![]() Textilgruppe Hof AGHofJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2011 bis zum 31.12.2011Bilanz zum 31. Dezember 2011
|
|||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
| Aktiva in Tausend Euro | Anhang | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
| Anlagevermögen | (5) |
|
|
| Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
183 | 149 |
| Sachanlagen |
|
1.193 | 1.209 |
| Finanzanlagen | (6) | 71.443 | 71.443 |
|
|
|
72.819 | 72.801 |
| Umlaufvermögen |
|
|
|
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | (7) | 82.205 | 80.087 |
| Liquide Mittel | (8) | 792 | 769 |
|
|
|
82.997 | 80.856 |
| Rechnungsabgrenzungsposten |
|
311 | 444 |
| Bilanzsumme |
|
156.127 | 154.101 |
| Passiva in Tausend Euro | Anhang | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
| Eigenkapital |
|
|
|
| Gezeichnetes Kapital | (10) | 13.920 | 13.920 |
| Kapitalrücklage | (11) | 41.158 | 41.158 |
| Gewinnrücklagen | (12) | 30.878 | 29.943 |
| Bilanzgewinn (Vorjahr: Bilanzverlust) | (13) | 936 | - 54 |
|
|
|
86.892 | 84.967 |
| Gesellschafterdarlehen | (14) | 14.000 | 14.000 |
| Rückstellungen | (15) | 12.103 | 12.507 |
| Verbindlichkeiten | (16) |
|
|
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten |
|
25.484 | 25.248 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen |
|
75 | 168 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen |
|
17.019 | 16.245 |
| Sonstige Verbindlichkeiten |
|
554 | 966 |
|
|
|
43.132 | 42.627 |
| Bilanzsumme |
|
156.127 | 154.101 |
| in Tausend Euro | Anhang | 2011 | 2010 |
| Sonstige betriebliche Erträge | (17) | 2.027 | 1.789 |
| Personalaufwand | (18) | - 1.656 | - 1.947 |
| Abschreibungen |
|
- 179 | - 208 |
| Sonstige betriebliche Aufwendungen | (19) | - 1.847 | - 1.517 |
| Beteiligungsergebnis | (20) | 3.658 | 4.909 |
| Zinsergebnis | (21) | 794 | 1.301 |
| Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit |
|
2.797 | 4.327 |
| Außerordentliche Aufwendungen |
|
0 | - 845 |
| Außerordentliches Ergebnis |
|
0 | - 845 |
| Steuern vom Einkommen und vom Ertrag |
|
- 765 | - 326 |
| Sonstige Steuern |
|
- 107 | - 230 |
| Jahresüberschuss |
|
1.925 | 2.926 |
| Verlustvortrag aus dem Vorjahr |
|
- 54 | - 2.980 |
| Einstellung in die Gewinnrücklagen |
|
- 935 | 0 |
| Bilanzgewinn (Vorjahr: Bilanzverlust) |
|
936 | - 54 |
Der Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2011 wurde nach den Vorschriften des deutschen
Handelsgesetzbuches (HGB) und des Aktiengesetzes (AktG) aufgestellt.
Die Textilgruppe Hof AG (TGH AG) zeigt einen Abschluss in ihrer Funktion als Holdinggesellschaft
des Textilgruppe Hof Konzerns. Der Geschäftsgegenstand entspricht dem Eintrag im Handelsregister.
Die TGH AG ist eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB.
Einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung haben wir zusammengefasst,
um die Klarheit der Darstellung zu verbessern. Diese Posten sind im Anhang gesondert
ausgewiesen und erläutert. Darüber hinaus erfolgen sämtliche gesetzlich vorgeschriebenen
Davon-Angaben einheitlich im Anhang. Ein nachrangiges Darlehen des Hauptaktionärs
wird aus Gründen der Klarheit der Darstellung als eigener Posten "Gesellschafterdarlehen"
ausgewiesen. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gemäß
§ 275 Abs. 2 HGB aufgestellt.
Alle Angaben erfolgen - soweit nicht explizit anders vermerkt - in Tausend Euro (T€).
Die Tochtergesellschaften Hof Garn GmbH, SBS CoreTech GmbH (mittelbar), Max Süß GmbH
(mittelbar), Hof Weberei GmbH, Neutex Home Deco GmbH, eswegee Vliesstoff GmbH, TECHTEX
GmbH Vliesstoffe (mittelbar) und Textilgruppe Hof Immobilien GmbH sind alle über Beherrschungs-
und Gewinnabführungsverträge mit der TGH AG als Mutterunternehmen verbunden.
Der Anteilsbesitz der TGH AG ist mit den in § 285 S. 1 Nr. 11 und 11a HGB geforderten
Angaben in Tz. 6 dargestellt.
Entgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten
aktiviert und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben.
Für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände besteht nach § 248 Abs. 2 HGB
ein Aktivierungswahlrecht, soweit es sich hierbei nicht um selbst geschaffene Marken,
Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten oder vergleichbare immaterielle Vermögensgegenstände
des Anlagevermögens handelt. Im Geschäftsjahr 2011 ergaben sich keine nach dieser
Vorschrift aktivierungsfähigen Sachverhalte. Unter den immateriellen Vermögensgegenständen
wird vor allem von Dritten erworbene Software ausgewiesen. Diese wird ab dem Anschaffungszeitpunkt
planmäßig linear über 5 Jahre abgeschrieben.
Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten,
im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Herstellungskosten
selbst erstellter Sachanlagen umfassen die direkt zurechenbaren Einzelkosten und angemessene
Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen,
soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Zinsen für Fremdkapital werden nicht
in die Herstellungskosten einbezogen.
Bei Bauten erfolgen die planmäßigen Abschreibungen im Wesentlichen linear, bei beweglichen
Anlagegütern erfolgen die Abschreibungen linear. Im Übrigen erfolgt die Abschreibung
über die voraussichtliche Nutzungsdauer.
Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den nutzungsbedingten Werteverzehr
hinausgehen, wurde durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit
die Gründe für diese Abschreibungen nicht mehr vorliegen, werden Wertaufholungen vorgenommen.
Anteile an verbundenen Unternehmen und Beteiligungen sowie Ausleihungen werden zu
Anschaffungskosten oder - bei voraussichtlich dauernder Wertminderung - zu niedrigeren
beizulegenden Werten angesetzt.
Wenn die Gründe für die Beibehaltung eines niedrigeren Wertansatzes entfallen sind,
erfolgt eine Wertaufholung gemäß § 253 Abs. 5 HGB.
Die Forderungen und Sonstigen Vermögensgegenstände werden zum Nennbetrag bzw. zu Anschaffungskosten
oder niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Abschreibungen auf Forderungen werden
entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls vorgenommen. Wechselforderungen werden
zum marktüblichen Zinssatz abgezinst. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale
Wertberichtigungen berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten der Vergangenheit
beruhen.
Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag,
die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen. Die Auflösung der
Posten erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf.
Latente Steuern werden gebildet wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen
von Vermögensgegenständen, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen
Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich
abbauen. Auf diese Differenzen in den Wertansätzen wird der derzeit gültige Ertragsteuersatz
von 29 % zugrunde gelegt. Soweit sich hieraus insgesamt eine Steuerbelastung ergibt,
so ist diese als passive latente Steuern in der Bilanz anzusetzen. Eine sich insgesamt
ergebende Steuerentlastung kann als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt
werden. Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Berechnung aktiver latenter Steuern
in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung zu
berücksichtigen.
Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus
schwebenden Geschäften zu bilden. Weiterhin sind Rückstellungen zu bilden für unterlassene
Instandhaltungen, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt
werden und für Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht werden.
Wir bilden die Rückstellungen in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer
Beurteilung notwendig ist, um diese zu erfüllen. Bei der Bemessung der Rückstellungen
haben wir allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Zukünftige Preis-
und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise
für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem
Jahr werden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz
der vergangenen sieben Geschäftsjahre, die jeweils von der Bundesbank nach RückAbzinsV
ermittelt und bekannt gegeben werden, abgezinst.
Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung im Rahmen von Gehaltsumwandlungen
wurden Kapitallebensversicherungen abgeschlossen, die an die Mitarbeiter verpfändet
und somit dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Die Bewertung erfolgt seit
dem Geschäftsjahr 2009 zum beizulegenden Zeitwert, welcher der Gesellschaft vom Versicherer
mitgeteilt wird. Der Zeitwert wird gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den jeweils zugrunde
liegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird
dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Versicherungsansprüche
die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung"
auf der Aktivseite der Bilanz. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte
betragen TEUR 858, der Zeitwert der Vermögenswerte beläuft sich auf TEUR 892, der
Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt TEUR 939. Es ergibt sich ein passiver
Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung in Höhe von TEUR 47.
Pensionsrückstellungen werden für die Versorgungsansprüche einzelner Mitarbeiter und
Pensionäre nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren
auf der Grundlage verbindlicher Zusagen zum Bilanzstichtag gebildet. Der Barwert wird
mit einem Rechnungszinsfuß von 5,14 % und einer Rentendynamik von 1,5 % ermittelt.
