![]() Hasen-Immobilien AGAugsburgJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis zum 31.12.2012Bilanz zum 31.12.2012Hasen-Immobilien Aktiengesellschaft, AugsburgAKTIVA scroll
Gewinn- und Verlustrechnung 01.01. - 31.12.2012Hasen-Immobilien Aktiengesellschaft, Augsburgscroll
Anhang für das Geschäftsjahr 2012Hasen-Immobilien Aktiengesellschaft, Augsburg1. Allgemeine AngabenDie Hasen-Immobilien AG ist eine große, prüfungspflichtige Kapitalgesellschaft nach § 267 Abs. 3 Satz 2 HGB. Der Jahresabschluss zum 31.12.2012 wurde nach den Vorschriften des BilMoG (Bilanzrechtsmodernisierungsgesetz) aufgestellt und ist nach den Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches, des Aktiengesetzes und den sie ergänzenden Bestimmungen der Satzung aufgestellt. Die Gliederung der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt unverändert nach dem Gesamtkostenverfahren (§ 275 Abs. 2 HGB). 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDer vorliegende Jahresabschluss ist grundsätzlich unter Beibehaltung der für den Vorjahresabschluss angewendeten Gliederungs- und Bewertungsgrundsätzen nach den für große Kapitalgesellschaften geltenden Vorschriften des HGB und AktG aufgestellt. Die immateriellen Vermögensgegenstände sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Die Grundstücke, grundstücksgleichen Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Die anderen Anlagen und Gegenstände der Betriebs- und Geschäftsausstattung sind zu Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen angesetzt. Die sog. Geringwertigen Wirtschaftsgüter wurden in einem Pool zusammengefasst und mit 20 % abgeschrieben. Die Anteile an verbundenen Unternehmen sind zu den Anschaffungskosten aktiviert. Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände sowie Bankguthaben und Kassenbestand sind mit ihren Nennwerten angesetzt. Bei den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind angemessene Einzelwertberichtigungen berücksichtigt, um ersichtliche Risiken abzudecken. Bei den aktiven Rechnungsabgrenzungsposten handelt es sich um Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit danach darstellen. Die Rückstellungen sind nach dem Erkenntnisstand im Zeitpunkt der Abschlusserstellung jeweils in Höhe des notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt, um die voraussichtliche Inanspruchnahme abzudecken. Mit Ausnahme der in den sonstigen Verbindlichkeiten enthaltenen Kaufpreisleibrentenverpflichtungen sind alle Verbindlichkeiten zu ihrem Rückzahlungsbetrag (Erfüllungsbetrag) ohne Abzinsungen angesetzt. Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen in Höhe von TEUR 913 resultieren aus latenter Steuerbelastung für Gewerbesteuer der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG aufgrund der Übertragung von steuerlichen Rücklagen nach § 6b EStG von der Hasen-Immobilien AG auf die Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG. Der Ansatz der Verbindlichkeiten aus Kaufpreisleibrenten erfolgt mit den nach versicherungsmathematischen Grundsätzen ermittelten Barwerten nach der Projected-Unit-Credit-Methode auf der Basis eines Zinsfußes von 5,06 % und unter Annahme eines Rententrends von 2 % bzw. 1 % und unter Verwendung der Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck. Fremdkapitalzinsen sind nicht in die Anschaffungs-/Herstellungskosten miteinbezogen. Währungsumrechnungen sind nicht aufgetreten. Die latenten Steuern resultieren aus zeitlichen und quasipermanenten Differenzen zwischen Handels- und Steuerbilanz. Es wurde ein Steuersatz von 15,2 % bzw. 31 % zugrunde gelegt. Aktive latente Steuern wurden für Bewertungsunterschiede aus Grundstücken und Kaufpreisleibrentenverpflichtungen gebildet. Passive latente Steuern wurden für die Bewertungsunterschiede aus Finanzanlagen und Forderungen gebildet. 3. Erläuterungen zur BilanzAnlagevermögenDie Entwicklung des Anlagevermögens ist dem als Beilage 1 beigefügten Anlagenspiegel zu entnehmen. Anteile an verbundenen UnternehmenDie 80 %ige Beteiligung (TEUR 800) am Stammkapital der HI Wohnbau GmbH, München, von TEUR 1.000 hat die Hasen-Immobilien AG an die Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG abgetreten. Die HI Wohnbau GmbH hat zum 31.12.2012 ein Eigenkapital von TEUR 10.245 und einen Jahresüberschuss von TEUR 6.176. Die Hasen-Immobilien Aktiengesellschaft ist zum 31.12.2012 an der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG, Augsburg, zu 90 % beteiligt. Die Gesellschaft hat zum 31.12.2012 ein Eigenkapital in Höhe von TEUR 34.302 und einen Jahresüberschuss von TEUR 730. Ferner ist sie am Stammkapital der Hasen-Immobilien Verwaltungs GmbH, Augsburg, von TEUR 25 zu 100 % beteiligt. Die Hasen-Immobilien Verwaltungs GmbH ist die Komplementärin der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG und hat zum 31.12.2012 ein Eigenkapital von TEUR 18 und einen Jahresfehlbetrag von TEUR 3. Am 16.08.2012 wurden die Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG, Augsburg, und deren Komplementärin, die Hasen-Real Estate Verwaltungs GmbH, Augsburg, gegründet. An beiden Gesellschaften ist die Hasen-Immobilien Aktiengesellschaft zu je 100% beteiligt. Die Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG hat zum 31.12.2012 ein Eigenkapital von TEUR 2.810 und einen Jahresüberschuss von TEUR 3.972. Die Hasen-Real Estate Verwaltungs GmbH hat zum 31.12.2012 ein Eigenkapital von TEUR 24 und einen Jahresfehlbetrag von TEUR 1. Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen aus Lieferungen und Leistungen betreffen offene Mieten und Pachten. Die Restlaufzeit ist unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen Forderungen gegen die HI Wohnbau GmbH aus Darlehen TEUR 950 und Verrechnungskonto TEUR 68, gegen die Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG aus Gewinnanteilen TEUR 1.139 und Verrechnungskonto TEUR 96 sowie gegen die Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG aus Gewinnanteilen TEUR 3.972 und Verrechnungskonto TEUR 19. Es besteht Mitzugehörigkeit zu den sonstigen Vermögensgegenständen. Die Forderungen haben alle eine Restlaufzeit unter einem Jahr. Die sonstigen Vermögensgegenstände betreffen insbesondere Steuererstattungsansprüche (TEUR 1.312). Die Restlaufzeit ist unter einem Jahr. Gezeichnetes Kapital, Aktien, StimmrechteDas Grundkapital beträgt EUR 7.200.000,00. Es ist in 480.000 Stückaktien eingeteilt. Jede Stückaktie gewährt eine Stimme. Am 06.08.2009 hat die Hauptversammlung den Vorstand ermächtigt, das gezeichnete Kapital mit Zustimmung des Aufsichtsrats bis zum 31.07.2014 durch einmalige oder mehrmalige Ausgabe neuer Inhaber-Stückaktien gegen Bareinlage um bis zu EUR 3.600.000,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Von dieser Genehmigung wurde bisher kein Gebrauch gemacht. GewinnrücklagenDie gesetzliche Rücklage wurde gemäß § 150 AktG gebildet. Die anderen Gewinnrücklagen haben sich wie folgt verändert: scroll
BilanzgewinnDer Bilanzgewinn 2012 entwickelt sich wie folgt: scroll
Sonstige RückstellungenDie kurzfristigen sonstigen Rückstellungen betreffen v.a. die Kosten der Hauptversammlung TEUR 29 (Vj. TEUR 35) sowie die Kosten der Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses für 2012 TEUR 50 (Vj. TEUR 51). VerbindlichkeitenZu den Verbindlichkeiten wird auf den als Beilage 2 beigefügten Verbindlichkeitenspiegel hingewiesen. In den sonstigen Verbindlichkeiten sind u.a. enthalten Verpflichtungen aus zwei Kaufpreisleibrenten (TEUR 982, Vj. TEUR 1.011). 4. HaftungsverhältnisseHöchstbetragsbürgschaft für das Bauvorhaben "Meistersingerstraße" mit TEUR 1.407, Valuta zum Bilanzstichtag TEUR 1.407. Höchstbetragsbürgschaft für das Bauvorhaben "Alte Ziegelei" mit TEUR 3.100, Valuta zum Bilanzstichtag TEU 0. Höchstbetragsbürgschaft für das Bauvorhaben "Unterschleißheim" mit TEUR 1.200, Valuta zum Bilanzstichtag TEUR 1.200. Die Bürgschaften wurden zu Gunsten verbundener Unternehmen abgegeben. Eine Inanspruchnahme ist unwahrscheinlich, da die HI Wohnbau GmbH in der Lage ist, ihren Verpflichtungen fristgerecht nachzukommen. 5. Erläuterungen zur Gewinn- und VerlustrechnungUmsatzerlöseDie Umsatzerlöse enthalten Mieten und Pachten, teilweise mit Nebenkosten. Sonstige betriebliche ErträgeDiese beinhalten insbesondere die Haftungsvergütung der HI Wohnbau GmbH (TEUR 68) und periodenfremde Erträge (TEUR 7). Aufwendungen für bezogene LeistungenHier sind die Reparatur-/Instandhaltungs- und Nebenkosten für eigene Grundstücke erfasst. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände und SachanlagenEs handelt sich um planmäßige Abschreibungen. Siehe hierzu auch den als Beilage 1 beigefügten Anlagenspiegel. Sonstige betriebliche AufwendungenEnthalten sind u.a. Kosten der Abschlussprüfung, Hauptversammlung und Offenlegung des Jahresabschlusses (insgesamt TEUR 82, Vj. TEUR 88), Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 18, Vj. TEUR 18), Rechts- und Beratungskosten (TEUR 27, Vj. TEUR 27), nicht abzugsfähige Vorsteuern (TEUR 26, Vj. TEUR 45) und sonstige Verwaltungskosten (TEUR 120, Vj. TEUR 133). Sonstige Zinsen und ähnliche ErträgeEs handelt sich im Wesentlichen um Zinserträge aus Bankguthaben (TEUR 41, Vj. TEUR 30) und aus Darlehensforderungen gegen die Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG (TEUR 112, Vj. TEUR 56). Zinsen und ähnliche AufwendungenEnthalten ist insbesondere der Zinsanteil aus den Kaufpreisleibrentenverpflichtungen (TEUR 72, Vj. TEUR 148). Steuern vom Einkommen und vom ErtragEs handelt sich um den erwartbaren Aufwand für Körperschaftsteuer und Solidaritätszuschlag 2012 in Höhe von TEUR 126 (Vj. TEUR 40) und latente Steuern in Höhe von TEUR 99 (Vj. TEUR 150). 6. Sonstige Angaben6.1. MehrheitsaktionärDie INKA Aktiengesellschaft für Beteiligungen, München, hält mit insgesamt ca. 89,7 % die Mehrheit an der Hasen-Immobilien Aktiengesellschaft. 6.2. Zahl der ArbeitnehmerDie Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr keine Mitarbeiter. 6.3. Aufsichtsrat
Die feste Vergütung 2012 des Aufsichtsrats einschließlich Auslagenersatz betrug EUR 18.691,00 (Vj. EUR 19.507,50). 6.4. AlleinvorstandSeit 01.01.2002 ist Herr Hans-Peter Bauer, Sauerlach, Alleinvorstand. Die Vorstandsvergütungen 2012 betrugen (direkt und über Kostenverrechnungen verbundener Unternehmen) EUR 150.551,25 (Vj. EUR 141.196,78). 6.5. Vorschlag für die ErgebnisverwendungFür das Geschäftsjahr ist eine Ausschüttung i.H.v. brutto EUR 0,95 je Stückaktie vorgesehen. Vorstand und Aufsichtsrat machen dementsprechend folgenden Vorschlag zur Verwendung des zum 31.12.2012 mit EUR 3.278.925,45 ausgewiesenen Bilanzgewinns: scroll
6.6. KonzernabschlussDie Gesellschaft stellt als Mutterunternehmen einen Konzernabschluss auf, der im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht wird. Die Gesellschaft wird ferner in den Konzernabschluss der INKA Group GmbH & Co. KG, München (Amtsgericht München, HRA 99442) einbezogen. Dieser Konzernabschluss wird ebenfalls im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. 6.7. Honorar des AbschlussprüfersDas im Geschäftsjahr 2012 als Aufwand erfasste Honorar für den Abschlussprüfer beträgt für die Abschlussprüfung EUR 32.000,00 (Vj. EUR 30.900,00). 6.8. HinterlegungDer Jahresabschluss der Hasen-Immobilien Aktiengesellschaft wird im elektronischen Bundesanzeiger bekannt gemacht. 6.9. Erklärung zum Corporate Governance Kodex des Vorstands und Aufsichtsrats gemäß § 161 AktGDie nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung ist abgegeben und im Internet unter www.hasen-ag.de zugänglich gemacht worden.
