Wilhelm Kneitz AG

Wirsberg

Jahresabschluss zum 30. Juni 2013

LAGEBERICHT FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2012/13

WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERG

Wirtschaftsstandort Deutschland mit Umfeld der EU in der Weltwirtschaft

Die Staatsschuldenkrise in Teilen des Euroraums und die verhaltene Weltkonjunktur dämpften im Jahr 2012 das Wirtschaftswachstum Deutschland merklich. Das deutsche Bruttoinlandsprodukt stieg gemäß den ersten amtlichen Schätzungen preisbereinigt um 0,7 Prozent und damit erheblich schwächer als im Vorjahr (3,0 Prozent). Während die Wirtschaftsleistung zu Beginn des Jahres noch deutlich zulegte, ließen die Auftriebskräfte zum Jahresende spürbar nach. Die schwächere Gangart der Weltwirtschaft und die Unsicherheit über den weiteren Verlauf der Schuldenkrise schlugen verstärkt auf das Außenhandelsgeschäft und die Investitionsausgaben der inländischen Unternehmen durch. Auf Jahressicht leistete der Außenhandel den größten Beitrag zum Anstieg des Bruttoinlandsprodukts, während von den Investitionen insgesamt keine Wachstumsimpulse ausgingen. Auch die Konsumausgaben der privaten und öffentlichen Haushalte trugen wie in den Vorjahren zum Wirtschaftswachstum bei. Auch im 1. Halbjahr 2013 war eine Schwächung der Konjunktur, hervorgerufen durch die Wirtschafts-krisen in Südeuropa, merklich spürbar.

Ungeachtet der nach wie vor günstigen Finanzierungsbedingungen war die Investitionsbereit-schaft erheblich geringer als im Vorjahr. Dies trifft insbesondere auf die Ausrüstungs- und Lagerinvestitionen zu. Im Jahr 2012 und im 1. Halbjahr 2013 verloren die Außenhandelsaktivitäten der deutschen Wirtschaft sichtlich an Schwung. Der Anstieg des Exportvolumens reduzierte sich mit 3,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr (7,8 Prozent). Hierfür war vor allem der Rückgang im Handel mit den von Staatsschuldenkrisen betroffenen Ländern Spanien, Portugal, Griechenland und Zypern verantwortlich. Aber auch in den übrigen Ländern des Euroraums war die Nachfrage nach deutschen Exportgütern überwiegend schwach, während dem insgesamt verhaltenen Europageschäft eine teilweise durchaus rege Nachfrage aus Drittstaaten und Schwellenländer wie USA und China gegenüberstand.

Am deutschen Arbeitsmarkt setzte sich der positive Trend der vergangenen Jahre zunächst fort. Die saisonbereinigte Erwerbstätigenzahl tendierte nach oben, und die Arbeitslosigkeit ging zurück. Im Jahresverlauf verlor der Arbeitsmarktaufschwung aber spürbar an Tempo. Neben der Verschlechterung des Konjunkturumfelds war hierfür auch der Rückgang der leicht mobilisierbaren Arbeitskraftreserven und das allmähliche Nachlassen der Effekte aus den Arbeitsmarktreformen verantwortlich. Die Zahl der Erwerbstätigen in Deutschland stieg gegenüber dem Vorjahr nach ersten Schätzungen auf einen Rekordstand von 41,61 Millionen Menschen. Die Zahl der Arbeitslosen hingegen ging auf 2,89 Millionen Menschen zurück, was einer Arbeitslosenquote von 6,8 Prozent entspricht.

Branchen und Konjunkturverlauf

Der Aufschwung in der Investitionsgüter- und Automobilindustrie in Deutschland hat sich 2012 fortgesetzt und gefestigt. Die Automobilindustrie im übrigen Europa jedoch ist teilweise in eine starke Wirtschaftskrise bei Massenherstellern gekommen, die die Marken OPEL, FORD, FIAT, PEUGEOT und CITROEN getroffen haben. Das Premiumsegment in der Automobilindustrie hat seine Führungsrolle fortgesetzt und meldet für die Jahre 2012 und 2013 weitere Rekorde bei Verkäufen und Stückzahlen. Die Erfolge beruhen allerdings hauptsächlich auf Steigerungen im Export, besonders nach Übersee und Asien; die Zulassungszahlen in Europa und Deutschland sind seit Jahren rückläufig.

