Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München

München

Halbjahresfinanzbericht 2019

Wichtige Kennzahlen (IFRS)

Munich Re im Überblick

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Q1-2 2019 Q1-2 2018 Veränderung Q2 2019 Q2 2018




%

Konzernergebnis Mio. € 1.626 1.555 4,6 993 728
auf nicht beherrschende Anteile entfallend Mio. € 1 5 -79,2 1 5
Ergebnis je Aktie 11,22 10,34 8,6 6,88 4,84
Eigenkapitalrendite (RoE) % 11,5 11,3
13,6 10,8
Kapitalanlagenrendite (Rol) % 3,0 3,1
3,1 3,1





30.6.2019 31.12.2018
Kurs der Aktie


220,70 190,55
Börsenwert der Münchener Rück AG Mrd. €


31,9 28,5
Buchwert je Aktie


204,32 180,86
Kapitalanlagen Mio. €


226.619 216.852
Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug Mio. €


8.651 8.424
Eigenkapital Mio. €


29.543 26.500
Nicht bilanzierte unrealisierte Gewinne und Verluste1 Mio. €


19.575 16.067
Versicherungstechnische Rückstellungen (netto) Mio. €


214.231 208.270
Bilanzsumme Mio. €


282.603 270.168
Mitarbeiter



39.869 41.410


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Veränderung

%
Konzernergebnis 36,4
auf nicht beherrschende Anteile entfallend -84,5
Ergebnis je Aktie 42,2
Eigenkapitalrendite (RoE)
Kapitalanlagenrendite (Rol)
Kurs der Aktie 15,8
Börsenwert der Münchener Rück AG 11,8
Buchwert je Aktie 13,0
Kapitalanlagen 4,5
Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 2,7
Eigenkapital 11,5
Nicht bilanzierte unrealisierte Gewinne und Verluste1 21,8
Versicherungstechnische Rückstellungen (netto) 2,9
Bilanzsumme 4,6
Mitarbeiter -3,7


1 Einschließlich der Anteile, die auf andere Gesellschafter und Versicherungsnehmer entfallen.


Rückversicherung

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Q1-2 2019 Q1-2 2018 Veränderung Q2 2019 Q2 2018




%

Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 15.963 15.115 5,6 7.583 6.932
Schaden-Kosten-Quote Schaden/Unfall % 92,8 95,5
87,7 102,0
Kapitalanlageergebnis Mio. € 1.410 1.410 0,0 785 798
Konzernergebnis Mio. € 1.406 1.370 2,6 858 620
davon Rückversicherung Leben/Gesundheit Mio. € 335 444 -24,7 154 285
davon Rückversicherung Schaden/Unfall Mio. € 1.071 925 15,7 704 335


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Veränderung

%
Gebuchte Bruttobeiträge 9,4
Schaden-Kosten-Quote Schaden/Unfall
Kapitalanlageergebnis -1,7
Konzernergebnis 38,4
davon Rückversicherung Leben/Gesundheit -45,9
davon Rückversicherung Schaden/Unfall 110,2


ERGO

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Q1-2 2019 Q1-2 2018 Veränderung Q2 2019 Q2 2018




%

Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 9.212 9.199 0,1 4.217 4.256
Schaden-Kosten-Quote Schaden/Unfall Deutschland % 91,9 95,6
86,2 90,3
Schaden-Kosten-Quote International % 95,2 95,4
95,0 95,6
Kapitalanlageergebnis Mio. € 2.231 2.144 4,1 1.116 960
Konzernergebnis Mio. € 220 185 18,9 135 108
davon Leben/Gesundheit Deutschland Mio. € 135 21 534,7 72 -15
davon Schaden/Unfall Deutschland Mio. € 69 57 20,5 55 57
davon International Mio. € 16 107 -84,7 8 66


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Veränderung

%
Gebuchte Bruttobeiträge -0,9
Schaden-Kosten-Quote Schaden/Unfall Deutschland
Schaden-Kosten-Quote International
Kapitalanlageergebnis 16,2
Konzernergebnis 25,3
davon Leben/Gesundheit Deutschland -
davon Schaden/Unfall Deutschland -3,6
davon International -87,2


Zwischenlagebericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

In den Vereinigten Staaten von Amerika deutete sich bereits zu Jahresbeginn eine Kehrtwende in der Geldpolitik an. Nach ihrer letzten Leitzinserhöhung im Dezember des vergangenen Jahres setzte die Fed ihren Zinsanhebungszyklus nicht weiter fort und ließ im ersten Halbjahr 2019 ihren Zielkorridor für den Leitzins unverändert bei 2,25 - 2,5%. Die sukzessive Reduktion der Zentralbankbilanz wurde zunächst fortgeführt. Ende Juli 2019 leitete die Fed dann einen Kurswechsel ihrer Geldpolitik ein und senkte den Leitzinskorridor um 25 Basispunkte auf 2,0-2,25%. In der Eurozone nahm die Zentralbank keine Änderungen an der Höhe des Leitzinses von 0% vor. Das Kaufprogramm zusätzlicher Anleihen war Ende 2018 eingestellt worden, sodass im ersten Halbjahr 2019 nur Erlöse aus auslaufenden Titeln reinvestiert wurden. Allerdings mehrten sich zuletzt die Zeichen, dass die EZB ebenfalls eine erneute geldpolitische Lockerung einleiten könnte.

Die Renditen für zehnjährige Staatsanleihen der USA blieben in den ersten zwei Monaten des Jahres weitgehend konstant, gaben dann aber schrittweise nach. Gründe hierfür waren neben einer erwarteten Eintrübung der US-Konjunktur auch die gestiegenen globalen Konjunkturrisiken sowie die Rhetorik der Fed, die von den Kapitalmärkten als Aussicht auf eine wieder expansiver ausgerichtete Geldpolitik interpretiert wurde. Vor dem Hintergrund globaler Handelsstreitigkeiten und anhaltender Brexit-Diskussionen gingen auch in Europa die Renditen auf Staatsanleihen in vielen Ländern zurück. In Deutschland sanken die Renditen auf zehnjährige Staatsanleihen im Halbjahresverlauf deutlich und erreichten mit -0,3% zum Halbjahresende sogar ein neues Rekordtief. Da die Renditen auf Staatsanleihen anderer europäischer Länder noch stärker fielen, ging vielerorts auch die Renditedifferenz zu deutschen Staatsanleihen zurück. Eine Ausnahme bildete Italien, hier blieb vor dem Hintergrund des Streits über die Schuldenentwicklung zwischen der Regierung und der Europäischen Kommission die Renditedifferenz weitgehend gleich.

Zinsen 10-jährige Staatsanleihen

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% 30.6.2019 31.12.2018
USA 2,0 2,7
Deutschland -0,3 0,2


Die Volatilität an den internationalen Aktienmärkten ging in den ersten sechs Monaten des Jahres zurück, nachdem sie zum Ende des vergangenen Jahres auf ein erhöhtes Niveau geklettert war. Wichtige Aktienindizes wie der US-amerikanische Dow-Jones-Index, der DJ EuroStoxx 50, der deutsche DAX und der japanische Nikkei stiegen in den ersten vier Monaten an, bevor sie Anfang Mai teils heftige Kursverluste verzeichneten. Grund hierfür war vor allem ein Wiederaufflammen der Handelsstreitigkeiten zwischen den USA und China. Von diesen Einbrüchen hatten sich die meisten Indizes zum Ende des Halbjahres wieder erholt.

Aktienmärkte

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30.6.2019 31.12.2018
DJ EuroStoxx 50 3.474 3.001
Dow-Jones-Index 26.600 23.327


In den ersten fünf Monaten des Jahres 2019 verteuerte sich ein US-Dollar aus europäischer Sicht sukzessive, kostete Ende Juni aber mit 0,88 Euro wieder nur geringfügig mehr als noch zu Jahresbeginn. Im Vergleich mit dem Jahresende 2018 hatte der Euro zum Ende des ersten Halbjahres auch gegenüber japanischem Yen, britischem Pfund, australischem Dollar sowie kanadischem Dollar abgewertet. Im Durchschnitt lag der Wert des Euro im zweiten Quartal 2019 unter jenem des zweiten Quartals 2018 für die meisten wichtigen Währungen. Lediglich gegenüber dem australischen Dollar hat der Euro im Durchschnitt an Wert gewonnen.

Währungskurse

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1 Fremdwährungseinheit entspricht in €: 30.06.2019 31.12.2018 Q2 2019 Q2 2018
Australischer Dollar 0,61622 0,61584 0,62302 0,63492
Kanadischer Dollar 0,67200 0,64049 0,66518 0,64990
Pfund Sterling 1,11757 1,11414 1,14397 1,14163
US-Dollar 0,87812 0,87478 0,88992 0,83888
Yen 0,00815 0,00797 0,00809 0,00769


Geschäftsverlauf der Gruppe und Überblick
zur Entwicklung der Kapitalanlagen

Wichtige Kennzahlen

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Q1-2 2019 Q1-2 2018 Veränderung Q2 2019 Q2 2018




%

Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 25.175 24.313 3,5 11.799 11.188
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 1.853 1.589 16,6 1.212 569
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 3.641 3.554 2,4 1.900 1.759
Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug Mio. € 678 -152 - 125 85
Operatives Ergebnis Mio. € 2.444 2.281 7,2 1.569 997
Währungsergebnis Mio. € 85 -28 - 27 41
Ertragsteuern Mio. € -466 -280 -66,7 -344 -68
Risikoadjustierte Eigenkapitalrendite (RoRaC)1 % 12,7 12,4
15,5 11,6
Eigenkapitalrendite (RoE)2 % 11,5 11,3
13,6 10,8
Konzernergebnis Mio. € 1.626 1.555 4,6 993 728





30.06.2019 31.12.2018





Mrd. € Mrd. €
Eigenkapital



29,5 26,5


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Veränderung

%
Gebuchte Bruttobeiträge 5,5
Versicherungstechnisches Ergebnis 112,9
Ergebnis aus Kapitalanlagen 8,0
Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 47,1
Operatives Ergebnis 57,3
Währungsergebnis -33,7
Ertragsteuern -406,6
Risikoadjustierte Eigenkapitalrendite (RoRaC)1
Eigenkapitalrendite (RoE)2
Konzernergebnis 36,4

Veränderung

%
Eigenkapital 11,5


1 Der RoRaC ist eine Mischung aus Rechnungslegungsgrößen und ökonomischen Kennzahlen. Eine Überleitung auf IFRS-Abschlussgrößen ist deshalb nicht möglich. Die Berechnung erfolgt auf annualisierter Basis. Erläuterungen zum RoRaC finden Sie in unserem Geschäftsbericht 2018.
2 Der annualisierte RoE wird ermittelt auf Basis des Konzernergebnisses einschließlich des Ergebnisses, das auf nicht beherrschende Anteile entfällt. Um das durchschnittliche Eigenkapital für die ersten sechs Monate 2019 zu errechnen, legen wir die Werte zum 31. Dezember 2018 (26,5 Milliarden €), 31. März 2019 (29,0 Milliarden €) und 30. Juni 2019 (29,5 Milliarden €) zugrunde.


Das Konzernergebnis von Munich Re fiel im ersten Halbjahr 2019 erfreulich aus. Dies ist vor allem auf ein sehr gutes versicherungstechnisches Ergebnis in der Rückversicherung Schaden/Unfall in Q2 zurückzuführen, das von einer unterdurchschnittlichen Belastung durch Großschäden und hohen Rückstellungsauflösungen für Basisschäden profitierte. Zudem führte die Neubewertung von Bilanzpositionen in Fremdwährungen zu Stichtagskursen im ersten Halbjahr zu einem positiven Währungsergebnis von 85 (-28) Millionen €. Auch die Steuerbelastung lag mit einer Steuerquote von 22,3 (15,2)% im ersten Halbjahr aufgrund verschiedener Sondereffekte etwas unter unserem Erwartungswert.

Unsere Prämieneinnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr aufgrund von Währungskurseinflüssen und Neuverträgen in der Rückversicherung.

Das Konzerneigenkapital lag zum Stichtag trotz der Dividendenausschüttung im April deutlich über dem Niveau zu Jahresbeginn, vor allem wegen des Anstiegs der Bewertungsreserven auf festverzinsliche Wertpapiere und Aktien sowie des hohen Konzernergebnisses. Der Verschuldungsgrad lag bei einem im Branchenvergleich niedrigen Wert von 12,0 (13,2)%.

Das im März 2018 angekündigte Aktienrückkaufprogramm über 1 Milliarde € schlossen wir am 9. April 2019 planmäßig ab. Der Vorstand hat im März 2019 ein weiteres Aktienrückkaufprogramm auf den Weg gebracht. Unter Ausnutzung der am 25. April 2018 von der Hauptversammlung erteilten Ermächtigung sollen im Zeitraum vom 2. Mai 2019 bis spätestens zur Hauptversammlung am 29. April 2020 erneut eigene Aktien bis zu einem Kaufpreis von maximal 1 Milliarde € erworben werden. Wir haben im Rahmen unserer Aktienrückkaufprogramme im ersten Halbjahr insgesamt 1,9 Millionen Münchener-Rück-Aktien im Wert von 0,4 Milliarden € zurückgekauft.

Kapitalanlagen nach Anlagearten

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Bilanzwerte Unrealisierte Gewinne/Verluste1 Marktwerte
Mio. € 30.6.2019 31.12.2018 30.6.2019 31.12.2018 30.6.2019 31.12.2018
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 5.925 5.851 4.822 4.769 10.748 10.620
Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 2.490 2.509 894 983 3.209 3.312
Darlehen 54.191 54.845 12.965 9.453 67.155 64.298
Sonstige Wertpapiere, jederzeit veräußerbar 149.298 139.272 14.121 6.771 149.298 139.272
davon: Festverzinslich 130.759 124.095 10.927 4.953 130.759 124.095
davon: Nicht festverzinslich 18.539 15.177 3.194 1.817 18.539 15.177
Sonstige Wertpapiere, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet 2.797 2.616 0 0 2.797 2.616
davon: Derivate 2.211 2.078 0 0 2.211 2.078
Depotforderungen 7.336 7.241 0 0 7.336 7.241
Sonstige Kapitalanlagen 4.581 4.518 0 0 4.581 4.518
Gesamt 226.619 216.852 32.801 21.975 245.124 231.876


1 Enthalten sind die bilanzierten und die nicht bilanzierten unrealisierten Gewinne/Verluste.


Im ersten Halbjahr erhöhte sich unser Bestand an Kapitalanlagen zu Marktwerten vor allem aufgrund sinkender Zinsen. Unser Portfolio wird weiterhin maßgeblich bestimmt von festverzinslichen Wertpapieren und Darlehen.

Zinsträgerportfolio nach ökonomischen Kategorien1

Gesamt: 207 (198) Mrd. €

1 Darstellung enthält im Wesentlichen festverzinsliche Wertpapiere und Darlehen einschließlich Einlagen und Guthaben bei Kreditinstituten zu Marktwerten. Die Approximation ist nicht vollständig mit IFRS-Zahlen vergleichbar.
2 Inklusive sonstiger öffentlicher Emittenten sowie staatlich garantierter Bankanleihen.


Zum Stichtag waren 53% unseres Zinsträgerportfolios in Staatsanleihen angelegt. In den ersten sechs Monaten investierten wir bei Neuanlagen insbesondere in israelische und australische Staatsanleihen. Reduziert wurden vor allem die Bestände an Anleihen deutscher, französischer und italienischer Emittenten. Nach wie vor stammt der weitaus überwiegende Teil unserer Staatsanleihen aus Ländern, die als besonders sicher eingeschätzt werden.

Unser Engagement in Bankanleihen ist limitiert und lag zum Stichtag bei 2 (2)% unseres Zinsträgerportfolios. Anleihen von Unternehmen anderer Branchen machten 12 (12)% aus.

Der Bestand unseres Aktienportfolios erhöhte sich. Die Aktienquote stieg auf 6,9 (6,2) %. Die zur Absicherung eingesetzten Derivate erhöhten wir. Inklusive der Derivate betrug die Aktienquote 5,5 (5,2) %. Zum Schutz vor einer beschleunigten Inflation hielten wir Inflationsanleihen von 8,2 (7,6) Milliarden € (Marktwerte). Dem Inflationsschutz dienen auch Sachwerte wie Aktien, Immobilien, Rohstoffe und Investitionen in Infrastruktur und erneuerbare Energien. Zusätzlich führt die Anlage in Sachwerte zu einem positiven Diversifikationseffekt für das Gesamtportfolio.

