![]() HOFTEX GROUP AGHofKonzernabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr 20161. Grundlagen des Konzerns1.1. GeschäftsmodellDie HOFTEX GROUP AG (vormals Textilgruppe Hof AG) mit Hauptsitz in Hof (Bayern) ist eine international agierende Unternehmensgruppe der Textilindustrie. Die Unternehmen der Hoftex Group sind auf 3 Kontinenten in 5 Ländern an insgesamt 12 Standorten mit Produktion und Vertrieb vertreten und stehen ihren Kunden weltweit als Partner zur Verfügung. Die Hoftex Group zählt zu Europas großen Textilunternehmen und prägt seit rund 160 Jahren die internationale Textilindustrie. In dieser Zeit hat sie sich vom Standard-Textilproduzenten in mehreren Schritten zum diversifizierten Nischenanbieter hochinnovativer Textilprodukte entwickelt. In den drei Geschäftsbereichen Hoftex, Neutex und Tenowo bündelt die Hoftex Group eine in der Textilbranche einmalige Produktions-, Forschungs- und Entwicklungs-Expertise. scroll
Der Geschäftsbereich Hoftex stellt den Ursprung der heutigen Hoftex Group dar und bietet klassische Spinnereiprodukte, wie Garne und Zwirne mit Schwerpunkt für die Anwendung in technischen Textilprodukten und Bekleidung an. Zugeschnitten auf die Bedürfnisse seiner Kunden entwickelt und produziert Hoftex neben klassischen Garnen und Zwirnen auch zahlreiche Spezialtextilien, wie zum Beispiel Garne für die Reifenherstellung und für Anwendungen im Nahrungsmittelbereich. Die zentral in Deutschland gelegene Produktion und Entwicklung sichert den Kunden kurze Produktionszeiten und termingerechte Lieferung. Der Geschäftsbereich Neutex bündelt die Segmente Dekorationsstoffweberei, Färberei und Ausrüstung und behauptet seit rund 50 Jahren seine Position in einer Branche, in der Kreativität, eine stetige Anpassung an den Zeitgeist der lokalen Märkte, kurze Entwicklungs- und Produktionszeiten sowie eine hohe Innovationskraft und -geschwindigkeit entscheidend für den Erfolg sind. Heute produziert und vertreibt Neutex als Premium-Systemlieferant weltweit kreative Dekostoffe als Meterware sowie fertig konfektionierte Heimtextilien und liefert neuartige textile Sonnenschutzlösungen an die weiterverarbeitende Industrie. Der Geschäftsbereich Tenowo nimmt mit Standorten in Europa, Nordamerika, China und Indien eine marktführende Stellung für die Entwicklung und Herstellung innovativer technischer Textilprodukte und Vliesstoffe ein und beweist mit deutlich zweistelligen Wachstumsraten, dass die moderne Textilindustrie auch in Deutschland weiterhin erfolgreich sein kann. Tenowo entwickelt und produziert dabei Produkte wie Akustikvliesstoffe für die Automobilbranche, Vliesstoffe für die Bauindustrie, die Kabelindustrie oder die Bekleidungsbranche. 1.2. OrganisationsstrukturDie HOFTEX GROUP AG kennzeichnet sich durch eine flache hierarchische Struktur. Organisatorisch setzt sich der Hoftex Group Konzern aus der HOFTEX GROUP AG und den drei Geschäftsbereichen mit entsprechenden Tochtergesellschaften zusammen. Dabei agiert die AG als Holding und übernimmt mit ihren Zentralfunktionen übergreifende Aufgaben für die Hoftex Group. Zu den Zentralbereichen gehören unter anderem Einkauf, Personalwesen, Finanz- und Rechnungswesen, Konzerncontrolling, IT und Betriebstechnik. Der Aufsichtsrat, bestehend aus neun Mitgliedern, berät den Vorstand und überwacht dessen Geschäftsführung. In Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen ist der Aufsichtsrat einzubeziehen. Insbesondere prüft er den Jahres- und Konzernabschluss sowie den Konzernlagebericht. In der Hauptversammlung erläutert der Aufsichtsratsvorsitzende den schriftlichen Bericht des Aufsichtsrats. Im Aufsichtsrat sind Mitglieder der ERWO Holding AG, Arbeitnehmervertreter und unabhängige Experten vertreten. Der Vorstand setzt sich aus zwei Mitgliedern zusammen, während die Geschäftsbereiche in den einzelnen Tochtergesellschaften von den Geschäftsführern geführt werden. Die Geschäftsführer werden dabei unterstützt von einem Management-Team, bestehend aus den Bereichen Vertrieb, Produktion/Technik und Finanzen. 1.3. Strategie und ZieleDie Hoftex Group hat sich vom Standard-Textilproduzenten in mehreren Schritten zum diversifizierten Nischenanbieter hochinnovativer Textilprodukte entwickelt. Als Hersteller von textilen Lösungen werden unsere Unternehmen als kompetente und zuverlässige Partner für Kunden in einer Vielzahl zukunfts- und wachstumsstarker Industrien geschätzt. Die Geschäftsbereiche haben dabei kaum Überschneidungen und können aus dem Grund eine eigene Strategie entwickeln. Dabei fokussieren sich die Geschäftsbereiche auf Produkte, welche innovativ und zuverlässig sind und höchste Produktqualitätsansprüche erfüllen müssen. Die Wünsche und Bedürfnisse der Kunden stehen immer im Mittelpunkt und bilden die Basis jeder Strategie und Entwicklung. Die beständige Eigentümerstruktur der HOFTEX GROUP AG und ihr balanciertes Produkt- und Leistungsportfolio gewährleisten eine langfristig ausgerichtete, stabile Unternehmensentwicklung und die Verfolgung der Unternehmensstrategie. Die Kunden der Hoftex Group haben somit über mehrjährige Produktzyklen hinweg die Sicherheit, einen verlässlichen und liefertreuen Partner an ihrer Seite zu wissen. 1.4. NachhaltigkeitJeden Tag werden wir mit den Folgen der globalen Entwicklungen konfrontiert: Ressourcenknappheit, Klimawandel und zunehmende Ungleichheit. Wir sind der Ansicht, dass wir unsere Erfahrungen in Textil insbesondere anhand von Technologie und Produktionstechnik nutzen können, um einen wesentlichen Beitrag zu einer transparenten und nachhaltigen Textilbranche zu leisten. Wichtiger Bestandteil der Nachhaltigkeitspolitik ist das Energie- und Umweltmanagement. Auch im letzten Jahr wurden verschiedene Maßnahmen durchgeführt mit dem Ziel, den Energieverbrauch weiter zu reduzieren. Weitere Maßnahmen werden auch in den kommenden Jahren stattfinden. Die Unternehmen der Hoftex Group unterziehen sich regelmäßigen Audits, um Sicherheit, Qualität und Nachhaltigkeit permanent zu sichern und systematisch zu verbessern und um letztlich dadurch auch effizienter und profitabler zu werden. Die verschiedenen Zertifizierungen sind für unsere Stakeholder Beleg und Garant für unser Engagement und wir werden zudem als zuverlässiger Partner anerkannt und geschätzt. 1.5. SteuerungssystemZu den für die Unternehmenssteuerung wichtigen finanziellen Leistungsindikatoren gehören neben Umsatz, EBITDA und operativem Ergebnis auch der operative Cash Flow. Der Vorstand steuert mit dem Konzerncontroller die Gesellschaften auf Konzernebene. Neben den finanziellen Steuerungskennzahlen gibt es einige Indikatoren, wie z.B. Personalkennzahlen, Reklamationsquoten etc., die ebenfalls mit den Management-Teams besprochen werden. 1.6. Forschung und Entwicklung (F&E)Die Hoftex Group legt viel Wert auf eigene Forschung und Entwicklung und betrachtet diese als einen kritischen Erfolgsfaktor für das Unternehmen. Unsere Produkte erfordern häufig eine intensive Entwicklungsarbeit, bis schließlich die gemeinsam mit den Kunden definierten Produkteigenschaften technisch und kostenmäßig dargestellt werden können. Dabei steht der Kundennutzen im Fokus. Wir wollen Lösungen zu Fragestellungen und Problemen des Kunden finden und dabei neue Ideen und Ansätze entwickeln. Auf diese Weise eröffnen sich für uns neue Anwendungen und Marktsegmente, die wir anschließend weiterentwickeln und ausbauen. Aber auch bei bereits etablierten Produkten und Anwendungen suchen wir permanent nach Verbesserungen, sowohl bei den Produkteigenschaften, aber auch im Hinblick auf Effizienzsteigerungen und Ressourcen-Schonung. Es bestehen verschiedene Kooperationen und Auftragsforschungsprojekte mit Hochschulen, Universitäten und Forschungsinstituten. Die wichtigsten sind: Fachhochschule Hof/Münchberg, Technische Universität Chemnitz, STFI Chemnitz, Fraunhofer Institut, Universität Bayreuth, Technische Universität Dresden und Westsächsische Hochschule Zwickau. Darüber hinaus gibt es mehrere Kooperationspartner aus der Industrie. Der Geschäftsbereich Hoftex hat seine Forschungs- und Entwicklungsaktivitäten sehr stark in die Produktentwicklung eingebunden, um den speziellen Kundenansprüchen gerecht zu werden. Im Geschäftsbereich Neutex sind insgesamt 10 Mitarbeiter im Atelier und in der Produktion mit dem Entwerfen neuer Designs und der Entwicklung neuer Bindungstechniken beschäftigt. Die Kosten hierfür belaufen sich auf rund 0,7 Mio. € (Vorjahr: 0,6 Mio. €). In der Tenowo sind weltweit wie im Vorjahr 17 Mitarbeiter für Forschung & Entwicklung angestellt. Die für die durchgeführten Versuche angefallenen Kosten belaufen sich auf 1,6 Mio. € (Vorjahr: 1,3 Mio. €). 2. Wirtschaftsbericht2.1. Gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenDie Expansion der Weltwirtschaft blieb 2016 über das Jahr gesehen mit 3,1 % ein weiteres Mal hinter dem Vorjahr zurück (Vorjahr: 3,2 %). In der zweiten Jahreshälfte profitierte die Wirtschaft von einem spürbar nach oben gerichteten Trend. Mit einem Wert von 0,9 % war die Zuwachsrate im dritten Quartal sogar die höchste seit zweieinhalb Jahren. In den fortgeschrittenen Volkswirtschaften blieb die konjunkturelle Dynamik weiter moderat, wenngleich sich die Produktion ab dem Sommer deutlich belebte. Zu den Impulsgebern zählten die USA, wo nach einem schwachen ersten Halbjahr die Lagerinvestitionen und Exporte wieder stark anzogen. In Japan stieg die gesamtwirtschaftliche Produktion exportgestützt leicht an. Die Wirtschaft im Euroraum setzte ihre seit drei Jahren andauernde moderate konjunkturelle Expansion auch 2016 fort. Sie wurde durch den privaten und öffentlichen Konsum beflügelt und stand regional auf einer breiten Basis. Die Wirtschaft in den Schwellenländern expandierte 2016 wieder stärker, wobei in einzelnen Ländern die ökonomischen Probleme nach wie vor groß sind. In China, Indien und weiteren Ländern Südostasiens nahm die Produktion - zum Teil getragen durch eine expansive Wirtschaftspolitik - mit dem Sommerhalbjahr deutlich zu. In Lateinamerika konnten sich vor allem Mexiko und die Andenstaaten diesem Trend anschließen. Brasilien, Argentinien und Venezuela verharrten dagegen weiter in einer Rezession. In Russland konnte sich die Produktion nach einem schwachen Frühjahr wieder stabilisieren. Infolge der politischen Turbulenzen im Sommer ist die wirtschaftliche Aktivität in der Türkei regelrecht eingebrochen. Wachstum des weltweiten realen Bruttoinlandsprodukts (BIP) von 2008 bis 2018 (gegenüber dem Vorjahr)![]() Quelle: IMF © Statista 2017 Weitere Informationen: Weltweit USADie US-Wirtschaft konnte ihre Wachstumsrate des Vorjahrs nicht halten. Das Bruttoinlandsprodukt (BIP) stieg 2016 nur um 1,6 % und damit um einen Prozentpunkt geringer als im Vorjahr. Wesentlich zurückzuführen war dies auf ein schwaches erstes Halbjahr. Während sich die private Konsumnachfrage weiterhin positiv entwickelte, hielten sich vor allem die Unternehmen mit ihren Ausrüstungsinvestitionen deutlich zurück. Ausschlaggebend für die Trendumkehr im Sommer war, dass die Unternehmen ihre Läger, nach fünf Quartalen des Abbaus, wieder aufzustocken begannen. Darüber hinaus nahmen die Exporte wieder zu. Für eine grundsätzlich positive Grundtendenz in den USA spricht, dass die Verbraucherpreise im Jahresvergleich wieder anstiegen (+1,3 % gegenüber +0,1 % im Vorjahr) und die Arbeitslosenquote noch einmal um 0,4 % auf vergleichsweise niedrige 4,9 % sank. EuropaDas Wirtschaftsklima im Euroraum setzte seinen moderaten Expansionskurs fort. Die Wachstumsrate sank leicht um 0,2 % auf 1,7 %. Der außenwirtschaftliche Expansionsbeitrag blieb im vergangenen Jahr mit -0,2 % leicht negativ. Regional betrachtet war die wirtschaftliche Expansion breit verteilt, da die Wirtschaftsleistung in allen Ländern des Währungsraums zulegen konnte. Auch Länder, die gegenwärtig verstärkt mit wirtschaftlichen Problemen kämpfen - Portugal, Italien und Griechenland bewegten sich auf Entwicklungskurs. Die Wirtschaft Großbritanniens expandierte im dritten Quartal mit 0,5 % - ungeachtet der Entscheidung, aus der EU austreten zu wollen. Sowohl der private Konsum und die Unternehmensinvestitionen als auch die Exporte legten deutlich zu und trugen zu einem Jahreswachstum von 1,6 % bei. