BRAIN Biotech AGZwingenbergHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.10.2023 bis zum 31.03.20246M 2023/24ÜBER BRAIN Biotech AGDie BRAIN Biotech AG ist ein führender
europäischer Anbieter von biobasierten Produkten und
Lösungen wie Enzymen und Proteinen, mikrobiellen
Produktionsstämmen, Naturstoffen sowie
biotechnologischen Lösungen für nachhaltigere
industrielle Prozesse. Das Unternehmen konzentriert sich
auf die Bereiche Ernährung, Gesundheit und Umwelt.
Die BRAIN Biotech AG ist die Muttergesellschaft der
international tätigen BRAIN Biotech Gruppe. Der
Konzern gliedert seine Geschäftstätigkeit in drei
operative Segmente plus Holding: Das Segment BioProducts
umfasst das Produktgeschäft mit spezialisierten
Enzymen sowie sonstigen Proteinen, für deren
Herstellung der Konzern Fermentationsanlagen in
Großbritannien sowie Produktionsanlagen in
Kontinentaleuropa und in den USA betreibt. Im Segment
BioScience werden forschungsintensive kundenspezifische
Lösungen auf Basis von Enzymtechnologie,
Stammentwicklung, Bioprozessentwicklung und
Naturstoffscreening angeboten. Im Segment BioIncubator
führt das Unternehmen eigene oder mit Partnern
initiierte F&E-Projekte mit hohem
Wertschöpfungspotenzial durch. Ein besonders
vielversprechendes Inkubator-Projekt betrifft den Aufbau
einer eigenen CRISPR-basierten
Gen-Editierungs-Technologieplattform, die derzeit von der
Tochtergesellschaft Akribion Genomics auf- und ausgebaut
wird.
Durch eigene F&E-Aktivitäten erweitert die
Unternehmensgruppe kontinuierlich ihr Produktportfolio im
Bereich der Spezialenzyme und Small Molecules. Letztere
sind Ausgangspunkt für Screenings, z.B. nach
neuartigen Wirkstoffkandidaten für pharmazeutische
Anwendungen.
Die BRAIN Biotech AG ist seit dem 9. Februar 2016 im
Prime Standard der Frankfurter Wertpapierbörse
gelistet (Börsenkürzel: BNN;
Wertpapier-kennnummer: ISIN DE0005203947 / WKN 520394). Das
Unternehmen beschäftigt rund 330 Mitarbeiterinnen und
Mitarbeiter und erzielte im Geschäftsjahr 2022/23
einen Umsatz von 55,3 Millionen Euro.
WESENTLICHE EREIGNISSE1. Januar 2024 bis 31. März 2024BRAIN Biotech AG platziert erfolgreich 5,0 Mio. € Wandelanleihe zur Finanzierung weiterer WachstumsinitiativenDer Vorstand der BRAIN Biotech AG hatte mit Zustimmung
des Aufsichtsrats beschlossen, unter teilweiser Ausnutzung
der von der ordentlichen Hauptversammlung am 8. März
2023 erteilten Ermächtigung
Wandelschuldverschreibungen über einen
Gesamtnennbetrag von EUR 5,0 Millionen zu begeben. Das
Bezugsrecht der bestehenden Aktionärinnen und
Aktionäre der Gesellschaft wurde ausgeschlossen. Die
Wandelschuldverschreibungen wurden im Wege einer
Privatplatzierung ausschließlich an die MP
Beteiligungs-GmbH platziert. BRAIN Biotech beabsichtigt,
den Nettoemissionserlös für die Finanzierung von
Wachstumsinitiativen und zur allgemeinen
Unternehmensfinanzierung zu verwenden.
Zusammenarbeit von BRAIN Biotech und AMSilk: Protein-Engineering verbessert erfolgreich Strukturproteine für Performance MaterialsBRAIN Biotech und AMSilk haben die erste Phase einer
Entwicklungskooperation erfolgreich abgeschlossen. Die
Partner, die ihre Kooperation vor einem Jahr begonnen
hatten, konnten ein natürliches Strukturprotein
zielgerichtet optimieren und haben für dieses
Verfahren ein erstes PCT-Patent ("Patent Cooperation
Treaty") eingereicht. BRAIN Biotech hatte in diesem Projekt
erfolgreich seine Fähigkeiten des "Protein-Engineering
durch rationales Design" eingesetzt.