Zudem wurden die künftigen Gehaltssteigerungen und die Fluktuation mit 0,0 % p.a.
berücksichtigt. Bei dem zugrunde gelegten Rechnungszinsfuß für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen
handelt es sich gemäß § 253 Abs. 2 HGB um den von der Deutschen Bundesbank nach RückAbzinsV
ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen
sieben Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Für die biometrischen
Wahrscheinlichkeiten wurden die Richttafeln 2005 G von Dr. Klaus Heubeck zugrundegelegt.
Die betriebliche Altersversorgung ist seit dem Jahr 1976 für Neuzugänge geschlossen.
Gemäß einer Betriebsvereinbarung vom 14. Dezember 1994 wurden mit Wirkung ab 31. Dezember
1994 sowohl bereits unverfallbare als auch die noch verfallbaren Versorgungsanwartschaften
in ihrer Höhe als DM-Betrag festgeschrieben und garantiert.
Die Pensionsverpflichtungen der Unterstützungskasse der TGH AG belaufen sich auf T€
3.370. Die Zeitwerte der Ansprüche aus Rückdeckungsversicherungen belaufen sich auf
T€ 2.428. Die danach verbleibende Deckungslücke beträgt T€ 942.
Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Die
Werte für Eventualverbindlichkeiten aus Haftungsvereinbarungen entsprechen den am
Bilanzstichtag tatsächlich in Anspruch genommenen Kreditbeträgen.
Die Bewertung von Forderungen und Verbindlichkeiten in fremder Währung sowie von Devisentermingeschäften
und anderen Währungsderivaten erfolgt nach der Methode der eingeschränkten Marktbewertung.
Hierzu werden Fremdwährungsforderungen und -Verbindlichkeiten mit dem Devisenkassamittelkurs
und die zu ihrer Kurssicherung abgeschlossenen Währungsderivate mit dem Marktterminkurs
zum Bilanzstichtag bewertet. Aus der Bewertung resultierende Gewinne und Verluste
werden je Währung miteinander verrechnet. Für Verlustüberhänge werden Drohverlustrückstellungen
gebildet; Gewinne werden nur berücksichtigt, soweit sie Forderungen und Verbindlichkeiten
mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr betreffen.
Die Entwicklung des Anlagevermögens ist wie folgt im Anlagengitter dargestellt:
|
|
Zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten |
|
||||
|
|
01.01.2011 | Zugänge | Umbuchungen | Abgänge | 31.12.2011 | kumulierte Abschreibungen |
| Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
|
|
|
| Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte |
459 | 91 | 0 | 27 | 523 | 340 |
|
|
459 | 91 | 0 | 27 | 523 | 340 |
| Sachanlagen |
|
|
|
|
|
|
| Grundstücke und Bauten | 8.393 | 0 | 0 | 0 | 8.393 | 7.561 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 1.970 | 107 | 0 | 149 | 1.928 | 1.567 |
|
|
10.363 | 107 | 0 | 149 | 10.321 | 9.128 |
| Finanzanlagen |
|
|
|
|
|
|
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 82.648 | 0 | 0 | 0 | 82.648 | 18.509 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 9.622 | 0 | 0 | 0 | 9.622 | 2.320 |
| Beteiligungen | 2.782 | 0 | 0 | 0 | 2.782 | 2.782 |
| Sonstige Ausleihungen | 2 | 0 | 0 | 0 | 2 | 0 |
|
|
95.054 | 0 | 0 | 0 | 95.054 | 23.611 |
| Anlagevermögen | 105.876 | 198 | 0 | 176 | 105.898 | 33.079 |
|
|
|
|
|
|
|
Nettowert 31.12.2011 |
Nettowert 31.12.2010 |
Abschreibungen des Geschäftsjahres |
| Immaterielle Vermögensgegenstände |
|
|
|
| Entgeltlich erworbene gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte | 183 | 149 | 56 |
|
|
183 | 149 | 56 |
| Sachanlagen |
|
|
|
| Grundstücke und Bauten | 832 | 867 | 35 |
| Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung | 361 | 342 | 88 |
|
|
1.193 | 1.209 | 123 |
| Finanzanlagen |
|
|
|
