Carl Zeiss Meditec AGJenaHalbjahresfinanzbericht6 Monate 2009/2010 im Überblick- Highlights
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Kennzahlen zur Bilanz und Kapitalflussrechnung scroll
Brief an die AktionäreLiebe Aktionärinnen und Aktionäre, sehr geehrte Damen und Herren, nach einem verhaltenen ersten Quartal verlief das zweite Quartal des Geschäftsjahres für die Carl Zeiss Meditec durchaus erfreulich. So konnten wir den Umsatz der ersten drei Monate um € 8,8 Mio. übertreffen. Der Halbjahresumsatz von € 321,1 Mio. lag damit währungsbereinigt nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (Vj. € 336,7 Mio., entspricht zu aktuellen Wechselkursen € 325,6 Mio. ). Im Vergleich ist überdies zu berücksichtigen, dass das Halbjahr des Vorjahres von Sondereinflüssen begünstigt war und daher einen verhältnismäßig anspruchsvollen Vergleichswert darstellt. Besonders erfreulich sehen wir die Entwicklung der Auftragseingänge. Bereinigt um veränderte Wechselkurse lag der diesjährige Wert 5% über dem des Vorjahres. Bereits im Laufe des vergangenen Geschäftsjahres haben wir unsere Kostenentwicklung vorausschauend straff geführt, was sich auch im aktuellen Quartal durch eine leicht verbesserte EBIT-Marge äußerte. Sie kletterte gegenüber dem Vorjahreszeitraum um 0,7%-Punkte auf 12,2%. Der operative Cashflow blieb beinahe unverändert bei € 27,3 (Vj. € 27,7) Mio. Das Konzernergebnis nach Minderheiten sank aufgrund eines geringeren Finanzergebnisses durch stark gesunkene Zinssätze in den ersten sechs Monaten 2009/2010 um 6,3% auf € 22,2 Mio. Der Gewinn je Aktie nach Minderheiten belief sich damit im ersten Halbjahr auf € 0,27 (Vj. € 0,29). Als Aktionäre unseres Unternehmens werden Sie sich sicher fragen, ob die Krise der globalen Märkte überwunden ist und man wieder ein stabiles Wachstum erwarten kann. Wir beobachten eine regional sehr unterschiedliche Entwicklung. Während wir im Markt der Medizintechnik in den USA nach intensiven Diskussionen über eine Reform des dortigen Gesundheitssystems Anzeichen einer Markterholung sehen, verhält sich Europa sehr uneinheitlich. Einzelne Länder entwickeln sich positiv, während andere, hauptsächlich getrieben durch Einsparungsbemühungen in den jeweiligen Gesundheitssystemen, Marktrückgänge zu verzeichnen haben. Dabei sind die Auswirkungen der gegenwärtigen Finanzkrise einzelner Länder im Euroraum noch unklar. Wirklich positiv stellt sich hingegen Asien dar. Der bedeutendste asiatische Markt Japan erweist sich als robust. Zusammen mit den Schwellenländern verzeichnen wir in dieser Region währungsbereinigt ein zweistelliges Marktwachstum. Vor dem Hintergrund der anhaltenden Marktvolatilität ist es nicht einfach, einen zuverlässigen Ausblick für den Verlauf des zweiten Halbjahres zu geben. Der gesteigerte Auftragseingang stimmt uns allerdings zuversichtlich unsere gesetzten Ziele in diesem Geschäftsjahr zu erreichen. Für das Geschäftsjahr 2009/2010 rechnen wir deshalb weiterhin damit, dass unser Umsatz dem Wachstum der Märkte folgen wird. Wir gehen unverändert für 2010 in den von uns adressierten Segmenten von einem Marktwachstum von 0% - 5% je nach Segment und Region aus. Die EBIT-Rentabilität wird vom erreichten Umsatzwachstum abhängen und mindestens das Niveau des Vorjahres erreichen. Mittelfristig wollen wir sie weiter ausbauen, ohne dabei notwendige Investitionen zu unterlassen. Es ist also vorsichtiger Optimismus angebracht und es kommt darauf an, die sich langsam entwickelnden Marktchancen zu ergreifen. Die Carl Zeiss Meditec stellte sich im letzten Jahr mit dem Unternehmensprogramm RACE 2010 auf die aktuelle Situation ein. Es ist damit der Boden bereitet, um wieder zu wachsen. Dabei setzten wir auf drei wesentliche Felder: Innovation, Kundenorientierung