Wilhelm Kneitz AGWirsbergJahresabschluss zum 30. Juni 2011LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010/11WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERGWirtschaftsstandort Deutschland mit Umfeld der EU in der Weltwirtschaft Die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands war 2010 von einem kräftigen Konjunkturaufschwung geprägt. Das Bruttoinlandsprodukt nahm preisbereinigt um 3,6 Prozent zu – so stark wie noch nie seit der Wiedervereinigung. Dabei zeigte sich im Verlauf des Jahres 2010 eine beeindruckende Wachstumsdynamik, die ins Jahr 2011 hineinreicht. Die konjunkturelle Erholung wurde – anders als im Vorjahr – nicht mehr allein von einem Anstieg der Exporte und der staatlichen Konsumausgaben getrieben, sondern auch die privaten Konsumausgaben und die Bruttoanlageinvestitionen legten zu. Im Jahr 2010 stiegen die privaten Konsumausgaben um 0,4 Prozent. Für den Anstieg war unter anderem die günstige Entwicklung auf dem Arbeitsmarkt verantwortlich, die bei den Verbrauchern tendenziell zu einer höheren Ausgabebereitschaft führte. Zudem haben die real verfügbaren Einkommen der privaten Haushalte merklich zugenommen. Verantwortlich hierfür waren sowohl höhere Bruttolöhne und –gehälter als auch steuerliche Entlastungen und eine insgesamt moderate Entwicklung der Verbraucherpreise. Staatliche und private Konsumausgaben trugen insgesamt mit 0,7 Prozentpunkten zum Wirtschaft-wachstum bei. Die deutsche Wirtschaft konnte aufgrund ihrer hohen Exportquote von dem weltwirt-schaftlichen Aufschwung besonders und als erstes profitieren. Die Erholung des Exportgeschäfts wurde durch eine sehr hohe Nachfrage aus Schwellenländern wie China, Indien und Brasilien begünstigt. Der Außenhandel trug mit einem Beitrag von 1,3 Prozentpunk-ten zum Wirtschaftswachstum bei und war somit für etwa ein Drittel des Bruttoinlands-produkt-Zuwachses verantwortlich. Die Zahl der Erwerbstätigen und der sozialversicherungspflichtigen Beschäftigten nahm 2010 zu. Mit sinkender Arbeitslosenzahl und zunehmender Kapazitätsauslastung ging auch die Zahl der Kurzarbeiter deutlich zurück. Im Jahresdurchschnitt stieg die Zahl der Erwerbstätigen mit Arbeitsort in Deutschland um 0,5 Prozent auf 40,5 Mio. Personen, das heißt auf einen neuen Höchststand. Die Arbeitslosenzahl lag im Jahresdurchschnitt bei 3,2 Mio. und damit auf dem niedrigsten Stand seit 1993. Die Arbeitslosenquote nahm von 8,2 Prozent im Jahr 2009 auf 7,7 Prozent im Jahr 2010 ab. Neben der positiven gesamtwirtschaftlichen Entwicklung war hierfür auch der demographische Wandel verantwort-lich. Eine ähnlich stabile Beschäftigungsentwicklung ist in keinem anderen Land Europas festzustellen. Noch bessere Entwicklungen machen nur die Länder in Asien, wie China und Indien, und in Südamerika, wie Brasilien. Branchen und Konjunkturverlauf Die Investitionsgüter- und Automobilindustrie in Deutschland und Europa erlebte nach dem tiefen Einbruch in 2008 und 2009 einen nicht vorstellbaren Aufschwung. Das Premiumsegment in der Automobilindustrie hat seine Führungsrolle wieder erreicht und meldet seit dem Jahreswechsel 2010/2011 stetige Rekorde und Ergebnisanpassungen. Produktion, Stückzahlen, Umsatz und Gewinne werden weiter nach oben korrigiert. Die vier Premium-Marken Mercedes, BMW, AUDI und Porsche versuchen sich ständig gegenseitig zu überholen. Von dieser Erholung und anhaltendem Aufschwung der Automobilindustrie profitieren in hohem Maße das Gewerbe, der Handel und die Zulieferindustrie. Aber auch der Arbeitsmarkt, die Sozialkassen und der Fiskus erhalten ihre positiven Beiträge und Einnahmen für die Staatskassen. Gestützt wird die Konjunkturerholung durch den weltweiten Exportzuwachs der Premiumfahrzeuge nach Übersee wie China, Indien und Brasilien. Hier sind Zuwachsraten in zweistelliger Höhe pro Jahr zu verzeichnen. Die Rohstoffmärkte haben sich erfreulicherweise zur Mitte des Jahres 2011 etwas