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt in Europa verbesserte sich weiter. Die durchschnittliche Arbeitslosigkeit sank um 0,8 % auf 10,1 %. Die Verbraucherpreise stiegen um 0,2 % nach einer Stagnation im Vorjahr. DeutschlandDie deutsche Wirtschaft durchlief in den vergangenen drei Jahren eine Aufschwungphase und konnte 2016 ihren Expansionskurs halten. Das Wachstum stieg gegenüber dem Vorjahr noch einmal leicht um 0,2 % auf 1,9 %. Die politischen Unsicherheiten im internationalen Umfeld führten dazu, dass die Investitionsbereitschaft der Unternehmen im Sommerhalbjahr merklich nachließ. Zum Jahresende hin war die Konjunktur aber wieder deutlich aufwärts gerichtet. Die Ausgaben der privaten Haushalte wurden durch die niedrigen Zinsen weiter angeregt. Insbesondere die Bauwirtschaft operierte weiter an der Kapazitätsgrenze und verzeichnete zum Jahresende die höchsten Auftragsbestände seit 16 Jahren. Maßgeblichen Anteil an der positiven Wirtschaftsentwicklung hatte erneut der private Konsum. Er profitierte von einer guten Beschäftigungssituation, steigenden Reallöhnen und einem noch immer moderaten Rohölpreis. Die deutschen Ausfuhren konnten eine zwischenzeitliche Schwächephase überwinden und legten über das Jahr gesehen um 2,5 % zu. Die Situation auf dem Arbeitsmarkt war positiv: Nach Angaben des Statistischen Bundesamts stieg die Zahl der Beschäftigten im Jahresdurchschnitt um 1,0 % auf einen neuen Rekordwert von 43,5 Millionen Personen. Die Zahl der Erwerbslosen lag bei historisch niedrigen 1,76 Millionen Menschen, was einer bereinigten Erwerbslosenquote von 4,1 % entspricht. Die Preistendenz hat sich 2016 positiv entwickelt, wurde aber durch die niedrigen Energiepreise weiterhin gedämpft. Die Verbraucherpreise stiegen im Jahresdurchschnitt um 0,5 % (Vorjahr: 0,2 %). Im Dezembervergleich erhöhten sich die Verbraucherpreise sogar um 1,7 %. AsienNach dem eher moderaten Expansionstempo im Jahr 2015 blieb das Wachstum in den Schwellenländern auch zum Jahresstart 2016 noch abgeschwächt, zog im weiteren Jahresverlauf dann aber erkennbar an. Vor allem in China nahm das Bruttoinlandsprodukt im Jahresverlauf dank einer expansiven Wirtschaftspolitik wieder deutlich zu und konnte zum Jahresende das Expansionsziel der Regierung leicht übertreffen. Mit 6,7 % blieb das Wachstum aber um 0,2 % hinter dem Vorjahr zurück. In Indien wurde im Spätherbst eine Bargeldreform eingeleitet, was die Wirtschaftsaktivität zum Jahresende hin empfindlich beeinträchtigte. Trotzdem kam die zweitgrößte Volkswirtschaft Asiens mit einer Wachstumsrate von 7,1 % annähernd an die gute Rate des Vorjahrs heran (+ 7,3 %). Auch in den übrigen Schwellenländern Südostasiens setzte sich die Expansion fort. Die vier Volkswirtschaften Indonesien, Thailand, Malaysia und die Philippinen expandierten durchschnittlich um 4,8 %. Japan konnte im zweiten Halbjahr seine Exporte in den asiatischen Raum trotz einer Aufwertung des Yen ausweiten. Die privaten und staatlichen Konsumausgaben sowie die Bruttoinvestitionen stagnierten dagegen weiterhin, sodass die Volkswirtschaft über das Jahr gesehen weiterhin nur schwach um 1,0 % wachsen konnte (Vorjahr: + 1,2 %). 2.2. Branchenbezogene RahmenbedingungenDer Gesamtverband textil+mode meldet, dass das Jahr 2016 insgesamt nur eine minimale Umsatzsteigerung von +0,2 % gegenüber dem Vorjahr gebracht hat. Wie bereits im vergangenen Jahr schließt dabei das Textilsegment mit +2,9 % ab, während der Bekleidungsbereich -3,8 % Umsatzrückgänge zu verzeichnen hat. In den vergangenen Jahren schwankte die Beschäftigung nur wenig. Der Aufbau nach Überwindung der Finanzkrise konnte gehalten werden. Die Beschäftigung in Deutschland steigt leicht an, und zwar um +0,8 %. Damit sind allein in Deutschland etwa 118.000 Mitarbeiter in der Textil- und Modeindustrie beschäftigt. Auch hier entwickeln sich die Teilbranchen unterschiedlich: Der Textilsektor beschäftigt +2,4 % mehr Menschen als im Vorjahr, im Bekleidungsbereich hingegen sind es -2,3 % weniger. Die Exporte entwickelten sich in beiden Segmenten positiv. Die Unternehmen der Bekleidungsindustrie führten insgesamt +1,4 % mehr aus, im Textilbereich waren es +0,8 %. Die Ausfuhren steigen damit insgesamt um +1,2 %. Splittet man die Umsätze der in Deutschland produzierenden Unternehmen nach In- und Auslandsgeschäft, so zeigt sich, dass der Textilbereich in allen Märkten wachsen konnte, der Bekleidungsbereich hingegen überall Verluste hinnehmen musste. Die Relevanz der Eurozone für die deutsche Textil- und Bekleidungsindustrie ist hoch. Exporte in den Euroraum haben ebenfalls einen positiven Effekt. Die außereuropäischen Märkte waren insbesondere für den Bekleidungssektor problematisch. Die Entwicklung der vergangenen Jahre verlief im Bekleidungssegment relativ volatil. Die Umsätze der Textilindustrie stiegen in den vergangenen Jahren kontinuierlich an. Umsatzentwicklung Textil1![]() Umsatzentwicklung Bekleidung1![]() Umsatzveränderungen der Textilsegmente 20161![]() Umsatzveränderungen der Bekleidungsegment 20161![]() Umsatzveränderungen der Textilsegmente 20161 in Mio. EUR![]() Umsatzveränderungen der Bekleidungsegment 20161 in Mio. EUR![]()
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Index 2010 = 100, kalender- und saisonbedingte
Werte Quelle: Gesamtverband textil+mode, Konjunkturbericht 02.2017 Die Segmentdarstellung im Textilsektor zeigt, dass nach wie vor die Technischen Textilien der Wachstumstreiber im Textilsegment sind. Die in den vergangenen Jahren sehr starken Vliesstoffe hingegen haben 2016 nicht zum Umsatzwachstum beitragen können. Erstarkt gehen die klassischen Textilsegmente Weberei und insbesondere Spinnerei aus dem vergangenen Jahr hervor. Auch die konfektionierten Textilwaren konnten ein starkes Jahr verbuchen. Im Bekleidungsbereich führte das schlechte Ergebnis bei der Oberbekleidung zum Umsatzrückgang, der auch nicht durch das in der Vergangenheit starke Segment der Arbeits- und Berufskleidung gebessert werden konnte. 2.3. GeschäftsverlaufDie Hoftex Group war 2016 trotz aller Turbulenzen und Unsicherheiten in der Welt in allen Bereichen besser unterwegs als 2015. Die Schließung von zwei Betrieben des Geschäftsbereichs Hoftex 2014/2015 hat die Gruppe damit gut verkraftet. Zusammenfassend:
HoftexIm abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 haben sich die Umsätze der Hoftex im Außenverhältnis mit 27 Mio. € nahezu planmäßig entwickelt. Die Produkte wurden in den Betrieben in Venusberg (Spinnerei & Zwirnerei), Cranzahl (Zwirnerei) und Selbitz (Färberei) hergestellt oder als Handelsware von Fremden bezogen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das ein Rückgang um 6,6 Mio. €. Der Umsatz im Jahr 2015 war jedoch noch durch den Abbau von Lagerware aus der 2014 geschlossenen Spinnerei Moschendorf gekennzeichnet. In den vergangenen Jahren ist es uns gelungen, die Hoftex vom klassischen Garnproduzenten für Bekleidung auch zu einem Anbieter innovativer Spinnereiprodukte für andere Anwendungen zu etablieren. Im letzten Jahr lag der Umsatzanteil für Bekleidung nur noch bei 20 %, der Rest entfiel auf technische und automobile Anwendungen. Auf den Export entfielen etwas mehr als die Hälfte der Umsätze. Zusätzlich wurden Innenumsätze durch den Verkauf von Garnen und Zwirnen aus der Produktion der Spinnerei in Venusberg und Cranzahl an die Färberei generiert. Insgesamt hat sich die Nachfrage über die Monate als sehr volatil gezeigt. Nach einem guten Start ins Geschäftsjahr 2016, konnte der Markt nach der Ferienzeit dieses Niveau nicht mehr erreichen. Generell zeigt sich seit einigen Jahren eine Tendenz, dass sich die Umsätze in das erste Kalenderhalbjahr verlagern und zum Jahresende hin etwas schwächer ausfallen. Entsprechend hat sich die Auslastung in den Betrieben verhalten. Auf das Gesamtjahr gesehen lagen alle Standorte auf bzw. über Plan, jedoch schwankte die Produktionsleistung aufgrund des Abrufverhaltens der Kunden zwischen Über- und Unterauslastung. Die zunehmende Flexibilität der Kunden stellt aus Produktionssicht aktuell und zukünftig die größte Herausforderung für uns dar. NeutexDas Jahr 2016 war für die Neutex ein sehr positives Jahr. Der Umsatz war nicht nur insgesamt 10 % höher gegenüber 2015, es konnten auch Zuwächse in allen Vertriebssegmenten verzeichnet werden. Top-Gewinner war der Bereich "Sun". Die Neutex erreichte im vergangenen Jahr ein operatives Ergebnis über Plan. Die Umsatzsteigerung beruht sowohl auf der Steigerung der abgesetzten Mengen, als auch auf der Steigerung der Durchschnittserlöse, wobei dies wesentlich bedingt ist durch die Erhöhung des Anteils höherpreisiger Artikel aus dem Bereich "Sun". Grundsätzlich verzeichnen wir seit Jahren einen Trend weg von der Meterware und hin zu konfektionierten Artikeln und dekorativen Fensterlösungen. Entsprechend verschob sich in 2016 der Umsatzanteil unserer Segmente. Der Bereich innenliegender Sonnenschutz ("Sun") ist inzwischen zu einem wichtigen Standbein der Neutex geworden. Ähnlich wie im Geschäftsbereich Hoftex verlief auch bei Neutex die Kundennachfrage in 2016 hinsichtlich der Monatsverteilung sehr schwankend, wobei hier traditionell die Saisonalität eine große Rolle spielt. Für den Export war 2016 ein wegweisendes Jahr. Getrieben von der explosionsartigen Entwicklung im Bereich "Sun" konnte der internationale Vertrieb viele Weichen mit früheren und auch neuen Kunden stellen. Die Kollektionen, Außendarstellung und Farben sind in der Branche sehr gut aufgenommen worden. Der Umsatz konnte 2016 sowohl im Inland als auch im Export zulegen, so dass die Exportquote konstant blieb. TenowoIm abgelaufenen Geschäftsjahr haben sich die Geschäfte zufriedenstellend entwickelt. Die Umsatzerlöse aus Warenlieferungen stiegen gegenüber dem Vorjahr insgesamt um 8 %. Der größte Umsatzzuwachs kommt aus dem Exportgeschäft, wobei sowohl die EU- als auch die Drittlandsumsätze gestiegen sind. Aufgrund der starken Nachfrage am US-amerikanischen Markt erhöhten sich im abgelaufenen Jahr wiederum die Lieferungen von Vliesstoffen aus deutscher Produktion an Tenowo Inc. (USA). Die Lieferungen an Tenowo Huzhou (China) gingen dagegen plangemäß wegen steigender lokaler Produktion zurück. Die Lieferungen im Innenverhältnis sind im Vergleich zum Vorjahr insgesamt gestiegen. Das Segment Automotive bleibt weiterhin der stärkste Bereich, sodass der Anteil am Gesamtumsatz Vliesstoffe entsprechend anstieg. Auch innerhalb Tenowo Deutschland ist das Segment Automotive weiter gewachsen. Die größte Steigerung wurde hier mit Kaschiervliesen, akustisch wirksamen Vliesen sowie technischen Bändern erreicht. Der Bereich Industrial konnte nicht die gleichen Zuwachsraten wie Automotive erzielen. Innerhalb des Segments wurden branchenspezifisch unterschiedliche Entwicklungen verzeichnet. Zuwächse im Filtrationsbereich standen Rückgänge in anderen Bereichen entgegen. Im Bereich Interlinings konnte sich Tenowo im Jahr 2016 wiederum behaupten und die Umsätze in einem tendenziell schrumpfenden europäischen Markt