Biocatalysts Ltd erweitert mit neuer Gefriertrocknungsanlage im Industriemaßstab sein ProduktionsportfolioBiocatalysts Ltd. hat seine Produktionskapazitäten
und sein Serviceangebot durch die Installation einer
großtechnischen Gefriertrocknungsanlage an seinem
Produktionsstandort in Cardiff erweitert. Biocatalysts will
damit die steigende Nachfrage nach gefriergetrockneten
Enzymprodukten z.B. im Life-Sciences-Bereich decken. Die
neue Anlage ermöglicht außerdem eine
größere Flexibilität und Präzision bei
der Formulierung von Enzymen.
Ergebnisse der Hauptversammlung 2024 zum Finanzjahr 2022/23In der als Präsenzveranstaltung durchgeführten
Hauptversammlung der BRAIN Biotech AG haben die
Aktionäre allen Tagesordnungspunkten zugestimmt.
Vorstand und Aufsichtsrat wurden mit klarer Mehrheit
entlastet. Neue stille Beteiligungen des Landes Hessen
wurden mit sehr hoher Zustimmung beschlossen.
Getränke aus Weinblättern: Nachhaltiger Trinkgenuss auf Basis landwirtschaftlicher SeitenströmeBRAIN Biotech hat über den Projektstart eines
multidisziplinären deutschen Konsortiums informiert.
Mit finanzieller Unterstützung des BMBF werden BRAIN
Biotech und weitere Akteure im Rahmen des Projekts "SusBev"
(für "Sustainable Beverages") die Verwertung und
Fermentierung von landwirtschaftlichen Rest- und
Nebenströmen aus dem Weinbau und aus anderen
regionalen Agrarprozessen zu gesunden und natürlichen
Getränken und Nahrungsmitteln erarbeiten.
KONZERNZWISCHENLAGEBERICHT1. Oktober 2023 bis 31. März 2024I. GRUNDLAGEN UND RAHMENBEDINGUNGEN DES KONZERNSDie Erläuterungen zu den Grundlagen und
Rahmenbedingungen des Konzerns innerhalb des
Konzernabschlusses zum 30. September 2023 gelten
unverändert.
II. WIRTSCHAFTSBERICHT1. ErtragslageIn den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs
2023/2024 erzielte die BRAIN Biotech Gruppe einen Umsatz in
Höhe von 27,2 Mio. € und befindet sich damit auf
dem Niveau des Vorjahres. Im zweiten Quartal 2023/24
konnten die Umsatzerlöse um 1,0 Mio. € bzw. 7,4 %
auf 14,5 Mio. € gesteigert werden. Maßgeblich
hierzu beigetragen hat eine Meilensteinzahlung für den
erfolgreichen Projektfortschritt beim Pharmawirkstoff
Deucrictibant (ehemals PHA 121) der im Segment BioIncubator
verbucht wurde. Die Gesamtleistung (Umsatzerlöse,
Forschungs- und Entwicklungsförderungen,
Bestandsveränderungen und Sonstige Erträge)
verringerte sich in den ersten sechs Monaten des
Geschäftsjahres von 28,1 Mio. € um 2,6 % auf 27,4
Mio. €. Grund hierfür sind vor allem negative
Bestandsveränderungen sowie niedrigere sonstige
Erträge im Vergleich zur Vorjahresperiode.
Der Materialaufwand betrug 11,2 Mio. €
gegenüber 13,0 Mio. € im Vorjahr. Im Wesentlichen
getrieben durch gestiegene Löhne und Gehälter
erhöhte sich der absolute Personalaufwand im Vergleich
zum Vorjahr von 11,4 Mio. € um 6,2 % auf 12,1 Mio.
€. Die sonstigen Aufwendungen lagen mit 5,0 Mio.
€ gegenüber 5,1 Mio. € etwa auf
Vorjahresniveau.
Das bereinigte Konzern-EBITDA im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahrs 2023/24 verbesserte sich in der Summe
um 0,4 Mio. € von -0,9 Mio. € im Vorjahr auf -0,5
Mio. €. Hierin spiegelt sich vor allem das deutlich
verbesserte bereinigte EBITDA des zweiten Quartals im
Vergleich zum Vorjahr wider.