| Anteile an verbundenen Unternehmen | 64.139 | 64.139 | 0 |
| Ausleihungen an verbundene Unternehmen | 7.302 | 7.302 | 0 |
| Beteiligungen | 0 | 0 | 0 |
| Sonstige Ausleihungen | 2 | 2 |
|
|
|
71.443 | 71.443 | 0 |
| Anlagevermögen | 72.819 | 72.801 | 179 |
| Im Anteilsbesitz stehende Unternehmen | Sitz | Anteil am Kapital in % |
Währung | Eigenkapital in Tausend8) |
Jahresergebnis in Tausend |
| Verbundene Unternehmen |
|
|
|
|
|
| Hof Garn GmbH | Hof | 1) 100,00 | Euro | 18.074 | (EAV)9) |
| Hof Garn Verwaltungs GmbH | Hof | 100,00 | Euro | -179 | -1 |
| Hof Garn-Färberei GmbH | Hof | 2) 100,00 | Euro | -789 | 1.023 |
| HOFLANA spol. s r.o. | Liberec, Tschechien |
2) 100,00 | CZK10) | 88.125 | -6.566 |
| SBS CoreTech GmbH | Venusberg | 2) 100,00 | Euro | 921 | (EAV) |
| Max Süß GmbH | Cranzahl | 2) 100,00 | Euro | 650 | (EAV) |
| eswegee Vliesstoff GmbH | Hof | 100,00 | Euro | 13.171 | (EAV) |
| TECHTEX GmbH Vliesstoffe | Mittweida | 3) 100,00 | Euro | 1.726 | (EAV) |
| Hof Textiles Inc. | Lincolnton, USA |
3) 100,00 | USD11) | -14.484 | 996 |
| Hof Weberei GmbH | Hof | 100,00 | Euro | 8.159 | (EAV) |
| Neutex Home Deco GmbH | Münchberg | 100,00 | Euro | 7.536 | (EAV) |
| SC Textor S.A. | Targu Mures, Rumänien |
4) 100,00 | RON12) | 4.409 | -299 |
| SC Textor Distributie S.A. | Targu Mures, Rumänien |
4) 100,00 | RON12) | 5.302 | 1.290 |
| Textil Hof Immobilien Geschäftsführungs GmbH | Hof | 100,00 | Euro | 68 | 3 |
| Textil Hof Immobilien GmbH & Co. KG | Hof | 100,00 | Euro | 10.529 | 203 |
| Feinspinnerei Hof GmbH | Hof | 100,00 | Euro | 59 | 0 |
| Textilgruppe Hof Immobilien GmbH | Hof | 100,00 | Euro | 4.472 | (EAV) |
| HBD Textil-GmbH | Hof | 100,00 | Euro | 17 | -1 |
| Beteiligungen |
|
|
|
|
|
| Supreme Nonwoven Industries Private Limited | Mumbai, Indien |
5) 49,00 | INR13) | 816.65913) | 102.34513) |
| Global Textile Center GmbH & Co. KG | Wuppertal | 6) 23,20 | Euro | 7514) | -214) |
| Global Textile Center Verwaltungs GmbH | Wuppertal | 7) 16,66 | Euro | 5314) | 214) |
| Zweckgesellschaften |
|
|
|
|
|
| Wohlfahrtseinrichtung der Vogtländischen Baumwollspinnerei AG e.V. |
Hof | 0,00 |
|
- | - |
1)
96 % der Anteile hält die Textilgruppe Hof AG, 4 % die Hof Garn Verwaltungs GmbH.
2)
100 % der Anteile hält die Hof Garn GmbH.
3)
100 % der Anteile hält die eswegee Vliesstoff GmbH.
4)
100 % der Anteile hält die Neutex Home Deco GmbH.
5)
49,00 % der Anteile hält die eswegee Vliesstoff GmbH.
6)
23,20 % der Anteile hält die eswegee Vliesstoff GmbH.
7)
16,66 % der Anteile hält die eswegee Vliesstoff GmbH.
8)
Die Angabe erfolgt einschließlich des Geschäftsjahresergebnisses und ohne Kürzung
um ausstehende Einlagen
9)
EAV = Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag ("Ergebnisabführungsvertrag")
10)
Stichtagskurs zum 31.12.2011: 1 Euro = 25,787 CZK
11)
Stichtagskurs zum 31.12.2011: 1 Euro = 1,2939 USD
12)
Stichtagskurs zum 31.12.2011: 1 Euro = 4,3233 RON
13)
Stichtagskurs zum 31.03.2011: 1 Euro = 64,0205 INR; Jahresabschluss zum 31.03.2011.
14)
Endgültige Zahlen für das Geschäftsjahr 2010; für 2011 liegt noch kein festgestellter
Jahresabschluss vor.
|
|
31.12.2011 | 31.12.2010 |
| Forderungen aus Lieferungen und Leistungen | 3 | 14 |
| Forderungen gegen verbundene Unternehmen | 81.510 | 78.254 |
| Sonstige Vermögensgegenstände | 692 | 1.819 |
|
|
82.205 | 80.087 |
In den sonstigen Vermögensgegenständen sind Posten mit einer Restlaufzeit von mehr
als einem Jahr in Höhe von T€ 0 (Vorjahr T€ 1.391) enthalten.
Unter liquiden Mitteln weisen wir den Kassenbestand sowie Guthaben bei Kreditinstituten
aus.