halten. Die in Europa verbliebenen Bekleidungsproduzenten behaupten ihre Position, wovon wir als Lieferant für Vlies- und Gewebeeinlagen profitieren. Insgesamt macht dieses Marktsegment für die Tenowo jedoch nur noch einen geringen Anteil aus. Die Umsatzsteigerungen konnten durch eine höhere Gesamtleistung an allen Standorten generiert werden. Insbesondere die Erweiterungsinvestitionen in unseren deutschen Produktionsstätten machten es uns möglich, die von Kunden nachgefragten Zusatzmengen herzustellen. Aber auch die weitere Optimierung und ständige Instandhaltung unserer Maschinenausstattung ist Erfolgsfaktor für die vom Kunden nachgefragten Produkte zu anhaltend guter Qualität. Entsprechend wurden im Berichtsjahr einige größere Instandhaltungsmaßnahmen am Traditionsstandort Hof durchgeführt. Die Inbetriebnahme unserer zweiten Vliesanlage in Reichenbach bedeutete im Berichtsjahr sehr viel Einsatz für Entwicklung, Technik und Vertrieb. Es galt, Artikel kundenspezifisch und zuverlässig auf der neuen Anlage abzubilden. Dementsprechend wurden sehr viele Versuche gefahren und Musterungen durchgeführt, was Zusatzkosten und Ineffizienzen mit sich brachte. Aufgrund unserer Erfahrung wissen wir, dass der Weg von der Entwicklung eines Artikels bis zur Freigabe durch den Kunden lang sein kann. Unsere Aufgabe für die nächste Zeit wird es sein, die installierten Zusatzkapazitäten erfolgreich mit Artikeln, sowohl in unseren angestammten, aber auch in neuen Marktsegmenten, zu füllen. Das Jahr 2016 war für Tenowo Inc. (USA) erneut ein erfolgreiches Geschäftsjahr. Der Umsatzzuwachs betrug insgesamt 14 %. Sowohl der Bereich Automotive als auch der Bereich Industrial konnten entsprechend zulegen. Der Anteil des Automotive Umsatzes am Gesamtumsatz bleibt unverändert am höchsten. Auch die Exportumsätze nach Asien und Mittelamerika konnten kräftig ausgebaut werden. Die mit den höheren Umsätzen einhergehende Steigerung der Produktionsleistung hat auf Fertigungskostenseite zu zusätzlichen Skaleneffekten geführt und dadurch zu dem sehr guten Ergebnis beigetragen. Die Erweiterung der Produktionshalle konnte planmäßig fertiggestellt werden, ebenso die Investition in eine Anlage zur Vliesstoffherstellung auf Basis der Nähwirktechnologie. Diese seit Jahrzehnten in Mittweida erfolgreich angewandte Technologie ist für unseren US-Standort ein Novum und unsere deutschen Mitarbeiter haben ihre amerikanischen Kollegen über Wochen in Mittweida und vor Ort sehr engagiert trainiert und unterstützt. Die Installation der Anlage und die Qualifizierung des Personals gingen Hand in Hand und so war es möglich, erste Musterungen bereits am Ende des Jahres erfolgreich durchzuführen. Ein Teil der Mengen wird bis zum Anlauf einer weiteren Anlage in Deutschland, auch zur Deckung des Bedarfs in Europa benötigt werden. Mit dem Geschäftsverlauf bei Tenowo Huzhou New Materials Co. Ltd. (China) sind wir zufrieden. Die Umsätze aus eigener Produktion konnten wir weiter erhöhen und dabei die Planziele sogar übertreffen. Die Tenowo Gruppe baute die Kundenumsätze in China weiter aus. Die Fertigungskosten lagen im Rahmen der Erwartungen; Ziel ist es aber, diese noch weiter zu optimieren. Investitionen wurden nur in kleinerem Umfang getätigt, sie betrafen überwiegend diverse Betriebs- und Geschäftsausstattungen. Die Direktgeschäfte der Tenowo GmbH mit Kunden in China blieben erwartungsgemäß nahezu unverändert. Um die gesteckten Ziele in Huzhou erreichen zu können, werden wir weiterhin an der Optimierung der innerbetrieblichen Abläufe sowie der Schulung der Mitarbeiter arbeiten. Auch der Bereich Entwicklung sowie maschinentechnische Modifikationen bleiben im Fokus. In Indien hat die im November über Nacht stattgefundene Abschaffung der 500 und 1.000 Rupie-Bankknoten zur Bekämpfung der Korruption und Steuerhinterziehung zu einem erheblichen wirtschaftlichen Durcheinander geführt. Mit Spannung wird daher der Ausgang der anstehenden Regionalwahlen erwartet, der als Indikator für die 2019 stattfindenden Parlamentswahlen gilt. Unsere indische Beteiligung konnte ihre Umsätze in den ersten zehn Monaten des abgelaufenen Geschäftsjahres um 5% gegenüber dem Vorjahresvergleichszeitraum erhöhen. Das Geschäftsjahr der Supreme Nonwoven Industries Private Ltd. läuft vom 1. April - 31. März, weshalb noch keine Aussagen über das gesamte Wirtschaftsjahr getroffen werden können. Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2015/2016 fiel höher als im Vorjahr aus. Eine Dividendenzahlung von 0,15 Mio. € ist ebenfalls geflossen. 2.4. WirtschaftslageErtragslageDie Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung zeigt für 2016 eine weitere Steigerung der Umsatzerlöse sowie eine deutliche Verbesserung des Jahresüberschusses. Unterstützt wurde diese positive Entwicklung von unserem kontinuierlichen Fokus auf die Kernkompetenzen innerhalb unserer drei Geschäftsbereiche, einer bestmöglichen Kundenorientierung und weiteren Investitionen in unser Geschäft. scroll
Bezogen auf die Gesamtleistung sind die Personalkosten um 0,4 % gegenüber dem Vorjahr gesunken. Die absolute Erhöhung des Personalaufwands aufgrund von Lohn- und Gehaltssteigerungen und Personalaufbau im expandierenden Geschäftsbereich Tenowo fiel im Verhältnis zur angestiegenen Gesamtleistung im Konzern niedriger aus. FinanzlageDie Liquiditätssituation und die finanzielle Entwicklung der Hoftex Group sind auch in 2016 positiv zu bewerten. Der operative Cashflow des Berichtsjahres lag bei 21,7 Mio. € (Vorjahr: 23,2 Mio. €). Der Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit konzentriert sich vor allem auf den Geschäftsbereich Tenowo. In Mittweida (Deutschland) und Lincolnton (USA) sind wichtige Erweiterungsinvestitionen getätigt worden. Der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit stand im Zeichen der Schuldscheinfinanzierung. Ende Oktober 2016 hat der Aufsichtsrat einer Schuldscheinfinanzierung zugestimmt. Bereits am 15. Dezember 2016 ist ein Vertrag über die Begebung eines unbesicherten Schuldscheindarlehens mit einem Volumen von 50 Mio. € und einer Laufzeit von 3 bis 7 Jahren unterzeichnet worden. Mit diesem Schuldscheindarlehen sind die bisher besicherten Finanzverbindlichkeiten und das Gesellschafterdarlehen der ERWO Holding AG zurückgeführt worden. Zudem dient es der allgemeinen Unternehmensfinanzierung sowie der Finanzierung der weiteren Wachstumsstrategie. Im Vergleich zur abgelösten Finanzierungsstruktur wird mit dem Schuldscheindarlehen das aktuell niedrige Zinsniveau genutzt und so eine erhebliche Zinsersparnis in Höhe von jährlich bis zu 0,5 Mio. € erreicht. Das Schuldscheindarlehen wurde von der IKB Deutsche Industriebank AG (IKB) arrangiert und im Kreise der Hausbanken (Bayern LB, Commerzbank, HSBC, Landesbank Baden-Württemberg und UniCredit) der HOFTEX GROUP AG platziert. Laufzeit und Verzinsung des neuen Schuldscheindarlehens ermöglichen verschiedene Kombinationen (variabel verzinslich und/oder fest verzinslich). Darüber hinaus steht der Hoftex Group eine Betriebsmittellinie in Höhe von 14,0 Mio. € zur Verfügung. Diese ist 4,0 Mio. € höher als die bisherige Kreditlinie die im Rahmen der nunmehr abgelösten Altfinanzierung zur Verfügung stand. VermögenslageDas Anlagevermögen ist im Jahr 2016 von 102,6 Mio. € auf 106,6 Mio. € angestiegen. Die Erhöhung resultiert hauptsächlich aus getätigten Sachanlageinvestitionen von 2,7 Mio. € und Investitionen in immaterielle Vermögensgegenstände von 1,0 Mio. €, wobei letztere die Aktivierung von externen Tätigkeiten im Rahmen der Implementierung eines neuen EDV-Systems betreffen. Das Umlaufvermögen ist von 75,6 Mio. € auf 83,3 Mio. € angestiegen. Die Vorräte stiegen aufgrund der höheren Produktionsvolumina auf 39,5 Mio. € an (Vorjahr: 37,6 Mio. €). Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände sind dagegen von 26,0 Mio. € auf 23,4 Mio. € zurückgegangen. Davon entfiel auf die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen ein Rückgang von 1,9 Mio. €. Das Eigenkapital ist, vor allem bedingt durch den Jahresüberschuss, von 89,5 Mio. € auf 96,4 Mio. € gestärkt worden. Die starke Eigenkapitalquote ist Voraussetzung für eine gute Bonitätsbewertung der Banken. Diese Bewertung war auch wichtig für die Durchführung der Schuldscheinfinanzierung. Die Verbindlichkeiten in Höhe von 71,1 Mio. € (Vorjahr: 53,3 Mio. €) sind vor allem durch die Schuldscheinfinanzierung angestiegen. Die Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten waren am Ende des Vorjahres noch 33,5 Mio. €, während sie sich am Jahresende auf 51,5 Mio. € belaufen. 2.5. GesamtaussageDas Management beurteilt die Entwicklung im Jahr 2016 als sehr positiv. Der Geschäftsbereich Hoftex hat die Restrukturierungen aus dem Jahr 2015 gut verkraftet, die Neutex hat nach einem schwachen Jahr 2015 wieder Umsatz und Ergebnis verbessern können und die Tenowo liegt mit ihrer Wachstumsstrategie im Plan. 2.6. MitarbeiterDie durchschnittliche Mitarbeiterzahl betrug im Berichtsjahr <1.206 Mitarbeiter. Während im Geschäftsbereich Hoftex aufgrund der durchgeführten Betriebsschließungen an den Standorten Hof und Liberec/Tschechien die Anzahl der Beschäftigten rückläufig war, wurden im Geschäftsbereich Tenowo insbesondere im 3. Quartal 2016 weitere Mitarbeiter eingestellt, um das weitere Wachstum voranzutreiben. 3. FrauenquoteDer Aufsichtsrat der HOFTEX GROUP AG hat am 9. Dezember 2016 als Zielquote für den Vorstand bis zum 31. Dezember 2021 die Beibehaltung des Status quo, das heißt eine Nullquote beschlossen. Des Weiteren hat der Aufsichtsrat beschlossen, dass ihm bis zum 31. Dezember 2021 mindestens zwei Frauen angehören. Aktuell gehören dem Aufsichtsrat vier Frauen an. Für die erste Führungsebene unterhalb des Vorstands hat der Vorstand der HOFTEX GROUP AG eine Zielgröße von 20 % innerhalb einer Umsetzungsfrist bis zum 31. Dezember 2021 beschlossen. Der bisherige Frauenanteil bei Festlegung der Zielgröße beträgt 50 %. Eine Zielgröße für die zweite Führungsebene wurde nicht festgelegt, da die HOFTEX GROUP AG als Holdinggesellschaft über flache Führungsstrukturen verfügt und es daher keine durchgehende zweite Führungsebene gibt. Damit werden die durch das Gesetz für die gleichberechtigte Teilhabe von Frauen und Männern an Führungspositionen in der Privatwirtschaft und im öffentlichen Dienst geforderten Quoten erfüllt. 4. Risiko- und Chancenbericht4.1. RisikomanagementsystemDie Hoftex Group verfügt über ein mehrstufiges Risikomanagementsystem sowie über weitere unterstützende Kontrollsysteme. Die zentrale Überwachung und Koordinierung des Risikomanagementprozesses erfolgt durch die Konzernleitung Finanz- und Rechnungswesen. Das Risikomanagement ist in die bestehenden Planungs-, Controlling- und Informationssysteme integriert und umfasst alle Gesellschaften der Hoftex Group. Das interne Kontrollsystem umfasst die vom Management eingeführten Grundsätze, Verfahren und Maßnahmen zur:
Das Risikomanagementsystem beinhaltet die Gesamtheit aller organisatorischen Regelungen und Maßnahmen zur Risikoerkennung und zum Umgang mit den Risiken unternehmerischer Betätigung. Im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess sind im Konzern folgende Strukturen und Prozesse implementiert: Der Vorstand trägt die Gesamtverantwortung für das interne Kontroll- und Risikomanagementsystem im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess im Konzern. Über eine definierte Führungs- und Berichtsorganisation sind alle Unternehmens- und Geschäftsbereiche eingebunden. Die Grundsätze, die Aufbau- und Ablauforganisation sowie die Prozesse des rechnungslegungsbezogenen internen Kontroll- und Risikomanagementsystems sind in internen Richtlinien niedergelegt. Im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess erachten wir solche Merkmale des internen Kontroll- und Risikomanagementsystems als wesentlich, die die Bilanzierung und Gesamtaussage des Jahres- und Konzernabschlusses einschließlich Konzernlagebericht maßgeblich beeinflussen können. Dies sind insbesondere die folgenden Elemente:
Die Wirksamkeit des internen Kontrollsystems wird einmal jährlich vom Aufsichtsrat überprüft. Darüber hinaus berichtet der Abschlussprüfer über gegebenenfalls festgestellte Schwachstellen des internen Kontrollsystems. 4.2. Wesentliche RisikenDie Risiken der Hoftex Group werden in die folgenden Klassen unterteilt: scroll
Zu den wesentlichen finanziellen Risiken denen der Konzern ausgesetzt ist, gehören die Währungs- und Zinsrisiken. Die Entwicklung des USD spielt weltwirtschaftlich nicht mehr die Rolle wie in der Vergangenheit. In Europa wird ein Großteil der Rohstoffe in EUR eingekauft und der bedeutendste Teil der Auslieferungen erfolgt ebenfalls in EUR. Für Unternehmen in China gilt das Gleiche, wobei hier die Währungen USD und RMB sind. Nichtsdestotrotz hat die Währung USD großen Einfluss auf die Einkaufspreise für Lieferungen unserer Hauptlieferanten. Wir beobachten deshalb die Währungsentwicklungen nach wie vor intensiv und streben so viel wie möglich nach einem "natural hedge". Bei Bedarf werden entsprechende Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Für die ausstehenden variabel verzinslichen Bankverbindlichkeiten werden Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen, um Risiken möglicher Zinssteigerungen vorzubeugen. Für das Schuldscheindarlehen der HOFTEX GROUP AG sind Anfang des Jahres 2017 weitere Zinssicherungsverträge abgeschlossen worden. Im Bereich des Forderungsmanagements werden etwaige Forderungsrisiken über eine Warenkreditversicherung abgesichert. Für jeden Kunden muss ein Kreditlimit vorhanden sein. Ist dies nicht der Fall, werden die Zahlungskonditionen per Vorauskasse oder Dokumenten-Akkreditiv angewandt. In Einzelfällen wird den Kunden zusätzlich ein internes Limit eingeräumt. Diese Limits unterliegen aber einem internen Genehmigungsverfahren und können jederzeit angepasst werden. Signifikante Forderungsausfälle gab es im Geschäftsjahr 2016 nicht. Liquiditätsrisiken werden mittels kurz- und mittelfristiger Liquiditätsplanung vorgebeugt. Das Verhältnis zwischen kurz- und langfristiger Finanzierung ist aus unserer Sicht ausgewogen. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten werden aus dem operativen Cashflow beglichen. Eine wichtige Rolle spielt die Entwicklung des Working Capitals. Entsprechend eng werden die Fälligkeiten der Forderungen überwacht. Zusätzlich werden die Verbindlichkeiten unter Inanspruchnahme der bestmöglichen Konditionen beglichen. 4.3. Durchgeführte Risikoprüfungen im BerichtsjahrIm Berichtsjahr sind folgende zielgerichtete Sonderprüfungen durchgeführt worden: 1. Beschaffungsrisiken - Roh- und Hilfsstoffe (Einkauf) 2. Beschaffungsrisiken - Energieversorgung (Betriebstechnik) 3. Betriebsunterbrechung - Brandschutz (Betriebstechnik) 4. Sicherheit (Betriebstechnik) 5. Datenschutz - Zugriffsberechtigungen (EDV) 6. Datenschutz - Verzeichnisberechtigungen (EDV) 7. Marktmissbrauchsverordnung - (Finanz- und Rechnungswesen) Aus diesen Sonderprüfungen sind keine nennenswerten Unzulänglichkeiten oder Defizite festgestellt worden. Dennoch werden das Risk Management im Allgemeinen und die durchgeführten Sonderprüfungen immer wieder Anlass sein, (mögliche) Risiken aufzudecken und durch Einführung von korrigierenden Maßnahmen, die Entstehung derartiger Risiken zu vermeiden. 4.4. Allgemeine Chancen und MarktchancenStrategische Chancen können vorrangig aus den strategischen Stoßrichtungen der Hoftex Group abgeleitet werden. Die Stärkung der Kerngeschäfte, die digitale Transformation sowie die Expansion in Wachstumsregionen umfassen die wichtigsten langfristigen Wachstumschancen. Neben der Möglichkeit einer günstigeren gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, bestehen in den einzelnen Unternehmensbereichen Potenziale zur Effizienzsteigerung sowie individuelle operative Chancen. Zusätzliche Potenziale für die einzelnen Geschäftsbereiche bieten die vorhandenen Innovationsbemühungen (siehe Forschung & Entwicklung). Weitere Chancen können durch Änderungen der rechtlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen entstehen. Die finanzwirtschaftlichen Chancen beziehen sich weitgehend auf vorteilhafte Entwicklung der Zinsen und Wechselkurse. 5. AbhängigkeitsberichtDer Vorstand der HOFTEX GROUP AG hat nach § 312 AktG einen Bericht über die Beziehungen der HOFTEX GROUP AG zu verbundenen Unternehmen erstellt und dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Vorstand erklärt am Schluss des Berichts: "Nach den Umständen, die dem Vorstand zum Zeitpunkt der Vornahme der vorstehenden Rechtsgeschäfte bekannt waren, hat die Gesellschaft bei allen Rechtsgeschäften eine angemessene Gegenleistung erhalten. Berichtspflichtige Maßnahmen haben im Geschäftsjahr nicht vorgelegen." 6. Prognosebericht6.1. Ausblick gesamtwirtschaftliche RahmenbedingungenFür 2017 erwarten die Konjunkturexperten eine leichte Verstärkung der wirtschaftlichen Dynamik. Das Institut für Weltwirtschaft (IfW) geht in seiner Prognose zum Jahreswechsel davon aus, dass die Weltwirtschaft 2017 um 3,6 % wachsen und damit 0,5 Prozentpunkte stärker als 2016 ausfallen wird. Der Aufschwung in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften wird sich leicht verstärken, allerdings mit gemäßigtem Tempo. Das Wachstum wird gestützt durch eine weiterhin expansive Geldpolitik, finanzpolitische Anregungen und eine wieder etwas kräftiger steigende Nachfrage in den Entwicklungs- und Schwellenländern. Während China seine Wachstumsraten voraussichtlich nicht mehr ganz halten kann, wird sich wahrscheinlich die Expansion in den übrigen Schwellenländern weiter beschleunigen. Dazu dürfte auch die jüngste Erholung bei den Rohstoffpreisen beitragen. In Russland wird die Produktion voraussichtlich wieder anziehen. In Brasilien wird die konjunkturelle Erholung dagegen noch etwas auf sich warten lassen. Die konjunkturellen Risiken der vergangenen Jahre bleiben bestehen: Die US-Regierung hat zahlreiche Änderungen angekündigt, was wirtschaftlich und politisch große Unwägbarkeiten mit sich bringt. Zudem stehen in mehreren großen europäischen Ländern Wahlen an, aus denen sich grundlegende wirtschaftspolitische Verschiebungen ergeben können. Unklar bleibt bislang auch der Austrittsmodus Großbritanniens aus der Europäischen Union. Abgesehen davon stößt die Geldpolitik mit ihrer Niedrigzinspolitik inzwischen an ihre Grenzen. So werden insbesondere im Finanzsektor die negativen Auswirkungen der extrem niedrigen Zinsen spürbar. 6.2. Ausblick branchenbezogene RahmenbedingungenDie Geschäftsentwicklung für 2017 beurteilen viele Unternehmen laut einer Verbandsumfrage vom Gesamtverband textil+mode neutral oder positiv. Etwa 45 % gehen von einem Umsatzwachstum aus, rund 45 % erwarten etwa gleichbleibende Umsätze. Der Gesamtverband textil+mode prognostiziert für 2017 ein Umsatzwachstum von 1,7 %. Laut dem VR Branchen Special Textilgewerbe hat sich im Jahr 2016 die positive Umsatzentwicklung in der Textilindustrie fortgesetzt. Mit Blick auf die derzeitige Indikatorenlage ist jedoch nicht davon auszugehen, dass das Umsatzwachstum 2017 aufrechterhalten werden kann. Probleme bereitet vor allem der Absatz außerhalb der Eurozone. Trotz der Eintrübung, die sich in einzelnen Textilsparten ankündigt, ist eine tiefergreifende und breit angelegte wirtschaftliche Verschlechterung im Textilgewerbe für 2017 nicht zu befürchten. Dafür sollte nicht zuletzt die stabile gesamtwirtschaftliche Entwicklung sorgen. Gemäß der Gemeinschaftsdiagnose der Wirtschaftsforschungsinstitute wird die deutsche Wirtschaftsleistung nur geringfügig langsamer steigen als 2016. Ähnliches gilt bei den für die Textilbranche zentralen Industriebranchen. Die für die Lieferanten von Industrie- und Bautextilien maßgeblichen Bruttoanlageninvestitionen büßen 2017 (nominal + 3,5 %, real + 1,6 %) gegenüber dem Vorjahr (+ 3,9 % bzw. + 2,4 %) voraussichtlich etwas an Wachstumstempo ein. Die Hersteller von Textilien für den Endverbraucher können dagegen wohl auf ungefähr gleichbleibende gesamtwirtschaftliche Impulse zählen. Der Anstieg der privaten Konsumausgaben dürfte nur preisbedingt etwas moderater ausfallen (nominal + 2,7 %, real + 1,3 %) als 2016 (+ 2,4 % bzw. + 1,8 %). Die positive Grundausrichtung bleibt damit erhalten. Dies gilt nicht nur für Deutschland, sondern auch für die Eurozone und die Weltwirtschaft, was angesichts der Tatsache, dass die Textilindustrie rund die Hälfte ihrer Umsätze mit ausländischen Kunden erzielt, für die Branche mindestens ebenso wichtig ist. In Anbetracht des starken Anstiegs in der jüngeren Vergangenheit, des Ausbleibens weiterer Auftragszuwächse und einer sich andeutenden negativen Erzeugerpreisentwicklung wäre es nicht überraschend, wenn die nominalen Umsätze des Textilgewerbes 2017 insgesamt nur stagnierten. 2017 kommt es im Fall stagnierender Umsätze besonders auf die Entwicklung der beiden wichtigsten Kostenpositionen Material und Personal an. Besorgniserregende Verteuerungen bei Material und Personal sind allerdings nicht absehbar. Preisrückgänge bei Baumwolle und Wolle erwartet der Internationale Währungsfonds (IWF) in seinen Rohstoffprojektionen für das kommende Jahr nicht. Baumwolle notiert mittlerweile in etwa wieder auf dem gleichen Niveau wie vor dem starken Anstieg 2010 und 2011. Eher kommt es zu einem Preisanstieg, der aber nicht allzu stark ausfallen dürfte. Denn der hohe Anteil von Chemiefasern in der textilen Verarbeitung, der über die Verbreitung von technischen und intelligenten Textilien eher noch zunehmen wird, dämpft die Nachfrage nach (konventionellen) Naturrohstoffen tendenziell. Die Branche hat in 2016 von sinkenden Chemiefaserpreisen profitieren können. Anders verhält es sich dagegen im Bio-Segment. Hier kann der wachsende Bedarf an zertifizierten Fasern das Angebot an nachhaltig angebauten Rohstoffen schnell übersteigen und zu höheren Preisen führen. Bezüglich des Verlaufs der Personalkosten gilt es, die Ergebnisse der nächsten Tarifverhandlungen abzuwarten. Bislang gibt es keine Anzeichen dafür, dass sich die Textilproduzenten nicht auch im kommenden Jahr in einem guten Ertragsumfeld bewegen werden. Die gute Ertragslage sollte also fortdauern. Branchenrating Textilgewerbescroll
