Allerthal-Werke AG

Köln

Jahresabschluss für das Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis 31.12.2012

Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr vom 01.01.2012 bis 31.12.2012

der Allerthal-Werke AG

Der Aufsichtsrat hat auch im Geschäftsjahr 2012 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, zeitnah und umfassend über die relevant erscheinenden Fragen der Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte, die Lage des Unternehmens einschließlich der Risikolage sowie über das Risikomanagement.

Im Geschäftsjahr 2012 haben Präsenzsitzungen des Aufsichtsrats am 14.02.2012, am 28.03.2012, am 30.05.2012, am 29.06.2012 und am 29.10.2012 stattgefunden. In diesen Sitzungen und in mehreren schriftlichen Verfahren fasste der Aufsichtsrat die gebotenen Beschlüsse. Des Weiteren haben sich die Mitglieder des Aufsichtsrats bei weiteren Zusammenkünften und Einzelgesprächen mit dem Vorstand eingehend über die Situation des Unternehmens sowie über grundsätzliche Einzelfragen berichten lassen und hierüber mit dem Vorstand beraten. Besondere Schwerpunkte der Aufsichtsratstätigkeit waren neben der fortlaufenden Begleitung der strategischen Ausrichtung die Beteiligungen der Allerthal-Werke AG an der Esterer AG, an der RM Rheiner Management AG und an der Horus AG. Der Aufsichtsrat hat die strategische Ausrichtung des Unternehmens nach sorgfältiger Abwägung und Prüfung befürwortet. Zu der Durchführung einer Kapitalerhöhung durch Inanspruchnahme des von der Hauptversammlung genehmigten Kapitals durch Ausgabe von 103.352 neuen auf den Inhaber lautenden Stückaktien hat der Aufsichtsrat seine Zustimmung erteilt.

Die Allerthal-Werke AG war als Zielgesellschaft Gegenstand mehrerer, teilweise konkurrierender Teilerwerbsangebote. Die sich in diesem Sachzusammenhang ergebenden Fragen und Handlungen wurden mit dem Vorstand umfassend beraten. Zu den Teilerwerbsangeboten hat der Aufsichtsrat am 10.08.2012, 31.08.2012, 28.09.2012, 05.10.2012 und 02.11.2012 gem. § 27 WpÜG Stellung genommen (bis auf die Stellungnahme vom 02.11.2012 jeweils gemeinsam mit dem Vorstand).

Der vom Vorstand vorgelegte Jahresabschluss zum 31.12.2012 wurde unter Einbeziehung der Buchführung sowie des Lageberichts des Vorstands auf der Grundlage des Beschlusses der Hauptversammlung vom 29.10.2012 von der Formhals Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH, Wipperfürth, geprüft. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Prüfbericht wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrats mit Schreiben vom 27.02.2013 von dem Abschlussprüfer zugesandt und war in der Sitzung des Aufsichtsrats vom 19.03.2013 Gegenstand der Beratungen, an denen der Abschlussprüfer teilgenommen und über wesentliche Ergebnisse der Prüfungen berichtet sowie Fragen des Aufsichtsrats beantwortet hat.

Auf der Basis eigener Prüfungen des Jahresabschlusses und des Lageberichts hat der Aufsichtsrat der Allerthal-Werke AG dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt. Der Aufsichtsrat machte keine Einwände geltend und hat den Jahresabschluss zum 31.12.2012 in der Sitzung vom 19.03.2013 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Die Zusammensetzung des in der Hauptversammlung am 25.06.2009 gewählten Aufsichtsrats hat sich im Berichtsjahr verändert. Der Bericht des Aufsichtsrats nimmt an dieser Stelle Bezug auf die Angaben im handelsrechtlichen Anhang des Jahresabschlusses 2012, dort Ziffer 6.1.

Alleiniger Vorstand der Allerthal-Werke AG war im Berichtsjahr Herr Alfred Schneider. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für seinen unverändert intensiven Einsatz für das Unternehmen und die Führung der Allerthal-Werke AG im Geschäftsjahr 2012.

 

Köln, den 19.03.2013

Markus Linnerz, Vorsitzender des Aufsichtsrats der Allerthal-Werke AG

Jahresabschluss und Lagebericht für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 - 31. Dezember 2012

der Allerthal-Werke AG, Köln

Lagebericht des Vorstands 2012

1. Finanzwirtschaftliches Umfeld

Das finanzwirtschaftliche Umfeld des Jahres 2012 war erneut von der nun bereits fünf Jahre andauernden Finanz- und Wirtschaftskrise geprägt. Wie bereits im Jahre 2011 stand auch im vergangenen Geschäftsjahr insbesondere die Integrität des europäischen Währungsraumes im Fokus der meisten Marktteilnehmer. Diese beherrschte nicht nur die Sorgen und Hoffnungen der meisten europäischen Wirtschafts- und Finanzentscheider. Auch jenseits von Europa standen die Marktteilnehmer im Bann der sich zunehmend verschärfenden Wirtschafts- und Währungskrise.

Zentrale Krisenindikatoren waren, ebenfalls wie bereits im Jahre 2011, die Refinanzierungskonditionen der Europäischen Peripheriestaaten, an denen die Wahrscheinlichkeit eines Zerfalls des europäischen Staatenbundes börsentäglich gemessen wurde. Je höher der Markt die Finanzierungskosten ansetzte, desto höher wurde die Gefahr eines Bruchs der europäischen Gemeinschaft gesehen.

Zentrales Argument dieser Wirkungszusammenhänge war die Verbindung zwischen dem Refinanzierungszinssatz und der maximalen Schuldentragfähigkeit. Beinahe täglich berechneten Finanzanalysten die Grenzen dieser Tragfähigkeit in Abhängigkeit von steigenden Zinsen oder berichteten Wirtschaftszeitungen über diesen Zusammenhang.

Folgerichtig reagierten insbesondere die Finanzmärkte sehr volatil auf Änderungen der Refinanzierungssätze und zeichneten diese in der Bewertung der Risikoaktiva nach. Diese Bewegungen gingen zeitweise so weit, dass Banken und Brokerhäuser von einer fundamentalen Bewertung der Wirtschaftsgüter absahen und nur noch nach Risk-on oder Risk-off, je nach emotionaler Verfassung der Märkte, differenzierten. Diese Bewegungen fanden natürlich in erster Linie ihren Niederschlag an den Finanzmärkten. Über den Einfluss auf die Stimmung der Verbraucher und die Entscheider in den Unternehmen diffundierten diese Marktbewegungen jedoch auch zeitverzögert in die harten wirtschaftlichen Daten. Von nicht wenigen Marktteilnehmern wurde bereits ein sich selbst verstärkender negativer Kreislauf attestiert.

Im ersten Quartal 2012 sah es noch nach einer sukzessiven Beruhigung der Lage aus. So verständigten sich die Euro-Finanzminister etwa am 30. März darauf, den neuen Euro-Rettungsfonds ESM von bisher geplanten 500 Milliarden Euro auf rund 800 Milliarden Euro aufzustocken und sorgten so für eine temporäre Beruhigung der Lage (Deutschland hatte eine Aufstockung lange blockiert). Die Situation spitzte sich jedoch im weiteren Jahresverlauf zu. Insbesondere aus Spanien kamen bedenkliche Meldungen über die Stabilität des Bankensystems. Vor dem Hintergrund der schwierigen Situation auf dem dortigen Immobilienmarkt musste Spanien am 9. Juni Hilfe für sein Bankensystem erbitten. Zugesagt wurden Notkredite von bis zu 100 Milliarden Euro zur Stabilisierung angeschlagener Institute. Auch die Zinsspreads Italiens nahmen stetig zu. Befeuert wurde diese Entwicklung von Schwierigkeiten im italienischen Bankensystem, schwachen gesamtwirtschaftlichen Daten sowie der Sorgen um die Stabilität des politischen Systems bzw. dessen Reformfähigkeit.

Aus Sicht vieler Investoren war insbesondere zur Mitte des Jahres nicht klar erkennbar, ob der politische Wille stark genug war, um den Zusammenhalt der Europäischen Währungsunion trotz der massiven Verwerfungen zu garantieren. Wie bereits erwähnt, spielten viele Analysten und Marktteilnehmer nur Risk-on/Risk-off-Szenarien und verstärkten so die bestehenden Probleme. Nur am Rande erwähnt seien hier politische Spannungen, wie etwa im Nahen Osten, die die Gemütslage der Marktteilnehmer nicht gerade verbesserten.

Diese Krisendynamik konnte letztlich die EZB durchbrechen. Bei einer Investmentkonferenz in London am 26. Juli 2012 bezeichnete EZB-Präsident Draghi den Euro als "unumkehrbar" und bekräftigte erneut, dass die Europäische Zentralbank (EZB) im Rahmen ihres Mandats alles Erforderliche tun werde, um den Euro zu erhalten. Legendär sein diesbezüglicher Nachsatz: "Und glauben Sie mir, das wird reichen".

Diesen Worten ließ die EZB auch Taten folgen. Nachdem die Notenbank Anfang Juli ihre Zinssätze gesenkt hatte, kündigte Präsident Draghi Anfang August Offenmarktoperationen seines Hauses am Sekundärmarkt für Staatsanleihen an, die er Anfang September konkretisierte. In Bedrängnis geratene EWU-Länder, die unter den Rettungsschirm ESM schlüpfen und sich den Konsolidierungsauflagen unterwerfen, können von einem Anleihenkaufprogramm der Zentralbank profitieren.

Diese Ankündigungen und Maßnahmen verfehlten ihre Wirkung nicht. Speziell die europäischen Aktienmärkte reagierten mit deutlichen Kurssprüngen. Sukzessive engten sich auch die Zinsspreads der Euro-Peripherie ein und signalisierten eine zunehmende Entspannung. Der ein oder andere Marktteilnehmer erhoffte sich nun auch positive Rückkopplungseffekte für die Realwirtschaft.

