![]() Cash.Medien AGHamburgCash.Medien AG - Geschäftsbericht 2011Brief an die AktionäreSehr geehrte Aktionäre,Entwicklung, Krise, Bestätigung, Verunsicherung, Erfolg - jeder dieser so unterschiedlich besetzten Begriffe ist geeignet, die Facetten des Geschäftsjahres 2011 der Cash.Medien AG zu beschreiben. Die negativen Ingredienzen des Jahres lieferten erneut die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen. Die positive Grundstimmung in der ersten Jahreshälfte erwies sich allenfalls als ein Zwischenhoch. Insgesamt war das Jahr eher von einem Krisengefühl geprägt. Maßgeblich bestimmt durch eine anhaltende Staatsfinanzierungskrise, allen voran in Griechenland. Dies hatte spürbare Auswirkungen auf die für Cash. relevanten Branchen. Die folgenden ausgewählten Eckwerte bestätigen dies. Das in Geschlossene Fonds investierte Eigenkapital betrug 5,85 Milliarden Euro und bleibt damit nahezu konstant zum Vorjahr. Allerdings haben wenige große Platzierungen im institutionellen Bereich einen Rückgang im Privatanleger-Neugeschäft überkompensiert. Der Mittelabfluss bei Investmentfonds lag in 2011 bei ca.16 Milliarden Euro. In 2010 gab es noch einen Zufluss von 19,3 Milliarden Euro. Alles in allem einmal mehr ein herausforderndes Umfeld, dem wir sehr aufmerksam und entschlossen zu begegnen hatten. Das Geschäftsergebnis des Jahres 2011 bescheinigt uns, dass dies gut gelungen ist. Die über mehrere Jahre hinweg durchgeführten Restrukturierungsmaßnahmen haben eine tragfähige Grundlage dafür geschaffen, auch unter schwierigen Marktbedingungen erfolgreich zu sein. Cash. hat in 2011 Umsatz und Ergebnis zum Vorjahr erneut steigern können. Ein Ergebnis von 543 Tausend Euro bei einem Umsatz von 3,74 Millionen Euro bedeutet eine Umsatzrendite von fast 15 Prozent. Ein Wert, der für ein für ein Unternehmen mit dem Schwerpunkt in der Verlagsbranche mehr als zufriedenstellend ist. Erwähnt sei an dieser Stelle, dass neben einem stabilen Geschäft bei Cash.Print insbesondere die G.U.B. dazu beigetragen hat. Entsprechend positiv entwickelte sich auch der liquide Überschuss, den wir erneut vollständig zum Abbau von Verbindlichkeiten eingesetzt haben. Die Finanzlage hat sich demzufolge ebenfalls weiter stabilisiert. Dafür spricht auch: Erstmals seit mehr als zehn Jahren musste kein frisches Geld in Form von Darlehen oder Kapitalerhöhungen zugeführt werden. Nachdem bereits in 2010 eine Mittelzufuhr nur zur Bedienung der Vergleichsvereinbarungen und nicht aus operativen Gründen erfolgt war. Über all dem steht allerdings, dass es nach wie vor Verlustvorträge von 14 Millionen Euro und substanzielle Darlehensverpflichtungen mit entsprechenden Bilanzrisiken gibt. Die Liquiditätslage stellt weiter ein bestandsgefährdendes Risiko dar, denn die operativen liquiden Überschüsse genügen nicht zur vollumfänglichen Bedienung aller Altverbindlichkeiten. Erforderlich ist deshalb die Bereitschaft zu weiterer Prolongation der Darlehensverbindlichkeiten. Aber wir haben Fortschritte gemacht: Ein Blick in die Bilanz zeigt einen weiteren Abbau sowohl bei den Finanzverbindlichkeiten als auch im Bereich Lieferungen und Leistungen. Von den Darlehensverpflichtungen haben wir auch in 2011 wieder einige abschließend bedient. Die wirtschaftliche Lage der Gruppe führt immer weniger zu Störungen des operativen Geschäfts. Diese "freigewordene Energie" haben wir genutzt, um aufbauend auf ein stabiles Kerngeschäft neue Impulse zu setzen. So wurde das Anzeigengeschäft belebt durch neue Werbeformen und Intensivierung von Sonderaktivitäten neben reiner Anzeigenwerbung. Erstmals wurde in 2011 ein 'Branchengipfel Geschlossene Fonds' veranstaltet, dessen Ergebnisse zu einem Cash.Extra verarbeitet wurden, das in der Branche großen Anklang fand. Unsere Online Aktivitäten werden weiter vorangetrieben. Für cash.online wurde ein Soft-Relaunch vorgenommen, um den Nutzern weiterhin eine attraktive Website anzubieten, aber auch, um die Seite für die werbliche Nutzung weiter zu optimieren. Dies hat sich erneut positiv niedergeschlagen, die Umsätze konnten substanziell gesteigert werden. Ein personelles Signal wurde mit der Einrichtung einer Stelle 'Content Management' gesetzt. Wichtige Aufgaben sind die Intensivierung von Social-Media-Aktivitäten und die Suchmaschinenoptimierung. Ende 2011 ging mit Cash.Mobile die erste Cash.App für das iPad in den Markt. Dies stärkt die Onlinekompetenz von Cash. und entspricht den sich immer mehr durchsetzenden Anforderungen moderner Mediennutzung. Der sehr gute Verlauf bei der G.U.B. ist sicherlich vor dem Hintergrund eines steigenden Qualifizierungsbedarfs bei der Vermarktung Geschlossener Fonds zu sehen. Aufgrund der anhaltenden Marktschwäche mit entsprechend wenigen neuen Angeboten hat die G.U.B. allerdings einen verhaltenen Start in das neue Geschäftsjahr gehabt. Auch gilt es in 2012, die anstehende Regulierung der Branche der 'Geschlossenen Fonds' in ihren Auswirkungen auf die G.U.B. zu bewerten und in geeignete Geschäftsmodelle umzusetzen. Insgesamt ist auch in 2012 nicht mit einer nachhaltigen Erholung in den für Cash. relevanten Branchen zu rechnen. Daher ist das wichtigste Ziel - wie in 2011 - die weitere Stabilisierung des Geschäfts. Das spiegelt auch die Planung für das laufende Jahr wider. Mit hoher redaktioneller Qualität, ausgeprägter Nähe zu unseren Kunden und innovativen Angeboten werden wir uns der Aufgabe stellen, auch 2012 erfolgreich zu gestalten. Der bisherige Verlauf des Jahres verläuft per Saldo auf Planniveau. Die Kosten haben wir weiterhin gut im Griff. Die Marktgegebenheiten in 2011 forderten den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Cash.Gruppe einen konzentrierten und engagierten Einsatz ab, den alle einmal mehr bewiesen und mit ihrer gemeinsamen Leistung zum Erfolg beigetragen haben. Dafür mein herzlicher Dank. Ihnen, unseren Aktionären, können wir rückblickend auf die vergangenen Jahre den Weg hin zu einem Unternehmen mit stabilem Geschäft und in 2011 dem bisher besten Ergebnis seiner Historie vorweisen. Ich danke Ihnen für das entgegengebrachte Vertrauen und freue mich, wenn Sie uns auch in Zukunft die Treue halten.
Mit freundlichen Grüßen Ihr Ulrich Faust Bericht des AufsichtsratsDas vergangene Jahr stand erneut ganz im Zeichen der weiteren wirtschaftlichen Stabilisierung der Cash.Gruppe. Umsatz und Ergebnis konnten gesteigert und weitere Altverbindlichkeiten aus operativen Überschüssen zurückgeführt werden. Die Bilanz- und Liquiditätsrisiken der Cash.Gruppe haben sich somit weiter verringert. Und dies, obwohl sich die Finanzdienstleistungsbranche keineswegs erholt hat. Sie ist im Gegenteil von den in Gestalt der EURO-Schuldenkrise zurückgekehrten gesamtwirtschaftlichen Problemen naturgemäß am stärksten betroffen. Deutlich spürbar war im Verlauf des zweiten Halbjahrs 2011 eine wieder zunehmende Verunsicherung. Die erreichten Geschäftszahlen sind vor diesem Hintergrund umso erfreulicher. Der Aufsichtsrat hat im Geschäftsjahr 2011 die Unternehmensführung des Vorstandes überwacht und beratend begleitet. Der Vorstand hat den Aufsichtsrat mit schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, zeitnah und umfassend über den Gang der Geschäfte, die aktuelle Lage des Unternehmens, strategische Fragen, Unternehmensführung, Risikomanagement und wichtige Entscheidungen informiert. Bei seiner Überwachungstätigkeit ist der Aufsichtsrat zu dem Ergebnis gelangt, dass der Vorstand mit seinen Mitarbeitern richtige Entscheidungen getroffen hat, geeignete Maßnahmen ergriffen hat und zu guten Ergebnissen gelangt ist. Im Mittelpunkt der Beratungstätigkeit des Aufsichtsrates standen im vergangenen Jahr Fragen der allgemeinen Geschäftsentwicklung und der Zukunftsperspektiven. Die Vorjahre waren noch in wesentlichen Teilen von Angelegenheiten außerhalb des operativen Bereichs geprägt gewesen. Im Geschäftsjahr 2011 haben vier ordentliche Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. In den Sitzungen hat der Aufsichtsrat alle grundsätzlichen Fragen der Geschäftsentwicklung mit dem Vorstand beraten. Der Aufsichtsrat hat zudem außerhalb der Sitzungen in regelmäßigen Gesprächen wichtige Themen mit dem Vorstand erörtert. In Entscheidungen von größerer Bedeutung war der Aufsichtsrat einbezogen, auch über den Katalog zustimmungspflichtiger Geschäfte hinaus. Auf der Tagesordnung der Hauptversammlung am 27. Juni 2011 stand die Neuwahl des Aufsichtsrates für eine Amtsperiode von fünf Jahren. Erneut gewählt wurden Dr. Reimer Beuck und Josef Depenbrock. Frank Richter hatte sich nicht wieder zur Wahl gestellt und schied nach mehr als fünf Jahren Amtszeit aus dem Gremium aus. Für seinen Einsatz in krisengeprägter Zeit gilt ihm der Dank der Gesellschaft. Neues Mitglied des Aufsichtsrates wurde der Düsseldorfer Rechtsanwalt Dr. Heiko A. Giermann. Dies entsprach den Wahlvorschlägen der Verwaltung. Zum neuen stellvertretenden Vorsitzenden hat der Aufsichtsrat Herrn Depenbrock gewählt. Entsprechend dem Beschluss derselben Hauptversammlung wurde die FinPro Treuhandgesellschaft mbH, Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rostock, mit der Prüfung des Jahresabschlusses und des Konzernabschlusses für das Geschäftsjahr 2011 sowie der Lageberichte der Cash.Medien AG und des Konzerns beauftragt. Der Abschlussprüfer hat diese Unterlagen geprüft und beiden Abschlüssen einen uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Ohne die Bestätigungsvermerke einzuschränken, weist der Prüfer auf die Ausführungen im Lagebericht und Konzernlagebericht hin. Dort sei in den jeweiligen Abschnitten zur "Going-concern-Prämisse" ausgeführt, dass aufgrund der bilanziellen Überschuldung der Cash.Medien AG, der erheblichen Verluste seit 2000 sowie der unzureichenden Liquiditätsausstattung der Fortbestand von Gesellschaft und Konzern bedroht seien. Der Aufsichtsrat hat Jahresabschluss und Konzernabschluss einschließlich der Lageberichte sowie die Wirtschaftsprüfungsberichte einer eigenen Prüfung unterzogen. An den Erörterungen darüber in der Aufsichtsratssitzung am 18. April 2012 hat der Abschlussprüfer teilgenommen. Er hat über die wesentlichen Ergebnisse seiner Prüfung berichtet und stand für Fragen zur Verfügung. Der Aufsichtsrat schließt sich der Stellungnahme des Abschlussprüfers einschließlich dessen ergänzender Hinweise in den Bestätigungsvermerken an. Die vom Vorstand aufgestellten Jahresabschlüsse für das Geschäftsjahr 2011 hat der Aufsichtsrat mit Beschluss vom 18. April 2012 ohne Einwendungen gebilligt. Der Jahresabschluss der Cash.Medien AG 2011 ist damit festgestellt. Der Aufsichtsrat beriet zudem über den Deutschen Corporate Governance Kodex und hat erklärt, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" mit Abweichungen entsprochen wurde und wird und verweist auf den Bericht zur Unternehmensführung mit der Entsprechenserklärung nach § 161 AktG. Die Mitglieder des Aufsichtsrates sind: Dr. Reimer Beuck (Vorsitzender), Josef Depenbrock (stellvertretender Vorsitzender) und Dr. Heiko A. Giermann. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen Mitarbeitern für ihre Arbeit und ihren Einsatz im Geschäftsjahr 2011.
Hamburg, 23. April 2012 Der Aufsichtsrat Dr. Reimer Beuck, Vorsitzender Bericht zur Unternehmensführung mit Entsprechenserklärung nach § 161 AktG und Bericht zur Vergütung des VorstandesDie Cash.Medien AG verfügt über das gesetzlich vorgegebene duale Führungssystem: Der Vorstand leitet das Unternehmen in eigener Verantwortung. Der Aufsichtsrat bestellt, berät und überwacht den Vorstand. Der Aufsichtsrat wird von der Hauptversammlung gewählt. Er hat laut Satzung drei Mitglieder. In Angelegenheiten von grundlegender Bedeutung ist der Aufsichtsrat nicht nur durch Gesetz und Satzung unmittelbar eingebunden, er hat dem Vorstand außerdem eine Geschäftsordnung gegeben, in der insbesondere ein Katalog von Zustimmungserfordernissen festgehalten ist. Mit dem gemeinsamen Ziel einer nachhaltigen Steigerung des Unternehmenswertes arbeiten Vorstand und Aufsichtsrat vertrauensvoll zusammen und stehen laufend in engem Kontakt. Der Vorstand bezieht den Aufsichtsrat auch über den Rahmen des Regelwerks hinaus beratend in seine Entscheidungen zu wichtigen Geschäftsvorfällen ein. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Nach seiner Auffassung ist dies bei einem dreiköpfigen Gremium zur effizienten Arbeit weder notwendig noch zweckmäßig. Der Vorstand hat zusätzlich die Geschäftsführung aller Tochterunternehmen inne und ist somit auch in Entscheidungen auf mittlerer Ebene unmittelbar einbezogen. Mit den Bereichsverantwortlichen stimmt er sich mindestens einmal wöchentlich ab. Angesichts der geringen Größe der Cash.Gruppe erachten Aufsichtsrat und Vorstand im Übrigen das per Gesetz, Satzung und Geschäftsordnung bestehende Regelwerk zur Unternehmensführung als mehr als ausreichend, so dass abgesehen von dem oben Dargestellten keine weiteren Angaben nach § 289a HGB zu machen sind. Die Cash.Medien AG folgt nicht allen Empfehlungen des Deutschen Corporate Governance Kodex. Der Kodex selbst sieht diese Möglichkeit ausdrücklich vor, um unternehmensspezifischen Gründen gerecht werden zu können. Bei der Cash.Medien AG ergeben sich diese vor allem aus der geringen Unternehmensgröße. Näheres wird in der nachfolgenden Erklärung nach § 161 einschließlich der Begründung der Abweichungen erläutert. Entsprechenserklärung nach § 161 AktG"Den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" in der Fassung vom 26. Mai 2010 wurde und wird im bzw. seit dem Geschäftsjahr 2011 mit Ausnahme der nachfolgenden Abweichungen entsprochen: • "Aktionäre und Hauptversammlung"Punkt 2.3.2:Die Cash.Medien AG übermittelt die Einberufungsunterlagen zur Hauptversammlung nicht auf elektronischem Wege. Begründung:Für eine sehr kleine Aktiengesellschaft mit geringem Streubesitz halten die Organe der Gesellschaft das gesetzlich vorgeschriebene Verfahren für ausreichend, zumal alle Unterlagen auf der Internet-Seite der Gesellschaft verfügbar sind. Punkt 2.3.3:Die Cash.Medien AG bietet keine Möglichkeit zur Briefwahl an. Begründung:Für eine sehr kleine Aktiengesellschaft mit geringem Streubesitz halten die Organe der Gesellschaft das bisherige Verfahren eines Angebots der Stimmrechtsausübung durch von der Gesellschaft benannte Stimmrechtsvertreter für ausreichend. • "Vorstand"Punkt 4.1.5:Es gibt keine Unternehmensrichtlinie oder Ähnliches, nach der bei der Besetzung von Führungsfunktionen eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anzustreben ist. Begründung:Vorstand und Aufsichtsrat sind der Auffassung, dass das Geschlecht kein geeignetes Auswahlkriterium bei der Besetzung von Führungspositionen darstellt. Punkt 4.2.1:Der Vorstand besteht nur aus einer Person und hat daher auch keinen Vorsitzenden oder Sprecher. Begründung:Die Satzung gestattet die Einfachbesetzung abweichend vom aktienrechtlich definierten Regelfall (§ 76 II AktG). Eine Doppelbesetzung wäre derzeit wirtschaftlich nicht vertretbar und erscheint auch angesichts der geringen Unternehmensgröße nicht angebracht. Inhaltlich wird dies über eine enge Einbindung der zweiten Führungsebene aufgefangen. Damit ist auch die Vielfalt (Diversity) nach Punkt 5.1.2 des Kodex sinngemäß sichergestellt. • "Aufsichtsrat"Punkt 5.1.2:Es ist keine langfristige Nachfolgeregelung für den Vorstand ausgearbeitet worden. Es ist keine Altersgrenze für Vorstandsmitglieder festgelegt worden. Der Aufsichtsrat hat sich auch keine Richtlinie oder Ähnliches gegeben, nach der bei der Bestellung des Vorstands eine angemessene Berücksichtigung von Frauen anzustreben ist. Begründung:Der amtierende Vorstand ist seit Herbst 2007 bestellt. Der Aufsichtsrat hält es derzeit für verfrüht, eine langfristige Nachfolgeregelung auszuarbeiten. Hinsichtlich Richtlinien in Bezug auf Alter oder Geschlecht ist der Aufsichtsrat der Auffassung, dass weder Alter noch Geschlecht ein sinnvolles Auswahlkriterium für die Bestellung eines Vorstandes darstellen. Eine entsprechende Festlegung würde das Wahlrecht der Aufsichtsräte bei der Bestellung von Vorständen unangemessen beschränken. Hinsichtlich der Vielfalt (Diversity) bei der Zusammensetzung des Vorstands vgl. Punkt 4.2.1. Punkt 5.1.3:Der Aufsichtsrat hat sich keine Geschäftsordnung gegeben. Begründung: Angesichts der Größe und Struktur der Cash.Medien AG hält der Aufsichtsrat die Regelungen in Satzung und Gesetz für ausreichend. Punkt 5.2/5.3:Der Aufsichtsrat besteht lediglich aus drei Mitgliedern und hat keine Ausschüsse gebildet. Begründung:Angesichts der Größe und der wirtschaftlichen Lage der Cash.Medien AG wäre eine Besetzung des Aufsichtsrats mit mehr als der gesetzlich vorgeschriebenen Zahl von drei Mitgliedern derzeit unangemessen. Angesichts dieser Mitgliederzahl hat der Aufsichtsrat auch keine Ausschüsse oder Gremien außerhalb des Aufsichtsrats gebildet. Punkt 5.4.1:Der Aufsichtsrat hat für seine Zusammensetzung keine konkreten Ziele benannt, die unter Beachtung der unternehmensspezifischen Situation die internationale Tätigkeit des Unternehmens, potentielle Interessenskonflikte, eine festzulegende Altersgrenze für Aufsichtsratsmitglieder, Vielfalt (Diversity) oder angemessene Beteiligung von Frauen berücksichtigen. Begründung:Die Festlegung derartiger Ziele wäre eine angesichts der derzeitigen Größe und Struktur der Cash.Medien AG unangebrachte Selbstregulierung. Der Verzicht erfolgt daher aufgrund der unternehmensspezifischen Situation. Punkt 5.4.6:Der stellvertretende Vorsitz des Aufsichtsrats wurde bei der Vergütung nicht gesondert berücksichtigt. Die Vergütung der Aufsichtsratsmitglieder enthält keine variablen Vergütungsteile. Begründung:Angesichts der Größe des Aufsichtsrats und des Volumens der Vergütung würde die Befolgung dieser Empfehlungen einen unangemessenen Aufwand bedeuten. • "Rechnungslegung und Abschlussprüfung"Punkt 7.1.2:Der Konzernabschluss der Cash.Medien AG ist nicht 90 Tage und der Zwischenbericht nicht 45 Tage nach Ende des Berichtszeitraums öffentlich zugänglich. Begründung:Durch eine Beschleunigung der Offenlegung über die gesetzlichen Pflichten hinaus würden die aufgrund der geringen Unternehmensgröße knappen personellen Kapazitäten unangemessen zu Lasten des operativen Geschäfts in Anspruch genommen.