Quelle: VR Branchen Special Textilgewerbe, Bericht Nr. 24, November 2016 6.3. Ausblick GeschäftsverlaufDas Jahr 2017 wird für die Hoftex Group insgesamt ein spannendes Jahr. Die Märkte sind angesichts der weltweiten politischen Situation verunsichert und anfällig für Turbulenzen. Das macht es schwierig, aus heutiger Sicht eine Prognose zu erstellen. Sollten sich die Märkte stabil verhalten, gehen wir von einer plangemäßen Entwicklung der Beschäftigung aus. Der Schwerpunkt liegt weiterhin auf der Umsetzung unseres umfangreichen Investitionsprogramms und auf der Implementierung des neuen EDV-Systems. HoftexDas Geschäftsjahr 2017 ist gut angelaufen. Alle wesentlichen Kontrakte sind schon im abgelaufenen Geschäftsjahr geschrieben worden. Jetzt liegt der Fokus auf den Verkauf der noch freien Produktionskapazitäten. Darüber hinaus soll das Artikelspektrum um alternative, innovative Produkte für neue Anwendungen ergänzt werden, um sich am weiter verändernden Marktumfeld langfristig behaupten zu können. Eine Herausforderung stellt die aktuelle Lage auf dem Rohstoffsektor dar. Flächendeckend steigen derzeit die Bezugspreise und führen zu einer Korrektur des auf historischem Niedrigstand befindlichen Niveaus. Hier wird es auch die Aufgabe des Vertriebs sein, entsprechende Erhöhungen an den Kunden weiter zu geben. Aber auch seitens des Einkaufs müssen nicht nur alle Möglichkeiten in den Preisverhandlungen ausgeschöpft werden, sondern es muss zusammen mit Vertrieb und Produktion vorausschauend geplant und disponiert werden. NeutexDie im Januar 2017 stattgefundene Branchenmesse "Heimtextil" zeigte mit einem Aussteller- und einem Besucherplus gegenüber dem Vorjahr das vorhandene Interesse sowohl auf Lieferanten- als auch auf Kundenseite. In den letzten Jahren ist jedoch festzustellen, dass bei derartigen Messen die reine Information und Networking im Vordergrund stehen und konkrete Auftragsabschlüsse rückläufig sind. Die Erwartung der Neutex ist, dass die dort gezeigte gute Stimmung und der Trend zu wieder mehr "Stofflichkeit" in der Innenausrichtung die positive Entwicklung aus 2016 fortführt. Die Absatzmengen reiner Meterware zeigen sich weiter rückläufig. Neben dem weiteren Ausbau des erfolgreichen Bereiches "Sun" startet Neutex 2017 mit dem Angebot, Konfektionsteile mit individuellen Maßen kundenspezifisch zu fertigen. Ebenso sind mit speziellen Artikeln ("Designers Collection") durchaus hochpreisige Nischen bedienbar. Weiterer Schwerpunkt ist der kontinuierliche Ausbau des Exportgeschäfts, sowohl durch Erweiterung bestehender Geschäftsbeziehungen als auch durch das Gewinnen neuer Kunden. Die Entwicklung der Rahmenbedingungen für die geschäftliche Zusammenarbeit auf dem osteuropäischen Markt ist aktuell weiter nicht abschätzbar. Eine deutliche Erholung könnte für Zusatzeffekte sorgen. TenowoDas Geschäftsjahr 2017 ist in der Tenowo Gruppe gut angelaufen, sodass wir verhalten optimistisch sind, was die Erreichung der geplanten Ziele betrifft. Die Herausforderung für den Standort Deutschland wird sein, die zusätzlichen Kapazitäten in einer Betriebsstätte in entsprechendem Zeitraum am Markt zu platzieren. Der amerikanische Markt entwickelt sich weiter sehr positiv. Hier gilt es, die kundenseitig geforderten Mehrmengen bestmöglich durch eigene Produktion abzudecken und die darüber hinaus benötigten Mengen aus den anderen, weltweit zur Verfügung stehenden Kapazitäten innerhalb der Tenowo Gruppe termingerecht zu erfüllen. Nach wie vor drücken europäische Wettbewerber, die mit Vollimporten nach USA verkaufen, die Marktpreise, was auch die Margen der US-Tochter Tenowo Inc. unter Druck setzt. Was den chinesischen Standort betrifft, sind wir ebenfalls zuversichtlich, die gesetzten Planzahlen zu erreichen. Schwerpunkt bleibt, die noch junge Organisation insgesamt weiter zu formen und zu stärken sowie durch Training die technischen Abläufe zu verbessern. 6.4. GesamtausblickDas Management erwartet einen zufriedenstellenden Geschäftsverlauf für 2017. Die planmäßigen Investitionen werden das Leistungsangebot und die Infrastruktur weiter verbessern. Ein Umsatzwachstum von 7 % wird erwartet. Damit würde ein Umsatzanstieg auf insgesamt rund 195 Mio. € und ein Konzernjahresüberschuss in der Größenordnung von 8,0 Mio. € bis 9,0 Mio. € erreichbar sein. Das operative Ergebnis wird durch den erwarteten Anstieg der Rohstoffpreise unter Druck geraten. Im Personalbereich werden wir unsere Ausbildungsstrategie weiter verfolgen. Darüber hinaus werden die Personalkosten durch Gehaltserhöhungen ansteigen. Durch Effizienzprogramme werden wir allerdings gegensteuern, um damit Material- und Personalkosten zu optimieren. Für den operativen Cash Flow erwarten wir einen Anstieg auf 23,0 Mio. € bis 25,0 Mio. €.
Hof, 31. März 2017 HOFTEX GROUP AG Der Vorstand Steger van den Burg Konzernbilanz zum 31. Dezember 2016Aktiva scroll
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr 2016scroll
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung zum 31. Dezember 2016scroll
Konzern-Kapitalflussrechnung für das Geschäftsjahr 2016scroll
Konzernanhang für das Geschäftsjahr 2016(1) Darstellung des KonzernabschlussesDie HOFTEX GROUP AG ist eine in der Bundesrepublik registrierte Kapitalgesellschaft, die im Handelsregister des Amtsgerichts Hof unter HRB 50 als Aktiengesellschaft registriert ist. Die Adresse lautet Fabrikzeile 21, D-95028 Hof. Sie ist die Holdinggesellschaft des Hoftex Group Konzerns. Der Geschäftsgegenstand entspricht dem Eintrag im Handelsregister. Die Hauptaktivitäten der Hoftex Group sind die Produktion von Vliesstoffen für technische Anwendungen und für Bekleidung, die Herstellung von Roh-, Buntgeweben und Dekostoffen, die Fertigung von Roh- und Farbgarnen sowie von Spezialgarnen und -zwirnen. Die Aktien der Gesellschaft werden seit dem 29. Juni 2009 im Freiverkehr an der Börse München im Marktsegment M:access gehandelt; seither gilt die HOFTEX GROUP AG nicht mehr als "börsennotiert" oder "kapitalmarktorientiert" im Sinne des Handelsgesetzbuches (HGB) bzw. des Aktiengesetzes (AktG). Der Konzernabschluss der HOFTEX GROUP AG zum 31. Dezember 2016 wurde nach den am Abschlussstichtag gültigen Vorschriften des HGB sowie des AktG aufgestellt. Dabei sind erstmals die Vorschriften des Handelsgesetzbuches in der Fassung des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (BilRUG) angewendet worden. Darstellung, Gliederung und Bewertung des Konzernabschlusses entsprechen mit Ausnahme der Änderungen des BilRUG den Vorjahresgrundsätzen. Infolge der erstmaligen Anwendung des BilRUG wurden Erträge in Höhe von T€ 372 von den sonstigen betrieblichen Erträgen in die Umsatzerlöse umgegliedert. Die korrespondierenden Erträge des Vorjahres von T€ 401 wurden nicht angepasst. Die Pflicht zur Aufstellung des Konzernabschlusses ergibt sich aus § 290 HGB. Der Konzernabschluss ist in den ersten fünf Monaten des neuen Geschäftsjahres für das vorausgegangene Geschäftsjahr aufzustellen. Der Konzernabschluss ist in Euro (€) aufgestellt. Alle Angaben erfolgen - soweit nicht explizit anders vermerkt - in Tausend Euro (T€). Die einzelnen Jahresabschlüsse der Konzernunternehmen und der Konzernabschluss sind auf den Stichtag des Mutterunternehmens aufgestellt. Der Jahresabschluss der HOFTEX GROUP AG und die Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen inländischen Tochtergesellschaften für das Geschäftsjahr 2016 wurden nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches und des Aktiengesetzes bzw. des Gesetzes betreffend die Gesellschaften mit beschränkter Haftung aufgestellt. Für Zwecke der Erstellung des Konzernabschlusses wurden die Jahresabschlüsse der ausländischen Gesellschaften gegebenenfalls auf die Vorschriften des HGB übergeleitet. Einzelne Posten der Bilanz und der Gewinn- und Verlustrechnung werden zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung zusammengefasst. Diese Posten sind im Konzernanhang gesondert ausgewiesen und erläutert. Die Gewinn- und Verlustrechnung wird nach dem Gesamtkostenverfahren ausgewiesen. (2) KonsolidierungskreisIn den Konzernabschluss zum 31.12.2016 sind neben der HOFTEX GROUP AG 16 (Vorjahr: 16) inländische und 4 (Vorjahr: 4) ausländische Gesellschaften einbezogen, bei denen der HOFTEX GROUP AG unmittelbar oder mittelbar die Mehrheit der Stimmrechte zusteht und sie somit die Kontrolle über diese Unternehmen ausübt. Weiterhin ist die Unterstützungskasse der Hoftex Group, die Wohlfahrtseinrichtung der Vogtländischen Baumwollspinnerei AG e.V., in den Konzernabschluss gemäß § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB i.V.m. DRS 19 einbezogen. Wegen untergeordneter Bedeutung für den Einblick in die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns wurde auf die Einbeziehung von 1 (Vorjahr: 1) inländischen Tochterunternehmen nach § 296 Abs. 2 HGB verzichtet. Die Tochterunternehmen Hoftex GmbH, Hoftex CoreTech GmbH, Hoftex Max Süss GmbH, Hoftex Färberei GmbH, Hoftex Färberei Betriebs GmbH, Neutex Home Deco GmbH, Neutex Betriebs GmbH, Tenowo GmbH, Tenowo Hof GmbH, Tenowo Reichenbach GmbH, Tenowo Mittweida GmbH und die Hoftex Immobilien I GmbH sind über Beherrschungs- und Gewinnabführungsverträge mit der Muttergesellschaft HOFTEX GROUP AG verbunden. Alle diese Unternehmen sind auch in den Konzernabschluss der HOFTEX GROUP AG einbezogen. Von diesen 12 (Vorjahr: 12) Unternehmen machen 6 (Vorjahr: 6) von der Erleichterungsvorschrift des § 264 Abs. 3 HGB in vollem Umfang und 6 (Vorjahr: 6) teilweise Gebrauch. Die Hoftex Immobilien II GmbH & Co. KG wird in den Konzernabschluss der HOFTEX GROUP AG einbezogen. Sie macht daher von den Erleichterungsvorschriften des § 264b HGB in vollem Umfang Gebrauch. Der Konsolidierungskreis der HOFTEX GROUP AG umfasst zum 31. Dezember 2016 die folgenden Gesellschaften: scroll
1)
96 % der Anteile hält die HOFTEX GROUP AG,
4 % die Hof Garn Verwaltungs GmbH. (3) KonsolidierungsgrundsätzeFür Erstkonsolidierungen aus der Zeit vor dem 1.1.2009 erfolgt die Kapitalkonsolidierung gemäß Art. 66 Abs. 3 Satz 4 EGHGB nach der Buchwertmethode. Für Erstkonsolidierungen ab diesem Zeitpunkt erfolgt diese nach dem durch BilMoG geänderten § 301 HGB ausschließlich nach der Neubewertungsmethode, bei der das Eigenkapital des Tochterunternehmens im Erstkonsolidierungszeitpunkt vollständig zum beizulegenden Zeitwert der in den Konzernabschluss aufzunehmenden Vermögensgegenstände, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und Sonderposten bewertet wird. Ein aus einem Unternehmenserwerb auf der Aktivseite verbleibender Unterschiedsbetrag ist als Geschäfts- oder Firmenwert auszuweisen. Verbleibende passive Unterschiedsbeträge sind als gesonderte Position nach dem Eigenkapital auszuweisen. Vor dem 1.1.2009 entstandene passive Unterschiedsbeträge wurden gemäß § 309 Abs. 2 HGB vereinnahmt. Die Ergebnisse der im Laufe des Jahres erworbenen oder veräußerten Tochterunternehmen werden entsprechend vom tatsächlichen Erwerbszeitpunkt oder bis zum tatsächlichen Abgangszeitpunkt in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung erfasst. Sofern erforderlich, werden die Jahresabschlüsse der Tochterunternehmen angepasst, um die Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden an die im Konzernabschluss einheitlich zur Anwendung kommenden Methoden anzugleichen. Sämtliche Forderungen und Schulden zwischen den in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen wurden gegeneinander aufgerechnet. Zwischenergebnisse, konzerninterne Umsätze, Aufwendungen und Erträge, Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen konsolidierten Gesellschaften, sowie Rückstellungsbildungen zwischen den Konzernunternehmen werden eliminiert. (4) Bilanzierungs- und BewertungsmethodenImmaterielle Vermögensgegenstände werden, soweit sie gegen Entgelt erworben wurden, zu Anschaffungskosten angesetzt und planmäßig linear über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Für selbst erstellte immaterielle Vermögensgegenstände besteht nach § 248 Abs. 2 HGB ein Aktivierungswahlrecht in Höhe der Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 3 Sätze 1 und 2 HGB, soweit es sich hierbei nicht um selbst geschaffene Marken, Drucktitel, Verlagsrechte, Kundenlisten oder vergleichbare immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens handelt. Das Wahlrecht wurde nicht in Anspruch genommen. Unter den immateriellen Vermögensgegenständen werden vor allem von Dritten erworbene Software und Lizenzen ausgewiesen. Diese wird ab dem Anschaffungszeitpunkt planmäßig linear über 5 Jahre abgeschrieben. Die Bilanzierung der Sachanlagen erfolgt zu Anschaffungs- bzw. Herstellungskosten, im Falle abnutzbarer Sachanlagen vermindert um planmäßige Abschreibungen. Die Herstellungskosten selbst erstellter Sachanlagen umfassen die direkt zurechenbaren Einzelkosten und angemessene Teile der notwendigen Material- und Fertigungsgemeinkosten einschließlich der Abschreibungen, soweit diese durch die Fertigung veranlasst sind. Zinsen für Fremdkapital werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Voraussichtlich dauernden Wertminderungen, die über den planmäßigen Werteverzehr hinausgehen, wird erforderlichenfalls durch außerplanmäßige Abschreibungen Rechnung getragen. Soweit die Gründe für diese Abschreibungen nicht mehr vorliegen, werden Wertaufholungen vorgenommen. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen konzerneinheitlich, grundsätzlich linear über die voraussichtliche Nutzungsdauer. Das Finanzanlagevermögen wird grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bzw. bei einer dauernden Wertminderung mit dem niedrigeren beizulegenden Wert zum Bilanzstichtag angesetzt. Anteile an nicht konsolidierten verbundenen Unternehmen und Beteiligungen werden zu Anschaffungskosten oder bei voraussichtlich dauernder Wertminderung, mit den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. Wenn die Gründe für die Beibehaltung eines niedrigeren Wertansatzes entfallen sind, erfolgt eine Wertaufholung gemäß § 253 Abs. 5 HGB. Anteile an einem assoziierten Unternehmen werden gemäß § 312 HGB nach der Equity-Methode bewertet. Für nach dem 31.12.2008 erworbene Anteile an assoziierten Unternehmen bzw. Erhöhungen der Anteile an bereits bestehenden assoziierten Unternehmen werden sich ergebende aktive Unterschiedsbeträge, soweit diese aus einem Firmenwert resultierten, planmäßig auf eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Ausleihungen sind mit dem Nennwert oder gegebenenfalls dem niedrigeren beizulegenden Wert bilanziert. In den Vorräten sind Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe und Waren zu Anschaffungskosten bei Anwendung der Durchschnittsmethode oder zum niedrigeren Tagespreis des Beschaffungs- oder Absatzmarktes angesetzt. Fertige und unfertige Erzeugnisse sind zu Herstellungskosten gemäß § 255 Abs. 2 HGB bewertet. Die Herstellungskosten umfassen Materialeinzelkosten, Fertigungseinzelkosten und Sondereinzelkosten der Fertigung sowie angemessene Teile der Materialgemeinkosten, der Fertigungsgemeinkosten und des Werteverzehrs des Anlagevermögens, soweit dieser durch die Fertigung veranlasst ist. Kosten der allgemeinen Verwaltung werden in angemessenem Umfang einbezogen. Fremdkapitalkosten werden nicht in die Herstellungskosten einbezogen. Niedrigere Wiederbeschaffungskosten oder realisierbare Preise am Bilanzstichtag werden durch Abschreibungen auf den niedrigsten Wert berücksichtigt. Für Verwertungsrisiken werden angemessene und ausreichende Abschreibungen vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich zum Nominalwert angesetzt. Einzelwertberichtigungen auf Forderungen werden entsprechend der Wahrscheinlichkeit des Ausfalls vorgenommen. Das allgemeine Kreditrisiko wird durch pauschale Wertberichtigungen berücksichtigt, die grundsätzlich auf Erfahrungswerten der Vergangenheit beruhen. Die liquiden Mittel werden zum Nennwert angesetzt. Die aktiven Rechnungsabgrenzungsposten betreffen Ausgaben vor dem Abschlussstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tag darstellen. Die Auflösung erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. Latente Steuern werden gebildet, wenn zwischen den handelsrechtlichen Wertansätzen von Vermögensgegenständen, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten und ihren steuerlichen Wertansätzen Differenzen bestehen, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich abbauen. Auf diese Differenzen in den Wertansätzen werden die jeweils länderspezifischen Steuersätze angewendet. Soweit sich hieraus in den Gesellschaften jeweils insgesamt eine Steuerbelastung ergibt, ist diese als passive latente Steuern in der Bilanz anzusetzen. Eine sich ergebende Steuerentlastung kann als aktive latente Steuern in der Bilanz angesetzt werden. Steuerliche Verlustvorträge sind bei der Berechnung aktiver latenter Steuern in Höhe der innerhalb der nächsten fünf Jahre zu erwartenden Verlustverrechnung zu berücksichtigen. Führen Konsolidierungsmaßnahmen dazu, dass sich bei den Wertansätzen der Vermögensgegenstände, Schulden und Rechnungsabgrenzungsposten weitere Differenzen zu den steuerlichen Wertansätzen ergeben, die sich in späteren Geschäftsjahren voraussichtlich wieder abbauen, so ist eine sich hieraus insgesamt ergebende Steuerbelastung als passive latente Steuern und eine sich hieraus insgesamt ergebende Steuerentlastung als aktive latente Steuern zu bilanzieren. Die Ermittlung der latenten Steuern erfolgt auf Basis des jeweiligen Ertragsteuersatzes in den betroffenen Einzelgesellschaften. Zur Erfüllung von Verpflichtungen aus der Altersversorgung im Rahmen von Gehaltsumwandlungen wurden Kapitallebensversicherungen abgeschlossen, die an die berechtigten Mitarbeiter verpfändet und somit dem Zugriff übriger Gläubiger entzogen sind. Die Bewertung erfolgt seit dem Geschäftsjahr 2009 zum beizulegenden Zeitwert, welcher dem Konzern vom Versicherer mitgeteilt wird. Der Zeitwert wird gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB mit den jeweils zugrunde liegenden Verpflichtungen verrechnet. Ergibt sich ein Verpflichtungsüberhang, wird dieser unter den Rückstellungen erfasst. Übersteigt der Wert der Versicherungsansprüche die Verpflichtungen, erfolgt der Ausweis als "Aktiver Unterschiedsbetrag aus der Vermögensverrechnung" auf der Aktivseite der Bilanz. Die Anschaffungskosten der verrechneten Vermögenswerte liegen annähernd auf Höhe der Zeitwerte von T€ 3.237 (Vorjahr: T€ 3.538), der Erfüllungsbetrag der verrechneten Schulden beträgt T€ 4.491 (Vorjahr: T€ 4.711). Es ergibt sich ein passiver Unterschiedsbetrag (Rückstellung) aus der Vermögensverrechnung in Höhe von T€ 1.254 (Vorjahr: T€ 1.173). Im Zinsergebnis werden die Aufwendungen aus der Aufzinsung in Höhe von T€ 476 (Vorjahr: T€ 574) mit den Vermögenserträgen von T€ 28 (Vorjahr: T€ 30) verrechnet. Pensionsrückstellungen werden für die Versorgungsansprüche einzelner Mitarbeiter und Pensionäre nach versicherungsmathematischen Grundsätzen nach dem Anwartschaftsbarwertverfahren auf der Grundlage verbindlicher Zusagen zum Bilanzstichtag gebildet. Der Barwert wird mit einem Rechnungszinsfuß von 4,01 % und einer Rentendynamik von 1,5 % ermittelt. Bei dem zugrunde gelegten Rechnungszinsfuß für die Abzinsung der Pensionsverpflichtungen handelt es sich gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB um den von der Deutschen Bundesbank nach RückAbzinsV ermittelten und veröffentlichten durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen zehn Geschäftsjahre für eine angenommene Restlaufzeit von 15 Jahren. Im Vorjahr wurde von dem Wahlrecht für die vorgezogene Anwendung des geänderten § 253 Abs. 2 HGB gemäß Art. 75 Abs. 7 EGHGB Gebrauch gemacht. Der sich zum 31. Dezember 2016 aus der sieben- und zehnjährigen Durchschnittsbetrachtung ergebende Unterschiedsbetrag, welcher in Höhe von T€ 540 (Vorjahr: T€ 321) der Ausschüttungssperre unterliegt, beträgt T€ 627 (Vorjahr: T€ 371). Die betriebliche Altersversorgung ist seit dem Jahr 1976 für Neuzugänge geschlossen. Gemäß einer Betriebsvereinbarung vom 14. Dezember 1994 wurden mit Wirkung ab 31. Dezember 1994 sowohl bereits unverfallbare als auch die noch verfallbaren Versorgungsanwartschaften in ihrer Höhe als DM-Betrag festgeschrieben und garantiert. Für die biometrischen Wahrscheinlichkeiten wurden die 2006 veröffentlichten Richttafeln 2005 G von Prof. Dr. Klaus Heubeck zugrunde gelegt. Die Gehälter werden nicht mehr erhöht, da sie bereits festgeschrieben wurden. Durch die Schließung der Altersvorsorge ist die Fluktuationsrate hinfällig. Nach § 290 Abs. 2 Nr. 4 HGB und dessen Auslegung DRS 19 (Bekanntmachung 18. Februar 2011) sind entgegen der früheren Bilanzierungspraxis nun auch Unterstützungskassen in den Konzernabschluss einzubeziehen. Diese Rechtsauffassung hat zur Folge, dass auch die Unterstützungskasse der Hoftex Group in den Konzernabschluss einzubeziehen ist. Die Unterstützungskasse hat einen Großteil ihrer Verpflichtungen über Lebensversicherungen ausfinanziert. Die Ansprüche an die Versicherung haben zum Bilanzstichtag einen Zeitwert von T€ 1.973 (Vorjahr: T€ 2.275). Die Pensionsverpflichtungen, bewertet nach § 253 Abs. 1 Satz 2 HGB belaufen sich auf T€ 2.826 (Vorjahr: T€ 3.094). Der verbleibende Verpflichtungsüberhang in Höhe von T€ 853 (Vorjahr: T€ 819) wird in der Konzernbilanz gemäß Art. 28 Abs. 1 EGHGB nicht angesetzt. Sonstige Rückstellungen sind für ungewisse Verbindlichkeiten und für drohende Verluste aus schwebenden Geschäften zu bilden. Weiterhin sind sonstige Rückstellungen zu bilden für unterlassene Instandhaltung, die im folgenden Geschäftsjahr innerhalb von drei Monaten nachgeholt werden, und für Gewährleistungen, die ohne rechtliche Verpflichtung erbracht werden. Wir bilden die Rückstellungen in Höhe des Betrages, der nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendig ist, um diese zu erfüllen. Bei der Bemessung der Rückstellungen haben wir allen erkennbaren Risiken angemessen Rechnung getragen. Zukünftige Preis- und Kostensteigerungen werden berücksichtigt, sofern ausreichende objektive Hinweise für deren Eintritt vorliegen. Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr sind mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatz der vergangenen sieben Geschäftsjahre abgezinst. Verbindlichkeiten werden zu ihrem Erfüllungsbetrag am Bilanzstichtag angesetzt. Die Werte für Eventualverbindlichkeiten aus Haftungsvereinbarungen entsprechen den am Bilanzstichtag tatsächlich in Anspruch genommenen Kreditbeträgen. Soweit Bewertungseinheiten nach § 254 HGB gebildet werden, werden diese nach der sog. "Einfrierungsmethode" bilanziert. (5) WährungsumrechnungAuf fremde Währungen lautende Vermögensgegenstände und Verbindlichkeiten sind zum Devisenkassamittelkurs zum Abschlussstichtag umgerechnet. Soweit die Restlaufzeit weniger als ein Jahr beträgt, stellen die Anschaffungskosten keine Wertobergrenze dar und Gewinne sind ertragswirksam zu berücksichtigen. Im Konzern erfolgt die Umrechnung der Vermögensgegenstände und Schulden der einbezogenen Unternehmen zum Stichtagskurs. Auf die Eigenkapitalpositionen werden die historischen Kurse angewendet. Aufwendungen und Erträge werden zum Jahresdurchschnittskurs umgerechnet. (6) AnlagevermögenImmaterielle Vermögensgegenständescroll
*)
Die Abgänge enthalten Währungsdifferenzen
in Höhe von T€ +2. + Vermögensmehrung / - Vermögensminderung Sachanlagenscroll
*)
Die Zugänge enthalten Währungsdifferenzen
in Höhe von T€ -951. + Vermögensmehrung / - Vermögensminderung Finanzanlagenscroll
