Linus
Digital Finance AG (vormals: Linus GmbH)
Berlin
Jahresabschluss zum Geschäftsjahr
vom 01.01.2020 bis zum 31.12.2020
Bilanz
Anhang
I.
Allgemeine Angaben
I.1.
Angaben zur Identifikation der Gesellschaft laut
Registergericht
Firmenname laut Registergericht: Linus Digital
Finance AG
Firmensitz laut Registergericht: Berlin
Registereintrag: Handelsregister
Registergericht: Berlin (Charlottenburg)
Register-Nr.: HRB 181026 B
I.2.
Angaben zum Jahresabschluss
Der Jahresabschluss wird nach den Vorschriften des
§ 242 ff. HGB und § 264 ff. HGB sowie nach den
einschlägigen Bestimmungen des GmbHG aufgestellt. Die
Gesellschaft unterliegt den Anforderungen für kleine
Kapitalgesellschaften.
Der Gliederung der Bilanz sowie der Gewinn- und
Verlustrechnung liegen die Vorschriften der
§§ 266 und 275 Abs. 2 HGB
(Gesamtkostenverfahren) zugrunde.
Die Linus GmbH ist mit Formwechselbeschluss vom 22.
Januar 2021 in eine deutsche AG umgewandelt worden. Die
Eintragung im Handelsregister fand am 10. Februar 2021
statt.
II.
Zusammenfassung der Rechnungslegungsgrundsätze und
der
Bewertungsmethoden
Für die Aufstellung des Jahresabschlusses wurden
die folgenden Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
verwendet, die im Verlgeich zum Vorjahr unverändert
geblieben sind:
Erworbene immaterielle Anlagewerte werden zu
Anschaffungskosten angesetzt und über ihre
Nutzungsdauer abgeschrieben, wenn eine zeitlich begrenzte
Nutzungsdauer vorliegt. Die Abschreibung erfolgt linear
über eine Nutzungsdauer von drei Jahren.
Das Sachanlagevermögen wird zu Anschaffungs-
bzw. Herstellungskosten und, soweit abnutzbar, vermindert
um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die
lineare Abschreibung basiert auf einer geschätzten
Nutzungsdauer von drei bis dreiundzwanzig Jahren.
Geringwertige Wirtschaftsgüter mit Anschaffungskosten
von weniger als 800,00 EUR werden im Jahr des Erwerbs als
Aufwand erfasst.
Die Finanzanlagen werden wie folgt angesetzt und
bewertet:
- Beteiligungen zu Anschaffungskosten oder
Nettoverkaufswert
- Anteile an verbundenen Unternehmen zu
Anschaffungskosten oder Nettoverkaufswert
- Ausleihungen zum Nennwert oder
Nettoverkaufswert
Die Finanzanlagen (Beteiligung an
Personengesellschaften) sind mit den Anschaffungskosten
oder dem Nettoverkaufswert zuzüglich
Anschaffungsnebenkosten bewertet. Zusätzlich
geleistete Einlagen erhöhen die Anschaffungskosten.
Verlustanteile aus der Beteiligung sind in der
Handelsbilanz nicht zu erfassen, solange keine dauernde
Wertminderung der Beteiligung vorliegt. Positive
Ergebnisanteile aus der Beteiligung sind als
Beteiligungsertrag auszuweisen, insoweit
entnahmefähige Gewinnanteile vorliegen.
Die Bewertung der Forderungen und sonstigen
Vermögensgegenstände, des Kassenbestands sowie
der Guthaben bei Kreditinstituten erfolgt zum Nennwert.
Alle risikobehafteten Gegenstände werden
vollständig abgeschrieben.
Nicht verzinsliche oder niedrig verzinste Forderungen
mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr werden mit
dem ihrer Restlaufzeit und ihrem Risikogehalt
entsprechenden durchschnittlichen Marktzins abgezinst.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen
Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für
eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen.
Die Steuerrückstellungen und die sonstigen
Rückstellungen werden unter Berücksichtigung
aller erkennbaren Risiken und ungewissen
Verbindlichkeiten mit dem nach vernünftiger
kaufmännischer Beurteilung erforderlichen
Erfüllungsbetrag angesetzt.
Verbindlichkeiten werden mit dem
Erfüllungsbetrag passiviert.
Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder
Währung sind mit dem Devisenkassamittelkurs am
Bilanzstichtag bewertet (§ 256a HGB). Bei einer
Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurde das
Realisationsprinzip (§ 252 Abs. 1 Nr. 4 HGB) und das
Anschaffungskostenprinzip (§ 253 Abs. 1 S. 1 HGB)
angewendet.
III.
Angaben zur Bilanz
III.1.
Mitzugehörigkeitsvermerke
Einzelne Sachverhalte können im vorliegenden
Gliederungsschema mehreren Bilanzposten zugeordnet werden.
