Cash.Medien AGHamburgHalbjahresfinanzbericht zum 30. Juni 2011Halbjahresfinanzbericht für das 1. Halbjahr 2011Konzern-Zwischenlagebericht der Cash.Medien AGGliederung: 1. Geschäft und Rahmenbedingungen 2. Ertragslage 3. Finanzlage 4. Vermögenslage 5. Nachtragsbericht 6. Chancen- und Risikobericht, Going-concern-Prämisse 7. Prognosebericht 8. Internes Kontrollsystem und Risikomanagement 9. Übernahmerelevante Angaben 10. Erklärung gemäß § 289a HGB 11. Versicherung der gesetzlichen Vertreter 1. Geschäfts- und Rahmenbedingungena) Struktur und Geschäftsfeld der Cash.Gruppe Zu Struktur und Geschäftsfeld der Cash.Gruppe vgl. Geschäftsbericht 2010. b) Allgemeine Wirtschaftslage Nach wie vor erwarten die Experten für das Jahr 2011 hierzulande ein gutes Wirtschaftswachstum. Allgemein wird allerdings mit einer Abschwächung der Wachstumsraten entweder bereits im zweiten Halbjahr 2011 oder spätestens in 2012 gerechnet. Größtes Risiko für die weitere Entwicklung ist die Schuldenkrise im Euro-Raum und den USA. Sollten einzelne Länder tatsächlich faktisch zahlungsunfähig werden, und sollte sich die Nachrichtenlage in Übersee nicht verbessern, ist mit neuerlichen Turbulenzen an den Finanzmärkten zu rechnen. Dies hat sich jüngst nach der Abwertung der US-Kreditwürdigkeit durch die Ratingagentur Standard & Poors eindrucksvoll bewiesen. Darüber, wie stark die Auswirkungen auf die Entwicklung in Deutschland über die ohnehin erwartete Abschwächung hinaus tatsächlich wären, lässt sich keine gesicherte Aussage treffen. c) Rahmendaten von spezieller Bedeutung für die Cash.Gruppe Die im Geschäftsbericht 2010 dargestellte Entwicklung ist wie folgt zu aktualisieren: Der Zuwachs in 2010 bei den Bruttobeitragseinnahmen der deutschen Lebensversicherer fiel mit sechs Prozent sogar noch etwas höher aus als im März erwartet. Für 2011 zeichnet sich allerdings ein Rückgang beim Einmalbeitragsgeschäft ab. Branchenzahlen für das erste Quartal 2011 hat der VGF Verband Geschlossene Fonds gemeldet. Die Platzierung geschlossener Fonds ist im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um acht Prozent zurückgegangen. Insbesondere das noch nicht vollständig zurückgekehrte Vertrauen in das Segment Schifffahrt, die Schwierigkeiten, preislich angemessene Objekte vor allem auf dem deutschen Immobilienmarkt zu erwerben, aber auch die Unsicherheit im Hinblick auf die Regulierung des Vertriebs lassen die Konzeptionstätigkeit und vor allem den Vertrieb stocken. Für das Gesamtjahr 2011 herrscht in der Branche lediglich ein gedämpfter Optimismus. Allerdings starteten jüngst einige großvolumige Fonds in die Platzierung. Sehr verhalten ist die Lage in der Investmentfondsbranche. Aus Publikumsfonds, deren Anteile auch von privaten Kunden gekauft werden, flossen Mittel ab. Spezialfonds für institutionelle Anleger hingegen sind gefragt – dort gibt es erhebliche Zuflüsse. Die jüngsten Börsenschocks im Zuge der sich verschärfenden Schuldenkrise werden dort vermutlich zu weiteren Abflüssen führen. Der Markt der Direktanlage-Immobilien hat sich positiv weiterentwickelt. Das Geschäft ist lebhaft, die Nachfrage in Ballungszentren groß. Die trotz der Steigerungstendenz immer noch günstigen Zinsen dürften zu einer weiterhin positiven Entwicklung beitragen. Allerdings sind in einigen Märkten bereits preisliche Überhitzungen zu beobachten. Allgemein gilt: Nach wie vor ist der Gesetzgebungsprozess im Hinblick auf die weitere Regulierung des Finanzdienstleistungsmarktes nicht abgeschlossen, entsprechend groß sind immer noch die Unsicherheiten im Vertrieb. In diesem differenziert zu betrachtenden Marktumfeld ist es umso erfreulicher, dass die Cash.Gruppe die positive Tendenz bei Umsatz und Ertrag fortsetzen konnte. 2. ErtragslageKonzernabschluss: Der konsolidierte Umsatz der Cash.Gruppe konnte im ersten Halbjahr 2011 gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum um rund zehn Prozent gesteigert werden. Damit wurde der Trend eines Wieder-Anstiegs nach den im Zuge der Wirtschaftskrise stark rückläufigen Umsätzen der Jahre 2008 und 2009 fortgesetzt. Das Niveau früherer Jahre hat der Umsatz damit jedoch immer noch nicht wieder erreicht. Konkret getragen wurde der Anstieg im Wesentlichen vom Anzeigengeschäft im Cash.Magazin und von den Analyseumsätzen der G.U.B.. Gleichzeitig wurde das straffe Kostenmanagement unverändert fortgesetzt. Die zu verzeichnende – deutlich unterproportionale - Kostensteigerung bei den bezogenen Leistungen (Materialaufwand), ist auf den gestiegenen Umsatz zurückzuführen. Das Konzernergebnis des jeweiligen ersten Halbjahres erhöhte sich von 62 TEUR in 2010 auf 253 TEUR in 2011. Kommentierung der Entwicklung der Einzelgesellschaften: Vorbemerkung Die Entwicklung von Umsatz und Ergebnis der einzelnen Gesellschaften ist der dem Konzernanhang beigefügten Segmentübersicht zu entnehmen. Das für die AG ausgewiesene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 252 enthält die Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften. Das um die Ergebnisabführung bereinigte Ergebnis der AG beträgt TEUR -269. Einzelabschluss der Cash.Medien AG: Die Cash.Medien AG erbringt als geschäftsleitende Holding Personaldienstleistungen für die anderen Unternehmen der Cash.Gruppe. Mit dem Jahr 2011 hat die Cash.Medien AG zusätzlich von der Cash.Print GmbH die Ausrichtung der jährlichen Cash.Gala übernommen, weil daraus inzwischen eine für die ganze Gruppe zentrale Veranstaltung geworden ist. Die AG ist unverändert der Hauptverlusterbringer der Gruppe. Die im Geschäftsbericht 2010 beschriebenen Gründe sind auch weiterhin zutreffend. Kommentierung der Entwicklung der Tochtergesellschaften: Cash.Print GmbH Rückgrat der Cash.Gruppe ist Cash.Print mit dem Monatsmagazin „Cash.” Das Magazin erscheint in 2011 mit zwölf monatlichen Ausgaben. Dazu sind fünf Sonderhefte (Cash.Specials) zu den Themen Geschlossene Fonds, Investmentfonds, Immobilien, Versicherungen und Vorsorge sowie Vermögensverwaltung vorgesehen, von denen zwei bereits erschienen sind. Der akquirierte Anzeigenumsatz als mit Abstand wichtigster Umsatzträger der Cash.Print wie der Gruppe konnte gegenüber dem Vorjahr wiederum gesteigert werden. Das im ersten Halbjahr 2011 erwirtschaftete positive Ergebnis sollte im zweiten Halbjahr weiter verbessert werden können. Cash.-TV Filmproduktions GmbH Die Gesellschaft hat im ersten Halbjahr kaum Umsatz erzielt. Ein derzeit in Arbeit befindliches Filmprojekt im Volumen von rund 140 TEUR wird erst im Laufe des zweiten Halbjahres abgerechnet und damit umsatz- und ergebniswirksam werden. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit ist daher im 1. Halbjahr 2011 noch negativ. Der Vorstand erwartet für 2011 insgesamt einen plangemäßen Verlauf mit einem positiven Ergebnis. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH Für die G.U.B. verlief das erste Halbjahr insgesamt zufriedenstellend. Umsatz und Ergebnis liegen über Plan. Ob sich der Vorsprung bis zum Jahresende halten oder gar ausbauen lässt, ist jedoch offen. Üblicherweise erzielt die G.U.B. ihren Hauptumsatz im zweiten Halbjahr eines Geschäftsjahres. Der Markt der für die G.U.B. relevanten Beteiligungsangebote ist allerdings bislang weder vom Volumen noch von seiner Stabilität her mit dem Niveau der Jahre vor der Krise vergleichbar. Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH Die Umsätze des ersten Halbjahres sind wie erwartet sehr gering. Der Vorstand rechnet für das Gesamtjahr mit einem Umsatz im mittleren fünfstelligen Bereich, der angesichts der stark fixkostenreduzierten Kostenseite gleichwohl ein positives Ergebnis ermöglichen sollte. 3. FinanzlageDie Kapitalflussrechnung ist dem Anhang als Anlage beigefügt. Sie weist einen positiven „Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit” (Position 11.) aus. Eine Rückführung von Altverbindlichkeiten im Bereich der Lieferungen und Leistungen ist darin bereits enthalten (vgl. Abnahme der Bilanzposition Verbindlichkeiten aus LuL im Vorjahresvergleich). Der verbleibende Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit wurde – ergänzt um per Jahresbeginn 2011 bestehende Bankguthaben – zum Abtrag von Darlehensverbindlichkeiten verwendet. Der Cash Flow aus der Investitionstätigkeit (Position 15.) war im ersten Halbjahr 2011 gering, da die per Leasing komplett neu aufgestellte IT-Ausstattung nur weniger Ergänzungen bedurfte. Die Ausführungen aus dem Geschäftsbericht 2010 zu Eigenkapital, Bankdarlehen und zur Herkunft der übrigen Darlehen haben unverändert Gültigkeit. Bei den in der Kapitalflussrechnung unter 17. Kreditaufnahmen ausgewiesenen Beträgen handelt es sich im Wesentlichen um aufgelaufene Zinsen. Der überwiegende Teil davon wiederum sind die Zinsen auf das mit Rangrücktrittserklärung versehene Darlehen. Von den unter der Position 18. ausgewiesenen -160 TEUR betreffen 46 TEUR Änderungen von Fälligkeiten. Der Anteil kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten an deren Gesamt-Summe hat sich im Vergleich zum Jahresabschluss 2010 erhöht, da ein Teil der Darlehensverpflichtungen stichtagsbedingt nunmehr dem kurzfristigen Bereich zuzuordnen ist. Vgl. IFRS-Anhang Punkt 13. Kurzfristige Finanzverbindlichkeiten. Per Bilanzstichtag sind rund TEUR 531 der Darlehensverpflichtungen mit Rangrücktritt versehen, so dass darauf derzeit keine Zahlungen verlangt werden können. Mit den übrigen Darlehensgebern bestehen Raten- bzw. Stundungsvereinbarungen. Die Liquidität der Gruppe bedarf nach wie vor präziser Steuerung, die Lage hat sich aber wiederum verbessert. Immer noch werden Zahlungsverpflichtungen - insbesondere gegenüber Darlehensgebern und einigen größeren Lieferanten - jedoch in Absprache mit den Gläubigern nur ratierlich erfüllt. 4. VermögenslageDas langfristige Vermögen im Konzernabschluss besteht hauptsächlich in den gegenüber dem Abschluss 2010 unveränderten Firmenwerten der Tochtergesellschaften Cash.Print und G.U.B.. Weiteres langfristiges Vermögen besteht daneben kaum. Eine Erneuerung der IT-Ausstattung war Ende 2010 per Leasing erfolgt. Vgl. im Übrigen Geschäftsbericht 2010. Nichtfinanzielle Leistungsindikatoren Vgl. Geschäftsbericht 2010. Zusammenfassung der wirtschaftlichen Gesamtlage Die wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts hat sich trotz aller nach wie vor bestehenden Schwierigkeiten weiter stabilisiert. Der Halbjahresbericht zeigt erneut eine Verbesserung der Ertragskraft. Die finanzielle Lage ist weiterhin angespannt und stellt immer noch ein bestandsgefährdendes Risiko dar. Sie hat sich jedoch ebenfalls weiter verbessert. Auch im ersten Halbjahr 2011 konnte der Abtrag von Verbindlichkeiten fortgesetzt werden. Weitere bedeutende Ereignisse des ersten Halbjahres 2011: Im Januar 2011 hat das Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock zusätzlich die Herausgeberschaft für das Cash.Magazin übernommen. Im März 2011 erfolgte ein umfassender Relaunch von www.gub-analyse.de, des Internet-Auftrittes der G.U.B.. Der neue Auftritt stellt ein deutlich erweitertes Informationsangebot zur Verfügung, zum Teil innerhalb eines geschlossenen Bereiches. Er bietet überdies Möglichkeiten zur Vermarktung von Werbeflächen und zur kostenpflichtigen Bereitstellung von Zusatzinformationen zu einzelnen Beteiligungen durch die Anbieter. 5. NachtragsberichtEs sind keine nennenswerten Ereignisse für die Zeit nach dem Bilanzstichtag zu berichten. 6. Chancen- und Risikobericht, Going-concern-PrämisseDie Ausführungen im Geschäftsbericht 2010 (IFRS-Konzernanhang und Lagebericht) zu den dort genannten Chancen und Risiken haben weiter Gültigkeit. Neu hinzugekommen ist ein allgemeines Marktrisiko im Zusammenhang mit der weiter um sich greifenden EURO-Stabilitätskrise. Eine nähere Erläuterung erübrigt sich an dieser Stelle. Im vorliegenden Bericht sei aufgrund seiner großen Bedeutung lediglich auf das Liquiditätsrisiko eingegangen: Dieses ist auch im bisherigen Verlauf des Jahres 2011 das größte Risiko für die Unternehmen der Gruppe. Vgl. Ausführungen zur Finanzlage oben. Auch in 2011 ist der Cash Flow der Gruppe nicht ausreichend hoch für einen Abtrag aller Altverbindlichkeiten und die Gruppe ist weiterhin auf Prolongationen angewiesen. Gleichwohl hat sich die Liquiditätslage weiter verbessert. Eine angespannte Liquiditätslage wird die Gruppe aus heutiger Sicht noch zwei bis drei Jahre begleiten. Going-concern-Prämisse Der Halbjahresabschluss der Unternehmen der Cash.Gruppe wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gründe dafür sind die gleichen, die auch im Geschäftsbericht 2010 aufgeführt sind, daher an dieser Stelle nur eine Zusammenfassung: Angesichts der wiederum verbesserten Ertrags- und Liquiditätslage erscheint eine Bilanzierung unter der Annahme der Unternehmensfortführung vor dem Hintergrund der Verfahrensweise der vergangenen Jahre unmittelbar verständlich und folgerichtig. Zwar liegt unverändert eine bilanzielle Überschuldung vor, angesichts erheblicher stiller Reserven (Beteiligung an der profitablen Cash.Print) besteht jedoch keine tatsächliche Überschuldung. Dieser Sachverhalt wird fortlaufend überwacht. Auch ist die Liquiditätslage immer noch angespannt und stellt nach wie vor ein bestandsgefährdendes Risiko dar. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe ist weiterhin unzureichend. Nach Auffassung des Vorstandes spricht dies jedoch nicht gegen eine Going-concern-Bilanzierung. Denn die operative Liquidität der Gruppe ist inzwischen deutlich positiv, der Verbindlichkeiten-Abtrag konnte auch im ersten Halbjahr 2011 fortgesetzt werden. Wo nicht ohnehin langfristige Ratenvereinbarungen bestehen, kann der weitere Abtrag in Abstimmung mit den Gläubigern bis Mitte 2012 und - so die berechtigte Erwartung des Vorstands - auch darüber hinaus ratierlich erfolgen. Mithin ist die Gesamtfinanzierung 2011/2012 aus heutiger Sicht gewährleistet. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit im bisherigen Verlauf des Jahres 2011 war bereits positiv und wurde zur Rückführung von Verbindlichkeiten eingesetzt. Für die zweite Jahreshälfte erwartet der Vorstand weitere operative liquide Überschüsse. Auch für die Folgejahre erwartet der Vorstand eine positive operative Liquidität und damit einen weiteren Abtrag von Altverbindlichkeiten. Die Planung für 2011 trägt einerseits den nach wie vor bestehenden Unsicherheiten Rechnung, die jüngst durch die weiter um sich greifenden Haushaltskrisen in der EURO-Zone neue Nahrung erhalten. Andererseits ist die Lage der für die Cash.Gruppe relevanten Finanzdienstleistungsbranche nach den Einbrüchen der vergangenen Jahre derzeit vergleichsweise stabil. Größere spezifische Unwägbarkeiten (also außerhalb der allgemeingültigen Themen), die die Gruppe wieder in eine unmittelbar existenzbedrohende Situation führen könnten, erwartet der Vorstand derzeit nicht. 7. Prognosebericht:Die spezifischen wirtschaftlichen Rahmendaten für die Geschäftstätigkeit der Cash.Gruppe schätzt der Vorstand bei aller gebotenen Vorsicht grundsätzlich unverändert positiv ein. Zur ausführlicheren Darstellung sei auf den Geschäftsbericht 2010 verwiesen. Die dort wie auch im vorliegenden Bericht getätigten zukunftsbezogenen Aussagen enthalten subjektive Einschätzungen der Geschäftsleitung. Sie leiten sich aus Erfahrungen der Vergangenheit ab und beziehen geplante Auswirkungen geschäftspolitischer Entscheidungen sowie abzusehende bilanzielle Effekte ein. Veränderungen bei den Rahmenbedingungen und nicht vorhersehbare Einflussgrößen können sich auf die Eintrittswahrscheinlichkeit auswirken und zu abweichenden Entwicklungen führen. Insbesondere sind die längerfristigen Auswirkungen der Finanz- und Wirtschaftskrise, die mittel- bis längerfristigen Auswirkungen der Stabilitätskrise im EURO-Raum und die weitere Entwicklung in den USA nicht überschaubar. Die vom Vorstand für 2011 erwartete Umsatzsteigerung ist nach wie vor realistisch. Bei aller Vorsicht angesichts der oben skizzierten Unsicherheiten dürfte das Ergebnis 2011 demzufolge mindestens das Niveau von 2010 erreichen. Wahrscheinlich ist ein Wert in einer Größenordnung um die 500 TEUR. 2012 sollte - unter gleichem Vorbehalt - ähnlich ausfallen. Für mögliche Umsatzrückgänge ist die Cash.Gruppe aufgrund der verbesserten Kostenstruktur gut gerüstet. Der Spielraum für weitere Einsparungen bei einem, im Moment nicht erkennbaren, drastischen Umsatzrückgang ist allerdings geringer geworden. Die Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat wird Geschäftsbericht 2010 ausführlich erläutert. 8. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementa) Steuerung, Kontrolle und Risikomanagement im operativen Geschäft Die Angaben zu diesem Punkt im Geschäftsbericht 2010 haben unverändert Gültigkeit, daher an dieser Stelle nur eine Zusammenfassung: Aufgrund der geringen Größe der Gruppe ist der Vorstand der Cash.Medien AG auch Geschäftsführer der Tochtergesellschaften und somit in alle relevanten Geschäftsvorfälle und unternehmerischen Entscheidungen persönlich eingebunden. Die wirtschaftliche Lage der Gruppe hat sich zwar weiter verbessert, bedarf jedoch immer noch zeitnaher Beobachtung und präziser Steuerung. Die Themen Steuerung und Risikomanagement für die Cash.Gruppe überschneiden sich daher weiterhin stark. Beides erfolgt neben der persönlichen Einbindung des Vorstandes ins Tagesgeschäft vor allem über die Wochen- und Monatsberichte der einzelnen Bereiche bzw. Gesellschaften. Zur Steuerung der Liquidität werden neben der länger- und mittelfristigen Planung mindestens zweimal wöchentlich Detailabstimmungen vorgenommen. Dieses Vorgehen stellt gleichzeitig das Risikomanagement