Augsburg, den 25.04.2013 Der Alleinvorstand Hans-Peter Bauer Beilage 1: Entwicklung des Anlagevermögens 2012 (Anlagenspiegel)scroll
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Beilage 2: Verbindlichkeitenspiegel zum 31.12.2012scroll
Lagebericht für das Geschäftsjahr 2012Hasen-Immobilien Aktiengesellschaft, AugsburgI. Geschäfts- und Rahmenbedingungen1. Gegenstand und Beteiligungen der Hasen-Immobilien AktiengesellschaftDie Hasen-Immobilien AG ist eine Holdinggesellschaft. Innerhalb ihrer Beteiligungsstruktur befinden sich ausschließlich Immobiliengesellschaften, die im Wesentlichen zwei Geschäftsbereiche abdecken: Es handelt sich zum einen um die Unterstützung und Durchführung von Bauträgervorhaben im Großraum München, zum anderen um die Verwaltung von Bestandsimmobilien in Augsburg. Das operative Bauträgergeschäft im Großraum München wird durch die HI Wohnbau GmbH betrieben. Sitz der Gesellschaft ist München. An der HI Wohnbau GmbH ist die Berichtsgesellschaft über die Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG zu 80 % beteiligt. Nach dem Hauptversammlungsbeschluss vom 06.08.2012 hat die Hasen-Immobilien AG mit notariellem Vertrag vom 16.08.2012 ihre bisherige 80 %ige Beteiligung an der HI Wohnbau GmbH in die neu gegründete Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG eingebracht, die in zunehmenden Maß an Stelle der Berichtsgesellschaft die finanzielle Unterstützung des Bauträgerbereichs übernehmen soll. Die Hasen-Immobilien AG ist die alleinige Kommanditistin der Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG. Persönlich haftende Komplementärin ohne Einlage und ohne Vermögensbeteiligungen an der Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG ist die Hasen-Real Estate Verwaltungs GmbH, deren 100%iger Stammanteil von der Hasen-Immobilien AG gehalten wird. Die Bestandsverwaltung erfolgt durch die Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG. An dieser Gesellschaft ist die Berichtsgesellschaft unverändert mit einem Kommanditanteil von 90 % beteiligt. Geschäftsführende Komplementärin der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG ist die Hasen-Immobilien Verwaltungs GmbH, an der die Hasen-Immobilien AG den gesamten Stammanteil hält. 2. Geschäftliche Aktivitäten während des Berichtsjahres2.1 Allgemeine Geschäfts- und RahmenbedingungenSoweit es die Darstellung der allgemeinen Geschäfts- und Rahmenbedingungen während des Geschäftsjahres betrifft, kann weitestgehend auf den Inhalt früherer Veröffentlichungen sowie auf die Wirtschaftsnachrichten verwiesen werden. Zentrale Themen während des Berichtszeitraumes waren vor allem weiterhin die Auswirkungen der Schuldenkrise in den europäischen Nachbarstaaten auf die Euro-Zone bzw. das Inland sowie die Situation auf dem Bankensektor. Nach der Vergabe von Hilfsprogrammen über die Rettungsschirme von EFSF und EFSM an verschiedene EU-Mitgliedsländer, versucht die Eurozone gegenwärtig vor allem Zeit zu gewinnen. Dies umso mehr, als sie in jedem Fall den Erfolg und die Funktionsfähigkeit der Rettungsprogramme unter Beweis stellen muss (Handelsblatt v. 04.03.2013 S.12), nachdem die Massendemonstrationen unter anderem in Portugal und Spanien, der Generalstreik in Griechenland sowie die Protestwahl in Italien gezeigt haben, dass sich die Bevölkerungen in fast allen Krisenstaaten der Euro-Zone mit Macht gegen den harten Sparkurs ihrer Regierungen wehren. Vor diesem Hintergrund werden Stimmen immer lauter zumindest das Tempo der Sparanstrengungen abzumildern (Handelsblatt v. 11.03.2013 S.8). Insbesondere werden Laufzeitverlängerungen diskutiert, um vor allem in den Musterfällen von Portugal und Irland Belastungsspitzen zu vermeiden und deren Zugang zu den Kapitalmärkten zu erleichtern. In beiden Fällen laufen die Hilfskredite Ende 2013 bzw. Anfang 2014 aus. Beide Staaten müssen dann nicht nur die Hilfskredite zurückzahlen, sondern auch Altschulden refinanzieren (Handelsblatt v. 04.03.2013 S.12). Ferner wurde zur weiteren Sicherung des Banken- und Kapitalmarktes ein teilweiser Aufschub bei der schrittweisen Einführung der Basel-III-Regeln beschlossen. Nach den Basel-III-Regeln müssen Banken ihre Kreditgeschäfte mit mehr eigenem Kapital von besserer Qualität absichern. Damit soll vermieden werden, dass erneut Steuerzahler mit Milliarden einspringen müssen, wenn eine Bank ins Wanken gerät. Der Zeitpunkt für die Erfüllung der sogenannten Mindest-Liquiditätsquote wurde aufgeschoben; statt 2015 muss diese erst ab 2019 komplett erfüllt werden (www.handelsblatt.com v. 26.01.2013). Des Weiteren standen die Themen um die Kürzung überzogener Mitarbeiter-Boni (Handelsblatt v. 05.03.2013 S. 1) sowie die Kursmanipulationen von Banken von verschiedenen Leitzinsen im Mittelpunkt der öffentlichen Diskussion. Besonders die Aufdeckung der Kursmanipulationen hat nochmals deutlich die Frage zur Rolle von Banken und deren Kontrollierbarkeit durch die BaFin aufgeworfen. Die Unternehmensergebnisse der Dax-Unternehmen für das abgelaufene Berichtsjahr 2012 waren von einzelnen Ausnahmen abgesehen sehr gut. Verschiedene Dax-Konzerne eilen von einem Rekordgewinn zum nächsten (Handelsblatt v. 07.03.2013 S.1). Grund für die besonders guten Ergebnisse ist, dass diese Unternehmen mehr als drei Viertel ihrer Umsätze im Ausland erwirtschaften und von der Nachfrage in Boom-Ländern wie China profitieren. Für die Konjunkturprognosen 2013 und 2014 wird auf die einschlägigen Medienveröffentlichungen verwiesen (www.handelsblatt.com v. 22.02.2013): Das Rheinisch-Westfälische Institut für Wirtschaftsforschung rechnet für 2013 mit einem Wachstum von 0,3 %. Im Vergleich zur Herbstprognose 2012 wurde die Schätzung um 0,7 Punkte zurückgenommen. Optimistischer ist der Internationale Währungsfonds (IWF). Er sagte im Oktober 2012 für 2013 ein Plus von 0,9 % voraus. Ebenso zum Lager der Optimisten gehört die EU-Kommission. Für Deutschland erwartet sie 2013 ein Wachstum von 0,8 %. Das ist etwas mehr als die 0,1 %, die sie für den Euroraum erwartet. Grund für die langsame Entwicklung sind die schlechte Binnennachfrage einiger Länder und die großen konjunkturellen Unterschiede zwischen den EU-Mitgliedstaaten. Die Deutsche Bundesbank rechnet in ihrem Monatsbericht vom Dezember 2012 für 2013 mit einem Wachstum von 0,4 %. 2014 soll dies auf 1,9 % steigen. Besonders optimistisch für 2013 ist das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung (DIW). In seinem Herbstgutachten 2012 geht es von einem Wachstum von 1,6 % aus. Als Begründung nennt das DIW, dass die Regierungen in China und Brasilien mit expansiver Geldpolitik und Konjunkturpaketen auf das abflauende Wachstum reagiert hätten. Daher sei davon auszugehen, dass dort die Konjunktur ab der Jahreswende wieder anziehen werde, hieß es bei der Präsentation im Oktober. Dies dürfte sich positiv auf die deutsche Exportwirtschaft auswirken. Das Münchner Info-Institut geht für 2013 von einem Wachstum von 0,7 % aus. Die Spanne der Schätzung reicht von -0,6 bis +2,0 %. Die Bundesregierung rechnet in ihrer Prognose vom Oktober 2012 für 2013 mit einem Wachstum von 1 %. In ähnlicher Weise rechnen auch die "Fünf Weisen" aus dem Sachverständigenrat mit einem Wachstum von 0,8 %. Die europäische Zentralbank (EZB) hat ihre Wachstumsprognose für den Währungsraum weiter reduziert. Für das laufende Jahr geht sie von einer schrumpfenden Wirtschaftsleistung aus. Im Mittel erwartet die Notenbank einen Rückgang um 0,5 %. Bislang hatte sie ein Minus von 0,3 % genannt. Für 2014 wurde die Wachstumsprognose von 1,2% auf 1% zurückgenommen (Focus Online vom 07.03.2013). Geldpolitisch hat die EZB in ihrer letzten Entscheidung vom 07.03.2013 die Leitzinsen unverändert auf 0,75 % belassen. Damit hält sie an ihrem expansiven geldpolitischen Kurs fest, um die Währungsunion nicht zu gefährden. Auf dem Immobilienmarkt sind nach den einschlägigen Veröffentlichungen die Preise vor allem in den Großstädten und Ballungszentren weiter auf Rekordniveau. Der Immobilienpreisbewegung sei "zuletzt etwas die Spitze genommen worden", urteilt die Deutsche Bundesbank im jüngsten Monatsbericht. "Preis- und Mietsteigerungen wie 2011 und 2012 werden für 2013 nur noch in Einzelfällen gesehen", so der Vizepräsident des Maklerverbandes IVD. Dagegen erwartet das Marktforschungsinstitut Empirica in seinem "Frühjahrsgutachten Immobilien Wirtschaft 2013", dass sich Eigentumswohnungen in München im Laufe von 2013 bis zu 9 % verteuern. Darin wird aber keine Spekulationsblase gesehen. Vielmehr sei die Preisentwicklung die simple Mechanik von Angebot und Nachfrage. Des Weiteren wird die zunehmende Wohnungsknappheit in vielen Großstädten als Grund für die Preisrallye ausgemacht (Handelsblatt vom 08./09./10.03.2013 S.46 ff.). Ebenso beschreibt der Gutachterausschuss der Landeshauptstadt München in seiner Marktanalyse für das 1.