und Service, sowie neue Märkte. Innovation ist der wichtigste Wachstumstreiber. Wir wollen modernste Technologie für die Breite medizinische Anwendung verfügbar machen. Das ultimative Ziel dabei ist es, die Behandlung von Krankheiten zu verbessern. Unsere Kunden brauchen Unterstützung und Service, um den ständig steigenden Anforderungen an Behandlungsqualität und Effizienz gerecht werden zu können. Und schließlich liegen gegenwärtig die größten Marktchancen in den Schwellenländern, die wir gezielt durch unsere Expansion erschließen werden. Liebe Aktionärinnen und Aktionäre, mit diesem Ziel im Blick sehe ich die Carl Zeiss Meditec weiterhin „auf Kurs“. Als neuer Vorstandsvorsitzender werde ich alles dafür tun, die Erfolgsgeschichte des traditionsreichen Medizintechnikanbieters fortzuschreiben. Mit unserer ausgewogenen weltweiten Aufstellung, unserem breiten Produktportfolio und unserer gesunden Finanzstruktur sind wir für die Zukunft bestens gerüstet. Mit freundlichem Gruß,
Jena, im Mai 2010
Ihr Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender Geschäftsentwicklung1. Zusammenfassung Die Carl Zeiss Meditec AG, Jena, Deutschland, ist die Konzernobergesellschaft des Carl Zeiss Meditec-Konzerns („die Carl Zeiss Meditec“, „der Konzern“, „die Gesellschaft“, „das Unternehmen“), der aus weiteren Tochtergesellschaften besteht. Im Hinblick auf den Konsolidierungskreis des Konzerns sowie die Struktur des Abschlusses haben sich in den ersten sechs Monaten 2009/2010 keine wesentlichen Veränderungen ergeben. 2. Umsatzentwicklung Die Carl Zeiss Meditec erwirtschaftete in den ersten sechs Monaten 2009/2010 einen Konzernumsatz in Höhe von € 321,1 (Vj. € 336,7) Mio. a) Konzernumsatz nach strategischen Geschäftseinheiten Wie auch schon in den ersten sechs Monaten des Vorjahres trug die strategische Geschäftseinheit („SBU“) „Ophthalmologische Systeme“ mit € 149,6 (Vj. 160,9) Mio. den größten Anteil zum Konzernumsatz der Gesellschaft bei (46,6% (Vj. 47,8%)). Dank der anhaltend stabilen Entwicklung in der strategischen Geschäftseinheit „Chirurgische Ophthalmologie“ konnte der Anteil am Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten 2009/2010 weiter erhöht werden und betrug mit € 41,1 (Vj. € 40,7) Mio. 12,8 % (Vj. 12,1 %) des Konzernumsatzes. Die strategische Geschäftseinheit „Mikrochirurgie“ erzielte mit € 130,5 (Vj. € 135,2) Mio. einen Anteil von 40,6 % (Vj. 40,1%) am Konzernumsatz. ![]() Abbildung 1: Anteil der strategischen Geschäftseinheiten am Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten 2009/2010 in Prozent ![]() Abbildung 2: Konzernumsatz nach strategischen Geschäftseinheiten (Angaben in € Tsd.) Der Umsatzanstieg in der strategischen Geschäftseinheit „Chirurgische Ophthalmologie“ ist im Wesentlichen auf den fortgeführten Ausbau des Vertriebs der Multifokallinsenfamilie AT LISA zurückzuführen. Einen Rückgang verzeichnete die SBU im Bereich der nicht ophthalmologischen Verbrauchsmaterialien. In der strategischen Geschäftseinheit „Ophthalmologische Systeme“ waren die Diagnosesysteme Cirrus™ HD-OCT, IOLMaster®, Humphrey® Field Analyzer sowie die Funduskamera-Familie VISUCAM die wesentlichen Umsatzträger. Die innovativen Operationsmikroskope trugen, ebenso wie im Vorjahreszeitraum, in der SBU „Mikrochirurgie“ den Großteil des Umsatzes. Speziell die in der Neuro- und Wirbelsäulenchirurgie eingesetzten Operationsmikroskope OPMI® Pentero® und OPMI® Vario sowie das in der Augenchirurgie verwendete OPMI Lumera® wirkten sich positiv auf den Umsatz aus. Die Ergebnisse der beiden strategischen Geschäftseinheiten „Mikrochirurgie“ und „Ophthalmologische Systeme“ wurden in den ersten sechs Monaten 2009/2010 von Wechselkursentwicklungen negativ beeinflusst. Der Konzernumsatz nach strategischen