Ireland | 19 November 2010 11:28
HCI Hammonia Shipping AG / Veröffentlichung einer Mitteilung nach § 37x WpHG
19.11.2010 11:28
Zwischenmitteilung nach § 37x WpHG, übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG.
Für den Inhalt der Mitteilung ist der Emittent verantwortlich.
---------------------------------------------------------------------------
HCI HAMMONIA SHIPPING AG
Zwischenmitteilung drittes Quartal 2010
Aktuelle Entwicklungen
- Erholung der Weltwirtschaft hält an
- Anzahl der aufliegenden Containerschiffe erreicht im September 2010 den
niedrigsten Stand seit Beginn der Schifffahrtskrise
- Erfolgreiche Sanierung eines Charterers trägt zu Ergebnisverbesserung
bei
- Für das Gesamtjahr 2010 positives Ergebnis erwartet
- Liquiditätsausstattung weiterhin solide
Marktentwicklung
Der Wachstumstrend der Weltwirtschaft hält nach wie vor an und wird sich
auch im Jahr 2011 fortsetzen. Nachdem der Internationale Währungsfond
('IWF') im ersten Quartal 2010 noch ein annualisiertes Wachstum der
Weltwirtschaftsleistung von 4,2% erwartet hatte, wurde die Prognose zur
Jahresmitte 2010 auf 4,6% angehoben. In der jüngsten Veröffentlichung des
World Economic Outlook wurde die Schätzung nochmals um 0,2 Prozentpunkte
auf 4,8% nach oben angepasst (IWF, World Economic Outlook, October 2010).
Für das Jahr 2011 erwartet der IWF ein geringfügig niedrigeres Wachstum von
4,2% (gegenüber im Juli 2010 prognostizierten 4,3%). Die Aussichten für die
Schwellenländer sind mit einem erwarteten Wachstum von 7,1% für 2010 und
6,4% für 2011 deutlich positiver als die für die Industrieländer mit 2,7%
für 2010 bzw. 2,2% für 2011. Die führenden deutschen
Wirtschaftsforschungsinstitute gehen dagegen in ihrem Herbstgutachten von
einem leicht geringeren Wachstum der Weltwirtschaftsleistung von 3,7% für
das Jahr 2010 und von 2,8% für 2011 aus, also niedriger als vom IWF
prognostiziert (Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2010, Projektgruppe
Gemeinschaftsdiagnose).
Das für die Containerschifffahrt wichtige Welthandelsvolumen entwickelt
sich positiv. Für das Jahr 2010 erwartet der IWF aktuell eine Steigerung
des Handelsvolumens um 11,4% - dies entspricht einer Anhebung der Prognose
um 2,4 Prozentpunkte gegenüber der Schätzung vom Juli - und für das Jahr
2011 wurde die Vorausschätzung um 0,7 Prozentpunkte auf 7,0% angehoben.
Diese Werte decken sich nahezu mit den Prognosen gemäß Herbstgutachten von
12% für 2010 bzw. 6,8% für 2011 (Gemeinschaftsdiagnose Herbst 2010,
Projektgruppe Gemeinschaftsdiagnose).
Der Containerverkehr hat in den ersten acht Monaten des Jahres 2010 auf der
Route Asien-Europa gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 16,4% zugenommen, der
Transatlantische Verkehr ist per August gegenüber dem Vorjahr um rund 10%
gewachsen (Clarkson Container Intelligence Monthly October 2010). Dies
verdeutlicht die substanzielle Steigerung der Nachfrage nach
Containerschiffen in diesem Jahr. Das Institut für Seeverkehrswirtschaft
und Logistik ('ISL') geht unter konservativen Annahmen für die zweite
Jahreshälfte 2010 von einem Containerverkehrswachstum um 12% aus. Auch
Clarkson Research erwartet ein Wachstum um rund 11,5% für das gesamte Jahr
2010.
Auf der Angebotsseite hat sich aufgrund von Verschrottungen alter Tonnage,
Stornierungen bzw. Verschiebungen von Schiffsablieferungen sowie durch das
'Slow-Steaming' ebenfalls eine deutliche Entspannung ergeben. Die Anzahl
der aufliegenden Schiffe hat sich erheblich verringert: Per September 2010
waren nur noch 128 Schiffe ohne Beschäftigung; dies entspricht 1,6% der
weltweiten Flotte. Anfang 2010 lag diese Zahl noch bei 581 Schiffen
(entsprechend 11,6% der Flotte). Bei den Frachtraten, d.h. den
Transportkosten je Container, setzte bereits im Herbst 2009 eine spürbare
Erholung ein, so dass die meisten Linienreedereien inzwischen wieder
positive Ergebnisse erwirtschaften. Diese Entwicklung wirkt sich seit dem
Frühjahr 2010 auch auf den Charterbereich für Containerschiffe aus. Nachdem
anfänglich hauptsächlich die größeren Containerschiffe profitierten,
umfasst der Anstieg inzwischen alle Größenklassen. So haben sich die Raten
bei Neuabschlüssen für Panamax-Containerschiffe seit dem Tiefpunkt im
Januar dieses Jahres nahezu verdreifacht und liegen in vielen Fällen wieder
im kostendeckenden Bereich - wenn auch unter den historischen
Durchschnittswerten.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2010 sind Containerschiffe mit
insgesamt rund 1,1 Mio. TEU abgeliefert worden (Maersk Broker, Container
Charter Market Report - September / October 2010). Hierbei handelt es sich
etwa zur Hälfte um Schiffsgrößen über 8.000 TEU. Laut Maersk wird das
Flottenwachstum im Jahr 2010 9,6%, im Jahr 2011 9,7% und im Jahr 2012 9,5%
bezogen auf die Transportkapazität betragen (Maersk Broker, Container
Charter Market Report - September / October 2010). Alphaliner erwartet für
2010 und 2011 ein Wachstum um 9,5% p.a. und für 2012 um 7,8% (Alphaliner
Monthly Monitor October 2010). Laut ISL ist aufgrund der großen Anzahl von
Verschiebungen von Ablieferungen davon auszugehen, dass das Flottenwachstum
bis zum Jahresende 2010 deutlich anzieht, was eine Verringerung der
Auslastung und somit sinkende Frachtraten nach sich ziehen könnte. In
diesem Fall wäre auch eine steigende Zahl unbeschäftigter Schiffe zu
erwarten, was negative Auswirkungen auf die Charterraten haben würde. Die
Marktentwicklung für die kleineren - und somit für die HCI HAMMONIA
SHIPPING AG besonders relevanten - Schiffsgrößen unter 3.000 TEU erscheint
dagegen günstiger, da zum einen wenige neue Schiffe zur Ablieferung
anstehen und zum anderen der Anteil alter Schiffe relativ hoch ist.
