Ad-hoc-Meldung Verkauf Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG: Erste Bank erhält EUR 1.445 Mio für den Verkauf ihrer Versicherungsaktivitäten sowie den Abschluss eines Vertriebsabkommens auf 15 Jahre mit Vienna Insurance Group Ad-hoc-Meldung übermittelt durch die DGAP - ein Unternehmen der EquityStory AG. Für den Inhalt der Meldung ist der Emittent verantwortlich. ------------------------------------------------------------------------------ Ad-hoc Meldung Wien, 26. März 2008 Erste Bank erhält EUR 1.445 Mio für den Verkauf ihrer Versicherungsaktivitäten sowie den Abschluss eines Vertriebsabkommens auf 15 Jahre mit Vienna Insurance Group · Die Erste Bank verkauft die s Versicherung inklusive deren CEE-Töchter sowie ihre Anteile an den Versicherungstöchtern der BCR an die Vienna Insurance Group (VIG). Erste Bank bzw. ihre CEE Bankentöchter bleiben mit jeweils 5% an den lokalen Lebensversicherungen beteiligt. · Abschluss eines 15jährigen Vertriebskooperationsabkommens zwischen den beiden Konzernen. Erste Bank und VIG werden bevorzugte Partner und vertreiben in einem Markt mit über 120 Millionen Menschen wechselseitig ihre Produkte an zumindest 20 Millionen Kunden. · Gesamtpreis der Transaktion EUR 1.445 Mio (entspricht einem Preis- Prämienverhältnis von 1,2x). · Nettoertrag wird zur Stärkung der Kapitalbasis verwendet. Kernkapitalquote wird um rund 70 Basispunkte steigen. · Closing wird für Q3 2008 erwartet. · Die Finanzziele für 2008 und 2009 bleiben – ohne Berücksichtigung dieser Transaktion – unverändert. Die Erste Bank der oesterreichischen Sparkassen AG wird - vorbehaltlich der Zustimmung der zuständigen Wettbewerbs- und der lokalen Versicherungsaufsichtsbehörden – ihre Versicherungsbeteiligungen einschließlich der s Versicherung in Österreich und in den Ländern Zentral- und Osteuropas an die WIENER STÄDTISCHE Versicherung AG - Vienna Insurance Group verkaufen. Ein entsprechender Vertrag wurde heute im Anschluss an die Beschlüsse der jeweiligen Aufsichtsgremien von den Generaldirektoren Andreas Treichl und Günter Geyer unterzeichnet. Neben der Übernahme der Versicherungstöchter wurde von den beiden Konzernen auch ein gegenseitiges Vertriebskooperationsabkommen unterzeichnet. Dieses wurde auf 15 Jahre abgeschlossen und bildet die Basis für eine enge Vertriebskooperation zwischen der Erste Bank und der VIG. Beide Parteien verpflichten sich darin, die Produkte des jeweils anderen Partners bevorzugt über ihr jeweiliges Vertriebsnetz zu vertreiben. Damit erhält die VIG Zugang zu den über 2.900 Filialen sowie den über 16 Millionen Kunden der Erste Bank in der Region. Die Erste Bank erhält im Gegenzug Zugang zu den rund 10 Millionen Kunden der VIG in denjenigen Ländern, in denen beide Partner derzeit aktiv sind. Die VIG ist bereits seit vielen Jahren Partner der Erste Bank für das Sachversicherungsgeschäft. In diesem Zusammenhang wurde 2004 auch das Sachversicherungsgeschäft der tschechischen Versicherungstochter der Erste Bank an die VIG veräußert. Die Übertragung des Lebensversicherungsgeschäfts wird als ein diesbezüglich logischer Schritt angesehen und bedeutet die Fokussierung der Erste Bank auf ihr Kerngeschäft, den Vertrieb von Finanzdienstleistungen. Mit dieser Transaktion stellen die Erste Bank und die Wiener Städtische unter Beweis, dass es für eine langjährige und ausgezeichnete Kooperation zwischen unabhängigen Partnern keine nennenswerten eigentumsrechtlichen Verbindungen bedarf. 