Wilhelm Kneitz Aktiengesellschaft, TextilwerkeWirsbergJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.07.2019 bis zum 30.06.2020Lagebericht für das Geschäftsjahr 2019/2020der Firma Wilhelm Kneitz AG, TextilwerkeI. Grundlagen des Unternehmens 1. Geschäftsmodell Die Firma Wilhelm Kneitz AG wurde 1912 als Plüsch- und Möbelstoffweberei gegründet und hat heute den Schwerpunkt in der Entwicklung und Herstellung von hochwertigen Textilien für die Automobilindustrie. 2. Forschung und Entwicklung Entsprechend unserer Zielsetzung und, um den Ansprüchen unserer Premiumkunden gerecht zu werden, werden unsere Produkte entsprechend den Markterfordernissen und Vorgaben unserer OEM-Partner laufend optimiert und in der Entwicklungsabteilung pro Jahr mit einer Vielzahl an Design- und Bindungsvarianten neu entwickelt. Daneben sorgt unser Betriebslabor mit modernen Prüfgeräten dafür, dass alle erforderlichen Werte nach entsprechenden Vorgaben eingehalten werden. II. Wirtschaftsbericht 1. Gesamtwirtschaftliche, branchenbezogene Rahmenbedingungen Die pessimistische Einschätzung der Experten über die künftige gesamtwirtschaftliche Lage 2019/20 wurde bei weitem übertroffen. Waren damals die bestimmenden Faktoren u.a. der Anstieg protektionistischer Maßnahmen sowie der Handelskrieg der beiden größten Volkswirtschaften USA und China, kommt jetzt zusätzlich ein alles überlagernder Faktor hinzu: die Corona-Pandemie; sie wird die Weltwirtschaft noch tiefer in die Rezession stürzen als ohnehin befürchtet. Der Konjunkturprognose des Internationale Währungsfonds (IWF) vom Juni 2020 zufolge dürfte die globale Wirtschaftsleistung in diesem Jahr um 4,9 Prozent schrumpfen, bevor sie 2021 - von dann niedrigerem Niveau - wieder um 5,4 Prozent wächst. Die anschließende konjunkturelle Erholung dürfte langsamer vonstattengehen als erhofft. Für die Länder der Eurozone geht der IWF nun von einem dramatischen Wirtschaftseinbruch von 10,2 Prozent aus. Für Frankreich, Italien und Spanien prognostiziert der IWF in diesem Jahr einen deutlich schlimmeren Einbruch um jeweils mehr als 12 Prozent. In Deutschland soll das Bruttoinlandsprodukt um 7,8 Prozent schrumpfen. 2021 könnte wieder mit einer Steigerung von 5,4 Prozent gerechnet werden. Für die USA, die weltgrößte Volkswirtschaft, erwartet der IWF nun einen Rückgang um 8 Prozent. Das einzige große Land, das auch 2020 leicht wachsen dürfte, ist China. Flaute herrschte im weltweiten Automarkt schon bevor das Coronavirus seine gravierenden Folgen für die Wirtschaft entfaltete. Im Jahr 2019 gingen die Pkw-Neuzulassungen rund um den Globus gegenüber dem Vorjahr um gut 4 Prozent auf 79,57 Millionen Einheiten zurück und lagen gegenüber 2017 (84,43 Millionen Neuwagen) sogar um 5,8 Prozent im Minus. Der Verband der Automobilindustrie (VDA) rechnet dieses Jahr mit einem Rückgang der Autoverkäufe in Europa von rund einem Viertel im Vergleich zu 2019. "Die internationalen Märkte sind in einem Ausmaß eingebrochen, für das wir keine Vergleiche haben". Allein für Deutschland geht der Verband für das Gesamtjahr von 2,8 Millionen Neuzulassungen bei Pkw aus, was einem Rückgang von rund 23 Prozent gemessen am Vorjahr entspräche. Im ersten Halbjahr war die Zahl der Neuzulassungen hierzulande demnach um 35 Prozent auf 1,21 Millionen Einheiten eingebrochen. Hoffnung geben die steigenden Zulassungszahlen im Juli 2020, dass sich in den kommenden Monaten die Pkw-Nachfrage wieder leicht erholen wird, dazu dürfte auch die befristete Senkung der Mehrwertsteuer beitragen. 