Carl Zeiss Meditec AGJenaHalbjahresfinanzbericht nach WpHG für den Zeitraum vom 01.10.2023 bis zum 31.03.2024Kennzahlen (IFRS)scrollen
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* Umgliederung der Zahlungsströme aus
Veränderung der "Forderungen aus Finanzausgleich"
(siehe Geschäftsbericht 2022/23 Abschnitt 29 "Angaben
zur Kapitalflussrechnung")
Konzernlagebericht zum ZwischenabschlussDIE CARL ZEISS MEDITEC GRUPPEDie Carl Zeiss Meditec Gruppe (im Folgenden: die Gruppe,
das Unternehmen) ist ein global agierendes Unternehmen mit
Sitz in Jena, Deutschland, und weiteren
Tochtergesellschaften in- und außerhalb von
Deutschland. Die Carl Zeiss Meditec AG ist die
Konzernobergesellschaft der Carl Zeiss Meditec Gruppe und
an der deutschen Börse im MDAX und TecDAX notiert.
Im Hinblick auf den Konsolidierungskreis und die
Struktur des Konzernabschlusses haben sich in den ersten
sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023/24 keine
wesentlichen Änderungen ergeben.
RAHMENBEDINGUNGEN UND WIRTSCHAFTLICHE ENTWICKLUNGMakroökonomische Rahmenbedingungen¹Das weltwirtschaftliche Wachstum zeigte sich im
vergangenen Kalenderjahr 2023 unerwartet resilient. Laut
OECD-Weltwirtschaftsausblick (Februar 2024) sind
hierfür die niedrigeren Energiepreise und der
abnehmende Druck in den Lieferketten ursächlich.
Insgesamt gelang es dadurch, die Inflation schneller als
prognostiziert zu senken.
Für das Jahr 2024 prognostiziert die OECD weiteres
globales BIP-Wachstum von 2,9 %. Angesichts des
nachlassenden Kostendrucks dürfte sich der
allmähliche Rückgang der Inflation fortsetzen. Es
wird davon ausgegangen, dass die Inflation in den meisten
G20-Volkswirtschaften bis Ende 2025 wieder die Zielwerte
der Zentralbanken erreichen wird. Wenn sich der
Inflationsrückgang wie erwartet fortsetzt,
könnten die Zentralbanken im Laufe des Kalenderjahres
mit Zinssenkungen beginnen, wodurch der Handel wieder an
Aufwind gewinnen dürfte.
Eine Reihe von Herausforderungen bleiben jedoch
weiterhin bestehen. Ein wesentlicher Unsicherheitsfaktor
sind geopolitische Spannungen, die sich mit der
Verschärfung des Konflikts im Nahen Osten weiter
erhöhen. Die Bedrohungen für die Schifffahrten im
Roten Meer führen zu erhöhten Frachtkosten und
verlängerten Lieferzeiten. Ein erneuter Anstieg der
Güterpreise könnte den erwarteten
Konjunkturaufschwung gefährden.
1 OECD-Wirtschaftsausblick, Februar 2024, Paris.
Darstellung der ErtragslageZusammenfassung wesentlicher Größen der
Konzern-Gewinn- und Verlustrechnung Angaben in Mio. €,
falls nicht anders angegeben
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UmsatzerlöseDie Carl Zeiss Meditec Gruppe erzielte in den ersten
sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023/24 einen Umsatz
von 947,2 Mio. € (Vorjahr: 974,5 Mio. €), was
einem Rückgang von -2,8 % gegenüber der
Vorjahresperiode entspricht. Das währungsbereinigte
Wachstum belief sich auf -0,7 %. Die strategischen
Geschäftsbereiche (SBU) wiesen hierbei ein heterogenes
Bild auf - während sich der Umsatz der SBU
Microsurgery positiv entwickelte, verzeichnete die SBU
Ophthalmology einen rückläufigen Umsatz. Der
Auftragsbestand betrug 275,8 Mio. €.
Mit einem prozentual zweistelligen Umsatzwachstum trug
die Region Europa / Naher Osten / Afrika (EMEA) positiv zur
Geschäftsentwicklung bei. Die Regionen Americas und
Asien/Pazifik (APAC) verzeichneten indes einen
Umsatzrückgang. Insbesondere die Umsatzentwicklung in
Americas wirkte sich dämpfend auf die
Geschäftsentwicklung aus.
Umsatz nach strategischen GeschäftsbereichenDer Umsatzbeitrag des strategischen
Geschäftsbereichs Ophthalmology lag nach den ersten
sechs Monaten des Geschäftsjahres 2023/24 bei 74,0 %
(Vorjahr: 76,2 %). Der strategische Geschäftsbereich
Microsurgery steuerte im gleichen Zeitraum 26,0 % (Vorjahr:
23,8 %) zum Gesamtumsatz bei.
Anteil der strategischen Geschäftsbereiche am Umsatz der Carl Zeiss Meditec Gruppe nach 6 Monaten 2023/24
Der strategische Geschäftsbereich Ophthalmology
verzeichnete in der ersten Hälfte des
Geschäftsjahres 2023/24 mit 700,6 Mio. €
(Vorjahr: 742,6 Mio. €) einen leichten
Umsatzrückgang von -5,7 % (währungsbereinigt:
-3,7 %). Der Rückgang resultierte primär aus
einer Reduktion des Anteils an Verbrauchsmaterialien im
Zuge des Vorratsabbaus im chinesischen Vertriebskanal.