Das Netto-Finanzergebnis insgesamt betrug -1,2 Mio.
€ nach -1,1 Mio. € im Vorjahreszeitraum.
Innerhalb des Finanzergebnisses hat sich das Ergebnis
at-equity bewerteter Gesellschaften verbessert. Die
Finanzerträge von 0,0 Mio. € hingegen fallen 0,5
Mio. € niedriger aus. Der Vorjahresbetrag war durch
einen Gewinn aus Anteilsverwässerung in Bezug auf die
Beteiligung an der SolasCure Ltd positiv beeinflusst.
Das unverwässerte und verwässerte Ergebnis pro
Aktie in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
betrug -0,21 € nach -0,22 € im Vorjahreszeitraum.
Die folgende Tabelle zeigt die Überleitung des
unbereinigten EBITDA zum bereinigten EBITDA.
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Die einzelnen Geschäftssegmente haben sich wie
folgt entwickelt:
Der Umsatz des Segments BioProducts ist im
Berichtszeitraum mit 5,0 % von 20,9 Mio. € auf 19,8
Mio. € gesunken. Die Gesamtleistung betrug 19,7 Mio.
€ und lag damit 6,5 % unter dem Vorjahresquartal. Der
Umsatz im zweiten Quartal beträgt 10,5 Mio. € und
zeigt damit eine erfreulich steigende Entwicklung
gegenüber 9,3 Mio. € im ersten Quartal des
Geschäftsjahres. Der Materialaufwand konnte von 11,5
Mio. € auf 10,2 Mio. € gesenkt werden. Dies
führte zu einer verbesserten Materialaufwandsquote im
Vergleich zur Vorjahresperiode. Insgesamt ist das
bereinigte EBITDA des BioProducts-Segments, vor allem
bedingt durch die geringeren Umsatzerlöse, von 2,2
Mio. € auf 1,7 Mio. € gesunken.
Das Segment BioScience erzielte im Berichtszeitraum
einen Umsatz in Höhe von 5,8 Mio. €, was einem
Rückgang von 5,3 % gegenüber der Vorjahresperiode
(6,1 Mio. €) entspricht. Durch ein stringentes
Projektcontrolling und gute allgemeine Kostenkontrolle
konnte das bereinigte EBITDA des Segments bei 0,0 Mio.
€ auf Vorjahresniveau gehalten werden.
Der Umsatz im Segment BioIncubator steigerte sich im
Berichtszeitraum deutlich von 0,2 Mio. € auf 1,6 Mio.
€ im Vergleich zur Vorjahresperiode. Im abgelaufenen
Quartal konnte erfolgreich ein Meilenstein im Projekt
Deucrictibant (PHA 121) verbucht werden und trägt
damit maßgeblich zum Umsatzwachstum bei. Das starke
Umsatzwachstum spiegelt sich auch im bereinigten EBITDA des
Segments wider und verbesserte sich von -1,5 Mio. € im
Vorjahr auf -0,5 Mio. €. Das Segment ist weiterhin
durch hohe Investitionen von 1,5 Mio. € im Bereich
Genom-Editing unter dem Markennamen Akribion Genomics
geprägt.
Das Segment BRAIN Biotech Holding beinhaltet
schwerpunktmäßig Personalaufwendungen und
sonstige Aufwendungen für die Konzernadministration,
die Weiterentwicklung der BRAIN Biotech Gruppe, die
Börsennotierung und M&A-Aktivitäten. Das
bereinigte EBITDA des Segments betrug -1,7 Mio. € und
liegt damit nur leicht unter Vorjahresniveau (-1,6 Mio.
€).
2. VermögenslageDie langfristigen Vermögenswerte verringerten sich
im Vergleich zum 30. September 2023 von 45,5 Mio. €
auf 43,9 Mio. € per 31. März 2024, was im
Wesentlichen auf planmäßige Abschreibungen auf
Sachanlagen und immaterielle Vermögenswerte
zurückzuführen ist.
Die kurzfristigen Vermögenswerte erhöhten sich
von 25,5 Mio. € auf 29,3 Mio. €. Dieser Anstieg
ist im Wesentlichen auf einen Zuwachs von liquiden Mitteln
zurückzuführen.
