![]() Carl Zeiss Meditec AGJena6-Monatsbericht 2015/16Q2 2015/16
Kennzahlen(IFRS)scroll
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Vor Anteilen nicht-beherrschender Gesellschafter Weitere Informationen unter: Konzernlagebericht zum ZwischenabschlussZUSAMMENFASSUNGDie Carl Zeiss Meditec AG, Jena, Deutschland, ist die Konzernobergesellschaft des
Carl Zeiss Meditec Konzerns ("die Carl Zeiss Meditec Gruppe", "die Gruppe", "der Konzern",
"das Unternehmen", "die Gesellschaft"), der aus weiteren Tochtergesellschaften besteht. Im Hinblick auf den Konsolidierungskreis und die Struktur des Konzernabschlusses haben
sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2015/16 keine wesentlichen Änderungen
ergeben. ERTRAGSLAGEDarstellung der ErtragslageTabelle 1: Zusammenfassung wesentlicher Größen der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnungscroll
KonzernumsatzDie Carl Zeiss Meditec Gruppe erzielte in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2015/16 einen Umsatz von 540,8 Mio. €. Gegenüber dem Vorjahreswert (Vj. 498,0 Mio.
€) entspricht dies einem Anstieg von 8,6 %. Dabei ist das Umsatzwachstum zum Teil
auf die positive Währungsentwicklung zurückzuführen. Währungsbereinigt erhöhte sich
der Umsatz um 5,3 %. a) Konzernumsatz nach strategischen GeschäftseinheitenDer Anteil der strategischen Geschäftseinheit (SBU) Chirurgische Ophthalmologie belief
sich nach dem ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres auf 34,8 % des Gesamtumsatzes
im Konzern (Vj. 34,7 %). Der Anteil der SBU Ophthalmologische Systeme erhöhte sich
durch die gute Umsatzentwicklung leicht auf 37,6 % (Vj. 36,8 %). Der Anteil der SBU
Mikrochirurgie verringerte sich gegenüber dem Vorjahr auf 27,6 % (Vj. 28,5 %). Zu der Umsatzentwicklung konnten alle drei strategischen Geschäftseinheiten positiv
beitragen. Die stärksten Zuwächse erreichte der Konzern im Bereich der Ophthalmologie. Abbildung 1: Anteil der strategischen Geschäftseinheiten am Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2015/16![]() Die SBU Ophthalmologische Systeme steigerte ihren Umsatz im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres
2015/16 um 11,1 % auf 203,5 Mio. € (Vj. 183,2 Mio. €). Zu dem Wachstum trugen neben
einer positiven Währungsentwicklung sowohl das Geschäft mit refraktiven Lasern als
auch der Bereich Geräte und Systeme für die Diagnose bei. Wechselkursbereinigt belief
sich das Umsatzwachstum gegenüber dem Vorjahr noch auf 6,8 %. Um 8,7 % auf 188,1 Mio. € (Vj. 173,0 Mio. €) erhöhte die SBU Chirurgische Ophthalmologie
ihren Umsatz nach sechs Monaten. Am stärksten steuerte dabei das Geschäft mit Premium-
und Standard-Intraokularlinsen für die Kataraktchirurgie zum Umsatzwachstum bei. Währungsbereinigt
stieg der Umsatz um 6,6 %. Der Umsatz in der SBU Mikrochirurgie stieg, unterstützt durch die günstige Währungsentwicklung,
nach den ersten sechs Monaten um 5,2 % auf 149,1 Mio. € (Vj. 141,7 Mio. €). Auf währungsbereinigter
Basis belief sich das Umsatzwachstum auf 1,8 %. Abbildung 2: Konzernumsatz nach strategischen Geschäftseinheiten (Angaben in Tsd. €)![]() Abbildung 3: Konzernumsatz nach strategischen Geschäftseinheiten auf Basis konstanter Wechselkurse (Angaben in Tsd. €)![]() b) Konzernumsatz nach RegionenDer Carl Zeiss Meditec Konzern verfügt über eine weltweit sehr ausgeglichene Geschäftsaktivität.