Aufgrund der weiterhin positiven Aussichten wurden in den vergangenen
Monaten bereits wieder neue Schiffe bestellt, nachdem zwischen Oktober 2008
und Juli 2010 so gut wie überhaupt keine Neubauten geordert worden waren.
Innerhalb des dritten Quartals 2010 waren es 54 Bestellungen von Neubauten
mit insgesamt 362.000 TEU, davon 32 für Post-Panamax-Schiffe mit über 8.000
TEU (Howe Robinson Shipbrokers, Third Quarter Containership Review 2010).
Insgesamt ist also festzustellen, dass sich der Containerschiffsmarkt
schneller als erwartet von der Krise erholt. Allerdings sind seit Ende des
dritten Quartals leichte Rückgänge bei den Charterraten zu verzeichnen.
Insbesondere aufgrund des früher beendeten und insgesamt schwächeren
Weihnachtsgeschäftes wird es zu einem Anstieg der aufliegenden
Containerschiffe kommen. Dieser Effekt zeigt sich bereits an einer per
Anfang November 2010 erhöhten Anzahl von 148 nicht beschäftigten Schiffen
mit insgesamt 328.000 TEU, was rund 2,3% der Flotte entspricht.
Marktbeobachter gehen bis Ende Dezember 2010 von einer aufliegenden
Kapazität zwischen 0,6 und 1,0 Mio. TEU aus. Dieser saisonal bedingte
Nachfragerückgang wird sich voraussichtlich im Frühjahr 2011 wieder
umkehren, so dass die unbeschäftigten Schiffe weitestgehend vom Markt
aufgenommen werden sollten und sich die Raten wieder nachhaltig
stabilisieren können.
Geschäftsentwicklung
Die Flotte der HCI HAMMONIA SHIPPING AG umfasst derzeit elf moderne
Containerschiffe mit einer Größe von 2.500 bis 7.800 TEU. Für sämtliche
Schiffe bestehen langfristige Finanzierungsverträge mit in der
Schiffsfinanzierung etablierten Banken. Es gibt für die HCI HAMMONIA
SHIPPING AG keine Verpflichtung weitere Schiffe abzunehmen, so dass für den
Konzern, anders als bei vielen vergleichbaren Wettbewerbern, keine damit
verbundenen Finanzierungsrisiken bestehen.
Die acht Schiffe der Sub-Panamax- bzw. Panamaxklasse mit einer Größe von
2.500 TEU bzw. 3.100 TEU fahren jeweils in entsprechenden Einnahmepools der
Peter Döhle Schiffahrts-KG. Der 2.500 TEU Pool umfasst derzeit 55 Schiffe
und in dem 3.100 TEU Pool sind im Berichtszeitraum 18 Schiffe gefahren. Die
drei Post-Panamax Schiffe mit 7.800 TEU sind langfristig bis in das Jahr
2018 an die weltgrößte und bonitätsstarke Reederei A.P. Moeller-Maersk
verchartert. Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG zeichnet sich somit durch ein
solides Beschäftigungskonzept aus. Die Kombination von in Einnahmepools
fahrenden Schiffen einerseits und langfristig vercharterten Schiffen
andererseits verringert die Volatilität der Chartereinnahmen und hat somit
den starken Rückgang der Charterraten im Sub-Panamax- bzw. Panamax-Bereich
während der Schifffahrtskrise gemildert.
Für die 2.500 TEU Schiffe der HCI HAMMONIA SHIPPING AG lagen die Poolraten
zum Ende des dritten Quartals 2010 bei rund 11.250 USD/Tag und somit rund
650 USD/Tag über der Poolrate zum Ende des ersten Halbjahres. Der
Quartalsdurchschnitt lag bei rund 11.100 USD/Tag. Vergleichbare Raten am
Spotmarkt lagen am Quartalsende bereits bei rund 13.600 USD/Tag und im
Berichtszeitraum durchschnittlich bei rund 13.300 USD/Tag (New ConTex,
Vereinigung Hamburger Schiffsmakler und Schiffsagenten e.V. (VHSS),
http://www.vhss.de/contex.php).
Auch die Raten des 3.100 TEU Pools konnten sich deutlich erholen. Am Ende
des dritten Quartals lagen die Poolraten bei ca. 10.300 USD/Tag. Das
entspricht einem Anstieg von rund 800 USD/Tag gegenüber der Poolrate am
Ende des zweiten Quartals dieses Jahres. Der Quartalsdurchschnitt lag bei
rund 10.275 USD/Tag und somit rund 1.300 USD/Tag über dem Durchschnitt des
ersten Halbjahres. Am Spotmarkt ergab sich eine kalkulatorische Charterrate
von 17.600 USD/Tag für Ende September. Der Quartalsdurchschnitt lag bei
17.200 USD/Tag (New ConTex, Vereinigung Hamburger Schiffsmakler und
Schiffsagenten e.V. (VHSS), http://www.vhss.de/contex.php). Die Poolrate
des 3.100 TEU Pools liegt deutlich unter den aktuellen Marktraten.