Hamburg, im April 2012 Der Aufsichtsrat Der Vorstand" Bericht zur Vergütung des VorstandesNeben einer festen Vergütung erhält der Vorstand zur Anerkennung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung zusätzlich eine Tantieme, die den Erfolg des laufenden Geschäftsjahres und die mehrjährige Entwicklung des Konzerns berücksichtigt. Diese Tantieme setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Der erste beträgt fünf Prozent des Konzernjahresüberschusses vor Steuern und vor der Tantieme selbst. Der zweite beträgt fünf Prozent des durchschnittlichen Konzernjahresüberschusses der letzten drei Jahre (ebenfalls vor Steuern und Tantieme). Dieser Drei-Jahres-Durchschnitt wird in den Jahren 2010 bis 2012 schrittweise aufgebaut, stellt für 2011 also einen Durchschnitt aus 2010 und 2011 dar. Damit die bilanziellen Wirkungen außerordentlicher Entwicklungen die Vergütung nicht beeinflussen, sind außerordentliche Erträge und Aufwendungen im Sinne des § 277 IV HGB nicht Teil der Bemessungsgrundlage. Außerdem erhält der Vorstand bei Erreichen des budgetierten Jahres-Konzern-Ergebnisses eine Fix-Prämie von jeweils TEUR 10. Alleinvorstand Herr Ulrich Faust erhielt in 2011 Bezüge von insgesamt TEUR 203 (Vorjahr: 190), die über die Cash.Print GmbH abgerechnet wurden bzw. werden. Die festen Bezüge betrugen wie im Vorjahr TEUR 137. Darin mit TEUR 7 enthalten ist als Sachbezug ein Firmenfahrzeug. Eine feste Vergütung in dieser Höhe ist auch für die Folgejahre vereinbart. Die Tantieme betrug für 2011 TEUR 57 (Vorjahr EUR 43). Wie im Vorjahr erhielt Herr Faust auch für 2011 zusätzlich die Prämie von TEUR 10. Weitere Angaben:Vergütung des Aufsichtsrats (Punkt 5.4.6)Über die Bezüge des Aufsichtsrats für 2011 entscheidet die Hauptversammlung. Beabsichtigt ist, wie in den vergangenen Jahren, Bezüge von TEUR 7,5 p.a. für die Tätigkeit als Aufsichtsrat (Herrn Josef Depenbrock, Herrn Dr. Heiko A. Giermann) vorzuschlagen. Der Vorsitzende (Dr. Reimer Beuck) soll die doppelte Vergütung erhalten. Die Aufsichtsratsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile. Seit dem 1. Januar 2011 erbringt eine dem Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock nahestehende Gesellschaft redaktionelle Beratungsleistungen für eine Tochtergesellschaft der Cash.Medien AG. Damit verbunden ist die Wahrnehmung der Herausgeberschaft für das Cash.Magazin durch Herrn Depenbrock. Die Vergütung beträgt TEUR 60 p. a.. Vgl. im Übrigen die Ausführungen im Konzernanhang (Punkt 31.). Aktienbesitz von Organmitgliedern (Punkt 6.6)Aktienbesitz von Organmitgliedern besteht bei Herrn Josef Depenbrock, stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats (746.067 Aktien; 29,48 Prozent). Dies entspricht folglich dem Gesamtbesitz des Aufsichtsrats. Beim Vorstand besteht kein Aktienbesitz. Im Jahr 2011 wurden folgende Transaktionen im Rahmen der Directors' Dealings getätigt: Herr Josef Depenbrock hat 19.750 Aktien erworben, davon 14.000 am 10. Januar, 732 am 14. Januar, 1.500 am 19. Januar, 1.000 am 4. Februar, 2.000 am 11. Februar und 518 am 26. Mai. Angaben über Aktienoptionsprogramme und ähnliches (Punkt 7.1.3)Es bestehen keine Aktienoptionsprogramme oder ähnliche wertpapierorientierte Anreizsysteme.
Hamburg, im April 2012 Der Aufsichtsrat Der Vorstand Konzernlagebericht der Cash.Medien AG1. Geschäfts- und Rahmenbedingungena) Struktur und Geschäftsfeld der Cash.GruppeDie Cash.Medien AG ist die Muttergesellschaft der Cash.Print GmbH (Cash.Print), der Cash.-TV Filmproduktions GmbH (Cash.-TV), der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (G.U.B.) und der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH (DFI) und hält jeweils sämtliche Geschäftsanteile. Alle Unternehmen haben ihren Sitz in Hamburg. Mit Ausnahme des DFI sind die Tochtergesellschaften durch Ergebnisabführungsverträge an die Cash.Medien AG gebunden Die Unternehmen der Cash.Gruppe beschäftigen sich mit dem Markt der langfristigen Kapitalanlage: Lebensversicherungen, Investmentfonds, Immobilien, geschlossene Fonds und verwandte Themen. Kernzielgruppe sind neben den Entscheidern auf Ebene der Produktanbieter vor allem Finanzdienstleister: Berater, Makler, Verkäufer, Vertriebe. Vertriebsspezifische Themen stellen daher den Schwerpunkt dar und bilden die Klammer um das redaktionelle Informationsangebot. Die Erlöse speisen sich weit überwiegend aus Werbeaufwendungen der Produktanbieter. Die wichtigsten Produkte der Cash.Unternehmen: scroll
b) Allgemeine WirtschaftslageDas Jahr 2011 war geprägt durch Staatsschuldenkrisen dies- und jenseits des Atlantiks. Die USA entschieden sich für eine erneute Anhebung der Schuldenobergrenze. Die Bekämpfung der europäischen Schuldenkrise ist Gegenstand der täglichen politischen Berichterstattung. Nach wie vor gilt es, für den Fall einer endgültigen Zahlungsunfähigkeit Griechenlands sowie zur Konsolidierung der angespannten Haushalte anderer europäischer Staaten tragfähige, zukunftsorientierte Lösungen zu finden. Trotz dieses Umfelds konnte die deutsche Wirtschaft laut DIW in Berlin um 3,0 Prozent wachsen. In Europa gesamt lag der Wert nur bei der Hälfte. Für 2012 erwartet das DIW im Schnitt nur eine Wachstumsrate von 0,6 Prozent. Schuld daran trage vor allem die anhaltende europäische Schuldenkrise sowie eine sich abschwächende Weltkonjunktur, die die exportabhängige deutsche Wirtschaft belaste. Strukturell bescheinigt das DIW den deutschen Unternehmen eine robuste und wettbewerbsfähige Position. Erst in der zweiten Jahreshälfte sei mit einer erneuten Belebung der Konjunktur zu rechnen. Der Aufschwung der Wirtschaft hat den Aktienmarkt in 2011 indes nicht mitreißen können. Für den Leitindex der deutschen Börse ging es auf Jahressicht um gut 15 Prozent nach unten. Damit war der DAX deutlich schlechter als etwa die Entwicklung des US-amerikanischen Leitindexes, der im selben Zeitraum um rund 5,5 Prozent zulegen konnte. c) Rahmendaten von spezieller Bedeutung für die Cash.GruppeIm vergangenen Jahr standen die für Cash. bedeutenden Branchen erneut vor großen Herausforderungen. Im Folgenden werden die Entwicklungen in den Segmenten entsprechend der Cash.-Rubrizierung skizziert. LebensversicherungenDie deutschen Lebensversicherer waren 2011 ebenfalls durch die Staatsschuldenkrise belastet und erwarten für das abgelaufene Jahr einen leichten Beitragsrückgang. Der Gesamtverband der Deutschen Versicherungswirtschaft (GDV) rechnet mit einem Gesamtbeitragsaufkommen von 176,7 Milliarden Euro gegenüber 178,9 Milliarden in 2010. Das Gewicht der Lebensversicherung 2011 würde sich danach gegenüber dem Vorjahr um 5,7 Prozent verringern. Größter Gewinner wären laut GDV die Voll- und Zusatzversicherungen in der privaten Krankenversicherung mit einem Plus von 5,1 Prozent. Für 2011 erwartet der Verband einen marginalen Anstieg bei der Anzahl an Versicherungsverträgen von 452 auf 453 Millionen. InvestmentfondsDie deutsche Investmentbranche verbuchte in 2011 einen herben Rückschlag. Konnten in 2010 laut BVI Bundesverband Investment und Asset Management noch 87,5 Milliarden Euro frisches Anlegergeld eingesammelt werden, liegt der korrespondierende Wert für 2011 bei lediglich 29,5 Milliarden Euro. Insbesondere Privatanleger zogen netto 16,6 Milliarden Euro (2010 plus 19,4 Milliarden Euro) aus Investmentfonds ab, während institutionelle Investoren für 45,3 Milliarden Euro (71,1 Milliarden Euro) zukauften. Größte Gewinner des vergangenen Jahres waren die in den zurückliegenden Jahren wegen ihrer mangelnden Liquidität stark kritisierten offenen Immobilienfonds (s. u.), denen netto 1,2 Milliarden Euro zuflossen, gefolgt von den Lebenszyklusfonds mit einem Plus von 74,8 Millionen Euro. Alle übrigen Assetklassen verzeichneten Rückflüsse, angeführt von Rentenfonds mit minus 5,8 Milliarden Euro und Wertsicherungsfonds mit minus 2,6 Milliarden Euro. Insgesamt verwaltete die deutsche Fondsbranche per Ultimo 2011 ein Vermögen von 1,78 Billionen Euro (2010: 1,75 Billionen Euro). Geschlossene FondsDas im Jahr 2011 in geschlossenen Fonds und ähnlichen Produkten deutscher Initiatoren platzierte Eigenkapital lag laut Recherchen von VGF (Verband Geschlossene Fonds) und Cash. bei 6,85 Milliarden Euro. Das Investitionsvolumen betrug knapp elf Milliarden Euro. Gegenüber dem Vorjahr ist das Platzierungsvolumen damit überraschenderweise um knapp zwei Prozent gestiegen. Gleichzeitig hat die Branche aber auch erkennbar mit Problemen bei laufenden Fonds zu kämpfen, bis hin zu vereinzelten Insolvenzen. Das kleine Plus ist vornehmlich auf Aktivitäten institutioneller Anleger zurückzuführen: Steuerten sie in 2010 noch rund 620 Millionen Euro Eigenkapital bei, flossen im vergangenen Jahr bereits deutlich über eine Milliarde Euro. Insgesamt stärkstes Segment 2011 waren die geschlossenen Immobilienfonds vor allem im In-, aber auch im Ausland. Der leichte Anstieg der Platzierung sollte jedoch nicht darüber hinwegtäuschen, dass sich die Branche der geschlossenen Fonds mit schwierigen Rahmenbedingungen auseinandersetzen muss und gefordert ist, mit geeigneten Produkten wieder das Vertrauen der Anleger zu gewinnen. ImmobilienImmobilien als Direktanlage (Mehrfamilienhäuser, Eigentumswohnungen, Denkmalimmobilien) wurden 2011 verstärkt nachgefragt. Die von "Cash." regelmäßig befragten Anbieter berichten von Umsatzzuwächsen in Höhe von rund 20 Prozent. Die Nachfrage nach Wohneigentum soll 2012 weiter steigen, Marktbeobachter sprechen offen von einem "Run" auch aufgrund der mangelhaften Rentabilität beziehungsweise der Unsicherheit der bisherigen Hauptalternative Staatsanleihen. Das Baufinanzierungs-Geschäft hat in 2011 aufgrund des anhaltenden Niedrigzinsumfelds weiter angezogen. Die Aussichten bleiben vor allem angesichts der Erwartungen an die Zins-Entwicklung gut. Eine Blasenbildung ist dabei bislang nicht zu beobachten. BausparenDie Nachfrage war in 2011 hoch: Die privaten Bausparkassen konnten ihr Neugeschäftsvolumen um rund zehn Prozent steigern. Nicht zuletzt, weil viele Kunden sich das aktuell günstige Zinsniveau für die Zukunft sichern wollen. Nach eigenen Angaben erzielten die privaten Bausparkassen 2011 im Neugeschäft eine Bausparsumme von 64,5 Milliarden Euro. Die Zahl der abgeschlossenen Verträge stieg um 1,2 Prozent auf über zwei Millionen. Gemessen an der Bausparsumme sei der Anteil der privaten Bausparkassen am Gesamtmarkt im Neugeschäft damit von 62,9 auf 64,4 Prozent geklettert. Die "nicht-privaten" Bausparkassen LBS und Schwäbisch Hall legten im Neugeschäft um 2,9 Prozent respektive 10,5 Prozent zu. Wohn-RiesterWohn-Riester-Verträge werden hauptsächlich in Form von Bausparlösungen abgeschlossen. Ebenso wie andere Anbieter am Markt hat die BHW Bausparkasse als einer der Marktführer in diesem Bereich 2011 zugelegt. Der Anteil der Wohn-Riester-Verträge am Neugeschäft lag in 2011 bei rund 8,8 Prozent und kletterte auf mehr als 1,1 Milliarden Euro, eine Steigerung um 69 Prozent. Indirekte ImmobilienanlagenOffene Immobilienfonds haben derzeit mit der schwersten Krise in ihrer über 50-Jährigen Historie zu kämpfen. Nach Ablauf der zweijährigen Maximalfrist für Fondsschließungen kommt es vermehrt zu Liquidierungen. Mittlerweile befinden sich sieben offene Immobilienfonds in der Abwicklung. Dennoch führen sie die Absatzliste bei den Investment-Publikumsfonds 2011 an. 1,2 Milliarden Euro an Netto-Mittelzuflüssen verzeichnete das Segment laut BVI-Jahresstatistik. Die weiterhin erfolgreich Anlegermittel einwerbenden Sondervermögen von Deka, Union Investment und Rreef (Deutsche Bank) verfügen jeweils über einen hauseigenen Vertrieb und sehen die Entwicklung als "Marktbereinigung". Die Mittelzuflüsse sind allerdings vergleichsweise bescheiden. 2007 sammelten die offenen Immobilienfonds noch 6,6 Milliarden Euro ein. Zum 1. Januar 2013 treten neue Leitlinien in Kraft, nach denen offene Immobilienfonds nicht mehr von institutionellen Investoren als kurzfristiger Festgeld-Parkplatz verwendet werden können. Auf diese Weise will der Gesetzgeber weitere Schließungen aufgrund von zu geringer Liquidität verhindern. Immobilienaktien/REITsDie geringe Größe des Immobilienaktien-Sektors in Deutschland wurde in der Vergangenheit der wenig entwickelten Aktienkultur hierzulande zugeschrieben oder mit der dominanten Stellung lokaler Banken und deren Vertriebsnetzen erklärt, die offene Immobilienfonds als konservative Immobilienanlagen vermarkten. Ob sich dieser Markt zukünftig als Alternative etablieren wird, bleibt offen. BeraterBerater und Vertriebe hatten in 2011 vor allem mit der anhaltenden Krisenstimmung und den anstehenden Regulierungsthemen zu kämpfen. Bislang haben nur wenige Unternehmen die Zahlen für das Vorjahr veröffentlicht. Der börsennotierte Allfinanzvertrieb AWD, nach Provisionserlösen die Nummer zwei der Branche, hat 2011 einen bereinigten operativen Gewinn von 54 Millionen Euro (2010: 49 Millionen Euro) und eine Steigerung der EBIT-Marge auf 9,7 Prozent (2010: 9 Prozent) erwirtschaftet, muss aufgrund von Rechtsstreitigkeiten zu früheren Beratungsfällen allerdings hohe Rückstellungen bilden. Die Nummer drei - MLP - hat 2011 die Gesamterlöse auf 545,5 Millionen Euro (2010: 522,6 Millionen) erhöhen sowie das operative EBIT um elf Prozent steigern können. Für 2012 ist ein weiterer Anstieg geplant. Der Gesetzesrahmen für bislang wenig regulierte Teile des Finanzdienstleistungsmarkts wie geschlossene und offene Fonds hat in 2011 konkrete Formen angenommen. Das Ende Oktober vom Bundestag beschlossene "Gesetz zur Novellierung des Finanzanlagen-Vermittler- und Vermögensanlagenrechts" sieht unter anderem vor, dass Berater im Bereich geschlossene Fonds ab 2013 von den Gewerbeämtern registriert und überwacht werden sowie einen Sachkundenachweis und eine Berufshaftpflichtversicherung vorweisen müssen. Die gleichzeitig enthaltene "Alte-Hasen-Regelung" bietet aber auch einen Bestandsschutz für langjährig tätige Anlagevermittler. Für Anbieter und Produkte in diesem Bereich wird die europäische AIFM-Richtlinie einen neuen Rahmen setzen. Zudem hatte sich die Branche weiterhin mit der Diskussion über Vergütungsformen (Honorar- vs. Provisionsberatung) auseinander zu setzen. Auch die zunehmenden administrativen Anforderungen bleiben ein Thema. Entsprechend suchen Makler verstärkt Anschluss an Pools oder Service-Dienstleister, die sie bei administrativen Vorgängen unterstützen und Schutz vor Haftung bieten. Unverändert besteht die Tendenz zur Konsolidierung, sei es durch Übernahmen oder auch Schließungen. Die nachfolgend noch näher zu erläuternde Umsatz- und Ertragsentwicklung der Cash.Gruppe war besser, als es angesichts des Marktgeschehens, insbesondere der wieder stärker gewordenen Verunsicherung, zu erwarten gewesen wäre. Eine Bestätigung für die Geschäftspolitik der Gruppe. Sie hat umgehend und perspektivisch ausgerichtet auf die veränderten Rahmenbedingungen reagiert und sich noch stärker als Forum der Branche gerade in Krisenzeiten positioniert. 2. ErtragslageKonzernabschluss:Die Cash.Gruppe konnte ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahr erneut steigern. 3,74 Millionen Euro nach 3,66 Millionen im Vorjahr bedeuten ein Plus von knapp zweieinhalb Prozent. Angesichts der nach wie vor angespannten Rahmenbedingungen, insbesondere im 2. Halbjahr, ist dies eine weitere Bestätigung des eingeschlagenen Restrukturierungskurses. Wichtigste Ursachen für den Anstieg waren das erfolgreiche Geschäft der G.U.B. verbunden mit einer - nahezu - Konstanz der wichtigsten Umsatzsparte, den Anzeigenerlösen bei Cash.Print. Vgl. die Ausführungen zu den Einzelgesellschaften. Der Jahresüberschuss erhöhte sich von TEUR 387 im Vorjahr auf TEUR 543 im abgelaufenen Jahr. Damit wurde im dritten Jahr in Folge eine Ergebnisverbesserung im Vergleich zum Vorjahr realisiert. Die Umsatzrendite von fast 15 Prozent spiegelt die Stabilität des Unternehmens wider. Im Ergebnis sind auch Sondereffekte enthalten, die jedoch - zumindest im weiteren Sinne - überwiegend dem operativen Geschäft zugeordnet werden dürfen, wie z. B. die Bereinigung von laufenden Rückstellungen für Abschluss und Prüfung. Eine genauere Erläuterung dieser Effekte ist daher an dieser Stelle verzichtbar. Per Saldo hat sich das Ergebnis dadurch um rund TEUR 20-30 verbessert. Im Ergebnis sind rund TEUR 76 an Zinsaufwendungen enthalten. Auf Ebene der einzelnen Gesellschaften erwirtschafteten der eigene Geschäftsbetrieb (also vor Ergebnisabführung) der Cash.Medien AG und die Cash.-TV GmbH einen Verlust. Einen insbesondere vor dem Hintergrund des wirtschaftlichen Umfelds erfreulichen Geschäftsverlauf verzeichneten die Cash.Print und die G.U.B.. Vgl. dazu die folgenden Ausführungen zu den Einzelgesellschaften. Kommentierung der Entwicklung der Einzelgesellschaften:VorbemerkungDie Entwicklung von Umsatz und Ergebnis der einzelnen Gesellschaften ist der dem Konzernanhang beigefügten Segmentübersicht zu entnehmen. Das für die AG ausgewiesene Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit von TEUR 542 enthält die Ergebnisabführungen der Tochtergesellschaften. Das um die Ergebnisabführung bereinigte Ergebnis der AG beträgt TEUR -435. Einzelabschluss der Cash.Medien AG:Die Cash.Medien AG ist die geschäftsleitende Holding der Cash.Gruppe. Außerdem richtet sie die zentrale Marketing-Veranstaltung der Gruppe aus. Bei der AG fällt strukturell bedingt der Großteil der Verluste der Cash.Gruppe an: Als börsennotierte Aktiengesellschaft trägt sie sämtliche damit verbundenen, erheblichen Kosten. Da sie außerdem in der Vergangenheit hohe Verluste der Tochtergesellschaften zu übernehmen und zu finanzieren hatte, fällt die Zinsbelastung aus Fremdfinanzierung überwiegend bei der AG an. Eine detailliertere Kommentierung findet sich im Lagebericht der Cash.Medien AG. Kommentierung der Entwicklung der Tochtergesellschaften:Cash.Print GmbHWichtigstes Produkt der Cash.Gruppe ist das von der Cash.Print verlegte Magazin "Cash.". Das Cash.Magazin erschien 2011 wie im Vorjahr mit zwölf monatlichen Ausgaben. Dazu kamen fünf Sonderhefte (Cash.Special) zu den Themen Geschlossene Fonds, Investmentfonds, Immobilien, Versicherungen und Vorsorge sowie Vermögensverwaltung. Als einziges Fachmagazin bedient Cash. gleichgewichtig, von einer eigenen Vollredaktion in hoher Qualität aufbereitet, das gesamte Themenspektrum seiner Zielgruppe. Es nimmt damit die Position des führenden 'General Interest'-Titels der Branche ein. Der für die 17 Hefte akquirierte Anzeigenumsatz lag mit rund 2,8 Millionen Euro ein wenig über Vorjahr. Die Auflage der 12 Monatsausgaben von Cash. unterliegt der regelmäßigen IVW-Prüfung. Die verkaufte Auflage lag durchschnittlich bei je gut 51.000 Exemplaren. Im Vorjahr waren es weniger als 47.000 gewesen. Die Zahl der Abonnenten des kostenlosen Cash.-OnVista-Newsletter lag 2011 konstant bei rund 31.000. Es gibt im Segment keinen Newsletter mit einer ähnlichen Verbreitung. Die Werbeumsätze für die Online-Produkte - www.cash-online.de und Cash.-OnVista-Newsletter - konnten weiter gesteigert werden und lagen bei rund TEUR 175 nach etwa TEUR 125 in 2010. Seit Dezember 2011 ist "Cash.Mobile" verfügbar, eine kostenlose iPad-Applikation, die dem Nutzer Zugriff auf erweiterte Onlineangebote des Cash.Magazins ermöglicht. Die Cash.Gala wurde aufgrund der inzwischen erreichten Bedeutung der Veranstaltung für die gesamte Gruppe in 2011 erstmals von der Cash.Medien AG ausgerichtet. Näheres dazu im Lagebericht der AG. Erstmals seit einigen Jahren hat Cash. im vergangenen Jahr wieder eine Fachveranstaltung ausgerichtet. Der "Branchengipfel Geschlossene Fonds" Im Herbst 2011 war ein Erfolg und könnte Auftakt einer Wiederbelebung des Geschäftsfelds sein. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit der Cash.Print fiel in 2011 mit TEUR 893 geringer aus als im Vorjahr (TEUR 938). Ein Grund dafür war die Übernahme der Ausrichtung der Cash.Gala durch die Cash.Medien AG. Die Gesellschaft erzielte eine Umsatzrendite (vor Konsolidierung) von rund 26 Prozent. Cash.-TV Filmproduktions GmbHDas Filmproduktionsgeschäft hat mit TEUR 13 in 2011 erneut nur einen geringen Umsatz erzielt. Entgegen den ursprünglichen Erwartungen konnte der in Arbeit befindliche große Filmauftrag auch in 2011 noch nicht abgeschlossen werden. Dies ist ebenfalls ein Indikator für das ausgesprochen schwache Geschäft der Anbieter geschlossener Fonds und die dadurch veränderte Prioritätensetzung. In grundsätzlicher Gefahr befindet sich der Auftrag angesichts der vom Kunden bereits geleisteten Anzahlungen in fünfstelliger Höhe nicht. Trotz des niedrigen Niveaus 2011 sieht der Vorstand keinen Anlass, gänzlich vom Geschäftsmodell Abstand zu nehmen. Er ist unverändert der Auffassung, dass das Medium Film eine gute Ergänzung der Produktpalette darstellt, mit den dafür erforderlichen größeren Aufwendungen bei den Kunden aber derzeit besonders unter der Marktschwäche leidet. Aufgrund des geringen Fixkostenniveaus blieb der Verlust vor Ergebnisabführung trotz der geringen Umsätze überschaubar: TEUR 15; im Vorjahr TEUR 14. Auch vor diesem Hintergrund hält der Vorstand es für gerechtfertigt, das Produkt weiter anzubieten Der Firmenwert des Segments war bereits mit dem Abschluss 2008 in voller Höhe wertberichtigt worden, analog zum Beteiligungsansatz im Einzelabschluss der Cash.Medien AG. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbHDie G.U.B. blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2011 zurück. Umsatz (TEUR 362) und vor allem Ergebnis vor Abführung (TEUR 99) konnten gegenüber 2010 (TEUR 251 bzw. 32) gesteigert werden. Dies ist besonders erfreulich vor dem Hintergrund des schwachen Marktumfelds, konkret: der geringen Emissionstätigkeit der meisten Anbieter geschlossener Fonds (vgl. 1. c). Vor allem das Geschäft mit Schiffsplatzierungen, traditionell eine der wichtigsten Kundengruppen der G.U.B., hatte in 2011 im dritten Jahr in Folge keinerlei Impulse gezeigt und steht auch in 2012 vor großen Schwierigkeiten. Insgesamt erwartet der Branchenverband VGF für 2012 zumindest keine signifikante Verbesserung, wenn auch die Platzierungszahlen 2011 durchaus besser waren als erwartet. Die Vermarktung von Analysen stellt daher auch im laufenden Jahr eine große Herausforderung dar. Trotz dieser Unsicherheiten bot der Geschäftsverlauf jedoch keinerlei Anlass, Firmenwert oder Beteiligungsansatz (jeweils TEUR 100) von Segment bzw. Gesellschaft weiter zu reduzieren. Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbHUmsatz und Ergebnis aus Leistungsbilanzanalysen lagen in 2011 erwartungsgemäß etwa auf Vorjahresniveau. Da auch das DFI (wie die G.U.B) ausschließlich die Branche "Geschlossene Fonds" bedient, darf dieses geringe, aber stabile Geschäft bereits als Erfolg gewertet werden. 3. FinanzlageDie Kapitalflussrechnung (dem IFRS-Konzernanhang als Anlage beigefügt) weist erstmals seit Jahren einen positiven "Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit" (Position 12.) aus. Gleichzeitig ist der "Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit" (Position 20.) negativ. Das bedeutet konkret, dass der positive Cash Flow des operativen Geschäft der Gruppe (rund TEUR 500) zum einen zur Bedienung und weiteren Rückführung von Verbindlichkeiten des laufenden Geschäfts ausreichte und zum anderen darüber hinaus auch Darlehenstilgungen zuließ. Erstmals seit 2000 ist keine Zufuhr neuer externer Mittel aus Darlehen oder Kapitalerhöhungen erfolgt (Position 17. und 18.). Der Cash Flow aus Investitionstätigkeit war in 2011 planmäßig gering, da nur wenige Investitionen erforderlich waren. Die wichtigste Finanzierungsquelle der AG wie des Konzerns ist Eigenkapital. In den Jahren 2002 bis 2008 wurden mehrere Kapitalerhöhungen durchgeführt. Bilanziell ist das Eigenkapital durch Verluste aufgezehrt und rechnerisch negativ (buchmäßige Überschuldung). Vgl. dazu 6. Going-concern-Prämisse sowie die Ausführungen im Konzernanhang. Nennenswerte Bankdarlehen stehen der Cash.Gruppe nicht zur Verfügung, die kleine Kontokorrentlinie der Cash.Print wird üblicherweise nicht in Anspruch genommen. Die Darlehen stammen aus dem Gesellschafterkreis und von Unternehmen bzw. Personen, mit denen gute, zumeist langjährige Geschäftsbeziehungen bestehen. Dennoch überwiegt bei der Herkunft der Mittel die Finanzierung durch Eigenkapital bei weitem. Der Anteil kurzfristiger Finanzverbindlichkeiten an deren Gesamt-Summe hat sich weiter verringert. Per Bilanzstichtag sind rund TEUR 487 der Darlehensverpflichtungen mit Rangrücktritt versehen, so dass darauf derzeit keine Zahlungen verlangt werden können. Nach juristischer Prüfung der Zulässigkeit wurden in 2011 allerdings die laufenden Zinsen bedient, um die Position nicht weiter steigen zu lassen. Mit den übrigen Darlehensgebern bestehen Raten- bzw. Stundungsvereinbarungen. Eine Detailübersicht zu den Fristigkeiten der Finanzverbindlichkeiten enthält der IFRS-Anhang. Die Liquidität der Cash.Gruppe bedarf nach wie vor präziser Steuerung, immer noch werden Zahlungsverpflichtungen nur ratierlich erfüllt. Die Lage hat sich aber gegenüber dem Vorjahr wiederum verbessert, neben den Darlehensgebern ist Ratenzahlung inzwischen nur noch bei wenigen größeren Lieferanten vonnöten. Ausführliche Erläuterungen insbesondere zur Fälligkeitsstruktur der Forderungen und Verbindlichkeiten sowie zu den Zahlungsverpflichtungen aus Dauerschuldverhältnissen finden sich im IFRS-Konzernanhang. 4. VermögenslageDas langfristige Vermögen im Konzernabschluss der Cash.Medien AG besteht im Wesentlichen in den Firmenwerten für die Tochtergesellschaften Cash.Print GmbH (TEUR 168) und G.U.B. mbH (TEUR 100). Alle Firmenwerte wurden im Rahmen von impairment tests geprüft. Die Entwicklung der Firmenwerte ist in den Erläuterungen zur Konzernbilanz, Punkt 1. Immaterielle Vermögenswerte, im IFRS-Konzernanhang ausführlich dargestellt. Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Der impairment test ergab für die Cash.Print hohe stille Reserven. Weiteres langfristiges Vermögen besteht daneben lediglich in untergeordnetem Umfang. Die wichtigsten Anschaffungen des Jahres 2011 waren eine Aktualisierung der Verlags-Software und die Programmierung einer iPad-Applikation. Hard- und Software-Ausstattung sind in gutem Zustand, jedoch überwiegend per Leasing beschafft und daher nicht Teil des bilanziellen Vermögens. Vgl. auch Erläuterungen zur Konzernbilanz zu den immateriellen Vermögenswerten und zum Sachanlagevermögen im IFRS-Konzernanhang. Das kurzfristige Vermögen entfällt zu 21 Prozent auf unfertige (ganz überwiegend) sowie fertige Leistungen und zu 15 Prozent auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Zahlungsmittel, ganz überwiegend in Form von Bankguthaben, machen 29 Prozent der Position aus. Nichtfinanzielle LeistungsindikatorenBezüglich der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen bestehen nur noch bei einzelnen größeren Kreditoren Überhänge, die ratierlich abgetragen werden dürfen. Alle übrigen Lieferanten können inzwischen zeitnah bezahlt werden, in einigen Fällen wird sogar wieder Skonto gezogen. Insgesamt haben sich die allgemeinen betrieblichen Abläufe weiter stabilisiert. Zur Personalentwicklung sei auf den IFRS-Anhang verwiesen. Strukturelle Veränderungen gab es im vergangenen Jahr nur in einem Punkt: Der Anzeigenverkauf wird seit April 2011 wieder ausschließlich mit eigenem Personal durchgeführt. Zusammenfassung der wirtschaftlichen GesamtlageDie wirtschaftliche Lage des Unternehmens zum Zeitpunkt der Aufstellung des Lageberichts hat sich trotz aller nach wie vor bestehenden Schwierigkeiten weiter gefestigt. Die leichte Steigerung der Umsätze in einem sowohl für die Medien- als auch für die Anlagebranche schwierigen Umfeld darf als Erfolg gelten. Auch für 2012 rechnet der Vorstand trotz des in Folge der Krise immer noch niedrigen Umsatzniveaus bei aller Vorsicht mit einem positiven Konzernergebnis. Der mit Abstand wichtigste Umsatzträger der Cash.Gruppe - das Anzeigengeschäft im Magazin -entwickelte sich in 2011 und auch in den ersten Ausgaben 2012 stabil. Die bislang vorliegenden Anzeigenbuchungen für das Gesamtjahr 2012 bewegen sich sogar über dem Niveau zum vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt. Die finanzielle Lage ist nach wie vor angespannt und stellt immer noch ein bestandsgefährdendes Risiko dar. Sie hat sich jedoch ebenfalls weiter verbessert, es konnten wiederum Alt-Verpflichtungen endgültig ausgeglichen werden. Auch in 2011 waren keine Wertberichtigungen o. Ä. außerhalb des üblichen Geschäftsbetriebs mehr vorzunehmen, derzeit sind für 2012 und danach ebenfalls keine solchen Effekte mehr zu erwarten. Weitere bedeutende Ereignisse des Jahres 2011:Zum 1. Januar 2011 hat das Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock zusätzlich die Herausgeberschaft für das Cash.Magazin übernommen. Im März 2011 erfolgte ein umfassender Relaunch von www.gub-analyse.de, des Internet-Auftrittes der G.U.B.. Der neue Auftritt stellt ein deutlich erweitertes Informationsangebot zur Verfügung, zum Teil innerhalb eines geschlossenen Bereiches. Er bietet überdies Möglichkeiten zur Vermarktung von Werbeflächen und zur kostenpflichtigen Bereitstellung von Zusatzinformationen zu einzelnen Beteiligungen durch die Anbieter. Wichtiger als die bislang und wohl auch weiterhin eher überschaubaren Umsatz-Aussichten ist jedoch die Bedeutung für die Außendarstellung der Gesellschaft. 5. NachtragsberichtEs sind keine Angaben zu machen. 6. Chancen- und Risikobericht, Going-concern-PrämisseZu weiteren Ausführungen sei auch auf den IFRS-Konzernanhang, dort Punkt 32. ff. verwiesen. Allgemeine MarktrisikenZielgruppe der Produkte aller Unternehmen der Cash.Gruppe sind Finanzdienstleister: Produktanbieter sowie Vermittler, Berater und Makler der Kapitalanlagebranche. Ein Segment, das von der Krise besonders betroffen war und sich nur langsam und bisher auch nur in Teilen wieder erholt. Besonders groß sind die Probleme weiterhin in der Beteiligungsbranche, dort vor allem bei den Schiffsbeteiligungen. Aus dieser Spezialisierung auf einen Markt ergeben sich allerdings auch Chancen, vgl. dort. Das nunmehr seit mehreren Jahren im Vergleich zu früheren Zeiten niedrigere Niveau der Werbeerlöse ist kein spezielles Problem der Cash.Gruppe, sondern eine typische Empfindlichkeit von Medienunternehmen. In Krisenzeiten wird zuerst an den Aufwendungen für Werbung und Marketing gespart. Alle Unternehmen der Gruppe erzielen nahezu sämtliche Umsätze aus Werbeaufwendungen der Produktanbieter. LiquiditätsrisikoObwohl die unmittelbare Bedrohung daraus auch in 2011 weiter gesunken ist, bleibt die Liquiditätslage das größte Risiko für die Cash.Gruppe. Das Liquiditätsrisiko muss nach wie vor als bestandsgefährdendes Risiko bezeichnet werden: Die operativen liquiden Überschüsse reichen nicht zur Bedienung aller in gleicher Frist fälligen Verpflichtungen aus; mithin sind Prolongationen erforderlich, die in aller Regel erteilt werden, von den Gläubigern aber auch verweigert werden könnten. Für 2012 ist ein weiterer signifikanter Abtrag an Altverpflichtungen vorgesehen. Wie schon in den Vorjahren soll auch im laufenden Jahr der operative liquide Überschuss nahezu ausschließlich dafür eingesetzt werden. Eine straffe Planung der Liquidität der Gruppe ist somit weiterhin erforderlich, sicher auch über das Jahr 2012 hinaus. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe bleibt unzureichend. Nach dem Abschlussstichtag konnten Prolongationsvereinbarungen über rund TEUR 620 getroffen werden. AusfallrisikenDie Umsätze der Cash.Gruppe werden zwar im Wesentlichen mit Unternehmen aus der Finanzdienstleistungsbranche erzielt, sind aber innerhalb dieser Branche mittlerweile sehr breit gestreut. Ein Ausfall einzelner Kunden wäre zwar schmerzhaft, aber nicht Existenz bedrohend. Negative Änderungen auch größerer Art im Werbeverhalten einzelner Kunden gehören ohnehin zum Geschäft jedes Medienunternehmens. Anders sähe es möglicherweise bei einem Ausfall ganzer Branchen als Anzeigenkunden aus. Ein derartiger Totalausfall ist jedoch unwahrscheinlich. Eher ist ein marktübliches, gegenläufiges Auf und Ab einzelner Branchen zu erwarten. Eine hinlängliche Prognosesicherheit ist jedoch, wie gerade die unvermittelt wieder aufgekommene Verunsicherung zeigt, weiterhin nicht gegeben. Die Wertberichtigungen auf Forderungen bzw. die Forderungsverluste haben auch im Abschluss 2011 ein geschäftsübliches Maß. Systematisch wird die Bonität von Neukunden mittels gängiger Auskunfteien überprüft, um das Ausfallrisiko zu minimieren. PreisänderungsrisikenEin Preisrisiko für Beschaffung besteht in einem das übliche Maß eines Dienstleistungsunternehmens überschreitenden Umfang lediglich beim Papier für den Druck des Cash.Magazins. Der Papierpreis macht rund 55 Prozent der Druckkosten aus. Die letzte Preiserhöhung liegt allerdings bereits mehrere Jahre zurück und aktuell gibt es keine Anzeichen für steigende Preise. Zudem ist vertraglich ein Puffer bei Preissteigerungen vorgesehen. Die Druckauflage des Magazins wird überdies sehr effizient und rein bedarfsorientiert gesteuert. KreditrisikenDa die Cash.Print GmbH ihre kleine Kontokorrentlinie üblicherweise nicht in Anspruch nimmt, gibt es hieraus kaum Kreditrisiken. Die Kreditrisiken hinsichtlich der übrigen Darlehen hält der Vorstand für beherrschbar. Mit allen Darlehensgebern bestehen Prolongations- bzw. ratierliche Rückführungsvereinbarungen. Es besteht nach wie vor eine Darlehensverpflichtung mit Rangrücktritt. Die verbesserte Liquiditätslage erlaubte es, erstmals in 2011 die laufenden Zinsen zu begleichen, um die Position nicht weiter ansteigen zu lassen. Nachdem in 2011 die breit gestreute Rückführung von überhängenden Lieferantenverpflichtungen weitgehend abgeschlossen wurde, liegt der Fokus in 2012 auf der Bedienung der überschaubar wenigen verbliebenen größeren Lieferantenverpflichtungen sowie von Darlehen. SchlüsselpersonenrisikoDie Unternehmensführung (Vorstand und Geschäftsführungen) ist derzeit nur mit einer Person besetzt. Diese Konzentration ist jedoch formal stärker ausgeprägt, als es im Tagesgeschäft spürbar wird. Risiken hinsichtlich Entscheidungsfindung und möglichen Ausfallrisiken wird durch enge Abstimmung mit der zweiten Führungsebene und dem Aufsichtsrat begegnet, die einen durchgängigen Informationsfluss gewährleistet. Entsprechend verhält es sich bei Einzelbesetzungen innerhalb der zweiten Führungsebene. Gegebenenfalls wird verstärkt auf externe Unterstützung zurückgegriffen. Beim wichtigsten Umsatzträger, dem Anzeigenverkauf von Cash.Print, wurde in 2011 durch die Einstellung eines zweiten Anzeigenleiters eine Doppelspitze geschaffen. Damit ist die Führung dieses eminent wichtigen Bereiches auch bei Ausfall einer Person sichergestellt. Allgemeine BetriebsrisikenGegen die geschäftsüblichen Risiken eines Bürobetriebs ist die Cash.Gruppe angemessen versichert. ChancenDie Chancen für die Unternehmen der Cash.Gruppe entstehen aus gesamtwirtschaftlichen Rahmendaten und branchenspezifischen Entwicklungen. Sie sind in der vorliegenden Berichterstattung gegenüber dem Vorjahr im Großen und Ganzen unverändert und nur in einigen Punkten zu ergänzen oder zu aktualisieren. Die steigende Notwendigkeit privater Altersvorsorge vor dem Hintergrund der demografischen Entwicklung ist eine anerkannte und mehrfach berichtete Tatsache. Daraus entwickeln sich neue Angebotsschwerpunkte der Versicherer, die beispielsweise per "Cash.Extra" aufgegriffen werden können. Die aktuell schwierigen Marktbedingungen lassen in den Teil-Branchen die Erkenntnis zur Notwendigkeit eines geschlossenen Handelns wachsen. Hier kann Cash. beispielsweise durch die Etablierung neuer Branchenveranstaltungen eine alte Kompetenz wiederbeleben und damit neue Geschäftsfelder auch außerhalb des Anzeigengeschäfts erschließen. Sowohl "Cash.Extra" als auch Branchenveranstaltungen wie "Round Tables" oder der "Branchengipfel Geschlossene Fonds" sind dabei gemäß dem strategischen Ansatz des Vorstandes unmittelbar aus dem Kerngeschäft abgeleitet. Beide Kommunikations- und Werbeformen richten sich an die angestammte Zielgruppe und sind sehr positiv aufgenommen worden. Gerade durch die Krise sind außerdem wertbeständige Sach-Anlagen, vor allem Immobilien, wieder ins Zentrum der Aufmerksamkeit gerückt, ein Feld, auf dem Cash. langjährige Kompetenz aufweist. Gleichzeitig befindet sich die Branche der Anlageberater seit einigen Jahren im wichtigsten Umstrukturierungsprozess ihrer Geschichte. Bedingt insbesondere durch Regelungen auf europäischer Ebene stieg und steigt der Qualifizierungsdruck enorm an. Das Ende Oktober vom Bundestag beschlossene "Gesetz zur Novellierung des Finanzanlagen-Vermittler- und Vermögensanlagenrechts" ist ein weiterer Schritt in diese Richtung. Es sieht unter anderem vor, dass Berater künftig einen Sachkundenachweis sowie eine Berufshaftpflichtversicherung vorweisen müssen. Die gleichzeitig enthaltene "Alte-Hasen-Regelung" bietet aber auch einen Bestandsschutz für langjährig tätige Anlagevermittler. Ebenso wichtig wie die Gesetzes-Inhalte ist jedoch, dass jahrelange Diskussionen über die endgültige Ausgestaltung der Regeln zum Fondsvertrieb mitsamt der dadurch ausgelösten Unsicherheit nun ein Ende gefunden haben. Der Qualifizierungsdruck geht mit einem erhöhten Bedarf an Fachinformationen einher. Dies bietet mittel- bis langfristig gute Chancen für die Unternehmen der Cash.Gruppe. Bei einer allgemeinen Markterholung würden überdies steigende Umsätze auf eine schlank und effizient aufgestellte Cash.Gruppe treffen, die auf Umsatzsteigerungen mit einer lediglich maßvollen und ausschließlich variablen (beispielsweise größere Heftumfänge für mehr Anzeigen bei der Cash.Print GmbH) Steigerung der Kosten reagieren könnte. Going-concern-PrämisseDer Jahresabschluss der Unternehmen der Cash.Gruppe wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Es bestehen zwei Sachverhalte, die gegen diese Verfahrensweise sprechen könnten und daher der Kommentierung bedürfen: Erstens liegt eine bilanzielle Überschuldung vor. Der Vorstand hat den Überschuldungsstatus daraufhin mittels einer Überschuldungsbilanz überprüft und festgestellt, dass angesichts stiller Reserven (Beteiligung an der profitablen Cash.Print) keine tatsächliche Überschuldung besteht. Dieser Sachverhalt wird fortlaufend überwacht. Zweitens stellt die Liquiditätslage immer noch ein bestandsgefährdendes Risiko dar, weil nach wie vor Verbindlichkeiten nur ratierlich bedient werden können bzw. regelmäßig der Prolongation bedürfen. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe ist folglich weiterhin unzureichend. Nach Auffassung des Vorstandes spricht dies jedoch nicht gegen eine Going-concern-Bilanzierung, denn der Verbindlichkeiten-Abtrag konnte auch in 2011 aus positiver operativer Liquidität fortgesetzt werden. Wo nicht ohnehin langfristige Ratenvereinbarungen bestehen, kann der weitere Abtrag in Abstimmung mit den Gläubigern bis Mitte 2013 und - so die berechtigte Erwartung des Vorstands - auch darüber hinaus ratierlich erfolgen. Mithin ist die Gesamtfinanzierung 2012/2013 aus heutiger Sicht gesichert. Das größte Risiko im Hinblick auf die Liquidität ist inzwischen, dass ein nennenswertes Sinken der Umsätze die Bedienung von Zahlungsvereinbarungen gefährden könnte. Ein konkreter Anlass, ein solches Szenario zu befürchten, besteht jedoch nicht. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit im bisherigen Verlauf des Jahres 2012 war planmäßig negativ und wurde durch per Jahresbeginn bestehende Bankguthaben finanziert. Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnet der Vorstand mit einem Überschuss. Auch für die Folgejahre erwartet der Vorstand operative liquide Überschüsse, die für eine Finanzierung aus eigener Kraft samt fortgesetztem Abtrag von Altverbindlichkeiten ausreichen. Die Planung für 2012 trägt den nach wie vor bestehenden Unsicherheiten Rechnung. Größere Unwägbarkeiten, die die Gruppe wieder in eine unmittelbar existenzbedrohende Situation führen könnten, zeichnen sich derzeit nicht ab. Vgl. dazu den Prognosebericht. Entscheidend wird wie üblich die Entwicklung des mit Abstand bedeutendsten Umsatzträgers und Liquiditätslieferanten der Gruppe sein, des Anzeigengeschäfts im Cash.Magazin. Die ersten Ausgaben des Jahres 2012 haben per Saldo planmäßig abgeschlossen. Das Volumen der für das Gesamtjahr 2012 bereits akquirierten Anzeigenaufträge liegt über dem vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt. 7. Prognosebericht:Die folgenden zukunftsbezogenen Aussagen enthalten subjektive Einschätzungen der Geschäftsleitung. Sie leiten sich aus Erfahrungen der Vergangenheit ab und beziehen geplante Auswirkungen geschäftspolitischer Entscheidungen sowie abzusehende bilanzielle Effekte ein. Veränderungen bei den Rahmenbedingungen und nicht vorhersehbare Einflussgrößen können sich auf die Eintrittswahrscheinlichkeit auswirken und zu abweichenden Entwicklungen führen. Insbesondere bestehen in der Folge der Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise immer noch große Unsicherheiten, die die Cash.Gruppe als Medienunternehmen für die Kapitalanlagebranche aus zwei Richtungen treffen. Der Vorstand hat für 2012 lediglich eine maßvolle Umsatzsteigerung im unteren einstelligen Prozentbereich budgetiert. Die Kostenseite der Planung berücksichtigt gleichzeitig in Teilen optionale Maßnahmen und bietet damit im Gegenzug eine Kostenreserve. Der Vorstand erwartet vorsichtigerweise für 2012 ein etwas niedrigeres (operatives) Ergebnis als in 2011. Es dürfte dennoch ebenfalls im mittleren sechsstelligen Bereich liegen. Aber auch ein Ergebnis wie 2011 ist keineswegs ausgeschlossen. Für 2013 sieht der derzeitige - vorsichtige - Stand der Planungen wieder eine Verbesserung des operativen Ergebnisses vor, wenn auch nicht auf das Niveau von 2011. Eine optimistischere Planung wäre nicht angebracht, da völlig unvorhersehbar ist, wann die lange erwartete Markterholung tatsächlich eintritt. Konkret ist bei der Cash.Print und vor allem bei der G.U.B., also den wichtigsten operativen Einheiten, verhalten geplant worden. Es darf nicht als selbstverständlich vorausgesetzt werden, dass die G.U.B. ihre außerordentlich guten 2011er-Zahlen für Umsatz und vor allem Ergebnis in 2012 wiederholt oder womöglich steigert. Auch bei der Cash.Print wurde ein gewisser Dämpfer im Ergebnis budgetiert, da die Marktunsicherheit im 2. Halbjahr 2011 doch wieder merklich zugenommen hat. Bei Cash.