'Zusätzlich sichern wir uns damit die starke Kundenbasis der Vienna Insurance Group in der Region Zentral- und Osteuropa als weiteres Potential im Cross-Selling', erklärte Andreas Treichl zur Transaktion. Zur Untermauerung der Vertriebspartnerschaft werden die Erste Bank bzw. die lokalen Tochtergesellschaften jeweils mit 5% an den lokalen Lebensversicherungsunternehmen beteiligt bleiben. Da die von der VIG mehrheitlich kontrollierte Donau Versicherung bereits mit 10% an der s Versicherung beteiligt ist, wird die Erste Bank in Österreich insgesamt nur rund 85% an der s Versicherung, die ihrerseits (mit der Ausnahme Rumäniens) Beteiligungen an allen lokalen Versicherungstöchtern hält, an die VIG verkaufen. Der Gesamtwert der Transaktion inklusive einer Bewertung für 100% der Versicherungsgesellschaften entspricht einem Kaufpreis von EUR 1.600 Mio und damit einem Preis- Prämienverhältnis für 2007 von 1,2x. Entsprechend den Eigentumsverhältnissen erhält die Erste Bank insgesamt einen Betrag in der Höhe von EUR 1.445 Mio. Dieser umfasst den Verkauf der Aktien aller Lebensversicherungsgesellschaften und der Sachversicherungstochter der BCR in Rumänien sowie die auf 15 Jahre abgeschlossenen Ländervertriebsverträge zwischen den lokalen Banken und den lokalen Versicherungen. Der für die Erste Bank auf Konzernebene ergebniswirksame Nettoeffekt (nach Steuern und Minderheiten) beträgt knapp EUR 1.000 Mio. Dieser Wert berücksichtigt die bestehenden Buchwerte der einzelnen Gesellschaften. Die ebenfalls inkludierte Vertriebsprämie wird voraussichtlich nach IFRS über die Laufzeit von 15 Jahren abgegrenzt. Daher wird für das Jahr 2008 ein positiver Beitrag von über EUR 600 Mio zum Jahresüberschuss erwartet. Die Erste Bank wird diesen Ertrag zur Stärkung der Eigenkapitalbasis (die Kernkapitalquote wird um rund 70 Basispunkte ansteigen), verwenden und damit einen Beitrag zur Erhöhung der strategischen Flexibilität leisten. Die voraussichtliche Kernkapitalquote zum Jahresende 2008 wird bei deutlich über 8% liegen. Der Ertrag aus dem Verkauf der lokalen Versicherungstöchter sowie aus dem Abschluss der Vertriebsvereinbarungen wird in die Ergebnisrechnung der lokalen Verkäufer fließen. Durch die gute Marktpositionierung der s Versicherung und ihrer Töchter in den Ländern Zentral- und Osteuropas sowie der Versicherungstöchter der BCR wird die VIG ihre Marktanteile in CEE weiter ausweiten. Das Prämienaufkommen der Versicherungsaktivitäten der Erste Bank Gruppe betrug im Jahr 2007 knapp unter EUR 1.300 Mio. Das Closing der Transaktion ist – vorbehaltlich der Zustimmung durch die EU- und der lokalen Behörden - für das dritte Quartal 2008 geplant. Erste Bank, Investor Relations 1010 Wien, Graben 21, Telefax: 0043 (0)5 0100 DW 9 13112 Gabriele Werzer, Tel. 0043 (0)5 0100 DW 11286, E-Mail: gabriele.werzer@erstebank.at Thomas Sommerauer, Tel. 0043 (0)5 0100 DW 17326, E-Mail: thomas.sommerauer@erstebank.at (c)DGAP 26.03.2008 --------------------------------------------------------------------------- Sprache: Deutsch Emittent: Erste Bank der Oesterreichischen Sparkassen AG Graben 21 1010 Wien Österreich Telefon: +43(0)5 0100 - 17693 Fax: +43(0)5 0100 9 - 13112 E-Mail: investor.relations@erstebank.at Internet: www.erstebank.com ISIN: AT0000652011 WKN: 909943 Börsen: Freiverkehr in Berlin, Stuttgart, München, Hamburg; Open Market in Frankfurt; Auslandsbörse(n) Wien Ende der Mitteilung DGAP News-Service ---------------------------------------------------------------------------