Monate in den prognostizierten Finanzkennzahlen angesetzt; |
| • |
Der kontinuierliche Ausbau auf 200 MWp bis zum Ende des Geschäftsjahres 2019 trägt zum Umsatz oder EBITDA nicht bei; |
| • |
Keine weiteren Umfinanzierungen; |
| • |
Keine weiteren Kapitalerhöhungen. |
Hinsichtlich der Beschreibung des Risikomanagementsystems (RMS) wird auf die im Risiko- und Chancenbericht des zusammengefassten Lageberichts des Geschäftsjahres 2018 gemachten Angaben verwiesen. Die Risiken, denen die 7C Solarparken ausgesetzt ist, wurden ebenfalls detailliert im zusammengefassten Lagebericht des Geschäftsjahres 2018 dargestellt.
Dem Vorstand sind zum Zeitpunkt der Fertigstellung des Halbjahresfinanzberichtes 2019 keine bestandsgefährdenden Risiken der Gesellschaft bzw. des Konzerns bekannt.
Die wesentlichen Chancen, die sich der 7C Solarparken bieten, wurden detailliert im zusammengefassten Lagebericht des Geschäftsjahres 2018 dargestellt.
| AKTIVA | |||
| in TEUR | Anhangangabe | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Geschäfts- oder Firmenwert | 17 | 1.480 | 655 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 17 | 4.835 | 3.055 |
| Grundstücke und Gebäude | 16 | 10.168 | 9.589 |
| Solarparks | 6, 16 | 266.197 | 266.234 |
| Solarparks im Bau | 16 | 5.319 | 3.367 |
| Nutzungsrechte | 6, 16 | 17.107 | - |
| Windparks | 16 | 6.346 | - |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsaustattung | 16 | 322 | 351 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 6, 14 | 319 | 1.145 |
| Andere Finanzanlagen | 811 | 493 | |
| Aktive latente Steuern | 4.917 | 5.291 | |
| Summe langfristige Vermögenswerte | 317.820 | 290.181 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Vorräte | 13 | 1.456 | 928 |
| Geleistete Anzahlungen | 14 | 384 | 713 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 14 | 7.052 | 1.033 |
| Steuererstattungsansprüche | 252 | 216 | |
| Sonstige Vermögenswerte | 14 | 17.678 | 2.351 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 15 | 44.667 | 49.533 |
| Summe kurzfristige Vermögenswerte | 71.488 | 54.774 | |
| Bilanzsumme | 389.307 | 344.955 | |
* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht eines Wirtschaftsprüfers unterzogen
| PASSIVA | |||
| in TEUR | Anhangangabe | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Eigenkapital | |||
| Gezeichnetes Kapital | 18.1 | 58.733 | 53.394 |
| Kapitalrücklagen | 18.2 | 36.289 | 26.649 |
| Sonstiges Ergebnis aus Hedging | 18.2 | -63 | -65 |
| Gewinnrücklagen | 18.2 | 23.826 | 24.235 |
| Währungsumrechnungsrücklage | 18.2 | -7 | -6 |
| Nicht beherrschende Anteile | 591 | 528 | |
| Eigenkapital | 119.370 | 104.735 | |
| Schulden | |||
| Langfristige Schulden | |||
| Langfristige Finanzverbindlichkeiten | 20 | 195.032 | 185.934 |
| Langfristige Leasingverbindlichkeiten | 6, 20 | 12.756 | 1.091 |
| langfristige Rückstellungen | 22 | 11.441 | 10.739 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 21 | 121 | 121 |
| Passive latente Steuern | 15.799 | 14.014 | |
| Summe langfristige Schulden | 235.148 | 211.899 | |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Steuerrückstellungen | 1.250 | 1.191 | |
| Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten | 20 | 29.478 | 24.165 |
| Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten | 20 | 1.085 | 148 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 21 | 1.699 | 1.739 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 21 | 1.278 | 1.077 |
| Summe kurzfristige Schulden | 34.790 | 28.321 | |
| Summe Schulden | 269.938 | 240.220 | |
| Bilanzsumme | 389.307 | 344.955 | |
* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht eines Wirtschaftsprüfers unterzogen
| in TEUR | Anhangangabe | 2019H1 | 2018H1 |
| Umsatzerlöse | 9.1 | 22.783 | 20.392 |
| Sonstige betriebliche Erträge | 9.2 | 1.909 | 1.037 |
| Personalaufwand | 10.1, 10.3 | -709 | -688 |
| Sonstige Betriebsaufwendungen | 10.2 | -2.515 | -2.752 |
| Ergebnis vor Zinsen, Steuern, Abschreibungen (EBITDA) | 21.468 | 17.990 | |
| Abschreibungen | 16, 17 | -11.157 | -9.566 |
| Ergebnis der betrieblichen Geschäftstätigkeit (EBIT) | 10.311 | 8.424 | |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 11 | 349 | 20 |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | 11 | -3.350 | -3.994 |
| Beteiligungs- und Finanzergebnis | 11 | -3.002 | -3.974 |
| Ergebnis vor Ertragsteuern (EBT) | 7.310 | 4.450 | |
| Ertragsteuern | -1.784 | -506 | |
| Periodenergebnis | 5.526 | 3.945 | |
| davon Aktionäre der 7C Solarparken AG | 5.464 | 3.911 | |
| davon Nicht beherrschende Anteile | 63 | 34 | |
| Ergebnis je Aktie | |||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) | 12.1 | 0,10 | 0,08 |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) | 12.2 | 0,10 | 0,08 |
* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht eines Wirtschaftsprüfers unterzogen
| in TEUR | 2019H1 | 2018H1 |
| Periodenergebnis | 5.526 | 3.945 |
| Posten, die in die Gewinn- oder Verlustrechnung umgegliedert werden können: | ||
| Marktwertänderungen der als Hedge accounting designierten Finanzinstrumente | 4 | -4 |
| Währungsumrechnung | -1 | - |
| Steuern | -1 | 1 |
| Sonstiges Ergebnis nach Steuern | 1 | -3 |
| Konzerngesamtergebnis | 5.528 | 3.942 |
| davon Aktionäre der 7C Solarparken AG | 5.465 | 3.907 |
| davon Nicht beherrschende Anteile | 63 | 34 |
* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht eines Wirtschaftsprüfers unterzogen
| in TEUR | Anhangangabe | 2019H1 | 2018H1 |
| Periodenergebnis | 5.526 | 3.945 | |
| – Abschreibungen auf Sachanlagen | 16 | 11.077 | 9.518 |
| – Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte | 17 | 80 | 25 |
| - Wertminderung auf Geschäft- oder Firmenwert | 17 | - | 23 |
| – Negative Unterschiedsbeträge (Kaufpreisallokation) | 7 | -751 | -763 |
| – Sonstige nicht zahlungswirksame Aufwendungen / Erträge | -245 | -130 | |
| – Netto-Finanzierungsaufwendungen | 11 | 3.002 | 3.974 |
| Gewinn oder Verlustanteil aus dem Verkauf von immateriellen Vermögenswerten, Sachanlagen bzw. Finanzanlagen sowie aus dem Abgang von Nutzungsrechten | -18 | - | |
| – (plus) Steueraufwendungen | 1.784 | 506 | |
| Veränderungen bei: | |||
| – Vorräten | 13 | -528 | 709 |
| – Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Vermögenswerte | 7, 14 | -5.748 | -4.237 |
| – Geleistete Anzahlungen | 7, 14 | 315 | -134 |
| – Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sowie Rückstellungen | 7, 21, 22 | 36 | -5.661 |
| Cash-Zufluss aus der betrieblichen Tätigkeit | 14.547 | 7.774 | |
| Gezahlte Zinsen | 11 | -3.215 | -2.710 |
| Gezahlte Vorfälligkeitsentschädigungen | 11 | - | -1.034 |
| Gezahlte Ertragsteuern | -290 | -101 | |
| Netto-Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 11.043 | 3.929 | |
| Erhaltene Zinsen | 11 | 9 | 5 |
| Netto-Investition in Finanzanlagen | -119 | - | |
| Erwerb von Tochterunternehmen, abzüglich erworbener liquider Mittel | 7 | -5.811 | -9.510 |
| Erwerb von Sachanlagen | 16 | -3.733 | -307 |
| Anzahlungen auf Anlagen im Bau | 16 | -4.421 | -2.829 |
| Erwerb von immateriellen Vermögenswerten | 17 | -88 | -163 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | -14.162 | -12.805 | |
| Einzahlungen aus der Ausgabe von Aktien | 18 | - | 11.932 |
| Einzahlungen aus der Ausgabe von Schuldscheinen | 22 | - | 25.000 |
| Einzahlungen aus Finanzverbindlichkeiten | 22 | 23.709 | 11.907 |
| Einzahlungen aus Leasingverbindlichkeiten | 6, 22 | 90 | - |
| Transaktionskosten in Bezug auf Kredite und Ausleihungen | 11 | -100 | -437 |
| Transaktionskosten in Bezug auf Kapitalerhöhungen | -277 | -172 | |
| Rückzahlung von Krediten / Tilgungen | 22 | -18.613 | -22.032 |
| Rückzahlungen von Leasingverbindlichkeiten | 22 | -682 | -35 |
| Gezahlte Dividenden | -5.873 | -4.679 | |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | -1.746 | 21.483 | |
| Nettoveränderung der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | -4.866 | 12.607 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 1. Januar** | 15 | 49.533 | 34.068 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zum 30. Juni** | 44.667 | 46.676 | |
* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht eines Wirtschaftsprüfers unterzogen
**Hinsichtlich der freien Verfügbarkeit der Zahlungsmittel verweisen wir auf die Anhangangabe 15.
| in TEUR | Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Währungs- umrechnungs- rücklage |
Sonstiges Ergebnis aus Hedging |
Gewinn- rücklage |
Summe |
| Stand zum 1. Januar 2019 | 53.394 | 26.649 | -6 | -65 | 24.236 | 104.207 |
| Gewinn | 5.464 | 5.464 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | -1 | 2 | 1 | |||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | -1 | 2 | 5.464 | 5.465 |
| Transaktionskosten direkt in Equity | -237 | 0 | -237 | |||
| Ausgabe von Stammaktien | 5.339 | 9.878 | 15.217 | |||
| Dividenden | -5.873 | -5.873 | ||||
| Gesamte Transaktionen mit Eigentümern des Unternehmens | 5.339 | 9.641 | 0 | 0 | -5.873 | 9.107 |
| Stand zum 30. Juni 2019 | 58.733 | 36.289 | -7 | -63 | 23.826 | 118.779 |
| Stand zum 1. Januar 2018 | 46.792 | 16.545 | -12 | -60 | 23.147 | 86.413 |
| Effekt aus der Erstanwendung von IFRS 9 | -110 | -110 | ||||
| Angepaster Stand zum 1. Januar 2018 | 46.792 | 16.545 | -12 | -60 | 23.037 | 86.303 |
| Gewinn | 3.911 | 3.911 | ||||
| Sonstiges Ergebnis | 0 | -3 | -3 | |||
| Gesamtergebnis | 0 | 0 | 0 | -3 | 3.911 | 3.908 |
| Transaktionskosten direkt in Equity | -172 | 0 | -172 | |||
| Ausgabe von Stammaktien | 4.679 | 7.253 | 11.932 | |||
| Ausgeübte Optionen | 0 | 0 | 0 | |||
| Unternehmenszusammenschluss | 0 | |||||
| Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen | 0 | 0 | ||||
| Dividenden | -4.679 | -4.679 | ||||
| Gesamte Transaktionen mit Eigentümern des Unternehmens | -4.679 | 7.080 | 0 | 0 | 4.679 | 7.080 |
| Stand zum 30. Juni 2018 | 51.471 | 23.625 | -12 | -62.861 | 22.268 | 97.290 |
| in TEUR | Nicht beherrschende Anteile | Gesamtes Eigenkapital |
| Stand zum 1. Januar 2019 | 528 | 104.735 |
| Gewinn | 63 | 5.526 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | 1 |
| Gesamtergebnis | 63 | 5.528 |
| Transaktionskosten direkt in Equity | -237 | |
| Ausgabe von Stammaktien | 15.217 | |
| Dividenden | 0 | -5.873 |
| Gesamte Transaktionen mit Eigentümern des Unternehmens | 0 | 9.107 |
| Stand zum 30. Juni 2019 | 591 | 119.370 |
| Stand zum 1. Januar 2018 | 482 | 86.895 |
| Effekt aus der Erstanwendung von IFRS 9 | 0 | -110 |
| Angepasster Stand zum 1. Januar 2018 | 482 | 86.785 |
| Gewinn | 34 | 3.945 |
| Sonstiges Ergebnis | 0 | -3 |
| Gesamtergebnis | 34 | 3.942 |
| Transaktionskosten direkt in Equity | -172 | |
| Ausgabe von Stammaktien | 11.932 | |
| Ausgeübte Optionen | 0 | |
| Unternehmeszusammenschluss | 0 | 0 |
| Transaktionen mit nicht beherrschenden Anteilen | 0 | 0 |
| Dividenden | 0 | -4.679 |
| Gesamte Transaktionen mit Eigentümern des Unternehmens | 0 | 7.080 |
| Stand zum 30. Juni 2018 | 516 | 97.806 |
* ungeprüft und keiner prüferischen Durchsicht eines Wirtschaftsprüfers unterzogen
Die Anhangangaben auf Seiten 39 bis 86 sind integraler Bestandteil des Konzernzwischenabschlusses.
Die 7C Solarparken AG (das „Unternehmen“ oder „7C Solarparken“) ist ein Unternehmen mit Sitz in Bayreuth, Deutschland. Die Adresse des eingetragenen Sitzes des Unternehmens lautet: An der Feuerwache 15, 95445 Bayreuth. Der Konzernzwischenabschluss des Unternehmens umfasst das Unternehmen und seine Tochterunternehmen (zusammen als der „Konzern“ und einzeln als „Konzernunternehmen“ bezeichnet). Der Konzern investiert in Solaranlagen und seit diesem Jahr in beschränkten Umfang auch in Windkraftanlagen mit stetigem Kapitalrückfluss und geringem Risiko vor allem in Deutschland und Belgien (siehe Anhangangabe 5 und 8).
Hinsichtlich verwendeter Abkürzungen verweisen wir auf das in den Anhangangabe 26 dargestellte Abkürzungsverzeichnis.
Der verkürzte und ungeprüfte Konzernzwischenabschluss wurde gemäß §37w Abs. 3 Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) sowie in Übereinstimmung mit dem International Standard IAS 34 „Interim Financial Reporting“ (Zwischenberichterstattung) aufgestellt. Er enthält nicht sämtliche Informationen, die nach IFRS für einen Konzernabschluss zum Ende eines Geschäftsjahres erforderlich sind und sollte daher in Verbindung mit dem Konzernabschluss zum 31. Dezember 2018 gelesen werden.
Der Konzernzwischenabschluss und Konzernzwischenlagebericht wurden weder entsprechend § 317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
Die Konzern-Gewinn und Verlustrechnung sowie die Konzern-Gesamtergebnisrechnung und die Konzern-Kapitalflussrechnung enthalten Vergleichsangaben zum Vorjahreshalbjahr. Die Konzernbilanz enthält vergleichende Zahlen zum Ende des unmittelbar vorangegangenen Geschäftsjahres.