-TV sollte das große Filmprojekt nun endlich umsatz- und ertragswirksam werden. Beim DFI sind keine größeren Veränderungen zu erwarten. Für eine, womöglich deutliche, Verschlechterung der Lage gibt es derzeit keine Anzeichen. Unverändert gilt aber auch, dass auf ein neuerliches drastisches Absinken der Umsätze nicht mehr mit Kosteneinsparungen in einem Umfang wie in den Jahren 2008 und 2009 reagiert werden könnte. Die spezifischen wirtschaftlichen Rahmendaten für die Geschäftstätigkeit der Cash.Gruppe schätzt der Vorstand grundsätzlich weiterhin positiv ein, vgl. die Ausführungen zu den Chancen unter Punkt 6. Die zentrale Herausforderung für die Zukunft ist die gleiche wie in den vergangenen Jahren: Es gilt, die Veränderungen in der Finanzdienstleistungsbranche rechtzeitig zu erkennen und dafür die passenden medialen Angebote, insbesondere hinsichtlich der Mischung von Print und Online zu entwickeln. Eine grundsätzliche Änderung der Geschäftspolitik, also eine Änderung der derzeitigen Ausrichtung aller Unternehmen der Cash.Gruppe auf die Branche der Anlageberater und Makler, ist derzeit nicht vorgesehen, wird jedoch von Zeit zu Zeit geprüft. Die Zielgruppe wurde inzwischen um den Bereich der Vermögensverwaltung erweitert. Die Vergütung von Vorstand und Aufsichtsrat wird im Lagebericht der Cash.Medien AG erläutert. Die Angaben zum Vorstand sind zusätzlich im separaten Vergütungsbericht zu finden. 8. Internes Kontrollsystem und Risikomanagementa) Steuerung, Kontrolle und Risikomanagement im operativen GeschäftAufgrund der geringen Größe der Unternehmensgruppe und angesichts der wirtschaftlich angespannten Lage überschneiden sich die Themen Steuerung, Kontrolle und Risikomanagement für die Cash.Gruppe stark. Der Vorstand der Cash.Medien AG ist auch Geschäftsführer aller Tochtergesellschaften und somit in alle unternehmerischen Entscheidungen und übrigen relevanten Geschäftsvorfälle persönlich eingebunden. Für alle Gesellschaften werden monatliche Berichte erstellt, in denen die Ertrags- und Kostenpositionen für den vergangenen Monat und den bisher abgelaufenen Teil des Jahres den Sollwerten gegenübergestellt werden. Ebenfalls Bestandteil ist eine Prognose zum weiteren Verlauf des Jahres. Details und weitere Erläuterungen zum Zahlenwerk werden in Gruppen- oder Einzelgesprächen zwischen Vorstand und Bereichsleitern erörtert. Der wichtigste Umsatzträger der Cash.Gruppe, das Anzeigengeschäft und der damit eng verbundene Heftvertrieb, beide der Cash.Print zugehörig, geben mindestens wöchentliche Detail-Meldungen ("Wochenberichte") über die Geschäftsentwicklung ab. Da sich der Vorstand laufend auch persönlich in die Akquisition einbringt, ist er nahezu tagesaktuell über die Umsatz-Entwicklung informiert. Zur Steuerung der Liquidität werden neben der länger- und mittelfristigen Planung mindestens zweimal wöchentlich Detailabstimmungen vorgenommen. Angesichts der angespannten Liquiditätssituation erfolgt über die wichtigsten Unternehmen der Gruppe ein zentrales Cash-Management. Dieses mehrstufige Vorgehen stellt ein angemessenes Risikomanagement sicher. Durch die monatlichen bzw. wöchentlichen Berichte und die persönliche Einbindung kann der Vorstand umgehend auch bei geringfügigen Planverfehlungen oder sich anderweitig abzeichnenden Risiken eingreifen. Die wichtigsten fortlaufend verwendeten Kennzahlen sind der Anzeigenumsatz, untergliedert in verschiedene Branchen und Werbeformate, die verkaufte und verteilte Auflage sowie Anzahl und Verkaufsquote der G.U.B.-Analysen. In der längerfristigen Betrachtung ist der erzielte Durchschnittspreis je Anzeigenseite eine wichtige Größe. b) Risikomanagement im Hinblick auf den KonzernrechnungslegungsprozessDie Rechnungslegung der Unternehmen der Cash.Gruppe erfolgt in enger Abstimmung zwischen Vorstand, Bereichsleitungen und dem mit der Buchhaltung und Steuerberatung beauftragten Dienstleister. Auch der Aufsichtsrat wird über bedeutende Fragen bzw. wichtige zu treffende Entscheidungen schon im laufenden Geschäftsjahr informiert und ggf. beratend in die Entscheidungsfindung eingebunden. Somit ist gewährleistet, dass in der Rechnungslegung abzubildende Risiken zeitnah identifiziert werden. Durch eine enge Einbindung der Entscheidungsträger auch in das buchhalterische Tagesgeschäft hinein ist überdies für eine ständige auch gegenseitige Kontrolle aller das Rechnungswesen betreffenden Vorgänge und Entscheidungen gesorgt. 9. Übernahmerelevante Angaben/Angaben nach § 315 IV 1-9 HGB1. Das Grundkapital der Cash.Medien AG ist in nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen. 2. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt. 3. Beteiligungen am Kapital, die 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, werden von Herrn Josef Depenbrock und Herrn Andreas Lentge gehalten. 4. Es gibt keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. 5. Es besteht keine Stimmrechtskontrolle der Art, dass Arbeitnehmer am Kapital beteiligt wären und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausübten. 6. Neben den Regelungen des Aktiengesetzes (insb. § 84) erlaubt die Satzung gem. § 76 II auch die Bestellung von lediglich einem Mitglied des Vorstandes. Zudem kann der Aufsichtsrat stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen. 7. Es besteht keine Befugnis des Vorstands zur Ausgabe oder zum Rückkauf von Aktien. 8. Die Gesellschaft hat keine Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. 9. Es gibt keine Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind. Nähere Angaben zum Eigenkapital und zur Aktionärsstruktur finden sich im Konzernanhang. 10. Erklärung gemäß § 289a HGBDie Erklärung gemäß § 289a HGB zur Unternehmensführung und Corporate Governance einschließlich der Erklärung nach § 161 AktG als Bestandteil des Lageberichtes wurde gesondert abgegeben. Beides ist Bestandteil des vorliegenden Geschäftsberichtes und auch im Internet unter www.cash-medienag.de abrufbar. 11. Versicherung der gesetzlichen Vertreter"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Konzernabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns beschrieben sind."
Hamburg, im März 2012 Der Vorstand Lagebericht der Cash.Medien AG1. Geschäfts- und RahmenbedingungenZur Darstellung von Struktur und Geschäft der Cash.Gruppe sowie zur allgemeinen Wirtschaftslage und den wirtschaftlichen Rahmendaten von spezieller Bedeutung für die Cash.Gruppe sei auf den Konzernlagebericht verwiesen. 2. Ertrags-, Finanz- und VermögenslageAngesichts der mit drei der vier Tochtergesellschaften bestehenden Ergebnisabführungsverträge ist die Cash.Medien AG vor allem im Hinblick auf die Ertragslage eng und untrennbar mit den übrigen Gesellschaften verzahnt. Im Folgenden wird daher im Wesentlichen auf AG-spezifische Sachverhalte und Besonderheiten eingegangen, zur Entwicklung der Tochtergesellschaften vgl. Konzernlagebericht. Neben ihrer Tätigkeit als geschäftsleitende Holding ist die Cash.Medien AG seit 2011 vor allem für die Ausrichtung der Cash.Gala verantwortlich. Die Cash.Gala ist ein Treffpunkt für geladene Gäste aus der Führungsebene der Finanzdienstleistungsbranche. Anlässlich der Veranstaltung werden auch die "Financial Advisors Awards" für besonders hochwertige Finanzprodukte verliehen und es wird eine herausragende Persönlichkeit der Branche geehrt. Die Gala ist ein zentraler Marketing-Baustein in der Außendarstellung der Cash.Gruppe. Finanziert wird die Gala hauptsächlich mittels Übernahme von Partnerpaketen (Sponsoring) durch Unternehmen der Branche. Weitere Erlöse werden aus Nominierungsgebühren und der Vermarktung von Gütesiegeln zu den von Cash. verliehenen Financial Advisors Awards erzielt. Wie in jedem Jahr hat sich Cash. an der Spendenaktion beteiligt - diesmal zugunsten von "Children for Tomorrow". Bei der AG fällt bei um die Ergebnisabführung bereinigter Betrachtung auch in 2011 strukturell bedingt der Großteil der Verluste der Gruppe an. Als börsennotierte Aktiengesellschaft trägt sie fast alle damit verbundenen, derzeit unvermeidbaren erheblichen Kosten (rund TEUR 200), auch wenn diese als nicht operativ betrachtet werden könnten. Da sie außerdem in der Vergangenheit hohe Verluste der Tochtergesellschaften zu übernehmen und zu finanzieren hatte, fällt die Zinsbelastung aus Fremdfinanzierung überwiegend bei der AG an. Das eigene Ergebnis - also vor Ergebnisabführung -der AG ist mit rund TEUR -435 gegenüber dem Vorjahr (TEUR -569) deutlich verbessert, dies ist auch, aber nicht nur auf die Übernahme der Cash.Gala zurückzuführen Einschließlich der Ergebnisabführung hat die AG in 2011 im Einzelabschluss ein Ergebnis von TEUR 542 (Vorjahr: TEUR 386) erwirtschaftet. Die per Saldo rund TEUR 977 an Ergebnisabführung durch Tochtergesellschaften sind im Einzelnen (TEUR): scroll
Die Ertragslage der Cash.Medien AG hat sich also auch bei Einbeziehung der Ergebnisabführung gegenüber dem Vorjahr positiv entwickelt. Die Finanzlage der Cash.Medien AG ist weiterhin angespannt und bleibt ein bestandsgefährdendes Risiko. Sie hat sich jedoch wiederum verbessert. Überhängende Lieferanten- und Darlehensverpflichtungen wurden zurückgeführt. Neue Darlehen wurden in 2011 nicht aufgenommen. Der weiterhin bestehende Überhang an Altverbindlichkeiten soll in 2012 sukzessive weiter abgetragen werden. Eine Gesamtübersicht der Darlehensentwicklung bietet der Konzernabschluss. Insgesamt - über den Verlauf der AG-Historie gesehen - ist Eigenkapital unverändert die Haupt-Finanzierungsquelle der Cash.Medien AG. Die letzte Kapitalerhöhung hat im Jahr 2008 stattgefunden. Genehmigtes Kapital besteht nicht mehr. Bilanziell ist das Eigenkapital allerdings durch Verluste aufgezehrt und rechnerisch negativ (buchmäßige Überschuldung). Vgl. dazu Punkt 4. Going-concern-Prämisse sowie die Ausführungen zum Eigenkapital im Konzernanhang. Das Vermögen der Cash.Medien AG besteht nahezu vollständig in den Beteiligungen an den Tochtergesellschaften. Die impairment tests ergaben keinen Anpassungsbedarf, bilanziert sind im Einzelabschluss der Cash.Medien AG die folgenden, gegenüber Vorjahr unveränderten Wertansätze (TEUR): scroll
Die Bewertung erfolgte zu fortgeführten Anschaffungskosten. Weitere bedeutende Ereignisse des Jahres 2011:Auf der Hauptversammlung 2011 stand die Neuwahl des Aufsichtsrates an. Wiedergewählt wurden Herr Dr. Reimer Beuck und Herr Josef Depenbrock. Herr Frank Richter stand für eine Wiederwahl nicht zur Verfügung, neues Mitglied des Aufsichtsrates ist Rechtsanwalt Dr. Heiko A. Giermann. Den Vorsitz des Gremiums übernahm erneut Herr Dr. Beuck, Stellvertreter ist nun Herr Depenbrock. 3. NachtragsberichtEs sind keine Angaben zu machen. 4. Chancen- und Risikobericht, Going-concern-PrämisseDie Risiken und Chancen der Cash.Medien AG entsprechen denen für die ganze Gruppe. Daher wird dazu im Konzernlagebericht berichtet. Obwohl auch die Liquiditätsrisiken nicht losgelöst von den anderen Unternehmen der Gruppe betrachtbar sind, erfolgen aber aufgrund der besonderen Bedeutung auch an dieser Stelle Erläuterungen dazu: Trotz der weiteren Verbesserung bleibt das größte und nach wie vor bestandsgefährdende Risiko für die Cash.Medien AG die Liquiditätslage. Wie in den Vorjahren besteht auch im Abschluss 2011 ein Überhang an Altverbindlichkeiten, wenn auch ein wiederum verringerter. Nach wie vor ist es erforderlich, Prolongationsvereinbarungen mit Lieferanten und Darlehensgebern zu treffen. Bereitschaft dazu ist durchweg gegeben. Das größte Risiko im Hinblick auf die Liquidität ist inzwischen, dass ein nennenswertes Sinken der Umsätze die Bedienung von Zahlungsvereinbarungen gefährden könnte. Konkreter Anlass, ein solches Szenario zu befürchten, besteht jedoch nicht. 2012 und mindestens noch ein bis zwei Folgejahre werden trotz der erwarteten liquiden Überschüsse aus operativem Geschäft insgesamt von knappen Mitteln gekennzeichnet sein, da weiter Altverbindlichkeiten zurückgeführt werden müssen. Going-concern-PrämisseDer Jahresabschluss der Cash.Medien AG wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Die Liquiditätsausstattung der AG ist nach wie vor unzureichend, die Liquiditätslage stellt immer noch ein bestandsgefährdendes Risiko dar und es besteht unverändert eine bilanzielle Überschuldung. Angesichts des Geschäftsverlaufs 2011 besteht jedoch kein Anlass, nunmehr von einer erneuten Bilanzierung unter Annahme der Unternehmensfortführung abzurücken. Die im Detail anzuführenden Gründe sind nicht AG-spezifisch und untrennbar mit der Entwicklung der Tochtergesellschaften verbunden. Sie werden daher insgesamt im Konzernabschluss thematisiert. Die Ausführungen dort treffen ausnahmslos sinngemäß auch auf die Cash.Medien AG zu. 5. PrognoseberichtDie Marktunsicherheiten sind im Verlauf des zweiten Halbjahres 2011 in Folge der Schuldenkrise wieder stärker geworden. Wann eine Erholung einsetzt, insbesondere, wann die Werbewirtschaft möglicherweise wieder einen Aufschwung verzeichnen kann, ist derzeit nicht absehbar. Die spezifischen wirtschaftlichen Rahmendaten für die Geschäftstätigkeit ihrer Tochtergesellschaften schätzt der Vorstand in der mittel- bis längerfristigen Betrachtung weiterhin positiv ein. Näheres dazu im Konzernlagebericht. Die folgenden zukunftsbezogenen Aussagen enthalten subjektive Einschätzungen der Geschäftsleitung. Sie leiten sich aus Erfahrungen der Vergangenheit ab und beziehen geplante Auswirkungen geschäftspolitischer Entscheidungen sowie abzusehende bilanzielle Effekte ein. Veränderungen bei den Rahmenbedingungen und nicht vorhersehbare Einflussgrößen können sich auf die Eintrittswahrscheinlichkeit auswirken und zu abweichenden Entwicklungen führen. Insbesondere bestehen in der Folge der Finanz-, Wirtschafts- und Schuldenkrise immer noch große Unsicherheiten, die die Cash.Medien AG als Muttergesellschaft mehrerer Medienunternehmen für die Kapitalanlagebranche aus zwei Richtungen treffen. Angesichts der sich dennoch bietenden Optionen für Neugeschäft in diesem Umfeld (vgl. Konzernlagebericht, Punkt 6., dort "Chancen") erwartet der Vorstand jedoch mit aller Vorsicht in den nächsten Jahren ein sich für die Branche wieder und für die Gesellschaft weiter verbesserndes Geschäft. Dies würde sich über die Ergebnisabführung direkt auf das Ergebnis der Cash.Medien AG auswirken. Die Unterschiede zwischen dem Einzelabschluss der Cash.Medien AG und dem Konzernabschluss sind in operativer Hinsicht gering: Abweichungen ergeben sich daraus, dass die DFI GmbH nicht per Ergebnisabführung eingebunden ist und angesichts hoher eigener Verlustvorträge derzeit keine Ausschüttungen vornehmen kann. Der Vorstand hat für den Konzern für 2012 lediglich eine maßvolle Umsatzsteigerung im unteren einstelligen Prozentbereich budgetiert. Die Kostenseite der Planung berücksichtigt gleichzeitig in Teilen optionale Maßnahmen und bietet damit im Gegenzug eine Kostenreserve. Die Erwartungen zu den einzelnen Tochtergesellschaften sind im Konzernlagebericht umrissen. Für die AG selbst sind wenige operative Veränderungen gegenüber 2011 konkret zu erwarten, weder in Bezug auf den Umsatz, noch in Bezug auf das Ergebnis. Die Gesellschaft wird also auch in den kommenden Jahren einen jährlichen Verlust vor Ergebnisabführung in ähnlicher Größenordnung wie 2011 erwirtschaften. Die Gründe dafür sind in den Ausführungen zur Ertragslage dargestellt. 6. Internes Kontrollsystem und RisikomanagementZur Darstellung des internen Kontrollsystems und des Risikomanagements, auch im Hinblick auf den Rechnungslegungsprozess, sei auf die Ausführungen im Konzernlagebericht verwiesen, die ausnahmslos auch für den Einzelabschluss der Cash.Medien AG zutreffen. Speziell für die AG bleibt lediglich hinzuzufügen, dass im Rahmen ihrer Rolle als geschäftsleitende Holding, Alleingesellschafterin und zum Teil ergänzt durch Beherrschungsverträge alle Tochtergesellschaften aufgrund ausdrücklicher Vorgaben der Cash.Medien AG agieren. Sämtliche grundsätzlichen organisatorischen und geschäftspolitischen Vorgaben erfolgen durch den Vorstand der AG. Die Personalunion von Vorstand und Geschäftsführung tut ein Übriges dazu, dass sämtliche Entscheidungen auf Ebene der Tochtergesellschaften stets unter Wahrung der Interessen der AG erfolgen. 7. Übernahmerelevante Angaben/Angaben nach § 289 IV 1-9 HGB1. Das Grundkapital der Cash.Medien AG ist in nennwertlose Stückaktien eingeteilt. Es gibt keine unterschiedlichen Aktiengattungen. 2. Beschränkungen, die Stimmrechte oder die Übertragung von Aktien betreffen, sind dem Vorstand nicht bekannt. 3. Beteiligungen am Kapital, die 10 vom Hundert der Stimmrechte überschreiten, werden von Herrn Josef Depenbrock und Herrn Andreas Lentge gehalten. 4. Es gibt keine Aktien mit Sonderrechten, die Kontrollbefugnisse verleihen. 5. Es besteht keine Stimmrechtskontrolle der Art, dass Arbeitnehmer am Kapital beteiligt wären und ihre Kontrollrechte nicht unmittelbar ausübten. 6. Neben den Regelungen des Aktiengesetzes (insb. § 84) erlaubt die Satzung gem. § 76 II auch die Bestellung von lediglich einem Mitglied des Vorstandes. Zudem kann der Aufsichtsrat stellvertretende Vorstandsmitglieder bestellen. 7. Es besteht keine Befugnis des Vorstands zur Ausgabe oder zum Rückkauf von Aktien. 8. Die Gesellschaft hat keine Vereinbarungen getroffen, die unter der Bedingung eines Kontrollwechsels infolge eines Übernahmeangebots stehen. 9. Es gibt keine Entschädigungsvereinbarungen der Gesellschaft, die für den Fall eines Übernahmeangebots mit den Mitgliedern des Vorstands oder Arbeitnehmern getroffen sind. Nähere Angaben zum Eigenkapital und zur Aktionärsstruktur finden sich im Konzernanhang. 8. Vergütung von Vorstand und AufsichtsratVorstand:Neben einer festen Vergütung erhält der Vorstand zur Anerkennung der nachhaltigen Unternehmensentwicklung zusätzlich eine Tantieme, die den Erfolg des laufenden Geschäftsjahres und die mehrjährige Entwicklung des Konzerns berücksichtigt. Diese Tantieme setzt sich aus zwei Bestandteilen zusammen: Der erste beträgt fünf Prozent des Konzernjahresüberschusses vor Steuern und vor der Tantieme selbst. Der zweite beträgt fünf Prozent des durchschnittlichen Konzernjahresüberschusses der letzten drei Jahre (ebenfalls vor Steuern und Tantieme). Dieser Drei-Jahres-Durchschnitt wird in den Jahren 2010 bis 2012 schrittweise aufgebaut, stellt für 2011 also einen Durchschnitt aus 2010 und 2011 dar. Damit die bilanziellen Wirkungen außerordentlicher Entwicklungen die Vergütung nicht beeinflussen, sind außerordentliche Erträge und Aufwendungen im Sinne des § 277 IV HGB nicht Teil der Bemessungsgrundlage. Außerdem erhält der Vorstand bei Erreichen des budgetierten Jahres-Konzern-Ergebnisses eine Fix-Prämie von jeweils TEUR 10. Alleinvorstand Herr Ulrich Faust erhielt in 2011 Bezüge von insgesamt TEUR 203 (Vorjahr: 190), die über die Cash.Print GmbH abgerechnet wurden bzw. werden. Die festen Bezüge betrugen wie im Vorjahr TEUR 137. Darin mit TEUR 7 enthalten ist als Sachbezug ein Firmenfahrzeug. Eine feste Vergütung in dieser Höhe ist auch für die Folgejahre vereinbart. Die Tantieme betrug für 2011 TEUR 57 (Vorjahr EUR 43). Wie im Vorjahr erhielt Herr Faust auch für 2011 zusätzlich die Prämie von TEUR 10. Aufsichtsrat:Über die Bezüge des Aufsichtsrats für 2011 entscheidet die Hauptversammlung 2012. Beabsichtigt ist, wie in den vergangenen Jahren, Bezüge von TEUR 7,5 p. a. vorzuschlagen. Der Vorsitzende soll die doppelte Vergütung erhalten. Erfolgt ein solcher Beschluss, wären die Bezüge folgende: scroll
Die Aufsichtsratsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile. 9. Erklärung gemäß § 289a HGBDie Erklärung gemäß § 289a HGB zur Unternehmensführung und Corporate Governance einschließlich der Erklärung nach § 161 AktG als Bestandteil des Lageberichtes wurde gesondert abgegeben. Beides ist Bestandteil des vorliegenden Geschäftsberichtes und auch im Internet unter www.cash-medienag.de abrufbar. 10. Versicherung der gesetzlichen Vertreter"Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Cash.Medien AG vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind."