In den USA verlief die Entwicklung nicht so turbulent wie in Europa. Die US-Notenbank Fed war in 2012 entsprechend weniger aktiv als im Vorjahr. Sie demonstrierte jedoch weiterhin ihren ausgeprägten Willen, die Konjunktur und die zaghafte Erholung am Arbeitsmarkt mit allen ihr zur Verfügung stehenden Mitteln anzukurbeln. Im Dezember beschloss sie folgerichtig die erneute Ausweitung des Staatsanleihenkaufprogramms. Hervorzuheben war im Jahr 2012 jedoch der Haushaltsstreit in den USA. Mit großem politischem Aufwand verhandeln die Parteien auch aktuell noch, um zu einer langfristig tragfähigen Lösung zu kommen.

Realwirtschaftlich zeichnete sich vor dem skizzierten Hintergrund für Deutschland folgendes Bild: Das Bruttoinlandsprodukts (BIP) stieg mit einem kräftigen Plus von 0,5 Prozent zum Jahresanfang 2012 an und hat im Sog der "Eurokrise" zeitverzögert immer weiter nachgelassen. Wuchs es im Sommer nur noch mit 0,2 Prozent, so war im Schlussquartal nach Einschätzung des Statistischen Bundesamts bereits ein Minus in Höhe von 0,6 Prozent zu verzeichnen. In Summe ergab sich damit für 2012 ein Anstieg der Wirtschaftsleistung um 0,7 Prozent, nach einem Plus von 3,0 Prozent in 2011.

Verantwortlich hierfür waren zum einen die Konsumausgaben. Sie stiegen in Deutschland mit 0,8 Prozent im Vergleich zu 2011 nur schwach. Deutlich intensiver war die Verunsicherung im Zuge der Berichterstattung jedoch bei den Unternehmen zu spüren. Dies hatte sich bereits mit der rapiden Eintrübung des ifo-Geschäftsklimas zwischen Mai und Oktober angekündigt. Vor allem im zweiten und dritten Quartal des vergangenen Jahres gaben die Ausrüstungsinvestitionen deutlich nach. Auch die Kapazitätsauslastung im verarbeitenden Gewerbe hat laut ifo-Institut im Verlauf des Jahres weiter nachgelassen und ist zuletzt unter ihren Langfristdurchschnitt gefallen. An einer oft befürchteten Kreditklemme der deutschen Unternehmen lag dies jedoch nicht: Laut Bank Lending Survey der Deutschen Bundesbank wurden die Richtlinien der Kreditgewährung von Banken im Laufe des Jahres, wenn überhaupt, nur leicht verschärft.

Für die Gesamtheit der EWU zeichnet sich für 2012 ein Rückgang des BIP um 0,5 Prozent ab. Aber ähnlich wie für Deutschland ist hier künftig eine Erholung der Wirtschaftsentwicklung zu erwarten. Neben den politischen Reaktionen und dem beherzten Eingriff der EZB zeigen sich langsam auch wirtschaftlich erste Hoffnungsschimmer, z.B. in Irland. Aber auch Griechenland hat aktuell, ohne Berücksichtigung des laufenden Schuldendienstes, wieder einen positiven Primärhaushaltssaldo.

Bei der Behebung der volkswirtschaftlichen Ungleichgewichte zeigen sich erste Fortschritte. Die deutsche Wirtschaft verliert innerhalb der EWU schon an Wettbewerbsfähigkeit: Laut Deutscher Bundesbank sind die Lohnstückkosten in den Peripherieländern der Währungsunion seit 2010 bei stark steigender Arbeitslosigkeit gesunken. Dagegen sind sie in Deutschland seit 2011 bei dynamischen Beschäftigungszuwächsen gestiegen und dürften dies auch 2013 tun.

Die internationalen Rentenmärkte standen 2012 naturgemäß ebenfalls ganz im Zeichen der EWU-Staatsschuldenkrise, wobei insbesondere die Staatspapiere der Europeripherie eine erhebliche Volatilität zeigten. Wurden im Vorfeld der EZBIntervention Zinssätze beispielsweise bei 10-jährigen spanischen Staatspapieren von mehr als 7,5 Prozent beobachtet, reduzierten sich diese im Jahresverlauf wieder in den Bereich von 5 Prozent. Deutsche Bundesanleihen, von den Investoren als sicherer Hafen in Krisenzeit sehr geschätzt, konnten wie bereits im Vorjahr von der Krisenstimmung profitieren. So stieg der Euro-Bund-Future zur Mitte des Jahres auf einen neuen Rekordstand. Erstaunlicherweise reagierte der Future nur schwach auf die Entspannung in der Euro-Peripherie und verzeichnete bereits im 4. Quartal wieder ähnliche Rekordniveaus.

Die Rendite 10-jähriger Bundesanleihen fiel 2012 gegenüber 2011 erneut: um 0,53 %-Punkte von 1,83 auf 1,30 Prozent. Vor diesem Hintergrund erwies sich der EuroStaatsanleihenmarkt insgesamt als höchst attraktives Investitionssegment. Der Rentenindex iBoxx Euro Sovereign wies mit rund 11% die höchste Performance in einem Kalenderjahr seit 1999 auf. In den USA zeigten sich die Renditen 10-jähriger Staatsanleihen weniger volatil. Von 1,88 Prozent fiel die Verzinsung zum Ende des Jahres um 0,13 %-Punkte auf 1,75 Prozent.

Das Währungspaar Euro/US-Dollar zeigte im abgelaufenen Geschäftsjahr ebenfalls eine deutliche Korrelation mit der Eurokrise. Verschärfte sich die Risikowahrnehmung, wurde der Euro-Währungsraum zunehmend von Investoren gemieden. Entspannte sich die Refinanzierungssituation, wurde das Interesse am Euro größer. Entsprechend geriet die Gemeinschaftswährung zur Jahresmitte kräftig unter Druck und fiel auf das Niveau von knapp über 1,20 Dollar/EUR. Im weiteren Jahresverlauf erholte sich die Notierung dann auf einen Schlusskurs von 1,3194 Dollar/EUR. Per Saldo ergab sich für 2012 ein Zuwachs von 1,97 Prozent.

Analog zu den sonstigen Risikoaktiva entwickelten sich auch die Rohstoffpreise unter dem Einfluss der Eurokrise. Exemplarisch zeigt sich dies etwa an der Entwicklung des Ölpreises (WTI), der im Juni die Marke von 80 USD pro Barrel unterschritt und sich dann im Jahresverlauf erholte und im Dezember nahe der Marke von 100 USD je Barrel schloss.

2. Entwicklung der Finanzmärkte und ausgewählter Aktienindizes

Wie bereits eingangs skizziert, war die Entwicklung an den Aktienmärkten auch im Jahre 2012 sehr volatil und spiegelte die wechselnden Gemütslagen der Marktteilnehmer wider. Nach einem moderaten Start ins 1. Quartal wurde das Gros der internationalen Börsen zur Jahresmitte wieder von der erneut aufkeimenden EWUStaatsschuldenkrise verunsichert und erst die Äußerungen von EZB-Präsident Draghi konnten die erhoffte Trendwende einleiten, die im weiteren Jahresverlauf in eine breite Markterholung mündete.

Hiervon konnte der deutsche Aktienindex Dax maßgeblich profitieren und schloss auf Jahresbasis mit einem Plus von 29,1%, nur wenige hundert Punkte unter den historischen Höchstständen. Die Indizes für mittlere und kleinere Unternehmen, MDax und SDax, konnten mit 33,9% bzw. 18,7% ebenfalls erhebliche Zuwächse verzeichnen, wobei der MDax sogar den Hauptindex überflügeln konnte. Erneut demonstrierten die deutschen Börsen hiermit eine relative Stärke in Europa, wie das vergleichsweise moderate Plus von 13,8% des EuroStoxx 50 verdeutlicht.

Die US-Indizes entwickelten sich ebenfalls positiv, jedoch weniger dynamisch. So schloss der den breiten Markt abbildende Leitindex S&P 500 mit einem Plus von 13,4%. Der Dow Jones Index konnte nur 7,3% zulegen.

Im Einzelnen schlossen ausgewählte Indizes im Jahr 2012 wie folgt ab:

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  in lokaler Währung in Euro umgerechnet
Dax 29,1% 29,1%
MDax 33,9% 33,9%
SDax 18,7% 18,7%
TecDax 20,9% 20,9%
EuroStoxx 50 13,8% 13,8%
MSCI World 13,2% 11,4%
Dow Jones Industrial 7,3% 5,6%
S&P 500 13,4% 11,7%
Nasdaq Composite 15,9% 14,1%
Nikkei 225 22,9% 7,7%

Aus Sicht des europäischen Investors mit Engagements in Fremdwährungsräumen galt es auch in 2012, intensiv die Wechselkursentwicklung zu beachten. Insbesondere bei Anlagen in Yen mussten Investoren erhebliche Währungsverluste hinnehmen. So verbuchten heimische Anleger trotz eines deutlichen Wertzuwachses des Nikkei 225 von 22,9% unter Berücksichtigung der Wechselkursentwicklung nur ein moderates Plus von 7,7%.

Die Goldpreisentwicklung des Jahres 2012 verlief vor dem Hintergrund der vielfältigen Verunsicherung der Anleger verhältnismäßig moderat. Zwischen Januar und Dezember 2012 stieg der Goldpreis von 1.574,57 USD je Unze um rund 5,6% auf 1.662,41 USD.

3. Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2012 war gekennzeichnet von der per Saldo positiven Kursentwicklung am deutschen Aktienmarkt. Davon hat die Allerthal-Werke AG ergebnisseitig 2012 stark profitiert.

Im Rahmen des langfristig orientierten Managements des Beteiligungsportfolios konnten im Berichtsjahr Erträge aus Wertpapierverkäufen in Höhe von TEUR 1.016 (Vorjahr TEUR 856) realisiert werden. Sie resultieren fast ausschließlich aus Verkäufen von Beteiligungen und Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens.

Der Abschreibungsbedarf auf den Wertpapierbestand des Finanzanlage- und des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 207 (Vorjahr TEUR 1.650) fiel im Geschäftsjahr 2012 erfreulich gering aus. Die vorzunehmenden Zuschreibungen stiegen ganz erheblich auf TEUR 1.153 (Vorjahr TEUR 120) und trugen maßgeblich das positive Ergebnis.