Der Konzernzwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS), wie sie in der EU anzuwenden sind, erstellt. Die Grundsätze über Ansatz, Bewertung und Ausweis werden von allen Gesellschaften innerhalb des Konsolidierungskreises einheitlich angewendet. Die Erläuterungen im Anhang des Konzernabschlusses 2018 gelten – insbesondere im Hinblick auf die wesentlichen Bilanzierungs -und Bewertungsmethoden entsprechend. Dennoch wurden im ersten Halbjahr 2019 die neuen Standards und Interpretationen angewandt, die verpflichtend für Geschäftsjahre beginnend nach dem 1. Januar 2019 sind (Siehe Anhangangabe 6).
Der Konzernzwischenabschluss und der Konzernzwischenlagebericht wurden vom Vorstand am 26. September 2019 zur Veröffentlichung genehmigt.
Dieser Konzernzwischenabschluss wird in Euro, der funktionalen Währung der 7C Solarparken AG (Mutterunternehmen) aufgestellt und in Tausend Euro (TEUR) dargestellt, wodurch es zu Rundungsdifferenzen kommen kann.
Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses verlangt vom Vorstand Ermessensentscheidungen, Schätzungen und Annahmen, die die Anwendung von Rechnungslegungsmethoden und die ausgewiesenen Beträge der Vermögenswerte, Verbindlichkeiten, Erträge und Aufwendungen betreffen. Tatsächliche Ergebnisse können von diesen Schätzungen abweichen.
Schätzungen und zugrunde liegende Annahmen werden laufend überprüft. Überarbeitungen von Schätzungen werden prospektiv erfasst.
Informationen über Ermessensentscheidungen bei der Anwendung der Rechnungslegungsmethoden sowie Informationen über Annahmen und Schätzungsunsicherheiten, die die im Konzernzwischenabschluss erfassten Beträge wesentlichen beeinflussen bzw. ein beträchtliches Risiko darstellen können, sind in den nachstehenden Anhangangaben enthalten:
| • |
Anhangangabe 6 -- im Hinblick auf die Erstanwendung von IFRS 16 – „Leasingverhältnisse“ wurden für die Erstanwendung am 01.01.2019 sowie die Fortführung des neuen Standards im Wesentlichen Annahmen getroffen bezüglich der Dauer der Nutzungsrechte aus Miet- Pacht- sowie Gestattungsverträgen mit Verlängerungsoptionen, der Diskontierung sowie beim Ausweis der bisher in den Solaranlagen erfassten Werten von Nutzungsverträgen, in denen ein einmaliges Nutzungsentgelt vereinbart wurde. |
| • |
Anhangangabe 7 -- in Hinblick auf den Erwerb von Tochterunternehmen: in den Fällen der vorläufigen Ermittlung beizulegender Zeitwerte aufgrund unvollständiger Informationen; |
| • |
Anhangangaben 22 und 23 -- Ansatz und Bewertung von Rückstellungen sowie Eventualforderungen und -verbindlichkeiten: Wesentliche Annahmen über die Wahrscheinlichkeit und das Ausmaß des Nutzenzu- oder -abflusses sowie bei der Diskontierung; |
| • |
Anhangangabe 25 -- Ereignisse nach dem Bilanzstichtag. |
BESTIMMUNG DER BEIZULEGENDEN ZEITWERTE
Eine Reihe von Rechnungslegungsmethoden und Angaben des Konzerns verlangen die Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte für finanzielle und nicht finanzielle Vermögenswerte und Verbindlichkeiten.
Der Konzern hat ein Kontrollrahmenkonzept hinsichtlich der Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte festgelegt. Dazu gehört eine hausinterne Überwachung aller wesentlichen Bewertungen zum beizulegenden Zeitwert.
Der Vorstand führt eine regelmäßige Überprüfung der wesentlichen, nicht beobachtbaren Inputfaktoren sowie der Bewertungsanpassungen durch. Wenn Informationen von Dritten, beispielsweise Preisnotierungen von Brokern oder Kursinformationsdiensten, zur Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte verwendet werden, prüft das Unternehmen die von den Dritten erlangten Nachweise für die Schlussfolgerung, dass derartige Bewertungen die Anforderungen der IFRS erfüllen, einschließlich der Stufe in der Fair Value-Hierarchie, in der diese Bewertungen einzuordnen sind.
Bei der Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes eines Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit verwendet der Konzern soweit wie möglich am Markt beobachtbare Daten. Basierend auf den in den Bewertungstechniken verwendeten Inputfaktoren werden die beizulegenden Zeitwerte in unterschiedliche Stufen in der Fair-Value-Hierarchie eingeordnet:
| • |
Stufe 1: Notierte Preise (unbereinigt) auf aktiven Märkten für identische Vermögenswerte und Verbindlichkeiten; |
| • |
Stufe 2: Bewertungsparameter, bei denen es sich nicht um die in Stufe 1 berücksichtigten notierten Preise handelt, die sich aber für den Vermögenswert oder die Verbindlichkeit entweder direkt (das heißt als Preis) oder indirekt (das heißt als Ableitung von Preisen) beobachten lassen; |
| • |
Stufe 3: Bewertungsparameter für Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten, die nicht auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. |
Wenn die zur Bestimmung des beizulegenden Zeitwertes eines Vermögenswertes oder einer Verbindlichkeit verwendeten Inputfaktoren in unterschiedliche Stufen der Fair-Value-Hierarchie eingeordnet werden können, wird die Bewertung zum beizulegenden Zeitwert in ihrer Gesamtheit der Stufe der Fair Value-Hierarchie zugeordnet, die dem niedrigsten Inputfaktor entspricht, der für die Bewertung insgesamt wesentlich ist.
Der Konzern erfasst Umgruppierungen zwischen verschiedenen Stufen der Fair-Value-Hierarchie zum Ende der Berichtsperiode, in der die Änderung eingetreten ist.
Weitere Informationen zu den Annahmen bei der Bestimmung der beizulegenden Zeitwerte sind in den nachstehenden Anhangangaben enthalten:
| • |
Anhangangabe 7 – Erwerb Tochterunternehmen. |
Nachstehend sind die wesentlichen Tochterunternehmen des Konzerns aufgeführt.
In den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2019 sind alle Unternehmen einbezogen, bei denen die 7C Solarparken AG die unmittelbare oder mittelbare Kontrolle über die Finanz- und Geschäftspolitik ausüben kann. Tochterunternehmen werden von dem Zeitpunkt an im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernzwischenabschluss einbezogen, an dem die Kontrolle auf den Konzern übergegangen ist. Sie werden zu dem Zeitpunkt entkonsolidiert, an dem die Kontrolle endet.
Nachfolgende Tochterunternehmen werden von der 7C Solarparken AG im Wege der Vollkonsolidierung in den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2019 einbezogen:
| BEZEICHNUNG | SITZ | BETEILIGUNG % |
| Solarpark Oberhörbach GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Sonnendach M55 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Longuich GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Heretsried GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Sonnendach K40K65 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark CBG GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark green GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Colexon Solar Energy ApS, Søborg | Dänemark | 100,00 |
| Amatec Projects Management GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Renewagy 5. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Renewagy 11. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Renewagy 21. Solarprojektgesellschaft mbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Renewagy 22. Solarprojektgesellschaft mbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Tristan Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Zschornewitz GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Surya 1 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Melkor UG (haftungsbeschränkt), Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Tulkas Beteiligungs UG (haftungsbeschränkt) & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Colexon Italia S.R.L., Imola | Italien | 100,00 |
| ProVireo Projektverwaltungs GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| ProVireo Solarpark 3. Schönebeck GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solar Park Blankenberg GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Glaswitz GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Colexon IPP GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Colexon 1. Solarprojektgesellschaft mbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Meyenkrebs GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Pinta Solarparks GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV Chemnitz GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec Grundbesitz GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 20 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 21 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 22 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 23 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 25 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Bernsdorf GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Calbe GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 30 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 31 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 32 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 33 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 34 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 35 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 36 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Amatec PV 37 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solardach Derching GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solardach Tangerhütte GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Windpark Medard 2 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Swan Energy NV, Mechelen | Belgien | 100,00 |
| 7C Solarparken NV, Mechelen | Belgien | 100,00 |
| 7C Rooftop Exchange BVBA, Mechelen | Belgien | 100,00 |
| Siberië Solar BVBA, Mechelen | Belgien | 100,00 |
| Sabrina Solar BVBA, Mechelen | Belgien | 100,00 |
| Solar4Future Diest NV, Mechelen | Belgien | 99,99 |
| Solarpark Neudorf GmbH, Kasendorf | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Hohenberg GmbH, Marktleugast | Deutschland | 83,00 |
| Erste Solarpark Nowgorod GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 20,00 |
| Zweite Solarpark Nowgorod GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 20,00 |
| High Yield Solar Investments BV, Hilversum | Niederlande | 100,00 |
| Solarpark Gutenberg GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Pflugdorf GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark MGGS Landbesitz GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Tannhäuser Solar UG (haftungsbeschränkt), Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Lohengrin Solar UG (haftungsbeschränkt), Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarparken AM GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| GSI Helbra Verwaltungs GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| GSI Leasing GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| GSI Solarfonds Zwei Verwaltungs GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| GSI Solarfonds Drei Verwaltungs GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Espenhain Verwaltungs GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Energy Verwaltungs GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| SonnenSolarpark GmbH, Hausen | Deutschland | 100,00 |
| Solarparken IPP GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Taurus GmbH & Co. KG, Maisach | Deutschland | 100,00 |
| Erste Solarpark Xanten GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Erste Solarpark Wulfen GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Schauer Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Siebente Solarpark Zerre GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Zerre Infrastruktur GbR, Wiesbaden * | Deutschland | 30,00 |
| Solarpark Zerre IV GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Sonnendach K19 GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Sonnendach K19 Haftungs GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Säugling Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Carport Wolnzach GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarpark Gemini GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Sphinx Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Erste Solarpark Sandersdorf GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| SPI Sachsen I GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Dritte Solarpark Glauchau GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Vardar UG (haftungsbeschränkt), Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| 7C Solarentwicklung GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solardach Wandersleben GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 84,09 |
| Solardach LLG GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solardach Stieten GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solardach Steinburg GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solardach Neubukow GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solardach Halberstadt GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 51,52 |
| Solardach Bitterfeld II GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Reetz Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Möckern Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Trebbin I Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Trebbin II Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Trebbin III Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Trebbin IV Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Trüstedt I Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Trüstedt II Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Trüstedt III Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Trüstedt IV Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Säritz Solar GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Folcwalding Verwaltungs GmbH, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
| Solarparken Brandholz GmbH & Co. KG, Bayreuth | Deutschland | 100,00 |
* Die Hälfte der Beteiligung wird durch Solarpark Zerre IV GmbH & Co KG gehalten.
Folgende Gesellschaften wurden im Berichtszeitraum umfirmiert:
| Neue Firma | Vormals |
| 7C Solardentwicklung GmbH | Amatec Projects GmbH |
| Solarparken AM GmbH | Assetando New Energy GmbH |
| Solarpark Espenhain Verwaltungs GmbH | WestFonds Gesellschaft für geschlossene Immobilienfonds mbH |
| Solarparken Energy Verwaltungs GmbH | HCI Energy Verwaltungs GmbH |
| Solardach Gutenberg GmbH & Co. KG | Howaldt Energies Solar Oppin GmbH & Co KG |
Die 7C Solarparken wendet im Vergleich zum Geschäftsjahr 2018 grundsätzlich die gleichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an. Dennoch wurden im ersten Halbjahr 2019 die neuen Standards und Interpretationen angewandt, die verpflichtend für Geschäftsjahre beginnend nach dem 1. Januar 2019 sind.
Insbesondere wurde zum 1. Januar 2019 der Standard IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ erstmals angewandt. IFRS 16 regelt die Bilanzierung von Leasingverhältnissen und ersetzt den Vorgängerstandard IAS 17. Nach dem neuen Standard besteht nunmehr eine grundsätzliche Bilanzierungspflicht von Rechten und Pflichten aus Leasingverhältnissen beim Leasingnehmer. Dabei handelt es sich im Konzern vor allem um Pacht- und Mietverträge bezüglich Flächen, die vom Konzern für den Betrieb von Solar/Windanlagen langfristig angepachtet werden. Leasingverhältnisse für den Leasinggeber, z.B. des PV Estate, sind vom neuen Standard nicht wesentlich betroffen.
Demzufolge bilanziert der Konzern als Leasingnehmer ab 01.01.2019 das Nutzungsrecht aus einem Leasinggegenstand (sog. right-of-use asset) sowie eine korrespondierende Leasingverbindlichkeit. Der Konzern wendet für die Erstanwendung von IFRS 16 die modifiziert retrospektive Methode an. Dies beinhaltet, dass die Vorjahreswerte am 31.12.2018 nicht an den neuen Standard angepasst werden, sondern weiterhin gem. dem bisherigen Standard IAS 17 dargestellt werden.
In folgender Tabelle werden die Effekte dargestellt, welche aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 zum 01.01.2019 resultieren.
| in TEUR | 31.12.2018 Wie berichtet |
Änderung | 01.01.2019 Nach Erstanwendung von IFRS 16 |
| Solaranlagen | 266.234 | -3.447 | 262.787 |
| Nutzungsrechte | 0 | 16.087 | 16.087 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 1.145 | -876 | 269 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 2.351 | -15 | 2.336 |
| Leasingverbindlichkeiten | 1.239 | 11.796 | 13.035 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.077 | -46 | 1.031 |
| Bilanzsumme | 344.955 | 11.750 | 356.704 |
| Eigenkapital | 104.735 | 0 | 104.735 |
| Eigenkapitalquote | 30,4% | 29,4% |
| • |
die Solaranlagen werden mit EUR 3,4 Mio. in die Nutzungsrechte umgegliedert. Dies hat den Hintergrund, dass Miet- und Pachtverträge mit Einmalpachtzahlungen, d.h. für die der Pachtzins für die ganze Laufzeit in einer einzigen Zahlung am Anfang des Vertrages entrichtet wurde, und insofern sie erstmals im Rahmen eines Unternehmenserwerbs (IFRS 3) in den Konzern geführt wurden, in der Bewertung als Teil der Solaranlagen bilanziert wurden. Die Nutzungsrechte aus diesen Verträgen werden ab dem 01.01.2019 getrennt in der Bilanz ausgewiesen. Eine Leasingverbindlichkeit besteht für diese Nutzungsrechte nicht, da der Pachtzins für die ganze Laufzeit bereits voll gezahlt wurde. |
| • |
die sonstigen langfristigen Vermögenswerte werden mit EUR 0,9 Mio. in die Nutzungsrechte umgegliedert. Es handelt sich dabei um Miet- und Pachtverträge mit Einmalpachtzahlungen, die durch den Konzern selber abgeschlossen wurden. Eine Leasingverbindlichkeit besteht für diese Nutzungsrechte nicht, da der Pachtzins für die ganze Laufzeit bereits voll gezahlt wurde. |
| • |
die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte werden mit TEUR 15 in die Nutzungsrechte umgegliedert. Dies betrifft die Leasingzahlungen für Nutzungsverträge, die bereits im Vorjahr bezüglich des Berichtszeitraums gezahlt wurden. |
| • |
Nutzungsrechte wurden am 01.01.2019 mit insgesamt EUR 16,1 Mio. angesetzt. Es handelt sich einerseits um Umgliederungen aus den obenstehenden Aktiva, sowie andererseits um eine Bilanzverlängerung durch die erstmalige bilanzielle Ausweisung der Rechte aus den Leasingverträgen, die den neuen Leasingverbindlichkeiten aus diesen Leasingverträgen gleichgesetzt werden. Diese Nutzungsrechte werden künftig über die Laufzeit der Leasingverträgen abgeschrieben. |
| • |
Die Leasingverbindlichkeiten werden durch die Diskontierung von den vertraglichen Zahlungen aus den Leasingverträgen ermittelt. Den Leasingverbindlichkeiten werden ebenfalls sonstige Verbindlichkeiten zugerechnet, die mit der Abgrenzung von Leasingzahlungen am Jahresende in Verbindung stehen. Insgesamt wurden neue Leasingverbindlichkeiten i.H.v. EUR 11,8 Mio. am 01.01.2019 angesetzt. |
| • |
die sonstigen Verbindlichkeiten werden um TEUR 46 in die Leasingverbindlichkeiten umgegliedert. Es geht dabei um die Abgrenzung von Leasingzahlungen bezüglich des Geschäftsjahr 2018, die jedoch erst im Jahr 2019 bezahlt werden. |
Da die Erstanwendung von IFRS 16 zu einer Bilanzverlängerung mit EUR 11,8 Mio. führt, das Eigenkapital unter der gewählten Anwendungsmethode nicht beeinflusst wird, nimmt die Eigenkapitalquote infolge dessen mit 1% ab.