beruhigt, die Energiemärkte sind jedoch weiter in Unruhe. Große Anstrengungen für alternative und energiesparende Motoren und Antriebstechnologien werden sich weiter verstärken, und alle Hersteller arbeiten intensiv an aufwändigen Entwicklungen. Auch die Kleinfahrzeuge werden besonders an Bedeutung gewinnen, um energiesparende Antriebsele-mente zu installieren. Der Trend zum kleinen Fahrzeug für den Kurzstrecken- und Stadtverkehr hält unvermindert an und wird weiter forciert. Dadurch wird das günstige und komfortable Fahrzeug seine Marktanteil weiter behalten. Auch das Premiumsegment wird durch ständig breitere Modellpaletten konstant bleiben oder noch ausgebaut werden. Das Geschäftsjahr 2010/2011 Der hohe Kostendruck der deutschen und internationalen Automobilindustrie auf ihre Zulieferer hält unvermindert an. Auch der Wettbewerbsdruck hat noch zugenommen. Die größeren Unternehmen werden immer stärker, konzentrieren und orientieren sich weltweit, die kleineren Firmen scheiden aus dem Wirtschaftskreislauf aus. Die Globalisierung und die weltweite Versorgung verstärken sich, die Wertschöpfungskette wird weiter aus-gebaut vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt. Unser Unternehmen hat seine Stellung trotz der steigenden Konkurrenz gut behauptet und seine Marktstellung im Fahrzeugbereich PKW weiter gefestigt. Wir haben keine Marktanteile verloren und beliefern weiterhin die bekannten Automobilmarken mit den gleichen Modellen wie bisher. Das Modellspektrum hat sich erweitert und damit vergrößert sich auch unser Produktbereich. Neben unseren Hauptmarken AUDI, BMW und VW konnten wir unser Markenspektrum um einige kleinere Marken ausbauen. Die Konsumgüterbranche kämpft weiter um ihre Marktanteile, der Verdrängungswettbewerb hält unverändert an und wird sich noch verstärken. Wir haben versucht, die Kostensteigerungen beim Material, Energie und externen Leistungen zu reduzieren und haben dadurch unsere Wettbewerbsfähigkeit stabilisiert. Durch den Anstieg im Volumen und der Stückzahlen konnten wir unseren Umsatz stabil halten, die Gesamtleistung hat sich um 2,1 % reduziert. Der Betriebsaufwand reduzierte sich um 3,4 %, der Rückgang liegt damit über dem von Umsatz und Leistung. Wir sind als Entwicklungs- und Serienlieferant bei unseren nationalen und internationalen Partnern etabliert. Die fortlaufenden und jahrelangen Anstrengungen und Maßnahmen zur Erweiterung des anspruchsvollen Automobilmarktes haben sich bewährt und haben sich durch Stabilisierung von Mengen und Umsatz ausgewirkt. Es wurde ein Umsatz von EUR 35,6 Mio. erzielt, der annähernd dem Vorjahresumsatz entspricht. Kosteneinsparungen mussten die Preisreduzierungen bei unseren Abnehmern kompensieren. Die Metermengen haben sich um 1,4 Prozent erhöht, die Gesamtleistung hat sich unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen um 2,1 Prozent bzw. TEUR 776 reduziert. Es wurde ein positives Jahresergebnis von TEUR 1.752 erwirtschaftet. Unsere Fertigungskapazitäten bei Heimtextilien wurden im Herbst 2010 eingestellt und der Maschinenpark verkauft. Bei den Automobilstoffen herrschte nahezu im gesamten Geschäftsjahr Vollauslastung. Teilweise mussten Sonderschichten gefahren werden, vorübergehend wurde auch Kurzarbeit notwendig. Außerdem wurde der Maschinenpark weiter modernisiert, rationalisiert und in der Kapazität erweitert. Die Personalkosten verringern sich um TEUR 509 und bedeuten einen Rückgang von 7,7 Prozent. Die Mitarbeiterzahl wurde angepasst und beträgt im Jahresdurchschnitt 148 Personen (Vorjahr 157). Die Personalkostenquote beträgt 17,0 Prozent (Vorjahr 18,1 Pro-zent). Die Materialaufwandsquote reduziert sich um 3,3 Prozent, der gesamte Betriebsaufwand ging um 3,3 Prozent zurück. Die Abschreibungen auf das Anlagevermögen sind mit TEUR 855 nahezu unverändert (+TEUR 2) geblieben. Die Abschreibungen auf das Umlaufvermögen haben sich um TEUR 122 verringert, somit konnte