Erträge aus Nachbesserungen aufgrund von abgeschlossenen Spruchverfahren konnten im Berichtsjahr nur in marginaler Höhe vereinnahmt werden (Vorjahr TEUR 0). Das Nachbesserungsvolumen hat sich im Jahr 2012 per Saldo leicht auf TEUR 39.146 vermindert. Fünf Abgängen mit einem Volumen von insgesamt TEUR 1.511 standen Zugänge im Jahr 2012 von insgesamt TEUR 126 gegenüber.

Das Nachbesserungsvolumen wird dabei abgebildet durch das Produkt aus der von der Strukturmaßnahme betroffenen Anzahl von Aktien und der vom Hauptgesellschafter zunächst à-conto gewährten Abfindung. Bei Verschmelzungen tritt an die Stelle des vom Hauptgesellschafter gewährten Preises der letzte verfügbare Börsenkurs. Aus diesen Nachbesserungsrechten erwartet die Allerthal-Werke AG in Zukunft wesentliche Ergebnisbeiträge.

Der Kooperations- und Poolvertrag mit der RM Rheiner Management AG wurde im vergangenen Geschäftsjahr insbesondere in Bezug auf deren spezifischen Kenntnisse bei der Bewertung von Strukturmaßnahmen börsennotierter Unternehmen genutzt. Zum 31.12.2012 wurde der Vertrag gekündigt.

4. Ertragslage

Die Allerthal-Werke AG hat im Geschäftsjahr 2012 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.443 (Vorjahr Jahresfehlbetrag TEUR 943) erzielt. Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit stellt sich dabei auf TEUR 1.443 (Vorjahr TEUR -943).

Ertragsseitig ist die Gewinn- und Verlustrechnung des Berichtsjahres geprägt durch Erträge aus Wertpapierverkäufen von TEUR 1.016 (nach TEUR 856 im Jahre 2011) sowie durch deutlich gestiegene sonstige betriebliche Erträge von TEUR 1.245 (nach TEUR 304 im Jahre 2011).

Die G+V-Position "Erträge und Aufwendungen aus Wertpapierverkäufen" in Höhe von TEUR 1.016 setzt sich dabei zusammen aus Gewinnen aus dem Verkauf von Wertpapieren des Finanzanlagevermögens von TEUR 1.014. Dem gegenüber stehen Verluste aus dem Verkauf von Wertpapieren des Finanzanlagevermögens von TEUR 5 sowie Gewinne aus dem Verkauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens von TEUR 6.

In der G + V Position "Sonstige betriebliche Erträge" wurden in Erfüllung der gesetzlichen Norm des § 253 Abs. 5 HGB insgesamt TEUR 1.153 (TEUR 120) auf in Vorjahren gebildete Abschreibungen im Wertpapierbestand wertaufgeholt.

Der Personalaufwand erhöhte sich deutlich von TEUR 329 auf TEUR 427. Wesentlicher Grund hierfür ist die Bildung einer Rückstellung für erfolgsabhängige Vergütungen. Wegen der individualisierten Angabe der Bezüge des Vorstands wird auf den Anhang verwiesen.

Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen betrugen im Geschäftsjahr 2012 TEUR 429 (Vorjahr TEUR 337) und haben sich somit deutlich erhöht. Dieser Anstieg ist im Wesentlichen auf die variable Gebühr aus dem Kooperations- und Poolvertrag zurückzuführen. Ferner ist im Geschäftsjahr Beratungsaufwand entstanden, dies insbesondere im Zusammenhang mit verschiedenen Teilerwerbsangeboten nach Wertpapierübernahmegesetz mit der Allerthal-Werke AG als Zielgesellschaft.

Die Erträge aus Beteiligungen haben sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf TEUR 0 reduziert (Vorjahr TEUR 63), da keines der Beteiligungsunternehmen eine Ausschüttung vorgenommen hat.

Im Berichtsjahr mussten "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens" in Höhe von TEUR 207 (Vorjahr TEUR 1.650) vorgenommen werden, diese entfielen mit TEUR 168 (Vorjahr TEUR 1.628) überwiegend auf das Anlagevermögen.

Auf der Zinsseite stehen Erträgen in Höhe von TEUR 32 (TEUR 9) Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 115 (TEUR 126) gegenüber. Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die Kosten der Finanzierung des Finanzanlagevermögens und werden in der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurden auf die Wertpapiere des Anlagevermögens Dividenden in Höhe von TEUR 334 (TEUR 271) vereinnahmt. Diese sind in der Position "Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihung des Finanzanlagevermögens" ausgewiesen.

5. Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Allerthal-Werke AG weist zum Bilanzstichtag einen zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Kurswerten des Bilanzstichtages (unter Beachtung der Zuschreibungserfordernisse des § 253 Abs. 5 HGB) bewerteten Wertpapierbestand im Anlagevermögen von insgesamt TEUR 10.981 (Vorjahr TEUR 10.149) aus.

Eine Aufteilung innerhalb des Anlagevermögens erfährt der Wertpapierbestand der Allerthal-Werke AG durch die Zuordnung von Wertpapieren in die Position "Beteiligungen" oder die Zuordnung unter die Position "Wertpapiere des Anlagevermögens". In der Position "Beteiligungen" werden die Beteiligungen an der RM Rheiner Management AG sowie der Anteil an der RM Rheiner Fondskonzept GmbH ausgewiesen. Die Reduzierung der Position Beteiligungen von TEUR 870 auf TEUR 228 resultiert im Wesentlichen aus dem Verkauf des Bestandes an Aktien der HORUS AG im Berichtsjahr.

Die Position "Sonstige Vermögensgegenstände" weist im Wesentlichen Körperschaftsteuererstattungsansprüche aus.

Im Umlaufvermögen hat sich die Position Wertpapiere auf TEUR 3.274 erhöht (Vorjahr TEUR 2.985). Diese Erhöhung ist im Wesentlichen auf Zuschreibungen zurückzuführen.

Das ausgewiesene Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 11.336 (Vorjahr TEUR 9.459). Das bilanzielle Eigenkapital erhöhte sich im Berichtsjahr um den Jahresüberschuss und um den Zufluss aus der Kapitalerhöhung. Gegenläufig war hierzu die Ausschüttung der Dividende. Die bilanzielle Eigenkapitalquote stellt sich zum Jahresultimo 2012 auf 72,76% (Vorjahr 68,0%). Die Nettofinanzposition gegenüber Banken verminderte sich zum Vorjahr deutlich von TEUR ./. 3.244 auf TEUR ./. 2.212. Sowohl der Anstieg der Eigenkapitalquote als auch der damit korrespondierende Rückgang der Nettofinanzverbindlichkeiten sind neben dem erzielten Jahreserfolg auch auf die kurz vor Jahresultimo durchgeführte Kapitalerhöhung zurückzuführen.

Dabei wurden unter Ausschluss des Bezugsrechts 103.352 neue Aktien aus genehmigtem Kapital zu einem Ausgabepreis von € 9,50 je Aktie ausgegeben. Dadurch erhöhte sich das gezeichnete Kapital von € 1.096.648,00 auf € 1.200.000,00. Das Aufgeld in Höhe von € 878.492,00 wurde in die Kapitalrücklage eingestellt.

Die Allerthal-Werke AG verfügt danach noch bis zum 24. Juni 2014 befristet über ein genehmigtes Kapital in Höhe von € 444.972,00. Ferner besteht ein bedingtes Kapital in Höhe von € 548.324, das von der Hauptversammlung 2007 genehmigt wurde. Auf dieses bedingte Kapital bezieht sich die Ausgabe von Optionsscheinen im Jahr 2008. Der Vorstand hat am 12. Oktober 2010 beschlossen, den Inhabern dieser Optionsscheine entsprechend der Ermächtigung durch die Hauptversammlung der Allerthal-Werke AG vom 28. Juni 2010 eine Laufzeitverlängerung über den 15. September 2011 hinaus um drei weitere Jahre bis zum 15. September 2014 anzubieten. Der Aufsichtsrat der Allerthal-Werke AG hat seine Zustimmung hierzu am 12. Oktober 2010 erteilt. Damit verlängert sich die Optionsfrist der Optionsscheine nach dem 15. September 2011 um drei weitere Jahre bis zum 15. September 2014.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Allerthal-Werke AG zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts hat sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nicht wesentlich verändert.

6. Risiken und Risikomanagementsystem der Allerthal-Werke AG

a) Beschreibung

Die Volatilität der Aktienmärkte führt dazu, dass die Risiko- und Chancenpolitik der Gesellschaft insbesondere auf die Erreichung bzw. Absicherung eines nachhaltigen Vermögenswachstums ausgerichtet ist. Frühzeitige Reaktionen auf die sich verändernden Marktbedingungen sind hierbei erforderlich. Die Allerthal-Werke AG hat deshalb ein Risiko- und Chancenmanagementsystem installiert, das sie in die Lage versetzt, die sich aus den Märkten heraus ergebenden Chancen und Risiken zu identifizieren bzw. zu antizipieren. Unter anderem ermöglicht ein Realtime-Informationssystem dem Vorstand der Gesellschaft schnell und effektiv Entscheidungen im Portfolio umzusetzen. Der Reportingprozess sieht vor, das Portfolio in Risiko- bzw. Chancenkategorien einzuteilen und mit einer Einschätzung des wahrscheinlichen Eintritts zu gewichten.

Das System basiert auf der Sichtung öffentlich zugänglicher Informationsmedien, wie Unternehmensberichten, Bundesanzeiger, Fachzeitschriften und dem Internet. Außerdem wird das System ergänzt durch die enge Zusammenarbeit mit externen Kapitalmarktexperten in den Banken und regelmäßigen Besuchen von Unternehmen und Hauptversammlungen.