Im Berichtzeitraum wurde die Konzern Gewinn- und Verlustrechnung wie folgt von der Anwendung von IFRS 16 beeinflusst:
| in TEUR | 2019H1 Wie berichtet |
Pro Forma ohne IFRS 16 | 2018H1 Wie berichtet |
| Sonstige Betriebsaufwendungen | -2.507 | -2.986 | -2.752 |
| Davon i.V.m. Pacht- und Mietzinsen | -44 | -523 | -414 |
| EBITDA | 21.468 | 20.990 | 17.990 |
| Abschreibungen | -11.157 | -10.600 | -9.566 |
| Davon i.V.m. Nutzungsrechten | -557 | - | - |
| EBIT | 10.311 | 10.390 | 8.424 |
| Beteiligungs- und Finanzergebnis | -3.002 | -2.868 | -3.974 |
| Davon i..V.m. Aufzinsung der Leasingverbindlichkeiten | -134 | - | - |
| EBT | 7.310 | 7.522 | 4.450 |
Da die Leasingzahlungen aus Mietverträgen im neuen Standard nicht mehr als operative Kosten aufgenommen werden, hat sich der EBITDA um EUR 0,5 Mio. verbessert im Vergleich zu den bisherigen Bilanzierungs- und Rechnungslegungsmethoden. Die Abschreibungen aber sind um EUR 0,6 Mio. höher ausgefallen, da die Nutzungsrechte aus den Leasingverträgen nun als Sachanlagen aktiviert und über ihre Nutzungsdauer abgeschrieben werden, sodass der EBIT EUR 0,1 Mio. niedriger war im Vergleich zur Anwendung von IAS 17. Schließlich wurden im Berichtszeitraum EUR 0,1 Mio. Zinsaufwand aus der Diskontierung von Leasingverbindlichkeiten verbucht, sodass sich der Gewinn vor Steuern insgesamt um EUR 0,2 Mio. durch die Anwendung von IFRS 16 verschlechtert hat.
In der Regel erfolgt der Erwerb von Solaranlagen durch den Kauf von Unternehmen, welche die Anlagen als Vermögenswerte halten. Da es sich bei den erworbenen Unternehmen um Geschäftsbetriebe handelt, werden diese Erwerbe als Unternehmenszusammenschlüsse nach IFRS 3 bilanziert.
Die erworbenen identifizierbaren Vermögenswerte und übernommenen Schulden sind mit ihren beizulegenden Zeitwerten zu bewerten. Bei dieser Kaufpreisallokation werden auch die stillen Reserven und Lasten aufgedeckt.
Die Kaufpreisallokation umfasst im Wesentlichen die Ermittlung der beizulegenden Zeitwerte der folgenden Vermögenswerte und Schulden:
| • |
Immaterielle Vermögenswerte, z.B. erworbene Verträge oder Projektrechte für Solaranlagen, die errichtet sind oder deren Errichtung beabsichtigt wird (siehe Anhangangabe 17); |
| • |
Solaranlagen (siehe Anhangangabe 16); |
| • |
Gebäude und Grundstücke: Hauptsächlich diejenigen, auf denen die Solaranlagen errichtet wurden oder werden können (siehe Anhangangabe 16); |
| • |
Fremdfinanzierung: Hierbei handelt es sich meistens um Projektfinanzierungen mit längeren Laufzeiten (siehe Anhangangabe 20); |
| • |
Verbindlichkeiten gegenüber dem Veräußerer: Im Grundsatz bestehen solche Verbindlichkeiten aus Rechnungen für den Bau oder die Entwicklung der erworbenen Solaranlage; |
| • |
Rückbauverpflichtungen für die Solaranlagen werden gem. den Bewertungsmethoden (siehe Anhangangabe 22) des Konzerns angesetzt. |
In einzelnen Fällen werden auch weitere Verbindlichkeiten oder Vermögenswerte neu bewertet. Folgende identifizierbare Vermögenswerte und übernommene Verbindlichkeiten werden nicht mit ihren beizulegenden Zeitwerten bewertet:
| • |
Latente Steueransprüche oder latente Steuerschulden, die gemäß IAS 12 wie Ertragsteuern zu bewerten sind sowie; |
| • |
Verbindlichkeiten und Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten in Verbindung mit Vereinbarungen für Leistungen an Arbeitnehmer, die gem. IAS 19 wie Leistungen an Arbeitnehmer zu erfassen und zu bewerten sind. |
Typische Akquiseobjekte für den Konzern stellen Gesellschaften bzw. deren Anlagen dar, die sich in technisch, finanziell und kaufmännisch komplexen und anspruchsvollen Situationen befinden. Aufgrund der hohen Komplexität und zeitlich zügig umzusetzenden Transaktionsabwicklung kommt es regelmäßig zu negativen Unterschiedsbeträgen, da ein unter diesen Bedingungen festgesetzter Kaufpreis einem aus einem Notverkauf resultierenden Kaufpreis ähnelt.
Aus der Differenz zwischen den identifizierbaren Vermögenswerten und den übernommen Schulden ergibt sich das gesamte identifizierbare erworbene Nettovermögen.
Ein positiver oder negativer Geschäfts- oder Firmenwert ermittelt sich wie unter Abschnitt 7.1 dargestellt.
Alle in diesem Halbjahresbericht erstmalig bilanzierte Unternehmenserwerbe wurden mit vorläufige Beträge angesetzt. Diese vorläufige Beträge sind während eines Bewertungszeitraum von maximal ein Jahr nach dem Erwerbszeitpunkt retrospektiv zu korrigieren. Dabei sind auch zusätzliche Vermögenswerte oder Verbindlichkeiten anzusetzen, um neue Informationen über Fakten und Umstände zu berücksichtigen, die zum Erwerbszeitpunkt bestanden und die die Bewertung zu diesem Stichtag angesetzten Beträge beeinflusst hätten, wenn sie bekannt gewesen wären.
Insbesondere wird darauf hingewiesen, dass es in der prospektiven Schätzung der Erträge, auch in Hinblick auf etwaiges Optimierungspotential, der Solaranlagen, die einer Ermittlung zum Zeitwert im Rahmen der erstmaligen Bilanzierung eines Unternehmenserwerbs unterlagen, noch zu solchen retroaktiven Korrekturen kommen kann.
In diesem Halbjahresbericht werden die Unternehmenserwerbe aus dem Berichtszeitraum erstes Halbjahr 2019 detailliert dargestellt (siehe Anhangangabe 7.1.). Die folgende Tabelle gibt zunächst einen Kurzüberblick über alle im ersten Halbjahr 2019 durchgeführten Unternehmenserwerbe:
| Erwerbsobjekt | Solar/Windanlage(n) | Erwerbszeitpunkt |
| Solardach Gutenberg GmbH & Co KG | Oppin | 24. Januar 2019 |
| Solarfondsverwaltung der Ernst Rust | ||
| Solarparken AM GmbH | ||
| GSI Helbra Verwaltungs GmbH | ||
| GSI Solarfonds Zwei Verwaltungs GmbH | ||
| GSI Solarfonds Drei Verwaltungs GmbH | Betriebsführung eines 77 MWp Portfolios von Ernst Rust | 25. Februar 2019 |
| GSI Leasing GmbH | ||
| Solarparken Energy Verwaltungs GmbH | ||
| Solarpark Espenhain Verwaltungs GmbH | ||
| Anlagenkauf | Geesthacht | 27. März 2019 |
| Windpark Medard 2 GmbH & Co. KG | Medard | 18. Februar 2019 |
| Erwerb Blankenberg & Glasewitz Solarpark Blankenberg GmbH & Co. KG | Blankenberg | 03. Juni 2019 |
| Solarpark Glasewitz GmbH & Co. KG |
Für die Unternehmenserwerbe im ersten Halbjahr 2019 ergaben sich negative Unterschiedsbeträge in Höhe von insgesamt TEUR 751 (2018H1: TEUR 763). Im ersten Halbjahr 2019 ergab sich ein Geschäfts- oder Firmenwert aus Unternehmenserwerben in Höhe von insgesamt TEUR 825 (2018H1: TEUR 479).
Die Angaben zu diesen Erwerben werden zum Teil im Rahmen dieses Konzernanhangs erstmals dargestellt. Die gewogenen durchschnittlichen Kapitalkosten, die bei der Bewertung der Solaranlagen angesetzt wurden, liegen für das erste Halbjahr 2019 zwischen 2,3% und 3,1% (2018H1: 2,4% bis 2,7%). Die zukünftigen mit diesen Kapitalkosten diskontierten Cashflows wurden durch die Multiplikation der Einspeisevergütung bzw. den geschätzten künftigen Strompreisen sowie der geschätzten Stromproduktion errechnet. Die Stromproduktion wurde geschätzt, in dem externe Gutachten und der historische Ertrag von Anlagen in der gleichen Region herangezogen wurden. Dabei wird eine angemessene Degradation der Solaranlage ebenfalls berücksichtigt.
Im ersten Halbjahr 2019 fanden die folgenden Erwerbe statt, für die eine Kaufpreisallokation durchgeführt wurde.
Mit Wirkung zum 24. Januar 2019 hat der Konzern eine Solardachanlage mit einer Gesamtleistung von 0,9 MWp in Oppin, Sachsen-Anhalt, erworben. Da das Projekt bereits 2010 ans Netz angeschlossen wurde, erhält die neu erworbene PV-Anlage eine Einspeisevergütung von EUR 308/MWh. Die Anlage ist mit Modulen von First Solar und SMA Wechselrichtern ausgestattet.
| in TEUR | Buchwert vor Kaufpreisallokation | Zeitwert gem. Kaufpreisallokation |
| Sachanlagen | 1.402 | 2.038 |
| Nutzungsrechte | 451 | 451 |
| Sonst. Vermögenswerte | 182 | 61 |
| Aktive latente Steuern | - | 238 |
| Flüssige Mittel | 228 | 228 |
| Finanzverbindlichkeiten | -1.286 | -1.293 |
| Leasingverbindlichkeiten | -451 | -451 |
| Langfristige Rückstellungen | - | -46 |
| Passive latente Steuern | -20 | -155 |
| Sonst. Verbindlichkeiten | -57 | -57 |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 449 | 1.014 |
| Kaufpreis | ||
| Kaufpreis | 1.191 | |
| Bedingter Kaufpreis | - | |
| Gesamtkaufpreis | 1.191 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | ||
| Kaufpreis | 1.191 | |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 1.014 | |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 177 | |
| Netto gezahlte Flüssige Mittel im Berichtszeitraum (-) | -963 | |
Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung im Januar 2019 wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 144 und ein EBITDA in Höhe von TEUR 130 sowie ein Ergebnis von TEUR 13 aus der Anlage generiert. In einem vollständigen Geschäftsjahr würde der Geschäftsbetrieb bei gewöhnlichen Witterungsverhältnissen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 254, ein EBITDA von TEUR 226 und ein Jahresergebnis von TEUR -7 erzielen.
Aus der Kaufpreisallokation ergibt sich ein identifizierbares erworbenes Nettovermögen von insgesamt TEUR 1.014, für das ein Gesamtkaufpreis i.H.v. TEUR 1.191 bezahlt wurde. Der sich als Saldogröße ergebende Geschäfts- oder Firmenwert i.H.v. TEUR 177 wurde vorläufig bilanziell erfasst, da der Unternehmenserwerb in diesem Halbjahresbericht nicht abschließend angesetzt wurde.
Im Februar 2019 hat der Konzern von Ernst Rust das Betriebsführungsgeschäft für operative Solaranlagen, die Drittinvestoren gehören, erworben und damit den Grundstein für eine eigene Anlagen- und Fondsverwaltung gelegt. Das betreute Anlagenportfolio besteht aus Freiflächenanlagen mit einer Leistung von insgesamt 77 MWp.
Die Freiflächenanlagen stimmen mit den Bestandsanlagen der 7C Solarparken hinsichtlich geografischer Lage, Komponentenwahl und Leistungskraft sehr gut überein. Das Geschäft wurde durch den Erwerb der Solarparken AM GmbH als Holdinggesellschaft sowie 6 Komplementärgesellschaften zu jeweils 6 Fondsgesellschaften und 15 Projektgesellschaften, in denen die Solarparks mit insgesamt 77 MWp enthalten sind, in den Konzern aufgenommen.
