Allerthal-Werke AG

Köln

Jahresabschluss 2016

Bericht des Aufsichtsrats
der Allerthal-Werke AG
für das Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis 31.12.2016

Der Aufsichtsrat hat auch im Geschäftsjahr 2016 die ihm nach Gesetz und Satzung obliegenden Aufgaben wahrgenommen und den Vorstand bei der Leitung des Unternehmens beraten und die Geschäftsführung der Gesellschaft überwacht. In alle Entscheidungen von grundlegender Bedeutung für das Unternehmen war der Aufsichtsrat unmittelbar eingebunden. Der Vorstand unterrichtete den Aufsichtsrat in schriftlichen und mündlichen Berichten regelmäßig, zeitnah und umfassend über die relevant erscheinenden Fragen der Unternehmensplanung und strategischen Weiterentwicklung, über den Gang der Geschäfte, die Lage des Unternehmens einschließlich der Risikolage sowie über das Risikomanagement.

Im Geschäftsjahr 2016 haben Präsenzsitzungen des Aufsichtsrats am 24.03.2016, am 11.07.2016 sowie am 01.12.2016 stattgefunden. In diesen fasste der Aufsichtsrat die gebotenen Beschlüsse. Des Weiteren haben sich die Mitglieder des Aufsichtsrats bei weiteren Zusammenkünften und Einzelgesprächen mit dem Vorstand eingehend über die Situation des Unternehmens sowie über grundsätzliche Einzelfragen berichten lassen und hierüber mit dem Vorstand beraten.

Der dem Aufsichtsrat mit Schreiben vom 06.03.2017 vorgelegte Jahresabschluss nebst Gewinnverwendungsvorschlag zum 31.12.2016 wurde unter Einbeziehung der Buchführung sowie des Lageberichts des Vorstands auf der Grundlage des Beschlusses der Hauptversammlung vom 11.07.2016 von der Formhals Revisions- und Treuhandgesellschaft mbH geprüft. Der Abschlussprüfer hat den uneingeschränkten Bestätigungsvermerk erteilt. Der Prüfbericht wurde den Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig vor der bilanzfeststellenden Aufsichtsratssitzung von dem Abschlussprüfer zugesandt und war in der Sitzung des Aufsichtsrats vom 31.03.2017 Gegenstand der Beratungen, an denen der Abschlussprüfer teilgenommen und über wesentliche Ergebnisse der Prüfungen berichtet sowie Fragen des Aufsichtsrats beantwortet hat.

Auf der Basis eigener Prüfungen des Jahresabschlusses und des Lageberichts hat der Aufsichtsrat der Allerthal-Werke AG dem Ergebnis der Prüfung durch den Abschlussprüfer zugestimmt und in der Sitzung vom 31.03.2017 den Jahresabschluss zum 31.12.2016 gebilligt. Der Jahresabschluss ist damit festgestellt.

Die Zusammensetzung des in der Hauptversammlung am 10.07.2015 neu gewählten Aufsichtsrats blieb im Berichtsjahr unverändert. Der Bericht des Aufsichtsrats nimmt an dieser Stelle Bezug auf die Angaben im handelsrechtlichen Anhang des Jahresabschlusses 2016, dort Ziffer 5.1.

Alleiniger Vorstand der Allerthal-Werke AG war im Berichtsjahr Herr Alfred Schneider. Der Aufsichtsrat dankt dem Vorstand für seinen unverändert intensiven Einsatz für das Unternehmen und die Führung der Allerthal-Werke AG im Geschäftsjahr 2016. Der Dank gilt auch allen Mitarbeitern für ihre erfolgreiche Arbeit und ihr hohes Engagement im Jahr 2016.

Köln, den 31.03.2017

Dr. Markus Linnerz
Vorsitzender des Aufsichtsrats
der Allerthal-Werke AG

Lagebericht des Vorstands 2016

Vorbemerkung

Dieser Lagebericht wurde ohne gesetzliche Verpflichtung, jedoch aufgrund Satzungsbestimmung erstellt. Er wurde in dem Umfang aufgestellt, in welchem er für mittelgroße, nichtbörsennotierte Aktiengesellschaften nach HGB obligatorisch ist.

1. Finanzwirtschaftliches Umfeld

Die Gesellschaft beachtet bei ihrer Geschäftstätigkeit die Entwicklung von Währungen, Anleihen und Zinsen sowie die Nachrichtenlage, welche die Entwicklungen jeweils beeinflussen.

2. Entwicklung der Finanzmärkte und ausgewählter Aktienindizes

Das Hauptaugenmerk liegt dabei in der Entwicklung von deutschen Aktienindizes.

Im Einzelnen schlossen ausgewählte Indizes im Jahr 2016 im Ultimovergleich wie folgt in Prozent ab:

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Dax + 6,9%
MDax + 6,8%
SDax + 4,6%
TecDax - 1,0%


3. Geschäftsentwicklung

Das Geschäftsjahr 2016 war gekennzeichnet von einer per Saldo positiven Kursentwicklung am deutschen Aktienmarkt. Unterjährig kam es zu starken Schwankungen. Im Vergleich zum Vorjahr, als die deutschen Aktienindizes Steigerungen zwischen 9,6% im Dax und 33,5% im TecDax aufwiesen, legten diese Indizes im Berichtsjahr, mit Ausnahme vom TecDax, moderat zu. Die Allerthal-Werke AG hat das Geschäftsjahr ergebnisseitig erfolgreich abgeschlossen, konnte jedoch, wie erwartet, nicht an das Rekordergebnis aus dem Jahr 2015 heranreichen.

Im Rahmen des langfristig orientierten Managements des Beteiligungsportfolios konnten im Berichtsjahr saldiert Ergebnisse aus Wertpapierverkäufen in Höhe von TEUR 2.662 (Vorjahr TEUR 5.509) realisiert werden. Sie resultieren aus Verkäufen von einer Beteiligung, von Wertpapieren des Anlagevermögens, Nachbesserungserträgen und Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens. Hierbei wurden Transaktionen mit Gewinn in Höhe von TEUR 2.683 (Vorjahr TEUR 5.605) und Transaktionen mit Verlust in Höhe von TEUR 21 (Vorjahr TEUR 96) abgeschlossen.

Der Abschreibungsbedarf auf den Wertpapierbestand des Finanzanlage- und des Umlaufvermögens in Höhe von TEUR 770 (Vorjahr TEUR 2.243) fiel im Geschäftsjahr 2016 hingegen deutlich niedriger aus. Die vorzunehmenden Zuschreibungen trugen mit TEUR 239 (Vorjahr TEUR 409) in geringerem Umfang als im Vorjahr zum positiven Ergebnis bei. Den Schwerpunkt des Ergebnisbeitrages lieferten im Berichtsjahr erneut die realisierten Geschäfte.