Ferner hatte die Gesellschaft im Dezember 2007 mit der RM Rheiner Management AG einen Kooperations- und Poolvertrag geschlossen, der zum 31.12.2012 endete. Während der Vertragslaufzeit hatte die Gesellschaft Zugriff auf den umfassenden Wissens- und Erfahrungspool der RM Rheiner Management AG.

b) Kreditrisiko

Die Gesellschaft erwirbt Wertpapiere sowohl durch den Einsatz ihrer Eigenmittel als auch durch die Aufnahme von kurzfristig fälligen Bankkrediten. Der in der Bilanz zum 31.12.2012 ausgewiesene Saldo gegenüber Kreditinstituten beträgt TEUR ./. 2.212. Gegenüber dem Vorjahresausweis zum 31.12.2011, als vorgenannter Saldo noch TEUR ./. 3.244 betrug, hat sich diese Kennzahl deutlich vermindert. Dies ist weniger Ausdruck einer höheren Risikoaversion bei der Steuerung der Anlagen der Gesellschaft als vielmehr dem Umstand geschuldet, dass die Kapitalerhöhung der Gesellschaft erst kurz vor Ultimo eingezahlt wurde.

Bei der Kreditinanspruchnahme wird darauf geachtet, dass der Kreditsaldo aktivisch durch Beteiligungen an Gesellschaften unterlegt ist, bei denen Strukturmaßnahmen durchgeführt, angekündigt oder erwartet werden. Dies soll im Ergebnis dazu führen, dass auch bei großen und lang andauernden Kursrückgängen an der Börse derart kreditfinanzierte Beteiligungen aufgrund ihres überschaubaren Kursrisikos ein stabilisierendes Element im Gesamtportfolio der Allerthal-Werke AG darstellen.

c) Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag 31.12.2012 hält die Gesellschaft keine Finanzinstrumente. Im Berichtsjahr wurden keine Geschäfte mit Derivaten getätigt. In den Vorjahren wurde selektiv und im kleinen Umfang Positionen an der EUREX eingegangen. Vereinzelte Transaktionen dieser Art stellen für die Gesellschaft eine attraktive Variante zum Direkterwerb von Aktien dar oder eröffnen bei kleinem Kapitaleinsatz größere Gewinnchancen.

d) Transaktionsrisiko

Die Kreditkrise hat auch dazu geführt, dass Finanzierungen von Unternehmensübernahmen schwieriger darstellbar sind als noch vor Beginn der Finanzkrise in 2007. Dies trifft insbesondere auf die Aktivitäten von Private Equity-Gesellschaften zu, die Unternehmensübernahmen in der Regel mit einem hohen Fremdkapitalanteil finanziert haben. Dadurch könnte sich für die Allerthal-Werke AG die Situation ergeben, dass in ihrem bevorzugtem Investmentsprengel, nämlich Unternehmen, welche sich in Sondersituationen befinden, die Anzahl von Investmentgelegenheiten deutlich zurückgeht.

e) Schuldnerrisiko

Bei umgesetzten bzw. abgeschlossenen Strukturmaßnahmen schulden die Hauptgesellschafter Abfindung, ggf. Ausgleich und Nachbesserung (Abfindungsergänzungsansprüche). Wegen der Dauer von Überprüfungsverfahren im Anschluss an Strukturmaßnahmen sind Minderheitsgesellschafter regelmäßig über längere Zeiträume einem Schuldnerrisiko ausgesetzt. Für die Allerthal-Werke AG bestehen im Falle von Abfindungsergänzungsansprüchen keine bilanziellen Risiken, da die Gesellschaft ausschließlich über primäre Nachbesserungsrechte verfügt, welche lediglich mit einem Erinnerungswert aktiviert werden.

Im Zeitraum zwischen der Ankündigung und dem Vollzug von Strukturmaßnahmen sind sämtliche Schuldnerrisiken schlagend. Hierzu zählt die Allerthal-Werke AG auch das Scheitern (passiv) bzw. den Abbruch (aktiv) von Strukturmaßnahmen.

f) Personenrisiko

Seit dem 01.01.2008 wird die Gesellschaft von einem einzigen Vorstandsmitglied geführt. Ferner verfügt die Gesellschaft ab 01.01.2013 nur noch über einen Mitarbeiter mit den erforderlichen Fachkenntnissen. Der Verlust der Dienste des einzigen Vorstands und/ oder des Mitarbeiters könnte sich negativ auf die Geschäftsentwicklung und auf das Ergebnis der Allerthal-Werke AG auswirken. Dies bezieht sich gleichermaßen auf die Fähigkeit der Allerthal-Werke AG, sämtliche gesetzlichen und regulatorischen Vorschriften einer börsennotierten Gesellschaft einhalten zu können.

g) Umweltrisiken

Nach der Veräußerung der Allerthal-Wohnungsbaugesellschaft mbH im Jahr 2010 verfügt die Gesellschaft weder unmittelbar noch mittelbar über Grundbesitz am ehemaligen Firmensitz in Grasleben. Gegenüber der Einschätzung im Lagebericht des Jahres 2010 haben sich im Geschäftsjahr 2012 keine Änderungen ergeben.

h) Prozessrisiken

Passivprozesse:

Passivprozesse sind zum Bilanzstichtag weder rechtsanhängig noch sind solche angedroht.

Aktivprozesse:

Die Gesellschaft führt als Klägerin mehrere Prozesse mit gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen und Hintergrund. Außerdem ist sie Antragstellerin in verschiedenen gerichtlichen Verfahren zur Überprüfung der Angemessenheit von Abfindungszahlungen. Für die daraus resultierenden Kostenrisiken hat die Gesellschaft nach Rücksprache mit ihrem Rechtsbeistand nach kaufmännischem Ermessen ausreichend hohe Beträge in der Bilanz reserviert.

i) Steuerliche Risiken

Steuerliche Risiken können sich auf der Ebene der Gesetzgebungsstufe ergeben. Die Risiken könnten sich im Hinblick auf die steuerliche Behandlung von Veräußerungsgewinnen und Dividendeneinnahmen einerseits beziehen. Andererseits könnten die Nutzung bzw. Bildung steuerlicher Verlustvorträge betroffen sein. Steuerliche Betriebsprüfungen können ähnliche Sachverhalte unterschiedlich beurteilen. Bei der letzten Betriebsprüfung der Gesellschaft für die Jahre 2001 bis 2005 wurde im Bereich der Ertragssteuern den steuerlichen Einschätzungen der Gesellschaft voll umfänglich gefolgt. Die Betriebsprüfung führte zu keinen Abweichungen gegenüber den von der Gesellschaft abgegebenen Steuererklärungen. Seit diesen Feststellungen haben sich nach der Überzeugung des Vorstands weder die Geschäftspolitik noch die allgemeine Aufstellung der Gesellschaft geändert.

7. Chancen

Bei künftigen Kurssteigerungen werden stille Reserven gelegt bzw. werden Voraussetzungen geschaffen, um höhere Gewinne zu realisieren. Bei zuvor auf einen niedrigeren Börsenkurs abgeschriebenen Wertpapiere bewirken Kurssteigerungen zwingend eine Zuschreibung nach § 253 Abs. 5 HGB mit entsprechenden Auswirkungen sowohl auf die Gewinn- und Verlustrechnung sowie auf den Eigenkapitalausweis.

Zur bilanziellen Stärkung des Eigenkapitals können auch in Zukunft Erträge aus den Nachbesserungsrechten der Gesellschaft beitragen.

8. Verschiedene Pflichtangaben gemäß § 289 Abs. 2, 4 und 5 HGB

Zu § 289 Abs. 2 Nr. 5 HGB

Die Vergütung des Aufsichtsrats richtet sich gemäß Satzungsbestimmung nach einem festen Geldbetrag. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats erhält das Doppelte, sein Stellvertreter das Eineinhalbfache. Bei unterjährigem Beginn und Ende des Mandats berechnet sich die Vergütung zeitanteilig.

Die Vorstandsvergütung besteht aus einem fixen Grundgehalt und einer vertraglich geregelten Tantieme, die im Wesentlichen am erzielten Jahresüberschuss anknüpft.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 1 HGB

Das Grundkapital der Gesellschaft beträgt Euro 1.200.000,00. Es ist eingeteilt in 1.200.000,00 Stückaktien. Der rechnerische Anteil einer Stückaktie am Grundkapital beträgt Euro 1,00.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 2 HGB

Stimmrechts- und/ oder Übertragungsbeschränkungen sind in der Satzung nicht vorgesehen. Dem Vorstand sind solche Beschränkungen von Aktionären untereinander nicht bekannt.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 3 HGB

Die Meldelage ist aus dem Anhang zum Jahresabschluss 2012 ersichtlich.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 4 HGB

Keine der ausgegebenen Aktien der Gesellschaft gewährt ein Sonderrecht.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 5 HGB

Es gibt keine Stimmrechtskontrolle durch Arbeitnehmer.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 6 HGB

Die Satzungsbestimmungen über die Ernennung und Abberufung von Vorstandsmitgliedern entsprechen den gesetzlichen Vorschriften gem. §§ 84, 85 AktG. Die Bestimmungen der Satzung, welche auf satzungsändernde Beschlüsse abzielen, entsprechen dem gesetzlichen Leitbild der §§ 133, 179 AktG.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 7 HGB

Gemäß Beschluss der Hauptversammlung vom 28. Juni 2010 ist der Vorstand bis zum 27.06.2015 ermächtigt, eigene Aktien bis zu 10% des Grundkapitals zu erwerben. Der Vorstand ist nach Erwerb ermächtigt, diese Aktien zu allen gesetzlich zulässigen Zwecken zu verwenden.

Die Satzungsbestimmungen, nach denen die Gesellschaft neue Aktien ausgeben kann, bedürfen sämtlich der Zustimmung durch den Aufsichtsrat.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 8 HGB

Vereinbarungen der Gesellschaft, die im Hinblick auf einen Kontrollwechsel getroffen worden sind, existieren nicht.

Zu § 289 Abs. 4 Nr. 9 HGB

Entschädigungsvereinbarungen für den Fall eines Übernahmeangebots wurden mit dem Mitglied des Vorstands nicht getroffen.

Zu § 289 Abs. 5 HGB

Die Geschäftsvorfälle und der Buchungsstoff werden zeitnah erfasst. Die Kontrolle der Rechnungslegung erfolgt unmittelbar und durchgängig durch den Vorstand (high-level-control).