Die Rohstoffmärkte haben sich nicht beruhigt und waren sehr volatil. Große Anstrengungen für alternative und energiesparende Motoren und Antriebstechnologien werden sich weiter verstärken und alle Hersteller arbeiten intensiv an aufwändigen Entwicklungen. Der Trend zu Elektroantrieben und Hybrid-Fahrzeugen verstärkt sich weiterhin und nimmt einen großen Stellenwert bei der stattgefundenen IAA 2013 in Frankfurt ein. Der Wandel zu Stadtfahrzeugen bei kleineren Modellen oder das Carsharing ist auf dem Vormarsch und wird einen wesentlichen Stellenwert für kleinere Fahrzeuge einnehmen. Die deutschen und europäischen Automobilhersteller müssen einen Vorsprung der asiatischen Hersteller ausgleichen und dieses Marktsegment für die Zukunft abdecken.

Das Geschäftsjahr 2012/2013

Der hohe Kostendruck der deutschen und internationalen Automobilindustrie auf ihre Zulieferer hält unvermindert an. Auch der Wettbewerbsdruck hat weiter zugenommen. Die Globalisierung und die weltweite Versorgung verstärken sich, die Wertschöpfungskette der Zulieferer wird weiter ausgebaut vom Rohstoff bis zum fertigen Produkt.

Unser Unternehmen hat seine Stellung trotz der steigenden Konkurrenz gut behauptet und seine Marktposition im Fahrzeugbereich PKW weiter gefestigt und ausgebaut. Wir haben weitere Marktanteile erschlossen und unser Marken- und Modellspektrum erweitert und damit vergrößert sich auch unser Produktbereich. Wir arbeiten derzeit mit fünf Automobilmarken in

Deutschland und Europa. Durch ein konstantes Volumen konnten wir unseren Umsatz leicht steigern und haben die Gesamtleistung um TEUR 519 erhöht. Der Betriebsaufwand erhöhte sich nur marginal um TEUR 121.

Wir sind als Entwicklungs- und Serienlieferant etabliert bei allen fünf Automarken.

Die fortlaufenden und jahrelangen Anstrengungen und Maßnahmen zur Erweiterung des anspruchsvollen Automobilmarktes haben sich bewährt und haben sich durch Festigung des Umsatzes ausgewirkt. Es wurde ein Umsatz von € 39,87 Mio. erzielt, was eine Steigerung von 0,6 Prozent zum Vorjahresumsatz entspricht. Kosteneinsparungen mussten die Preisreduzierungen bei unseren Abnehmern kompensieren. Die Metermengen haben sich stabil gehalten, die Gesamtleistung hat sich unter Berücksichtigung von Bestandsveränderungen auf € 40,24 Mio. erhöht. Es wurde ein positives Jahresergebnis von TEUR 2.323 nach Steuern erwirt-schaftet.

In der Produktion herrschte im gesamten Geschäftsjahr Vollauslastung. Teilweise mussten über mehrere Monate Sonderschichten gefahren werden, Kurzarbeit war nicht notwendig. Außerdem wurde der Maschinenpark weiter modernisiert, rationalisiert und in der Kapazität erweitert.

Die Personalkosten steigen um TEUR 366 und bedeuten eine Erhöhung von 5,7 Prozent. Die Mitarbeiterzahl hielt sich konstant bei 146 Personen. Die Personalkostenquote beträgt 16,9 Prozent (Vorjahr 16,1 Prozent). Der Materialaufwand verringert sich um 3,1 Prozent, der gesamte Betriebsaufwand erhöhte sich leicht um 0,3 Prozent. Die Abschreibungen betragen TEUR 1.179 und erhöhen sich um TEUR 292.

Im Aufwand sind bedeutende Entwicklungskosten enthalten, auf deren mögliche Aktivierung verzichtet wurde.

Das neutrale Ergebnis reduziert sich auf TEUR 163, das Finanzergebnis reduziert sich auf TEUR 144.

Die Vermögens- und Kapitalstruktur hat sich im laufenden Geschäftsjahr weiter verbessert. Die Bilanzsumme erhöht sich um TEUR 387 auf TEUR 16.844.

Die Verbindlichkeiten bei Banken und Lieferanten verändern sich um + TEUR 413, die Rückstellungen verringern sich um TEUR 615. Das Eigenkapital hat sich um TEUR 723 erhöht und liegt bei einer Quote von 52,6 Prozent (Vorjahr 49,5 Prozent).