dar. Durch die monatlichen bzw. wochenweisen Berichte und die persönliche Einbindung kann der Vorstand umgehend auch bei geringfügigen Planverfehlungen eingreifen. b) Risikomanagement im Hinblick auf den Konzernrechnungslegungsprozess Die Rechnungslegung der Unternehmen der Cash.Gruppe erfolgt in enger Abstimmung zwischen Vorstand, Bereichsleitungen und dem mit der Buchhaltung und Steuerberatung betrauten externen Dienstleister. Somit ist gewährleistet, dass ggf. in der Rechnungslegung abzubildende Risiken zeitnah identifiziert werden. Da der externe Dienstleister vormals als Abschlussprüfer für Cash. tätig war, können überdies bereits unterjährig Anforderungen einer Abschlussprüfung berücksichtigt werden. Auch der Aufsichtsrat wird über bedeutende Fragen bzw. wichtige zu treffende Entscheidungen ggf. schon im laufenden Geschäftsjahr informiert und beratend in die Entscheidungsfindung eingebunden. Durch die enge Einbindung der Entscheidungsträger in das buchhalterische Tagesgeschäft ist für ständige auch gegenseitige Kontrolle aller das Rechnungswesen betreffenden Vorgänge und Entscheidungen gesorgt. 9. Übernahmerelevante Angaben/Angaben nach § 315 IV 1-9 HGBDie Angaben sind gegenüber dem Geschäftsbericht 2010 unverändert. 10. Erklärung gemäß § 289a HGBDie Erklärung gemäß § 289a HGB zur Unternehmensführung und Corporate Governance einschließlich der Erklärung nach § 161 AktG als Bestandteil des Lageberichtes wurde mit dem Geschäftsbericht 2010 gesondert abgegeben, ist dort zu finden und auch im Internet unter www.cash-medienag.de abrufbar. Die Angaben sind bis auf die folgende Ausnahme unverändert: Nach dem Ausscheiden von Herrn Frank Richter aus dem Aufsichtsrat der Cash.Medien AG besteht Aktienbesitz von Organmitgliedern nur noch bei Herrn Josef Depenbrock. Sein Anteil von 746.067 Aktien bzw. 29,48 Prozent entspricht folglich dem Gesamtbesitz des Aufsichtsrates. Eine entsprechende Aktualisierung der Erklärung ist ebenfalls im Internet veröffentlicht. 11. Versicherung der gesetzlichen Vertreter„Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind.” Dieser Zwischenabschluss wurde nicht vom Abschlussprüfer geprüft und unterlag auch keiner prüferischen Durchsicht.
Hamburg, im August 2011
Der Vorstand Konzernbilanz (IAS/IFRS) zum 30. Juni 2011der Cash.Medien AGAKTIVA scroll
IAS/IFRS-Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das erste Halbjahr 2010der Cash.Medien AG(Gesamtkostenverfahren) scroll
Verkürzter Konzernanhang für den Halbjahresabschluss per 30. Juni 2011der Cash.Medien AGDie allgemeinen Ausführungen zu den Unternehmen der Cash.Gruppe, zu den angewendeten Standards, zum Konsolidierungskreis und zur Konsolidierung, zu den allgemeinen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden sowie zu den Schätzannahmen haben in der im Geschäftsbericht 2010 dargestellten Weise unverändert Gültigkeit. Die Unternehmensleitung ist der Ansicht, dass der unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellte Abschluss die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend darstellt. Der Abschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt. Nähere Erläuterungen dazu finden sich unter Punkt 33. Going-concern-Prämisse. Dort wird auch auf die Ausführungen dazu im Geschäftsbericht 2010 verwiesen. Erläuterungen zur KonzernbilanzAktiva 1. Immaterielle Vermögenswerte Firmenwerte (goodwill) Von den immateriellen Vermögenswerten entfallen 268 TEUR auf Firmenwerte. Der Ansatz ist gegenüber dem Abschluss 2010 unverändert, auf die Ausführungen im Geschäftsbericht 2010 sei verwiesen. Sonstige immaterielle Vermögenswerte Die Position (15 TEUR) ist im Geschäftsbericht 2010 detailliert erläutert. Sie ist von untergeordneter Bedeutung. Ein Indikator für einen Investitionsstau stellt ist sie nicht mehr, da Ende 2010 fast die gesamte IT-Ausstattung per Leasing erneuert wurde. 2. Sachanlagen Das Sachanlagevermögen besteht im Wesentlichen aus Büro- und IT-Ausstattung. Bezüglich des jahrelangen Investitionsstaus gelten ebenfalls die Ausführungen zu den immateriellen Vermögenswerten. Die Gesellschaft als Leasingnehmer: Die Ausführungen im Geschäftsbericht 2010 sind sinngemäß unverändert gültig. 3. Vorratsvermögen Kein Unternehmen der Cash.Gruppe unterhält Vorräte in Form von Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffen. Zu den unfertigen Erzeugnissen vgl. Geschäftsbericht 2010 sowie zur Erhöhung der Position die Erläuterungen zur Bestandsveränderung (Punkt 17.). 4. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen Die Erhöhung gegenüber dem 31.12.2010 ist ein Stichtagseffekt; das Zahlungsverhalten der Kunden ist ähnlich geblieben und recht zufrieden stellend. Die Forderungsverluste sind weiterhin eher gering. 5. Finanzielle Vermögenswerte Vgl. Geschäftsbericht 2010. 6. Laufende Steuererstattungsansprüche Vgl. Geschäftsbericht 2010. 7. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Die Guthaben bei Kreditinstituten zum Bilanzstichtag waren sämtlich unverzinsliche Einlagen auf Girokonten. Kassenbestände sind stets von wirtschaftlich untergeordneter Bedeutung. 8. Sonstige Vermögenswerte Die Erhöhung gegenüber dem Jahresabschluss 2010 erklärt sich aus Änderungen bei der Fakturierung von Leistungen (Fakturierung auf Jahresbasis mit entsprechender Abgrenzung). Eine Änderung von Fälligkeiten, sprich Erhöhung der Liquiditätsbelastung, ist damit nicht verbunden. Passiva 9. Eigenkapital Gezeichnetes Kapital Das Grundkapital der Cash.Medien AG ist gegenüber dem Stand zum Jahresabschluss 2010 unverändert. Für nähere Erläuterungen sei auf den Geschäftsbericht 2010 verwiesen. Angaben zur Eigentümerstruktur Mitteilungen nach Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) Folgende Mitteilungen nach § 21 WpHG haben die Cash.Medien AG im ersten Halbjahr 2011 erreicht und wurden veröffentlicht:
Mitteilungen nach § 15a WpHG zu folgenden Wertpapiergeschäften von Führungspersonen haben die Cash.Medien AG im ersten Halbjahr 2011 erreicht und wurden veröffentlicht: Herr Josef Depenbrock, Aufsichtsratsmitglied der Cash.Medien AG, hat Aktien der Cash.Medien AG, ISIN DE 0005251904 (nennwertlose Stückaktien; Inhaberaktien) erworben:
Die Rücklagen stellen sich wie folgt dar (TEUR): scroll
Zur Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf den Eigenkapitalspiegel verwiesen. Minderheitsanteile Seit November 2010 hält die Cash.Medien AG wieder 100 Prozent der Anteile an der DFI GmbH, daher entfällt der entsprechende Ausweis in der Bilanz. Zum Ausweis in der Gesamtergebnisrechnung vgl. 27. Anteile anderer Gesellschafter. 10. Finanzverbindlichkeiten (langfristige Schulden) Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten bestehen aus einer Darlehensverbindlichkeit i. H. v. 531 TEUR, für die Rangrücktritt erklärt wurde, und aus dem langfristigen Anteil an den Zahlungsverpflichtungen aus dem Vergleich mit Dr. Jansen. Die Reduzierung der Gesamtposition steht in Zusammenhang mit der Erhöhung der kurzfristigen Finanzverbindlichkeiten (Position 13.) und wird dort erläutert. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Vgl. auch Geschäftsbericht 2010. 11. Rückstellungen (kurzfristige Schulden) Die Veränderung bei den Rückstellungen gegenüber dem Jahresabschluss 2010 ist im Wesentlichen bedingt durch den planmäßigen Verbrauch von in 2010 gebildeten Rückstellungen für die Erstellung und Prüfung des Jahresabschlusses und die Ausrichtung der Hauptversammlung. Die Bildung dieser Rückstellungen erfolgt stets monatlich ratierlich, bei der Senkung handelt es sich daher um einen Stichtagseffekt. Die Erläuterungen aus dem Geschäftsbericht 2010 gelten ansonsten grundsätzlich weiterhin. 12. Laufende Steuerverbindlichkeiten (kurzfristige Schulden) Die Position enthält Steuerverbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Umsatzsteuer. Zu latenten Steuern vgl. Geschäftsbericht 2010. 13. Finanzverbindlichkeiten (kurzfristige Schulden) Die Erhöhung gegenüber dem Abschluss 2010 resultiert im Wesentlichen daraus, dass Darlehensverbindlichkeiten von rund 700 TEUR angesichts der vereinbarten Laufzeit nun dem kurzfristigen Bereich zuzuordnen sind. Der Vorstand hat keinen Anlass zu zweifeln, dass rechtzeitig angemessene Prolongationen vereinbart werden können, vor allem, da es sich zum weitaus größten Teil um Darlehen eines dem Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock nahe stehenden Unternehmens handelt. Die Position enthält außerdem den bis Mitte 2012 fälligen Anteil an den Verpflichtungen aus dem Vergleich mit Dr. Jansen. Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden zum Stichtag in Höhe von 8 TEUR. Vgl. auch Geschäftsbericht 2010. 14. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (kurzfristige Schulden) Die Abnahme gegenüber dem Abschluss 2010 dokumentiert die unveränderte Fortsetzung des Abtrags von Verbindlichkeiten. 