![]() Telefónica Deutschland Holding AGMünchenKonzernzwischenbericht zum 30. Juni 2018 (Q1-Q2)AUS DIGITAL ME WIRD DIGITAL US. MOBILE FREIHEIT LEBEN.Konzernzwischenlagebericht für den Zeitraum vom 1. Januar bis zum 30. Juni 2018Die nachfolgenden Zahlenangaben wurden nach etablierten kaufmännischen Grundsätzen
gerundet. Additionen der Zahlenangaben können daher zu anderen als den ebenfalls in
der Tabelle dargestellten Summen führen. T 01 / Finanzdaten im Überblickscroll
scroll
(1)
Sondereffekte beinhalten zum 30. Juni 2018 Restrukturierungsaufwendungen in Höhe von
32 Mio. EUR. Zum 30. Juni 2017 enthielten die Sondereffekte Restrukturierungsaufwendungen
in Höhe von 30 Mio. EUR und akquisitionsbezogene Beraterkosten in Höhe von 2 Mio.
EUR Geschäftsentwicklung des KonzernsRegulatorische Einflüsse auf die Telefónica Deutschland GroupIm Folgenden werden die wesentlichen Ergänzungen und neuen Entscheidungen zu der im
zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2017 im Abschnitt
"Regulatorische Einflüsse auf die Telefónica Deutschland Group" dargestellten Situation
ausgeführt. FrequenzenBNetzA setzt Verfahren zur Bereitstellung neuer Frequenzen zum weiteren Ausbau digitaler Infrastrukturen fortDie BNetzA hat am 14. Mai 2018 die Präsidentenkammerentscheidungen I und II veröffentlicht.
Danach sollen die zur bundesweiten Bereitstellung identifizierten Frequenzen mittels
einer Versteigerung vergeben werden. Es findet eine gemeinsamen Vergabe der Ende 2020 und Ende 2025 auslaufenden Frequenzen
bei 2,0 GHz statt. Gleiches gilt für die Frequenzen von 3,4 - 3,7 GHz. Gegen die Entscheidung
wurde durch Telefónica fristgerecht Klage erhoben. Die Nutzungsbedingungen und das
Auktionsdesign bleiben den sog. Präsidentenkammerentscheidungen III und IV vorbehalten,
die im Herbst 2018 erwartet werden. Das Spektrum im Umfang von 100 MHz bei 3,8 GHz ist von der Versteigerung ausgenommen
und soll im Antragsverfahren vergeben werden. ErtragslageT 02 / Konzerngewinn und -Verlustrechnungscroll
(1)
Für die Vergleichsperiode galten die Regelungen gemäß IAS 39. T 03 / Aufgliederung Umsatzerlösescroll
Umsatzerlöse leicht rückläufigDie Verringerung der Umsatzerlöse im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018 ist
begründet in einem Rückgang der Umsätze aus Festnetz/ DSL, der auf eine gesunkene
DSL-Kundenbasis und die geplante vollständige Stilllegung der ULL-Infrastruktur des
Wholesale-Geschäfts zurückzuführen ist. Zudem wurden im Vergleich zum Vorjahreszeitraum
geringere Umsatzerläse aus Mobilfunkdienstleistungen realisiert, die durch regulatorische
Effekte hauptsächlich im Zusammenhang mit der europäischen Roaming-Verordnung beeinflusst
wurden (> GESCHÄFTSBERICHT 2017, REGULATORISCHE EINFLÜSSE AUF DIE TELEFÓNICA DEUTSCHLAND
GROUP). Gegenläufig stiegen die Umsatzerlöse aus Mobilfunk-Hardware aufgrund der anhaltenden
Nachfrage nach Mobilfunk-Hardware an. Ohne Berücksichtigung der regulatorischen Effekte
in Höhe von 26 Mio. EUR lagen die Umsatzerlöse leicht über Vorjahresniveau. G 01 / Umsatzerlöse (in % und Mrd. EUR)![]() Leichter Rückgang der Umsatzerlöse aus MobilfunkdienstleistungenDer Rückgang in einem weiterhin anspruchsvollen und wettbewerbsintensiven deutschen Markt ist auf regulatorische Einflüsse, gegenläufige Effekte aus den anhaltenden OTT-Trends sowie die fortlaufende Rotation der Kundenbasis zurückzuführen. Ohne Berücksichtigung der regulatorischen Effekte, die hauptsächlich im Zusammenhang mit der EU Roaming-Gesetzgebung stehen, lagen die Umsätze aus Mobilfunkdienstleistungen sogar über Vorjahresniveau. Die Telefónica Deutschland Group sieht sich aber weiterhin in einem dynamischen Wettbewerbsumfeld, in dem sich die oben erwähnten Umsatzeffekte gegenläufig auf die Effekte aus der erfolgreichen Vermarktung des O2 Free Portfolios bei Neu- und Bestandskunden auswirkten. Zum stetigen Kundenwachstum trug die gute Entwicklung unserer Partnermarken bei. Dabei war die größere Verfügbarkeit an 4G-Angeboten in diesem Marktsegment wesentlich. Demzufolge vergrößerte sich unsere Postpaid-Mobilfunkkundenbasis im ersten Halbjahr 2018 um 490 Tsd. Nettoneukunden auf 21,8 Mio. (Anstieg erstes Halbjahr 2017: 368 Tsd.), was in einem Anstieg des Anteils unserer Postpaid-Kunden an unserer Mobilfunkkundenbasis um 4,4 Prozentpunkte gegenüber dem Vorjahr auf 50,7% resultierte. Trotz eines niedrigen Preisniveaus im Partnergeschäft und des Einflusses von regulatorischen Effekten konnte der durchschnittliche Kundenumsatz (ARPU) auf 9,90 EUR gegenüber Vorjahresniveau (Erstes Halbjahr 2017: 9,65 EUR) gesteigert werden. Weiterhin schreitet die Erhöhung der LTE-Netzabdeckung kontinuierlich voran. Die Nachfrage nach Datendiensten (z. B. mobiles Internet, Dienstleistungsanwendungen und andere Dateninhalte) nimmt weiter zu, getrieben durch die zunehmende Anzahl LTE-fähiger Mobilfunkgeräte in Verbindung mit einer steigenden Nutzung mobiler Audio- und Video-Applikationen. Über unser O2 Free Portfolio sowie dem Fokus auf größere Datenpakete im Markt konnten wir eine Monetarisierung des mobilen Datengeschäfts realisieren. Der prozentuale Anteil der Nicht-SMS-Datenumsätze an den Datenumsätzen stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 4,0 Prozentpunkte auf 84,6% an. Anstieg der Umsatzerlöse aus Mobilfunk-HardwareDurch die Abhängigkeit vom Verkaufsstart neuer Endgeräte unterliegen die Umsatzerlöse
aus Mobilfunk-Hardware generellen Schwankungen. Aufgrund einer verbesserten Nachfrage
nach Mobilfunk-Hardware im ersten Halbjahr 2018 stiegen die Verkaufszahlen von Endgeräten
- auch an Mobilfunkpartner -im Vorjahresvergleich an. Rückgang der Umsatzerlöse aus Festnetz/DSLDer Gesamtrückgang der Kundenbasis und entsprechend der Festnetzumsätze aus dem Wholesale-Geschäft
beschleunigte sich hauptsächlich aus der geplanten vollständigen Stilllegung der ULL-Infrastruktur
des Wholesalegeschäfts. Im Vergleich zum Vorjahr profitierten die Festnetzumsätze
im DSL Privatkundengeschäft erneut von der steigenden Nachfrage nach VDSL trotz eines
leichten Rückgangs der Nettoneukunden und trug zu einer Verlangsamung des Umsatzrückgangs
bei. Einsparungen in den betrieblichen AufwendungenAufgrund integrationsbedingter Einsparungen und einer Marktstrategie mit Fokus auf
Werthaltigkeit sind die betrieblichen Aufwendungen im Jahresvergleich gesunken. Die
betrieblichen Aufwendungen im ersten Halbjahr 2018 beinhalten Restrukturierungskosten
in Höhe von 32 Mio. EUR, die hauptsächlich mit der Netzwerkkonsolidierung zusammenhängen. G 02 / Betriebliche Aufwendungen (in % und Mrd. EUR)![]() Materialaufwand und bezogene Leistungen leicht gesunkenDer Materialaufwand fiel im ersten Halbjahr 2018 geringer als im Vorjahreszeitraum
aus. Der Wareneinsatz für Hardware war entsprechend der starken Nachfrage nach Endgeräten
im Vergleich zum Vorjahreszeitraum höher, während der Wareneinsatz für Konnektivität
zurückging, da höhere Wholesale-Kosten für Outbound-Roaming durch geringere Kosten
für Voice-Terminierung überkompensiert wurden. Geringerer Personalaufwand im JahresvergleichDer Personalaufwand war hauptsächlich durch den Abschluss des Mitarbeiter-Restrukturierungsprogramms
in der Berichtsperiode beeinflusst. Die Restrukturierungsaufwendungen beliefen sich
im ersten Halbjahr 2018 auf 1 Mio. EUR im Vergleich zu 13 Mio. EUR im ersten Halbjahr
2017. Sonstige Aufwendungen verringertDie Einsparungen aus Integrationsprojekten wurden teilweise durch höhere kommerzielle Kosten bei der Positionierung und Vermarktung des O2 Free Portfolios in einem kompetitiven Marktumfeld kompensiert. Die sonstigen Aufwendungen beinhalten im ersten Halbjahr 2018 Restrukturierungskosten in Höhe von 31 Mio. EUR (erstes Halbjahr 2017:17 Mio. EUR). Umsetzung von Synergien, Investitionen in den Markt und regulatorische Effekte beeinflussen OIBDA EntwicklungDas Betriebsergebnis vor Abschreibungen (OIBDA) sowie das um Sondereffekte bereinigte
OIBDA stiegen im Vergleich zum Vorjahr an. Dabei trugen zusätzliche kosten- und umsatzbezogene
Synergieeffekte etwa 65 Mio. EUR bei. Die Sondereffekte beliefen sich auf 32 Mio.
EUR und hingen hauptsächlich mit der Netzwerkkonsolidierung zusammen. Negative regulatorische
Effekte betrugen 31 Mio. EUR und waren hauptsächlich auf höhere Wholesale-Kosten im
Zusammenhang mit der europäischen Roaming-Gesetzgebung zurückzuführen. G 03/OIBDA (in Mrd. EUR)![]() Abschreibungen gesunkenDer Rückgang beruht im Wesentlichen auf Verlängerung der Nutzungsdauer bestimmter
Antennenstandorte im Berichtsjahr. Betriebsergebnis gestiegenDas Betriebsergebnis wurde trotz Rückgang der Umsatzerlöse durch integrationsbedingte
Einsparungen sowie durch gegenüber dem Vorjahr um 27 Mio. EUR gesunkenen Abschreibungen
positiv beeinflusst. FinanzlageFinanzierungsanalyseNettofinanzschulden unter anderem bedingt durch Dividendenzahlung erhöhtDie Tabelle 5 zeigt die Zusammensetzung der Nettofinanzschulden - d. h. den Saldo
aus zinstragenden Finanzverbindlichkeiten abzüglich der liquiden Mittel und der zinstragenden
finanziellen Vermögenswerte und Forderungen. Die Nettofinanzschulden zum 30. Juni 2018 stiegen im Vergleich zum 31. Dezember 2017 um 733 Mio. EUR auf 1.797 Mio. EUR, woraus ein Nettoverschuldungsgrad1 in Höhe von 1,0x resultiert, der weiterhin im Einklang mit der Zielverschuldung steht. Der Anstieg der Nettofinanzschulden im ersten Halbjahr 2018 wurde maßgeblich durch
die Dividendenauszahlung für das Geschäftsjahr 2017 in Höhe von 773 Mio. EUR beeinflusst.
Gegenläufig wirkte der Free Cashflow vor Dividenden- und Spektrumszahlungen in Höhe
von 84 Mio. EUR. Die nachfolgende Grafik veranschaulicht die Entwicklung der Nettofinanzschulden im
ersten Halbjahr 2018. G 04 / Entwicklung der Nettofinanzschulden
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Zum 30. Juni | Zum 31. Dezember | |||
| (In Millionen EUR) | 2018 | 2017 | Veränderung | % Veränderung |
| A Liquidität | 321 | 587 | (266) | (45,4) |
| B Kurzfristige finanzielle Vermögenswerte1 | 164 | 177 | (13) | (7,1) |
| C Kurzfristige Finanzschulden2 | 896 | 635 | 261 | 41,1 |
| D=C-A-B Kurzfristige Nettofinanzschulden | 411 | (129) | 539 | (419,4) |
| E Langfristige finanzielle Vermögenswerte1 | 65 | 75 | (10) | (13,8) |
| F Langfristige Finanzschulden2 | 1.451 | 1.268 | 183 | 14,4 |
| G=F-E Langfristige Nettofinanzschulden | 1.386 | 1.193 | 193 | 16,2 |
| H=D+G Nettofinanzschulden3 | 1.797 | 1.064 | 733 | 68,9 |
Die Handset-Forderungen sind in der Bilanz unter Forderungen aus Lieferungen und Leistungen
ausgewiesen.
| 1. Januar bis 30. Juni | ||
| (In Millionen EUR) | 2018 | 2017 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Berichtszeitraums | 587 | 613 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 588 | 718 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | (504) | (650) |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | (350) | (8) |
| Nettozunahme/(-abnahme) der Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | (266) | 60 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende des Berichtszeitraums | 321 | 673 |
Nachfolgend wird die Entwicklung der Zahlungsflüsse der Telefónica Deutschland Group
in den ersten sechs Monaten der Geschäftsjahre 2018 und 2017 analysiert.
Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf
588 Mio. EUR und lag um 130 Mio. EUR bzw. 18,1 % unter dem Vorjahreswert (erstes Halbjahr
2017: 718 Mio. EUR). Diese Entwicklung ist im Wesentlichen bedingt durch die Veränderung
des Working Capital, welche im Berichtszeitraum bei -256 Mio. EUR lag und sich im
ersten Halbjahr 2017 auf -107 Mio. EUR belief.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit belief sich im ersten Halbjahr 2018 auf
-504 Mio. EUR (erstes Halbjahr 2017: -650 Mio. EUR).
Die Mittelabflüsse lagen mit 510 Mio. EUR um 154 Mio. EUR unter dem Vorjahreswert.
Ursächlich hierfür waren im Wesentlichen die gesunkenen Auszahlungen für Investitionen
in Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte.
Die Mittelzuflüsse blieben nahezu auf Vorjahresniveau.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit belief sich in den ersten sechs Monaten
des Geschäftsjahrs 2018 auf -350 Mio. EUR (erstes Halbjahr 2017: -8 Mio. EUR).
Die Mittelabflüsse erhöhten sich um 1.072 Mio. EUR auf 1.930 Mio. EUR und beinhalten
im Wesentlichen die Rückzahlungen des Darlehens mit der Telfisa Global B.V. in Höhe
von 1.130 Mio. EUR, Zahlungen für Finanzierungsleasing-Vereinbarungen von 19 Mio.
EUR, sowie die Zahlung der Dividende in Höhe von 773 Mio. EUR. Im Vergleich wurden
im ersten Halbjahr 2017 100 Mio. EUR der Konsortialkreditlinie zurückgezahlt sowie
eine Zahlung der Dividende in Höhe von 744 Mio. EUR geleistet. Weiterhin wurden im
ersten Halbjahr 2017 15 Mio. EUR FinanzierungsleasingVereinbarungen zurückgezahlt.
Der Mittelzufluss aus der Aufnahme von verzinslichen Schulden erhöhte sich gegenüber
dem Vorjahr um 730 Mio. EUR auf 1.580 Mio. EUR und ist auf die kurzfristige Inanspruchnahme
des Darlehens mit Telfisa Global B.V. in Höhe von 1.330 Mio. EUR und des Schuldscheindarlehens
in Höhe von 250 Mio. EUR zurückzuführen. Im Vergleich wurden im ersten Halbjahr 2017
650 Mio. EUR der Konsortialkreditlinie und 200 Mio. EUR des Finanzierungsvertrags
mit der EIB in Anspruch genommen.
Aufgrund der oben beschriebenen Mittelzuflüsse/(-abflüsse) nahmen die Zahlungsmittel
und Zahlungsmitteläquivalente gegenüber dem Stichtag des Vorjahres um 266 Mio. EUR
ab und beliefen sich zum 30. Juni 2018 auf 321 Mio. EUR (31. Dezember 2017: 587 Mio.
EUR).
| 1. Januar bis 30. Juni | ||||
| (In Millionen EUR) | 2018 | 2017 | Veränderung | % Veränderung |
| OIBDA | 863 | 841 | 22 | 2,6 |
| -CapEx1 | (420) | (433) | 13 | (3,0) |
| = Operating Cashflow (OIBDA-CapEx)1 | 443 | 409 | 35 | 8,5 |
| Veränderung des Working Capital | (343) | (326) | (17) | 5,2 |
| +/- (Gewinne)/Verluste aus dem Verkauf von Vermögenswerten | (0) | (1) | 1 | (63,5) |
| +/- Erlöse aus dem Verkauf von Sachanlagen und andere Effekte | - | 1 | (1) | (100,0) |
| + Nettozinszahlung | (19) | (15) | (4) | 26,9 |
| +/- Ein- / Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte | 3 | 9 | (6) | (65,9) |
| + Erwerb von Unternehmen abzgl. übernommener Zahlungsmittel | (0) | (9) | 9 | (95,3) |
| = Free Cashflow vor Dividenden- und Spektrumszahlungen2 | 84 | 68 | 16 | 2 3,4 |
| - Dividendenzahlungen | (773) | (744) | (30) | 4,0 |
| = Free Cashflow nach Dividenden- und Spektrumszahlungen | (689) | (675) | (14) | 2,0 |
(1)
Exklusive der aktivierten Finanzierungsleasingverhältnissen. Ab dem 2. Quartal 2018
erfolgte eine Anpassung der Definition der Zugänge aus Finanzierungsleasingverhältnissen,
was zu einer kumulierten Verringerung um 11 Mio. EUR fährt.
(2)
Der Free Cashflow vor Dividenden- und Spektrumszahlungen ist definiert als die Summe
des Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit und des Cashflow aus der Investitionstätigkeit
und wurde exklusive der geleisteten Zahlungen für die Investitionen in Spektrum sowie
exklusive der damit verbundenen geleisteten Zinszahlungen berechnet.
Bei der folgenden Analyse der Vermögens- und Kapitalstruktur werden die zum 30. Juni
2018 bestehenden Vermögenswerte und Verbindlichkeiten mit den Werten zum 31. Dezember
2017 verglichen.
| Zum 30. Juni | Zum 31. Dezember | |||
| (In Millionen EUR) | 2018 | 2017 | Veränderung | % Veränderung |
| Geschäfts- oder Firmenwerte sowie sonstige immaterielle Vermögenswerte | 7.072 | 7.445 | (373) | (5,0) |
| Sachanlagen | 3.904 | 4.041 | (137) | (3,4) |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 1.219 | 1.334 | (115) | (8,6) |
| Latente Steueransprüche | 129 | 162 | (33) | (20,3) |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 114 | 111 | 3 | 2,6 |
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | 794 | 315 | 479 | 152,0 |
| Vorräte | 123 | 105 | 18 | 17,5 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 321 | 587 | (266) | (45,4) |
| Summe Vermögenswerte = Summe Eigen- und Fremdkapital | 13.676 | 14.100 | (424) | (3,0) |
| Verzinsliche Schulden | 2.349 | 1.905 | 444 | 23,3 |
| Rückstellungen | 705 | 741 | (36) | (4,9) |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 2.037 | 2.242 | (205) | (9,2) |
| Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 56 | 132 | (76) | (57,4) |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 720 | 782 | (62) | (7,9) |
| Latenten Steuerschulden | 102 | 1 | 101 | 13.153,0 |
| Eigenkapital | 7.707 | 8.297 | (590) | (7,1) |
Der Rückgang gegenüber dem Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus planmäßigen Abschreibungen
auf immaterielle Vermögenswerte mit einer begrenzten Nutzungsdauer in Höhe von 505
Mio. EUR in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018. Gegenläufig wirkten
sich die Zugänge zu den immateriellen Vermögenswerten in Höhe von 132 Mio. EUR aus.
Diese betrafen im Wesentlichen Investitionen in Software.
Der Rückgang der Sachanlagen ist im Wesentlichen auf planmäßige Abschreibungen in
Höhe von 433 Mio. EUR zurückzuführen.
Dem gegenüber stehen Zugänge in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018
in Höhe von 292 Mio. EUR, die im Wesentlichen Investitionen in die Integration des
Netzwerks, einen beschleunigten Netzausbau, unter anderem den weiteren verstärkten
LTE-Ausbau, den Ausbau der IP-Technologien sowie den Ausbau der mobilen Datendienste
mit noch schnelleren Downloadzeiten, betreffen.
Die Investitionen (CapEx) beliefen sich im ersten Halbjahr 2018 auf 424 Mio. EUR im
Vergleich zu 434 Mio. EUR in der Vergleichsperiode 2017.
Im Hinblick auf diese Entwicklung blieb auch die Investitionsquote in der Berichtsperiode
mit 12,0 % (erstes Halbjahr 2017: 12,3%) nahezu stabil.
Im Wesentlichen investierte die Telefónica Deutschland Group weiterhin in die Integration
des Netzwerks sowie in den Ausbau des LTE-Netzes.
Der Rückgang resultiert im Wesentlichen aus dem Ausgleich der zum Jahresende erhöhten
Forderungen aus Voucherverkäufen sowie aus der Erstanwendung von IFRS 15 zu Beginn
des Geschäftsjahres.
Die Entwicklung resultiert aus der Erstanwendung von IFRS 15 zum 1. Januar 2018.
Der Anstieg resultierte in Höhe von 447 Mio. EUR aus der Erstanwendung von IFRS 15
sowie in Höhe von 112 Mio. EUR aus den Vorauszahlungen für insbesondere Mieten von
Antennenstandorten und Leitungen. Gegenläufig wirkte der Rückgang von Steuerforderungen
in Höhe von 78 Mio. EUR.
Ursächlich für den Anstieg war der Bestandsaufbau für Vertriebsaktivitäten von neu
auf dem Markt erschienenen Endgeräten.
Der Rückgang um -266 Mio. EUR bzw. -45,4 % ist auf mehrere Effekte zurückzuführen,
die im Kapitel >FINANZLAGE näher dargestellt werden.
Dieser Anstieg resultierte insbesondere aus der Aufnahme von Schuldscheindarlehen
und Namensschuldverschreibungen in Höhe von 250 Mio. EUR und dem Nettoanstieg des
Darlehens mit der Telfisa Global B.V. in Höhe von 200 Mio. EUR.
Die Veränderung ist im Wesentlichen auf den Rückgang der Restrukturierungsverpflichtungen
um 24 Mio. EUR durch Verbrauch zurückzuführen. Ferner verringerten sich die Rückbau-
bzw. Stilllegungsverpflichtungen um 29 Mio. EUR, im Wesentlichen durch Inanspruchnahme.
Gegenläufig wirkte die Entwicklung von Pensions- und sonstigen Rückstellungen.
Die Entwicklung ist insbesondere auf einen Rückgang der operativen Verbindlichkeiten
in Hohe von 183 Mio. EUR sowie auf den Rückgang der Verbindlichkeiten für getätigte
Investitionen in Höhe von 98 Mio. EUR zurückzuführen.
Die Entwicklung resultiert im Wesentlichen aus dem Rückgang von Steuerverbindlichkeiten
in Höhe von 78 Mio. EUR.
Der Rückgang resultierte aus dem Verbrauch der zum Jahresende getätigten Voucherverkäufe
in Höhe von 24 Mio. EUR sowie weiterhin aus gegenüber dem Jahresende rückläufigen
Abgrenzungen für Aktivierungsgebühren.
Die Entwicklung resultiert aus der Erstanwendung von IFRS 15 zum 1. Januar 2018.
Die Eigenkapitalveränderung ist hauptsächlich auf die am 23. Mai 2018 vollzogene Dividendenzahlung
in Höhe von 773 Mio. EUR und auf die im Eigenkapital erfassten Effekte im Zusammenhang
mit der Erstanwendung von IFRS 15 und IFRS 9 in Höhe von 274 Mio. EUR sowie auf das
Periodenergebnis in Höhe von -93 Mio. EUR zurückzuführen.
Im zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 haben wir bestimmte Risiken
dargestellt, die erhebliche nachteilige Auswirkungen auf unsere Geschäfts-, Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage sowie Reputation haben könnten. Ferner beschreiben wir dort
unsere wesentlichsten Chancen sowie die Ausgestaltung unseres Risikomanagementsystems.
Im Berichtszeitraum haben wir potenzielle Schäden aus Cyberangriffen als neues Risiko
identifiziert, welches wir im Anschluss detaillierter darstellen. Ansonsten haben
wir keine weiteren bedeutsamen Risiken und Chancen identifiziert, die über die im
zusammengefassten Lagebericht für das Geschäftsjahr 2017 dargestellten hinausgehen.
Auch haben sich keine weiteren Änderungen hinsichtlich der Bewertung bzw. der Eintrittswahrscheinlichkeit
gegenüber dem Geschäftsjahr 2017 ergeben.
Cyberattacken auf unser Netz oder unsere IT-Systeme, die nicht rechtzeitig erkannt
oder abgewehrt werden, könnten zu Störungen oder Schäden führen, die auch unsere Dienstleistungen
einschränken und somit Umsatzeinbußen und Kundenunzufriedenheit zur Folge haben könnten.
Die Verfügbarkeit und die Vertraulichkeit von Daten, die wir verarbeiten, könnten
durch diese Angriffe möglicherweise eingeschränkt sein. Neben Reputationsverlusten
wären auch rechtliche Konsequenzen möglich und wir könnten mit Bußgeldern belegt werden.
Wir begegnen diesem Risiko einerseits durch die Analyse und Reduktion von Schwachstellen
und richten unseren Fokus auf ein Frühwarnsystem, andererseits verbessern wir auch
ständig unsere Systeme zur Behebung von Störungen und etablieren ein verstärktes Risikobewusstsein
bei unseren Mitarbeitern hinsichtlich Cyberangriffe.
Bisher haben wir Schäden durch Cyberangriffe als Teil des Risikos technischer Störungen
berichtet. Durch die zunehmende Gefahr sehen wir hier jedoch mittlerweile ein eigenständig
zu berichtendes Risiko. Bedingt durch ein sehr hohes potenzielles Schadenvolumen und
eine mögliche Eintrittswahrscheinlichkeit stufen wir dieses Risiko als bedeutend ein.
