![]() Carl Zeiss Meditec AGJenaHalbjahresabschluss zum 31.3.2019Halbjahresfinanzbericht 2018 /19Carl Zeiss Meditec Gruppe
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Vor Anteilen nicht-beherrschender Gesellschafter ![]() Weitere Informationen unter: www.zeiss.de/meditec-ag/irKonzernlagebericht zum Zwischenabschluss
KONZERNSTRUKTURDie Carl Zeiss Meditec Gruppe (im Folgenden: die Gruppe, das Unternehmen) ist ein
global agierendes Unternehmen mit Sitz in Jena, Deutschland, und weiteren Tochtergesellschaften
in und außerhalb von Deutschland. Die Carl Zeiss Meditec AG ist die Konzernobergesellschaft
der Carl Zeiss Meditec Gruppe. Sie gehört zu den im TecDax gelisteten 30 größten Technologie-Werten
in Deutschland. Im Dezember 2018 wurde die Carl Zeiss Meditec AG zusätzlich in den
MDax der Deutschen Börse aufgenommen. Im Hinblick auf den Konsolidierungskreis und die Struktur des Konzernabschlusses haben
sich in den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 folgende Änderungen ergeben:
Am 22. Oktober 2018 hat Carl Zeiss Meditec einen Vertrag zum Erwerb von IanTECH, Inc.,
mit Sitz in Reno, Nevada, USA, einem Unternehmen im Privatbesitz, das auf Verbrauchsmaterialien
für die Kataraktchirurgie spezialisiert ist, unterzeichnet. Die Transaktion wurde
am 14. Dezember 2018 abgeschlossen. Gleichzeitig erfolgte die Umfirmierung der IanTECH,
Inc. in die Carl Zeiss Meditec Cataract Technology, Inc. Die Carl Zeiss Meditec Cataract
Technology, Inc. wird in die strategische Geschäftseinheit Ophthalmic Devices integriert.
Mit der Akquisition hat die Carl Zeiss Meditec Gruppe einen wichtigen strategischen
Schritt getätigt, um ihre technologische Position in der Kataraktchirurgie zu stärken. ERTRAGSLAGEDarstellung der Ertragslage Zusammenfassung wesentlicher Größen der Konzern Gewinn-
und Verlustrechnung
in Mio. €, falls nicht anders angegeben
scroll
UmsatzerlöseIn den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 steigerte die Carl Zeiss Meditec
Gruppe ihren Umsatz um 8,7 % auf 667,2 Mio. € (Vorjahr: 613,7 Mio. €). Das währungsbereinigte
Wachstum belief sich auf 6,8 %. Sowohl die strategische Geschäftseinheit (SBU) Ophthalmic
Devices als auch die SBU Microsurgery trugen mit Umsatzsteigerungen zum Gesamtwachstum
bei. Regional betrachtet verzeichnete insbesondere die Region Europa/Mittlerer Osten/Afrika
(EMEA) deutliche Wachstumsbeiträge. Aber auch das Geschäft in der Region Asien/Pazifischer
Raum (APAC) konnte weiter zulegen. Konzernumsatz in Mio. €/Wachstum in % nach 6 Monaten des jeweiligen Geschäftsjahres![]() Konzernumsatz nach strategischen GeschäftseinheitenDer Umsatzbeitrag der strategischen Geschäftseinheit Ophthalmic Devices lag nach den
ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 bei 73,5 % (Vorjahr: 73,2 %). Die
strategische Geschäftseinheit Microsurgery steuerte im gleichen Zeitraum 26,5 % (Vorjahr:
26,8 %) zum Konzernumsatz bei. Anteil der strategischen Geschäftseinheiten am Konzernumsatz nach 6 Monaten 2018/19![]() Die strategische Geschäftseinheit Ophthalmic Devices erhöhte den Umsatz innerhalb
der ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018/19 um 9,2 % (währungsbereinigt: 7,4
%) auf 490,7 Mio. € (Vorjahr: 449,3 Mio. €). Zu diesem Anstieg trugen primär die Refraktiven
Lasersysteme sowie eine gute Nachfrage im Bereich der Chirurgischen Ophthalmologie
bei. In der SBU Microsurgery stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten um 7,4 % (währungsbereinigt:
5,2 %) auf 176,5 Mio. € an (Vorjahr: 164,4 Mio. €). Insbesondere die Umsätze mit dem
Visualisierungssystem KINEVO® 900 in der Neurochirurgie entwickelten sich weiterhin
erfreulich. Konzernumsatz nach strategischen Geschäftseinheitenscroll
Konzernumsatz nach RegionenDer Carl Zeiss Meditec Konzern verfügt über eine weltweit ausgeglichene Geschäftsaktivität.