9. Erklärung zur Unternehmensführung gemäß § 289a HGB

Die Allerthal-Werke AG hat am 5. Dezember 2012 die folgende Erklärung gemäß § 161 AktG auf ihrer Internetseite www.allerthal.de veröffentlicht:

Erklärung gemäß § 161 AktG

Der Vorstand und der Aufsichtsrat der Allerthal-Werke AG erklären, dass den vom Bundesministerium des Justiz im amtlichen Teil des elektronischen Bundesanzeigers bekannt gemachten Empfehlungen der "Regierungskommission Deutscher Corporate Governance Kodex" nicht entsprochen wurde und wird. Angesichts der Größe und der Marktkapitalisierung der Gesellschaft sowie deren Ausrichtung wäre die Übernahme mit einem unangemessen hohen Aufwand verbunden. Dessen ungeachtet beachten der Vorstand und der Aufsichtsrat der Gesellschaft den im Deutschen Corporate Governance Kodex niedergelegten Standard guter und verantwortungsvoller Unternehmensführung, um für den Bestand des Unternehmens und seine nachhaltige Wertschöpfung zu sorgen.

 

Köln, den 05.12.2012

Aufsichtsrat und Vorstand der Allerthal-Werke AG

Auch im Berichtsjahr hat der Vorstand den Aufsichtsrat der Allerthal-Werke AG in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, zeitnah und umfassend über die relevant erscheinenden Fragen der Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte, die Lage des Unternehmens einschließlich der Risikolage sowie über das Risikomanagement informiert.

Der Aufsichtsrat hat die Geschäftsführung der Gesellschaft entsprechend seinen gesetzlichen und satzungsgemäßen Aufgaben überwacht und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten.

Ausschüsse hat die Allerthal-Werke AG im Berichtsjahr weder im Aufsichtsrat noch im Vorstand gebildet, da der Aufsichtsrat nur aus drei Mitgliedern und der Vorstand nur aus einer Person besteht.

10. Aussichten für die Geschäftsjahre 2013 und 2014

Beteiligungsunternehmen wie die Allerthal-Werke AG, welche nach HGB bilanzieren, weisen erst im Zeitpunkt der Veräußerung ein realisiertes Ergebnis aus. Abschreibungen müssen jedoch zum jeweiligen Bewertungsstichtag gebildet werden. Hierzu gegenläufig sind die ebenfalls stichtagsbedingt zwingend zu bildenden Zuschreibungen gemäß § 253 Abs. 5 HGB zu sehen. Eine Ergebnisprognose abzugeben hieße, relativ genau zu wissen, wann einzelne Positionen des Anlagevermögens zu welchem Preis veräußert werden. Hiernach müsste eine Prognose über das voraussichtliche Abschreibungserfordernis bei denjenigen Positionen abgegeben werden, die mutmaßlich zum nächsten Bilanzstichtag aktiviert werden. Danach wäre spiegelbildlich das ähnlich gelagerte Prognoseproblem der Zuschreibungen zu lösen, hier mit der Erleichterung zu vorgenanntem, dass auf unterjährig erworbene Positionen Zuschreibungen im Jahr der Anschaffung niemals vorgenommen werden müssen.

Des Weiteren kann der Ausgang von Spruchverfahren auf die Ertragssituation der Allerthal-Werke AG erheblich positive Auswirkungen haben. Der zeitliche Anfall und die Höhe dieser Erträge kann von der Gesellschaft weder alleine beeinflusst noch prognostiziert werden. Prognosefelder mit abnehmendem Komplexitätsgrad sind die voraussichtliche Zinsbelastung, die voraussichtliche Höhe der Dividendenerträge sowie die Kalkulation der unabweisbaren Kosten.

Bei konsequenter Umsetzung der bisherigen Anlagephilosophie der Allerthal-Werke AG ist die Realisierung eines Ergebnisses oftmals von Faktoren abhängig, welche die Gesellschaft selbst nicht oder nur unwesentlich beeinflussen kann. Daher ist deren zeitlicher Anfall und erst Recht deren Höhe kaum zu prognostizieren. Erst im Laufe des Jahres, wenn Ergebnisse in einem größeren Umfang realisiert wurden, lassen sich belastbarere Aussagen über die Gewinnentwicklung im laufenden Jahr treffen. Dies kann aber dann für den konkreten Prognosezeitraum wiederum nur unter dem Vorbehalt gelten, dass für den Endpunkt dieses Prognosezeitraums, sich das Abschreibungserfordernis bzw. das Zuschreibungserfordernis auf den Wertpapierbestand nicht wesentlich ändert.

Es ist nicht Politik der Allerthal-Werke AG, Ergebnisse zu realisieren, um in irgendeinem Zeitraum oder zu einem Zeitpunkt dieses oder jenes Ergebnis ausweisen zu können. Hingegen ist es die Politik der Gesellschaft, dass im Rahmen des Gesamtportfolios einzelne Positionen eine optimale Verwertung erfahren. Somit sind konkretere Prognosen zum jetzigen Zeitpunkt für das Jahr 2013 nicht möglich. Dies gilt erst recht für Zeiträume, die nach dem Ende des jetzt laufenden Geschäftsjahres liegen.

Vor dem Hintergrund, dass zukunftsgerichtete Aussagen stets basierend auf einer aktuellen Datenlage abgegeben werden, kann der Vorstand der Gesellschaft wegen vorher Gesagtem für die Jahre 2013 und 2014 zwar keine quantitative Prognose abgeben. Ziel der Gesellschaft kann es nur sein, wieder an die positive Ergebnisentwicklung des Jahres 2012 anzuknüpfen und das bilanzielle Eigenkapital zum Ende des Geschäftsjahres mit einer überdurchschnittlichen Rendite im darauffolgenden Jahr zu verzinsen.

11. Wesentliche Vorgänge in 2013

Wesentliche Vorgänge von besonderer Bedeutung sind in der Unternehmenssphäre der Allerthal-Werke AG nach Abschluss des Geschäftsjahres nicht eingetreten.

 

Köln, den 25. Februar 2013

Alfred Schneider, Vorstand

Bilanz zum 31. Dezember 2012

Allerthal-Werke AG, Köln

AKTIVA

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  Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Anlagevermögen      
I. Immaterielle Vermögensgegenstände      
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten   54,00 393,50
II. Sachanlagen      
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung   9.040,50 12.065,00
III. Finanzanlagen      
1. Beteiligungen 227.589,85   869.616,43
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 10.753.016,16   9.279.633,09
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 18.150,50   19.170,31
    10.998.756,51 10.168.419,83
B. Umlaufvermögen      
I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände      
sonstige Vermögensgegenstände   94.261,09 220.450,33
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 2.736,40,25 (Euro 3.354,25)      
II. Wertpapiere      
sonstige Wertpapiere   3.274.340,28 2.985.131,20
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks   1.197.593,33 525.970,12
C. Rechnungsabgrenzungsposten   6.201,98 4.042,40
    15.580.247,69 13.916.472,38

PASSIVA

     
Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
A. Eigenkapital      
I. Gezeichnetes Kapital   1.200.000,00 1.096.648,00
II. Kapitalrücklage   3.806.130,18 2.927.638,18
III. Gewinnrücklagen      
gesetzliche Rücklage   109.664,80 109.664,80
IV. Bilanzgewinn   6.219.747,20 5.325.319,01
- davon Gewinnvortrag Euro 4.776.995,01 (Euro 6.268.479,70)      
B. Rückstellungen      
1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 359.532,00   368.741,00
2. sonstige Rückstellungen 269.378,86   112.725,00
    628.910,86 481.466,00
C. Verbindlichkeiten      
1. Verbindlichkeiten gegenüber Kreditinstituten 3.390.860,43   3.708.495,97
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 3.390.860,43 (Euro 3.708.495,97)      
2. sonstige Verbindlichkeiten 224.934,22   267.240,42
    3.615.794,65 3.975.736,39
- davon aus Steuern Euro 10.197,58 (Euro 8.161,68)      
- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 10,19 (Euro 5,28)      
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 224.934,22 (Euro 267.240,42)      
    15.580.247,69 13.916.472,38

GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNG vom 01.01.2012 bis 31.12.2012 Allerthal-Werke AG, Köln

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  Euro Geschäftsjahr
Euro
Vorjahr
Euro
1. Erträge und Aufwendungen aus Wertpapierverkäufen   1.016.083,53 856.015,30
2. sonstige betriebliche Erträge   1.244.998,88 304.197,16
3. Personalaufwand      
a) Löhne und Gehälter 382.832,31-   301.317,98-
b) soziale Abgaben und Aufwendungen für Altersversorgung und für Unterstützung 44.570,75-   27.361,74-
    427.403,06- 328.679,72-
- davon für Altersversorgung Euro -25.635,03 (Euro -7.818,29)      
4. Abschreibungen auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen   5.068,85- 5.196,17-
5. sonstige betriebliche Aufwendungen   429.321,13- 337.271,60-
6. Erträge aus Beteiligungen   0,00 63.282,00
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens   333.596,23 271.357,72
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge   32.376,29 8.537,87
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens   207.044,85- 1.650.040,92-
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen   114.743,85- 125.576,34-
11. Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit   1.443.476,19 943.374,70-
12. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag   724,00- 214,01
13. Jahresüberschuss   1.442.752,19 943.160,69-
14. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr   4.776.995,01 6.268.479,70
15. Bilanzgewinn   6.219.747,20 5.325.319,01

Anhang zum Jahresabschluss für das Geschäftsjahr 2012

der Allerthal-Werke Aktiengesellschaft, Köln

1. Angaben und Erläuterungen zu Bestandteilen der Form, insbesondere der Gliederung des Jahresabschlusses

Der Jahresabschluss wurde unter Berücksichtigung der Gliederungsvorschriften des § 266 HGB für große Kapitalgesellschaften aufgestellt.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurden die Erträge aus Wertpapierverkäufen zusammengefasst und in einen gesonderten Posten aufgenommen. Dieser Posten enthält sowohl die Erträge aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens, als auch die Erträge aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens. Es sind Verkäufe sowohl mit positiven als auch mit negativen Ergebnissen enthalten. Wir halten die Darstellung für erforderlich, um unsere Geschäftstätigkeit zutreffender darstellen zu können.

Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt.

2. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen.

Die Beteiligungen und die Wertpapiere des Anlage- bzw. Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet. Soweit die Kurswerte unter die Anschaffungskosten gefallen sind, wurden jedoch entsprechende Abwertungen nach § 253 Abs. 3 und 4 HGB vorgenommen. Bei wieder gestiegenen Kursen wurden zur Wertaufholung Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB durchgeführt; die Obergrenze der Zuschreibungen liegt bei den ursprünglichen Anschaffungskosten.

Die Beteiligungen, soweit börsennotiert, und die Wertpapiere sind an die finanzierenden Kreditinstitute verpfändet.

In den Finanzanlagen sind "primäre" Nachbesserungsrechte enthalten. Sie sind aus von der Gesellschaft gehaltenen Aktienbeständen des Anlagevermögens im Rahmen von Squeeze-out Verfahren entstanden, bzw. im Rahmen von Unternehmensverträgen angedient worden. Die Gesellschaft erwartet bei den mit Erinnerungswerten von je 1,00 Euro aktivierten Rechten eine Nachbesserung auf die bisher gezahlten Abfindungen. Es handelt sich um mehrere Rechte von verschiedenen Gesellschaften.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert oder dem niedrigeren Barwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken waren nicht vorhanden, Wertberichtigungen waren daher nicht vorzunehmen. Das in den sonstigen Vermögensgegenständen enthaltene ratierlich zu tilgende Körperschaftsteuerguthaben nach § 37 KStG wurde mit seinem Barwert bewertet.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 352 ist auf der Grundlage eines von der AON Hewitt GmbH, Mülheim an der Ruhr, erstellten versicherungsmathematischen Gutachtens nach den Vorschriften des HGB ermittelt und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet worden. Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst. Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

3.1 Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens sowie die Abschreibungen des Geschäftsjahres für die Einzelposten des Anlagevermögens ergeben sich aus dem nachfolgenden Anlagenspiegel.

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  Anschaffungskosten
  01.01.2012
Euro
Umbuchung
Euro
Zugang
Euro
Abgang
Euro
31.12.2012
Euro
1. Immaterielle Vermögensgegenstände          
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.731,99       5.731,99
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 5.731,99 0,00 0,00 0,00 5.731,99
II. Sachanlagen          
andere Anl., Betriebs- und Geschäftsausst. 64.787,40   1.705,35 20.897,60 45.595,15
Summe Sachanlagen 64.787,40 0,00 1.705,35 20.897,60 45.595,15
III. Finanzanlagen          
1. Beteiligungen 1.011.455,22     783.865,37 227.589,85
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 11.907.971,88   3.006.311,73 2.817.561,36 12.156.742,25
3. Rückdeckungsansprüche 19.170,31     1.019,81 18.150,50
Summe Finanzanlagen 12.938.597,41 0,00 3.066.331,73 3.602.446,54 12.402.482,60
Anlagevermögen insgesamt 13.009.116,80 0,00 3.068.037,08 3.623.344,14 12.453.809,74
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  Angelaufene Abschreibungen
  01.01.2012
Euro
Umbuchung
Euro
Zuschreibung
Euro
Zugang
Euro
Abgang
Euro
31.12.2012
Euro
1. Immaterielle Vermögensgegenstände            
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 5.338,49     339,50   5.677,99
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 5.338,49 0,00 0,00 339,50 0,00 5.677,99
II. Sachanlagen            
andere Anl., Betriebs- und Geschäftsausst. 52.722,40     4.726,35 20.894,10 36.554,65
Summe Sachanlagen 52.722,40 0,00 0,00 4.726,35 20.894,10 36.554,65
III. Finanzanlagen            
1. Beteiligungen 141.838,79       141.838,79 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 2.628.338,79   939.608,47 167.941,86 452.946,09 1.403.726,09
3. Rückdeckungsansprüche 0,00         0,00
Summe Finanzanlagen 2.770.177,58 0,00 939.608,47 167.941,86 594.784,88 1.403.726,09
Anlagevermögen insgesamt 2.828.238,47 0,00 939.608,47 173.007,71 615.678,98 1.445.958,73
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  Buchwerte
  31.12.2012
Euro
31.12.2011
Euro
1. Immaterielle Vermögensgegenstände    
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 54,00 393,50
Summe immaterielle Vermögensgegenstände 54,00 393,50
II. Sachanlagen    
andere Anl., Betriebs- und Geschäftsausst. 9.040,50 12.065,00
Summe Sachanlagen 9.040,50 12.065,00
III. Finanzanlagen    
1. Beteiligungen 227.589,85 869.616,43
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 10.753.016,16 9.279.633,09
3. Rückdeckungsansprüche 18.150,50 19.170,31
Summe Finanzanlagen 10.998.756,51 10.168.419,83
Anlagevermögen insgesamt 11.007.851,01 10.180.878,33

3.2 Anteile an Investmentvermögen

In den sonstigen Wertpapieren des Umlaufvermögens sind Anteile an einem Investmentvermögen mit einem Anteil von mehr als 10% enthalten. Das Anlageziel des Investmentvermögens ist die Erreichung angemessener Wertzuwächse durch Investition in Aktien, Rentenwerten, Geldmarktinstrumenten und sonstigen gesetzlich zulässigen Vermögenswerten. Im Aktienbereich konzentriert sich das Fondsmanagement auf Unternehmen in Spezial- und Sondersituationen. Der Schwerpunkt bei Rentenwerten liegt bei High Yield Anleihen. Überwiegend ist der Fonds in Titeln nationaler Emittenten investiert (Stand Halbjahresbericht 2012). Terminkontrakte, Optionen und/oder Swaps können zur Absicherung eingesetzt werden. Der Wert i.S.v. § 36 InvG der Anteile liegt zum Bilanzstichtag bei Euro 1.193.900,00 und übersteigt den Buchwert damit um Euro 192.302,00. Die Ergebnisse des Investmentvermögens werden thesauriert. Beschränkungen in der Möglichkeit der täglichen Rückgabe können sich nach den Fondsreglements bei umfangreichen Rückgaben von Anteilen ergeben, die nicht aus den flüssigen Mitteln und zulässigen Kreditaufnahmen des Fonds befriedigt werden können.

3.3 Angaben zum Kapital

3.3.1 Zusammensetzung des Kapitals

Das Grundkapital beträgt Euro 1.200.000,00. Es ist eingeteilt in 1.200.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien (davon durch genehmigtes Kapital im Geschäftsjahr gezeichnet: 103.352 Stückaktien).

In die Kapitalrücklage wurden während des Geschäftsjahrs Euro 878.492,00 eingestellt.

3.3.2 Bedingtes Kapital

Das bedingte Kapital beträgt Euro 548.324,00.

Im Geschäftsjahr 2008 wurden 548.324 Optionsscheine auf den Bezug von gleichlautend viele Aktien der Gesellschaft ausgegeben. Nach näherer Maßgabe der Optionsbedingungen konnten Inhaber der Optionsscheine bis zum 15.09.2011 Aktien der Gesellschaft mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital in Höhe von Euro 1,00 je Aktie gegen Zahlung eines Ausübungspreises von Euro 20,00 beziehen. Der Vorstand hat mit Zustimmung des Aufsichtsrats und der Ermächtigung der Hauptversammlung vom 28. Juni 2010 die Optionsfrist um drei weitere Jahre bis zum 15. September 2014 verlängert.

3.3.3 Genehmigtes Kapital

Ferner wurde der Vorstand durch Hauptversammlungsbeschluss vom 25.06.2009 ermächtigt, das Grundkapital der Gesellschaft bis zum 24. Juni 2014 mit Zustimmung des Aufsichtsrats durch Ausgabe von bis zu insgesamt 548.324 neuen, auf den Inhaber lautenden Stückaktien einmal oder mehrmals gegen Bar- und/oder Sacheinlage um bis zu Euro 548.324,00 zu erhöhen. Der Vorstand hat auf dieser Grundlage am 12.12.2012 mit Zustimmung des Aufsichtsrats vom gleichen Tag beschlossen, das Grundkapital um Euro 103.352,00 durch Ausgabe von 103.352 neuen, auf den Inhaber lautenden nennwertlosen Stückaktien unter Ausschluss des Bezugsrechts der Aktionäre im Wege einer Barkapitalerhöhung zu erhöhen. Der Ausgabebetrag für die neuen Aktien wurde auf Euro 9,50 je Aktie, insgesamt Euro 981.844,00, festgelegt. Die Kapitalerhöhung ist bis zum Abschlussstichtag durchgeführt (Eintragung der Kapitalerhöhung in das Handelsregister erfolgte am 19.12.2012). Das verbleibende genehmigte Kapital umfasst am Abschlussstichtag Euro 444.972,00.

3.3.4 Bilanzgewinn

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Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt: Euro
Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2011 5.325.319,01
./. Dividende im Geschäftsjahr 2012 ./. 548.324,00
Gewinnvortrag 4.776.995,01
+ Jahresüberschuss Geschäftsjahr 2012 1.442.752,19
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2012 6.219.747,20

Einstellungen in oder Entnahmen aus Gewinnrücklagen wurden nicht vorgenommen.

3.4. Angaben zu den Rückstellungen

3.4.1 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Bildung der Pensionsrückstellung erfolgte auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens.

Als versicherungsmathematisches Bewertungsverfahren wurde das Anwartschaftsbarwertverfahren (PUC-Methode analog den Vorschriften des IAS 19) angewandt. Zur Ermittlung des Anwartschaftsbarwerts per 31.12.2012 wurde der durchschnittliche Marktzinssatz von 5,05% bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechend dem Wahlrecht gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB zugrunde gelegt. Bei der Berechnung wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen die Sterbetafeln RT 2005 G sowie als weitere Parameter ein Rententrend von 2,00% und die übrigen relevanten Trends mit 0,00% angenommen.

3.4.2 Sonstige Rückstellungen

Für das Vorstandsmitglied wurde eine Rückstellung für Tantieme in Höhe von TEUR 76 gebildet.