Zum heutigen Zeitpunkt liegen keine Erkenntnisse vor, dass sich die im zusammengefassten
Lagebericht 2017 (> GESCHÄFTSBERICHT 2017, PROGNOSEBERICHT) veröffentlichten Prognosen
wesentlich verändert haben. Der Finanzausblick für das Jahr 2018 wird bestätigt, einschließlich
der Opex- und Umsatzsynergien von ca. 80 Mio. EUR sowie weiteren rund 50 Millionen
EUR an CapEx-Synergien.
Die nachfolgende Tabelle zeigt eine Zusammenfassung des Finanzausblicks für 2018:
| Referenzwert 2017 (In Millionen EUR) | Ausblick 2018 (Entwicklung ggü. Vorjahr) | H1 / 2018 (Entwicklung ggü. Vorjahr) | |
| Umsatzerlöse | 7.296 | Weitgehend unverändert ggü. Vorjahr (bereinigt um regulatorische Einbußen in Höhe von ca. 30-50 Mio. EUR) | -0,0 % |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen (OIBDA) bereinigt um Sondereffekte | 1.840 | Unverändert bis leichtpositiv ggü. Vorjahr (bereinigt um regulatorische Einbußen in Höhe von ca. 40-60 Mio. EUR) | +4,1 % |
| Investitionsquote | 13% | ca. 12-13% | 12,0% |
München, 6. August 2018
Telefónica Deutschland Holding AG
Der Vorstand
| Markus Haas | Markus Rolle |
| Valentina Daiber | Guido Eidmann |
| Nicole Gerhardt | Alfons Lösing |
| Cayetano Carbajo Martín | Wolfgang Metze |
| (In Millionen EUR) | Anhang | Zum 30. Juni 2018 | Zum 31. Dezember 2017 | |
| A) | Langfristige Vermögenswerte | 11.490 | 11.940 | |
| Geschäfts- oder Firmenwerte | 1.960 | 1.960 | ||
| Sonstige immaterielle Vermögenswerte | [5a] | 5.113 | 5.485 | |
| Sachanlagen | [5b] | 3.904 | 4.041 | |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | [5c] | 59 | 69 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 102 | 94 | ||
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | [5d] | 223 | 129 | |
| Latente Steueransprüche | 129 | 162 | ||
| B) | Kurzfristige Vermögenswerte | 2.186 | 2.160 | |
| Vorräte | 123 | 105 | ||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | [5c] | 1.159 | 1.265 | |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 12 | 17 | ||
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | [5d] | 571 | 186 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 321 | 587 | ||
| Bilanzsumme (A+B) | 13.676 | 14.100 |
| (In Millionen EUR) | Anhang | Zum 30. Juni 2018 | Zum 31. Dezember 2017 | |
| A) | Eigenkapital | 7.707 | 8.297 | |
| Gezeichnetes Kapital | 2.975 | 2.975 | ||
| Kapitalrücklagen | 4.800 | 4.800 | ||
| Gewinnrücklagen | (67) | 523 | ||
| Gesamtes den Eigentümern der Muttergesellschaft zuzuordnendes Eigenkapital | 7.707 | 8.297 | ||
| B) | Langfristige Schulden | 2.361 | 2.141 | |
| Verzinsliche Schulden | [5e] | 1.451 | 1.268 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | [5f] | 20 | 19 | |
| Rückstellungen | [5g] | 563 | 599 | |
| Rechnungsabgrenzungsposten | [5f] | 225 | 255 | |
| Latente Steuerschulden | 102 | 1 | ||
| C) | Kurzfristige Schulden | 3.608 | 3.662 | |
| Verzinsliche Schulden | [5e] | 898 | 637 | |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | [5f] | 2.017 | 2.224 | |
| Rückstellungen | [5g] | 142 | 142 | |
| Sonstige nicht finanzielle Verbindlichkeiten | 56 | 132 | ||
| Rechnungsabgrenzungsposten | [5f] | 495 | 527 | |
| Bilanzsumme (A+B+C) | 13.676 | 14.100 |
| 1. April bis 30. Juni | 1. Januar bis 30. Juni | ||||
| (In Millionen EUR) | Anhang | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Umsatzerlöse | [6a] | 1.758 | 1.771 | 3.525 | 3.542 |
| Sonstige Erträge | 34 | 32 | 68 | 59 | |
| Materialaufwand und bezogene Leistungen | (538) | (547) | (1.125) | (1.132) | |
| Personalaufwand | (151) | (157) | (303) | (313) | |
| Wertberichtigung gemäß IFRS 91 | (18) | (18) | (39) | (37) | |
| Sonstige Aufwendungen | [6b] | (614) | (629) | (1.262) | (1.278) |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen (OIBDA) | 469 | 452 | 863 | 841 | |
| Abschreibungen | [6c] | (471) | (483) | (937) | (964) |
| Betriebsergebnis | (1) | (31) | (74) | (123) | |
| Finanzerträge | 1 | 1 | 1 | 2 | |
| Währungsgewinne | 0 | 0 | 0 | 1 | |
| Finanzaufwendungen | (10) | (10) | (20) | (19) | |
| Währungsverluste | (1) | 0 | (1) | (0) | |
| Finanzergebnis | (10) | (9) | (19) | (16) | |
| Ergebnis vor Steuern | (12) | (40) | (93) | (139) | |
| Ertragsteuern | (0) | 0 | (0) | 0 | |
| Periodenergebnis | (12) | (40) | (93) | (139) | |
| Den Eigentümern der Muttergesellschaft zuzurechnendes Periodenergebnis | (12) | (40) | (93) | (139) | |
| Periodenergebnis | (12) | (40) | (93) | (139) | |
| Ergebnis je Aktie | |||||
| Unverwässertes Ergebnis je Aktie in EUR | (0,00) | (0,01) | (0,03) | (0,05) | |
| Verwässertes Ergebnis je Aktie in EUR | (0,00) | (0,01) | (0,03) | (0,05) | |
1
Für die Vergleichsperiode galten die Regelungen gemäß IAS 39.
| 1. April bis 30. Juni | 1. Januar bis 30. Juni | |||
| (In Millionen EUR) | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Periodenergebnis | (12) | (40) | (93) | (139) |
| Posten, die nichtin den Gewinn/(Verlust) umgegliedert werden | ||||
| Neubewertung von leistungsorientierten Plänen | 2 | 5 | 2 | 15 |
| Sonstiges Ergebnis | 2 | 5 | 2 | 15 |
| Gesamtergebnis | (10) | (35) | (91) | (124) |
| Den Eigentümern der Muttergesellschaft zuzurechnendes Gesamtergebnis | (10) | (35) | (91) | (124) |
| Gesamtergebnis | (10) | (35) | (91) | (124) |
| (In Millionen EUR) | Gezeichnetes Kapital | Kapitalrücklagen | Gewinnrücklagen | Gesamtes den Eigentümern der Muttergesellschaft zuzuordnendes Eigenkapital | Eigenkapital |
| Stand 1. Januar 2017 | 2.975 | 4.800 | 1.634 | 9.408 | 9.408 |
| Periodenergebnis | - | - | (139) | (139) | (139) |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | 15 | 15 | 15 |
| Gesamtergebnis | - | - | (124) | (124) | (124) |
| Dividende | - | - | (744) | (744) | (744) |
| Sonstige Veränderungen | - | - | 1 | 1 | 1 |
| Stand 30. Juni 2017 | 2.975 | 4.800 | 768 | 8.542 | 8.542 |
| Stand 1. Januar 2018 | 2.975 | 4.800 | 523 | 8.297 | 8.297 |
| Anpassung aufgrund der Erstanwendung von IFRS 9 und IFRS 15 (nach Steuern) | - | - | 274 | 274 | 274 |
| Stand 1. Januar 2018, angepasst | 2.975 | 4.800 | 797 | 8.571 | 8.571 |
| Periodenergebnis | - | - | (93) | (93) | (93) |
| Sonstiges Ergebnis | - | - | 2 | 2 | 2 |
| Gesamtergebnis | - | - | (91) | (91) | (91) |
| Dividende | - | - | (773) | (773) | (773) |
| Sonstige Veränderungen | - | - | 0 | 0 | 0 |
| Stand 30. Juni 2018 | 2.975 | 4.800 | (67) | 7.707 | 7.707 |
| 1. Januar bis 30. Juni | |||
| (In Millionen EUR) | Anhang | 2018 | 2017 |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | |||
| Periodenergebnis | (93) | (139) | |
| Überleitung vom Periodenergebnis | |||
| Finanzergebnis | 19 | 16 | |
| Ergebnis aus dem Verkauf von Vermögenswerten | (0) | (1) | |
| Ertragsteuerergebnis | 0 | (0) | |
| Abschreibungen | [6c] | 937 | 964 |
| Veränderung des Working Capital und Sonstige | |||
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | [5a], [5b], [5c], [5d] | 16 | 2 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | [5a], [5b], [5c], [5d] | 29 | 71 |
| Sonstige langfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | [5e], [5f], [5g] | (71) | (2 5) |
| Sonstige kurzfristige Verbindlichkeiten und Rückstellungen | [5e], [5f], [5g] | (230) | (155) |
| Sonstige | |||
| Erhaltene Zinsen | 3 | 5 | |
| Gezahlte Zinsen | (22) | (20) | |
| Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit | 588 | 718 | |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | |||
| Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | 0 | 1 | |
| Auszahlungen für Investitionen in Sachanlagen und immateriellen Vermögenswerten | [5a], [5b] | (507) | (652) |
| Erwerb von Unternehmen abzgl. übernommener Zahlungsmittel | (0) | (9) | |
| Einzahlungen für finanzielle Vermögenswerte | 5 | 12 | |
| Auszahlungen für finanzielle Vermögenswerte | (2) | (3) | |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | (504) | (650) | |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | |||
| Einzahlungen aus der Aufnahme für verzinsliche Schulden | [5e] | 1.580 | 850 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von verzinslichen Schulden | [5e] | (1.149) | (115) |
| Dividendenzahlungen | (773) | (744) | |
| Sonstige Auszahlungen aus der Finanzierungstätigkeit | (8) | - | |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | (350) | (8) | |
| Nettozunahme/(-abnahme) von Zahlungsmitteln und Zahlungsmitteläquivalenten | (266) | 60 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn des Berichtszeitraums | 587 | 613 | |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende des Berichtszeitraums | 321 | 673 | |
Der verkürzte Konzernzwischenabschluss (nachfolgend "Konzernzwischenabschluss") der
Telefónica Deutschland Holding AG wurde für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. Juni
2018 aufgestellt und umfasst die Telefónica Deutschland Holding AG (nachfolgend auch
"Telefónica Deutschland") und ihre Tochtergesellschaften sowie gemeinschaftliche Tätigkeiten
(gemeinsam die "Telefónica Deutschland Group" oder "Gruppe").
Die Telefónica Deutschland Holding AG ist eine Aktiengesellschaft (AG) deutschen Rechts.
Die Gesellschaft ist am regulierten Markt der Frankfurter Wertpapierbörse gelistet.
Die WKN (Wertpapierkennnummer) lautet A1J5RX, die ISIN (International Securities Identification
Number) DE000A1J5RX9.
Zum 30. Juni 2018 befanden sich 24,5 % der Aktien im Freefloat. 69,2 % wurden von
der Telefónica Germany Holdings Limited, Slough, Vereinigtes Königreich (Telefónica
Germany Holdings Limited), gehalten, einer indirekten 100-prozentigen Tochtergesellschaft
der Telefónica, S.A., Madrid, Spanien (Telefónica, S.A.). Laut Pressemitteilung der
Koninklijke KPN N.V. vom 26. Juli 2018 wurden die restlichen 6,3 % von der Koninklijke
KPN N.V., Den Haag, Niederlande (KPN), gehalten.
Zum 30. Juni 2018 waren die im Konzernzwischenabschluss der Telefónica Deutschland
Group enthaltenen Gesellschaften entsprechend dem nachfolgenden Organigramm organisiert:

Sofern nicht anders vermerkt, betragen die Beteiligungsquoten 100 %.
Am 21. Februar platzierte die Telefónica Germany GmbH & Co. OHG Schuldscheindarlehen
und eine Namensschuldverschreibung über insgesamt 250 Mio. EUR. Für weitere Informationen
siehe Anhang Nr. 5 e) verzinsliche Schulden.
Am 17. Mai 2018 fand die ordentliche Hauptversammlung über das Geschäftsjahr 2017
statt. Neben der Vorlage des Jahres- und Konzernabschlusses der Telefónica Deutschland
wurde unter anderem eine Dividende von 0,26 EUR je dividendenberechtigter Stückaktie,
insgesamt 773.384.298,18 EUR, beschlossen. Die Dividende für das Geschäftsjahr 2017
wurde am 23. Mai 2018 an die Aktionäre gezahlt. Weiter wurden die Wahl von Julio Estebán
Linares López als Vertreter der Anteilseigner in den Aufsichtsrat der Gesellschaft
und die Kapitalerhöhung aus Gesellschaftsmitteln, eine anschließende ordentliche Kapitalherabsetzung
in gleicher Höhe, die Wiederherabsetzung des Bedingten Kapitals 2014/I und damit verbundene
Satzungsänderungen beschlossen. Die Kapitalmaßnahme wurde durchgeführt um ein effizientes
und kapitalmarktgerechtes Eigenkapitalmanagement zu ermöglichen und die Voraussetzung
für eine flexible Dividendenpolitik zu schaffen. Somit wurde die gebundene Kapitalröcklage
in Hohe eines Teilbetrages von EUR 4.535.097.828,00 in eine freie Kapitalröcklage
(§ 272 Abs. 2 Nr. 4 HGB) umgewandelt. Die Kapitalmaßnahme wurde am 4. Juni 2018 ins
Handelsregister eingetragen.