Die erworbenen Gesellschaften erbringen dabei lediglich kaufmännische Dienstleistungen für die Fonds- sowie dazu gehörige Projektgesellschaften. Technische Dienstleistungsverträge werden von Drittfirmen für die Projektgesellschaften erbracht. Künftig werden in einem normalen Geschäftsjahr aus dem erworbenen Geschäft Managementgebühren in Höhe von ca. EUR 0,4 Mio p.a. erwirtschaftet werden. Der Konzern hat in dieser Akquisition keine Mitarbeiter mitübernommen.
| Solarparken AM GmbH | GSI Helbra Verwaltungs GmbH | GSI Solarfonds Zwei Verwaltungs GmbH | ||||
| in TEUR | BW* | ZW* | BW* | ZW* | BW* | ZW* |
| Goodwill | - | - | - | - | - | - |
| Serviceverträge | 211 | 1.324 | - | 1 | - | 12 |
| Finanzlangen | - | - | - | - | - | - |
| Sonst. Langfristige Vermögenswerte | - | - | - | - | - | - |
| Sonst. Kurzfristige Vermögenswerte | 23 | 21 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Aktive latente Steuern | - | 1 | - | - | - | - |
| Flüssige Mittel | 290 | 290 | 22 | 22 | 26 | 26 |
| Finanzverbindlichkeiten | - | - | - | - | - | - |
| Rückstellungen | -5 | -5 | - | - | - | - |
| Steuerrückstellungen | -31 | -31 | - | - | - | - |
| Sonst. Verbindlichkeiten | -12 | -12 | -0 | -0 | -1 | -1 |
| Passive latente Steuern | - | -327 | - | -0 | - | -4 |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 476 | 1.260 | 22 | 22 | 26 | 34 |
| Kaufpreis | ||||||
| Nicht-bedingter Kaufpreis | 2.385 | |||||
| Bedingter Kaufpreis | 0 | |||||
| Gesamtkaufpreis | 2.385 | |||||
| Geschäfts- oder Firmenwert | ||||||
| Kaufpreis | 2.385 | |||||
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 1.737 | |||||
| Geschäfts- oder Firmenwert | 648 | |||||
| Netto gezahlte Flüssige Mittel im Berichtszeitraum (-) | 1.939 | |||||
| GSI Solarfonds Drei Verwaltungs GmbH | GSI Leasing GmbH | Solarparken Energy Verwaltungs GmbH | ||||
| in TEUR | BW* | ZW* | BW* | ZW* | BW* | ZW* |
| Goodwill | - | - | - | - | - | - |
| Serviceverträge | - | 26 | - | - | - | 348 |
| Finanzlangen | - | - | 8 | 8 | - | - |
| Sonst. Langfristige Vermögenswerte | - | - | - | - | - | - |
| Sonst. Kurzfristige Vermögenswerte | 1 | 1 | 0 | 0 | - | - |
| Aktive latente Steuern | - | - | - | - | - | - |
| Flüssige Mittel | 27 | 27 | 21 | 21 | 31 | 31 |
| Finanzverbindlichkeiten | - | - | - | - | - | - |
| Rückstellungen | - | - | - | - | - | - |
| Steuerrückstellungen | - | - | - | - | - | - |
| Sonst. Verbindlichkeiten | -1 | -1 | - | - | -1 | -1 |
| Passive latente Steuern | - | -8 | - | - | - | -103 |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 27 | 45 | 30 | 30 | 30 | 275 |
| Solarpark Espenhain Verwaltungs GmbH | SUM | |||
| in TEUR | BW* | ZW* | BW* | ZW* |
| Goodwill | - | - | - | - |
| Serviceverträge | - | 64 | 211 | 1.774 |
| Finanzlangen | - | - | 8 | 8 |
| Sonst. Langfristige Vermögenswerte | - | - | - | - |
| Sonst. Kurzfristige Vermögenswerte | 1 | 1 | 25 | 22 |
| Aktive latente Steuern | - | - | - | 1 |
| Flüssige Mittel | 29 | 29 | 446 | 446 |
| Finanzverbindlichkeiten | - | - | - | - |
| Rückstellungen | - | - | -5 | -5 |
| Steuerrückstellungen | - | - | -31 | -31 |
| Sonst. Verbindlichkeiten | -2 | -2 | -17 | -17 |
| Passive latente Steuern | - | -19 | - | -460 |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 27 | 72 | 636 | 1.737 |
BW* Buchwert vor Kaufpreisallokation
ZW* Zeitwert gem. Kaufpreisallokation
Aus der Kaufpreisallokation resultiert ein identifizierbares erworbenes Nettovermögen von insgesamt TEUR 1.737, für das ein Gesamtkaufpreis i.H.v. TEUR 2.385 bezahlt wurde. Der sich als Saldogröße ergebende positive Differenzbetrag i.H.v. TEUR 648 wurde als Geschäfts- oder Firmenwert bilanziell erfasst. Der Geschäfts- oder Firmenwert wird damit begründet, dass der Konzern durch die Investition Synergiepotential und Skaleneffekte im Einkauf sowie im Einsatz von Ressourcen erreichen wird sowie sich die Möglichkeit schafft zuzügliche (technische) Dienstleistungen für die Projektgesellschaften zu erbringen, und damit die Ertragskraft des Konzerns zu steigern.
Mit Wirkung zum 27. März 2019 wurde eine Dachanlage mit einer Geamtkapazität von 556 kWp in Schleswig-Holstein erworben. Die Dachanlage wurde mit Modulen von Algatec und Wechselrichter von STP ausgetattet. Da die Anlage 2011 errichtet wurde, genießt sie eine Einspeisevergütung von EUR 262/MWh.
In einem 12 Monate umfassenden Geschäftsjahr wird erwartet, dass die erworbene Anlage bei gewöhnlichen Witterungsverhältnissen Umsatzerlöse von TEUR 122, ein EBITDA von TEUR 112 und ein Jahresergebnis von TEUR 36 erzielt.
| in TEUR | Buchwert vor Kaufpreisallokation | Zeitwert gem. Kaufpreisallokation |
| Sachanlagen | 1.046 | 1.222 |
| Nutzungsrechte | 72 | 72 |
| Sonst. Vermögenswerte | 13 | 13 |
| Flüssige Mittel | - | - |
| Finanzverbindlichkeiten | -642 | -672 |
| Leasingverbindlichkeiten | -72 | -72 |
| Rückstellungen | -28 | |
| Sonst. Verbindlichkeiten | - | - |
| Passive latente Steuern | - | -35 |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 417 | 501 |
| Kaufpreis | ||
| Kaufpreis | 429 | |
| Gesamtkaufpreis | 429 | |
| Negativer Unterschiedsbetrag (-) | ||
| Kaufpreis | 429 | |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 501 | |
| Negativer Unterschiedbetrag | -72 | |
| Netto gezahlte Flüssige Mittel im Berichtszeitraum (-) | -429 |
Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 55 und ein EBITDA in Höhe von TEUR 52 sowie ein Jahresergebnis von TEUR 37 aus der Anlage generiert.
Aus der Kaufpreisallokation resultiert ein identifizierbares erworbenes Nettovermögen von insgesamt TEUR 501, dem ein gezahlter Gesamtkaufpreis i.H.v. TEUR 429 gegenübersteht. Der sich als Saldogröße ergebende negative Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 72 wurde im Posten sonstiger betrieblicher Ertrag erfolgswirksam erfasst.
Zum Stichtag 18. Februar 2019 hat die 7C Solarparken ihre erste Investition in einen deutschen Windpark getätigt. Der 2,78 MW Windpark wurde 2016 in Betrieb genommen, befindet sich in Medard, Rheinland-Pfalz und besteht aus einer General Electric Turbine. Die Windturbine erhält eine Einspeisevergütung von EUR 86/MWh.
| in TEUR | Buchwert vor Kaufpreisallokation | Zeitwert gem. Kaufpreisallokation |
| Sachanlagen | 5.461 | 6.516 |
| Nutzungsrechte | 460 | 460 |
| Finanzanlagen | 25 | 25 |
| Sonst. Vermögenswerte | 190 | 169 |
| Flüssige Mittel | 159 | 159 |
| Finanzverbindlichkeiten | -4.779 | -4.821 |
| Leasingverbindlichkeiten | -460 | -460 |
| Rückstellungen | -9 | -140 |
| Passive latente Steuern | -16 | -105 |
| Sonst. Verbindlichkeiten | -103 | -114 |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 928 | 1.689 |
| Kaufpreis | ||
| Kaufpreis | 1.356 | |
| Bedingter Kaufpreis | 76 | |
| Gesamtkaufpreis | 1.432 | |
| Negativer Unterschiedsbetrag | ||
| Kaufpreis | 1.432 | |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 1.689 | |
| Negativer Unterschiedsbetrag | -257 | |
| Netto gezahlte Flüssige Mittel im Berichtszeitraum (-) | -1.196 |
Seit dem Zeitpunkt der Erstkonsolidierung wurden Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 209 und ein EBITDA in Höhe von TEUR 152 sowie ein Jahresergebnis von TEUR -27 aus der erworbenen Windkraftanlage generiert. Die Planung sieht bei gewöhnlichen Witterungsverhältnissen einen jährlichen Umsatz von TEUR 620, ein EBITDA von TEUR 487 und einen Nettogewinn von TEUR 150 vor.
Aus der Kaufpreisallokation resultiert ein identifizierbares erworbenes Nettovermögen von insgesamt TEUR 1.689, dem ein Gesamtkaufpreis i.H.v. TEUR 1.432 gegenübersteht. Ein Betrag i.H.v. TEUR 76 von diesem Kaufpreis wurde bedingt auf die Ermittlung der tatsächlichen Mehrwertsteuerverbindlichkeit zurückgehalten. Der bedingte Kaufpreis wurde bis zum Bilanzstichtag noch nicht bezahlt. Der sich als Saldogröße ergebende negative Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 257 wurde im Posten sonstiger betrieblicher Ertrag erfolgswirksam erfasst.
Zum Stichtag 3. Juni 2019 hat die 7C Solarparken in einer Transaktion die zwei Gesellschaften Solarpark Blankenberg GmbH & Co KG und Solarpark Glasewitz GmbH & Co KG mit jeweils einem Freiflächensolarpark mit einer Gesamtleistung von 2,6 MWp in Mecklenburg-Vorpommern erworben. Es wurden in beiden Solarparks NexPower Module und Kaco Wechselrichter verwendet. Die Blankenberg PV-Anlage ist seit dem Jahr 2009 in Betrieb und erhält einen Einspeisetarif i.H.v. EUR 319/MWh. Die Glasewitz PV-Anlage erhält eine Einspeisevergütung in Höhe von EUR 284/MWp (Jahr der Inbetriebnahme: 2010). Beide Anlagen haben einen spezifischen Ertrag von ca. 850 kWh/kWp.
In einem 12 Monate umfassenden Jahr werden die Anlagen bei gewöhnlichen Witterungsverhältnissen Umsatzerlöse von TEUR 683, ein EBITDA von TEUR 611 und ein Jahresergebnis von TEUR 223 erzielen.
| in TEUR | Buchwert vor Kaufpreisallokation | Zeitwert gem. Kaufpreisallokation |
| Sachanlagen | 2.911 | 5.139 |
| Nutzungsrechte | 433 | 433 |
| Sonst. Vermögenswerte | 171 | 164 |
| Flüssige Mittel | 730 | 730 |
| Finanzverbindlichkeiten | -2.916 | -3.121 |
| Leasingverbindlichkeiten | -433 | -433 |
| Langfristige Rückstellungen | -101 | -131 |
| Passive latente Steuern | - | -307 |
| Sonst. Verbindlichkeiten | -38 | -38 |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 757 | 2.437 |
| Kaufpreis | ||
| Kaufpreis | 2.015 | |
| Bedingter Kaufpreis | - | |
| Gesamtkaufpreis | 2.015 | |
| Negativer Unterschiedsbetrag | ||
| Kaufpreis | 2.015 | |
| Gesamtes identifizierbares erworbenes Nettovermögen | 2.437 | |
| Negativer Unterschiedsbetrag | -422 | |
| Netto gezahlte Flüssige Mittel im Berichtszeitraum (-) | -1.285 |
Aus der Kaufpreisallokation ergibt sich ein identifizierbares erworbenes Nettovermögen von insgesamt TEUR 2.437, für das ein Gesamtkaufpreis i.H.v. TEUR 2.015 bezahlt wurde; der sich hieraus ergebende negative Unterschiedsbetrag i.H.v. TEUR 422 wurde im Posten sonstiger betrieblicher Ertrag erfolgswirksam erfasst. Insgesamt sind für den Kauf Transaktionskosten i.H.v. TEUR 130 angefallen.
Der Konzern ist fokussiert auf den Verkauf von Strom, den dieser mit eigenen Solar/Windanlagen produziert, sodass nahezu 99% der Umsatzerlöse aus diesem Geschäft erzielt werden (2018H1: 99%). Daneben gibt es einige Aktivitäten von untergeordneter Bedeutung (1%iger Anteil im Berichtszeitraum, 1%iger Anteil im Vorjahr). Diese Nebenaktivitäten beziehen sich vor allem auf Verträge für technische und kaufmännische Dienstleistungen bzgl. Solaranlagen konzernfremder Dritter im In- und Ausland. Diese Aktivität wurde im Berichtszeitraum durch die Akquise von einem Betriebsführungsgeschäft (siehe Anhangangabe 7.1 B) intensiviert. Darüber hinaus wurden in geringerem Umfang Mieteinnahmen von Dritten aus dem PV-Estate eingenommen (siehe Anhangangabe 9.1).
Das Geschäftssegment „Verkauf von Strom“ besteht aus Sachanlagen, die zur Erzeugung von Strom gebraucht werden: die Solar- und Windparks sowie auch die Nutzungsrechte bezüglich der Anmietung von Flächen, worauf sich die Anlagen befinden. Diese Nutzungsrechte wurden am 01.01.2019 im Rahmen der Erstanwendung von IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ erstmalig als Sachanlage bilanziell erfasst (siehe Anhangangabe 6).
Die Sachanlagen des Geschäfsegments „Verkauf von Strom“ stellen zum Ende des Berichtszeitraums 93% (2018: 93 %) des langfristigen Vermögens (ohne latente Steuern) des Konzerns dar. Die Erstanwendung von IFRS „Leasingverhältnisse“ hat somit nicht zu einer relativen Verringerung des einzigen Geschäftsegments des Konzerns geführt, da die erstmalig bilanziell erfassten Nutzungsrechte im gleichen Verhältnis zu vor dem 01.01.2019 bilanzierten Sachanlagen dem Verkauf von Strom zuzuordnen sind.
| in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Solarparks | 266.197 | 266.234 |
| Windparks | 6.346 | - |
| Nutzungsrechte i.V.m Solar- / Windparks | 16.923 | - |
| Geschäftssegment "Verkauf von Strom" | 289.465 | 266.234 |
| Langfristige Vermögenswerte (exkl. latente Steuern) | 312.903 | 284.890 |
| Anteil der Solarparks | 93% | 93% |
Die Fokussierung des Konzerns auf den deutschen Markt spiegelt sich deutlich in den Umsatzanteilen nach geographischen Märkten wider. Im ersten Halbjahr 2019 wurde 96,1% des Umsatzes in Deutschland erzielt (2018H1: 95,4%). Die restlichen Umsatzerlöse erwirtschaftete der Konzern mit einem Anteil von 3,9% in Belgien (2018H1: 4,6%).
| in TEUR | 2019H1 | 2018H1 | ||
| Umsatz | % | Umsatz | % | |
| Deutschland | 21.895 | 96,1% | 19.455 | 95,4% |
| Belgien | 889 | 3,9% | 936 | 4,6% |
| Gesamt | 22.783 | 20.392 | ||
Das langfristige Vermögen (ohne latente Steuern und Finanzanlagen) wird in den untenstehenden Tabellen dargestellt. Vom gesamten langfristigen Vermögen auf Konzernebene waren zum Ende des Berichtszeitraums 97% geographisch Deutschland zuzuordnen (2018: 97%).