2. Geschäftsverlauf Für das Geschäftsjahr 2019/20 wurden die Umsatzziele dem Marktumfeld angepasst, die aufgrund der o. g. Markteinbrüche wegen des weltweiten "Lockdown" bei weitem nicht erreicht werden konnten. In den ersten beiden GJ-Quartalen zeigten sich noch zuversichtliche Ergebnisse. Bis Februar lagen die Zahlen im Planungskorridor. Ab März folgte ein Vorbote des sich abzeichneten Einbruchs, der mit einem weitreichenden Umsatzausfall in den Monaten April, Mai und Juni eingetroffen ist. Die Automobilindustrie steht weiterhin unter heftigem Druck. So sinken die Absätze in den so wichtigen Märkten USA und China, die Diesel-Affäre hat der (deutsche) Verbraucher noch nicht vergessen und die veränderte Mobilität macht der Industrie zudem Zukunftssorgen. Der Wandel vom Verbrenner zum Elektroauto läuft nur zögerlich an. Hinzu kommt, dass sich all die problematischen Faktoren von vor der Corona-Krise nun noch verstärken können. Durch diese Situation ist offenkundig geworden, wie verletzbar unsere globalisierten und komplexen Lieferketten sind und wie Störungen dieser Lieferketten zu Engpässen und Produktionsausfällen führen können. Diese Auswirkungen haben wir voll zu spüren bekommen. Abrufverzögerungen und Stornierungen bestellter Ware führten zu einem Umsatzrückgang von 26 % im Geschäftsjahresverlauf. Weit gravierender hat sich der gesamtwirtschaftliche Einbruch auf unser Ergebnis niedergeschlagen, das mit einem Rückgang um 40 % auf 1.303 T€ aber immer noch im positiven Bereich liegt und unter den weltwirtschaftlichen Rahmenbedingungen durchaus zufriedenstellend ist. Auch hier waren die Monate März bis Juni wesentliche Ursache für die negativere Entwicklung. 3. Umsatz- und Ertragslage Die Produktion wurde der stark schwankenden Auftragslage angepasst und erreichte eine Ausbringungsmenge von 3,3 Mio. Metern (Vorjahr 4,6 Mio. Meter). Entsprechend dazu wurden Umsatzerlöse von 27,1 Mio. € erzielt (Vorjahr 36,6 Mio. €), die zu einer Betriebsleistung von 26,7 Mio. € (Vorjahr 36,5 Mio. €) und einem Betriebsaufwand von 25,7 Mio. € (Vorjahr 33,8 Mio. €) führten. Der Materialaufwand sank um 6,1 Mio. € auf 18,4 Mio. €, die Materialaufwandsquote liegt mit 68,8% über Vorjahr von 67,1%. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen reduzierten sich aufgrund von konsequenter Kosteneinsparung und umsatzbedingtem Rückgang des Vertriebsaufwands von 2,0 Mio. € im Vorjahr auf 1,2 Mio. € im Berichtsjahr. Die Kosten im Personalbereich verringerten sich von 6,5 Mio. € auf 5,4 Mio. €, die Mitarbeiterzahl sank von 137 Personen auf 130 Personen. Staatliche Hilfen im Zuge der Corona-Krise wurden, mit Ausnahme von Kurzarbeiter-Geld, nicht in Anspruch genommen. Entwicklungskosten in Höhe von etwa 0,7 Mio. € wurden nicht aktiviert. Das Jahresergebnis vor Zinsen und Ertragssteuern (EBIT) beträgt 1,8 Mio. €, Vorjahr 3,0 Mio. €. 4. Vermögens- und Finanzlage, Kapitalstruktur Die Vermögens- und Kapitalstruktur stellt sich im vergangenen Geschäftsjahr auch weiterhin gut dar, die Lage des Unternehmens ist nach wie vor stabil und zufriedenstellend, wie auch das positive Jahresergebnis von 1,3 Mio. € aufzeigt. Die Bilanzsumme liegt mit 21,0 Mio. € auf Vorjahresniveau. Das Finanzergebnis ist mit -2 T€ ausgewiesen (Vorjahr -23 T€). Die kurzfristigen Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen veränderten sich von 1,4 Mio. € im Vorjahr auf 1,5 Mio. € im Berichtsjahr. Die sonstigen Rückstellungen verringerten sich von 2,1 Mio. € auf 1,7 Mio. € im Berichtsjahr. Die Abschreibungen sind mit 710 T€ gegenüber 853 T€ im Vorjahr ausgewiesen. Das Eigenkapital ist auf 17,6 Mio. € gestiegen. Dies entspricht einer Quote von 83,7% (Vorjahr 77,9%). Es werden zur Zeit keine Kredite bei Finanzinstituten beansprucht, die Kreditlinien bei unseren Banken werden wie bisher gewährt und haben keine Veränderung erfahren. Die Gesellschaft war jederzeit in der Lage ihre Zahlungsverpflichtungen zu erfüllen. 5. Finanzielle Leistungsindikatoren Bei den finanziellen Leistungsindikatoren liegt unser Fokus auf den Umsatzerlösen (27,1 Mio. €) und dem EBIT (1,8 Mio. €). In unserer Planung wurde für beide Kennzahlen ein Rückgang erwartet, basierend auf den Prognosen und den Risiken der Automobil- und Zulieferindustrie. Dies ist auch so eingetreten. Verstärkt verlief die Absenkung der Prognose (- 10 %) ab dem Stillstand der Automobilindustrie ab März 2020. Bis zu diesem Zeitpunkt lagen der Umsatz im Planungskorridor. Das EBIT lag leicht über Plan. III. Chancen- und Risikobericht 1. Chancen künftiger Entwicklung In unserer Fokussierung auf Textilien für die