Eva Castillo Sanz hat mit Wirkung zum 25. April 2018 ihr Amt als Vorsitzende des Aufsichtsrats
und mit Wirkung zum 25. Mai 2018 ihre Mitgliedschaft im Aufsichtsrat der Telefónica
Deutschland niedergelegt.
Mit Wirkung zum 3. Mai 2018 hat der Aufsichtsrat der Telefónica Deutschland Laura
Abasolo García de Baquedano zur neuen Vorsitzenden des Aufsichtsrats gewählt.
Am 26. April 2018 fand die Wahl der Arbeitnehmervertreter im Aufsichtsrat der Gesellschaft
statt. Mit Wirkung zum Ende der Hauptversammlung vom 17. Mai 2018 ist Sandra Hofmann
anstelle von Christoph Heil als Vertreter der Gewerkschaften in den Aufsichtsrat gezogen,
Martin Butz folgte auf Marcus Thurand als Vertreter der leitenden Angestellten. Die
übrigen Mitglieder wurden in der Wahl für eine weitere Amtszeit bestätigt.
Mit Gerichtsbeschluss vom 7. Juni 2018 wurde María García-Legaz Ponce als Anteilseignervertreterin
in den Aufsichtsrat bestellt.
Der Konzernzwischenabschluss der Telefónica Deutschland Holding AG wurde in Übereinstimmung
mit den für die Zwischenberichterstattung anzuwendenden IFRS, wie sie vom IASB veröffentlicht
wurden und in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Dementsprechend enthält der Konzernzwischenabschluss
nicht sämtliche Informationen und Angaben, die in einem vollständigen Konzernabschluss
erforderlich sind, und sollte deshalb in Verbindung mit dem Konzernabschluss für das
Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2017 (siehe Anhang Nr. 2 Grundlage der Erstellung)
gelesen werden.
Der vorliegende Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018 ist ungeprüft.
Der vorliegende Konzernzwischenabschluss wird in Euro, der funktionalen Währung der
Telefónica Deutschland Holding AG und ihrer Tochtergesellschaften, aufgestellt.
Sofern nichts anderes angegeben ist, werden die Zahlen in diesem Konzernzwischenabschluss
in Millionen Euro (Mio. EUR) und nach etablierten kaufmännischen Grundsätzen gerundet
dargestellt. Additionen der Zahlenangaben können daher zu anderen als den ebenfalls
in den Tabellen dargestellten Summen führen.
Die Erstellung des Konzernzwischenabschlusses verlangt vom Vorstand, Beurteilungen
und Schätzungen abzugeben sowie Annahmen zu treffen, die sowohl die Anwendung der
Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze betreffen als auch die Höhe der berichteten
Beträge der Vermögenswerte und Schulden bzw. Erträge und Aufwendungen beeinflussen.
Eine wesentliche Änderung der Sachverhalte und Umstände, auf denen diese Beurteilungen,
Schätzungen sowie Annahmen und die damit verbundenen Ermessensentscheidungen basieren,
könnte wesentliche Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Telefónica
Deutschland Group haben.
Für weitere Informationen wird auf den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr zum
31. Dezember 2017 (siehe Anhang Nr. 3 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze) verwiesen.
Die im vorliegenden Konzernzwischenabschluss dargestellte Konzernbilanz bezieht sich
auf Informationen zum 30. Juni 2018, die mit Informationen zum 31. Dezember 2017 verglichen
werden.
Die Konzerngewinn- und Verlustrechnung sowie die Konzerngesamtergebnisrechnung beziehen
sich auf die am 30. Juni 2018 bzw. 30. Juni 2017 abgeschlossenen Sechs- und Dreimonatszeiträume.
Die Konzernkapitalflussrechnung und die Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung vergleichen
die abgeschlossenen Sechsmonatszeiträume 2018 und 2017.
Die bisherige Ergebnisentwicklung zeigt keinerlei Indikationen, dass die Geschäftstätigkeit
aufgrund saisonaler Einflüsse wesentlichen Schwankungen unterliegt.
Die bei der Erstellung des Zwischenabschlusses der Telefónica Deutschland Group durch
das Management vorgenommenen wesentlichen Schätzungen, Annahmen und Ermessensentscheidungen
unterscheiden sich hinsichtlich potenzieller Schätzunsicherheiten im Grundsatz nicht
von den Annahmen im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2017 (siehe
Anhang Nr. 3 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze).
Bis zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Konzernzwischenabschlusses bekannt gemachte,
jedoch noch nicht verpflichtend anzuwendende Standards und Interpretationen werden
nachfolgend dargestellt:
| Standards, Interpretationen und Änderungen | Verpflichtende Anwendungen für Geschäftsjahre beginnend am oder nach dem | |
| IFRS 16 | Leasing | 1. Januar 2019 |
| IFRIC 23 | Unsicherheit bezüglich der ertragsteuerlichen Behandlung | 1. Januar 20191 |
| Änderungen an IFRS 9 | Beurteilungskriterien für die Klassifikation von finanziellen Vermögenswerten | 1. Januar 2019 |
| Änderungen an IAS 28 | Anwendung von IFRS 9 im Rahmen von IAS 28 | 1. Januar 20191 |
| Änderungen an IAS 19 | Planänderung, -kürzung oder -abgeltung | 1. Januar 20191 |
| Jährliche Verbesserungen zu den IFRSs 2015-2017 | Änderungen an IFRS 3 und 11 sowie IAS 12 und 23 | 1. Januar 20191 |
| Rahmenkonzept | Änderungen der Verweise auf das Rahmenkonzept in IFRS-Standards | 1. Januar 20201 |
| IFRS 17 | Versicherungsverträge | 1. Januar 20211 |
| Änderungen an IFRS 10 und IAS 28 | Veräußerung von Vermögenswerten eines Investors an bzw. Einbringung in sein assoziiertes Unternehmen | unbestimmt1,2 |
1
Beschlussfassung durch EU noch ausstehend, Angabe zur verpflichtenden Anwendung gemäß
IASB.
2
Gemäß lASB-Beschluss vom 17. Dezember 2015 Erstanwendung auf unbestimmte Zeit verschoben.
Zur ausführlichen Beschreibung der für die Gruppe relevanten neuen Standards, Änderungen
an Standards sowie Interpretationen wird ebenfalls auf die Ausführungen im Konzernabschluss
für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember 2017 (siehe Anhang Nr. 3 Bilanzierungs- und
Bewertungsgrundsätze) verwiesen. Dort wird zudem eine Einschätzung hinsichtlich der
erwarteten Auswirkungen auf die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gruppe vorgenommen,
welche für den Konzernzwischenabschluss zum 30. Juni 2018 weiterhin ihre Gültigkeit
behält.
Seit dem 1. Januar 2018 wendet die Telefónica Deutschland Group den IFRS 15 Erlöse
aus Verträgen mit Kunden und den IFRS 9 Finanzinstrumente an.
Die folgende Tabelle stellt die Effekte dar, die sich aus der Erstanwendung der beiden
Standards ergeben:
| (in Millionen EUR) | 31. Dezember 2017 | Anpassung aufgrund IFRS 15 | Anpassung aufgrund IFRS 9 | 1. Januar 2018 |
| Langfristige Vermögenswerte | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 69 | 1 | - | 70 |
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | 129 | 107 | - | 236 |
| Latente Steueransprüche | 162 | (33) | - | 129 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 1.265 | (49) | (2) | 1.214 |
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | 186 | 329 | - | 515 |
| Eigenkapital | ||||
| Gewinnrücklagen | 523 | 276 | (2) | 797 |
| Langfristige Schulden | ||||
| Rechnungsabgrenzungsposten | 255 | 2 | - | 257 |
| Latente Steuerschulden | 1 | 101 | - | 102 |
| Kurzfristige Schulden | ||||
| Rechnungsabgrenzungsposten | 527 | (25) | - | 502 |
Der IFRS 15 verankert die Regelungen aus verschiedenen Standards und Interpretationen
branchenübergreifend in einem einheitlichen Standard. IFRS 15 hat somit insbesondere
die Standards IAS 18 Umsatzerlöse sowie IAS 11 Fertigungsaufträge abgelöst. IFRS 15
legt einen umfassenden Rahmen zur Bestimmung fest, ob, in welcher Höhe und zu welchem
Zeitpunkt Umsatzerlöse erfasst werden müssen.
Kernprinzip des IFRS 15 ist, dass die Umsatzerlöse in der Höhe erfasst werden sollen,
welche als Gegenwert für die übernommenen Leistungsverpflichtungen erwartet wird.
Der neue Standard sieht zur Durchsetzung dieses Prinzips ein Fünf-Stufen-Modell zur
Bestimmung von Umsatzhöhe und Umsatzzeitpunkt vor:
| ― |
Identifizierung des Vertrags, |
| ― |
Identifizierung der eigenständigen Leistungsverpflichtung, |
| ― |
Bestimmung des Transaktionspreises, |
| ― |
Allokation des Transaktionspreises, |
| ― |
Erlösrealisierung bei Erfüllung der Leistungsverpflichtung. |
Darüber hinaus enthält der Standard einige weitere Regelungen zu Detailfragestellungen
bzw. sieht weitere derzeit angewandte Bilanzierungsregeln nicht mehr vor. So ist es
unter anderem für die Allokation des Transaktionspreises nicht mehr von Bedeutung,
ob die Lieferung eines Gutes bzw. die Erbringung von Dienstleistungen erst in Zukunft
erfolgen wird. Weiter sieht IFRS 15 unter bestimmten Bedingungen vor, direkt dem Vertrag
zurechenbare Vertragserlangungskosten wie z.B. Provisionen zu aktivieren und über
die zugrundeliegende Amortisationsdauer zu verteilen. Die erstmalige Anwendung beginnend
ab dem 1. Januar 2018 bedingte aufgrund der branchenüblichen Laufzeitverträge insbesondere
auch eine Analyse der schon in früheren Geschäftsjahren abgeschlossenen Verträge,
die zum 1. Januar 2018 noch nicht beendet waren. Der Standard stellte dem Anwender
für den Zeitpunkt der Erstanwendung zwei Übergangvorschriften zur Wahl:
| ― |
vollständig retrospektiv unter Inanspruchnahme bestimmter praktischer Erleichterungen, |
| ― |
modifiziert retrospektiv durch kumulative Anpassungen des Eigenkapitals zu Beginn der Berichtsperiode. |
Die Telefónica Deutschland Group hat sich beim Übergang auf IFRS 15 für die modifiziert
retrospektive Methode, nach der die kumulierten Anpassungsbeträge zum 1. Januar 2018
zu erfassen sind, entschieden. Infolgedessen hat die Gruppe die Anforderungen des
IFRS 15 nicht auf die dargestellte Vergleichsperiode angewendet. Der Vergleichsperiode
2017 liegen unverändert die im Konzernabschluss für das Geschäftsjahr zum 31. Dezember
2017 dargestellten Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze zugrunde (siehe Anhang
Nr. 3 Bilanzierungs- und Bewertungsrundsätze).
Grundsätzlich sollen die Anforderungen des IFRS 15 auf jeden einzelnen Vertrag angewendet
werden. Der Standard bietet aber auch die Möglichkeit, die Bilanzierungsvorschriften
auf ein Portfolio ähnlich ausgestalteter Verträge anzuwenden, wenn daraus keine wesentlichen
Auswirkungen im Vergleich zur einzelnen Vertragsbetrachtung erwartet werden. Die Telefónica
Deutschland Group hat die bestehenden Verträge analysiert und diese zu Portfolien
aggregiert. Die Gruppe wendet die Vorschriften des IFRS 15 auf Ebene dieser definierten
Portfolien an.
Mit Einführung des IFRS 15 war es teilweise notwendig, die Prozesse im Rechnungswesen
anzupassen. Insbesondere mussten die Anforderungen an die Analyse der Kundenverträge
im Rahmen des Produktanlageprozesses weiter spezifiziert werden, um den Anforderungen
des IFRS 15 gerecht zu werden. Zudem wurde ein IT-Tool zur Berechnung der Anpassungen
im Rahmen von IFRS 15 eingeführt.
Die Auswirkung der erstmaligen Anwendung des IFRS 15 ist im Abschnitt IFRS 15 und
IFRS 9 - Effekte aus der Erstanwendung dargestellt.
Die gesamte Anpassung des Eigenkapitals (nach Steuern) in der Eröffnungsbilanz, die
sich aus der Erstanwendung des IFRS 15 ergibt, betrug zum 1. Januar 2018 276 Mio.
EUR.
Der größte Effekt der Anpassungen resultierte aus der Aktivierung von Vertragserlangungskosten
innerhalb der sonstigen nicht finanziellen Vermögenswerte. Für zum 31. Dezember 2017
noch nicht beendete Verträge, wurde ein Betrag von 419 Mio. EUR aktiviert.