die Gesamt-AfA um 10,7 Prozent auf TEUR 1.004 (Vorjahr TEUR 1.124) reduziert werden. Im Aufwand sind bedeutende Entwicklungskosten enthalten, auf deren mögliche Aktivierung verzichtet wurde. Das neutrale Ergebnis erhöht sich auf TEUR 507. Im neutralen Ergebnis sind außerordentliche Erträge in Höhe von TEUR 330 durch die steuerrechtlich erforderliche Auflösung der § 6b-Rücklage sowie außerordentliche Aufwendungen durch die nach BilMoG erforderliche Anpassung der Pensionsrückstellungen über TEUR 186 enthalten. Bei der Anpassung der Pensionsrückstellung nach BilMoG wurde auf die Anwendung des Wahlrechts zur Verteilung des außerordentlichen Aufwands auf 15 Jahre verzichtet und der gesamte Umstellungsaufwand in diesem Geschäftsjahr geltend gemacht. Im Zinsaufwand sind TEUR 145 enthalten, die ebenfalls auf die Anpassung der Pensions-rückstellungen nach BilMoG zurückzuführen sind, dadurch verschlechterte sich das Finanzergebnis von TEUR 21 im Vorjahr auf TEUR 118 im Berichtsjahr. Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich im laufenden Geschäftsjahr weiter verbessert. Die Bilanzsumme erhöht sich nur marginal um TEUR 78 auf TEUR 15.233. Die Verbindlichkeiten bei Banken und Lieferanten verringern sich um TEUR 680, die Rückstellungen gingen um TEUR 211 zurück, was insbesondere auf die Saldierung des Deckungsvermögens mit den Pensionsrückstellungen zurückzuführen ist. Das Eigenkapi-tal hat sich um TEUR 1.052 erhöht und liegt bei einer Quote von 49,3 Prozent (Vorjahr 42,6 Prozent). Die Inanspruchnahme von Krediten bei unseren Finanzinstituten hat sich durch laufende Tilgungen reduziert, die Kreditlinien bei unseren Banken werden wie bisher gewährt und haben keine Veränderung erfahren. Ausreichende Liquidität stand und steht dem Unternehmen weiterhin zur Verfügung. Risikomanagementsystem Die Überwachung und das Abwägen von unternehmerischen Risiken ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensführung in der operativen Abwicklung unserer Geschäftstätigkeit. Weiter zu unseren bedeutenden Führungsaufgaben gehören die gezielten, sachgerechten und wirkungsvollen Investitionen zur Steigerung der Leistung und Produktivität, der Modernisierung der Produktionskapazitäten, der Organisation und der fortlaufenden Kosteneinsparung bei Maschinen und Material und dem optimalen Einsatz des Personals. Die Anwendung betriebswirtschaftlicher Planungs-, Überwachungs- und Kontrollsysteme und die laufenden Berichte an Vorstand, Führungskreis, Betriebsrat und Aufsichtsrat dienen der frühzeitigen Erkennung und Verfolgung der Unternehmensrisiken. Diese Maßnahmen dienen der Risikominimierung und Optimierung des Betriebsablaufs. Zusätzlich erfolgt eine stetige Risikoüberwachung durch Einholen von Informationen über Abnehmer- und Lieferpartner mit Überwachung deren Bonität. Durch Firmenzusammenbrüche in Europa und USA hat die Überwachung von Liquidität und Bonität unserer Abnehmer oberste Priorität für Unternehmensleitung und Finanzwesen erfahren. Ein persönlicher Kontakt mit den verantwortlichen Stellen und Personen bei unseren Abnehmern der Zulieferindustrie und der Automobilindustrie sind von größter Wichtigkeit. Die Verantwortung und Risikosensibilität hat sich für alle Beteiligten wesentlich erhöht. Unsere Kundenforderungen sind zum größten Teil durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt. Das Betriebsvermögen, die Finanzen und Betriebsergebnisse werden von Plan- und Kos-tenrechnung durch den aktuellen Geschäftsplan und Budget verfolgt, überwacht und abgerechnet. Risiken künftiger Entwicklung Im Jahr 2010 und in das erste Halbjahr 2011 hat sich die Erholung des Automobilgeschäftes fortgesetzt und wird durch Neukäufe im Firmenkundengeschäft und bei Flottenbesit-zern noch verstärkt. Den größten Ausschlag für den Aufschwung und den eingesetzten Boom bringen allerdings die wachsenden Exportmärkte in Asien, Südamerika und Russland, besonders für