30.06.2019
| in TEUR | Deutschland | Belgien | Italien | Gesamt |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 1.480 | - | - | 1.480 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 4.835 | - | - | 4.835 |
| Grundstücke und Gebäude | 10.168 | - | - | 10.168 |
| Solarparks | 256.974 | 9.223 | - | 266.197 |
| Solarparks im Bau | 5.319 | - | - | 5.319 |
| Nutzungsrechte | 15.709 | 1.398 | - | 17.107 |
| Windparks | 6.346 | - | - | 6.346 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 321 | 1 | - | 322 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 313 | 5 | 1 | 319 |
| Gesamt | 301.465 | 10.626 | 1 | 312.098 |
| 97% | 3% | 0% | 100% |
31.12.2018
| in TEUR | Deutschland | Belgien | Italien | Gesamt |
| Geschäfts- oder Firmenwert | 655 | - | - | 655 |
| Immaterielle Vermögenswerte | 3.055 | 3.055 | ||
| Grundstücke und Gebäude | 9.589 | - | - | 9.589 |
| Solarparks | 256.717 | 9.717 | - | 266.234 |
| Solarparks im Bau | 3.367 | - | - | 3.367 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 350 | 1 | - | 351 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 1.494 | 144 | 1 | 1.638 |
| Gesamt | 275.027 | 9.862 | 1 | 284.890 |
| 97% | 3% | 0% | 100% |
Der Konzern verfügt nur über ein Geschäftssegment, welches, einheitlich durch den Gesamtvorstand gesteuert wird. Die Organisationsstruktur und das interne Reporting des Konzerns erfolgen entsprechend nicht nach unterschiedlichen Geschäftsbereichen. Darüber hinaus werden im Berichtszeitaum wie im Vorjahreszeitraum 99% des Umsatzes aus dem Verkauf von Strom erzielt. Schließlich dienen insgesamt unmittelbar 93% (2018: 93%) des langfristigen Vermögens dem Geschäftssegment „Verkauf von Strom“. Zwar ist der Konzern seit 2018 in der Projektentwicklung und seit 2019 in der kaufmännischen Betriebsführung von Drittanlagen aktiv, führt daneben auch technische Dienstleistungen für Dritte aus und vermietet PV-Estate. Dennoch erfüllen diese Aktivitäten weder im Einzelnen noch insgesamt betrachtet die Schwellenwerte, um über sie als zusätzliches Geschäftssegment zu berichten.
| in TEUR | 2019H1 | 2018H1 |
| Verkaufter Strom | 22.487 | 20.220 |
| Erlöse aus Dienstleistungen | 232 | 108 |
| Mieteinnahmen | 56 | 44 |
| Sonstige | 8 | 20 |
| Gesamt | 22.783 | 20.392 |
Die Hauptaktivität des Konzerns besteht in der Produktion und dem Verkauf von Strom aus Solaranlagen und Windkraftanlagen. Die Erlöse aus Dienstleistungen haben im Berichtszeitraum insbesondere durch den Erwerb im Februar 2019 eines Betriebsführungsgeschäft für Anlagen von Dritten zugenommen (siehe Anhangangabe 7.1 B). Andere Dienstleistungen betreffen vor allem technische Wartung, die der Konzern für Dritte erbringt. Die Mieteinnahmen betreffen die Einkünfte aus dem sog. PV Estate Portfolio.
Sonstige betriebliche Erträge erzielte 7C Solarparken i.H.v. EUR 1,9 Mio. (2018H1: EUR 1,0 Mio.). Während der negative Differenzbetrag aus Unternehmenserwerben aufgrund der regen Akquisitionstätigkeit vergleichbar mit dem Vorjahreswert war, profitierte der Konzern von einer einmaligen Schadensersatzzahlung eines Modulherstellers in Höhe von EUR 0,6 Mio. (2018 H1: EUR 0).
Darüber hinaus konnten im H1 2019 verschiedene Rückstellungen in Höhe von EUR 0,1 Mio. aufgelöst werden (H1 2018: EUR 0,1 Mio.), vor allem die Drohverlustrückstellung in Höhe von EUR 0,1 Mio. bezüglich eines Mietvertrages aus dem Erwerb des Amatec Geschäftbetriebs im Jahr 2018.
| in TEUR | 2019H1 | 2018H1 |
| Negativer Differenzbetrag aus Unternehmenserwerben | 751 | 763 |
| Auflösung Rückstellungen | 136 | 59 |
| Schadenersatz | 852 | 88 |
| Periodenfremde Erträge | 95 | 96 |
| Sonstige | 75 | 32 |
| Gesamt | 1.909 | 1.037 |
| in TEUR | 2019H1 | 2018H1 |
| Löhne und Gehälter | 492 | 476 |
| Vorstandsvergütung | 162 | 156 |
| Soziale Abgaben | 13 | 13 |
| Sonstiger Personalaufwand | 42 | 42 |
| Gesamt | 709 | 688 |
Die Personalkosten erhöhten sich in der Berichtsperiode von TEUR 688 in 2018H1 auf TEUR 709 in 2019H1. Die Zunahme des Personalaufwands ist im Wesentlichen auf das Projektentwicklungsteam aus dem Erwerb des Amatec-Geschäftsbetriebs im Februar 2018 zurückzuführen, das somit im ersten Halbjahr 2018 nur anteilig in den Personalkosten enthalten war, und auf eine leichte Erhöhung der Vorstandsvergütung (2019 H1: TEUR 162; 2018 H1: TEUR 156).
Die Anzahl der neben den zwei Vorständen durchschnittlich beschäftigten Mitarbeiter ist im Berichtszeitraum mit 17 Mitarbeitern im Vergleich zum Jahr 2018H1 mit 18 Mitarbeitern leicht gesunken. Durchschnittlich beschäftigte der Konzern während der Berichtsperiode 17 Mitarbeiter (2018H1: 18 Mitarbeiter), davon 10 bei der 7C Solarparken AG.
Der sonstige Personalaufwand erfasst Aufwendungen für die Altersversorgung, die konstant geblieben sind.
Zur Erstanwendung von IFRS 16, siehe Anhangangabe 6.1.
| in TEUR | 2019H1 | 2018H1 |
| Verwaltungskosten | 559 | 367 |
| Kosten Solarparks/Windparks | 935 | 1.457 |
| Rechts- Beratungs- und Prüfungskosten | 406 | 412 |
| KfZ- und Reisekosten | 117 | 150 |
| Versicherungen | 193 | 153 |
| Sonstige | 305 | 213 |
| Gesamt | 2.515 | 2.752 |
Der sonstige Betriebsaufwand belief sich im Berichtszeitraum auf EUR 2,5 Mio. (2018H1: EUR 2,8 Mio.). Hierin sind vor allem die Kosten für den Betrieb der Solar/Windparks i.H.v. EUR 0,9 Mio. (2018H1: EUR 1,5 Mio.) enthalten. In dieser Position sind vor allem Aufwendungen für Reparaturen und Instandhaltung sowie Versicherungen, Eigenstrombedarf, Materialkosten und Kosten für die Rasen-/Grünpflege enthalten.
Die Erstanwendung des neuen Standards IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ seit dem 01.01.2019 hat den sonstigen Betriebsaufwand im Berichtszeitraum wesentlich beeinflusst. Pachtzinsen und Mieten, die im Vorjahreszeitraum noch in der Konzern Gewinn- und Verlustrechnung als Kosten Solarparks/Windparks oder (im geringen Umfang) als Verwaltungskosten ausgewiesen wurden, werden nunmehr als (Teil der) Tilgung der neuen Bilanzposition „Leasingverbindlichkeiten“ buchhalterisch erfasst. (siehe Anhangangabe 20)
Pachtzinsen und Mieten sind infolgedessen im Berichtszeitaum um EUR 0,6 Mio. weniger angefallen, im Vergleich zu den Bilanzierungs- und Rechnungslegungsmethoden ohne Anwendung von IFRS 16 (siehe Anhangangabe 6). Der Vorjahreszeitraum wurde jedoch nicht rückwirkend an den Standard IFRS 16 angepasst. Die unterschiedliche buchhalterische Erfassung von Pachtzinsen und Mieten erklärt im Wesentlichen die Reduzierung der Kosten Solar/Windparks. Darüber hinaus wurden im Vorjahreszeitraum einmalige Reparaturen i.H.v.: EUR 0,2 Mio. getätigt, die die Kosten für Solar/Windparks negativ beeinflusst haben. Bereinigt um diese Effekte sind die Kosten Solar/Windparks mit EUR 0,2 Mio. infolge des Portfoliowachstums gestiegen.
Der Konzern verfügt über keine leistungsorientierten Versorgungspläne im Berichtszeitraum. Ebenfalls bestehen keine beitragsorientierten Versorgungspläne, die über die Zahlungen in die deutsche gesetzliche Rentenversicherung hinausgehen. Vorgenannte Beiträge sind in Anhangangabe 10.1 vollumfänglich in den Soziale Abgaben dargestellt.
Zur Erstanwendung von IFRS 16, siehe Anhangangabe 6.
| in TEUR | 2019H1 | 2018H1 |
| Zinserträge aus: | ||
| - Zahlungsmittel & Zahlungsmitteläquivalente | - | - |
| - Sonstigen finanziellen Vermögenswerten zu fortgeführten Anschaffungskosten | 9 | 5 |
| Gesamtzinserträge aus finanziellen Vermögenswerten, die zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden | 9 | 5 |
| Marktwertänderungen des ineffektiven Teils der Zinsswaps | - | 15 |
| Auflösung von Zinsswaps | 64 | - |
| Sonstige Finanzerträge | 1 | - |
| Ertrag aus sonstigen finanziellen Vermögenswerten die erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet werden | 275 | - |
| Sonstige Finanzerträge | 339 | 15 |
| Finanzerträge | 349 | 20 |
| Finanzielle Verbindlichkeiten bewertet zu fortgeführten Anschaffungskosten: | ||
| Zinsaufwendungen | -2.841 | -3.693 |
| Marktwertänderungen des ineffektiven Teils der Zinsswaps | -6 | - |
| Aufzinsung der Rückstellungen | -207 | -145 |
| Bankkosten, Courtagen und sonstige Finanzaufwendungen | -163 | -149 |
| Aufzinsung der Leasingverbindlichkeiten | -134 | - |
| Wâhrungsumrechnungsdifferenzen | - | -6 |
| Finanzaufwendungen | -3.350 | -3.994 |
| Beteiligungs- und Finanzergebnis | -3.002 | -3.974 |
Der Zinsertrag aus Darlehen und Forderungen betrifft Zinserträge aus flüssigen Mitteln und Darlehen, die der Konzern an Dritte gewährt hat und zu fortgeführten Anschaffungskosten weiterführt.
Die Finanzerträge entstanden im Berichtszeitraum jedoch im Wesentlichen aus Erträgen aus der Bewertung von Aktien und Derivaten zum Zeitwert, die erfolgswirksam zum Zeitwert hergeleitet werden i.H.v. TEUR 275 (2018H1: TEUR 0). Im Vorjahr gab es einen Ertrag aus dem zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Zinsswap der Swan Energy NV i.H.v. TEUR 15, während sich im Berichtszeitraum aus diesem Zinsswap ein Finanzaufwand i.H.v. TEUR 6 ergeben hat.
Drittens wurde im Laufe des ersten Halbjahrs 2019 der Zinsswap der Solarpark Pflugdorf GmbH & Co. KG abgelöst, woraus sich ein finanzieller Finanzertrag i.H.v. TEUR 64 ergeben hat.
Die Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 2.841 (2018H1: TEUR 3.693) enthalten hauptsächlich den Zinsaufwand für Projektfinanzierungen von Solaranlagen und PV-Estate sowie Finanzierungsleasing von Solaranlagen/Windanlagen. Daneben wurden ebenfalls die Zinsen für das Schuldscheindarlehen i.H.v. TEUR 374 (2018H1: TEUR 249) in diesem Posten erfasst. Die Abnahme der Zinsaufwendungen ist einerseits darauf zurückzuführen, dass in der Vorjahresperiode noch eine Vorfälligkeitsentschädigung von TEUR 1.034, hauptsächlich für die vorzeitige Tilgung der Projektfinanzierungen der Säugling Solar GmbH & Co. KG bezahlt wurde. Andererseits ist die Abnahme auf die vollständige Rückzahlung der hochverzinsten Projektfinanzierungen der Solarpark Hohenberg GmbH (Zinssatz: 4,9%) im Laufe des ersten Halbjahr 2019 zurückzuführen.
Im Berichtszeitraum wurde erstmals Zinsaufwand aus der Aufzinsung von Leasingverbindlichkeiten, die im Rahmen der Erstanwendung vom neuen Standard IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ am 01.01.2019 bilanziert wurden, i.H.v. TEUR 134 erfolgswirksam erfasst.
Die Aufzinsung der Rückstellungen betrug im Berichtszeitraum TEUR 207 (2018H1: TEUR 145). Dies betrifft vor allem die Rückbaurückstellungen.
Die Berechnung des unverwässerten Ergebnisses je Aktie und des unverwässerten Gesamtergebnisses je Aktie basieren auf dem den Stammaktionären zurechenbaren Gewinn und einem gewichteten Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Stammaktien, wie im Folgenden dargestellt.
| in TEUR | 2019H1 | 2018H1 |
| Gewinn, den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbar | 5.464 | 3.911 |
| Gewinn, den Inhabern der Stammaktien zurechenbar | 5.464 | 3.911 |
| in Tausend Aktien | 2019H1 | 2018H1 | ||
| Ausgegebene Stammaktien zum 1. Januar | 53.394 | 100% | 46.792 | 100% |
| Auswirkung der ausgeübten Aktienoptionen | - | 0% | - | 0% |
| Auswirkung von Privatplatzierungen | 5.339 | 1% | 4.679 | 3% |
| Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien zum Ende der Berichtsperiode | 53.438 | 46.935 | ||
| in EUR | 2019H1 | 2018H1 |
| Ergebnis pro Aktie | ||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) | 0,10 | 0,08 |
Die Berechnung des verwässerten Ergebnisses je Aktie und des verwässerten Gesamtergebnisses je Aktie basieren auf dem den Stammaktionären zurechenbaren Gewinn und einem gewichteten Durchschnitt der im Umlauf befindlichen Stammaktien nach Bereinigung um alle Verwässerungseffekte potenzieller Stammaktien, wie im Folgenden dargestellt.
| in TEUR | 2019H1 | 2018H1 |
| Gewinn, den Eigentümern des Mutterunternehmens zurechenbar | 5.464 | 3.911 |
| Gewinn, den Inhabern der Stammaktien zurechenbar | 5.464 | 3.911 |
| in Tausend Aktien | 2019H1 | 2018H1 | ||
| Ausgegebene Stammaktien zum 1. Januar | 53.394 | 100% | 46.792 | 100% |
| Auswirkung der ausgeübten Aktienoptionen | - | 0% | - | 0% |
| Auswirkung von Privatplatzierungen | 5.339 | 1% | 4.679 | 3% |
| Gewichteter Durchschnitt der Stammaktien zum Ende der Berichtsperiode | 53.438 | 46.935 | ||
| in EUR | 2019H1 | 2018H1 |
| Ergebnis je Aktie | ||
| Verwässertes Ergebnis je Aktie (EUR) | 0,10 | 0,08 |
| in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Rohstoffe und Verbrauchsgüter | 31 | 27 |
| Module | 1.425 | 901 |
| Gesamt | 1.456 | 928 |
Der Konzern hält grundsätzlich Module für die Errichtung von Solaranlagen für den Eigenbestand sowie Ersatzteile für (Not-)Reparaturen an PV-Anlagen, z.B. Wechselrichter, Module und Verschleißteile.
Im Berichtszeitraum hat sich der Vorrat an Modulen im Wesentlichen aufgrund eines Vergleichs mit einem Modulhersteller um EUR 0,6 Mio. erhöht.
