GBK Beteiligungen AktiengesellschaftHannoverJahresabschluss zum Geschäftsjahr vom 01.01.2024 bis zum 31.12.2024Beschluss über die Ergebnisverwendung betreffend den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024Die ordentliche Hauptversammlung der Gesellschaft hat am 22. Mai 2025 beschlossen, den im Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 ausgewiesenen Bilanzgewinn in Höhe von EUR 2.085.919,80 wie folgt zu verwenden: scrollen
Hannover, im Mai 2025 Der Vorstand Tätigkeitsbericht des Vorstands der GBK Beteiligungen Aktiengesellschaft, Hannover, für das Geschäftsjahr 2024 Das Geschäftsjahr 2024 war bei einem Großteil unserer Portfoliounternehmen herausfordernd. Die schwache Grundverfassung der deutschen Wirtschaft mit zwei Rezessionsjahren in Folge und die unsichere und sich schnell verändernde geopolitische Lage stellen eine enorme Belastung insbesondere in der produzierenden Industrie dar. In diesem Umfeld ist in der Wirtschaft eine deutliche Investitionszurückhaltung festzustellen. Ein weiteres Hemmnis sind die unverändert hohen Zinsen und die wachsende Zurückhaltung der Banken bei der Kreditvergabe. Die hohen Lohnabschlüsse und steigende Energiepreise waren ebenfalls nicht förderlich. Wie schon in den Vorjahren waren sehr unterschiedliche Entwicklungen bei unseren Portfoliounternehmen festzustellen. Dies weniger in Abhängigkeit von spezifischen Branchen, sondern mehr vom individuellen Geschäftsmodell. Damit bleibt auch der Ausblick auf 2025 sehr schwierig. GBK wurde am 2. April 2015 gemäß § 44 Abs.3 in Verbindung mit § 2 Abs. 5 KAGB a.F. antragsgemäß als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft registriert. Seit dem 3. Juli 2016 wendet GBK die Regelungen der EU-Marktmissbrauchsverordnung (MAR) im Hinblick auf Insiderinformationen an. Die Bilanzierung der GBK erfolgt neben den Vorschriften des HGB und AktG zusätzlich unter Berücksichtigung der Vorschriften des KAGB und der Kapitalanlage- Rechnungslegungs- und Bewertungsverordnung (KARBV). Als nach dem Gesetz über Unternehmensbeteiligungen (UBGG) anerkannte Unternehmensbeteiligungsgesellschaft hat GBK auch die Vorschriften des (UBGG) zu beachten. Auch in 2024 wurden im Rahmen einer freiwilligen Prüfung für das Geschäftsjahr 2023 die Regelungen des Geldwäschegesetzes (GwG) geprüft. Alle hierbei festgestellten Mängel konnten mit Hilfe eines externen Beraters vollständig abgestellt werden. Dies wurde auch vom Abschlussprüfer entsprechend bestätigt. Wie im Vorjahr legte die Gesellschaft ihrem Aufsichtsrat einen Risko- und einen Compliancebericht sowie einen Bericht zu Interessenskonflikten vor. Erstmals wurde im Rahmen der Jahresabschlussprüfung ein Abhängigkeitsbericht erstellt, da ein Aktionär über eine faktische Hauptversammlungsmehrheit verfügen könnte. Die Bestellung der Vorstände Christoph Schopp und Volker Tangemann verlängerte sich im Juni 2024 um drei Jahre bis zur Jahresmitte 2027. Die alleinvertretungsberechtigten Vorstände sind in der Lage, sich vollumfänglich zu vertreten, haben aber Tätigkeitsschwerpunkte. Bei Christoph Schopp ist dies die operative Betreuung der Beteiligungsengagements, bei Volker Tangemann das Risikomanagement. Im Berichtsjahr 2024 haben sich die Anlagekriterien der GBK nicht verändert. Beteiligungen sollen an nicht börsennotierten, mittelständischen Unternehmen im deutschsprachigen Raum eingegangen werden. Erworben werden Minderheitsbeteiligungen, die in der Regel auch langfristig gehalten werden können. Durch die Kooperation von GBK mit der Hannover Finanz GmbH, Hannover, teilt sich die GBK u. a. das wirtschaftliche Risiko einer Transaktion mit Co- Investoren. Die Konditionen des Beratervertrages wurden mit Wirkung zum 01.01.2025 neu verhandelt. Schwerpunkt der Tätigkeit des Vorstands war in diesem Jahr neben der Begleitung und Beratung der Portfoliounternehmen die Umsetzung von drei Unternehmensverkäufen und der Erwerb von zwei neuen Beteiligungen. Daneben kam es zu sechs Anschlussinvestitionen. Das gesamte Investitionsvolumen betrug T€ 2.030. GBK verfügt über ein eigenes Risikomanagement, das dem Vorstand obliegt. In Entscheidungen von wesentlicher Bedeutung ist zudem der Aufsichtsrat einbezogen. Hierzu zählen insbesondere die Zustimmung zu Investitions- und Desinvestitionsentscheidungen. Die aus der Risikoeinschätzung resultierenden Maßnahmen, Entscheidungen und Prozesse sind in einem Organisationshandbuch zusammengefasst und unterliegen umfangreichen Dokumentationspflichten. Eine Überprüfung des Risikomanagementsystems und der Compliance Regeln erfolgt durch den Vorstand fortlaufend. Die Abwicklung aller Transaktionen und Zahlungen erfolgt unter Einschaltung einer Verwahrstelle. Dies ist seit dem 01.01.2023 das Bankhaus Donner & Reuschel, Hamburg. Entsprechend der Vorschriften von KAGB/KARBV nimmt die GBK eine Bewertung der Beteiligungen zu Zeitwerten (Verkehrswerten) vor. Da für Beteiligungen von GBK keine Verkehrswerte an der Börse notiert werden, hat der Vorstand die Bewertung der Bestandsbeteiligungen unter Verwendung anerkannter Bewertungsmethoden bei Zugrundelegung veröffentlichter Branchenmultiplikatoren vorgenommen. Sofern Beteiligungsengagements weniger als 12 Monate im Bestand von GBK waren, wurden sie zu Anschaffungskosten bewertet. Eine Änderung der Methodik wurde im Berichtsjahr nicht vorgenommen. Bei der Verteilung der Verkehrswerte auf die verschiedenen Branchen haben sich durch den Exit des größten Einzelwerts Verschiebungen ergeben. Die Chemiebranche als bisheriges Schwergewicht spielt nur noch eine untergeordnete Rolle. Mit gut 20 % nimmt nun die Transport-/Logistik-Branche den größten Anteil ein. Jeweils deutlich über 10 % entfallen auf Maschinenbau, Bau/Handwerk, Elektrotechnik und Pharma. Umgliederungen der Branchenzuordnung wurden im Berichtsjahr nicht vorgenommen. Insgesamt haben sich die Zeitwerte des Portfolios im Vergleich zum Vorjahresstichtag vornehmlich durch die Veräußerungen von T€ 45.809 auf T€ 35.082 verringert. Neben dem starken Anstieg der Liquidität haben sich die Zeitwerte des bestehenden Portfolios insgesamt leicht verringert. Der Verlust des Geschäftsjahres 2024 beläuft sich auf T€ 1.762; es setzt sich aus einem Realisierten Verlust von T€ 785 und einem Nicht realisierten Verlust von T€ 976 zusammen. Insgesamt verbleibt ein Bilanzgewinn von T€ 1.725. Der Nettoinventarwert der Aktie gemäß § 168 Abs. 1 KAGB beträgt zum Bilanzstichtag € 7,44. Der vom Vorstand aufgestellte und vom Aufsichtsrat am 25. März 2025 festgestellte Jahresabschluss der GBK zum 31. Dezember 2023 sieht vor, eine Dividende von 0,30 € pro Aktie auszuschütten. Das Ausschüttungsvolumen beläuft sich auf T€ 2.025. Vorstand und Aufsichtsrat haben beschlossen, die für den 22. Mai 2025 geplante Hauptversammlung auf Basis der geltenden Rechtsvorschriften als normale Präsenzveranstaltung abzuhalten. Zum Bilanzstichtag verfügt GBK über liquide Mittel von T€ 14.104. Angesichts dieser Liquidität sucht der Vorstand nach neuen Anlagemöglichkeiten um das Portfolio entsprechend der bisherigen Anlagepolitik zu ergänzen. Aktuell können jedoch noch keine Abschlüsse vermeldet werden. Auf der Verkaufsseite sind einige Aktivitäten angelaufen, die Realisierungschancen können derzeit nur schwer eingeschätzt werden. Angesichts der unverändert schwierigen Rahmenbedingungen und den eher pessimistischen Prognosen zur Lage der Wirtschaft sind die Aussichten zur kurz- und mittelfristigen Entwicklung unserer Portfoliounternehmen und damit der GBK selbst auch in diesem Jahr mit deutlichen Unsicherheiten behaftet. Vorstand und Aufsichtsrat arbeiten daran in diesem volatilen Umfeld neue Opportunitäten auszuloten.