Weiterhin wirkten sich höhere Beschaffungskosten und
steigende Lohnkosten nachteilig aus. Strategische
Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie Vertrieb
und Marketing verblieben aufgrund von
Kostendämpfungsmaßnahmen in etwa auf
Vorjahresniveau. Die EBIT-Marge entwickelte sich im
Vergleich zur Vorjahresperiode deutlich
rückläufig.
In der strategischen Geschäftseinheit Microsurgery
stieg der Umsatz in den ersten sechs Monaten von 231,9 Mio.
€ auf 246,5 Mio. €. Dies entspricht einem Anstieg
um 6,3 % (währungsbereinigt: 9,1 %). Die Zunahme
resultierte aus einer hohen Anzahl von
Geräteauslieferungen und einer beschleunigten
Abwicklung des Auftragsbestands. Zudem befanden sich die
operativen Kosten in etwa auf Vorjahresniveau. Insgesamt
führte dies zu einem Anstieg der EBIT-Marge im
Vergleich zur Vorjahresperiode.
Umsatz nach strategischen Geschäftsbereichenscrollen
Umsatz nach RegionenDie Carl Zeiss Meditec Gruppe verfügt über
eine weltweit diversifizierte Geschäftsaktivität
mit einem Übergewicht in der Region APAC. Innerhalb
der ersten sechs Monate 2023/24 entfielen 30,5 % (Vorjahr:
25,4 %) des Konzernumsatzes auf die Region EMEA. Die Region
Americas machte 22,9 % (Vorjahr: 27,8 %) des Gesamtumsatzes
aus. Die Region APAC trug mit 46,6 % den höchsten
Anteil (Vorjahr: 46,8 %) zum Gesamtumsatz bei.
Anteil der Regionen am Umsatz der Carl Zeiss Meditec Gruppe nach 6 Monaten 2023/24
Die Geschäftsentwicklung verlief in der Region EMEA
mit einem Umsatzanstieg von 17,1 % (währungsbereinigt:
+20,7 %) auf 289,4 Mio. € (Vorjahr: 247,2 Mio. €)
insgesamt positiv. Die Umsatzentwicklung profitierte
insbesondere von guten Zuwächsen in Italien, Spanien
und Frankreich.
Der Umsatz in der Region Americas reduzierte sich um
-20,0 % (währungsbereinigt: -17,9 %) deutlich
gegenüber der Vorjahresperiode. Somit belief sich der
Umsatz auf 216,6 Mio. € (Vorjahr: 270,7 Mio. €).
Der Rückgang ist maßgeblich auf eine schwache
Entwicklung in den USA zurückzuführen. Das
weiterhin hohe Zinsniveau wirkt sich nachteilig auf
Finanzierungs- und Leasing-Konditionen im
Gerätegeschäft aus.
Die Region APAC verzeichnete gegenüber dem Vorjahr
einen leichten Umsatzrückgang von -3,4 %
(währungsbereinigt: -2,0 %) auf 441,1 Mio €
(Vorjahr: 456,7 Mio. €). Mit guten Wachstumsraten
leisteten die Märkte Indien und Südostasien einen
positiven Beitrag zur Umsatzentwicklung. Der chinesische
Markt indes entwickelte sich aufgrund des Bestandsabbaus
chirurgischer Verbrauchsmaterialien
erwartungsgemäß rückläufig.
Umsatz der Carl Zeiss Meditec Gruppe nach Regionenscrollen
Bruttoergebnis vom UmsatzNach den ersten sechs Monaten des Geschäftsjahres
2023/24 reduzierte sich das Bruttoergebnis vom Umsatz auf
505,0 Mio. € (Vorjahr: 549,5 Mio. €). Die
Bruttomarge erreichte im Berichtszeitraum 53,3 % (Vorjahr:
56,4 %).
FunktionskostenDie Funktionskosten beliefen sich für die ersten
sechs Monate des Geschäftsjahres 2023/24 auf 396,8
Mio. € (Vorjahr: 405,6 Mio. €) und sanken damit
um -2,2 %. Ohne Berücksichtigung des einmaligen
Ertrags aus dem Rechtsstreit mit dem Wettbewerber Topcon
ergab sich ein Anstieg der operativen Kosten von +2,3 %.
Eine strikte Kostenkontrolle sorgte insgesamt trotz
anhaltenden Inflationsdrucks für eine
Seitwärtsbewegung der operativen Aufwendungen. Der
Anteil der Funktionskosten bezogen auf den Konzernumsatz
nach den ersten sechs Monaten 2023/24 hat sich infolge der
schwachen Umsatzentwicklung auf 41,9 % (Vorjahr: 41,6 %)
leicht erhöht.
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ErgebnisentwicklungAls eine zentrale Ertragskennziffer wird innerhalb der
Carl Zeiss Meditec Gruppe das Ergebnis vor Zinsen und
Steuern (EBIT = operatives Ergebnis) verwendet. Die Carl
Zeiss Meditec Gruppe erzielte nach den ersten sechs Monaten
des Geschäftsjahres 2023/24 ein EBIT von 108,2 Mio.