Zur Erstanwendung von IFRS 16, siehe Anhangangabe 6.
| in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Geleistete Anzahlungen | 384 | 713 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.052 | 1.033 |
| Sonst. langfristige Vermögenswerte | 319 | 1.145 |
| Sonst. kurzfristige Vermögenswerte | 17.678 | 2.351 |
| Gesamt | 25.432 | 5.242 |
| Langfristige Vermögenswerte | 319 | 1.145 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | 25.113 | 4.096 |
| Gesamt | 25.432 | 5.242 |
Die kurzfristigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen beinhalten nahezu ausnahmslos Gutschriftanzeigen oder Rechnungen aus dem Stromverkauf an Netzbetreiber, deren Bonität als gut und die Forderungen als einbringlich betrachtet werden. Im Vergleich zum Jahresende haben die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen um EUR 6,0 Mio. zugenommen, weil die Netzbetreiber immer 1 bis 2 Monate nach Produktion die Gutschrift auszahlen. Demzufolge setzen sich die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen zum Jahresende aus Umsätzen aus den sonnenarmen Monaten November/Dezember zusammen, während die Umsätze zum Ende des ersten Halbjahrs aus den einstrahlungsreichen Monaten Mai/Juni resultieren.
Aufgrund der Erstanwendung von IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ wurden die Einmalpachten, die bisher als langfristige Vermögenswerte bilanziert wurden, zum 01.01.2019 in die Nutzungsrechte umgegliedert (Siehe Anhangangabe 16). Die Reduzierung der sonstigen langfristigen Vermögenswerte ist im wesentlichen auf diese Umgliederung zurückzuführen (siehe Anhangangabe 6). Die verbliebenen langfristigen Vermögenswerte betreffen hauptsächlich (den langfristigen Teil von) Darlehen gegenüber Dritten.
Die sonstigen kurzfristigen Vermögenswerte bestehen im Wesentlichen aus einer Forderung i.H.v. EUR 15,2 Mio. gegenüber Investoren, die in der im Juni 2019 durchgeführten Kapitalerhöhung neue Aktien der 7C Solarparken AG gezeichnet haben.
Die Zunahme der kurzfristigen Vermögenswerte ist somit vor allem auf die Forderung i.V.m. der Kapitalerhöhung zurückzuführen. Diese Forderung wurde am 02.07.2019 dem Konzern entrichtet.
| in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Bankkonten mit eingeschränkter Verfügungsberechtigung | 14.858 | 16.775 |
| Sofort abrufbare Sichteinlagen | 29.809 | 32.758 |
| In der Kapitalflussrechnung dargestellte Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 44.667 | 49.533 |
Bei den Bankkonten mit eingeschränkter Verfügungsberechtigung handelt es sich um Schuldendienstreservekonten sowie Bausparkonten, die im Rahmen der Finanzverbindlichkeiten (siehe Anhangangabe 20) angespart werden sollen. Diese Konten sind für die jeweilige zugehörige Finanzierung an die Bank oder Leasinggesellschaft als Sicherheit verpfändet.
Es betrifft Projektreservekonten i.H.v. TEUR 13.918 (2018: TEUR 12.591), Bausparkonten i.H.v. TEUR 339 (2018: TEUR 2.926) sowie sonstige Konten i.H.v. TEUR 602 (2018: TEUR 1.259). Bei den Bankkonten mit eingeschränkter Verfügungsberechtigung können grundsätzlich regelmäßig Kapitaldienstzahlungen vorgenommen werden. Aufgrund der guten Liquiditätssituation wurden diese im Berichtszeitraum nicht im Rahmen der gewöhnlichen Kapitaldienstzahlungen in Anspruch genommen.
Der Erlös aus der Kapitalerhöhung i.H.v. EUR 15,2 Mio., die im Juni 2019 durchgeführt wurde, ist erst am 02.07.2019 auf ein Konto des Konzerns gutgeschrieben worden, sodass dieser Erlös nicht in die Zahlungsmittel und Zahlungsmiteläquivalente zum Bilanzstichtag eingeflossen sind.
Zur Erstanwendung von IFRS 16, siehe Anhangangabe 6
30.06.2019
| in TEUR | Grundstücke und Gebäude | Solarparks | Windparks | Nutzungsrechte | BGA* |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Stand zum 31. Dezember 2018 | 9.868 | 342.637 | - | - | 916 |
| Abgang/Zugang durch Erstanwendung IFRS 16 | -3.447 | 16.087 | |||
| Stand zum 1. Januar 2019 | 9.868 | 339.191 | - | 16.087 | 916 |
| Zugänge d. U.-zusammenschlüsse | - | 8.400 | 6.516 | 1.417 | - |
| Zugänge durch Investitionen | 620 | 2.491 | 294 | 24 | |
| Sonstige Zugänge | - | 305 | - | ||
| Abgänge | - | - | -152 | - | - |
| Umgliederung | - | 2.470 | -2.470 | ||
| Stand zum 30. Juni 2019 | 10.488 | 352.856 | 6.516 | 17.646 | 940 |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen | |||||
| Stand zum 1. Januar 2019 | -279 | -76.403 | - | - | -565 |
| Abschreibungen | -41 | -10.256 | -170 | -557 | -53 |
| Abgänge | - | - | - | 18 | - |
| Stand zum 30. Juni 2019 | -320 | -86.659 | -170 | -539 | -618 |
| Buchwert zum 30. Juni 2019 | 10.168 | 266.197 | 6.346 | 17.107 | 322 |
| in TEUR | Solarparks im Bau | Summe |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||
| Stand zum 31. Dezember 2018 | 3.367 | 356.789 |
| Abgang/Zugang durch Erstanwendung IFRS 16 | 12.641 | |
| Stand zum 1. Januar 2019 | 3.367 | 369.430 |
| Zugänge d. U.-zusammenschlüsse | - | 16.332 |
| Zugänge durch Investitionen | 4.421 | 7.849 |
| Sonstige Zugänge | - | 305 |
| Abgänge | - | -152 |
| Umgliederung | -2.470 | - |
| Stand zum 30. Juni 2019 | 5.319 | 393.764 |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen | ||
| Stand zum 1. Januar 2019 | - | -77.247 |
| Abschreibungen | - | -11.077 |
| Abgänge | - | 18 |
| Stand zum 30. Juni 2019 | - | -88.306 |
| Buchwert zum 30. Juni 2019 | 5.319 | 305.458 |
31.12.2018
| in TEUR | Grundstücke und Gebäude | Solarparks | Windparks | Nutzungsrechte | BGA* |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Stand zum 1. Januar 2018 | 8.379 | 293.544 | - | - | 785 |
| Abgänge durch Verkauf | - | -859 | -36 | ||
| Zugänge d. U.-zusammenschlüsse | 1.036 | 37.627 | |||
| Zugänge durch Investitionen | 453 | 7.727 | 167 | ||
| Sonstige Zugänge | 625 | ||||
| Umgliederung | 3.824 | ||||
| Umgliederung aus den immateriellen Vermögenswerten | 150 | ||||
| Stand zum 31. Dezember 2018 | 9.868 | 342.637 | - | - | -916 |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen | |||||
| Stand zum 1. Januar 2018 | -197 | -56.852 | - | - | -505 |
| Abgänge durch Verkauf | - | - | 27 | ||
| Abschreibungen | -82 | -19.551 | -87 | ||
| Stand zum 31. Dezember 2018 | -279 | -76.403 | - | - | -565 |
| Buchwerte | |||||
| Stand zum 31. Dezember 2018 | 9.589 | 266.234 | - | - | 351 |
| in TEUR | Solarparks im Bau | Summe |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | ||
| Stand zum 1. Januar 2018 | 3.824 | 306.532 |
| Abgänge durch Verkauf | -894 | |
| Zugänge d. U.-zusammenschlüsse | 38.663 | |
| Zugänge durch Investitionen | 3.367 | 11.713 |
| Sonstige Zugänge | 625 | |
| Umgliederung | -3.824 | - |
| Umgliederung aus den immateriellen Vermögenswerten | 150 | |
| Stand zum 31. Dezember 2018 | 3.367 | 356.789 |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen | ||
| Stand zum 1. Januar 2018 | - | -57.553 |
| Abgänge durch Verkauf | - | 27 |
| Abschreibungen | - | -19.721 |
| Stand zum 31. Dezember 2018 | - | -77.247 |
| Buchwerte | ||
| Stand zum 31. Dezember 2018 | 3.367 | 279.542 |
* Betriebs- und Geschäftsausstattung
30.06.2019
| in TEUR | Geschäfts- oder Firmenwert | Erworbene Verträge | Projekt- rechte |
Sonstige | Summe |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Stand zum 1. Januar 2019 | 2.229 | 740 | 2.430 | 91 | 5.490 |
| Erwerbe durch Unternehmenszusammenschlüsse | 825 | 1.774 | 2.599 | ||
| Andere Zugänge aus unternehmensexterner Entwicklung | 88 | 88 | |||
| Stand zum 30. Juni 2019 | 3.054 | 2.514 | 2.517 | 91 | 8.176 |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen | |||||
| Stand zum 1. Januar 2019 | -1.574 | -108 | -26 | -73 | -1.781 |
| Amortisationen | -63 | -12 | -5 | -80 | |
| Stand zum 30. Juni 2019 | -1.574 | -171 | -38 | -78 | -1.861 |
| Buchwerte | |||||
| Stand zum 30. Juni 2019 | 1.480 | 2.343 | 2.479 | 13 | 6.315 |
31.12.2018
| in TEUR | Geschäfts- oder Firmenwert | Erworbene Verträge | Projekt- rechte |
Sonstige | Summe |
| Anschaffungs- und Herstellungskosten | |||||
| Stand zum 1. Januar 2018 | 1.551 | 653 | 29 | 90 | 2.323 |
| Erwerbe durch Unternehmenszusammenschlüsse | 678 | 87 | 2.142 | - | 2.906 |
| Zugänge aus sonstigen Konsolidierungskreisänderungen | 414 | 414 | |||
| Umgliederung in die Sachanlagen | -150 | -150 | |||
| Umgliederung | -13 | -13 | |||
| Zugänge durch Investitionen | 9 | 1 | 10 | ||
| Stand zum 31. Dezember 2018 | 2.229 | 740 | 2.430 | 91 | 5.490 |
| Kumulierte Abschreibungen und Wertminderungsaufwendungen | |||||
| Stand zum 1. Januar 2018 | -1.551 | -89 | - | -65 | -1.705 |
| Abschreibungen | -19 | -25 | -9 | -53 | |
| Wertminderung | -23 | - | -13 | - | -36 |
| Umgliederung | 13 | ||||
| Stand zum 31. Dezember 2017 | -1.574 | -108 | -25 | -74 | -1.781 |
| Buchwerte | |||||
| Stand zum 31. Dezember 2018 | 655 | 632 | 2.405 | 17 | 3.710 |
Für eine Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf die Eigenkapitalveränderungsrechnung verwiesen.
Auf Basis des Ermächtigungsbeschlusses der Hauptversammlung vom 7. Juni 2019 und mit Zustimmung des Aufsichtsrats hat der Vorstand am 25. Juni 2019 eine Barkapitalerhöhung unter Ausschluss des Bezugsrechtes der Aktionäre durch eine Privatplatzierung im Rahmen des genehmigten Kapitals 2019 in Höhe von EUR 5.339.408 zu einem Ausgabebetrag von EUR 2,85 je Aktie platziert. Ein Betrag i.H.v. EUR 5.339.408 floss in das gezeichnete Kapital ein, der Differenzbetrag i.H.v. EUR 9.877.905 wurde in die Kapitalrücklage überführt.
Zum Ende der Berichtsperiode hat der Konzern keine eigenen Aktien gehalten.
| #Tsd. Aktien | |
| Im Umlauf befindliche Aktien zum 1. Januar 2017 | 42.464 |
| Ausgabe von Stammaktien im Jahr 2017 | 4.328 |
| Im Umlauf befindliche Aktien zum 01. Januar 2018 | 46.792 |
| Ausgabe von Stammaktien im Jahr 2018 | 6.602 |
| Im Umlauf befindliche Aktien zum 1. Januar 2019 | 53.394 |
| Ausgabe von Stammaktien im Jahr 2019 | 5.339 |
| Im Umlauf befindliche Aktien zum 30. Juni 2019 | 58.733 |
| davon eigene Aktien gehalten vom Konzern | - |
Die ordentliche Hauptversammlung hatte am 15. Juli 2016 die Schaffung eines neuen bedingten Kapitals beschlossen. Das Grundkapital ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 15. Juli 2016 um bis zu EUR 20.000.000,00 durch Ausgabe von bis zu 20.000.000,00 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien bedingt erhöht (Bedingtes Kapital 2016). Aus dem bedingten Kapital 2016 wurde die Wandlung von 23.521 Stücke der Wandelschuldverschreibung 2016/2017 in 23.521 neue auf den Inhaber lautende Aktien im Oktober 2017 bedient. Am 30. Juni 2019 betrug somit das bedingte Kapital 2016 noch EUR 19.976.479,00.
Die ordentliche Hauptversammlung vom 7. Juni 2019 hat den Vorstand der 7C Solarparken AG ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft in der Zeit bis zum 6. Juni 2024 mit Zustimmung des Aufsichtsrats um insgesamt bis zu EUR 26.697.041,00 durch ein- oder mehrmalige Ausgabe neuer auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen zu erhöhen. Den Aktionären steht grundsätzlich ein Bezugsrecht zu. Des Weiteren ist der Vorstand hierbei ermächtigt mit Zustimmung des Aufsichtsrats das Bezugsrecht der Aktionäre ganz oder teilweise auszuschließen. Der Beschluss wurde am 12. Juni 2019 in das Handelsregister eingetragen.
Die 7C Solarparken AG hat am 25. Juni 2019 eine Kapitalerhöhung von EUR 53.394.083 auf bis zu EUR 58.733.491 durch Ausgabe von bis zu 5.339.408 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien gegen Bareinlagen unter teilweiser Ausnutzung des bestehenden genehmigten Kapitals und unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre erfolgreich beendet. Die neuen Aktien wurden im Wege einer Privatplatzierung ausschließlich bei institutionellen Investoren in Deutschland und im europäischen Ausland zu dem vom Vorstand unter Zustimmung des Aufsichtsrats festgelegten Platzierungspreis von EUR 2,85 je Aktie platziert. Somit beträgt das Genehmigte Kapital 2019 am Bilanzstichtag noch EUR 21.357.633,00.
| in TEUR | 2019H1 | 2018 |
| Stand zu Beginn des Jahres | 26.649 | 16.545 |
| Veränderung des Aufgeldes | 9.878 | 10.330 |
| Transaktionskosten direkt im Eigenkapital erfasst | -237 | -225 |
| Stand zum Ende des Berichtzeitraums | 36.289 | 26.649 |
| in TEUR | 2019H1 | 2018 |
| Stand zu Beginn des Jahres | 24.236 | 23.147 |
| Effekt aus der Erstanwendung von IFRS 9 | - | -124 |
| Gewinn | 5.464 | 5.891 |
| Dividenden | -5.873 | -4.679 |
| Stand zum Ende des Berichtzeitraums | 23.826 | 24.236 |
Die Währungsumrechnungsrücklage umfasst alle Fremdwährungsdifferenzen aufgrund der Umrechnung von Abschlüssen von ausländischen Geschäftsbetrieben sowie dem wirksamen Teil von etwaigen Fremdwährungsdifferenzen aufgrund von Absicherungen einer Nettoinvestition in einem ausländischen Geschäftsbetrieb. Die Entwicklung dieses Kontos wird in der unterstehenden Tabelle dargestellt.
| in TEUR | |
| Währungsumrechnungsrücklage zum 31. Dezember 2018 | -12 |
| Sonstiges Ergebnis aus Währungsumrechnung im Jahr 2018 | 5 |
| Währungsumrechnungsrücklage zum 1. Januar 2019 | -6 |
| Sonstiges Ergebnis aus Währungsumrechnung im Jahr 2019 | -1 |
| Währungsumrechnungsrücklage zum 30. Juni 2019 | -7 |
Die Rücklage aus Sicherungsgeschäften umfasst die kumulierten Nettoveränderungen des beizulegenden Zeitwertes, der zur Absicherung von Zahlungsströmen verwendeten Sicherungsinstrumente bis zur späteren Erfassung der abgesicherten Zahlungsströme sonstigen Ergebnis.
| in TEUR | |
| Sonstiges Ergebnis aus Hedging zum 1. Januar 2018 | -60 |
| Marktveränderungen der als Hedge accounting designierten Finanzinstrumente im Jahr 2018 | -5 |
| Sonstiges Ergebnis aus Hedging zum 1. Januar 2019 | -65 |
| Marktwertveränderungen der als Hedge accounting designierten Finanzinstrumente im 1. HJ2019 | 2 |
| Sonstiges Ergebnis aus Hedging zum 30. Juni 2019 | -63 |
Zur Erstanwendung von IFRS 16, siehe Anhangangabe 6.