Hannover, 25.03.2025 gez. Tangemann gez. Schopp Lagebericht für das Geschäftsjahr 20241 Grundlagen der Gesellschaft 1.1 Geschäftstätigkeit Die im Jahr 1969 gegründete GBK Beteiligungen Aktiengesellschaft ist eine auf den Mittelstand fokussierte deutsche Beteiligungsgesellschaft. Ihre Tätigkeit ist der Erwerb, das Halten, die Verwaltung und Veräußerung von Unternehmensbeteiligungen. GBK wurde im Jahr 1998 als Unternehmensbeteiligungsgesellschaft nach dem Gesetz über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG) anerkannt. Damit ist GBK von der Gewerbesteuer befreit. Auf GBK finden die Rechtsvorschriften für die Verwalter Alternativer Investmentfonds (AIF) Anwendung, die in der Bundesrepublik Deutschland insbesondere im Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) geregelt sind. Im Jahr 2015 erfolgte die Registrierung von GBK gemäß § 44 Abs. 3 in Verbindung mit § 353 Abs. 5, § 2 Abs. 5 KAGB i.d.F. 2015 als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft. Überdies wendet GBK seit dem Jahr 2016 die Regelungen der EU-Marktmissbrauchsverordnung (MAR) an. 1.2 Ziele und Strategien Mit Haltedauern von teils über zehn Jahren verfolgt GBK das Ziel, den Wert der Beteiligungen an ihren mittelständischen Portfoliounternehmen zu steigern und eine attraktive Rendite für ihre Aktionäre zu erzielen. Die Beteiligungen werden primär im Rahmen eines Gesellschafterwechsels oder einer Wachstumsfinanzierung eingegangen. Die Investitionen dienen der Stärkung des Eigenkapitals und werden oft in Form einer offenen Beteiligung und als Mezzanine getätigt. Mezzanine Finanzmittel können stille Gesellschaften, Gesellschafterdarlehen und Ausleihungen enthalten. GBK zielt auf eine breite Streuung ihres Portfolios ab. Daher zählen Beteiligungen an Produktions-, Dienstleistungs- und Handelsunternehmen aus unterschiedlichen Branchen zu ihrem Portfolio. Zudem wird die Diversifikation dadurch unterstützt, dass mehrere kleine wenigen großen Investitionen vorgezogen werden. Hierzu investiert GBK unter anderem als Co-Investor gemeinsam mit anderen Investoren. Die Co-Investitionsmöglichkeiten erhält sie auf Basis eines Beratungsvertrages mit und von der HANNOVER Finanz GmbH, mit der sie seit dem Jahr 2002 kooperiert. Der operative Erfolg der Geschäftstätigkeit von GBK lässt sich anhand verschiedener Indikatoren messen. Dazu zählt insbesondere der Ordentliche Nettoertrag. 2 Wirtschaftsbericht 2.1 Gesamtwirtschaftliche Entwicklung Nach Prognosen des Internationalen Währungsfonds (IWF) belief sich das weltweite Wirtschaftswachstum im Jahr 2024 auf 3,2 % nach 3,3 % im Jahr 2023. Der Euroraum verzeichnete demgegenüber ein Wirtschaftswachstum von nur 0,8 % und zeigte sich damit im abgelaufenen Jahr erneut in einer schwachen Verfassung. Innerhalb des Euroraums behauptete Spanien mit einem Plus von 3,1 % seine Position als die am stärksten wachsende europäische Volkwirtschaft, während Deutschland zum zweiten Mal in Folge das Schlusslicht in der Eurozone bildet, diesmal mit einem Minus von 0,2 %. Hierzu haben unter anderem die im Vergleich zu den Vorjahren noch immer hohen Finanzierungskosten, die starke wirtschaftspolitische Verunsicherung, die geringe Kapazitätsauslastung der Industrie und eine rückläufige Investitionstätigkeit beigetragen. Zudem entwickelten sich die Exporte rückläufig, was sich auf die verringerte Wettbewerbsfähigkeit der deutschen Industrie und einen hohen Wettbewerbsdruck zurückführen lassen. Daneben hielten sich die privaten Haushalte trotz gestiegener Löhne mit ihren Ausgaben zurück. 2.2 Branchenbezogene Rahmenbedingungen Für Unternehmen, die ihre Position im Wettbewerb sichern oder ausbauen wollen, ist Eigenkapital eine unerlässliche Grundlage. Dieses kann von Investoren wie GBK als offene Beteiligung und als Mezzanine zur Verfügung gestellt werden. Dabei besteht weiterhin ein starker Wettbewerb um Beteiligungen an Unternehmen mit attraktiven Geschäftsmodellen. Strategische Investoren, Finanzinvestoren und Family Offices suchen Unternehmen mit einem hohen Wertsteigerungspotential, an denen sie sich minderheitlich oder mehrheitlich beteiligen können. Ihre Investitionsbereitschaft hängt neben den Wachstumserwartungen von der Verfügbarkeit und von den Kosten des Fremdkapitals ab. Auch wenn sich die Zinsen seit der zweiten Hälfte des Jahres 2024 rückläufig entwickelt haben, bewegen sie sich im Vergleich zu den Vorjahren auf einem erhöhten Niveau. Gleichzeitig beobachten wir eine restriktivere Kreditvergabe der Banken, die mit tendenziell höheren Margen einher geht. In dem Maße, wie die Banken weniger Fremdkapital zur Verfügung stellen, werden Transaktionen - falls sie stattfinden - tendenziell mit mehr Eigenkapital unterlegt. Das geht zwar zu Lasten der Rendite, es stärkt aber die Solidität der Finanzierungsstruktur. Auch deswegen wird Eigenkapital weiterhin ein gefragter Finanzierungsbaustein bleiben. 3. Wirtschaftliche Lage 3.1 Entwicklung des Beteiligungsbestands 3.1.1 Investitionen Im Jahr 2024 verzeichnete GBK erneut ein rückläufiges Angebot an attraktiven Beteiligungsmöglichkeiten. Insgesamt investierte GBK € 2,08 Mio. (Vorjahr: € 1,82 Mio.) in zwei neue und sechs bestehende Beteiligungsengagements. Sämtliche Investitionen wurden aus eigenen Mitteln getätigt. 3.1.2 Desinvestitionen Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden drei mittelbar gehaltene Beteiligungsengagements veräußert und über das Vermögen von drei Portfoliounternehmen wurde das Insolvenzverfahren eröffnet. Daneben wurde eine Zwischengesellschaft für ein in Vorjahren wirtschaftlich abgegangenes Beteiligungsengagement aufgelöst. Damit sank der Verkehrswert aller Beteiligungsengagements im Vergleich zum Vorjahr deutlich auf € 35,08 Mio. (Vorjahr: € 45,81 Mio.). Auch wenn sich die Struktur des Beteiligungsportfolios aufgrund der Zu- und Abgänge des Geschäftsjahres 2024 spürbar verändert hat, so ist sie weiterhin ausgeglichen. Branchenspezifischen Risiken, die einen maßgeblichen Einfluss auf die wirtschaftliche Entwicklung der Portfoliounternehmen haben könnten, werden durch die Diversifikation des Beteiligungsportfolios verringert. Dennoch können konjunkturelle Einbrüche auch auf ein diversifiziertes Portfolio durchschlagen. 3.2 Ertragslage GBK hat im Geschäftsjahr 2024 ein Realisiertes Ergebnis von € -0,78 Mio. und ein Nicht realisiertes Ergebnis von € -0,98 Mio. erwirtschaftet. Das Ergebnis des Geschäftsjahres beläuft sich auf € -1,76 Mio. Die Erträge aus der Investmenttätigkeit fallen deutlich höher als budgetiert aus. Sie belaufen sich auf € 7,38 Mio. (Vorjahr: € 2,57 Mio.) und setzen sich aus Zinsen und ähnlichen Erträgen in Höhe von € 7,23 Mio. (Vorjahr: € 2,47 Mio.) und Sonstigen betrieblichen Erträgen in Höhe von € 0,15 Mio. (Vorjahr: € 0,10 Mio.) zusammen. Der Anstieg der Zinsen und ähnlichen Erträge ist primär auf Ausschüttungen aus dem Verkauf mittelbar gehaltener Geschäftsanteile an einem Portfoliounternehmen zurückzuführen. Die um die mittelbaren Veräußerungserlöse bereinigten Erträge aus der Investmenttätigkeit belaufen sich auf € 2,23 Mio. (Vorjahr: € 2,57 Mio.). Sonstige betriebliche Erträge sind vor allem auf Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von € 0,06 Mio. (Vorjahr: € 0,01 Mio.) und Erträge auf Kostenerstattungen für nicht zustande gekommene Beteiligungsabschlüsse in Höhe von € 0,05 