Das Eigenkapital verringerte sich von 23,0 Mio. €
per 30. September 2023 auf 19,6 Mio. € zum 31.
März 2024. Maßgeblich hierfür ist auf der
einen Seite das negative Periodenergebnis (-4,6 Mio.
€). Auf der anderen Seite steht ein Anstieg der
Kapitalrücklage durch eine Begebung einer
Wandelschuldverschreibung in Höhe von 5,0 Mio. €
aus bedingtem Kapital (hiervon rechnerischer
Eigenkapitalanteil: 0,6 Mio. €) sowie der Verbuchung
der aktuellen Mitarbeiterbeteiligungsprogramme (0,4 Mio.
€).
Der Zuwachs der langfristigen Schulden von 30,4 Mio.
€ auf 39,1 Mio. € ist auf einen Anstieg der
langfristigen Finanzverbindlichkeiten
zurückzuführen. Diese beinhalten den Zugang des
abgezinsten Fremdkapitalanteils der ausgegebenen
Wandelschuldverschreibung in Höhe von 4,4 Mio. €.
Die kurzfristigen Schulden hingegen sanken von 17,5 Mio.
€ auf 14,6 Mio. €. Ausschlaggebend hierfür
sind gesunkene Finanzverbindlichkeiten durch
planmäßige Tilgungen sowie stichtagsbedingt
niedrigere Verbindlichkeiten aus Lieferungen und
Leistungen.
3. FinanzlageDer Brutto-Cashflow des Konzerns beläuft sich in
der Berichtsperiode auf -4,4 Mio. € gegenüber
-2,8 Mio. € im Vorjahreszeitraum. Grund hierfür
sind das negative Periodenergebnis sowie Veränderungen
der abgegrenzten Erträge, die in der Vergangenheit
positiv ausfielen und in der laufenden Periode bedient
wurden.
Der Cashflow aus operativer Tätigkeit hat sich von
-5,6 Mio. € auf -3,2 Mio. € verbessert.
Maßgeblich hierfür waren eine Reduzierung des
Vorratsvermögens sowie die Vereinnahmung von
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen.
Der Cashflow aus der Investitionstätigkeit in den
ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahrs
beträgt -0,7 Mio. € im Vergleich zu 1,7 Mio.
€ im Vorjahreszeitraum. Der Cashflow aus der
Investitionstätigkeit spiegelt im Wesentlichen
Investitionen in Sachanlagen wider. Das Vorjahr war durch
die Einzahlung des Kaufpreises der veräußerten
L. A. Schmitt GmbH (+3,0 Mio. €) positiv geprägt.
Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
beläuft sich im ersten Halbjahr des
Geschäftsjahres auf 8,7 Mio. € und reflektiert
die Einzahlungen aus der Aufnahme von
Finanzverbindlichkeiten (5,5 Mio. €) und den
Zahlungseingang der ausgegebenen Wandelschuldverschreibung
(5,0 Mio. €). Laufende planmäßige Tilgungen
(1,8 Mio. €) stehen diesem gegenüber.
Insgesamt erhöhten sich die Zahlungsmittel und
Zahlungsmitteläquivalente im Vergleich zum 30.
September 2023 von 5,4 Mio. € auf 10,2 Mio. €,
was auf die Summierung der oben beschriebenen Effekte
zurückzuführen ist.
III. WESENTLICHE CHANCEN UND RISIKENFür die Darstellung des Risikomanagement-Systems
sowie möglicher Chance und Risiken wird an dieser
Stelle auf die Ausführungen im Geschäftsbericht
2022/23 der BRAIN Biotech AG auf den Seiten 66ff.verwiesen.
Die Energiemärkte haben sich im Berichtszeitraum
trotz zeitweiliger Volatilitätsspitzen als relativ
stabil erwiesen. Eine erhöhte Preisvolatilität
kann bei einer erneuten Anspannung der geopolitischen Lage
jederzeit wieder auftreten. Die angespannte
Lieferkettensituation hat sich im zurückliegenden
Zeitraum weiterhin entschärft, besteht jedoch
unverändert bei einzelnen Produkten. Logistikosten
reagieren zurzeit sehr sensibel auf geopolitische
Nachrichten, und Lieferzeiten haben sich teilweise durch
geänderte Schifffahrtsrouten verlängert.