Ergebnis aus Kapitalanlagen1

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Q1-2 2019 Rendite2 Q1-2 2018 Rendite2 Q2 2019 Q2 2018

Mio. € % Mio. € % Mio. € Mio. €
Laufende Erträge 3.459 2,9 3.329 2,9 1.848 1.836
Zu-/Abschreibungen auf nicht-derivative Kapitalanlagen -181 -0,2 -256 -0,2 -98 -140
Gewinne/Verluste aus dem Abgang
von nicht-derivativen Kapitalanlagen
1.038 0,9 866 0,7 436 282
Derivateergebnis -329 -0,3 -70 -0,1 -97 -53
Sonstige Erträge/Aufwendungen -346 -0,3 -314 -0,3 -189 -165
Gesamt 3.641 3,0 3.554 3,1 1.900 1.759


1 Das Ergebnis aus Kapitalanlagen nach Anlagearten finden Sie im Konzernanhang.
2 Annualisierte Rendite auf den Mittelwert des zu Quartalsstichtagen zu Marktwerten bewerteten Kapitalanlagebestands in % p.a. Der zur Ermittlung der annualisierten Rendite (3,0%) für die ersten sechs Monate verwendete Kapitalanlagebestand errechnet sich als Mittelwert aus den Kapitalanlagebeständen (Bilanzwerte) zum 31. Dezember 2018 (216.852 Millionen €), 31. März 2019 (223.927 Millionen €) und 30. Juni 2019 (226.619 Millionen €) sowie den nicht bilanzierten unrealisierten Gewinnen und Verlusten ohne eigengenutzten Grundbesitz und ohne Darlehen mit Versicherungsbezug zum 31. Dezember 2018 (15.024 Millionen €), 31. März 2019 (16.556 Millionen €) und 30. Juni 2019 (18.506 Millionen €).


Die laufenden Erträge lagen aufgrund höherer Zinserträge aus festverzinslichen Wertpapieren und höherer Dividendeneinnahmen im ersten Halbjahr leicht über dem Vorjahresniveau. Die wesentlichen Einflussgrößen waren der höhere Aktienbestand im Segment ERGO Leben/Gesundheit Deutschland sowie der stärkere US-Dollar. In Q2 lagen die laufenden Erträge nahezu auf dem Niveau des Vorjahres.

Die Wiederanlagerendite auf unsere festverzinslichen Kapitalanlagen belief sich im Zeitraum von April bis Juni im Durchschnitt auf 2,2 (2,3)%.

Bei den Zu-/Abschreibungen auf nicht-derivative Kapitalanlagen verzeichneten wir im ersten Halbjahr sowie in Q2 per Saldo geringere Abschreibungen als im Zeitraum des Vorjahres. Dies ist überwiegend auf unseren Bestand an physischem Gold zurückzuführen. Im ersten Halbjahr haben wir Zuschreibungen vorgenommen, während im Vorjahr Abschreibungen zu buchen waren.

Von Januar bis Juni und in Q2 fiel das Ergebnis aus dem Abgang von nicht-derivativen Kapitalanlagen höher aus als im Vorjahreszeitraum. Dies resultiert vor allem aus dem deutlichen Anstieg im Segment ERGO Leben/Gesundheit Deutschland, in dem wir höhere Veräußerungserlöse aus Aktien sowie Immobilien erzielten. In der Rückversicherung realisierten wir höhere Veräußerungsgewinne aus festverzinslichen Wertpapieren, insbesondere aus unserer Zweigniederlassung in Kanada. Insgesamt ging das Abgangsergebnis in der Rückversicherung wegen des geringeren Veräußerungsergebnisses aus Aktien zurück. Bei den Gewinnen/Verlusten aus dem Abgang von nicht-derivativen Kapitalanlagen lagen in Q2 per Saldo die Gewinne um 155 Millionen € über dem Zeitraum des Vorjahres. Die wesentlichen Einflussgrößen waren Veräußerungen von festverzinslichen Wertpapieren sowie Immobilien.

Das Derivateergebnis ist im ersten Halbjahr sowie im zweiten Quartal gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Ergebnismindernd wirkten vor allem Verluste aus Aktienderivaten. Diese konnten nicht durch das positive Ergebnis aus Zinsderivaten, insbesondere aus dem Zinsabsicherungsprogramm von ERGO, ausgeglichen werden.

Geschäftsverlauf der Segmente

Rückversicherung Leben/Gesundheit

Wichtige Kennzahlen

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Q1-2 2019 Q1-2 2018 Veränderung Q2 2019 Q2 2018




%

Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 5.636 5.174 8,9 2.740 2.309
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen
der Rückversicherung
% 35,3 34,2
36,1 33,3
Versicherungstechnisches Ergebnis inkl. Ergebnis
aus Geschäft mit nicht signifikantem Risikotransfer
Mio. € 169 331 -49,0 64 176
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 580 510 13,8 340 302
Operatives Ergebnis Mio. € 395 545 -27,5 205 323
Konzernergebnis Mio. € 335 444 -24,7 154 285


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Veränderung

%
Gebuchte Bruttobeiträge 18,7
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen der Rückversicherung
Versicherungstechnisches Ergebnis inkl. Ergebnis aus Geschäft mit nicht signifikantem Risikotransfer -63,6
Ergebnis aus Kapitalanlagen 12,4
Operatives Ergebnis -36,5
Konzernergebnis -45,9


Umsatz

Den überwiegenden Teil unseres Geschäfts generieren wir in Fremdwährungen (ca. 88%). Deshalb wird die Umsatzentwicklung wesentlich von schwankenden Wechselkursen beeinflusst. Bei unveränderten Wechselkursen wären unsere gebuchten Bruttobeiträge gegenüber den jeweiligen Vergleichszeiträumen des Vorjahres um 5,7% im ersten Halbjahr und um 15,9% in Q2 gestiegen. Dies reflektieren unter anderem die anhaltend hohe Nachfrage nach finanziell motivierter Rückversicherung und die Neustrukturierung eines sehr umsatzstarken Vertrags in Q2 2018, sodass unser Umsatz im Quartalsvergleich überproportional gestiegen ist. Geografisch verteilt sich das Wachstum im ersten Halbjahr vorrangig auf Asien und Europa. In Nordamerika hat das Wachstum in der Lebensrückversicherung den Umsatzrückgang aus dem Ausstieg aus der Krankenrückversicherung in den USA kompensiert.

Ergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis lag im ersten Halbjahr mit 114 (296) Millionen € deutlich unter dem Niveau des Vorjahres und damit auch unter unserer Erwartung. Dies bezieht sich vor allem auf Q2 und zu einem geringeren Teil auch auf Q1.

Ausschlaggebend hierfür sind vorrangig verschiedene Belastungen aus unserem australischen Geschäft. Bereits im vergangenen Jahr hatten wir Teile der aktivierten Abschlusskosten abgeschrieben, um den Auswirkungen einer absehbaren Gesetzesänderung auf unser Geschäft Rechnung zu tragen. Mit dem Inkrafttreten des Gesetzes ist mehr Geschäft betroffen als ursprünglich erwartet, sodass in Q2 weitere Abschreibungen vorzunehmen waren. Darüber hinaus erfolgte in Q1 eine Anpassung unserer Schadenreserven an die gesunkenen Zinsen. Zudem lag die Schadenbelastung im Bereich des australischen Invaliditätsgeschäfts im ersten Halbjahr trotz anhaltender intensiver Sanierungsanstrengungen über unserer Erwartung.

Eine weitere Belastung des versicherungstechnischen Ergebnisses ergab sich aus der Restrukturierung von Kapitalanlagen in Kanada. Diese wird allerdings durch positive Effekte auf das Kapitalanlageergebnis bei Weitem überkompensiert. Durch die Maßnahmen ergeben sich Vorteile in Bezug auf die Eigenkapitalbindung vor Ort.

Durch einen insgesamt günstigen Schadenverlauf bei allen für uns wesentlichen Märkten und Produkten - mit Ausnahme von Australien - konnten die negativen Effekte teilweise kompensiert werden. Ebenso wirkte eine Freisetzung von Reserven für unser Krankenrückversicherungsgeschäft positiv auf das Ergebnis.

Das Ergebnis aus dem Teil des Geschäfts, der wegen nicht signifikanten Risikotransfers außerhalb des versicherungstechnischen Ergebnisses ausgewiesen wird, entwickelt sich weiterhin sehr zufriedenstellend und liegt aufgrund von Geschäftswachstum mit 55 (36) Millionen € für das erste Halbjahr deutlich über dem Niveau des Vorjahres.

Das Kapitalanlageergebnis im ersten Halbjahr sowie in Q2 liegt insgesamt über dem Niveau des Vorjahres. Dies ist insbesondere auf ein höheres Veräußerungsergebnis aus festverzinslichen Wertpapieren zurückzuführen.

Rückversicherung Schaden/Unfall

Wichtige Kennzahlen

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Q1-2 2019 Q1-2 2018 Veränderung Q2 2019 Q2 2018




%

Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 10.327 9.940 3,9 4.842 4.623
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen
der Rückversicherung
% 64,7 65,8
63,9 66,7
Schadenquote % 59,3 62,0
54,2 69,0
davon: Größschäden %-Punkte 6,9 7,5
4,1 13,3
Kostenquote % 33,5 33,5
33,5 33,0
Schaden-Kosten-Quote % 92,8 95,5
87,7 102,0
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 1.297 933 39,0 910 184
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 830 900 -7,8 445 496
Operatives Ergebnis Mio. € 1.401 1.215 15,3 957 378
Konzernergebnis Mio. € 1.071 925 15,7 704 335


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Veränderung

%
Gebuchte Bruttobeiträge 4,7
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen der Rückversicherung
Schadenquote
davon: Größschäden
Kostenquote
Schaden-Kosten-Quote
Versicherungstechnisches Ergebnis 394,5
Ergebnis aus Kapitalanlagen -10,4
Operatives Ergebnis 153,3
Konzernergebnis 110,2


Umsatz

Die gebuchten Bruttobeiträge wurden im Wesentlichen durch Wechselkurseffekte positiv beeinflusst. Bei unveränderten Wechselkursen wäre der Umsatz im ersten Halbjahr im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,1 % gestiegen, in Q2 hätte sich eine Erhöhung um 1,2% ergeben.

Zum 1. Januar 2019 stand rund die Hälfte des Schaden/ Unfall-Rückversicherungsgeschäfts zur Erneuerung an. Das entspricht einem Prämienvolumen von rund 9,4 Milliarden €. Die Erneuerung der Rückversicherungsverträge erfolgte in nach wie vor wettbewerbsintensiven Märkten. Für das Portfolio von Munich Re blieb das Preisniveau insgesamt stabil (+0,0%). Der Abschluss von Neugeschäft bzw. zusätzlichem Geschäft führte zu einer Erhöhung des Prämienvolumens um 6,3% auf rund 10 Milliarden €.

Bei der Erneuerungsrunde zum 1. April 2019 stand ein relativ kleines Geschäftsvolumen von rund 1,7 Milliarden € bzw. rund 10% des Gesamtportfolios im Segment Rückversicherung Schaden/Unfall zur Erneuerung an. Mit einem Viertel hatte das Naturkatastrophengeschäft einen hohen Anteil am Gesamterneuerungsvolumen. Die Preise in den von Naturkatastrophen betroffenen Märkten und Risiken stiegen. Eine Stabilisierung des Preisniveaus mit leicht positiver Tendenz war auch in den Haftpflichtmärkten zu beobachten. Der Preisanstieg für die gesamte April-Erneuerung belief sich auf 1,4%. Das Prämienvolumen stieg um 10,3% auf rund 1,8 Milliarden €. In einzelnen Märkten konnten selektiv Wachstums-Chancen genutzt werden, speziell in Indien und Japan.

Ergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis stieg im ersten Halbjahr. Die deutliche Verbesserung in Q2 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum ist vor allem auf eine geringere Belastung aus Großschäden und hohe Auflösungen von Reserven für Basisschäden aus Altjahren zurückzuführen.

Dies lag zum einen daran, dass Portfolio-Transaktionen erfolgreich abgeschlossen und die hierfür gebildeten Reserven aufgelöst werden konnten. Zum anderen fiel die Schadenentwicklung in einigen Sparten derart günstig aus, dass ein Teil der konservativen Reservierung aufgelöst werden konnte, ohne die Reservestärke insgesamt zu beeinträchtigen.

Im Zeitraum Januar bis Juni verzeichneten wir Großschäden in Höhe von 680 (667) Millionen €. Davon entfielen 202 (605) Millionen € auf Q2, jeweils nach Retrozessionen an Rückversicherer sowie vor Steuern. Dieser Betrag, in dem Gewinne und Verluste aus der Abwicklung für Großschäden aus vergangenen Jahren enthalten sind, entspricht einem Anteil von 6,9% der verdienten Nettobeiträge im ersten Halbjahr bzw. 4,1 % in Q2. Diese Belastung liegt im ersten Halbjahr ebenso wie für Q2 unter unserer Großschadenerwartung von 12% der verdienten Nettobeiträge.

Die Belastungen aus Naturkatastrophen summierten sich im ersten Halbjahr auf 350 (55) Millionen €, davon entfielen 155 (104) Millionen € auf Q2. Die größte Belastung im Zeitraum April bis Juni verursachten zusätzliche Aufwendungen für Schäden durch den Taifun Jebi in Höhe von rund 80 Millionen €.

Die Belastungen aus von Menschen verursachten Schäden summierten sich im ersten Halbjahr auf 330 (613) Millionen €, davon entfielen 47 (501) Millionen € auf Q2.

Zusätzlich zu der schwerpunktmäßig gegen Ende des Jahres stattfindenden umfassenden Neueinschätzung der Rückstellungen für Basisschäden analysieren wir jedes Quartal die Schadenmeldungen, die bei uns eingehen. Da diese weiterhin spürbar unter dem erwarteten Niveau liegen, wurden im ersten Halbjahr Rückstellungen aufgelöst. Diese betrugen bereinigt um Anpassungen bei den Provisionen rund 560 Millionen €; dies entspricht 5,7 Prozentpunkten der verdienten Nettobeiträge. Wir streben weiterhin an, Rückstellungen für neu auftretende Schäden insgesamt am oberen Rand angemessener Einschätzungsspielräume festzusetzen, sodass später Gewinne aus der Auflösung eines Teils dieser Rückstellungen möglich sind.

Die Schaden-Kosten-Quote beläuft sich nach den ersten sechs Monaten auf 92,8 (95,5)% der verdienten Nettobeiträge, für Q2 beträgt sie 87,7 (102,0)%. Damit liegt die Quote für das erste Halbjahr auf einem guten Niveau, um das von uns angestrebte Ziel von 98% für das Gesamtjahr 2019 zu erreichen.

Aufgrund des geringeren Veräußerungsergebnisses aus Aktien sowie Verlusten aus Aktienderivaten ging das Kapitalanlageergebnis im ersten Halbjahr zurück. Auch in Q2 liegt es unter dem Niveau des Vorjahres. Dies ist insbesondere auf das negative Ergebnis aus Aktienderivaten zurückzuführen.

ERGO Leben/Gesundheit Deutschland

Wichtige Kennzahlen

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Q1-2 2019 Q1-2 2018 Veränderung Q2 2019 Q2 2018




%

Gesamte Beitragseinnahmen1 Mio. € 5.345 4.985 7,2 2.884 2.523
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 4.658 4.633 0,5 2.311 2.312
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen von ERGO % 50,6 50,4
54,8 54,3
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 198 158 25,3 88 67
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 2.000 1.857 7,7 1.008 807
Operatives Ergebnis Mio. € 378 218 73,5 215 67
Konzernergebnis Mio. € 135 21 534,7 72 -15


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Veränderung

%
Gesamte Beitragseinnahmen1 14,3
Gebuchte Bruttobeiträge 0,0
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen von ERGO
Versicherungstechnisches Ergebnis 30,2
Ergebnis aus Kapitalanlagen 24,8
Operatives Ergebnis 223,2
Konzernergebnis -


1 Die gesamten Beitragseinnahmen enthalten über die gebuchten Bruttobeiträge hinaus auch die Sparbeiträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen und Kapitalisierungsprodukten in Übereinstimmung mit den anzuwendenden statutorischen Bilanzierungsrichtlinien.


Umsatz

Zum Anstieg der gesamten Beitragseinnahmen im Halbjahres- und Quartalsvergleich haben alle Geschäftsbereiche beigetragen. Die gebuchten Bruttobeiträge lagen zum Halbjahr wie auch in Q2 auf Vorjahresniveau.

Im Geschäftsbereich Leben Deutschland beliefen sich die gesamten Beitragseinnahmen im ersten Halbjahr auf 1.933 (1.700) Millionen €, ein Zuwachs von 13,7%. Davon entfielen 1.192 (891) Millionen € auf Q2 (+33,8%). Der deutliche Anstieg im Zeitraum April bis Juni resultiert aus einem bilanziellen Sondereffekt aufgrund einer Tarifumstellung. Folglich ist auch der Neuzugang maßgeblich beeinflusst: Während wir im Neuzugang nach laufenden Beiträgen einen leichten Rückgang auf 79 (82) Millionen € (-4,2%) verzeichneten, erhöhten sich die Einmalbeiträge auf 581 (234) Millionen € (+148,5%). Gemessen in der unter Investoren gebräuchlicheren Größe Jahresbeitragsäquivalent (Annual Premium Equivalent, APE: laufende Beiträge plus ein Zehntel der Einmalbeiträge) ergab sich ein Anstieg von 29,6% auf 137 (106) Millionen €. Die gebuchten Bruttobeiträge lagen bei 1.282 (1.362) Millionen € (-5,8%) in den ersten sechs Monaten und bei 650 (686) Millionen € in Q2. Ursächlich für den Rückgang im ersten Halbjahr waren insbesondere geringere laufende Beiträge aufgrund des anhaltenden Bestandsabbaus, der durch die neuen Produkte nur teilweise kompensiert werden konnte.