(7) Anteile an assoziierten UnternehmenIm Mai 2006 hat die Tenowo GmbH einen Anteilskaufvertrag mit einer indischen Firmengruppe aus dem Vliesstoffmarkt unterzeichnet. Es wurde vereinbart, dass die Tenowo GmbH sich zu 25 % an der Firmengruppe beteiligt. Der Kaufpreis belief sich umgerechnet auf T€ 3.113. Die Hauptaktivitäten dieser Gruppe liegen in der Schwestergesellschaft Supreme Nonwovens. Nach Abschluss der Umstrukturierung dieser Firmengruppe zum 1. April 2007 wurde die Beteiligung zu diesem Stichtag erstmals "at equity" in den Konzernabschluss einbezogen und aus der Bilanzposition "Beteiligungen" in die Bilanzposition "Anteile an assoziierten Unternehmen" umgegliedert. Die Umstrukturierung wurde vom High Court in Mumbai mit Beschluss vom 28. September 2007 genehmigt. Die Gesellschaft firmiert seitdem unter Supreme Nonwoven Industries Private Limited. Der sich aus der Gegenüberstellung des anteilig erworbenen Reinvermögens und dem Kaufpreis ergebende Firmenwert wurde in den Anschaffungsjahren mit den Rücklagen verrechnet. Durch die Übernahme von weiteren Geschäftsanteilen aus zwei einseitigen Kapitalerhöhungen wurde die Beteiligungsquote im Jahr 2008 auf 44,9 % und im Jahr 2010 auf 49,0 % erhöht. Die Anschaffungskosten für die letzte Tranche betrugen T€ 1.179. Es ergab sich ein Firmenwert in Höhe von T€ 670. Dieser wurde über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren abgeschrieben. Das Geschäftsjahr des assoziierten Unternehmens läuft vom 1. April bis zum 31. März des Folgejahres. Für das am 31. März 2016 endende Wirtschaftsjahr wurde ein Jahresabschluss vorgelegt und das zu diesem Stichtag anteilige Jahresergebnis (49,0 %) im Rahmen der Equity-Bewertung mit T€ 447 (Vorjahr: T€ 259) abzüglich zwischenzeitlich geflossener Gewinnausschüttung in Höhe von T€ 154 (Vorjahr: T€ 117) im Bilanzansatz mit T€ 293 (Vorjahr: T€ 142) abzüglich der verrechneten Abschreibung auf den Firmenwert von T€ 0 (Vorjahr: T€ 114) erfasst. Das assoziierte Unternehmen hat keinen Zwischenabschluss auf den 31. Dezember 2016 erstellt, daher konnte im Konzernabschluss der HOFTEX GROUP AG für 2016 noch keine weitere Fortschreibung der Equity-Bewertung vorgenommen werden. (8) Vorrätescroll
(9) Forderungen und sonstige Vermögensgegenständescroll
Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben wie im Vorjahr eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. Die Forderungen gegen verbundene Unternehmen resultieren wie im Vorjahr aus Lieferungen und Leistungen. (10) Liquide MittelUnter liquiden Mitteln weisen wir den Kassenbestand, Schecks sowie Guthaben bei Kreditinstituten aus. (11) Latente SteuernAktive und passive latente Steuern bestehen bei folgenden Positionen: scroll
Die Abgrenzung latenter Steuern ergibt sich aus unterschiedlichen Wertansätzen zwischen den HGB- und den Steuerbilanzen der Konzerngesellschaften sowie aus Konsolidierungsmaßnahmen. Es finden dabei ausschließlich steuerlich relevante temporäre Differenzen Berücksichtigung. Als aktive latente Steuern werden im Konzernabschluss nur die Steuerentlastungen gezeigt, die sich aus niedrigeren Wertansätzen von Vermögenswerten und Schulden aufgrund der Konsolidierungsbuchungen gegenüber den steuerlichen Wertansätzen ergeben. Nach Ausübung des Saldierungswahlrechts sowie des Ansatzwahlrechts für Aktivüberhänge wurden aktive latente Steuern in Höhe von T€ 1.207 (Vorjahr: T€ 1.321) und passive latente Steuern unverändert in Höhe von T€ 12 (Vorjahr: T€ 12) in der Bilanz angesetzt. Steuerliche Verlustvorträge wurden in obiger Darstellung nur in Höhe der voraussichtlichen steuerlichen Nutzung während der nächsten 5 Jahre in die Darstellung einbezogen. Darüber hinausgehende steuerliche Verlustvorträge, für die mangels Vorhersehbarkeit der steuerlichen Nutzung keine aktiven latenten Steuern dargestellt wurden, belaufen sich auf Mio. € 0,6, die jedoch zeitlich befristet nutzbar sind. Bei inländischen Gesellschaften wurden die latenten Steuern unter Zugrundelegung eines Ertragsteuersatzes von 29 % (Körperschaftsteuer 15 %; Gewerbesteuer 14 %) auf die zeitlichen Bewertungsunterschiede bzw. die Verlustvorträge ermittelt. Für die USA wurde ein Ertragsteuersatz von 39 %, für China von 29 %, für Rumänien von 16 % und für Tschechien von 19 % zugrunde gelegt. (12) Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital der HOFTEX GROUP AG beträgt € 13.919.988,69 und ist eingeteilt in 5.444.800 nennwertlose, auf den Inhaber lautende Stückaktien, von denen jede Aktie zur Ausübung einer Stimme berechtigt. Eine Aktie gewährt einen rechnerischen Anteil von gerundet € 2,56 am Gesellschaftskapital. (13) Genehmigtes KapitalDer Vorstand ist durch Beschluss der Hauptversammlung vom 7. Juli 2014 ermächtigt, das Grundkapital mit Zustimmung des Aufsichtsrates bis zum 6. Juli 2019 gegen Bar- und/oder Sacheinlage einmal oder mehrmals um insgesamt bis zu T€ 5.000 zu erhöhen, wobei das Bezugsrecht der Aktionäre ausgeschlossen werden kann. Von der Ermächtigung, das Grundkapital zu erhöhen, wurde bisher kein Gebrauch gemacht. (14) KapitalrücklageAls Kapitalrücklage des Konzerns wird die Kapitalrücklage der HOFTEX GROUP AG in Höhe von T€ 41.158 ausgewiesen. Sie beinhaltet nach § 272 Abs. 2 Nr. 1 HGB das Ausgabeaufgeld von T€ 2.199 aus der im Jahr 2008 durchgeführten Kapitalerhöhung sowie Einlagen der Altgesellschafter. (15) Gewinnrücklagenscroll
(16) Ergebnisverwendungscroll
(17) Abgegrenzte Zuwendungen für Investitionszuschüsse und -zulagenDie planmäßige Auflösung der abgegrenzten Investitionszuschüsse und -zulagen beträgt im Geschäftsjahr letztmals T€ 735 und wird unter den sonstigen betrieblichen Erträgen ausgewiesen. (18) GesellschafterdarlehenDie HOFTEX GROUP AG hat ihre bisherige Finanzierungsstruktur (Konsortialdarlehensvertrag, bilaterale Darlehensverträge) durch die Begebung eines unbesicherten Schuldscheindarlehens von T€ 50.000 abgelöst. Mit diesem Schuldscheindarlehen wurde das langfristige Darlehen des Hauptaktionärs ERWO Holding AG von T€ 14.000 vollständig zurückgeführt. (19) Rückstellungenscroll
In den sonstigen Rückstellungen sind im Wesentlichen Rechts- und Prozesskosten sowie Verpflichtungen aus dem Personalbereich enthalten. (20) Verbindlichkeitenscroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen enthalten T€ 595 (Vorjahr: T€ 337) gegenüber der Aktionärin ERWO Holding AG und anderen Unternehmen der Südwolle Group. Sie betreffen wie im Vorjahr im Wesentlichen sonstige Weiterverrechnungen. scroll
In den sonstigen Verbindlichkeiten sind T€ 11.080 (Vorjahr: T€ 9.240) Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden Unternehmen enthalten. Davon sind T€ 9.800 (Vorjahr: T€ 9.240) von der Zhangjiagang Yangtse Spinning Co. (ZYS) in China an die Tenowo Huzhou Ltd. ausgereichte Finanzierungsmittel, die zu einem marktkonformen Zinssatz verzinst werden und eine Restlaufzeit von unter einem Jahr haben. (21) Aufgliederung der Umsätzescroll
Der Ausweis beinhaltet nur Umsätze mit Konzernfremden. (22) Sonstige betriebliche ErträgeIm Konzern resultieren die wesentlichen Posten aus Erträgen aus Anlagenabgängen T€ 942 (Vorjahr: T€ 945), der Auflösung der erhaltenen Investitionszuschüsse und -zulagen T€ 735 (Vorjahr: T€ 735), der Auflösung nicht mehr benötigter Rückstellungen T€ 585 (Vorjahr: T€ 525), dem Eingang abgeschriebener Forderungen und der Herabsetzung nicht mehr benötigter Wertberichtigungen zu Forderungen T€ 147 (Vorjahr: T€ 308), sonstigen periodenfremden Erträgen T€ 321 (Vorjahr: T€ 304), Erträgen aus Kurs- und Umrechnungsgewinnen T€ 1.084 (Vorjahr: T€ 1.971) und übrigen betrieblichen Erlösen T€ 393 (Vorjahr: T€ 514). Die im Vorjahr enthaltenen Dienstleistungen an Unternehmen der Südwolle Group und Mieterträge wurden im Geschäftsjahr 2016 im Zuge des BilRUG in die Umsatzerlöse umgegliedert. (23) Materialaufwandscroll
Die Materialaufwandsquote bezogen auf die betriebliche Leistung (ohne sonstige betriebliche Erträge) beträgt 51,0 % (Vorjahr: 51,1 %). (24) Personalaufwandscroll
Im Jahresdurchschnitt waren beschäftigt: scroll
(25) Sonstige betriebliche Aufwendungenscroll
(26) Beteiligungsergebnisscroll
(27) Zinsergebnisscroll
Der verrechnete Ertrag aus dem Deckungsvermögen beträgt T€ 28 (Vorjahr: T€ 30). (28) Steuern vom Einkommen und vom Ertragscroll
(29) Sonstige Steuernscroll
(30) Honorare des AbschlussprüfersDer Abschlussprüfer Deloitte GmbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, hat für das Geschäftsjahr Honorare von insgesamt T€ 322 (Vorjahr: T€ 335) berechnet. Das Gesamthonorar ist wie folgt aufzuschlüsseln: scroll
(31) Bezüge des Aufsichtsrats und des VorstandsDie Angabe der Vorstandsgesamtbezüge gemäß § 314 Nr. 6a HGB unterbleibt unter analoger Anwendung der Befreiungsvorschrift des § 286 Abs. 4 HGB. Die Bezüge des Aufsichtsrats betragen T€ 89 (Vorjahr: T€ 53). Die Bezüge für frühere Mitglieder des Vorstands und ihre Hinterbliebenen betragen T€ 381 (Vorjahr: T€ 380). Für Pensionsverpflichtungen gegenüber früheren Mitgliedern des Vorstands und deren Hinterbliebene sind T€ 3.770 (Vorjahr: T€ 3.829) zurückgestellt. (32) Konzern-KapitalflussrechnungDer ausgewiesene Finanzmittelfonds umfasst die kurzfristig verfügbaren liquiden Mittel. Die Konzern-Kapitalflussrechnung wurde nach der indirekten Methode aufgestellt. Ausgehend vom Konzern-Jahresergebnis wurden die wesentlichen nicht auszahlungswirksamen Aufwendungen sowie Änderungen im Netto-Umlaufvermögen berücksichtigt, um den Mittelzufluss aus der betrieblichen Geschäftstätigkeit zu ermitteln. Weiter wurden die Mittelabflüsse aus Investitions- und Finanzierungstätigkeit dargestellt. (33) Haftungsverhältnissescroll
Aufgrund der Erfahrungen aus der Vergangenheit ist mit einer Inanspruchnahme aus den Haftungsverhältnissen nicht zu rechnen. (34) Sonstige finanzielle VerpflichtungenDie sonstigen finanziellen Verpflichtungen betragen T€ 5.540 (Vorjahr: T€ 6.375), die sich aus Mietverträgen, aus Bestellobligen und Akkreditivverpflichtungen ergeben. (35) Derivative FinanzinstrumenteZur teilweisen Absicherung des Zinsänderungsrisikos aus variabel verzinslichen Bankverbindlichkeiten von T€ 28.500 nimmt die HOFTEX GROUP AG vier Zinsswaps in Anspruch. Das Nominalvolumen der Sicherungsgeschäfte beläuft sich zum 31. Dezember 2016 auf T€ 12.000. Die Sicherung begann am 1. Oktober 2014 und läuft bis zum 30. September 2019. Der Einsatz dieser Instrumente ist nur im Zusammenhang mit der Absicherung von Risiken aus Grundgeschäften statthaft. Der Abschluss solcher Sicherungsgeschäfte wird ausschließlich von der Muttergesellschaft vorgenommen. Die HOFTEX GROUP AG schließt nur derivative Finanzinstrumente ab, die in einem eindeutigen Sicherungszusammenhang stehen und mit entsprechenden Grundgeschäften zu einer Bewertungseinheit zusammengefasst werden. Zur Absicherung von Zinsänderungsrisiken von variabel verzinslichen langfristigen Bankverbindlichkeiten wurden im Dezember 2013 vier Zinsswaps in Höhe von zusammen Mio. € 12,0 abgeschlossen, um das Risiko aus künftigen Zinssteigerungen zu begrenzen. Die im Bestand befindlichen Zinssicherungsgeschäfte mit einer Restlaufzeit von 33 Monaten, deren Fälligkeit innerhalb der Fälligkeiten der Grundgeschäfte liegen, wurden in Bewertungseinheiten zusammengefasst. Zum Bilanzstichtag waren aus diesen Transaktionen keine Rückstellungen aus Bewertungseinheiten zu bilden. Die Höhe der mit Bewertungseinheiten abgesicherten Risiken beträgt zum Bilanzstichtag T€ 546, d.h. in dieser Höhe wurden Rückstellungen für drohende Verluste vermieden. Für die von der Gesellschaft abgeschlossenen Zinssicherungsgeschäfte ergeben sich zum 31. Dezember 2016 folgende beizulegende Zeitwerte: scroll
Die Zeitwerte der Zinsbegrenzungsgeschäfte werden von den Kontrahentenbanken anhand von anerkannten Berechnungsmodellen unter Zugrundelegung der jeweiligen Zinsstrukturkurve ermittelt. Des Weiteren wurden zur Währungsabsicherung folgende Devisentermingeschäfte abgeschlossen. Zum 31. Dezember 2016 ergeben sich folgende beizulegende Zeitwerte: scroll