€ (Vorjahr: 143,9 Mio. €), was einer EBIT-Marge
von 11,4 % (Vorjahr: 14,8 %) entspricht. Im EBIT ist ein
einmaliger Ertrag in Höhe von 18,2 Mio. €
enthalten. Es handelt sich hierbei um eine
Vergleichszahlung zur Beilegung eines Rechtsstreits mit dem
Wettbewerber Topcon in den USA. Das bereinigte EBIT belief
sich somit auf 10,0 % (Vorjahr: 15,3 %)
Übersicht im EBIT enthaltener Effekte aus Akquisitionen und sonstiger betrieblicher Erträge²scrollen
Im strategischen Geschäftsbereich Ophthalmology
befand sich die EBIT-Marge deutlich unterhalb des
Vorjahresniveaus. Der Rückgang des EBIT resultierte
primär aus einem schwächeren Produkt-mix aufgrund
der Reduzierung des Anteils an Verbrauchsmaterialien im
Zusammenhang mit dem planmäßigen Vorratsabbau im
chinesischen Vertriebskanal.
Die EBIT-Marge des Geschäftsbereichs Microsurgery
entwickelte sich im Berichtszeitraum positiv.
Maßgeblich hierfür waren primär steigende
Umsätze durch hohe Geräteauslieferungen und eine
beschleunigte Abwicklung des Auftragsbestands.
Das Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen
(EBITDA) entwickelte sich im Vergleich zur Vorjahresperiode
mit 146,8 Mio. € (Vorjahr: 181,1 Mio. €)
rückläufig. Die EBITDA-Marge belief sich auf 15,5
% (Vorjahr: 18,6 %).
Das Finanzergebnis lag in den ersten sechs Monaten des
Geschäftsjahres 2023/24 bei 13,9 Mio. € (Vorjahr:
19,9 Mio. €). Hierbei wurden höhere
Zinserträge im Cash-Pool des Konzern-Treasury durch
höheren nicht zahlungswirksamen Zinsaufwand aus der
Abzinsung zukünftiger bedingter
Kaufpreisverbindlichkeiten überkompensiert.
Die Steuerquote belief sich für den
Berichtszeitraum auf 31,3 % (Vorjahr: 30,5 %). Generell
wird von einer durchschnittlichen jährlichen
Steuerquote von leicht über 30 % ausgegangen.
Das auf die Gesellschafter des Mutterunternehmens
entfallende Konzernergebnis belief sich für das erste
Halbjahr 2023/24 auf 83,9 Mio. € und ist somit zur
Vergleichsbasis im Vorjahr um -25,8 % zurückgegangen
(Vorjahr: 113,0 Mio. €). Auf die Anteile
nicht-beherrschender Gesellschafter entfielen 0,01 Mio.
€ (Vorjahr: 0,8 Mio. €). Für die ersten
sechs Monate des Geschäftsjahres 2023/24 belief sich
der unverwässerte Gewinn je Aktie des
Mutterunternehmens auf 0,94 € (Vorjahr: 1,26 €).
Der gewichtete Durchschnitt der ausstehenden Aktien fiel
aufgrund des laufenden Aktienrückkaufs
geringfügig auf 89.409.131 (30. September 2023:
89.440.570).
FINANZLAGEKapitalflussrechnungDie Kapitalflussrechnung der Carl Zeiss Meditec Gruppe
zeigt die Herkunft und Verwendung der Zahlungsströme
innerhalb eines Geschäftsjahres. Dabei wird zwischen
dem Cashflow aus operativer Tätigkeit sowie der
Investitions- und Finanzierungstätigkeit
unterschieden.
In der Kapitalflussrechnung werden die
Veränderungen einzelner Posten der Ertragsrechnung und
der Bilanz erfasst. Im Gegensatz dazu ist die Konzernbilanz
eine auf den Stichtag 31. März 2024 bezogene
Darstellung. Deshalb können die Aussagen in der
Analyse der Finanzlage von der Darstellung der
Vermögenslage auf Basis der Konzernbilanz abweichen.
Zusammenfassung wesentlicher Größen der Kapitalflussrechnung in Mio. €
Der Cashflow aus betrieblicher Tätigkeit belief
sich für den Berichtszeitraum auf 60,2 Mio. €
(Vorjahr: 47,8 Mio. €). Die Erhöhung im Vergleich
zum Vorjahr resultierte im Wesentlichen aus der
Veränderung des Working Capitals, insbesondere aus dem
Abbau von Forderungen und sonstiger Vermögenswerte.
Der Cashflow aus Investitionstätigkeit betrug im
Berichtszeitraum 15,0 Mio. € (Vorjahr: 60,6 Mio.
€). Die Verringerung des Zahlungsmittelzuflusses ist
auf einen niedrigeren Abbau der Forderungen gegenüber
dem Konzern-Treasury
3 zurückzuführen. Höhere
Investitionen in Sachanlagen und immaterielles
Vermögen wie der Ausbau von
Produktionskapazitäten für chirurgische
Verbrauchsmaterialien im Bereich der Refraktiv- sowie
Kataraktchirurgie wirkten sich gegenläufig aus.