Innerhalb der ersten sechs Monate 2018/19 entfielen 32,0 % (Vorjahr: 31,4 %) des Konzernumsatzes
auf die Region EMEA. Die Region Americas machte 27,1 % (Vorjahr: 29,6 %) des Gesamtumsatzes
im Konzern aus. Die Region APAC steuerte - insbesondere durch ein starkes Wachstum
in China - nunmehr 40,9 % (Vorjahr: 39,0 %) zum Konzernumsatz bei. Anteil der Regionen am Konzernumsatz nach 6 Monaten 2018/19![]() In der Region EMEA stieg der Umsatz um 10,7 % (wechselkursbereinigt: 11,6 %) auf 213,7
Mio. € (Vorjahr: 193,0 Mio. €). Dazu trug eine stabile Entwicklung in den Kernmärkten
wie Deutschland, Frankreich und Spanien bei. Der Umsatz in der Region Americas lag trotz Rückenwind aus der Währungsentwicklung
leicht unterhalb des Vorjahreszeitraums (-0,4 %) und belief sich auf 180,9 Mio. €
(Vorjahr 181,6 Mio. €). Wechselkursbereinigt lag der Umsatz um 5,0 % niedriger als
im Vorjahr. Im den ersten sechs Monaten des Vorjahres hatten Neuprodukteinführungen
in der Diagnostik und Mikrochirurgie die Entwicklung deutlich begünstigt und zu einer
hohen Vergleichsbasis für das laufende Geschäftsjahr geführt. Die Region APAC lieferte mit einem Umsatzplus von 14,0 % (wechselkursbereinigt: 12,3
%) den stärksten Wachstumsbeitrag. Die Region steigerte ihrem Umsatz auf 272,6 Mio.
€ von 239,1 Mio. € im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die größten Wachstumsbeiträge
kamen hierbei erneut aus China aber auch aus Südkorea. Konzernumsatz nach Regionenscroll
Bruttoergebnis vom UmsatzNach den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 2018/19 erhöhte sich das
Bruttoergebnis vom Umsatz von 335,3 Mio. € im vergleichbaren Vorjahreszeitraum auf
373,0 Mio. €. Die Bruttomarge verbesserte sich, insbesondere aufgrund eines günstigen
Produktmix mit gestiegenem Anteil wiederkehrender Umsätze, im Berichtszeitraum auf
55,9 % (Vorjahr: 54,6 %). FunktionskostenDie Funktionskosten beliefen sich für den Berichtszeitraum auf 262,6 Mio. € (Vorjahr:
247,0 Mio. €) und erhöhten sich damit um 6,3 %. Aufgrund eines effektiven Kostenmanagements
hat sich der Anteil der Funktionskosten bezogen auf den Konzernumsatz im laufenden
Geschäftsjahr nach den ersten sechs Monaten auf 39,4 % verringert (Vorjahr: 40,3 %). » Vertriebs- und Marketingkosten: Die Aufwendungen für Vertrieb und Marketing beliefen
sich im ersten Halbjahr 2018/19 auf 156,1 Mio. € (Vorjahr: 142,4 Mio. €). Der Anteil
der Aufwendungen bezogen auf den Gesamtumsatz der Gruppe ist im Vergleich zum Vorjahr
weitestgehend konstant geblieben. Er lag bei 23,4 % (Vorjahr: 23,2 %). » Allgemeine Verwaltungskosten: Die allgemeinen Verwaltungskosten betrugen nach den
ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres 28,0 Mio. € (Vorjahr: 24,6 Mio.
€). Damit machten die allgemeinen Verwaltungskosten 4,2 % des Gesamtumsatzes aus.
Die Quote blieb damit im Vergleich zum Vorjahr nahezu konstant (Vorjahr: 4,0 %). » Forschungs- und Entwicklungskosten: Die Carl Zeiss Meditec Gruppe investiert zur
Weiterentwicklung des Produktportfolios und zur Sicherung ihrer Wettbewerbsfähigkeit
sowie weiteren Wachstums kontinuierlich in den Bereich Forschung und Entwicklung (F&E).
Mit 11,8 % bezogen auf den Konzernumsatz und 78,5 Mio. € lagen die F&E-Aufwendungen
im Berichtszeitraum unterhalb des Vorjahres (80,0 Mio. €). Im Vorjahreszeitraum hatte
die F&E-Quote noch bei 13,0 % gelegen. ErgebnisentwicklungAls eine zentrale Ertragskennziffer wird innerhalb der Carl Zeiss Meditec Gruppe das
Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT = operatives Ergebnis) verwendet. Die Carl Zeiss
Meditec Gruppe steigerte das EBIT nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2018/19 deutlich auf 110,4 Mio. € (Vorjahr: 88,2 Mio. €). Dies entspricht einer EBIT-Marge
von 16,5 % (Vorjahr: 14,4 %). Im EBIT waren im ersten Halbjahr 2017/18 Abschreibungen auf immaterielle Vermögenswerte
aus den Kaufpreisallokationen (PPA), im Wesentlichen im Zusammenhang mit der Akquisition
von Aaren Scientific, Inc. im Geschäftsjahr 2013/14 in Höhe von -1,7 Mio. € enthalten.
Eine um diese Effekte bereinigte EBIT-Marge hätte 16,8 % (Vorjahr: 14,7 %) betragen. Übersicht im EBIT enthaltener Effekte aus Kaufpreisallokation und Restrukturierung/Reorganisationscroll
Sowohl die SBU Ophthalmic Devices als auch die SBU Microsurgery konnten ihre Profitabilität
innerhalb der ersten sechs Monate 2018/19 im Vergleich zum Vorjahr steigern. Impulsgeber
waren unter anderem ein günstiges Währungsumfeld und ein verbesserter Produktmix mit
einem höheren Anteil wiederkehrender Umsätze sowie ein effektives Kostenmanagement. Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (EBITDA) erhöhte sich in den ersten
sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres auf 133,3 Mio. € (Vorjahr: 101,3 Mio. €).