Die aktiven und passiven latenten Steuern resultieren im Einzelnen aus:
|
|
31.12.2011 | 31.12.2010 | 31.12.2011 | 31.12.2010 |
|
|
Aktive latente Steuern | Aktive latente Steuern | Passive latente Steuern | Passive latente Steuern |
| Sachanlagen | 390 | 111 | 1.135 | 1.200 |
| Finanzanlagen | 1.237 | 643 | 10 | 0 |
| Vorräte | 171 | 91 | 0 | 0 |
| Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände | 121 | 139 | 747 | 717 |
| Abgegrenzte Investitionszuschüsse/ -Zulagen | 537 | 524 | 0 | 0 |
| Pensionsrückstellungen | 506 | 625 | 0 | 0 |
| Sonstige Rückstellungen | 861 | 1.219 | 0 | 0 |
| Verbindlichkeiten | 44 | 81 | 0 | 2 |
| Verlustvorträge | 3.956 | 3.695 | 0 | 0 |
| Sonstige | 55 | 0 | 0 | 87 |
|
|
7.878 | 7.128 | 1.892 | 2.006 |
Latente Steuern sind nach § 274 Abs. 1 S. 1 HGB anzusetzen, wenn sich insgesamt ein
Überhang der passiven latenten Steuern über die aktiven latenten Steuern ergibt. Bezüglich
des Überhangs der aktiven über die passiven latenten Steuern besteht gemäß § 274 Abs.
1 S. 2 HGB ein Ansatzwahlrecht. Die Gesellschaft hat daher von einer Bilanzierung
des Aktivüberhangs von T€ 5.986 abgesehen.
Das gezeichnete Kapital der TGH AG beträgt € 13.919.988,69 und ist eingeteilt in 5.444.800
nennwertlose Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je rund
€ 2,56.
Der Aufsichtsrat hat am 22. September 2008 beschlossen, wegen der teilweisen Ausnutzung
des genehmigten Kapitals 2007 die Fassung des § 4 der Satzung zu ändern. Danach ist
der Vorstand ermächtigt, das Grundkapital in der Zeit bis zum 9. Juli 2012 mit Zustimmung
des Aufsichtsrats einmalig oder mehrmalig in Teilbeträgen, jedoch insgesamt höchstens
um bis zu € 3.050.011,31 durch Ausgabe neuer, auf den Inhaber lautender Stückaktien
gegen Bareinlagen zu erhöhen. Von dieser Ermächtigung wurde bisher kein Gebrauch gemacht.
Die ERWO Holding AG, Nürnberg, hat uns am 8. April 2002 gemäß § 41 Abs. 2 WpHG mitgeteilt,
dass sie mit über 75 % am Grundkapital unserer Gesellschaft beteiligt ist. Aktuell
hält die ERWO Holding AG 84,26 % der Stimmrechtsanteile.
Die Axxion S.A., Munsbach (Luxemburg), hat uns am 10. März 2005 gemäß § 21 Abs. 1
WpHG mitgeteilt, dass sie mit über 5 % am Grundkapital unserer Gesellschaft beteiligt
ist.
Die Kapitalrücklage der TGH AG beträgt T€ 41.158. Sie beinhaltet nach § 272 Abs. 2
Nr. 4 HGB das Ausgabeaufgeld von T€ 2.199 aus der in 2008 durchgeführten Kapitalerhöhung
sowie Einlagen der Altgesellschafter.
Im Berichtsjahr wurde gemäß § 58 Abs. 2 AktG T€ 935 in die Gewinnrücklagen eingestellt.
Die Gewinnrücklagen haben sich wie folgt entwickelt:
|
|
T€ |
|
|
31.12.2011 |
| Vortrag 1.1. | 29.943 |
| Einstellung gemäß § 58 Abs. 2 AktG | 935 |
|
|
30.878 |
Aufgrund der Bewertung des Deckungsvermögens für die Pensionsverpflichtungen (Ansprüche
aus Rückdeckungsversicherungen) zum Zeitwert ergibt sich eine Ausschüttungssperre
nach § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB, die sich wie folgt errechnet:
|
|
T€ |
|
|
31.12.2011 |
| Zeitwert | 892 |
| ./. Anschaffungskosten | -858 |
| = Zwischensumme | 34 |
| ./. passive latente Steuern (29 Prozent) | -10 |
| = ausschüttungsgesperrter Betrag nach § 268 Abs. 8 Satz 3 HGB | 24 |
Der Bilanzgewinn ermittelt sich wie folgt:
|
|
2011 | 2010 |
| Vortrag 1.1. | -54 | -2.980 |
| Jahresüberschuss | 1.925 | 2.926 |
| Einstellung in Gewinnrücklagen | -935 | 0 |
| Bilanzgewinn (Vj. Bilanzverlust) 31.12. | 936 | -54 |
Ausgewiesen wird ein langfristiges Darlehen des Hauptaktionärs ERWO Holding AG in
Höhe von T€ 14.000, das am 21.07.2010 beginnt und eine Laufzeit von zehn Jahren hat.