15. Sonstige Verbindlichkeiten (kurzfristige Schulden) Vgl. Geschäftsbericht 2010. Erläuterungen zur Konzern-Gesamtergebnisrechnung16. Umsatzerlöse Dies sind die Erlöse aus den Dienstleistungen der Unternehmen der Cash.Gruppe. Die Aufteilung auf die einzelnen Dienstleistungen/Unternehmen der Gruppe ergibt sich aus der Segmentberichterstattung, die diesem Anhang beigefügt ist. Der konsolidierte Umsatz der Cash.Gruppe ist im ersten Halbjahr 2011 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um rund zehn Prozent gestiegen. Die internen Umsätze wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. 17. Erhöhung oder Verminderung des Bestands an fertigen und unfertigen Erzeugnissen Die Position gibt die Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen wieder. Die Erhöhung gegenüber 2010 resultiert aus der Fortsetzung einer noch nicht endabgerechneten Filmerstellung bei Cash.-TV. 18. Sonstige betriebliche Erträge Die sonstigen betrieblichen Erträge sind im Wesentlichen Abrechnungskorrekturen aus Vorjahren im Zusammenhang mit der Remission des Cash.-Magazins sowie Erträge aus Untervermietung. 19. Materialaufwand Der Anstieg ist Folge der höheren Umsatzerlöse. Wesentliche Einzelpositionen stellen die Aufwendungen für Druck und Lithographie des Cash.-Magazins mit ca. 245 TEUR dar. Die Aufteilung dieser Aufwendungen auf die einzelnen Dienstleistungen/Unternehmen der Gruppe ergibt sich aus der Segmentberichterstattung, die diesem Anhang beigefügt ist. 20. Personalaufwand Der Anstieg gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist zum einen dadurch bedingt, dass die Anzeigenakquisition wieder ausschließlich mit eigenem Personal und nicht mehr teilweise durch externe Dienstleistung erfolgt. Zum anderen wurde angesichts der recht stabilen Geschäftslage im Gegensatz zum Vorjahr bereits eine anteilige Vorstandstantieme berücksichtigt. Vgl. Position 34., dort Vorstand. 21. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen Vgl. Geschäftsbericht 2010. 22. Sonstige betriebliche Aufwendungen Die neuerliche Senkung zeigt die unverändert strikte Kostendisziplin. Inzwischen ist ein sehr niedriges Kostenniveau erreicht. 23./24. Zinsen und ähnliche Erträge/Aufwendungen Zinserträge sind wirtschaftlich unbedeutend. Die Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen betreffen die Darlehenszinsen für Finanzverbindlichkeiten. 25./26. Steuern von Einkommen und Ertrag/Sonstige Steuern Die Position ist wirtschaftlich unbedeutend. Steuern vom Einkommen und Ertrag sind im Berichtszeitraum nicht angefallen. Es ist weiterhin kein latenter Steueraufwand oder Ertrag zu berücksichtigen, da unverändert keine hinreichende Wahrscheinlichkeit der künftigen Verrechnungsmöglichkeit mit Gewinnen vorliegt. Vgl. Geschäftsbericht 2010. 27. Anteile anderer Gesellschafter Die Position enthält im Vorjahr den auf den Minderheitsgesellschafter der DFI GmbH entfallenden Ergebnisanteil, der dort rundungsbedingt mit Null ausgewiesen ist. Seit Ende 2010 hält die Cash.Medien AG wieder sämtliche Geschäftsanteile, daher entfällt der entsprechende Ausweis in der Bilanz. 28. Ergebnis je Aktie Das Ergebnis je Aktie ist zu errechnen als Jahresüberschuss (Vorjahr: Anteil der Cash.Medien AG am Jahresüberschuss) geteilt durch die Gesamtzahl der Aktien per Beendigung der Arbeiten am Abschluss (2.531.042 Stück). Zu den Grundlagen und weiteren Informationen vgl. auch Geschäftsbericht 2010. Sonstige Erläuterungen29. Segmentberichterstattung Die Segmente und grundsätzlichen Segmentinformationen sind gegenüber dem Jahresabschluss 2010 unverändert. Vgl. dazu Geschäftsbericht 2010. Im Rahmen dieses Halbjahresabschlusses werden lediglich die wichtigsten Segmentinformationen dargestellt, nämlich die zu den Erfolgszahlen. Vgl. dazu die beigefügte Tabelle. 30. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und Personen Die Ausführungen im Geschäftsbericht 2010 gelten grundsätzlich unverändert. Bezüglich der DMG GmbH, einer dem Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock nahe stehenden Gesellschaft, sind sie wie folgt zu aktualisieren und zu ergänzen: Die Darlehensverpflichtungen der Cash.Gruppe gegenüber der DMG belaufen sich per 30. Juni 2011 auf 598 TEUR, davon 493 TEUR bei der Cash.Medien AG und 105 TEUR bei der Cash.Print GmbH. Im Januar 2011 hat die DMG mit der Cash.Print GmbH zu geschäftsüblichen Bedingungen einen Beratungsvertrag abgeschlossen, in dessen Rahmen Herr Depenbrock auch die Herausgeberschaft für das „Cash.”