Geschäftseinheiten auf Basis konstanter Wechselkurse ist in der nachfolgenden Abbildung zusammengefasst: Abbildung 3: Konzernumsatz nach strategischen Geschäftseinheiten auf Basis konstanter Wechselkurse (Angaben in € Tsd.) ![]() b) Konzernumsatz nach Regionen ![]() Abbildung 4: Konzernumsatz nach Regionen (Angaben in € Tsd.) In der Region „Asien/Pazifischer Raum“ („APAC“) stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten, während er in den Regionen „Europa, Mittlerer Osten und Afrika“ („EMEA“) und „Americas“ zum Vorjahreszeitraum rückläufig war. Vor allem Dank der positiven Entwicklung in Japan stieg der Umsatz in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2009/2010 in der Region „Asien/Pazifischer Raum“ um 7,0%. Zum Umsatz in dieser Region trugen wesentlich die Operationsmikroskope OPMI® Pentero® und OPMI® Lumera sowie die Diagnosesysteme Humphrey® Field Analyzer und Cirrus™ HD-OCT bei. Der Anteil des Konzernumsatzes in der Region „Asien/Pazifischer Raum“ stieg in den ersten sechs Monaten 2009/2010 von 26,5 % im Vorjahreszeitraum auf 29,7 %. Die Umsatzentwicklung in „Europa, Mittlerer Osten und Afrika“ („EMEA“). verlief trotz Umsatzsteigerungen in Deutschland und Spanien gegenüber dem Vorjahr rückläufig. Trotzdem blieb EMEA die umsatzstärkste Region in den ersten sechs Monaten 2009/2010. Zum Umsatz trugen vor allem die Diagnosesysteme Cirrus™ HD-OCT, IOLMaster® sowie die Operationsmikroskope OPMI® Pentero®, OPMI Vario und OPMI Lumera® bei. Der Anteil dieser Region am Konzernumsatz sank von 39,0% im Vorjahreszeitraum auf 37,1%. In der Region „Americas“ wurden die Umsätze hauptsächlich durch die Diagnosesysteme Cirrus™ HD-OCT, IOLMaster®, den Humphrey® Field Analyzer sowie mit den Operationsmikroskopen OPMI® Pentero®, OPMI® Lumera und OPMI® pico Dental erzielt. Der Umsatzrückgang ist vor allem auf negative Währungseffekte zurückzuführen. In der Region „Americas“ sank der Anteil am Konzernumsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2009/2010 von 34,5% im Vorjahr auf 33,2%. Der Konzernumsatz nach Regionen auf Basis konstanter Wechselkurse ist in der nachfolgenden Abbildung zusammengefasst: Abbildung 5: Konzernumsatz nach Regionen auf Basis konstanter Wechselkurse (Angaben in € Tsd.) ![]() 4. Vermögenslage a) Darstellung der Vermögenslage Die folgende Darstellung fasst die Entwicklung der wesentlichen Posten der Konzern-Bilanz zusammen: AKTIVA ![]() PASSIVA ![]() Abbildung 6: Struktur der Konzern-Bilanz (Angaben in € Tsd.) AKTIVA Vorräte Im Zusammenhang mit der Markteinführung einiger Produkte erhöhte sich dieser Bilanzposten zum 31. März 2010 auf € 107,2 Mio. gegenüber € 99,1 Mio. am 30. September 2009. Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inkl. Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen Aufgrund der guten Geschäftsentwicklung vor allem im 2. Quartal des laufenden Geschäftjahres erhöhten sich die „Forderungen aus Lieferungen und Leistungen inkl. Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen“ gegenüber dem 30. September 2009 von € 116,1 Mio. um 15,4 % auf € 134,0 Mio. Zahlungsmittel und Zahlungsmitteläquivalente Dieser Bilanzposten betrug zum 31. März 2010 € 201,6 (30. September 2009: € 200,0) Mio. Liquide Mittel, die der Carl Zeiss Meditec-Konzern nicht unmittelbar für die operative Geschäftstätigkeit benötigt, sind beim Konzern-Treasury der Carl Zeiss AG zu marktüblichen Konditionen angelegt. Dieser Bilanzposten stieg trotz der Dividendenzahlung auf € 104,8 (30. September 2009: € 96,0) Mio. PASSIVA Eigenkapital Im ersten Halbjahr 2009/2010 erhöhte sich das Eigenkapital der Carl Zeiss Meditec auf € 560,9 (30. September 2009: € 539,8) Mio. Grund hierfür war vor allem die positive Geschäftsentwicklung der Gesellschaft. Kurzfristiger Anteil langfristiger finanzieller Verbindlichkeiten Durch die im ersten Quartal 2009/2010 getätigte Rückzahlung eines US-Dollar-Darlehens unserer amerikanischen Tochtergesellschaft Carl Zeiss Meditec Inc. an das KonzernTreasury der Carl Zeiss AG verringerte sich dieser Bilanzposten in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010 auf € 0,3 (30. September 2009: € 9,3) Mio. Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen In den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2009/2010 erhöhte sich der Bilanzposten „Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen“ von € 23,1 Mio. (30.September 2009) um 22,5 % auf € 28,3 Mio. Der Anstieg resultierte aus hohem Umsatz zum Ende des 2. Quartals. b) Kennzahlen zur Vermögenslage Tabelle 1: Kennzahlen zur Vermögenslage scroll
5. Finanzlage In der Kapitalflussrechnung, die Grundlage für die Darstellung der Finanzlage ist, werden lediglich Veränderungen einzelner Posten der Ertragsrechnung und der Bilanz, die nach dem jeweiligen Stichtag der Erstkonsolidierung eingetreten sind, erfasst. Im Gegensatz dazu ist die Konzern-Bilanz eine Darstellung bezogen auf den Stichtag 31. März 2010. Deshalb können die Aussagen in der Analyse der Finanzlage von der Darstellung der Vermögenslage auf Basis der Konzern-Bilanz abweichen. ![]() Abbildung 7: Zusammenfassung wesentlicher Größen der Kapitalflussrechnung (Angaben in € Tsd.) a) Darstellung der Finanzlage Cashflow aus operativer Tätigkeit Im Berichtszeitraum betrug der Cashflow aus operativer Tätigkeit € 27,3 (Vj: € 27,7) Mio. Positiven Einfluss hatte das Konzernergebnis. Cashflowmindernde Wirkung hatten der Aufbau von Vorräten sowie gestiegene Forderungen aus Lieferungen und Leistungen. Cashflow aus Investitionstätigkeit In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres erhöhte sich der Cashflow aus Investitionstätigkeit auf € 0,7 Mio. gegenüber € -18,4 Mio. im Vorjahr. Grund hierfür war im Wesentlichen eine erhaltene Anzahlung in Höhe von € 4,2 Mio. für die zur Portfoliobereinigung geplante Abstoßung der Randaktivitäten im Bereich Pharma. Im Vorjahr ist die erfolgte Zahlung für den Erwerb der Vermögenswerte von Welch Allyn enthalten. Cashflow aus Finanzierungstätigkeit Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich in den ersten sechs Monaten 2009/2010 auf € -26,5 (Vj. € -10,0) Mio. Im aktuellen Geschäftsjahr wurde die Entwicklung vor allem durch die vollständige Rückzahlung des LDT Darlehens sowie durch die Ausschüttung der Dividende an die Aktionäre der Carl Zeiss Meditec AG für das Geschäftsjahr 2008/2009 im Anschluss an die Hauptversammlung der Gesellschaft beeinflusst. Die Dividendenausschüttung erfolgte zum 05. März 2010. Im Vorjahr erfolgte die Zahlung erst im Laufe des dritten Quartals. b) Kennzahlen zur Finanzlage Tabelle 2: Kennzahlen zur Finanzlage (Angaben in € Tsd.) scroll
Tabelle 3: Kennzahlen zur Finanzlage (Angaben in € Tsd.) scroll
6. Ertragslage a) Darstellung der Ertragslage Tabelle 4: Zusammenfassung wesentlicher Größen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (Angaben in € Tsd.) scroll
Umsatzerlöse In den ersten sechs Monaten 2009/2010 betrug der Konzernumsatz der Carl Zeiss Meditec € 321,1 (Vj. € 336,7) Mio. Im Vergleich zum Vorjahreszeitraum entspricht dies einem leichten Umsatzrückgang von 4,6%. Dank der guten Entwicklung im 2. Quartal konnte das Vorjahresniveau beinahe erreicht werden. Der Umsatzrückgang ist im Wesentlichen auf negative Wechselkurse zurückzuführen. Bruttoergebnis vom Umsatz Das Bruttoergebnis vom Umsatz betrug in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres 2009/2010 € 166,0 (Vj. € 170,3) Mio. Die Bruttomarge erhöhte sich gegenüber dem Vorjahreszeitraum von 50,6 % auf 51,7 %. Dies ist hauptsächlich auf unser ausgewogenes und breites Produktportfolio sowie die regionale Umsatzverteilung zurückzuführen. Funktionskosten Die Funktionskosten sanken im Wesentlichen währungsbedingt gegenüber den ersten sechs Monaten des Vorjahres in absoluten Werten von € 131,7 Mio. auf € 126,8 Mio. In Relation zum Konzernumsatz ergibt sich eine Quote von 39,5% (Vj. 39,1%)
