Ad-hoc | 11 October 2000 13:50
Ad hoc-Service: EVN AG
EnergieAllianz/Energie
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EnergieAllianz (EA) legt Angebot für 25 % an Energie AG
– Faires und attraktives Angebot soll Zukunft der Energie AG in
einer gemeinsamen großen österreichischen Energielösung sicherstellen
– Synergien werden Wert und Wettbewerbsfähigkeit der Energie AG verbessern
Die Unternehmen der EnergieAllianz (ESG, EVN und Wiener Stadtwerke)
haben heute mittag der Einladung des Landes Oberösterreich Folge
geleistet und ein verpflichtendes Anbot für den Erwerb von 25 %
plus einer Stimme an der Energie AG Oberösterreich gelegt. Neben
dem Barkaufpreis in Höhe von etwas über 6 Mrd ATS bietet die
EnergieAllianz (EA) der Energie AG die Übernahme von jeweils
15 % an den gemeinsamen Gesellschaften e&s (Vertrieb), e&t (Handel)
und e&i (Informationstechnologie) an.
Die Partnerunternehmen der EA versorgen bereits heute in einem Gebiet
mit der Größe von Belgien über die Hälfte der österreichischen
Strom- und Gaskunden mit ihren Produkten und Leistungen. Mit 3,5 Mio
Strom-, Gas- und Wärmeverträgen ist die EA österreichischer Marktführer
und braucht den internationalen Vergleich nicht zu scheuen.
“Mit diesem fairen und attraktiven Angebot hoffen wir den Vorstellungen
des Landes Oberösterreich gerecht zu werden”, verweist GD Dkfm. Stockinger
(ESG) auf den entsprechenden Beschluß des Landtages. Insbesondere würde
damit der Aufforderung des Landtages an die Landesregierung, Verhandlungen
über “Veräußerung eines Anteils von 25 Prozent plus einer Aktie des
Grundkapitals der Energie AG an einen inländischen strategischen Partner
im Rahmen einer österreichisch-oberösterreichische Stromlösung” bei
Prüfung “gegenseitiger gesellschaftsrechtlicher Verschränkungen” zu führen,
Rechnung getragen.
“Mit der Annahme des Anbotes würde nicht nur ein wichtiger Schritt zur
weiteren Konsolidierung der österreichischen Stromwirtschaft erfolgen,
sondern auch das Fundament für eine möglichst breite österreichische
Lösung gelegt”, unterstreicht GD Dr. Skyba (WStW) die Bedeutung des
vorliegenden Angebotes. In diesem Zusammenhang ist auch von großem
Interesse, daß sowohl BEWAG – für die bereits Anteile an den
“e&x-Gesellschaften” reserviert sind – als auch der TIWAG auf ihren
Wunsch hin das Recht eingeräumt wird, an der Transaktion teilzunehmen.
Das Anbot der EnergieAllianz widerspiegelt darüber hinaus den Willen der
Partnerunternehmen der EA einer künftigen weitgehenden Integration nach
Wertschöpfungsstufen. Ziel ist es, in Zukunft gemeinsam über die
“e&x -Gesellschaften” am liberalisierten Energiemarkt operativ tätig zu sein.
“So werden wir nicht nur die Herausforderungen des liberalisierten
Energiemarktes bewältigen, sondern vor allem auch die gemeinsamen Chancen
im In- und Ausland bestmöglich nützen können”, zeigt sich
GD Dr. Rudolf Gruber (EVN) überzeugt.
Mit der Teilnahme der Energie AG an der EnergieAllianz können gemeinsame
Synergien realisiert werden, die für die Energie AG eine beträchtliche
Wertsteigerung mit sich bringen werden. “Durch die Verbesserung der
Wettbewerbsfähigkeit wird die Energie AG im Interesse ihrer Kunden,
Eigentümer, Mitarbeiter und ihres Managements nachhaltig gestärkt”,
betonen die drei Generaldirektoren abschließend.
EnergieAllianz (EA) bids for 25% share in Energie AG
* Fair and attractive bid is to ensure future of Energie AG in a joint
“large” Austrian energy solution
* Synergies to improve value and competitiveness of Energie AG
The partners of EnergieAllianz (ESG, EVN and Wiener Stadtwerke), in
accepting the invitation extended by the Province of Upper Austria,
have filed a binding bid for acquiring a 25 % stake plus one vote of
Energie AG Upper Austria. In addition to the cash purchase price of
just over ATS 6 billion, EnergieAllianz (EA) offers to acquire 15%
respectively of the joint companies e&s (distribution), e&t (trade)
and e&i (information technology) from Energie AG.
EnergieAllianz companies are already supplying their products and
services to an area the size of Belgium, comprising more than half
of the Austrian electricity and gas consumers. At 3.5 million
contracts for electricity, gas and heat supply, EnergieAllianz
is the clear market leader in Austria and can hold its own in an
international comparison.
“With this fair and attractive bid we hope to do justice to the
expectations of the Province of Upper Austria,” comments Mr. Stockinger,
CEO of ESG, the municipal utility of Linz, on the Provincial Diet’s
resolution. In particular, this bid would follow the Diet’s request
to the Provincial Government to negotiate the “sale of a 25 percent
share plus one share of the capital stock of Energie AG to a domestic
strategic partner within the scope of an Austrian-Upper Austrian
electricity solution” upon examining “mutual inter-company participation
under corporate law”.
Dr. Skyba, CEO of Wiener Stadtwerke, emphasises the importance of the
bid by noting that “acceptance of the bid would not only be an important
step towards further consolidation of the Austrian electricity industry,
but would also provide a foundation for the widest possible Austrian solution”.
It is of considerable interest in this connection that both BEWAG (for which
shares in the e&x companies have already been reserved) and TIWAG are granted
the right, upon their request, to participate in the transaction.
The bid filed by EnergieAllianz furthermore reflects the desire of
EnergieAllianz partner companies for further future integration by
value-adding stages. The aim is to operate jointly on the liberalised
energy market through the e&x companies. “In this way we will not only
cope with the challenges of a liberalised energy market but will also be
able to make the best use of joint opportunities in Austria and abroad,”
is how Dr. Rudolf Gruber, EVNs CEO, judges the situation.
With Energie AG participating in EnergieAllianz, mutual synergies can be
exploited, which will generate considerable added value for Energie AG.
All three CEOs confirm in conclusion that “an improvement of competitiveness
will mean a sustained boost to Energie AG in the interest of its customers,
owners, staff members and management”.
Ende der Mitteilung