In der für die Gruppe relevanten steuerlichen Basis hingegen werden Vertragserlangungskosten
nicht aktiviert, sondern direkt aufwandswirksam erfasst. Zur sachgerechten Abbildung
dieser temporären Differenz wurde zum Erstanwendungszeitpunkt eine Steuerlatenz in
Höhe von 134 Mio. EUR bilanziert, die das Eigenkapital entsprechend verringert. Diese
wurden teilweise mit den bereits bestehenden aktiven Steuerlatenzen verrechnet.
Neben den beiden größten Effekten aufgrund der Aktivierung von Vertragserlangungskosten
und den darauf gebildeten latenten Steuern, ergaben sich aus der Anwendung der IFRS
15 aufgrund der unterschiedlichen Bilanzierung von Verträgen mit Kunden weitere Effekte
auf die Konzernbilanz. Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige
Forderungen verminderten sich eigenkapitalwirksam um 48 Mio. EUR. Die sonstigen nicht-finanziellen
Vermögenswerte erhöhten sich eigenkapitalwirksam um 17 Mio. EUR. Passivisch verminderte
sich der Rechnungsabgrenzungsposten eigenkapitalwirksam um 22 Mio. EUR.
Die folgende Tabelle zeigt die Bestände zum 30. Juni 2018, bei denen sich eine Änderung
aufgrund der Anwendung des IFRS 15 ergeben.
| (in Millionen EUR) | Bilanz zum 30. Juni 2018 | Anpassungen | Werte ohne Anwendung des IFRS 15 |
| Langfristige Vermögenswerte | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 59 | (2) | 58 |
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | 223 | (109) | 114 |
| Latente Steueransprüche | 129 | 33 | 162 |
| Kurzfristige Vermögenswerte | |||
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 1.159 | 37 | 1.196 |
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | 571 | (338) | 233 |
| Eigenkapital | |||
| Gewinnrücklagen1 | (67) | (293) | (361) |
| Langfristige Schulden | |||
| Rechnungsabgrenzungsposten | 225 | 25 | 250 |
| Latente Steuerschulden | 102 | (101) | 1 |
| Kurzfristige Schulden | |||
| Rechnungsabgrenzungsposten | 495 | (9) | 486 |
Ohne die erstmalige Anwendung von IFRS 15 ergäben sich für die Periode 1. Januar bis
30. Juni 2018 folgende Unterschiede in der Konzerngewinn- und Verlustrechnung.
| (in Millionen EUR) | Konzerngewinn- und Verlustrechnung für die Periode 1. Januar bis 30. Juni 2018 | Anpassungen | Werte ohne Anwendung des IFRS 15 |
| Umsatzerlöse | 3.525 | (11) | 3.514 |
| Umsatzerlöse aus Mobilfunk | 3.127 | (9) | 3.117 |
| Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen | 2.598 | (7) | 2.591 |
| Umsatzerlöse aus Mobilfunk-Hardware | 529 | (3) | 526 |
| Umsatzerlöse aus Festnetz/DSL | 391 | (6) | 384 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 7 | 5 | 12 |
| Wertberichtigung gemäß IFRS 9 | (39) | 1 | (39) |
| Sonstige Aufwendungen | (1.262) | (8) | (1.270) |
| Betriebsergebnis vor Abschreibungen (OIBDA) | 863 | (18) | 845 |
| Finanzergebnis | (19) | 1 | (18) |
Zur sachgerechten Abbildung der Anforderungen des IFRS 15 wurden insbesondere die
folgenden Themen identifiziert und analysiert.
Die Telefónica Deutschland Group erbringt sowohl Mobilfunk- als auch Festnetzdienstleistungen,
die über einen bestimmten Zeitraum erfüllt werden. Nach IFRS 15 erfolgt die Bestimmung
des Leistungsfortschrittes anhand von outputbasierten Methoden. Auf Basis der outputbasierten
Methode werden die Umsätze auf Basis des Werts der bisher übertragenen Dienstleistungen
für den Kunden im Verhältnis zu den verbleibenden vertraglich zugesagten Dienstleistungen
erfasst. Entsprechend werden unstete Rabatte auf diese Dienstleistung erfasst und
über die Vertragslaufzeit linearisiert.
Neben den reinen Dienstleistungsverträgen, bietet die Telefónica Deutschland Group
ihren Kunden Produkte im Rahmen von Mehrkomponentenverträgen an. Hierbei werden insbesondere
Rabatte auf Mobilfunkdienstleistungen vergeben, wenn es zusammen mit dem Kauf von
Mobilfunkdienstleistungen zu dem Kauf eines Mobilfunkendgerätes kommt. Eine Rabattierung
auf das Mobilfunkendgerät erfolgt nicht.
Nach den Vorschriften des IFRS 15 wird eine Allokation der Rabatte vorgenommen, wobei
nun alle Vertragskomponenten, die den Transaktionspreis eines Vertrages beeinflussen,
in der Berechnung des Allokationsfaktors berücksichtigt werden. Beispielhaft werden
Anschlussgebühren nach IFRS 15 im Rahmen der Gesamtwürdigung in die Allokation der
Vertragskomponenten einbezogen und entsprechend über die zugrundeliegende Vertragslaufzeit
als Umsatzerlöse erfasst. Rabatte, die für die gleichzeitige Nutzung eines Mobilfunkvertrags
und eines DSL Vertrags gewährt werden, werden auf Basis der relativen Einzelveräußerungspreise
der zugrunde liegenden Tarife als Minderung der Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen
oder Umsatzerlöse aus Festnetz/DSL ausgewiesen.
Bei der Ermittlung des Transaktionspreises müssen nach IFRS 15 signifikante Finanzierungskomponenten
berücksichtigt werden. Im Einklang mit dem Standard berücksichtigt die Telefónica
Deutschland Group diese Finanzierungskomponenten nicht, da die Analyse der zugrundeliegenden
Verträge ergeben hat, dass diese unwesentlich sind.
Branchenabweichend wird die Telefónica Deutschland Group keinen Vertragsvermögenswert
aufgrund der Zuordnung eines Teils des Transaktionspreises auf unentgeltlich abgegebene
oder stark rabattierte Mobilfunkendgeräte ausweisen, da bereits in der Vergangenheit
nahezu keine subventionierten Endgeräte angeboten wurden.
Da bereits unter IAS 18 eine Linearisierung der unsteten Rabatte erfolgte, ergeben
sich aus der Anwendung des IFRS 15 keine wesentlichen Auswirkungen für die Zukunft.
Unter den Anwendungsvorschriften des IAS 18 erfolgte bereits eine Verteilung der Rabatte
auf die beiden Komponenten Mobilfunkdienstleistung und Mobilfunkendgerät, d.h. ein
Teil des Mobilfunkendgeräte-Umsatzes wurde auf spätere Leistungsperioden verschoben.
Nach IAS 18 wurden jedoch zusätzliche Vertragsbestandteile nicht in die Allokation
einbezogen, sondern einzeln abgegrenzt. Hierdurch ändert sich die Allokation der Umsatzerlöse
zwischen Mobilfunkdienstleistungen und Mobilfunkendgeräten und damit der Zeitpunkt
des Umsatzausweises. Während nach IAS 18 beispielsweise die Anschlussgebühr einzeln
über die durchschnittliche Kundenbindungsdauer abgegrenzt und als Umsatzerlös realisiert
wurde, wird diese nach IFRS 15 im Rahmen der Gesamtwürdigung in die Allokation der
Vertragskomponenten einbezogen und entsprechend über die zugrundeliegende Vertragslaufzeit
als Umsatzerlös erfasst. Rabatte, die für die gleichzeitige Nutzung eines Mobilfunkvertrags
und eines DSL Vertrags gewährt wurden, wurden nach IAS 18 nicht reallokiert.
Aufwendungen werden dann ergebniswirksam erfasst, wenn die zugrunde liegende Leistung
erbracht wird. Vertragserlangungskosten, die gemäß ihrem Wesen im Rahmen eines Vertragsabschlusses
anfallen und einem Kunden direkt zugeordnet werden können, sind gemäß IFRS 15 zu aktiveren.
Die Abschreibung erfolgt in Abhängigkeit davon, wie die Leistungsverpflichtungen,
auf die sich die Kosten beziehen, auf den Kunden im Rahmen des jeweiligen Vertrags
übertragen werden. Die Vertragserlangungskosten werden im Rahmen dieser Systematik
linear über die zugrundeliegende Amortisierungsdauer ergebniswirksam erfasst. Unter
Annahme eines ratierlichen Kostenverlaufs ist von einem Glättungseffekt in der Gewinn-
und Verlustrechnung im Zeitverlauf auszugehen. Im Rahmen der Aktivierung nimmt die
Telefónica Deutschland Group den im Standard definierten praktischen Behelf in Anspruch
und aktiviert nur solche Vertragserlangungskosten, deren zugrundeliegende Amortisierungsdauer
mehr als ein Jahr beträgt.
Neben der Aktivierung von Vertragserlangungskosten regelt der Standard auch die Aktivierung
der Vertragserfüllungskosten. Die Analyse der zugrundeliegenden Verträge hat ergeben,
dass es keine Vertragserfüllungskosten gibt, die die Telefónica Deutschland Group
zu bilanzieren hat.
Nach IAS 18 erfolgte weder eine Aktivierung der Vertragserlangungskosten noch der
Vertragserfüllungskosten.
Nach IFRS 15 bestehen komplexere Anforderungen in Bezug auf die Bilanzierung von Vertragsänderungen
im Vergleich zu den bestehenden Regelungen. Teilweise werden Vertragsänderungen prospektiv
als separater Vertrag bilanziert, teilweise resultiert aus der Vertragsänderung eine
Anpassung des bestehenden Vertrags. Dabei kann es zu kumulierten Erlösanpassungen
kommen.
Trotz der komplexeren Anforderungen ergaben sich im Vergleich zu IAS 18 keine wesentlichen
Änderungen.
Nach IFRS 15 basiert die Beurteilung, ob sich die Telefónica Deutschland Group in
der Prinzipal- oder Agentenstellung befindet, darauf, ob die Gruppe vor der Übertragung
bestimmter Güter bzw. der Erbringung von Dienstleistungen an den Endkunden die Verfügungsgewalt
daran besitzt.
Nach IAS 18 hingegen war es relevant, ob die Telefónica Deutschland Group signifikanten
Risiken und Chancen, die mit dem Verkauf von Gütern in Verbindung stehen, ausgesetzt
ist. Die Analyse der wesentlichen durch Drittanbieter erbrachten Dienstleistungen
hat ergeben, dass sich an der Würdigung gegenüber IAS 18 keine wesentlichen Änderungen
ergeben.
Die Telefónica Deutschland Group gewährt keine Lizenzen an Kunden, die im Rahmen von
IFRS 15 zu berücksichtigen sind. Somit ergeben sich basierend auf der Einschätzung
dieser Transaktionen durch die Telefónica Deutschland Group keine wesentlichen Auswirkungen
auf den Zwischenabschluss.
Jeder Mobilfunktarif Postpaid wird im Rahmen der Identifizierung der eigenständigen
Leistungsverpflichtung im Fünf-Stufen-Modell des IFRS 15 als eigenständige Leistungsverpflichtung
klassifiziert. Zur Ermittlung des Einzelveräußerungspreises dieser Leistungsverpflichtung
wird zunächst der auf der Rechnung ausgewiesene Transaktionspreis herangezogen. Unter
Berücksichtigung der durchschnittlichen Rabatte, welche Kunden der Telefónica Deutschland
Group gewährt werden, wird dieser Transakationspreis im zweiten Schritt um einen pauschalen
Abschlagssatz gemindert.
Der geminderte Transaktionspreis entspricht dem Einzelveräußerungspreis der vorgenannten
Leistungsverpflichtung.
Mögliche Änderungen von Schätzungen könnten zu Änderungen sowohl der Höhe als auch
des zeitlichen Verlaufs der künftigen Ertragsrealisierung führen.
Änderungen, die sich aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 ergeben, werden
bis auf die folgenden Punkte retrospektiv angewendet:
| ― |
Vergleichsperioden wurden nicht angepasst. Die aufgrund der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 resultierenden Differenzen der Buchwerte der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten wurden in den Gewinnrücklagen per 1. Januar 2018 erfasst. Entsprechend spiegeln die für das Geschäftsjahr 2017 angegebenen Informationen generell nicht die Anforderungen des IFRS 9 wider. Insofern sind die Informationen des Geschäftsjahres 2017 nicht mit den Angaben zum Geschäftsjahr 2018 vergleichbar. |
| ― |
Die Einordnung der finanziellen Vermögenswerte in das entsprechende Geschäftsmodell wurde auf Basis der Fakten und Verhältnisse, die zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung vorlagen, vorgenommen. |
| ― |
Sofern für eine Investition in eine Schuldverschreibung ein geringes Kreditrisiko zum Zeitpunkt der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 vorlag, hat die Gruppe angenommen, dass das Kreditrisiko des Vermögenswertes seit dem erstmaligen Ansatz nicht signifikant gestiegen ist. |
| ― |
Alle Sicherungsbeziehungen die zum 31. Dezember 2017 nach IAS 39 designiert waren, erfüllen per 1. Januar 2018 die Kriterien für die Bilanzierung von Sicherungsbeziehungen nach IFRS 9. Daher werden sie als fortlaufende Sicherungsbeziehungen angesehen und seit dem 1. Januar 2018 nach den Vorschriften von IFRS 9 fortlaufend bewertet. |
Von dem Wahlrecht, auf langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie
Vertragsvermögenswerte den vereinfachten Ansatz gemäß IFRS 9 anzuwenden, macht die
Telefónica Deutschland Group Gebrauch.