Hamburg, im März 2012 Der Vorstand Konzernbilanz (IAS/IFRS) zum 31. Dezember 2011AKTIVA scroll
IAS/IFRS-Konzern-Gesamtergebnisrechnung für das Geschäftsjahr 2011 der Cash.Medien AG (Gesamtkostenverfahren)scroll
Konzernanhang der Cash.Medien AG für das Geschäftsjahr 2011A. Grundlagen und Methoden1. Allgemeine GrundsätzeDie Cash.Medien AG mit Sitz in der Stresemannstraße 163 in 22769 Hamburg ist eine Aktiengesellschaft deutschen Rechts und ist die Muttergesellschaft der Unternehmen der Cash.Gruppe (s. Angaben zum Konsolidierungskreis). Geschäftstätigkeit und Hauptaktivitäten der Cash.Medien AG sind laut Satzung der Erwerb, das Halten und die Veräußerung von Beteiligungen. Außerdem erbringt die Cash.Medien AG Dienstleistungen für die anderen Unternehmen der Cash.Gruppe sowie für Unternehmen aus der Kapitalanlagebranche. Angewendete International Financial Reporting Standards (IFRS) und Interpretationen (IFRIC)Der Konzernabschluss der Cash.Medien AG und ihrer Tochtergesellschaften ist nach den International Financial Reporting Standards (IFRS) des International Accounting Standards Board (IASB) unter Berücksichtigung der Interpretationen des International Financial Reporting Interpretations Committee (IFRIC) erstellt, wie sie in der Europäischen Union (EU) anzuwenden sind, wobei die ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften berücksichtigt wurden. Sämtliche vom IASB herausgegebenen und zum Zeitpunkt der Aufstellung des vorliegenden Konzernabschlusses geltenden und von der Cash.Medien AG angewendeten IFRS wurden von der Europäischen Kommission für die Anwendung in der EU übernommen. Der in Euro aufgestellte Konzernabschluss der Cash.Medien AG entspricht damit den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315 a Abs. 1 HGB zu beachtenden handelsrechtlichen Vorschriften sowie den IFRS insgesamt. Sämtliche für das Geschäftsjahr 2011 verpflichtend anzuwendenden Standards und Interpretationen wurden angewendet. Die Unternehmensleitung ist der Ansicht, dass der unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung erstellte Abschluss die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage den tatsächlichen Verhältnissen entsprechend darstellt. Der Abschluss wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung erstellt. KonsolidierungskreisAlle Tochterunternehmen der Cash.Medien AG sind in den Konzernabschluss einbezogen. Joint Ventures bzw. assoziierte Unternehmen gibt es nicht. Eine Aufstellung der Tochterunternehmen mit der jeweiligen Beteiligungsquote ist diesem Anhang beigefügt (Aufstellung des Konzernanteilsbesitzes). Der Konsolidierungskreis umfasst neben der Cash.Medien AG die Cash.Print GmbH (Cash.Print), die Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH (Cash.-TV), die Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (G.U.B.) und die Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH (DFI). Angabe und Begründung der gegenüber dem Vorjahr abweichenden Darstellung des JahresabschlussesIm Berichtsjahr wurde der Anhang redaktionell überarbeitet. Abweichend zum Vorjahr werden die sonstigen Steuern aufgrund von Unwesentlichkeit unter den sonstigen betrieblichen Aufwendungen erfasst. Die Vorjahreszahlen wurden entsprechend angepasst. 2. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenZusammenfassung der wesentlichen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden und der zugrunde liegenden SchätzannahmenBei Anwendung der von den IFRS und IFRIC vorgegebenen Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden müssen Einschätzungen vorgenommen und Annahmen getroffen werden, welche die Zukunft betreffen und naturgemäß nicht den später tatsächlich eintretenden Verhältnissen entsprechen müssen. Alle im Rahmen der Bilanzierung und Bewertung zugrunde gelegten Schätzungen und Annahmen werden aber fortlaufend überprüft und basieren entweder auf historischen Erfahrungen und/oder auf Erwartungen über das Eintreten künftiger Ereignisse, die unter den gegebenen Umständen kaufmännisch vernünftig erscheinen. Schätzungen und Annahmen, die bei der Ermittlung der Buchwerte von Vermögenswerten und Schulden eine wesentliche Rolle spielen, werden im Rahmen der folgenden Beschreibung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden wesentlicher Bilanzpositionen erläutert. Als grundlegendes Bewertungskonzept wird im Konzernabschluss das Anschaffungskostenprinzip angewendet. Wo die IFRS andere Bewertungskonzepte vorschreiben, werden diese verwendet und es wird gesondert darauf hingewiesen. Erstkonsolidierung und FirmenwerteDie Erstkonsolidierung der Konzernunternehmen wurde nach der Erwerbsmethode vorgenommen. Dabei wurden die nach den Vorschriften des IFRS 3 identifizierten Vermögenswerte, Schulden und Eventualverbindlichkeiten des erworbenen Unternehmens mit dem beizulegenden Zeitwert zum Erwerbszeitpunkt bewertet und den Kosten des Erwerbers gegenübergestellt (Kaufpreisallokation). Ein Überhang der Kosten über den Wert des erworbenen Eigenkapitals wurde als Firmenwert aktiviert. Der Firmenwert aus der Kapitalkonsolidierung wird nicht planmäßig abgeschrieben, sondern einem regelmäßigen, jährlichen Werthaltigkeitstest (impairment test) unterzogen. Die jährlich vorzunehmenden Werthaltigkeitstests für Firmenwerte werden mittels anerkannter Discounted-Cash-Flow-Methoden durchgeführt. Zugrunde gelegt werden dabei die zukünftig zu erwartenden Cash Flows (aus Ergebnisabführung oder Ausschüttung) aus einer aktuellen Unternehmensplanung, die detaillierte Annahmen über die Entwicklung von Umsatz und Kosten enthält. Die erwarteten Cash Flows werden mit der Risikolage angemessenen Zinssätzen abgezinst. Getestet wird auf der Ebene der kleinsten, sinnvoll zu bildenden "Zahlungsmittel generierenden Einheit", das sind die einzelnen Tochtergesellschaften. KonsolidierungsmethodenIm Rahmen der Konsolidierung werden die Auswirkungen konzerninterner Geschäftsvorfälle vollständig eliminiert. Forderungen und Verbindlichkeiten zwischen den konsolidierten Gesellschaften werden gegeneinander aufgerechnet, konzerninterne Erträge werden mit den korrespondierenden Aufwendungen verrechnet. Zwischengewinne und -verluste gibt es nicht. Steuerabgrenzungen nach IAS 12 sind nicht vorgenommen worden, da vorzunehmende Aktivierungen einen zu weit in der Zukunft liegenden Ertrag abbilden würden. Gleichwohl überwiegen die aktiven die passiven latenten Steuern, so dass auch dafür kein Ansatz gebildet wurde. Sonstige immaterielle Vermögenswerte (außer Geschäfts- oder Firmenwerte)Erworbene immaterielle Vermögenswerte werden zu Anschaffungskosten aktiviert. Als Anschaffungskosten werden die Kaufpreise (ohne Finanzierungskosten) verwendet. Bei den erworbenen immateriellen Vermögenswerten handelt es sich überwiegend um Software bzw. Softwarelizenzen, deren Abschreibung linear entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr erfolgt. Es wird ausschließlich das lineare Abschreibungsverfahren angewendet. Sollte die Prüfung der Nutzungsdauer während der Abschreibungsphase ergeben, dass die Abschreibung nicht dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht, wird die Abschreibung entsprechend angepasst. Die derzeit angenommenen Nutzungsdauern liegen zwischen drei und sechs Jahren. Immaterielle Vermögenswerte mit einer unbegrenzten Nutzungsdauer sind nicht bilanziert. SachanlagenMaterielle Vermögenswerte, die im Geschäftsbetrieb länger als ein Jahr genutzt werden, sind mit ihren Anschaffungskosten abzüglich planmäßiger linearer Abschreibungen entsprechend dem tatsächlichen Werteverzehr angesetzt. Es wird ausschließlich das lineare Abschreibungsverfahren angewendet. Als Anschaffungskosten werden die Kaufpreise (ohne Finanzierungskosten) verwendet. Sollte die Prüfung der Nutzungsdauer während der Abschreibungsphase ergeben, dass die Abschreibung nicht dem tatsächlichen Werteverzehr entspricht, wird die Abschreibung entsprechend angepasst. Die derzeit angenommenen Nutzungsdauern liegen zwischen fünf und zwölf Jahren. Selbst hergestellte materielle Vermögenswerte sind nicht bilanziert. LeasingLeasingverhältnisse werden als Finanzierungs-Leasing klassifiziert, wenn durch die Leasingbedingungen im Wesentlichen alle mit dem Eigentum verbundenen Risiken und Chancen auf den Leasingnehmer übertragen werden. Alle anderen Leasingverhältnisse werden als Operating-Leasing-Verhältnis klassifiziert. Finanzierungs-Leasing liegt in der Cash.Gruppe nicht vor. Operating-Leasing/Mietleasing betrifft für die Unternehmen der Cash.Gruppe im Wesentlichen IT-Ausstattung, Telefonanlage und Kopiergeräte. Auch die Miete ist dem Mietleasing zuzuordnen. Die Raten für Mietleasing werden in voller Höhe als Aufwand erfasst. Sie sind für die Büroausstattung von wirtschaftlich untergeordneter Bedeutung. Eine Aufstellung nebst ergänzenden Ausführungen für die Miete ist unter 4. Sachanlagen enthalten. WertminderungenEntsprechend den Regelungen des IAS 36 "Wertminderungen von Vermögenswerten" wird eine Wertminderung dann vorgenommen, wenn der Buchwert der zahlungsmittelgenerierenden Einheit, der der Geschäftswert zugeordnet ist, den höheren Wert aus beizulegendem Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert übersteigt. Immaterielle Vermögenswerte mit einer bestimmbaren Nutzungsdauer sowie das Sachanlagevermögen werden unabhängig davon, ob sie noch genutzt werden oder veräußert werden sollen, einem Werthaltigkeitstest unterzogen, wenn Hinweise darauf vorliegen, dass Gründe für eine Wertminderung bestehen könnten. Vermögenswerte sind dann wertzuberichtigen, wenn der Buchwert den höheren Betrag aus dem beizulegenden Zeitwert abzüglich Veräußerungskosten und dem Nutzungswert übersteigt. Der Nutzungswert wird anhand der erwarteten zukünftigen Zahlungszuflüsse ermittelt, die der Vermögenswert bei gleich bleibender Verwendung über die Nutzungsperiode und durch einen möglichen Verkauf wahrscheinlich generieren wird. Wenn Hinweise vorliegen, dass Gründe, die in der Vergangenheit zu einer Abschreibung von Sachanlagen oder immateriellen Vermögenswerten (außer Geschäftswelten) geführt haben, nicht mehr bestehen, wird geprüft, ob eine Zuschreibung erfolgen muss. Wertminderungen oder Zuschreibungen auf abschreibbare immaterielle Vermögenswerte und Sachanlagen werden nicht vorgenommen. Die Wertminderungen auf Firmenwerte sind unter 3. Immaterielle Vermögenswerte dargestellt. Finanzielle VermögenswerteFinanzielle Vermögenswerte umfassen übrige Finanzanlagen, lang- und kurzfristige Forderungen und sonstige Vermögenswerte, Wertpapiere, liquide Mittel sowie derivative Finanzinstrumente. Es sind keine finanziellen Vermögenswerte bilanziert, die erfolgswirksam zum beizulegenden Zeitwert zu erfassen wären oder zu Handelszwecken gehalten werden. Die Unternehmen der Cash.Gruppe verfügen (mit Ausnahme der Beteiligungen der Cash.Medien AG an den Tochtergesellschaften; zu deren Behandlung s. o. sowie die Angaben im Anhang der Cash.Medien AG) nicht über Finanzanlagen. Es sind keine Wertpapiere oder derivative Finanzinstrumente aktiviert. Forderungen sind nominal zu fair value, in der Regel zu Anschaffungskosten, angesetzt. Bestehen an der Einbringbarkeit von Forderungen Zweifel, werden diese mit dem niedrigeren realisierbaren Betrag angesetzt bzw. angemessene Wertberichtigungen durchgeführt. Außerdem erfolgt eine allgemeine Wertberichtigung aufgrund von Erfahrungswerten der Vergangenheit. Diese liegt bei einem Prozent. Eine Darstellung der Entwicklung der Wertberichtigungen ist unter 6. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen dargestellt. Spätere Wertaufholungen (Zuschreibungen) werden erfolgswirksam vorgenommen. Zur Erfassung der Einzelwertberichtigungen wird bei jeder Gesellschaft ein Wertberichtigungskonto geführt. Kriterium für die Vornahme der Einzelwertberichtigung ist zunächst das Alter der Forderung, da mit zunehmendem Alter erfahrungsgemäß die Wahrscheinlichkeit abnimmt, dass die Forderung noch einbringlich ist. Forderungen, deren Fälligkeit mehr als ein halbes Jahr zurückliegt, werden daher zu 25 Prozent wertberichtigt, bei mehr als einem Jahr sind es 50 Prozent, bei mehr als zwei Jahren mindestens 90 Prozent. Ausnahmen gibt es, wenn Erkenntnisse vorliegen, die eine Abweichung von diesem Verfahren erforderlich machen. Wenn die Geschäftsleitung zur Erkenntnis gelangt, dass eine Forderung uneinbringlich sein dürfte, wird diese ausgebucht. Die Pauschalwertberichtigung wird ebenfalls über ein Wertberichtigungskonto vorgenommen. VorräteVorräte werden mit dem niedrigeren Wert aus Anschaffungs-/Herstellungskosten und Nettoveräußerungswert angesetzt. Die Herstellungskosten umfassen alle direkt zurechenbaren Material- und Fertigungskosten sowie Gemeinkosten, die angefallen sind, um die Vorräte an ihren derzeitigen Standort zu bringen und in ihren derzeitigen Zustand zu versetzen. Der Nettoveräußerungserlös ist der geschätzte Veräußerungserlös abzüglich der geschätzten Kosten für die Fertigstellung und der bis zum Verkauf anfallenden Kosten. Kein Unternehmen der Cash.Gruppe unterhält Vorräte in Form von Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffen. Der Position zuzuordnen sind jedoch auch unfertige Erzeugnisse und Leistungen sowie geleistete Anzahlungen. RückstellungenRückstellungen werden gebildet, wenn eine aus einem vergangenen Ereignis herrührende Verpflichtung gegenüber Dritten besteht, die zukünftig wahrscheinlich zu einem schätzbaren Vermögensabfluss führt. Der Wertansatz wird zu jedem Bilanzstichtag überprüft. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken und ungewissen Verpflichtungen und sind mit dem Betrag angesetzt, der nach bestmöglicher Schätzung notwendig ist. Die Rückstellungshöhe wird durch den Betrag determiniert, der die höchste Eintrittswahrscheinlichkeit aufweist. Langfristige Rückstellungen für Verpflichtungen, die in Höhe des Barwertes des erwarteten Vermögensabflusses gebildet werden müssten, bestehen nicht. Laufende Steuerrückstellungen wurden nicht gebildet. Finanzielle VerbindlichkeitenFinanzielle Verbindlichkeiten werden zu fortgeführten Anschaffungskosten bewertet. Eine aktienbasierte Verbindlichkeit wurde zum beizulegenden Zeitwert bilanziert. FremdkapitalkostenEs liegen keine Fremdkapitalkosten vor, die direkt dem Erwerb, dem Bau oder der Herstellung eines qualifizierten Vermögenswertes zugeordnet werden könnten und als Teil der Anschaffungs- oder Herstellungskosten dieses Vermögenswertes zu aktivieren wären. Die Fremdkapitalkosten sind daher sämtlich in der Periode erfolgswirksam als Aufwand erfasst, in der sie angefallen sind. Finanzielle GarantienWird eine Inanspruchnahme aus Dritten gewährten finanziellen Garantiezusagen wahrscheinlich, so wird die Verpflichtung in Höhe des beizulegenden Zeitwerts passiviert. Für die Folgebewertung wird der jeweils höhere Wert aus Erstbewertung bzw. der bestmöglichen Schätzung der Ausgabe, die zur Erfüllung der Verpflichtung am Bilanzstichtag erforderlich wäre, angesetzt. ErtragssteuernUnter diesem Posten werden die Körperschaft- und Gewerbeertragsteuern der inländischen Konzerngesellschaften (einschließlich Solidaritätszuschlag) ausgewiesen. Die Ermittlung der Ertragsteuern nach IAS 12 schließt ferner die Berechnung von Steuerabgrenzungen (latenten Steuern) ein. Ertrags- und AufwandsrealisierungUmsatzerlöse bzw. sonstige betriebliche Erträge werden mit Erbringung der Leistung bzw. mit Übergang der Gefahren auf den Kunden realisiert. Betriebliche Aufwendungen werden mit Eingang der Rechnung für die Inanspruchnahme der Leistung bzw. für Aufwendungen, die nicht aus Lieferungen und Leistungen resultieren, zum Zeitpunkt ihrer Verursachung ergebniswirksam. Liegt der Bilanzstichtag zwischen der Inanspruchnahme der Leistung und dem Eingang der Rechnung, werden unter Berücksichtigung der Verhältnismäßigkeit entsprechende Rückstellungen gebildet. Erträge bzw. Aufwendungen aus Gewinnabführungs- bzw. Verlustübernahmeverträgen werden mit Ablauf des Geschäftsjahres realisiert. Zinserträge und Zinsaufwendungen werden periodengerecht erfasst. B. Erläuterungen zur BilanzDie Entwicklung der Anschaffungskosten und der kumulierten Abschreibungen der einzelnen Posten des Anlagevermögens im Geschäftsjahr 2011 ist aus dem Anlagenspiegel ersichtlich. 3. Immaterielle VermögenswerteFirmenwerte (goodwill)Von den in der Bilanz ausgewiesenen TEUR 287 (Vorjahr: TEUR 274) für immaterielle Vermögenswerte entfallen TEUR 268 (Vorjahr: TEUR 268) auf Firmenwerte. Alle Firmenwerte sind für den Abschluss 2011 einem Werthaltigkeitstest nach IAS 36 unterzogen worden. Hierbei wurde kein Wertminderungsbedarf festgestellt. scroll