Automobilindustrie liegen Chancen und Risiken zugleich. Chancen liegen in unserer langjährigen innovativen Entwicklungsarbeit im Premium- und Normalcostsegment der Automobilindustrie. Hier sind wir weiterhin ein verlässlicher Partner und beliefern weltweit eine Vielzahl von Automotive-Kunden und Systempartner, wobei der Wandel der Antriebstechnik nicht die entscheidende Rolle spielt. Viele innovative Entwicklungsthemen "rund um den Sitzbezug" werden forciert. Ebenso wurde ein antibakterieller Stoff zur Herstellung von Nasenmund-Schutzmasken entwickelt und produziert. Eine Weiterentwicklung im Bereich "Persönliche Schutzausrüstung" ist durchaus denkbar. Der Themenbereich "Nachhaltigkeit im Unternehmen" zur Verbesserung von Materialeinsatz, Ressourcen- und Energieeffizienz, sowie soziale Verantwortung bildet eine Leitlinie mit großem Einfluss auf unsere Forschungsarbeit und die Weiterentwicklung der Wilhelm Kneitz AG. Eine positive Ertragslage ermöglicht es uns, Investitionen zu tätigen und einen hochwertigen Materialeinsatz, den hohen Qualitätsstandard unserer Produkte entsprechend, auch für die Zukunft zu gewährleisten. Das Investitionsprogramm zur Erneuerung und Modernisierung unserer Produktionskapazitäten und die stetige (energetische) Sanierung unseres Werkes wird fortgeführt. Hierin liegen die wesentlichen Bestandteile unserer Qualitätssicherung und eventuelle Einsparpotentiale. Für das neue Geschäftsjahr haben wir, Bezug nehmend auf die Unsicherheiten einer zweiten Covid-19-Welle mit einem möglichen Produktionsausfall und auf die berichtete Erwartungshaltung der Automobilindustrie, unsere Umsatzziele geplant. Wir erwarten, dass der Umsatz zum Vorjahr konstant bleibt. Das EBIT wird vermutlich einen leichten Rückgang erfahren. 2. Risiken künftiger Entwicklung Mögliche Risiken sind in der Entwicklung des Automobilmarktes zu sehen. Hier hat in der Vergangenheit die Abgasmanipulation, das WLTP-Zulassungsverfahren und die Umstellung auf alternative Antriebe für Produktionsumstellungen und -kürzungen bei den Herstellern und Unsicherheit und Kaufzurückhaltung bei den Kunden gesorgt. Inwieweit sich ein Mobilitätswandel auf das Volumen der Automobilindustrie auswirkt, ist noch nicht abzusehen. Risiken für den Fortbestand des Unternehmens sind durch unsere Ausrichtung und Erweiterung im Automobilbereich nicht zu erkennen. Die Vermögens-, Ertrags- und Finanzlage ist nachhaltig nicht gefährdet. Mögliche Betriebs- und Produktionsausfälle sind weitgehend durch Versicherungsverträge wirtschaftlich abgedeckt. Eventuelle Forderungsausfälle sind größtenteils durch Kreditversicherungen abgedeckt. Wirtschaftliche Risiken und konjunkturelle Entwicklungen können den Geschäftsverlauf beeinflussen, indem Veränderungen in den einzelnen Marktbereichen oder Exportmärkten eintreten können. Eventuelle protektionistische Einflussfaktoren bei einzelnen Ländern sowie wirtschafts- oder umweltpolitische Entscheidungen sind für uns nicht vorhersehbar und können Schwankungen hervorrufen. In der Produktion haben wir Ausfallkriterien unserer Maschinen und Anlagen durch kontinuierliche Instandhaltung und Erneuerung weitgehend minimiert. Das Beschaffungsrisiko im Materialbedarf haben wir durch Auswahl mehrerer Geschäftspartner reduziert. Eine hohe Lieferantenbewertung nach QM-Kriterien und regelmäßige Auditierung qualifiziert unsere Lieferpartner. Die Abhängigkeit von einzelnen Hauptlieferanten soll möglichst vermieden werden. Dennoch kann es bei wichtigen Materialien zu Lieferverzögerungen kommen, die wir durch eine eigene Lagerhaltung einschränken wollen. Inwieweit uns zukünftige Pandemien wirtschaftlich beeinträchtigen werden, ist schwer abschätzbar. Das vergangene Geschäftsjahr hat die Weltwirtschaft sensibel für eine Macht gemacht, die nicht sichtbar aber durchaus spürbar ist. Dieses Risiko wird uns die nächsten Jahre weiterhin beschäftigen und uns sensibel für die Thematiken: Wirtschaftseinbruch, Absatzeinbußen und Umwelteinfluss auf die Menschheit machen. Wir verfolgen unsere Konzepte (Hygieneregeln, Bewertung von Beschaffungswegen, Lieferkettentreue und Partnerauswahl) und halten uns an Richtlinien, um die Produktion jederzeit aufrechthalten zu können. Über die genannten Risiken hinaus sind gegenwärtig keine weiteren Risiken bekannt oder erkennbar. 