Die Inanspruchnahme von Krediten bei unseren Finanzinstituten hat sich durch laufende Tilgungen reduziert, die Kreditlinien bei unseren Banken werden wie bisher gewährt und haben keine Veränderung erfahren. Ausreichende Liquidität stand und steht dem Unternehmen wei-terhin zur Verfügung.

Risikomanagementsystem

Die Überwachung und das Abwägen von unternehmerischen Risiken ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensführung in der operativen Abwicklung unserer Ge-schäftstätigkeit. Weiter zu unseren bedeutenden Führungsaufgaben gehören die gezielten, sachgerechten und wirkungsvollen Investitionen zur Steigerung der Leistung und Produktivität, der Modernisierung der Produktionskapazitäten, der Organisation und der fortlaufenden Kosteneinsparung bei Maschinen und Material und dem optimalen Einsatz des Personals.

Die Anwendung betriebswirtschaftlicher Planungs-, Überwachungs- und Kontrollsysteme und die laufenden Berichte an Vorstand, Führungskreis, Betriebsrat und Aufsichtsrat dienen der frühzeitigen Erkennung und Verfolgung der Unternehmensrisiken. Diese Maßnahmen dienen der Risikominimierung und Optimierung des Betriebsablaufs. Zusätzlich erfolgt eine stetige Risikoüberwachung durch Einholen von Informationen über Abnehmer- und Lieferpartner mit Überwachung deren Bonität.

Unsere Kundenforderungen sind zum größten Teil durch eine Warenkreditversicherung abgedeckt.

Das Betriebsvermögen, die Finanzen und Betriebsergebnisse werden von Plan- und Kostenrechnung durch den aktuellen Geschäftsplan und Budget verfolgt, überwacht und abgerechnet.

Risiken und Chancen

Im Berichtszeitraum hat sich die Stagnation im Automobilgeschäft in Europa fortgesetzt. Die Zulassungszahlen sind, hervorgerufen durch die Wirtschaftskrise in Südeuropa, weiter zurückgegangen und dies schon seit Jahren. Nur der Export nach Übersee und nach Asien legt weiter zu. Russland wird sich für die Europäer als neuer Markt auch bei Automobilen langfristig entwickeln.

Unternehmensrisiko

Risiken für den Fortbestand des Unternehmens sind durch die Ausrichtung und Erweiterung im Automobilbereich nicht zu erkennen. Die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage dürfte nachhaltig nicht gefährdet sein. Mögliche Betriebs- und Produktionsausfälle sind durch Versicherungverträge wirtschaftlich abgedeckt. Eventuelle Forderungsausfälle sind größtenteils durch Kreditversicherungen abgesichert. Wirtschaftliche Risiken und konjunkturelle Entwicklungen können den Geschäftsablauf beeinflussen, indem Veränderungen in den einzelnen Marktbereichen oder Exportmärkten eintreten können. Eventuelle protektionistische Einflussfaktoren bei einzelnen Ländern sind für uns nicht vorhersehbar und können Schwankungen hervorrufen.

In der Produktion haben wir Ausfallkriterien unserer Maschinen und Anlagen durch kontinuierliche Instandhaltung und Erneuerung weitgehend minimiert. Das Beschaffungsrisiko bei unseren Materialien haben wir durch Auswahl mehrerer Geschäftspartner und einer hohen Qualifizierung unserer Lieferpartner bewertet und ausgewählt. Eine Abhängigkeit bei einzelnen Hauptlieferanten soll möglichst vermieden werden. Dennoch kann es bei wichtigen Materialien zu Lieferverzögerungen kommen, die wir durch eine gewisse eigene Lagerhaltung einschränken wollen. Finanzielle Risiken sehen wir aufgrund unserer guten Eigenkapitalausstattung kurzfristig nicht. Weiterhin bestehen ausreichend Kreditlinien bei unseren Geschäftsbanken, die nicht in Anspruch genommen werden. Die Liquidität für das Unternehmen ist weit-reichend gesichert. Zins- und Währungsrisiken bestehen nicht. Über die genannten Risiken hinaus sind gegenwärtig keine weiteren Risiken bekannt oder erkennbar.