Ergebnisentwicklung Die ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres haben gezeigt, dass die Carl Zeiss Meditec auch in einem volatilen Umfeld durchaus solide Ergebnisse erzielen kann. Das EBITDA betrug im Berichtszeitraum € 47,4 (Vj. € 46,7) Mio. Im Vergleich zum Vorjahr stieg die EBITDA-Marge von 13,9 % auf 14,8 %. Das EBIT belief sich auf € 39,3 (Vj. € 38,9) Mio. Die EBIT-Marge stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 0,7%-Punkte auf 12,2 %. Die Steuerquote belief sich auf 32,6% und lag damit unter dem Niveau des Vorjahres (35,7%). Der auf Anteile nicht beherrschender Gesellschafter entfallende Ergebnisanteil stieg im Vergleich zum Vorjahreszeitraum von € 2,6 Mio. auf € 3,0 Mio. Aufgrund eines geringeren Finanzergebnisses durch stark gesunkene Zinssätze lag das Konzernergebnis nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter in den ersten sechs Monaten 2009/2010 mit € 22,2 Mio. um 6,3 % unter dem Vorjahreswert (€ 23,6 Mio.). Der Gewinn je Aktie nach Anteilen nicht beherrschender Gesellschafter sank daher in den ersten sechs Monaten 2009/2010 im Vergleich zu den ersten sechs Monaten 2008/2009 von € 0,29 auf € 0,27. 7. Forschung und Entwicklung Die Carl Zeiss Meditec wendete in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahrs 2009/2010 insgesamt € 34,0 (Vj. € 33,6) Mio für Forschung und Entwicklung auf. Zum 31. März 2010 waren im Bereich Forschung und Entwicklung konzernweit 359 (Vj. 366) Mitarbeiter tätig. Dies entspricht einem Anteil von 16,7 % (Vj. 16,8 %) an der gesamten Mitarbeiterzahl des Carl Zeiss Meditec-Konzerns. Die wesentlichen Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten von Carl Zeiss Meditec sind:
8. Vorgänge von besonderer Bedeutung Dr. Ludwin Monz wurde mit Ende der Hauptversammlung am 04. März 2010 zum neuen Vorstandsvorsitzenden bestellt. Er folgte damit auf Dr. Michael Kaschke, der wieder den Vorsitz im Aufsichtsrat übernahm. 9. Auftragsbestand Der Auftragsbestand betrug zum 31. März 2010 € 66,0 (Vj. € 53,9) Mio. Insgesamt ist der Konzern der Auffassung, dass vor allem im Bereich von Geräten und Systemen für die Augenheilkunde der Trend zu kurzfristiger Auftragsplatzierung durch die Kunden anhält. 10. Personal Zum 31. März 2010 beschäftigte der Carl Zeiss Meditec-Konzern weltweit 2.153 (Vj. 2.174) Mitarbeiter. ![]() Abbildung 9: Personalstruktur des Carl Zeiss Meditec-Konzerns zum 31. März 2010 11. Ausblick Unser Unternehmen möchte dazu beitragen, dass Menschen auch im Alter eine hohe Lebensqualität genießen können. Unsere Produkte helfen dabei, bestmögliches Sehen, mentale Gesundheit und Mobilität zu ermöglichen, so dass die Menschen am gesellschaftlichen Leben aktiv teilnehmen können. Die alternde Gesellschaft und eine sich verbessernde Gesundheitsversorgung in den Schwellenländern lässt den Bedarf für unsere Produkte langfristig stabil wachsen. Daher sehen wir uns in einer guten Ausgangssituation, das aktuell herausfordernde Umfeld zu meistern und langfristig nachhaltig und profitabel zu wachsen. Die Basis für profitables Wachstum haben wir bereits 2008 mit unserem Unternehmensprogramm RACE 2010 gelegt. In der Fortsetzung des Programms werden wir nun den Fokus vor allem auf kundenorientierte Innovationen, exzellenten Service und die Expansion in neue Märkte legen. Wir sehen uns damit für die Zukunft bestens gerüstet. Für uns geht mittel und langfristiges Wachstum und Profitabilität vor