3. Risikomanagement Die Überwachung und das Abwägen von unternehmerischen Risiken ist weiterhin ein wichtiger Bestandteil unserer Unternehmensführung in der operativen Abwicklung unserer Geschäftstätigkeit. Zu unseren weiteren bedeutenden Führungsaufgaben gehören die gezielten, sachgerechten und wirkungsvollen Investitionen zur Steigerung der Effizienz und Produktivität, der Modernisierung der Produktionskapazitäten, der Organisation und der fortlaufenden Kosteneinsparungen bei Maschinen und Material und dem optimalen Einsatz des Personals. Die Anwendung betriebswirtschaftlicher Planungs-, Überwachungs- und Kontrollsysteme und die laufenden Berichte an Vorstand, Führungskreis, Betriebsrat und Aufsichtsrat dienen der frühzeitigen Erkennung und Verfolgung der Unternehmensrisiken. Diese Maßnahmen dienen der Risikominimierung und Optimierung des Betriebsablaufs. Zusätzlich erfolgt eine stetige Risikoüberwachung durch Einholen von Informationen über Abnehmer- und Lieferpartner mit Beobachtung deren Bonität und Zahlungsverhalten. Unser Forderungsmanagement, verbunden mit Warenkreditversicherungen minimiert das Risiko von Forderungsausfällen. Das Betriebsvermögen, die Finanzen und der gesamte Betriebsverlauf werden von der Planungs- und Kostenrechnung durch den aktuellen Geschäfts- und Budgetplan verfolgt, überwacht und abgerechnet. 4. Risikoberichterstattung über die Verwendung von Finanzinstrumenten Neben den im Rahmen der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit resultierenden Forderungen und Verbindlichkeiten zählen Guthaben und Verbindlichkeiten bei Kreditinstituten und die Finanzanlagen zu den eingesetzten Finanzinstrumenten. Ziel des Finanz- und Risikomanagements der Gesellschaft ist die Sicherung des Unternehmenserfolgs gegen finanzielle Risiken jeglicher Art. Grundsätzlich wird beim Management eine konservative Risikopolitik verfolgt. Finanzielle Risiken sehen wir aufgrund unserer guten Eigenkapital- und Liquiditätsausstattung kurzfristig nicht. Die Auswirkungen eines Lockdowns haben uns noch sensibler gemacht. Hieraus ergibt sich, dass wir noch engmaschiger unsere Liquiditätslage analysieren, um möglichen Engpässen entgegenzuwirken. Zins- und Währungsrisiken bestehen nicht, da wir an unsere Abnehmer ausschließlich in EURO fakturieren. Gleiches gilt für unsere Lieferpartner. IV. Bericht des Vorstands über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen Zum 30. Juni 2020 besitzt die Wilhelm Kneitz Textile Gruppe GmbH, Wirsberg, 89,93 % der Anteile am Grundkapital der Wilhelm Kneitz AG. Der gemäß § 312 AktG aufgestellte Abhängigkeitsbericht des Vorstandes enthält folgende Schlusserklärung: "Unsere Gesellschaft hat bei den im Bericht über Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgeführten Rechtsgeschäften nach den Umständen, die uns im Zeitpunkt, in dem die Rechtsgeschäfte vorgenommen wurden, bekannt waren, bei jedem Rechtsgeschäft eine angemessene Gegenleistung erhalten und ist dadurch nicht benachteiligt worden. Maßnahmen auf Veranlassung oder im Interesse des herrschenden Unternehmens oder mit einem mit ihm verbundenen Unternehmen sind im Geschäftsjahr 2019/20 nicht getroffen oder unterlassen worden." V. Personelles Das Unternehmen ist bestrebt, den aktuellen Personalstand aufrechtzuerhalten. Auch in Zukunft werden wir unsere soziale Verantwortung für unsere Mitarbeiter und die Region berücksichtigen und eine Sicherung der Arbeitsplätze verfolgen. Der Vorstand dankt allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern für ihren Einsatz und Engagement, dem Betriebsrat für seine vertrauensvolle und positive Zusammenarbeit und den leitenden und verantwortlichen Personen für ihren hohen Einsatz zum Wohle der Firma. Ein besonderer Dank gilt dem Aufsichtsrat, der alle notwendigen Entscheidungen mitgetragen hat.
