Ad-hoc | 11 July 2001 20:30
Norddeutsche Steingut AG
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Die Norddeutsche Steingut AG hat auf ihrer diesjährigen Hauptversammlung, bei
der 74 % des Kapitals präsent waren, eine insgesamt zufrieden stellende Bilanz
für das Jahr 2000 gezogen. Nach dem Beschluss der Aktionäre beträgt die
Dividende 0,60 DM je Stückaktie plus einer Steuergutschrift in Höhe von 0,26 DM.
Das Jahr 2001 markiert mit dem Bau eines neuen Fliesenwerkes in Bremerhaven
eine wichtige Zäsur in der 130-jährigen Firmengeschichte des Unternehmens. Für
60 Mio. DM baut die Steingut eine nach modernsten Gesichtspunkten ausgelegte
Produktionsstätte für Feinstein-zeug-Bodenfliesen. Sie wird unter dem Namen
Nord Ceram im Juni 2002 die Fertigung aufnehmen.
Die Aussichten für das Geschäftsjahr 2001 bleiben angesichts der schwächelnden
Konjunktur und eines weiteren Rückganges der Bauinvestitionen gedämpft. Während
das Ergebnis des ersten Quartals noch nahezu im Plan lag, verschlechtert sich
die Erlössituation seit April. Für das zweite Halbjahr bleibt offen, ob die
derzeitige Tendenz sich auf niedrigem Niveau stabilisiert oder noch weiter nach
unten abgleitet. Dies macht eine Dividendenprognose für das Jahr 2001
unmöglich. Möglicherweise wird es sogar zu einem Ausfall der Dividende kommen.
Bremen, den 11. Juli 2001
Norddeutsche Steingut AG
Der Vorstand
Ende der Ad-hoc-Mitteilung (c) DGAP 11.07.2001
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WKN: 677 000; Index:
Notiert: Amtlicher Handel in Berlin, Bremen und Hamburg; Freiverkehr in
Düsseldorf, Hannover, Stuttgart und Frankfurt
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