Für die negativen Marktwerte wurde in dem Bilanzposten "sonstige Rückstellungen" eine Rückstellung für drohende Verluste gebildet. (36) NachtragsberichtIm Rahmen der Schuldscheinfinanzierung sind im ersten Quartal 2017 noch weitere Zinssicherungsgeschäfte abgeschlossen worden, um das Zinsänderungsrisiko so viel als möglich abzusichern. Das zinsgesicherte Volumen von T€ 28.5000 ist genauso hoch wie das variabel verzinste Volumen. Am 14. März 2017 kam es bei der Tochtergesellschaft Tenowo GmbH zu einem Brand im Bereich der Fasermischerei am Vliesstandort Hof. Dabei wurde eine von insgesamt vier Mischanlagen nahezu vollständig zerstört. Zwischenzeitlich konnte der Betrieb wieder mit den verbliebenen drei Mischanlagen aufgenommen werden. Um entsprechende Lieferverzögerungen zu vermeiden, werden gegebenenfalls die Laufzeiten der Mischanlagen am Wochenende über Sonderschichten verlängert. Die Sachschäden sowie die durch den Brand verursachten Betriebsausfallschäden sind grundsätzlich unter Einbezug eines Selbstbehalts versichert. Es gibt keine Hinweise, die auf eine Verweigerung der Versicherung hindeuten. Weitere berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag haben sich nicht ergeben. (37) Mitglieder des AufsichtsratsWaltraud HertreiterVorsitzende Selbstständige Unternehmensberaterin Neubeuern Martin StegerStellv. Vorsitzender Selbstständiger Immobilienkaufmann Nürnberg Werner BerletIT-Manager Bad Homburg Renate DempfleGeschäftsführerin der PDV Inter-Media GmbH Augsburg Johanna Falasa*Kaufmännische Angestellte Münchberg York RiedelSelbstständiger Rechtsanwalt Nürnberg Wolfgang Schmidt*Vorsitzender Betriebsrat Tenowo Hof und Reichenbach Hof Tom StegerSelbstständiger Rechtsanwalt Nürnberg Carmen Teismann*Laborangestellte Schwarzenbach/Saale
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von den Arbeitnehmern gewählt (38) Mitglieder des VorstandsKlaus StegerVorstandsvorsitzender, Chief Executive Officer Nürnberg Volker Adrion(bis 29. Februar 2016) Chief Financial Officer Münchberg Jacques van den Burg(seit 1. März 2016) Chief Financial Officer Wendelstein (39) KonzernverbindungDie HOFTEX GROUP AG, Hof, eine i.S.v. § 267 HGB kleine Kapitalgesellschaft, ist als Konzernmutterunternehmen selbst Tochterunternehmen der ERWO Holding AG, Schwaig. Die zwei Gesellschaften erstellen jeweils als Konzernmutterunternehmen einen Konzernabschluss unter Einbeziehung ihrer jeweiligen Tochterunternehmen; auf eine Inanspruchnahme von § 291 HGB wird verzichtet. In ihrem Anhang zum Jahresabschluss berichtet die HOFTEX GROUP AG, dass sie in den Konzernabschluss der ERWO Holding AG einbezogen ist. Dazu ergänzt sie, dass die ERWO Holding AG den Konzernabschluss für den größten Kreis von Unternehmen aufstellt (§ 285 Nr. 14 HGB), und die HOFTEX GROUP AG den Konzernabschluss für den kleinsten Kreis von Unternehmen (§ 285 Nr. 14a HGB). Beide Konzernabschlüsse sind jeweils im Elektronischen Bundesanzeiger verfügbar. (40) Gewinnverwendungsvorschlag des MutterunternehmensMit Zustimmung des Aufsichtsrats wird der Hauptversammlung vorgeschlagen, den Bilanzgewinn der HOFTEX GROUP AG wie folgt zu verwenden: scroll
Hof, 31. März 2017 HOFTEX GROUP AG Der Vorstand Steger van den Burg Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den von der HOFTEX GROUP AG, Hof/Saale, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Eigenkapitalspiegel, Kapitalflussrechnung sowie Anhang - und den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegt in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und über den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss der HOFTEX GROUP AG, Hof/Saale, den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar.
München, den 5. Mai 2017 Deloitte GmbH Stadter, Wirtschaftsprüfer Markert, Wirtschaftsprüferin Bericht des AufsichtsratsIm Geschäftsjahr 2016 hat der Aufsichtsrat der HOFTEX GROUP AG den Vorstand gemäß Aktiengesetz, Satzung und Geschäftsordnung bei allen wesentlichen Geschäftsvorfällen und strategischen Entscheidungen, die das Unternehmen und den Konzern betrafen, überwacht und beratend begleitet. Vom Vorstand wurde der Aufsichtsrat regelmäßig, zeitnah und umfassend, sowohl durch schriftliche als auch mündliche Berichte über die Geschäftsentwicklung und die wirtschaftliche Lage der Gesellschaft sowie deren Geschäftsbereiche und wesentliche Tochtergesellschaften unterrichtet und über Projekte mit erheblicher Bedeutung informiert. Anhand des periodischen Berichtswesens war der Aufsichtsrat ebenso in die Investitions-, Finanz- und Personalplanung eingebunden. Hierzu gehörten weiter Berichte über Auftragseingang, Mitarbeiterentwicklung, Umsatz, Cashflow, Ertragslage, Plan- / Ist-Abweichungen und die Liquiditätslage sowie vierteljährliche Berichte über Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, mit denen sich der Aufsichtsrat intensiv befasst hat. Alle Maßnahmen und Geschäfte, die der Zustimmung des Aufsichtsrats bedürfen, wurden in den Aufsichtsratssitzungen intensiv mit dem Vorstand diskutiert und vom Aufsichtsrat eingehend und pflichtgemäß geprüft. Sofern erforderlich, wurden Beschlüsse im schriftlichen Umlaufverfahren gefasst. Zusätzlich zur Berichterstattung durch den Vorstand in den Aufsichtsratssitzungen hat sich die Vorsitzende des Aufsichtsrats auch außerhalb der Sitzungen in regelmäßigen Gesprächen mit dem Vorstand über die aktuelle Situation und die wesentlichen Geschäftsvorfälle informieren lassen. Im Berichtsjahr fanden vier turnusgemäße Aufsichtsratssitzungen und darüber hinaus fand im Oktober 2016 eine außerordentliche Sitzung statt. Die Verlängerung eines Vorstandsvertrages wurde im schriftlichen Umlaufverfahren beschlossen. Mit Ausnahme von einer Sitzung, bei der ein Mitglied entschuldigt fehlte, nahm der Aufsichtsrat geschlossen an den Beratungen teil. Der Aufsichtsrat bildete im abgelaufenen Berichtsjahr weiterhin keine Ausschüsse, da er auch mit neun Mitgliedern noch die geeignete Größe hat, sämtliche Angelegenheiten im Gesamtaufsichtsrat zu erörtern und zu entscheiden. Zusätzlich zu den wiederkehrenden Themen ließ sich der Aufsichtsrat in seiner März-Sitzung über den aktuellen Prozess der Einführung einer neuen Standard-Software informieren. Weiter stand ein Bericht des Vorstandes über den Verlauf der in 2016 durchzuführenden Investitionen und ein Überblick zur Geschäftsentwicklung bei der indischen Beteiligung Supreme Nonwoven, die als Vliesstoffhersteller tätig ist, auf der Agenda. Am 27. Mai 2016 hat sich der Aufsichtsrat ausführlich mit den Jahresabschlüssen und Prüfungsberichten für die HOFTEX GROUP AG und den Konzern zum 31. Dezember 2015 befasst. Die Tagesordnung zur Hauptversammlung mit den verschiedenen Beschlussvorlagen wurde gebilligt. Weiter berichtete der Geschäftsführer der Tenowo GmbH über die aktuelle Geschäftsentwicklung und den Investitionsverlauf an den beiden ausländischen Vliesstandorten in China und den USA sowie am inländischen Standort Reichenbach. Ein Schwerpunkt der Sitzung am 26. Juli 2016 war der Bericht des Vorstandes über das laufende Geschäftsjahr zum 30. Juli 2016. Das Gremium wurde außerdem informiert über notwendige Anpassungen im Bereich Compliance, die sich aus der am 3. Juli 2016 in Kraft getretenen Marktmissbrauchsverordnung ergaben. Anschließend informierte der Vorstand den Aufsichtsrat über den Fortgang der Umbaumaßnahmen des ehemaligen Spinnerei- und Webereistandortes Hof-Moschendorf in ein Logistikzentrum. Bei der Präsenz-/Telefonkonferenz abgehaltenen außerordentlichen Sitzung am 28. Oktober 2016 hat sich der Aufsichtsrat intensiv mit der Neuordnung der Finanzierung befasst. Der Vorstand stellte die angestrebte Refinanzierung der Bankverbindlichkeiten und des Gesellschafterdarlehens sowie der allgemeinen Unternehmensfinanzierung durch Begebung eines ungesicherten Schuldscheindarlehens mit einem Zielvolumen von 50 Mio € vor, die nach ausführlicher Diskussion durch das Gremium genehmigt wurde. In seiner letzten Sitzung des Berichtsjahres am 9. Dezember 2016 haben dem Aufsichtsrat die Unterlagen über die Unternehmensplanung für das Geschäftsjahr 2017 vorgelegen. Die Planung fand die Zustimmung des Aufsichtsrats, nachdem sie eingehend geprüft und darin enthaltene Chancen und Risiken mit dem Vorstand intensiv diskutiert wurden. Zudem wurde der vorgelegte Investitionsplan für 2017 durch den Aufsichtsrat bewilligt. Der Geschäftsführer der indischen Beteiligung Supreme Nonwoven gab dem Gremium einen Überblick zum Geschäftsverlauf sowie einen ausführlichen Bericht über die angestrebten Strategien. Weiter standen ein aktueller Statusbericht zur Einführung des neuen EDV-Systems sowie die Information über den Verlauf der Refinanzierung auf der Agenda. Als Abschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer für das Geschäftsjahr 2016 hatte die Hauptversammlung die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, München, gewählt. Diese hat den Jahresabschluss der HOFTEX GROUP AG und den Konzernabschluss zum 31.12.2016 sowie den Konzernlagebericht unter Einschluss der Buchführung und des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems geprüft und mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Die Prüfungsberichte wurden den Aufsichtsratsmitgliedern unverzüglich nach Fertigstellung übersandt. Der Aufsichtsrat hat die Bilanzsitzung am 22. Mai 2017 gemeinsam mit dem Abschlussprüfer der Gesellschaft durchgeführt. Dabei wurden der Jahresabschluss der HOFTEX GROUP AG und der Konzernabschluss zum 31.12.2016, der Lagebericht des Konzerns, der Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Bilanzgewinns sowie die Prüfungsberichte mit dem Abschlussprüfer ausführlich erörtert. Der Aufsichtsrat nahm die Prüfungsergebnisse zustimmend zur Kenntnis. Er hat seinerseits den Jahres- und Konzernabschluss, den Konzernlagebericht sowie den Gewinnverwendungsvorschlag geprüft. Nach dem abschließenden Ergebnis dieser Prüfung sind auch von ihm keine Einwendungen zu erheben. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss der HOFTEX GROUP AG per 31.12.2016 gebilligt und damit festgestellt. Der Konzernabschluss und Konzernlagebericht wurden ebenfalls gebilligt. Das Gremium schließt sich dem Vorschlag des Vorstands für die Verwendung des Bilanzgewinns an. Der für das Geschäftsjahr 2016 vorgelegte Bericht des Vorstands über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen nach § 312 AktG (Abhängigkeitsbericht) und der diesbezügliche Prüfungsbericht des Abschlussprüfers wurden dem Aufsichtsrat vorgelegt. Der Abschlussprüfer hat diesen Bericht mit folgendem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen: "Nach unserer pflichtgemäßen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind und bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Der Aufsichtsrat hat diesen Bericht und das Ergebnis der Prüfung des Berichts durch den Abschlussprüfer zur Kenntnis genommen, beide Berichte geprüft und beide Ergebnisse mit dem Vorstand und dem Abschlussprüfer besprochen. Dem Ergebnis der Prüfung des Abhängigkeitsberichts durch den Abschlussprüfer schließt sich der Aufsichtsrat an. Der Vorstand hat am Schluss des Berichts erklärt, dass nach den Umständen, die dem Vorstand zu dem Zeitpunkt bekannt waren, in dem die Rechtsgeschäfte mit diesen verbundenen Unternehmen vorgenommen wurden, die Gesellschaft bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten hat und auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens Maßnahmen weder getroffen noch unterlassen hat. Gegen diese Erklärung sind seitens des Aufsichtsrats nach dem abschließenden Ergebnis der Erörterungen und seiner Prüfung des Abhängigkeitsberichts keine Einwendungen zu erheben. Die Mitglieder des Aufsichtsrats danken dem Vorstand sowie allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Unternehmens für ihre engagierte und erfolgreiche Arbeit im Geschäftsjahr 2016.
Hof, im Mai 2017 HOFTEX GROUP AG Der Aufsichtsrat Waltraud Hertreiter, Vorsitzende des Aufsichtsrats |
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