kurzfristiger, aber nicht nachhaltiger Gewinnoptimierung. Die jetzigen Halbjahresergebnisse bestätigen uns auf diesem Weg. Ausgehend von unserer heutigen Marktposition mit einer global balanciert aufgestellten Organisation, einem umfassenden und ausgewogenen Produktpotfolio und unserer starken Marke ZEISS blicken wir optimistisch in die Zukunft Für das Geschäftsjahr 2009/2010 rechnen wir deshalb weiterhin mit einem Umsatzwachstum, das mindestens dem Wachstum der Mräkte entspricht, in denen wir tätig sind. Wir erwarten somit unverändert für 2010 in den von uns adressierten Märkten ein Marktwachstum von 0% - 5% je nach Segment und Region. Die EBIT-Marge wird sich voraussichtlich auf dem Niveau des Vorjahres bewegen. Dabei werden wir auch weiterhin gezielt in Innovationen, Aufbau von Service-Strukturen, sowie in den Geschäftsaufbau in Schwellenländern investieren. 3. Directors’ Holdings und Directors’ Dealings1. Directors’ Holdings - Anteilsbesitz von Organmitgliedern der Carl Zeiss Meditec AG Tabelle 5: Directors’ Holdings – Anzahl der Carl Zeiss Meditec-Aktien, die von Organmitgliedern der Gesellschaft gehalten werden scroll
2. Directors’ Dealings – Meldepflichtige Wertpapiergeschäfte von Organmitgliedern der Carl Zeiss Meditec AG in den ersten sechs Monaten 2009/2010 In den ersten sechs Monaten 2009/2010 wurden von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats nach § 15a Wertpapierhandelsgesetz („WpHG“) keine meldepflichtigen Wertpapiergeschäfte getätigt. Die Details aller Wertpapiertransaktionen von Mitgliedern des Vorstands und des Aufsichtsrats werden gemäß der Bestimmungen des §15b WpHG in der zu diesem Zeitpunkt gültigen Fassung nach deren Meldung unverzüglich auf der Website der Gesellschaft unter www.meditec.zeiss.com/ir | Corporate Governance | Directors’ Dealings veröffentlicht. Die Veröffentlichungsbelege sowie die entsprechenden Meldungen werden an die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht („BaFin“) übermittelt. 4. Aktionärsstruktur (Stand: 31. März 2010)scroll
Abbildung 10: Aktionärsstruktur der Carl Zeiss Meditec AG (Stand: 31. März 2010) 5. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS)6. Konzern-Bilanz (IFRS)7. Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS)8. Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS)9. Konzernanhang zum ZwischenabschlussI. Allgemeine Angaben Rechnungslegung nach International Financial Reporting Standards (IFRS) Die Carl Zeiss Meditec AG hat ihren Konzernabschluss zum 30. September 2009 in Übereinstimmung mit den zum Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards („IFRS“), des International Accounting Standards Board („IASB“), London, wie sie in der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Dementsprechend wurde dieser Zwischenbericht in Übereinstimmung mit IAS 34 „Zwischenberichterstattung“ erstellt. Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden Die für den Zwischenabschluss zum 31. März 2010 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden entsprechen - mit nachstehend aufgeführten Ausnahmen - denen des Konzernabschlusses des Geschäftsjahres 2008/2009. Eine detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist im Anhang des Konzernabschlusses zum 30. September 2009 veröffentlicht. Kürzlich erlassene Rechnungslegungsvorschriften Zu Beginn dieses Geschäftsjahres waren von dem Konzern nachfolgende Standards und Interpretationen erstmalig verpflichtend anzuwenden: scroll