Der Cashflow aus Finanzierungstätigkeit lag nach
dem ersten Halbjahr 2023/24 bei -69,4 Mio. € (Vorjahr:
-103,0 Mio. €). Beeinflusst wurde dies durch die
Veränderung der Verbindlichkeiten aus der
Konzernfinanzierung sowie Auszahlungen für den Erwerb
eigener Anteile.
Kennzahlen zur Finanzlagescrollen
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VERMÖGENSLAGEDarstellung der VermögenslageDie langfristigen Vermögenswerte beliefen sich am
31. März 2024 auf 1.141,5 Mio. € (30. September
2023: 1.121,2 Mio. €). Die Veränderung
resultierte unter anderem aus einer Zunahme im
Sachanlagevermögen im Zusammenhang mit dem Ausbau von
Kapazitäten für die Produktion von
Verbrauchsmaterialien.
Die kurzfristigen Vermögenswerte reduzierten sich
zum 31. März 2024 auf 1.778,6 Mio. € (30.
September 2023: 1.911,7 Mio. €) infolge eines
Rückgangs der Forderungen aus Lieferungen und
Leistungen sowie der Forderungen gegenüber
nahestehenden Unternehmen. Demgegenüber stand ein
Aufbau von Vorräten im Zusammenhang mit der
Erhöhung von Sicherheitsbeständen für
wichtige Komponenten.
Das in der Bilanz der Carl Zeiss Meditec Gruppe
ausgewiesene Eigenkapital ist zum 31. März 2024 auf
2.107,3 Mio. € (30. September 2023: 2.172,9 Mio.
€) aufgrund der im zweiten Quartal erfolgten
Dividendenzahlung zurückgegangen. Erstmalig sind auch
die im Rahmen des Aktienrückkaufprogramms erworbenen
eigenen Anteile in Höhe von -20,3 Mio. € separat
ausgewiesen. Die Eigenkapitalquote lag bei 72,2 % (30.
September 2023: 71,6 %) und verblieb damit weiterhin auf
einem hohen Niveau.
Die langfristigen Schulden beliefen sich zum 31.
März 2024 auf 305,5 Mio. € (30. September 2023:
298,4 Mio. €). Die Zunahme ist primär auf den
Anstieg der Pensionsrückstellungen infolge gesunkener
Pensionszinsen zurückzuführen.
Am 31. März 2024 betrugen die kurzfristigen
Schulden 507,4 Mio. € (30. September 2023: 561,6 Mio.
€). Der Rückgang resultierte primär aus
stichtagsbedingt geringeren Abgrenzungen von
Personalaufwand sowie einem Rückgang der
Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen sowie der
Verbindlichkeiten gegen nahestehende Unternehmen aufgrund
einer zum Geschäftsjahresende 2022/23 hohen
Vergleichsbasis.
Kennzahlen zur Vermögenslagescrollen
AUFTRAGSBESTANDDer Auftragsbestand der Carl Zeiss Meditec Gruppe belief
sich zum 31. März 2024 auf 275,8 Mio. € (30.
September 2023: 408,9 Mio. €). Der Rückgang des
Auftragsbestands resultierte im Wesentlichen aus der
verstärkten Auslieferung von Geräten und einem
leicht rückläufigen Auftragseingang.
CHANCEN- UND RISIKOBERICHTDie Betrachtung von unternehmerischen Chancen und
Risiken sowie der bewusste Umgang mit unternehmerischer
Unsicherheit sind ein wichtiger Teil der Corporate
Governance der Carl Zeiss Meditec AG.
Das Risikomanagement der Carl Zeiss Meditec Gruppe ist
integraler Bestandteil der Unternehmensführung und
basiert auf den folgenden beiden wesentlichen Komponenten:
Risiko-Reporting-System und Internes Kontrollsystem.
Die Aussagen zur Chancen- und Risikosituation der Carl
Zeiss Meditec Gruppe und die ausführliche Darstellung
des Risikomanagements auf den Seiten 56 bis 66 des
Geschäftsberichts 2022/23 der Carl Zeiss Meditec
Gruppe haben grundsätzlich weiterhin Gültigkeit.
Im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres 2023/24 hat
sich das Beschaffungsrisiko reduziert. Die Carl Zeiss
Meditec AG bezog bestimmte Materialien und Komponenten
für ihre Fertigung durch die ZEISS Gruppe, welche
diese von einem Lieferanten in Minsk, Weißrussland
fertigen lässt, an dem die ZEISS Gruppe eine
langjährige Beteiligung hält. Dieser Lieferant in
Minsk war von Sanktionen im Rahmen des Ukraine-Konfliktes
betroffen. Im Rahmen der Mitigation dieses Risikos ist es
dem Konzern gelungen, für diesen Lieferanten
alternative Beschaffungsquellen aufzubauen oder die
Materialien selbst zu fertigen. Darüber hinaus haben
sich Engpässe in der Beschaffung von elektronischen
Komponenten und Chips entspannt. Das Beschaffungsrisiko hat
sich dadurch reduziert auf einen Ergebniseinfluss im
niedrigen zweistelligen Millionen-Euro-Bereich.