So wird von allen drei strategischen Geschäftsregionen circa ein Drittel des Gesamtumsatzes
generiert. Innerhalb der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2015/16 trugen insbesondere
die Region Europa, Mittlerer Osten und Afrika (EMEA) und die Region Asien/Pazifischer
Raum (APAC) positiv zum Umsatzwachstum bei. Durch die positive Wertentwicklung des
US-Dollars gegenüber dem Euro entwickelte sich auch die Region Americas weiter positiv. Dabei entfielen 32,9 % (Vj. 34,4 %) des Konzernumsatzes auf die Region EMEA. Die Regionen
Americas und APAC machten 32,6 % (Vj. 33,5 %) bzw. 34,5 % (Vj. 32,1 %) des Gesamtumsatzes
im Konzern aus. Abbildung 4: Anteil der Regionen am Konzernumsatz in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2015/16![]() In der Region EMEA stieg der Umsatz nach den ersten sechs Monaten um 3,7 % (währungsbereinigt:
4,1 %) auf insgesamt 177,7 Mio. € (Vj. 171,3 Mio. €). Die Entwicklung der Einzelmärkte
verlief dabei weiterhin uneinheitlich. Gute Beiträge lieferten dabei unter anderem
Deutschland und Großbritannien. Der Umsatz in der Region Americas erhöhte sich um 5,7 % auf 176,4 Mio. € gegenüber
166,9 Mio. € im Vorjahr. Die Region profitierte dabei von der aktuellen Stärke des
US-Dollar zum Euro. Bereinigt um Wechselkurseffekte erreichte die Region nahezu das
Vorjahresniveau (-0,9 %). Die Geschäftsentwicklung in den USA verlief dabei seitwärts. Den größten Wachstumsbeitrag erwirtschaftete die Region APAC mit einem Umsatzplus
von 16,8 %. Hier erzielte die Carl Zeiss Meditec Gruppe einen Umsatz von 186,7 Mio.
€ (Vj. 159,8 Mio. €). Dabei wirkten sich Währungseffekte leicht positiv aus. Wechselkursbereinigt
stieg der Umsatz um 13,4 % an. Zum Wachstum steuerten insbesondere der chinesische
Markt sowie die Länder Südostasiens bei. Die Entwicklung in Japan und Indien hingegen
war seitwärts gerichtet. Abbildung 5: Konzernumsatz nach Regionen (Angaben in Tsd. €)![]() Abbildung 6: Konzernumsatz nach Regionen auf Basis konstanter Wechselkurse (Angaben in Tsd. €)![]() Bruttoergebnis vom UmsatzFür das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 belief sich das Bruttoergebnis
vom Umsatz auf 285,1 Mio. € (Vj. 261,1 Mio. €). Die Bruttomarge lag für den Berichtszeitraum
mit 52,7 % leicht über dem Vorjahresniveau von 52,4 %. FunktionskostenDie Funktionskosten beliefen sich für die ersten sechs Monate des aktuellen Geschäftsjahres
auf 209,8 Mio. € (Vj. 200,1 Mio. €). Ihr Anteil am Umsatz verringerte sich dabei im
Vergleich zum Vorjahr leicht auf 38,8 % (Vj. 40,2 %). Zudem kann ein erheblicher Teil
des absoluten Kostenanstiegs auf Kurseffekte zurückgeführt werden.
ErgebnisentwicklungAls eine zentrale Ertragskennziffer verwendet der Carl Zeiss Meditec Konzern das Ergebnis
vor Zinsen und Steuern (EBIT = operatives Ergebnis). Das EBIT belief sich für den
Zeitraum von Oktober 2015 bis Ende März 2016 auf 75,3 Mio. € (Vj. 61,0 Mio. €). Die
EBIT-Marge erhöhte sich von 12,2 % auf 13,9 %. Die Ergebnisentwicklung wurde durch
einen positiven Produkt- und Regionenmix sowie ein striktes Kostenmanagement gestützt. Im EBIT der ersten sechs Monate sowie des abgelaufenen Geschäftsjahres 2014/15 sind unter anderem Aufwendungen im Zusammenhang mit Akquisitionen und Restrukturierung2 entstanden. Das um diese Effekte bereinigte EBIT hätte bei rund 14,3 % (Vj. 12,9 %) vom Umsatz und damit ebenfalls klar über dem Vorjahreswert gelegen. Tabelle 2: Überleitung der non-IFRS-Kennzahl bereinigtes EBITscroll
Innerhalb der strategischen Geschäftseinheit Ophthalmologische Systeme verbesserte
sich die EBIT-Marge im Vergleich zum Vorjahr. Hierzu trugen unter anderem ein günstigerer
Produktmix sowie Maßnahmen zur Kostensenkung bei. In der strategischen Geschäftseinheit
Chirurgische Ophthalmologie stieg die EBIT-Marge unter anderem aufgrund von Skaleneffekten
im Zusammenhang mit dem Umsatzwachstum. Außerdem wirkte sich ein günstigerer Produkt-
sowie Regionenmix positiv auf die Marge aus. In der Mikrochirurgie fiel die EBIT-Marge
im Vergleich zum Vorjahr geringer aus. Ursächlich hierfür waren unter anderem höhere
Forschungs- und Entwicklungskosten. 2
Restrukturierungskosten beziehen sich im Wesentlichen auf die Neuausrichtung des Bereichs
Diagnose innerhalb der strategischen Geschäftseinheit Ophthalmologische Systeme. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) lag für den Berichtszeitraum
bei 84,7 Mio. € (Vj. 70,4 Mio. €). In Relation zum Umsatz ergibt sich damit eine EBITDA-Marge
von 15,7 % (Vj. 14,1 %). Vornehmlich aus der Realisierung von Währungssicherungsgeschäften entstanden Kursverluste