Im Geschäftsbereich Gesundheit Deutschland erreichten die gebuchten Bruttobeiträge im ersten Halbjahr 2.819 (2.736) Millionen € (+3,0%) und in Q2 1.387 (1.361) Millionen €. Die Beiträge in der Ergänzungsversicherung wuchsen um 1,3% und in der Krankheitskostenvollversicherung um 1,0%. Der Anstieg in der Vollversicherung resultiert im Wesentlichen aus der Beitragsanpassung in der privaten Pflegeversicherung. Das Wachstum in der Ergänzungsversicherung ist auf das Geschäft nach Art der Schadenversicherung und vor allem auf den Neugeschäftsanstieg durch unsere Tarife in der Zahnzusatzversicherung zurückzuführen.

Im Geschäftsbereich Digital Ventures (vormals Direkt Deutschland) stiegen die gesamten Beitragseinnahmen gegenüber dem Zeitraum Januar bis Juni 2018 um 8,1% auf 593 (549) Millionen €, davon entfielen 305 (271) Millionen € (+12,6%) auf Q2. Die gebuchten Bruttobeiträge legten im ersten Halbjahr um 3,9% auf 556 (535) Millionen € und in Q2 um 3,6% auf 274 (265) Millionen € zu. Das Wachstum wurde insbesondere in der Krankenversicherung (+6,8%) durch unsere Tarife in der Zahnzusatzversicherung erzielt. Wesentlicher Treiber des höheren Beitragsaufkommens im Schaden- und Unfallgeschäft (+10,9%) war unser Digitalversicherer nexible. Auch im Geschäftsbereich Digital Ventures führte im ersten Halbjahr 2019 der bilanzielle Sondereffekt aufgrund einer Tarifumstellung zu einem deutlichen Anstieg der Gesamtbeiträge in der Lebensversicherung (+8,5%). Dagegen fielen die gebuchten Bruttobeiträge im Lebensversicherungsgeschäft gegenüber dem Zeitraum Januar bis Juni 2018 aufgrund von Bestandsrückgängen bei den Kapitallebensversicherungen niedriger aus (-3,9%). Der Neuzugang lag gemessen am Jahresbeitragsäquivalent mit 17 (14) Millionen € um 20,0% über dem Vorjahreshalbjahr.

Ergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis lag im ersten Halbjahr und in Q2 über den Vorjahreswerten. Alle Geschäftsbereiche, vor allem Leben Deutschland, haben zu dieser Verbesserung beigetragen. Unterstützt wurde die Ergebnisverbesserung durch geänderte Annahmen zur Versicherungsnehmerbeteiligung.

Das Kapitalanlageergebnis stieg im Halbjahres- und im Quartalsvergleich; der Anstieg ist vor allem auf höhere Abgangsgewinne aus Zinsträgern und Immobilien sowie ein verbessertes Zinsderivateergebnis zurückzuführen.

Das geringere Ergebnis aus Aktienderivaten wurde dadurch deutlich überkompensiert. Zur Finanzierung der Zinszusatzreserve haben wir gegenüber dem ersten Halbjahr des Vorjahres höhere Bewertungsreserven realisiert.

ERGO Schaden/Unfall Deutschland

Wichtige Kennzahlen

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Q1-2 2019 Q1-2 2018 Veränderung Q2 2019 Q2 2018




%

Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 2.035 1.947 4,5 686 681
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen von ERGO % 22,1 21,2
16,3 16,0
Schadenquote % 59,4 62,3
54,6 59,3
Kostenquote % 32,5 33,3
31,6 31,0
Schaden-Kosten-Quote % 91,9 95,6
86,2 90,3
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 150 92 63,1 127 98
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 71 77 -7,3 27 40
Operatives Ergebnis Mio. € 183 139 31,7 134 125
Konzernergebnis Mio. € 69 57 20,5 55 57


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Veränderung

%
Gebuchte Bruttobeiträge 0,7
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen von ERGO
Schadenquote
Kostenquote
Schaden-Kosten-Quote
Versicherungstechnisches Ergebnis 29,3
Ergebnis aus Kapitalanlagen -33,6
Operatives Ergebnis 7,1
Konzernergebnis -3,6


Umsatz

Die gebuchten Bruttobeiträge entwickelten sich im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr und zu Q2 2018 positiv. Ursächlich für die Steigerung im ersten Halbjahr war insbesondere das Wachstum in der Feuer- und Sachversicherung (+10,0%) sowie in den sonstigen Versicherungssparten (+15,2%), insbesondere in der Transportversicherung und in den technischen Versicherungen. In der Transportversicherung ist der Anstieg unter anderem auf die zeitlich frühere Vereinnahmung von Beiträgen aus Großverträgen zurückzuführen. In der Haftpflichtversicherung (+6,4%) sowie in der Rechtsschutzversicherung (+0,1 %) konnten die gebuchten Bruttobeiträge ebenfalls gesteigert werden. Geringere gebuchte Beiträge vereinnahmten wir hingegen in der Kraftfahrtversicherung (-0,5%) und der Unfallversicherung (-1,7%).

Ergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis lag im Halbjahres- und im Quartalsvergleich über dem jeweiligen Vorjahreswert. Dazu trugen eine rückläufige Großschadenbelastung aus Naturkatastrophen, trotz der Stürme Eberhard und Jörn im ersten Halbjahr 2019, sowie ein guter Schadenverlauf im Kerngeschäft bei.

Die Schaden-Kosten-Quote lag in Q2 auf einem außergewöhnlich guten Niveau und um 4,1 Prozentpunkte unter dem Wert des Vergleichszeitraums. Auch im ersten Halbjahr verzeichneten wir trotz der Sturmschäden eine Verbesserung gegenüber dem Vorjahr. Insbesondere geringere Belastungen aus Naturkatastrophen, die frühzeitige Vereinnahmung von einigen Großverträgen sowie der gute Schadenverlauf in unserem Kerngeschäft wirkten sich positiv aus.

Das Kapitalanlageergebnis lag im Halbjahres- und im Quartalsvergleich unter den Werten von 2018; hier machte sich vor allem ein rückläufiges Derivateergebnis bemerkbar, welches durch ein gestiegenes Abgangsergebnis und höhere laufende Erträge nur teilweise kompensiert werden konnte.

ERGO International

Wichtige Kennzahlen

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Q1-2 2019 Q1-2 2018 Veränderung Q2 2019 Q2 2018




%

Gesamte Beitragseinnahmen1 Mio. € 2.633 2.759 -4,6 1.278 1.330
Gebuchte Bruttobeiträge Mio. € 2.519 2.619 -3,8 1.219 1.262
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen von ERGO % 27,3 28,5
28,9 29,7
Schadenquote % 64,5 64,5
63,5 63,9
Kostenquote % 30,7 30,9
31,5 31,7
Schaden-Kosten-Quote % 95,2 95,4
95,0 95,6
Versicherungstechnisches Ergebnis Mio. € 95 111 -14,2 51 63
Ergebnis aus Kapitalanlagen Mio. € 160 211 -24,1 81 113
Operatives Ergebnis Mio. € 88 164 -46,5 58 105
Konzernergebnis Mio. € 16 107 -84,7 8 66


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Veränderung

%
Gesamte Beitragseinnahmen1 -3,9
Gebuchte Bruttobeiträge -3,4
Anteil an gebuchten Bruttobeiträgen von ERGO
Schadenquote
Kostenquote
Schaden-Kosten-Quote
Versicherungstechnisches Ergebnis -19,6
Ergebnis aus Kapitalanlagen -28,1
Operatives Ergebnis -44,8
Konzernergebnis -87,2


1 Die gesamten Beitragseinnahmen enthalten über die gebuchten Bruttobeiträge hinaus auch die Sparbeiträge aus fondsgebundenen Lebensversicherungen und Kapitalisierungsprodukten in Übereinstimmung mit den anzuwendenden statutorischen Bilanzierungsrichtlinien.


Umsatz

Bei den gesamten Beitragseinnahmen und gebuchten Bruttobeiträgen verzeichneten wir sowohl im Halbjahres-als auch im Quartalsvergleich insgesamt einen Rückgang, der insbesondere auf den Verkauf von Auslandsgesellschaften im Rahmen der Portfoliooptimierung im vergangenen Jahr und negative Währungskurseffekte zurückzuführen ist. Bereinigt um die Verkäufe und Währungskurseffekte wären die gebuchten Bruttobeiträge im Segment ERGO International im Vergleich zum Vorjahreshalbjahr um 0,6% zurückgegangen.

Bezogen auf die gebuchten Bruttobeiträge entfallen auf die Schaden- und Unfallversicherung ca. 57%, auf Gesundheit ca. 29% und auf die Lebensversicherung ca. 14%. Unsere größten Märkte sind Polen mit ca. 31 % des Beitragsvolumens sowie Belgien und Spanien mit jeweils 18%.

In der internationalen Lebensversicherung lagen die gesamten Beitragseinnahmen im ersten Halbjahr sowie in Q2 mit 458 (574) Millionen € bzw. 233 (289) Millionen € unter dem jeweiligen Vorjahresniveau. Dies ist neben der Portfoliooptimierung unter anderem auch auf die Entwicklung in Belgien zurückzuführen, wo wir bereits vor zwei Jahren das Neugeschäft eingestellt haben.

In Gesundheit entwickelten sich die Beiträge positiv; sie stiegen von Januar bis Juni um 3,4% auf 731 (707) Millionen €, davon entfielen 331 (320) Millionen € auf Q2.

Im internationalen Schaden- und Unfallgeschäft erwirtschafteten wir gebuchte Bruttobeiträge von 1.444 (1.478) Millionen € (-2,3%) im ersten Halbjahr sowie 714 (721) Millionen € von April bis Juni. Der Beitragsrückgang resultierte neben negativen Währungskurseffekten vor allem aus dem Verkauf von Auslandsgesellschaften im zweiten Halbjahr 2018. Beitragsanstiege erzielten wir insbesondere in Polen (+5,0%), in Österreich (+9,5%) und im Baltikum (+6,3%).

Ergebnis

Das versicherungstechnische Ergebnis verringerte sich im Sechsmonats- und Quartalsvergleich gegenüber dem Vorjahr 2018. Rückläufige Ergebnisse in der Lebensversicherung, unter anderem aufgrund der Beendigung unserer Bankenkooperation in Osteuropa, und in Gesundheit konnten nicht durch die positive Entwicklung im Schaden- und Unfallgeschäft aufgefangen werden.

Ursächlich für die leichte Verbesserung der Schaden-Kosten-Quote im internationalen Schaden- und Unfallgeschäft im ersten Halbjahr war insbesondere die Schadenentwicklung in Griechenland. Auch Kostensenkungen im internationalen Rechtsschutzgeschäft wirkten sich positiv aus. Im internationalen Gesundheitsgeschäft erreichte die Schaden-Kosten-Quote (+0,1 Prozentpunkte) nahezu das Vorjahresniveau. In Q2 lag die Schaden-Kosten-Quote ebenfalls unter dem Vorjahreswert.

Das Kapitalanlageergebnis lag sowohl zum Halbjahr als auch in Q2 unter dem Vorjahreswert. Der Rückgang ist vor allem auf erwartete Abgangsverluste aus Beteiligungsverkäufen, insbesondere aus dem Abgang der türkischen Gesellschaft ERGO Sigorta, zurückzuführen. Im Vorjahreszeitraum wirkte unter anderem der Veräußerungsgewinn aus dem Verkauf der D.A.S. Schweiz positiv.

Ausblick

Die weitere Entwicklung unseres Unternehmens schätzen wir mithilfe von Planungen, Prognosen und Erwartungen ein. Somit spiegeln sich im Ausblick ausschließlich unsere unvollkommenen Annahmen und subjektiven Ansichten wider. Falls diese nicht oder nicht vollständig eintreten, übernehmen wir selbstverständlich keine Haftung. Eine verlässliche Vorhersage von IFRS-Ergebnissen ist einer seits wegen der offenkundigen Schwankungen beim Anfall von Großschäden nicht möglich; andererseits erschweren die ausgeprägte Volatilität von Kapitalmärkten und Währungskursen sowie die Eigenheiten der IFRS-Rechnungslegung eine Ergebnisprognose. So können sich für das Kapitalanlage-, Währungs- und Konzernergebnis - trotz der Orientierung unserer Kapitalanlagen an den Charakteristika unserer Verpflichtungen - erhebliche Ausschläge ergeben.

Ausblick Munich Re (Gruppe) 2019

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zum 30.6.2019 aus Q1 2019 aus dem
Geschäftsbericht
2018
Gebuchte Bruttobeiträge Mrd. € 49 49 49
Versicherungstechnisches
Ergebnis Rückversicherung
Leben/Gesundheit1
Mio. € 500 500 500
Schaden-Kosten-Quote
Rückversicherung Schaden/Unfall
% 98 98 98
Schaden-Kosten-Quote
ERGO Schaden/Unfall Deutschland
% 93 93 93
Schaden-Kosten-Quote
ERGO Schaden/Unfall International
% 95 95 95
Kapitalanlagerendite2 % 3 3 3
Economic Earnings Mrd. € mehr als 2,5 mehr als 2,5 mehr als 2,5
Konzernergebnis Mrd. € 2,5 2,5 2,5


1 Einschließlich des Ergebnisses aus Geschäft mit nicht signifikantem Risikotransfer.
2 Ohne Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug.


Nach Ablauf des ersten Halbjahres 2019 haben wir bei diesen für Munich Re wesentlichen Kennzahlen im Vergleich zum Ausblick des Geschäftsberichts 2018 bzw. der Quartalsmitteilung Q1/2019 keine Anpassungen vorgenommen.

Munich Re strebt für das Geschäftsjahr 2019 unverändert ein Konzernergebnis von rund 2,5 Milliarden € an. Weiterhin erwarten wir eine Kapitalanlagerendite von 3%, wobei angesichts des erneut gesunkenen Zinsumfelds und der aktuellen Erwartung zur Realisierung von Bewertungsreserven und zum Derivateergebnis eher davon auszugehen ist, dass auf diese Zahl auf- als abzurunden sein wird. Im Segment Rückversicherung Leben/Gesundheit besteht abhängig von der Schadenerfahrung im verbleibenden Jahresverlauf und dem Ergebnis der jährlichen Reserveüberprüfung ein substanzielles Risiko, dass Munich Re das Ziel für das Gesamtjahr von rund 500 Millionen € nicht erreichen wird.

Zum 1. Juli 2019 standen mit einem Volumen von rund 3,2 Milliarden € ca. 21 % des Gesamtportfolios im Segment Rückversicherung Schaden/Unfall zur Erneuerung an. Davon stammen etwa 29% aus Nordamerika, 23% aus Australien, und 22% entfallen auf weltweites Geschäft. Mit rund 17% bezogen auf die Beiträge aus allen Ländern weist diese Erneuerungsrunde einen hohen Anteil an Naturkatastrophengeschäft auf. Das Prämienvolumen stieg um 9% auf rund 3,5 Milliarden € an. Der Anstieg betrifft mit 57% die Sach-, mit 36% die Haftpflicht- und Unfallversicherung und mit 7% Spezialsparten. Die Preise für Rückversicherungsschutz stiegen für schadenbetroffene Portfolios, allen voran im US-Geschäft wegen Waldbränden oder Wirbelstürmen. Trotz anhaltendem Wettbewerb außerhalb dieser Portfolios und sichtbaren Schadentrends, die Ratenanstiege teilweise aufwiegen, stieg das Preisniveau insgesamt um rund 0,5%.

Die chancen- und risikobezogenen Aussagen im Geschäftsbericht 2018 sind unverändert gültig.

Unsere gute Kapitalausstattung ermöglicht es uns auch weiterhin, gezielt Chancen für profitables Wachstum in einzelnen Regionen und Sparten zu nutzen; nicht benötigtes Kapital soll auch künftig an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Daher wollen wir bis zur Hauptversammlung im April 2020 eigene Aktien bis zu einem Kaufpreis von maximal 1 Milliarde € erwerben.