Erträge aus Nachbesserungen aufgrund von abgeschlossenen Spruchverfahren konnten im Berichtsjahr in Höhe von 50 TEUR (Vorjahr TEUR 1.814) verbucht werden (siehe zu den hiermit verbundenen Zinserträgen auch die unter Abschnitt 4. Ertragslage zu den Zinserträgen gemachten Ausführungen). Das Nachbesserungsvolumen hat sich im Jahr 2016 per Saldo auf TEUR 38.880 leicht reduziert. Sieben Abgängen mit einem Volumen von insgesamt TEUR 1.395 standen Zugänge im Jahr 2016 von insgesamt TEUR 974 gegenüber. Das Nachbesserungsvolumen wird dabei abgebildet durch das Produkt aus der von der Strukturmaßnahme betroffenen Anzahl von Aktien und der vom Hauptgesellschafter zunächst à-conto gewährten Abfindung. Bei Verschmelzungen tritt an die Stelle des vom Hauptgesellschafter gewährten Preises der letzte verfügbare Börsenkurs. Aus diesen Nachbesserungsrechten erwartet die Allerthal-Werke AG auch in Zukunft wesentliche Ergebnisbeiträge.

4. Ertragslage

Die Allerthal-Werke AG hat im Geschäftsjahr 2016 einen Jahresüberschuss in Höhe von TEUR 1.689 (Vorjahr TEUR 3.563) erzielt.

Ertragsseitig ist die Gewinn- und Verlustrechnung des Berichtsjahres geprägt durch saldierte Ergebnisse aus Wertpapierverkäufen von TEUR 2.662 (nach TEUR 5.509 im Jahre 2015) sowie durch sonstige betriebliche Erträge von TEUR 271 (nach TEUR 437 im Jahre 2015).

Die G+V-Position "Erträge aus Wertpapierverkäufen" in Höhe von TEUR 2.683 setzt sich zusammen aus Gewinnen aus dem Verkauf von Wertpapieren des Anlagevermögens von TEUR 1.427, aus Nachbesserungserlösen von TEUR 50 und aus Gewinnen aus dem Verkauf von Wertpapieren des Umlaufvermögens von < TEUR 1.

Außerdem wird in dieser Position der Gewinn aus dem Verkauf der Bilanzposition "Beteiligungen" in Höhe von TEUR 1.206 ausgewiesen. Dieser resultiert aus der kompletten Abgabe der Beteiligung an der RM Rheiner Management AG.

Die G+V-Position "Aufwendungen aus Wertpapierverkäufen" resultiert überwiegend aus Verkäufen mit Verlust von Wertpapieren des Anlagevermögens.

In der G+V Position "Sonstige betriebliche Erträge" wurden in Erfüllung der gesetzlichen Norm des § 253 Abs. 5 HGB insgesamt TEUR 239 (TEUR 409) auf in Vorjahren gebildete Abschreibungen im Wertpapierbestand wertaufgeholt.

Der Personalaufwand reduzierte sich von TEUR 540 auf TEUR 463. Der Rückgang im Berichtsjahr resultiert im Wesentlichen aus der niedrigeren erfolgsabhängigen Vergütung.

Die "Sonstigen betrieblichen Aufwendungen" konnten im Geschäftsjahr 2016 vor allem aufgrund niedrigerer Rechts- und Beratungskosten auf TEUR 257 (Vorjahr TEUR 344) gesenkt werden. Im Berichtsjahr mussten "Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens" in Höhe von TEUR 770 (Vorjahr TEUR 2.243) vorgenommen werden, diese entfielen mit TEUR 735 (Vorjahr TEUR 2.243) auf das Anlagevermögen.

Auf der Zinsseite stehen Erträgen in Höhe von TEUR 7 (TEUR 622) Zinsaufwendungen in Höhe von TEUR 36 (TEUR 63) gegenüber. Der starke Rückgang der Zinserträge gegenüber Vorjahr resultiert aus der vorjährigen Beendigung mehrerer Spruchverfahren und der sich hieraus ergebenden Verzinsung der Nachbesserungen, die im Berichtsjahr in der Form nicht stattgefunden hat. Die Zinsaufwendungen betreffen im Wesentlichen die Kosten der Finanzierung des Finanzanlagevermögens und werden in der Position "Zinsen und ähnliche Aufwendungen" in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesen. Im Berichtsjahr wurden auf die Wertpapiere des Anlagevermögens Dividenden in Höhe von TEUR 282 (TEUR 254) vereinnahmt. Diese sind in der Position "Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihung des Finanzanlagevermögens" ausgewiesen.

Die sonstigen Steuern von TEUR 66 des Vorjahres betrafen Umsatzsteuern für die Jahre 2010 und 2011, die als Ergebnis einer steuerlichen Außenprüfung für die Veranlagungsjahre 2010-2013 nachgefordert wurden.

5. Vermögenslage und Kapitalstruktur

Die Allerthal-Werke AG weist zum Bilanzstichtag einen zu Anschaffungskosten oder niedrigeren Kurswerten des Bilanzstichtages (unter Beachtung der Zuschreibungs-erfordernisse des § 253 Abs. 5 HGB) bewerteten Wertpapierbestand im Anlagevermögen von insgesamt TEUR 14.977 (Vorjahr TEUR 13.768) aus.

Eine Aufteilung innerhalb des Anlagevermögens erfuhr der Wertpapierbestand der Allerthal-Werke AG durch die Zuordnung von Wertpapieren in die Position "Beteiligungen" oder die Zuordnung unter die Position "Wertpapiere des Anlagevermögens". In der Position "Beteiligungen" wurde im Vorjahr einzig die Beteiligung an der RM Rheiner Management AG ausgewiesen.

Die Position "Sonstige Vermögensgegenstände" bildet im Wesentlichen sekundär erworbene Nachbesserungsrechte sowie Körperschaftsteuererstattungsansprüche gegenüber dem Fiskus ab.

Im Umlaufvermögen stellt sich die Position Wertpapiere auf TEUR 3.746 (Vorjahr TEUR 3.499). Der Ansatz besteht wie im Vorjahr im Wesentlichen aus der Beteiligung an der Esterer AG.

Das ausgewiesene Eigenkapital der Gesellschaft beträgt TEUR 17.369 (Vorjahr TEUR 17.060). Das bilanzielle Eigenkapital erhöht sich im Berichtsjahr um den Jahresüberschuss. Gegenläufig war hierzu die Ausschüttung der Dividende. Die bilanzielle Eigenkapitalquote stellt sich zum Jahresultimo 2016 auf 89,06% (Vorjahr 90,6%). Der Finanzsaldo gegenüber den die Gesellschaft finanzierenden Banken weist zum 31.12.2016 einen Schuldsaldo von TEUR 956 aus. Im Vorjahr hatte sich der Saldo unter Einrechnung eines transitorischen Postens auf ein Guthaben von TEUR 253 gestellt.

Die Allerthal-Werke AG verfügt noch bis zum 17. Juli 2019 befristet über ein genehmigtes Kapital in Höhe von € 600.000,00.