Allerdings werden im ersten Quartal nächsten Jahres einige Charterverträge
von Poolschiffen mit äußerst niedrigen Raten auslaufen, so dass sich die
Pooleinnahmen weiter an das Marktniveau angleichen werden.
Bei den Charterern der Poolschiffe gibt es derzeit keine Hinweise, dass es
zu weiteren Zahlungsunregelmäßigkeiten kommen könnte. Das steigende
Transportvolumen und die damit einhergehende Erholung bei den Frachtraten
haben bei den meisten Linienreedern zu einer deutlichen Verbesserung der
Liquiditätssituation geführt. Im Marktabschwung konnten die Pools die
Einnahmen ihrer Mitglieder deutlich über den Marktraten stabilisieren, in
der aktuellen Erholung folgen die Poolraten nun den Marktraten mit einer
zeitlichen Verzögerung.
Die 7.800 TEU Schiffe mit der langfristigen Charter an A.P. Moeller-Maersk
erwirtschaften weiterhin planmäßig die vereinbarten Chartereinnahmen.
Das Poolkonzept und die langfristigen Charterverträge tragen nach wie vor
erheblich zur Stabilisierung der Einnahmeströme der Flotte bei. Das
Ertragsniveau liegt zwar immer noch unter den mittelfristigen Erwartungen,
allerdings können die operativen Kosten und Fremdkapitalkosten
erwirtschaftet werden.
Der Schiffsbetrieb der in Fahrt befindlichen Flotte verlief bisher
weitestgehend störungsfrei und die Charterer sind weiterhin mit der
technischen Performance der Schiffe sehr zufrieden.
Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage
Ertragslage
Die Ertragslage für den Zeitraum vom 1. Januar bis 30. September 2010
stellt sich im Vergleich zum Vorjahreszeitraum wie folgt dar:
01.01. - 01.01. - Ergebnis-
in TEUR 30.09.2010 30.09.2009 veränderung
Umsatzerlöse 45.047 49.128 -4.081
Schiffsbetriebskosten -15.738 -14.816 -922
Schiffsbetriebsergebnis 29.309 34.312 -5.003
sonstige betriebliche Erträge 2.978 1.216 1.762
sonstige betriebliche Aufwendungen -2.119 -3.225 1.106
Reedereiergebnis 30.168 32.303 -2.135
Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte -17.714 -17.252 -462
Wertminderungen (Impairment) 0 -2.427 2.427
Ergebnis vor Zinsen und Steuern
(EBIT) 12.454 12.624 -170
Zinserträge 354 96 258
Zinsaufwendungen -12.544 -12.385 -159
Ergebnis vor Steuern (EBT) 264 335 -71
Steuern vom Einkommen und Ertrag -69 -328 259
Konzernperiodenergebnis 195 7 188
Wie im Vorjahresvergleichszeitraum wurden die Umsatzerlöse ausschließlich
aus der Vercharterung von elf Containerschiffen erzielt. Die
Beschäftigungskonzepte der Containerschiffe (Mitgliedschaft in zwei
Einnahmepools bzw. Vercharterung an eine bonitätsstarke Linienreederei ohne
Poolmitgliedschaft) waren zum Vorjahreszeitraum unverändert. Die
Verminderung der Umsatzerlöse gegenüber dem Vergleichszeitraum ist darauf
zurückzuführen, dass die Einnahmeentwicklung der Poolschiffe der aktuellen
Entwicklung der Charterraten zeitlich verzögert folgt. Während sich die
Charterraten am Spotmarkt bereits deutlich erholt haben, verzeichneten die
Erlöse der acht in zwei verschiedenen Einnahmepools fahrenden Schiffe noch
einen Rückgang. Dagegen blieben die Erlöse der drei in einer zehnjährigen
Zeitcharter für die A.P. Moeller-Maersk A/S fahrenden 7.800 TEU Schiffe in
USD gegenüber dem Vorjahr unverändert. Von den gesamten Umsatzerlösen in
Höhe von 45,0 Mio. EUR wurden 57% aus der Vercharterung der drei
'Maersk-Schiffe' erzielt. In den Umsatzerlösen sind 2,4 Mio. EUR Erlöse aus
der Aktivierung der Ansprüche aus CSAV-Aktien aufgrund der Sanierung der
Linienreederei CSAV enthalten, welche ausschließlich Pool-Schiffe
betreffen.
Die Schiffsbetriebskosten enthalten die Aufwendungen für den
Schiffsunterhalt, die Versicherung der Schiffe und die Aufwendungen für das
Schiffspersonal sowie Kosten für Transport und Wiederaufbau der Bordkräne
bei der MS 'HAMMONIA MASSILIA' und der MS 'HAMMONIA ROMA'. Die Aufwendungen
blieben gegenüber dem Vorjahreszeitraum sowohl der Höhe als auch der
Struktur nach im Wesentlichen unverändert.
Der Anstieg der sonstigen betrieblichen Erträge resultiert aus
Kostenerstattungen für den o.g. Transport und Wiederaufbau der Bordkräne
bei der MS 'HAMMONIA MASSILIA' und der MS 'HAMMONIA ROMA', aus
Währungsgewinnen sowie Erträgen aus dem Verkauf von Treibstoffen im
Zusammenhang mit Chartererwechseln.
Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen haben sich aufgrund einer
Verminderung der Währungsverluste reduziert.
Die Verminderung des Reedereiergebnisses um 2,1 Mio. EUR ergibt sich aus
dem Rückgang der Chartererlöse in den Einnahmepools.