Die kumulierten Wertminderungsaufwendungen haben sich wie folgt entwickelt (TEUR): scroll
Angaben zum impairment testDie Tests wurden auf der Ebene der kleinsten zahlungsmittelgenerierenden Einheit, also auf Ebene der einzelnen Tochtergesellschaften, auf Basis des Nutzungswerts durchgeführt. Als Bestimmungsgröße für den Nutzungswert wurde der erwartete Cash Flow verwendet. Dieser wurde auf Basis detaillierter Fünfjahresplanungen für jede einzelne Tochtergesellschaft ermittelt. Das letzte Jahr des Planungszeitraums wurde als Basis für die Ermittlung des Terminal Value verwendet. Den Cash-Flow-Prognosen liegen sowohl Vergangenheitswerte als auch die zukünftig erwartete generelle Marktentwicklung für die medialen Dienstleistungen der Cash.Gruppe zugrunde. Die erwarteten Cash Flows wurden in einer Discounted-Cash-Flow-Betrachtung auf den Beginn des Planungszeitraums abgezinst. Bei der Wahl der Zinssätze wurden unter Berücksichtigung der besonderen Risikolage der Cash.Gruppe mit ihrer Abhängigkeit vom Markt für Finanzdienstleistung und langfristige Vermögensbildung marktübliche Konditionen verwendet. Auch als Beta-Faktor wurde ein marktüblicher Wert verwendet. Für alle Firmen ergab sich ein zu verwendender Zinssatz von 11,6 Prozent, der für die jeweilige Abzinsung verwendet wurde. Als Wachstumsfaktor wurde ein Wert von 1 verwendet. Sonstige immaterielle Vermögenswerte (Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten)Von den in der Bilanz ausgewiesenen TEUR 287 (Vorjahr: TEUR 274) für immaterielle Vermögenswerte entfallen TEUR 18 (Vorjahr: TEUR 5) auf sonstige immaterielle Vermögenswerte (Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten). Diese bestehen im Wesentlichen aus Software. scroll
4. SachanlagenDas Sachanlagevermögen im Cash.Konzern besteht im Wesentlichen aus Büro- und IT-Ausstattung. scroll
Die Gesellschaft als Leasingnehmer:Die Gesellschaft mietet Gebäude sowie Betriebs- und Geschäftsausstattungen zur eigenen Nutzung. Diese Miet- und Leasingvereinbarungen sind Operating-Leases und haben vertragliche Laufzeiten zwischen drei und sechs Jahren, Restlaufzeiten zwischen einem und sechs Jahren. Nach außen hin tritt die Cash.Print GmbH als Leasingnehmer auf, die ihrerseits an die anderen Unternehmen der Cash.Gruppe untervermietet. Die Auswirkungen daraus sind im Konzernabschluss eliminiert worden. Die geleisteten Zahlungen bzw. Verpflichtungen daraus stellen sich wie folgt dar (TEUR): scroll
Die Cash.Gruppe tritt nicht als Leasinggeber auf. 5. VorratsvermögenKein Unternehmen der Cash.Gruppe unterhält Vorräte in Form von Roh-, Hilfs- oder Betriebsstoffen. Der größte Teil betrifft unfertige Erzeugnisse und Leistungen der Cash.Print GmbH in Höhe von TEUR 54 (Vorjahr: TEUR 55) inkl. Gemeinkosten. Dabei handelt es sich um in 2011 begonnene Redaktionsleistungen für das Jahr 2012. Geleistete Anzahlungen über TEUR 2 im Vorjahr betreffen die Cash.Medien AG. 6. Forderungen aus Lieferungen und LeistungenDie Zusammensetzung der bilanzierten Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 85 (Vorjahr: TEUR 135) nach Einzelgesellschaften (TEUR): scroll
Nach Fälligkeiten untergliedern sich die Forderungen mit und ohne Berücksichtigung der Einzelwertberichtigungen wie folgt (TEUR). Die Pauschalwertberichtigung ist mit ausgewiesen, um die Überleitung zum Bilanzwert zu ermöglichen: scroll
Die in den Forderungen aus Lieferungen und Leistungen enthaltenen Einzel- und Pauschalwertberichtigungen haben sich wie folgt entwickelt: Einzelwertberichtigungen nach Segmenten (TEUR):scroll
Pauschalwertberichtigungen (TEUR):scroll
Die Reduzierung der Forderungen gegenüber dem Vorjahreswert erklärt sich durch Änderungen in der Handhabung der Faktura. Operative Gründe liegen nicht vor. Die Ausbuchung uneinbringlicher Forderungen betraf nahezu ausschließlich bereits wertberichtigte Forderungen. Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value. 7. Laufende SteuererstattungsansprücheDie Position enthält Steuerforderungen aus Umsatzsteuer gegen das Finanzamt. 8. Finanzielle VermögenswerteEs handelt sich dabei überwiegend um Kautionen. Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value. 9. Zahlungsmittel und ZahlungsmitteläquivalenteDie Guthaben bei Kreditinstituten zum Bilanzstichtag waren sämtlich unverzinsliche Einlagen auf Girokonten. Kassenbestände sind stets von wirtschaftlich untergeordneter Bedeutung. 10. Sonstige VermögenswerteHierbei handelt es sich um einen Rechnungsabgrenzungsposten für vorausgezahlte Aufwendungen. Da es sich aus Sicht der Gesellschaft um zukünftige Nutzenzuflüsse durch den Empfang von Waren und Dienstleistungen handelt, wurde der Posten unter den sonstigen Vermögenswerten ausgewiesen. 11. EigenkapitalGezeichnetes KapitalDas Grundkapital der Cash.Medien AG beträgt per 31.12.2011 EUR 6.327.605 (Vorjahr: EUR 6.327.605) und ist eingeteilt in 2.531.042 auf den Inhaber lautende, nennwertlose Stückaktien. Auf jede Stückaktie entfällt ein rechnerischer Anteil von EUR 2,50 am Grundkapital. Im Jahr 2008 wurde das Grundkapital aus genehmigtem Kapital um EUR 193.220 (77.288 Aktien) erhöht. Den Aktionären wurde das gesetzliche Bezugsrecht gewährt. In 2007 war das Grundkapital durch vier Kapitalerhöhungen aus genehmigtem Kapital unter Ausschluss des Bezugsrechts um insgesamt EUR 557.670 (entspricht 223.068 Aktien) von EUR 5.576.715 (2.230.686 Aktien) auf EUR 6.134.385 (2.453.754 Aktien) erhöht worden. Die Kosten der Kapitalerhöhungen 2007 (TEUR 27,5) wurden im Rahmen der sonstigen Eigenkapitalbestandteile vom Eigenkapital abgesetzt. KapitalmanagementDie Cash.Medien AG unterscheidet zwischen Eigenkapital, dem durch Rangrücktrittserklärung abgesicherten und damit auf absehbare Zeit nicht fälligen, langfristigen Fremdkapital und dem übrigen Fremdkapital. Letzteres hat zwar ebenfalls langfristige Bestandteile, die Fälligkeit ist jedoch zu berücksichtigen. Bezogen auf die jeweilige Bilanzsumme stellt sich dies wie folgt dar (TEUR, Prozent): scroll
Ziel der Cash.Medien AG in den vergangenen Jahren war, das übrige Fremdkapital zu prolongieren, umzuschichten oder - bis 2008 - durch Eigenkapital zu ersetzen. Derzeit sind keine weiteren Kapitalerhöhungen geplant, es ist auch nicht mit der Erklärung weiterer Rangrücktritte zu rechnen, daher liegt der Fokus des Vorstandes nunmehr auf der Prolongation und ratierlichen Bedienung des übrigen Fremdkapitals. Dies wird im Rahmen des Möglichen umgesetzt. Es bestehen keine satzungsmäßigen Mindestkapitalanforderungen. Angaben zur EigentümerstrukturMitteilungen nach Wertpapierhandelsgesetz (WpHG) Folgende Mitteilungen nach § 21 WpHG haben die Cash.Medien AG im Geschäftsjahr 2011 erreicht und wurden veröffentlicht:
Mitteilungen nach § 15a WpHG zu folgenden Wertpapiergeschäften von Führungspersonen haben die Cash.Medien AG im Geschäftsjahr 2011 erreicht und wurden veröffentlicht: Herr Josef Depenbrock, stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Cash.Medien AG, hat Aktien der Cash.Medien AG erworben (nennwertlose Stückaktien; Inhaberaktien; ISIN DE 0005251904). scroll
12. RücklagenDie Kapitalrücklage betrifft die Agio-Beträge abzüglich der Kapitalerhöhungskosten, die bei der Ausgabe der Aktien der Gesellschaft im Rahmen des Börsenganges im Jahr 1999 (TEUR 4.094) und der Kapitalerhöhungen in den Jahren 2001 bis 2005 sowie 2007 und 2008 (TEUR 1.513) über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wurden. Die Gewinnrücklage enthält das erwirtschaftete Konzerneigenkapital. Das übrige Eigenkapital besteht aus neutralen Transaktionen (Unterschiedsbetrag aus Erstkonsolidierung TEUR 4, Umgliederung der Verbindlichkeiten aus Genussrechten TEUR 54) sowie den Kosten der Kapitalerhöhungen 2007 und 2008 i. H. v. TEUR 9 bzw. TEUR 27,5. Die Rücklagen stellen sich wie folgt dar (TEUR): scroll
Zur Darstellung der Entwicklung des Eigenkapitals wird auf den Eigenkapitalspiegel verwiesen. 13. Finanzverbindlichkeiten (langfristige Schulden)Die langfristigen Finanzverbindlichkeiten bestehen überwiegend aus den Darlehensverbindlichkeiten gegenüber vier Darlehensgebern. Für eines dieser Darlehen i. H. v. TEUR 487 (Vorjahr: TEUR 517) wurde Rangrücktritt erklärt. Daher werden auf diese Verbindlichkeiten angesichts der bilanziellen Situation in den kommenden zwölf Monaten (und darüber hinaus) keine Tilgungen geleistet werden müssen bzw. verlangt werden können. Die Verbindlichkeiten gegenüber einem Darlehensgeber sind durch Verpfändung von Anteilen an der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH gesichert. Außerdem ist der Position der langfristige Anteil an den Zahlungsverpflichtungen aus dem Vergleich mit Dr. Jansen zugeordnet. Langfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestehen nicht. Aufstellung der langfristigen Darlehensverbindlichkeiten und ähnlichen Verpflichtungen nach Fristigkeiten (in TEUR): scroll
Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value. 14. Rückstellungen (kurzfristige Schulden)Die Aufteilung der Rückstellungen (TEUR 545; Vorjahr: TEUR 545) auf die einzelnen Firmen ergibt sich aus der folgenden Tabelle (TEUR): scroll
Zu den Steuerrückstellungen vgl. Erläuterungen unter dem Rückstellungsspiegel. Die sachliche Zuordnung der Rückstellungen ergibt sich aus dem folgenden Rückstellungsspiegel (TEUR): scroll
1. Die Steuerrückstellungen sind angesichts latenter Risiken aus Umsatzsteuern gebildet worden. 2. Die Rückstellungen für ungewisse Verpflichtungen umfassen im Wesentlichen Verpflichtungen aus einem Vergleich. 3. Es wurden ausstehende Prozesskosten und Anwaltshonorare zurückgestellt. 4. Die Rückstellung für ausstehende Rechnungen enthält Abgaben an Berufsgenossenschaften, die Künstlersozialkasse sowie noch ausstehende Rechnungen für das Geschäftsjahr 2011. 5. Es wurden die Kosten für ausstehenden Urlaub und darauf entfallende Sozialabgaben zurückgestellt. 6. Die Rückstellung beinhaltet im Wesentlichen die Kosten für die Erstellung und Prüfung des Abschlusses sowie für die Hauptversammlung. 15. Laufende Steuerverbindlichkeiten(kurzfristige Schulden)Die Position enthält Steuerverbindlichkeiten aus Lohnsteuer und Umsatzsteuer. 16. Finanzverbindlichkeiten (kurzfristige Schulden)In der Position sind alle Darlehensverbindlichkeiten und ähnliche finanzielle Verpflichtungen zusammengefasst, die nicht aufgrund vertraglich vereinbarter Laufzeiten oder Rangrücktrittserklärungen den langfristigen Finanzverbindlichkeiten zuzuordnen sind. Die Fälligkeit liegt bei diesen grundsätzlich bei weniger als 12 Monaten. Es wurden dafür keine Sicherheiten gestellt. Kurzfristige Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten bestanden wie im Vorjahr zum Stichtag nicht. Die Buchwerte entsprechen im Wesentlichen dem fair value. 17. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (kurzfristige Schulden)Die Zusammensetzung der bilanzierten Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 167 (Vorjahr: TEUR 451) nach Einzelgesellschaften (TEUR): scroll
Nach Fälligkeiten untergliedern sich die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen wie folgt (TEUR): scroll
18. Sonstige Verbindlichkeiten (kurzfristige Schulden)Darin enthalten im Wesentlichen erhaltene Anzahlungen TEUR 148 (Vorjahr: TEUR 107). C. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung19. UmsatzerlöseDabei handelt es sich um die Erlöse aus den Dienstleistungen der Cash.Gruppe. Die Aufteilung der Erlöse auf die einzelnen Dienstleistungen/Unternehmen der Cash.Gruppe ergibt sich aus der Segmentberichterstattung, die diesem Anhang beigefügt ist. Der konsolidierte Umsatz der Cash.Gruppe ist in 2011 im Vergleich zu 2010 um rund zweieinhalb Prozent (TEUR 85) gestiegen. In den Umsatzerlösen sind TEUR 25 (Vorjahr: TEUR 20) aus so genannten Gegengeschäften enthalten, in deren Rahmen die Cash.Print GmbH empfangene Leistungen nicht geldlich sondern mit Anzeigenraum vergütet. In den in der Segmentberichterstattung ausgewiesenen Umsatzerlösen sind Umsätze mit anderen Gesellschaften der Cash.Gruppe (Transaktionen mit anderen Segmenten) enthalten: scroll
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Die internen Umsätze wurden im Rahmen der Konsolidierung eliminiert. 20. Veränderung des Bestands an fertigen und unfertigen ErzeugnissenDie Position gibt die Veränderung des Bestandes an fertigen und unfertigen Erzeugnissen und Leistungen wieder. Sie setzt sich zusammen aus Veränderungen bei der Cash.Print GmbH und der Cash.-TV GmbH. Vgl. dazu die Ausführungen unter 5. Vorratsvermögen. Die Bestandsveränderung ist wirtschaftlich von untergeordneter Bedeutung. 21. Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten im Wesentlichen folgende Positionen:
22. MaterialaufwandDer gesamte Materialaufwand im Konzern betrug rund TEUR 918 (Vorjahr: TEUR 800). Wesentliche Einzelpositionen stellen die Aufwendungen für Druck und Lithographie mit ca. TEUR 504 (Vorjahr: TEUR 507) dar. Die Aufteilung dieser Aufwendungen auf die einzelnen Dienstleistungen/Unternehmen der Cash.Gruppe ergibt sich aus der Segmentberichterstattung, die diesem Anhang beigefügt ist. 23. PersonalaufwandDer gesamte Personalaufwand lag bei TEUR 1.325 (Vorjahr: TEUR 1.243), davon entfielen TEUR 1.131 (Vorjahr: TEUR 1.056) auf die Gehälter und TEUR 194 (Vorjahr: TEUR 186) im Wesentlichen auf die Arbeitgeberanteile zur Sozialversicherung. Die Mitarbeiterzahlen entwickelten sich wie folgt: scroll
24. AbschreibungenDie ausgewiesenen Abschreibungen i. H. v. TEUR 14 (Vorjahr: TEUR 13) sind planmäßige Abschreibungen im Wesentlichen auf Hard- und Software sowie Büroausstattung. 25. Sonstige betriebliche AufwendungenDie sonstigen betrieblichen Aufwendungen betreffen im Wesentlichen:
26. Zinsen und ähnliche AufwendungenDie Zinsaufwendungen und ähnliche Aufwendungen betreffen die Darlehenszinsen für Finanzverbindlichkeiten i. H. v. TEUR 76 (Vorjahr: TEUR 88). 27. ErtragsteuernSteuern vom Einkommen und Ertrag sind im Berichtsjahr nicht angefallen. Weiterhin war kein latenter Steueraufwand oder Ertrag zu berücksichtigen. Im Folgenden sind die wesentlichen vom Konzern erfassten latenten Steuerschulden und -ansprüche sowie deren Entwicklung im Berichtszeitraum dargestellt (TEUR): scroll