Der Darlehensvertrag sieht erst für die Zeit nach dem 30.06.2015 eine noch zu vereinbarende
Tilgung vor. Der Darlehensgeber tritt mit seiner Forderung auf Rückzahlung des Darlehens
sowie auf die fälligen und in Zukunft fällig werdenden Zinsansprüche hinter alle fälligen
Forderungen sämtlicher anderer Gläubiger im Range zurück.
|
|
31.12.2011 | 31.12.2010 |
| Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen | 10.376 | 10.871 |
| Steuerrückstellungen | 1.438 | 500 |
| Sonstige Rückstellungen | 289 | 1.136 |
|
|
12.103 | 12.507 |
In den Sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Beträge für Rechts- und Prozesskosten
sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich enthalten.
|
|
31.12.2011 | 31.12.2010 |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 25.484 | 25.248 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 75 | 168 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 17.019 | 16.245 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 554 | 966 |
| davon aus Steuern | (445) | (853) |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | (8) | (12) |
|
|
43.132 | 42.627 |
Für die zum Bilanzstichtag valutierten Bankverbindlichkeiten hat die TGH AG keine
eigenen Sicherheiten begeben, sondern die Verbindlichkeiten sind ausschließlich durch
Grundpfandrechte auf Immobilien, Globalzessionen von Forderungen und Sicherungsübereignung
von Vorräten bei Tochtergesellschaften besichert.
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten T€ 10.481 (Vorjahr
T€ 10.582) gegenüber dem Gesellschafter ERWO Holding AG. Diese enthalten vor allem
kurz- und mittelfristige Verbindlichkeiten aus Betriebsmittelkrediten (Cash Pooling)
in Höhe von T€ 10.000 (Vorjahr T€ 10.000). Die ERWO Holding AG ist für einen Teilbetrag
von Mio. € 3,0 - befristet bis zum 30.06.2015 - im Rang gegenüber den anderen Gläubigern
zurückgetreten.
|
|
31.12.2011 | 31.12.2011 | 31.12.2010 | 31.12.2010 |
| Restlaufzeit | bis 1 Jahr | mehr als 5 Jahre | bis 1 Jahr | mehr als 5 Jahre |
| Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten | 3.111 | 0 | 1.875 | 0 |
| Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen | 75 | 0 | 168 | 0 |
| Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen | 14.019 | 0 | 13.245 | 0 |
| Sonstige Verbindlichkeiten | 210 | 0 | 563 | 77 |
| davon aus Steuern | (101) | (0) | (450) | (77) |
| davon im Rahmen der sozialen Sicherheit | (8) | (0) | (12) | (0) |
|
|
17.415 | 0 | 15.851 | 77 |
Die Position beinhaltet im Wesentlichen Erträge aus der Festumlage an Konzerntöchter
T€ 1.102 (Vorjahr T€ 856), Gewinne aus Anlagenabgängen T€ 14 (Vorjahr T€ 3), andere
periodenfremde Erträge T€ 6 (Vorjahr T€ 3), dem Eingang abgeschriebener Forderungen
und der Herabsetzung nicht mehr benötigter Wertberichtigungen zu Forderungen T€ 0
(Vorjahr T€ 1), Mieterlöse T€ 321 (Vorjahr T€ 321) und Erträge aus sonstigen an Beteiligungen
weiterberechneten Kosten T€ 582 (Vorjahr T€ 596).
|
|
2011 | 2010 |
| Löhne und Gehälter | 1.400 | 1.308 |
| Soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung | 256 | 639 |
| davon für Altersversorgung | (28) | (421) |
|
|
1.656 | 1.947 |
Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt:
|
|
2011 | 2010 |
| Arbeiter | 0 | 0 |
| Angestellte | 22 | 22 |
| Auszubildende | 2 | 2 |
|
|
24 | 24 |
Unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen werden von verbundenen Unternehmen
belastete Personal- und Mietkosten T€ 574 (Vorjahr T€ 577), Beratungs- und Jahresabschlusskosten
T€ 123 (Vorjahr T€ 132), Reparaturen und Wartungsverträge mit T€ 120 (Vorjahr T€ 99),
Verringerung Aktivwerte ausfinanzierte Rentenverpflichtungen T€ 0 (Vorjahr T€ 30),
Wertberichtigung / Zuweisung an die Unterstützungskasse T€ 502 (Vorjahr T€ 275), Ausbuchung
von uneinbringlichen Forderungen und Zuführung zu Wertberichtigungen auf Forderungen
T€ 1 (Vorjahr T€ 0), Verluste aus Anlagenabgängen T€ 0 (Vorjahr T€ 9), Bankgebühren
T€ 34 (Vorjahr T€ 54), Zuführung zur Rückstellung für Risiken aus der steuerlichen
Außenprüfung T€ 94 (Vorjahr T€ 0) sowie sonstige Unternehmens- und Verwaltungskosten
T€ 399 (Vorjahr T€ 341) ausgewiesen.