-Magazin übernommen hat. Das Beratungshonorar daraus belief sich im ersten Halbjahr 2011 auf 30 TEUR. Im Januar 2011 hat die DMG mit der Cash.Print GmbH zu geschäftsüblichen Bedingungen einen Untermietvertrag über von der Cash.Print GmbH nicht genutzte Flächen abgeschlossen. Die Cash.Print GmbH hat dafür im ersten Halbjahr 2011 9 TEUR an Miete erhalten. 31. Sicherungspolitik Vgl. Geschäftsbericht 2010. 32. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag Bedeutende Ereignisse im Sinne des IAS 10 haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet. 33. Going-concern-Prämisse Der Halbjahresabschluss der Unternehmen der Cash.Gruppe wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Gründe dafür sind die gleichen, die auch im Geschäftsbericht 2010 aufgeführt sind, daher an dieser Stelle nur eine Zusammenfassung: Angesichts der wiederum verbesserten Ertrags- und Liquiditätslage erscheint eine Bilanzierung unter der Annahme der Unternehmensfortführung vor dem Hintergrund der Verfahrensweise der vergangenen Jahre unmittelbar verständlich und folgerichtig. Zwar liegt unverändert eine bilanzielle Überschuldung vor, angesichts erheblicher stiller Reserven (Beteiligung an der profitablen Cash.Print) besteht jedoch keine tatsächliche Überschuldung. Dieser Sachverhalt wird fortlaufend überwacht. Auch ist die Liquiditätslage immer noch angespannt und stellt nach wie vor ein bestandsgefährdendes Risiko dar. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe ist weiterhin unzureichend. Nach Auffassung des Vorstandes spricht dies jedoch nicht gegen eine Going-concern-Bilanzierung. Denn die operative Liquidität der Gruppe ist inzwischen deutlich positiv, der Verbindlichkeiten-Abtrag konnte auch im ersten Halbjahr 2011 fortgesetzt werden. Wo nicht ohnehin langfristige Ratenvereinbarungen bestehen, kann der weitere Abtrag in Abstimmung mit den Gläubigern bis Mitte 2012 und - so die berechtigte Erwartung des Vorstands - auch darüber hinaus ratierlich erfolgen. Mithin ist die Gesamtfinanzierung 2011/2012 aus heutiger Sicht gewährleistet. 34. Aufsichtsrat und Vorstand Aufsichtsrat Dr. Reimer Beuck, Hamburg, Rechtsanwalt in eigener Praxis, Vorsitzender. Josef Depenbrock, Hamburg, Journalist, stellvertretender Vorsitzender. Dr. Heiko A. Giermann, Düsseldorf, Rechtsanwalt in Sozietät. Zu den Aufsichtsratsbezügen (im ersten Halbjahr 2011 15 TEUR erfolgswirksam erfasst) und weiteren Angaben vgl. Geschäftsbericht 2010. Vorstand Ulrich Faust, Hamburg. Bereinigt um die erst in 2011 abgerechnete erfolgsabhängige Vergütung für 2010 erhielt der Vorstand im ersten Halbjahr 2011 wie im Vorjahreszeitraum unmittelbare Bezüge von 68 TEUR. Grundsätzliche Angaben zur Vergütung finden sich im Geschäftsbericht 2010. Angesichts der dort dargestellten Tantieme-Regelung wurde im vorliegenden Abschluss eine anteilige Rückstellung für Tantieme 2011 i. H. v. 24 TEUR gebildet. Vorschüsse auf die Tantieme werden nicht geleistet. 35. Entsprechenserklärung nach § 161 AktG zum „Corporate Governance Kodex” Die Angaben im Geschäftsbericht 2010 sind bis auf die folgende Ausnahme unverändert: Nach dem Ausscheiden von Herrn Frank Richter aus dem Aufsichtsrat der Cash.Medien AG besteht Aktienbesitz von Organmitgliedern nur noch bei Herrn Josef Depenbrock. Sein Anteil von 746.067 Aktien bzw. 29,48 Prozent entspricht folglich dem Gesamtbesitz des Aufsichtsrates. 36. Honorar des Abschlussprüfers Jahresabschlussprüfer der Cash.Medien AG nebst — im Rahmen des Konzernabschlusses — Tochtergesellschaften ist die FinPro Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rostock. Für das Honorar des Abschlussprüfers sind im Halbjahresabschluss 2011 15 TEUR aufwandswirksam berücksichtigt. Dieser Zwischenabschluss wurde nicht vom Abschlussprüfer geprüft und unterlag auch keiner prüferischen Durchsicht. 37. Freigabe zur Veröffentlichung Der Abschluss wurde am 29. August 2011 vom Vorstand der Cash.Medien AG zur Veröffentlichung freigegeben.
Hamburg, im August 2011 Cash.Medien AG Der Vorstand Ulrich Faust Konzernkapitalflussrechnung (IAS/IFRS) für die Zeit vom 1. Januar 2011 bis 30. Juni 2011scroll
Konzern-Eigenkapitalspiegel für die ersten Halbjahre 2010 und 2011scroll
Segmentergebnis zum 30. Juni 2011 und 30. Juni 2010scroll
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