VORGÄNGE VON BESONDERER BEDEUTUNGZum 3. April 2024 erfolgte der Erwerb von 100 % der
D.O.R.C. B.V., Zuidland, Niederlande (im Folgenden: DORC).
Für weitere Details wird auf den Abschnitt "Käufe
und Verkäufe von Geschäftsbetrieben" im
Konzernanhang verwiesen.
Im Zuge der Akquisition hat die Carl Zeiss Meditec AG
ein Gesellschafterdarlehen in Höhe von 400 Mio. €
zu einem Zinssatz von 3,66 % und einer Laufzeit von 3
Jahren mit der Carl Zeiss AG zur teilweisen Finanzierung
des Erwerbs aufgenommen (Veröffentlichung über
Geschäfte mit nahestehenden Personen gemäß
§ 111c AktG vom 2. April 2024).
MITARBEITENDEDie Grundlage für den langfristigen Erfolg der
ZEISS Gruppe sind hochqualifizierte, engagierte und
motivierte Mitarbeitende. Zum 31. März 2024 waren in
der Carl Zeiss Meditec Gruppe weltweit 4.950 Mitarbeitende
(30. September 2023: 4.823) beschäftigt.
FORSCHUNG UND ENTWICKLUNGZiele und Ausrichtung der Forschungs- und EntwicklungstätigkeitInnovationen sind ein wesentlicher Treiber für
zukünftiges Wachstum. Deshalb kommt der Forschung und
Entwicklung in der Carl Zeiss Meditec Gruppe traditionell
eine entscheidende Rolle zu. Auch in diesem Jahr ist ein
leichter Anstieg der F&E-Aufwendungen zu erwarten.
Die Forschungs- und Entwicklungskosten beliefen sich
für den Berichtszeitraum auf 174,1 Mio. €
(Vorjahr: 165,2 Mio. €). Aufgrund des leichten
Umsatzrückgangs in den ersten sechs Monaten des
Geschäftsjahres 2023/24 erhöhte sich die
F&E-Quote von 17,0 % im Vorjahr auf 18,4 %.
Zum 31. März 2024 waren im Bereich Forschung und
Entwicklung 23,1 % (30. September 2023: 23,4 %) der
gesamten Belegschaft der Carl Zeiss Meditec Gruppe
tätig.
Eine umfassende Darstellung der Forschungs- und
Entwicklungsarbeit ist dem Geschäftsbericht 2022/23
auf den Seiten 52 und 53 zu entnehmen.
AUSBLICKDie erhöhten geopolitischen und
makroökonomischen Unsicherheiten bleiben unter anderem
aufgrund des Kriegs der Russischen Föderation gegen
die Ukraine sowie des Konflikts im Nahen Osten weiterhin
bestehen. Der weiterhin vorhandene Inflationsdruck,
insbesondere im Personalaufwand, dürfte sich auch im
weiteren Verlauf des Geschäftsjahres 2023/24 belastend
auswirken. Demgegenüber stehen jedoch umfassende
Maßnahmen zur Dämpfung der operativen
Kostenentwicklung.
Der Umsatz dürfte im Geschäftsjahr 2023/24 auf
vergleichbarer Basis leicht wachsen und eine Bandbreite von
ungefähr 2,1 bis 2,15 Mrd. € erreichen.
Zusätzlich dürfte die erstmalige Konsolidierung
von DORC ab dem 3. April 2024 im laufenden
Geschäftsjahr rund 100 Mio. € Umsatz beitragen.
EBIT und EBIT-Marge sollten sich im zweiten Halbjahr
2023/24 deutlich gegenüber dem ersten Halbjahr 2023/24
erholen. Weitere eingeleitete Maßnahmen zur
Kostendämpfung in den Bereichen Vertrieb und Marketing
sowie Forschung und Entwicklung stützen den positiven
Ausblick auf die Entwicklung von EBIT und EBIT-Marge. Das
ambitionierte Ziel eines in etwa stabilen EBIT für das
gesamte Geschäftsjahr 2023/24 wird weiter aufrecht
erhalten. Dies setzt allerdings insbesondere eine
Beschleunigung der Umsatzentwicklung im zweiten Halbjahr
voraus. Für das zweite Halbjahr 2023/24 ist dabei
geplant, die zu erwartenden Ergebniseffekte aus der
Akquisition von DORC nicht auf die Prognoseerreichung
anzurechnen. Die Summe dieser Effekte wie zum Beispiel
Integrationskosten, vorläufiger Amortisationsaufwand
aus der Kaufpreisallokation sowie das operative Ergebnis
von DORC im zweiten Halbjahr 2023/24 können derzeit
noch nicht genau prognostiziert werden. Es ist geplant
diese spätestens zum Geschäftsjahresende 2023/24
transparent zu machen. Weiterhin ist geplant, auch den
einmaligen Ertrag aus dem Vergleich mit Topcon in Höhe
von 18,2 Mio. € nicht auf die Prognoseerreichung
anzurechnen.
Mittelfristig erwartet das Unternehmen, die EBIT-Marge
wieder stabilisieren zu können und nachhaltig auf
einem Niveau oberhalb von 20 % zu etablieren. Hierzu tragen
steigende Anteile wiederkehrender Umsätze positiv bei.