-3. Quartal 2012, dass das Preisniveau von Wohnimmobilien im Vergleich zum Vorjahr insgesamt gestiegen ist. Auf einigen Teilmärkten seien die Preiszuwächse sogar unabhängig von Lage und Güte der Immobilien teilweise extrem hoch ausgefallen. Bei unvermindert hoher Nachfrage bei Wohnimmobilien und speziell bei den Eigentumswohnungen haben sich aber die Verkaufszahlen in einigen Marktsegmenten im Berichtszeitraum etwas rückläufig entwickelt. Grund hierfür sei nach Ansicht des Gutachterausschusses München die Angebotsverknappung. Vor allem die hohe Attraktivität des Münchner Immobilienstandortes, auch für ausländische Investoren, und die Umschichtung von Finanz- in Realvermögen seit der Finanzkrise sieht der Gutachterausschuss als Ursache für die derzeit knappe Angebotssituation am Wohnimmobilienmarkt an. Im Einzelnen sank nach dem vorgenannten Bericht des Gutachterausschusses München für das 1.-3. Quartal 2012 die Anzahl der Verträge auf dem Markt der Einfamilien-, Reihen- und Doppelhäuser um 11 % unter das Vorjahresniveau, bei gleichzeitiger Vermehrung des Geldumsatzes von plus 6 % und unverändertem Flächenumsatz. Ferner sank auf dem Markt der Eigentumswohnungen und Teileigentumsobjekte im selben Zeitraum die Anzahl der Verkäufe im Vergleich zum Vorjahr um 12 % bei einem Rückgang des Geldumsatzes um ca. 5 %. Die hohe Nachfrage nach Immobilien, die Preisentwicklungen auf dem Immobilienmarkt, aber vor allem die begrenzte Anzahl an Bauträgergrundstücken machen es nach den Erfahrungen der Berichtsgesellschaft immer schwieriger an gute Bauträgergrundstücke zu kommen. Dies bestätigt sich in der Aussage des Gutachterausschusses über die knappe Angebotssituation. Des Weiteren müssen die erhöhten Einkaufspreise für Bauträgergrundstücke an die Endkunden weitergegeben werden, was eine der Ursachen für die oben beschriebene Preisspirale darstellt. Vor diesem Hintergrund sieht es die HI Wohnbau GmbH zusehends als notwendig an, sich mehr und mehr auch an größeren Projektentwicklungen ggf. im Rahmen von Joint Venture zu beteiligen, um die Voraussetzungen zu schaffen, auch in den nächsten Jahren eine entsprechende Anzahl von Einheiten am Markt anbieten zu können. 2.2 Der Bauträgerbereich der HI Wohnbau GmbH2.2.1In 2011 und 2012 wurden je acht Bauträgerprojekte nebeneinander vertrieben. Es wurden insgesamt 287 (Vj. 293) Einheiten in folgenden Projekten verkauft: Projekt "Balance" in der Alten Ziegelei insgesamt 124 WE, Projekt "Premio" in Unterhaching insgesamt 21 WE, Projekt "Aubinger Lohe" in Lochhausen, Federseestr. insgesamt 1 WE, Projekt "Cocoon" in Vaterstetten insgesamt 10 WE/RH, Projekt Maisach insgesamt 11 DH, Projekt "WOHNTRAUM am Olympiapark" in München, Ackermannbogen insgesamt 37 WE, im Projekt "M.POR" in München, Meistersingerstr. insgesamt 44 WE sowie im Projekt "Lohwaldpark" in Unterschleißheim insgesamt 39 WE. 2.2.2Neben den oben beschriebenen Verkäufen hat die HI Wohnbau GmbH in 2012 auch eine Vielzahl von verkauften Einheiten an ihre Kunden übergeben. Insgesamt fanden im Berichtszeitraum 188 Übergaben (Vj. 222) statt. 2.2.3Aufgrund der fortschreitenden Abverkäufe und um auch in Zukunft ein entsprechendes Verkaufsvolumen generieren zu können, ist die HI Wohnbau GmbH laufend damit befasst, neue Bauträgergrundstücke zu lokalisieren bzw. zu sichern, bei den bereits erworbenen Grundstücken bzw. bei den in Planung befindlichen Projekten die Entwicklung der Baurechte rasch voranzutreiben und neue Bauträgerprojekte vorzubereiten. Insgesamt wird im Zeitpunkt der Berichterstellung eine Reihe von Grundstücken neu projektiert. Es handelt sich um verschiedene Grundstücksflächen in und um München mit einer Gesamtsumme an ETW-Geschossflächen von ca. 34.000 m2 sowie um Grundstücke für insgesamt ca. 150 DHH/RH. Die Akquisition weiterer Bauträgergrundstücke ist im betriebsüblichen Rahmen vorgesehen. Bezüglich der wachsenden Schwierigkeiten wegen der knappen Angebotssituation und den hohen Einkaufspreisen an gute Bauträgergrundstücke zu kommen, wird auf 2.1 verwiesen. 2.2.4Die Berichtsgesellschaft hat zu Finanzierungszwecken noch geschäftsübliche Sicherheiten gegenüber finanzierenden Bankinstituten gestellt. Es handelt sich ausschließlich um Höchstbetragsbürgschaften. Die Gesamtsumme beträgt zum 31.12.2012 TEUR 5.707. Die Gesellschaft erhält für die Gestellung von Sicherheiten eine entsprechende Vergütung von der HI Wohnbau GmbH. Auf Grund der in der Hauptversammlung vom 06.08.2012 beschlossenen und zwischenzeitlich umgesetzten Umstrukturierung durch Gründung der Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG und Einbringung der HI Wohnbau GmbH-Beteiligung ist geplant, die Vergabe von Höchstbetragsbürgschaften durch die Hasen-Immobilien AG weiter abzubauen, soweit und sobald die Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG finanziell so ausgestattet ist, dass sie die Zwischenfinanzierung oder Sicherheitengestellung der HI Wohnbau GmbH übernehmen kann. Im Hinblick auf die tatsächlichen Haftungsrisiken per 31.12.2012 wird auf Ziffer 3.1 des Chancen- und Risikoberichts verwiesen. 2.3 Die Immobilienverwaltung2.3.1Die Verwaltung des Immobilienbestandes innerhalb der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG erfolgt mit dem Ziel, den eingebrachten Immobilienbestand weiter zu optimieren. Auf die bereits in den früheren Veröffentlichungen dargelegten Ziele wird ausdrücklich verwiesen:
Vor diesem Hintergrund ist es das Ziel, Immobilien mit schlechten Ertrags- und Entwicklungsaussichten abzustoßen und stattdessen Immobilien vorzugsweise im Zentrum Augsburgs in den Bestand aufzunehmen. Wie bereits in den vorangegangenen Veröffentlichungen beschrieben, wurden während des Berichtsjahres durch die Hasen-Grundbesitz GmbH & Co. KG zwei Objekte in Augsburg hinzuerworben. Zum einen handelt es sich um das im Zentrum gelegene Geschäftshaus in der Maximilianstr. 13, zum anderen um ein Mehrfamilienhaus in der Friedbergerstraße 103a. Letzteres befindet sich direkt neben bereits vorhandenem Bestand und rundet diesen ab. Weitere Immobilienzukäufe im Zentrum von Augsburg sind beabsichtigt. Daneben hat sich die Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG in 2012 von einzelnen Objekten getrennt. Es handelt sich um ein älteres Gaststättenobjekt in Oberhausen mit hohem Reparaturstau, ein kleines Gebäude mit geringem Entwicklungspotential in der Innenstadt von Augsburg sowie sieben im Teileigentum stehende Wohnungen. Neben den An- und Verkäufen fanden im Berichtsjahr verschiedene Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen statt. In der Reisingerstr. wurden u.a. vier Wohnungen durch den Umbau der ehemaligen Gaststätte bzw. durch den Ausbau des Daches neu geschaffenen sowie eine weitere Wohnungen und das übrige Gebäude generalsaniert. Die Wohnungen sind zwischenzeitlich bezugsfertig. Witterungsbedingt verzögert sich jedoch noch die Fassadensanierung. Weitere Konzepte für mögliche Hochbau-, Sanierungs- und Umbaumaßnahmen zur Verbesserung der wirtschaftlichen Nutzbarkeit bzw. Verwertbarkeit sind geplant. 2.3.2Im Übrigen hat die Berichtsgesellschaft von den verbliebenen Anwesen drei verkauft. Es handelt sich um ein älteres, sanierungsbedürftiges Gaststättenobjekt in Kriegshaber, eine in Teileigentum stehende Pächterwohnung sowie die Flächen in Meitingen (ein zerfallenes, ehemaliges Gaststättenobjekt, ein unbebautes Grundstück sowie eine Ackerfläche). 