Die EBITDA-Marge belief sich auf 20,0 % (Vorjahr: 16,5 %). Das Finanzergebnis entwickelte sich, insbesondere aufgrund eines negativen Währungsergebnisses
von -18,8 Mio. € (Vorjahr: -5,7 Mio. €), rückläufig. Die Steuerquote belief sich für den Berichtszeitraum auf 31,1 % (Vorjahr: 32,9 %).
Generell wird von einer durchschnittlichen jährlichen Steuerquote leicht über 30 %
ausgegangen. Das auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens entfallende Konzernergebnis belief
sich für das erste Halbjahr 2018/19 auf 58,1 Mio. € und stieg damit zur Vergleichsbasis
im Vorjahr um 3,7 % an (Vorjahr: 56,0 Mio. €). Auf die Anteile nicht-beherrschender
Gesellschafter entfielen knapp 0,8 Mio. € (Vorjahr: 0,3 Mio. €). Für die ersten sechs
Monate des Geschäftsjahres 2018/19 beläuft sich der unverwässerte Gewinn je Aktie
des Mutterunternehmens auf 0,65 € (Vorjahr: 0,63 €). FINANZLAGEKapitalflussrechnungDie Kapitalflussrechnung der Carl Zeiss Meditec Gruppe zeigt die Herkunft und Verwendung
der Zahlungsströme innerhalb eines Geschäftsjahres. Dabei wird zwischen dem Cashflow
aus operativer Tätigkeit sowie der Investitions- und Finanzierungstätigkeit unterschieden. In der Kapitalflussrechnung werden die Veränderungen einzelner Posten der Ertragsrechnung
und der Bilanz erfasst. Im Gegensatz dazu ist die Konzernbilanz eine auf den Stichtag
31. März 2019 bezogene Darstellung. Deshalb können die Aussagen in der Analyse der
Finanzlage von der Darstellung der Vermögenslage auf Basis der Konzernbilanz abweichen. Zusammenfassung wesentlicher Größen der Kapitalflussrechnung in Mio. €![]() Der Cashflow aus der betrieblichen Tätigkeit belief sich für den Berichtszeitraum
auf 89,1 Mio. € (Vorjahr: 34,4 Mio. €). Der höhere Zahlungsmittelzufluss im Vergleich
zum Vorjahr resultierte unter Anderem aus dem Abbau von Forderungen im Berichtszeitraum,
dem ein Aufbau im Vorjahr gegenüberstand. Des Weiteren kam es nach sechs Monaten 2018/19
zu einem leichten Aufbau von Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen, während
diese im Vorjahreszeitraum reduziert wurden. Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im Berichtszeitraum -122,9 Mio. € (Vorjahr:
-8,9 Mio. €). Der höhere Zahlungsmittelabfluss innerhalb der ersten sechs Monate 2018/19
resultierte vornehmlich aus dem Erwerb von IanTECH, Inc. Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit belief sich für das erste Halbjahr 2018/19
auf 37,1 Mio. € (Vorjahr: -23,6 Mio. €). Der Zahlungsmittelzufluss im Vergleich zum
Vorjahr ist vornehmlich auf die Abnahme von Forderungen aus Finanzausgleich in Folge
des Erwerbs von IanTECH, Inc. zurückzuführen. Im ersten Halbjahr 2018/19 kam es außerdem
zu einem Zahlungsmittelabfluss im Zuge der Dividendenzahlung an die Aktionäre der
Carl Zeiss Meditec AG im Anschluss an die Hauptversammlung am 19. März 2019. Kennzahlen zur Finanzlagescroll
scroll
VERMÖGENSLAGEDarstellung der VermögenslageZum 31. März 2019 belief sich die Bilanzsumme auf 1.849,1 Mio. € (30. September 2018:
1.662,1 Mio. €). Bilanzstruktur - Aktiva in Mio. €![]() Die langfristigen Vermögenswerte haben sich von 411,0 Mio. € am 30. September 2018
auf 677,4 Mio. € am 31. März 2019 erhöht. Im Wesentlichen ist dies auf einen Anstieg
des Goodwill in Folge des Erwerbs von IanTECH, Inc. zurückzuführen. Zudem erhöhten
sich die Sachanlagen zum 31. März 2019 im Vergleich zum 30. September 2018 durch den
vorzeitig angewendeten Standard IFRS 16 (Leasingverhältnisse). Die kurzfristigen Vermögenswerten beliefen sich auf 1.171,7 Mio. € (30. September
2017: 1.251,1 Mio. €). Bilanzstruktur - Passiva in Mio. €![]() Das in der Bilanz des Carl Zeiss Meditec Konzerns ausgewiesene Eigenkapital ist von
1.314,6 Mio. € zum 30. September 2018 auf 1.329,0 € zum 31. März 2019 leicht angestiegen.