Zusätzlich stellt eine allgemein nachlassende
Wirtschaftsdynamik eine weitere Herausforderung für
den Unternehmenssektor dar. Die allgemeine
Finanzierungssituation und die Finanzierungskonditionen
bleiben vor allem für Wachstumsunternehmen
herausfordernd.
IV. PROGNOSEBERICHTBei den Geschäftsaussichten sind keine wesentlichen
Änderungen gegenüber dem im Geschäftsbericht
2022/23 vorgelegten Prognosebericht (Seite 65) erkennbar.
Trotz der dargestellten Risiken ist die BRAIN Biotech AG
zuversichtlich, die für dieses Geschäftsjahr
gesetzten qualitativen und quantitativen Ziele zu
erreichen.
KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG [UNGEPRÜFT]1. Oktober 2023 bis 31. März 2024 und 1. Januar 2024 bis 31. März 2024scrollen
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KONZERN-GESAMTERGEBNISRECHNUNG [UNGEPRÜFT]1. Oktober 2023 bis 31. März 2024 und 1. Januar 2024 bis 31. März 2024scrollen
DARSTELLUNG DER KONZERN-VERMÖGENSLAGE (BILANZ) [UNGEPRÜFT]31. März 2024scrollen
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KONZERN-KAPITALVERÄNDERUNGSRECHNUNG [UNGEPRÜFT]1. Oktober 2023 bis 31. März 2024scrollen
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VERKÜRZTE KONZERN-KAPITALFLUSSRECHNUNG [UNGEPRÜFT]1. Oktober 2023 bis 31. März 2024scrollen
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AUSGEWÄHLTE ERLÄUTERNDE KONZERNANHANGSANGABEN [UNGEPRÜFT]1. Oktober 2023 bis 31. März 2024BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEDer Konzernzwischenbericht der BRAIN Biotech AG zum 31.
März 2024 wurde auf Basis der IAS 34 (Interim
Financial Reporting) aufgestellt. Er wurde gemäß
den Vorschriften der am Abschlussstichtag gültigen und
von der Europäischen Union anerkannten International
Financial Reporting Standards (IFRS) erstellt. Der
Konzernzwischenabschluss wurde weder entsprechend §317
HGB geprüft noch einer prüferischen Durchsicht
durch einen Abschlussprüfer unterzogen.
SEGMENTANGABENIn der Segmentierung haben sich gegenüber dem
Konzernabschluss zum 30. September 2023 keine
Veränderungen ergeben.
Die Segmentergebnisse
1 sind in der nachfolgenden Übersicht
dargestellt.
scrollen
scrollen
1 Nach Teileliminierung innerhalb des Segments
ANZAHL MITARBEITENDE IM KONZERN⁴scrollen
4 Ohne Vorstände der Muttergesellschaft (2)
und Geschäftsführer der Tochtergesellschaften
Des Weiteren beschäftigt die BRAIN Biotech Gruppe
zusätzlich Stipendiaten (5; Geschäftsjahr 22/23:
4), Aushilfen (7; Geschäftsjahr 22/23: 16) und
Auszubildende (6; Geschäftsjahr 22/23: 5).
GESCHÄFTE MIT NAHESTEHENDEN UNTERNEHMEN UND PERSONENAn die MP Beteiligungs-GmbH, einem Unternehmen mit mehr
als 25 % Anteilsbesitz an der BRAIN Biotech AG, wurden am
29. Februar 2024 im Wege einer Privatplatzierung
Wandelschuldverschreibungen in Höhe von 5,0 Mio.
€ platziert. Die Wandelschuldverschreibungen werden
mit einem Zinssatz von 6,52 % p.a. auf den Nennbetrag
verzinst. Der anfängliche Wandlungspreis von 5,04 EUR
wurde mit einer Wandlungsprämie von 27 % über dem
Referenzaktienkurs von 3,97 EUR festgelegt. Der
Fälligkeitstermin ist der 5. September 2026.
Darüber hinaus wurden in den ersten sechs Monaten
des Geschäftsjahres 2023/24 keine weiteren
Geschäfte mit nahestehenden Unternehmen und Personen
abgeschlossen, die nicht schon im Abschluss zum 30.09.2023
dargestellt wurden und die einen wesentlichen Einfluss auf
die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des BRAIN
Biotech Konzerns hatten.