2.3.3Der Grundbesitz der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG sowie der Berichtsgesellschaft umfasst zum 31.12.2012 insgesamt 17 sogenannte Gaststättengrundstücke mit jeweils einer Gaststätte und Wohnungen mit insgesamt ca. 15.398 m2 Grundstücksflächen (davon 14 Objekte in Augsburg mit 13.817 m2), sechs Gaststätten (teilweise mit Wohnungen) im Teileigentum (davon vier Objekte in Augsburg), ein im Erbbaurecht vergebenes Grundstück im Zentrum Augsburg mit 661 m2 und Heimfall in 2015, acht Wohn- und Geschäftshäuser in Augsburg mit 7.717 m2 Grundstücksfläche, eine Eigentumswohnungen im Zentrum Augsburg, zwei Baugrundstücke mit 1.577 m2, davon eines direkt in der Innenstadt Augsburgs, das vorübergehend als Parkplatz genutzt wird, sowie unbebaute, gegenwärtig teilweise landwirtschaftlich genutzte Grundstücke mit insgesamt 44.510 m2 sowie das in Haunstetten befindliche Logistikzentrum (Halle und Büroräume) mit 28.408 m2 Grundstücksfläche. II. Ertrags-, Finanz-, Vermögenslage1. ErtragslageDie ausgewiesenen Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 96 (Vj. TEUR 149) beinhalten nur noch die Mieten (samt Nebenkosten) für solche Objekte, die zum Zwecke des Verkaufs bei der Berichtsgesellschaft verblieben sind und nicht auf die Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG übertragen wurden. Die sonstigen betrieblichen Erträge 2012 in Höhe von TEUR 717 (Vj. TEUR 504) beinhalten insbesondere die Haftungsvergütung der HI Wohnbau GmbH in Höhe von TEUR 68 (Vj. TEUR 80) sowie Buchgewinne aus dem Verkauf von Grundstücken in Höhe von TEUR 595 (Vj. TEUR 353). Die Aufwendungen für bezogene Leistungen 2012 in Höhe von TEUR 61 (Vj. TEUR 132) umfassen lediglich noch die Betriebs- und Nebenkosten sowie die Instandhaltungs- und Reparaturkosten für die verbliebenen Anwesen. Der Personalaufwand betrug im Berichtsjahr TEUR 14 (Vj. TEUR 15) und betrifft einen Teilbetrag der Vorstandsvergütung. Die planmäßigen Abschreibungen 2012 in Höhe von TEUR 13 (Vj. TEUR 16) betreffen lediglich die verbliebenen Restgrundstücke und Betriebs- und Geschäftsausstattung. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen betragen TEUR 332 und liegen um TEUR 90 unter dem Vorjahr (TEUR 422). Dies ist eine Folge der Übertragung des Immobilienbestandes auf die Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG. Die sonstigen Zinsen und ähnliche Erträge betragen insgesamt TEUR 155 (Vj. TEUR 144) und beinhalten v.a. Zinserträge aus Bankguthaben in Höhe von TEUR 41 (Vj. TEUR 30) sowie Zinsen aus Darlehen an die Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG mit TEUR 112 (Vj. TEUR 56) und HI Wohnbau GmbH mit TEUR 2 (Vj. TEUR 54). Die Zinsaufwendungen in Höhe von insgesamt TEUR 78 (Vj. TEUR 148) beinhalten hauptsächlich den Zinsanteil für Kaufpreisleibrentenverpflichtungen. Die Erträge aus Beteiligungen 2012 setzen sich zusammen aus dem Ergebnis der Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 3.972, in dem auch die geplante Ausschüttung der HI Wohnbau GmbH für 2012 mit TEUR 4.000 (Vj. TEUR 3.200) enthalten ist, sowie dem anteiligen Ergebnis der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG in Höhe von TEUR 657 (TEUR 481). Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit beläuft sich auf TEUR 5.099 (Vj. TEUR 3.746). Die Steuern vom Einkommen und vom Ertrag betragen TEUR 260 und sind damit gegenüber dem Vorjahr (TEUR 190) um TEUR 70 höher. Der Jahresüberschuss beträgt im Berichtsjahr 2012 somit TEUR 4.839 (Vj. TEUR 3.556). 2. Vermögens- und Finanzlage2.1 SachanlagenDas Anlagevermögen besteht nur noch aus wenigen Immobilien, die bei der Übertragung des bisherigen Bestandes auf die Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG bei der Berichtsgesellschaft zurückbehalten wurden, um diese zu verkaufen. 2.2 BeteiligungenDie Berichtsgesellschaft ist die alleinige Kommanditistin der Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG, die die 80 %ige Beteiligung an der HI Wohnbau GmbH hält. Persönlich haftende Komplementärin ohne Einlage und ohne Vermögensbeteiligungen an der Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG ist die Hasen-Real Estate Verwaltung GmbH, deren einziger Stammanteil von der Hasen-Immobilien AG gehalten wird. Des Weiteren ist die Berichtsgesellschaft mit einem Kommanditanteil von 90 % an der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG beteiligt. Geschäftsführende Komplementärin der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG ohne Einlage und ohne Vermögensbeteiligung ist die Hasen-Immobilien Verwaltungs GmbH, an der die Hasen-Immobilien AG den einzigen Stammanteil von EUR 25.000,00 hält. 2.3 Forderungen gegen verbundene Unternehmen und sonstige VermögensgegenständeDie Forderungen gegen verbundene Unternehmen beinhalten vor allem Forderungen gegen die Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG und die Hasen-Real Estate GmbH & Co. KG aus Gewinnanteilen sowie ein kurzfristiges Darlehen an die HI Wohnbau GmbH. Die sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten insbesondere Ertragsteuerguthaben für 2011 und 2012 in Höhe von TEUR 1.309. 2.4 Kassenbestand und GuthabenDie Guthaben beinhalten vor allem Festgelder bei Hausbanken sowie die laufenden Girokonten. 2.5 Sonstige VerbindlichkeitenDie sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten vor allem zwei Kaufpreisleibrenten (TEUR 982). 2.6 ZusammenfassungDas Anlagevermögen zum 31.12.2012 mit TEUR 16.697 (Vj. TEUR 10.877) ist durch das Eigenkapital in Höhe von insgesamt TEUR 23.055 zu 138 % abgedeckt (Vj. 171,2 %). Dem mittel-/kurzfristigen Fremdkapital in Höhe von insgesamt TEUR 331 (Vj. TEUR 336) steht ein mittel-/kurzfristig gebundenes Vermögen samt aktivem Rechnungsabgrenzungsposten in Höhe von TEUR 10.008 (Vj. TEUR 9.770) gegenüber. Zum 31.12.2012 verfügt die Gesellschaft über ein Eigenkapital von TEUR 23.055 (Vj. TEUR 18.624). Die bilanzielle Eigenkapitalquote zum 31.12.2012 beträgt 86,4 % (Vj. 83,9 %). III. NachtragsberichtVorgänge von besonderer Bedeutung, die nach dem Schluss des Geschäftsjahres eingetreten sind und die Gesellschaft betreffen, haben sich nicht ereignet. IV. Angaben zur Unternehmensführung nach § 289a HGB und sonstige Angaben nach § 289 Abs. 4 HGB1. Angaben zur Unternehmensführung nach § 289 a HGBGemäß § 289a Abs. 1 Satz 2 und 3 HGB wird auf die Internetseite der Berichtsgesellschaft unter www.hasen-ag.de verwiesen. 2. Sonstige Angaben nach § 289 Abs. 4 HGBDas Grundkapital der Gesellschaft beträgt EUR 7.200.000,00 und ist eingeteilt in 480.000 nennbetragslose Stückaktien. Die Aktien lauten auf den Inhaber. Die Aktien notieren am Börsenplatz München im Regulierten Markt sowie an den Börsenplätzen Stuttgart und Hamburg im Freiverkehr. Die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern richten sich nach §§ 84 f. AktG i.V.m. § 7 der Satzung der Hasen-Immobilien Aktiengesellschaft. Änderungen der Satzung erfolgen nach §§ 179 ff. AktG i.V.m. § 21 der Satzung der Hasen-Immobilien AG. Nach den Stimmrechtsmitteilungen vom 17.07.2012 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG der INKA Group GmbH & Co. KG bzw. der INKA Service GmbH betragen die den vorgenannten Gesellschaften nach § 22 Abs.1 WpHG zuzurechnenden Stimmrechte 89,71%. Die Zurechnung erfolgt auf Grund der 100%igen Beteiligung der vorgenannten Gesellschaften an der INKA Aktiengesellschaft für Beteiligungen, München. Der Vorstand ist berechtigt, das Grundkapital bis zum 31.07.2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien gegen Bareinlage einmalig oder mehrmals um bis zu insgesamt Euro 3.600.000,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital). Den Aktionären ist ein Bezugsrecht einzuräumen. Der Vorstand ist ermächtigt, die weiteren Einzelheiten der Kapitalerhöhung und ihre Durchführung mit Zustimmung des Aufsichtsrats festzulegen. Von dieser Ermächtigung wurde bis zum Zeitpunkt der Berichterstattung kein Gebrauch gemacht. V. Chancen- und Risikobericht1. AllgemeinesDie Gesellschaft definiert Risikomanagement als ein nachvollziehbares, an ihren Unternehmensaktivitäten ausgerichtetes, umfassendes System, das auf der Basis einer unternehmensspezifischen Risikostrategie ein systematisches und permanentes Vorgehen mit folgenden Elementen umfasst: Identifikation, Analyse, Bewertung, Steuerung, Dokumentation und Kommunikation von Risiken sowie die Überwachung dieser Aktivitäten. Vor diesem Hintergrund hat die Gesellschaft ein an ihrer Größe, ihren Aktivitäten und den sonstigen unternehmensbezogenen Besonderheiten ausgerichtetes Risikomanagement eingerichtet. Risikomanagement ist integraler Bestandteil der Geschäftsprozesse, sowie der Planungs- und Kontrollprozesse. Diese Kontrollprozesse beinhalten ihrerseits ein speziell auf das Unternehmen abgestimmtes Internes Kontrollsystem (IKS). Das Risikomanagement und das interne Kontrollsystem sind auf Grund der Größe der Gesellschaft unmittelbar der Verantwortung des Vorstands unterstellt. Dieser bedient sich externer, mit Fachkräften ausgestatteter Dienstleister sowie externer Steuerberater/Wirtschaftsprüfer. Die Hasen-Immobilien AG verfügt über eine Reihe von verschiedenen Steuerungs-, Planungs- und Kontrollsystemen, insbesondere strategische und operative Planung, monatliches Berichtswesen, Kostenkontrolle und Liquiditätsmanagement. 