Demgegenüber stehen unverändert hohe geplante
strategische Investitionen in Forschung- und
Entwicklungskosten sowie Vertriebs- und Marketingkosten.
Sollten sich im Laufe des zweiten Halbjahres 2023/24
deutliche Änderungen des derzeit prognostizierten
wirtschaftlichen Umfelds ergeben und in der Folge die
Notwendigkeit zur Anpassung der hier aus heutiger Sicht
getroffenen Aussagen zur Geschäftsentwicklung
bestehen, werden diese zeitnah veröffentlicht und
dabei die Erwartungen präzisiert.
KonzernabschlussKonzern-Gewinn- und Verlustrechnung (IFRS) vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. März 2024scrollen
Konzern-Gesamtergebnisrechnung (IFRS) vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. März 2024scrollen
Konzern-Bilanz (IFRS) zum 31. März 2024Aktivascrollen
Passivascrollen
Konzern-Eigenkapitalveränderungsrechnung (IFRS) vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. März 2024scrollen
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Konzern-Kapitalflussrechnung (IFRS) vom 1. Oktober 2023 bis zum 31. März 2024scrollen
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Der nachfolgende Konzernanhang ist integraler
Bestandteil des ungeprüften Konzernabschlusses.
Konzernanhang zum ZwischenabschlussALLGEMEINE ANGABENRechnungslegung nach International Financial Reporting Standards (IFRS)Die Carl Zeiss Meditec AG hat ihren Konzernabschluss zum
30. September 2023 in Übereinstimmung mit den zum
Abschlussstichtag gültigen International Financial
Reporting Standards ("IFRS") des International Accounting
Standards Board ("IASB"), London, wie sie in der EU
anzuwenden sind, aufgestellt. Dementsprechend wurde dieser
Zwischenbericht in Übereinstimmung mit IAS 34
Zwischenberichterstattung erstellt.
Bilanzierungs- und BewertungsgrundsätzeDie für den Zwischenabschluss zum 31. März
2024 angewandten Bilanzierungs- und Bewertungsmethoden
entsprechen denen des Konzernabschlusses des
Geschäftsjahres 2022/23, wie sie im
Geschäftsbericht 2022/23 auf Seite 101 erläutert
wurden, mit Ausnahme der Anwendung neuer
Rechnungslegungsverlautbarungen im aktuellen
Geschäftsjahr.
Kürzlich erlassene RechnungslegungsvorschriftenCarl Zeiss Meditec hat alle von der EU übernommenen
und ab dem 1. Oktober 2023 verpflichtend anzuwendenden
Rechnungslegungsnormen geprüft. Für alle
erstmalig angewandten Standards und Interpretationen
(einschließlich Agenda Decisions) ergaben sich keine
wesentlichen Änderungen der Bilanzierungs- und
Bewertungsmethoden noch werden selbige erwartet. Folgende
Rechnungslegungsvorschriften wurden im Berichtsjahr
erstmalig angewandt:
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KÄUFE UND VERKÄUFE VON GESCHÄFTSBETRIEBENErwerbe im aktuellen GeschäftsjahrErwerb der D.O.R.C. Topco B.V.Mit Vertrag vom 2. Februar 2024 und Wirkung zum 3. April
2024 hat die Carl Zeiss Meditec AG, Deutschland, 100 % der
Anteile an der D.O.R.C. Topco B.V., Zuidland, Niederlande,
(im Folgenden: DORC), erworben.
DORC ist ein Unternehmen, das sich auf die Entwicklung,
Herstellung und den Vertrieb von Produkten und Verfahren im
Bereich retinaler chirurgischer Geräte und
Verbrauchsmaterialien spezialisiert hat. Die EVA NEXUS
Plattform von DORC ist das Herzstück eines Portfolios,
das ein komplettes Sortiment an Zubehör, Instrumenten
und Flüssigkeiten umfasst. Die Plattform ist eine der
führenden Lösungen für die Vitrektomie (VR)
und kombiniert Verfahren für die Kataraktbehandlung.
Mit dieser Akquisition erweitert und ergänzt die Carl
Zeiss Meditec Gruppe ihr breites ophthalmologisches
Produktportfolio und das Angebot an digital vernetzten
Workflowlösungen für die Behandlung
unterschiedlichster Augenkrankheiten um eine Lösung
für Vitrektomie (VR).
Der Kaufpreis beträgt 1.023,7 Mio. € und wurde
am 3. April 2024 bezahlt.