EREIGNISSE NACH DEM QUARTALSENDEBRAIN Biotech AG unternimmt nächsten Schritt zur Optimierung der GruppenstrukturDie BRAIN Biotech Gruppe wird zur weiteren Optimierung
und Vereinfachung der Gruppenstruktur die AnalytiCon
Discovery GmbH mit der BRAIN Biotech AG verschmelzen. Die
AnalytiCon Discovery GmbH mit Sitz in Potsdam ist bereits
eine 100%ige Tochtergesellschaft der BRAIN Biotech AG.
Durch diese rechtliche Reorganisation wird die Struktur der
BRAIN Biotech Gruppe weiter optimiert und vereinfacht. Das
operative Geschäft der beiden Einheiten bleibt hiervon
unberührt und wird unverändert an den jeweiligen
Standorten weitergeführt.
VERSICHERUNG DER GESETZLICHEN VERTRETERNach unserem besten Wissen und in Übereinstimmung
mit den anzuwendenden Grundsätzen für die
Zwischenberichterstattung vermittelt der
Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der
Konzernzwischenlagebericht vermittelt ein zutreffendes Bild
der Entwicklung und des Verlaufs des Geschäftsbetriebs
sowie der Lage des Konzerns und stellt die wesentlichen
Chancen und Risiken der künftigen Entwicklung des
Konzerns in den verbleibenden Monaten des
Geschäftsjahres zutreffend dar.
Zwingenberg, den 28. Mai 2024
Der Vorstand
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KONTAKTInvestor Relations
ir@brain-biotech.com
+49 (0) 62 51 / 9331 - 0
FINANZKALENDER28.05.2024Veröffentlichung Halbjahresbericht zum 31.03.2024
(6M)
29.08.2024Veröffentlichung Quartalsmitteilung zum 30.06.2024
(9M)
15.01.2025Veröffentlichung Geschäftsbericht zum
30.09.2024 (12M)
26.02.2025Veröffentlichung Quartalsmitteilung zum 31.12.2024
(3M)
HinweiseDieser Zwischenbericht enthält möglicherweise
bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die auf den
gegenwärtigen Annahmen und Prognosen der
Unternehmensleitung der BRAIN Biotech AG und anderen
derzeit verfügbaren Informationen beruhen.
Verschiedene bekannte wie auch unbekannte Risiken und
Ungewissheiten sowie sonstige Faktoren können dazu
führen, dass die tatsächlichen Ergebnisse, die
Finanzlage, die Entwicklung oder die Leistung der
Gesellschaft wesentlich von den hier abgegebenen
Einschätzungen abweichen. Die BRAIN Biotech AG
beabsichtigt nicht und übernimmt keinerlei
Verpflichtung, derartige in die Zukunft gerichtete Aussagen
zu aktualisieren und an zukünftige Ereignisse oder
Entwicklungen anzupassen. Der Zwischenbericht kann Angaben
enthalten, die nicht Bestandteil der
Rechnungslegungsvorschriften sind. Diese Angaben sind als
Ergänzung, jedoch nicht als Ersatz für die nach
IFRS erstellten Angaben zu sehen. Aufgrund von Rundungen
ist es möglich, dass sich einzelne Zahlen in diesem
und anderen Dokumenten nicht genau zur angegebenen Summe
addieren und dass dargestellte Prozentangaben nicht genau
die absoluten Werte widerspiegeln, auf die sie sich
beziehen. Dieses Dokument liegt ebenfalls in englischer
Übersetzung vor. Bei Abweichungen geht die deutsche
maßgebliche Fassung des Dokuments der englischen
Übersetzung vor. Wir bemühen uns um eine
gendergerechte Sprache. Werden in diesem Bericht dennoch
Sammelbezeichnungen wie "Aktionäre" oder "Verbraucher"
verwendet, sind diese als geschlechtsneutral anzusehen.
Veröffentlichungsdatum: 28. Mai 2024
Herausgeber:BRAIN Biotech AG
Darmstädter Str. 34 - 36
64673 Zwingenberg
Telefon: +49 (0) 6251 / 9331 - 0
Fax: +49 (0) 6251 / 9331 - 11
E-Mail: public@brain-biotech.com
Web: www.brain-biotech.com
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