Für weitere Angaben zu den Auswirkungen aus der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 verweisen
wir auf Anhang Nr. 7 Bewertungskategorien der finanziellen Vermögenswerte und finanziellen
Verbindlichkeiten.
Zur Erläuterung der Veränderung nachfolgender Positionen wird auf die Vermögenslage
im Lagebericht verwiesen.
Die sonstigen immateriellen Vermögenswerte setzen sich wie folgt zusammen:
| (In Millionen EUR) | Dienstleistungskonzessionsvereinbarungen und Lizenzen | Kundenstämme | Software | Markennamen | Sonstige | Anlagen im Bau/ Anzahlungen auf immaterielle Vermögenswerte |
| Buchwerte | ||||||
| Zum 31. Dezember 2017 | 2.695 | 1.886 | 504 | 48 | 11 | 342 |
| Zum 30. Juni 2018 | 2.489 | 1.722 | 499 | 46 | 8 | 348 |
| (In Millionen EUR) | Sonstige immaterielle Vermögenswerte |
| Buchwerte | |
| Zum 31. Dezember 2017 | 5.485 |
| Zum 30. Juni 2018 | 5.113 |
Die Sachanlagen setzen sich wie folgt zusammen:
| (In Millionen EUR) | Grundstücke und Gebäude | Technische Anlagen und Maschinen | Betriebs- und Geschäftsausstattung, Werkzeuge und Sonstiges | Anlagen im Bau | Sachanlagen |
| Buchwerte | |||||
| Zum 31. Dezember 2017 | 114 | 3.683 | 98 | 146 | 4.041 |
| Zum 30. Juni 2018 | 96 | 3.583 | 109 | 115 | 3.904 |
Dieser Posten der Konzernbilanz wird wie folgt aufgeschlüsselt:
| Zum 30. Juni 2018 | Zum 31. Dezember 2017 | |||
| (In Millionen EUR) | Langfristig | Kurzfristig | Langfristig | Kurzfristig |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 59 | 1.089 | 76 | 1.272 |
| Forderungen gegenüber verbundenen Unternehmen und Personen | - | 63 | - | 77 |
| Sonstige Forderungen | - | 88 | - | 58 |
| Wertberichtigung für zweifelhafte Forderungen | - | (80) | (7) | (142) |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen | 59 | 1.159 | 69 | 1.265 |
Dieser Posten der Konzernbilanz setzt sich wie folgt zusammen:
| Zum 30. Juni 2018 | Zum 31. Dezember 2017 | |||
| (In Millionen EUR) | Langfristig | Kurzfristig | Langfristig | Kurzfristig |
| Vorauszahlungen | 114 | 231 | 129 | 107 |
| Vorauszahlungen gegenüber verbundenen Unternehmen | - | 2 | - | 0 |
| Aktivierte Kosten der Vertragserlangung | 105 | 324 | - | - |
| Vertragsvermögenswert | 4 | 14 | - | - |
| Sonstige Steuerforderungen | - | 0 | - | 79 |
| Sonstige nicht finanzielle Vermögenswerte | 223 | 571 | 129 | 186 |
Wie bereits in den Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätzen dargestellt, werden seit
der Anwendung des IFRS 15 die Kosten der Vertragserlangung unter bestimmten Voraussetzungen
aktiviert. Diese enthalten Kosten für Provisionen, die Verträgen mit Kunden direkt
zugeordnet werden können.
Nach IAS 18 wurden Kosten der Vertragserlangung nicht aktiviert, sondern direkt ergebniswirksam
als Aufwand erfasst.
Der Vertragsvermögenswert enthält Verträge für welche die Telefónica Deutschland Group
ihren vertraglichen Verpflichtungen durch Übertragung von Mobilfunk-Hardware, Erbringung
von Mobilfunkdienstleistungen oder Erbringung von Festnetz- bzw. DSL-Leistungen nachgekommen
ist, bevor eine Gegenleistung gezahlt oder fällig geworden ist.
Die Vorauszahlungen betreffen im Wesentlichen Vorauszahlungen für Mieten von Antennenstandorten.
Dieser Posten der Konzernbilanz wird wie folgt aufgeschlüsselt:
| Zum 30. Juni 2018 | Zum 31. Dezember 2017 | |||
| (In Millionen EUR) | Langfristig | Kurzfristig | Langfristig | Kurzfristig |
| Anleihen | 504 | 612 | 504 | 613 |
| Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen | 474 | 77 | 299 | 4 |
| Darlehensverbindlichkeiten | 450 | 200 | 450 | 0 |
| Finanzierungsleasing | 23 | 7 | 15 | 19 |
| Einlage- und Abfindungsverpflichtungen | - | 2 | - | 2 |
| Verzinsliche Schulden | 1.451 | 898 | 1.268 | 637 |
Am 22. März 2016 wurde eine revolvierende Konsortialkreditlinie (RCF) in Höhe von
750 Mio. EUR unterschrieben. Die Laufzeit dieser Konsortialkreditlinie wurde im Februar
2018 letztmalig um ein Jahr bis März 2023 verlängert. Die Verzinsung des RCF erfolgt
variabel zu Euribor-Geldmarktkonditionen zuzüglich einer vereinbarten Marge. Zum 30.
Juni 2018 bestand keine Inanspruchnahme der Kreditlinie.
Am 13. Juni 2016 wurde ein Finanzierungsvertrag mit der Europäischen Investitionsbank
(EIB) in Höhe von 450 Mio. EUR unterschrieben. Zum 30. Juni 2018 war dieser in Höhe
von 450 Mio. EUR mit fixer Verzinsung in Form von zwei Tranchen in Anspruch genommen.
Die durch die EIB bereitgestellten Finanzierungsmittel haben eine Laufzeit bis Dezember
2024 bzw. Mai 2025 und werden ab Dezember 2019 bzw. Mai 2020 in gleich hohen Raten
zurückgezahlt. Der Referenzzinssatz der fixen Tranchen bestimmt sich nach den Grundsätzen,
die jeweils durch die Organe der EIB für gleichartige Darlehen festgelegt werden.
Die Telefónica Deutschland Group hat am 31. Juli 2017 eine bilaterale revolvierende
Kreditlinie mit der Telfisa Global B.V. in Höhe von 500 Mio. EUR abgeschlossen. Die
Kreditlinie dient allgemeinen Unternehmenszwecken und hat eine Laufzeit von einem
Jahr. Zum 30. Juni 2018 bestand eine Inanspruchnahme der Kreditlinie in Höhe von 200
Mio. EUR.
Telefónica Germany GmbH & Co. OHG platzierte im Februar 2018 Schuldscheindarlehen
in verschiedenen Tranchen und eine Namensschuldverschreibung im Gesamtvolumen von
insgesamt 250 Mio. EUR. Die platzierten Schuldscheindarlehen haben Tranchen mit Laufzeiten
von 1 Jahr mit variabler Verzinsung sowie Laufzeiten mit 5 und 7 Jahren mit variabler
und fixer Verzinsung und eine Tranche mit 10 jähriger Laufzeit mit fixer Verzinsung.
Die jeweilige Verzinsung der fixen Tranchen betrögt 1,051%, 1,468% und 1,962% p.a.
Die Namensschuldverschreibung weist eine Laufzeit von 15 Jahren und eine fixe Verzinsung
von 2,506% p.a. auf.
Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten
sowie Rechnungsabgrenzungsposten setzen sich wie folgt zusammen:
| Zum 30. Juni 2018 | Zum 31. Dezember 2017 | |||
| (In Millionen EUR) | Langfristig | Kurzfristig | Langfristig | Kurzfristig |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Dritten | - | 646 | - | 773 |
| Abzugrenzende Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 19 | 831 | 17 | 842 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Personen | - | 266 | - | 374 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 19 | 1.744 | 17 | 1.989 |
| Sonstige, nicht handelsbezogene Verbindlichkeiten | 1 | 113 | 1 | 125 |
| Sonstige Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen und Personen | - | 52 | - | 40 |
| Übrige Verbindlichkeiten | - | 109 | - | 69 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1 | 273 | 1 | 235 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten | 20 | 2.017 | 19 | 2.224 |
| Rechnungsabgrenzungsposten | 225 | 495 | 255 | 527 |
Die abzugrenzenden Verbindlichkeiten betreffen im Wesentlichen ausstehende Rechnungen
für Waren und Dienstleistungen sowie für das Anlagevermögen.
Die sonstigen, nicht handelsbezogenen Verbindlichkeiten umfassen hauptsächlich Verbindlichkeiten
gegenüber Personal und Verbindlichkeiten aus Silent Factoring.
Die sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten im Wesentlichen kreditorische Debitoren.
Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält im Wesentlichen Verträge für welche die Telefónica
Deutschland Group ihren vertraglichen Verpflichtungen durch Übertragung von Mobilfunk-Hardware,
Erbringung von Mobilfunkdienstleistungen oder Erbringung von Festnetz- bzw. DSL-Leistungen
noch nicht nachgekommen ist, aber bereits eine Zahlung erhalten hat. Hierzu zählen
insbesondere erhaltene Anzahlungen auf Prepaid-Guthaben sowie erhaltene Anzahlungen
im Zuge des Mobile Bitstream Access Mobile Virtual Network Operator (MBA MVNO) Vertrages
von der MS Mobile Service GmbH (Drillisch).
Die erhaltene Zahlung von Drillisch sowie die sonstigen erhaltenen Anzahlungen für
künftigen Leistungsbezug werden gemäß der erwarteten Inanspruchnahme in die jeweilige
Fristigkeit aufgeteilt. Erhaltene Anzahlungen auf Prepaid-Guthaben sind ausschließlich
als kurzfristig eingestuft.
Die Rückstellungen werden mit folgenden Beträgen angesetzt:
| Zum 30. Juni 2018 | Zum 31. Dezember 2017 | |||
| (In Millionen EUR) | Langfristig | Kurzfristig | Langfristig | Kurzfristig |
| Pensionsverpflichtungen | 162 | - | 151 | - |
| Restrukturierung | 30 | 52 | 43 | 64 |
| Rückbau | 337 | 84 | 378 | 73 |
| Sonstige Rückstellungen | 33 | 6 | 28 | 6 |
| Rückstellungen | 563 | 142 | 599 | 142 |
Zur Erläuterung der Veränderung nachfolgender Positionen wird auf die Ertragslage
im Lagebericht verwiesen.
Die Umsatzerlöse setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. April bis 30. Juni | 1. Januar bis 30. Juni | |||
| (In Millionen EUR) | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Erbringung von Dienstleistungen | 1.503 | 1.535 | 2.989 | 3.051 |
| Übrige Umsatzerlöse | 255 | 235 | 536 | 491 |
| Umsatzerlöse | 1.758 | 1.771 | 3.525 | 3.542 |
Die Umsatzerlöse aus der Erbringung von Dienstleistungen beinhalten Umsatzerlöse aus
Mobilfunkdienstleistungen sowie Umsatzerlöse aus Festnetz/DSL. Die übrigen Umsatzerlöse
beinhalten Erlöse aus dem Verkauf von Mobilfunk-Hardware sowie sonstige Umsatzerlöse.
Auf keinen Kunden der Telefónica Deutschland Group entfallen mehr als 10 % der gesamten
Umsatzerlöse.
Die Aufgliederung der Umsatzerlöse nach Mobilfunk und Festnetz/DSL ist in der folgenden
Tabelle dargestellt:
| 1. April bis 30. Juni | 1. Januar bis 30. Juni | |||
| (In Millionen EUR) | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Umsatzerlöse aus Mobilfunk | 1.560 | 1.548 | 3.127 | 3.092 |
| Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen | 1.311 | 1.318 | 2.598 | 2.610 |
| Umsatzerlöse aus Mobilfunk-Hardware | 249 | 229 | 529 | 482 |
| Umsatzerlöse aus Festnetz/DSL | 192 | 217 | 391 | 440 |
| Sonstige Umsatzerlöse | 6 | 6 | 7 | 9 |
| Umsatzerlöse | 1.758 | 1.771 | 3.525 | 3.542 |
| 1. April bis 30. Juni | 1. Januar bis 30. Juni | |||
| (In Millionen EUR) | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Sonstige Fremdleistungen | 525 | 525 | 1.087 | 1.068 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | 22 | 39 | 49 | 65 |
| Wertberichtigung des Umlaufvermögens | 1 | 0 | 3 | 3 |
| Werbung | 66 | 64 | 123 | 142 |
| Sonstige Aufwendungen | 614 | 629 | 1.262 | 1.278 |
Die Abschreibungen setzen sich wie folgt zusammen:
| 1. April bis 30. Juni | 1. Januar bis 30. Juni | |||
| (In Millionen EUR) | 2018 | 2017 | 2018 | 2017 |
| Abschreibungen aufSachanlagen | 217 | 232 | 433 | 463 |
| Abschreibungen immaterielle Vermögenswerte | 254 | 251 | 505 | 501 |
| Abschreibungen | 471 | 483 | 937 | 964 |
In den nachstehenden Tabellen sind die beizulegenden Zeitwerte aller finanziellen
Vermögenswerte und finanziellen Verbindlichkeiten der Telefónica Deutschland Group
gemäß den Bewertungskategorien aus IFRS 9 unter Beachtung der Anforderungen des IFRS
13 angegeben.