Im abgelaufenen Geschäftsjahr war die Allerthal-Werke AG zu jedem Zeitpunkt in der Lage, ihren finanziellen Verpflichtungen nachzukommen. Zum Zeitpunkt der Erstellung des Lageberichts hat sich die wirtschaftliche Lage des Unternehmens nicht wesentlich verändert.

6. Risiken und Risikomanagementsystem der Allerthal-Werke AG

a) Beschreibung

Die Volatilität der Aktienmärkte führt dazu, dass die Risiko- und Chancenpolitik der Gesellschaft insbesondere auf die Erreichung bzw. Absicherung eines nachhaltigen Vermögenswachstums ausgerichtet ist. Frühzeitige Reaktionen auf die sich verändernden Marktbedingungen sind hierbei erforderlich. Die Allerthal-Werke AG hat deshalb ein Risiko- und Chancenmanagementsystem installiert, das sie in die Lage versetzt, die sich aus den Märkten heraus ergebenden Chancen und Risiken zu identifizieren bzw. zu antizipieren. Unter anderem ermöglicht ein Realtime-Informationssystem dem Vorstand der Gesellschaft schnell und effektiv Entscheidungen im Portfolio umzusetzen. Der Reportingprozess sieht vor, das Portfolio in Risiko- bzw. Chancenkategorien einzuteilen und mit einer Einschätzung des wahrscheinlichen Eintritts zu gewichten. Das System basiert auf der Sichtung öffentlich zugänglicher Informationsmedien, wie Unternehmensberichten, Bundesanzeiger, Fachzeitschriften und dem Internet. Außerdem wird das System ergänzt durch die enge Zusammenarbeit mit externen Kapitalmarktexperten in den Banken und regelmäßigen Besuchen von Unternehmen und Hauptversammlungen.

b) Kreditrisiko

Die Gesellschaft erwirbt Wertpapiere sowohl durch den Einsatz ihrer Eigenmittel als auch durch die Aufnahme von kurzfristig fälligen Bankkrediten. Der in der Bilanz zum 31.12.2016 ausgewiesene Saldo gegenüber Kreditinstituten ist negativ und beträgt TEUR 956.

Bei der Kreditinanspruchnahme wird darauf geachtet, dass der Kreditsaldo aktivisch durch Beteiligungen an Gesellschaften unterlegt ist, bei denen Strukturmaßnahmen durchgeführt, angekündigt oder erwartet werden. Dies soll im Ergebnis dazu führen, dass auch bei großen und lang andauernden Kursrückgängen an der Börse derart kreditfinanzierte Beteiligungen aufgrund ihres überschaubaren Kursrisikos ein stabilisierendes Element im Gesamtportfolio der Allerthal-Werke AG darstellen.

c) Finanzinstrumente

Zum Bilanzstichtag 31.12.2016 hält die Gesellschaft keine derivativen Finanzinstrumente. Im Berichtsjahr wurden keine Geschäfte in Derivaten getätigt.

d) Fungibilitätsrisiko

Durch die sogenannte "Frosta-Rechtsprechung" des Bundesgerichtshofs können sich börsennotierte Gesellschaften seit Herbst 2014 mit einfachem Vorstandsbeschluss von der Börse zurückziehen. Dies wird häufig von Gesellschaften genutzt, die sich in Übernahmesituationen befunden haben und Strukturmaßnahmen anstreben.

Da die Allerthal-Werke AG oftmals genau in solchen Abschnitten des Lebenszyklus von Gesellschaften investiert ist, ist, wie bereits im Vorjahr zu beobachten war, die Gefahr geringerer Fungibilität von Anteilen das entscheidende Kriterium.

e) Schuldnerrisiko

Bei umgesetzten bzw. abgeschlossenen Strukturmaßnahmen schulden die Hauptgesellschafter Abfindung, ggf. Ausgleich und Nachbesserung (Abfindungsergänzungsansprüche). Wegen der Dauer von Überprüfungsverfahren im Anschluss an Strukturmaßnahmen sind Minderheitsgesellschafter regelmäßig über längere Zeiträume einem Schuldnerrisiko ausgesetzt. Für die Allerthal-Werke AG bestehen im Falle von Abfindungsergänzungsansprüchen in der Regel keine bilanziellen Risiken, da die Gesellschaft im Wesentlichen ausschließlich über primäre Nachbesserungsrechte verfügte, welche lediglich mit einem Erinnerungswert aktiviert werden. In den Vorjahren wurden daneben Positionen sekundärer Nachbesserungsrechte erworben. Der Buchwert beträgt TEUR 137.

Im Zeitraum zwischen der Ankündigung und dem Vollzug von Strukturmaßnahmen sind sämtliche Schuldnerrisiken schlagend. Hierzu zählt die Allerthal-Werke AG auch das Scheitern (passiv) bzw. den Abbruch (aktiv) von Strukturmaßnahmen.

f) Personenrisiko

Seit dem 01.01.2008 wird die Gesellschaft von einem einzigen Vorstandsmitglied geführt. Ferner verfügt die Gesellschaft über einen Mitarbeiter mit den erforderlichen Fachkenntnissen. Der Verlust der Dienste des einzigen Vorstands und/oder des Mitarbeiters könnte sich negativ auf die Geschäftsentwicklung und auf das Ergebnis der Allerthal-Werke AG auswirken. Dies bezieht sich gleichermaßen auf die Fähigkeit der Allerthal-Werke AG, sämtliche gesetzlichen und regulatorischen Vorschriften einer im Freiverkehr gelisteten Gesellschaft einhalten zu können.

g) Umweltrisiken

Nach der Veräußerung der Allerthal-Wohnungsbaugesellschaft mbH im Jahr 2010 verfügt die Gesellschaft weder unmittelbar noch mittelbar über Grundbesitz am ehemaligen Firmensitz in Grasleben. Gegenüber der Einschätzung im Lagebericht des Jahres 2010 haben sich im Geschäftsjahr 2016 keine Änderungen ergeben.

h) Prozessrisiken

Passivprozesse:

Passivprozesse sind zum Bilanzstichtag weder rechtsanhängig noch sind solche angedroht.

Aktivprozesse:

Die Gesellschaft führt als Klägerin mehrere Prozesse mit gesellschaftsrechtlichen Fragestellungen und Hintergründen. Außerdem ist sie Antragstellerin in verschiedenen gerichtlichen Verfahren zur Überprüfung der Angemessenheit von Abfindungszahlungen. Für die daraus resultierenden Kostenrisiken hat die Gesellschaft nach Rücksprache mit ihrem Rechtsbeistand nach kaufmännischem Ermessen ausreichend hohe Beträge in der Bilanz reserviert.

i) Steuerliche Risiken

Steuerliche Risiken können sich auf der Ebene der Gesetzgebungsstufe ergeben. Die Risiken könnten sich im Hinblick auf die steuerliche Behandlung von Veräußerungsgewinnen beziehen. Andererseits könnten die Nutzung bzw. Bildung steuerlicher Verlustvorträge betroffen sein.