Chancen künftiger Entwicklung

Die aktuellen Prognosen sind langfristig sehr schwierig und ungenau aufgrund der äußeren Einflüsse, können jedoch nach Beendigung der Wirtschaftskrise als weiterhin optimistisch beurteilt werden. Die Premiumhersteller unternehmen verstärkte Anstrengungen, um Ihre erreichte Marktposition zu festigen und noch zu verbessern.

Durch langjährige Entwicklungsarbeit im Premiumsegment der Automobilindustrie haben wir unser Spektrum bei Modellen und Automobilmarken weiter vergrößert. Wir arbeiten derzeit mit fünf Automobilmarken für eine große Anzahl von Modellen und beliefern weltweit eine Vielzahl von Automotive-Kunden und System-Partner.

Es konnten wesentliche Einsparungen erzielt und durch Veränderungen in der Personalbesetzung bestehende Arbeitsplätze gesichert werden, ohne dabei den hohen Qualitätsstandard unserer Fertigprodukte zu vernachlässigen. Das Investitionsprogramm zur Erneuerung und Mo-dernisierung unserer Produktivkapazitäten wird fortgeführt und, wenn nötig, forciert. Hierin liegen wesentliche Bestandteile unserer Qualitätssicherung und für Einsparpotential.

Wir gehen für das neue Geschäftsjahr und darüber hinaus von einer Stabilisierung des Umsatzes und einer möglichen Steigerung aus und wollen eine Erweiterung der Modellpaletten und Ausweitung der Automobilmarken vornehmen.

Personelles

Das Unternehmen ist bestrebt den aktuellen Personalstand aufrechtzuerhalten. Auch in Zukunft werden wir unsere soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter und für die Region berücksichtigen und eine Sicherung der Arbeitsplätze verfolgen.

Als Belohnung für die erbrachte Leistung und den hohen Einsatzwillen der Mitarbeiter haben wir, mit Übereinstimmung des Betriebsrates, eine Prämie für alle Beschäftigten beschlossen, die 2013 ausbezahlt wird.

Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und ihr Verständnis für die notwendigen Maßnahmen, dem Betriebsrat für seine vertrauensvolle und positive Zusammenarbeit für das Unternehmen und den leitenden und verantwortlichen Personen für ihren hohen Einsatz zum Wohle der Firma. Ein besonderer Dank gilt dem Aufsichtsrat, der alle notwendigen Entscheidungen mitgetragen hat.

 

Wirsberg, im September 2013

Der Vorstand

BILANZ ZUM 30. JUNI 2013

WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERG

AKTIVA

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  30.6.2013
EUR
30.6.2012
EUR
A. ANLAGEVERMÖGEN 4.186.447,00 4.451.177,00
I. Immaterielle Vermögensgegenstände 149.657,00 48.385,00
II. Sachanlagen 4.036.790,00 4.402.792,00
B. UMLAUFVERMÖGEN 12.607.675,77 11.987.981,56
I. Vorräte 6.260.700,00 4.822.450,00
II. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände 5.468.007,60 6.332.096,05
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 878.968,17 833.435,51
C. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN 49.275,00 19.120,00
  16.843.397,77 16.458.278,56

Passiva

   
  30.6.2013
EUR
30.6.2012
EUR
A. EIGENKAPITAL 8.863.615,52 8.141.071,64
I. Gezeichnetes Kapital 1.533.875,64 1.533.875,64
II. Kapitalrücklage 1.800.000,00 1.800.000,00
III. Gewinnrücklagen 1.400.000,00 1.400.000,00
IV. Gewinnvortrag 1.807.196,00 1.370.415,00
V. Jahresüberschuss 2.322.543,88 2.036.781,00
B. SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN 19.900,00 32.100,00
C. RÜCKSTELLUNGEN 4.110.791,58 4.639.477,19
D. VERBINDLICHKEITEN 3.849.090,67 3.645.629,73
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 237.580,00 355.636,00
2. erhaltene Anzahlungen auf Bestellungen 0,00 15.800,00
3. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 2.489.058,12 2.060.059,12
4. sonstige Verbindlichkeiten 1.122.452,55 1.214.134,61
- davon aus Steuern: EUR 78.904,59 (Vorjahr: EUR 71.755,93)    
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit: EUR 446,50 (Vorjahr: EUR 1.221,41)    
  16.843.397,77 16.458.278,56