Ziel des Konzerns ist es, eine starke Kapitalbasis beizubehalten, um das Vertrauen der Anleger, Gläubiger und der Märkte zu wahren und die nachhaltige Entwicklung des Unternehmens sicherzustellen.
Der Vorstand strebt ein ausgewogenes Verhältnis zwischen der Steigerung der Rendite, die mit einer höheren Fremdkapitalquote erzielt werden könnte und den Vorteilen einer stabilen Kapitalbasis an.
Der Konzern überwacht das Kapital mit Hilfe des Verhältnisses der bereinigten Nettoverschuldung zu bereinigtem Eigenkapital. Die bereinigte Nettoverschuldung umfasst neben prinzipiell zinstragenden Krediten und Anleihen ebenfalls Leasingverbindlichkeiten, abzüglich der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente sowie Leasingverbindlichkeiten, die sich aus der Anwendung des neuen Standards IFRS 16 „Leasingverhältnisse“, d.h. in Verbindung mit der Bilanzierung von Nutzungsrechten, ergeben. Der Abzug dieser Leasingverbindlichkeiten wurde im Berichtszeitraum erstmalig angewendet, da der Konzern diese Art Verbindlichkeiten wirtschaftlich nicht als finanzielle sondern als operative Verbindlichkeiten ansieht.
Das bereinigte Eigenkapital umfasst alle Bestandteile des Eigenkapitals, mit Ausnahme der Rücklage aus Sicherungsgeschäften.
Das Verhältnis der Eigenkapitalquote stellt sich wie folgt dar:
| in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Finanz- und Leasingverbindlichkeiten | 238.352 | 211.337 |
| Abzüglich Zahlungsmittel und Zahlungsäquivalente* | -44.667 | -49.533 |
| Abzüglich Leasingverbindlichkeiten gemäß IFRS 16 i.V.m. Nutzungsrechte | -12.640 | - |
| Nettoverschuldung | 181.044 | 161.804 |
| Eigenkapital ohne hedging reserve | 119.432 | 104.800 |
| Bilanzsumme | 389.307 | 344.955 |
| >Eigenkapitalquote | 30,7 | 30,4 |
*davon TEUR 14.478 (2018: TEUR 15.858) mit eingeschränkter Verfügungsberechtigung.
Die Nettoverschuldung betrug am Bilanzstichtag EUR 181 Mio. (2018: EUR 162 Mio.). Dabei ist zu bemerken, dass der Emissionerlös i.H.v. EUR 15,2 Mio. aus der Kapitalerhöhung, die im Juni 2019 durchgeführt wurde, am Bilanzstichtag noch nicht in den Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten enthalten war, da er am 02.07.2019 den Konzern entrichtet wurde. Bereinigt um diesem Effekt würde die Nettoverschuldung EUR 166 Mio. betragen.
Zur Erstanwendung von IFRS 16, siehe Anhangangabe 6.
| in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Langfristige Schulden | ||
| Gesicherte Bankdarlehen | 170.118 | 161.011 |
| Ungesicherte Anleihen | 24.731 | 24.678 |
| Zinsswaps, die für Sicherungsgeschäfte genutzt werden | 184 | 1.091 |
| Langfristige Leasingverbindlichkeiten | 12.756 | 245 |
| Gesamt | 207.788 | 187.025 |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Kurzfristig fälliger Teil gesicherter Bankdarlehen | 29.478 | 24.165 |
| Kurzfristige Leasingverbindlichkeiten | 1.085 | 148 |
| Gesamt | 30.563 | 24.313 |
Die Bankdarlehen sind mit den Photovoltaikanlagen, Grundstücken und Gebäuden (siehe Anhangangabe 16) sowie mit heutigen und zukünftigen Forderungen aus Lieferungen und Leistungen aus dem Stromverkauf oder Mieteinzahlungen (siehe Anhangangabe 14) branchenüblich gesichert. Zudem wurden Sichteinlagen mit einem Buchwert von TEUR 14.257 (2018: TEUR 15.517) (siehe Anhangangabe 15) für bestimmte Bankdarlehen verpfändet. Dies sind die Schuldendienstreservekonten bzw. Bausparkonten auf die im Zuge von planmäßigen Kapitaldiensten zugegriffen werden kann.
Im Februar 2018 hat die 7C Solarparken AG erstmalig ein Schuldscheindarlehen mit einem Nennbetrag in Höhe von EUR 25 Mio. zu einem überwiegend fixierten durchschnittlichen Zins von ca. 2,78% am Kapitalmarkt begeben. Das Schuldscheindarlehen ist in drei Tranchen mit 5 beziehungsweise 7 Jahren Laufzeit unterteilt.
| in TEUR Tranche |
Nominalzinssatz | Fälligkeitsjahr | Nennbetrag | Buchwert |
| Tranche A | EURIBOR 3M + 2,00 % | 2023 | 1.500 | 1.481 |
| Tranche B | 2,48% | 2023 | 13.500 | 13.362 |
| Tranche C | 3,29% | 2025 | 10.000 | 9.889 |
| Gesamt | 25.000 | 24.731 |
Die Zinsen für Tranche B und C des Schuldscheins sind einmal jährlich im Februar fällig. Die Zinsen für Tranche A werden halbjährlich den Schuldscheininvestoren entrichtet (im Februar und August).
Infolge der Erstanwendung von IFRS 16 „Leasingverhältnisse“ wurden zum 01.01.2019 erstmalig Leasingverbindlichkeiten, die mit dem Erhalt von Nutzungsrechten für den Zeitraum 2019-48 in Verbindung stehen, i.H.v. EUR 11,8 Mio. bilanziell erfasst. Infolge von Unternehmenserwerben während des Berichtzeitraums sind die vorgenannten Leasingverbindlichkeiten mit EUR 1,4 Mio. angestiegen. Der Abschluss von neuen Nutzungsverträgen hat zu einer Zunahme dieser Leasingverbindlichkeiten mit EUR 0,1 Mio. geführt. Die Aufzinsung der Leasingverbindlichkeiten im Berichtszeitraum betrug EUR 0,1 Mio. Gegenläufig hat sich die Tilgung dieser Leasingverbindlichkeiten mit EUR 0,6 Mio., sowie die vorzeitige Auflösung eines Nutzungsvertrags, für den eine Leasingverbindlichkeit bilanziert war, i.H.v. EUR 0,1 Mio. ausgewirkt.
Darüber hinaus, gab es am Ende des Berichtszeitraums betreffen Leasingverbindlichkeiten i.V.m finanzierte Solaranlagen (TEUR 1.193) in Belgien sowie eine Leasingverbindlichkeit, die infolge einer Kaufoption zum Vorzugspreis auf einem Grundstück in Demmin (TEUR 8) infolge IAS 17 bilanziert wurde.
Die ausstehenden Leasingverbindlichkeiten weisen folgende Konditionen aus:
| 30.06.2019 | |||||
| in TEUR | Währung | Zinssatz | Fälligkeitsjahr | Nennbetrag | Buchwert |
| Siberië Solar BVBA | EUR | 5,7% | 2019-30 | 1.193 | 1.193 |
| Solarpark Meyenkrebs GmbH & Co. KG | EUR | 2,0% | 2032 | 10 | 8 |
| Leasingverbindlichkeiten i.V.m. Nutzungsrechten | EUR | 2,2% | 2019-48 | 15.607 | 12.640 |
| Gesamt | 16.810 | 13.840 | |||
| 01.01.2019 | 31.12.2018 | |||
| in TEUR | Nennbetrag | Buchwert | Nennbetrag | Buchwert |
| Siberië Solar BVBA | 1.231 | 1.231 | 1.231 | 1.231 |
| Solarpark Meyenkrebs GmbH & Co. KG | 10 | 8 | 10 | 8 |
| Leasingverbindlichkeiten i.V.m. Nutzungsrechten | 14.187 | 11.796 | - | - |
| Gesamt | 15.428 | 13.035 | 1.241 | 1.238 |
Es besteht zum Vertragsende eine Kaufoption i.H.v. TEUR 20 für die geleaste Solaranlage in Belgien.
| in TEUR | 30.06.2019 | 31.12.2018 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 1.699 | 1.739 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten | 121 | 121 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.278 | 1.077 |
| Gesamt | 3.097 | 2.937 |
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen haben sich im Vergleich zum Ende 2018 in der Summe nicht wesentlich geändert.
Die sonstigen Verbindlichkeiten i.H.v. TEUR 1.278 erhöhten sich hauptsächlich wegen einem Anstieg der MwSt.-Verbindlichkeiten von TEUR 278 zum 31.12.2018 auf TEUR 596 zum Bilanzstichtag.
30.06.2019
| Rückbau- verpfl. |
Gewähr- leistung |
Drohverluste | Einzel- risiken |
Sonstige | Gesamt | |
| Stand zum 1. Januar 2019 | 8.531 | 1.334 | 107 | 708 | 59 | 10.739 |
| Zunahme aus Unternehmenserwerben | 344 | - | - | - | - | 344 |
| Abnahme infolge Entkonsolidierung | - | - | - | - | - | - |
| Erhöhung der Rückstellungen | 305 | - | - | - | 3 | 308 |
| In Anspruch genommene Rückstellungen | - | -15 | -6 | - | - | -21 |
| Auflösung von Rückstellungen | - | -34 | -102 | -1 | - | -136 |
| Aufzinsung bzw. Abzinsung | 169 | 5 | 1 | 33 | - | 207 |
| Umbuchung | - | - | - | - | - | - |
| Stand zum 30. Juni 2019 | 9.349 | 1.290 | 0 | 740 | 62 | 11.441 |
31.12.2018
| Rückbau- verpfl. |
Gewähr- leistung |
Drohverluste | Einzel- risiken |
Sonstige | Gesamt | |
| Stand zum 1. Januar 2018 | 6.330 | 1.429 | 14 | 688 | 47 | 8.507 |
| Zugang durch Unternehmenserwerb | 1.358 | - | 147 | - | 5 | 1.510 |
| Abgang durch Verkauf | -37 | - | - | - | - | -37 |
| Erhöhung der Rückstellungen | 625 | - | - | - | 9 | 634 |
| In Anspruch genommene Rückstellungen | - | -46 | -57 | - | - | -102 |
| Auflösung von Rückstellungen | - | -60 | - | - | -2 | -62 |
| Aufzinsung bzw. Abzinsung | 255 | 10 | 3 | 20 | - | 289 |
| Stand zum 31. Dezember 2018 | 8.531 | 1.334 | 107 | 708 | 59 | 10.739 |
Die Rückbauverpflichtungen betreffen die Kosten, die nach Betriebsende einer Solaranlage, d.h. nach 20 bis 30 Jahren entstehen, wenn diese zurückgebaut wird. Die Rückbaukosten werden vom Konzern geschätzt. Es wird dabei ein vom Markt abgeleiteter Preis je kWp zum Rückbau angenommen, der mit einer geschätzten Preissteigerungsrate bis zum Zeitpunkt des Rückbaus aufgezinst wird. Dieser Betrag wird zum diskontierten Wert in einer Summe angesetzt und jedes Jahr aufgezinst.
Die Rückstellung für Gewährleistungen bezieht sich hauptsächlich auf Anlagen, die in der Vergangenheit von der COLEXON gebaut wurden und für die es Gewährleistungsrisiken gibt. Die Risiken in Bezug auf die Wahrscheinlichkeit als auch auf den Umfang wurden im Rahmen der Kaufpreisallokation geschätzt und seit dem Erstansatz kontinuierlich überprüft. Die Inanspruchnahmen dieser Garantien werden nach größter Wahrscheinlichkeit in einem Zeitraum zwischen zwei und drei Jahren stattfinden. Die Schätzungen der Höhe und des Umfangs der Inanspruchnahme beruht auf langjähriger Erfahrung mit Altkunden der COLEXON, die jedoch einer gewissen Unsicherheit unterliegen. Die Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ist eher als hoch einzuschätzen. In einzelnen Fällen sind Rückgriffsmöglichkeiten auf (Alt-)Subunternehmer möglich.
Die zum 31. Dezember 2018 noch bestehenden Drohverluste aus dem Unternehmenserwerb des Amatec Geschäftsbetriebs aufgrund eines unwirtschaftlichen Mietvertrages konnten aufgrund der vorzeitigen Beendigung des Mietvertrages vollständig aufgelöst werden.
Die Einzelrisiken bestehen einerseits aus Eventualverbindlichkeiten, die sich aus Prozessrisiken ergeben, die mit den von der COLEXON gebauten Anlagen zusammenhängen. Der Zeitpunkt der Erfüllung wird nach Schätzung des Konzerns innerhalb von drei Jahren sein. Der Umfang und Wahrscheinlichkeit der Inanspruchnahme ist als sehr hoch einzustufen, obwohl der Ausgang der Verfahren zum Bilanzstichtag äußerst schwer einzuschätzen ist. In einzelnen Fällen sind Rückgriffsmöglichkeiten auf (Alt-)Subunternehmer möglich. Bezüglich der Höhe der Inanspruchnahme bestehen abhängig von den Verfahrensausgängen naturgemäß erhebliche Unsicherheiten. Die Ressourcenabflüsse können daher deutlich niedriger oder signifikant höher ausfallen.
Außerdem ergeben sich Einzelrisiken aus Rückkaufverpflichtungen einzelner Anlagen, die ebenfalls von COLEXON gebaut wurden. Die Rückkaufverpflichtungen können erst in 11 Jahren Auswirkungen zeigen. Die Einzelrisiken werden wie Rückstellungen dargestellt, da sie im Rahmen der Kaufpreisallokation gem. IFRS 3 berücksichtigt wurden.
Im Dezember 2018 hat der Konzern die Beherrschung der Projektgesellschaft Surya 1 GmbH & Co. KG erlangt. Die Projektgesellschaft verfügt über ein Portfolio aus Solaranlagen, die sich am Bilanzstichtag in unterschiedlichen Bauphasen befanden. Die Zahlungen des Konzerns für die Projektrechte sind abhängig von Meilensteinen. In den kommenden Quartalen kann es abhängig von der Realisierung des Projektportfolios der Projektgesellschaft zu weiteren Zahlungen i.H.v. von bis zu EUR 0,5 Mio. aus dem Erwerb dieser immateriellen Vermögenswerte bei Umsetzung aller Projekte und unter Erreichung aller Zielsetzungen kommen.