Steuerliche Betriebsprüfungen können ähnliche Sachverhalte unterschiedlich beurteilen. Bei der letzten Betriebsprüfung der Gesellschaft für die Jahre 2010 bis 2013 wurde im Bereich der Ertragssteuern den steuerlichen Einschätzungen der Gesellschaft weitestgehend gefolgt. Seit diesen Feststellungen haben sich nach der Überzeugung des Vorstands weder die Geschäftspolitik noch die allgemeine Aufstellung der Gesellschaft geändert. Die im Jahr 2015 durchgeführte Betriebsprüfung für die Jahre 2010 bis 2013 führte zu einer Nachforderung von Umsatzsteuern für die Jahre 2010 und 2011 von insgesamt TEUR 66 zzgl. Zinsen.

j) Sonstige rechtliche Risiken

Auch können sich die sonstigen rechtlichen Rahmenbedingungen unserer Geschäftstätigkeit verändern. Wir begegnen solchen Veränderungen in wesentlichen Fällen durch die Einholung externen Rechtsrats, um ggf. angemessen reagieren zu können.

7. Chancen

Bei künftigen Kurssteigerungen werden stille Reserven gelegt bzw. werden Voraussetzungen geschaffen, um höhere Gewinne zu realisieren. Bei zuvor auf einen niedrigeren Börsenkurs abgeschriebenen Wertpapiere bewirken Kurssteigerungen zwingend eine Zuschreibung nach § 253 Abs. 5 HGB mit entsprechenden Auswirkungen sowohl auf die Gewinn- und Verlustrechnung sowie auf den Eigenkapitalausweis.

Zur bilanziellen Stärkung des Eigenkapitals können auch in Zukunft Erträge aus den Nachbesserungsrechten der Gesellschaft beitragen.

8. Aussichten für die Geschäftsjahre 2017 und 2018

Beteiligungsunternehmen wie die Allerthal-Werke AG, welche nach HGB bilanzieren, weisen erst im Zeitpunkt der Veräußerung ein realisiertes Ergebnis aus. Abschreibungen müssen jedoch zum jeweiligen Bewertungsstichtag gebildet werden. Hierzu gegenläufig sind die ebenfalls stichtagsbedingt zwingend zu bildenden Zuschreibungen gemäß § 253 Abs. 5 HGB zu sehen. Eine Ergebnisprognose abzugeben hieße, relativ genau zu wissen, wann einzelne Positionen des Anlagevermögens zu welchem Preis veräußert werden. Hiernach müsste eine Prognose über das voraussichtliche Abschreibungserfordernis bei denjenigen Positionen abgegeben werden, die mutmaßlich zum nächsten Bilanzstichtag aktiviert werden. Danach wäre spiegelbildlich das ähnlich gelagerte Prognoseproblem der Zuschreibungen zu lösen, hier mit der Erleichterung zu vorgenanntem, dass auf unterjährig erworbene Positionen Zuschreibungen im Jahr der Anschaffung niemals vorgenommen werden können.

Des Weiteren kann der Ausgang von Spruchverfahren auf die Ertragssituation der Allerthal-Werke AG erheblich positive Auswirkungen haben. Der zeitliche Anfall und die Höhe dieser Erträge kann von der Gesellschaft weder alleine beeinflusst noch prognostiziert werden. Prognosefelder mit abnehmendem Komplexitätsgrad sind die voraussichtliche Zinsbelastung, die voraussichtliche Höhe der Dividendenerträge sowie die Kalkulation der unabweisbaren Kosten.

Bei konsequenter Umsetzung der bisherigen Anlagephilosophie der Allerthal-Werke AG ist die Realisierung eines Ergebnisses oftmals von Faktoren abhängig, welche die Gesellschaft selbst nicht oder nur unwesentlich beeinflussen kann. Daher ist deren zeitlicher Anfall und erst Recht deren Höhe kaum zu prognostizieren. Erst im Laufe des Jahres, wenn Ergebnisse in einem größeren Umfang realisiert wurden, lassen sich belastbarere Aussagen über die Gewinnentwicklung im laufenden Jahr treffen. Dies kann aber dann für den konkreten Prognosezeitraum wiederum nur unter dem Vorbehalt gelten, dass für den Endpunkt dieses Prognosezeitraums, sich das Abschreibungserfordernis bzw. das Zuschreibungserfordernis auf den Wertpapierbestand nicht wesentlich ändert.

Es ist nicht Politik der Allerthal-Werke AG, Ergebnisse zu realisieren, um in irgendeinem Zeitraum oder zu einem Zeitpunkt dieses oder jenes Ergebnis ausweisen zu können. Hingegen ist es die Politik der Gesellschaft, dass im Rahmen des Gesamtportfolios einzelne Positionen eine optimale Verwertung erfahren. Somit sind konkretere Prognosen zum jetzigen Zeitpunkt für das Jahr 2017 nicht möglich. Dies gilt erst recht für Zeiträume, die nach dem Ende des jetzt laufenden Geschäftsjahres liegen.

Vor dem Hintergrund, dass zukunftsgerichtete Aussagen stets basierend auf einer aktuellen Datenlage abgegeben werden, kann der Vorstand der Gesellschaft wegen vorher Gesagtem für die Jahre 2017 und 2018 zwar keine quantitative Prognose abgeben.

Ziel der Gesellschaft kann es nur sein, erneut an die positive Ergebnisentwicklung der letzten Jahre anzuknüpfen und das bilanzielle Eigenkapital zum Ende des Geschäftsjahres mit einer überdurchschnittlichen Rendite im darauffolgenden Jahr zu verzinsen.

Köln, den 21. Februar 2017

Alfred Schneider
Vorstand

Gewinn- und Verlustrechnung
vom 1. Januar 2016 - 31. Dezember 2016

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Geschäftsjahr Vorjahr

Euro Euro Euro
1.
Erträge aus Wertpapierverkäufen
2.683.062,76 5.605.421,65
2. Aufwendungen aus Wertpapierverkäufen
21.233,78- 96.443,01-
3. sonstige betriebliche Erträge
270.807,57 437.287,94
4. Personalaufwand


a) Löhne und Gehälter 416.208,55-
489.443,46-
b) soziale Abgaben und Aufwendungen


für Altersversorgung und für Unterstützung 46.917,85-
50.919,51-
- davon für Altersversorgung
Euro -17.812,15 (Euro -26.432,18)

463.126,40- 540.362,97-
5. Abschreibungen
auf immaterielle Vermögensgegenstände des Anlagevermögens und Sachanlagen

