Ad-hoc | 3 February 2000 17:31
Ad hoc-Service: Textilgruppe Hof AG
Textilgru
Ad-hoc Mitteilung übermittelt durch die DGAP.
Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich.
——————————————————————————
TEXTILGRUPPE HOF AG
Presseinformation
Abschluß 31.12. 1999
Textilgruppe Hof zahlt Dividende für 1999
Die Textilgruppe Hof unter Führung der Textilgruppe Hof AG
(vormals: Neue Baumwoll-Spinnerei und Weberei Hof AG) konnte
nach vorläufigen Zahlen bei einem Umsatz von ca. Mio. DM 490
(Vorjahr: Mio. DM 568, ohne Denim KG) 1999 ein Ergebnis der
gewöhnlichen Geschäftstätigkeit im Konzern von ca. Mio. DM 23
erzielen; es liegt damit mehr als 10% über dem des
Geschäftsjahres 1998.
Die Textilgruppe Hof AG, die – mit Ausnahme der
Tochtergesellschaft Van Delden GmbH, Ochtrup, und den
Immobiliengesellschaften – mit allen anderen inländischen
Gesellschaften Ergebnisabführungsverträge hat, wird ein
Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von ca. Mio. DM
27 ausweisen. In diesem Ergebnis sind auch der Ertrag aus dem
Verkauf der Anteile an der Vogtländische Baumwollspinnerei
Hof (VBS) im November 1999, Erträge aus Anlageabgängen im
Zuge unserer umfangreichen Erneuerungsinvestitionen sowie ein
Verzicht von Forderungen an die Van Delden GmbH enthalten,
die das Jahr 1999 mit Verlust abschloß. Mit dem genannten
Gewinn von ca. Mio. DM 27 wird der noch aus der
Sanierungsphase 1995/19996 resultierende restliche
Bilanzverlust, der zum 31.12.1998 Mio. DM 18,8 betrug,
getilgt sein.
Aus diesem Grund und im Hinblick auf die genannten Erlöse aus
dem Verkauf der VBS wird der Vorstand der Textilgruppe Hof AG
dem Aufsichtsrat vorschlagen, erstmals seit dem Geschäftsjahr
1990 wieder eine Dividende auszuschütten. Darüber wird die
Hauptversammlung im Sommer 2000 entscheiden.
Mit dem Abschluß des Geschäftsjahres 1999 wird sich die
wirtschaftliche Eigenkapitalquote im Konzern von 40,6% auf
ca. 44%, in der Textilgruppe Hof AG von 58,3% auf ca. 64%
erhöht haben.
Das Geschäftsjahr 1999 verlief außerordentlich schwierig,
erkennbar auch aus dem Rückgang des Umsatzes, der mengen- wie
auch preisbedingt war. Es ist uns jedoch durch geeignete
Maßnahmen in den Betrieben wie auch bei der Beschaffung von
Rohstoffen gelungen, die Aufwendungen und Kosten parallel zum
Umsatzeinbruch nach unten zu fahren.
Das Jahr 2000 hat sich im Rahmen unserer Planung besser als
das vergangene Geschäftsjahr angelassen, wenn auch aus
heutiger Sicht noch keine deutliche Konjunkturverbesserung in
unserer Branche erkennbar ist.
3. Februar 2000
Der Vorstand
Ende der Mitteilung