Im Berichtszeitraum hat der Konzern IFRS 8 („Geschäftssegmente“) erstmalig angewandt. Gemäß dieser Anwendung bestimmt und veröffentlicht der Konzern seine Geschäftssegmente basierend auf den Informationen, welche intern an den CEO, welcher gleichzeitig der Chief Operating Decision Maker ist, berichtet werden. Vorherig wurde der Segmentbericht nach IAS 14 erstellt, wobei die aktuelle Aufteilung der Segmente der bisherigen Darstellung des sekundären Segmentberichts nach IAS 14 entspricht. Jedoch wird im Vergleich zur bisherigen Darstellung erstmalig eine Ergebnisgröße (EBIT) je Segment veröffentlicht. Die Geschäftssegmente entsprechen den Strategischen Geschäftseinheiten (SBUs) des Konzerns. Die Ergebnisse der SBUs, für welche separate Finanzinformationen vorliegen, werden regelmäßig vom CEO bezüglich Entscheidungen zur Ressourcenallokation und Performance ausgewertet. Die Vergleichsdarstellung der Vorperiode wurde entsprechend angepasst. Im Berichtszeitraum hat der Konzern erstmalig die überarbeitete Fassung des Standards I-AS 1 („Darstellung des Abschlusses“) angewendet. Gemäß dieser Anwendung enthält der Konzernabschluss erstmalig neben der Gewinn- und Verlustrechnung eine separate Gesamtergebnisrechnung. Darin werden sowohl das Periodenergebnis als auch sämtliche ergebnisneutralen Eigenkapitalveränderungen der Periode ausgewiesen, die nicht aus Geschäftsvorfällen mit den Eigentümern in ihrer Eigenschaft als Eigentümer resultieren. Darüber hinaus werden in der Eigenkapitalveränderungsrechnung die Einzelkomponenten der „Rücklage aus ergebnisneutralen Eigenkapitalveränderungen“ einzeln aufgeführt. Im Berichtszeitraum hat der Konzern die überarbeitete Fassung des IFRS 3 („Unternehmenszusammenschlüsse“) sowie die Überarbeitung des IAS 27 („Konzern- und separate Einzelabschlüsse nach IFRS“) erstmalig angewandt. Gemäß dieser Anwendungen werden Unternehmenszusammenschlüsse weiterhin nach der Erwerbsmethode bilanziert. Insbesondere werden der Anwendungsbereich und die Bilanzierung von sukzessiven Anteilserwerben geändert sowie ein Wahlrecht eingeführt: Die Anteile der nicht beherrschenden Gesellschafter können mit ihrem beizulegenden Zeitwert oder mit dem anteiligen Nettovermögen bewertet werden. Im Berichtszeitraum wurde durch den Anteilserwerb an verbundenen Unternehmen (siehe Änderung des Konsolidierungskreises) der Unterschiedsbetrag in den Gewinnrücklagen anstatt wie bisher im Goodwill gezeigt. Für alle anderen erstmalig angewandten Standards und Interpretationen ergaben sich keine wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs– und Bewertungsmethoden noch werden selbige erwartet. Das I-ASB und das IFRIC haben weiterhin nachfolgende Standards, Interpretationen und Änderungen zu bestehenden Standards nach dem Bilanzstichtag des Konzernabschlusses 2008/2009 herausgegeben, deren Anwendung für die Carl Zeiss Meditec noch nicht verpflichtend ist. Von einer vorzeitigen Anwendung dieser Standards wurde kein Gebrauch gemacht: scroll
Alle aufgeführten Standards werden von der Carl Zeiss Meditec erst ab dem Geschäftsjahr 2010/2011 oder später angewandt. Aus der zukünftigen Anwendung erwarten wir keine wesentlichen Einflüsse auf die Darstellung der Abschlüsse. Änderung des Konsolidierungskreises: Carl Zeiss Meditec S.A.S., La Rochelle, Frankreich Mit Wirkung zum 07.01.2010 hat die Fransitec S.A.S., 100 %-ige Tochtergesellschaft der Carl Zeiss Meditec S.A.S., die noch ausstehenden 0,5 % Anteile der F.C.I. S.A. vollständig übernommen. Damit befindet sich die Gesellschaft zu 100 % im Besitz der Fransitec S.A.S. Darüber hinaus plant die Gesellschaft den Verkauf des Randgeschäfts Pharma und hat dafür im 2. Quartal eine Anzahlung in Höhe von € 4,2 Mio. erhalten. 