Da keine hinreichende Wahrscheinlichkeit der künftigen Verrechnungsmöglichkeit mit Gewinnen vorliegt, wurden keine aktiven latenten Steuern bilanziert bzw. erfolgswirksam erfasst. D. Sonstige Angaben28. Ergebnis je AktieDas Ergebnis je Aktie ist zu errechnen als Konzern-Jahresüberschuss geteilt durch die Gesamtzahl der Aktien. Die Gesamtzahl der Aktien betrug per 31.12.2010 2.531.042 Stück. Alle Aktien sind mit den gleichen Rechten hinsichtlich des Ergebnisses ausgestattet. Der Ausweis einer gewichteten durchschnittlichen Anzahl der Stammaktien ist nicht erforderlich, da die Aktien der Kapitalerhöhung 2008 ab dem 01.01.2007 gewinnberechtigt sind. Eine Verwässerung ist nicht erfolgt. 29. Dividende je AktieEine Dividendenzahlung für das Geschäftsjahr 2011 ist nicht möglich und angesichts der Verlustvorträge auch für die folgenden Jahre nicht zu erwarten. 30. SegmentberichterstattungGrundlage der Identifizierung der berichtspflichtigen Segmente der Cash.Gruppe sind die unterschiedlichen Produkte bzw. Dienstleistungen. Sie werden jeweils von einer der Gesellschaften der Cash.Gruppe betrieben. Diese Segmente sind: 1. Geschäfte im Beteiligungsbereich und weitere Dienstleistungen (Cash.Medien AG)Die Cash.Medien AG hält, verwaltet und steuert ihre Tochtergesellschaften als geschäftsleitende Holding. Daneben erbringt sie Dienstleistungen im Bereich Marketing, vor allem die Ausrichtung der Cash.Gala. 2. Cash.Magazin mit Nebenprodukten (Cash.Print GmbH)Zum Segment "Magazin" gehört neben dem Monatsmagazin "Cash." nebst den Sonderheften "Cash.-Special" auch der Online-Newsletter "Cash./OnVista-Newsletter". Auch alle mit diesem Segment verknüpften untergeordneten Bereiche wie Anzeigenakquisition und -verwaltung oder Heftvertrieb sind dort enthalten. 3. Filmproduktion (Cash.-TV GmbH)Dieses Segment produziert Produkt- und Firmenpräsentationsfilme für die Kapitalanlagebranche. 4. Analysen zu geschlossenen Fonds (G.U.B. mbH)Von diesem Segment werden Beteiligungsangebote des freien Kapitalanlagemarktes (geschlossene Fonds) analysiert und Umsätze über den Verkauf von Nachdrucken solcher Analysen generiert. 5. Fachpublikationen für den Kapitalanlagemarkt (DFI GmbH)Derzeit erstellt dieses Segment Leistungsbilanz-Analysen. Mittels einer Leistungsbilanz legen Anbieter geschlossener Fonds auf freiwilliger Basis Rechenschaft über den wirtschaftlichen Erfolg der von ihnen initiierten Beteiligungsangebote ab. Umsätze werden gleichfalls mit dem Verkauf von Nachdrucken generiert. Die Überleitung der Einzelposten der Segmente auf das Unternehmen folgt stets den geltenden Eliminierungsvorschriften und wird für alle Segmente gleich gehandhabt. Die Aufteilung der Umsätze auf Außen- und Innenumsätze ist unter Punkt 19. Umsatzerlöse dargestellt. Die Transaktionen mit anderen Segmenten werden auf Basis von Selbstkosten einschließlich eines angemessenen Gemeinkostenzuschlags abgerechnet. Es werden keine Zwischengewinne erzielt. In der Bewertung von Periodenergebnissen, Vermögensgegenständen und Schulden bestehen mit einer Ausnahme keine Unterschiede zwischen den Segmenten und dem Unternehmen. Die Ausnahme ist folgende: Im Segment "Geschäfte im Beteiligungsbereich und weitere Dienstleistungen", also bei der Cash.Medien AG, ist der Forderungsbestand gegen das Segment "Fachpublikationen für den Kapitalanlagemarkt", also die DFI GmbH, wertberichtigt (um TEUR 257; Vorjahr: TEUR 283). Im Konzernabschluss wurde im Rahmen der Eliminierung diese Wertberichtigung rückgängig gemacht. Vom Umsatzerlös der DFI GmbH von TEUR 52 (Vorjahr TEUR 66) entfiel (gerundet, jeweils) auf einen Kunden ein Anteil von TEUR 11 (21%), auf einen Kunden ein Anteil von TEUR 8 (15%), auf drei Kunden ein Anteil von TEUR 8 (14%) und auf einen Kunden ein Anteil von TEUR 6 (11%). Vom Umsatzerlös der Cash.-TV GmbH von TEUR 13 (Vorjahr TEUR 34) entfiel auf einen Kunden ein Anteil von TEUR 7 (54%) und auf einen Kunden ein Anteil von TEUR 6 (46%). Die Aufteilung der Zinserträge und -aufwendungen sowie der Abschreibungen auf die Segmente ergibt sich aus der diesem Anhang beigefügten Tabelle. Die Hauptentscheidungsträger der Cash.Gruppe nutzen grundsätzlich die in der Tabelle "Segmentergebnis" aufgeführten Positionen, also die Werte der handelsrechtlichen Gewinn- und Verlustrechnung der einzelnen Firmen, als Entscheidungsgrundlage. Innerhalb der Umsatzerlöse und der Aufwendungen für bezogenen Waren und Leistungen werden die wichtigsten externen Umsatzerlöse und der Materialaufwand des Segments "Magazin" weiter unterteilt. Sie werden folgendermaßen differenziert: scroll
Aufwendungen oder Erträge aus Einkommensteuer sind nicht in nennenswertem Umfang angefallen. Weitere Segmentinformationen finden sich in den Erläuterungen zu Bilanz und Gewinn- und Verlustrechnung, Punkte 3. Immaterielle Vermögenswerte, 4. Sachanlagen, 5. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen, 14. Rückstellungen (kurzfristige Schulden), 17. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen (kurzfristige Schulden), 19. Umsatzerlöse und 23. Personalaufwand. 31. Angaben über Beziehungen zu nahestehenden Unternehmen und PersonenGeschäftsvorfälle zwischen der Gesellschaft und ihren Tochterunternehmen, die als nahe stehende Unternehmen anzusehen sind, sind durch die Konsolidierung eliminiert worden und werden in diesem Anhang nicht erläutert. Transaktionen zwischen dem Konzern und anderen nahe stehenden Unternehmen oder nahe stehenden Personen werden nachfolgend aufgeführt. Herr Ulrich Faust ist neben seiner Tätigkeit als Vorstand der Cash.Medien AG außerdem Geschäftsführer der Cash.Print GmbH, der Cash.-TV GmbH, der G.U.B. mbH und der DFI GmbH, also sämtlicher Tochtergesellschaften der Cash.Medien AG. Die Cash.Medien AG hat zugunsten ihrer Tochtergesellschaft DFI GmbH eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sie dafür Sorge tragen wird, dass die DFI GmbH jederzeit in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Die DMG Deutsche Mediengestaltung GmbH ist eine dem stellvertretenden Aufsichtsratsvorsitzenden Josef Depenbrock nahestehende Gesellschaft. Die DMG GmbH hatte der Cash.Medien AG in 2010 zu marktüblichen Konditionen Darlehen gewährt. Die Cash.Medien AG hat der DMG in 2011 die fälligen Zinsen (TEUR 34) gezahlt. Die Verpflichtungen der Cash.Medien AG gegenüber der DMG GmbH belaufen sich zum Bilanzstichtag auf TEUR 490 (Vorjahr: 490). Die DMG GmbH hatte der Cash.Print GmbH in 2010 zu marktüblichen Konditionen Darlehen gewährt. In 2011 hat die Cash.Print GmbH TEUR 117 an Tilgungen und die fälligen Zinsen i. H. v. TEUR 8 geleistet. Das Darlehen valutiert zum Bilanzstichtag mit TEUR 63 (Vorjahr: 180). Die gesamten Darlehensverbindlichkeiten der Cash.Gruppe gegenüber der DMG GmbH belaufen sich folglich per 31.12.2011 auf TEUR 553 (Vorjahr: 670). Zum 1. Januar hat die DMG GmbH zu geschäftsüblichen Bedingungen per Untermiete Büroräume innerhalb der von der Cash.Print GmbH gemieteten Flächen belegt. Die Cash.Print GmbH hat dafür in 2011 TEUR 18 an Miete erhalten. Seit dem 1. Januar 2011 besteht zwischen der Cash.Print GmbH und der DMG GmbH ein redaktioneller Beratungsvertrag, mit dem auch die Wahrnehmung der Herausgeberschaft des Cash.Magazins durch Herrn Josef Depenbrock verbunden ist. Die DMG hat dafür in 2011 TEUR 60 an Vergütung erhalten. Seit dem 1. Mai 2011 besteht zwischen der Cash.Print GmbH und der DMG GmbH eine Vereinbarung, nach der die Cash.Print GmbH zu geschäftsüblichen Bedingungen als Anzeigenagentur auf Rechnung der DMG GmbH auftritt. Die Cash.Print GmbH hat aus dieser Tätigkeit im Jahr 2011 TEUR 11 an Agenturprovision erhalten. Herr Frank Richter war bis zum 27. Juni 2011 stellvertretender Aufsichtsratsvorsitzender der Cash.Medien AG. Eine ihm nahestehende Person hat im Jahr 2011 als freie Mitarbeiterin der Cash.Print GmbH auf Provisionsbasis zu marktüblichen Konditionen Anzeigen für das "Cash."-Magazin verkauft. Im Jahr 2011 erhielt sie dafür Provisionen i. H. v. TEUR 32 (Vorjahr TEUR 78) sowie eine Entschädigung für Freistellung i. H. v. TEUR 12. Der Handelsvertretervertrag war fristgerecht per 30. Juni 2011 gekündigt worden. Hinsichtlich der angemessenen Höhe des Handelsvertreterausgleichsanspruchs besteht Uneinigkeit. Es wurde eine Rückstellung in ausreichender Höhe gebildet. 32. LiquiditätsrisikoObwohl die unmittelbare Bedrohung daraus auch in 2011 weiter gesunken ist, bleibt die Liquiditätslage das größte Risiko für die Cash.Gruppe. Das Liquiditätsrisiko muss nach wie vor als bestandsgefährdendes Risiko bezeichnet werden: Die operativen liquiden Überschüsse reichen nicht zur Bedienung aller in gleicher Frist fälligen Verpflichtungen aus; mithin sind Prolongationen erforderlich, die in aller Regel erteilt werden, von den Gläubigern aber auch verweigert werden könnten. Für 2012 ist ein weiterer signifikanter Abtrag an Altverpflichtungen vorgesehen. Wie schon in den Vorjahren soll auch im laufenden Jahr der operative liquide Überschuss nahezu ausschließlich dafür eingesetzt werden. Eine straffe Planung der Liquidität der Gruppe ist somit weiterhin erforderlich, sicher auch über das Jahr 2012 hinaus. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe bleibt unzureichend. Nach dem Abschlussstichtag konnten Prolongationsvereinbarungen über rund TEUR 620 getroffen werden. 33. VersicherungsschutzDie Unternehmen der Cash.Gruppe sind gegen die üblichen Geschäftsrisiken eines Dienstleistungsunternehmens/Bürobetriebs angemessen versichert. Eine Besonderheit stellt lediglich die Veranstaltungsausfallversicherung dar. Die jährlich stattfindende Cash.Gala wird dahingehend versichert, dass bei einem durch äußere Umstände erzwungenen Ausfall der Veranstaltung die damit verbundenen finanziellen Verpflichtungen (Rückzahlung Sponsorenbeiträge, Erfüllung Lieferantenverbindlichkeiten) abgesichert sind. 34. Sensitivitätsanalyse zu den MarktrisikenZu den Risiken auf der Absatzseite: Verlässliche Aussagen zu Marktpreisrisiken lassen sich für die Unternehmen der Cash.Gruppe nur zum Teil treffen, da manchen Produkten am "Markt" keine vergleichbaren gegenüberstehen. So ist etwa das "Cash."-Magazin mit anderen Titeln nicht direkt vergleichbar, da alle Titel unterschiedliche Schwerpunkte, Konzeptionen, Leserschaft oder Verbreitung haben. Dennoch lassen sich einige Erfahrungen skizzieren, die vor dem Hintergrund der nachfolgenden Betrachtungen zur Sensitivität bewertet werden können: Die Anzeigenpreise des "Cash."-Magazins bewegen sich im oberen Teil der bei Titeln für Finanzdienstleister üblichen Preise. Derzeit sind keine Gründe ersichtlich, dass eine Senkung erfolgen müsste. Die Umstrukturierung von Cash.-TV hatte auch eine Analyse der Preispolitik zum Bestandteil. Inzwischen bewegt sich Cash.-TV mit seinen Angeboten auf Marktniveau. Zwar ist wichtiger Bestandteil der Leistung von Cash.-TV das Fachwissen der Redaktion, dennoch lassen sich die Cash.-TV-Filme noch am ehesten einem Marktvergleich unterziehen. Die G.U.B-Analysen liegen preislich im oberen Segment der Analysebranche. Sie sind noch eher mit anderen Produkten vergleichbar als die DFI-Leistungsbilanz-Analysen, für die es kaum konkurrierende Produkte am Markt gibt. SensitivitätsanalyseBeschaffungsseite:Für das mit Abstand wichtigste Beschaffungspreisrisiko der Cash.Gruppe, den Papierpreis für den Druck des Magazins, lässt sich folgende Aussage treffen: Der Anteil der Kosten für Papier in den allgemeinen Druckkosten beläuft sich auf ca. 239 TEUR (Vorjahr: TEUR 234). Eine Änderung von 10% des Papierpreises würde auf Basis des Ergebnisses von 2011 eine Ergebnisänderung von ca. 4,2% (Vorjahr: 8%) hervorrufen. Absatzseite:Die Cash.Gruppe ist ein personalintensives Dienstleistungsunternehmen. Daher sind die wichtigsten Umsätze der Cash.Gruppe mit geringen Grenzkosten versehen. Dementsprechend schlagen fehlende Umsätze in nahezu voller Höhe auf das Ergebnis durch. Dies gilt insbesondere für das Anzeigengeschäft und die Analysen der G.U.B., wo die Grenzkosten üblicherweise im ein- oder niedrig zweistelligen Prozentbereich liegen. Es gibt aber wichtige Ausnahmen. Diese sind im Folgenden nach ansteigenden Grenzkosten dargestellt: Das klassische Filmgeschäft (Erstellung von Videos/DVDs) arbeitet mit Grenzkosten von rund 65%, da die eigentliche Erstellung eines durch das Cash.-TV-Team konzipierten Films mit Hilfe externer Dienstleister abgewickelt wird. Dies ist ebenso branchenüblich wie vorteilhaft, da bei fehlenden Aufträgen keine Fixkosten für beispielsweise Kamerateams oder Regisseure anfallen. Das Nebengeschäft von Cash.-TV (insbesondere Vervielfältigungen) hat zum Teil höhere Grenzkosten, ist aber wirtschaftlich wenig relevant. Im Heftvertrieb (Verkauf von Exemplaren des Cash.Magazins im Gegensatz zum Anzeigenverkauf) der Cash.Print werden auch Geschäfte mit sehr geringem oder sogar ohne Deckungsbeitrag getätigt, wenn dies die Verbreitung des Magazins erhöht. Der Heftvertrieb ist dem Ziel der Verbreitung untergeordnet, da nur Verbreitung, sprich eine möglichst große Leserschaft, den Anzeigenerfolg sichern kann. Der Wegfall entsprechender Umsätze führt zwar meist nicht unmittelbar zu einer nennenswerten Reduzierung des Ergebnisses, ist aber durch die damit einhergehende Senkung der verbreiteten Auflage dennoch negativ zu beurteilen. 35. Ereignisse nach dem Bilanzstichtag/ Going-concern-PrämisseBedeutende Ereignisse haben sich nach dem Bilanzstichtag nicht ereignet. Going-concern-PrämisseDer Jahresabschluss der Unternehmen der Cash.Gruppe wurde unter der Annahme der Unternehmensfortführung aufgestellt. Es bestehen zwei Sachverhalte, die gegen diese Verfahrensweise sprechen könnten und daher der Kommentierung bedürfen: Erstens liegt eine bilanzielle Überschuldung vor. Der Vorstand hat den Überschuldungsstatus daraufhin mittels einer Überschuldungsbilanz überprüft und festgestellt, dass angesichts stiller Reserven (Beteiligung an der profitablen Cash.Print) keine tatsächliche Überschuldung besteht. Dieser Sachverhalt wird fortlaufend überwacht. Zweitens stellt die Liquiditätslage immer noch ein bestandsgefährdendes Risiko dar, weil nach wie vor Verbindlichkeiten nur ratierlich bedient werden können bzw. regelmäßig der Prolongation bedürfen. Die Liquiditätsausstattung der Gruppe ist folglich weiterhin unzureichend. Nach Auffassung des Vorstandes spricht dies jedoch nicht gegen eine Going-concern-Bilanzierung, denn der Verbindlichkeiten-Abtrag konnte auch in 2011 aus positiver operativer Liquidität fortgesetzt werden. Wo nicht ohnehin langfristige Ratenvereinbarungen bestehen, kann der weitere Abtrag in Abstimmung mit den Gläubigern bis Mitte 2013 und - so die berechtigte Erwartung des Vorstands - auch darüber hinaus ratierlich erfolgen. Mithin ist die Gesamtfinanzierung 2012/2013 aus heutiger Sicht gesichert. Das größte Risiko im Hinblick auf die Liquidität ist inzwischen, dass ein nennenswertes Sinken der Umsätze die Bedienung von Zahlungsvereinbarungen gefährden könnte. Ein konkreter Anlass, ein solches Szenario zu befürchten, besteht jedoch nicht. Der Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit im bisherigen Verlauf des Jahres 2012 war planmäßig negativ und wurde durch per Jahresbeginn bestehende Bankguthaben finanziert. Für den weiteren Verlauf des Jahres rechnet der Vorstand mit einem Überschuss. Auch für die Folgejahre erwartet der Vorstand operative liquide Überschüsse, die für eine Finanzierung aus eigener Kraft samt fortgesetztem Abtrag von Altverbindlichkeiten ausreichen. Die Planung für 2012 trägt den nach wie vor bestehenden Unsicherheiten Rechnung. Größere Unwägbarkeiten, die die Gruppe wieder in eine unmittelbar existenzbedrohende Situation führen könnten, zeichnen sich derzeit nicht ab. Entscheidend wird wie üblich die Entwicklung des mit Abstand bedeutendsten Umsatzträgers und Liquiditätslieferanten der Gruppe sein, des Anzeigengeschäfts im Cash.Magazin. Die ersten Ausgaben des Jahres 2012 haben per Saldo planmäßig abgeschlossen. Das Volumen der für das Gesamtjahr 2012 bereits akquirierten Anzeigenaufträge liegt über dem vergleichbaren Vorjahreszeitpunkt. 36. Aufsichtsrat und VorstandDen beiden Gremien gehörten zum Bilanzstichtag folgende Personen an: AufsichtsratDr. Reimer Beuck, Rechtsanwalt in eigener Praxis, Vorsitzender Josef Depenbrock, Journalist, stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiko A. Giermann, Rechtsanwalt in Sozietät (seit 27. Juni 2011) Herr Frank Richter, Versicherungsmakler, war bis zum 27. Juni 2011 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates und ist zu diesem Termin aus dem Gremium ausgeschieden. Über die Bezüge des Aufsichtsrates für 2011 entscheidet die Hauptversammlung. Beabsichtigt ist, wie in den vergangenen Jahren, Bezüge von 7.500 Euro p. a. für die Tätigkeit als Aufsichtsrat vorzuschlagen. Der Vorsitzende soll die doppelte Vergütung erhalten. Eine entsprechende Rückstellung wurde gebildet. Die Aufsichtsratsbezüge enthalten keine variablen Vergütungsbestandteile. Der Aufsichtsrat hat keine Ausschüsse gebildet. Kein Aufsichtsratsmitglied nimmt neben seiner Tätigkeit für die Cash.Medien AG andere Aufsichtsrats- oder vergleichbare Mandate wahr. VorstandUlrich Faust, HamburgDer Vorstand erhielt in 2011 unmittelbare Bezüge von TEUR 204 (Vorjahr: TEUR 190). Die Vorstandsbezüge enthalten TEUR 67 variable Vergütungsbestandteile (Vorjahr: TEUR 53). Mitglieder des Vorstands und des Aufsichtsrats sind nach § 15a WpHG verpflichtet, Erwerb oder Verkauf von Aktien der Cash.Medien AG mit einem Volumen von insgesamt mehr als EUR 5.000 im Kalenderjahr offenzulegen. Zu dementsprechenden Meldungen von Herrn Josef Depenbrock vgl. Punkt 11. unter "Angaben zur Eigentümerstruktur". 37. Entsprechenserklärung nach § 161 AktG zum "Corporate Governance Kodex"Die nach § 161 AktG geforderte Entsprechenserklärung zum Deutschen Corporate Governance Kodex wurde von Vorstand und Aufsichtsrat abgegeben und den Aktionären unter www.cash-medienag.de im Internet zugänglich gemacht. 38. Honorar des AbschlussprüfersAbschlussprüfer der Cash.Medien AG nebst - im Rahmen des Konzernabschlusses -Tochtergesellschaften ist die FinPro Treuhandgesellschaft mbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Rostock. Für das Honorar des Abschlussprüfers sind im Abschluss 2010 TEUR 30 aufwandswirksam berücksichtigt. 39. Freigabe zur VeröffentlichungDer Abschluss wurde mit der Feststellung durch den Aufsichtsrat der Cash.Medien AG am 18. April 2012 vom Vorstand der Cash.Medien AG zur Veröffentlichung freigegeben.