Verkürzter Konzernzwischenabschluss

Konzernbilanz zum 30. Juni 2019

Aktiva

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30.6.2019 31.12.2018
Veränderung

Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € %
A. Immaterielle Vermögenswerte





I. Geschäfts- oder Firmenwert
2.911
2.904 7 0,3
II. Sonstige immaterielle Vermögenswerte
1.213
1.161 52 4,5



4.124 4.064 59 1,5
B. Kapitalanlagen





I. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken
5.925
5.851 74 1,3
II. Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen
2.490
2.509 -19 -0,7
davon:





Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet
2.258
2.296 -38 -1,6
III. Darlehen
54.191
54.845 -654 -1,2
IV. Sonstige Wertpapiere





1. Jederzeit veräußerbar 149.298

139.272 10.025 7,2
2. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet 2.797

2.616 182 7,0


152.095
141.888 10.207 7,2
V. Depotforderungen
7.336
7.241 95 1,3
VI. Sonstige Kapitalanlagen
4.581
4.518 63 1,4



226.619 216.852 9.767 4,5
C. Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug

8.651 8.424 227 2,7
D. Anteil der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen

4.604 4.263 341 8,0
E. Forderungen





I. Laufende Steuerforderungen
339
604 -265 -43,9
II. Sonstige Forderungen
20.655
17.239 3.417 19,8



20.994 17.842 3.152 17,7
F. Laufende Guthaben bei Kreditinstituten, Schecks und Kassenbestand

4.125 4.986 -861 -17,3
G. Aktivierte Abschlusskosten





Brutto
9.423
9.466 -44 -0,5
Anteil der Rückversicherer
-314
-254 -60 -23,7
Netto

9.109 9.212 -104 -1,1
H. Aktive Steuerabgrenzung

361 545 -183 -33,7
I. Übrige Aktiva

3.250 2.950 300 10,2
J. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte

767 1.029 -262 -25,4
Summe der Aktiva

282.603 270.168 12.435 4,6


Passiva

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30.6.2019 31.12.2018
Veränderung

Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € %
A. Eigenkapital




I. Ausgegebenes Kapital und Kapitalrücklage 7.431
7.418 13 0,2
II. Gewinnrücklagen 13.311
13.201 110 0,8
III. Übrige Rücklagen 7.040
3.440 3.600 104,7
IV. Konzernergebnis auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend 1.625
2.310 -685 -29,7
V. Nicht beherrschende Anteile 136
131 5 3,5


29.543 26.500 3.043 11,5
B. Nachrangige Verbindlichkeiten
3.712 3.689 23 0,6
C. Versicherungstechnische Rückstellungen (brutto)




I. Beitragsüberträge 10.243
9.790 453 4,6
II. Deckungsrückstellung 112.115
111.147 968 0,9
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 68.133
66.356 1.777 2,7
IV. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 20.397
17.314 3.083 17,8


210.888 204.607 6.281 3,1
D. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der fondsgebundenen Lebensversicherung (brutto)
7.947 7.925 22 0,3
E. Andere Rückstellungen
5.231 4.383 848 19,3
F. Verbindlichkeiten




I. Anleihen 293
292 1 0,4
II. Depotverbindlichkeiten 893
506 388 76,7
III. Laufende Steuerverbindlichkeiten 1.836
1.929 -93 -4,8
IV. Sonstige Verbindlichkeiten 19.576
18.147 1.430 7,9


22.598 20.872 1.726 8,3
G. Passive Steuerabgrenzung
2.076 1.368 707 51,7
H. Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten
608 823 -215 -26,1
Summe der Passiva
282.603 270.168 12.435 4,6


Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1 vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2019

Posten

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Q1-2 2019 Q1-2 2018
Veränderung

Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € %
Gebuchte Bruttobeiträge 25.175

24.313 861 3,5
1. Verdiente Beiträge





Brutto 24.721

23.182 1.539 6,6
Abgegeben an Rückversicherer -1.243

-972 -271 -27,9
Netto
23.478
22.210 1.268 5,7
2. Technischer Zinsertrag
3.543
2.652 891 33,6
3. Leistungen an Kunden





Brutto -19.436

-17.735 -1.701 -9,6
Anteil der Rückversicherer 535

429 106 24,6
Netto
-18.902
-17.306 -1.596 -9,2
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb





Brutto -6.543

-6.217 -326 -5,2
Anteil der Rückversicherer 277

250 27 10,8
Netto
-6.266
-5.967 -299 -5,0
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.)

1.853 1.589 264 16,6
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen
3.641
3.554 87 2,4
davon:





Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet
79
95 -16 -16,8
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug
678
-152 830 -
8. Sonstige operative Erträge
392

350
42
12,1
9. Sonstige operative Aufwendungen
-577
-408 -169 -41,3
10. Umgliederung technischer Zinsertrag
-3.543
-2.652 -891 -33,6
11. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-10.)

591 692 -101 -14,6
12. Operatives Ergebnis (5.+11.)

2.444 2.281 163 7,2
13. Sonstiges nicht operatives Ergebnis

-326 -317 -9 -3,0
14. Währungsergebnis



85 -28
113 -
15. Finanzierungsergebnis

-110 -101 -9 -9,1
16. Ertragsteuern

-466 -280 -187 -66,7
17. Konzernergebnis (12.-16.)

1.626 1.555 71 4,6
davon:





Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend

1.625 1.549 75 4,9
Auf nicht beherrschende Anteile entfallend

1 5 -4 -79,2



%
Ergebnis je Aktie

11,22 10,34 0,89 8,6


1 Vorjahreswerte angepasst aufgrund IAS 1, siehe Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".


Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1 vom 1. April bis zum 30. Juni 2019

Posten

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Q2 2019 Q2 2018
Veränderung

Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € %
Gebuchte Bruttobeiträge 11.799

11.188 612 5,5
1. Verdiente Beiträge





Brutto 12.332

11.497 835 7,3
Abgegeben an Rückversicherer -486

-541 55 10,2
Netto
11.846
10.956 890 8,1
2. Technischer Zinsertrag
1.561
1.410 151 10,7
3. Leistungen an Kunden





Brutto -9.118

-9.217 98 1,1
Anteil der Rückversicherer 130

342 -212 -61,9
Netto
-8.988
-8.875 -113 -1,3
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb





Brutto -3.349

-3.068 -280 -9,1
Anteil der Rückversicherer 141

146 -5 -3,3
Netto
-3.208
-2.922 -285 -9,8
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.)

1.212 569 642 112,9
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen
1.900
1.759 141 8,0
davon:





Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet
32
78 -45 -58,2
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug
125
85 40 47,1
8. Sonstige operative Erträge
205
187 18 9,5
9. Sonstige operative Aufwendungen
-312
-193 -119 -61,9
10. Umgliederung technischer Zinsertrag
-1.561
-1.410 -151 -10,7
11. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-10.)

357 428 -71 -16,5
12. Operatives Ergebnis (5.+11.)

1.569 997 572 57,3
13. Sonstiges nicht operatives Ergebnis

-204 -192 -13 -6,6
14. Währungsergebnis

27 41 -14 -33,7
15. Finanzierungsergebnis

-55 -50 -4 -8,0
16. Ertragsteuern

-344 -68 -276 -406,6
17. Konzernergebnis (12.-16.)

993 728 265 36,4
davon:





Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend

993 724 269 37,2
Auf nicht beherrschende Anteile entfallend

1 5 -4 -84,5



%
Ergebnis je Aktie

6,88 4,84 2,04 42,2


1 Vorjahreswerte angepasst aufgrund IAS 1, siehe Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".


Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung1 (Quartalsaufteilung)

Posten

scroll

Q2 2019 Q1 2019 Q4 2018 Q3 2018 Q2 2018 Q1 2018

Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. € Mio. €
Gebuchte Bruttobeiträge 11.799 13.375 11.960 12.790 11.188 13.126
1. Verdiente Beiträge





Brutto 12.332 12.389 12.634 12.203 11.497 11.685
Abgegeben an Rückversicherer -486 -757 -657 -655 -541 -431
Netto 11.846 11.632 11.976 11.548 10.956 11.254
2. Technischer Zinsertrag 1.561 1.982 839 1.255 1.410 1.242
3. Leistungen an Kunden





Brutto -9.118 -10.318 -9.422 -9.208 -9.217 -8.519
Anteil der Rückversicherer 130 404 470 351 342 87
Netto -8.988 -9.914 -8.953 -8.857 -8.875 -8.431
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb





Brutto -3.349 -3.195 -3.643 -3.245 -3.068 -3.149
Anteil der Rückversicherer 141 136 123 146 146 104
Netto -3.208 -3.059 -3.520 -3.099 -2.922 -3.045
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.) 1.212 642 343 847 569 1.020
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen 1.900 1.741 1.661 1.311 1.759 1.796
davon:





Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet 32 47 91 0 78 18
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 125 553 -653 120 85 -237
8. Sonstige operative Erträge 205 187 233 245 187 163
9. Sonstige operative Aufwendungen -312 -265 -340 -227 -193 -216
10. Umgliederung technischer Zinsertrag -1.561 -1.982 -839 -1.255 -1.410 -1.242
11. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-10.) 357 233 61 193 428 263
12. Operatives Ergebnis (5.+11.) 1.569 875 404 1.040 997 1.283







13. Sonstiges nicht operatives Ergebnis -204 -122 -171 -151 -192 -125
14. Währungsergebnis 27 58 115 -127 41 -68
15. Finanzierungsergebnis -55 -56 -49 -45 -50 -51
16. Ertragsteuern -344 -122 -61 -235 -68 -212
17. Konzernergebnis (12.-16.) 993 633 238 483 728 827
davon:





Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend 993 632 255 505 724 826
Auf nicht beherrschende Anteile entfallend 1 0 -18 -22 5 1

Ergebnis je Aktie 6,88 4,35 1,74 3,41 4,84 5,49


1 Vorjahreswerte angepasst aufgrund IAS 1, siehe Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".


Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen
vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2019

scroll
Mio. €
Q1-2 2019 Q1-2 2018
Konzernergebnis
1.626 1.555
Währungsumrechnung


Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 126
197
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0
0
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen


Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 3.786
-916
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen -306
-450
Veränderung aus der Equity-Bewertung


Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) -11
12
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0
0
Veränderung aus Cashflow Hedges


Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 1
0
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0
0
Sonstige Veränderungen 3
-1
I. Positionen, bei denen direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden 3.600
-1.159
Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen -458
9
Sonstige Veränderungen 0
0
II. Positionen, bei denen direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden -458
9
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen (I. + II.)
3.141 -1.150
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen
4.767 405
davon:


Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend
4.762 402
Auf nicht beherrschende Anteile entfallend
5 3


Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen
vom 1. April bis zum 30. Juni 2019

scroll
Mio. €
Q2 2019 Q2 2018
Konzernergebnis
993 728
Währungsumrechnung


Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) -200
510
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0
0
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen


Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 1.660
-28
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen -246
-167
Veränderung aus der Equity-Bewertung


Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) -4
-2
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0
0
Veränderung aus Cashflow Hedges


Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 1
0
In die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen 0
0
Sonstige Veränderungen 1
-1
I. Positionen, bei denen direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden 1.212
311
Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen -209
60
Sonstige Veränderungen 0
0
II. Positionen, bei denen direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen nicht in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung umgegliedert werden -209
60
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen (I. + II.)
1.003 372
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen
1.996 1.100
davon:


Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallend
1.995 1.096
Auf nicht beherrschende Anteile entfallend
2 3


Konzern-Eigenkapitalentwicklung

scroll






Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallende Eigenkapitalanteile

Ausgegebenes Kapital Kapitalrücklage Gewinnrücklagen
Übrige Rücklagen
Mio. €

Gewinnrücklagen vor Kürzung eigener Aktien Bestand an eigenen Aktien Unrealisierte Gewinne und Verluste Rücklage aus der Währungsumrechnung
Stand 31.12.2017 573 6.845 15.703 -668 4.811 365
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 0 -911 0 0 0
Konzernergebnis 0 0 0 0 0 0
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 0 0 10 0 -1.360 197
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0 197
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen 0 0 0 0 -1.363 0
Veränderung aus der Equity-Bewertung 0 0 3 0 3 0
Veränderung aus Cashflow Hedges 0 0 0 0 0 0
Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen 0 0 8 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 -1 0 0 0
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen 0 0 10 0 -1.360 197
Veränderung der Eigentumsanteile an Tochterunternehmen 0 0 0 0 0 0
Veränderung Konsolidierungskreis 0 0 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0 0 0
Erwerb eigener Aktien -9 0 0 -408 0 0
Einzug eigener Aktien 21 0 -1.000 979 0 0
Stand 30.6.2018 586 6.845 13.803 -97 3.450 562
Stand 31.12.2018 573 6.845 13.883 -681 2.715 709
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 0 975 0 0 0
Konzernergebnis 0 0 0 0 0 0
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 0 0 -463 0 3.471 127
Währungsumrechnung 0 0 0 0 0 127
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen 0 0 0 0 3.475 0
Veränderung aus der Equity-Bewertung 0 0 -8 0 -4 0
Veränderung aus Cashflow Hedges 0 0 0 0 0 0
Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen 0 0 -458 0 0 0
Sonstige Veränderungen 0 0 3 0 0 0
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen 0 0 -463 0 3.471 127
Veränderung der Eigentumsanteile an Tochterunternehmen 0 0 0 0 0 0
Veränderung Konsolidierungskreis 0 0 0 0 0 0
Ausschüttung 0 0 0 0 0 0
Erwerb eigener Aktien -7 0 0 -382 0 0
Einzug eigener Aktien 21 0 -1.000 979 0 0
Stand 30.6.2019 586 6.845 13.395 -84 6.187 836


scroll

Auf Anteilseigner der Münchener Rück AG entfallende Eigenkapitalanteile Nicht beherrschende Anteile Eigenkapital Gesamt

Übrige Rücklagen Konzernergebnis

Mio. € Bewertungsergebnis aus Cashflow Hedges


Stand 31.12.2017 7 375 186 28.198
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 911 0 0
Konzernergebnis 0 1.549 5 1.555
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 6 0 -3 -1.150
Währungsumrechnung 0 0 -1 197
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen 0 0 -3 -1.366
Veränderung aus der Equity-Bewertung 6 0 0 12
Veränderung aus Cashflow Hedges 0 0 0 0
Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen 0 0 1 9
Sonstige Veränderungen 0 0 0 -1
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen 6 1.549 3 405
Veränderung der Eigentumsanteile an Tochterunternehmen 0 0 0 -1
Veränderung Konsolidierungskreis 0 0 0 0
Ausschüttung 0 -1.286 -1 -1.287
Erwerb eigener Aktien 0 0 0 -417
Einzug eigener Aktien 0 0 0 0
Stand 30.6.2018 13 1.549 188 26.899
Stand 31.12.2018 16 2.310 131 26.500
Einstellung in die Gewinnrücklagen 0 -975 0 0
Konzernergebnis 0 1.625 1 1.626
Direkt im Eigenkapital erfasste Erträge und Aufwendungen 2 0 4 3.141
Währungsumrechnung 0 0 -1 126
Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen 0 0 5 3.480
Veränderung aus der Equity-Bewertung 0 0 0 -11
Veränderung aus Cashflow Hedges 1 0 0 1
Neubewertungen aus leistungsorientierten Versorgungszusagen 0 0 0 -458
Sonstige Veränderungen 0 0 0 3
Gesamte erfasste Erträge und Aufwendungen 2 1.625 5 4.767
Veränderung der Eigentumsanteile an Tochterunternehmen 0 0 0 0
Veränderung Konsolidierungskreis 0 0 0 0
Ausschüttung 0 -1.335 0 -1.335
Erwerb eigener Aktien 0 0 0 -389
Einzug eigener Aktien 0 0 0 0
Stand 30.6.2019 18 1.625 136 29.543


Verkürzte Konzern-Kapitalflussrechnung1
vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2019

scroll
Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018
Konzernergebnis 1.626 1.555
Veränderung der versicherungstechnischen Rückstellungen (netto) 6.205 2.739
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten 124 -60
Veränderung der Depotforderungen und -verbindlichkeiten 369 -636
Veränderung der sonstigen Forderungen und Verbindlichkeiten -2.407 -605
Gewinne/Verluste aus dem Abgang von Kapitalanlagen und Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug -572 -845
Veränderung bei erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Wertpapieren -522 -429
Veränderung sonstiger Bilanzposten 1.324 57
Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen und Erträge -344 454
I. Mittelfluss aus laufender Geschäftstätigkeit 5.802 2.230
Veränderung aus dem Verlust der Beherrschung über konsolidierte Tochterunternehmen -63 16
Veränderung aus der Übernahme der Beherrschung über konsolidierte Tochterunternehmen 0 -4
Veränderung aus dem Erwerb bzw. dem Verkauf und der Endfälligkeit von Kapitalanlagen -4.583 -207
Veränderung aus dem Erwerb bzw. dem Verkauf und der Endfälligkeit von Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 399 112
Sonstige -745 32
II. Mittelfluss aus Investitionstätigkeit -4.992 -51
Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen und von nicht beherrschenden Anteilseignern 0 0
Auszahlungen an Unternehmenseigner und nicht beherrschende Anteilseigner -389 -418
Dividendenzahlungen -1.335 -1.287
Veränderung aus sonstiger Finanzierungstätigkeit 137 -335
III. Mittelfluss aus Finanzierungstätigkeit -1.587 -2.040
Veränderung des Zahlungsmittelbestands (I. + II. + III.)2 -777 139
Währungseinfluss auf den Zahlungsmittelbestand -63 39
Zahlungsmittelbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 4.986 3.628
Zahlungsmittelbestand zum 30.6. des Geschäftsjahres 4.145 3.807
davon:

Zahlungsmittelbestand ohne Veräußerungsgruppe 4.125 3.788
Zahlungsmittelbestand der Veräußerungsgruppe 20 19


1 Vorjahreszahlen angepasst aufgrund der Angleichung der Aufgliederung innerhalb der Mittelflüsse an den Bilanzausweis.
2 Wesentlicher Bestandteil des Zahlungsmittelbestands sind die Guthaben bei Kreditinstituten.


Ausgewählte erläuternde Anhangangaben

Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden

Den Halbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2019 haben wir in Übereinstimmung mit den International Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt, wie sie in der Europäischen Union anzuwenden sind. Der verkürzte Konzernzwischenabschluss wurde in Übereinstimmung mit IAS 34, Zwischenberichterstattung, erstellt. Wir haben alle neuen oder geänderten IFRS und Interpretationen des IFRS Interpretations Committee, die für Munich Re erstmals zum 1. Januar 2019 verpflichtend anzuwenden waren, beachtet. Für schon bestehende oder unveränderte IFRS stimmen die angewandten Bilanzierungs-, Bewertungs-, Konsolidierungs- und Ausweisgrundsätze mit Ausnahme der unten aufgeführten Änderungen mit denen überein, die bei der Erstellung des Konzernabschlusses zum 31. Dezember 2018 angewandt wurden. Die versicherungstechnischen Posten werden im Einklang mit den Vorschriften des IFRS 4 auf der Basis der US GAAP (United States Generally Accepted Accounting Principles) auf dem Stand der Erstanwendung des IFRS 4 am 1. Januar 2005 bilanziert und bewertet.