1.832,20- 1.629,00-
6. sonstige betriebliche Aufwendungen
257.161,09- 344.046,48-
7. Erträge aus anderen Wertpapieren und Ausleihungen des Finanzanlagevermögens
282.492,13 254.256,85
8. sonstige Zinsen und ähnliche Erträge
6.503,83 621.919,13
9. Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens
770.265,34- 2.242.851,87-
10. Zinsen und ähnliche Aufwendungen
35.537,91- 62.849,13-
11. Steuern vom Einkommen und vom Ertrag
4.455,20- 1.746,91-
12. Ergebnis nach Steuern
1.689.254,37 3.628.956,20
13. sonstige Steuern
0,00 65.793,20-
14. Jahresüberschuß
1.689.254,37 3.563.163,00
15. Gewinnvortrag aus dem Vorjahr
0,00 417.529,11
16. Einstellungen in Gewinnrücklagen in andere Gewinnrücklagen
844.627,18- 1.781.581,00-
17. Bilanzgewinn
844.627,19 2.199.111,11


Bilanz zum 31. Dezember 2016

AKTIVA

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Euro Geschäftsjahr Euro Vorjahr Euro
A. Anlagevermögen

I. Immaterielle Vermögensgegenstände

entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten 3,00 3,00
II. Sachanlagen
andere Anlagen, Betriebs- und Geschäftsausstattung
2.565,00 3.110,00
III. Finanzanlagen

1. Beteiligungen 0,00
236.733,65
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 14.976.839,17
13.531.078,46
3. Rückdeckungsansprüche aus Lebensversicherungen 14.380,98
15.274,87

14.991.220,15 13.783.086,98
B. Umlaufvermögen

I. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände

sonstige Vermögensgegenstände 127.734,69 928.118,17
- davon mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr Euro 0,00 (Euro 710,96)

II. Wertpapiere

sonstige Wertpapiere 3.745.503,59 3.498.752,80
III. Kassenbestand, Bundesbankguthaben, Guthaben bei Kreditinstituten und Schecks 630.255,26 609.213,27
C. Rechnungsabgrenzungsposten 5.098,00 6.500,21

19.502.379,69 18.828.784,43


PASSIVA

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Euro Geschäftsjahr Euro Vorjahr Euro
A. Eigenkapital

I. Gezeichnetes Kapital 1.200.000,00 1.200.000,00
II. Kapitalrücklage 3.806.130,18 3.806.130,18
III. Gewinnrücklagen

1. gesetzliche Rücklage 109.664,80
109.664,80
2. andere Gewinnrücklagen 11.408.772,29
9.745.034,00

11.518.437,09 9.854.698,80
IV. Bilanzgewinn 844.627,19 2.199.111,11
- davon Gewinnvortrag Euro 0,00 (Euro 417.529,11)

B. Rückstellungen

1. Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen 279.558,00
297.747,00
2. sonstige Rückstellungen 233.583,12
324.817,89

513.141,12 622.564,89
C. Verbindlichkeiten

1. Verbindlichkeiten ggü. Kreditinstituten 1.585.809,40
1.057.437,34
- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 1.585.809,40 (Euro 1.057.437,34)

2. sonstige Verbindlichkeiten 34.234,71
88.842,11

1.620.044,11 1.146.279,45
- davon aus Steuern Euro 9.364,20 (Euro 85.810,14)

- davon im Rahmen der sozialen Sicherheit Euro 9,98 (Euro 9,98)

- davon mit einer Restlaufzeit bis zu einem Jahr Euro 34.234,71 (Euro 88.842,11)



19.502.379,69 18.828.784,43


Anhang zum 31.12.2016 der
Allerthal-Werke Aktiengesellschaft, Köln

1. Angaben zur Gesellschaft und Erläuterungen zu Bestandteilen der Form, insbesondere der Gliederung des Jahresabschlusses

Die Allerthal-Werke AG hat ihren Sitz in Köln und ist im Handelsregister des Amtsgerichts Köln unter der Nummer HRB 66988 eingetragen.

Sie ist zum Bilanzstichtag eine Kleinstkapitalgesellschaft im Sinne von § 267a HGB. Gleichwohl hat sie den Jahresabschluss wie für große, nicht kapitalmarktorientierte Kapitalgesellschaften aufgestellt; dies erfolgte insoweit, als es den Informationsansprüchen ihrer Aktionäre gem. § 131 AktG genügt. Da insoweit zulässig, erfolgen gem. dem erstmals anwendbaren § 160 Abs. 3 AktG keine Angaben mehr zu den dort genannten Vorschriften.

Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde gemäß § 275 Abs. 2 HGB nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wurde der Erfolg aus Wertpapierverkäufen in den Posten Nr. 1 (Erträge aus Wertpapierverkäufen) und Nr. 2 (Aufwendungen aus Wertpapierverkäufen) zusammengefasst. Diese Posten enthalten sowohl die Gewinne/Verluste aus Verkäufen von Wertpapieren des Anlagevermögens als auch diejenigen aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens. Aufgrund erstmaliger Anwendung der durch das Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetz (BilRUG) geänderten Vorschriften des HGB entfällt in der Gewinn- und Verlustrechnung der Posten "Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit"; neu eingefügt wurde dagegen der erstmals gesetzlich vorgeschriebene Posten "Ergebnis nach Steuern".

Der Jahresabschluss wird in Euro (€) aufgestellt.

2. Angaben zur Bewertung und Bilanzierung

Die Vermögensgegenstände und Schulden sind zum Abschlussstichtag einzeln bewertet worden.

Das Sachanlagevermögen wurde zu Anschaffungskosten angesetzt und, soweit abnutzbar, um planmäßige Abschreibungen vermindert. Die planmäßigen Abschreibungen wurden unter Zugrundelegung der betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer linear vorgenommen. Zugänge an steuerrechtlich "geringwertigen Wirtschaftsgütern" wurden in Übereinstimmung mit dem Steuerrecht auch in diesem Jahresabschluss im Jahr des Zugangs in vollem Umfang abgeschrieben.

Die Beteiligungen und die Wertpapiere des Anlage- bzw. Umlaufvermögens wurden grundsätzlich mit den Anschaffungskosten bewertet; soweit für deren Ermittlung eine Verbrauchsfolge zu unterstellen war, wurde nach der Durchschnittskostenmethode bewertet. Soweit die Kurswerte unter die Anschaffungskosten gefallen sind, wurden jedoch entsprechende Abwertungen nach § 253 Abs. 3 und 4 HGB vorgenommen. Bei wieder gestiegenen Kursen wurden zur Wertaufholung Zuschreibungen nach § 253 Abs. 5 HGB durchgeführt; die Obergrenze der Zuschreibungen liegt bei den ursprünglichen Anschaffungskosten. Bei den auf fremde Währung lautenden Wertpapieren des Anlagevermögens wurden die Anschaffungskosten unter Beachtung des jeweiligen Devisenkassamittelkurses zum Zugangszeitpunkt ermittelt; die Folgebewertung dieser Wertpapiere erfolgte unter Beachtung der jeweiligen Devisenkassamittelkurse des Bilanzstichtages.