Bei den planmäßigen Abschreibungen haben sich keine Veränderungen gegenüber
dem Vorjahreszeitraum ergeben. Die planmäßige Abschreibung der 2.500 TEU
Neubauten erfolgt linear über eine Gesamtnutzungsdauer von 25 Jahren. Die
gebraucht erworbenen Seeschiffe MS 'SAXONIA' und MS 'WESTPHALIA' werden auf
eine Restnutzungsdauer von je 21 Jahren linear abgeschrieben. Die drei im
Jahr 2008 erworbenen gebrauchten 7.800 TEU Schiffe (MS 'HAMMONIA FIONIA',
MS 'HAMMONIA HAFNIA' und MS 'HAMMONIA DANIA') werden unter Berücksichtigung
einer Restnutzungsdauer von 19 Jahren linear abgeschrieben.
Als Folge der Schifffahrtskrise waren im Geschäftsjahr 2009
Impairment-Abschreibungen auf die Seeschiffe des Konzerns bzw. auf
Forderungen gegen die Einnahmepools vorgenommen worden. Zum 30. September
2010 haben sich keine Anhaltspunkte für eine Erhöhung der
Impairment-Abschreibungen ergeben.
Der Anstieg der Zinserträge resultiert aus der Aufzinsung von
Vorauszahlungen auf Servicegebühren, welche die HCI HAMMONIA SHIPPING AG im
Oktober 2009 an die Vertragspartnerin geleistet hatte.
Die Zinsaufwendungen blieben gegenüber dem Vorjahreszeitraum nahezu
unverändert.
Aufgrund der Aktienansprüche der Poolschiffe im Zusammenhang mit der
Sanierung der CSAV-Linienreederei konnte im Zeitraum vom 1. Januar bis 30.
September 2010 ein leicht positives Konzernergebnis in Höhe von 0,2 Mio.
EUR erzielt werden.
Finanzlage
Ziel des Finanzmanagements ist es, eine optimale Kapitalstruktur des
Konzerns sowie eine möglichst effiziente Verwendung der verfügbaren
Finanzmittel zu gewährleisten. Im Spannungsfeld zwischen dem sogenannten
Leverage-Effekt einerseits und den Beleihungsgrenzen der
schiffsfinanzierenden Banken andererseits hat sich eine optimale
Kapitalstruktur herausgebildet, die in etwa bei einer Relation von 30%
Eigenkapital zu 70% Fremdkapital im Investitionszeitpunkt (Zeitpunkt der
Ablieferung des Schiffs) liegt. Die Mittelverwendung erfolgt auf Ebene der
einzelnen Einschiffskommanditgesellschaften.
Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG konnte für die 2.500 TEU Schiffe ein Term
Sheet mit den betreffenden Banken unterzeichnen. Dieses Term Sheet enthält
die wichtigsten Eckpunkte für die Anpassung der Kreditverträge. So wird
erlaubt, bis zu jeweils vier Quartalstilgungen auf einen späteren Zeitpunkt
zu verschieben. Im Gegenzug erhält die Bank eine etwas höhere Marge. Die
Möglichkeit der Tilgungsstundung verschafft den 2.500 TEU Schiffen einen
größeren Liquiditätsspielraum, welcher für finanzielle Stabilität in einer
Phase niedriger Pooleinnahmen sorgt.
Für die 3.100 TEU Schiffe wurde noch kein Term Sheet unterzeichnet.
Allerdings ist nach dem aktuellen Stand der Verhandlungen eine ähnliche
Regelung wie für die 2.500 TEU Schiffe sehr wahrscheinlich. Die Tilgungen
werden derzeit mit Duldung der beteiligten Banken ausgesetzt.
Die Entwicklung der Finanzlage des Konzerns wird mit Hilfe der
Kapitalflussrechnung dargestellt. Die Kapitalflussrechnung unterscheidet
zwischen Zahlungsströmen aus der laufenden Geschäftstätigkeit sowie der
Investitions- und Finanzierungstätigkeit.
01.01. - 01.01. - Veränder
in TEUR 30.09.2010 30.09.2009 ung
Cashflow aus laufender
Geschäftstätigkeit 17.595 19.584 -1.989
Cashflow aus der
Investitionstätigkeit 0 -52.243 52.243
Cashflow aus der
Finanzierungstätigkeit -15.419 31.549 -46.968
zahlungswirksame Veränderungen
des Finanzmittelfonds 2.176 -1.110 3.286
wechselkursbedingte Änderung
des Finanzmittelfonds 105 -519 624
Finanzmittelfonds am Anfang der
Periode 15.967 20.643 -4.676
Finanzmittelfonds am Ende der
Periode 18.248 19.014 -766
Die Ermittlung des Cashflows aus laufender Geschäftstätigkeit erfolgt nach
der indirekten Methode. Aufgrund der rückläufigen Pooleinnahmen hat sich
der Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit gegenüber dem
Vergleichszeitraum vermindert.
In den ersten neun Monaten des Jahres 2010 wurden keine Investitionen in
das Anlagevermögen des Konzerns getätigt. Der Cashflow aus der
Investitionstätigkeit im Vorjahreszeitraum resultiert im Wesentlichen aus
dem Zugang der beiden Containerschiffe MS 'HAMMONIA BAVARIA' und MS
'HAMMONIA ROMA'.
Beim Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit stehen grundsätzlich
Mittelzuflüssen aus der Zuführung von Eigenkapital und der Aufnahme von
Darlehen Mittelabflüsse aus der Tilgung von Darlehen sowie der Zahlung von
Dividenden gegenüber. Während der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit
des Vorjahreszeitraumes noch von der Ablieferung zweier Schiffe und der
damit verbundenen Aufnahme von Schiffshypothekendarlehen geprägt war,
betrifft der Cashflow aus der Finanzierungstätigkeit des Zeitraumes 1.
Januar bis 30. September 2010 ausschließlich die Tilgung von
Schiffshypothekendarlehen. Aufgrund des niedrigen Charterratenniveaus sind
bei sämtlichen Poolschiffen im Einvernehmen mit den beteiligten
Kreditinstituten derzeit die Tilgungen der Schiffshypothekendarlehen
ausgesetzt.