Die Eigenkapitalquote liegt bei 71,9 % (30. September 2018: 79,1 %) und damit weiterhin
auf einem hohen Niveau. Die langfristigen Schulden erhöhten sich zum 31. März 2019 auf 234,7 Mio. € (30. September
2018: 67,2 Mio. €) im Wesentlichen durch den Anstieg der langfristigen finanziellen
Verbindlichkeiten in Folge des Erwerbs von IanTECH, Inc. sowie der langfristigen Leasingverbindlichkeiten
im Rahmen der Umstellung auf IFRS 16 (Leasingverhältnisse). Am 31. März 2019 betrugen die kurzfristigen Schulden 285,4 Mio. € (30. September 2017:
280,2 Mio. €). Kennzahlen zur Vermögenslagescroll
AUFTRAGSBESTANDDer Auftragsbestand der Carl Zeiss Meditec Gruppe belief sich zum 31. März 2019 auf
151,8 Mio. € (30. September 2018: 152,9 €). CHANCEN- UND RISIKOBERICHTDie Betrachtung von unternehmerischen Chancen und Risiken sowie der bewusste Umgang
mit unternehmerischer Unsicherheit sind ein wichtiger Teil der Corporate Governance
der Carl Zeiss Meditec AG. Das Risikomanagement der Carl Zeiss Meditec Gruppe ist integraler Bestandteil der
Unternehmensführung und basiert auf den folgenden beiden wesentlichen Komponenten:
Risiko-Reporting-System und Internes Kontrollsystem. Die Chancen- und Risikosituation der Carl Zeiss Meditec Gruppe hat sich seit der Veröffentlichung
des Geschäftsberichts 2017/18 nicht wesentlich verändert. Für eine ausführliche Darstellung
des Risikomanagements sowie der Chancen- und Risikolage wird daher an dieser Stelle
auf die Seiten 60 bis 67 des Geschäftsberichts 2017/18 der Carl Zeiss Meditec Gruppe
verwiesen. VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNGSonstige Vorgänge von besonderer Bedeutung sind im ersten Halbjahr 2018/19 nicht eingetreten.
Nach Ablauf der ersten sechs Monate des laufenden Geschäftsjahres sind keine Ereignisse
eingetreten, die für die Vermögens-, Finanz- und Ertragslage der Carl Zeiss Meditec
Gruppe von wesentlicher Bedeutung sind. Der Geschäftsverlauf zu Beginn des dritten
Quartals 2018/19 bestätigt die im nachfolgenden Kapitel "Prognosebericht" getroffenen
Aussagen. MITARBEITERINNEN UND MITARBEITERDie Grundlage für den langfristigen Erfolg der ZEISS Guppe sind hochqualifizierte,
engagierte und motivierte Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zum 31. März 2019 waren
in der Carl Zeiss Meditec Gruppe weltweit 3.179 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter (30.
September 2018: 3.048) beschäftigt. FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGZiele und Ausrichtung der Forschungs- und EntwicklungstätigkeitInnovationen sind ein wesentlicher Treiber für zukünftiges Wachstum. Deshalb kommt
der Forschung und Entwicklung in der Carl Zeiss Meditec Gruppe traditionell eine entscheidende
Rolle zu. Das Unternehmen hat den Anspruch, das Produktportfolio stetig zu erweitern und bereits
im Markt befindliche Produkte zu verbessern. Im Vordergrund steht dabei, die Arbeitsabläufe
des Kunden durch integrierte Lösungen effizienter zu gestalten und eine Verbesserung
der klinischen Ergebnisse zu erreichen. Zentraler Bestandteil der Forschungs- und
Entwicklungsarbeit ist dabei eine enge Zusammenarbeit mit den Kunden bereits im frühen
Stadium der Produktentwicklung. Eine umfassende Darstellung der Forschungs- und Entwicklungsarbeit ist dem Geschäftsbericht
2017/18 auf den Seiten 47 bis 50 zu entnehmen. Mit 11,8 % bezogen auf den Konzernumsatz und 78,5 Mio. € lagen die F&E-Aufwendungen
nach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres 2018/19 unterhalb des Vorjahres
(80,0 Mio. €). Zum 31. März 2019 waren im Bereich Forschung und Entwicklung 17,0 %
(31. März 2018: 16,6 %) der gesamten Belegschaft der Carl Zeiss Meditec Gruppe tätig. In den ersten sechs Monaten des laufenden Geschäftsjahres konnten erneut eine Reihe
von Meilensteinen erreicht und Innovationen in den Markt eingeführt werden. Im Bereich der refraktiven Chirurgie erhielt das Unternehmen Anfang Oktober 2018 die FDA-Zulassung für das Laserkorrekturverfahren ReLEx® SMILE zur Behandlung von Patienten mit astigmatischer Myopie. Diese minimalinvasive Behandlung erlaubt einen schonenderen Eingriff im Bereich der Laser-Sehschärfekorrektur. Zudem ermöglicht die erweiterte Zulassung dem Unternehmen, einen erweiterten Patientenkreis zu behandeln. Im Oktober 2018 wurde außerdem mit der Akquisition des US-Unternehmens IanTECH, Inc.