in Höhe von -1,5 Mio. € (Vj. -12,5 Mio. €). Die Steuerquote lag bei 31,0 % (Vj. 31,7
%). Generell wird von einer durchschnittlichen jährlichen Steuerquote zwischen 31
% und 33 % ausgegangen. Das unverwässerte Konzernergebnis5 betrug im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres 48,0 Mio. € (Vj. 30,1 Mio. €). Auf die Anteile nicht-beherrschender Gesellschafter entfielen dabei 1,3 Mio. € (Vj. 2,3 Mio. €). Der unverwässerte Gewinn je Aktie des Mutterunternehmens lag bei 0,59 € (Vj. 0,37 €). FINANZLAGEKapitalflussrechnungDie Kapitalflussrechnung der Carl Zeiss Meditec Gruppe zeigt die Herkunft und Verwendung
der Zahlungsströme innerhalb des Berichtszeitraums. Dabei wird zwischen dem Cashflow
aus operativer Tätigkeit sowie der Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. In der Kapitalflussrechnung werden die Veränderungen einzelner Posten der Ertragsrechnung
und der Bilanz erfasst. Im Gegensatz dazu ist die Konzern-Bilanz eine Darstellung
bezogen auf den Stichtag 31. März 2016. Deshalb können die Aussagen in der Analyse
der Finanzlage von der Darstellung der Vermögenslage auf Basis der Konzern-Bilanz
abweichen. Abbildung 7: Zusammenfassung wesentlicher Größen der Kapitalflussrechnung (Angaben in Tsd. €)![]() Der Cashflow aus operativer Tätigkeit belief sich im Berichtszeitraum auf 42,8 Mio.
€ (Vj. 3,5 Mio. €). Ursächlich ist einerseits ein gutes operatives Ergebnis, das um
rund 17 Millionen Euro über dem Vorjahr lag. Des Weiteren veränderten sich die Forderungen
aus Lieferungen und Leistungen kaum, während es im Vorjahr stichtagsbedingt zu einem
Aufbau der Forderungen aus Lieferungen und Leistungen kam. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im Berichtszeitraum 94,8 Mio. € (Vj.
-19,4 Mio. €). Die Höhe ist vornehmlich durch die Fälligkeit einer Festgeldanlage
zum 30. September 2015 in Höhe von 110 Millionen Euro bestimmt, die über die Carl
Zeiss Financial Services GmbH abgewickelt wurde. 5
Auf Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallend Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich für das erste Halbjahr des laufenden
Geschäftsjahres auf -143,6 Mio. € (Vj. 12,1 Mio. €). Der Unterschied zum vergleichbaren
Vorjahreszeitraum resultiert im Wesentlichen aus einem Anstieg der Forderungen aus
Finanzausgleich infolge der Fälligkeit der zuvor genannten Festgeldanlage in Höhe
von 110 Millionen Euro. Kennzahlen zur FinanzlageTabelle 3: Kennzahlen zur Finanzlagescroll
Tabelle 4: Kennzahlen zur Finanzlagescroll
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30. September 2015 inklusive Geldanlagen in Höhe von 110 Mio. € VERMÖGENSLAGEDarstellung der VermögenslageDie Bilanzsumme belief sich zum 31. März 2016 auf 1.184,7 Mio. € (30. September 2015:
1.139,3 Mio. €). Abbildung 8: Struktur der Konzern-Bilanz: Aktiva (Angaben in Tsd. €)![]() Die langfristigen Vermögenswerte erhöhten sich zum 31. März 2016 auf 367,9 Mio. €
(30. September 2015: 363,0 Mio. €). Veränderungen zum 31. März 2016 ergaben sich bei den kurzfristigen Vermögenswerten
(816,8 Mio. €; 30. September 2015: 776,3 Mio. €) unter anderem aus einem höheren Bestand
an Vorräten zum Bilanzstichtag im Zuge einiger aktueller Produktneueinführungen seit
Ende des vergangenen Geschäftsjahres sowie zur Sicherstellung der Lieferfähigkeit
bei einigen umsatzstarken Produkten. Abbildung 9: Struktur der Konzern-Bilanz: Passiva (Angaben in Tsd. €)![]() Das in der Konzern-Bilanz ausgewiesene Eigenkapital belief sich zum 31. März 2016
auf 838,3 Mio. € (30. September 2015: 797,5 Mio. €). Die Eigenkapitalquote lag zum
31. März 2016 bei 70,8 % (30. September 2015: 70,0 %) und damit weiterhin auf einem
hohen Niveau. Die langfristigen Schulden beliefen sich zum 31. März 2016 auf 112,4 Mio. € (30. September
2015: 98,5 Mio. €). Hierfür waren gestiegene Pensionsverpflichtungen in Folge einer
Anpassung des Diskontierungsfaktors aufgrund des gesunkenen Zinsniveaus verantwortlich. Die kurzfristigen Schulden betrugen zum 31. März 2016 234,0 Mio. € (30. September
2015: 243,4 Mio. €). Mindernd wirkten sich im Wesentlichen die stichtagsbedingte Veränderung
der Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der Verbindlichkeiten gegenüber
nahestehenden Unternehmen aus. Kennzahlen zur VermögenslageTabelle 5: Kennzahlen zur Vermögenslagescroll
AUFTRAGSBESTANDZum 31. März 2016 belief sich der Auftragsbestand der Carl Zeiss Meditec Gruppe auf
141,8 Mio. € (30. September 2015: 159,3 Mio. €). Der Rückgang resultiert teilweise
aus der plangemäßen Abwicklung des Distributoren-Geschäfts von Aaren Scientific Inc.