Insgesamt erhöhte sich der Finanzmittelbestand von 16,0 Mio. EUR per
Jahresbeginn um 2,2 Mio. EUR auf 18,2 Mio. EUR zum Ende der Periode.
Vermögenslage
Die Vermögenslage des Konzerns stellt sich zum Stichtag 30. September 2010
im Vergleich zum Bilanzstichtag 31. Dezember 2009 wie folgt dar:
in TEUR 30.09.2010 % 31.12.2009 % Veränderung
Vermögenswerte
Langfristige
Vermögenswerte 461.863 95% 451.752 96% 10.111
Kurzfristige
Vermögenswerte 22.382 5% 21.083 4% 1.299
Bilanzsumme 484.245 100% 472.835 100% 11.410
Eigenkapital 153.377 32% 151.122 32% 2.255
Schulden
Langfristige Schulden 298.377 61% 283.970 60% 14.407
Kurzfristige Schulden 32.491 7% 37.743 8% -5.252
Bilanzsumme 484.245 100% 472.835 100% 11.410
Auf der Aktivseite entfallen nahezu unverändert zum Vorjahr 95% der
Bilanzsumme auf langfristige Vermögenswerte. Diese betreffen im
Wesentlichen elf in Fahrt befindliche Containerschiffe (458,3 Mio. EUR).
Daneben entfallen 3,5 Mio. EUR auf Ansprüche aus Erlösen aus gepoolten
Aktien der CSAV-Linienreederei aufgrund der Sanierung dieser Gesellschaft.
Von den 3,5 Mio. EUR betreffen 1,2 Mio. EUR erfolgsneutral im Eigenkapital
als Rücklage erfasste Wertsteigerungen gegenüber dem Zeitpunkt der
Erfassung der Ansprüche. Die Veränderung der langfristigen Vermögenswerte
ist in der folgenden Tabelle zusammengefasst:
in TEUR
Stand 31. Dezember 2009 451.752
Erwerb an Ansprüchen aus Aktien 3.549
planmäßige Abschreibungen -17.714
Währungseinflüsse 25.330
Sonstige Veränderungen (Saldo) - 1.054
Stand 30. September 2010 461.863
Die kurzfristigen Vermögenswerte in Höhe von insgesamt 22,4 Mio. EUR
umfassen 18,2 Mio. EUR liquide Mittel, Sonstige Vermögenswerte in Höhe von
2,4 Mio. EUR, Vorräte von 1,4 Mio. EUR sowie 0,3 Mio. EUR Forderungen aus
Lieferungen und Leistungen.
Im Juni dieses Jahres hat die Hauptversammlung der HCI HAMMONIA SHIPPING AG
eine ordentliche Herabsetzung ihres Kapitals im Verhältnis 10:1 um
insgesamt 122,8 Mio. EUR beschlossen. Mit Eintragung der Satzungsänderung
in das Handelsregister wurde die Kapitalherabsetzung durchgeführt und der
herabgesetzte Betrag in die Kapitalrücklage eingestellt.
Aufgrund der IFRS-Vorschriften ist die so genannte funktionale Währung der
elf Einschiffsgesellschaften der US-Dollar. Da aufgrund der
Umrechnungsregeln der IFRS die Vermögenswerte und Schulden mit dem
jeweiligen Stichtagskurs umzurechnen sind, führte die Entwicklung des
US-Dollar zwischen dem 31. Dezember 2009 und dem 30. September 2010 zu
einem leichten Anstieg der Bilanzsumme. Im Eigenkapital veränderte sich der
Ausgleichsposten aus der Währungsumrechnung entsprechend, so dass die
Eigenkapitalquote unverändert blieb. Die absolute Veränderung des
Eigenkapitals ist in der folgenden Tabelle dargestellt:
in TEUR
Stand 31. Dezember 2009 151.122
Konzernperiodenergebnis 195
Zeitwertänderung von zur Veräußerung verfügbaren finanziellen
Vermögenswerten 1.162
Zeitwertänderung von Derivaten in Cashflow-Hedges -7.096
Veränderung der Währungs-umrechnungsdifferenz 7.994
Stand 30. September 2010 153.377
Die langfristigen Verbindlichkeiten umfassen im Wesentlichen den
langfristigen Teil der Schiffshypothekendarlehen der elf in Fahrt
befindlichen Containerschiffe in Höhe von 282,8 Mio. EUR sowie langfristige
Verpflichtungen aus derivativen Finanzinstrumenten. Der Anstieg der
langfristigen Schulden ist im Wesentlichen wechselkursbedingt durch die
Umrechnung der Abschlüsse der Tochtergesellschaften aus der funktionalen
Währung US-Dollar in die Konzernwährung Euro sowie durch Umgliederungen aus
den kurzfristigen Verbindlichkeiten aufgrund des Abschlusses von
Tilgungsstundungsvereinbarungen mit den finanzierenden Banken der
Poolschiffe. Weitere Erhöhungen der langfristigen Verbindlichkeiten
resultieren aus der Zeitwertänderung von Finanzderivaten aufgrund der
weiteren Verminderung des Zinsniveaus. Die kurzfristigen Verbindlichkeiten
betreffen im Wesentlichen den kurzfristigen Teil der
Schiffshypothekendarlehen und Kontokorrentkredite sowie den kurzfristigen
Teil der Verpflichtungen aus derivativen Finanzinstrumenten. Die
Verminderung der kurzfristigen Verbindlichkeiten resultiert aus
Umgliederungen in die langfristigen Verbindlichkeiten.
Die Ertrags-, Finanz- und Vermögenslage des Konzerns ist insgesamt als
geordnet anzusehen.
