![]() BRAIN Biotech AGZwingenbergHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.10.2022 bis zum 31.03.2023ÜBER BRAINDie BRAIN Biotech AG ist ein führender europäischer Anbieter von biobasierten Produkten
und Lösungen wie Enzymen und Proteinen, mikrobiellen Produktionsstämmen, Naturstoffen
sowie biotechnologischen Lösungen für nachhaltigere industrielle Prozesse. Das Unternehmen
konzentriert sich auf die Bereiche Ernährung, Gesundheit und Umwelt. Die BRAIN Biotech AG ist die Muttergesellschaft der international tätigen BRAIN Biotech
Gruppe. Der Konzern gliedert seine Geschäftstätigkeit in drei operative Segmente und
eine Holding: Das Segment BioProducts umfasst das Produktgeschäft mit spezialisierten
Enzymen sowie sonstigen Proteinen, für deren Herstellung der Konzern Fermentationsanlagen
in Großbritannien sowie Produktionsanlagen in Kontinentaleuropa und in den USA betreibt.
Im Segment BioScience werden forschungsintensive kundenspezifische Lösungen auf Basis
von Enzymtechnologie, Stammentwicklung, Bioprozessentwicklung und Naturstoffscreening
angeboten. Im Segment BioInkubator führt das Unternehmen eigene oder mit Partnern
initiierte F&E-Projekte mit hohem Wertschöpfungspotenzial durch. Ein besonders vielversprechendes
Inkubator-Projekt betrifft den Aufbau einer eigenen CRISPR-basierten Geneditierungs-Technologieplattform,
die derzeit von der Tochtergesellschaft Akribion Genomics (in Gründungsplanung) auf-
und ausgebaut wird. Durch eigene F&E-Aktivitäten erweitert die Unternehmensgruppe kontinuierlich ihr Produktportfolio
im Bereich der Spezialenzyme und Small Molecules. Letztere sind Ausgangspunkt für
Screenings, z. B. nach neuartigen Wirkstoffkandidaten für pharmazeutische Anwendungen. Die BRAIN Biotech AG ist seit dem 9. Februar 2016 im Prime Standard der Frankfurter
Wertpapierbörse gelistet (Börsenkürzel: BNN; Wertpapierkennnummer: ISIN DE0005203947/
WKN 520394). Das Unternehmen beschäftigt rund 330 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter
und erzielte im Geschäftsjahr 2021/22 einen Umsatz von 49,5 Mio. €. WESENTLICHE EREIGNISSE01. Januar 2023 - 31. März 2023Der Geschäftsbereich Akribion Genomics der BRAIN Biotech Gruppe wird die Entwicklung therapeutischer Anwendungen innerhalb seiner CRISPR-Technologieplattform priorisierenDie Entwicklung der unter dem Markennamen Akribion Genomics gebündelten Genom-Editing-Aktivitäten
soll vorrangig auf therapeutische Anwendungen, einschließlich Anwendungen in der Onkologie,
ausgerichtet werden. Die Wirkungsweise der für diesen Zweck ausgewählten Nukleasen
ermöglicht sowohl die gezielte Anreicherung von Zellen als auch deren Abreicherung
durch selektive Zerstörung. Aufgrund der neuartigen Wirkungsweise ist die Nuklease
G-dase E™ (früher als "BEC" bezeichnet) auch für therapeutische Anwendungen, z. B.
im Bereich der Onkologie, prädestiniert. Strukturproteine für die Entwicklung nachhaltiger Materialien: BRAIN Biotech und AMSilk kooperieren bei der Entwicklung leistungsfähiger biobasierter ProteinfasernIm Rahmen einer strategischen Kooperation bringen die BRAIN Biotech AG und die AmSilk
GmbH ihre Expertise ein, um die Entwicklung leistungsfähiger Fasern für den Performance-Material-Markt
voranzutreiben. Durch Biofabrikation hergestellte Produkte bergen ein enormes Potenzial
als nachhaltige Materiallösung für die Zukunft. Neue Entwicklungen, wie aktuell jene
von BRAIN Biotech und AMSilk, können künftig den Performance-Material-Markt revolutionieren,
der aktuell zu einem Großteil von erdölbasierten Textilfasern aus Polyethylen oder
Polyamid dominiert wird - mit den bekannten, negativen Auswirkungen auf die Umwelt.