2. Wesentliche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den RechnungslegungsprozessIm Hinblick auf die wesentlichen Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Rahmen des Rechnungslegungsprozesses wird ergänzend zu den unter Ziffer 1. vorangestellten allgemeinen Ausführungen zum Risikomanagement und IKS folgendes ausgeführt: Ziel des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess ist es, einen für den Erfolg eines Unternehmens unabdingbaren, geordneten Geschäftsablauf und hierin insbesondere die geordnete Erstellung von Zwischenabschlüssen und des Jahresabschlusses auf der Grundlage der bestehenden Rechtsvorschriften sicherzustellen. Die Verbuchungen der laufenden Geschäftsvorfälle in der Berichtsgesellschaft sowie in den Tochtergesellschaften werden in den für die Gesellschaften mandantenspezifisch eingerichteten, systemgesteuerten Buchhaltungsprogrammen von DATEV abgebildet. Die Erledigung sämtlicher Buchhaltungsaufgaben ist jeweils einer Fachkraft und einer festgelegten Vertretung überantwortet. Hierzu sind innerhalb des Buchhaltungssystems Zugangsrechte vergeben, so dass ein Datenzugriff nur diesen, mit den Aufgaben betrauten Fachkräften möglich ist. Entsprechend festgelegte Zugriffsbeschränkungen sind ebenso im weiteren EDV-System vorhanden. Der Vorstand hat jederzeit die Möglichkeit, Abrufe oder betriebswirtschaftliche Auswertungen über die jeweilige Fachkraft zu veranlassen. Die Rechnungsprüfung und Zahlungsfreigaben erfolgen grundsätzlich nach dem Vier-Augen-Prinzip. Zur Kostenkontrolle der jeweiligen Bauvorhaben und Renovierungsmaßnahmen der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG erfolgt eine Kostenerfassung mittels Tabellenkalkulation unter Abgleichung mit den jeweiligen Kostenvoranschlägen. Die Kostenkontrolle innerhalb der Bauträgermaßnahmen der HI Wohnbau GmbH erfolgt durch das systemgesteuerte spezielle Kostenkontrollprogramm AMADEUS und einem regelmäßigem Abgleich mit der Buchhaltung. Das weitere interne Kontroll- und Risikomanagementsystem wird insbesondere durch die Überprüfung der monatlichen betriebswirtschaftlichen Auswertungen ergänzt. Bei der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG wird insbesondere Augenmerk auf die durch das DATEV Buchhaltungsprogramm direkt generierten Offenen-Posten-Listen und die Kosten für Reparaturen und Umbauten gelegt. Bei der HI Wohnbau GmbH werden regelmäßig die Verkaufsstände für die laufenden Bauträgerprojekte angefordert und monatlich dokumentiert. Des Weiteren erfolgt in regelmäßigen Zeitabständen der Abruf der Soll-Ist-Vergleiche im Rahmen der Baukostenkontrolle und des monatlichen Liquiditätsstatus. Ferner sind feste Jour-Fix-Termine eingerichtet, an denen die Geschäftsleitungen der Unternehmen teilnehmen, in denen laufend ein intensiver Informationsaustausch zu möglichen neuen Projekten, Verlauf der aktuellen Projekte, Fragen der Kostensicherheit, besonderen Vorkommnissen und Ähnlichem stattfindet. Der Vorstand ist laufend damit befasst, das Risikomanagement zu optimieren, auf seine Effizienz zu überprüfen sowie neu auftretende Risiken zu identifizieren und zu beurteilen. Dadurch soll sichergestellt werden, dass die Unternehmensleitung unmittelbar wesentliche Risiken frühzeitig erkennen und entsprechende Maßnahmen einleiten kann. 3. Chancen und Risiken im EinzelnenDie Berichtsgesellschaft sieht ihre Chancen und Risiken in den zwei eingehend dargestellten Geschäftsbereichen, dem Bauträgerbereich im Großraum München und der Immobilienverwaltung in Augsburg sowie den damit verbundenen Beteiligungen. Die im Folgenden aufgelisteten Risiken sind keine abschließende oder starre Aufzählung, da die Berichtsgesellschaft und ihre Beteiligungen lebendige Unternehmen sind. Die Berichtsgesellschaft kann deshalb auch Risiken ausgesetzt sein, die derzeit noch nicht bekannt sind oder die derzeit als gering eingestuft werden, tatsächlich aber größere Auswirkungen haben als bislang erwartet. Bzgl. der bedeutendsten Risiken und Chancen unterscheidet die Berichtsgesellschaft wie folgt: 3.1 Chancen und Risiken aus den Beteiligungen im Bauträgerbereich3.1.1Bei den Beteiligungen im Bauträgerbereich sieht die Berichtsgesellschaft ihre Chancen in den Beteiligungserträgen. 3.1.2Potentielle Risiken könnten für die Berichtsgesellschaft im Rahmen ihrer Beteiligungen vor allem aus den zur Finanzierung der Bauträgerprojekte gegenüber Banken gestellten Sicherheiten, den zu Finanzierungszwecken durch die Berichtsgesellschaft bzw. die Hasen-Real Estate GmbH & Co KG an die HI Wohnbau GmbH gewährten Darlehen sowie aus einer grundsätzlichen Verschlechterung des Beteiligungsergebnisses erwachsen, falls es zu einer erheblichen Verschlechterung der Absatzlage bei der HI Wohnbau GmbH käme. (1)Hierzu ist einleitend festzustellen, dass eine die Existenz der Berichtsgesellschaft bedrohende Krisensituation aus dem Bereich der Bauträgerbeteiligungen nicht vorliegt und derzeit auch nicht ersichtlich ist. (2)Die Gesamtsumme der zum 31.12.2012 gegenüber den finanzierenden Banken gestellten Höchstbetragsbürgschaften beträgt insgesamt TEUR 5.707 (Vj. TEUR 8.900). Hiervon ist lediglich ein Betrag von TEUR 2.607 valutiert. Diesen Beträgen stehen Kaufpreisansprüche gegenüber, so dass das Risiko einer tatsächlichen Haftung als gering eingestuft wird. (3)Die HI Wohnbau GmbH hat von der Hasen-Immobilien AG ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von TEUR 950 und von der Hasen-Real Estate GmbH & Co KG ein kurzfristiges Darlehen in Höhe von TEUR 2.000 erhalten. Die Darlehensgewährungen erfolgten zur kurzfristigen Realisierung einer Grundstücksakquisition und wurden zwischenzeitlich zurückgeführt. (4)Durch den hohen Einsatz von Fremdkapital im Rahmen der Bauträgerprojekte kann die HI Wohnbau GmbH Zinsänderungs- und Refinanzierungsrisiken ausgesetzt sein. Im Zeitpunkt der Berichterstattung herrscht nach wie vor ein sehr günstiges Zinsniveau. Die EZB hat mit ihrer exzessiven Geldpolitik den Geldmarkt für die Refinanzierung in Deutschland in den letzten drei Monaten weiterhin günstig gehalten. Wie bereits eingangs beschrieben, hat die EZB in ihrer letzten Entscheidung vom 07.03.2013 die Leitzinsen unverändert auf 0,75 % belassen. Eine Abkehr von der expansiven Ausrichtung werden die Währungshüter aus derzeitiger Sicht vorerst kaum ins Auge fassen, da andernfalls neuerliche Euro-Aufwertungen folgen könnten. Umgekehrt scheint die Option einer weiteren Leitzinsrücknahme vorerst ebenfalls nicht sehr wahrscheinlich (Bericht der LandesBank Berlin zur Zinsprognose Stand 07.03.2013). Insoweit erfolgt die Sicherstellung der geldpolitischen Transmission durch die EZB über die im September beschlossenen Staatsanleihekäufe auf dem Sekundärmarkt als Mittel erster Wahl (sogenannte Outright Monetary Transactions (OMT)). (5)Soweit es die Liquidität der HI Wohnbau GmbH betrifft, wird der laufende Kapitalbedarf durch Aufnahme entsprechender Fremdmittel mittels Bankdarlehen beziehungsweise aus den erzielten Überschüssen aus Abverkäufen gedeckt. Eine Verschlechterung der Verkaufssituation kann deshalb Einfluss auf die Liquidität der HI Wohnbau GmbH haben. Eine wesentliche Verschlechterung der Verkaufssituation oder ein plötzlicher Einbruch wird aber derzeit nicht erwartet. (6)Soweit es rechtliche Risiken betrifft, kann die HI Wohnbau GmbH Rechtstreitigkeiten ausgesetzt sein. Derzeit sind jedoch keine wesentlichen Rechtsstreitigkeiten oder Schadensersatzansprüche bekannt, die auf das Beteiligungsergebnis durchschlagen könnten. (7)Verschiedenste Ereignisse, Veränderungen oder Entwicklungen können das Ergebnis der Bauträgerbeteiligung beeinflussen. Mit Rückblick auf 2012 wird nachfolgende, nicht abschließende Untergliederung getroffen: (a)Einzelrisiken bei der Vorbereitung von Bauträgervorhaben, bei der Entwicklung von Baurechten und bei der sonstigen Umsetzung bzw. Durchführung: Bei der Entwicklung von Baurechten kann es vor allem während der Aufstellung von Bebauungsplänen zu unvorhergesehenen, zeitlichen Verzögerungen kommen. Da es sich bei der Bauleitplanung um hoheitliche Aufgabengebiete handelt, hat die Berichtsgesellschaft hier keinen oder nur einen sehr eingeschränkten Einfluss. Verzögerungen im Aufstellungsverfahren oder bei Behördenabläufen und/oder Behördenentscheidungen