Ausblick
Nachdem im September dieses Jahres die Gespräche mit den finanzierenden
Banken über Tilgungsaussetzungen bei den sechs 2.500 TEU Containerschiffen
erfolgreich abgeschlossen werden konnten, sollen nun auch die Konditionen
für die Tilgungsstundungen bei den beiden 3.100 TEU Schiffen final
verhandelt werden. Hier werden die Tilgungen derzeit mit Duldung der
beteiligten Banken ausgesetzt.
Im Halbjahresbericht wurde über die Aktivierung von virtuellen Aktien der
südamerikanischen Linienreederei CSAV berichtet. Die Aktien wurden
Mitgliedern der zwei Einnahmepools (2.500 TEU und 3.100 TEU) im Rahmen
einer Restrukturierung von CSAV als Gegenleistung für den zeitlich
begrenzten Verzicht auf Ansprüche auf Zeitcharter zur Verfügung gestellt.
Im September und Oktober 2010 wurden diese Aktien nunmehr durch den
Poolmanager verkauft. Eine ähnliche Vereinbarung wurde mit der chilenischen
Linienreederei CCNI getroffen. Entgegen den ursprünglichen Erwartungen
konnten diese Aktien ebenfalls gewinnbringend verkauft werden. Die
Aktienansprüche sind mit dem Ausgabekurs der Aktien zeitanteilig in Höhe
von rund 2,4 Mio. EUR bereits im Quartalsergebnis unter Umsatzerlöse
erfasst worden.
Weitere berichtspflichtige Ereignisse nach dem Bilanzstichtag lagen nicht
vor.
Auf der diesjährigen Hauptversammlung wurde eine Kapitalerhöhung gegen
Sacheinlage beschlossen, um am Schiffsmarkt antizyklisch in weitere Schiffe
investieren zu können. Der Vorstand befindet sich derzeit in konkreten
Verhandlungen mit einer Bank, um ein erstes Objekt über die Ausgabe von
Genussrechten anbinden zu können. Sobald die wesentlichen Rahmendaten der
Transaktion feststehen, wird das Investitionsprojekt dem Aufsichtsrat zur
Zustimmung vorgelegt.
Aufgrund der Beschäftigung der Schiffe der HCI HAMMONIA SHIPPING AG über
langfristige Charterverträge bzw. Einnahmepools ist die Einnahmesituation
geglättet. Trotz aktuell wieder leicht sinkender Charterraten sind die
Aussichten für die kleineren Schiffsgrößen zwischen 2.000 und 3.500 TEU -
welche bei der HCI HAMMONIA SHIPPING AG in Einnahmepools beschäftigt sind -
vergleichsweise gut. Für das gesamte Berichtsjahr 2010 wird daher -
insbesondere unter Berücksichtigung des Effektes aus dem Verkauf der CCNI-
und CSAV-Aktien (Verkaufserlöse von insgesamt rund 7,9 Mio. USD.) - ein
positives Ergebnis zwischen 1,0 und 2,0 Mio. EUR erwartet.
Zum Quartalsende sind liquide Mittel in Höhe von rund 24,6 Mio. USD
(entsprechend rund 18,2 Mio. EUR ohne Aktienverkaufserlöse) vorhanden,
durch die die Solvenz des Konzerns gesichert ist.
Aktie
Die Aktie der HCI HAMMONIA SHIPPING AG hat im dritten Quartal fast 5%
zulegen können. Der Kurs zu Anfang des dritten Quartals 2010 lag bei 475,00
EUR. Im Quartalsverlauf bewegte sich der Aktienkurs in einer Bandbreite von
475,00 EUR bis 515,50 EUR und am Quartalsende notierte die Aktie bei 497,50
EUR.
Die wesentliche Voraussetzung für eine nachhaltige Kurssteigerung der HCI
HAMMONIA SHIPPING Aktie liegt in der mittel- und langfristigen Erholung der
Chartermärkte, speziell in den Schiffsgrößenklassen von 2.500 TEU und 3.100
TEU. Dies könnte aus heutiger Sicht bereits im ersten Halbjahr 2011 der
Fall sein.
Durch die großvolumige Stückelung und die überwiegende Platzierung bei
langfristig orientierten institutionellen Investoren weist die Aktie der
HCI HAMMONIA SHIPPING AG im Börsenhandel bisher eine geringe Liquidität
auf. Die Anteile der HCI HAMMONIA SHIPPING AG werden zu rund 19% von
Sparkassen, Raiffeisenbanken und Volksbanken, zu rund 27% von
Versicherungen und Pensionskassen, zu rund 27% von anderen Banken, zu knapp
10% von der HAMMONIA Reederei GmbH & Co. KG, zu rund 10% von
Vermögensverwaltungsgesellschaften und zu rund 4% von anderen
institutionellen Investoren gehalten. Die restlichen 3% der Aktien sind in
Streubesitz. Die HCI HAMMONIA SHIPPING AG hält keine eigenen Aktien.