Denn neben der nicht nachhaltigen Entsorgung von Altkleidern in Mülldeponien gilt
die Freisetzung von Kunststoffen aus Textilfasern als eine der Hauptquellen von Mikroplastik. BRAIN Biotech AG kündigt Vertrag für natürliche Süßstoffalternative mit Roquette FrèresDie BRAIN Biotech AG hat den Vertrag mit Roquette Freres über die gemeinsame Entwicklung
einer natürlichen Süßstoffalternative beendet. BRAIN ist von der Realisierbarkeit
und Wirtschaftlichkeit einer natürlichen Süßstoffalternative auf der Basis des Moleküls
Brazzein überzeugt. BRAIN ist im Besitz der unternehmenseigenen Produktionstechnologie
für das Molekül und wird sich um neue Partnerschaften für dieses Programm bemühen. BRAIN Biotech und TransCode Therapeutics bündeln ihre Kräfte zur Entwicklung einer CRISPR-basierten Technologieplattform für die KrebsbehandlungBRAIN Biotech AG hat die Unterzeichnung einer gemeinsamen Entwicklungsvereinbarung
(Joint Development Agreement, JDA) mit TransCode Therapeutics, Inc. (Nasdaq: RNAZ)
bekannt gegeben, dem RNA-Onkologie-Unternehmen, das sich für eine effektivere Behandlung
von Krebs mittels RNA-Therapeutika einsetzt. Ziel des JDA ist die gemeinsame Entwicklung
einer Plattformtechnologie, die eine Klasse-2-CRISPR-Nuklease mit TransCodes TTX-Nukleinsäure-Transportplattform
zur Behandlung von Krebs kombiniert. Bei der Klasse- 2-CRISPR-Nuklease handelt es
sich um die zellabtötende G-dase E, die vom Geschäftsbereich Akribion Genomics der
BRAIN Biotech AG entwickelt wurde. Die proprietäre TTX-Plattform von TransCode ermöglicht die systemische Verabreichung
von zielgerichteten Therapeutika auf Nukleinsäurebasis zur Bekämpfung von Tumoren
und Metastasen. Die proprietäre Nuklease der in Gründungsplanung befindlichen Akribion
Genomics ist darauf spezialisiert, selektiv genomische Merkmale in Zielzellen aufzuspüren,
basierend auf der Existenz spezifischer RNA-Biomarker. Die Kombination dieser Technologien
könnte das Potenzial von CRISPR-artigen Zell-Targeting-Ansätzen zur Behandlung von
Krebserkrankungen erschließen. KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT01. Oktober 2022 - 31. März 2023I. GRUNDLAGEN UND RAHMENBEDINGUNGEN DES KONZERNSDie Erläuterungen zu den Grundlagen und Rahmenbedingungen des Konzerns innerhalb des
Konzernabschlusses zum 30. September 2022 gelten unverändert. II. WIRTSCHAFTSBERICHT1. ErtragslageIn den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022/2023 erzielte die BRAIN Biotech
Gruppe einen Umsatz in Höhe von 27,2 Mio. € gegenüber 23,3 Mio. € in der Vorjahresperiode,
was einen Anstieg von 16,8 % darstellt. Organisch, also ohne Berücksichtigung der
Breatec in den ersten vier Monaten des Geschäftsjahres und der L.A. Schmitt GmbH im
Vorjahr, erhöhten sich die Umsätze um 8,2 %. Die Umsatzerlöse im zweiten Quartal 2022/23
betrugen 13,5 Mio. €. Dies entspricht einer Steigerung gegenüber dem zweiten Quartal
im Vorjahr um 3,0 %. Die sonstigen Erträge gingen um 0,1 Mio. € auf 0,4 Mio. € zurück.
Insgesamt erhöhte sich die Gesamtleistung (Umsatzerlöse, Forschungs- und Entwicklungsförderungen,
Bestandsveränderungen und Sonstige Erträge) in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
gegenüber der Vorjahresperiode um 3,9 Mio. € (16,0 %) von 24,2 Mio. €. auf 28,1 Mio.
€. Die BRAIN Biotech AG hatte im Rahmen des Kapitalmarkttags am 27. Februar 2023 angekündigt,
die bisherige Berichterstattung mit Veröffentlichung der Halbjahreszahlen auf drei
Segmente plus Holding umzustellen. Dies entspricht der bereits umgesetzten operativen
Führung des Konzerns und erhöht die Transparenz für den Kapitalmarkt weiter. In der
Segmentierung haben sich gegenüber dem Konzernabschluss zum 30. September 2022 folgende
Veränderungen ergeben. Das Segment "BioIndustrial" blieb in seiner Zusammensetzung,
mit Ausnahme des Verkaufs der L.A. Schmitt GmbH zum 30. September 2022, unverändert
bestehen und wurde in "BioProducts" umbenannt. Aus dem Segment "BioScience" wurden
der Geschäftsbereich "BioIncubator" und die "BRAIN Biotech Holding" herausgelöst.