kann zu nicht unerheblichen Auswirkungen führen, da wichtige Anschlussprojekte nicht rechtzeitig gestartet werden können. In weitreichenden Fällen muss gegebenenfalls das Projekt vollständig fallen gelassen werden oder sind gegebenenfalls kleinere Ersatzprojekte zu beschaffen bzw. dazwischen zu schieben. Des Weiteren können im Rahmen der baulichen Umsetzung von Bauträgermaßnahmen unvorhersehbare technische Probleme auftreten. Zur Ausräumung von auftretenden, technischen Problemen müssen höhere Herstellungskosten aufgewandt werden, die zu Lasten des Deckungsbeitrages gehen, soweit sie nicht durch anderweitige Optimierungen oder über höhere Verkaufspreise aufgefangen werden können. (b)Gesamtwirtschaftliche Veränderungen: Konjunkturelle Entwicklungen, wirtschaftspolitische Entscheidungen, Veränderungen an den Rohstoff-, Kapital- und Finanzmärkten etc. können vielfältigen Einfluss auf das Ergebnis der Bauträgerbeteiligung nehmen. Die Art und Weise dieser Einflüsse, ihre Auswirkungen und ihre Zusammenhänge sind vielfach unterschiedlich und sehr komplex. So führen in der Regel ansteigende Rohstoffpreise oder Preisanstiege in der Baubranche zu steigenden Herstellungskosten, die entweder zu Lasten der Deckungsbeiträge gehen oder zu entsprechenden Preiserhöhungen führen. Wenngleich zwischenzeitlich die Bereitschaft der Banken wieder deutlich gestiegen ist, Bauträgervorhaben zu finanzieren, besteht weiterhin die Tendenz der Banken zu einer höheren Margenpolitik bzw. zu der Forderung nach höheren Sicherheiten. Insgesamt ist die Anzahl der Banken für das Projektentwicklungsgeschäft weiterhin sehr beschränkt. Kreditfonds und Mezzanine-Kapital schließen nach wie vor nicht die entstandenen Lücken. Des Weiteren können sich Pfandbriefbanken auf Grund der Niedrigzinsphasen kaum über einen Zeitraum von mehr als sieben Jahren refinanzieren. Versicherer und Pensionskassen bieten sich weiterhin nur als Partner für Bestandsobjekte mit langfristigen Mietverträgen an. Wie bereits in den allgemeinen Wirtschafts- und Rahmenbedingungen ausführlich dargestellt wurde, hat sich der Immobilienmarkt in der Region Münchens auch in 2012 als stabil erwiesen. Dies spiegelt sich in den Verkaufszahlen der HI Wohnbau GmbH mit 287 verkauften Einheiten wieder. Neben dem hohen Wohnraumbedarf in München ist die hohe Nachfragen nach Immobilien aus Sicht der Gesellschaft weiterhin auf zwei Faktoren zurückzuführen: Zum einen das Bestreben der Anleger in sichere und wertbeständige Anlagen zu investieren, zum anderen auf das günstige Zinsniveau (Handelsblatt Nr. 60 v. 23./24./25.03.2012). Gleichzeitig sind die derzeitigen sonstigen wirtschaftlichen Rahmenbedingungen mit hoher Beschäftigtenzahl, geringer Arbeitslosenquote und hoher Kaufkraft besonders günstig. Soweit es die derzeitigen Konjunkturprognosen betrifft, vergleiche hierzu oben Ziffer I, 2.1. Aus Sicht der Gesellschaft ist es deshalb vordringlichstes Ziel, negative Veränderungen in den vorgestellten Bereichen und bei den Wirtschaftsfaktoren frühzeitig zu erkennen, aufmerksam zu verfolgen und die richtigen Schlussfolgerungen daraus zu ziehen. (c)Internationale Immobilienmärkte: Die Stabilisierung und Normalisierung des Immobilien- / Häusermarktes in den USA gilt als wichtige Voraussetzung für die weitere Erholung und Stabilität der Weltwirtschaft, nachdem die Finanzkrise dort ihren Ausgang gefunden hatte. Aus diesen Gründen hat die Entwicklung der internationalen Immobilienmärkte entsprechende Signalwirkung vor allem dann, wenn diese sich auf die gesamtwirtschaftliche Lage auswirkt und damit auch regionale Marktbedingungen beeinflussen kann. Gerade diese sind jedoch für die Berichtsgesellschaft von entscheidender Bedeutung, da sie besonders von den regionalen Besonderheiten des "Speckgürtels" Münchens profitiert. (d)Regionale Marktbedingungen: Die regionalen Marktbedingungen Münchens werden vor allem durch die Sonderstellung als Landeshauptstadt und größtes Ballungszentrum im süddeutschen Raum geprägt. Im Mittelpunkt steht hierbei insbesondere ein immer größer werdender Wohnraumbedarf. Dieser ergibt sich zum einen durch einen laufenden Bevölkerungsanstieg, zum anderen daraus, dass die Anzahl an fertiggestellten Wohnungen weit hinter der Anzahl notwendiger Wohnungen zurückbleibt. Auf die bereits sehr eingehenden Ausführungen früherer Veröffentlichungen wird ausdrücklich verwiesen. Aufgrund der starken Wohnungsnachfrage, als "Kehrseite" des wirtschaftlichen Erfolgs und der Attraktivität der Stadt München, bleibt der Wohnungsbau eine der zentralen Aufgaben der Stadtpolitik. Weil der erwartete Wohnungsbedarf von jährlich 7.000 Wohnungsneubauten sich nur zum Teil durch bestehendes Baurecht decken lässt, soll bis 2016 weiterhin neues Baurecht für 3.500 Wohnungen im Jahr geschaffen werden - davon für 1.800 im geförderten Wohnungsbau. Außerdem sollen künftig durch Anhebung der Einkommensgrenzen noch mehr Familien mit mittleren Einkommen Zugang zu einer geförderten Wohnung erhalten. Auf die periodisch erscheinenden Marktanalysen mit vielen Detailinformationen des Gutachterausschusses München wird an dieser Stelle ausdrücklich verwiesen. Ferner wird auf die ausführlichen Darlegungen unter 2.1 Bezug genommen, soweit es die Nachfragesituation, die Preisentwicklung im Detail, sowie die wachsenden Schwierigkeiten im Einkauf guter Bauträgergrundstücke betrifft. 3.2 Chancen und Risiken aus der Beteiligung an der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG3.2.1Die Chancen ihrer Beteiligung an der Immobilienverwaltung sieht die Berichtsgesellschaft vor allem darin, den Immobilienbestand weiter langfristig zu optimieren, um gute und sichere Mieten bzw. Pachten zu erzielen bzw. Substanzwerte zu schaffen und zu erhalten, sowie das Angebotsspektrum möglicher Leistungen im Bereich der Immobilienverwaltung marktnah und flexibel zu erweitern. 3.2.2Ein Risiko aus dem Vermietungs- und Verpachtungsgeschäft sieht die Berichtsgesellschaft allenfalls bei extremen Mieteinbrüchen oder im Falle des Auftauchens eines übergroßen Anstiegs nicht vorhersehbarer Aufwendungen. Beide Fallvarianten sind jedoch eher theoretischer Natur und derzeit auszuschließen. Vor allem zeigen die Neuvermietungen, dass ein deutlicher Mietanstieg zu verzeichnen ist. (1)Damit kann einleitend vorab festgestellt werden, dass die Berichtsgesellschaft in der Immobilienverwaltung kein die Existenz bedrohendes Risiko sieht. (2)Das Ergebnis aus dem Vermietungs- und Verpachtungsbereich kann jedoch durch unterschiedliche Faktoren beeinflusst werden. Insoweit trifft die Berichtsgesellschaft die nachfolgende, nicht abschließende Untergliederung: (a) LeerständeSoweit es die Verpachtung von insbesondere dezentral gelegenen Gaststätten im Raum Augsburg betrifft, ist es in der Vergangenheit immer wieder zu temporären Leerständen gekommen, da sich Wirte ohne besonderes tragfähiges Unternehmenskonzept aufgrund der starken Konkurrenzsituation nicht halten konnten und damit zur Aufgabe gezwungen waren. Jedoch haben seriöse sowie intelligente und kreative Gastronomiekonzepte in guten Lagen und mit einer entsprechenden räumlichen Ausstattung nach wie vor gute Zukunftschancen. Ebenso spielt bei Einzelhandelsflächen die Lage eine besondere Rolle. Dies umso mehr als der Einzelhandel in Augsburg auf Grund der starken Bautätigkeit im Zentrum Augsburgs sowie durch die Verlagerung in Einzelhandelszentren starke Einbußen erlitten hat. Aus diesen Gründen sieht es der Vorstand als vordringlich an, vor allem in 1a-Lagen zu investieren um über attraktive Flächen zu verfügen, die sich schnell wieder vermieten lassen. Soweit es die Vermietung von Wohnraum betrifft, hängt die Frage von Leerständen vor allem davon ab, welche Lage die Wohnungen innerhalb des Stadtgebiets haben, in welchem Zustand sich die Wohnungen befinden, über welche Ausstattung sie verfügen und welche Miete man mit den Objekten erzielen möchte. Soweit der Zustand der Wohnungen ordentlich ist bzw. die Wohnungen renoviert sind und sich in guten Lagen befinden, ist kaum mit langen Leerständen zu rechnen. Zu der Höhe möglicher Miete siehe hierzu unten (c). (b) MietausfallrisikoDie wirtschaftlich schwierige Situation von Mietern führt verschiedentlich zu verspäteten Zahlungen bis hin zu Mietausfällen. Ebenso kommt es im Bereich von Nebenkosten gelegentlich zu Zahlungsverweigerungen. Die Gesellschaft ist laufend damit befasst, die Mieteingänge zu überwachen und ausbleibenden Zahlungen nachzugehen. Die