sowie der Reduzierung der erhöhten Auftragsbestände in der Biometrie aus dem Vorjahr. CHANCEN- UND RISIKOBERICHTFür einen weltweit tätigen Konzern gibt es viele unternehmerische Chancen und Risiken,
die den Geschäftserfolg nachhaltig beeinflussen. Die Betrachtung von Chancen und Risiken
sowie der bewusste Umgang mit unternehmerischer Unsicherheit sind ein wichtiger Teil
der Corporate Governance der Carl Zeiss Meditec AG. Das Risikomanagement der Carl Zeiss Meditec Gruppe ist integraler Bestandteil der
Unternehmensführung und basiert auf den folgenden beiden wesentlichen Komponenten:
Risiko-Reporting-System und Internes Kontrollsystem. Die Chancen- und Risikosituation der Carl Zeiss Meditec Gruppe hat sich seit der Veröffentlichung
des Geschäftsberichts 2014/15 nicht wesentlich verändert. Für eine ausführliche Darstellung
des Risikomanagements sowie der Chancen- und Risikolage wird daher an dieser Stelle
auf die Seiten 57 bis 65 des Geschäftsberichts 2014/15 der Carl Zeiss Meditec Gruppe
verwiesen. NACHTRAGSBERICHTNach Ablauf der ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres sind keine Ereignisse
eingetreten, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Carl Zeiss Meditec
Gruppe von wesentlicher Bedeutung sind. Der Geschäftsverlauf zu Beginn des dritten
Quartals 2015/16 bestätigt die im nachfolgenden Kapitel "Prognosebericht" getroffenen
Aussagen. MITARBEITERINNEN UND MITARBEITERZum 31. März 2016 waren im Carl Zeiss Meditec Konzern 2.830 (30. September 2015: 2.888)
Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter weltweit beschäftigt. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGIm ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2015/16 erhöhten sich die Forschungs- und Entwicklungsaufwendungen
um 8,2 % auf 60,8 Mio. € (Vj. 56,2 Mio. €). Gleichzeitig blieb die F&E-Quote mit 11,2
% nahezu auf dem Niveau des Vorjahres (Vj. 11,3 %). Langfristig strebt die Carl Zeiss
Meditec Gruppe eine F&E-Quote innerhalb einer Bandbreite von 10 % bis 11 % an. Zum 31. März 2016 waren im Bereich Forschung und Entwicklung 14,8 % (30. September
2015: 14,6 %) der gesamten Belegschaft der Carl Zeiss Meditec Gruppe tätig. Die wesentlichen Schwerpunkte der Forschungs- und Entwicklungstätigkeiten des Unternehmens
sind:
Zum Ende des Kalenderjahres 2014/15 sowie innerhalb des Berichtszeitraums konnten
deshalb erneut eine Reihe von Innovationen in den Markt eingeführt werden: PRIMUS 2007Die optische Kohärenztomographie (OCT) ist mittlerweile zum Standardverfahren in der
Diagnose vieler Augenkrankheiten geworden. Das OCT-Gerät PRIMUS 200, das bereits dem
indischen und dem chinesischen Markt vorgestellt und nun auch für den Verkauf in Europa
zugelassen wurde, ist ein kompaktes, vielseitig einsetzbares und benutzerfreundliches
System der optischen Kohärenztomografie, das die wesentlichen Applikationen für die
Diagnose des vorderen und hinteren Augenabschnittes bereitstellt. Die Eigenschaften
des PRIMUS 200 und eine kurze Anlernzeit erlauben, das System auch in kleineren Augenarztpraxen
mit wenig Aufwand zu integrieren und Praxisleistungen auf einen größeren Patientenkreis
auszudehnen. Weitere Vorteile des neuen Spectral-Domain-OCT-Systems bestehen u.a. in der Verfügbarkeit
einer hervorragenden Bildqualität, in der Anwendung erprobter Algorithmen und einer
integrierten Pathologiebibliothek, die den Augenarzt dabei unterstützen, zuverlässige
und fundierte klinische Entscheidungen zu treffen. AngioPlex™ OCT Angiography8Die AngioPlex™ OCT Angiography Technologie unterstützt Ärzte dabei, Blutgefäße auf
der Netzhaut des Patienten darzustellen, ohne fluoreszierende Flüssigkeiten spritzen
zu müssen. Dabei können Netz- und Aderhaut nun mithilfe der optischen Kohärenztomographie
nicht-invasiv und dreidimensional präzise auf Gefäßveränderungen untersucht werden.