Das Segment BioScience beinhaltet fortan die Tätigkeiten von BRAIN Biotech Zwingenberg
sowie von AnalytiCon Discovery. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. Der Umsatz des Segments "BioProducts" ist im Berichtszeitraum mit 19,0 % von 17,5
Mio. € auf 20,9 Mio. € gestiegen. Im zweiten Quartal des Geschäftsjahres betrug der
Umsatz 10,2 Mio. €. Dies entspricht einer leichten Steigerung gegenüber dem Vorjahresquartal
um 0,1 Mio. € bzw. 1,0 %. Das bereinigte EBITDA hat sich in den ersten sechs Monaten
von 2,6 Mio. € auf 2,2 Mio. € verringert. Die schwächere operative Dynamik im zweiten
Quartal ist im Wesentlichen auf Produktionsunterbrechungen und operative Vorlaufkosten
im Zusammenhang mit der Inbetriebnahme des zweiten Großfermenters bei Biocatalysts
Ltd. zurückzuführen. Zusätzlich können inflationär getriebene Lohn- und Vorproduktkosten
teilweise nur mit einer gewissen Zeitverzögerung an Endkunden weitergereicht werden. Der Umsatz im Segment "BioScience" lag im Berichtszeitraum bei 6,1 Mio. € und damit
0,4 Mio. € bzw. 6,5 % über der Vorjahresperiode. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen
auf ein größeres Umsatzvolumen mit bestehenden Kunden in Tailor-Made-Solutions-Projekten
zurückzuführen. Das bereinigte EBITDA verschlechterte sich von 0,4 Mio. € im Vorjahreszeitraum
auf -0,0 Mio. €. Maßgebliche Treiber hierfür sind steigende Investitionen in Personal
und gestiegene sonstige Aufwendungen, wie z. B. ein erhöhter Marketing- und Vertriebsaufwand. Das Segment "BioIncubator" erzielte im Berichtszeitraum einen Umsatz in Höhe von 0,2
Mio. €. Die Erträge aus Forschungs- und Entwicklungsförderung, erzielt durch die Forschungsförderung
des Bundesministeriums für Bildung und Forschung, lag mit 0,2 Mio. € leicht über dem
Vorjahreswert von 0,1 Mio. €. Das bereinigte EBITDA war im Wesentlichen geprägt durch
Investitionen im Bereich Genom-Editing unter dem Markennamen Akribion Genomics und
betrug in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres -1,5 Mio. €. Damit lag es unter
dem bereinigten EBITDA des Vorjahres in Höhe von -1,2 Mio. €. Die BRAIN Biotech Holding beinhaltet im Wesentlichen Personalaufwendungen und sonstige
Aufwendungen für Konzernadministration, Weiterentwicklung der BRAIN Biotech Gruppe,
Börsennotierung und M&A - Aktivitäten. Das bereinigte EBITDA des Segments betrug -1,6
Mio. € und liegt damit konstant auf dem Vorjahresniveau. Das bereinigte Konzern-EBITDA verschlechterte sich um 1,1 Mio. € von 0,2 Mio. € im
Vorjahr auf -0,9 Mio. € in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022/23. Hier
spiegelt sich das schwächere bereinigte EBITDA des zweiten Quartals von -0,5 Mio.
€ gegenüber 0,5 Mio. € im Vorjahresquartal wider. Ursächlich waren im Wesentlichen,
wie oben beschrieben, Vorlaufkosten für die Produktionserweiterung in der Fermentation
und Investitionen in Personal sowie darüber hinaus Investitionen in das Segment BioIncubator. Das Netto-Finanzergebnis betrug -1,1 Mio. € nach -0,9 Mio. € im Vorjahreszeitraum.
Die von -0,3 Mio. € auf -0,6 Mio. € gestiegenen Finanzaufwendungen resultieren im
Wesentlichen aus Zinsaufwand und Folgebewertung finanzieller Verpflichtungen aus Put-/Call-Optionsverbindlichkeiten
für den Erwerb von Minderheitsanteilen an der Biocatalysts Ltd. Folglich verschlechterte
sich das Konzernergebnis vor Steuern von -3,6 Mio. € im Vorjahreszeitraum auf -4,6
Mio. € in der aktuellen Periode. Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis pro Aktie in den ersten sechs Monaten des
Geschäftsjahres betrug -0,22 € nach -0,18 € im Vorjahreszeitraum. Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des unbereinigten EBITDA zum bereinigten
EBITDA.
2. VermögenslageDie langfristigen Vermögenswerte verringerten sich im Vergleich zum 30. September
2022 von 47,6 Mio. € auf 46,5 Mio. € per 31. März 2023, was auf laufende Abschreibungen
auf Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte zurückzuführen ist. Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich von 30,4 Mio. € auf 28,0 Mio. €.
Diese Reduzierung ist zum einen auf gesunkene sonstige kurzfristige Vermögenswerte
zurückzuführen. Maßgeblich war hier im Wesentlichen die Vereinnahmung des Kaufpreises
der veräußerten L.A. Schmitt GmbH. Darüber hinaus sind die Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen niedriger ausgefallen als zum letzten Bilanzstichtag. Die liquiden
Mittel dagegen sind um 0,7 Mio. € von 8,4 Mio. € auf 9,2 Mio. angestiegen. Das Eigenkapital reduzierte sich von 34,2 Mio. € per 30. September 2022 auf 29,9 Mio.
€ zum 31. März 2023, was im Wesentlichen auf das negative Periodenergebnis zurückzuführen
ist. Im Berichtszeitraum wurden auf Ebene des Konzerns keine Kapitalmaßnahmen durchgeführt. Der Zuwachs der langfristigen Schulden von 22,4 Mio. € auf 24,2 Mio. € ist auf einen
Anstieg der langfristigen Finanzverbindlichkeiten zurückzuführen. Die kurzfristigen
Schulden sanken von 21,4 Mio. € auf 20,4 Mio. €. Ausschlaggebend hierfür ist ein Netto-Effekt
aus niedrigeren Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und gesunkenen sonstigen
Verbindlichkeiten einerseits und einem Anstieg der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten
andererseits, da im zweiten Quartal des Geschäftsjahres ein kurzfristiges Darlehen
in Höhe von 3,0 Mio. € aus einem bestehenden Darlehensrahmen in Anspruch genommen
wurde. 3. FinanzlageDer Brutto-Cashflow des Konzerns beläuft sich in der Berichtsperiode auf -2,8 Mio.
