Feedback AGHamburgJahresabschluss zum 31. Dezember 2010BILANZ zum 31. Dezember 2010AKTIVA
Anhang für das Geschäftsjahr 2010I. Allgemeine Angaben zum JahresabschlussDie Feedback AG, Hamburg, ist gemäß § 267 Abs. 1 HGB eine kleine Kapitalgesellschaft im Sinne des § 267 Abs. 1 HGB. Die Aktien der Feedback AG werden im Freiverkehr der Börsen Berlin-Bremen, Frankfurt am Main, Hamburg und Stuttgart unter der ISIN DE000A0DRW95 bzw. WKN A0DRW9 gehandelt. Seit dem 4. Dezember 2007 sind die Aktien im Entry Standard der Deutschen Börse AG in Frankfurt notiert. Die Gesellschaft ist damit weder börsennotiert im Sinne des § 3 Abs. 2 AktG, noch nimmt sie einen organisierten Markt im Sinne des § 2 Abs. 5 WpHG in Anspruch. Der Jahresabschluss wurde auf der Grundlage der gesetzlichen Vorschriften des HGB unter Beachtung der ergänzenden Regelungen des AktG erstellt. Die Gewinn- und Verlustrechnung wurde nach dem Gesamtkostenverfahren aufgestellt. Das Geschäftsjahr entspricht dem Kalenderjahr. II. Angaben zu Bilanzierungs- und BewertungsmethodenDie immateriellen Vermögensgegenstände werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 5 Jahren), bewertet. Die Sachanlagen werden zu Anschaffungskosten, vermindert um lineare Abschreibungen (bei einer betriebsgewöhnlichen Nutzungsdauer zwischen 3 und 10 Jahren), angesetzt. Geringwertige Vermögensgegenstände im Einzelwert bis zu € 150,00 werden in analoger Anwendung von § 6 Abs. 2 EStG sofort aufwandswirksam erfasst. Liegt der Wert über € 150,00 und unter € 1.000,00, wird über 5 Jahre linear abgeschrieben. Die Finanzanlagen werden zu Anschaffungskosten bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Forderungen und sonstige Vermögensgegenstände werden zu ihrem Nominalwert bzw. zum niedrigeren beizulegenden Wert angesetzt. Liquide Mittel werden mit dem Nennwert angesetzt. Rechnungsabgrenzungsposten werden für Ausgaben vor dem Bilanzstichtag, die wirtschaftlich der Zeit nach dem Stichtag zuzuordnen sind, gebildet. Die sonstigen Rückstellungen werden in Höhe des nach vernünftiger kaufmännischer Beurteilung notwendigen Erfüllungsbetrages passiviert. Sie berücksichtigen alle ungewissen Verbindlichkeiten und erkennbaren Risiken. Die Verbindlichkeiten werden mit dem Erfüllungsbetrag angesetzt. III. Angaben zu Posten der Bilanz1. Aktiva und Passiva im Zusammenhang mit dem Insolvenzplan Der Jahresabschluss der Gesellschaft enthält verschiedene Posten, die im Zusammenhang mit dem sanierenden Insolvenzplan vom 21. Mai 2004 stehen. Der Insolvenzplan war am 23. November 2004 durch das Amtsgericht Regensburg für rechtskräftig erklärt und das Insolvenzverfahren gemäß § 258 InsO förmlich aufgehoben worden. In Folge der Verfahrensaufhebung hatte die Gesellschaft gemäß § 258 Abs. 1 S. 2 InsO das Recht zurückerhalten, über die Masse frei zu verfügen. Die Feedback AG hatte die ursprünglich der Masse zustehenden Forderungen mit Treuhandvertrag vom 21. Mai 2004 an den Insolvenzverwalter abgetreten und diesen beauftragt, die Forderungen treuhänderisch einzuziehen und den Erlös an die Gläubiger festgestellter Forderungen auszukehren. Ein Zeitpunkt für den Abschluss dieses Verfahrens ist auch zum Stichtag 31. Dezember 2010 noch nicht abzusehen. Da im Rahmen des Insolvenzplanes die Gläubiger auf ihre Forderungen, soweit sie nicht durch Auskehrung der vom Insolvenzverwalter treuhänderisch beigetriebenen Beträge befriedigt werden, verzichtet haben, können sich aus der weiteren Abwicklung für die Gesellschaft keine finanziellen Risiken ergeben. Zum Stichtag werden unter den sonstigen Vermögensgegenständen an den Insolvenzverwalter abgetretene Forderungen von € 15.832,06 (Vj. € 15.759,32) ausgewiesen. Des Weiteren betragen die noch auszukehrenden, auf Anderkonten verwalteten liquiden Mittel € 165.390,59 (Vj. € 165.187,55). Unter den sonstigen Rückstellungen werden Rückstellungen für Treuhänderkosten von € 1.750,00 (Vj. € 1.750,00) ausgewiesen. Die Verbindlichkeiten aus Lieferungen und Leistungen gegenüber Insolvenzgläubigern betragen € 108.535,35 (Vj. € 108.364,89), die sonstigen Verbindlichkeiten € 42.784,39 (Vj. € 42.679,07). 