Zum Zeitpunkt der Veröffentlichung des
Zwischenabschluss der Carl Zeiss Meditec AG war die
Aufteilung des Kaufpreises auf die Vermögenswerte und
Schulden des übernommenen Unternehmens noch nicht
abgeschlossen, da noch nicht alle Informationen zu den
Vermögenswerten und Schulden vorhanden waren. Der
vorläufig ausgewiesene Geschäfts- oder Firmenwert
beinhaltet in der folgenden Tabelle den gesamten
Unterschiedsbetrag aus Kaufpreis und Nettovermögen, da
die Identifikation und Bewertung der erworbenen
immateriellen Vermögenswerte zum Erwerbszeitpunkt noch
nicht abgeschlossen waren. Die vorläufigen
beizulegenden Zeitwerte der identifizierten
Vermögenswerte und Schulden zum Erwerbszeitpunkt
stellen sich wie folgt dar:
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ERLÄUTERUNGEN ZUR KONZERN-GEWINN- UND VERLUSTRECHNUNGGeschäftssegmenteGemäß IFRS 8 veröffentlicht die Gruppe
ihre Geschäftssegmente basierend auf den
Informationen, welche intern an den Vorstand, welcher
gleichzeitig der Chief Operating Decision Maker im Sinne
des IFRS 8 ist, berichtet werden. Die Carl Zeiss Meditec
Gruppe verfügt über zwei operative Segmente,
welche zugleich die Strategischen Geschäftseinheiten
("SBUs") des Unternehmens darstellen. Sämtliche
Aktivitäten im Bereich der Augenheilkunde, wie
beispielsweise Intraokularlinsen, chirurgische
Visualisierungslösungen sowie medizinische Laser- und
Diagnosesysteme, sind der SBU "Ophthalmology" zugeordnet.
Das Segment "Microsurgery" umfasst die Aktivitäten der
Neuro-, Hals-, Nasen- und Ohrenchirurgie sowie die
Tätigkeiten im Bereich der intra-operativen
Strahlentherapie. Weitere Informationen bezüglich der
Geschäftstätigkeit der Segmente sind dem
Lagebericht zu entnehmen.
Für jede der Strategischen Geschäftseinheiten
werden regelmäßig interne Managementberichte vom
Vorstand ausgewertet. Es erfolgten grundsätzlich keine
Umsätze zwischen den Segmenten. Der Umsatz resultierte
im Wesentlichen aus dem Verkauf von Gütern und
verteilt sich in einem ähnlichen Verhältnis auf
die einzelnen Erlösarten wie im Geschäftsjahr
2022/23. Die operativen Segmente stellen sich für den
Berichtszeitraum wie folgt dar:
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Geschäftliche Beziehungen zu nahe stehenden UnternehmenAus den Beziehungen zu nahe stehenden Unternehmen
resultieren im Berichtszeitraum 2023/24 Umsätze in
Höhe von 530.585 Tsd. € (Vorjahr: 529.838 Tsd.
€). Die Bezeichnung "nahe stehende Unternehmen"
umfasst hierbei die Carl Zeiss AG und ihre verbundenen
Unternehmen.
ANGABEN ZUM BEIZULEGENDEN ZEITWERTDie Prinzipien und Methoden zur Bewertung zum
beizulegenden Zeitwert sind gegenüber dem Vorjahr
grundsätzlich unverändert. Detaillierte
Erläuterungen zu den Bewertungsprinzipien und
-methoden finden sich im Geschäftsbericht zum 30.
September 2023.
Die Zuordnung der beizulegenden Zeitwerte in die drei
Stufen der Fair Value Hierarchie richtet sich nach der
Verfügbarkeit beobachtbarer Marktpreise auf einem
aktiven Markt. Die Bewertungskategorien sind dabei
folgendermaßen definiert:
Kategorie 1: Auf aktiven Märkten gehandelte
Finanzinstrumente, deren notierte Preise unverändert
für die Bewertung übernommen wurden.
Kategorie 2: Die Bewertung erfolgt auf Basis von
Bewertungsverfahren, deren Inputfaktoren direkt oder
indirekt aus beobachtbaren Marktdaten abgeleitet werden.
Kategorie 3: Die Bewertung erfolgt auf Basis von
Bewertungsverfahren, deren Inputfaktoren nicht
ausschließlich auf beobachtbaren Marktdaten beruhen.
Eine Übersicht der zum beizulegenden Zeitwert
bewerteten Bilanzpositionen enthält die folgende
Tabelle:
scrollen
Carl Zeiss Meditec prüft zum Ende jeder
Berichtsperiode, ob es einen Anlass zu einer Umgruppierung
in oder aus einer Bewertungskategorie gibt. Im
Berichtszeitraum gab es keine Umgliederungen zwischen den
Bewertungskategorien.
Im Folgenden werden die Veränderungen der
beizulegenden Zeitwerte der in Kategorie 3 eingestuften
Finanzinstrumente dargestellt:
scrollen
Die finanziellen Vermögenswerte, die Kategorie 3
zugeordnet wurden, verteilen sich wie folgt auf die
einzelnen Beteiligungen: OcuTerra Therapeutics, Inc. (2.312
Tsd. €; 30. September 2023: 2.360 Tsd. €),
Ophthalmic Laser Engines LLC (0 Tsd. €; 30. September
2023: 0 Tsd. €) und Precise Bio, Inc. (0 Tsd. €;