die Technologie-Basis im Bereich der Kataraktchirurgie verbreitert und das Portfolio
an Verbrauchsmaterialien weiter gestärkt. Während der AAO-HNS/F (American Academy of Otolaryngology-Head and Neck Surgery/Foundation) Jahrestagung in Atlanta, USA, im Oktober 2018 stellte das Unternehmen mit dem TIVATO® 700 und dem EXTARO® 300 neue Lösungen für die Hals-Nasen-Ohren-Chirurgie (HNO-Chirurgie) vor. Dabei umfasst die workflow-optimierte Visualisierung TIVATO® 700 Fluoreszenzoptionen für die Beurteilung der Gefäßdurchgängigkeit und andere Applikationen. Des Weiteren können im Operationssaal alle Schritte in hoher Bildqualität mit der integrierten 4K-Kameratechnologie sichtbar machen gemacht werden. Das EXTARO® 300 bietet im HNO-Bereich neue Funktionalitäten bzw. Visualisierungs-Modi, welche den Chirurgen helfen, Situationen sicher zu beurteilen, ohne wertvolle Informationen zu verlieren, die durch Reflexionen oder geringen Farbkontrast überdeckt werden könnten. Darüber hinaus unterstützt das EXTARO® 300 ein integriertes digitales Datenmanagement, das die klinische Falldokumentation unterstützt. Anlässlich des Jahreskongresses der American Academy of Ophthalmology (AAO) in Chicago, USA im Oktober 2018 gab das Unternehmen die Markteinführung der Lizenz Total Keratometry (TK® ) für den IOLMaster® 700 bekannt. Diese Funktion bietet Kataraktchirurgen die Möglichkeit, durch präzise Messungen der Hornhautrückfläche die Ergebnisse von Kataraktoperationen zu verbessern. AUSBLICKDie im folgenden Kapitel getroffenen Aussagen bestätigen die im Geschäftsbericht 2017/18
getroffenen Aussagen zu den makroökonomischen Rahmenbedingungen, der zukünftigen Entwicklung
der Medizintechnikbranche und der Carl Zeiss Meditec Gruppe. Die detaillierten Aussagen
entnehmen Sie bitte den Seiten 70 bis 73 des Geschäftsberichts 2017/18. Im ersten Halbjahr des laufenden Geschäftsjahres entwickelte sich der Umsatz in der
strategischen Geschäftseinheit Ophthalmic Devices weiterhin positiv. Wir sind unverändert
zuversichtlich, im Geschäftsjahr 2018/19 mindestens im gleichen Maße wie der zugrunde
liegende Markt zu wachsen. Aus heutiger Sicht und ohne Berücksichtigung von Währungseinflüssen
entspricht dies einem Wachstum im niedrigen bis mittleren einstelligen Prozentbereich.
Die EBIT-Marge dürfte dabei leicht unterhalb des Konzerndurchschnitts liegen. Auch die SBU Microsurgery konnte weiteres Umsatzwachstum erzielen. Für die Zukunft
erwarten wir in der SBU Microsurgery weiterhin signifikante Ergebnisbeiträge. Wir
sind optimistisch, im kommenden Geschäftsjahr stärker als der zugrunde liegende Markt
zu wachsen. Aus heutiger Sicht und ohne Berücksichtigung von Währungseinflüssen wird
das für das Geschäftsjahr 2018/19 erwartete Wachstum mindestens im mittleren einstelligen
Prozentbereich liegen. Die EBIT-Marge sollte auch weiterhin deutlich oberhalb des
Konzerndurchschnitts liegen. Die Unternehmensleitung konkretisiert die Prognose für das Geschäftsjahr 2018/19.
So wird aktuell ein Konzernumsatz innerhalb einer Bandbreite von 1.350 Mio. € - 1.420
Mio. € erwartet. Aufgrund der guten Ergebnisentwicklung passt das Management die Erwartungen
für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 an und rechnen mit einer EBIT- Marge von 15,0
% bis 17,5 %. Die Prognose zur mittelfristigen Entwicklung der EBIT-Marge werden wird das Management
im Rahmen der Veröffentlichung der Geschäftsjahresergebnisse 2018/19 unter Berücksichtigung
der geplanten strategischen Investitionen in Forschung und Entwicklung erneut überprüfen. Sollten sich im Laufe des zweiten Halbjahres 2018/19 deutliche Änderungen des derzeit
prognostizierten wirtschaftlichen Umfelds ergeben und in der Folge die Notwendigkeit
zur Anpassung der hier aus heutiger Sicht getroffenen Aussagen zur Geschäftsentwicklung
bestehen, werden wir diese zeitnah veröffentlichen und dabei die Erwartungen präzisieren. Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS)vom 1. Oktober 2018 bis zum 31. März 2019scroll
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Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses. Konzern-Gesamtergebnisrechnung (IFRS)vom 1. Oktober 2018 bis zum 31. März 2019scroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses. Konzern-Bilanz (IFRS)zum 31. März 2019AKTIVAscroll
PASSIVAscroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS)scroll
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Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses. Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS)vom 1. Oktober 2018 bis zum 31. März 2019scroll
Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses. Konzernanhang zum ZwischenabschlussALLGEMEINE ANGABENRechnungslegung nach International Financial Reporting Standards (IFRS)Die Carl Zeiss Meditec AG hat ihren Konzernabschluss zum 30. September 2018 in Übereinstimmung