Für Beratungskosten, insbesondere im Zusammenhang mit aktiv geführten Prozessen, bei denen die Allerthal-Werke AG nicht Beklagte ist, ist ein Betrag von TEUR 56 zurückgestellt.

Es handelt sich ferner um Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen, Tantieme Mitarbeiter, Aufbewahrung/Archivierung, Kosten des Jahresabschlusses sowie für ausstehende Eingangsrechnungen.

3.5 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber Kreditinstituten. Die Angaben zur Restlaufzeit und zur Besicherung sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

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Verbindlichk. Restlaufzeit bis 1 Jahr
1-5 Jahre
über 5 Jahre
gesamt
gesichert
gegenüber Kreditinstituten 3.390.860,43 0,00 0,00 3.390.860,43 3.390.860,43
Sonstige 224.924,03 0,00 0,00 224.924,03 18.894,26
Summe 3.615.784,46 0,00 0,00 3.615.784,46 3.409.754,69

Die Sicherung der Verbindlichkeiten erfolgte durch Abtretung von in Wertpapierdepots gehaltenen Beteiligungen und Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens sowie von Bankguthaben bei den finanzierenden Kreditinstituten.

Die sonstigen Verbindlichkeiten sind in Höhe von TEUR 19 gleichzeitig solche gegenüber Kreditinstituten.

3.6 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 132 inklusive Umsatzsteuer. Der Ausweis beinhaltet insbesondere TEUR 122 für Büromiete.

4. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Aufgliederung der Wertpapiererträge und sonstigen betrieblichen Erträge nach Tätigkeitsbereichen

Die Wertpapiererträge wurden mit TEUR 358 aus dem Verkauf von Anteilen an Unternehmen, mit denen ein Beteiligungsverhältnis besteht, und mit TEUR 652 aus den Verkäufen von sonstigen Wertpapieren des Anlagevermögens sowie mit TEUR 6 aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens erzielt.

Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus Zuschreibungen auf Finanzanlagen (TEUR 940) und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens (TEUR 213) und aus Weiterbelastungserträgen von Aufwendungen (TEUR 85).

4.2 Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen

Abschreibungen auf Wertpapiere sind immer außerplanmäßig, da für Wertpapiere keine "planmäßigen" Abschreibungen vorgenommen werden.

In der GuV-Position Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sind TEUR 375 (Vj.: TEUR 1.628) für außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen. Nach Einschätzung der Gesellschaft sind die Wertminderungen voraussichtlich nicht von Dauer.

4.3 Steueraufwand

Der Steueraufwand betrifft eine Gewerbesteuernachzahlung für Vorjahre. Im Übrigen ist der auf Basis des handelsbilanziellen Ergebnisses und vor dem Hintergrund der Regelungen des § 8b KStG zu erwartende Steueraufwand (Euro 0,00) mit dem in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steueraufwand identisch.

5. Angaben zu Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel

5.1 Kapitalflussrechnung

Die Kapitalflussrechnung ist dem Jahresabschluss beigefügt. Als Finanzmittelfonds wird der Bilanzposten "Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks" verwendet.

5.2 Eigenkapitalspiegel

Der Eigenkapitalspiegel ist dem Jahresabschluss beigefügt. Der Betrag, der am Bilanzstichtag den Aktionären für Ausschüttungen zur Verfügung steht, beträgt Euro 6.219.747,20. Daneben bestehen Eigenkapitalteile, die gesetzlich ausschüttungsgesperrt sind in Höhe von Euro 3.915.794,98.

6. Sonstige Angaben

6.1 Angaben zu den Unternehmensorganen

Vorstand:

Alfred Schneider, Kaufmann, Köln

Herr Schneider ist außerdem Vorsitzender der Aufsichtsräte der Esterer AG, Altötting sowie der AWG elastomer erzeugnisse ag i. L., Grasleben und Mitglied des Aufsichtsrats der Kaufring AG i. L., Düsseldorf.

Herr Schneider erhält für das Geschäftsjahr Bezüge in Höhe von Euro 225.220,48, darin enthalten sind ein erfolgsunabhängiger Teilbetrag von Euro 149.286,15 und eine erfolgsabhängige Tantieme in Höhe von Euro 75.934,33, die in den Rückstellungen erfasst wurde.

Die Gesamtbezüge des aktiven Vorstands betragen somit Euro 225.220,48.

An frühere Mitglieder des Vorstands wurden Pensionen in Höhe von Euro 29.117,34 gezahlt. Die Pensionsrückstellung für diese Verpflichtung beträgt zum 31.12.2012 Euro 207.611,00.

Aufsichtsrat:

Markus Linnerz, Rechtsanwalt, Bonn, seit dem 29.10.2012 (Vorsitzender)

Dr. Hanno Marquardt, Rechtsanwalt, Berlin, bis 29.10.2012 (bis dahin auch Vorsitzender)

Karl-Heinz Berchter, Unternehmensberater, Düsseldorf, seit dem 29.10.2012 (stellvertretender Vorsitzender)

Dipl.-Math., Dipl.-Kfm. Veit Paas, Mathematiker, Köln, bis 15.10.2012 (bis dahin auch stellvertretender Vorsitzender)

Rolf Hauschildt, Kaufmann, Düsseldorf

Angaben zu weiteren Aufsichtsratsmandaten:

Herr Linnerz:

keine weiteren

Herr Berchter ist außerdem:

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Franz Röhrig Wertpapierhandelsgesellschaft AG, Frankfurt am Main,

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Wohnungsgesellschaft des Rheinischen Handwerks AG, Köln,

Mitglied des Aufsichtsrats der Esterer AG, Altötting,

Mitglied des Aufsichtsrats der RM Rheiner Management AG, Köln.

Herr Hauschildt ist außerdem:

Vorsitzender des Aufsichtsrats der GERMANIA-EPE AG, Gronau,

Vorsitzender des Aufsichtsrats der ProAktiva Vermögensverwaltung AG, Hamburg,

stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Solventis AG, Frankfurt,

stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der Scherzer & Co. AG, Köln.

Herr Dr. Marquardt war während seiner Mitgliedschaft im Geschäftsjahr 2012 außerdem:

Vorsitzender des Aufsichtsrats der RM Rheiner Management AG, Köln,

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Scherzer & Co. AG, Köln,

Vorsitzender des Aufsichtsrats der Solventis AG, Frankfurt

Mitglied des Aufsichtsrats der Galerie Kicken Berlin AG, Berlin.

Herr Paas war während seiner Mitgliedschaft im Geschäftsjahr 2012 außerdem:

Stellvertretender Vorsitzender des Aufsichtsrats der RM Rheiner Management AG, Köln.

Die Gesamtbezüge des Aufsichtsrats belaufen sich auf Euro 25.994,92.

6.2 Beteiligungen

RM Rheiner Management AG, Köln

Der Anteilsbesitz umfasst 66.001 von 220.000 Aktien bzw. 30,00%. Der geprüfte Jahresabschluss 2011 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von Euro 2.950.570,25 aus, der Jahresüberschuss 2011 beträgt Euro 287.232,46. Der Jahresabschluss 2012 liegt noch nicht vor.

Esterer AG, Altötting

Der Anteilsbesitz umfasst 11.832 von 16.500 Aktien, bzw. 71,71%. Der geprüfte Jahresabschluss 2011 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von Euro 3.184.798,35 aus, der Jahresfehlbetrag 2011 beträgt Euro -126.339,33. Der Jahresabschluss 2012 liegt noch nicht vor.

RM Rheiner Fondskonzept GmbH, Köln

Der Geschäftsanteil beträgt Euro 15.000,00 bzw. 30% am Stammkapital von Euro 50.000. Der geprüfte Jahresabschluss 2011 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von Euro 51.034,09 aus, der Jahresüberschuss 2011 beträgt Euro 4.582,26. Der Jahresabschluss 2012 liegt noch nicht vor.

6.3 Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

Die Firma beschäftigte im Geschäftsjahr drei Angestellte.

6.4 Bestehen von Beteiligungen (Meldelage per 31.12.2012)

Herr Bert Hauschildt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 01.02.2013 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Allerthal-Werke AG, Köln, am 19.12.2012 die Schwelle von 25% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 22,92% (das entspricht 275.000 Stimmrechten) betragen hat. 22,92% der Stimmrechte (das entspricht 275.000 Stimmrechten) sind Herrn Hauschildt gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 1 WpHG von der A & B Vermögensverwaltung GmbH zuzurechnen.

Frau Andrea Hauschildt, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 01.02.2013 mitgeteilt, dass Ihr Stimmrechtsanteil an der Allerthal-Werke AG am 19.12.2012 die Schwelle von 25 % unterschritten hat und an diesem Tag 22,92 % beträgt. Dies entspricht 275.000 Stimmen.22,92 % dieser Stimmrechte (das entspricht 275.000 Stimmen) sind ihr gemäß § 22 Abs. 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG von der A & B Vermögensverwaltung GmbH, Düsseldorf zuzurechnen.

Die A & B Vermögensverwaltung GmbH, Düsseldorf hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 01.02.2013 mitgeteilt, dass sie am 19.12.2012 die Schwelle von 25 % der Stimmrechte an der Allerthal-Werke AG unterschritten hat. Die Höhe ihres Stimmrechtsanteils beträgt an diesem Tag 22,92 %. Dies entspricht 275.000 Stimmen.

Herr Veit Paas, Köln, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 Satz 1 WpHG am 17.07.2008 mitgeteilt, dass er am 14.07.2008 die Schwelle von 20 % der Stimmrechte an der Allerthal-Werke AG unterschritten hat. Die Höhe seines Stimmrechtsanteils beträgt nunmehr 19,74 %. Dies entspricht 216.459 Stimmen. Davon werden ihm 10,58 %, was 116.046 Stimmrechten entspricht, gemäß § 22 Abs. 1 WpHG zugerechnet.

Die Sixpack AG value and more i. L, Köln, hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 05.01.2011 mitgeteilt, dass sie am 29.12.2010 die Schwellen von 10%, 5% und 3% der Stimmrechte unterschritten hat und an diesem Tag 0,00% der Stimmrechte betragen hat.