Wirsberg, im September 2020 gez. der Vorstand BilanzAktiva scrollen
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Anhang für das Geschäftsjahr 2019/2020Wilhelm Kneitz AG, Textilwerke, WirsbergA. ALLGEMEINE ANGABEN ZUM JAHRESABSCHLUSS 1. Grundsätzliche Angaben Die Wilhelm Kneitz Aktiengesellschaft, Textilwerke, hat ihren Sitz in Wirsberg und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Bayreuth unter HRB 50 eingetragen. Der Jahresabschluss zum 30. Juni 2020 wurde nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuchs über die Rechnungslegung von Kapitalgesellschaften, den ergänzenden Vorschriften des Aktiengesetzes sowie den Regelungen der Satzung aufgestellt. Auf die Rechnungslegung der Gesellschaft finden die Vorschriften für mittelgroße Kapitalgesellschaften im Sinne des § 267 Abs. 2 HGB Anwendung. 2. Darstellungsstetigkeit Die im Vorjahr unter der Bilanzposition Forderungen gegen Unternehmen mit denen ein Beteiligungsverhältnis ausgewiesene Forderung in Höhe von TEUR 2.000 betrifft eine Darlehensforderungen gegenüber dem Mehrheitsaktionär. Diese wurden im Geschäftsjahr 2019/2020 als Ausleihungen an verbundene Unternehmen ausgewiesen. Der Vorjahresbetrag wurde entsprechend angepasst. Im Übrigen hat sich die Darstellung gegenüber dem Vorjahr nicht verändert. B. ANGABEN ZU BILANZIERUNGS- UND BEWERTUNGSGRUNDSÄTZEN Angaben zu Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden 1. Bilanzierungsmethoden Der Jahresabschluss wurde unter Beachtung der generellen Ansatzvorschriften der §§ 246-251 HGB sowie unter Berücksichtigung der besonderen Ansatzvorschriften für Kapitalgesellschaften, §§ 264, 265-266, 268-274, 276-278 HGB, und unter Beachtung der generellen Bewertungsvorschriften der §§ 252-256a HGB und den §§ 150-160 AktG aufgestellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung ist nach dem Gesamtkostenverfahren gem. § 275 Abs. 2 HGB aufgestellt. 2. Bewertungsmethoden Die Bewertungsmethoden wurden gegenüber dem Vorjahr unverändert angewandt. Im Einzelnen erfolgte die Bewertung wie folgt: ANLAGEVERMÖGEN Immaterielle Vermögensgegenstände entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten wurden zu Anschaffungskosten vermindert um planmäßige Abschreibungen bewertet. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Sachanlagen Grundstücke, grundstücksgleiche Rechte und Bauten einschließlich der Bauten auf fremden Grundstücken sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. Gebäude wurden linear über eine Nutzungsdauer von maximal 50 Jahren abgeschrieben. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgten unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. technische Anlagen und Maschinen sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 4 enthalten. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben; bei Maschinen der Fertigung wurde bei Nutzung in Doppelschicht ein Abschreibungszuschlag von 25%, bei Nutzung in Dreifachschicht ein Abschreibungszuschlag von 50% berücksichtigt. andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellungskosten bewertet. In den Zugängen des Berichtsjahres sind aktivierte Eigenleistungen in Höhe von TEUR 1 enthalten. Die planmäßigen Abschreibungen erfolgen unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen, voraussichtlichen Nutzungsdauer. Die Vermögensgegenstände werden linear abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter mit einem Anschaffungswert bis EUR 800 wurden im Zugangsjahr voll abgeschrieben. Geringwertige Anlagegüter aus den Vorjahren, mit einem Anschaffungswert zwischen EUR 800,01 und EUR 1.000, wurden im Zugangsjahr in einen Sammelposten eingestellt, der über eine Nutzungsdauer von 5 Jahren gleichmäßig verteilt abgeschrieben wird. Da der steuerliche Sammelposten von untergeordneter Bedeutung ist, wurde er unter Wirtschaftlichkeitsaspekten in die Handelsbilanz übernommen. Geleistete Anzahlungen und Anlagen im Bau sind mit den Anschaffungskosten zuzüglich Anschaffungsnebenkosten abzüglich Anschaffungspreisminderungen