Ab dem Geschäftsjahr 2019 waren folgende neue oder geänderte IFRS erstmalig verpflichtend anzuwenden:

Änderung des IAS 28 (rev. 10/2017), Langfristige Beteiligungen an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen

Änderungen, die im Projekt "Jährliche Verbesserungen an den IFRS, Zyklus 2015-2017" (12/2017) veröffentlicht wurden: Änderung des IAS 12, Ertragsteuern, IAS 23, Fremdkapitalkosten, IFRS 3, Unternehmenszusammenschlüsse, und IFRS 11, Gemeinsame Vereinbarungen

Änderung des IAS 19 (rev. 02/2018), Planänderungen, -kürzungen oder -abgeltungen

IFRIC 23 (6/2017), Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung

Diese Änderungen sind für Munich Re nicht oder von untergeordneter Bedeutung.

IFRS 16 (01/2016), Leasingverhältnisse, ist ebenfalls erstmalig für Geschäftsjahre verpflichtend anzuwenden, die am oder nach dem 1. Januar 2019 beginnen. Munich Re wendet den Standard nach dem modifiziert retrospektiven Ansatz an. Von der Erstanwendung sind die bislang als Operating-Leasing klassifizierten Leasingverträge betroffen. Kurzfristige Leasingverhältnisse mit einer Laufzeit von weniger als 12 Monaten (und ohne Kaufoption) sowie Leasingvereinbarungen, bei denen der der Vereinbarung zugrunde liegende Vermögenswert von geringem Wert ist, wurden nicht bilanziert. Darüber hinaus macht Munich Re von dem Wahlrecht Gebrauch, Leasing- und Nicht-Leasingkomponenten einheitlich nach IFRS 16 zu bilanzieren.

Munich Re wendet weiterhin die Erleichterungsvorschriften an, nach denen Vertragsvereinbarungen, die nach IAS 17 "Leasingverhältnisse" in Verbindung mit IFRIC 4 "Feststellung, ob eine Vereinbarung ein Leasingverhältnis enthält" nicht als Leasingverhältnisse eingestuft waren, nicht nach der Definition eines Leasingverhältnisses in IFRS 16 überprüft werden mussten.

Bei der Erstanwendung von IFRS 16 auf Leasingverträge, die als Operating-Leasing klassifiziert werden, bewerten wir das Nutzungsrecht für den Leasingvermögenswert grundsätzlich mit dem Betrag der Leasingverbindlichkeit. Dabei erfolgt die Abzinsung mit dem zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 gültigen Marktzins.

Leasingverhältnisse, deren Laufzeit innerhalb von 12 Monaten nach der erstmaligen Anwendung von IFRS 16 enden, bilanzieren wir nicht. Bei der Bewertung des Nutzungsrechts werden die anfänglichen direkten Kosten ebenfalls nicht berücksichtigt.

Die Vergleichsinformationen für das Geschäftsjahr 2018 werden im Geschäftsjahr 2019 nicht angepasst.

Zum 30. Juni 2019 wurden Nutzungsrechte in Höhe von 367 Millionen € und Leasingverbindlichkeiten in Höhe von 364 Millionen € in der Konzernbilanz erfasst.

Aufgrund des engen Zusammenhangs der versicherungstechnischen Verpflichtungen und der Kapitalanlagen bei Versicherungsunternehmen ist eine abgestimmte Bewertung dieser Posten im Abschluss von essenzieller Bedeutung, um rein bilanzielle Verwerfungen zu vermeiden. Daher hat der IASB im September 2016 einen entsprechenden Änderungsstandard zu IFRS 4, Versicherungsverträge, veröffentlicht. Dieser gibt unter anderem die Möglichkeit, die Erstanwendung von IFRS 9 auf 2021 zu verschieben.

Der IASB hat im November 2018 vorläufig entschieden, die verpflichtende Erstanwendung von IFRS 17, Versicherungsverträge, um ein Jahr auf den 1. Januar 2022 zu verschieben. Gleichzeitig würde dann auch die verpflichtende Erstanwendung des IFRS 9 für diejenigen Versicherungsunternehmen, die diesen Standard noch nicht anwenden, um ein weiteres Jahr auf 2022 verschoben. Der Entwurf des für diese Entscheidungen erforderlichen Änderungsstandards wurde Ende Juni 2019 veröffentlicht.

Für die Verschiebung der Erstanwendung von IFRS 9 war es erforderlich, auf Basis des Abschlusses zum 31. Dezember 2015 nachzuweisen, dass die überwiegende Aktivität auf Ebene der Gruppe das Versicherungsgeschäft ist. Versicherungsgeschäft gilt zumindest dann als "vorherrschend", wenn zum Beurteilungszeitpunkt mehr als 90% der Gesamtverbindlichkeiten mit dem Versicherungsgeschäft verbunden waren. Dazu zählen neben solchen Verbindlichkeiten im Anwendungsbereich des IFRS 4 auch zum Zeitwert angesetzte Verpflichtungen aus Investmentverträgen und andere Verbindlichkeiten, die aus dem Versicherungsgeschäft resultieren. Bei Munich Re machte am 31. Dezember 2015 der Anteil der mit dem Versicherungsgeschäft verbundenen Verbindlichkeiten an den Gesamtverbindlichkeiten rund 96,5% aus. Zwischenzeitlich hat keine Änderung der Geschäftstätigkeit stattgefunden, die eine neue Beurteilung erforderlich machen würde.

Die Bewertung unserer Kapitalanlagen nach IFRS 9 richtet sich unter anderem nach ihren vertraglichen Zahlungsströmen. Stellen diese ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag dar, erfolgt die Bewertung in Abhängigkeit vom Geschäftsmodell entweder zu fortgeführten Anschaffungskosten oder erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert. Insbesondere bei Aktien und Derivaten sowie komplex strukturierten Produkten trifft dies nicht zu. Diese werden erfolgswirksam zu beizulegenden Zeitwerten bewertet. Damit unterscheidet sich die Bewertung unserer Kapitalanlagen unter IFRS 9 von der derzeitigen. Ziel der folgenden Tabelle ist es daher, eine Vergleichbarkeit im Hinblick auf die Bewertung unserer Kapitalanlagen herzustellen mit Unternehmen, die den IFRS 9 bereits anwenden.

Angaben zum beizulegenden Zeitwert

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Zahlungsstrombedingung
erfüllt1
Zahlungsstrombedingung
nicht erfüllt2
Mio. € 30.6.2019 31.12.2018 Veränderung 30.6.2019 31.12.2018 Veränderung
Darlehen





Hypothekendarlehen 7.691 7.037 654 0 0 0
Übrige Darlehen 50.263 48.815 1.448 8.971 8.206 764
Sonstige Wertpapiere, jederzeit veräußerbar





Festverzinsliche Wertpapiere





Staatsanleihen





Deutschland 6.149 6.513 -364 11 11 0
Übrige EU 26.103 28.471 -2.369 99 92 7
USA 16.109 14.975 1.134 0 0 0
Sonstige 14.417 17.780 -3.363 63 55 8
Schuldtitel von Kapitalgesellschaften 46.886 43.345 3.541 1.422 1.520 -98
Sonstige 19.047 10.975 8.072 454 358 97
Nicht festverzinsliche Wertpapiere





Aktien 0 0 0 12.953 10.180 2.773
Investmentfonds





Aktienfonds 0 0 0 478 530 -52
Rentenfonds 0 0 0 1.724 1.463 261
Immobilienfonds 0 0 0 323 321 2
Sonstige 0 0 0 3.060 2.683 377
Sonstige Wertpapiere, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet





Handelsbestände 15 15 0 2.284 2.191 94
Bestände, als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifiziert 82 50 33 415 360 55
Sonstige Kapitalanlagen





Einlagen bei Kreditinstituten 3.257 3.219 37 0 0 0
Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug





Kapitalanlagen aus fondsgebundenen Lebensversicherungsverträgen 0 0 0 7.536 7.533 2
Sonstige Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 0 7 -7 1.116 833 283


1 Ohne Kapitalanlagen, die unter IFRS 9 erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet werden, unabhängig davon, ob sie die Zahlungsstrombedingung erfüllen.
2 Einschließlich Kapitalanlagen, die unter IFRS 9 erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet werden, unabhängig davon, ob sie die Zahlungsstrombedingung erfüllen.


Die folgende Tabelle ermöglicht eine Einschätzung der Bonität unserer Kapitalanlagen, deren vertragliche Zahlungsströme ausschließlich Tilgungs- und Zinszahlungen auf den ausstehenden Kapitalbetrag darstellen und dementsprechend nicht erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, wenn wir den IFRS 9 anwenden. Angegeben sind die Buchwerte dieser Kapitalanlagen nach IAS 39.

Rating der Kapitalanlagen, die die Zahlungsstrombedingung erfüllen

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Mio. € 30.6.2019 31.12.2018
AAA 64.684 64.792
AA 53.528 51.811
A 25.884 23.149
BBB 22.336 21.231
Niedriger 5.792 5.572
Kein Rating 1.116 1.070
Gesamt 173.339 167.625


Der Anteil der Kapitalanlagen, die kein niedriges Kreditrisiko aufweisen, also ein Rating von BB oder niedriger haben, und die nach IAS 39 zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet werden, ist aus Gruppensicht unwesentlich.

Die Kapitalanlagen der Tochtergesellschaften, die nach lokalen Vorschriften den IFRS 9 bereits anwenden müssen, sind aus Gruppensicht unwesentlich.

Die Anzahl und Größe der assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen, die nach der Equity-Methode im konsolidierten Abschluss von Munich Re einbezogen werden und aufgrund lokaler Vorschriften den IFRS 9 bereits anwenden müssen, sind von untergeordneter Bedeutung. Daher wurde bei diesen Gesellschaften auf eine Umbewertung sowie die Angabe weiterer Informationen verzichtet.

Mit Beginn des ersten Quartals 2019 haben wir die Gliederung der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung sowie der Segment-Gewinn- und Verlustrechnung einschließlich der Vorjahreszahlen nach IAS 1.41 angepasst. Da dem Währungsergebnis aufgrund unseres internationalen Geschäfts eine besondere Bedeutung zukommt, weisen wir es seit dem ersten Quartal 2019 getrennt aus. Im ersten Halbjahr beläuft sich das Währungsergebnis auf 85 (-28) Millionen €. Zusätzlich stellen wir die Abschreibungen auf Geschäfts- oder Firmenwerte nicht mehr getrennt dar, sondern ordnen diese dem sonstigen nicht operativen Ergebnis zu. Sie belaufen sich in den ersten sechs Monaten auf 1 (0) Million €.

Währungsumrechnung

Die Berichtswährung von Munich Re ist der Euro (€). Die Umrechnungskurse der für uns wichtigsten Währungen sind im Zwischenlagebericht im Abschnitt "Wirtschaftliche Rahmenbedingungen" dargestellt.

Segmentberichterstattung

Die Basis für die Segmentierung unserer Geschäftstätigkeit bildet entsprechend dem "Management-Approach" die interne Steuerung von Munich Re.

Wir haben fünf berichtspflichtige Segmente identifiziert:

Rückversicherung Leben/Gesundheit: weltweites Lebens- und Krankenrückversicherungsgeschäft

Rückversicherung Schaden/Unfall: weltweites Schaden- und Unfallrückversicherungsgeschäft

ERGO Leben/Gesundheit Deutschland: deutsches Lebens- und Krankenerstversicherungsgeschäft sowie weltweites Reiseversicherungsgeschäft und Digital Ventures Geschäft

ERGO Schaden/Unfall Deutschland: deutsches Schaden- und Unfallerstversicherungsgeschäft (ohne Digital Ventures)

ERGO International: Erstversicherungsgeschäft von ERGO außerhalb Deutschlands

Zum 1. Januar 2019 wurde der ERGO Geschäftsbereich Direkt Deutschland in Digital Ventures umbenannt.

In der Segment-Gewinn- und Verlustrechnung weisen wir aus Transparenzgründen das Währungsergebnis separat aus, siehe auch Abschnitt Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden.

Mit Beginn des ersten Quartals 2019 wurde die Methode für die Kapitalanlagesteuerung in der Rückversicherung und somit die Zuordnung zu den Segmenten Leben/ Gesundheit und Schaden/Unfall in der Rückversicherungsgruppe verfeinert, um wesentliche Sachverhalte detaillierter zu berücksichtigen. Die Vorjahreszahlen wurden nicht angepasst, da die Veränderungen von untergeordneter Bedeutung sind.

Bestimmte Erstversicherer, deren Geschäft spezialisierte Lösungskompetenz benötigt, sind an die Rückversicherung als Risikoträger gekoppelt. Deshalb betreiben wir deren Geschäft aus der Rückversicherung heraus; entsprechend sind sie den Rückversicherungssegmenten zugeordnet.

Die IFRS-Ergebnisbeiträge sind Grundlage der Planung und Strategie aller Segmente. Daher ist das IFRS-Segment-ergebnis die einheitliche Bemessungsgrundlage für die interne Steuerung.

Erträge und Aufwendungen aus konzerninternen Darlehen werden unkonsolidiert im Posten Sonstiges nicht operatives Ergebnis der jeweiligen Segmente ausgewiesen. Ansonsten erfolgt der Ausweis nach Eliminierung aller konzerninternen Geschäftsvorfälle und Beteiligungsverhältnisse.

Segmentaktiva

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Rückversicherung ERGO

Leben/Gesundheit Schaden/Unfall Leben/Gesundheit Deutschland
Mio. € 30.6.2019 31.12.2018 30.6.2019 31.12.2018 30.6.2019 31.12.2018
A. Immaterielle Vermögenswerte 325 330 2.297 2.304 197 204
B. Kapitalanlagen





I. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 192 433 2.394 2.150 3.010 2.937
II. Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 48 44 1.475 1.433 368 441
davon:





Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet 29 28 1.406 1.371 309 387
III. Darlehen 414 178 508 701 51.322 52.089
IV. Sonstige Wertpapiere





1. Jederzeit veräußerbar 22.053 19.689 49.997 49.116 55.825 50.603
2. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet 57 122 839 634 1.418 1.362

22.110 19.812 50.836 49.750 57.243 51.965
V. Depotforderungen 4.763 4.890 2.506 2.286 45 44
VI. Sonstige Kapitalanlagen 372 688 2.291 2.400 1.549 1.012

27.899 26.044 60.010 58.718 113.537 108.487
C. Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 1.014 745 34 97 4.881 4.673
D. Anteil der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 1.308 858 2.666 2.709 18 19
E. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 3 0 57 414 71 269
F. Übrige Segmentaktiva 12.894 13.006 13.266 11.126 7.122 7.047
Summe der Segmentaktiva 43.443 40.984 78.331 75.369 125.826 120.701


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ERGO Gesamt

Schaden/Unfall Deutschland International

Mio. € 30.6.2019 31.12.2018 30.6.2019 31.12.2018 30.6.2019 31.12.2018
A. Immaterielle Vermögenswerte 1.129 1.044 175 182 4.124 4.064
B. Kapitalanlagen





I. Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 220 221 109 111 5.925 5.851
II. Anteile an verbundenen Unternehmen, assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 114 75 486 517 2.490 2.509
davon:





Assoziierte Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet 43 9 473 502 2.258 2.296
III. Darlehen 1.606 1.606 341 271 54.191 54.845
IV. Sonstige Wertpapiere





1. Jederzeit veräußerbar 5.155 4.625 16.268 15.240 149.298 139.272
2. Erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet 31 53 453 444 2.797 2.616

5.186 4.678 16.721 15.684 152.095 141.888
V. Depotforderungen 22 21 0 0 7.336 7.241
VI. Sonstige Kapitalanlagen 245 270 123 149 4.581 4.518

7.393 6.871 17.779 16.731 226.619 216.852
C. Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 0 0 2.723 2.909 8.651 8.424
D. Anteil der Rückversicherer an den versicherungstechnischen Rückstellungen 81 74 531 603 4.604 4.263
E. Zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte 1 1 634 344 767 1.029
F. Übrige Segmentaktiva 1.728 1.581 2.829 2.775 37.838 35.535
Summe der Segmentaktiva 10.331 9.572 24.671 23.542 282.603 270.168


Segmentpassiva

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Rückversicherung ERGO

Leben/Gesundheit Schaden/Unfall Leben/Gesundheit Deutschland
Mio. € 30.6.2019 31.12.2018 30.6.2019 31.12.2018 30.6.2019 31.12.2018
A. Nachrangige Verbindlichkeiten 924 977 2.775 2.700 0 0
B. Versicherungstechnische Rückstellungen (brutto)





I. Beitragsüberträge 294 309 6.978 6.985 304 250
II. Deckungsrückstellung 12.179 12.107 26 26 89.921 88.950
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 9.211 9.034 48.666 46.919 2.863 2.886
IV. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 338 301 238 293 18.985 16.139