Aus Gründen der Klarheit und Übersichtlichkeit
wird dazu folgende Erläuterung gegeben:
Die Mitzugehörigkeitsvermerke betreffen folgende
Posten und Sachverhalte:
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in der
Bilanz mit 4.202.196,94 EUR (Vorjahr:
2.382.795,46 EUR): Darin enthalten sind Forderungen
gegen Unternehmen, mit denen ein
Beteiligungsverhältnis besteht mit 24.225,75 EUR
(Vorjahr: 201.286,43 EUR) sowie Forderungen gegen
verbundene Unternehmen mit 687.557,48 EUR (Vorjahr:
62.705,07 EUR).
Sonstige Vermögensgegenstände in der Bilanz
mit 62.726,75 EUR (Vorjahr: 100.448,65 EUR):
Darin enthalten sind Forderungen gegen Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht
4.620,00 EUR (Vorjahr: 4.620,00 EUR) sowie
Forderungen gegen verbundene Unternehmen mit 1.124,47 EUR
(Vorjahr: 1.124,47 EUR).
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in
der Bilanz mit 215.857,38 EUR (Vorjahr:
185.339,12 EUR): Darin enthalten sind
Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen
mit 16.573,93 EUR (Vorjahr: 17.746,42 EUR).
Sonstige Verbindlichkeiten in der Bilanz mit
4.250.096,33 EUR (Vorjahr 27.381,63 EUR): Darin enthalten
sind Verbindlichkeiten gegenüber Unternehmen, mit
denen ein Beteiligungsverhältnis besteht 65,21 EUR
(Vorjahr: 0,00 EUR) sowie Verbindlichkeiten gegenüber
Gesellschaftern mit 4.121.762,80 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR).
III.2.
Forderungen und sonstige
Vermögensgegenstände
Die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen mit
einer Restlaufzeit größer einem Jahr betragen
2.014.482,98 (Vorjahr: 523.622,06 EUR).
Unter den Forderungen gegen verbundene Unternehmen in
Höhe von insgesamt 444.479,08 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR),
sind Forderungen von 104.044,90 EUR (Vorjahr: 0,00 EUR) mit
einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr enthalten.
Im Jahr 2018 gewährte das Unternehmen einem
damaligen Geschäftsführer des Unternehmens
(Dominik Pederzani) ein Darlehen in Höhe von 99.924,17
EUR. Das Darlehen ist mit 2,0% pa verzinst, hat eine
Laufzeit von 6 Jahren ab Auszahlung und ist unbesichert.
Das ausstehende Darlehen belief sich auf 102.810,86 EUR
(31. Dezember 2019) und 53.977,48 EUR (31. Dezember 2020).
In den Berichtsperioden hat das Unternehmen
Zinserträge aus dem Darlehen in Höhe von 1.998,48
EUR (2019) und 1.128,70 EUR (2020) erfasst. In den
Berichtsperioden erhielt die Gesellschaft vom
Geschäftsführer Rückzahlungen in Höhe
von 0,00 EUR (2019) und 49.962,08 EUR (2020).
III.3.
Eigenkapital
Entwicklung des Bilanzgewinns zum 31.12.2020:
III.4.
Verbindlichkeiten
Sämtliche Verbindlichkeiten haben wie im
Vorjahr eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr.
IV.
Sonstige Angaben
IV.1.
Außerordentliche Posten
Die sonstigen betrieblichen Erträgen des
Vorjahres beinhalten den Gewinn aus dem Verkauf von
Anteilen einer Kapitalgesellschaft in Höhe von
874.202,00 EUR.
Die Abschreibung auf Finanzanlagen des Vorjahres
beinhalten die Abschreibung auf ein gewährtes Darlehen
in Höhe von 399.999,00 EUR sowie eine Abschreibung auf
den Buchwert der Anteils an einem verbundenen Unternehmen
in Höhe von 125.738,75 EUR.
IV.2.
Sonstige finanzielle Verpflichtungen
Die noch nicht abgerufenen Kapitalzuführungen an
die im Finanzanlagevermögen ausgewiesenen
Investitionen sowie noch nicht abgerufene
Zahlungsverpflichtungen aus Darlehensverhältnissen
belaufen sich zum Bilanzstichtag auf insgesamt 8.947.547,67
EUR (Vorjahr: 3.048.697,08 EUR).
Die sonstigen finanziellen Verpflichtungen aus Miet-
und Leasingverträgen belaufen sich auf 700.537,68 EUR
(Vorjahr: 29.700,00 EUR) und sind innerhalb eines Jahres
(160.292,50 EUR; Vorjahr: 29.700,00 EUR) bzw. zwischen
einem und fünf Jahren (540.245,18 EUR; Vorjahr: 0,00)
fällig.
IV.3.
Anzahl der Arbeitnehmer
Während des Geschäftsjahres wurden im
Unternehmen durchschnittlich 24 (Vorjahr: 16) Arbeitnehmer
beschäftigt.
IV.4.
Konzernzugehörigkeit
Die Gesellschaft stellt als oberstes
Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf, der im
Bundesanzeiger offengelegt wird.
Berlin, den 25.03.2021
Linus Digital Finance AG (vormals: Linus GmbH)
- Vorstandsvorsitzende -
gez. Neuhoff, David; gez. Olbert, Frederic
sonstige Berichtsbestandteile
Angaben zur Feststellung:
Der Jahresabschluss wurde am 16.04.2021 festgestellt.
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