Ad-hoc | 28 July 1998 13:42
Ad hoc-Service: Einbecker Brauhaus AG
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Ad hoc-Service: Einbecker Brauhaus AG
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Zwischenbericht vom 27.O7.98
Einbecker Brauhaus AG erfolgreich gestartet
Im Jahr 1997 wurde die Einbecker Brauhaus AG, Einbeck, durch
Verkauf der Aktienmehrheit an eine Investorengruppe unter
Führung der Ender & Partner AG, Vermögensverwaltung, Köln, aus
dem Brau und Brunnenkonzern herausgelöst. Seitdem agiert das
Unternehmen selbständig am Markt. Die jetzt veröffentlichten
Zahlen für das 1. Geschätshalbjahr 1998 belegen, daß der
Brauerei aus Südniedersachsen diese Umstellung trotz der
allgemein schwierigen Lage auf dem Biermarkt gut gelungen ist.
Mit der Übernahme der Martini-Brauerei in Kassel stieg der
Umsatz im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 36 Prozent auf 53
Mio. DM. Das Betriebsergebnis konnte um 23 Prozent auf 8,1
Mio. DM gesteigert werden.
Trotz der schwierigen Lage auf dem Biermarkt, nicht zuletzt
wegen des verregneten Sommers, erwartet der Vorstand eine
Dividendenausschüttung von 1,25 DM je Aktie auf das um 50
Prozent erhöhte Grundkapital.
Der Hauptgrund für die positive Entwicklung wird in der
Trennung des Brauhauses von der Brau und Brunnen AG, Dortmund,
im Jahr 1997 gesehen. Seit der Loslösung vom Konzern kann die
Brauerei schneller und flexibler am Markt agieren. Bewiesen
hat sie diese neue Freiheit mit der Übernahme der Martini-
Brauerei und der erfolgreichen Einführung von drei neuen
Bieren innerhalb weniger Monate: Auf die Einführung von
Einbecker Dunkel folgte Einbecker Brauherren Pils Alkoholfrei.
Kurz nach der Übernahme der Martini-Brauerei wurde unter
diesem Namen ein Weissbier am Markt plaziert, das von den
Verbrauchern äußerst positiv aufgenommen wurde. Deutliche
Kostenreduzierungen in allen Bereichen trugen ihren Teil zum
gelungenen 1. Halbjahr 1998 bei.
Starke Regionalmarken sowie eine fundierte strategische
Neuausrichtung nach der Trennung vom Konzern sollen die
Ertragsstärke des Unternehmens auch für die Zukunft sichern.
eme fundierte der Trennung vom des Unternehmens
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