€ gegenüber -2,2 Mio. € im Vorjahr. Der Cashflow aus operativer Tätigkeit verschlechterte sich deutlich gegenüber der
Vorjahresperiode von -1,1 Mio. € auf -5,6 Mio. €. Dieser Rückgang ist im Wesentlichen
auf das schlechtere Periodenergebnis sowie einen höheren Mittelabfluss aus der Veränderung
der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstigen Verbindlichkeiten
zurückzuführen. Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in den ersten sechs Monaten des laufenden
Geschäftsjahres beträgt 1,7 Mio. € im Vergleich zu -6,6 Mio. € im Vorjahreszeitraum.
Der Cash-Flow aus der Investitionstätigkeit ist positiv geprägt durch die Einzahlung
des Kaufpreises aus dem Verkauf der L.A. Schmitt GmbH. Demgegenüber stehen Investitionen
in Sachanlagen. Diese sind niedriger ausgefallen als im Vorjahreszeitraum. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit reflektiert im Berichtszeitraum im Wesentlichen
die Einzahlung für die Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten und belief sich auf 4,6
Mio. € gegenüber -0,5 Mio. € im Vorjahr. Die Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente erhöhten sich im Vergleich zum 30.
September 2022 von 8,4 Mio. € auf 9,2 Mio. €, was auf die oben beschriebenen Effekte
zurückzuführen ist. III. WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKENFür eine Darstellung des Risikomanagement-Systems sowie möglicher Chancen und Risiken
wird an dieser Stelle auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2021/22 der BRAIN Biotech
AG auf den Seiten 94ff. verwiesen. Die Lieferketten haben sich trotz der Einschränkungen bei der weltweiten Logistik
als weitgehend stabil erwiesen, allerdings hatten lange Lieferzeiten für bestimmte
Produkte aufgrund der angespannten Liefersituation bereits dämpfende Effekte auf das
Halbjahresergebnis im Segment BioProducts. Nahezu die gesamte Weltwirtschaft ist momentan
durch hohe inflationäre Dynamik bei Rohwaren, Vorprodukten sowie Lohn- und Dienstleistungskosten
beeinflusst. Hierbei können höhere Lohn- und Vorproduktkosten teilweise nur mit einer
gewissen Zeitverzögerung an Endkunden weitergereicht werden. Zusätzlich stellt eine
allgemein nachlassende Wirtschaftsdynamik eine weitere Herausforderung für den Unternehmenssektor
dar. Die allgemeine Finanzierungssituation und Finanzierungskonditionen haben sich
für vor allem für Wachstumsunternehmen verschlechtert. Dennoch erwartet die BRAIN
Biotech AG aus heutiger Sicht und unter Annahme keiner unvorhersehbaren außerordentlichen
Ereignisse keine wesentlichen Änderungen gegenüber den im Geschäftsbericht 2021/22
dargestellten Chancen und Risiken. Risiken gemäß § 91 Abs. 2 Aktiengesetz, die den Fortbestand des BRAIN Biotech Konzerns
gefährden können, sind derzeit nicht erkennbar. IV. PROGNOSEBERICHTHinsichtlich der Geschäftsprognose sind im Vergleich zum Prognosebericht im Jahresbericht
2021/22 auf Seite 93 keine wesentlichen Änderungen erkennbar, die nicht im Zusammenhang
mit der Entwicklung des neuen Genom-Editing-Systems der BRAIN Biotech AG stehen. Die
Prognose bleibt demnach unter Eliminierung von Investitionen in dieses Projekt unverändert
bestehen. Trotz der teilweise weiterhin angespannten Lieferkettensituation und stark
inflationären Tendenzen bleibt die BRAIN Biotech AG weiterhin zuversichtlich, die
für dieses Jahr ausgegebenen qualitativen Ziele erreichen zu können. KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG
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| In Tsd. € | 6M 2022/23 | 6M 2021/22 | Q2 2022/23 | Q2 2021/22 |
| Umsatzerlöse | 27.170 | 23.267 | 13.476 | 13.090 |
| Erlöse aus Forschungs- und Entwicklungsförderungen |
389 | 359 | 147 | 145 |
| Veränderungen des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und unfertigen Leistungen |
135 | 107 | 762 | 324 |
| Sonstige Erträge | 399 | 480 | 211 | 219 |
| 28.093 | 24.213 | 14.596 | 13.778 | |
| Materialaufwand | ||||
| Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und bezogene Waren |
-12.455 | -9.428 | -6.808 | -5.601 |
| Aufwendungen für bezogene Leistungen | -540 | -684 | -241 | -350 |
| -12.995 | -10.112 | -7.048 | -5.952 | |
| Personalaufwand | ||||
| Löhne und Gehälter | -9.232 | -8.253 | -4.720 | -4.325 |