|
|
2011 | 2010 |
| Erträge aus Gewinnabführungsverträgen mit verbundenen Unternehmen | 10.165 | 9.620 |
| Aufwendungen aus Verlustübernahmen von verbundenen Unternehmen | -6.507 | -4.711 |
|
|
3.658 | 4.909 |
Die Erträge aus Gewinnabführungsverträgen beinhalten das jeweils abgeführte Jahresergebnis.
Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen betreffen die aufgrund von Gewinnabführungsverträgen
übernommenen Verlustausgleiche bei den Tochtergesellschaften.
|
|
2011 | 2010 |
| Sonstige Zinsen und ähnliche Erträge | 4.130 | 4.262 |
| davon aus verbundenen Unternehmen | (4.130) | (4.212) |
| Zinsen und ähnliche Aufwendungen | -3.336 | -2.961 |
| davon an verbundene Unternehmen | (-911) | (-1.027) |
|
|
794 | 1.301 |
Im Zinsergebnis sind Aufwendungen aus der Aufzinsung von Pensionsrückstellungen erfasst.
Hierbei handelt es sich um den Nettoaufwand nach Verrechnung mit Erträgen aus der
Vermögensanlage in Versicherungsansprüchen. Die dort angelegten Vermögenswerte dienen
ausschließlich der Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung im Rahmen
von Gehaltsumwandlungen sowie für zwei übernommene Einzelzusagen; sie sind dem Zugriff
übriger Gläubiger entzogen. Nach den BilMoG-Bestimmungen (§ 246 Abs. 2 S. 2 HGB) wurden
die Vermögenserträge von T€ 17 (Vorjahr T€ 19) mit den Aufwendungen aus der Aufzinsung
in Höhe von T€ 582 (Vorjahr T€ 607) verrechnet.
Die Aufwendungen für Bezüge des Aufsichtsrats betragen in der TGH AG T€ 26 (Vorjahr
T€ 25).
Die Bezüge für frühere Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen betragen
T€ 376 (Vorjahr T€ 376). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern
des Vorstands und deren Hinterbliebenen sind T€ 4.120 (Vorjahr T€ 4.242) zurückgestellt.
Die TGH AG und ihre Tochtergesellschaften bilden gegenüber den kreditgebenden Banken
einen gesamtschuldnerischen Haftungsverbund. Für langfristige Kredite des Tochterunternehmens
eswegee Vliesstoff GmbH in Höhe von T€ 2.023 besteht eine gesamtschuldnerische Haftung
der TGH AG. Aufgrund der aktuellen Planung der eswegee Vliesstoff GmbH geht der Vorstand
nicht von einer Inanspruchnahme der TGH AG aus, daher wurde insoweit keine Rückstellung
gebildet.
Die TGH AG ist bezüglich ihrer Forderungen gegen die Hof Garn-Färberei GmbH mit einem
Teilbetrag von T€ 800 im Rang gegenüber anderen Gläubigern zurückgetreten. Der Rangrücktritt
ist befristet bis zum 31. Dezember 2012. Aufgrund der aktuellen Planung geht der Vorstand
nicht davon aus, dass der Rangrücktritt zum Tragen kommt.
Gegenüber einem verbundenen Unternehmen bestehen Zahlungsverpflichtungen aus einem
Mietvertrag in Höhe von T€ 169 p.a. Der Mietvertrag ist unbefristet.
Wesentliche nicht in der Bilanz enthaltene Geschäfte bestehen nicht.
Zur teilweisen Absicherung des Zinsänderungsrisikos aus variabel verzinslichen Bankdarlehen
nimmt die TGH AG einen zweistufigen Zinscap in Anspruch. Das Nominalvolumen des Sicherungsgeschäftes
beläuft sich zum 31. Dezember 2011 auf T€ 955. Die diesbezügliche Zinsobergrenze liegt
für eine Laufzeit bis 28. Juni 2013 bei 3,5 % bzw. 5,0 %. Die angegebenen Zinsobergrenzen
beziehen sich auf den 3-Monats-Euribor.