die Premiumhersteller. Der EU-Raum hat, bedingt durch die anhal-tenden Wirtschaftskrisen in Süd- und Osteuropa und in Griechenland, am wenigsten zur Besserung beigetragen. Die Marktanteile und die Nachfrageveränderungen bei den Automobilmarken und den Modellen wirken sich in der Menge und der Ausstattung direkt auf den Absatz unserer Produkte aus und beeinflussen unsere Produktionskapazitäten und die Umsatzentwicklung sehr kurzfristig. Unser Marktbereich Automobilindustrie ist ein reiner Konsumgütermarkt, der den äußeren Einflussfaktoren sehr stark ausgesetzt ist. Deshalb müssen wir auf unbeeinflussbare Faktoren sehr schnell reagieren, was weiterhin unsere Stärke bedeu-tet. Finanzwirtschaftliche Risiken bestehen nicht. Für das laufende Geschäft und die geplanten Investitionen stehen ausreichend Liquidität und, bei Bedarf, Kreditzusagen in Form freier Kreditlinien zur Verfügung. Unsere Kreditlinien bei den Hausbanken bleiben konstant. Aktivitäten mit ande¬ren Instituten kommen nicht hinzu. Wir fakturieren an unsere Abnehmer ausschließlich in EURO, gleiches gilt für unsere Lieferpartner. Somit existiert in unserem Unternehmen kein Fremdwährungsrisiko. Risiken bei Zinsänderungen im Finanzierungsbereich können durch mittelfristige Finanzie-rungen oder durch Ausweichen in den Kurzfristbereich aufgefangen werden und sind als unbedeutend zu beurteilen. Das Unternehmen hat sich durch langfristige Finanzierungen rechtzeitig abgesichert. Nach Abschluss des Geschäftsjahres sind keine Vorgänge von Bedeutung beziehungsweise Risiken aufgetreten. Chancen künftiger Entwicklung Die aktuellen Prognosen sind langfristig sehr schwierig und ungenau aufgrund der äußeren Einflüsse, können jedoch nach Beendigung der Wirtschaftskrise als weiterhin opti-mistisch beurteilt werden. Wir erwarten eine stetige Erholung für unsere Automobilmärkte auch im Export und moderate Steigerungen bei den Absatzmengen und Umsatzzahlen. Die Premiumhersteller unternehmen verstärkte Anstrengungen, um Ihre erreichte Markt-position zu festigen und noch zu verbessern. Alle Automobilmarken bewegen sich in Richtung Klein- und Stadtfahrzeuge mit alternativen und energiesparenden Antriebsaggregaten und Motoren. Die Volumenhersteller versuchen durch Verkaufsaktionen und Finanzierungshilfen die Stückzahlen zu erhalten oder zu erhöhen. Die Zulassungszahlen in Deutschland stagnieren auf niedrigem Niveau. Es konnten wesentliche Einsparungen erzielt und durch Veränderungen in der Personal-besetzung bestehende Arbeitsplätze gesichert werden, ohne dabei den hohen Qualitäts-standard unserer Fertigprodukte zu vernachlässigen. Das Investitionsprogramm zur Erneuerung und Modernisierung unserer Produktivkapazitäten wird fortgeführt und wenn nötig forciert. Hierin liegen wesentliche Bestandteile unserer Qualitätssicherung und für Einsparpotential. Wir gehen für das neue Geschäftsjahr und darüber hinaus von einer Umsatzsteigerung und einer Erweiterung der Modellpalette aus und planen eine Ausweitung der Fahrzeugmarken. Personelles Das Unternehmen versucht, den aktuellen Personalstand aufrechtzuerhalten und notwendige Veränderungen sozialgerecht zu gestalten. Auch in Zukunft werden wir unsere soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter und für die Region berücksichtigen und eine Sicherung der Arbeitsplätze verfolgen. Als Belohnung für die erbrachte Leistung und den hohen Einsatzwillen der Mitarbeiter haben wir, mit Übereinstimmung des Betriebsrates, eine Prämie für alle Beschäftigten beschlossen, die Ende 2011 ausbezahlt wird. Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Ver-ständnis für die notwendigen Maßnahmen, dem Betriebsrat für seine vertrauensvolle und positive Zusammenarbeit für das Unternehmen und den leitenden und verantwortlichen Personen für ihren hohen Einsatz zum Wohle der Firma. Ein besonderer Dank gilt dem Aufsichtsrat, der alle notwendigen Entscheidungen mitgetragen hat.