Die Beteiligungen und die Wertpapiere sind an die finanzierenden Kreditinstitute verpfändet.

In den Finanzanlagen sind "primäre" Nachbesserungsrechte enthalten. Sie sind aus von der Gesellschaft gehaltenen Aktienbeständen des Anlagevermögens im Rahmen von Squeeze-out Verfahren bzw. im Rahmen von Unternehmensverträgen durch Andienung entstanden. Die Gesellschaft erwartet bei den mit Erinnerungswerten von je 1,00 Euro aktivierten Rechten eine Nachbesserung auf die bisher gezahlten Abfindungen. Es handelt sich um mehrere Rechte von verschiedenen Gesellschaften.

Sonstige Vermögensgegenstände sind mit dem Nominalwert ausgewiesen. Erkennbare Einzelrisiken waren nicht vorhanden, Wertberichtigungen waren daher nicht vorzunehmen.

Die Guthaben bei Kreditinstituten sind zum Nennwert angesetzt.

Die Pensionsrückstellung in Höhe von TEUR 280 ist auf der Grundlage eines von der AON Hewitt GmbH, Mülheim an der Ruhr, erstellten versicherungsmathematischen Gutachtens nach den Vorschriften des HGB ermittelt und in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags bewertet worden. Die Pensionsrückstellung wurde aufgrund geänderter gesetzlicher Vorschriften (§ 253 Abs. 2 Satz 1 HGB) erstmals mit einem durchschnittlichen Marktzinssatz auf der Grundlage der letzten zehn Geschäftsjahre (bis 2015: sieben Jahre) bewertet. Dadurch ergab sich ein um € 10.625,00 geminderter Bilanzansatz und ein Ertrag in gleicher Höhe, der anstelle eines Ausweises im Finanzergebnis wahlweise mit dem Aufwand aus der Zuführung zur Pensionsrückstellung saldiert wurde und daher die Aufwendungen für Altersversorgung gemindert hat.

Die sonstigen Rückstellungen sind in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages angesetzt.

Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr wurden mit dem ihrer Restlaufzeit entsprechenden Marktzinssatz abgezinst.

Die Verbindlichkeiten sind zu ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt.

3. Angaben und Erläuterungen zu einzelnen Posten der Bilanz

3.1 Einzelposten des Anlagevermögens

Die Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel) ist aufgrund der Regelungen des BilRUG erstmals gesetzlicher Bestandteil des Anhangs und liegt diesem Anhang daher als Anlage bei.

3.2 Angaben zum Kapital

3.2.1 Gewinnrücklagen

Die gesetzliche Rücklage blieben unverändert.

Die anderen Gewinnrücklagen entwickelten sich wie folgt:

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Euro
Andere Gewinnrücklagen zum 31. Dezember 2015 9.745.034,00
+ Einstellung durch Hauptversammlung 2016 819.111,11
+ Einstellung aus dem Jahresüberschuss 2016 844.627,18
Andere Gewinnrücklagen zum 31. Dezember 2016 11.408.772,29


3.2.2 Bilanzgewinn

Der Bilanzgewinn entwickelte sich wie folgt:

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Euro
Gewinnvortrag zum 31. Dezember 2015 2.199.111,11
./. Einstellung in andere Gewinnrücklage durch Hauptversammlung 2016 - 819.111,11
./. Dividende im Geschäftsjahr 2016 - 1.380.000,00
Gewinnvortrag 0,00
+ Jahresüberschuss Geschäftsjahr 2016 1.689.254,37
./. Einstellung in Gewinnrücklage aus dem Jahresüberschuss 2016 ./. 844.627,18
Bilanzgewinn zum 31. Dezember 2016 844.627,19


Der Gesamtbetrag der ausschüttungsgesperrten Beträge umfasst Euro 10.625,00 und resultiert aus der Änderung der Bewertungsmethode zu den Pensionsrückstellungen (sh. nachfolgend). Gewinne dürfen nur insoweit ausgeschüttet werden, als die nach Ausschüttung verbleibenden freien Rücklagen zzgl. eines Gewinnvortrags und abzgl. eines Verlustvortrags dem genannten Betrag entsprechen.

3.3. Angaben zu den Rückstellungen

3.3.1 Rückstellungen für Pensionen und ähnliche Verpflichtungen

Die Bewertung der Pensionsrückstellung erfolgte in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags (§ 253 Abs. 1 Satz 2 HGB). Die Passivierung der Pensionsrückstellung erfolgte auf Grundlage eines versicherungsmathematischen Gutachtens.

Als versicherungsmathematisches Bewertungsverfahren wurde das Anwartschafts-barwertverfahren (PUC-Methode analog den Vorschriften des IAS 19) angewandt. Zur Ermittlung des Anwartschaftsbarwerts per 31.12.2016 wurde der durchschnittliche Marktzinssatz von 4,03% bei einer pauschalen Restlaufzeit von 15 Jahren entsprechend dem Wahlrecht gem. § 253 Abs. 2 Satz 2 HGB zugrunde gelegt. Bei der Berechnung wurden als biometrische Rechnungsgrundlagen die Sterbetafeln RT 2005 G sowie als weitere Parameter ein Rententrend von 2,00% und die übrigen relevanten Trends mit 0,00% angenommen.

Der Unterschiedsbetrag i.S.d. § 253 Abs. 6 Satz 1 HGB zwischen dem Ansatz der Rückstellungen nach Maßgabe des entsprechenden durchschnittlichen Marktzinssatzes aus den vergangenen zehn Geschäftsjahren (4,03%) und dem entsprechenden Ansatz bei Zugrundelegung von sieben Geschäftsjahren (3,28%) beträgt € 10.625,00. Es besteht in Höhe dieses Unterschiedsbetrags eine Ausschüttungssperre (§ 253 Abs. 6 Satz 2 HGB).

3.3.2 Sonstige Rückstellungen

Für Personalkosten wurden Rückstellungen in Höhe von TEUR 114 gebildet.

Für Beratungskosten, insbesondere im Zusammenhang mit aktiv geführten Prozessen, bei denen die Allerthal-Werke AG nicht Beklagte ist, ist ein Betrag von TEUR 70 zurückgestellt.

Es handelt sich ferner um Rückstellungen für Aufsichtsratsvergütungen, Aufbewahrung/Archivierung, Kosten des Jahresabschlusses sowie für ausstehende Eingangsrechnungen.