22.023 21.751 55.907 54.222 112.073 108.225
C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der fondsgebundenen Lebensversicherung (brutto) 2 0 0 0 5.231 5.098
D. Andere Rückstellungen 183 226 674 604 1.995 1.662
E. Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten 0 0 0 392 0 168
F. Übrige Segmentpassiva 9.556 8.938 8.749 7.189 4.402 4.156
Summe der Segmentpassiva 32.687 31.891 68.106 65.108 123.702 119.309


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ERGO Gesamt

Schaden/Unfall Deutschland International

Mio. € 30.6.2019 31.12.2018 30.6.2019 31.12.2018 30.6.2019 31.12.2018
A. Nachrangige Verbindlichkeiten 0 0 13 13 3.712 3.689
B. Versicherungstechnische Rückstellungen (brutto)





I. Beitragsüberträge 828 484 1.838 1.762 10.243 9.790
II. Deckungsrückstellung 417 422 9.572 9.641 112.115 111.147
III. Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle 4.693 4.670 2.699 2.848 68.133 66.356
IV. Übrige versicherungstechnische Rückstellungen 97 96 739 485 20.397 17.314

6.035 5.672 14.849 14.736 210.888 204.607
C. Versicherungstechnische Rückstellungen im Bereich der fondsgebundenen Lebensversicherung (brutto) 0 0 2.714 2.827 7.947 7.925
D. Andere Rückstellungen 1.152 918 1.226 972 5.231 4.383
E. Verbindlichkeiten im Zusammenhang mit zur Veräußerung bestimmten Vermögenswerten 0 0 608 263 608 823
F. Übrige Segmentpassiva 583 741 1.385 1.218 24.674 22.241
Summe der Segmentpassiva 7.771 7.331 20.794 20.028 253.060 243.668



Eigenkapital
29.543 26.500



Summe der Passiva 282.603 270.168


Segment-Gewinn- und Verlustrechnung 1.1.-30.6.20191

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Rückversicherung ERGO

Leben/Gesundheit Schaden/Unfall Leben/Gesundheit Deutschland
Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018
Gebuchte Bruttobeiträge 5.636 5.174 10.327 9.940 4.658 4.633
1. Verdiente Beiträge netto 5.068 4.816 9.877 8.860 4.595 4.583
2. Technischer Zinsertrag 320 285 592 539 2.245 1.682
3. Leistungen an Kunden netto -4.199 -3.786 -5.865 -5.502 -5.951 -5.346
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb netto -1.076 -1.019 -3.307 -2.965 -691 -761
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.) 114 296 1.297 933 198 158
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen 580 510 830 900 2.000 1.857
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 8 8 -3 -36 457 -88
8. Sonstiges operatives Ergebnis 13 15 -131 -42 -33 -27
9. Umgliederung technischer Zinsertrag -320 -285 -592 -539 -2.245 -1.682
10. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-9.) 281 249 104 283 179 59
11. Operatives Ergebnis (5.+10.) 395 545 1.401 1.215 378 218
12. Sonstiges nicht operatives Ergebnis -11 -14 -43 -53 -132 -125
13. Währungsergebnis 42 5 114 1 -39 -44
14. Finanzierungsergebnis -19 -19 -64 -46 -11 -15
15. Ertragsteuern -71 -73 -337 -192 -60 -14
16. Konzernergebnis (11.-15.) 335 444 1.071 925 135 21


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ERGO Gesamt

Schaden/Unfall Deutschland International

Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018
Gebuchte Bruttobeiträge 2.035 1.947 2.519 2.619 25.175 24.313
1. Verdiente Beiträge netto 1.642 1.597 2.295 2.353 23.478 22.210
2. Technischer Zinsertrag 38 38 348 108 3.543 2.652
3. Leistungen an Kunden netto -998 -1.012 -1.890 -1.660 -18.902 -17.306
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb netto -533 -532 -659 -691 -6.266 -5.967
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.) 150 92 95 111 1.853 1.589
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen 71 77 160 211 3.641 3.554
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 0 0 216 -36 678 -152
8. Sonstiges operatives Ergebnis 0 9 -34 -14 -185 -59
9. Umgliederung technischer Zinsertrag -38 -38 -348 -108 -3.543 -2.652
10. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-9.) 33 47 -7 54 591 692
11. Operatives Ergebnis (5.+10.) 183 139 88 164 2.444 2.281
12. Sonstiges nicht operatives Ergebnis -100 -87 -41 -39 -326 -317
13. Währungsergebnis -12 -3 -19 13 85 -28
14. Finanzierungsergebnis -2 -5 -14 -17 -110 -101
15. Ertragsteuern 0 12 2 -13 -466 -280
16. Konzernergebnis (11.-15.) 69 57 16 107 1.626 1.555


1 Vorjahreswerte angepasst aufgrund IAS 1, siehe Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".


Segment-Gewinn- und Verlustrechnung 1.4.-30.6.20191

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Rückversicherung ERGO

Leben/Gesundheit Schaden/Unfall Leben/Gesundheit Deutschland
Mio. € Q2 2019 Q2 2018 Q2 2019 Q2 2018 Q2 2019 Q2 2018
Gebuchte Bruttobeiträge 2.740 2.309 4.842 4.623 2.311 2.312
1. Verdiente Beiträge netto 2.571 2.058 4.947 4.544 2.320 2.318
2. Technischer Zinsertrag 167 146 301 278 956 884
3. Leistungen an Kunden netto -2.115 -1.631 -2.679 -3.139 -2.832 -2.745
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb netto -587 -416 -1.658 -1.499 -357 -390
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.) 36 156 910 184 88 67
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen 340 302 445 496 1.008 807
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug -3 -2 -16 -18 92 90
8. Sonstiges operatives Ergebnis 0 13 -81 -6 -16 -14
9. Umgliederung technischer Zinsertrag -167 -146 -301 -278 -956 -884
10. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-9.) 170 167 47 194 128 -1
11. Operatives Ergebnis (5.+10.) 205 323 957 378 215 67
12. Sonstiges nicht operatives Ergebnis -10 -13 -35 -45 -75 -65
13. Währungsergebnis 22 11 75 29 -45 -10
14. Finanzierungsergebnis -10 -9 -31 -23 -5 -7
15. Ertragsteuern -54 -27 -262 -4 -18 1
16. Konzernergebnis (11.-15.) 154 285 704 335 72 -15


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ERGO Gesamt

Schaden/Unfall Deutschland International

Mio. € Q2 2019 Q2 2018 Q2 2019 Q2 2018 Q2 2019 Q2 2018
Gebuchte Bruttobeiträge 686 681 1.219 1.262 11.799 11.188
1. Verdiente Beiträge netto 853 854 1.155 1.182 11.846 10.956
2. Technischer Zinsertrag 19 19 118 82 1.561 1.410
3. Leistungen an Kunden netto -476 -511 -886 -849 -8.988 -8.875
4. Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb netto -270 -265 -336 -352 -3.208 -2.922
5. Versicherungstechnisches Ergebnis (1.-4.) 127 98 51 63 1.212 569
6. Ergebnis aus Kapitalanlagen 27 40 81 113 1.900 1.759
7. Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 0 0 52 14 125 85
8. Sonstiges operatives Ergebnis 0 6 -9 -4 -107 -5
9. Umgliederung technischer Zinsertrag -19 -19 -118 -82 -1.561 -1.410
10. Nicht versicherungstechnisches Ergebnis (6.-9.) 7 27 7 41 357 428
11. Operatives Ergebnis (5.+10.) 134 125 58 105 1.569 997
12. Sonstiges nicht operatives Ergebnis -57 -47 -28 -22 -204 -192
13. Währungsergebnis -7 0 -18 11 27 41
14. Finanzierungsergebnis -1 -2 -7 -9 -55 -50
15. Ertragsteuern -14 -19 3 -19 -344 -68
16. Konzernergebnis (11.-15.) 55 57 8 66 993 728


1 Vorjahreswerte angepasst aufgrund IAS 1, siehe Abschnitt "Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden".


Erläuterungen zur Ermittlung der Schaden-Kosten-Quote1

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Rückversicherung ERGO

Schaden/Unfall Schaden/Unfall Deutschland Schaden/Unfall International2
Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018
Verdiente Beiträge (netto) 9.877 8.860 1.642 1.597 1.647 1.642
Leistungen an Kunden (netto) -5.865 -5.502 -998 -1.012 -1.073 -1.066
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (netto) -3.307 -2.965 -533 -532 -505 -508
Anpassungen bei der Ermittlung der Schadenquote 6 5 21 16 10 8
Feuerschutzsteuer und andere Aufwendungen 10 8 13 8 13 13
Aufwendungen für Beitragsrückerstattung3 0 0 13 10 1 0
Sonstige versicherungstechnische Erträge -3 -3 -2 -2 -7 -10
Veränderung übrige versicherungstechnische Rückstellungen und sonstige versicherungstechnische Aufwendungen3 0 0 -3 -1 3 4
Angepasste Leistungen an Kunden (netto) -5.859 -5.497 -976 -995 -1.062 -1.059
Schadenquote % 59,3 62,0 59,4 62,3 64,5 64,5
Schaden-Kosten-Quote % 92,8 95,5 91,9 95,6 95,2 95,4


1 Erläuterungen zur Schaden-Kosten-Quote finden Sie im Geschäftsbericht 2018 unter "Wichtige Steuerungsinstrumente"
2 Ohne Lebensversicherungsgeschäft und nach Art der Lebensversicherung betriebenes Krankenversicherungsgeschäft.
3 Anpassung nur bei ERGO Schaden/Unfall Deutschland und Schaden/Unfall International.


Langfristige Vermögenswerte nach Ländern1

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Mio. € 30.6.2019 31.12.2018
Deutschland 7.316 7.166
USA 3.394 3.364
Vereinigtes Königreich 564 573
Frankreich 374 377
Schweden 371 387
Spanien 298 302
Polen 237 233
Malta 200 202
Italien 180 186
Österreich 152 161
Belgien 132 132
Niederlande 113 115
Schweiz 92 91
Portugal 71 69
Finnland 64 65
Litauen 54 54
Kanada 50 46
Übrige 138 132
Gesamt 13.799 13.655


1 Die langfristigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen die immateriellen Vermögenswerte (insbesondere Geschäfts- oder Firmenwert), den eigen- und fremdgenutzten Grundbesitz sowie Anlagen in erneuerbare Energien.


Investitionen in langfristige Vermögenswerte pro Segment1

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Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018
Rückversicherung Leben/Gesundheit 27 49
Rückversicherung Schaden/Unfall 157 416
ERGO Leben/Gesundheit Deutschland 112 21
ERGO Schaden/Unfall Deutschland 107 42
ERGO International 34 27
Gesamt 437 555


1 Die langfristigen Vermögenswerte beinhalten im Wesentlichen die immateriellen Vermögenswerte (insbesondere Geschäfts- oder Firmenwert), den eigen- und fremdgenutzten Grundbesitz sowie Anlagen in erneuerbare Energien.


Sonstige Segmentangaben

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Rückversicherung ERGO

Leben/Gesundheit Schaden/Unfall Leben/Gesundheit Deutschland
Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018
Zinserträge 418 341 554 520 1.442 1.454
Zinsaufwendungen -9 -6 -19 -12 -26 -18
Planmäßige Abschreibungen und Amortisationen -27 -31 -56 -54 -26 -25
Sonstige operative Erträge 103 59 140 140 58 43
Sonstige operative Aufwendungen -90 -43 -271 -182 -91 -70
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet 1 0 64 60 8
32


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ERGO Gesamt

Schaden/Unfall Deutschland International

Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018
Zinserträge 48 44 174 173 2.635 2.532
Zinsaufwendungen -8 -5 -11 -9 -72 -49
Planmäßige Abschreibungen und Amortisationen -22 -20 -32 -34 -162 -164
Sonstige operative Erträge 43 40 48 68 392 350
Sonstige operative Aufwendungen -43 -32 -82 -81 -577 -408
Ergebnis aus assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen nach der Equity-Methode bewertet 0 1 7 3 79 95


Gebuchte Bruttobeiträge

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Mio. € Q1-2 2019 Q2 2019 Q1-2 2018 Q2 2018
Europa 14.219 6.604 13.909 6.504
Nordamerika 6.855 3.374 6.366 2.817
Asien und Australasien 2.634 1.124 2.565 1.165
Afrika, Naher und Mittlerer Osten 802 391 880 434
Lateinamerika 665 305 593 267
Gesamt 25.175 11.799 24.313 11.188


Erläuterungen zur Konzernbilanz

Die wesentlichen Posten der Konzernbilanz setzen sich folgendermaßen zusammen:

Immaterielle Vermögenswerte

Entwicklung der immateriellen Vermögenswerte

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Geschäfts- oder Firmenwert Sonstige immaterielle Vermögenswerte Gesamt
Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018
Bruttobuchwert 31.12. Vorjahr 4.460 4.134 4.352 4.243 8.812 8.377
Kumulierte Abschreibungen 31.12. Vorjahr -1.556 -1.550 -3.191 -3.137 -4.747 -4.687
Bilanzwert 31.12. Vorjahr 2.904 2.584 1.161 1.105 4.065 3.689
Währungsänderungen 7 44 12 -2 19 42
Zugänge 1 0 142 79 143 79
Abgänge 0 0 -6 -4 -6 -4
Umgliederungen 0 0 -6 -4 -6 -4
Zuschreibungen 0 0 0 0 0 0
Abschreibungen -1 0 -91 -88 -92 -88
Bilanzwert 30.6. Geschäftsjahr 2.911 2.628 1.213 1.087 4.124 3.715
Kumulierte Abschreibungen 30.6. Geschäftsjahr -1.557 -1.550 -3.354 -3.227 -4.911 -4.777
Bruttobuchwert 30.6. Geschäftsjahr 4.468 4.178 4.567 4.313 9.035 8.491


Kapitalanlagen

IFRS 13 definiert den beizulegenden Zeitwert als den Preis, den man in einer gewöhnlichen Transaktion zwischen Marktteilnehmern am Bewertungsstichtag beim Verkauf eines Vermögenswerts erhalten würde oder bei der Übertragung einer Schuld zu zahlen hätte. Alle Kapitalanlagen und übrigen Posten, die zum beizulegenden Zeitwert bewertet werden, ordnen wir einem Level der Bewertungshierarchie des IFRS 13 zu, die drei Level für die Bewertung vorsieht. Die Zuordnung gibt Auskunft darüber, welche der ausgewiesenen Zeitwerte über Transaktionen am Markt zustande gekommen sind bzw. in welchem Umfang die Bewertung wegen fehlender Markttransaktionen anhand von Modellen erfolgt.

Wir überprüfen regelmäßig zu jedem Stichtag, ob die Zuordnung unserer Kapitalanlagen zu den Leveln der Bewertungshierarchie noch zutreffend ist.

Sofern sich Veränderungen bei der Basis für die Bewertung ergeben haben, weil beispielsweise ein Markt nicht mehr aktiv ist oder weil bei der Bewertung auf Parameter zurückgegriffen wurde, die eine andere Zuordnung erforderlich machen, nehmen wir die notwendigen Anpassungen vor.

Die folgende Tabelle enthält eine Übersicht über die Modelle, anhand derer die beizulegenden Zeitwerte unserer Bestände ermittelt werden, sofern keine Marktpreise verfügbar sind:

Bewertungsmethoden für Vermögenswerte

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Anleihen Preismethode Parameter Preismodell
Zinsrisiken


Schuldscheindarlehen/ Namensschuldverschreibungen theoretischer Kurs Sektoren-, rating- bzw. emittentenspezifische Zinsstrukturkurve Barwertmethode
Katastrophenanleihe (Host) theoretischer Kurs Zinsstrukturkurve Barwertmethode
Mortgage Loans theoretischer Kurs Sektorenspezifische Zinsstrukturkurve Barwertmethode


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Derivate Preismethode Parameter Preismodell
Aktien- und Indexrisiken


OTC Aktienoptionen theoretischer Kurs Notierung Underlying Effektive Volatilitäten Geldmarktzinssatz Dividendenrendite Black-Scholes (europ.), Cox, Ross und Rubinstein (amerik.)
Monte-Carlo-Simulation
Aktien-Forwards theoretischer Kurs Notierung Underlying
Geldmarktzinssatz
Dividendenrendite
Barwertmethode
Zinsrisiken


Zinsswaps theoretischer Kurs CSA-/Swap-Kurve Barwertmethode
Swaptions/Zinsgarantie theoretischer Kurs At-The-Money-Volatilitätsmatrix und Skew OIS-/Swap-Kurve Bachelier-Modell/ Normal Black
Zins-Währungs-Swaps theoretischer Kurs Swap-Kurve
Devisenkassakurse
Geldmarkt-Zinsstrukturkurve
Barwertmethode
Inflation-Swaps theoretischer Kurs Zero-Coupon-Inflation-Swap Sätze OIS-Kurve Barwertmethode
Renten-Forwards (Vorkäufe) theoretischer Kurs Notierung Underlying Swap-Kurve Barwertmethode
Währungsrisiken


Devisenoptionen theoretischer Kurs Volatilitäts-Skew
Devisenkassakurse
Geldmarkt-Zinsstrukturkurve
Garman-Kohlhagen (europ.)
Devisentermingeschäfte theoretischer Kurs Devisenkassakurse
Devisenforwardraten/-ticks
Geldmarktsätze
Barwertmethode
Sonstige Geschäfte


Versicherungsderivate (ohne Variable Annuities) theoretischer Kurs Marktwerte Katastrophenanleihen Historische Ereignisdaten Zinsstrukturkurve Barwertmethode
Versicherungsderivate (Variable Annuities) theoretischer Kurs Biometrische Raten und Stornoraten
Volatilitäten
Zinsstrukturkurve
Devisenkassakurse
Barwertmethode
Katastrophenswaps theoretischer Kurs Marktwerte Katastrophenanleihen Zinsstrukturkurve Barwertmethode
C redit-Default-Swaps theoretischer Kurs Credit Spreads Recovery Rates Zinsstrukturkurve Barwertmethode
ISDA CDS Standard Modell
Total-Return-Swaps auf Commodities theoretischer Kurs Notierung Underlying Index Indexverhältnisberechnung
Commodity-Optionen theoretischer Kurs Notierung Underlying Effektive Volatilitäten Geldmarktzinssatz Black-Scholes (europ.), Cox, Ross und Rubinstein (amerik.)