Durch die OCT-Technologie sind Ärzte in der Lage, verbesserte klinische Entscheidungen
zu treffen. Für den Patienten werden Risiken, die mit einem Eingriff durch fluoreszierende
Farbstoffe einhergehen, eliminiert. Spaltlampe SL 220In der Basisdiagnostik bietet das Unternehmen mit der SL 220 erstmals eine Spaltlampe
im bekannten Tower Design und damit jetzt in den beiden gängigen Bedienkonzepten für
Spaltlampen an. Die LED-Beleuchtung und die optisch-mechanischen Eigenschaften der
SL 220 unterstützen Ärzte bei der Diagnose von Augenkrankheiten. VISUCAM® 224/5249Die beiden non-mydriatischen10 Funduskameras verwenden eine innovative hochauflösende Optik. Durch die Kombination aus dem integrierten 24-Megapixel-Sensor, dem neu konzipierten optischen System und der erweiterten Bildbearbeitungsfunktion wird eine hohe Bildqualität erreicht. Weitere Standardfunktionen wie Farb- und Rotfreiaufnahmen erweitern die Visualisierung verschiedener anatomischer Merkmale. Eine einfache Bedienung sowie detailreichere Bilder des Augenhintergrunds ermöglichen eine schnelle und informative Bildgebung und können die Effizienz bei der Erkennung und Behandlung von Augenerkrankungen erhöhen sowie zur Patientenaufklärung beitragen. VISUCONNECT® 500Die Software VISUCONNECT® 500 bietet komfortables Datenmanagement auch in der Basisdiagnostik. Damit können Patientendaten, die mit den Voruntersuchungsgeräten für die objektive Refraktion und Augeninnendruckmessung aufgenommen wurden, automatisch in die elektronische Patientenakte oder das Datenmanagementsystem der Praxis, wie etwa FORUM® , übertragen werden. OPMI LUMERA® 300Das Operationsmikroskop OPMI LUMERA® 300 für das Routinesegment zeichnet sich durch ein besonders gutes Preis-Leistungsverhältnis aus und kommt mit einer geringeren Lichtintensität aus. Das macht die Behandlung für den Patienten weniger belastend. Ärzte profitieren gleichzeitig von der gewohnt guten Optik und Beleuchtung der Produktreihe OPMI LUMERA® . Mit dem Gerät wird vor allem das Angebot in der Basisversorgung, insbesondere für Kunden in den schnell wachsenden Märkten Asien / Pazifischer Raum, erweitert. AUSBLICKAls Markt- und Technologieführer im Bereich der Ophthalmologie und Mikrochirurgie
wollen wir nachhaltiges, profitables Wachstum erreichen, indem wir die Diagnose und
Therapie von Krankheiten durch unsere Produkte und Lösungen verbessern. Unsere Erfolgsfaktoren
sind: Innovation, integrierte Lösungen zur Diagnose und Therapie und Kundenorientierung.