Wirsberg, 9. September 2011 Der Vorstand BILANZ ZUM 30. JUNI 2011WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERGAKTIVA scroll
GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010/11scroll
ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2010/11WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERGA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS Grundsätzliche Angaben Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2011 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß § 264, §§ 268 274a, 276 278, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvoschriften der der §§ 252-256a HGB und den §§ 150-160 AktG erstellt. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN 1. Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden 1.1 Bilanzierungsmethoden Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt. 1.2 Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr mit Ausnahme der Bewertung der Pensionsrückstellungen unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten Die entgeltlich erworbenen Konzessionen, gewerblichen Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. In den Zugängen sind keine aktivierten Eigenleistungen enthalten. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 6 enthalten. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben; bei Maschinen der Fertigung wurde bei Nutzung in Doppelschicht ein Abschreibungszuschlag von 25%, bei Nutzung in Dreifachschicht ein Abschreibungszuschlag von 50% berücksichtigt. Andere Anlagen, Betriebs und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. In den Zugängen des Berichtsjahres sind keine aktivierten Eigenleistungen enthalten. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter bis EUR 150 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben und als Abgang im Anlagespiegel gezeigt. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 150 und EUR 1.000 wurden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren gleichmäßig verteilt, gleichmäßig abgeschrieben wird. Da der steuerliche Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsaspekten in die Handelsbilanz übernommen. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh , Hilfs und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Fertige Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf die Netto Forderungen Rechnung getragen. Sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind mit dem Kurswert zum Bilanzstichtag bewertet und als Deckungsvermögen mit den Pensionsrückstellungen saldiert. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN Disagio sind zu Nennwerten unter Absetzung planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet. Die Absetzung wird auf die Laufzeit der Darlehen verteilt. Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten sind zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Abzug planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet. EIGENKAPITAL ist zum Nennwert bewertet. SONDERPOSTEN MIT RÜCKLAGEANTEIL wurde zum Stichtag 30.06.11 gewinnerhöhend aufgelöst. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN werden gem. Art. 67 Abs. 3 EGHGB fortgeführt und unter Berücksichtigung entsprechender Abschreibung, Übertragung und Einstellung angesetzt und bewertet. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 5,13% (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Jahre gemäß RückAbzinsV der Deutschen Bundesbank) der nach den Richtlinien des deutschen Handelsrecht (BILMOG) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet (Berechnungsverfahren PUC). Renten- und Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. Verwendet wurden die Richttafel 2005 G von Klaus Heubeck. Die Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 2.979 wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem Zeitwert der verpfändeten Lebensversicherung und des Wertpapierdepots in Höhe von TEUR 878 saldiert ausgewiesen. Eine Anpassung des Vorjahresbetrages wurde auf Grund des Wahlrechts gem. Art. 67 Abs. 8 EGHGB nicht vorgenommen. Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. Sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. Eine Abzinsung wurde bei Rückstellungen mit einer Laufzeit von mehr als einem Jahr vorgenommen. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, erhaltene Anzahlungen, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind zu Rückzahlungsbeträgen angesetzt. C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr ist im vorstehenden Anlagespiegel dargestellt. 2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe (TEUR 4.473) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Beträge aus abgegrenzten Disagien in Höhe von TEUR 6. 