Für das von der Gesellschaft abgeschlossene Zinssicherungsgeschäft ergibt sich zum
31. Dezember 2011 folgender beizulegende Zeitwert:
|
|
Fälligkeit | Nominalbetrag | Buchwert | Beizulegender Zeitwert |
| Zinscap | 28.06.2013 | Mio. EUR 0,95 | EUR 3,94 | EUR 3,94 |
Der Zeitwert des Zinsbegrenzungsgeschäftes wird von der Kontrahentenbank anhand von
anerkannten Berechnungsmodellen unter Zugrundelegung der jeweiligen Zinsstrukturkurve
ermittelt.
Die Angaben zum Honorar des Abschlussprüfers sind in der entsprechenden Angabe im
Konzernabschluss der Textilgruppe Hof AG enthalten.
Klaus Steger (bis 31.12.2011)
Vorsitzender (bis 9.10.2011)
Mitglied des Vorstands der ERWO Holding AG
Geschäftsführer der Südwolle GmbH & Co. KG
Nürnberg
Waltraud Hertreiter
stellv. Vorsitzende (bis 9.10.2011)
Vorsitzende (seit 10.10.2011)
Beraterin
Neubeuern
Hans Münch
stellv. Vorsitzender (seit 10.10.2011)
Mitglied des Vorstands der ERWO Holding AG
Geschäftsführer der Südwolle GmbH & Co. KG
Neumarkt i.d.Opf.
Bernd Grossmann
Vorsitzender der Geschäftsleitung der Commerzbank AG, Filiale Nürnberg
Nürnberg
Wolfgang Kammerer*
stellv. Vorsitzender Betriebsrat Textilgruppe Hof
Oberkotzau
Wolfgang Schmidt*
Vorsitzender Betriebsrat Textilgruppe Hof
Hof
Martin Steger (seit 13.2.2012)
selbständiger Kaufmann
Nürnberg
Hermann Steger (bis 31.12.2011)
Vorstandsvorsitzender
Nürnberg
Klaus Steger (seit 1.1.2012)
Vorstandsvorsitzender
Nürnberg
Volker Adrion
Mitglied des Vorstands
Münchberg
*
von den Arbeitnehmern gewählt
Die Textilgruppe Hof AG, Hof, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss
für den kleinsten Kreis an verbundenen Unternehmen aufstellt. Die ERWO Holding AG,
Schwaig bei Nürnberg, ist das Mutterunternehmen, das den Konzernabschluss für den
größten Kreis an verbundenen Unternehmen aufstellt. Die Konzernabschlüsse werden jeweils
im elektronischen Bundesanzeiger offengelegt.
Der Vorstand der Textilgruppe Hof AG hat nach § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen
der Textilgruppe Hof AG zur ERWO Holding AG und den mit ihr verbundenen Unternehmen
erstellt und dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Vorstand erklärt am Schluss des Berichts:
"Nach den Umständen, die dem Vorstand zum Zeitpunkt der Vornahme der vorstehenden
Rechtsgeschäfte bekannt waren, hat die Gesellschaft bei allen Rechtsgeschäften eine
angemessene Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen haben im Geschäftsjahr
nicht Vorgelegen."
Mit Zustimmung des Aufsichtsrats wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, den Bilanzgewinn
der Textilgruppe Hof AG von € 935.918,53 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hof, 30. März 2012
Textilgruppe Hof Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Steger
Adrion
An die Textilgruppe Hof Aktiengesellschaft, Hof/Saale
Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung
sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der Textilgruppe Hof Aktiengesellschaft,
Hof/Saale, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die
Buchführung und die Aufstellung des Jahresabschlusses nach den deutschen handelsrechtlichen
Vorschriften liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe
ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über
den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung abzugeben.
Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung entsprechend § 317 HGB unter Beachtung der
vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger
Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen,
dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss
unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung vermittelten Bildes der
Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit
erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über
die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft
sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden
die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise
für die Angaben in Buchführung und Jahresabschluss überwiegend auf der Basis von Stichproben
beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze
und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung
des Jahresabschlusses. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend
sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.
Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.
Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht
der Jahresabschluss der Textilgruppe Hof Aktiengesellschaft, Hof/Saale, den gesetzlichen
Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage der Gesellschaft.
München, den 27. April 2012
Deloitte & Touche GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Löffler, Wirtschaftsprüfer
Stadter, Wirtschaftsprüfer
Die ordentliche Hauptversammlung hat am 9. Juli 2012 beschlossen, den Bilanzgewinn
des Geschäftsjahres 2011 in Höhe von € 935.918,53 auf neue Rechnung vorzutragen.
Hof, im Juli 2012
Textilgruppe Hof Aktiengesellschaft
Der Vorstand
Steger
Adrion