2. Umlaufvermögen Sämtliche Forderungen und sonstigen Vermögensgegenstände haben eine Restlaufzeit von unter einem Jahr. 3. Gezeichnetes Kapital Als gezeichnetes Kapital ist das Grundkapital der Gesellschaft ausgewiesen. Die Gesellschaft hat bis zum Bilanzstichtag 15.707.927 auf den Inhaber lautende Stückaktien mit einem rechnerischen Anteil am Grundkapital von je 1,00 € ausgegeben. In der Hauptversammlung vom 15. Juli 2008 wurde der Vorstand der Gesellschaft ermächtigt, bis Ablauf des 14. Juli 2013 das Grundkapital der Gesellschaft mit Zustimmung des Aufsichtsrates durch die Ausgabe neuer Inhaberstückaktien gegen Bar- und/oder Sacheinlagen einmalig oder mehrmalig, insgesamt höchstens um € 7.853.960,00 zu erhöhen (genehmigtes Kapital). 4. Kapitalrücklage Als Kapitalrücklage wird der im Rahmen der Barkapitalerhöhung in 2008 über den rechnerischen Nennwert von € 3.900.000,00 hinaus gehende höhere Ausgabebetrag von € 3.900.000,00 ausgewiesen. 5. Bilanzverlust Der Bilanzverlust zum 31. Dezember 2010 von € 2.815.148,06 setzt sich aus dem Jahresfehlbetrag von € 2.035.990,80 und dem Verlustvortrag von € 779.157,26 zusammen. 6. Rückstellungen Die sonstigen Rückstellungen beinhalten im Wesentlichen Rückstellungen für die Inanspruchnahme aus Bürgschaften in Höhe von T€ 125 (Vj. T€ 800), für ausstehende Eingangsrechnungen in Höhe von T€ 3 (Vj. T€ 63), für die Jahresabschlusserstellung und -prüfung sowie für die Erstellung von Steuererklärungen in Höhe von T€ 46 (Vj. T€ 34) und für Aufsichtsratsvergütungen in Höhe von T€ 35 (Vj. T€ 26). 7. Verbindlichkeiten Die Verbindlichkeiten haben alle eine Restlaufzeit von bis zu einem Jahr. Verbindlichkeiten gegenüber zwei Kreditinstituten in Höhe von T€ 200 beziehungsweise T€ 110 sind durch Verpfändungen von Anteilen an zwei Schifffahrtsgesellschaften in Höhe von nominal insgesamt T€ 1.500 bzw. T€ 500 sowie Forderungsabtretungen in Höhe von T€ 300 gesichert. IV. Angaben zu Posten der Gewinn- und VerlustrechnungUnter den Erträgen aus Gewinnabführungen ist die Ergebnisübernahme des Jahresüberschusses 2010 der Feedback Trading GmbH, Hamburg, erfasst. Die Aufwendungen aus Verlustübernahmen beinhalten die Ergebnisübernahmen der Jahresfehlbeträge für 2010 der Dr. Ludz Vermögensberatungs- und Vermittlungsgesellschaft mbH, Hamburg, sowie der Treukonzept Vermögensberatungs- und Vermittlungsgesellschaft mbH, Hamburg. In den Steuern vom Einkommen und Ertrag sind periodenfremde Steuern über T€ 39 enthalten, die aus der Tonnagebesteuerung resultieren. V. Sonstige Angaben1. Anteilsbesitz
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Abschluss zum 31.12.2009 2. Mitarbeiter Im Berichtsjahr war außer dem Vorstand wie im Vorjahr 1 Mitarbeiter beschäftigt. 3. Geschäftsführung Im Geschäftsjahr waren folgende Personen Mitglieder des Vorstandes:
Die Gesellschaft wird durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam oder durch ein Vorstandsmitglied gemeinsam mit einem Prokuristen vertreten. Im Geschäftsjahr betrugen die Gesamtbezüge der Vorstände T€ 334 (Vj. T€ 362). 4. Aufsichtsrat Der Aufsichtsrat hat sich im Berichtsjahr wie folgt zusammengesetzt:
Vergütungen für den Aufsichtsrat wurden in 2010 für das Vorjahr in Höhe von T€ 26 (Vj. T€ 20) gezahlt bzw. in Höhe von T€ 35 (Vj. T€ 26) für das Geschäftsjahr 2010 zurückgestellt. 5. Haftungsverhältnisse Haftungsverhältnisse gemäß § 251 HGB, die nicht auf der Passivseite ausgewiesen sind, bestehen in Form von selbstschuldnerischen Bürgschaften in Höhe von T€ 1.425 gegenüber der GLS Gemeinschaftsbank AG, Bochum, für Ansprüche dieser Bank gegen die HGKW Holzgaskraftwerk Bad Wildungen GmbH, Hamburg. Derzeit liegen keine Hinweise vor, dass die Gesellschaft ihrer Zahlungsverpflichtung zu den entsprechenden Zeitpunkten nicht nachkommen wird. Aus diesem Grund rechnet die Geschäftsführung nach derzeitigem Kenntnisstand nicht mit einer Inanspruchnahme aus dem bestehenden Haftungsverhältnis Des Weiteren ist die Feedback AG Bürgschaften bei zwei weiteren Banken für die BJR Shipping GmbH & Co. Magdalena KG, Hamburg, in Höhe von insgesamt T€ 800 eingegangen. Über für die erwartete Inanspruchnahme in Höhe von T€ 125 hat die Gesellschaft eine Rückstellung gebildet. Nach derzeitigem Kenntnisstand rechnet die Geschäftsführung nicht mit einer über diesen Betrag hinausgehenden Inanspruchnahme. 6. Abschlussprüferhonorar Die Angaben zum Abschlussprüferhonorar nach § 285 Nr. 17 HGB sind im Anhang zum Konzernabschluss der Feedback AG angegeben.
Hamburg, den 18. April 2011
Dr. Christoph Ludz Thomas Striepe Entwicklung des Anlagevermögens vom 01.01.2010 bis zum 31.12.2010Feedback AG, Hamburg
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