Gesellschaft hat hierzu ein festes System verschiedener Mahnstufen eingerichtet. Die Einleitung darüber hinausgehender rechtlicher Schritte wird laufend intern abgestimmt. (c) MietzinsentwicklungInsgesamt sind die statistischen Durchschnittsmieten in Augsburg weiterhin uneinheitlich. Einen offiziellen Mietspiegel der Stadt Augsburg gibt es nicht. In den einschlägigen Veröffentlichungen werden im Zeitpunkt der Berichterstattung durchschnittliche Mietpreise für Wohnungen in der Innenstadt mit Wohnflächen bis zu 40 m2 zwischen EUR 9,52 bis 13,04, bei Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 40 bis 80 m2 zwischen EUR 7,65 bis EUR 12,54 und bei Wohnungen mit Wohnflächen zwischen 80 bis 120 m2 Mieten zwischen EUR 7,18 bis EUR 9,50 genannt. Tendenz steigend. Aus Sicht der Gesellschaft sind vor allem die Lage, die Art, die Ausstattung sowie der Zustand, d.h. die Attraktivität des Objekts für die Höhe der erzielbaren Miete ausschlaggebend. Dabei hat die Gesellschaft die Erfahrung gemacht, dass sich mit der Vermietung von Neubauwohnungen und gut sanierten Wohnungen mit ordentlicher Ausstattung in zentraler Innenstadtlage fast grundsätzlich zweistellige Mieten erzielen lassen. In guten sowie bevorzugten Wohngegenden liegen die Quadratmeterpreise / Wohnfläche zwischen EUR 9 bis EUR 10. Im Bereich der Vermietung von Gewerbeflächen ist wie bisher ein breites Angebot von gewerblichen Flächen am Markt vorhanden. Auch hier sind Lage, Ausstattung und Attraktivität der zu vermietenden Flächen für die zu erzielenden Miethöhen ausschlaggebend. Vielfach ist die zu erzielende Miete im gewerblichen Bereich nicht höher als im wohnwirtschaftlichen Bereich. Soweit es die tatsächlichen, gesetzlichen bzw. vertraglichen Erhöhungsmöglichkeiten betrifft, ist die Gesellschaft bestrebt, diese durchzusetzen. (d) Erhöhung der ReparaturaufwendungenDie Hasen-Immobilen Grundbesitz GmbH & Co. KG wird weitere Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen an einzelnen Objekten fortsetzen. Hierfür werden höhere Aufwendungen eingeplant. Dies kann zunächst das Ergebnis der Hasen-Immobilen Grundbesitz GmbH & Co. KG und damit das Beteiligungsergebnis schmälern. Jedoch sind die renovierten Einheiten zukünftig leichter vermietbar und erzielen zum Teil auch höhere Mieten. Siehe hierzu Leerstände (a) und Mietzinsentwicklung (c). (e) LiquiditätsrisikoDie Hasen-Immobilen Grundbesitz GmbH & Co. KG deckt ihren laufenden Kapitalbedarf weitestgehend über ihre Einnahmen aus Vermietung und Verpachtung. Bei Bedarf wäre die Berichtsgesellschaft jederzeit bereit, der Tochtergesellschaft entsprechende Kapitalmittel darlehensweise zur Verfügung zu stellen. Im Übrigen verfügt die Hasen-Immobilen Grundbesitz GmbH & Co. KG bei der örtlichen Hausbank über einen Kontokorrentrahmen bis zu EUR 1 Mio. Dieser Kontokorrentrahmen war im Berichtszeitpunkt nicht in Anspruch genommen. Soweit es den Zukauf weiterer Bestandsobjekte betrifft, werden diese zum Teil durch langfristige Annuitätendarlehen bei verschiedenen deutschen Banken finanziert. (f) Rechtliche RisikenSoweit es die Vermietung und Verpachtung betrifft, ist die Berichtsgesellschaft laufenden Mietstreitigkeiten ausgesetzt, die jedoch nicht außerhalb des Branchenüblichen lieben. (g) Regionale MarktbedingungenDer Augsburger Immobilienmarkt kann in keiner Weise mit dem Münchener Immobilienmarkt verglichen werden. Schon allein die Miethöhen zeigen deutliche Unterschiede. Durch die gute Verbindung zwischen München und Augsburg (Schienenverkehr, Autobahn A8) und den wesentlich höheren und weiter ansteigenden Lebenshaltungskosten/Mieten in München, erwartet die Berichtsgesellschaft eine weitere Belebung des Mietmarktes in Augsburg insbesondere durch Pendler. Ansonsten hofft die Berichtsgesellschaft, dass die Wirtschaftsförderung in Augsburg weitere Fortschritte machen wird, insbesondere soweit es um die Ansiedlung zukunftsorientierter Gewerbe- und Industriezweige geht. Die geographische Lage im süddeutschen Raum insbesondere in der Achse München/Ulm/ Stuttgart ist jedenfalls günstig. VI. Prognosebericht1. Beteiligung an der ImmobilienverwaltungDie Entwicklung des Ergebnisses aus der Beteiligung an der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG in 2013 und 2014 hängt vor allem an zwei Komponenten: Zum einen an der möglichen Anschaffung weiterer Bestandsimmobilien, zum anderen an der Höhe der Aufwendungen für Sanierungs- und Renovierungsmaßnahmen. Mit der Anschaffung weiterer Bestandsobjekte bei der Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG kommt es zu einem entsprechenden Anstieg bei den Vermietungsumsätzen. Gleichzeitig bedeutet dies eine Erhöhung des Zinsaufwands, soweit der Kaufpreis finanziert wird. Des Weiteren plant die Hasen-Immobilien Grundbesitz GmbH & Co. KG, einzelne Objekte zu sanieren bzw. zu renovieren. Hierdurch kann sich der Materialaufwand je nach Umfang der Maßnahmen erhöhen. Für 2013 und 2014 geht die Gesellschaft ohne Berücksichtigung weiterer Neuanschaffungen von Mietumsätzen von ca. TEUR 3.200 aus. Für 2013 und 2014 werden grundsätzlich positive Ergebnisse erwartet auf dem Niveau des Berichtsjahres, wobei diesen durch die vorgenannten Faktoren, insbesondere im Falle von Renovierungsaufwendungen Grenzen gesetzt sein werden. 2. Beteiligungen im BauträgerbereichFür den Bauträgerbereich rechnet die HI Wohnbau GmbH damit, dass die erwarteten Umsätze für 2013 und 2014 die hohen Auftragseingänge der vorangegangen Jahre, insbesondere 2011 und 2012, widerspiegeln werden. Das prognostizierte Ergebnis wird jedoch vor allem von der Anzahl der zu erwartenden Übergaben, der Zinsentwicklung und den Vorlaufkosten für entsprechende Anschlussprojekte abhängen. Insgesamt geht die HI Wohnbau GmbH für das Geschäftsjahr 2013 von einem prognostizierten Umsatz von ca. TEUR 90.000 als unterem Wert aus. Des Weiteren wird mit einer voraussichtlichen, überproportionalen Erhöhung des Jahresüberschusses im Vergleich zum Geschäftsjahr 2012 gerechnet. Voraussetzung ist jedoch, dass die Übergaben planmäßig erfolgen können. Insoweit kann es zu zeitlichen Verzögerungen und damit zu entsprechenden Ergebnisverschiebungen kommen. Es ist das Bestreben der HI Wohnbau GmbH auch für die beiden Folgejahre 2013 und 2014 durchschnittliche Verkaufszahlen von jährlich ca. 260 bis 285 Einheiten zu erzielen und damit an die Vorjahre anzuknüpfen. Voraussetzung hierfür ist jedoch, dass die Baurechte und Bauanträge für die projektierten Grundstücke planmäßig genehmigt werden. 3. ZusammenfassungUnter Berücksichtigung der Beteiligungsergebnisse erwartet die Hasen-Immobilien AG für 2013 ein Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 5.800. VII. Beziehungen zu verbundenen UnternehmenDer Vorstand hat einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen erstellt, der mit der Erklärung schließt, dass (1) die Gesellschaft nach den ihr bekannten Umständen zum Zeitpunkt der Vornahme von Rechtsgeschäften mit verbundenen Unternehmen bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhielt, (2) die Gesellschaft Rechtsgeschäfte mit Dritten auf Veranlassung des herrschenden Unternehmens und mit Dritten im Interesse von verbundenen Unternehmen nicht vorgenommen hat und (3) Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens oder der mit ihm verbundenen Unternehmen, die sich zum Vor- oder Nachteil der Gesellschaft auswirken, weder unterlassen noch getroffen worden sind. VIII. Grundzüge des VergütungssystemsDie Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat sind grundsätzlich fix. Die fixe Vergütung des Vorstands erfolgt in einem geringen Umfang direkt in der Gesellschaft und ansonsten durch Kostenverrechnung zwischen verbundenen Unternehmen im Sinne des Aktiengesetzes. Aufteilungsmaßstab ist der tatsächlich geleistete und erfasste Zeitaufwand. Ein Anspruch des Vorstands auf darüberhinausgehende, variable Vergütungsbestandteile besteht nicht. Diese bleiben gesonderten Zielvereinbarungen vorbehalten. Die Vergütungsregelung trägt dem Umstand Rechnung, dass der Vorstand gesellschafts- und konzernübergreifend tätig ist, die regelmäßigen Ergebnisse aus dem Vermietungsbereich sich in einem engen Rahmen bewegen und die Überwachung des Bauträgerbereiches objektiv und unabhängig von monetären Anreizen erfolgen soll. Die Vergütung des Aufsichtsrates ist in der Satzung auf einen festen Betrag fixiert, wobei der Vorsitzende das Doppelte und sein Stellvertreter das Eineinhalbfache erhält.