30. September 2023: 6.224 Tsd. €).
Bei den Kategorie 3 zugeordneten finanziellen
Verbindlichkeiten, handelt es sich um bedingte
Kaufpreisverpflichtungen der Carl Zeiss Meditec Cataract
Technology, Inc., der Katalyst Surgical LLC, der Kogent
Surgical LLC, der Preceyes B.V., der Audioptics Medical
Inc. sowie der im Rahmen eines Asset Deals erworbenen
InfiniteVision Optics S.A.S. Die erfolgswirksam erfasste
Veränderung des Fair Value enthält im
Wesentlichen die im Zinsaufwand erfassten Effekte aus der
jährlichen Aufzinsung dieser Verbindlichkeiten sowie
der Anpassung der Kapitalkosten für die Bewertung der
Verbindlichkeiten. Zusätzlich wurde im sonstigen
Finanzergebnis der Ertrag aus der
Neubewertung/Marktwertänderung der bedingten
Kaufpreisverpflichtung erfasst, welcher ebenfalls
Bestandteil der hier dargestellten erfolgswirksam erfassten
Fair-Value-Änderung ist. Die Bestimmung des
beizulegenden Zeitwerts der bedingten Gegenleistungen
erfolgte anhand der im Kaufvertrag vereinbarten Kriterien
und der nach aktuellem Stand erwarteten wahrscheinlichen
Zielerreichung und ist diskontiert mit einem
marktüblichen Zinssatz. Eine Schwankung des Zinssatzes
um 1,0 %-Punkte nach oben bzw. unten hätte eine
Verringerung bzw. Erhöhung der bedingten
Gegenleistungen im unteren einstelligen Millionenbereich
zur Folge. Eine Verzögerung der an Meilensteine
gekoppelten Zielerreichungen bei gleichzeitiger Reduzierung
der geplanten Umsatzplanwerte um 15 % würde zu einer
Reduzierung der Verpflichtungen in Höhe von 22 Mio.
€ führen.
Überleitung der Bilanzposten zu den Klassen der FinanzinstrumenteDer Fair Value von den zu fortgeführten
Anschaffungskosten bewerteten Finanzinstrumenten wie
Forderungen und Verbindlichkeiten wird durch die Abzinsung
unter Berücksichtigung eines risikoadäquaten und
laufzeitkongruenten Marktzinses ermittelt. Bei den
langfristigen Vermögenswerten und Schulden ergeben
sich im Vergleich zum 30. September 2023 keine wesentlichen
Änderungen in den Relationen zwischen Bilanzwert und
Fair Value. Aus Wesentlichkeitsgründen wird der Fair
Value für kurzfristige Bilanzposten dem Bilanzwert
gleichgesetzt.
Versicherung der gesetzlichen Vertreter (Bilanzeid)Wir versichern nach bestem Wissen, dass gemäß
den anzuwendenden Rechnungslegungsgrundsätzen für
die Zwischenberichterstattung der Konzernzwischenabschluss
der Carl Zeiss Meditec ein den tatsächlichen
Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens-,
Finanz- und Ertragslage der Gruppe vermittelt und im
Konzernlagebericht der Geschäftsverlauf
einschließlich des Geschäftsergebnisses und die
Lage der Gruppe so dargestellt sind, dass ein den
tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild
vermittelt wird, sowie die wesentlichen Chancen und Risiken
der voraussichtlichen Entwicklung der Carl Zeiss Meditec
Gruppe beschrieben sind.
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Weitere InformationenFinanzkalenderVeröffentlichung Quartalsmitteilung 9 Monate 2023/24Telefonkonferenz
6. August 2024
Veröffentlichung des Jahres- und Konzernabschlusses 2023/24Analystenkonferenz
11. Dezember 2024
Impressum/DisclaimerCarl Zeiss Meditec AGInvestor Relations
Sebastian Frericks
Tel.: +49 3641 220 116
Fax: +49 3641 220 117
investors.meditec@zeiss.com
RedaktionThu Anh Klimpke, Yao Sun, Ashley Steinbach
Investor Relations
GestaltungCarl Zeiss AG
Corporate Brand, Communicaions and Public Affairs
Dieser Bericht wurde am 8. Mai 2024 veröffentlicht.
Der Halbjahresfinanzbericht 2023/24 der Carl Zeiss
Meditec Gruppe wurde in deutscher und englischer Sprache
veröffentlicht.
Beide Fassungen sowie die in diesem Bericht enthaltenen
wesentlichen Zahlentabellen stehen Ihnen zum Download unter
folgender
Adresse zur Verfügung:
www.zeiss.de/ir/berichte_und_veroeffentlichungen
DisclaimerDieser Bericht enthält bestimmte in die Zukunft
gerichtete Aussagen, die die Entwicklung der Carl Zeiss
Meditec Gruppe betreffen. Die Carl Zeiss Meditec Gruppe
geht gegenwärtig davon aus, dass diese
vorausschauenden Aussagen realistisch sind. Solche in die
Zukunft gerichteten Aussagen basieren jedoch sowohl auf
Annahmen als auch auf Schätzungen, welche Risiken und
Ungewissheiten unterliegen, die dazu führen
können, dass die tatsächlichen Ergebnisse
wesentlich von den erwarteten abweichen. Für eine
solche Abweichung kann die Carl Zeiss Meditec Gruppe daher
nicht einstehen. Eine Aktualisierung der vorausschauenden
Aussagen für Ereignisse, die sich nach dem Stichtag
ereignen, ist nicht geplant.
Im gesamten Bericht können aufgrund mathematischer
Rundungen in den Additionen scheinbare Differenzen
auftreten.
Carl Zeiss Meditec AG
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