3.4 Verbindlichkeiten

Die Verbindlichkeiten bestehen im Wesentlichen gegenüber Kreditinstituten. Die Angaben zur Restlaufzeit und zur Besicherung sind dem nachfolgenden Verbindlichkeitenspiegel zu entnehmen:

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Verbindlichkeiten Restlaufzeit


bis 1 Jahr 1-5 Jahre über 5 Jahre gesamt gesichert

gegenüber Kreditinstituten 1.585.809,40 0,00 0,00 1.585.809,40 1.585.809,40
Sonstige 34.234,71 0,00 0,00 34.234,71 0,00
Summe 1.620.044,11 0,00 0,00 1.620.044,11 1.585.809,40


Die Verbindlichkeiten des Vorjahres hatten ebenfalls eine Restlaufzeit von nicht mehr als einem Jahr. Die Sicherung der Verbindlichkeiten erfolgte durch Abtretung von in Wertpapierdepots gehaltenen Wertpapieren des Anlage- und Umlaufvermögens.

3.5 Sonstige finanzielle Verpflichtungen

Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt TEUR 154 inklusive Umsatzsteuer. Der Ausweis beinhaltet insbesondere TEUR 73 für Büromiete und TEUR 50 für Beratung, jeweils für die Zeit ab Bilanzstichtag bis zum Ende der jeweiligen vertraglichen Grundlaufzeit.

4. Angaben und Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung

4.1 Wertpapiererträge und sonstigen betrieblichen Erträge

Die Wertpapiergewinne wurden mit TEUR 1.206 aus dem Verkauf einer Beteiligung sowie mit TEUR 1.427 aus Verkäufen von sonstigen Wertpapieren des Anlagevermögens erzielt. Weiterhin wurden Erträge aus Nachbesserungen in Höhe von TEUR 50 erzielt.

Die Wertpapierverluste wurden mit TEUR -15 aus Verkäufen von sonstigen Wertpapieren des Anlagevermögens sowie mit TEUR -6 aus Verkäufen von Wertpapieren des Umlaufvermögens realisiert.

Die sonstigen betrieblichen Erträge bestehen im Wesentlichen aus Erträgen aus Zuschreibungen auf Wertpapiere des Anlagevermögens (TEUR 107) und des Umlaufvermögens (TEUR 132).

4.2 Erträge und Aufwendungen aus der Währungsumrechnung

Die Sonstigen betrieblichen Erträge enthalten solche aus Währungsumrechnung in Höhe von EUR 609,25 ( Vj.: EUR 68,03). Die Sonstigen betrieblichen Aufwendungen enthalten solche aus der Währungsumrechnung in Höhe von EUR 1.324,51 (Vj.: EUR 1.831,73).

4.3 Außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens

Abschreibungen auf Wertpapiere sind immer außerplanmäßig, da für Wertpapiere keine "planmäßigen" Abschreibungen vorgenommen werden.

In der GuV-Position Abschreibungen auf Finanzanlagen und auf Wertpapiere des Umlaufvermögens sind TEUR 770 (Vj.: TEUR 2.243) für außerplanmäßige Abschreibungen auf Finanzanlagen ausgewiesen. Nach unserer Einschätzung sind die Wertminderungen voraussichtlich nicht von Dauer.

4.4 Aufzinsungsaufwendungen

In dem Posten Zinsen und ähnliche Aufwendungen sind Aufzinsungsaufwendungen zu Pensionsrückstellungen in Höhe von Euro 10.865,00 (Vj.: Euro 12.995,00) enthalten. Der Ermittlung des Aufzinsungsaufwands liegt ein Zinssatz zu Beginn der Periode von 3,94% zugrunde.

4.5 Steueraufwand

Auf Basis des handelsbilanziellen Ergebnisses und vor dem Hintergrund der Regelungen des § 8b KStG in seiner am Bilanzstichtag gültigen Fassung ist der zu erwartende Steueraufwand (Euro 0,00) mit dem in der Gewinn- und Verlustrechnung ausgewiesenen Steueraufwand identisch. Der dort ausgewiesene Ertragsteueraufwand betrifft nicht-anrechenbare ausländische Kapitalertragsteuern.

5. Sonstige Angaben

5.1 Angaben zu den Unternehmensorganen

Vorstand:

Dipl.-Kfm. Alfred Schneider, Kaufmann, Köln

Aufsichtsrat:

Dr. Markus Linnerz, Rechtsanwalt, Bonn

(Vorsitzender)


Karl-Heinz Berchter, Unternehmensberater, Düsseldorf

(stellvertretender Vorsitzender)


Rolf Hauschildt, Kaufmann, Düsseldorf.

5.2 Beteiligungen

Der Anteilsbesitz an der Esterer AG, Altötting, umfasst 14.027 von 16.500 Aktien, bzw. 85,01%. Der geprüfte Jahresabschluss 2015 weist ein buchmäßiges Eigenkapital von Euro 3.763.752,77 aus, der Jahresüberschuss 2015 beträgt Euro 271.368,66. Der Jahresabschluss 2016 liegt noch nicht vor.

5.3 Anzahl der durchschnittlich beschäftigten Arbeitnehmer

Die Firma beschäftigte im Geschäftsjahr drei Angestellte.

5.4 Angaben zum Abschlussprüferhonorar

Das für das Geschäftsjahr oder frühere Jahre als Aufwand gebuchte Honorar des Abschlussprüfers setzt sich wie folgt zusammen:

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a) für Abschlussprüfungsleistungen Euro 15.000,00
b) für Steuerberatungsleistungen Euro 4.978,30
c) für andere Bestätigungsleistungen oder sonstige Leistungen Euro 0,00
Summe Euro 19.978,30


Anmerkung: Aufgrund neuerer Rechtsprechung des BFH zu § 249 HGB werden, wegen gesetzlicher Prüfungspflicht anders als für die Zeit bis 2013, seit 2014 keine Rückstellungen für die zwar satzungsmäßigen, aber nicht mehr gesetzlich vorgeschriebenen Jahresabschlussprüfungen passiviert, sodass der hier ausgewiesene Prüfungsaufwand die Prüfung des Vorjahresabschlusses betrifft. Die Angaben sind Beträge ohne Umsatzsteuern, unabhängig von einer umsatzsteuerlichen Nicht-Abzugsfähigkeit der in Rechnung gestellten Umsatzsteuern.

5.5 Latente Steuern

Aufgrund der Regelungen des § 8b KStG wird die Gesellschaft bei gleich bleibender Unternehmenspolitik auch in Zukunft mit keinen Ertragsteuern belastet sein, welche durch dem Grunde nach bestehende aktive Steuerlatenzen (aus steuerlichen Verlustvorträgen und aus unterschiedlichen Bewertungen von Wertpapieren und Pensionsrückstellungen in Handels- und Steuerbilanz) reduziert werden könnten. Mithin besteht zum Bilanzstichtag keine werthaltige aktive Steuerlatenz.

5.6 Vorgänge von besonderer Bedeutung nach Schluss des Geschäftsjahres

Vorgänge von besonderer Bedeutung haben sich nach dem 31.12.2016 nicht ergeben.