Hamburg, im März 2012 Der Vorstand Konzernkapitalflussrechnung nach IAS/IFRS für die Zeit vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011scroll
Segmentvermögensgegenstände und -schulden zum 31. Dezember 2011scroll
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Segmentergebnis zum 31. Dezember 2011scroll
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Konzern-Eigenkapitalspiegel für das Geschäftsjahr 2011scroll
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Aufstellung des Konzernanteilsbesitzes zum 31. Dezember 2011 Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGBscroll
Bilanz zum 31. Dezember 2011der Cash.Medien AGAKTIVA scroll
Gewinn- und Verlustrechnung für die Zeit vom 1. Januar 2011 bis 31. Dezember 2011der Cash.Medien AGscroll
Anhang zum 31. Dezember 2011der Cash.Medien AGRechnungslegungsvorschriften und allgemeine AngabenDer Jahresabschluss zum 31. Dezember 2011 der Cash.Medien AG, Hamburg, ist unter Beachtung der Vorschriften des Handelsgesetzbuches sowie des Bilanzrechtsmodernisierungsgesetzes (BilMoG) und des Aktiengesetzes aufgestellt. Der Jahresabschluss wird unter dem Grundsatz der Unternehmensfortführung (going-concern) aufgestellt. Zur Verbesserung der Klarheit der Darstellung in der Bilanz und in der Gewinn- und Verlustrechnung sind die gesetzlich vorgesehenen "davon-Vermerke" im Anhang wiedergegeben. Für die Gewinn- und Verlustrechnung wurde das Gesamtkostenverfahren angewandt. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeEntgeltlich erworbene immaterielle Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten aktiviert und über ihre voraussichtliche Nutzungsdauer abgeschrieben. Sachanlagen werden zu den Anschaffungs- oder Herstellkosten vermindert um planmäßige lineare Abschreibungen entsprechend der voraussichtlichen Nutzungsdauer bewertet. Die Anteile an verbundenen Unternehmen werden zu Anschaffungskosten oder mit dem niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Vorräte werden zu Anschaffungs- oder Herstellungskosten angesetzt. Erforderliche Wertabschläge werden vorgenommen. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden mit den Anschaffungskosten angesetzt. Erkennbare Einzelrisiken werden durch Wertberichtigungen berücksichtigt. Dem allgemeinen Kreditrisiko wird durch eine Pauschalwertberichtigung Rechnung getragen. Unverzinsliche Forderungen werden mit dem Barwert angesetzt. Die sonstigen Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken, Verluste und ungewissen Verbindlichkeiten mit dem Erfüllungsbetrag, wie er nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung erforderlich ist. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. Erläuterungen zur Bilanz(1) AnlagevermögenDie Aufgliederung der in der Bilanz zusammengefassten Anlagepositionen und ihre Entwicklung in 2011 sind in der Anlage dargestellt. Die Aufstellung des Anteilsbesitzes gemäß § 285 Nr. 11 HGB ist gesondert in der Anlage dargestellt. (2) Forderungen und sonstige VermögensgegenständeDie gegen die Tochtergesellschaft Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH, Hamburg, bestehenden Forderungen in Höhe von TEUR 110 sind wegen wahrscheinlicher Uneinbringlichkeit in vollem Umfang wertberichtigt worden. Die ausgewiesenen Forderungen gegen verbundene Unternehmen betreffen die G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement, Hamburg. Die Forderungen haben gänzlich eine Restlaufzeit bis zu einem Jahr. (3) Nicht durch Eigenkapital gedeckter FehlbetragDie Gesellschaft ist durch aufgelaufene Verluste mit TEUR 1.987 buchmäßig überschuldet. Ein aufgestellter Überschuldungsstatus zeigt hingegen keine Überschuldung, da bereits die im Firmenwert der Cash.Print GmbH enthaltenen stillen Reserven ausreichend hoch sind. Zusätzlich sind in den sonstigen Verbindlichkeiten Eigenkapital ersetzende Darlehen von Fremdgläubigern in Höhe von TEUR 487 enthalten. (4) EigenkapitalDas Grundkapital der Cash.Medien AG beträgt EUR 6.327.605 und ist voll eingezahlt. Es ist eingeteilt in 2.531.042 Stückaktien. Die Kapitalrücklage betrifft die Beträge, die bei der Ausgabe der Aktien im Rahmen des Börsenganges (TEUR 4.094) und der Kapitalerhöhungen (TEUR 1.679) sowie aus der Ausgabe von Genussrechten (TEUR 2) der Gesellschaft über den rechnerischen Wert hinaus erzielt wurden. Mit Emissionsprospekt vom 1. Juli 2005 hat die Gesellschaft 25.000 vinkulierte Namens-Genussrechte zum Nennbetrag in Höhe von je EUR 100 (Gesamtwert: TEUR 2.500) zuzüglich 5% Agio angeboten. Die Anlagedauer beträgt zehn volle Geschäftsjahre, d.h. die Laufzeit endet bei Zeichnung in 2005 zum 31. Dezember 2015 und bei Zeichnung in 2006 zum 31. Dezember 2016. Die Gewinnbeteiligung der eingezahlten Genussrechte setzt sich zusammen aus einer Grunddividende und einer Übergewinnbeteiligung. Die Grunddividende ergibt sich daraus, dass die Genussrechte am Ende der Laufzeit zu 160% des Nennbetrages zurück genommen werden, soweit sich durch die Rückzahlung kein Bilanzverlust ergibt. Darüber hinaus sind die Genussrechte quotal (d. h. im Verhältnis zum weiteren Eigenkapital der Gesellschaft) an 21% der während der Laufzeit erwirtschafteten ausschüttungsfähigen Jahresüberschüsse nach Bedienung der Grunddividende beteiligt (Überschussdividende). Weist die Gesellschaft einen Verlust aus, nehmen die Genussrechtsinhaber an ihm bis zur vollen Höhe dadurch teil, dass das Genussrechtskapital im Verhältnis zu den bilanzierten nicht besonders gegen Ausschüttungen geschützten Eigenkapitalbestandteilen anteilig vermindert wird. Die Rückzahlungsansprüche der Genussrechtsinhaber reduzieren sich entsprechend. Die Forderungen aus den Genussrechten treten gegenüber allen anderen Ansprüchen von Gläubigern gegen die Gesellschaft im Rang zurück. Im Insolvenz- oder Liquidationsfall wird das Genussrechtskapital erst nach Befriedigung aller nicht nachrangigen Gläubiger zurückgezahlt. Aufgrund der Ausgestaltung der Genussrechte erfolgt der Ausweis des Genussrechtskapitals im Eigenkapital. Im Geschäftsjahr 2005 wurden 545 Genussrechte (EUR 54.500) emittiert. Wegen der vereinbarten Verlustbeteiligung wurde das Genussrechtskapital bereits im Vorjahr in vollem Umfang durch Entnahme vermindert. In den Geschäftsjahren 2006 und danach sind keine weiteren Genussrechte emittiert worden. (5) RückstellungenDie Steuerrückstellungen betreffen in voller Höhe mögliche Nachforderungen des Finanzamtes aus Umsatzsteuer. Von den sonstigen Rückstellungen betreffen überwiegend: Rückstellungen für ungewisse Verpflichtungen und Prozesskosten (TEUR 65), Hauptversammlung, Abschluss- (nebst Prüfung) und ähnliche Kosten (TEUR 83), Aufsichtsratsvergütungen (TEUR 30) und Urlaubs- und Tantiemerückstellungen (TEUR 70). (6) VerbindlichkeitenZu den Restlaufzeiten: scroll
Die Verbindlichkeiten gegenüber verbundenen Unternehmen entfallen in Höhe von TEUR 1.494 auf die Cash.Print GmbH, in Höhe von TEUR 276 auf die Cash.-TV Filmproduktions GmbH. Von den sonstigen Verbindlichkeiten entfallen auf die DMG Deutsche Mediengestaltung GmbH als eine dem Aufsichtsratsmitglied Josef Depenbrock nahestehende Gesellschaft 490 TEUR und TEUR 527 auf weitere Darlehensgeber. Für einen der weiteren Darlehensgeber wurden Sicherheiten in Form der Verpfändung von Anteilen an der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH (TEUR 487) gestellt. Für die Darlehen von den übrigen Darlehensgebern wurden keine Sicherheiten vereinbart. Herr Depenbrock ist eine nahestehende Personen im Sinne des § 285 Abs. 3 HGB. Die Gewährung der Darlehen erfolgte zu marktüblichen Bedingungen. Die sonstigen Verbindlichkeiten entfallen zu TEUR 10 (Vorjahr: TEUR 38) auf Steuern. (7) Latente SteuernAufgrund des bilanzorientierten Temporary-Konzepts gemäß BilMoG ergibt sich eine aktive latente Steuer der innerhalb der nächsten fünf Jahre verrechenbaren steuerlichen Verlustvorträge mit dem für das Geschäftsjahr geltenden Steuersatz für Körperschaftsteuer und Gewerbesteuer von 30%. Die sich rechnerisch ergebende Steuerentlastung wurde nach dem Wahlrecht des § 274 HGB im Berichtsjahr nicht aktiviert Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung(1) UmsatzerlöseIn den Umsatzerlösen sind Erlöse aus Dienstleistungen und Weiterbelastungen an verbundene Unternehmen von TEUR 92 enthalten. (2) Sonstige betriebliche ErträgeDie sonstigen betrieblichen Erträge enthalten Erträge aus der Auflösung von Rückstellungen von TEUR 35, aus der Herabsetzung der Einzelwertberichtigung zu Forderungen von TEUR 26 sowie periodenfremde Erträge von TEUR 13. (3) Materialaufwand/ Sonstige betriebliche AufwendungenDavon entfallen rund TEUR 199 auf Aufwendungen für Leistungen, die von verbundenen Unternehmen bezogen wurden. (4) Erträge aus GewinnabführungsverträgenAuf Grund von Gewinnabführungsvertrag wurden 2011 Gewinne von verbundenen Unternehmen an die Cash.Medien AG abgeführt: TEUR 893 von der Cash.Print GmbH und TEUR 100 von der GU.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH. (5) Aufwendungen aus VerlustübernahmeAuf Grund von Gewinnabführungsvertrag hat die Cash.Medien AG 2011 Verluste i. H. v. TEUR 15 vom verbundenen Unternehmen Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH übernommen. Sonstige AngabenSonstige finanzielle VerpflichtungenBei dem Tochterunternehmen DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH besteht ein nicht durch Eigenkapital gedeckter Fehlbetrag von TEUR 348. Aus diesem Grund hat die Cash.Medien AG für die Forderungen aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von TEUR 134 und für ein Darlehen in Höhe von TEUR 109 den Rangrücktritt erklärt. Die Schwestergesellschaft der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH, die GUB Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH, hat ebenfalls für ihre Forderungen aus Lieferungen und Leistungen von TEUR 103 einen Rangrücktritt erklärt. Weiter hat die Muttergesellschaft eine Patronatserklärung abgegeben, nach der sie dafür Sorge tragen wird, dass die DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH jederzeit in der Lage ist, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Honorare des AbschlussprüfersIm Jahr 2011 hatte die Cash.Medien AG Aufwendungen für Honorare des Abschlussprüfers für Zwecke der Jahres- und Konzernabschlussprüfung i. H. v. TEUR 30. Diese betreffen Abschlussprüfungsleistungen. BeschäftigteBei der Cash.Medien AG waren im Jahr 2011 durchschnittlich 2 (Vorjahr: 3) Arbeitnehmer beschäftigt. ErgebnisverwendungsvorschlagDer Jahresabschluss der Cash.Medien AG weist 2011 einen Bilanzverlust in Höhe von TEUR 14.089 aus. Es wird vorgeschlagen, diesen Bilanzverlust auf neue Rechnung vorzutragen. Stimmanteile am GrundkapitalDie GA Beteiligungs GmbH &Co. KG aus München hat mit Datum vom 13. Oktober 2004 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 6. Oktober 2004 die Schwelle von 5% überschritten hat und 6,23% betrug. Der Vorstand hat die Überschreitung in der Financial Times veröffentlicht. Die M.M. Warburg-LuxInvest S.A. aus Luxemburg hat mit Datum vom 9. März 2006 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 16. Februar 2006 die Schwelle von 5% überschritten hat und nun 5,19% beträgt. Die M.M. Warburg-LuxInvest S.A., L-1413 Luxemburg, Großherzogtum Luxemburg, hat mit Datum vom 16. Mai 2007 gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 15. Mai 2007 die Schwellen von 5% und 3% unterschritten hat und nun 0% beträgt. Herr Axel Oertel, Deutschland, hat gemäß § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 3. November 2006 die Schwelle von 5% überschritten hat und nun 5,07% beträgt. Herr Josef Depenbrock, Deutschland, hat mit Datum vom 18. Februar 2008 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 18. Februar 2008 die Schwelle von 25% überschritten hat und zu diesem Tag 27,85% (683.467 Stimmrechte) beträgt. Herr Andreas Lentge, Deutschland, hat mit Datum vom 4. Dezember 2008 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 3. Dezember 2008 die Schwelle von 3% überschritten hat und zu diesem Tag 3,87% (98.000 Stimmrechte) beträgt. Herr Andreas Lentge, Deutschland, hat mit Datum vom 6. Januar 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 2. Januar 2009 die Schwellen von 5%, 10%, 15% und 20% überschritten hat und zu diesem Tag 22,61% (572.389 Stimmrechte) beträgt. Herr Dr. Dieter E. Jansen, Deutschland, hat mit Datum vom 23. Januar 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Dezember 2008 die Schwellen von 20%, 15%, 10%, 5% und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 0,01% (205 Stimmrechte) beträgt. Herr Axel Oertel, Deutschland, hat mit Datum vom 3. März 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 25. Februar 2009 die Schwellen von 5% und 3% unterschritten hat und zu diesem Tag 2,98% (75.425 Stimmrechte) beträgt. Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 27. Juli 2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 23. Juli 2009 die Schwelle von 3% überschritten hat und zu diesem Tag 3,98% (100.652 Stimmrechte) beträgt. Die Fibikon GmbH, Jork, Deutschland, hat mit Datum vom 19.11.2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 19.10.2009 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,44% (87.000 Stimmrechte) beträgt. Herr Kai Fitzner, Deutschland, hat mit Datum vom 27.11.2009 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 19.10.2009 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,44% (87.000 Stimmrechte) beträgt. Diese 3,44% (87.000 Stimmrechte) sind Herrn Fitzner gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Fibikon GmbH zuzurechnen. Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 5. März 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 1. März 2010 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 5,14% (130.000 Stimmrechte) betragen hat. 1,19% (30.000 Stimmrechte) sind der Gesellschaft gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Herr Enno Gebensleben, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 4,62% (117.000 Stimmrechte) betragen hat. Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 5% unterschritten hat und an diesem Tag 3,95% (100.000 Stimmrechte) betragen hat. Die Fibikon GmbH, Jork, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 3% unterschritten hat und an diesem Tag 0% (0 Stimmrechte) betragen hat. Herr Kai Fitzner, Deutschland, hat mit Datum vom 1. Juni 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 31. Mai 2010 die Schwelle von 3% unterschritten hat und an diesem Tag 0% (0 Stimmrechte) betragen hat. Herr Enno Gebensleben, Deutschland, hat mit Datum vom 26. Juli 2010 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 20. Juli 2010 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 6,36% (161.000 Stimmrechte) betragen hat. Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 1. April 2011 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 1. April 2011 die Schwelle von 5% überschritten hat und an diesem Tag 5,04% (127.500 Stimmrechte) betragen hat. Die accaris financial planning AG, Appen, Deutschland hat mit Datum vom 28. Juni 2011 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 24. Juni 2011 die Schwelle von 5% unterschritten hat und an diesem Tag 3,97% (100.392 Stimmrechte) betragen hat. Herr Andreas Lentge, Deutschland, hat mit Datum vom 29. Juni 2011 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 24. Juni 2011 die Schwelle von 20% unterschritten hat und an diesem Tag 18,62% (das entspricht 471.281 Stimmrechten) betragen hat. 4,56% der Stimmrechte (das entspricht 115.392 Stimmrechten) sind Herrn Lentge gemäß § 22 I, Satz 1, Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Herrn Lentge zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgendes von ihm kontrolliertes Unternehmen, dessen Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG 3% oder mehr beträgt, gehalten: accaris financial planning AG. Die Versicherungs-Service-Team Vermittlungs- und Betreuungsgesellschaft für Versicherungen mbH, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 29. November 2011 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 28. November 2011 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,26% (82.500 Stimmrechte) betragen hat. Die Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH &Co. KQ Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 7. Dezember 2011 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 28. November 2011 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,26% (82.500 Stimmrechte) betragen hat. 3,26% der Stimmrechte (das entspricht 82.500 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Versicherungs-Service-Team GmbH zuzurechnen. Die Barakiel Vermögensverwaltungs- und Beteiligungsgesellschaft mbH, Appen, Deutschland, hat mit Datum vom 7. Dezember 2011 nach § 21 I WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an der Cash.Medien AG am 28. November 2011 die Schwelle von 3% überschritten hat und an diesem Tag 3,26% (82.500 Stimmrechte) betragen hat. 3,26% der Stimmrechte (das entspricht 82.500 Stimmrechten) sind der Gesellschaft gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der Barakiel Vermögensverwaltungs GmbH &Co. KG und der Versicherungs-Service-Team GmbH zuzurechnen. Erklärung zum Corporate Governance KodexDer Vorstand und der Aufsichtsrat erklären, dass den Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" für das Geschäftsjahr 2011 mit Abweichungen entsprochen wurde. Die Erklärung zur Unternehmensführung und Corporate Governance einschließlich der Erklärung nach § 161 AktG als Bestandteil des Lageberichtes wurde gesondert abgegeben. Beides ist Bestandteil des vorliegenden Geschäftsberichtes und auch im Internet unter www.cash-medienag.de abrufbar. Mitglieder des VorstandsUlrich Faust, Hamburg Der Vorstand erhielt in 2011 erfolgsunabhängige Bezüge in Höhe von TEUR 137 sowie erfolgsabhängige Bezüge von TEUR 67, die über die Cash.Print GmbH abgerechnet wurden bzw. werden. Mitglieder des AufsichtsratesDr. Reimer Beuck, Rechtsanwalt in eigener Praxis, Vorsitzender Josef Depenbrock, Journalist, stellvertretender Vorsitzender Dr. Heiko A. Giermann (seit 27. Juni 2011), Rechtsanwalt in Sozietät Herr Frank Richter, Versicherungsmakler, war bis zum 27. Juni 2011 stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrates und ist zu diesem Termin aus dem Gremium ausgeschieden. Mitgliedschaften in weiteren Aufsichtsräten und anderen Kontrollgremien i. S. d. § 125 Abs. 1 Satz 3 AktG bestanden nicht. Die Bezüge des Aufsichtsrats betrugen im Geschäftsjahr 2011 TEUR 31.
Hamburg, im März 2012 Der Vorstand Entwicklung des Anlagevermögens zum 31. Dezember 2011der Cash.Medien AGscroll
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Bestätigungsvermerke des AbschlussprüfersKonzernabschlussWir haben den von der Cash.Medien AG, Hamburg, aufgestellten Konzernabschluss - bestehend aus Bilanz, Gesamtergebnisrechnung, Eigenkapitalveränderungsrechnung, Kapitalflussrechnung und Anhang - sowie den Konzernlagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2011 geprüft. Die Aufstellung von Konzernabschluss und Konzernlagebericht nach den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften, liegt in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Konzernabschluss und den Konzernlagebericht abzugeben. Wir haben unsere Konzernabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Konzernabschluss unter Beachtung der anzuwendenden Rechnungslegungsvorschriften und durch den Konzernlagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld des Konzerns sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben im Konzernabschluss und Konzernlagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der Jahresabschlüsse der in den Konzernabschluss einbezogenen Unternehmen, der Abgrenzung des Konsolidierungskreises, der angewandten Bilanzierungs- und Konsolidierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzung der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Konzernabschlusses und des Konzernlageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Konzernabschluss den IFRS, wie sie in der EU anzuwenden sind, und den ergänzend nach § 315a Abs. 1 HGB anzuwendenden handelsrechtlichen Vorschriften und vermittelt unter der Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns. Der Konzernlagebericht steht in Einklang mit dem Konzernabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage des Konzerns und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Konzernlagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 6. Going-concern-Prämisse ausgeführt, dass aufgrund der unzureichenden Liquiditätsausstattung der Fortbestand des Konzerns bedroht ist.
Rostock, 26. März 2012 FinPro Treuhandgesellschaft mbH gez. Rudnick, Wirtschaftsprüfer Jahresabschluss der Cash.Medien AGWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Cash.Medien AG für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2011 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften liegen in der Verantwortung der gesetzlichen Vertreter der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen der gesetzlichen Vertreter sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht hin. Dort ist in Abschnitt 4. Going-concern-Prämisse ausgeführt, dass aufgrund der bilanziellen Überschuldung und der unzureichenden Liquiditätsausstattung der Fortbestand der Gesellschaft bedroht ist.
Rostock, 26. März 2012 FinPro Treuhandgesellschaft mbH gez. Rudnick, Wirtschaftsprüfer Rechtliche, wirtschaftliche und steuerliche VerhältnisseKonzernA. Rechtliche Verhältnisse1. Handelsregister und SatzungFür das Mutterunternehmen des Cash.Konzerns, die Cash.Medien AG, gilt die Satzung vom 5. August 1999, zuletzt geändert am 15. Oktober 2010. Die Gesellschaft ist im Handelsregister beim Amtsgericht Hamburg unter der Nr. HR B 72407 eingetragen. Gegenstand des Unternehmens ist 1. der Erwerb, die Gründung sowie das Halten von Beteiligungen im Medienbereich sowie alle artverwandten Geschäfte. 2. die Erbringung von Beratungs- und medialen Dienstleistungen für die Finanzdienstleistungsbranche. 2. Gezeichnetes KapitalDas gezeichnete Kapital beträgt 6.327.605 Euro (Stand 31. Dezember 2011). Es ist zerlegt in 2.531.042 Stückaktien. Wir verweisen im Übrigen auf die Angaben im Anhang. 3. Vorstand und AufsichtsratDie Cash.Medien AG wird durch den Vorstand vertreten. Im Geschäftsjahr 2011 war dies:
Der Aufsichtsrat setzte sich im Geschäftsjahr 2011 wie folgt zusammen: bis 27. Juni 2011:
ab 27. Juni 2011:
4. AufsichtsratssitzungenIm Berichtsjahr haben nach den von uns eingesehenen Sitzungsprotokollen am
entsprechend § 110 AktG Aufsichtsratssitzungen stattgefunden. B. Wirtschaftliche Verhältnisse1. GrundlagenDie Cash.Medien-Gruppe ist mit mehreren Tochterunternehmen vornehmlich im Verlagswesen tätig. 2. BeteiligungenDie Cash.Medien AG hält jeweils sämtliche Geschäftsanteile an der Cash.Print GmbH, der Cash.-TV Filmproduktions GmbH, der G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH und der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH. 3. Ergebnisabführungs- und BeherrschungsverträgeErgebnisabführungs- und Beherrschungsverträge bestehen zwischen der Cash.Medien AG und den Tochterunternehmen Cash.Print GmbH, Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH und G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH. C. Steuerliche VerhältnisseEs besteht im Konzernkreis eine umsatzsteuerliche, gewerbesteuerliche und körperschaftsteuerliche Organschaft. Mit der DFI Deutsches Finanzdienstleistungs-Informationszentrum GmbH besteht nur eine umsatzsteuerliche Organschaft. Bis zum Abschluss der Prüfung war die Steuerveranlagung des Jahres 2006 erfolgt. Die Bescheide sind unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen. Eine Betriebsprüfung ist für die Jahre 1999 bis 2002 erfolgt. Ein Betriebsprüfungsbericht ist ergangen; die Steuerbescheide sind rechtskräftig. Rechtsbehelfsverfahren wurden im Berichtsjahr und bis zum Prüfungszeitpunkt nicht geführt. Cash.Medien AG1. Rechtliche VerhältnisseGesellschaftsrechtliche Verhältnissescroll
2. Wirtschaftliche Verhältnissea) AllgemeinesDie Gesellschaft hat ihren Sitz in Hamburg. b) BeschäftigteDie Zahl der Mitarbeiter des Unternehmens betrug im Jahresdurchschnitt 2 (im Vorjahr: 3). c) Wesentliche VerträgeErgebnisabführungs- und Beherrschungsverträge bestehen zwischen der Cash.Medien AG und den Tochterunternehmen Cash.Print GmbH, Cash.-TV Filmproduktionsgesellschaft mbH und G.U.B. Gesellschaft für Unternehmensanalyse und Beteiligungsmanagement mbH. 3. Steuerliche VerhältnisseDie Gesellschaft wird unter der Steuernummer 41/710/02627 beim Finanzamt Hamburg-Altona geführt. Bis zum Abschluss der Prüfung war die Steuerveranlagung des Jahres 2006 erfolgt. Die Bescheide sind unter dem Vorbehalt der Nachprüfung ergangen. Eine Betriebsprüfung ist für die Jahre 1999 bis 2002 erfolgt. Ein Betriebsprüfungsbericht ist inzwischen ergangen; geänderte Steuerbescheide liegen vor. Rechtsbehelfsverfahren wurden im Berichtsjahr und bis zum Prüfungszeitpunkt nicht geführt. Cash.Medien AG Stresemannstraße 163 22769 Hamburg Telefon: 040/51 444-0 Telefax: 040/51 444-120 E-Mail: info@cash-medienag.de Internet: www.cash-medienag.de |
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