Mio. (Vorjahr: € 0,00 Mio.) zurückzuführen. Die Aufwendungen aus der Investmenttätigkeit fallen höher als budgetiert aus und belaufen sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf € 2,68 Mio. (Vorjahr: € 2,63 Mio.). Sie setzen sich aus der Verwahrstellenvergütung, Prüfungs- und Veröffentlichungskosten und Sonstige Aufwendungen zusammen, von denen die letztgenannte Position einen nennenswerten Anstieg verzeichnet. So belaufen sich die Sonstigen Aufwendungen auf € 2,45 Mio. (Vorjahr: € 2,41 Mio.). Sie enthalten unter anderem die Vergütung an die HANNOVER Finanz GmbH aus dem Beratervertrag in Höhe von € 1,08 Mio. (Vorjahr: € 1,08 Mio.). Personalaufwendungen machen € 0,33 Mio. (Vorjahr: € 0,32 Mio.) aus und umfassen die gezahlte fixe und variable Vergütung des Vorstands in Höhe von € 0,26 Mio. (Vorjahr: € 0,26 Mio.) bzw. € 0,00 Mio. (Vorjahr: € 0,00 Mio.), Sozialversicherungsbeiträge sowie Mitarbeitergehälter. Die Wertberichtigungen auf Forderungen verzeichnen einen Rückgang auf € 0,66 Mio. (Vorjahr: € 0,70 Mio.), während die Aufwendungen für nicht zustande gekommene Beteiligungsabschlüsse einen Anstieg auf € 0,18 Mio. (Vorjahr: € 0,09 Mio.) verzeichnen. Der Ordentliche Nettoertrag beträgt € 4,70 Mio. (Vorjahr: € -0,06 Mio.) und übersteigt das Budget um ein Vielfaches. Gekürzt um die Erträge aus der Veräußerung eines mittelbar gehaltenen Beteiligungsengagements beläuft sich der bereinigte Ordentliche Nettoertrag auf € -0,30 Mio. Der bereinigte Ordentliche Nettoertrag entspricht dem budgetierten Wert. Realisierte Gewinne betragen € 0,98 Mio. (Vorjahr: € 1,42 Mio.) und entfallen auf die Veräußerung eines unmittelbar gehaltenen Beteiligungsengagements. Realisierte Verluste in Höhe von € 6,46 Mio. (Vorjahr: € 0,56 Mio.) betreffen in Höhe von € -5,53 Mio. (Vorjahr € 0,56 Mio.) drei Beteiligungsengagements, bei denen das Insolvenzverfahren eröffnet worden ist. Alle Engagements waren bereits im Jahresabschluss des Vorjahres mit Zeitwerten von Null angesetzt worden. Damit beläuft sich das Realisierte Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 auf € -0,79 Mio. (Vorjahr: € 0,79 Mio.). Das Nicht realisierte Ergebnis des Geschäftsjahres beträgt € -0,98 Mio. (Vorjahr: € 0,62 Mio.). Es zeigt Verkehrswertänderungen, die sich aus der Neubewertung der Beteiligungsengagements am 31. Dezember 2024 im Vergleich zum Vorjahreswert ergeben haben. Dabei setzt sich das Nicht realisierte Ergebnis aus Erträgen aus der Neubewertung in Höhe von € 13,23 Mio. (Vorjahr: € 8,78 Mio.) und Aufwendungen aus der Neubewertung von € 14,21 Mio. (Vorjahr: € 8,16 Mio.) zusammen. Von den Erträgen aus der Neubewertung entfallen auf Verkehrswertänderungen bei bestehenden Beteiligungsengagements € 7,21 Mio. (Vorjahr: € 7,58 Mio.). Weitere Erträge von € 0,71 Mio. (Vorjahr: € 0,63 Mio.) ergeben sich aus der Auflösung von in Vorjahren gebildeten Rückstellungen für Provisionszahlungen, unter Zugrundelegung der auf den 31. Dezember 2024 ermittelten Verkehrswerte. Aus dem Abgang von Verkehrswerten von sechs Beteiligungsunternehmen, die entweder verkauft wurden oder Insolvenz angemeldet haben, resultiert ein Nicht realisiertes Ergebnis von € 5,31 Mio. (Vorjahr: € 0,56 Mio.). Die Aufwendungen aus der Neubewertung setzen sich in Höhe von € 9,46 Mio. (Vorjahr: € 7,42 Mio.) aus Verkehrswertänderungen bestehender Beteiligungsengagements und in Höhe von € 4,72 Mio. (Vorjahr: € 0,66 Mio.) aus dem Verkauf von zwei Beteiligungsengagements und dadurch bedingte erfolgsneutrale Umgliederung aus dem Nicht realisierten Ergebnis in das Realisierte Ergebnis zusammen. Rückstellungen für künftige, auf Basis der Verkehrswerte zum 31. Dezember 2024 berechnete Provisionsverpflichtungen, waren in Höhe von € 0,03 Mio. zu bilden (Vorjahr: € 0,09 Mio.). Das Ergebnis des Geschäftsjahres 2024 beläuft sich auf € -1,76 Mio. Es fällt deutlich schwächer als im Vorjahr aus (Vorjahr: € 1,40 Mio.). 3.3 Vermögens- und Finanzlage Unter Berücksichtigung der Zu- und insbesondere Abgänge zum Beteiligungsportfolio sowie als Folge von Bewertungsänderungen bestehender Beteiligungen sind die Verkehrswerte am Bilanzstichtag deutlich auf € 20,72 Mio. (Vorjahr: € 30,14 Mio.) gesunken. Demgegenüber haben sich die Barmittel und Barmitteläquivalente auf € 14,10 Mio. (Vorjahr: € 7,33 Mio.) nahezu verdoppelt. Die nicht investierten Mittel sind am Bilanzstichtag als täglich verfügbare Bankguthaben oder als Festgelder bei inländischen Kreditinstituten angelegt. Forderungen an Beteiligungsgesellschaften betreffen unmittelbar gehaltene Beteiligungsengagements und betragen € 3,89 Mio. (Vorjahr: € 5,65 Mio.). Andere Forderungen resultieren aus Forderungen aus mittelbar gehaltenen Beteiligungsengagements und schlagen mit € 11,54 Mio. (Vorjahr: € 11,11 Mio.) zu Buche. Sonstige Vermögensgegenstände sind leicht auf € 1,48 Mio. (Vorjahr € 1,45 Mio.) angestiegen. Die Position umfasst im Wesentlichen Kaufpreisforderungen aus zwei in Vorjahren verkauften Beteiligungsengagements. Rückstellungen haben sich rückläufig auf € 0,91 Mio. (Vorjahr: € 1,48 Mio.) entwickelt. Sie umfassen zum überwiegenden Teil künftige Provisionsverpflichtungen, die sich im Falle der Realisierung der auf den 31. Dezember 2024 berechneten Verkehrswerte der Beteiligungsengagements ergeben würden. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen in Höhe von € 0,56 Mio. (Vorjahr: € 0,54 Mio.) ergeben sich nahezu ausschließlich aus am Bilanzstichtag offenen Zahlungsverpflichtungen aus dem Beratervertrag mit der HANNOVER Finanz GmbH. Am Bilanzstichtag bestehen keine Darlehensverbindlichkeiten. Auch unterjährig nahm GBK keine Fremdfinanzierung in Anspruch. Der Bilanzgewinn beläuft sich zum Bilanzstichtag auf € 2,09 Mio. (Vorjahr: € 4,41 Mio.) Das Eigenkapital hat sich im Berichtszeitraum auf € 50,24 Mio. (Vorjahr: € 53,69 Mio.) verringert. Die Eigenkapitalquote zeigt sich mit 97,1 % (Vorjahr: 96,4 %) unverändert hoch. Aus der Teilung des Eigenkapitals durch die Anzahl der ausgegebenen Aktien errechnet sich gemäß § 168 Abs. 1 KAGB der Nettoinventarwert (NAV). Im Vergleich zum Vorjahreswert ist er auf € 7,44 je Aktie (Vorjahr: € 7,95) gesunken. Der Börsenkurs am letzten Handelstag des Jahres 2024 beträgt € 5,20. Damit hat sich der Abschlag des Börsenkurses auf den NAV auf 30,1 % (Vorjahr: 41,1 %) spürbar reduziert. 4 Darstellung wesentlicher Risiken und Chancen Die Geschäfte von GBK unterliegen einer Vielzahl von Risiken, die der Vorstand in einem Risikobericht für den Aufsichtsrat zusammenfasst. Die Gesellschaft begegnet den Risiken durch ein Risikomanagement mit dem Ziel, das Gesamtrisiko zu minimieren. 