HCI Hammonia Shipping AGHamburgEinzelabschluss der AG 2014Bericht des AufsichtsratsSehr geehrte Aktionärinnen und Aktionäre,das Geschäftsjahr 2014 war für die HCl HAMMONIA SHIPPING AG erwartungsgemäß durch herausfordernde Marktbedingungen geprägt. Auf dem für die HCl HAMMONIA SHIPPING AG besonders relevanten Containerschifffahrtsmarkt war noch keine nachhaltige Erholung zu verzeichnen. Weiterhin belasteten hohe Tonnageüberhänge die Entwicklung spürbar. Die Flotte der HCI HAMMONIA SHIPPING AG umfasst aktuell zwölf Vollcontainerschiffe mit einer Tragfähigkeit zwischen 2.500 TEU und 7.800 TEU. Die Anteile an neun dieser Schiffsgesellschaften werden fast ausschließlich von der HCI HAMMONIA SHIPPING AG gehalten. Bei den anderen drei Schiffsgesellschaften ist sie Mehrheitsgesellschafterin. Bei einer weiteren Schiffsgesellschaft ist die HCI HAMMONIA SHIPPING AG Minderheitsgesellschafterin. Die Entwicklung des Containerschiffsmarktes hat für die HCI HAMMONIA SHIPPING AG, neben den in den vergangenen Jahren bereits umgesetzten, weitreichende weitere Restrukturierungsmaßnahmen erforderlich gemacht. Dies resultiert insbesondere aus der Situation der sechs 2.500 TEU-Containerschiffe. Zur Sicherung des Konzerns war eine umfassende Lösung mit allen involvierten Banken zu treffen. Der Vorstand hat, gemeinsam mit einer spezialisierten Beratungsgesellschaft, ein Restrukturierungskonzept erarbeitet und im Laufe des Jahres mit allen Parteien verhandelt. Eine Absichtsvereinbarung zur Umsetzung der Restrukturierung ist Anfang des Jahres 2015 finalisiert worden. Zwischenzeitlich ist auch die letzte Unterschrift erfolgt. Hinzuweisen ist darauf, dass die Restrukturierungsvereinbarung noch unter dem Vorbehalt der Gremien der Banken steht. Der Aufsichtsrat hat all diese Maßnahmen sehr eng begleitet und unterstützt die Aktivitäten des Vorstands in vollen Umfang. Der Aufsichtsrat besteht satzungsgemäß aus drei Mitgliedern: Werner Berg (Vorsitzender), Michael Hummel und Andreas Uibeleisen. Im Hinblick auf die geringe Größe des Aufsichtsrats bestehen keine Ausschüsse. Der Aufsichtsrat hat den Vorstand im Geschäftsjahr 2014 bei der Leitung des Unternehmens überwacht und in allen wichtigen Fragen beraten. Der Aufsichtsrat hat sich zeitnah und eingehend über die wirtschaftliche Entwicklung und finanzielle Lage der Gesellschaft informiert. Insbesondere hat er die unterschiedlichen Verhandlungsstadien in Bezug auf die Restrukturierung der Gesellschaft auch außerhalb der regulären Sitzungen auf Basis der Informationen durch den Vorstand mitverfolgt. Gemeinsam haben Vorstand und Aufsichtsrat die mittelfristige Unternehmensplanung erörtert. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats stand mit dem Vorstand auch außerhalb der regulären Sitzungen kontinuierlich in engem Kontakt. Das Verhältnis zwischen Vorstand und Aufsichtsrat ist durch Transparenz geprägt und stellt somit eine effektive Überwachungs- und Beratungstätigkeit des Aufsichtsrats sicher. Im abgelaufenen Geschäftsjahr kam der Aufsichtsrat zu fünf Sitzungen zusammen. Die inhaltlichen Schwerpunkte dabei waren:
Alle Aufsichtsratsmitglieder haben an allen Sitzungen teilgenommen. Auch außerhalb von Sitzungen wurde ein weiterer Beschluss des Aufsichtsrats gefasst. Die HANSA PARTNER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Kehrwieder 11, 20457 Hamburg, wurde durch die Hauptversammlung für das Geschäftsjahr 2014 zum Jahresabschlussprüfer und Konzernabschlussprüfer gewählt. Abschlussprüfer hat den vom Vorstand erstellten Jahresabschluss und den zusammengefassten Bericht über die Lage der HCI HAMMONIA SHIPPING AG und des Konzerns (zusammengefasster Lagebericht) zum 31. Dezember 2014 nach HGB mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Konzernabschluss, der infolge des Downlistings erstmals nach den handelsrechtlichen Normen des HGB aufgestellt worden ist, wurde um den zusammengefassten Lagebericht ergänzt. Der Konzernabschluss und der zusammengefasste Lagebericht wurden vom Abschlussprüfer ebenfalls mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen. Der Aufsichtsrat hat den vom Vorstand erstellten Jahresabschluss und Konzernabschluss eingehend geprüft und keine Einwendungen erhoben. Der Aufsichtsrat hat ferner dem Ergebnis der Abschlussprüfung und der Testaterteilung durch die Wirtschaftsprüfungsgesellschaft zugestimmt und die Prüfungsberichte für den Jahres- und Konzernabschluss zustimmend zur Kenntnis genommen. Der Aufsichtsrat hat dementsprechend in seiner Sitzung vom 7. Mai 2015 den vom Vorstand aufgestellten Jahresabschluss, den Konzernabschluss sowie den zusammengefasste Lagebericht zum 31. Dezember 2014 gebilligt. Der Jahresabschluss war damit festgestellt. Der Aufsichtsrat hat ferner überwacht, dass der Vorstand die nach § 91 Abs. 2 AktG geforderten Maßnahmen zur Risikofrüherkennung getroffen hat. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand und allen weiteren Beteiligten, die mit ihrem Engagement das Unternehmen im Jahr 2014 unterstützt haben.
Hamburg, den 7. Mai 2015 Werner Berg Vorsitzender des Aufsichtsrats Bestätigungsvermerk des AbschlussprüfersWir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung sowie Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung der HCI HAMMONIA SHIPPING AG, Hamburg, und den Lagebericht, der in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2014 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht, der in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des Vorstands der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht, der in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, abzugeben. Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht, der in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht, der in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des Vorstands sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts, der in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet. Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht, der in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar. Ohne diese Beurteilung einzuschränken, weisen wir auf die Ausführungen im Lagebericht, der in dem Bericht über die Lage der Gesellschaft und des Konzerns enthalten ist, hin. Dort ist in den Abschnitten 2.3.2 und 4.1 ausgeführt, dass der Bestand der Gesellschaft nur sichergestellt werden kann, wenn das im Letter of Intent mit den Gläubigern vereinbarte Restrukturierungskonzept umgesetzt wird. Der Vorstand geht aufgrund des fortgeschrittenen Verhandlungsstands davon aus, dass die beschriebenen Restrukturierungsmaßnahmen zur Umsetzung kommen werden.
Hamburg, den 4. Mai 2015 HANSA PARTNER GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft ppa. Dr. Tecklenburg, Wirtschaftsprüfer Ulmer, Wirtschaftsprüferin |
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