mit den zum Abschlussstichtag gültigen International Financial Reporting Standards
("IFRS") des International Accounting Standards Board ("IASB"), London, wie sie in
der EU anzuwenden sind, aufgestellt. Dementsprechend wurde dieser Zwischenbericht
in Übereinstimmung mit IAS 34 Zwischenberichterstattung erstellt. Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie für den Zwischenabschluss zum 31. März 2019 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
entsprechen - mit nachstehend aufgeführten Ausnahmen - denen des Konzernabschlusses
des Geschäftsjahres 2017/18. Eine detaillierte Beschreibung dieser Methoden ist im
Anhang des Konzernabschlusses zum 30. September 2018 veröffentlicht. Kürzlich erlassene RechnungslegungsvorschriftenCarl Zeiss Meditec hat alle von der EU übernommenen und ab dem 1. Oktober 2018 verpflichtend
anzuwendenden Rechnungslegungsnormen umgesetzt. Zusätzlich wendet der Konzern IFRS
16 Leasingverhältnisse freiwillig vorzeitig an. Für alle erstmalig angewandten Standards
und Interpretationen ergaben sich, außer den folgenden, keine wesentlichen Änderungen
der Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden noch werden selbige erwartet. IFRS 9 FinanzinstrumenteZum 1. Oktober 2018 wurde der Standard IFRS 9 Finanzinstrumente erstmals mittels modifizierter
rückwirkender Methode angewendet und die kumulierten Effekte zum Erstanwendungszeitpunkt
ergebnisneutral im Eigenkapital erfasst, ohne die Vergleichsperiode anzupassen. Gleichzeitig
hat der Konzern bei der erstmaligen Anwendung von IFRS 9 das Bilanzierungswahlrecht
ausgeübt, Sicherungsbeziehungen weiterhin nach IAS 39 anstatt nach IFRS 9 zu bilanzieren. IFRS 9 führt neue Regelungen zur Klassifizierung und Bewertung finanzieller Vermögenswerte
ein und enthält neue Regelungen zu Wertminderungen von Finanzinstrumenten. Für eine
detaillierte Beschreibung des neuen Wertminderungsmodells wird auf den Konzernabschluss
des Geschäftsjahres 2017/18 verwiesen. Die Klassifizierung von finanziellen Verbindlichkeiten
unter IFRS 9 erfolgt weitgehend unverändert zu den derzeitigen Bilanzierungsvorschriften
nach IAS 39 Finanzinstrumente: Ansatz und Bewertung. Aus der vorzunehmenden Neuzuordnung
bestehender finanzieller Vermögenswerte ergab sich wie erwartet keine wesentliche
Änderung der aus der Zuordnung zu den einzelnen Kategorien resultierenden Bewertungsfolgen. Die erstmalige Anwendung des neuen Wertminderungsmodells zum 1. Oktober 2018 führte
zu einer Verminderung der erfassten Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen
und Leistungen in Höhe von 3 Mio. €. Bei Forderungen gegen nahe stehende Unternehmen
sowie Forderungen aus Finanzausgleich ergaben sich erstmalig Wertberichtigungen bei
beiden Positionen in Summe von 1 Mio. €. scroll
IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit KundenSeit dem 1. Oktober 2018 wird der Standard IFRS 15 Erlöse aus Verträgen mit Kunden
erstmals mittels modifizierter rückwirkender Methode angewendet. Der Standard beinhaltet
ein fünfstufiges Modell zur Umsatzrealisierung, das auf alle Verträge mit Kunden anzuwenden
ist. Hieraus ergibt sich, zu welchem Zeitpunkt (bzw. über welchen Zeitraum) und in
welcher Höhe Umsatzerlöse zu erfassen sind. Carl Zeiss Meditec hat die Kundenverträge
in Bezug auf Änderungsbedarf insbesondere aus der Behandlung von Rücklieferungen,
Kombinationsgeschäften sowie Garantieverlängerungen analysiert. Es ergaben sich, wie
erwartet, keine Auswirkungen auf dem Umsatz. IFRS 16 LeasingverhältnisseDer Standard IFRS 16 Leasingverhältnisse wurde von Carl Zeiss Meditec freiwillig vorzeitig
zum 1. Oktober 2018 mittels modifizierter rückwirkender Methode angewendet und die
kumulierten Effekte zum Erstanwendungszeitpunkt erfasst, ohne die Vergleichsperiode
anzupassen. Gemäß IFRS 16 haben Leasingnehmer grundsätzlich alle Leasingverhältnisse
in Form eines Nutzungsrechtes und einer korrespondierenden Leasingverbindlichkeit
zu bilanzieren. Die Darstellung in der Gewinn- und Verlustrechnung erfolgt als Finanzierungsvorgang,
so dass das Nutzungsrecht linear abzuschreiben und die Leasingverbindlichkeit nach
der Effektivzinsmethode fortzuschreiben ist. Der Konzern hat von der Vereinfachungsregelung,
Leasingverhältnisse mit einer Gesamtlaufzeit von maximal zwölf Monaten sowie Leasingverhältnisse
über sogenannte geringwertige Vermögenswerte Gebrauch gemacht und bilanziert diese
vergleichbar dem bisherigen Operate-Leasing-Modell. Im Rahmen der Umstellung auf IFRS 16 wurden zum 1. Oktober 2018 Leasingverbindlichkeit
aus bisherigen Operate-Leasing-Verhältnissen in Höhe von 55 Mio. € erfasst. Der Konzern
hat von dem Wahlrecht Gebrauch gemacht, Vermögenswerte für die Nutzungsrechte an den
Leasinggegenständen in gleicher Höhe in der Bilanzposition "Sachanlagen" zu bilanzieren.