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Anleihen mit eingebetteten Derivaten Preismethode Parameter Preismodell
Kündbare Anleihen theoretischer Kurs Geldmarkt-/Swap-Zinsstrukturkurve Emittentenspezifische Spreads Volatilitätsmatrix Hull-White-Modell
CMS Floater theoretischer Kurs Geldmarkt-/Swap-Zinsstrukturkurve Emittentenspezifische Spreads Volatilitätsmatrix Hull-White-Modell
CMS Floater mit variablen Cap theoretischer Kurs OIS-/Swap-Zinsstrukturkurve Emittentenspezifische Spreads Volatilitäts-Skew Replikationsmodell (Hagan)
Inverse CMS Floater theoretischer Kurs OIS-/Swap-Zinsstrukturkurve Emittentenspezifische Spreads Volatilitäts-Skew Replikationsmodell (Hagan)
CMS Steepener theoretischer Kurs OIS-/Swap-Zinsstrukturkurve Emittentenspezifische Spreads Volatilitäts-Skew Korrelationsmatrix Replikationsmodell (Hagan) Stochastisches Volatilitätsmodell
Konvergenzanleihen theoretischer Kurs Geldmarkt-/Swap-Zinsstrukturkurve Emittentenspezifische Spreads Volatilitätsmatrix Korrelationsmatrix Replikationsmodell (Hagen) Stochastisches Volatilitätsmodell
Multitranchen theoretischer Kurs At-The-Money-Volatilitätsmatrix und Skew
Swap-Kurve
Geldmarkt-Zinsstrukturkurve Sektoren-, rating- bzw. emittentenspezifische Zinsstrukturkurve
Bachelier-Modell/ Normal Black, Barwertmethode
FIS-Schuldscheindarlehen theoretischer Kurs At-The-Money-Volatilitätsmatrix und Skew
Swap-Kurve
Geldmarkt-Zinsstrukturkurve Sektoren-, rating- bzw. emittentenspezifische Zinsstrukturkurve
Bachelier-Modell/ Normal Black, Barwertmethode
Swaption Notes theoretischer Kurs At-The-Money-Volatilitätsmatrix und Skew
Swap-Kurve
Geldmarkt-Zinsstrukturkurve Sektoren-, rating- bzw. emittentenspezifische Zinsstrukturkurve
Bachelier-Modell/ Normal Black, Barwertmethode


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Fonds Preismethode Parameter Preismodell
Immobilienfonds - - Net Asset Value
Alternative Investmentfonds (z.B. Private Equity, Infrastruktur, Forst) -
-
Net Asset Value


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Sonstiges Preismethode Parameter Preismodell
Immobilien theoretischer Marktwert Zinsstrukturkurve Marktmieten Barwertmethode oder Wertgutachten
Alternative Direktinvestments (z.B. Infrastruktur, Forst) theoretischer Marktwert U.a. Zinsstrukturkurve Strompreis- und Inflationsprognose Barwertmethode oder Wertgutachten
Bankverbindlichkeiten theoretischer Marktwert Zinsstrukturkurve Barwertmethode


Versicherungsderivate (ohne Variable Annuities) werden Level 3 der Bewertungshierarchie zugeordnet. Für die derivativen Bestandteile aus Katastrophenbonds basiert deren Bewertung auf den durch Broker zugelieferten Werten für die zugehörigen Anleihen, weshalb eine Quantifizierung der verwendeten nicht beobachtbaren Parameter nicht möglich ist. Falls für individuell ausgestaltete Versicherungsderivate keine beobachtbaren Eingabeparameter zur Verfügung stehen, werden die Bewertungen mittels Barwertmethode anhand aktueller Zinsstrukturkurven und historischer Ereignisdaten vorgenommen. Aufgrund des geringen Volumens sind die Auswirkungen alternativer Eingangsparameter und Annahmen unwesentlich.

Die für die Bewertung von Variable Annuities zu berücksichtigenden Parameter werden entweder direkt aus Marktdaten abgeleitet, insbesondere Volatilitäten, Zinsstrukturkurven und Devisenkassakursen, oder sie werden von aktuariellen Daten abgeleitet, insbesondere biometrischen Raten und Stornoraten. Die verwendeten Stornoraten werden in Abhängigkeit vom spezifischen Versicherungsprodukt und von den aktuellen Kapitalmärkten dynamisch modelliert und liegen üblicherweise zwischen 0,5% und 50%. Verglichen mit den für die Ermittlung der Zeitwerte relevanten Marktrisikoparametern wären die Auswirkungen eines Anstiegs oder Rückgangs der Stornoraten auf den Zeitwert immateriell. Die Annahmen zur Sterblichkeit basieren auf den veröffentlichten Sterbetafeln, die im Hinblick auf die Zielmärkte und die Erwartungen der Aktuare angepasst werden. Der Einfluss dieser sowie weiterer nicht beobachtbarer Annahmen ist nicht materiell. Die Abhängigkeit zwischen unterschiedlichen Kapitalmarktparametern wird durch entsprechende Korrelationsmatrizen dargestellt. Wir ordnen diese Produkte Level 3 der Bewertungshierarchie zu.

Bei den übrigen Kapitalanlagen mit Zuordnung auf Level 3 handelt es sich überwiegend um externe Fondsanteile (insbesondere Private Equity, Immobilien sowie Fonds, die in diverse Vermögenswerte investieren, die theoretisch bewertet werden) sowie relativ illiquide Kreditstrukturen (insbesondere Commercial Mortgage-Backed Securities sowie Collateralized Loan Obligations). Für Erstere gibt es keine regelmäßige Kursversorgung, sondern es werden von den jeweiligen Assetmanagern die Net Asset Values (NAVs) zugeliefert. Für Letztere existieren ebenfalls keine qualitativ adäquaten Kursquellen bei Marktdaten-Providern; wir greifen bei der Bewertung daher auf Broker-Bewertungen zurück. Bei diesen Kapitalanlagen findet somit durch uns keine eigene Bewertung anhand nicht beobachtbarer Parameter statt. Wir führen eine regelmäßige Plausibilisierung der zugelieferten Bewertungen anhand vergleichbarer Kapitalanlagen durch.

Zum 30. Juni 2019 ordnen wir rund 12 (11)% der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen Level 1 der Bewertungshierarchie zu, 83 (85)% Level 2 und 5 (5)% Level 3.

Im Rahmen des Reviewprozesses im zweiten Quartal haben wir die Levelzuordnung unserer Kapitalanlagen überprüft. Bei den betragsmäßig geringen Übertragungen, die Level 3 der Bewertungshierarchie betreffen, handelt es sich um Anpassungen an unsere Konzernvorgaben.

Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Kapitalanlagen zu einem Level der Bewertungshierarchie

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30.06.2019
Mio. € Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt
Anteile an verbundenen Unternehmen, zum Zeitwert bewertet 0 0 192 192
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen,
zum Zeitwert bewertet
0 0 40 40
Sonstige Wertpapiere, jederzeit veräußerbar



Festverzinslich 55 127.143 3.560 130.759
Nicht festverzinslich 13.250 1.554 3.735 18.539
Sonstige Wertpapiere, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet



Handelsbestände sowie Derivate mit bilanziellem Sicherungscharakter1 267 2.061 5 2.334
Bestände, als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifiziert 182 316 0 498
Sonstige Kapitalanlagen 0 10 267 277
Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 4.878 3.366 408 8.651
Gesamt 18.633 134.450 8.206 161.289


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31.12.2018
Mio. € Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt
Anteile an verbundenen Unternehmen, zum Zeitwert bewertet 0 0 177 177
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen,
zum Zeitwert bewertet
0 0 36 36
Sonstige Wertpapiere, jederzeit veräußerbar



Festverzinslich 48 120.910 3.137 124.095
Nicht festverzinslich 10.451 1.316 3.410 15.177
Sonstige Wertpapiere, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet



Handelsbestände sowie Derivate mit bilanziellem Sicherungscharakter1 545 1.680 1 2.226
Bestände, als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifiziert 167 242 0 410
Sonstige Kapitalanlagen 0 10 255 265
Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 4.914 3.270 233 8.417
Gesamt 16.125 127.429 7.249 150.803


1 Enthalten sind die unter den übrigen Aktiva ausgewiesenen Derivate mit bilanziellem Sicherungscharakter in Höhe von 34 (20) Millionen €.


Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Gewinne oder Verluste zeigen wir im Ergebnis aus Kapitalanlagen bzw. im Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug, die im Eigenkapital ausgewiesenen Gewinne oder Verluste zeigen wir in der Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen für das erste Halbjahr 2019 im Posten Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen, im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste). Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Gewinne (Verluste), die auf die zum Ende des Geschäftsjahres ausgewiesenen Kapitalanlagen entfallen, weisen wir in der Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen für das erste Halbjahr 2019 im Posten Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen, in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen, aus.

Die Überleitungsrechnung vom Anfangs- auf den Endbestand für die Kapitalanlagen, die Level 3 der Bewertungshierarchie zugeordnet werden, ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Überleitungsrechnung der Level 3 zugeordneten Kapitalanlagen

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Anteile an verbundenen Unternehmen zum Zeitwert bewertet Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen zum Zeitwert bewertet
Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018
Bilanzwert 31.12. Vorjahr 177 171 36 34
Gewinne und Verluste -2 -2 2 8
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste) 0 4 0 0
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) -1 -6 2 8
Erwerb 23 7 2 10
Verkäufe -2 -9 0 0
Übertragung in Level 3 0 0 0 0
Übertragung aus Level 3 -4 0 0 0
Marktwertänderung Derivate 0 0 0 0
Bilanzwert 30.6. Geschäftsjahr 192 167 40 52
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste), die auf die zum 30.6. des Geschäftsjahres ausgewiesenen Kapitalanlagen entfallen 0 0 0 0


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Sonstige Wertpapiere, jederzeit veräußerbar

Festverzinslich Nicht festverzinslich
Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018
Bilanzwert 31.12. Vorjahr 3.137 2.675 3.410 2.860
Gewinne und Verluste 147 -12 20 41
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste) 34 -8 -7 -18
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 113 -3 27 59
Erwerb 524 715 548 330
Verkäufe -223 -380 -244 -171
Übertragung in Level 3 0 0 0 1
Übertragung aus Level 3 -25 0 0 0
Marktwertänderung Derivate 0 0 0 0
Bilanzwert 30.6. Geschäftsjahr 3.560 2.998 3.735 3.060
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste), die auf die zum 30.6. des Geschäftsjahres ausgewiesenen Kapitalanlagen entfallen 34 -8 -35 -8


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Bestände, als erfolgwirksam zum Zeitwert bewertet klassifiziert Handelsbestände sowie Derivate mit bilanziellem Sicherungscharakter Sonstige Kapitalanlagen
Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018
Bilanzwert 31.12. Vorjahr 0 0 1 2 255 36
Gewinne und Verluste 0 0 0 0 10 0
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste) 0 0 0 0 9 0
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 0 0 0 0 1 0
Erwerb 0 2 5 6 22 0
Verkäufe 0 0 0 0 -20 0
Übertragung in Level 3 0 0 0 0 0 0
Übertragung aus Level 3 0 0 0 0 0 0
Marktwertänderung Derivate 0 0 0 0 0 0
Bilanzwert 30.6. Geschäftsjahr 0 2 5 8 267 36
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste), die auf die zum 30.6. des Geschäftsjahres ausgewiesenen Kapitalanlagen entfallen 0 0 0 0 9 0


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Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug Gesamt
Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018 Q1-2 2019 Q1-2 2018
Bilanzwert 31.12. Vorjahr 233 304 7.249 6.082
Gewinne und Verluste 47 45 225 79
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste) 44 43 80 20
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) 3 2 145 60
Erwerb 180 21 1.303 1.091
Verkäufe -60 -59 -550 -619
Übertragung in Level 3 0 0 0 1
Übertragung aus Level 3 0 0 -29 0
Marktwertänderung Derivate 8 -2 8 -2
Bilanzwert 30.6. Geschäftsjahr 408 308 8.206 6.631
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste),
die auf die zum 30.6. des Geschäftsjahres ausgewiesenen Kapitalanlagen entfallen
26 43 35 26


Weitere Erläuterungen zu den Kapitalanlagen finden sich im Zwischenlagebericht im Abschnitt "Geschäftsverlauf der Gruppe und Überblick zur Entwicklung der Kapitalanlagen".

Eigenkapital

Anzahl der im Umlauf befindlichen und eigenen Aktien

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30.6.2019 31.12.2018
Anzahl der Aktien im Umlauf 143.929.371 145.797.378
Anzahl der eigenen Aktien 388.490 3.741.099
Gesamt 144.317.861 149.538.477


Nachrangige Verbindlichkeiten

Zusammensetzung der nachrangigen Verbindlichkeiten

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Mio. € A.M. Best Fitch Moody's S&P 30.6.2019 31.12.2018
Münchener Rück AG, München, bis 2029 3,25%, anschließend variabel, 1.250 Millionen €, Anleihe 2018/2049 - A A2 (hyb) - 1.240 1.236
Münchener Rück AG, München, bis 2022 6,25%, anschließend variabel, 900 Millionen €, Anleihe 2012/2042 a+ A - A 903 897
Münchener Rück AG, München, bis 2022 6,625%, anschließend variabel, 450 Millionen £, Anleihe 2012/2042 a+ A - A 506 501
Münchener Rück AG, München, bis 2021 6,00%, anschließend variabel, 1.000 Millionen €, Anleihe 2011/2041 a+ A - A 1.003 997
ERGO Versicherung Aktiengesellschaft, Wien, Sekundärmarktrendite Bund (Österreich) +70 BP, 6 Millionen €, Namensschuldverschreibung 2001/unbegrenzte Laufzeit -
-
-
-
6 6
ERGO Versicherung Aktiengesellschaft, Wien, Sekundärmarktrendite Bund (Österreich) +70 BP, 7 Millionen €, Namensschuldverschreibung 1998/unbegrenzte Laufzeit -
-
-
-
7 7
HSB Group Inc., Delaware, LIBOR +91 BP, 76 Millionen US$, Anleihe 1997/2027 - - - - 47 46
Gesamt



3.712 3.689


Der beizulegende Zeitwert der nachrangigen Verbindlichkeiten beträgt zum Bilanzstichtag 4.270 (4.059) Millionen €. Für die Anleihen der Münchener Rück AG liegen als beizulegende Zeitwerte die Börsenwerte vor. Für die übrigen nachrangigen Verbindlichkeiten ziehen wir Barwertverfahren unter Verwendung beobachtbarer Marktparameter heran, um die beizulegenden Zeitwerte zu ermitteln.

Verbindlichkeiten

Zusammensetzung der Anleihen

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Mio. € A.M. Best Fitch Moody's S&P 30.6.2019 31.12.2018
Munich Re America Corporation, Wilmington, 7,45%, 334 Millionen US$, Anleihe 1996/2026 a A+ A2 A- 293 292
Gesamt



293 292


Für die Bestimmung des beizulegenden Zeitwerts der Anleihe greifen wir auf die von Preisprovidern zur Verfügung gestellten Preise zurück. Der beizulegende Zeitwert beträgt zum Bilanzstichtag 376 (354) Millionen €.

Die folgende Tabelle zeigt die Zuordnung der finanziellen Verbindlichkeiten zu einem Level der Bewertungshierarchie:

Zuordnung der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten sonstigen Verbindlichkeiten zu einem Level der Bewertungshierarchie

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30.6.2019 31.12.2018
Mio. € Level 1 Level 2 Level 3 Gesamt Level 1 Level 2
Sonstige Verbindlichkeiten





Derivate 81 1.305 716 2.103 139 788


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31.12.2018
Mio. € Level 3 Gesamt
Sonstige Verbindlichkeiten

Derivate 652 1.579


Wir bewerten derzeit ausschließlich Derivate mit negativem Marktwert zum beizulegenden Zeitwert. Von diesen ordnen wir die Versicherungsderivate Level 3 der Bewertungshierarchie zu. Bezüglich der verwendeten Bewertungsmodelle verweisen wir auf die Ausführungen zu den Kapitalanlagen.

Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Gewinne oder Verluste zeigen wir im Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug, die im Eigenkapital ausgewiesenen Gewinne oder Verluste zeigen wir in der Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen für das erste Halbjahr 2019 im Posten Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen, im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste). Die in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfassten Gewinne (Verluste), die auf die zum Ende des Geschäftsjahres ausgewiesenen Verbindlichkeiten entfallen, weisen wir in der Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen für das erste Halbjahr 2019 im Posten Unrealisierte Gewinne und Verluste aus Kapitalanlagen, in die Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung übernommen, aus.

Die Überleitungsrechnung vom Anfangs- auf den Endbestand für die sonstigen Verbindlichkeiten, die Level 3 der Bewertungshierarchie zugeordnet werden, ist der folgenden Tabelle zu entnehmen:

Überleitungsrechnung der Level 3 zugeordneten Verbindlichkeiten

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Sonstige Verbindlichkeiten, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet
Mio. € Q1-2 2019 Q1-2 2018
Bilanzwert 31.12. Vorjahr 652 471
Gewinne und Verluste 8 -13
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste) 16 -7
Im Eigenkapital erfasste Gewinne (Verluste) -8 -6
Erwerb 128 124
Verkäufe -63 -70
Übertragung in Level 3 0 0
Übertragung aus Level 3 0 0
Marktwertänderung Derivate 8 -2
Bilanzwert 30.6. Geschäftsjahr 716 538
In der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasste Gewinne (Verluste), die auf die zum 30.6. des Geschäftsjahres ausgewiesenen Verbindlichkeiten entfallen 8 6


Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung

Die wesentlichen Posten der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung setzen sich folgendermaßen zusammen:

Beiträge

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Mio. € Q1-2 2019 Q2 2019 Q1-2 2018 Q2 2018
Gebuchte Bruttobeiträge 25.175 11.799 24.313 11.188
Veränderung Beitragsüberträge brutto -454 532 -1.131 309
Verdiente Beiträge (brutto) 24.721 12.332 23.182 11.497
Gebuchte abgegebene Rückversicherungsbeiträge -1.307 -467 -1.092 -556
Veränderung Beitragsüberträge - Anteil der Rückversicherer 64 -19 120 16
Verdiente Beiträge - Abgegeben an Rückversicherer -1.243 -486 -972 -541
Verdiente Beiträge (netto) 23.478 11.846 22.210 10.956


Leistungen an Kunden

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Mio. € Q1-2 2019 Q2 2019 Q1-2 2018 Q2 2018
Brutto



Zahlungen für Schäden und Versicherungsfälle -16.319 -8.994 -16.205 -7.932
Veränderungen der versicherungstechnischen Rückstellungen



Deckungsrückstellung -589 -471 -247 -440
Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle -1.517 796 -496 -608
Rückstellung für Beitragsrückerstattung -962 -432 -731 -203
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -50 -17 -55 -33
Leistungen an Kunden (brutto) -19.436 -9.118 -17.735 -9.217
Anteil der Rückversicherer



Zahlungen für Schäden und Versicherungsfälle 497 297 211 103
Veränderungen der versicherungstechnischen Rückstellungen



Deckungsrückstellung 205 -62 158 146
Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle -154 -102 52 81
Rückstellung für Beitragsrückerstattung 0 0 1 0
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -12 -2 7 11
Leistungen an Kunden - Anteil der Rückversicherer 535 130 429 342
Netto



Zahlungen für Schäden und Versicherungsfälle -15.822 -8.698 -15.994 -7.829
Veränderungen der versicherungstechnischen Rückstellungen



Deckungsrückstellung -384 -533 -89 -294
Rückstellung für noch nicht abgewickelte Versicherungsfälle -1.670 694 -445 -527
Rückstellung für Beitragsrückerstattung -963 -432 -730 -203
Sonstiges versicherungstechnisches Ergebnis -63 -19 -48 -22
Leistungen an Kunden (netto) -18.902 -8.988 -17.306 -8.875


Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb

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Mio. € Q1-2 2019 Q2 2019 Q1-2 2018 Q2 2018
Gezahlte Abschlusskosten, Gewinnanteile und Rückversicherungsprovisionen -4.865 -2.340 -4.972 -2.296
Verwaltungsaufwendungen -1.589 -804 -1.509 -750
Veränderung der aktivierten Abschlusskosten, Veränderung der Provisionsrückstellungen und Abschreibungen auf erworbene Versicherungsbestände -89 -203 264 -23
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (brutto) -6.543 -3.349 -6.217 -3.068
Anteil der Rückversicherer an gezahlten Abschlusskosten, Gewinnanteilen und Rückversicherungsprovisionen 334 172 310 184
Anteil der Rückversicherer an der Veränderung der aktivierten Abschlusskosten und der Veränderung der Provisionsrückstellung -57 -31 -60 -38
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb - Anteil der Rückversicherer 277 141 250 146
Aufwendungen für den Versicherungsbetrieb (netto) -6.266 -3.208 -5.967 -2.922


Ergebnis aus Kapitalanlagen nach Anlagearten (vor Umgliederung technischer Zins)

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Mio. € Q1-2 2019 Q2 2019 Q1-2 2018 Q2 2018
Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 315 185 240 101
Anteile an verbundenen Unternehmen -23 -24 23 22
Anteile an assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen 79 32 95 78
Darlehen 1.003 466 1.133 461
Sonstige Wertpapiere, jederzeit veräußerbar



Festverzinslich 2.057 1.040 1.655 831
Nicht festverzinslich 554 316 599 379
Sonstige Wertpapiere, erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet



Handelsbestände



Festverzinslich 0 0 0 0
Nicht festverzinslich 7 1 -4 -5
Derivate -266 -68 -5 -13
Bestände, als erfolgswirksam zum Zeitwert bewertet klassifiziert



Festverzinslich 9 4 2 1
Nicht festverzinslich 34 10 -1 9
Depotforderungen und sonstige Kapitalanlagen 181 106 100 43
Aufwendungen für die Verwaltung von Kapitalanlagen, sonstige Aufwendungen -309 -169 -284 -148
Gesamt 3.641 1.900 3.554 1.759


Ergebnis aus Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug

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Mio. € Q1-2 2019 Q2 2019 Q1-2 2018 Q2 2018
Kapitalanlagen aus fondsgebundenen Lebensversicherungsverträgen 669 133 -120 106
Sonstige Kapitalanlagen mit Versicherungsbezug 9 -8 -32 -21
Gesamt 678 125 -152 85


Sonstiges operatives Ergebnis

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Mio. € Q1-2 2019 Q2 2019 Q1-2 2018 Q2 2018
Sonstige operative Erträge 392 205 350 187
davon:



Zinsen und ähnliche Erträge 87 49 51 24
Zuschreibungen auf sonstige operative Vermögenswerte 6 3 14 11
Sonstige operative Aufwendungen -577 -312 -408 -193
davon:



Zinsen und ähnliche Aufwendungen -68 -41 -45 -23
Abschreibungen auf sonstige operative Vermögenswerte -48 -40 -13 -7


Die sonstigen operativen Erträge enthalten in den ersten sechs Monaten vor allem Erträge aus erbrachten Dienstleistungen von 254 (227) Millionen €, Zinserträge von 27 (12) Millionen €, Erträge aus der Auflösung/Verminderung von sonstigen Rückstellungen bzw. Wertberichtigungen auf Forderungen von 24 (41) Millionen € sowie Erträge aus eigengenutzten Grundstücken und Bauten, die teilweise auch vermietet sind, von 11 (12) Millionen €.

Die sonstigen operativen Aufwendungen enthalten neben Aufwendungen für erbrachte Dienstleistungen von 242 (197) Millionen € im Wesentlichen Zinsaufwendungen von 66 (42) Millionen € sowie sonstige Steuern von 67 (57) Millionen €. Zudem sind Aufwendungen für eigengenutzte Grundstücke und Bauten, die teilweise auch vermietet sind, von 7 (6) Millionen € enthalten.

Im sonstigen operativen Ergebnis ist auch das Ergebnis aus Rückversicherungsverträgen mit nicht signifikantem Risikotransfer von 58 (35) Millionen € enthalten. Davon entfallen 55 (36) Millionen € auf das Segment Rückversicherung Leben/Gesundheit.

Sonstiges nicht operatives Ergebnis, Währungsergebnis und Finanzierungsergebnis


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Mio. € Q1-2 2019 Q2 2019 Q1-2 2018 Q2 2018
Sonstiges nicht operatives Ergebnis -326 -204 -317 -192
Währungsergebnis 85 27 -28 41
Finanzierungsergebnis -110 -55 -101 -50


Das sonstige nicht operative Ergebnis steht nicht in Zusammenhang mit dem Abschluss, der Verwaltung oder der Regulierung von Versicherungsverträgen oder der Verwaltung von Kapitalanlagen. In den ersten sechs Monaten enthält dieses unter anderem Restrukturierungsaufwendungen von 47 (56) Millionen €.

Sonstige Angaben

Zur Veräußerung gehaltene und in der Berichtsperiode verkaufte langfristige Vermögenswerte und Veräußerungsgruppen

Im zweiten Quartal 2019 beschloss die ERGO International AG im Rahmen des ERGO Strategieprogramms die Veräußerung ihrer Tochtergesellschaft ERGO Sigorta A.S., Istanbul, an Talanx. Der vereinbarte Verkauf wird zu einem erwarteten Verlust im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich führen. Hierfür haben wir eine Rückstellung gebildet. Der Verkauf steht unter dem Vorbehalt der behördlichen Genehmigung. Der Abgang wird voraussichtlich im dritten Quartal 2019 erfolgen.

Wir planen, das Joint Venture Apollo Munich Health Insurance Co. Ltd. (AMHI), Hyderabad, Indien, zwischen der Munich Health Holding AG (MHH), München, einer 100%igen Tochtergesellschaft der Münchener Rück AG, München, der Apollo Hospitals Enterprise Ltd., Chennai, Indien, und der Apollo Energy Company Ltd., Hyderabad, Indien, bis zum Ende dieses Jahres zu beenden. Die Anteile an der AMHI werden wir voraussichtlich 2020 in die HDFC ERGO General Insurance Company Ltd. (HEGI), Mumbai, Indien, einbringen. Dabei handelt es sich um ein bereits bestehendes Joint Venture zwischen der Housing Development Finance Corporation Ltd. (HDFC), Mumbai, Indien, und der ERGO International AG, Düsseldorf.

Aufgrund dieser geplanten Transaktion werden die von der MHH gehaltenen Anteile an der AMHI von 48,5% untergehen. Entsprechend wurde die als At-Equity gehaltene Beteiligung an AMHI im zweiten Quartal 2019 als ein zur Veräußerung bestimmter Vermögenswert klassifiziert. Aus der Transaktion erwarten wir einen positiven Ergebniseffekt im zweistelligen Millionen-Euro-Bereich. Die Transaktion steht unter dem Vorbehalt der Zustimmung durch die Aufsichtsbehörden.

Die als Kapitalanlage der ERGO Lebensversicherung AG genutzte Gänsemarkt-Passage in Hamburg, die seit dem vierten Quartal 2018 dem Posten zur Veräußerung bestimmte Vermögenswerte zugeordnet war, ist planmäßig im zweiten Quartal 2019 abgegangen.

Die Tochtergesellschaft ERGO Insurance Company, Moskau, wurde im zweiten Quartal 2019 veräußert und entkonsolidiert. Dabei handelt es sich um eine von mehreren überwiegend in Osteuropa tätigen Versicherungsgesellschaften von ERGO, die bereits 2018 als zur Veräußerung bestimmt klassifiziert wurden.

Im Februar 2019 wurden die MSP Underwriting Ltd., London, einschließlich ihrer Beaufort-Tochtergesellschaften verkauft und entkonsolidiert.

Die übrigen Rücklagen des Konzerneigenkapitals enthalten aus Veräußerungsgruppen 4,7 Millionen €, die überwiegend auf unrealisierte Verluste aus festverzinslichen Wertpapieren entfallen, und 45 Millionen €, die unrealisierte Verluste aus der Währungsrücklage betreffen.

In der nachfolgenden Tabelle sind die Vermögenswerte und Verbindlichkeiten aus der Veräußerungsgruppe und den zur Veräußerung gehaltenen Vermögenswerten dargestellt:

Zur Veräußerung bestimmte langfristige Vermögenswerte oder Veräußerungsgruppen

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Mio. € 30.6.2019 31.12.2018
Aktiva

Grundstücke und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 73 102
Sonstige Wertpapiere, jederzeit veräußerbar 216 288
Sonstige Kapitalanlagen 53 16
Übrige Aktiva der Veräußerungsgruppe 426 622
Summe der Vermögenswerte 767 1.029
Passiva

Versicherungstechnische Rückstellungen (brutto) 581 749
Übrige Passiva der Veräußerungsgruppe 28 74
Summe der Verbindlichkeiten 608 823


Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen

Geschäftsvorfälle zwischen der Münchener Rück AG und den Tochterunternehmen, die als nahestehende Unternehmen anzusehen sind, wurden durch die Konsolidierung eliminiert und werden im Anhang nicht erläutert. Geschäftsbeziehungen, die mit nicht konsolidierten Tochterunternehmen bestehen, sind insgesamt von untergeordneter Bedeutung; dies gilt ebenso für die Geschäftsbeziehungen zu assoziierten Unternehmen und Gemeinschaftsunternehmen.

Für die Direktzusagen auf betriebliche Altersversorgung hat die Münchener Rück AG ein Contractual Trust Agreement in Form einer doppelseitigen Treuhand eingerichtet. Die Münchener Rück Versorgungskasse gilt als nahestehendes Unternehmen gemäß IAS 24. Die Beiträge an die Versorgungskasse werden als Aufwand für beitragsorientierte Pensionszusagen ausgewiesen.

Zwischen Organmitgliedern und Munich Re wurden keine wesentlichen Geschäfte getätigt.

Mitarbeiterzahl

Der Konzern beschäftigte zum 30. Juni 2019 in Deutschland 18.802 (19.191) und im Ausland 21.067 (22.219) Mitarbeiter.

Zusammensetzung der Mitarbeiterzahl

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30.6.2019 31.12.2018
Rückversicherung 12.186 12.324
ERGO 27.683 29.086
Gesamt 39.869 41.410


Eventualverbindlichkeiten, sonstige finanzielle Verpflichtungen

Die Eventualverbindlichkeiten und sonstigen finanziellen Verpflichtungen, die für die Beurteilung der Finanzlage des Konzerns von Bedeutung sind, haben sich im Vergleich zum 31. Dezember 2018 nicht wesentlich verändert.

Ergebnis je Aktie

Verwässernde Effekte, die bei der Berechnung des Ergebnisses je Aktie gesondert ausgewiesen werden müssen, lagen weder in der aktuellen Berichtsperiode noch in der Vorjahresperiode vor. Das Ergebnis je Aktie kann in Zukunft potenziell durch die Ausgabe von Aktien oder Bezugsrechten aus dem genehmigten und dem bedingten Kapital verwässert werden.

Ergebnis je Aktie

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Q1-2 2019 Q2 2019 Q1-2 2018 Q2 2018
Konzernergebnis auf Anteilseigner
der Münchener Rück AG entfallend
Mio. € 1.625 993 1.549 724
Gewichteter Durchschnitt
der Anzahl ausstehender Aktien

144.745.006 144.228.570 149.883.539 149.465.620
Ergebnis je Aktie 11,22 6,88 10,34 4,84


Ereignisse nach dem Bilanzstichtag

Am 31. Juli 2019 erwarb Munich Re über ihre Tochtergesellschaft Munich Re Digital Partners US Holding Corporation, Wilmington, Delaware, USA, 100% der stimmberechtigten Anteile an der Arsenal Insurance Corporation (Arsenal), Carmel, Indiana, USA. Arsenal ist ein im Staat Indiana lizenzierter Rechtstitelversicherer. Der Erwerb bietet Munich Re die Möglichkeit, in das Rechtstitel-Versicherungsgeschäft in den USA einzusteigen.

Aufgestellt und zur Veröffentlichung freigegeben in München, den 5. August 2019


Der Vorstand

Bescheinigung nach prüferischer Durchsicht

Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss -bestehend aus Konzernbilanz, Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung, Aufstellung der erfassten Erträge und Aufwendungen, Konzern-Eigenkapitalentwicklung, verkürzter Konzern-Kapitalflussrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben - und den Konzernzwischenlagebericht der Münchener Rückversicherungs-Gesellschaft Aktiengesellschaft in München für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni 2019, die Bestandteile des Quartalsfinanzberichts nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und nach dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er vom International Accounting Standards Board (IASB) verlautbart worden ist, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht abzugeben.

Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen, dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und nach dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er vom International Accounting Standards Board (IASB) verlautbart worden ist, und der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht erteilen.

Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er in der EU anzuwenden ist, und nach dem International Accounting Standard IAS 34 "Zwischenberichterstattung", wie er vom International Accounting Standards Board (IASB) verlautbart worden ist, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt worden ist.


München, den 5. August 2019

KPMG Bayerische Treuhandgesellschaft
Aktiengesellschaft Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

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Dr. Ellenbürger Voß
Wirtschaftsprüfer Wirtschaftsprüferin


Versicherung der gesetzlichen Vertreter

"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für die Halbjahresfinanzberichterstattung der Konzernhalbjahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind."


München, den 5. August 2019

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Wenning

Blunck Gartside Höpke
Jeworrek Jurecka Pohlchristoph
Rieß Röder