Ad-hoc | 18 August 1998 08:18
Ad hoc-Service: Brilliant AG
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Exportboom sichert anhaltendes Wachstum
– Zwischenbericht der Brilliant AG zum 30.06.1998
Planmäßig hat der größte deutsche Hersteller von
Wohnraumleuchten im I. Halbjahr 1998 seinen Umsatz um 5,5% auf
DM 85,7 Mio ausgebaut. Aufgrund der außerordentlichen
Steigerung von über 15% im Vorjahr schwächte sich der
Inlandsumsatz in diesem Jahr um 3,1% auf DM 51,8 Mio ab. Mit
einem Zuwachs von 22,0% auf DM 33,9 Mio setzte der Export
hingegen die dynamische Entwicklung der letzten Jahre fort.
Trotz anhaltenden Margendrucks im Markt sorgte ein straffes
Kostenmanagement für einen entsprechenden Niederschlag des
Umsatzwachstums im Ertrag. Das Ergebnis der gewöhnlichen
Geschäftstätigkeit verbesserte sich in den ersten 6 Monaten
1998 um 6,5% auf DM 4,6 Mio. Die Anzahl der Mitarbeiter per
30.06. hat sich leicht um 3,1% auf 616 reduziert.
Aufgrund fehlender Wachstums- und Ertragsperspektiven durch
die andauernde Flächenexpansion stellt der Handel gegenwärtig
althergebrachte Strukturen verstärkt in Frage, was die breite
Einführung der erprobten Brilliant-Konzepte beschleunigt. Über
ECR-Projekte auf dem deutschen Markt wird allerdings noch mehr
auf Konferenzen diskutiert als daß sie in der Praxis
konsequent umgesetzt werden.
Die unter hohem Aufwand erfolgte Profilierung der Brilliant AG
zum bedeutendsten Markenartikler in der
Wohnraumleuchtenindustrie – die Einladung zum Beitritt in den
Markenverband gilt als erfreuliche Bestätigung – beginnt
zunehmend ihre Früchte zu tragen. Grund der exzellenten
Flächenproduktivität der Brilliant-Shops ist die
professionelle Warenbewirtschaftung bzw. die ausgefeilte
Service- und Logistikleistung des Herstellers. Deshalb gelten
die Brilliant-Konzepte mittlerweile als richtungsweisend in
der Branche sowohl im In- als auch Ausland. Die ohnehin
führende Stellung im Design konnte auf den Messen in Paris,
Köln und Hannover erneut unter Beweis gestellt werden.
Aus diesem Grund erwartet Vorstandsvorsitzender Friedrich-
Wilhelm Wentrot insbesondere im Inland einen besseren
Saisonstart im Herbst dieses Jahres im Gegensatz zur
unerwarteten Kaufzurückhaltung vor 12 Monaten. Trotz des
Wachstumskurs wird jedoch im Zweifel der Qualität immer
Vorrang vor der Quantität gegeben. Der kontinuierliche Ausbau
der Auslandsorganisation wird sicherstellen, daß die
kontrollierte Expansion auch im Fall einer anhaltenden
Schwäche der Inlandsnachfrage fortgesetzt wird verbunden mit
der Realisierung weiterer Umsatz- und Ertragspotentiale. Die
angestrebte Exportquote von 50% innerhalb der nächsten Jahre
wird angesichts weiterhin schwieriger Marktverhältnisse für
die notwendige Risikostreuung sorgen.
Der Vorstand
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