| Anteilsbasierte Vergütungen | -434 | -528 | -118 | -267 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung |
-1.730 | -1.578 | -853 | -788 |
| -11.396 | -10.359 | -5.691 | -5.380 | |
| Sonstige Aufwendungen | -5.051 | -4.467 | -2.503 | -2.524 |
| EBITDA | -1.349 | -725 | -646 | -79 |
| Abschreibungen | -2.216 | -2.058 | -1.108 | -1.081 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | -3.565 | -2.783 | -1.754 | -1.160 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierten Unternehmen |
-998 | -1.218 | -581 | -517 |
| Finanzerträge | 551 | 654 | 547 | 383 |
| Finanzaufwendungen | -610 | -290 | -434 | -75 |
| -1.057 | -854 | -469 | -209 | |
| Ergebnis der Periode vor Steuern | -4.622 | -3.636 | -2.222 | -1.369 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag | ||||
| a) Laufender Steueraufwand(-)/-Ertrag(+) | -166 | -269 | -18 | -132 |
| b) Latenter Steueraufwand(-)/-Ertrag(+) | 180 | 157 | 88 | 84 |
| 14 | -112 | 71 | -48 | |
| Ergebnis der Periode | -4.608 | -3.748 | -2.152 | -1.418 |
| Davon entfallen auf: | ||||
| nicht beherrschende Anteilseigner | 189 | 207 | 115 | 179 |
| die Aktionäre der BRAIN Biotech AG | -4.797 | -3.955 | -2.267 | -1.597 |
| Ergebnis pro Aktie unverwässert | -0,22 | -0,18 | -0,10 | -0,07 |
| Anzahl der zugrunde gelegten Aktien | 21.847.495 | 21.847.495 | 21.847.495 | 21.847.495 |
| Ergebnis pro Aktie verwässert | -0,22 | -0,18 | -0,10 | -0,07 |
| Anzahl der zugrunde gelegten Aktien | 21.847.495 | 21.847.495 | 21.847.495 | 21.847.495 |
| In Tsd. € | 6M 2022/23 | 6M 2021/22 | Q2 2022/23 | Q2 2021/22 |
| Ergebnis der Periode | -4.608 | -3.748 | -2.152 | -1.418 |
| Davon entfallen auf: | ||||
| nicht beherrschende Anteilseigner | 189 | 207 | 115 | 179 |
| die Aktionäre der BRAIN Biotech AG | -4.797 | -3.955 | -2.267 | -1.597 |
| Sonstiges Ergebnis: | ||||
| Posten, die anschließend in den Gewinn oder Verlust umgegliedert werden |
||||
| Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung von Fremdwährungs- finanzinstrumenten |
10 | -95 | -44 | 16 |
| Umrechnungsdifferenzen aus der Umrechnung ausländischer Geschäftsbetriebe |
-183 | 465 | 180 | -66 |
| Sonstiges Ergebnis, netto | -173 | 370 | 136 | -50 |
| Konzerngesamtergebnis | -4.782 | -3.378 | -2.016 | -1.468 |
| Davon entfallen auf: | ||||
| nicht beherrschende Anteilseigner | 180 | 273 | 147 | 226 |
| die Aktionäre der BRAIN Biotech AG | -4.961 | -3.652 | -2.162 | -1.695 |
| In Tsd. € | 31.03.2023 | 30. 09. 2022 |
| Langfristige Vermögenswerte | ||
| Immaterielle Vermögenswerte | 15.835 | 16.764 |
| Sachanlagen | 28.606 | 28.737 |
| Nach der Equity-Methode bilanzierte Unternehmen | 1.903 | 1.938 |
| Sonstige langfristige Vermögenswerte | 155 | 168 |
| 46.499 | 47.608 | |
| Kurzfristige Vermögenswerte | ||
| Vorräte | 9.666 | 9.661 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 7.244 | 8.036 |
| Sonstige kurzfristige Vermögenswerte | 1.266 | 3.811 |
| Sonstige finanzielle Vermögenswerte | 680 | 435 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente | 9.156 | 8.443 |
| 28.012 | 30.384 | |
| AKTIVA | 74.511 | 77.992 |
| Eigenkapital | ||
| Gezeichnetes Kapital | 21.847 | 21.847 |
| Kapitalrücklage | 93.060 | 92.660 |
| Gewinnrücklagen | -89.994 | -85.197 |
| Sonstige Rücklagen | 164 | 328 |
| 25.077 | 29.638 | |
| Nicht beherrschende Anteile | 4.789 | 4.610 |
| Eigenkapital Gesamt | 29.866 | 34.248 |
| Langfristige Schulden | ||
| Latente Steuern | 3.082 | 3.292 |
| Rückstellungen für Leistungen nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses | 1.153 | 1.153 |
| Finanzverbindlichkeiten | 17.674 | 15.435 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 1.689 | 1.709 |
| Abgegrenzte Erträge | 644 | 766 |
| 24.243 | 22.356 | |
| Kurzfristige Schulden | ||
| Rückstellungen | 525 | 654 |
| Ertragsteuerverbindlichkeiten | 139 | 190 |
| Finanzverbindlichkeiten | 10.985 | 8.437 |
| Erhaltene Anzahlungen | 22 | 13 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 4.220 | 6.754 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 2.631 | 3.350 |
| Abgegrenzte Erträge | 1.880 | 1.990 |
| 20.402 | 21.388 | |
| PASSIVA | 74.511 | 77.992 |
| 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022 | Anteil der Aktionäre der BRAIN Biotech AG | ||||