4.1 Risikomanagement Die Aufgaben des Risikomanagementsystems umfassen die Identifikation, Analyse, Steuerung und Überwachung von Risiken, wobei der Fokus auf dem Erwerb, der Betreuung und dem Verkauf von Beteiligungsengagements liegt. Der Vorstand führt regelmäßige Prüfungen der Entscheidungsgrundlagen durch. Die Maßnahmen, Entscheidungen und Prozesse, die aus der Risikoeinschätzung resultieren, sind in einem Organisationshandbuch dokumentiert, das umfangreichen Dokumentationspflichten unterliegt. Darüber hinaus hat GBK die Möglichkeit, für ausgewählte Dienstleistungen auf den Berater HANNOVER Finanz GmbH zurückzugreifen. Die fortlaufende Evaluierung des Risikomanagementsystems sowie der Compliance-Vorgaben stellt einen integralen Bestandteil der Unternehmensführung dar. Im Vorfeld des Erwerbs, der Betreuung und des Verkaufs von Beteiligungsengagements werden entscheidungsrelevante Faktoren vom Vorstand in enger Zusammenarbeit mit dem Berater analysiert und gegebenenfalls optimiert. Der Aufsichtsrat, der aktiv in das Risikomanagement von GBK eingebunden ist, erhält vor einer Kaufentscheidung umfassende Informationen über das betreffende Unternehmen, das Markt- und Wettbewerbsumfeld, das Management sowie den aktuellen Stand der Verhandlungen. Sowohl Investitions- als auch Desinvestitionsentscheidungen unterliegen dem Zustimmungsvorbehalt des Aufsichtsrats, wenn die Eigenkompetenz des Vorstands überschritten wird. Die Entscheidungen des Aufsichtsrats werden in der Regel in Sitzungen getroffen, können jedoch bei Bedarf auch durch schriftliche Beschlussfassungen erfolgen. Die Portfoliounternehmen von GBK berichten monatlich oder quartalsweise über ihre aktuelle wirtschaftliche Lage. Diese Entwicklungen werden quartalsweise schriftlich in einem Bericht zusammengefasst, so dass der Aufsichtsrat über den Fortschritt der Geschäftstätigkeit von GBK und ihrer Portfoliounternehmen informiert ist. Bei Bedarf informiert der Vorstand den Vorsitzenden des Aufsichtsrats zusätzlich mündlich über besondere Vorkommnisse der Geschäftsentwicklung. 4.2 Wesentliche Risiken Das Risikomanagement hat das Ziel, bestandsgefährdende Risiken grundsätzlich zu vermeiden. Als für die Geschäftstätigkeit wesentlich schätzt der Vorstand das Vorkommen von und den Zugang zu attraktiven neuen Beteiligungsangeboten, die korrekte Potentialeinschätzung bei der Auswahl neuer Portfoliounternehmen, die tatsächliche Umsetzbarkeit von beabsichtigten Unternehmenskäufen und -verkäufen und die Fähigkeit zur Begleitung des Neu- und Bestandsgeschäfts mit ausreichender Liquidität ein, deren Verfügbarkeit nicht zuletzt von der Verfassung der Finanz- und Kapitalmärkte abhängt. Daneben kann der Eintritt neuer Wettbewerber, eine schlechte Performance sowie die Beendigung der Zusammenarbeit mit wesentlichen Beratern die Geschäftstätigkeit deutlich negativ beeinflussen. Wesentliche Risiken können sich auch durch eine negative Entwicklung der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Portfoliounternehmen, durch eine Eintrübung oder einen unvorhersehbaren und massiven Einbruch des konjunkturellen Umfelds generell und/oder in den Branchen der Portfoliounternehmen und durch Rückgänge ihrer Unternehmenswerte bis hin zu Insolvenzen ergeben. Zusätzlich zählen (geo-)politische Konflikte, kriegerische Auseinandersetzungen, pandemische Krisen und protektionistische Maßnahmen zu den Gefahren, die die bestehende Weltordnung erheblich beeinflussen können. Weitere Risiken können aus fehlerhaften unternehmerischen Entscheidungen von Vorständen bzw. Geschäftsführern, Aufsichtsräten, Beiräten und Gesellschaftern resultieren. Dies betrifft sowohl unsere Portfoliounternehmen als auch GBK selbst. Auf Grundlage der uns vorliegenden Informationen sehen wir derzeit keine Risiken, die einzeln oder in Kombination eine Bedrohung für den Fortbestand von GBK darstellen. Dennoch können, wie bereits im Geschäftsjahr 2024 gesehen, nicht zuletzt aufgrund einer anhaltend schwachen Konjunktur weitere, heute nicht vorhersehbare Belastungen auftreten. 4.3 Wesentliche Chancen Das Management von Chancen ist ein wesentlicher Bestandteil des operativen Geschäfts von GBK und ihres Beraters HANNOVER Finanz GmbH. Dabei geht es zum einen um die Optimierung der Geschäftsprozessen der Portfoliounternehmen, wodurch eine positive Entwicklung die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Portfoliounternehmen bewirkt werden soll. Daneben kann eine systematische Entwicklung der Portfoliounternehmen zu Potentialen führen, die GBK durch zusätzliche Finanzierungsbeiträge begleiten und die zur Wertsteigerung der Unternehmensbeteiligungen beitragen können. Nach dem Anstieg der Unternehmenswerte kann GBK ihre Beteiligungen monetarisieren. Chancen ergeben sich zudem durch eine Verbesserung der Konjunktur und des Marktumfelds in den Branchen der Portfoliounternehmen. Nach Einschätzung des Vorstands können sich zudem Chancen aus den Co-Investitionsmöglichkeiten an attraktiven Unternehmen ergeben, die GBK von der HAN- NOVER Finanz GmbH angeboten werden. 5 Prognose Die Entwicklung von GBK ist eng mit der Konjunktur der Weltwirtschaft im Allgemeinen und der Deutschlands im Besonderen verbunden. Für das Wachstum der Weltwirtschaft für das Jahr 2025 prognostiziert der Internationale Währungsfonds (IWF) im Januar 2025 ein Plus von 3,3 %. Der Vergleichswert für Deutschland beläuft sich demgegenüber auf 0,3 %. Für 2026 rechnet der IWF wiederum mit einem weltweiten Wirtschaftswachstum von 3,3 % und für Deutschland mit einem Plus von 1,1 %. 1 Demgegenüber blicken weite Teile der Industrie und große deutsche Wirtschaftsverbände deutlich pessimistischer auf das laufende Jahr und prognostizieren auch für 2025 einen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts. 2 Hierzu könnten unter anderem ein wachsender Wettbewerbsdruck, Verschärfungen der geopolitischen Lage, die unmittelbaren und mittelbaren Auswirkungen eines um sich greifenden Protektionismus, die steigende Staatsverschuldung bis hin zur Zins- und Inflationsentwicklung beitragen. Das Umfeld für uns und unsere Portfoliounternehmen bleibt damit herausfordernd. Aus diesem Grund unterliegt auch die Planung von GBK für das Geschäftsjahr 2025 einer hohen Unsicherheit. Dabei können Insolvenzen von Portfoliounternehmen ebenso wenig ausgeschlossen werden, wie sich erfolgreiche Beteiligungsverkäufe vorhersagen lassen. Für das Geschäftsjahr 2025 planen wir auf der Basis bestehender Beteiligungsengagements deutlich niedrigere Erträge aus der Investmenttätigkeit in Form von Ausschüttungen und Vergütungen aus mezzaninen Finanzmitteln. Die Aufwendungen aus der Investmenttätigkeit haben wir im Vergleich zum Vorjahr merklich rückläufig budgetiert. Insgesamt erwarten wir für das Geschäftsjahr 2025 einen leicht negativen Ordentlichen Nettoertrag. Dieser Wert berücksichtigt weder Ergebnisbeiträge aus der Neubewertung noch aus der Veräußerung von Beteiligungsengagements. Gleichwohl prüfen wir laufend Möglichkeiten für den Verkauf unserer Beteiligungen.
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https://www.handelsblatt.com/politik/konjunktur/konjunktur-iwf-streicht-wachstumsprognose-fuer-deutschland-zusammen/100101249.html
6. Schlusserklärung zum Abhängigkeitsbericht Der Vorstand hat erstmalig einen Bericht über die Beziehung zu verbundenen Unternehmen gemäß § 312 AktG erstellt. Dabei wurde unterstellt, dass der Hauptaktionär von GBK - im Falle der vollständigen Meldung all seiner Aktien und in Abhängigkeit von der Präsenz in der Hauptversammlung - eine faktische Stimmrechtsmehrheit für Beschlüsse der Hauptversammlung erlangen und damit einen beherrschenden Einfluss auf die Gesellschaft ausüben könnte, so wie dies in der Hauptversammlung des Jahres 2024 der Fall war. Da in diesem Zeitraum kein Beherrschungsvertrag des Hauptaktionärs mit GBK bestand, hat der Vorstand gemäß § 312 Abs. 1 AktG einen Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen aufgestellt, der die folgende Schlusserklärung enthält: "Berichtspflichtige Vorgänge haben im Geschäftsjahr 2024 nicht vorgelegen".