5.7 Ergebnisverwendungsvorschlag

Der Vorstand schlägt gem. § 170 Abs. 2 AktG folgende Verwendung des Bilanzgewinns des Geschäftsjahres 2016 vor:

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1. Verteilung an die Aktionäre: Euro 600.000,00
2. Einstellung in Gewinnrücklagen: Euro 244.627,19
3. Gewinnvortrag: Euro 0,00
4. Bilanzgewinn: Euro 844.627,19


Köln, den 21. Februar 2017

- Der Vorstand -

Entwicklung des Anlagevermögens (Anlagenspiegel)
zum 31.12.2016

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Anschaffungskosten Aufgelaufene Abschreibungen

01.01.2016 Umbuchungen Zugänge Abgänge 31.12.2016 01.01.2016

Euro Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
5.731,99


5.731,99 5.728,99
Summe
immaterielle Vermögensgegenstände
5.731,99 0,00 0,00 0,00 5.731,99 5.728,99
II. Sachanlagen
andere Anl., Betriebs- und Geschäftsausst.
44.832,37
1.287,20 751,50 45.368,07 41.722,37
Summe Sachanlagen 44.832,37 0,00 1.287,20 751,50 45.368,07 41.722,37
III. Finanzanlagen





1. Beteiligungen 236.733,65

236.733,65 0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 16.382.514,34
6.486.524,09 4.466.479,30 18.402.559,13 2.851.435,88
3. Rückdeckungsansprüche 15.274,87

893,89 14.380,98 0,00
Summe Finanzanlagen 16.634.522,86 0,00 6.486.524,09 4.704.106,84 18.416.940,11 2.851.435,88
Anlagevermögen insgesamt 16.685.087,22 0,00 6.487.811,29 4.704.858,34 18.468.040,17 2.898.887,24


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Aufgelaufene Abschreibungen Buchwerte

Änderungen iZm Umbuchungen oder Zugängen Änderungen iZm Abgängen Abschreibungen im Geschäftsjahr Zuschreibungen im Geschäftsjahr 31.12.2016 31.12.2016

Euro Euro Euro Euro Euro Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten




5.728,99 3,00
Summe
immaterielle Vermögensgegenstände
0,00 0,00 0,00 0,00 5.728,99 3,00
II. Sachanlagen
andere Anl., Betriebs- und Geschäftsausst.

751,50 1.832,20
42.803,07 2.565,00
Summe Sachanlagen 0,00 751,50 1.832,20 0,00 42.803,07 2.565,00
III. Finanzanlagen





1. Beteiligungen



0,00 0,00
2. Wertpapiere des Anlagevermögens
53.752,22 735.124,11 107.087,81 3.425.719,96 14.976.839,17
3. Rückdeckungsansprüche



0,00 14.380,98
Summe Finanzanlagen 0,00 53.752,22 735.124,11 107.087,81 3.425.719,96 14.991.220,15
Anlagevermögen insgesamt 0,00 54.503,72 736.956,31 107.087,81 3.474.252,02 14.993.788,15



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Buchwerte

31.12.2015

Euro
I. Immaterielle Vermögensgegenstände
entgeltlich erworbene Konzessionen, gewerbliche Schutzrechte und ähnliche Rechte und Werte sowie Lizenzen an solchen Rechten und Werten
3,00
Summe
immaterielle Vermögensgegenstände
3,00
II. Sachanlagen
andere Anl., Betriebs- und Geschäftsausst.
3.110,00
Summe Sachanlagen 3.110,00
III. Finanzanlagen
1. Beteiligungen 236.733,65
2. Wertpapiere des Anlagevermögens 13.531.078,46
3. Rückdeckungsansprüche 15.274,87
Summe Finanzanlagen 13.783.086,98
Anlagevermögen insgesamt 13.786.199,98


Wiedergabe des Bestätigungsvermerks "Bestätigungsvermerk des Abschlussprüfers

An die Allerthal-Werke AG, Köln:

Wir haben den Jahresabschluss - bestehend aus Bilanz, Gewinn- und Verlustrechnung und Anhang - unter Einbeziehung der Buchführung und den Lagebericht der Allerthal- Werke AG, Köln für das Geschäftsjahr vom 1. Januar 2016 bis 31. Dezember 2016 geprüft. Die Buchführung und die Aufstellung von Jahresabschluss und Lagebericht nach den deutschen handelsrechtlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung liegen in der Verantwortung des gesetzlichen Vertreters der Gesellschaft. Unsere Aufgabe ist es, auf der Grundlage der von uns durchgeführten Prüfung eine Beurteilung über den Jahresabschluss unter Einbeziehung der Buchführung und über den Lagebericht abzugeben.

Wir haben unsere Jahresabschlussprüfung nach § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung vorgenommen. Danach ist die Prüfung so zu planen und durchzuführen, dass Unrichtigkeiten und Verstöße, die sich auf die Darstellung des durch den Jahresabschluss unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung und durch den Lagebericht vermittelten Bildes der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage wesentlich auswirken, mit hinreichender Sicherheit erkannt werden. Bei der Festlegung der Prüfungshandlungen werden die Kenntnisse über die Geschäftstätigkeit und über das wirtschaftliche und rechtliche Umfeld der Gesellschaft sowie die Erwartungen über mögliche Fehler berücksichtigt. Im Rahmen der Prüfung werden die Wirksamkeit des rechnungslegungsbezogenen internen Kontrollsystems sowie Nachweise für die Angaben in Buchführung, Jahresabschluss und Lagebericht überwiegend auf der Basis von Stichproben beurteilt. Die Prüfung umfasst die Beurteilung der angewandten Bilanzierungsgrundsätze und der wesentlichen Einschätzungen des gesetzlichen Vertreters sowie die Würdigung der Gesamtdarstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Wir sind der Auffassung, dass unsere Prüfung eine hinreichend sichere Grundlage für unsere Beurteilung bildet.

Unsere Prüfung hat zu keinen Einwendungen geführt.

Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse entspricht der Jahresabschluss den gesetzlichen Vorschriften und den ergänzenden Bestimmungen der Satzung und vermittelt unter Beachtung der Grundsätze ordnungsmäßiger Buchführung ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft. Der Lagebericht steht in Einklang mit dem Jahresabschluss, entspricht den gesetzlichen Vorschriften, vermittelt insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft und stellt die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend dar."

Köln, den 21. Februar 2017

Formhals

Revisions- und Treuhand GmbH

Wirtschaftsprüfungsgesellschaft

Steuerberatungsgesellschaft

Harald Formhals

Wirtschaftsprüfer

Jahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2016 bis zum 31.12.2016

Ergebnisverwendungsbeschluss

Die Hauptversammlung der Allerthal-Werke AG hat am 10.Juli 2017 beschlossen, aus dem Bilanzgewinn des Geschäftsjahres 2016 von EUR 844.627,19 die Ausschüttung einer Dividende von 0,50 EUR je Stückaktie, insgesamt EUR 600.000,00 vorzunehmen, einen Betrag von Euro 244.627,19 in die anderen Gewinnrücklagen einzustellen und Euro 0,00 auf neue Rechnung vorzutragen.