| Gezeichnetes Kapital |
Kapital- rücklage |
Gewinn- rücklagen |
Sonstige Rücklagen |
Total | |
| In Tsd. € | Währungsumrechnung | ||||
| Stand am 30. September 2021 | 21.847 | 95.890 | -79.509 | 555 | 38.783 |
| Gesamtergebnis 01.10.2021 - 31.03.2022 |
-3.955 | 303 | -3.652 | ||
| Zugang nicht beherrschender Anteile im Zuge des Erwerbs vollkonsolidierter Konzernunternehmen |
|||||
| Zugang Verbindlichkeit aus Put/ Call- Vereinbarung zum Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen an vollkonsolidierten Konzernunternehmen |
-5.199 | -5.199 | |||
| Einstellungen aufgrund eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms |
350 | 350 | |||
| Stand am 31. März 2022 | 21.847 | 91.041 | -83.464 | 858 | 30.282 |
| 1. Oktober 2021 bis 31. März 2022 | ||
| Nicht beherrschende Anteile |
Gesamt | |
| In Tsd. € | ||
| Stand am 30. September 2021 | 3.044 | 41.828 |
| Gesamtergebnis 01.10.2021 - 31.03.2022 |
273 | -3.378 |
| Zugang nicht beherrschender Anteile im Zuge des Erwerbs vollkonsolidierter Konzernunternehmen |
1.621 | 1.621 |
| Zugang Verbindlichkeit aus Put/ Call- Vereinbarung zum Erwerb von nicht beherrschenden Anteilen an vollkonsolidierten Konzernunternehmen |
-5.199 | |
| Einstellungen aufgrund eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms |
350 | |
| Stand am 31. März 2022 | 4.938 | 35.221 |
| 1. Oktober 2022 bis 31. März 2023 | Anteil der Aktionäre der BRAIN Biotech AG | ||||
| Gezeichnetes Kapital |
Kapitalrücklage | Gewinn- rücklagen |
Sonstige Rücklagen |
Total | |
| In Tsd. € | Währungsumrechnung | ||||
| Stand am 30. September 2022 | 21.847 | 92.660 | -85.197 | 328 | 29.638 |
| Gesamtergebnis 01.10.2022 - 31.03.2023 |
-4.797 | -165 | -4.961 | ||
| Einstellungen aufgrund eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms |
399 | 399 | |||
| Stand am 31. März 2023 | 21.847 | 93.060 | -89.994 | 164 | 25.077 |
| 1. Oktober 2022 bis 31. März 2023 | ||
| Nicht beherrschende Anteile | Gesamt | |
| In Tsd. € | ||
| Stand am 30. September 2022 | 4.610 | 34.248 |
| Gesamtergebnis 01.10.2022 - 31.03.2023 |
180 | -4.782 |
| Einstellungen aufgrund eines Mitarbeiterbeteiligungsprogramms |
399 | |
| Stand am 31. März 2023 | 4.789 | 29.866 |
| In Tsd. € | 6M 2022/23 | 6M 2021/22 |
| Periodenergebnis nach Ertragsteuern | -4.608 | -3.748 |
| Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen | 2.216 | 2.058 |
| Latenter Steueraufwand / -ertrag | -180 | -157 |
| Vereinnahmung abgegrenzte Erträge | -1.286 | -1.137 |
| Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen und Verbindlichkeiten | -47 | -186 |
| Ergebnis aus nach der Equity-Methode bilanzierte Finanzanlagen | 998 | 1.218 |
| Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/Erträge | 111 | -221 |
| Verluste aus Abgängen von Immateriellen Vermögenswerten und Sachanlagen | -2 | -27 |
| Brutto-Cashflow | -2.798 | -2.201 |
| Veränderungen der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 812 | -294 |
| Veränderungen der Vorräte | -20 | -959 |
| Veränderungen der Ertragsteueransprüche und -Verbindlichkeiten | -48 | 96 |
| Veränderungen der Sonstigen Vermögenswerte und finanziellen Vermögenswerte | -745 | -291 |
| Veränderungen der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | -2.399 | 1.072 |
| Veränderungen der erhaltenen Anzahlungen | 9 | 186 |
| Veränderungen der Rückstellungen und sonstigen Verbindlichkeiten | -1.158 | -27 |
| Zugänge aus abgegrenzten Erträgen | 788 | 1.355 |
| Cashflow aus operativer Tätigkeit | -5.557 | -1.062 |
| Netto-Zahlungen aus Unternehmenserwerben (abzüglich übernommener Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) | 0 | -3.096 |
| Netto-Zahlungen aus Unternehmensabgängen (abzüglich abgegangener Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente) | 3.040 | 0 |
| Investitionen in immaterielle Vermögenswerte | -8 | -188 |
| Investitionen in Sachanlagen | -1.273 | -2.211 |
| Ein-(Aus-)zahlungen aus sonstigen langfristigen Vermögenswerten | 7 | 7 |
| Investitionen in at equity bewertete Beteiligungen | -114 | -1.173 |
| Einzahlungen aus der Veräußerung von Sachanlagen | 41 | 39 |
| Cashflow aus der Investitionstätigkeit | 1.693 | -6.623 |
| Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzverbindlichkeiten | 5.792 | 328 |
| Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzverbindlichkeiten | -1.184 | -840 |
| Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit | 4.607 | -512 |
| Zahlungsmittelwirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes | 743 | -8.197 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente zu Beginn der Periode | 8.443 | 24.545 |
| Wechselkursbedingte Veränderung der Zahlungsmittel | -30 | 93 |
| Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente am Ende der Periode | 9.156 | 16.441 |
| Im Cashflow aus der operativen Tätigkeit sind enthalten: | ||
| Gezahlte Zinsen | 274 | 259 |
| Erhaltene Zinsen | 5 | 5 |
| Gezahlte Ertragsteuern | 19 | 73 |
| Erhaltene Ertragsteuern | 0 | 0 |
Der Konzernzwischenbericht der BRAIN Biotech AG zum 31. März 2023 wurde auf Basis
des IAS 34 (Interim Financial Reporting) aufgestellt. Er wurde gemäß den Vorschriften
der am Abschlussstichtag gültigen und von der Europäischen Union anerkannten International
Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Der Konzernzwischenabschluss wurde
weder entsprechend §317 HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht durch einen
Abschlussprüfer unterzogen.
In der Segmentierung haben sich gegenüber dem Konzernabschluss zum 30. September 2022
folgende Veränderungen ergeben. Das Segment "BioIndustrial" blieb in seiner Zusammensetzung,
mit Ausnahme des Verkaufs der L.A. Schmitt GmbH zum 30. September 2022, unverändert
bestehen und wurde in "BioProducts" umbenannt. Aus dem Segment "BioScience'' wurden
der Geschäftsbereich "BioIncubator" und die "BRAIN Biotech Holding" herausgelöst.
Das Segment BioScience beinhaltet fortan die Tätigkeiten von BRAIN Biotech Zwingenberg
sowie AnalytiCon Discovery. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst.
| BioProducts | BioScience | BioIncubator | ||||
| In Tsd. € | 6M 22/23 | 6M 21/22 | 6M 22/23 | 6M 21/22 | 6M 22/23 | 6M 21/22 |
| Summe Umsatzerlöse | 20.853 | 17.525 | 6.145 | 5.769 | 175 | 0 |
| Davon: Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 3 | 27 | 0 | 0 | 0 | 0 |
| Davon: Umsatzerlöse mit externen Kunden | 20.849 | 17.498 | 6.145 | 5.769 | 175 | 0 |
| Erlöse FuE2 [Extern] | 46 | 46 | 157 | 279 | 186 | 34 |
| Bestandsveränderungen3 | -12 | 64 | 147 | 43 | 0 | 0 |
| Sonstige Erträge | 171 | 118 | 237 | 372 | 0 | 0 |
| Gesamtleistung | 21.059 | 17.753 | 6.686 | 6.463 | 361 | 34 |
| EBITDA | 2.131 | 2.388 | -180 | 198 | -1.470 | -1.200 |
| bereinigtes EBITDA | 2.165 | 2.566 | -9 | 389 | -1.470 | -1.200 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | 606 | 990 | -871 | -462 | -1.470 | -1.200 |
| Finanzerträge | ||||||
| Ergebnis At-Equity Bet. | ||||||
| Finanzaufwendungen | ||||||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | ||||||
| BRAIN Biotech Holding | Überleitung | Konzern | ||||
| In Tsd. € | 6M 22/23 | 6M 21/22 | 6M 22/23 | 6M 21/22 | 6M 22/23 | 6M 21/22 |
| Summe Umsatzerlöse | 0 | 0 | -3 | -27 | 27.170 | 23.267 |
| Davon: Umsatzerlöse mit anderen Segmenten | 0 | 0 | -3 | -27 | 0 | 0 |
| Davon: Umsatzerlöse mit externen Kunden | 0 | 0 | 0 | 0 | 27.170 | 23.267 |
| Erlöse FuE2[Extern] | 0 | 0 | 0 | 0 | 389 | 359 |
| Bestandsveränderungen3 | 0 | 0 | 0 | 0 | 135 | 107 |
| Sonstige Erträge | 0 | 0 | -9 | -10 | 399 | 480 |
| Gesamtleistung | 0 | 0 | -13 | -37 | 28.093 | 24.213 |
| EBITDA | -1.823 | -2.153 | -7 | 43 | -1.349 | -725 |
| bereinigtes EBITDA | -1.595 | -1.577 | -7 | 43 | -915 | 220 |
| Betriebsergebnis (EBIT) | -1.823 | -2.153 | -7 | 43 | -3.565 | -2.783 |
| Finanzerträge | 551 | 654 | ||||
| Ergebnis At-Equity Bet. | -998 | -1.218 | ||||
| Finanzaufwendungen | -610 | -290 | ||||
| Ergebnis vor Ertragsteuern | -4.622 | -3.636 | ||||
1
Nach Teileliminierung innerhalb des Segmentes
2
Erlöse aus Forschungs- und Entwicklungsförderungen
3
Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen/Leistungen
| Im Durchschnitt des Berichtszeitraums | 6M 2022/23 | Geschäftsjahr 2022/23 |
| Mitarbeitende gesamt, davon | 309 | 309 |
| Angestellte | 301 | 284 |
| Gewerbliche Arbeitnehmende | 8 | 24 |
Des Weiteren beschäftigt die BRAIN Biotech Gruppe zusätzlich Stipendiaten (4, Geschäftsjahr
21/22: 1), Aushilfen (16, Geschäftsjahr 21/22: 12) und Auszubildende (5, Geschäftsjahr
21/22: 6).