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2012/13

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  2012/13
EUR
2011/12
EUR
1. Umsatzerlöse 39.873.030,22 39.635.574,08
2. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen 354.900,00 70.800,00
3. andere aktivierte Eigenleistungen 12.133,14 14.233,87
4. sonstige betriebliche Erträge 570.647,85 832.040,83
5. Materialaufwand -27.762.723,24 -28.637.742,97
a) Aufwendungen für Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und für bezogene Waren -14.555.009,54 -15.394.140,26
b) Aufwendungen für bezogene Leistungen -13.207.713,70 -13.243.602,71
6. Personalaufwand -6.839.280,04 -6.473.034,46
a) Löhne und Gehälter -5.498.266,14 -5.400.362,81
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung -1.341.013,90 -1.072.671,65
- davon für Altersversorgung: EUR 420.901,44 (Vorjahr: EUR 130.371,89)    
7. Abschreibungen -1.178.538,94 -887.002,92
a) Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen -1.178.538,94 -887.002,92
8. sonstige betriebliche Aufwendungen -1.633.442,24 -1.562.479,42
9. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge 14.220,67 17.797,67
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen -158.486,49 -173.942,38
- davon aus Aufzinsung: EUR 153.665,00 (Vorjahr: EUR 140.697,00)    
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit 3.252.460,93 2.836.244,30
12. außerordentliches Ergebnis 0,00 0,00
13. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag -907.374,99 -776.924,24
14. sonstige Steuern -22.542,06 -22.539,06
15. Jahresüberschuss 2.322.543,88 2.036.781,00

ANHANG FÜR DAS GESCHÄFTSJAHR 2012/13

WILHELM KNEITZ AG, WIRSBERG

A. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS

Grundsätzliche Angaben

Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2013 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt.

Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung.

Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246 251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften gemäß § 264, §§ 268 274a, 276 278, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB und den §§ 150-160 AktG erstellt.

B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN

1. Angaben zu Bilanzierungs und Bewertungsmethoden

1.1 Bilanzierungsmethoden

Die Ansatzwahlrechte wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert ausgeübt.

1.2 Bewertungsmethoden

Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt.

Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt:

ANLAGEVERMÖGEN

Immaterielle Vermögensgegenstände

Entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten

wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebs-gewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer.

Sachanlagen

Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren abgeschrieben.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer.

Technische Anlagen und Maschinen

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 11 enthalten.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben; bei Maschinen der Fertigung wurde bei Nutzung in Doppelschicht ein Abschreibungszuschlag von 25 %, bei Nutzung in Dreifachschicht ein Abschreibungszuschlag von 50 % berücksichtigt.

Andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 1 enthalten.

Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben.

Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 150 und EUR 1.000 wurden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren gleichmäßig verteilt abgeschrieben wird. Da der steuerliche Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsaspekten in die Handelsbilanz übernommen.

Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau

sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet.

UMLAUFVERMÖGEN

Vorräte

Roh- , Hilfs- und Betriebsstoffe

sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt.

Unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen

wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Fertige Erzeugnisse und Waren

sind mit Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen.

Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Forderungen aus Lieferungen und Leistungen

sind mit ihrem Nominalwert angesetzt.

Dem allgemeinen Ausfall und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf die Netto Forderungen Rechnung getragen.

Sonstige Vermögensgegenstände

sind mit ihren Nominalwerten, Zahlungsbeträgen oder Barwerten angesetzt.

Wertpapiere des Umlaufvermögens

sind mit dem Kurswert zum Bilanzstichtag bewertet und wurden als Deckungsvermögen mit den Pensionsrückstellungen saldiert.

Kassenbestand und Guthaben bei Kreditinstituten

sind zum Nennwert bewertet.

RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN

Disagio

sind zu Nennwerten unter Absetzung planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet. Die Absetzung wird auf die Laufzeit der Darlehen verteilt.

Sonstige aktive Rechnungsabgrenzungsposten

sind zu Anschaffungskosten, bezogen auf den jeweiligen Gesamtbetrag unter Abzug planmäßiger, linearer Abschreibungen bewertet.

EIGENKAPITAL

ist zum Nennwert bewertet.

SONDERPOSTEN FÜR ZUWENDUNGEN

werden gem. Art. 67 Abs. 3 EGHGB fortgeführt und unter Berücksichtigung entsprechender Abschreibung, Übertragung und Einstellung angesetzt und bewertet.

RÜCKSTELLUNGEN

Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 4,94 % (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen sieben Jahre gemäß RückAbzinsV der Deutschen Bundesbank) nach den Richtlinien des deutschen Handelsrecht (BILMOG) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet (Berechnungsverfahren PUC). Renten- und Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. Verwendet wurden die Richttafel 2005 G von Klaus Heubeck.