Augsburg, 25.04.2013 Der Alleinvorstand Hans-Peter Bauer BilanzeidIch versichere nach bestem Wissen und Gewissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.
Augsburg, 25.04.2013 Der Alleinvorstand Hans-Peter Bauer BestätigungsvermerkZu dem vollständigen Jahresabschluss und Lagebericht zum 31. Dezember 2012 der Hasen-Immobilien Aktiengesellschaft (Anlagen I-IV, Bilanzsumme EUR 26.704.986,39) erteilen wir folgenden uneingeschränkten Bestätigungsvermerk: Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers"Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Hasen-Immobilien Aktiengesellschaft, Augsburg, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften (und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung) liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Die Angaben nach § 289a HGB waren gemäß § 317 Abs. 2 S. 3 HGB nicht Gegenstand der Prüfung. Die Prüfung nach § 317 HGB ist so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften (und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung) und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."
München, den 21. Mai 2013 O&R Oppenhoff & Rädler AG Heidemann, Wirtschaftsprüfer Meußer, Wirtschaftsprüfer Bei Veröffentlichung oder Weitergabe des Jahresabschlusses und/oder des Lageberichts in einer von der bestätigten Fassung abweichenden Form (einschließlich der Übersetzung in andere Sprachen) bedarf es zuvor unserer erneuten Stellungnahme, sofern hierbei unser Bestätigungsvermerk zitiert oder auf unsere Prüfung hingewiesen wird; wir weisen insbesondere auf § 328 HGB hin. Bericht des Aufsichtsrats 2012Der Aufsichtsrat der Hasen-Immobilien AG hat im Berichtszeitraum 2012, wie bereits in den Vorjahren, eng mit dem Vorstand zusammengearbeitet und sämtliche ihm nach Gesetz und Satzung obliegende Aufgaben mit großer Sorgfalt wahrgenommen. Der Aufsichtsrat hat die Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit, Zweckmäßigkeit und Wirtschaftlichkeit der Unternehmensführung sorgfältig geprüft und überwacht. Er hat sich umfassend und zeitnah über den Geschäftsverlauf der Gesellschaft, die Rentabilität und die Finanz- und Ertragslage vom Vorstand informieren lassen und den Vorstand bei der Unternehmensleitung regelmäßig beraten. Der Vorstand ist seinen Berichtspflichten aufgrund Gesetz und Geschäftsordnung gegenüber dem Aufsichtrat vollständig und rechtzeitig nachgekommen. Die operative Entwicklung im Konzern, sämtliche Geschäftsvorfälle von wesentlicher Bedeutung sowie die Weiterentwicklung der Strategie, die Unternehmensplanung und damit verbundenen Chancen und Risiken wurden eingehend erörtert und Maßnahmen des Vorstandes eng begleitet. Der Aufsichtsrat kam im Geschäftsjahr zu vier ordentlichen Sitzungen zusammen, an denen alle Aufsichtsratsmitglieder satzungsgemäß teilgenommen haben. Auf die Bildung von Ausschüssen wurde aufgrund der Mindestanzahl von drei Aufsichtsratsmitgliedern verzichtet. Der Aufsichtsrat hat auf der Grundlage der detaillierten Berichte und Beschlussvorlagen des Vorstands die Beschlüsse zu Maßnahmen gefasst, die nach Gesetz, Satzung und der für den Vorstand geltenden Geschäftsordnung, der Zustimmung des Aufsichtsrats obliegen. Über Projekte und Vorgänge von besonderer Bedeutung für die Lage und Entwicklung der Hasen-Immobilien AG wurde der Aufsichtsrat auch zwischen den Sitzungen frühzeitig informiert. Falls erforderlich, wurden dabei Entscheidungen des Aufsichtsrats im Umlaufverfahren herbeigeführt. Darüberhinaus stand der Aufsichtsrat dem Vorstand regelmäßig in persönlichen Gesprächen beratend zur Seite. Interessenskonflikte zwischen dem Vorstand und den Aufsichtsratsmitgliedern traten nicht auf. Der nach HGB erstellte Jahresabschluss der Hasen-Immobilien AG und der nach IFRS aufgestellte Konzernabschluss für das Geschäftsjahr 2012 sowie der Lagebericht für die Hasen-Immobilien AG und den Konzern wurden unter Einbeziehung der Buchführung von der O&R Oppenhoff & Rädler AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, München geprüft und jeweils mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Abschlussprüfer wurde durch die Hauptversammlung am 06.08.2012 gewählt und vom Aufsichtsrat mit der Prüfung beauftragt. Zum Risikomanagement der Gesellschaft hat der Abschlussprüfer festgestellt, dass der Vorstand der Hasen-Immobilien AG die nach § 91 Abs. 2 Aktiengesetz geforderten Maßnahmen insbesondere zur Einrichtung eines Überwachungssystems in geeigneter Weise getroffen hat, und dass das Überwachungssystem geeignet ist, Entwicklungen, die den Fortbestand der Gesellschaft gefährden, frühzeitig zu erkennen. Sämtliche relevanten Jahresabschlussunterlagen sowie die Prüfungsberichte der O&R Oppenhoff & Rädler AG Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Steuerberatungsgesellschaft, München wurden dem Aufsichtsrat rechtzeitig zugeleitet. Der Aufsichtsrat hat den Jahresabschluss, den Konzernabschluss, Lagebericht und Konzernlagebericht auf ihre Vollständigkeit und Richtigkeit geprüft. Der Aufsichtsrat hat hierbei die Berichte des Abschlussprüfers sorgfältig studiert, diese bei der Prüfung von Jahresabschluss, Konzernabschluss, Lagebericht und Konzernlagebericht zu Rate gezogen und die Berichte des Abschlussprüfers mit den Jahresabschlussunterlagen abgeglichen. Aus dem Bericht des Abschlussprüfers ergeben sich keinerlei Hinweise auf Verstöße gegen Gesetz oder Satzung. Die im Lagebericht getroffenen Aussagen stimmen mit den unterjährigen Berichten des Vorstands an den Aufsichtsrat überein. Sie entsprechen auch den eigenen Einschätzungen des Aufsichtsrats zur Lage der Gesellschaft und des Konzerns. In der Bilanzsitzung des Aufsichtsrats am 27.6.2013 haben der Vorstand und der verantwortliche Abschlussprüfer die Ergebnisse der Prüfung erläutert und standen für ergänzende Ausführungen zur Verfügung. Auf dieser Grundlage wurden die Angaben im Jahresabschluss, Konzernabschluss, Lagebericht und Konzernlagebericht ausführlich im Hinblick auf ihre Rechtmäßigkeit, Ordnungsmäßigkeit und Zweckmäßigkeit erörtert. Nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung sind durch den Aufsichtsrat keine Einwendungen gegen den Jahresabschluss, den Konzernabschluss und den Lagebericht der Hasen-Immobilien AG und des Konzerns oder das Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zu erheben. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und der Konzernabschluss wurden ausdrücklich gebilligt. Der Jahresabschluss der Hasen-Immobilien AG für das Geschäftsjahr 2012 ist somit gemäß § 172 AktG festgestellt. Der vom Vorstand gemäß § 312 AktG aufgestellte Abhängigkeitsbericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen im Geschäftsjahr 2012 wurde vom Abschlussprüfer geprüft. Der Abschlussprüfer erhob keine Einwendungen und hat folgenden Bestätigungsvermerk erteilt: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Der Bericht des Abschlussprüfers zum Abhängigkeitsbericht lag allen Aufsichtsratsmitgliedern rechtzeitig vor und wurde vom Aufsichtsrat eingehend geprüft. Der Abhängigkeitsbericht und der Bericht des Abschlussprüfers waren Gegenstand der Sitzung vom 27.6.2013 und wurden eingehend mit den anwesenden Abschlussprüfern besprochen. Im Rahmen seiner Prüfung hat der Aufsichtsrat nach dem abschließenden Ergebnis seiner Prüfung gleichfalls festgestellt, dass keine Einwendungen gegen den Bericht und die darin enthaltene Schlusserklärung des Vorstands zu erheben sind. Der Vorschlag des Vorstandes zur Gewinnverwendung war ebenfalls Gegenstand der Beratungen der Aufsichtsratssitzung am 27.06.2013. Der Aufsichtsrat hat den Vorschlag im Hinblick auf die Bilanzstruktur, Liquidität, Finanz- und Investitionsplanung des Konzerns geprüft und schließt sich dem Gewinnverwendungsvorschlag des Vorstands an. Vorstand und Aufsichtsrat haben mit Datum vom 01. Februar 2013 eine aktualisierte Entsprechungserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex nach § 161 AktG abgegeben. Diese ist den Aktionären und der interessierten Öffentlichkeit auf der Internetseite der Hasen-Immobilien AG zur Einsicht zugänglich. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für die im Berichtsjahr geleistete Arbeit und spricht ihm seine Anerkennung aus.
Augsburg, 27.06.2013 Eberhard Schaub, Vorsitzender des Aufsichtsrats |
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