Hannover, 14. März 2025 GBK Beteiligungen Aktiengesellschaft Der Vorstand Christoph Schopp Volker Tangemann Bilanz zum 31. Dezember 2024scrollen
B. Passiva scrollen
Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis 31. Dezember 2024scrollen
Anhang für das Geschäftsjahr 20241. Allgemeine Angaben Die GBK Beteiligungen Aktiengesellschaft mit Sitz in Hannover wird im Handelsregister Abteilung B beim Amtsgericht Hannover unter der Nummer HRB 62278 geführt. Die Gesellschaft ist eine offene Unternehmensbeteiligungsgesellschaft und auf Antrag am 2. April 2015 bei der BaFin als AIF-Kapitalverwaltungsgesellschaft nach § 2 Abs. 5, § 44 KAGB in Verbindung mit § 353 Abs. 5 KAGB in der zum Zeitpunkt der Registrierung gültigen Fassung des KAGB registriert worden. Der Jahresabschluss ist dementsprechend nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Aktiengesetzes (AktG) und ergänzend nach den Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) bzw. der Kapitalanlage-Rechnungslegungs- und Bewertungsverordnung (KARBV) aufzustellen. Bei der Erstellung des Jahresabschlusses für das Geschäftsjahr wurde dem Stetigkeitsgrundsatz Rechnung getragen. Soweit Ausweisänderungen gegenüber dem Vorjahr vorgenommen wurden, wird in diesem Anhang darauf verwiesen. Die Bilanz wurde gemäß § 135 Abs. 3 KAGB in Staffelform aufgestellt. Auf Gliederung, Ansatz und Bewertung der dem Sondervermögen vergleichbaren Vermögensgegenstände und Schulden (Investmentanlagevermögen) war § 101 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 KAGB anzuwenden. Die Gliederung der Bilanz erfolgte nach Maßgabe des § 21 KARBV. Für die Gewinn- und Verlustrechnung fand das Gliederungsschema gemäß § 101 Abs. 1 Satz 3 Nr. 4 KAGB in Verbindung mit § 22 KARBV Anwendung. 2. Bilanzierungs- und Bewertungsgrundsätze Im Investmentanlagevermögen sind gemäß § 21 KARBV Beteiligungen auszuweisen. Hierzu zählen offene Beteiligungen und mezzanine Finanzmittel, soweit sie bei der Portfoliogesellschaft in dem Posten Eigenkapital ausgewiesen werden. Die übrigen mezzaninen Finanzmittel wie stille Gesellschaften, Genussrechte, Gesellschafterdarlehn oder Ausleihungen werden unter der Position Forderungen an Beteiligungsgesellschaften bzw. Andere Forderungen bilanziert. Gemäß § 168 Abs. 3 KAGB sind Beteiligungen zum Verkehrswert anzusetzen. Hierbei sind die Regelungen der §§ 26 ff. KARBV anzuwenden. Für die von der GBK gehaltenen Vermögenswerte sind Kurswerte nicht ermittelbar, da die Gesellschaften nicht zum Handel an der Börse oder einem anderen organisierten Markt zugelassen sind bzw. für sie kein handelbarer Kurs verfügbar ist. Nach den Vorschriften des § 168 Abs. 3 KAGB und § 28 Abs. 1 KARBV hat der Vorstand deshalb eine sorgfältige Einschätzung der Verkehrswerte nach anerkannten Bewertungsmethoden und unter Berücksichtigung der aktuellen Marktgegebenheiten vorgenommen. Die Bewertung eines Beteiligungsengagements - bestehend aus Beteiligungen und mezzaninen Finanzmitteln - erfolgte auf Basis der Multiplikatormethode. Dabei wurden die zukünftig geplanten Unternehmensergebnisse (EBIT, EBITA) mit einem den aktuellen Marktgegebenheiten entsprechenden branchenbezogenen Faktor multipliziert und die Verschuldung inkl. mezzanine Finanzmittel abgezogen beziehungsweise ein Guthaben hinzugerechnet (Net Equity Value). Quelle für die Multiples sind die aktuellen Veröffentlichungen in der FINANCE (FAZ-Fachverlag), die mehrmals pro Jahr Market Research-Daten veröffentlicht. Die Multiplikatoren spiegeln die Marktsituation zum Bewertungsstichtag wider. Eine Realisierungswahrscheinlichkeit für eine mögliche spätere Veräußerung ist daraus nicht ableitbar. Die Bewertung der mezzaninen Mittel erfolgt mit ihrem Rückzahlungsbetrag, wenn der Net Equity Value positiv ist. Ist dies nicht der Fall, sind entsprechende Abschläge vorgenommen worden. Die Grundsätze der Bewertung sind in unveränderter Form in einer Bewertungsrichtlinie niedergelegt. In der Gewinn- und Verlustrechnung wird zwischen laufenden Zinsen und ähnlichen Erträgen, die in den Ordentlichen Nettoertrag eingehen und den Ergebnissen aus Veräußerungsgeschäften, die in das Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften eingehen, unterschieden. Die GBK beteiligt sich unmittelbar an Unternehmen, aber auch mittelbar über Zwischengesellschaften. Wird ein mittelbar gehaltener Gesellschaftsanteil veräußert, fließt der Ertrag der GBK als Ausschüttung der Zwischengesellschaft zu und ist deshalb dem ordentlichen Nettoertrag zuzuordnen. Veräußerungserlöse aus unmittelbar gehaltenen Beteiligungen werden im Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften ausgewiesen. Weiter wird in der Gewinn- und Verlustrechnung ein Nicht realisiertes Ergebnis ausgewiesen, welches die Verkehrswertänderungen des Geschäftsjahres sowie Erträge und Aufwendungen von Provisionsrückstellungen abbildet. Nach den Vorschriften der §§ 26ff. KARBV sind für Beteiligungsengagements die jeweiligen Verkehrswerte zum Bilanzstichtag anzusetzen. Entsprechend werden für alle Engagements der GBK, die in der Regel aus einer offenen Beteiligung sowie mezzaninen Mitteln bestehen, jeweils zum Bilanzstichtag deren Verkehrswerte ermittelt. Veränderungen gegenüber dem Vorjahr sind entsprechend im Nicht realisierten Ergebnis auszuweisen. Abweichend erfolgt im Jahr des Erwerbs ein Ansatz zu Anschaffungskosten einschließlich Anschaffungsnebenkosten. Bei den Barmitteln und Barmitteläquivalenten werden unter dem Posten täglich verfügbare Bankguthaben sowohl Sichtguthaben als auch Tagesgelder ausgewiesen. Unter dem Posten Andere werden ggf. Festgelder mit einer Laufzeit von mehr als drei Monaten ausgewiesen. Die Bewertung erfolgt zum Nennwert. Forderungen und Sonstige Vermögensgegenstände werden grundsätzlich mit ihren Nennwerten bzw. Verkehrswerten angesetzt. Die nach KARBV in den Forderungen an Beteiligungsgesellschaften bzw. den Anderen Forderungen ausgewiesenen mezzaninen Finanzmittel und hieraus resultierende Forderungen sind mit Verkehrswerten anzusetzen. Die Rückstellungen berücksichtigen alle erkennbaren Risiken aus schwebenden Geschäften und ungewissen Verpflichtungen und wurden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrags angesetzt. Zukünftige Provisionen für unmittelbare und mittelbare Veräußerungen wurden auf der Basis der ermittelten Verkehrswerte je Beteiligungsengagement als Rückstellungen berücksichtigt. Das Wahlrecht zur Abzinsung von Rückstellungen mit einer Restlaufzeit von weniger als einem Jahr wurde nicht ausgeübt. Die Verbindlichkeiten sind mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt. Der im Eigenkapital ausgewiesene Posten Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung umfasst die Unterschiedsbeträge zwischen Anschaffungskosten und Verkehrswerten zum Bilanzstichtag unter Berücksichtigung von zukünftigen Provisionen für unmittelbare und mittelbare Veräußerungen. 3. Erläuterungen zur Bilanz Investmentanlagevermögen - Aktiva Die Entwicklung der Beteiligungsengagements wird in der Anlage 1 zum Anhang dargestellt. Die zum 31. Dezember 2023 ermittelten Verkehrswerte der Beteiligungen in Höhe von T€ 30.137 haben sich durch den Saldo aus Zu- und Abgängen von T€ -7.488 sowie die im Nicht realisierten Ergebnis erfassten Verkehrswertänderungen von T€ -1.934 zum 31. Dezember 2024 auf T€ 20.715 verringert. Die Forderungen an Beteiligungsgesellschaften beinhalten mezzanine Mittel aus unmittelbaren stillen Beteiligungen und Ausleihungen in Höhe von T€ 3.476 (Vorjahr: T€ 5.192) sowie die entsprechenden Zins- und Dividendenansprüche in Höhe von T€ 409 (Vorjahr: T€ 462). Die Forderungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr betragen T€ 1.365 (Vorjahr: T€ 3.323). Aus der Verkehrswertermittlung ergibt sich ein Unterschiedsbetrag zum Nominalbetrag in Höhe von TE -936 (Vorjahr: T€ -835). Die Anderen Forderungen beinhalten mezzanine Mittel aus mittelbaren stillen Beteiligungen und Ausleihungen in Höhe von T€ 10.891 (Vorjahr: T€ 10.480) sowie die entsprechenden Zinsansprüche in Höhe von T€ 646 (Vorjahr: T€ 633). Aus der Verkehrswertermittlung resultiert ein Unterschiedsbetrag zum Nominalbetrag von T€ 621 (Vorjahr: T€ -204). Die Forderungen mit Restlaufzeiten von mehr als einem Jahr betragen T€ 10.320 (Vorjahr: T€ 8.986). Die Vermögensaufstellung per 31. Dezember 2024 wurde gemäß § 135 Abs. 3 Satz 2 KAGB i.V. mit § 101 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 KAGB erstellt. Die Aufgliederung der Beteiligungen einschließlich mezzaniner Finanzmittel erfolgte nach Branchenclustern. Die Sonstigen Vermögensgegenstände beinhalten Beträge mit einer Restlaufzeit von mehr als einem Jahr in Höhe von T€ 711 (Vorjahr: T€ 837). Die Rückdeckungsbeträge in Höhe von T€ 261 (Vorjahr: T€ 243) waren mit den Pensionsrückstellungen zu saldieren. Rückstellungen wurden wie folgt gebildet: scrollen