Die Vergütung der Mitglieder des Managements in Schlüsselpositionen umfasst:
| in TEUR | 2019H1 | 2018H1 |
| Kurzfristig fällige Leistungen | 162 | 156 |
| Gesamt | 162 | 156 |
Die Vergütung für den bestehenden Vorstand betrug für die ersten 6 Monate des laufenden Jahres TEUR 162 (2018H1: TEUR 156) für seine Funktionen im Konzern (mittelbar und unmittelbar).
Die Vorstandsmitglieder verfügten zum Bilanzstichtag über 5,2% der Stimmrechtsanteile des Unternehmens.
Der zusammengefasste Wert der Geschäftsvorfälle und der ausstehenden Salden im Zusammenhang mit Mitgliedern des Managements in Schlüsselpositionen und Unternehmen, über die sie die Beherrschung oder maßgeblichen Einflüsse haben, waren wie folgt:
| in TEUR | Werte der Geschäftsvorfälle | Salden ausstehend zum 30. Juni | ||
| Geschäftsvorfall | 2019H1 | 2019H1 | 2019H1 | 2018H1 |
| Umsaterlöse (*) | - | 1 | - | 1 |
| Fremdleistung (**) | 25 | 23 | - | 4 |
(*) Der Konzern pflegt die Buchführung einer Gesellschaft eines Vorstands und erhält hierfûr eine marktübliche Vergütung.
(**) Der Vorstand stellte dem Konzern mittelbar über eine Gesellschaft eine Mitarbeiterin zur Verfügung. Diese Transaktion wurde als Fremdleistung in den betrieblichen Aufwendungen erfasst und hier separat dargestellt. Die Überlassung von Mitarbeitern wird zu Marktwerten abgegolten.
Es gab weder im Berichtszeitraum noch im Vorjahreszeitraum Geschäftsvorfälle oder ausstehende Salden aus solchen Geschäftsvorfällen im Zusammenhang mit Mitgliedern des Aufsichtsrats und Unternehmen, über die sie die Beherrschung oder maßgeblichen Einflüsse haben.
Es gab zum Bilanzstichtag zwei Unternehmen, die nach der Equity-Methode bilanziert werden: die Erste Solarpark Nowgorod GmbH & Co. KG sowie die Zweite Solarpark Nowgorod GmbH & Co. KG. Es betrifft Vorratsgesellschaften, für die Investitionen in Solaranlagen im Geschäftsjahr 2019 realisiert werden. Die Konzerngesellschaft, Sonnendach K19 Haftungs GmbH ist die geschäftsführende Gesellschafterin in den Vorratgesellschaften und hat dafür in den ersten 6 Monaten des laufenden Geschäftsjahres eine Vergütung von unwesentlicher Bedeutung (< TEUR 1) erhalten.
Im Berichtszeitraum gab es keine Geschäftsvorfälle mit sonstigen nahestehenden Personen.
Im Erstellungszeitraum hat die 7C Solarparken verschiedene bestehende Solaranlagen und Windkraftanlagen erworben, die einen eigenständigen Geschäftsbetrieb darstellen und im Rahmen einer Kaufpreisallokation gem. IFRS 3 im Geschäftsjahr 2019 bilanziert werden.
Anfang des Geschäftsjahr 2019 hat die 7C Solarparken einen Vertrag bzgl. einer 0,6 MWp Freiflächenanlage in Stephansposching (Bayern) mit Trina Solar Modulen und Kaco Wechselrichtern abgeschlossen. Der Solarpark erhält eine Einspeisevergütung von EUR 355/MWh (Jahr der Inbetriebnahme 2008) und hat einen spezifischen Ertrag von ca. 1.000 kWh/kWp. In einem vollständigen Geschäftsjahr würde der Geschäftsbetrieb bei gewöhnlichen Witterungsverhältnissen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 207, ein EBITDA von TEUR 182 und ein Jahresergebnis von TEUR 64 erzielen. Am Bilanzstichtag stand der Kaufvertrag noch unter auschiebenden Bedingungen, die allerdings bis zum Tag der Veröffentlichung erfüllt wurden.
3,075 kW Windpark in Stetten, Rheinland-Pfalz. Vergleichbar mit dem bereits im Portfolio befindlichen Windpark Medard wurde diese Anlage ebenfalls von Juwi entwickelt. Die Vestas Turbine ist seit Ende 2015 in Betrieb und hat eine Sollproduktion von über 7,000 MWh pro Jahr. Die Einspeisevergütung für dieses Windprojekt liegt bei EUR 89/MWh. Am Tag der Veröffentlichung stand der Kaufvertrag noch unter marktüblichen aufschiebenden Bedingungen.
Der Konzern hat die größte Dachsolaranlage in Hessen erworben, die in Dieburg auf einer 90.000 m² Logistik-Halle errichtet wurde. Die PV-Einheit mit 6,4 MWp ist im April 2019 in Betrieb gegangen und wurde mit dem neuen Schletter FixGrid 18-System, PV-Modulen von Hanwah Q-Cells und Stringwechselrichtern von Kaco ausgerüstet. Diese Leistung macht die PV-Anlage Dieburg eine der fünf größten Dachanlagen in Deutschland. Das Projekt hat eine durchschnittliche Vergütung von EUR 61/MWh im Freiflächenausschreibungsverfahren (FFAV) erhalten, aber es kann nicht ausgeschlossen werden, dass der Strom zu höheren Preisen an lokale Abnehmer im Industriegebiet veräußert wird.
Am Tag der Veröffentlichung stand der Kaufvertrag noch unter marktüblichen aufschiebenden Bedingungen.
Diese 750 kWp Freiflächenanlage in Gumtow/Brandenburg wurde im Juni 2019 mit Komponenten von Astronergy und ABB errichtet und erhält eine Vergütung von EUR 75/MWh. Für diese Anlage sind bei durchschnittlichen Wettervoraussetzungen Umsatzerlöse von TEUR x und ein EBITDA von TEUR y zu erwarten.
In Ergänzung dazu ist auf dem gleichen Gelände die Errichtung einer weiteren 4,5 MWp-Anlage ab Q4 2019 geplant. Die Erweiterung hat einen Zuschlag im Freiflächenausschreibungsverfahren über ca. EUR 60/MWh erhalten. Netzanschluss für die PV-Anlage ist im ersten Halbjahr 2020 vorgesehen.
Am Tag der Veröffentlichung stand der Kaufvertrag noch unter marktüblichen aufschiebenden Bedingungen.
Die 750 kWp PV-Freifläche in Gorgast, Mecklenburg-Vorpommern wurde im April 2019 errichtet. Die Hauptkomponenten der Anlage stammen von Jinko (Module) and ABB (Wechselrichter). Das Projekt erhält eine feste Einspeisevergütung i.H.v. EUR 81/MWh.
Am Tag der Veröffentlichung stand der Kaufvertrag noch unter marktüblichen aufschiebenden Bedingungen.
Nach dem Bilanzstichtag wurden folgende neue Anlagen erworben bzw. zum Bau in Auftrag gegeben:
SOLARDACH BÜNDEL 1 GMBH & CO KG
Ein 1,8 MWp PV-Dachportfolio in Ostdeutschland. Die verschiedenen Dachinstallationen sind ausgestattet mit Yingli und Trina Solar Modulen und sind im Zeitraum zwischen April und Juni 2019 in Betrieb genommen worden. Daher erhalten sie einen durchschnittlichen Einspeisetarif i.H.v. ca. EUR 90/MWh. Der Netzanschluss ist für das vierte Quartal 2019 vorgesehen.
LANGELSHEIM
750 kWp PV-Dachprojekt in Langelsheim, Niedersachsen. Die Anlage ist noch in Bau und wurde im August 2019 in Betrieb genommen mit einem Einspeisetarif i.H.v. ca. EUR 85/MWh für 20 Jahre. Der Konzern hat sich für diese Anlage für Q-Cells Module und SMA Wechselrichter entschieden. Die Anlage wird noch vor Jahresende 2019 ans Stromnetz angeschlossen.
Folgende Anlagen im Bau wurden nach dem Bilanzstichtag in Betrieb genommen:
FLÖHA, HIMMELSFÜRST UND FALKENAU (ERWEITERUNGEN)
Ein Volumen von insgesamt 3 MWp an PV-Deponieprojekten in der Nähe von Chemnitz, Sachsen, ist im August 2019 in Betrieb gegangen. Die zusätzliche Kapazität ist eine Erweiterung der drei bestehenden Projekte in Flöha, Himmelsfürst and Falkenau. Der Einspeisetarif wird um die EUR 70/MWh für 20 Jahre liegen. Die Projektmodule wurden von Amerisolar und die Wechselrichter von Sungrow geliefert. Die Projektentwicklung wurde vom eigenen Entwicklungsteam des Konzerns ausgeführt.
Insgesamt wurde der Bestand der Solaranlagen nach dem Bilanzstichtag mit 16,5 MWp erweitert, wovon sich 13,5 MW zum Tag der Veröffentlichung „im Erwerb“ (11,0 MWp) bzw. „im Bau“ (2,5 MWp) befanden. Weitere 3 MWp waren am Tag der Veröffentlichung bereits ans Stromnetz angeschlossen. Zusammenfassend hatte der Konzern am Tag der Veröffentlichung somit ein Solaranlagenportfolio mit einer Leistung von 187 MWp (inkl. Anlagen im Bau und im Erwerb).
| EPC | Steht für Engineering, Procurement and Construction und betrifft den Vertragsgegenstand eines Kauf- oder Werkvertrages, der Design, Komponentenbeschaffung und den Bau einer PV-Anlage zum Vertragsgegenstand hat. |
| B&W | Betrieb und Wartung auch Operation & Maintenance (O&M) genannt |
| COLEXON | Der börsenotierte Konzern oder die Gesellschaft bevor sie am 9. September 2014 übernommen wurde. |
| Einspeisevergütung | Die Vergütung, die für den ins Netz eingespeisten Strom bezahlt wird |
| Direktvermarktung | Stromverkauf auf der EEX-Börse |
| EEG | Gesetz für den Ausbau Erneuerbarer Energien (Erneuerbare-Energien-Gesetz) in der jeweils anzuwendenden Fassung z.B. EEG 2017. |
| kW | Kilowatt bezieht sich auf die Leistung von Stromerzeugungsanlagen, insbesondere Windanlagen, im Konzernzwischenlagebericht sowie im Konzernanhang wird aus Vereinfachungsgründen z.T. der Begriff kWp dem KW an einigen Stellen gleichgesetzt. Dies wird auch für die Summenangaben gemacht |
| MW | Megawatt, bezieht sich auf die Leistung von Stromerzeugungsanlagen, insbesondere Windanlagen, im Konzernzwischenlagebericht sowie im Konzernanhang wird aus Vereinfachungsgründen z.T. der Begriff MWp dem MW an einigen Stellen gleichgesetzt. Dies wird auch für die Summenangaben gemacht. |
| GW | Gigawatt, bezieht sich auf die Leistung von Stromerzeugungsanlagen |
| GWp | Gigawatt Peak, Einheit für die Leistung von Solaranlagen |
| MWp | Megawatt Peak, Einheit für die Leistung von Solaranlagen |
| kWp | Kilowatt Peak, Einheit für die Leistung von Solaranlagen |
| kWh | Kilowattstunden, einheit für die Production und den Verbrauch von Strom |
| MWh | Megawattstunden, einheit für die Production und den Verbrauch von Strom |
| GWh | Gigawattstunden, einheit für die Production und den Verbrauch von Strom |
| AktG | Aktiengesetzfestgeleg |
| HGB | Handelsgesetzbuch |
| IFRS | International Financial Reporting Standards |
| PV-Anlage | Photovoltaik-Anlage |
| PV Estate | Erwerb von Immobilienobjekten, die (teilweise) für die Erzeugung von Solarstrom genutzt werden. |
| Steven De Proost | |
| CEO | Seit 01.06.2014 |
| Wohnort | Betekom, Belgien |
| Ausbildung | Wirtschaftsingenieur |
| Koen Boriau | |
| CFO | Seit 28.05.2014 |
| Wohnort | Antwerpen, Belgien |
| Ausbildung | Master Wirtschaftswissenschaften |
| Joris de Meester | |
| Mitglied | Seit 15. Februar 2013 |
| Vorsitzender | Seit 15. Juli 2016 |
| Stellvertretender Vorsitzender | Bis 15. Juli 2016 |
| Berufliche Tätigkeit | Geschäftsführer OakInvest BVBA, Antwerpen / Belgien |
| Aufsichtsratsmandate und Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien nach § 285 Nr. 10 HGB: | |
| - Verwalter, HeatConvert U.A., Goor / Niederlande - Verwalter, PE Event Logistics Invest NV, Leuven / Belgien |
|
| Bridget Woods | |
| Mitglied | Seit 17. Dezember 2015 |
| Stellvertretender Vorsitzender | Seit 15. Juli 2016 |
| Berufliche Tätigkeit | Unternehmensberaterin |
| Aufsichtsratsmandate und Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien nach § 285 Nr. 10 HGB: | |
| - Verwalterin Quintel Intelligence Ltd., London, Großbritannien - Verwalterin Iagree Ltd., Giv’atayim, Israel - Verwalterin Roby AI Ltd., Leeds, Großbritannien |
|
| Paul Decraemer | |
| Mitglied | Seit 14. Juli 2017 |
| Berufliche Tätigkeit | Geschäftsführer Paul Decraemer BVBA; Lochristi / Belgien CFO Inbiose NV, Zwijnaarde / Belgien |
| Aufsichtsratsmandate und Mitgliedschaften in vergleichbaren Kontrollgremien nach § 285 Nr. 10 HGB: | |
| - Verwalter, Seelution AB, Göteborg / Schweden - Verwalter, Capricorn Cleantech Fund NV, Leuven / Belgium - Verwalter, ABO-Group Environment NV, Gent / Belgium |
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Bayreuth, 26. September 2019
Steven De Proost
CEO Vorstand
Koen Boriau
CFO Vorstand
„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Bericht zum 30. Juni 2018 ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft bzw. des Konzerns vermittelt und dass im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses, und die Lage des Konzerns, so dargestellt wird, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.“
Bayreuth, 26. September 2019
Steven De Proost
CEO Vorstand
Koen Boriau
CFO Vorstand
Der vorliegende Bericht enthält in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf der Überzeugung des Vorstands der 7C Solarparken AG beruhen und dessen aktuelle Annahmen und Schätzungen widerspiegeln. Diese zukunftsbezogenen Aussagen sind Risiken und Unsicherheiten unterworfen. Viele derzeit nicht vorhersehbare Fakten könnten bewirken, dass die tatsächliche Leistungen und Ergebnisse der 7C Solarparken AG anders ausfallen. Unter anderem können das sein: die Nichtakzeptanz neu eingeführter Produkte oder Dienstleistungen, Veränderungen der allgemeinen Wirtschafts- und Geschäftssituation, das Verfehlen von Effizienz- oder Kostenreduzierungszielen oder Änderungen der Geschäftsstrategie. Der Vorstand ist der festen Überzeugung, dass die Erwartungen dieser vorausschauenden Aussagen stichhaltig und realistisch sind. Sollten jedoch vorgenannte oder andere unvorhergesehene Risiken eintreten, kann die 7C Solarparken AG nicht dafür garantieren, dass die geäußerten Erwartungen sich als richtig erweisen.