Insbesondere der Innovation kommt eine Schlüsselrolle zu. 8
AngioPlex™ OCT Angiography ist das erste Verfahren seiner Art, das eine 510 (k) Zulassung
der amerikanischen Food and Drug Administration (FDA) erhielt. Aufgrund der langfristig intakten Wachstumstrends der zugrunde liegenden Märkte -
wie der wachsenden Weltbevölkerung, des steigenden Anteils älterer Menschen und verbessertem
Zugang der Menschen zu medizinischer Versorgung - geht die Unternehmensleitung im
laufenden Geschäftsjahr grundsätzlich von einer positiven Entwicklung des Marktwachstums
aus. Die Unternehmensleitung der Carl Zeiss Meditec Gruppe erwartet für das laufende Geschäftsjahr
einen Umsatz in einer Bandbreite von 1.080 Mio. € bis 1.120 Mio €. Die SBU Ophthalmologische Systeme konnte in den ersten sechs Monaten 2015/16 ein deutliches
Umsatzplus erzielen. Neben der günstigen Währungsentwicklung trug nicht nur der Bereich
der refraktiven Laser positiv zum Wachstum der SBU bei. Auch der Bereich der Geräte
und Systeme für die Diagnose, der sich weiter in einem herausfordernden Wettbewerbsumfeld
befindet, konnte im Halbjahr zulegen. Hier wurden im Laufe des Geschäftsjahres 2014/15
eine Reihe vertrieblicher und kostensenkender Maßnahmen eingeführt. Aufgrund fortlaufender
Produktinnovationen, einer positiven Entwicklung unserer neu in den Markt eingeführten
Produkte sowie einer guten Entwicklung im Geschäft mit refraktiven Lasern blicken
wir zuversichtlich in das laufende Geschäftsjahr und erwarten, mindestens im gleichen
Maße wie der zugrunde liegende Markt zu wachsen. Die SBU Chirurgische Ophthalmologie ist im ersten Halbjahr 2015/16 weiter deutlich gewachsen. Wir rechnen auch im gesamten Geschäftsjahr 2015/16 mit einer Fortsetzung des Wachstums. Hierbei gilt es, die noch vorhandenen Potentiale in den Märkten zu nutzen sowie unsere Marktposition durch Innovationen weiter zu stärken. Mit der AT LISA® tri und AT LISA® tri toric bietet das Unternehmen die führenden, MICS-geeigneten trifokalen Intraokularlinsen auf dem Markt an. Mit der CT LUCIA® wurde im September 2014 die erste an unserem neuen Standort in Ontario gefertigte Intraokularlinse im Standardsegment eingeführt. Durch die Ausweitung unseres Angebots an monofokalen Intraokularlinsen zielen wir auf die Erschließung weiterer Kundengruppen sowie eine Ausweitung unseres Umsatzes mit Bestandskunden ab. Wir sind zuversichtlich, 2015/16 wieder schneller als der zugrunde liegende Markt zu wachsen. Im ersten Halbjahr 2015/16 konnte die SBU Mikrochirurgie auf währungsbereinigter Basis ein leichtes Umsatzwachstum erzielen. Wir konnten damit unsere bereits außerordentlich starke Marktposition verteidigen. Mit unseren Operationsmikroskopen OPMI® Pentero® für die Neuro-, spinale oder plastische Chirurgie oder dem OPMI® VARIO, das u. a. im HNO-Bereich eingesetzt wird, sind wir breit aufgestellt und nutzen die damit einhergehenden Marktchancen noch stärker, indem wir die Produkte hinsichtlich zusätzlicher für den Anwender unterstützender Applikationen erweitern. Auch für die Zukunft erwarten wir in der SBU Mikrochirurgie weiterhin signifikante Ergebnisbeiträge. Wir sind optimistisch, im laufenden Geschäftsjahr mindestens im gleichen Maße wie der zugrunde liegende Markt zu wachsen. Im ersten Halbjahr 2015/16 stieg die EBIT-Marge auf 13,9 % (Vj. 12,2 %) an. Im Geschäftsjahr
2015/16 erwarten wir eine EBIT-Marge innerhalb des auch mittelfristig prognostizierten
Ziel-Korridors von 13,0 % bis 15,0 %. Für den Free Cash Flow erwarten wir für das Geschäftsjahr 2015/16 weiterhin einen
Wert im hohen zweistelligen Millionenbereich. Für den Economic Value Added (EVA) streben
wir eine leichte Verbesserung an. Sollten sich im Laufe des Geschäftsjahres deutliche Änderungen des derzeit prognostizierten
wirtschaftlichen Umfelds und in der Folge die Notwendigkeit zur Anpassung der hier
aus heutiger Sicht getroffenen Aussagen zur Geschäftsentwicklung ergeben, werden wir
diese zeitnah veröffentlichen und dabei unsere Erwartungen präzisieren. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS) vom 1. Oktober 2015 bis 31. März 2016scroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses. Konzern-Gesamtergebnisrechnung (IFRS) vom 1. Oktober 2015 bis 31. März 2016scroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses. Konzern-Bilanz (IFRS) zum 31. März 2016AKTIVA
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PASSIVAscroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS) vom 1. Oktober 2015 bis 31. März 2016scroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses. Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS)scroll
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Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses. Konzernanhang zum ZwischenabschlussALLGEMEINE ANGABENRechnungslegung nach International Financial Reporting Standards (IFRS)Die Carl Zeiss Meditec AG hat ihren Konzernabschluss zum 30. September 2015 in Übereinstimmung
mit den zum Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards
("IFRS") des International Accounting Standards Board ("IASB"), London, wie sie in
der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Dementsprechend wurde dieser Zwischenbericht
in Übereinstimmung mit IAS 34 "Zwischenberichterstattung" erstellt. Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie für den Zwischenabschluss zum 31. März 2016 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
entsprechen - mit nachstehend aufgeführten Ausnahmen - denen des Konzernabschlusses
des Geschäftsjahres 2014/15. Eine detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist im
Anhang des Konzernabschlusses zum 30. September 2015 veröffentlicht. Kürzlich erlassene RechnungslegungsvorschriftenZu Beginn dieses Geschäftsjahres waren von dem Konzern nachfolgende Standards und
Interpretationen erstmalig verpflichtend anzuwenden: scroll
Für alle erstmalig angewandten Standards und Interpretationen ergaben sich keine wesentlichen
Änderungen der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden noch werden selbige erwartet. Das IASB und das IFRS IC haben weiterhin nachfolgende Standards, Interpretationen
und Änderungen zu bestehenden Standards herausgegeben, deren Anwendung für Carl Zeiss
Meditec noch nicht verpflichtend ist. Von einer vorzeitigen Anwendung dieser Standards
wurde kein Gebrauch gemacht: scroll
Alle aufgeführten Standards werden voraussichtlich von Carl Zeiss Meditec erst ab
dem Zeitpunkt der verpflichtenden Erstanwendung angewendet. Aus der zukünftigen Anwendung
werden gemäß aktuellem Erkenntnisstand nur bezüglich IFRS 9 sowie eventuell IFRS 15
und 16 wesentliche Einflüsse auf Bilanzierung und Bewertung erwartet. Die konkreten
Auswirkungen der erstmaligen Anwendung von IFRS 9, 15 und 16 werden derzeit noch geprüft.