Die Ergebnisse aus der jährlich zu erfolgenden Anpassung des Diskontierungszinssatzes an die Marktentwicklungen werden wie auch die Aufwendungen und Erträge aus der Auf- oder Abzinsung der Pensionsverpflichtungen bzw. des Deckungsvermögens in der Position "Zinsen und ähnliche Erträge" bzw. "Sonstige Aufwendungen" ausgewiesen. Es besteht eine arbeitnehmerfinanzierte Direktzusage für ein aktives Vorstandsmitglied. Der Zeitwert der Rückdeckungsversicherung beläuft sich auf T€ 261 (Vorjahr: T€ 243). Die Ermittlung des Zeitwerts erfolgte auf Basis von steuerlichen Aktivwerten. Der Erfüllungsbetrag beläuft sich auf T€ 261 (Vorjahr: T€ 243). Der Aktivwert wurde mit der Rückstellung saldiert. Die Sonstigen Rückstellungen wurden im Wesentlichen für Provisionen, ausstehende Rechnungen, Aufsichtsratsvergütungen sowie Abschluss- und Prüfungskosten gebildet. Grundlage für die Rückstellung von Provisionen ist die zum 1. Juli 2014 in Verbindung mit dem Nachtrag vom 2. April 2020 abgeschlossene Vereinbarung mit der HANNOVER Finanz GmbH. Die Entstehung einer Provision setzt voraus, dass GBK über die Haltedauer der Beteiligung hinweg eine IRR (Internal Rate of Return) von mehr als 16 % p.a. (bis zum 31. Dezember 2019 15 % p.a.) erzielt. Mit Wirkung vom 1. Januar 2025 wird für Beteiligungsengagements, die ab dem Beginn des Geschäftsjahres 2021 erworben worden sind, ein IRR von 10 % angewendet. Soweit die IRR bereits ohne Berücksichtigung eventueller Erträge aus einer Veräußerung anfällt, ist eine Rückstellung zwingend zu bilden. Angesetzt wurden hierfür T€ 441 (Vorjahr: T€ 420). Darüber hinaus hat die Gesellschaft auf der Basis der ermittelten Verkehrswerte Rückstellungen in Höhe von T€ 67 (Vorjahr: T€ 750) für Provisionen gebildet, die zukünftig anfallen können, wenn im Veräußerungsfall der zum Bilanzstichtag ermittelte Verkehrswert realisiert wird. Im Geschäftsjahr wurden T€ 707 aufgelöst und T€ 24 zugeführt. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie Sonstige Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten wurden mit ihrem Erfüllungsbetrag angesetzt und haben wie im Vorjahr ausschließlich Restlaufzeiten bis zu einem Jahr. Die Sonstigen Verbindlichkeiten beinhalten Verbindlichkeiten aus Steuern in Höhe von T€ 12 (Vorjahr: T€ 9). Eigenkapital Das Gezeichnete Kapital beträgt wie im Vorjahr T€ 33.750. Es ist in 6.750.000 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Wert von jeweils € 5,00 eingeteilt. Es besteht ein genehmigtes Kapital in Höhe von T€ 16.875 bis zum 11. Mai 2026. Gemäß § 168 Abs. 1 KAGB ergibt sich per 31. Dezember 2024 ein Nettoinventarwert in Höhe von € 7,44 pro Aktie (Vorjahr: € 7,95). Die Gewinnrücklage beträgt T€ 15.000 (Vorjahr T€ 15.152). Die zum 1. Januar 2014 im Rahmen des Überganges von HGB auf KAGB erfolgsneutral gebildete andere Gewinnrücklage nach KAGB beträgt zum 31. Dezember 2024 T€ 22. Hierbei handelte es sich um in Vorjahren erfolgte Abschreibungen auf Finanzanlagen. Gemäß § 21 Abs. 4 KARBV sind die Nicht realisierten Gewinne/Verluste aus der Neubewertung im Eigenkapital gesondert auszuweisen. Diese beliefen sich per 31. Dezember 2024 auf T€ -4.868 (Vorjahr: T€ -3.891). Der Posten Nicht realisierte Gewinne/Verluste aus der Neubewertung hat sich wie folgt entwickelt: scrollen
Die Abgänge Nicht realisierter Gewinne aufgrund Realisation, die Aufwendungen aus der Neubewertung und die Zuführung zur Provisionsrückstellung werden in der GuV als Aufwendungen aus der Neubewertung dargestellt; Abgänge Nicht realisierte Verluste aufgrund Realisation, Erträge aus der Neubewertung und Erträge aus dem Verbrauch/der Auflösung von Provisionsrückstellungen werden als Erträge aus der Neubewertung ausgewiesen. Der Bilanzgewinn ergibt sich gemäß § 21 Abs. 5 KARBV wie folgt: scrollen
In der Hauptversammlung vom 31. Mai 2024 wurde beschlossen, den Bilanzgewinn 2023 in Höhe von T€ 4.407 zur Ausschüttung einer Dividende von T€ 1.688 zu verwenden und den Restbetrag in Höhe von T€ 2.719 auf neue Rechnung vorzutragen. Im Rahmen der Aufstellung des Jahresabschlusses hat der Vorstand beschlossen T€ 152 aus der Gewinnrücklage zu entnehmen, so dass sich zum 31. Dezember 2024 ein Bilanzgewinn von T€ 2.086 ergibt. Sonstige finanzielle Verpflichtungen Der Gesamtbetrag der sonstigen finanziellen Verpflichtungen beträgt zum 31. Dezember 2024 T€ 1.382 (Vorjahr: T€ 779). 4. Erläuterungen zur Gewinn- und Verlustrechnung Gemäß § 22 KARBV wird ein Realisiertes Ergebnis des Geschäftsjahres bestehend aus den Erträgen und Aufwendungen der Investmenttätigkeit sowie dem Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften und ein Nicht realisiertes Ergebnis aus Zeitwertänderungen aufgrund der zum Bilanzstichtag vorgenommenen Bewertung des Investmentanlagevermögens zu Verkehrswerten ausgewiesen. Die Zinsen und ähnlichen Erträge beinhalten folgende Einzelpositionen: scrollen
Die Sonstigen betrieblichen Erträge beinhalten Erträge aus abgeschriebenen Forderungen in Höhe von T€ 64 (Vorjahr: T€ 6). Darüber hinaus entstanden aus der Auflösung von Rückstellungen Erträge in Höhe von T€ 23 (Vorjahr: T€ 85). Die Sonstigen Aufwendungen setzen sich wie folgt zusammen: scrollen
* davon aus mittelbaren
Veräußerungsgeschäften T€ 0 (Vorjahr:
T€ 0)
Der Personalaufwand setzt sich wie folgt zusammen: scrollen
Das Ergebnis aus Veräußerungsgeschäften ist nach KAGB gesondert und getrennt nach Realisierten Gewinnen und Verlusten auszuweisen. Die Gewinne und Verluste aus Veräußerungsgeschäften werden unter Abzug von Veräußerungskosten ausgewiesen. Die im Nicht realisierten Ergebnis des Geschäftsjahres erfassten Erträge und Aufwendungen aus der Neubewertung betreffen insbesondere die Unterschiede zwischen den Verkehrswerten zum 1. Januar und 31. Dezember 2024. Im Geschäftsjahr fielen Erträge aus der Neubewertung in Höhe von T€ 13.230 (Vorjahr: T€ 8.779) sowie Aufwendungen aus der Neubewertung in Höhe vor T€ -14.206 (Vorjahr: T€ -8.164) an. Darüber hinaus werden hierunter auch Erträge im Zusammenhang mit der Realisation von Verkehrswerten sowie Aufwendungen und Erträge im Zusammenhang mit den zu Lasten des Nicht realisierten Ergebnisses gebildeten Provisionsrückstellungen ausgewiesen. 5. Sonstige Angaben Organe der Gesellschaft scrollen
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Der Aufwand für Vorstandsvergütungen belief sich auf T€ 258 (Vorjahr: T€ 262). Die Aufwendungen für Vergütungen des Aufsichtsrats betrugen T€ 88 (Vorjahr: T€ 88). Mitteilungen nach § 20 Abs. 1 AktG Die Rossmann Beteiligungs GmbH, Burgwedel, hat gemäß § 20 Abs. 1 AktG mitgeteilt, dass ihr mehr als der vierte Teil der stimmberechtigten Aktien gehört. 6. Mitarbeiter Die Gesellschaft beschäftigte im Geschäftsjahr 2024 zwei Vorstandsmitglieder und eine Mitarbeiterin. 7. Gewinnverwendung Der Vorstand schlägt vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden. scrollen
Hannover, 14. März 2025 GBK Beteiligungen Aktiengesellschaft Der Vorstand Christoph Schopp Volker Tangemann Entwicklung der Beteiligungsengagements zum 31.12.2024scrollen
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1) In der Position "Forderungen gegen
Beteiligungsgesellschaften" sind abweichend zum
bilanziellen Ausweis Zinsforderungen in Höhe von TE
409 (Vorjahr: T€ 462) nicht enthalten.