Steuerrückstellungen

berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert.

Sonstige Rückstellungen

wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen.

VERBINDLICHKEITEN

Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten, Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten

sind zu Erfüllungsbeträgen angesetzt.

C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ

1. Anlagevermögen

Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr ist im Anlagespiegel dargestellt.

2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

Restlaufzeiten

Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe (TEUR 5.468) eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr.

3. Rechnungsabgrenzungsposten

Der Rechnungsabgrenzungsposten enthält Beträge aus abgegrenzten Disagien in Höhe von TEUR 2.

4. Kapitalrücklage / Gewinnrücklage

Die Kapital- und Gewinnrücklagen blieben im Geschäftsjahr unverändert.

5. Sonderposten für Zuwendungen

Angabe der Vorschriften, nach denen der Sonderposten gebildet wurde

Der Sonderposten für Zuwendungen wurde für Investitionszuschüsse gem. R 6.5 EStG i.V.m. § 247 Abs. 3 HGB a.F. und § 265 Abs. 5 S. 2 HGB gebildet und gem. Art. 67 Abs. 3 EGHGB fortgeführt.

6. Rückstellungen

6.1 Pensionsrückstellungen

Die Rückstellungen für Pensionen in Höhe von TEUR 3.264 wurden gemäß § 246 Abs. 2 S. 2 HGB mit dem Zeitwert der verpfändeten Lebensversicherung, des Wertpapierdepots sowie der Festgeldanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 1.448 saldiert ausgewiesen.

6.2 Sonstige Rückstellungen

Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben

Die sonstigen Rückstellungen enthalten im Wesentlichen in TEUR:

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Tantiemen: 657
Weihnachtsgeld + Sonderzahlung: 316
Urlaubslöhne/Freizeitausgleich: 265
Nutzungsentschädigung: 441
Aufbewahrung: 28
Garantien: 38
Sonstige: 410

7. Verbindlichkeiten

7.1 Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung

Verbindlichkeiten mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr bestehen in Höhe von TEUR 3.729, davon gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 118, aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 2.489 und sonstige Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 1.122.

Mit einer Restlaufzeit von mehr als einem und weniger als fünf Jahren bestehen Verbindlichkeiten in Höhe von TEUR 120, davon gegenüber Kreditinstituten TEUR 120.

Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten in Höhe von TEUR 120 sind durch Grundschulden und Sicherungsübereignung von Maschinen gesichert.

7.2 Verbindlichkeiten gegenüber Gesellschaftern

Es bestehen Verbindlichkeiten gegenüber Aktionären in Höhe von TEUR 927, die in den sonstigen Verbindlichkeiten enthalten sind.

D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN UND VERLUSTRECHNUNG

1. Periodenfremdes Ergebnis

1.1 Periodenfremde Erträge

Die periodenfremden Erträge setzen sich wie folgt zusammen (in TEUR):

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Erträge aus Auflösung von Rückstellungen: 186
Erträge aus dem Abgang von Anlagevermögen: 105
Erträge aus der Auflösung von Wertberichtigungen zu Forderungen: 17
Erträge aus der Auflösung der Sonderposten: 12
Sonstige Erträge: 15

1.2 Periodenfremde Aufwendungen

Die periodenfremden Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen (in TEUR):

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Übrige: 3

2. Angaben zu saldierten Aufwendungen und Erträgen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB

Im Finanzergebnis wurden Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen (TEUR 154) mit Erträgen/Aufwendungen aus dem Deckungsvermögen (TEUR 25) saldiert.

3. Überleitung vom Jahresergebnis zum Bilanzgewinn gemäß § 158 AktG (in TEUR):

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Jahresüberschuss: 2.323
Gewinnvortrag: 3.407
Ausschüttungen: -1.600
Bilanzgewinn: 4.130

4. Vorschlag über die Verwendung des Bilanzgewinnes

Der nach handelsrechtlichen Vorschriften ermittelte Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 2.323 wird mit dem Gewinnvortrag verrechnet und ein Bilanzgewinn in Höhe von TEUR 4.130 auf neue Rechnung vorgetragen.