oder mit den Herstellkosten bewertet. Finanzanlagen Ausleihungen an verbundene Unternehmen sind zum Nennwert angesetzt. UMLAUFVERMÖGEN Vorräte Roh-, Hilfs- und Betriebsstoffe sind unter Beachtung des Niederstwertprinzips mit den Anschaffungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten angesetzt. unfertige Erzeugnisse, unfertige Leistungen wurden entsprechend ihres Fertigungsgrades mit anteiligen Herstellungskosten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. fertige Erzeugnisse sind mit Herstellungskosten oder den niedrigeren beizulegenden Werten bewertet. In die Herstellungskosten werden neben direkt zurechenbaren Kosten auch die Fertigungs- und Materialgemeinkosten sowie Abschreibungen einbezogen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sind mit ihrem Nominalwert angesetzt. Erkennbare und latente Risiken sind mit Einzelwertberichtigungen erfasst. Dem allgemeinen Ausfall- und Kreditrisiko wurde durch eine Pauschalwertberichtigung in Höhe von 1,5 % auf die Netto-Forderungen Rechnung getragen. sonstige Vermögensgegenstände sind mit ihren Nominalwerten oder Zahlungsbeträgen angesetzt. Wertpapiere des Umlaufvermögens sind zu Anschaffungskosten oder gegebenenfalls nach § 253 Abs. 4 HGB zu den niedrigeren Werten, die sich aus den Börsen- oder Marktpreisen am Stichtag ergeben, angesetzt. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks sind zum Nennwert bewertet. RECHNUNGSABGRENZUNGSPOSTEN wurden basierend auf den zugrundeliegenden Sachverhalten berechnet. AKTIVER UNTERSCHIEDSBETRAG AUS VERMÖGENSVERRECHNUNG ergeben sich gem. § 246 Abs. 2. S. 2 HGB i.V. m. § 253 Abs. 1 S. 4 HGB aus der Saldierung von Pensionsrückstellungen mit dem Zeitwert der Wertpapierdepots sowie der Festgeldanlagen. EIGENKAPITAL ist zum Nennwert bewertet. RÜCKSTELLUNGEN Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen wurden nach versicherungsmathematischen Grundsätzen unter Zugrundelegung eines Zinssatzes von 2,54 % (durchschnittlicher Marktzins der vergangenen zehn Jahre gemäß RückAbzinsV der Deutschen Bundesbank) der nach den Richtlinien des deutschen Handelsrechts (BILMOG) mit dem Erfüllungsbetrag bewertet (Berechnungsverfahren PUC). Renten- und Gehaltstrends wurden nicht berücksichtigt. Verwendet wurde die Richttafel 2018 G von Klaus Heubeck. Der Unterschiedsbetrag zwischen dem Ansatz der Rückstellung nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen zehn Jahre (2,54 %) zum Ansatz nach Maßgabe des durchschnittlichen Marktzinses der vergangenen sieben Jahre (1,84 %) beträgt 42 TEUR. In dieser Höhe besteht eine Ausschüttungssperre gemäß § 253 Abs. 6 S. 2 HGB. Steuerrückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verbindlichkeiten und sind in Höhe des voraussichtlichen Anfalls aufgrund des steuerlichen Gewinns dotiert. sonstige Rückstellungen wurden in Höhe der voraussichtlichen Verpflichtungen nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung mit dem Erfüllungsbetrag dotiert und berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen. VERBINDLICHKEITEN Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen und sonstige Verbindlichkeiten sind mit den Erfüllungsbeträgen angesetzt C. ERLÄUTERUNGEN ZUR BILANZ 1. Anlagevermögen Die Entwicklung der Bilanzposten immaterielle Vermögensgegenstände und Sachanlagen im Geschäftsjahr ist im nachfolgenden Anlagenspiegel dargestellt. scrollen
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2. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände Restlaufzeiten Die Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben in voller Höhe eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. 3. Rechnungsabgrenzungsposten Betreffen Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die Aufwand für eine bestimmte Zeit nach diesem Tage darstellen; die Auflösung des Postens erfolgt linear entsprechend dem Zeitablauf. 4. Aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung Pensionen in Höhe von TEUR 977, die gem. § 246 Abs. 2 S. 2 HGB i.V.m. § 253 Abs. 1 S. 4 HGB mit dem Zeitwert der Wertpapierdepots sowie der Festgeldanlagen in Höhe von insgesamt TEUR 1.083 saldiert wurden, sind als aktiver Unterschiedsbetrag aus Vermögensverrechnung ausgewiesen. Die Anschaffungskosten des Rückdeckungsvermögens belaufen sich auf TEUR 1.012. 5. sonstige Rückstellungen Angabe und Erläuterung von in den sonstigen Rückstellungen enthaltenen Beträgen, die einen nicht unerheblichen Umfang haben Die sonstigen Rückstellungen (in TEUR) enthalten im Wesentlichen: Personal 800 Provisionen 407 Eventualverbindlichkeit 282 Garantien 32 Berufsgenossenschaft 59 6. Verbindlichkeiten Restlaufzeiten und Angaben zur Besicherung Die Verbindlichkeiten haben in voller Höhe eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr und sind nicht besichert. D. ERLÄUTERUNGEN ZUR GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG 1. Angaben zu saldierten Aufwendungen und Erträgen gemäß § 246 Abs. 2 Satz 2 HGB Im Finanzergebnis wurden Zinsaufwendungen aus Pensionsverpflichtungen (TEUR 24) sowie Aufwendungen aus dem Wertpapierdepot (TEUR 48) mit Erträgen aus Festgeldanlagen und aus dem Wertpapierdepot (TEUR 41) saldiert. 2. Überleitung vom Jahresergebnis zum Bilanzgewinn gemäß § 158 AktG Jahresergebnis TEUR 1.303 Gewinnvortrag TEUR 11.601 Bilanzgewinn TEUR 12.904 3. außergewöhnliche Erträge und Aufwendungen Die Umsatzerlöse sind Corona-bedingt gegenüber der Planung um 6,4 Mio. EUR eingebrochen. In den sonstigen betrieblichen Erträgen sind TEUR 423 enthalten, die die Auflösung einer Pensionsrückstellung betreffen. Der Personalaufwand hat sich durch Corona-bedingte Kurzarbeit um TEUR 533 verringert. E. GEWINNVERWENDUNGSVORSCHLAG Die Vorständin schlägt der Hauptversammlung vor, das Jahresergebnis auf neue Rechnung vorzutragen. F. SONSTIGE ANGABEN 1. Haftungsverhältnisse Es bestehen Haftungsverhältnisse im Wesentlichen durch die Unterdotierung der Unterstützungskasse i.H. v. TEUR 396. Gemäß Satzung der Unterstützungskasse besteht keine rechtliche Verpflichtung zum Ausgleich der Unterdotierung. Ein Haftungsverhältnis würde sich nur bei freiwilliger Leistungsentrichtung begründen. 2. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Es bestehen Beschaffungskontrakte mit Lieferanten zu marktüblichen Konditionen, die den Bedarf an Rohstoffen absichern. Für die nächsten Geschäftsjahre belaufen sich diese auf 4,9 Mio. EUR. 3. Zusätzliche Bilanzvermerke Das gezeichnete Kapital besteht aus 2.924 Namensaktien sowie 76 Inhaberaktien à DM 1.000,-- (EUR 511,29). 4. Durchschnittliche Zahl der während des Geschäftsjahres beschäftigten Arbeitnehmer nach Gruppen scrollen
5. Gesellschaftsorgane 5.1 Vorstand Vorstand der Gesellschaft war im Berichtsjahr: Frau Sibylla Naumann, geb. Kneitz, Vorstand Business Management und Organisation 5.2 Aufsichtsrat Mitglieder des Aufsichtsrats sind bzw. waren im Berichtsjahr: Vorsitz: Herr Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Dr. med. Internist in eigener Praxis Stellvertretender Vorsitz: Herr Alfred Kneitz, Rentner Mitglieder: Herr Egon Fraas, Rentner Herr Matthias Naumann, Geschäftsführer der Wilhelm Kneitz Solutions Textile GmbH, Hof 5.3. Gesamtbezüge der aktiven und früheren Organmitglieder Die Angaben der Gesamtbezüge des Vorstands gemäß § 285 Nr. 9a HGB wird mit Verweis auf § 286 Abs. 4 HGB unterlassen. Die Gesamtvergütung des Aufsichtsrats betrug im Berichtsjahr 21 T€. 6. Nachtragsbericht Bis zum heutigen Tag gibt es im neuen Geschäftsjahr 2020/21 keine Ereignisse von besonderer Bedeutung, welche die aktuelle Lage der Gesellschaft oder auch den Jahresabschluss zum 30.06.2020 beeinflussen. Es sind nach dem Bilanzstichtag keine negativen Einflüsse durch die Corona-Pandemie eingetreten. Es ist bis Bilanzaufstellung für die Monate Juli bis September 2020 ein höherer Auftragseingang als zum Vorjahreszeitpunkt und über dem Planungswert zu verzeichnen, auch die Umsätze liegen in den Monaten Juli und August über den Vorjahreswerten. Bericht des Aufsichtsratsder WILHELM KNEITZ AG, Textilwerke, in