Für weitere Informationen wird auf den Konzernabschluss für das Geschäftsjahr zum
31. Dezember 2017 (siehe Anhang Nr. 9 Bewertungskategorien der finanziellen Vermögenswerte
und finanziellen Verbindlichkeiten) verwiesen.
Zudem wird in den Tabellen die Kategorisierung der finanziellen Vermögenswerte und
finanziellen Verbindlichkeiten gemäß der Bedeutung der Input-Parameter angegeben,
die für ihre jeweilige Bewertung verwendet werden. Zu diesem Zweck werden drei Stufen
bzw. Bewertungshierarchien festgelegt:
| ― |
Stufe 1: Originärer Marktwert: nicht modifizierte Preise auf aktiven Märkten für vergleichbare Vermögenswerte und Schulden; |
| ― |
Stufe 2: Signifikante sonstige beobachtbare Input-Parameter: unmittelbar oder mittelbar beobachtbare Parameter, die jedoch bestimmten Einschränkungen unterliegen; |
| ― |
Stufe 3: Signifikante nicht beobachtbare Input-Parameter: sämtliche nicht allgemein beobachtbare Parameter, die als Ausgangsbasis auch Daten des Unternehmens beinhalten können, die jedoch auf deren Marktfähigkeit untersucht werden müssen. |
Zum 30. Juni 2018 |
||||||
Finanzielle Vermögenswerte |
||||||
| Bewertungs- hierarchie |
||||||
| (In Millionen EUR) | Sicherungs- beziehungen (keine Bewertungskategorie im Sinne von IFRS 9) |
Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögens- werte |
Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögens- werte |
Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögens- werte |
Stufe 1 (originärer Marktwert) |
Stufe 2 (signifikante sonstige beobachtbare Input-Parameter) |
| Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (Anhang Nr. 5c) |
- |
- |
59 | - |
- |
59 |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 6 | 20 | - | 11 | - | 16 |
| davon Derivate | 6 | - | - | - | - | 6 |
| davon Beteiligungen an Startup | - | 20 | - | - | - | - |
| davon sonstige | - | - | - | 11 | - | 11 |
| Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (Anhang Nr. 5c) |
- |
- |
520 | 637 | - |
1.157 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 3 | - | - | 9 | - | 12 |
| davon Derivate | 3 | - | - | - | - | 3 |
| davon sonstige | - | - | - | 9 | - | 9 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | - | - | 321 | - | 321 |
| Gesamt | 9 | 20 | 579 | 978 | - | 1.566 |
| Zum 30. Juni 2018 | ||||
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Bewertungshierarchie | ||||
| (In Millionen EUR) | Stufe 3 (signifikante nicht beobachtbare Input-Parameter) | Summe Buchwert | Summe beizulegender Zeitwert | Nicht im Anwendungsbereich des IFRS 7 |
| Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (Anhang Nr. 5c) | - |
59 | 59 | - |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 20 | 36 | 36 | 66 |
| davon Derivate | - | 6 | 6 | - |
| davon Beteiligungen an Startup | 20 | 20 | 20 | - |
| davon sonstige | - | 11 | 11 | - |
| Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (Anhang Nr. 5c) | - |
1.157 | 1.157 | 2 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | - | 12 | 12 | - |
| davon Derivate | - | 3 | 3 | - |
| davon sonstige | - | 9 | 9 | - |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | 321 | 321 | - |
| Gesamt | 20 | 1.586 | 1.586 | 67 |
| Zum 31. Dezember 2017 | ||||||
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||||
| Bewertungs- hierarchie |
||||||
| (In Millionen EUR) | Sicherungs- beziehungen (keine Bewertungskategorie im Sinne von IAS 39) |
Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte |
Bis zur Endfälligkeit gehaltene Finanzinvestitionen |
Kredite und Forderungen |
Stufe 1 (originärer Marktwert) |
Stufe 2 (signifikante sonstige beobachtbare Input-Parameter) |
| Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (Anhang Nr. 5c) |
- |
- |
- |
69 | - |
69 |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 6 | 18 | - | 12 | - | 18 |
| davon Derivate | 6 | - | - | - | - | 6 |
| davon Beteiligungen an Startup | - | 18 | - | - | - | - |
| davon sonstige | - | - | - | 12 | - | 12 |
| Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (Anhang Nr. 5c) |
- |
- |
- |
1.263 | - |
1.263 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | 4 | - | - | 13 | - | 17 |
| davon Derivate | 4 | - | - | - | - | 4 |
| davon sonstige | - | - | - | 13 | - | 13 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | - | - | 587 | - | 587 |
| Gesamt | 10 | 18 | - | 1.944 | - | 1.955 |
| Zum 31. Dezember 2017 | ||||
| Finanzielle Vermögenswerte | ||||
| Bewertungshierarchie | ||||
| (In Millionen EUR) | Stufe 3 (signifikante nicht beobachtbare Input-Parameter) | Summe Buchwert | Summe beizulegender Zeitwert | Nicht im Anwendungsbereich des IFRS 7 |
| Langfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (Anhang Nr. 5c) | - |
69 | 69 | - |
| Langfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | - | 36 | 18 | 57 |
| davon Derivate | - | 6 | 6 | - |
| davon Beteiligungen an Startup | - | 18 | - | - |
| davon sonstige | - | 12 | 12 | 57 |
| Kurzfristige Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (Anhang Nr. 5c) | - |
1.263 | 1.263 | 2 |
| Kurzfristige sonstige finanzielle Vermögenswerte | - | 17 | 17 | - |
| davon Derivate | - | 4 | 4 | - |
| davon sonstige | - | 13 | 13 | - |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | - | 587 | 587 | - |
| Gesamt | - | 1.973 | 1.955 | 59 |
Zum 30. Juni 2018 werden 6 Mio. EUR der langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte
sowie 3 Mio. EUR der kurzfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte in eine Sicherungsbeziehung
eingezogen. Hierbei handelt es sich um die Swapgeschäfte, die vor dem Hintergrund
der Anleiheemissionen abgeschlossen wurden.
Der beizulegenden Zeitwert der langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte
wird durch Diskontierung der zukünftigen Zahlungsströme mit aktuellen Marktzinsen
ermittelt.
Außerdem werden 20 Mio. EUR der langfristigen sonstigen finanziellen Vermögenswerte
als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte
klassifiziert. Hierbei handelt es sich überwiegend um Beteiligungen an Start-up-Unternehmen.
Diese Vermögenswerte wurden nach Stufe 3 bewertet. Die Bewertung zum beizulegenden
Zeitwert basiert auf vorliegenden Businessplänen mit zahlreichen unvorhersehbaren
Prämissen.
Die Bewertung der von Telefónica Deutschland Group gehaltenen Beteiligungen an Start-up-Unternehmen
wurde zum 30. Juni 2018 durchgeführt. Dabei wurden alle zugrundeliegenden und relevanten
Informationen miteinbezogen, die Auswirkungen auf den Wert der Beteiligungen haben
und welchen die Marktteilnehmer als Fair Value dieser Beteiligungen in Erwägung ziehen
würden. Die Bewertung berücksichtigt dabei die Preise für jüngst getätigte Investitionen
an den Start-up-Unternehmen, Multiplikatoren von vergleichbaren börsennotierten Unternehmen
und Vergleichstransaktionen unter Berücksichtigung der Minderheitsbeteiligung an den
Start-up-Unternehmen und der für bestimmte Umstände geltenden Abzüge, die sich sowohl
auf die Vermögenswerte als auch auf die Beteiligungen an den Start-up-Unternehmen
beziehen
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen wurden zum Teil als erfolgsneutral zum
beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte klassifiziert. Hierbei
handelt es sich um Forderungen, die im Rahmen von Factoringtransaktionen verkauft
werden können.
Alle weiteren finanziellen Vermögenswerte zum 30. Juni 2018 wurden als zu fortgeführten
Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte kategorisiert.
Neue Klassifizierung der finanziellen Vermögenswerte nach IFRS 9:
| (in Millionen Euro) | Fußnote | Ursprüngliche Klassifizierung unter IAS 39 | Neue Klassifizierung nach IFRS 9 | Ursprünglicher Buchwert unter IAS 39 / Langfristige | Ursprünglicher Buchwert unter IAS 39/ Kurzfristige | Neuer Buchwert nach IFRS 9/ Langfristige |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (Factoring) | a | Kredite und Forderungen | Erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | 69 |
488 |
70 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (Sonstige) | b | Kredite und Forderungen | Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte | - | 775 |
- |
| Beteiligungen an Start-Ups | c | Zur Veräußerung verfügbare finanzielle Vermögenswerte | Erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle Vermögenswerte | 18 |
- | 18 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte, davon sonstige | Kredite und Forderungen | Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte | 12 |
13 |
12 |
|
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | Kredite und Forderungen | Zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte | - | 587 |
- |
| (in Millionen Euro) | Neuer Buchwert nach IFRS 9/ Kurzfristige |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (Factoring) | 487 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen (Sonstige) | 774 |
| Beteiligungen an Start-Ups | - |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte, davon sonstige | 13 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 587 |
Die Bilanzierungsvorschriften der Gruppe hinsichtlich der Klassifizierung von Finanzinstrumenten
nach IFRS 9 sind im Anhang Nr. 4 Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze beschrieben.
Die Anwendung der Vorschriften hat zu den obenstehenden und unten erläuterten Reklassifizierungen
geführt:
a) Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Forderungen die aus Factoringtransaktionen
entstehen, wurden nach IAS 39 als Kredite und Forderungen klassifiziert. Für diese
besteht die Absicht der Gesellschaft sowohl in der Vereinnahmung der vertraglichen
Zahlungsströme als auch in der Realisierung des Verkaufs des Vermögenswertes. Demnach
wurden sie nach IFRS 9 als erfolgsneutral zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte klassifiziert.
b) Der verbleibende Teil der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen und sonstige
Forderungen, der nach IAS 39 als Kredite und Forderungen klassifiziert wurde, wird
nun zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertete finanzielle Vermögenswerte klassifiziert.
Ein Rückgang von 1 Mio. EUR der Wertberichtigungen wurde zum Zeitpunkt des Übergangs
auf IFRS 9 in den Gewinnrücklagen per 1. Januar 2018 erfasst.
c) Die Eigenkapitalinstrumente, die unter IAS 39 als zur Veräußerung verfügbare finanzielle
Vermögenswerte klassifiziert wurden, werden von der Gruppe ohne jegliche Einnahme
von vertraglich vereinbarten Zahlungsströmen gehalten. Diese Vermögenswerte werden
daher unter IFRS 9 als erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert bewertete finanzielle
Vermögenswerte klassifiziert.
| Zum 30. Juni 2018 | ||||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Bewertungshierarchie | ||||||
| (In Millionen EUR) | Sicherungsbeziehung (keine Bewertungskategorie im Sinne von IFRS 9) | Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten | Finanzierungsleasing | Stufe 1 (originärer Marktwert) | Stufe 2 (signifikante sonstige beobachtbare Input-Parameter) | Stufe 3 (signifikante nicht-beobachtbare Input-Parameter) |
| Langfristige verzinsliche Schulden (Anhang Nr. 5e) | 157 | 1.271 | 23 | 527 | 950 | - |
| Langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten (Anhang Nr. 5f) |
- | 19 | - | - | 19 | - |
| Kurzfristige verzinsliche Schulden (Anhang Nr. 5e) | 201 | 690 | 7 | 605 | 298 | - |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten (Anhang Nr. 5f) |
- | 1.959 | - | - | 1.959 |
- |
| Gesamt | 358 | 3.938 | 30 | 1.131 | 3.225 | - |
Zum 30. Juni 2018 |
|||
Finanzielle Verbindlichkeiten |
|||
(In Millionen EUR) |
Summe Buchwert |
Summe beizulegender Zeitwert |
Nicht im Anwendungsbereich des IFRS 7 |
| Langfristige verzinsliche Schulden (Anhang Nr. 5e) | 1.451 | 1.476 | - |
| Langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten (Anhang Nr. 5f) | 19 | 19 | 1 |
| Kurzfristige verzinsliche Schulden (Anhang Nr. 5e) | 898 | 902 | - |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten (Anhang Nr. 5f) | 1.959 | 1.959 | 58 |
| Gesamt | 4.327 | 4.357 | 59 |
| Zum 31. Dezember 2017 | ||||||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | ||||||
| Bewertungshierarchie | ||||||
(In Millionen EUR) |
Sicherungsbeziehung (keine Bewertungskategorie im Sinne von IAS 39) |
Finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten |
Finanzierungsleasing |
Stufe 1 (originärer Marktwert) |
Stufe 2 (signifikante sonstige beobachtbare Input-Parameter) |
Stufe 3 (signifikante nicht beobachtbare Input-Parameter) |
| Langfristige verzinsliche Schulden (Anhang Nr. 5e) | 155 | 1.098 | 15 | 537 | 778 | - |
| Langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten (Anhang Nr. 5f) |
- | 17 | - | - | 17 | - |
| Kurzfristige verzinsliche Schulden (Anhang Nr. 5e) | 202 | 419 | 17 | 615 | 25 |
- |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten (Anhang Nr. 5f) |
- | 2.161 |
- | - | 2.161 | - |
| Gesamt | 357 | 3.695 | 31 | 1.152 | 2.981 | - |
| Zum 31. Dezember 2017 | |||
| Finanzielle Verbindlichkeiten | |||
| (In Millionen EUR) | Summe Buchwert | Summe beizulegender Zeitwert | Nicht im Anwendungsbereich des IFRS 7 |
| Langfristige verzinsliche Schulden (Anhang Nr. 5e) | 1.268 | 1.315 | - |
| Langfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten (Anhang Nr. 5f) | 17 | 17 | 1 |
| Kurzfristige verzinsliche Schulden (Anhang Nr. 5e) | 637 | 639 | - |
| Kurzfristige Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten (Anhang Nr. 5f) | 2.161 | 2.161 | 62 |
| Gesamt | 4.084 | 4.134 | 64 |
Zum 30. Juni 2018 werden 157 Mio. EUR der langfristigen verzinslichen Schulden und
201 Mio. EUR der kurzfristigen verzinslichen Schulden in eine Sicherungsbeziehung
einbezogen. Hierbei handelt es sich um einen Anteil der Anleihen, die mit je einem
Zinsswap als Fair Value Hedge bilanziert werden.