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§ 286 (3) HGB wurde angewandt. Vermögensaufstellung nach § 135 Abs. 3 Satz 2 KAGB i.V.m. § 101 Abs. 1 Satz 3 Nr. 1 KAGB scrollen
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1) In der Position "Forderungen an
Beteiligungsgesellschaften" sind abweichend zum
bilanziellen Ausweis Zinsforderungen in Höhe von
T€ 409 (Vorjahr: T€ 462) nicht enthalten.
Der vollständige Jahresabschluss der Gesellschaft hat den nachfolgenden Bestätigungsvermerk erhalten: BESTÄTIGUNGSVERMERK DES UNABHÄNGIGEN ABSCHLUSSPRÜFERSAn die GBK Beteiligungen AG, Hannover VERMERK ÜBER DIE PRÜFUNG DES JAHRESABSCHLUSSES UND DES LAGEBERICHTS Prüfungsurteile Wir haben den Jahresabschluss der GBK Beteiligungen AG, Hannover, - bestehend aus der Bilanz zum 31. Dezember 2024 und der Gewinn- und Verlustrechnung für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 sowie dem Anhang, einschließlich der Darstellung der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden - geprüft. Darüber hinaus haben wir den Lagebericht der GBK Beteiligungen AG, Hannover, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse scrollen
Gemäß § 322 Abs. 3 Satz 1 HGB erklären wir, dass unsere Prüfung zu keinen Einwendungen gegen die Ordnungsmäßigkeit des Jahresabschlusses und des Lageberichts geführt hat. Grundlage für die Prüfungsurteile Wir haben unsere Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist im Abschnitt "Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" unseres Bestätigungsvermerks weitergehend beschrieben. Wir sind von dem Unternehmen unabhängig in Übereinstimmung mit den deutschen handelsrechtlichen und berufsrechtlichen Vorschriften und haben unsere sonstigen deutschen Berufspflichten in Übereinstimmung mit diesen Anforderungen erfüllt. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht zu dienen. Sonstige Informationen Die gesetzlichen Vertreter bzw. der Aufsichtsrat sind für die sonstigen Informationen verantwortlich. Die sonstigen Informationen umfassen: scrollen
des Geschäftsberichts. Wir erwarten, dass wir diese Informationen nach dem Datum des Bestätigungsvermerks erhalten werden. Der Aufsichtsrat ist für den Bericht des Aufsichtsrats verantwortlich. Im Übrigen sind die gesetzlichen Vertreter für die sonstigen Informationen verantwortlich. Unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht erstrecken sich nicht auf die sonstigen Informationen, und dementsprechend geben wir weder ein Prüfungsurteil noch irgendeine andere Form von Prüfungsschlussfolgerung hierzu ab. Im Zusammenhang mit unserer Prüfung haben wir die Verantwortung, die oben genannten sonstigen Informationen zu lesen und dabei zu würdigen, ob die sonstigen Informationen scrollen
Verantwortung der gesetzlichen Vertreter und des Aufsichtsrats für den Jahresabschluss und den Lagebericht Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Aufstellung des Jahresabschlusses, der den deutschen, für Kapitalgesellschaften geltenden handelsrechtlichen Vorschriften unter Berücksichtigung der Vorschriften des Kapitalanlagegesetzbuchs (KAGB) und der einschlägigen europäischen Verordnungen in allen wesentlichen Belangen entspricht, und dafür, dass der Jahresabschluss unter Beachtung dieser Vorschriften ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die internen Kontrollen, die sie in Übereinstimmung mit diesen Vorschriften als notwendig bestimmt haben, um die Aufstellung eines Jahresabschlusses zu ermöglichen, der frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen (d.h. Manipulationen der Rechnungslegung und Vermögensschädigungen) oder Irrtümern ist. Bei der Aufstellung des Jahresabschlusses sind die gesetzlichen Vertreter dafür verantwortlich, die Fähigkeit der Gesellschaft zur Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu beurteilen. Des Weiteren haben sie die Verantwortung, Sachverhalte im Zusammenhang mit der Fortführung der Unternehmenstätigkeit, sofern einschlägig, anzugeben. Darüber hinaus sind sie dafür verantwortlich, auf der Grundlage des Rechnungslegungsgrundsatzes der Fortführung der Unternehmenstätigkeit zu bilanzieren, sofern dem nicht tatsächliche oder rechtliche Gegebenheiten entgegenstehen. Außerdem sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Aufstellung des Lageberichts, der insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Verordnungen entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt. Ferner sind die gesetzlichen Vertreter verantwortlich für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie als notwendig erachtet haben, um die Aufstellung eines Lageberichts in Übereinstimmung mit den anzuwendenden deutschen gesetzlichen Vorschriften zu ermöglichen und um ausreichende geeignete Nachweise für die Aussagen im Lagebericht erbringen zu können. Der Aufsichtsrat ist verantwortlich für die Überwachung des Rechnungslegungsprozesses der Gesellschaft zur Aufstellung des Jahresabschlusses und des Lageberichts. Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob der Jahresabschluss als Ganzes frei von wesentlichen falschen Darstellungen aufgrund von dolosen Handlungen oder Irrtümern ist, und ob der Lagebericht insgesamt ein zutreffendes Bild von der Lage der Gesellschaft vermittelt sowie in allen wesentlichen Belangen mit dem Jahresabschluss sowie mit den bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnissen in Einklang steht, den deutschen gesetzlichen Vorschriften und den einschlägigen europäischen Verordnungen entspricht und die Chancen und Risiken der zukünftigen Entwicklung zutreffend darstellt, sowie einen Bestätigungsvermerk zu erteilen, der unsere Prüfungsurteile zum Jahresabschluss und zum Lagebericht beinhaltet. Hinreichende Sicherheit ist ein hohes Maß an Sicherheit, aber keine Garantie dafür, dass eine in Übereinstimmung mit § 317 HGB unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführte Prüfung eine wesentliche falsche Darstellung stets aufdeckt. Falsche Darstellungen können aus dolosen Handlungen oder Irrtümern resultieren und werden als wesentlich angesehen, wenn vernünftigerweise erwartet werden könnte, dass sie einzeln oder insgesamt die auf der Grundlage dieses Jahresabschlusses und Lageberichts getroffenen wirtschaftlichen Entscheidungen von Adressaten beeinflussen. Während der Prüfung üben wir pflichtgemäßes Ermessen aus und bewahren eine kritische Grundhaltung. Darüber hinaus scrollen
Wir erörtern mit den für die Überwachung Verantwortlichen unter anderem den geplanten Umfang und die Zeitplanung der Prüfung sowie bedeutsame Prüfungsfeststellungen, einschließlich etwaiger bedeutsamer Mängel in internen Kontrollen, die wir während unserer Prüfung feststellen. SONSTIGE GESETZLICHE UND ANDERE RECHTLICHE ANFORDERUNGEN Vermerk über die Prüfung der Einhaltung der Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften aufgrund § 8 Abs. 3 UBGG Wir haben die Einhaltung der Vorschriften des Gesetzes über Unternehmensbeteiligungsgesellschaften (UBGG), wonach insbesondere die Vorschriften zur Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit der Geschäfte, zu den Anlagegrenzen und zur Anteilsstruktur zu beachten sind, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 geprüft. Nach unserer Beurteilung aufgrund der bei der Prüfung gewonnenen Erkenntnisse wurden die Vorschriften des UBGG, insbesondere die Vorschriften zur Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit der Geschäfte, zu den Anlagegrenzen und zur Anteilsstruktur, für das Geschäftsjahr vom 1. Januar bis zum 31. Dezember 2024 in allen wesentlichen Belangen eingehalten. Wir haben unsere Prüfung aufgrund von § 8 Abs. 3 UBGG unter Beachtung der vom Institut der Wirtschaftsprüfer (IDW) festgestellten deutschen Grundsätze ordnungsmäßiger Abschlussprüfung durchgeführt. Unsere Verantwortung nach diesen Vorschriften und Grundsätzen ist nachfolgend sowie im Abschnitt ", Verantwortung des Abschlussprüfers für die Prüfung des Jahresabschlusses und des Lageberichts" weitergehend beschrieben. Wir sind der Auffassung, dass die von uns erlangten Prüfungsnachweise ausreichend und geeignet sind, um als Grundlage für unser Prüfungsurteil hierzu zu dienen. Die gesetzlichen Vertreter sind verantwortlich für die Einhaltung der Vorschriften des UBGG sowie für die Vorkehrungen und Maßnahmen (Systeme), die sie zur Einhaltung dieser Pflichten als notwendig erachtet haben. Unsere Zielsetzung ist, hinreichende Sicherheit darüber zu erlangen, ob in allen wesentlichen Belangen die Vorschriften des UBGG im Geschäftsjahr eingehalten wurden, sowie einen Vermerk in den Bestätigungsvermerk aufzunehmen, der unser Prüfungsurteil zur Einhaltung der Vorschriften des UBGG beinhaltet. Die Prüfung umfasst die Beurteilung, ob die Vorschriften des UBGG, insbesondere die Vorschriften zur Zulässigkeit bzw. Unzulässigkeit der Geschäfte, zu den Anlagegrenzen und zur Anteilsstruktur, beachtet wurden.