Der Ansatz des Nutzungsrechtes und der Leasingverbindlichkeit beinhaltet Verlängerungs-
und Kaufoptionen, sofern sie als wahrscheinlich eingeschätzt werden. Anpassung der EröffnungsbilanzwerteIn Summe ergaben sich aus der erstmaligen Anwendung der Standards IFRS 9 und 16 zum
1. Oktober 2018 folgende Anpassungen in der Eröffnungsbilanz. scroll
KÄUFE UND VERKÄUFE VON GESCHÄFTSBETRIEBENGeschäftsjahr 2018/19Erwerb der IanTECH Inc.Am 22. Oktober 2018 hat die Carl Zeiss Meditec Inc., Dublin, Kalifornien, USA, eine
Vereinbarung zum Erwerb von 100 % der Anteile an der IanTECH Inc., Reno, Nevada, USA,
(im Folgenden: IanTECH) unterzeichnet. Der Erwerb erfolgte am 14. Dezember 2018. IanTECH ist ein Unternehmen, welches sich auf technische Lösungen für die mikroinvasive
Kataraktchirurgie spezialisiert hat. Durch die Akquisition kann der Konzern seine
technologische Position und sein Produktportfolio in der Kataraktchirurgie stärken. Der vorläufige Kaufpreis setzt sich aus einem Fixum (einschließlich Escrow-Betrag)
in Höhe von 101 Mio. € und abgezinsten erfolgsabhängigen Komponenten in Höhe von insgesamt
103 Mio. € zusammen. Die erfolgsabhängigen Komponenten honorieren die Erreichung definierter
Umsatz- und Entwicklungsziele. Bei vollständiger Zielerreichung werden für diese Komponenten
in Summe maximal 233 Mio. € fällig. Bei Verzögerungen bzw. Nichterreichung reduziert
sich der fällige Betrag in Abstufungen und kann als Untergrenze Null erreichen. Zum
31. März 2019 geht der Konzern für die erfolgsabhängigen Komponenten von einem abgezinsten
Erwartungswert in Höhe von 103 Mio. € aus und hat diese in den langfristigen finanziellen
Verbindlichkeiten erfasst. Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des Halbjahresabschlusses der Carl Zeiss Meditec
AG zum 31. März 2019 war die Aufteilung des Kaufpreises auf die Vermögenswerte und
Schulden des übernommenen Unternehmens noch nicht abgeschlossen, da noch nicht alle
Informationen zu den Vermögenswerten und Schulden vorhanden waren. Die vorläufigen
beizulegenden Zeitwerte der identifizierten Vermögenswerte und Schulden zum Erwerbszeitpunkt
stellen sich wie folgt dar: scroll
Der identifizierte Geschäfts- und Firmenwert wird erwartungsgemäß nicht für Steuerzwecke
abzugsfähig sein. Anschaffungsnebenkosten sind im ersten Halbjahr 2018/19 in Höhe von 0,1 Mio. € angefallen.
Die Erfassung erfolgte in den allgemeinen Verwaltungskosten. Effekt von IanTECH auf das Carl Zeiss Meditec ErgebnisDer Anteil der erworbenen Gesellschaft an den in der Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung
ausgewiesenen Umsatzerlösen im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/19 beträgt
0,4 Mio. €. In Höhe von -2,7 Mio. € hat die IanTECH zum Konzernergebnis beigetragen. Pro-Forma Darstellung der AkquisitionUnter der Annahme, dass die dargestellte Akquisition bereits zum 1. Oktober 2018 vollzogen
worden wäre, hätten sich der Pro-Forma-Umsatz auf 667,5 Mio. € und das Pro-Forma-Konzernergebnis
auf 56,4 Mio. € belaufen. Diese Pro-Forma-Zahlen wurden ausschließlich zu Vergleichszwecken erstellt. Sie geben
weder zuverlässigen Aufschluss über die operativen Ergebnisse, die tatsächlich erzielt
worden wären, wenn die Übernahme zu Beginn der Periode erfolgt wäre, noch über die
zukünftigen Ergebnisse. ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGGeschäftssegmenteGemäß IFRS 8 veröffentlicht der Konzern seine Geschäftssegmente basierend auf den
Informationen, welche intern an den Vorstand, welcher gleichzeitig der Chief Operating
Decision Maker ist, berichtet werden. Der Konzern verfügt über zwei operative Segmente,
welche zugleich die Strategischen Geschäftseinheiten ("SBU's") des Konzerns darstellen.