Die übrigen aufgeführten Standards werden zum Teil auch zu umfangreicheren Anhangsangaben
führen. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGGeschäftssegmenteDer Konzern verfügt über drei operative Segmente, welche zugleich die Strategischen
Geschäftseinheiten ("SBU's") des Konzerns darstellen. Die Ausrichtung der Strategischen
Geschäftseinheiten erfolgt nach Geschäftsfeldern und damit stringent nach Marktsegmenten.
Das bedeutet, dass sämtliche Aktivitäten im Bereich Katarakt, wie beispielsweise Intraokularlinsen,
Verbrauchsmaterialien, chirurgische Visualisierungslösungen im Bereich der ophthalmologischen
Chirurgie sowie für Zwecke der Kataraktchirurgie präoperativ zum Einsatz kommende
Diagnosegeräte, der SBU "Chirurgische Ophthalmologie" zugeordnet sind. Das Segment
"Mikrochirurgie" umfasst die Aktivitäten der Neuro-, Hals-, Nasen- und Ohrenchirurgie,
plastische und rekonstruktive sowie Dental- und Wirbelsäulenchirurgie sowie die Tätigkeiten
im Bereich der Intraoperativen Strahlentherapie. Der SBU "Ophthalmologische Systeme"
sind die medizinischen Laser- und Diagnosesysteme, die nicht speziell das Krankheitsbild
Katarakt betreffen, zugeordnet. Das Produktportfolio umfasst dabei im Bereich der
refraktiven Chirurgie primär Systeme und Verbrauchsmaterialien für minimalinvasive
Augenlaserkorrekturen sowie beispielsweise in der Diagnose und Behandlung von Netzhauterkrankungen
Geräte zur Gesichtsfeld- und Augeninnendruckmessung. Für jede der Strategischen Geschäftseinheiten werden regelmäßig interne Managementberichte
vom Vorstand ausgewertet. Dabei ist das Segmentvermögen nicht Gegenstand dieser internen
Managementberichte. Die operativen Segmente stellen sich für den Berichtszeitraum wie folgt dar: scroll
scroll
Es erfolgten grundsätzlich keine Umsätze zwischen den Segmenten. Geschäftliche Beziehungen zu nahe stehenden UnternehmenAus den Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen resultieren im Berichtszeitraum
2015/16 Umsätze in Höhe von 185.912 Tsd. € (Vj. 154.670 Tsd. €). Die Bezeichnung "nahe
stehende Unternehmen" umfasst hierbei die Carl Zeiss AG und ihre verbundenen Unternehmen. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-BILANZAm 22. Dezember 2014 wurde zwischen Carl Zeiss Meditec Inc., Dublin, USA, und Oraya
Therapeutics, Inc., Newark, USA, (kurz: Oraya) ein Vertrag geschlossen, unter welchem
Carl Zeiss Meditec Inc. in einem Zeitraum von bis zu zwei Jahren nach Vertragsschluss
Ansprüche zum Erwerb von Anteilen bis hin zu einer Mehrheitsbeteiligung an Oraya erwerben
kann. Die Wandlung der erworbenen Ansprüche in Anteile kann unter normalen Umständen
frühestens im Januar 2017 erfolgen. Die Gesellschaft wird als assoziiertes Unternehmen
nach IAS 28.6 / IFRS 10 klassifiziert. Die Bilanzierung erfolgt bis zur Erlangung
eines beherrschenden Einflusses nach der Equity-Methode. Durch Zahlung von 3.321 Tsd.