WKN / ISIN: A0MPF5 / DE000A0MPF55
Börsenkürzel / Reuters / Bloomberg: HHX.HAM / HHX.DE / HHX.GR
Aktiengattung: Nennwertlose Inhaber-Stammaktien
Aktienanzahl: 136.414 Stück
Designated Sponsors: HSH Nordbank AG, Nord/LB
Aktienkurs (01.07.2010 - 30.09.2010):
- Höchstkurs 09.08.2010: 515,50 EUR
- Tiefstkurs 01.07.2010: 475,00 EUR
- Schlusskurs 30.09.2010: 497,50 EUR
Marktkapitalisierung 30.09.2010: 67,87 Mio. EUR
Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung 01.01. bis 30.09.2010
01.01. - 01.01. -
in EUR 30.09.2010 30.09.2009
Umsatzerlöse 45.046.980,68 49.127.805,20
- -
Schiffsbetriebskosten 15.737.795,87 14.815.278,45
Schiffsbetriebsergebnis 29.309.184,81 34.312.526,75
Sonstige betriebliche Erträge 2.977.368,19 1.215.945,38
Sonstige betriebliche Aufwendungen -2.119.214,63 -3.225.315,27
Reedereiergebnis 30.167.338,37 32.303.156,86
Abschreibungen auf Sachanlagen und - -
immaterielle Vermögenswerte 17.713.505,59 17.251.930,57
Wertminderungen (Impairment) 0,00 -2.427.000,00
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 12.453.832,78 12.624.226,29
Zinserträge 353.603,68 96.235,31
- -
Zinsaufwendungen 12.543.785,93 12.385.376,52
Ergebnis vor Steuern (EBT) 263.650,53 335.085,08
Steuern vom Einkommen und Ertrag -68.627,93 -327.791,94
Konzernperiodenergebnis 195.022,60 7.293,14
Ergebnis je Aktie (unverwässert) in EUR 1,43 0,05
Ergebnis je Aktie (verwässert) in EUR 1,43 0,05
Konzern-Gesamtergebnisrechnung 01.01. bis 30.09.2010
01.01. - 01.01. -
in EUR 30.09.2010 30.09.2009
Konzernperiodenergebnis 195.022,60 7.293,14
Zeitwertänderung zur Veräußerung verfügbarer 1.162.339,
finanzieller Vermögenswerte 48 0,00
-
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten 7.096.632, 3.984.247,
bei einer Absicherung von Zahlungsströmen 42 67
-
Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung 7.994.490, 7.808.325,
der Abschlüsse von Tochterunternehmen 09 57
-
2.060.197, 3.824.077,
Sonstiges Ergebnis in der Periode 15 90
-
2.255.219, 3.816.784,
Konzerngesamtergebnis 75 76
Konzern-Gewinn- und -Verlustrechnung drittes Quartal 2010
01.07. - 01.07. -
in EUR 30.09.2010 30.09.2009
Umsatzerlöse 15.413.220,54 13.263.324,84
Schiffsbetriebskosten -5.009.381,14 -4.339.441,64
Schiffsbetriebsergebnis 10.403.839,40 8.923.883,20
Sonstige betriebliche Erträge 737.343,29 384.680,34
Sonstige betriebliche Aufwendungen -660.713,15 -792.832,02
Reedereiergebnis 10.480.469,54 8.515.731,52
Abschreibungen auf Sachanlagen und
immaterielle Vermögenswerte -6.012.156,06 -5.456.674,42
Wertminderungen (Impairment) 0,00 0,00
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) 4.468.313,48 3.059.057,10
Zinserträge 122.128,19 16.289,39
Zinsaufwendungen -4.235.655,66 -3.775.176,70
Ergebnis vor Steuern (EBT) 354.786,01 -699.830,21
Steuern vom Einkommen und Ertrag -24.259,25 -46.608,25
Konzernperiodenergebnis 330.526,76 -746.438,46
Ergebnis je Aktie (unverwässert) in EUR 2,42 -5,47
Ergebnis je Aktie (verwässert) in EUR 2,42 -5,47
Konzern-Gesamtergebnisrechnung drittes Quartal 2010
01.07. - 01.07. -
in EUR 30.09.2010 30.09.2009
Konzernperiodenergebnis 330.526,76 -746.438,46
Zeitwertänderung zur Veräußerung verfügbarer
finanzieller Vermögenswerte 913.784,77 0,00
-
Gewinne und Verluste aus Sicherungsinstrumenten 1.971.445,
bei einer Absicherung von Zahlungsströmen -832.573,42 38
- -
Gewinne und Verluste aus der Währungsumrechnung 18.514.556 5.314.159,
der Abschlüsse von Tochterunternehmen ,09 74
- -
18.433.344 7.285.605,
Sonstiges Ergebnis in der Periode ,74 12
- -
18.102.817 8.032.043,
Konzerngesamtergebnis ,98 58
Konzernbilanz
Aktiva
in EUR 30.09.2010 31.12.2009
461.862.82 451.752.21
Langfristige Vermögenswerte 0,17 8,02
Immaterielle Vermögenswerte 405,52 4.055,53
458.313.55 450.693.40
Sachanlagen 3,51 8,20
3.548.861,
Finanzanlagen 14 0,00
1.054.754,
Sonstige Vermögenswerte 0,00 29
22.382.235 21.082.902
Kurzfristige Vermögenswerte ,64 ,44
1.445.076, 1.462.135,
Vorräte 06 57
Forderungen aus Lieferungen und Leistungen 252.291,11 947.414,33
Forderungen gegen nahestehende Personen und
Unternehmen 47.179,82 0,00
Forderungen aus Steuern vom Einkommen und Ertrag 5.172,02 4.532,25
2.384.928, 2.690.048,
Sonstige Vermögenswerte 93 30
Sonstige finanzielle Vermögenswerte 521.303,50 442.439,11
1.863.625, 2.247.609,
Sonstige übrige Vermögenswerte 43 19
Forderungen aus Finanzderivaten 0,00 11.849,30
18.247.587 15.966.922
Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente ,70 ,69
484.245.05 472.835.12
Bilanzsumme 5,81 0,46
Passiva
in EUR 30.09.2010 31.12.2009
153.377.40 151.122.18
Eigenkapital 2,83 3,08
13.641.400 136.414.00
Gezeichnetes Kapital ,00 0,00
132.544.48 9.771.884,
Kapitalrücklage 4,55 55
8.673.203, 8.478.181,
Erwirtschaftetes Konzerneigenkapital 86 26