2. Erläuterungen zur Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Geschäftssegmente Der Konzern verfügt über drei operative Segmente, welche zugleich die Strategischen Geschäftseinheiten („SBUs“) des Konzerns darstellen. Das Segment „Ophthalmologische Systeme“ und das Segment „Chirurgische Ophthalmologie“ umfassen hierbei die Aktivitäten der Carl Zeiss Meditec im Bereich der Augenheilkunde. Die Ophthalmologischen Systeme umfassen die medizinischen Laser- und Diagnosesysteme. Im Segment „Chirurgische Ophthalmologie“ werden die Aktivitäten im Bereich der Intraokularlinsen und der Verbrauchsmaterialien zusammengefasst. Die Aktivitäten im Bereich der Neuro-, Hals-, Nasen- und Ohrenchirurgie werden im Segment „Mikrochirurgie“ (ehemals „Neuro-/ HNO-Chirurgie“) dargestellt. In diesem Segment werden die ophthalmologische Chirurgie, chirurgische Visualisierungslösungen sowie die Tätigkeiten im Bereich der Intraoperativen Strahlentherapie erfasst. Für jede der Strategischen Geschäftseinheiten werden mindestens quartalsweise interne Managementberichte vom CEO ausgewertet. Die operativen Segmente stellen sich für den Berichtszeitraum wie folgt dar: scroll
Überleitung vom Gesamtergebnis der Segmente zum Periodenergebnis des Konzerns scroll
Das Segmentvermögen weist gegenüber der Angabe im Anhang des letzten Konzernjahresabschlusses keine wesentlichen Veränderungen auf. Darüber hinaus ist dieses auch nicht Gegenstand interner Managementberichte. Geschäftliche Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen Aus den Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen resultieren im Berichtszeitraum 2009/2010 Umsätze in Höhe von € 70.711 Tsd. (Vj. € 66.787 Tsd.). Die Bezeichnung „nahe stehende Unternehmen“ umfasst hierbei die Carl Zeiss AG und ihre verbundenen Unternehmen. 3. Ereignisse nach Ende der Zwischenberichtsperiode Es lagen keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 31. März 2010 vor. 4. Erklärung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid) Nach bestem Wissen versichern wir, dass gemäß den angewandten Grundsätzen ordnungsmäßiger Konzernzwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und Ertragslage des Konzerns vermittelt, der Konzernzwischenlagebericht den Geschäftsverlauf einschließlich des Geschäftsergebnisses und der Lage des Konzerns, so darstellt, dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird und dass die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Konzerns im verbleibenden Geschäftsjahr beschrieben sind.
Dr. Ludwin Monz, Vorstandsvorsitzender Dr. Christian Müller, Mitglied des Vorstandes Ulrich Krauss, Mitglied des Vorstandes 10. Wichtige Finanztermine und Kontakte 1. Finanzkalender scroll
Der 6-Monatsbericht 2009/2010 der Carl Zeiss Meditec AG wurde in deutscher und englischer Sprache veröffentlicht. Beide Fassungen sowie die in diesem Bericht enthaltenen wesentlichen Zahlentabellen stehen Ihnen zum Download unter folgender Adresse zur Verfügung: www.meditec.zeiss.com/ir 2. Kontakte Carl Zeiss Meditec AG Investor Relations Patrick Kofler Tel.: +49 3641 220 106 Fax: +49 3641 220 117 investors@meditec.zeiss.com Konzept und Redaktion: Patrick Kofler Visuelle Gestaltung: Publicis KommunikationsAgentur GmbH, Erlangen www.publicis.de Konzerngewinn- und Verlustrechnung (IFRS) 1. Oktober 2009 bis 31. März 2010Carl Zeiss Meditec AGscroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses. Konzern-Bilanz (IFRS) zum 31. März 2010Carl Zeiss Meditec AGAKTIVA scroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses. AG Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS) 1. Oktober 2009 bis 31. März 2010Carl Zeiss Meditecscroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses. Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS)Carl Zeiss Meditec AGscroll
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Konzern-Gesamtergebnisrechnung (IFRS) 1. Oktober 2009 bis 31. März 2010Carl Zeiss Meditec AGscroll
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Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses. |
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