Sämtliche Aktivitäten im Bereich der Augenheilkunde, wie beispielsweise Intraokularlinsen,
chirurgische Visualisierungslösungen sowie medizinische Laser- und Diagnosesysteme,
sind der SBU "Ophthalmic Devices" zugeordnet. Das Segment "Microsurgery" umfasst die
Aktivitäten der Neuro-, Hals-, Nasen- und Ohrenchirurgie sowie die Tätigkeiten im
Bereich der Intra-operativen Strahlentherapie. Weitere Informationen bezüglich der
Geschäftstätigkeit der Segmente sind dem Lagebericht zu entnehmen. Für jede der Strategischen Geschäftseinheiten werden regelmäßig interne Managementberichte
vom Vorstand ausgewertet. Die operativen Segmente stellen sich für den Berichtszeitraum wie folgt dar: scroll
Es erfolgten grundsätzlich keine Umsätze zwischen den Segmenten. Geschäftliche Beziehungen zu nahe stehenden UnternehmenAus den Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen resultieren im Berichtszeitraum
2018/19 Umsätze in Höhe von 304.385 Tsd. € (Vj. 256.959 Tsd. €). Die Bezeichnung "nahe
stehende Unternehmen" umfasst hierbei die Carl Zeiss AG und ihre verbundenen Unternehmen. ANGABEN ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERTDie Prinzipien und Methoden zur Bewertung zum beizulegenden Zeitwert sind gegenüber
dem Vorjahr grundsätzlich unverändert. Detaillierte Erläuterungen zu den Bewertungsprinzipien
und -methoden finden sich im Geschäftsbericht zum 30. September 2018. Die Zuordnung der beizulegenden Zeitwerte in die drei Stufen der Fair Value Hierarchie
richtet sich nach der Verfügbarkeit beobachtbarer Marktpreise auf einem aktiven Markt.
Die Bewertungskategorien sind dabei folgendermaßen definiert: Kategorie 1: Auf aktiven Märkten gehandelte Finanzinstrumente, deren notierte Preise
unverändert für die Bewertung übernommen wurden. Kategorie 2: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren Inputfaktoren
direkt oder indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden. Kategorie 3: Die Bewertung erfolgt auf Basis von Bewertungsverfahren, deren Inputfaktoren
nicht ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen. Eine Übersicht der zum beizulegenden Zeitwert bewerteten Bilanzpositionen enthält
die folgende Tabelle: scroll
Carl Zeiss Meditec prüft zum Ende jeder Berichtsperiode, ob es einen Anlass zu einer
Umgruppierung in oder aus einer Bewertungskategorie gibt. Im Berichtszeitraum gab
es keine Umgliederungen zwischen den Bewertungskategorien. Überleitung der Bilanzposten zu den Klassen der FinanzinstrumenteDer Fair Value von den zu fortgeführten Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten
wie Forderungen und Verbindlichkeiten wird durch die Abzinsung unter Berücksichtigung
eines risikoadäquaten und laufzeitkongruenten Marktzinses ermittelt. Bei den langfristigen
Vermögenswerten und Schulden ergeben sich im Vergleich zum 30. September 2018 keine
wesentlichen Änderungen in den Relationen zwischen Bilanzwert und Fair Value. Aus
Wesentlichkeitsgründen wird der Fair Value für kurzfristige Bilanzposten dem Bilanzwert
gleichgesetzt. Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid)Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen
für die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss der Carl Zeiss Meditec
ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-, Finanz- und
Ertragslage des Konzerns vermittelt und im Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die Lage des Konzerns so dargestellt sind,
dass ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild vermittelt wird, sowie
die wesentlichen Chancen und Risiken der voraussichtlichen Entwicklung des Carl Zeiss
Meditec-Konzerns beschrieben sind. scroll
FinanzkalenderFinanzkalender 2018/19Veröffentlichung Quartalsmitteilung Veröffentlichung des Jahresabschlusses Impressum / DisclaimerCarl Zeiss Meditec AGInvestor Relations Redaktion: Henriette Meyer Gestaltung: Carl Zeiss AG Dieser Bericht wurde am 6. Mai 2019 veröffentlicht. Der Halbjahresfinanzbericht 2018/19 der Carl Zeiss Meditec Gruppe wurde in deutscher
und englischer Sprache veröffentlicht. Beide Fassungen sowie die in diesem Bericht enthaltenen wesentlichen Zahlentabellen
stehen Ihnen zum Download unter folgender Adresse zur Verfügung: www.zeiss.de/ir/berichte_und_veroeffentlichungen![]() DisclaimerDieser Bericht enthält bestimmte in die Zukunft gerichtete Aussagen, die die Entwicklung
der Carl Zeiss Meditec Gruppe betreffen. Die Carl Zeiss Meditec Gruppe geht gegenwärtig
davon aus, dass diese vorausschauenden Aussagen realistisch sind. Solche in die Zukunft
gerichteten Aussagen basieren jedoch sowohl auf Annahmen als auch auf Schätzungen,
welche Risiken und Ungewissheiten unterliegen, die dazu führen können, dass die tatsächlichen
Ergebnisse wesentlich von den erwarteten abweichen. Für eine solche Abweichung kann
die Carl Zeiss Meditec Gruppe daher nicht einstehen. Eine Aktualisierung der vorausschauenden
Aussagen für Ereignisse, die sich nach dem Stichtag ereignen, ist nicht geplant. Im gesamten Bericht können aufgrund mathematischer Rundungen in den Additionen scheinbare
Differenzen auftreten. Carl Zeiss Meditec AG Tel.: +49 3641 220 |
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