E. SONSTIGE ANGABEN

1. Haftungsverhältnisse

Es bestehen folgende Haftungsverhältnisse (in TEUR):

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Beteiligung Kulmbacher Bank eG: 2
Unterdotierung der Unterstützungskasse *): 875

*) Gemäß Satzung der Unterstützungskasse besteht keine rechtliche Verpflichtung zum Ausgleich der Unterdotierung. Ein Haftungsverhältnis würde sich nur bei freiwilliger Leistungsentrichtung begründen.

2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Es bestehen folgende sonstige finanzielle Verpflichtungen in TEUR:

Verpflichtungen aus mehrjährigen Leasing- / Wartungsverträgen

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bis ein Jahr: 73
ein bis fünf Jahre: 261
Gesamt: 334

3. Zusätzliche Bilanzvermerke

Das gezeichnete Kapital besteht aus 2.924 Namensaktien sowie 76 Inhaberaktien à DM 1.000,-- (EUR 511,29).

4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigt en Arbeitnehmer nach Gruppen

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Arbeiter: 90
Angestellte (ohne Geschäftsführung): 50
Auszubildende: 6
Mitarbeiter gesamt: 146

5. Gesellschaftsorgane

5.1 Vorstand

Vorstand der Gesellschaft war im Berichtsjahr:

Herr Dipl.-Ing. Wilhelm Kneitz, Diplom Ingenieur.

5.2 Aufsichtsrat

Mitglieder des Aufsichtsrats sind bzw. waren im Berichtsjahr:

Vorsitz:

Herr Dipl.-Ing. Werner Eschenbacher, Architekt;

Stellvertretender Vorsitz:

Herr Egon Fraas, in Ruhestand

Mitglieder:

Herr Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Dr. med. Internist

Ersatzmitglied:

Frau Sibylla Naumann, geb. Kneitz, Dipl. Pharmazeutin

5.3. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder

Die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats betrug im Berichtsjahr TEUR 18.

F. UNTERSCHRIFT GEMÄSS § 245 HGB

Wilhelm Kneitz AG, Wirsberg

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2013

 

Wirsberg, 02.09.2013

Gez. Wilhelm Kneitz, Vorstand

Gemäß § 328 HGB weisen wir darauf hin, dass der Jahresabschluss am 25. November 2013 festgestellt wurde.

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  Anschaffungs- und Herstellungskosten
  Stand am 1.7.2012
EUR
Zugänge
EUR
Umbuchungen
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 30.6.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 609.023,37 141.612,75 0,00 0,00 750.636,12
II. Sachanlagen          
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 10.543.450,68 10.124,95 0,00 0,00 10.553.575,63
technische Anlagen und Maschinen 11.558.902,47 568.085,75 3.313,00 476.143,64 11.654.157,58
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 6.422.077,27 135.993,74 0,00 1.390,00 6.556.681,01
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 33.383,03 88.441,00 -3.313,00 30.070,00 88.441,03
  28.557.813,45 802.645,44 0,00 507.603,64 28.852.855,25
  29.166.836,82 944.258,19 0,00 507.603,64 29.603.491,37
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  Abschreibungen
  Stand am 1.7.2012
EUR
Zugänge
EUR
Abgänge
EUR
Stand am 30.6.2013
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände        
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 560.638,37 40.340,75 0,00 600.979,12
II. Sachanlagen        
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 9.302.319,68 245.992,95 0,00 9.548.312,63
technische Anlagen und Maschinen 9.249.858,47 738.728,75 476.139,64 9.512.447,58
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 5.602.843,27 153.476,49 1.014,75 5.755.305,01
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 0,03 0,00 0,00 0,03
  24.155.021,45 1.138.198,19 477.154,39 24.816.065,25
  24.715.659,82 1.178.538,94 477.154,39 25.417.044,37
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  Buchwerte
  Stand am 30.6.2013
EUR
Stand am 30.6.2012
EUR
I. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 149.657,00 48.385,00
II. Sachanlagen    
Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken 1.005.263,00 1.241.131,00
technische Anlagen und Maschinen 2.141.710,00 2.309.044,00
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung 801.376,00 819.234,00
geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau 88.441,00 33.383,00
  4.036.790,00 4.402.792,00
  4.186.447,00 4.451.177,00

Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Wilhelm Kneitz AG, Wirsberg, für das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2012 bis 30. Juni 2013 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.

 

Kulmbach, den 16. September 2013

Rödl & Partner GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Coenen, Wirtschaftsprüferin

Wehrfritz, Wirtschaftsprüfer