WIRSBERG/OFR. über das Geschäftsjahr vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2020 Während der Berichtszeit hat uns der Vorstand über die Lage der Gesellschaft und die wesentlichen Geschäftsvorgänge regelmäßig mündlich und schriftlich unterrichtet. Der Aufsichtsrat hat die Berichte des Vorstands behandelt. Die Entwicklung des Unternehmens wurde gemeinsam mit dem Vorstand laufend abgestimmt. Der vom Vorstand aufgestellte Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr ist unter Einbeziehung der Buchführung von der Dr. Schwarz / Harrer / vom Ende GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft geprüft worden. Die Dr. Schwarz / Harrer / vom Ende GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ihr Bericht lag uns vor. Wir haben auch unsererseits den Jahresabschluss, den Lagebericht des Vorstands und seinen Vorschlag zur Verwendung des Bilanzergebnisses überprüft. Der Abschlussprüfer hat dem Aufsichtsrat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet. Dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer treten wir auf Grund unserer eigenen Prüfung bei. Nach dem abschließenden Ergebnis unserer Prüfung haben wir Beanstandungen nicht zu erheben. Wir billigen den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss und den Lagebericht. Dieser ist damit festgestellt. Dem Vorschlag des Vorstands über die Verwendung des Jahresergebnisses schließen wir uns an. Der Vorstand der Gesellschaft hat nach § 312 Aktiengesetz für den Zeitraum vom 1. Juli 2019 bis 30. Juni 2020 einen Bericht über die Beziehungen der Gesellschaft zu verbundenen Unternehmen ("Abhängigkeitsbericht") erstellt. Der Abhängigkeitsbericht wurde vom Abschlussprüfer der Gesellschaft geprüft. Dieser hat keine Einwendungen erhoben und gemäß § 313 AktG den folgenden Vermerk erteilt: "Nach unserer pflichtmäßigen Prüfung und Beurteilung bestätigen wir, dass 1. die tatsächlichen Angaben des Berichts richtig sind, 2. bei den im Bericht aufgeführten Rechtsgeschäften die Leistung der Gesellschaft nicht unangemessen hoch war." Der Abhängigkeitsbericht und der Prüfbericht des Abschlussprüfers lagen dem Aufsichtsrat vor. Die Überprüfung ergab keine Beanstandungen.
Wirsberg, 27.10.2020 gez. Dr. Ralf-Herbert Kneitz, Aufsichtsratsvorsitzender sonstige BerichtsbestandteileWilhelm Kneitz AG, Textilwerke , Wirsberg Unterzeichnung des Jahresabschlusses gem. § 245 HGB
Wirsberg, den 30. September 2020 gez. Sibylla Naumann, Vorstand Angaben zur Feststellung: Der Jahresabschluss wurde am 27.11.2020 festgestellt. Bestätigungsvermerk DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die Wilhelm Kneitz AG, Textilwerke, Wirsberg Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der Wilhelm Kneitz AG, Textilwerke, Wirsberg, - bestehend aus der Bilanz zum 30.06.2020 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 01.07.2019 bis zum 30.06.2020 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der Wilhelm Kneitz AG - Textilwerke, Wirsberg für das Geschäftsjahr vom 01.07.2019 bis zum 30.06.2020 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse scrollen
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung der deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit den deutschen Grundsätzen ordnungsmäßiger Buchführung als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte in Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen, und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen - beabsichtigten oder unbeabsichtigten - falschen Darstellungen ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus Verstößen oder Unrichtigkeiten resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus scrollen
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger Mängel im internen Kontrollsystem, die wir während unserer Prüfung feststellen.
Fürth, den 26. Oktober 2020 Dr.
Schwarz - Harrer -vom Ende GmbH
gez. Dr. Walter Schwarz, Wirtschaftsprüfer gez. Christian vom Ende, Wirtschaftsprüfer |
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