Corporate | 9 November 2001 08:45
Allerthal-Werke AG
null 1. Teil
Zwischenbericht per 30. Juni 2001, Teil 1 von 2
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Geschäftsentwicklung
Die Geschäftstätigkeit im ersten Halbjahr 2001 wurde auch bei der Allerthal-
Werke AG durch die allgemeine Börsenentwicklung insgesamt nicht positiv
beeinflußt. Dennoch konnten sich die Engagements der Allerthal-Werke AG der
Dynamik der Abwärtsbewegung der internationalen Aktienmärkte, die in Deutschland
zunächst zum Einbruch des Neuen Marktes führte, entziehen.
Die Investments der Allerthal-Werke AG, die sich in ihrer Portfolio-Ausrichtung
auf Unterbewertungen und Sondersituationen festgelegt hat und dort eher den
Fokus auf kleinere und mittlere börsennotierte Unternehmen richtet, fanden nicht
das Börsenumfeld vor, in dem sich solche Engagements wie gewünscht entwickeln.
Insbesondere die Ereignisse in den USA haben nach dem Berichtszeitraum im
dritten Quartal teilweise zu Werteinbußen bei den Beteiligungen geführt. Dennoch
konnte bei der Betrachtung des Ergebnisses vor Zinsen, Steuern und
Abschreibungen (EBITDA) per 30. Juni 2001 ein Gewinn in Höhe von 118.000,- EURO
erzielt werden. Zum 30. Juni 2001 ergab sich für die Allerthal-Werke AG ein
stichtagsbezogener Abschreibungsbedarf von einer knappen halben Million Euro.
Aus dem umfangreichen Grundbesitz der Gesellschaft in ehemaliger Grenzlage ist
ein im Rahmen der Wiedervereinigung zurück erhaltener Grenzstreifen von ca.
7.000 m2 Fläche mit gut 70.000,- EURO Buchgewinn im 3. Quartal veräußert worden.
Insgesamt geht der Vorstand der Allerthal-Werke AG für das Geschäftsjahr 2001
von einem negativen handelsrechtlichen Ergebnis aus. Entsprechend der vom
Vorstand auf der Hauptversammlung am 25. Juni 2001 erläuterten Geschäftspolitik
soll die weiterreichende Auflösung stiller Reserven in die Zeit nach
Inkrafttreten der nächsten Stufe der Unternehmenssteuerreform in 2002 gelegt
werden.
Fortsetzung siehe Teil 2 von 2
Ende der Mitteilung, (c)DGAP 09.11.2001