- -
1.481.685, 3.541.882,
Kumuliertes übriges Eigenkapital 58 73
298.377.00 283.969.65
Langfristige Verbindlichkeiten 3,91 0,55
282.836.78 275.812.62
Finanzverbindlichkeiten 3,51 7,93
12.612.910 5.193.255,
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten ,99 37
2.927.309, 2.963.767,
Kapitalanteile im Fremdbesitz 41 25
32.490.649 37.743.286
Kurzfristige Verbindlichkeiten ,07 ,83
25.699.549 30.296.284
Finanzverbindlichkeiten ,99 ,92
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen 778.179,22 993.171,00
Verbindlichkeiten gegenüber nahestehenden
Personen und Unternehmen 155.681,55 277.621,61
Verbindlichkeiten aus Steuern vom Einkommen und
Ertrag 164.118,79 535.024,72
Sonstige Verbindlichkeiten 26.983,34 57.601,37
5.666.136, 5.583.583,
Verbindlichkeiten aus Finanzderivaten 18 21
484.245.05 472.835.12
Bilanzsumme 5,81 0,46
Konzernkapitalflussrechnung
01.01. - 01.01. -
in EUR 30.09.2010 30.09.2009
Konzernperiodenergebnis 195.022,60 7.293,14
Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte 17.713.505, 17.251.930,
und Sachanlagen 59 57
Wertminderungen (Impairment) 0,00 2.427.000,00
Steueraufwand 68.627,93 327.791,94
12.190.182, 12.289.141,
Eliminierung des Zinsergebnisses 25 21
Sonstige zahlungsunwirksame Erträge und
Aufwendungen -623.260,49 -462.757,60
-
Abnahme/Zunahme des Working Capitals 754.484,30 1.517.815,95
Abnahme/Zunahme der Vorräte 97.317,99 -138.880,16
Abnahme/Zunahme der Forderungen aus Lieferungen -
und Leistungen 709.135,29 1.208.004,54
Zunahme/Abnahme der Forderungen gegen
nahestehende Personen und Unternehmen -47.179,82 50.000,00
Abnahme/Zunahme der übrigen Aktiva 433.479,18 -516.849,22
Abnahme der Verbindlichkeiten aus Lieferungen
und Leistungen -263.211,29 -226.623,61
Abnahme der Verbindlichkeiten gegenüber
nahestehenden Personen und Unternehmen -125.586,50 -713.072,30
Abnahme/Zunahme der sonstigen Passiva -49.470,55 1.235.613,88
Erstattete/Gezahlte Steuern -449.288,67 57.900,64
- -
12.285.030, 10.842.338,
Gezahlte Zinsen 38 98
Erhaltene Zinsen 30.859,26 45.313,84
17.595.102, 19.583.458,
Cashflow aus laufender Geschäftstätigkeit 39 81
-
Auszahlungen für Investitionen in immaterielle 52.243.514,
Vermögenswerte und Sachanlagen 0,00 98
-
52.243.514,
Cashflow aus Investitionstätigkeit 0,00 98
-
Dividendenausschüttungen 0,00 2.728.280,00
53.215.545,
Einzahlung aus der Aufnahme von Darlehen 0,00 81
Transaktionskosten für Darlehen 0,00 -314.117,15
- -
15.418.945, 18.623.878,
Tilgung von Darlehen 08 67
-
15.418.945, 31.549.269,
Cashflow aus Finanzierungstätigkeit 08 99
Zahlungsmittelwirksame Veränderungen des -
Finanzmittelfonds 2.176.157,31 1.110.786,18
15.966.922, 20.642.928,
Finanzmittelfonds am Anfang der Periode 69 94
Wechselkursbedingte Änderungen 104.507,70 -518.550,56
18.247.587, 19.013.592,
Finanzmittelfonds am Ende der Periode 70 20
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung
Erwirt-
schaftetes
Konzern- Gesamt
Eigen- Konzern-
Bezahltes Eigenkapital kapital Kumuliertes
sonstiges Konzernergebnis Eigenkapital
in EUR Gezeichnetes
Kapital Kapital-
rücklage Zeitwert-
änderung
von zur
Veräußerung
verfügbaren
finanziellen
Vermögens-
werten Zeitwert-
änderung
von Derivaten
in Cashflow-
Hedges Ausgleichs-
posten
aus der
Umrechnung
von Fremd-
währungs-
abschlüssen Kumuliertes
sonstiges
Konzern-
ergebnis
Stand 01.01.2009 136.414.000,00 9.771.884,55 13.958.794,51 0,00
-16.072.300,88 9.143.999,58 -6.928.301,30 153.216.377,76
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 7.293,14 0,00 3.984.247,67 -7.808.325,57
-3.824.077,90 -3.816.784,76
Dividendenausschüttung 0,00 0,00 -2.728.280,00 0,00 0,00 0,00 0,00
-2.728.280,00
Stand 30.09.2009 136.414.000,00 9.771.884,55 11.237.807,65 0,00
-12.088.053,21 1.335.674,01 -10.752.379,20 146.671.313,00
Stand 01.01.2010 136.414.000,00 9.771.884,55 8.478.181,26 0,00
-7.458.216,77 3.916.334,04 -3.541.882,73 151.122.183,08
Konzerngesamtergebnis 0,00 0,00 195.022,60 1.162.339,48 -7.096.632,42
7.994.490,09 2.060.197,15 2.255.219,75
Kapitalherabsetzung -122.772.600,00 122.772.600,00 0,00 0,00 0,00 0,00 0,00
0,00
Stand 30.09.2010 13.641.400,00 132.544.484,55 8.673.203,86 1.162.339,48
-14.554.849,19 11.910.824,13 -1.481.685,58 153.377.402,83
19.11.2010 Die DGAP Distributionsservices umfassen gesetzliche
Meldepflichten, Corporate News/Finanznachrichten und Pressemitteilungen.
DGAP-Medienarchive unter www.dgap-medientreff.de und www.dgap.de
---------------------------------------------------------------------------
Sprache: Deutsch
Unternehmen: HCI Hammonia Shipping AG
Burchardstraße 8
20095 Hamburg
Deutschland
Internet: www.hci-hammonia-shipping.de
Ende der Mitteilung DGAP News-Service
---------------------------------------------------------------------------