Ad-hoc | 13 November 2000 09:14


Ad hoc-Service: EVN AG Gaspreisänderung per 1

Ad-hoc Mitteilung übermittelt durch die DGAP. Für den Inhalt der Mitteilung ist allein der Emittent verantwortlich. —————————————————————————— EVN Gaspreisänderung mit Wirkung 15. November 2000: Verteuerter Gasbezug macht Gaspreiserhöhung um 4 g/kWh notwendig Der rasante Anstieg des Öl- und in Folge auch des Gaspreises macht eine neuerliche Anpassung der EVN Gaspreise mit Wirkung vom 15. November 2000 für alle Tarif- und Sondervertragskunden um 4 g/kWh (zzgl. USt) erforderlich. Der Höhenflug der Rohölpreise mit den daran gekoppelten Erdgaspreisen hat sich auch im September und Oktober weiter fortgesetzt und die Erwartung von bereits zu Jahresende wieder rückläufigen Bezugspreisen zunichte gemacht. Damit liegen die Erdgaspreise derzeit auf ähnlichem Niveau wie zuletzt Anfang 1986. Gleichzeitig war ein weiterer Kaufkraftverlust des Schillings bzw. Euro gegenüber dem US $ zu verzeichnen, der die Situation noch zusätzlich verschärft. Konkret haben sich die Gasbezugskosten im Jahresabstand um 58 % bzw. seit August 2000 um 13,5 % erhöht. Die EVN Gaspreise liegen auch nach der Anhebung österreichweit weiterhin im guten Mittelfeld. Andere Gasversorgungsunternehmen (GVU) haben schon Anpassungen vorgenommen, weitere werden folgen müssen. Damit trägt EVN der Preisentwicklung auf den internationalen Märkten Rechnung. Konkurrenzbrennstoffe wie Heizöl leicht oder Ofenheizöl liegen bereits seit geraumer Zeit auf höherem Niveau. Gegenüber dem Zeitpunkt der vergangenen Preisanpassung für EVN Erdgas im September 2000 steigt der Preis für Erdgas ab dem 15.11.00 somit um 8,1 % (für Kunden mit Gasverbrauch von 2000m3 pro Jahr). Im Vergleichszeitraum stieg der Preis für “Heizöl leicht” um 10,4 % und Ofenheizöl um 8,3 %. Für einen Haushalt im EVN Gebiet mit durchschnittlichem Energiebedarf (23.300kWh pro Jahr) beträgt die finanzielle Mehrbelastung gegenüber dem letzten Jahr beim Ofenheizöl gegenwärtig rund 5.500,- Schilling, beim EVN Erdgas nur 2.600,- Schilling. EVN Generaldirektor Dr. Rudolf Gruber: “Der stärkste Anstieg der internationalen Erdgaspreise seit der 2. Erdölkrise Anfang der 80-er Jahre zwingt uns unsere Preise anzuheben. Dabei geben wir den Preisanstieg nicht zur Gänze an unsere Kunden weiter. Wir beobachten die internationale Preisentwicklung sehr genau und werden bei Stabilisierung des Gaspreises auf einem tieferen Niveau unsere Preise entsprechend anpassen.” Ende der Mitteilung