Für den beizulegenden Zeitwert der Anleihen (lang- und kurzfristige verzinsliche Schulden)
wird der originäre Marktwert (nicht modifizierter Preis des aktiven Marktes, Stufe
1) als Bewertungsmaßstab herangezogen. Der beizulegende Zeitwert der übrigen langfristigen
verzinslichen Schulden wird durch Diskontierung der zukünftigen Zahlungsströme mit
aktuellen Marktzinsen ermittelt.
Neben den Anleihen enthalten die lang- und kurzfristigen verzinslichen Schulden zum
30. Juni 2018 Schuldscheindarlehen und Namensschuldverschreibungen mit einem Nominalwert
in Höhe von insgesamt rund 550 Mio. EUR und die Inanspruchnahme einer Kreditlinie
in Höhe von 650 Mio. EUR. Diese Schulden sind als finanzielle Verbindlichkeiten zu
fortgeführten Anschaffungskosten kategorisiert.
Die lang- und kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige
Verbindlichkeiten werden als finanzielle Verbindlichkeiten zu fortgeführten Anschaffungskosten
kategorisiert.
Die Telefónica Deutschland Group ist im Rahmen des üblichen Geschäftsverkehrs an verschiedenen
gerichtlichen und außergerichtlichen Verfahren beteiligt. Mögliche Auswirkungen sind
von untergeordneter Bedeutung für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage.
Für weitere Informationen wird auf den Konzernabschluss zum 31. Dezember 2017 (siehe
Anhang Nr. 17 Eventualvermögenswerte und -verbindlichkeiten) verwiesen.
Die Telefónica Deutschland Group hat am 5. Juli 2018 eine 7-jährige unbesicherte Anleihe
mit einem Volumen von 600 Mio. EUR platziert. Die Anleihe hat eine Laufzeit bis zum
5. Juli 2025 und wurde von der O2 Telefónica Deutschland Finanzierungs GmbH, München,
ausgegeben und wird von der Telefónica Deutschland Holding AG garantiert. Der jährlich
zu zahlende Kupon der Festzinsanleihe beträgt 1,75% und der Ausgabepreis beträgt 99,628%.
Die Anleihe hat eine Stückelung von 100.000 EUR und wurde auf Basis eines Anleiheprospekts
begeben. Die Anleihe dient der Refinanzierung der im November fälligen Anleihe sowie
für allgemeine Unternehmenszwecke.
Enrique Medina Malo legte mit Wirkung zum Ablauf des 24. Juli 2018 sein Amt als Mitglied
des Aufsichtsrats nieder. Mit Wirkung zum 25. Juli 2018 wurde Pablo de Carvajal González
gerichtlich als sein Nachfolger bestellt.
Basierend auf einer Entscheidung der Organe der Telefónica Deutschland im Juli 2018
hat die Telefónica Deutschland Group die Verhandlungen über den etwaigen Verkauf ihrer
kompletten Anteile an der Shortcut I GmbH & Co. KG aufgenommen. Dementsprechend wurden
ab diesem Zeitpunkt die Anteile als "zur Veräußerung gehaltene Vermögenswerte und
-verbindlichkeiten" eingestuft.
Anderweitige berichtspflichtige Ereignisse nach dem Abschluss des Berichtszeitraums
haben sich nicht ergeben.
München, 6. August 2018
Telefónica Deutschland Holding AG
Der Vorstand
| Markus Haas | Markus Rolle |
| Valentina Daiber | Guido Eidmann |
| Nicole Gerhardt | Alfons Lösing |
| Cayetano Carbajo Martin | Wolfgang Metze |
Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der verkürzte Konzernzwischenabschluss unter Beachtung
der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes
Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im verkürzten
Konzernzwischenlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses
und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen
entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der
voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben
sind.
München, 6. August 2018
Telefónica Deutschland Holding AG
Der Vorstand
| Markus Haas | Markus Rolle |
| Valentina Daiber | Guido Eidmann |
| Nicole Gerhardt | Alfons Lösing |
| Cayetano Carbajo Martin | Wolfgang Metze |
Wir haben den verkürzten Konzernzwischenabschluss - bestehend aus Konzernbilanz, Konzerngewinn-
und Verlustrechnung und Konzerngesamtergebnisrechnung, Konzernkapitalflussrechnung,
Konzerneigenkapitalveränderungsrechnung sowie ausgewählten erläuternden Anhangangaben
- und den Konzernzwischenlagebericht der Telefónica Deutschland Holding AG für den
Zeitraum vom 1. Januar 2018 bis 30. Juni 2018, die Bestandteile des Halbjahresfinanzberichts
nach § 115 WpHG sind, einer prüferischen Durchsicht unterzogen. Die Aufstellung des
verkürzten Konzernzwischenabschlusses nach den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, und des Konzernzwischenlageberichts nach den für
Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG liegt in der Verantwortung
des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, eine Bescheinigung zu dem verkürzten
Konzernzwischenabschluss und dem Konzernzwischenlagebericht auf der Grundlage unserer
prüferischen Durchsicht abzugeben.
Wir haben die prüferische Durchsicht des verkürzten Konzernzwischenabschlusses und
des Konzernzwischenlageberichts unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer
(IDW) festgestellten deutschen Grundsätze für die prüferische Durchsicht von Abschlüssen
unter ergänzender Beachtung des International Standard on Review Engagements "Review
of Interim Financial Information Performed by the Independent Auditor of the Entity"
(ISRE 2410) vorgenommen. Danach ist die prüferische Durchsicht so zu planen und durchzuführen,
dass wir bei kritischer Würdigung mit einer gewissen Sicherheit ausschließen können,
dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung
mit den IFRS für Zwischenberichterstattung, wie sie in der EU anzuwenden sind, und
der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit
den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren Vorschriften des WpHG aufgestellt
worden sind. Eine prüferische Durchsicht beschränkt sich in erster Linie auf Befragungen
von Mitarbeitern der Gesellschaft und auf analytische Beurteilungen und bietet deshalb
nicht die durch eine Abschlussprüfung erreichbare Sicherheit. Da wir auftragsgemäß
keine Abschlussprüfung vorgenommen haben, können wir einen Bestätigungsvermerk nicht
erteilen.
Auf der Grundlage unserer prüferischen Durchsicht sind uns keine Sachverhalte bekannt
geworden, die uns zu der Annahme veranlassen, dass der verkürzte Konzernzwischenabschluss
in wesentlichen Belangen nicht in Übereinstimmung mit den IFRS für Zwischenberichterstattung,
wie sie in der EU anzuwenden sind, oder dass der Konzernzwischenlagebericht in wesentlichen
Belangen nicht in Übereinstimmung mit den für Konzernzwischenlageberichte anwendbaren
Vorschriften des WpHG aufgestellt worden sind.
München, den 6. August 2018
PricewaterhouseCoopers GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
| Stefano Mulas | ppa. Gabor Krüpl |
| Wirtschaftsprüfer | Wirtschaftsprüfer |
Das Glossar umfasst auch die im Konzernzwischenlagebericht verwendeten Abkürzungen.
| ARPU | Average Revenue per User (durchschnittlicher Umsatz pro Kunde) |
| BNetzA | Bundesnetzagentur |
| CapEx | Capital Expenditure: Zugänge Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte ohne Investitionen in Lizenzen für Mobilfunkfrequenzen |
| CF | Cashflow |
| Churn | Kundenabwanderung |
| DSL | Digital Subscriber Line: Technologie, mit der Daten in der Teilnehmeranschlussleitung an die Endverbraucher übertragen werden |
| EIB | Europäische Investitionsbank |
| EU | Europäische Union |
| Euribor | Euro Interbank Offered Rate |
| FCF | Free Cashflow |
| GHz | Gigahertz |
| HGB | Handelsgesetzbuch |
| IAS | International Accounting Standards |
| IASB | International Accounting Standards Board |
| IFRS | International Financial Reporting Standards |
| ISIN | International Securities Identification Number (Internationale Wertpapierkennnummer) |
| IT | Information Technology |
| KPN | Koninklijke KPN N.V., Den Haag, Niederlande |
| LTE | Long Term Evolution: Weiterentwicklung des Mobilfunkstandards UMTS/HSPA |
| M2M | Machine-to-Machine-Kommunikation: Automatischer Informationsaustausch zwischen Geräten |
| MBA | Mobile Bitstream Access |
| Mbit | Megabit |
| MHz | Megahertz |
| MSR | Mobile service revenue (Umsatzerlöse aus Mobilfunkdienstleistungen) |
| MVNO | Mobile Virtual Network Operator: Virtueller Netzbetreiber |
| Net Adds | Pro Betrachtungszeitraum neu gewonnene Kunden nach Abzug der Kundenabgänge |
| O2 (Europe) Limited | O2 (Europe) Limited, Slough, Vereinigtes Königreich |
| O2 Free | Mit dem Datentarif O2 Free sind unsere Kunden auch nach dem Verbrauch ihres Highspeed-Datenvolumens mit bis zu 1 Mbit/s online |
| OIBDA | Operating Income before Depreciation and Amortization (Betriebsergebnis vor Abschreibungen) |
| Opex | Operating expenses (Betriebskosten) |
| OTT | Over The Top - IP-basierte und plattformunabhängige Dienste |
| OTT Anwendungen | Over-the-top-Anwendungen (Whats app, Facebook etc) |
| Prepaid/Postpaid | Im Gegensatz zu Postpaid-Verträgen wird bei Prepaid-Verträgen das Guthaben im Voraus erworben das sich aus einer festen Laufzeit ergeben würde ohne vertragliche Verpflichtungen |
| Roaming | Der Gebrauch eines Geräts oder einer Kundenidentität in einem fremden oder anderem als dem Heimnetzwerk |
| RCF | Revolving Credit Facility (Revolvierende Konsortialkreditlinie) |
| SMS | Short Message Service |
| TelefónicaDeutschland | Telefónica Deutschland Holding AG, München |
| Telefónica, S.A. | Telefónica S.A., Madrid, Spanien |
| Telefónica Deutschland Group | Die in den Konzernabschluss der Telefónica Deutschland einbezogenen Unternehmen. |
| ULL | Unbundled Local Loop: Überbrückt die Distanz zwischen Lokalaustausch und der Endstelle in den Örtlichkeiten des Kunden. Es ist auch unter dem Namen "last mile" bekannt |
| UMTS | Universal Mobile Telecommunications Service: Internationaler, mobiler Kommunikationsstandard der dritten Generation, welcher mobiles Multimedia und Telematik-Services unter dem Frequenzspektrum von 2GHz vereint |
| VDSL | Very High Data Rate Digital Subscriber Line - DSL-Technik mit wesentlich höheren Datenübertragungsraten (siehe auch DSL) |
| WLAN | Wireless Local Area Network - drahtloses lokales Netzwerk |
| Wholesale | Der Verkauf von Services an dritte Parteien, die diese an ihre eigenen Endkunden entweder direkt oder nach weiterer Bearbeitung verkaufen |
Telefónica Deutschland Holding AG
Georg-Brauchle-Ring 50
80992 München
Tel.: +49 89 2442 0
www.telefonica.de
Telefónica Deutschland Holding AG
Investor Relations
Georg-Brauchle-Ring 50
80992 München
Tel.: +49 89 2442 1010
E-Mail Privatinvestoren: shareholder-deutschland@telefonica.com
E-Mail Institutionelle Investoren: ir-deutschland@telefonica.com
www.telefonica.de/ir
Dieser Bericht liegt in deutscher und englischer Sprache vor. Die deutsche Ausgabe
ist im Zweifel verbindlich.
Donnelley Financial Data Solution, Frankfurt
Diese Veröffentlichung stellt weder ein Angebot zum Verkauf noch eine Aufforderung
zum Kauf von Wertpapieren in den Vereinigten Staaten von Amerika dar. Wertpapiere
dürfen bei fehlender Registration nach dem US Securities Act von 1933 in geänderter
Fassung oder fehlender Ausnahmen nach dem Gesetz nicht in den Vereinigten Statten
von Amerika angeboten oder verkauft werden. Der Emittent hat weder Wertpapiere nach
dem US Securities Act von 1933 in geänderter Fassung registriert, noch beabsichtigt
er eine solche Registrierung oder das Angebot von Wertpapieren in den Vereinigten
Staaten von Amerika.
Die in dieser Veröffentlichung enthaltenen Informationen sind nicht zur Verteilung
oder Weitergabe in die bzw. innerhalb der Vereinigten Staaten von Amerika, Kanada,
Australien, Südafrika oder Japan bestimmt.