4. Kapitalrücklage / Gewinnrücklage Die Kapital- und Gewinnrücklagen blieben im Geschäftsjahr unverändert. 5. Sonderposten Angabe der Vorschriften, nach denen die Sonderposten gebildet wurden Der Sonderposten mit Rücklageanteil wurde gemäß § 6b EStG und R 35 EStR i.V.m. §§ 247 Abs. 3, 273 HGB gebildet und im Geschäftsjahr gewinnerhöhend aufgelöst. Der Sonderposten für Zuwendungen wurde für Investitionszuschüsse gem. R 6.5 EStG i.V.m. § 247 Abs. 3 HGB a.F. und § 265 Abs. 5 S. 2 HGB gebildet und gem. Art. 67 Abs. 3 EGHGB fortgeführt. 6. Verbindlichkeiten 6.1 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 2.611, davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 118, aus erhaltenen Anzahlungen in Höhe von TEUR 4, aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 1.929 und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 560. Mit einer Restlaufzeit von mehr als einem und weniger als fünf Jahren bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 356, davon gegenüber Kreditinstituten TEUR 356. Die langfristigen Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von 358 TEUR sind durch Grundschulden und Sicherungsübereignung von Maschinen gesichert. 6.2 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären in Höhe von TEUR 328, die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten sind. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG 1. Periodenfremdes Ergebnis 1.1 Periodenfremde Erträge Die periodenfremden Erträge setzen sich wie folgt zusammen: scroll
1.2 Periodenfremde Aufwendungen Die periodenfremden Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: scroll
2. Angaben zu saldierten Aufwendungen und Erträgen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB im Finanzergebnis wurden Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen in Höhe von TEUR 145 mit Erträgen aus Deckungsvermögen in Höhe von TEUR 35 saldiert. 3. Außerordentliches Ergebnis 3.1 Außerordentliche Erträge Die außerordentlichen Erträge (TEUR 330) betreffen ausschließlich die Auflösung des Sondepostens mit Rücklageanteil gemäß § 6b EStG. 3.2 Außerordentliche Aufwendungen Die außerordentlichen Aufwendungen beinhalten ausschließlich den Aufstockungsbetrag für Pensionsrückstellungen aufgrund Anwendung der Übergangsregelungen des BILMOG (TEUR 183). Das Verteilungswahlrecht gemäß Art. 67 Abs. 1 EGHGB wurde nicht in Anspruch genommen. 4. Überleitung vom Jahresergebnis zum Bilanzgewinn gemäß § 158 AktG scroll
E. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse: scroll
*) Gemäß Satzung der Unterstützungskasse besteht keine rechtliche Verpflichtung zum Ausgleich der Unterdotierung. Ein Haftungsverhältnis würde sich nur bei freiwilliger Leistungsentrichtung begründen. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen: scroll
3. Zusätzliche Bilanzvermerke Das gezeichnete Kapital besteht aus 2.924 Namensaktien sowie 76 Inhaberaktien à DM 1.000,-- (EUR 511,29). 4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitneh mer nach Gruppen scroll
5. Gesellschaftsorgane 5.1 Vorstand Vorstand der Gesellschaft war im Berichtsjahr: Herr Dipl. Ing. Wilhelm Kneitz, Diplom Ingenieur. 5.2 Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrats sind bzw. waren im Berichtsjahr: Vorsitz: Herr Dipl. Ing. Werner Eschenbacher, Architekt; Sellvertretender Vorsitz: Herr Egon Fraas, in Ruhestand Mitglieder: Herr Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Dr. med. Internist Ersatzmitglied: Frau Sibylla Kneitz, Dipl. Pharmazeutin 5.3. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats betrug im Berichtsjahr 16 T€. F. UNTERSCHRIFT GEMÄß § 245 HGB Wilhelm Kneitz AG, Wirsberg Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011
Wirsberg, 09.09.2011 gez. Herr Wilhelm Kneitz Vorstand Gemäß § 328 Abs. 1 Satz 2 HGB weisen wir darauf hin, dass der Jahresabschluss zum 30.06.2011 am 28.11.2011 festgestellt wurde. Anlagespiegel scroll
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Der Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers bezieht sich auf den Jahresabschluss in der aufgestellten Form. Die Offenlegung erfolgt in verkürzter Form gemäß §§ 325 ff. HGB. Bestätigungsvermerk„Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wilhelm Kneitz AG, Wirsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2010 bis 30. Juni 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
Kulmbach, den 9. September 2011 Dr. Bernd Rödl & Partner GmbH Coenen, Wirtschaftsprüferin Wehrfritz, Wirtschaftsprüfer" |
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