€ im Zeitraum von Oktober bis Januar 2016 wurden weitere Ansprüche zum Erwerb von
Anteilen erworben. Insgesamt hält der Konzern zum 31. März 2016 Ansprüche zum Erwerb
von Anteilen in Höhe von 29,61 %. Die wesentlichen Risiken aus der Beteiligung wurden
bereits zum 30. September 2015 berücksichtigt. Im zweiten Quartal wurde der Vertrag
gekündigt, so dass keine weiteren Anteile erworben werden. Zusätzlich wurde am 15. März 2016 zwischen Carl Zeiss Meditec Inc., Dublin, USA, und
Oraya ein Vertrag geschlossen, unter welchem Carl Zeiss Meditec Inc. Vermögensgegenstände
von Oraya übernimmt. Der noch zu bestimmende Marktwert der übernommenen Vermögenswerte
beträgt nach aktueller Schätzung ca. 1 Mio. € und entspricht im Wesentlichen dem Wert
der monetären Gegenleistung. ANGABEN ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERTDie Prinzipien und Methoden zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert sind gegenüber
dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. Detaillierte Erläuterungen zu den Bewertungsprinzipien
und -methoden finden sich im Geschäftsbericht zum 30. September 2015. Abweichend dazu
hat Carl Zeiss Meditec Anfang Februar ein Sicherungsgeschäft zur Absicherung des Translationsrisikos
der Nettoinvestition in Japanischen Yen abgeschlossen. Der Gewinn oder Verlust aus
dem effektiven Teil des Sicherungsgeschäfts wird im sonstigen Ergebnis im Eigenkapital
erfasst und verbleibt bis zum Abgang oder Teilabgang der Nettoinvestition im Eigenkapital. Die Zuordnung der beizulegenden Zeitwerte in die drei Stufen der Fair Value Hierarchie
richtet sich nach der Verfügbarkeit beobachtbarer Marktpreise auf einem aktiven Markt.
Die Bewertungskategorien sind dabei folgendermaßen definiert: Kategorie 1
Kategorie 2
Kategorie 3
Eine Übersicht der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Bilanzpositionen enthält
die folgende Tabelle: scroll
Carl Zeiss Meditec prüft zum Ende jeder Berichtsperiode, ob es einen Anlass zu einer
Umgruppierung in oder aus einer Bewertungskategorie gibt. Im Berichtszeitraum gab
es keine Umgliederungen zwischen den Bewertungskategorien. Überleitung der Bilanzposten zu den Klassen der Finanzinstrumente:Der Fair Value von den zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten
wie Forderungen und Verbindlichkeiten wird durch die Abzinsung unter Berücksichtigung
eines risikoadäquaten und laufzeitkongruenten Marktzinses ermittelt. Bei den langfristigen
Vermögenswerten und Schulden ergeben sich im Vergleich zum 30. September 2015 keine
wesentlichen Änderungen in den Relationen zwischen Bilanzwert und Fair Value. Aus
Wesentlichkeitsgründen wird der Fair Value für kurzfristige Bilanzposten dem Bilanzwert
gleichgesetzt. EREIGNISSE NACH ENDE DER ZWISCHENBERICHTSPERIODEEs lagen keine Ereignisse von besonderer Bedeutung nach dem Bilanzstichtag 31. März
2016 vor. Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid)Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss der Carl Zeiss Meditec
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Carl Zeiss
Meditec-Konzerns beschrieben sind. scroll
Finanzkalender
Finanzkalender 2015/16Veröffentlichung 9-Monatsbericht und Telefonkonferenz Veröffentlichung des Jahresabschlusses und Analystenkonferenz Impressum / DisclaimerCarl Zeiss Meditec AGInvestor Relations Corporate Communications Redaktion: Henriette Meyer Gestaltung: Carl Zeiss AG Dieser Bericht wurde am 11. Mai 2016 veröffentlicht. Der 6-Monatsbericht 2015/16 der Carl Zeiss Meditec Gruppe wurde in deutscher und englischer
Sprache veröffentlicht. Beide Fassungen sowie die in diesem Bericht enthaltenen wesentlichen Zahlentabellen
stehen Ihnen zum Download unter folgender Adresse zur Verfügung: www.zeiss.de/ir/berichte_und_veroeffentlichungen DisclaimerDieser Bericht enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die die Entwicklung
der Carl Zeiss Meditec Gruppe betreffen. Die Carl Zeiss Meditec Gruppe geht gegenwärtig
davon aus, dass diese vorausschauenden Aussagen realistisch sind. Solche in die Zukunft
gerichteten Aussagen basieren jedoch sowohl auf Annahmen als auch auf Schätzungen,
welche Risiken und Ungewissheiten unterliegen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den erwarteten abweichen. Für eine solche Abweichung kann
die Carl Zeiss Meditec Gruppe daher nicht einstehen. Eine Aktualisierung der vorausschauenden
Aussagen für Ereignisse, die sich nach dem Stichtag ereignen, ist nicht geplant. Im gesamten Bericht können aufgrund mathematischer Rundungen in den Additionen scheinbare
Differenzen auftreten. Carl Zeiss Meditec AG Tel.: +49 3641 220 115 |
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