Die Scherzer & Co. AG, Köln hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG 02.01.2013 mitgeteilt, dass sie am 19.12.2012 die Schwelle von 15 % der Stimmrechte an der Allerthal-Werke AG überschritten hat. Die Höhe ihres Stimmrechtsanteils beträgt an diesem Tag 19,40 %. Dies entspricht 232.783 Stimmen.

Herr Wilhelm Konrad Thomas Zours, Deutschland, hat uns am 26.10.2012 nach §21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26.10.2012 die Schwellen von 15%, und 20% überschritten hat und zu diesem Tag 24,10% (264.300 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihm 24,10% (264.300 Stimmrechte) nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgende von ihm kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Allerthal-Werke Aktiengesellschaft jeweils 3% oder mehr beträgt, gehalten:

*Deutsche Balaton Aktiengesellschaft

*VV Beteiligungen Aktiengesellschaft

*Delphi Unternehmensberatung Aktiengesellschaft (beginnend mit der untersten Gesellschaft).

Die Delphi Unternehmensberatung Aktiengesellschaft, Heidelberg, Deutschland, hat uns am 26.10.2012 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26.10.2012 die Schwellen von 15% und 20% überschritten hat und zu diesem Tag 24,10% (264.300 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 24,10% (264.300 Stimmrechte) nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Allerthal-Werke Aktiengesellschaft jeweils 3% oder mehr beträgt, gehalten:

*Deutsche Balaton Aktiengesellschaft

*VV Beteiligungen Aktiengesellschaft (beginnend mit der untersten Gesellschaft).

Die VV Beteiligungen Aktiengesellschaft, Heidelberg, Deutschland, hat uns am 26.10.2012 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26.10.2012 die Schwellen von 15% und 20% überschritten hat und zu diesem Tag 24,10% (264.300 Stimmrechte) beträgt. Davon sind ihr 24,10% (264.300 Stimmrechte) nach § 22 Absatz 1 Satz 1 Nr. 1 WpHG zuzurechnen. Zugerechnete Stimmrechte werden dabei über folgende von ihr kontrollierte Unternehmen, deren Stimmrechtsanteil an der Allerthal-Werke Aktiengesellschaft jeweils 3% oder mehr beträgt, gehalten:

*Deutsche Balaton Aktiengesellschaft.

Die Deutsche Balaton Aktiengesellschaft, Heidelberg, Deutschland, hat uns am 26.10.2012 nach § 21 Abs. 1 WpHG mitgeteilt, dass ihr Stimmrechtsanteil an unserer Gesellschaft am 26.10.2012 die Schwellen von 15% und 20% überschritten hat und zu diesem Tag 24,10% (264.300 Stimmrechte) beträgt.

Herr Ralf Bake, Deutschland hat uns gemäß § 21 Abs. 1 WpHG am 28.10.2012 mitgeteilt, dass sein Stimmrechtsanteil an der Allerthal-Werke AG, Köln, Deutschland am 26.10.2012 die Schwelle von 3% der Stimmrechte überschritten hat und an diesem Tag 3,72% (das entspricht 40.791 Stimmrechten) betragen hat.

3,72% der Stimmrechte (das entspricht 40.791 Stimmrechten) sind Herrn Bake gemäß § 22 Abs. 1, Satz 1, Nr. 6 WpHG von der AXXION S.A., 1B, rue Gabriel Lippmann, 5365 Munbach, Luxemburg zuzurechnen. Angaben gem. § 22 Abs. 4 WpHG: Datum der Hauptversammlung der Allerthal-Werke AG: 29.10.2012. Der Gesamtstimmrechtsanteil nach der Hauptversammlung beträgt 0 % (entspricht 0 Stimmrechten).

6.5 Angaben zum Abschlussprüfer

Das für das Geschäftsjahr als Aufwand gebuchte Honorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:

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a) für die Abschlussprüfung Euro 18.624,00
b) für im Geschäftsjahr erbrachte Steuerberatungsleistungen Euro 4.000,00
c) für im Geschäftsjahr erbrachte sonstige Leistungen Euro 4.090,63
Summe Euro 26.714,63

6.6 Latente Steuern

Aus der unterschiedlichen Bewertung der Pensionsrückstellungen in Handelsbilanz (Euro 359.532,00) und Steuerbilanz (Euro 299.781,00) ergibt sich bei einem angenommenen Unternehmenssteuersatz von 30% eine aktive Steuerlatenz von 15.790,20 Euro. Weiterhin bestehen steuerliche Verlustvorträge, die dem Grunde nach zu aktiven Steuerlatenzen führen können. Aufgrund der Regelungen des § 8b KStG wird die Gesellschaft bei gleich bleibender Unternehmenspolitik jedoch auch in Zukunft mit keinen Ertragssteuern belastet sein, die durch die genannten Steuerlatenzen entlastet werden könnten. Mithin besteht zum Bilanzstichtag keine werthaltige aktive Steuerlatenz.

6.7 Corporate Governance Kodex

Die nach § 161 AktG vorgeschriebene Erklärung wurde abgegeben und den Aktionären zugänglich gemacht. Sie kann im Internet unter www.allerthal.de eingesehen werden.

 

Köln, den 25. Februar 2013

Der Vorstand

Versicherung nach § 264 Abs. 2 Satz 3 HGB und § 289 Abs. 1 Satz 5 HGB

Der Vorstand der Allerthal-Werke AG versichert nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben sind.

 

Köln, den 25. Februar 2013

Alfred Schneider, Vorstand der Allerthal-Werke AG

Kapitalflussrechnung vom 01.01.2012 bis 31.12.2012

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  2012 2011
+ Jahresüberschuss/ -fehlbetrag 1.442.752,19 € -943.160,69 €
+ Abschreibungen auf Gegenstände des Sachanlagevermögens 5.065,85 € 5.196,17 €
+ Abschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens 207.044,85 € 1.650.040,92 €
- Zuschreibungen auf Finanzanlagen und Wertpapiere des Umlaufvermögens -1.152.670,21 € -119.529,04 €
+/- Zunahme/Abnahme der Rückstellungen (ohne Steuern) 147.444,86 € -552.678,42 €
+/- Sonstige zahlungsunwirksame Aufwendungen/ Erträge 0,00 € 0,00 €
+/- Verluste/Gewinne aus Wertpapieren des Anlagevermögens und Umlaufvermögens -1.016.083,53 € -856.015,30 €
+/- Verluste/Gewinne aus dem Abgang von Sachanlagen 3,50 € 0,00 €
-/+ Veränderung der Vorräte, der Forderungen sowie anderer Aktiva (ohne Wertpapiere), die nicht der Investitons- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind 124.029,66 € 14.406,10 €
+/- Veränderung der Sonstigen Verbindlichkeiten sowie anderer Passiva, die nicht der Investitions- oder Finanzierungstätigkeit zuzuordnen sind -42.306,20 € 46.954,33 €
= Mittelzufluss aus laufender Geschäftstätigkeit -284.719,03 € -754.785,93 €
+ Einzahlungen aus Abgängen von Gegenständen des Sachanlagevermögens 0,00 € 0,00 €
- Auszahlungen für Investitionen in das Sachanlagevermögen -1.705,35 € -6.376,17 €
- Auszahlungen für Investitionen in das immaterielle Anlagevermögen 0,00 € 0,00 €
+ Einzahlungen aus Abgängen Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufermögens 4.121.969,38 € 7.521.107,51 €
- Auszahlungen für Investitionen in Finanzanlagen und Wertpapieren des Umlaufvermögens -3.279.806,25 € -4.403.402,21 €
= Mittelabfluss aus der Investitionstätigkeit 840.457,78 € 3.111.329,13 €
+ Einzahlungen aus Eigenkapitalzuführungen 981.844,00 € 0,00 €
- Dividendenauszahlungen an Aktionäre -548.324,00 € -822.486,00 €
- Auszahlungen aus der Tilgung von Finanzschulden -1.601.682,79 € -1.098.618,54 €
+ Einzahlungen aus der Aufnahme von Finanzschulden 1.284.047,25 € 0,00 €
= Mittelzufluss aus der Finanzierungstätigkeit 115.884,46 € -1.921.104,54 €
Fondänderungsnachweis    
+/- Cash Flow aus laufender Geschäftstätigkeit -284.719,03 € -754.785,93 €
+/- Cash Flow aus der Investitionstätigkeit 840.457,78 € 3.111.329,13 €
+/- Cash Flow aus der Finanzierungstätigkeit 115.884,46 € -1.921.104,54 €
+/- Zahlungsunwirksame Veränderung des Finanzmittelfonds 0,00 € 0,00 €
= Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 671.623,21 € 435.438,66 €
+ Finanzmittelbestand zu Beginn des Geschäftsjahres 525.970,12 € 90.531,46 €
+/- Zahlungswirksame Veränderung des Finanzmittelbestandes 671.623,21 € 435.438,66 €
= Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 1.197.593,33 € 525.970,12 €
Finanzmittelbestand am Ende des Geschäftsjahres 1.197.593,33 € 525.970,12 €

Eigenkapitalspiegel zum 31.12.2012

der Allerthal-Werke AG, Köln

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  gezeichnetes Kapital Kapitalrücklage gesetzliche Rücklage Bilanzgewinn Summe
Stand 01.01.2011 1.096.648,00 € 2.927.638,18 € 109.664,80 € 5.325.319,01 € 9.459.269,99 €
Dividendenzahlung       -548.324,00 € -548.324,00 €
Barkapitalerhöhung 103.352,00 € 878.492,00 €     981.844,00 €
Jahresüberschuss       1.442.752,19 € 1.442.752,19 €
Stand 31.12.2012 1.200.000,00 € 3.806.130,18 € 109.664,80 € 6.219.747,20 € 11.335.542,18 €

Wiedergabe des Bestätigungsvermerks

"Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung, Anhang, Kapitalflussrechnung und Eigenkapitalspiegel - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Allerthal-Werke AG, Köln für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2012 bis 31. Dezember 2012 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

 

Köln, den 25. Februar 2013

Formhals Revisions- und Treuhand GmbH
Wirtschaftsprüfungsgesellschaft
Steuerberatungsgesellschaft

Harald Formhals, Wirtschaftsprüfer