Hannover, den 14. März 2025 Deloitte
GmbH
Heiko Engelhardt, Wirtschaftsprüfer Timo Hansen, Wirtschaftsprüfer Bericht des Aufsichtsrats für das Geschäftsjahr 2024Zum 1. Oktober 2024 wurde ich, Roland Frobel, als bis dahin ordentliches Mitglied zum Aufsichtsratsvorsitzenden der GBK Beteiligungen AG für die verbleibende Legislaturperiode gewählt. In dieser Funktion erstatte ich den nachstehenden Bericht, möchte aber zunächst Ernst Freiherr von Freyberg, der aus persönlichen Gründen sein Mandat zum 30. September 2024 niedergelegt hat, im Namen der Gesellschaft meinen herzlichen Dank für seine Tätigkeit aussprechen. Er hat engagiert und weitsichtig sieben Jahre im Aufsichtsrat gewirkt, darunter zwei Jahre als dessen Vorsitzender. Mit Harry Becker ist im Aufsichtsrat seit dem 1. Oktober 2024 ein neues Mitglied gefolgt, so dass das Gremium wieder mit fünf Personen besetzt ist. Der Aufsichtsrat der GBK hat sich im Geschäftsjahr 2024 intensiv mit der Lage und Strategie des Unternehmens beschäftigt und alle ihm gesetzlich und satzungsmäßig obliegenden Aufgaben umfassend erfüllt. Zu unseren Aufgaben zählten insbesondere die Beratung über grundlegende Entscheidungen sowie die Begleitung und Überwachung des Vorstands. In diesem Rahmen fanden vier ordentliche Präsenzsitzungen statt, in denen wir über die Lage und Strategie der GBK und ihrer Portfoliounternehmen berieten und bedeutsame Geschäftsvorfälle erörterten. Der Vorsitzende des Aufsichtsrats stand auch außerhalb der Sitzungen regelmäßig im Austausch mit dem Vorstand. Der Vorstand erfüllte seine Berichtspflichten umfassend und fristgerecht, indem er uns alle Geschäfte und Maßnahmen vorlegte, die unserer Zustimmung nach Gesetz, Satzung oder Geschäftsordnung bedurften. Bei Bedarf wurden Entscheidungen auch im Wege der schriftlichen Beschlussfassung getroffen. Neben der Überwachung der Vorstandstätigkeit widmeten wir uns intensiv den geplanten Investitions- und Desinvestitionsmöglichkeiten. Den Entscheidungen über Käufe und Verkäufe lagen Präsentationen, Vorlagen sowie Erkenntnisse aus der Due Diligence zugrunde. Im abgelaufenen Geschäftsjahr nahmen wir zwei neue Beteiligungen in unser Portfolio auf und tätigten sechs Anschlussinvestitionen. Zudem stimmten wir dem Verkauf von drei Beteiligungen zu. Daneben verhandelten wir die Konditionen im Vertragsverhältnis zur Hannover Finanz GmbH neu. Daraus resultiert unter anderem eine Reduzierung der laufenden Vergütung aus dem Beratungsvertrag ab dem Geschäftsjahr 2025. Zudem verlängerten wir die Anstellungsvertr.ge mit den Vorständen Christoph Schopp und Volker Tangemann um jeweils drei weitere Jahre. Im Rahmen des Risikomanagements erhielten wir detaillierte Berichte über die Entwicklung und die wirtschaftliche Lage der GBK sowie ihrer Portfoliounternehmen, mit denen wir uns kritisch auseinandersetzten. Diese Berichte dienen dazu, potenziell gefährdende Entwicklungen frühzeitig zu identifizieren und gegebenenfalls gegenzusteuern. Die Deloitte GmbH Wirtschaftsprüfungsgesellschaft, Hannover, prüfte den Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 einschließlich des Lageberichts und versah ihn mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk. Dem Jahresabschluss lagen analog zum Vorjahr die Rechnungslegungsvorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB), des Kapitalanlagegesetzbuches (KAGB) und der Kapitalanlage- Rechnungslegungs-und Bewertungsverordnung (KARBV) zugrunde. Jahresabschluss und Lagebericht wurden allen Mitgliedern des Aufsichtsrats rechtzeitig zur Prüfung vorgelegt und in der Sitzung am 25. März 2025 umfassend diskutiert. In dieser Sitzung berichteten zudem die Abschlussprüfer über die Schwerpunkte und Ergebnisse ihrer Prüfung und beantworteten unsere Fragen ausführlich. Nach eingehender Diskussion schlossen wir uns dem Ergebnis der Prüfung an und stellten fest, dass keine Einwände gegen Jahresabschluss und Lagebericht zu erheben sind. Damit wurde der Jahresabschluss zum 31. Dezember 2024 gebilligt und ist gemäß § 172 AktG festgestellt. In derselben Sitzung prüfte der Aufsichtsrat auch den Vorschlag des Vorstands zur Verwendung des Bilanzgewinns, dem zuvor ein Teilbetrag aus der Gewinnrücklage zugeführt worden war. Wir haben uns dem Vorschlag zur Zahlung einer Dividende in Höhe von 2.025.000,00 Euro und zum Vortrag von 60.919,80 Euro auf neue Rechnung unter Berücksichtigung der Finanz- und Investitionsplanung sowie der Aktionärsinteressen ausdrücklich angeschlossen. Ebenfalls in der Sitzung vom 25. März 2025 prüfte der Aufsichtsrat den vom Vorstand gemäß § 312 AktG erstellten Bericht über die Beziehungen zu verbundenen Unternehmen (Abhängigkeitsbericht) für das Geschäftsjahr 2024. Der Abhängigkeitsbericht war zuvor vom Abschlussprüfer geprüft und mit einem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk versehen worden. Das Prüfergebnis des Abschlussprüfers nahmen wir zustimmend zur Kenntnis und stellten unsererseits fest, dass gegen die Erklärungen des Vorstands im Abhängigkeitsbericht keine Einwendungen zu erheben sind. Das konjunkturelle Umfeld war im abgelaufenen Geschäftsjahr für uns und unsere Portfoliounternehmen herausfordernd. Der Vorstand arbeitet intensiv daran, GBK durch die schwierigen Zeiten zu manövrieren. Ihm und den Mitarbeitern gilt an dieser Stelle unser besonderer Dank.
Hannover, den 25. März 2025 Für den Aufsichtsrat Roland Frobel, Vorsitzender Bilanzeid des Vorstands der GBK Beteiligungen Aktiengesellschaft zum Jahresabschluss 2024 Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen der Jahresabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz und Ertragslage der Gesellschaft vermittelt und im Lagebericht der Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage der Gesellschaft so dargestellt sind, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung der Gesellschaft beschrieben werden.
Hannover, 25. März 2025 gez. Volker Tangemann gez. Christoph Schopp |
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