In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2022/23 wurden keine neuen Geschäfte
mit nahestehenden Unternehmen und Personen abgeschlossen, die nicht schon im Abschluss
zum 30.09.2022 dargestellt wurden und die einen wesentlichen Einfluss auf die Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des BRAIN Biotech Konzerns hatten.
Die BRAIN Biotech AG hat die beiden letzten Minderheitsbeteiligungen an der Biocatalysts
Ltd erworben. Biocatalysts befindet sich nun vollständig im Besitz der BRAIN Biotech
AG und wird den Kern der ehrgeizigen Wachstumsstrategie der Unternehmensgruppe zur
Bildung eines globalen Multi-Nischen-Enzymunternehmens bilden.
Im Rahmen des Capital Markets Day am 27. Februar 2023 hatte BRAIN Biotech die Bündelung
des gesamten Produktgeschäfts unter der Führung von Biocatalysts als One-Bio Products-Strategie
bekannt gegeben. In den kommenden Monaten wird die BRAIN Biotech Gruppe die Unternehmen
Breatec B.V., Biosun Biochemicals Inc. und WeissBioTech GmbH an Biocatalysts übertragen,
um die Reorganisation des Segments BioProducts abzuschließen.
4
Ohne Vorstände der Muttergesellschaft und Geschäftsführer der Tochtergesellschaften
Nach unserem besten Wissen und in Übereinstimmung mit den anzuwendenden Grundsätzen
für die Zwischenberichterstattung vermittelt der Konzernzwischenabschluss ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage
des Konzerns. Der Konzernzwischenlagebericht vermittelt ein zutreffendes Bild der
Entwicklung und des Verlaufs des Geschäftsbetriebs sowie der Lage des Konzerns und
stellt die wesentlichen Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des Konzerns
in den verbleibenden Monaten des Geschäftsjahres zutreffend dar.
Zwingenberg, den 25. Mai 2023
Der Vorstand
| Adriaan Moelker | Michael Schneiders |
Investoren Kontakt
Investor Relations
ir@brain-biotech.com
+49 (0) 6251/9331-0
| 25.05.2023 | Veröffentlichung Halbjahresbericht zum 31.03.2023 (6M) |
| 30.08.2023 | Veröffentlichung Quartalsmitteilung zum 30.06.2023 (9M) |
| 17.01.2024 | Veröffentlichung Geschäftsbericht zum 30.09.2023 (12M) |
| 28.02.2024 | Veröffentlichung Quartalsmitteilung zum 31.12.2023 (3M) |
| 12.03.2024 | Hauptversammlung |
Dieser Zwischenbericht enthält möglicherweise bestimmte in die Zukunft gerichtete
Aussagen, die auf den gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der Unternehmensleitung
des BRAIN Biotech Konzerns und anderen derzeit verfügbaren Informationen beruhen.
Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und Ungewissheiten sowie sonstige
Faktoren können dazu führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die Finanzlage, die
Entwicklung oder die Leistung der Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen
Einschätzungen abweichen. Die BRAIN Biotech AG beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei
Verpflichtung, derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen zu aktualisieren und an
zukünftige Ereignisse oder Entwicklungen anzupassen. Der Zwischenbericht kann Angaben
enthalten, die nicht Bestandteil der Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Angaben
sind als Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach IFRS erstellten Angaben zu
sehen. Aufgrund von Rundungen ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem
und anderen Dokumenten nicht genau zur angegebenen Summe addieren und dass dargestellte
Prozentangaben nicht genau die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich beziehen.
Dieses Dokument liegt ebenfalls in englischer Übersetzung vor. Bei Abweichungen geht
die deutsche maßgebliche Fassung des Dokuments der englischen Übersetzung vor.
Veröffentlichungsdatum: 25. Mai 2023
B·R·A·l·N
BRAIN Biotech AG
Darmstädter Straße 34 - 36
64673 Zwingenberg • Germany
Telefon +49 (0) 62 51 / 9331-0
Fax +49 (0) 62 51 / 9331-11
E-Mail public@brain-biotech.com
Website www.brain-biotech.com/de